Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Jan 2017 | März 2017

Programm Februar 2017

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mi. 01.02. 21 Uhr

Gropper/Graupe/Lillinger

Philipp Gropper (ts), Ronny Graupe (g), Christian Lillinger (dr)

Sie treten nicht auf, sie steigen in den Ring. Jeder für sich, jeder für den anderen, jeder hoch konzentriert und aufnahmebereit für blitzschnell produzierte Ideen. Jeder als Impulsgeber eines musikalischen Clinchs, der zwischen Ruhephasen und Attacke hellwach die sich entwickelnden Ereignisse existenziell werden lässt. Gropper/Graupe/ Lillinger, vormals Hyperactive Kid, sind nicht einfach nur eine Band, sondern viel mehr ein pumpender, atmender, vitaler Organismus aus drei ineinander verflochtenen Individuen, dessen Eigenleben sich auf das Publikum überträgt. Sehr formbewusst und zugleich individuell jenseits jeder Reproduktion, fiebrig statt linear, frei, dynamisch und konspirativ spiegeln die Drei trialogisch die Metropolen der Gegenwart. So entsteht Musik von unbedingter Relevanz, die sich ihrer über weite Strecken auskomponierten Mittel bewusst ist. Weitere Informationen

Do. 02.02. 21 Uhr 80th Birthday Concert

Kirk Lightsey

Kirk Lightsey (p), Osian Roberts (ts), Paul Zauner (tb), Wolfram Derschmidt (b), David Wickins (dr)

Zwei Wochen vor seinem 80. Geburtstag kommt Kirk Lightsey, einer der international herausragenden Pianisten der Modern Jazz-Tradition, nach München. Seine musikalische Karriere begann er in den Clubs seiner Heimatstadt Detroit und der aufstrebenden Hardbop- und Postbop-Szene in New York City und an der Westküste. 1979 erkor ihn Saxophon-Gigant Dexter Gordon zum ständigen Pianisten. Später tourte er mit der Allstar-Formation The Leaders, Seite an Seite mit Lester Bowie und Arthur Blythe, und arbeitete mit Pharaoh Sanders, David Murray, Chet Baker und Don Cherry. 2014 spielte er eine Serie von Comebackshows in den USA- darunter ein Gastspiel im Vanguard, mit dem er es in die von der New York Times gelisteten 'Top 10 Concerts 2014' schaffte. Weitere Informationen

Fr. 03.02. 21 Uhr

Daniel Karlsson Trio

Daniel Karlsson (p, synth, mellotron), Christian Spering (b, tar shehnai), Fredrik Rundqvist (dr, perc)

Der Pianist und Komponist Daniel Karlsson, Jahrgang 1973, ist einer der etabliertesten schwedischen Jazzmusiker. Er spielte bereits mit schwedischen Größen wie Lisa Nilsson, Nils Landgren, Viktoria Tolstoy, Lennart Åberg und Jeanette Lindström wie auch mit internationalen Stars wie Ernie Watts, Peter Erskine und Till Brönner. Karlssons „fesselndes Klavierspiel und seine kompositorische Note machen ihn zu einem der spannendsten zeitgenössischen Pianisten ...“ (All about jazz). Auf seinen Alben hört man fließende Klavierklänge, spacig-atmosphärische, an Unterwasserwelten erinnernde Tracks und swingenden Club Sound: Jazz fürs 21. Jahrhundert. Das Album ‘Fusion for Fish’ wurde 2015 mit dem Schwedischen Grammy für das beste Jazzalbum ausgezeichnet, und das Trio selbst mit dem Schwedischen Radio Award Jazzkatten zu besten Jazzgruppe gekürt. 2017 erscheint nun das vierte Album des Trios mit dem Titel ‘Ding Dong’, angereichert mit Karlssons neuesten Ideen, die die Zuhörer der Unterfahrt mit auf eine weitere Reise ins Unvorhersehbare nehmen werden. Weitere Informationen

Sa. 04.02. 21 Uhr ECM Artists in Concert

Benedikt Jahnel Trio

CD-Präsentation 'The Invariant'

Benedikt Jahnel (p), Antonio Miguel (b), Owen Howard (dr)

Fünf Jahre nach seinem ECM-Debüt hat das Benedikt Jahnel Trio ein neues Album eingespielt. War der hochentwickelte Pianotrio-Jazz der Gruppe schon zum Zeitpunkt des Erscheinens von 'Equilibrium' von "traumhaftem Teamgeist" (AUDIO) geprägt, so hat sich das Spiel der Musiker durch die Kontinuität der letzten Jahre zu einer geradezu telepathischen Dichte entwickelt. Das sollte Auswirkungen auf die neue Produktion haben: Mit Manfred Eicher als Produzent und Jan Erik Kongshaug als Toningenieur entstand ein Album, das der Bandleader voller Stolz als "das Beste, was wir jemals aufgenommen haben" bezeichnet. Kompositorisch empfindet Jahnel, der erneut alle Titel schrieb, die neuen Tracks als organische Fortentwicklung des musikalischen Geschehens auf den Vorgängeralben. Das Trio klingt frei, entspannt und inspiriert – und ist sich weiter treu geblieben Weitere Informationen

So. 05.02. 20:00 Uhr

ArtSession

‘La note noire’ Ausstellungseröffnung Alain Gillis

Leitung der anschließenden Jam Session: Claus Koch (ts)

Alain Gillis hat bereits früh mit der Malerei und dem Zeichnen begonnen. Zunächst beschließt er aber Arzt, genauer gesagt Psychiater, zu werden. Nach seinem Studium widmet er sich erneut der eigenen künstlerischen Arbeit, um diese dann experimentell in der Kommunikation mit autistischen Kindern zu nutzen. Er veröffentlicht zu diesem Thema zwei bemerkenswerte Essays: „Peinture d’origine” (1992) und „Le Bazar du Genie” (2003). Die Malerei hat Alain Gillis nicht mehr losgelassen. Seit einigen Jahren entwickelt er, beeinflusst durch die japanische Malerei, Werke, die sowohl abstrakt als auch figurativ sein können. Den Rhythmus finde sie jedoch immer in den Gegensätzen Schwarz/Weiß und Fülle/Leere. Alain Gillis lebt und arbeitet in Paris. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung freut sich Saxophonist Claus Koch auf viele Einsteiger und interessierte Zuhörer zur sonntäglichen Jam Session. Eintritt frei Weitere Informationen

Mo. 06.02. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Count Basie, Benny Goodman und Buddy Rich - das sind nur ein paar der Schutzheiligen der 'Munich Lounge Lizards'. Das Publikum in seinen 'Fancy Pants' und 'Shiny Stockings' bekommt ein 'Big Grin Face', wenn die 'Hardest Working Big Band in Town' diesen und anderen Swing-Legenden huldigt. Unter der Leitung des Baritonsaxofonisten Michael Lutzeier erwartet Sie ein Flug zur 'Prime Time' auf dem Rücken eines 'Foo Bird', durch 'Blue Skies' und weiter 'Over the Rainbow', bis Sie schließlich 'Falling in Love' mit Sängerin Miriam Arens erleben. Heute Abend bleibt garantiert kein Finger ungeschnippt und kein Knie ungewippt. Weitere Informationen

Di. 07.02. 21 Uhr

Jeff ‘Tain’ Watts Trio

Paul Bollenback (g), Orlando le Fleming (b), Jeff ‘Tain’ Watts (dr)

Mit explosiver Kraft, unglaublicher Geschwindigkeit und komplexesten Rhythmen schafft es Jeff Watts in seiner Musik einen seltenen Sinn für Eleganz, feurige Souveränität und eine Art Straßenfunk zu vereinen. Der nach seinem ersten Album ‘Citizen Taine’ auch ‘Tain’ genannte Percussionist studierte an der Pittsburgh's Duquesne University und der Berklee School of Music. Zusammen mit den Quartetten von Wynton and Branford Marsalis gewann er in den Achtzigern mehrere Grammys. Er war Musiker in der Late Night Show von Jay Leno. Ab 1995 spielte er mit Kenny Garrett sowie unter anderem mit Danilo Perez, Michael Brecker, Betty Carter, Kenny Kirkland, Courtney Pine, Alice und Ravi Coltrane und Steve Coleman. Seine musikalische Kunst ist geprägt von Virtuosität und Melodramatik und der Fähigkeit, Klänge von majestätischer Anmut und eleganter Ruhe zu erzeugen. Jeff ‘Tain’ Watts ist ein echter Jazz-Neuerer. Weitere Informationen

Mi. 08.02. 21 Uhr

Dr. Lonnie Smith Trio

CD-Präsentation 'Evolution'

Dr. Lonnie Smith (hammond B3), Jonathan Kreisberg (g), Joe Dyson (dr)

Dr. Lonnie Smith ist ein Meister und Guru der Hammond B3 Orgel. In mehr als fünf Jahrzehnten hat er auf über siebzig Alben und mit dem 'Who is Who' der Jazz-, Blues- und R&B-Giganten gespielt. Folgerichtig wurde er von der Jazzpresse immer wieder als Legende, lebende Musik-Ikone und als einer der kreativsten Jazzorganisten gefeiert. Das 'Jazz Times Magazine' beschreibt ihn als „ein Rätsel, gehüllt in ein Mysterium, gewickelt in einen Turban!“ Nach seinem fulminant gefeierten Konzert 2015 und mit seinem aktuellen Album 'Evolution' (Blue Note) betritt er ein zweites Mal die Bühne der Unterfahrt. Weitere Informationen

Do. 09.02. 21 Uhr

Le Bang Bang

CD Präsentation: Pure

Stefanie Boltz (voc), Sven Faller (b)

Seit nunmehr sechs Jahren wagen sich Stefanie Boltz und Sven Faller ausschließlich mit Stimme und Kontrabass bewaffnet auf Konzertbühnen jeder Größe. Und haben hinreichend unter Beweis gestellt, dass es für einen hochspannenden Abend auch nicht mehr braucht. Le Bang Bang ziehen ihren Kompositionen den unnötigen Ballast vom Leib, bis es zwischen den Noten knistert. Konsequenterweise haben die beiden für das Cover ihres neuen Albums 'Pure' auch die eigenen Hüllen fallen lassen – 'Pure' ist die mutige Gesamthaltung der zwei spielfreudigen Virtuosen und ihrem direkten und intimen Mit-einander. Um die Intimität ihrer Live-Konzerte einzufangen, haben Boltz und Faller 'Pure' direkt auf der Bühne während ihrer Tour 2016 aufgenommen. Le Bang Bang erhielt 2012 den Jazz-am-See-Award und wurde 2014 für den JAZZ ECHO nominiert. Weitere Informationen

Fr. 10.02. 21 Uhr

Arne Jansen Trio

CD-Präsentation 'Nine Firmaments'

Arne Jansen (g), Robert Lucaciu (b), Eric Schaefer (dr)

Der Berliner Jazzgitarrist und Komponist Arne Jansen öffnet Welten jenseits von Genres. Seine „Musik ist bar jeglicher Schablonenhaftigkeit, sie ist trendresistent und kümmert sich keinen Jota um die Vereinbarkeit von Rock mit Jazz“, er ist „ein Meister der Erzählkunst, Subtexte und Zwischenböden“ (Thorsten Hingst, Jazzpodium). 2016 wurde Jansen für den Deutschen Musikautorenpreis der GEMA in der Kategorie Komposition Jazz/Crossover nominiert, 2014 wurde er mit einem Jazz-ECHO als bester Gitarrist national ausgezeichnet. Mit dem eigenen Trio gastierte er schon in Argentinien, Indien und den USA. Markenzeichen von Arne Jansens Kompositionen sind melodiöse Stücke, transparente Arrangements und ein warmer Gitarrensound. Das jüngste Album ‘Nine Firmaments’ enthält viele „Songs ohne Worte“ mit klaren Linien und fern jeder plakativen Artistik. Was nicht ausschließt, dass Jansens Finger zwischendurch in ihrer ganz eigenen Ästhetik übers Griffbrett tänzeln. Weitere Informationen

Sa. 11.02. 21 Uhr

Clara Haberkamp Trio

Orange Blossom

Clara Haberkamp (p, voc, comp), Dan Peter Sundland (eb), Tilo Weber (dr)

Die junge Berliner Pianistin Clara Haberkamp hat sich in den letzten Jahren mit ihrem Trio schon einen klangvollen Namen erspielt, und vor allem eine autarke, unverwechselbare Sprache als Pianistin, Sängerin, Bandleaderin und Komponistin angeeignet. Mit Drummer Tilo Weber verbindet sie seit langem eine enge musikalische Partnerschaft. Seine unaufdringlichen Drumteppiche tragen das Spiel der Pianistin, auf das sie sich in jede nur denkbare Richtung tasten und unbekannte Räume erschließen kann. Weber baut rhythmisch unsichtbare Brücken, schafft Spannung durch Weglassen, pointiert durch geschmackvolle Untertreibung. Der Neue im Bund ist Bassist Dan Peter Sundland, dessen E-Bass nicht selten wie ein akustischer Bass wirkt. Er schnellt nach vorn, um sich im nächsten Augenblick wieder komplett zurückzunehmen, setzt überraschende Kontrapunkte. „Das Trio entwirft eine Musik, die eine unglaublich einzigartige und eigenständige Idiomatik an den Tag legt … Ein Solitaire des klassisch orientierten Pianotriojazz" (Thorsten Hingst, Jazz Podium). Weitere Informationen

So. 12.02. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Claus Koch (ts)

Ein prächtiger, voller, warmer Tenorsound ist das Markenzeichen von Claus Koch. Wie wenigen anderen gelingt es ihm, Elemente des Swing des Bebop und des Soul-Jazz auf natürliche Weise in seinem Spiel zu vereinen. Seit mittlerweile über 20 Jahren ist der Saxofonist mit seinem Quintett Claus Koch & The Boperators in ganz Mitteleuropa unterwegs. Bei der heutigen Jam Session in der Unterfahrt freut sich Claus Koch auf viele altbekannte und neue Gesichter auf der Bühne wie auch zahlreiche interessierte Zuhörer. Weitere Informationen

Mo. 13.02. 21 Uhr Big Band Night

Jazzrausch Bigband feat. Martin Seiler (NYC)

Egal ob ins Lincoln Center in New York oder die Philharmonie in München, das Chiemsee Summer Festival oder das Jazzfestival Südtirol, den Technoclub Harry Klein oder den Jazzclub Unterfahrt – ihre vielfältigen Konzertprogramme und Kooperationen führen die Münchner Jazzrausch Bigband in die unterschiedlichsten Spielstätten der Musikwelt. Mit dem begnadeten Münchner und New Yorker Saxophonisten und Komponisten Martin Seiler, freut sich die JRBB auf ihren ersten Gast im neuen Jahr. Martin Seiler hat für diese Kollaboration ein Werk in fünf Sätzen komponiert und es mit dem Titel 'Das Ende der Welt' versehen. Geschrieben in den letzten Monaten des vergangenen Jahres, reflektiert seine Komposition eine Stimmung, die von den Weltereignissen des letzten Jahres geprägt ist: Die Stimmung des Untergangs. Wut, Angst, Verwirrung und Verzweiflung formen mehr und mehr ein Bild vom Ende der Welt, die wir kennen. Weitere Informationen

Di. 14.02. 21 Uhr

Kinga Głyk

Kinga Głyk (e-b), Piotr Matusik (p), Irek Głyk (dr)

Als neuer Star am polnischen Jazz-Firmament gilt die erst 19 Jahre junge Kinga Glyk. Trotz ihrer Jugend hat die Bassgitarristin bereits mehr als 100 Konzerte mit renommierten polnischen Musikern wie Robinson Jnr, Bernard Maseli, Ruth Waldron, Natalia Niemen, Jorgos Skolias gespielt und die zwei Alben 'Rejestracja' und 'Happy Birthday' veröffentlicht. Sie ist aber auch ein Internetphänomen, denn was andere im Pop vorgemacht haben, gab es im Jazz bisher nicht: eine echte Musikerin, jung, hübsch, hochtalentiert, deren Klickzahlen durch die Decke schießen. Kinga Glyk ist damit die derzeit größte Jazzsensation in allen sozialen Netzwerken europaweit, und obendrein die einzige Frontfrau einer Jazzband in ihrer Heimat Polen. Ihre Karriere begann das Wunderkind schon mit 12 Jahren, als Ihr Vater, selbst Schlagzeuger, ihr Talent entdeckte und sie zum Mitglied des Glyk Familientrios PIK machte. 2015 nominierten Jazz Top und Blues Top sie für die Kategorien 'Neue Hoffnung', 'Bass Gitarre' und 'Entdeckung des Jahres'. Mit dem Kinga Głyk Trio, mit ihrem Vater Irek an den Drums und dem Pianisten Piotr Matusik als Sideman, flaniert sie über alle Genregrenzen hinweg auf dem freien Feld von Jazz, Blues und Funk. Weitere Informationen

Mi. 15.02. 21 Uhr

Nadine Germann Ugetsu Band

Nadine Germann (voc), Bastien Rieser (tp), Ernie Butler (sax), Florian Perfler (git), René Haderer (b), Guido May (dr)

Erstmals präsentiert die Band Ugetsu Songs aus dem noch unveröffentlichten Album Wonderland. Inspiriert von Texten aus 'Alice in Wonderland' (Lewis Carroll) entstanden im Jahr 2016 neue Songs, die in einer viertägigen Live-Studio Session eingespielt wurden. Diese explosive Mischung aus Jazz, Blues, Pop und Chanson wird von Nadine Germann, von der Presse als „stimmgewaltige Sängerin“ bezeichnet, und ihren sechs großartigen Musikern in der Unterfahrt gespielt. Es wird improvisiert, entdeckt und erzählt. Und da das Geschichtenerzählen eine lange Tradition hat, dürfen auch ein paar der schönsten Standards des Jazz nicht fehlen. Die musikalische Reise führt in ein Land, in der der Fantasie keine Grenzen gesetzt werden. “Imagination is the only weapon in the war against reality.” (Lewis Carroll) Weitere Informationen

Do. 16.02. 21 Uhr

Shake Stew

CD-Präsentation ‘The Golden Fang’

Lukas Kranzelbinder (ltg, b), Clemens Salesny (as), Johannes Schleiermacher (ts), Mario Rom (tp), Manuel Mayr (b), Niki Dolp (dr, perc), Herbert Pirker (dr, perc)

Der österreichische Bassist Lukas Kranzelbinder eröffnete im letzten Jahr das 37. Saalfelden-Festival auf der Hauptbühne, und zwar als jüngster Musiker, der je dazu auserkoren wurde, das prestigeträchtige Jazzfestival zu eröffnen. Kranzelbinders Projekt 'Shake Stew' ist kraftvoll und groove-betont. In seinem Septett tüftelt er mit zwei Schlagzeugern, einem zweiten Bass, Trompete und zwei Saxofonisten an vielschichtigen Soundtexturen. „Der Kontrabassist Lukas Kranzelbinder eröffnet das Klangbuffet der Neutöner mit der Band Shake Stew. Stil war gestern. Transformation und Genrevielfalt ist heute! Good Vibrations sind angesagt. Let them flow! Shake Stew klingt wie ein intergalaktisches Roadmovie für die Ohren.“ (Kurier) Weitere Informationen

Fr. 17.02. 21 Uhr

Florian Favre Trio

Florian Favre (p), Manu Hagmann (b), Arthur Hnatek (dr)

Das Schweizer Jazztalent Florian Favre kam vom klassischen Klavier über den Blues zum Jazz. Den Diplomanden des Konservatoriums Fribourg und der Berner Hochschule der Künste interessiert Virtuosität nur, wenn sie etwas auszusagen vermag. In seiner Musik flirtet er gern mit Unvorhersehbarem, schätzt gegen den Strich gebürstetes. Tempi oder Rhythmen können unerwartet wechseln, wuchtige Drum-Hiebe und hart angeschlagene Bass-Figuren die Dynamik zuspitzen, während Favres rechte Hand hakenschlagend durch Oktaven springt. Sein 2011 gegründetes Trio funktioniert als Kollektiv und wie ein Organismus. Der intuitive, von einer natürlichen Präzision durchdrungene Fluss der Musik und die Gleichberechtigung der Instrumente sind nicht zu überhören und machen einen großen Teil der Magie der Band aus. Das Trio kreiert höchst individuelle Klänge mit rein akustischen Mitteln und trifft sich in einer erstaunlich perfekten Mischung aus Spielfreude und Treffsicherheit, juvenilem Verve und abgeklärter Souveränität. Selbst in energie-geladenen Momenten bleiben sie dabei auf dem Terrain des Jazz, verirren sich nie auf das dünne Eis plakativer Effekte. Weitere Informationen

Sa. 18.02. 21 Uhr

PHILM

Philipp Gropper (ts), Elias Stemeseder (p), Andreas Lang (b), Oliver Steidle (dr)

PHILM ist wach und spielt Musik dieser Zeit. Zupackend, intelligent und direkt: ein Statement. Eine wunderbar verwobene Gleichzeitigkeit der Aktionen prägt einen Sound, der immer wieder einen orchestralen und unwiderstehlichen Sog schafft. Für die Umsetzung seiner Visionen hat Philipp Gropper mit Elias Stemeseder am Piano, Andreas Lang am Bass und Oliver Steidle an den Drums drei Sidemen gefunden, die den Trance-Zuständen der Songs nicht verfallen, sondern mit ihnen spielen. Ebenso diszipliniert wie spontan wenden die Musiker ihr Material um und um, auf dass es kaleidoskopisch schillere. Das Thema- und Chorus-Prinzip weicht einem hohen Abstraktionsgrad, zugleich ist es die Kunst der Band, diesen mit Sinnlichkeit aufzuladen. Rhythmisch und eigen addieren sich Details zu einem funkelnden Fluss. Dank ihrer Klarheit geht die Musik sofort in die Ohren und bleibt hängen. Weitere Informationen

So. 19.02. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Claus Koch (ts)

Ein prächtiger, voller, warmer Tenorsound ist das Markenzeichen von Claus Koch. Wie wenigen anderen gelingt es ihm, Elemente des Swing des Bebop und des Soul-Jazz auf natürliche Weise in seinem Spiel zu vereinen. Seit mittlerweile über 20 Jahren ist der Saxofonist mit seinem Quintett Claus Koch & The Boperators in ganz Mitteleuropa unterwegs. Bei der heutigen Jam Session in der Unterfahrt freut sich Claus Koch auf viele altbekannte und neue Gesichter auf der Bühne wie auch zahlreiche interessierte Zuhörer. Weitere Informationen

Mo. 20.02. 21 Uhr Big Band Night

Alessandro De Santis Big Band

Giacomo Di Benedetto (voc), Gabriel Keogh, Fabian Bögelsack, Florian Brandl, Max Rammler (tp), Mark Pusker, Jochen Proske, Alessandro De Santis, Wolfgang Opitz, Matt Noack (sax), Christian Landsiedel, Steve Crane, Markus Krämer, Thomas zur Lage (tb), Cedric Bonnet, Markus Wagner, John Brunton, Tommy Froschmaier (rhythm section)

Der in Rom geborene Saxophonist Alessandro De Santis lebt seit 1987 in München und bereichert mit seinen unterschiedlichen musikalischen Ideen und Projekten die Münchner Jazzszene. In der Unterfahrt ist er mit seiner Big Band zu hören, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Count Basie Orchestra Sound der 50er-Jahre wieder aufleben zu lassen. Als Special Guest on Stage begleitet ihn heute der aus Florenz stammende Sänger Giacomo di Benedetto mit seiner außergewöhnlichen Stimme. We fly you to the moon of Basie & Sinatra! Weitere InformationenMo. 20.02. Tickets reservieren

Di. 21.02. 21 Uhr

Lisbeth Quartett

Charlotte Greve (sax), Manuel Schmiedel (p), Marc Muellbauer (b), Moritz Baumgärtner (dr)

Wer in Zeiten von interaktiven Websites, Downloads und Soundcloud ein Livealbum herausbringt, hat etwas Besonderes zu sagen. Beim Lisbeth Quartett ist das ohne Frage der Fall. Ihr viertes Album trägt schlicht den Titel 'Lisbeth Live'. Wenn dieses Quartett zusammenkommt, wissen sie ganz genau, was sie voneinander erwarten dürfen, ob live oder im Studio. Doch „Live ist alles viel risikofreudiger ... interessant wird es aber erst, wenn man sich darin frei bewegt“, so die Bandleaderin Charlotte Greve. Fabulierlust, Spielwitz und die Fähigkeit, einander hörend zu umtanzen, entladen sich in ungebremster Spontaneität. Das Quartett hat sich eine kollektive Sprache zugelegt, die sich über die immer symbiotischere Verflechtung von vier ganz persönlichen Idiomen definiert. Außerdem beruft sich die Band auf das älteste und doch immer noch wirkungsvollste Konzept des Jazz: sie greifen auf Bekanntes und Bewährtes zurück, um damit in neuer Form in die Zukunft aufzubrechen. Weitere InformationenDi. 21.02. Tickets reservieren

Mi. 22.02. 21 Uhr

David Sánchez' Carib

David Sánchez (sax), Edward Simon (p), Ricky Rodriguez (b), Damion Reid (dr), Markus Schwartz (perc)

Mit Carib präsentiert das Quintett des puerto-ricanischen Saxofonisten David Sánchez ein spannendes neues Projekt, welches die Klanghistorie seiner Heimat auslotet: von Ursprüngen im Sklavenhandel bis zu westafrikanischen Trommelrhythmen und folkloristischer Musik aus Haiti bis zu den typischen Rhythmen seiner Heimat Puerto Rico. Fasziniert und inspiriert von den Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen musikalischen Traditionen, vereint Sánchez diese in seinen Kompositionen mit modernen Jazzarrangements. Sánchez studierte Flöte, Klarinette, Sopransaxophon und Psychologie in Puerto Rico und New Jersey. Für sein letztes Album 'Coral' wurde er mit dem Prager Sinfonieorchester unter anderem mit dem Latin Grammy der Latin Academy of Recording Arts and Sciences ausgezeichnet. Weitere InformationenMi. 22.02. Tickets reservieren

Do. 23.02. 21 Uhr Quincy Jones presents

Justin Kauflin Trio

Justin Kauflin (p), Thomas Fonnesbaek (b), Billy Williams (dr)

Justin Kauflin war ein Wunderkind, das schon mit sechs Jahren auf Violine und Klavier konzertierte. Mit elf Jahren verlor er aufgrund einer Krankheit sein Augenlicht. Der Jazz war seine Rettung, und ist seitdem auch seine große Liebe. Am prägendsten war für Kauflin der Jazztrompeter Clark Terry, in dessen Ensemble er auch spielte. Die innige menschliche und musikalische Beziehung der beiden wurde 2015 in der Netflixproduktion 'Keep On Keepin' On' dokumentiert. Seit 2011 ist Kauflin als Sideman des Jae Sinnett Trios sowie als Leader seines eigenen Trios unterwegs. 2013 and 2014 begleitete er Ikone Quincy Jones auf dessen Welttournee. „Kauflins Stärken sind sein Gefühl für Dynamik, seine Fähigkeit zu harmonischer Tiefe und Schwung zugleich, und vor allem der Hunger eines Romantikers nach neuen Erfahrungen und Repertoires. Aus einem scheinbar simplen Motiv wie 'A Day in the Life' von den Beatles kreiert Kauflin ein ganzes Konzert“ (New York Times). Weitere InformationenDo. 23.02. Tickets reservieren

Fr. 24.02. 21 Uhr BR-Klassik Mitschnitt

Ben Wendel Group

Ben Wendel (ts), Shai Maestro (p), Harish Raghvan (b), Nate Wood (dr)

Am letzten Freitag im Februar jazzt der amerikanisch-kanadische Saxofonist und Bassist Ben Wendel mit seinem aktuellen, hochkarätigen Quartett die Bühne der Unterfahrt. Zu den Höhepunkten der abwechslungsreichen Karriere des Jazzperformers, Komponisten und Produzenten zählen Tourneen mit Künstlern wie dem Kubaner Ignacio Berroa, dem Thelonious Monk Piano Competition-Gewinner Tigran Hamasyan, dem Hip-Hop-Künstler Snoop Dogg und dem legendären Prince sowie eine Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Kent Nagano bei den Opernfestspielen München. Mit der Band Kneebody, deren Gründungs-mitglied er auch ist, heimste er 2009 eine Grammy-Nominierung in der Kategorie Classical Crossover ein. Sein jüngstes Soloalbum 'What we bring' widmet er den Meistern der Vergangenheit, aber auch Musikern der Gegenwart und Zukunft. Damit bezieht er sich auf die Erfahrung, die Inspiration und die geteilte Weisheit aller Künstler, gesammelt und absorbiert in ihrer Lebenszeit, und wie diese durch ihre Kunst ausgedrückt wird. Weitere InformationenFr. 24.02. Tickets reservieren

Sa. 25.02. 21 Uhr

Ferenc Snétberger Trio

Ferenc Snétberger (g), Phil Donkin (b), Ferenc Németh (dr)

Ferenc Snétberger ist besonders für seine Improvisationskunst und sein genre-überschreitendes Spiel bekannt. Sein Repertoire ist ebenso inspiriert von der Roma-Tradition seiner Heimat, der brasilianischen Musik und dem Flamenco, wie auch von der klassischen Gitarre und dem Jazz. Der ungarische Gitarrenvirtuose und Komponist hat in verschiedenen Kombinationen als Solist, Co-Leader und Sideman Alben veröffentlicht und hat auf Konzertreisen durch ganz Europa, Japan, Korea, Indien, Vietnam und die USA neben eigenen Komposionen auch Luciano Berios Sequenza XI aufgeführt sowie orchestral Vivaldi, Rodrigo und John McLaughlin interpretiert. Seine Sidemen im neuen Ferenc Snétberger Trio sind Phil Donkin und Ferenc Németh. Donkin, Absolvent der renommierten Guildhall School of Music and Drama in London, wird als einer von Europas prägenden Basissten seiner Generation gefeiert. Snétbergers Landsmann Németh studierte am Berklee College of Music in Boston und dem Thelonius Monk Institut für Jazz, spielte schon mit Größen wie Herbie Hancock und sprengt als Komponist und Drummer immer wieder die Grenzen des Jazz. Weitere InformationenSa. 25.02. Tickets reservieren

So. 26.02. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Claus Koch (ts)

Ein prächtiger, voller, warmer Tenorsound ist das Markenzeichen von Claus Koch. Wie wenigen anderen gelingt es ihm, Elemente des Swing des Bebop und des Soul-Jazz auf natürliche Weise in seinem Spiel zu vereinen. Seit mittlerweile über 20 Jahren ist der Saxofonist mit seinem Quintett Claus Koch & The Boperators in ganz Mitteleuropa unterwegs. Bei der heutigen Jam Session in der Unterfahrt freut sich Claus Koch auf viele altbekannte und neue Gesichter auf der Bühne wie auch zahlreiche interessierte Zuhörer. Weitere InformationenSo. 26.02. Tickets reservieren

So. 26.02. 15:00 Uhr Jazz for Kids

Inspektor Maus

Mäuse-Jazz für Leute ab 5 Jahren mit dem Panama-Jazz Ensemble

Martin Fogt (Erzähler), Franz-David Baumann (Ltg, tp), Wolfgang Roth (as), Wolfgang Gieseck (p), Alex Haas (b), Josy Friebel (dr)

'Inspektor Maus' erzählt die spannende Geschichte vom großen Käsediebstahl, den Inspektor Maus in gewohnt souveräner Weise aufklärt. Ein echter Käsekrimi im halbseidenen Flair nächtlicher Clubs, Lagerhäuser und Hafenanlagen. „Als Inspektor Maus den Gorgonzola Club betrat, spielten gerade die Rockfours mit Paul Appenzeller am Kontrabass, Buddy Parmesan am Schlagzeug, Duke Emmental am Klavier, Charlie Camembert am Saxophon und Dizzy Cheesy an der Trompete. Star des Abends war die berühmte Ella Mozzarella ...“ Seit 2008 gibt es 'Inspektor Maus' mit dem Panama-Jazz Ensemble, erschienen bei Panama-Records. 2009 wurde die Produktion mit dem Medienpreis Leopold des Verbandes Deutscher Musikschulen mit Unterstützung des Bundesfamilienministeriums ausgezeichnet. Die Prijak Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Mäuse während des Konzerts mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger. Einlass ab 14:00 Uhr. Weitere InformationenSo. 26.02. Tickets reservieren

Mo. 27.02. - Di. 28.02. 21 Uhr Big Band Night

Groove Hospital

feat. Dr. Max Tiller

Dr. Max Tiller, Dr. Walter Ruckdeschel, Dr. Sabine Weber, Dr. Hannes Muxfeldt, Dr. Andreas Bechtold, Dr. Julia Kellner (sax), Dr. Stephanie Ott, Christian Eberhard, PD Martin Lehmann, Dr. Tina Kilian, Dr. Tobias Biller (tp), Christian ‘Dr. Jazz’ Landsiedel, Dr. Norbert Salih, Dr. Daniel Bauernfeind, Christof Schadt (tb), Dr. Burkard Jochim (p), Dipl.-Psych. Heribert Sattel (b), Max Greger (g), Dr. Manuel Pliefke (dr), Dr. Mark Malota (cond)

Achtung! Bereits zum fünften Mal operieren die Ärzte der Münchner Medizinischen Big Band auf der Bühne der Unterfahrt: Die Wissenschaft hat festgestellt, dass unsere Ohren chronisch überlastet sind! Gehörknöchelchenbruch, Cerumenpfropf, Otorrhexie oder Ohrhautflattern – all das sind verzweifelte Kompensationsmechanismen Ihres Hörorgans. Was Sie brauchen, ist ein Besuch im Groove Hospital. Fachkompetente Ärzte jedweder Fachrichtung werden sich ganzheitlich um Ihre Gebrechen kümmern. Ob eine Prise Swing, zwei Ampullen Jazz oder Höchstdosen an Funk – hier führen die unterschiedlichsten Therapiekonzepte zur einer 100%igen Heilung. Auch diesmal verstärkt kon­si­li­a­risch Gastroenterologe und Star-Saxophonist Dr. Max Tiller das Kollegium. Der Erlös dieser Konzerte geht zum größten Teil an Ärzte ohne Grenzen. Weitere InformationenMo. 27.02. Tickets reservierenDi. 28.02. Tickets reservieren

Seitenanfang