Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Mai 2017 | Jul 2017

Programm Juni 2017

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Do. 01.06. 21 Uhr

Etienne Mbappé + The Prophets

Etienne MBappé (e-b, voc), Clement Janinet (viol), Balthazar Naturel (ts), Arno de Casanove (tp, fl, Duduk), Christophe Cravero (keys, p, viol), Ralp Lavital (g), Nicolas Viccaro (dr)

Etienne Mbappé, Bassist, Sänger und begabter Komponist wurde als langjähriges Bandmitglied der legendären „John McLaughlin And The Fourth Dimension Group“ bekannt. Mit Hilfe seiner kraftvollen Stimme und einem unfehlbaren Gespür für Melodie vermittelt auch den anspruchsvollsten musikalischen Kontext. Mbappé machte sich auch einen Namen als Sideman von Ray Charles, Joe Zawinul und Bill Evans. Im Oktober 2014 gründete Mbappé eine eigene Band, die sehr talentierte, junge und exzellente Musiker vereint. Etienne Mbappé & The Prophets präsentieren nun ihr Debut-Album 'How Near How Far'. Aufgrund ihrer ungewöhnlichen Aufstellung von Trompete, Tenorsaxophon und Violine im Vordergrund und der daraus entstehenden musikalischen Gewandtheit erkundet die Band gemeinsam elf Originale von Mbappé und berührt dabei nicht nur internationale Traditionen, sondern schlägt kulturelle Brücken. Seine Musik bietet unglaublichen Reichtum, wie er selbst sagt: „… um mitzusingen, zu tanzen, fröhlich zu sein, zu vibrieren, positiv zu denken, das Leben zu lieben und zu feiern.“ Weitere Informationen

Fr. 02.06. 21 Uhr

Geschlossen

Sa. 03.06. 21 Uhr

Geschlossen

So. 04.06. 21 Uhr

Jam Session mit Barbara Jungfer

Barbara Jungfer (g)

„Elegant, fein, delikat, präzise bis ins letzte Detail, die Linien weich, zugleich kraftvoll und immer im Fluß, mit gebrochenen Akkorden durchsetzt und nie ziellos mäandernd, sondern von großer improvisatorischer Klugheit, und der Sound fast immer der volle, runde Klang, der für die Jazzgitarre allezeit so typisch ist, außer wenn die Flüsse mal doch in Richtung Blues oder Jazzrock gelenkt werden (...)“. So beschreibt der namhafte Jazzgitarren-Journalist Alexander Schmitz Barbara Jungfer auf ihrer letzten CD. Nun eröffnet die Gitarristin an vier Sonntagen im Juni mit eigenen Stücken und Münchner Musikern die Jam Session in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Mo. 05.06. 21 Uhr Big Band Night

The Uptown Jazz Orchestra

Gastsolist Tim Collins – Vibraphon

Tim Collins (vib), Franz Weyerer, Nemanja Jovanovic, Albrecht Huber, Florian Jechlinger (tp), Eberhard Budziat, Christian Landsiedel, Jakob Grimm (tb), Christoph Hörmann, Evan Tate, Alexander von Hagke, Matthieu Bordenave, Wolfgang Roth (saxes), Tizian Jost (p), Ernst Techel (b), Matthias Gmelin (dr)

Eine Big Band zum Klingen zu bringen ist für nahezu jeden Jazzmusiker, als ginge ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung. Es verlangt aber neben Visionen und Teamgeist auch eine gehörige Portion Mut. Dass sich das Uptown Jazz Orchestra um Leader und Trompetensolist Franz Weyerer in den vergangenen Jahren nicht nur in der Landeshauptstadt, sondern im gesamten süddeutschen Raum zu einer außergewöhnlichen Großformation gemausert hat, spricht ohne Zweifel für die Qualität der beteiligten Musiker. Die Band verleiht jedem Song durch präzise Bläsertutti, virtuose Soli und farbenreiche Arrangements ein groovendes, unverwechselbares Gesicht. Weitere Informationen

Di. 06.06. 21 Uhr

Ben Williams & Sound Effect

Marcus Strickland (sax), Alex Wintz (g), Ben Williams (b), John Davis (dr)

Nachdem der junge Jazz-Bassist Ben Williams sich dank seiner beiden Soloalben 'State of the Art' und 'Coming Of Age' in die oberste Riege des amerikanischen wie auch des internationalen Jazz katapultierte, gründete er seine eigene Band, 'Ben Williams and Sound Effect'. In seiner noch jungen Karriere arbeitete Williams bereits mit einer Reihe von namhaften und wichtigen Künstlern wie George Benson, Terence Blanchard, Benny Golson, Herbie Hancock, Stefon Harris, Wynton Marsalis, Pat Metheny und Jacky Terrasson. Des Weiteren gewann der gefeierte Bassist 2009 den prestigeträchtigen Thelonious-Monk-Wettbewerb mit einer Interpretation von Oscar Pettifords "Tricotism" und einer Duo-Version von "Caravan" (mit der Vokalistin Dee Dee Bridgewater). Ben Williams eigene Kompositionen für seine Band Sound Effect klingen nach zukünftigen Jazzstandards. Wie so viele Jazzmusiker seiner Generation legt er sich keine stilistischen Grenzen auf, sondern verarbeitet unterschiedlichste musikalische Einflüsse: von Funk über hypnotische westafrikanische Grooves bis hin zum Soul-Jazz. Weitere Informationen

Mi. 07.06. 21 Uhr ECM artists in concert

Anat Fort Trio with Gianluigi Trovesi

Gianluigi Trovesi (cl), Anat Fort (p), Gary Wang (b), Roland Schneider (dr)

Für ihr nunmehr drittes ECM-Album mit dem naturhaften Titel 'Birdwatching', das letztes Jahr erschien, hat die israelische Pianistin Anat Fort ihr lang etabliertes Trio mit dem Bassisten Gary Wang und dem Schlagzeuger Roland Schneider um den italienischen Klarinettisten Gianluigi Trovesi erweitert. Fort und Trovesi haben im Laufe der letzten Jahre eine Reihe gemeinsamer Auftritte absolviert (von Italiens Novara Jazz Festival hin zu Tel-Avivs Opernhaus) – stets unter großem Beifall der Kritik. Die lebendige und intelligente Musik auf 'Birdwatching' hebt ihre enge musikalische Beziehung nun auf ein neues Level. Auf dem Album vermischt sich Quartettmusik mit Soloklavierimprovisationen, während sich die Geschichte in einer Serie von Vignetten entfaltet. 'Birdwatching' wurde im Auditorio Stelio Molo RSI in Lugano aufgenommen und von Manfred Eicher produziert. Weitere Informationen

Do. 08.06. 21 Uhr

ELEW

Eric Robert Lewis (p)

Das Akronym ELEW steht für das Multitalent Eric Robert Lewis, den amerikanischen Jazz-Pianisten, DJ, Regisseur und Drehbuchschreiber. Seine Karriere begann er noch als wahrer Jazz-Purist, der an der Seite von Wynton Marsalis, Elvin Jones und Jon Hendricks spielte. Doch schon bald war ihm klar, dass diese wohldefinierte musikalische Ordnung zu klein war. Sowohl körperlich als auch geistig, kreativ benötigt ELEW mehr Weite, um seine Flügel zu entfalten. Schnell machte der Musiker als Rockjazz-Pianist von sich reden und erschuf völlig einzigartige Cover von bekannten Pop- und Rocksongs, wie beispielsweise von The Rolling Stones, The Killers und tritt zusammen mit Sting und The Roots auf. Seine beiden Soloalben 'ELEW Rockjazz Vol. 1' und 'Vol. 2' (2010 und 2012 erschienen) sind eine atemberaubende kreative Interpretation bekannter Songs von Künstlern wie Coldplay, Radiohead, Nirvana, Michael Jackson, Empire of the Sun und Foo Fighters. ELEW beweist nicht nur, dass verschiedene Genres zusammen gedacht werden und so erfolgreiche Songs wie 'Mr. Brightside' immer noch für Überraschungen sorgen können, sondern vor allem dass der Inspiration keine Grenzen gesetzt sind. Weitere Informationen

Fr. 09.06. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 94

Espen Eriksen Trio

Espen Eriksen (p), Lars Tormod Jenset (b), Andreas Bye (dr)

Das norwegische Espen Eriksen Trio spielt auf höchst melodische und lyrische Art und Weise ihre Instrumente und formuliert somit seine ganz persönliche Sprache innerhalb der Welt der Pianotrios. Seine Signatur besteht aus skandinavischen Folklore Elementen und Melancholie. Poetisch ausgedrückt: man wird als Zuhörer in tiefe, dunkle Wälder entführt, in die die Sonnenstrahlen ein sanftes, diffuses Licht werfen und für eine elegische Stimmung sorgen. Natürlich, ist das, was die Musiker kreieren, Jazz, jedoch vollführen sie eine ganz außergewöhnliche Annäherung an dieses Genre. Mithilfe von Popelementen innerhalb der Songstruktur und dem expliziten Fokus auf die melodische Ausarbeitung, erzeugen die drei Künstler eine Verdichtung des Inhalts sowie der empfundenen Stimmung, die durch die einzelnen Werke evoziert wird. Weltweite Tourneen haben dazu geführt, dass das Trio nicht nur in spürbar enger Vertrautheit miteinander auf der Bühne kommuniziert, sondern ebenfalls imposante Dynamiken und hypnotisierende Grooves entwickelt. Ihr drittes Album 'Never Ending January' wurde 2015 veröffentlicht. Weitere Informationen

Sa. 10.06. 21 Uhr Deutschlandfunk-Mitschnitt

Mikhail Alperin & Arkadij Shilkloper

Mikhail Alperin (p), Arkadij Shilkloper (horn)

Zwei der interessantesten osteuropäischen Jazzmusiker im spannungsgeladenen Dialog: der moldawische Pianist Mikhail Alperin und der russische Hornvirtuose Arkadij Shilkloper. Alperin, geboren 1956 in der Ukraine, wuchs in Moldawien auf, wo er zunächst mit Folkmusikern arbeitete, bevor er Klavier und Komposition studierte. 1983 zog er nach Moskau, wo er auf den Hornspieler Arkady Shilkloper traf. Shilkloper gehörte damals bereits zu den renommiertesten russischen Bläsern und wirkte im Orchester des Moskauer Symphonieorchesters und des Bolschoi Ballets mit. Zusammen mit dem Klarinettisten Sergej Starostin gründeten sie das Moscow Art Trio, das mit seiner Mischung aus russischer und moldawischer Folklore und zeitgenössischem Jazz bald weltweit für Aufsehen sorgte. Nicht weniger spannend die Duokonzerte der beiden, in denen barocke Kontrapunktik, archaische Folklore, Jazztradition und zeitgenössische Tonkunst auf unkonventionelle Art und Weise zu einem stimmigen Ganzen finden. Das Verarbeiten alter russischer Melodien und moldawischer Tanzrhythmen in Verbindung mit zeitgenössischem Jazz drückt den Willen der beiden aus, künstliche Barrieren und enges Schubladendenken aufzubrechen. Weitere Informationen

So. 11.06. 21 Uhr

Jam Session mit Barbara Jungfer

Barbara Jungfer (g)

„Elegant, fein, delikat, präzise bis ins letzte Detail, die Linien weich, zugleich kraftvoll und immer im Fluß, mit gebrochenen Akkorden durchsetzt und nie ziellos mäandernd, sondern von großer improvisatorischer Klugheit, und der Sound fast immer der volle, runde Klang, der für die Jazzgitarre allezeit so typisch ist, außer wenn die Flüsse mal doch in Richtung Blues oder Jazzrock gelenkt werden (...)“. So beschreibt der namhafte Jazzgitarren-Journalist Alexander Schmitz Barbara Jungfer auf ihrer letzten CD. Nun eröffnet die Gitarristin an vier Sonntagen im Juni mit eigenen Stücken und Münchner Musikern die Jam Session in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Mo. 12.06. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Count Basie, Benny Goodman und Buddy Rich - das sind nur ein paar der Schutzheiligen der 'Munich Lounge Lizards'. Das Publikum in seinen 'Fancy Pants' und 'Shiny Stockings' bekommt ein 'Big Grin Face', wenn die 'Hardest Working Big Band in Town' diesen und anderen Swing-Legenden huldigt. Unter der Leitung des Baritonsaxofonisten Michael Lutzeier erwartet Sie ein Flug zur 'Prime Time' auf dem Rücken eines 'Foo Bird', durch 'Blue Skies' und weiter 'Over the Rainbow', bis Sie schließlich 'Falling in Love' mit Sängerin Miriam Arens erleben. Heute Abend bleibt garantiert kein Finger ungeschnippt und kein Knie ungewippt. Weitere Informationen

Di. 13.06. 20:30 Uhr

Öffentliche Abschlusskonzerte

des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München

20:30 Uhr: Flurin Mück (dr); Ensemble: Stricks (Luluk Purwanto (violin), Sam Hylton (keys), Ludwig Klöckner (b), Flurin Mück (dr) feat. David Soyza (vibes)) 21:30 Uhr: Simon Popp (dr); Ensemble: Fazer (Matthias Lindermayr (tp), Paul Brändle (g), Martin Brugger (b), Sebastian Wolfgruber (perc), Simon Popp (dr)) 22:30 Uhr: Zhitong Xu (dr); Ensemble: Zhitong Xu Quintett (Zhitong Xu (dr), Anton Mangold (as), Felix Schneider (p), Zhihan Xu (git), Theodor Spannagel (b))

Wir freuen uns, im sechsten Jahr in Folge die öffentlichen Abschlusskonzerte des Jazz Instituts der 'Hochschule für Musik und Theater München' im Jazzclub Unterfahrt präsentieren zu dürfen. Das Programm wird von den Studierenden in Absprache mit ihren international renommierten Dozenten zusammengestellt und präsentiert mit speziell arrangierten Eigenkompositionen das jeweilige künstlerische Spektrum. Zusätzlicher Ansporn für die angehenden Jazzprofis ist das anspruchsvolle Münchner Publikum. Dessen Unterstützung und die höchst energetische Live-Atmosphäre lässt den bis zu drei Ensembles pro Abend Freiraum für so manchen Höhenflug. Studierende und Angehörige der HMT erhalten gegen Vorlage eines Ausweises freien Eintritt.

Stricks Quartett: Masterprojekt von Flurin Mück Genauso wie seine Besetzung stammt auch die Musik des Quartetts aus unterschiedlichen Winkeln der Erde. Die unbeschwerten Eigenkompositionen des Schlagzeugers und Bandleaders Flurin Mück mischen sich mit fernöstlichen Stücken der Geigerin Luluk Purwanto und treffen bald auch auf bekanntere Melodien des Jazz. Die große Erfahrung und Ruhe des renommierten Bassisten Ludwig Kloeckner und die pure Spiellust des aufstrebenden Pianisten Sam Hylton geben der Band einen starken Rahmen. In diesem kann sich die Spannung zwischen vermeintlich braver Geige und lautem Schlagzeug reizvoll entladen. Die warmen Klänge des jungen Vibraphonisten David Soyza bereichern einen Teil des Programms und lassen die Zuhörer noch tiefer eintauchen in faszinierende Melodien und Rhythmen aus nah und fern.

Fazer [faːzɐ] Sooft der Begriff Eklektizismus auch als Synonym für Planlosigkeit herhalten muss, so treffend lässt sich damit die Musik von Fazer beschreiben. West-afrikanische Polyrhythmen setzen sich auf dubbige Bässe. ECM-artige Ruhe birst unter Bitches-Brew-esker Brachialität. Zu seinem Masterabschluss präsentiert der Münchner Schlagzeuger Simon Popp mit seiner Band Fazer ein spannendes Programm mit Stücken inspiriert von weltlichen Klängen & traditionellen Rhythmen Südamerikas, Westafrikas sowie Indiens.

Das Zhitong Xu Quintett besteht seit Anfang 2016. Die Musiker lernten sich an der HfM Würzburg im Rahmen ihres Jazzstudiums kennen. Gespielt werden Eigenkompositionen, die durch rhythmische Vielschichtigkeit und harmonischen Einfallsreichtum überzeugen. Die Musiker sind im modernen Straight-ahead Jazz verwurzelt, aber auch offen für Experimentelles und Einflüsse aus Pop und Worldmusik. Wichtig bei Komposition und Konzerten sind ihnen ein stetiger Energiefluss sowie eingängige Melodien, die man sie aus der Volks- oder Popmusik kennt.

Studierende und Angehörige der HMT erhalten gegen Vorlage eines Ausweises freien Eintritt. Weitere Informationen

Mi. 14.06. 20:30 Uhr

Öffentliche Abschlusskonzerte

des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München

20:30 Uhr: Ralph Heidel (sax), Teresa Allgaier, Gustavo Strauss (violine), Georg Roters (viola), Juri Kannheiser (cello), Christopher Verworner (p), Sven Holscher (b), Marco Dufner (dr) 21:30 Uhr: Thimotee Mille (p) 22:30 Uhr: Thomas Kölbl (p, keys), San2 (voc), Alma Naidu (voc), Dominik Palmer (b), Daniel Stockhammer (dr), Matthias Baumann (dr) Ensemble: The FunkySoul Recital feat. Thomas Kölbl + Special Guest: San2

Das Ralph Heidel Oktett besteht aus Alt-Saxophon, Streichquartett und Rhythmusgruppe. Die Kompositionen des Alt-Saxophonisten sind eine Symbiose aus einer Art Post-Rock-Jazz und kammermusikalischem Hintergrund sowie elektronischen Elementen. Repetitive Klangmuster treffen auf auskomponierte Werke und freie Soundwolken. Das weiche, meist effektierte Saxophon soliert über elektronisch-rockige Basslinien und die Streicher schweben mal romantisch, mal recht herzlos über die digital-analog Maschine der Rhythmusgruppe.

Der französische Pianist Timothee Mille wurde von unterschiedlichen Musikrichtungen und Stilen beeinflusst. Er spielte und sang Pop, Rock, Gypsy, klassische Musik und sogar Georgische Folklore bis er die Freiheit, den Swing und die Farben des Jazz für sich entdeckte. Noch immer inspiriert von anderen Musikrichtungen, wo die Schwerpunkte mehr auf Klangästhetik und Arrangement als auf Improvisation liegen, sucht Timothee noch nach seinem eigenen Weg. An diesem Abend wird es daher ein abwechslungsreiches Programm geben: eigene moderne oder Oldschool-Kompositionen, französische Chansons oder Jazzstandards auf Hip-Hop-Beats.

Thomas Kölbl war als Keyboarder bei Sport1 Doppelpass, tourte durch Deutschland und Österreich, und spielte Konzerte in der Schweiz, Liechtenstein, Russland und der Türkei. Neben Projekten wie Pink Floyd's 'THE WALL', Markus ENGELSTAEDTER 'Queen Classic' und 'The Rocky Horror Show' am Landestheater Niederbayern spielte er mit Mano Ezoh den Guinness World Record 2011, Mary Roos & Wolfgang Trepper, Chris Boettcher und SAN2 & his SOUL PATROL. Auf seinem Bachelor-Konzert präsentiert der aus der Klavierklasse von Tizian Jost stammende Pianist zusammen mit San2 (voc), Alma Naidu (voc), Dominik Palmer (b), Daniel Stockhammer (dr) und Matthias Baumann (dr) seine persönlichen 'Best-ofs' aus dem Genre Funk und Soul.

Studierende und Angehörige der HMT erhalten gegen Vorlage eines Ausweises freien Eintritt. Weitere Informationen

Do. 15.06. 21 Uhr

Randy Ingram Trio featuring Drew Gress

Randy Ingram (p), Drew Gress (b), Mark Ferber (dr)

Der Pianist Randy Ingram wird von vielen als "begnadeter" (Jazz Times) Musiker und "beeindruckender" Komponist (San Francisco Chronicle) bejubelt . Die New York Times preist unter anderem sein unglaubliches Gespür für zeitgenössische Harmonien und schnittige rhythmische Sensibilität. Ursprünglich aus dem Sonnenstaat Kalifornien, besuchte Ingram das New England Conservatory of Music und zog anschließend in das turbulente und energetische Brooklyn, NY. Der Pianist spielte bereits an der Seite von zahlreichen legendären Musikern wie John Patitucci, Ari Hoenig, Benny Maupin, Tierney Sutton, Kendrick Scott und Billy Higgins. Sein neuestes Album 'The Wandering', bei Sunnyside Records im April dieses Jahres veröffentlicht, ist eine bemerkenswert intime Kollektion aus Duetten mit dem angesehenen Bassisten Drew Gress. Diese Platte bietet einen einzigartigen Einblick in Ingrams Schaffen, in seine musikalische Identität als Improvisator, Interpreteur und Komponist, und offenbart einen kristallklaren Klang, der sich in unendliche musikalische Weiten erstreckt und gleichzeitig stets das Persönlichste des Pianisten hervorkehrt. Weitere Informationen

Fr. 16.06. 21 Uhr ECM artists in concert - The Norway of Jazz N° 95

Jacob Young Band

Forever Young

Jacob Young (g), Trygve Seim (ts, ss), Marcin Wasilewski (p), Salwomir Kurkiewicz (b), Michael Miskiewicz (dr)

Das neue, 2014 bei ECM erschienene Album des norwegisch-amerikanischen Gitarristen Jacob Young 'Forever Young' besticht durch dessen Anmut sowie stete Wachsamkeit gegenüber harmonischen und rhythmischen Jazz-Klängen. Es bezieht seine musikalische Energie gleichzeitig aus langlebigen Freundschaften und zufälligen Begegnungen, die für ein nuanciertes Wechselspiel in der Melodik der einzelnen Stücke sorgen. Für eben dieses dritte ECM-Album stellt Young auch ein neues Quintett vor, welches den reziproken Charakter der Platte aus Altbekanntem und Neuem auch in die Präsenz des Line-Ups zaubert: Zusammen mit dem Saxophonisten Trygve Seim – den Young bereits mit 16 Jahren kennengelernt hat – und allen Mitgliedern des Marcin Wasilewski Trios entfalten sich die Kompositionen in einer atemberaubenden Selbstverständlichkeit und Leichtigkeit, die genügend Raum für Improvisationen, eine weit ausgreifende Vielfalt unterschiedlichster Stile und emotionaler und klanglicher Atmosphären bieten. Youngs Jazz sieht sich abgerundet durch Popmusik-Affinitäten und Rock-Motivik, die den Stücken eine ganz eigene Klangfarbe ermöglichen. Weitere Informationen

Sa. 17.06. 21 Uhr

Caro Josée

Caro Josée (voc), Patrick Pagels (git), Steffan Dietrichsen (p), Tammo Bergmann (dr)

Caro Josée geht ihren eigenen Weg, ohne dem Druck eines überwiegend trend-orientierten Musikbusiness nachzugeben. Für jenes hatte sie als CARO fünf erfolgreiche Albumproduktionen geliefert, wurde als Ikone verehrt, 1978 mit dem Deutschen Schallplattenpreis als Nationale Pop-Nachwuchskünstlerin ausgezeichnet. Im Jahr 2012, mit erweitertem musikalischen Selbstverständnis ausgestattet sowie an Lebenserfahrungen gereift, stellt Caro Josée ein Album fertig, das sicherlich zu den ausdrucks- und gefühlsvollsten Produktionen deutscher Interpreten-Kunst gehört. Keine Note scheint zu viel oder zu wenig gespielt und gesungen, alles ist auf den Punkt gebracht und glasklar in Szene gesetzt. Das Album 'Turning Point' erhielt ein breites und überragendes Medienecho und wurde letztendlich mit dem ECHO-Jazz ausgezeichnet. Mit ihrem neuen Album 'SUMMER'S EASE' gelingt es der Sängerin abermals, für musikalische Überraschungen und stilvolle Eleganz zu sorgen. Es ist der traumhafte Soundtrack für einen wunderschönen, lauen Sommerabend, an dem die Gedanken freien Lauf nehmen können. Jedoch ist das Album keine retro-orientierte Hommage, sondern transferiert eine spezielle Leichtigkeit in die Sounds der Gegenwart. Weitere Informationen

So. 18.06. 21 Uhr

Jam Session mit Barbara Jungfer

Barbara Jungfer (g)

„Elegant, fein, delikat, präzise bis ins letzte Detail, die Linien weich, zugleich kraftvoll und immer im Fluß, mit gebrochenen Akkorden durchsetzt und nie ziellos mäandernd, sondern von großer improvisatorischer Klugheit, und der Sound fast immer der volle, runde Klang, der für die Jazzgitarre allezeit so typisch ist, außer wenn die Flüsse mal doch in Richtung Blues oder Jazzrock gelenkt werden (...)“. So beschreibt der namhafte Jazzgitarren-Journalist Alexander Schmitz Barbara Jungfer auf ihrer letzten CD. Nun eröffnet die Gitarristin an vier Sonntagen im Juni mit eigenen Stücken und Münchner Musikern die Jam Session in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Mo. 19.06. 20:30 Uhr

Öffentliche Abschlusskonzerte

des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München

20:30Uhr: Bastien Rieser (tp); Ensemble: The Bastien Rieser Quintett + Special Guests: Bastien Rieser (tp), Moritz Stahl (sax), Julian Schmidt (p), Nils Kugelmann (b), Zithong Xu (dr) 21:30 Uhr: Alosha Uysal (sax); Ensemble: Alosha Uysal Quintett: Alosha Uysal (sax); David Soyza (vibraphone), Philipp Schiepek (g), Robin Jermer (b), Zhitong Xu (dr) 22:30 Uhr: Vincent Eberle (b), Sam Hylton (p), Zhitong Xu (dr)

Das Bastien Rieser Quintett ist ein noch junges Projekt aus München, das mit seinen Wurzeln tief im Jazz und Blues steht und mit Hip-Hop und Groove-Einflüssen versucht, neue Klangwelten zu erschaffen. Die fünf Musiker um den Trompeter Bastien Rieser erreichen das Publikum mit energetischen Eigenkompositionen, modernen Standards und natürlich einem guten Sound. Rieser ist Student an der Musikhochschule München, an welcher er nach seinem Jungstudium bei Claus Reichstaller studiert. Er ist Mitglied im Landesjugendjazzorchester Bayern, in mehreren Big Bands sowie in verschiedenen kleineren und eigenen Formationen, seine musikalischen Tätigkeiten führten ihn mit Trompetern wie Sean Jones, Tiger Okoshi, Gregory Rivkin, Takuya Kuroda, Markus Stockhausen, Tim Hagans und Dusko Goykovich zusammen. Im Frühjahr 2017 erhielt der junge Trompeter ein Vollstipendium am renommierten Berklee College of Music in Boston.

Das Quintett um den Saxophonisten Alosha Uysal setzt sich aus jungen, aufstrebenden Musikern der Szene zusammen. Sie spielen Eigenkompositionen und den einen oder anderen Jazz-Standard, immer darauf bedacht gemeinsam ästhetische, groovende und originelle Musik zu machen.

Gemeinsam mit dem Pianisten Sam Hylton, spielte Vincent Eberle schon in diversen Besetzungen. Dieses Mal im Trio mit dem Schlagzeuger Zhitong Xu wird er Ihnen eine Mischung von Eigenkompositionen und Jazzstandards präsentieren.

Studierende und Angehörige der HMT erhalten gegen Vorlage eines Ausweises freien Eintritt. Weitere Informationen

Di. 20.06. 20:30 Uhr

Öffentliche Abschlusskonzerte

des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München

20:30 Uhr: Stanislaw Sandronov (e-bass); Ensemble: Masterprojekt Stan: Moritz Stahl (sax), Moritz Werner (e-git), Svetlana Marinchenko (p), Stanislaw Sandronov (e-bass), Johannes Rothmoser (dr) 21:30 Uhr: Alexander Fuchs (b); Ensemble: Alexander Fuchs Quartett: Hyun-Bin Park (git), Sam Hylton (p), Alexander Fuchs (b), Flurin Mück (dr) 22:30 Uhr: Paul Brändle (git); Ensemble: Paul Brände Trio

Das 'Masterprojekt Stan', Abschlusskonzert des Masterstudenten Stanislaw Sandronov, lädt Sie zu einer musikalischen Reise aus verschiedenen Musikstilen wie Funk, Fusion, Jazz und orientalischen Klängen ein. Ziel dieses Projektes ist es, mit größtenteils eigenen Kompositionen eine gesunde Mischung aus sowohl anspruchsvoller als auch zugänglicher Musik zu schaffen.

Unter dem Motto „my favorite things“ präsentieren Alexander Fuchs und sein Quartett sowohl amerikanische Musical-Klassiker als auch Originals und europäische Filmmusik.

Das Paul Brändle Trio widmet sich bisweilen der Erschließung des Great American Songbooks. Mit besonderer Leidenschaft und Kreativität werden die Songs zur Spielwiese für die Musiker, zwischen denen immer wieder spannende Dialoge entstehen. Mit dem Wahl-Berliner Sebastian Gieck am Kontrabass und dem amerikanischen Schlagzeuger Rick Hollander sind Musiker im Boot, die in Sachen Authentizität und Virtuosität keine Wünsche offen lassen.

Studierende und Angehörige der HMT erhalten gegen Vorlage eines Ausweises freien Eintritt. Weitere Informationen

Mi. 21.06. 20:30 Uhr

Öffentliche Abschlusskonzerte

des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München

20:30 Uhr: Olga Dudkova (voc), Leo Betzl (p), Sven Holscher (b), Zhitong Xu (dr) 21:30 Uhr: Kilian Sladek (voc); Ensemble: Kopfkino: Kilian Sladek (voc, comp, arrangement), Alma Naidu, Lotte Friederich, Florian Stierstorfer, Maximilian Höcherl (voc), Moritz Werner (git), Leopold Betzl (p), Robin Jermer (b), Daniel Stockhammer (dr) 22:30 Uhr: Lena Fastner (voc); Ensemble: Dilenya Mar Quintett (& Friends): Dilenya Mar (Lena Marie Fastner) (voc), Paul Brändle (git), André Schwager (keys, cigar box, sitar), Nils Kugelmann (b), Dani Scheffels (dr) & friends: Moritz Stahl, Ralph Heidel (sax), Ahmed Mounib (violin)

Olga Dudkova ist eine junge Sängerin, die in Angarsk in Sibirien geboren wurde und dort aufwuchs. Im Alter von 6 Jahren hat sie angefangen, klassisches Klavier zu lernen und im Chor zu singen. Die Liebe zum Jazz entdeckte sie in einer Jazz-Band in der Musikschule als sie 13 Jahre alt war und seitdem wusste sie, was sie machen wollte. Im Alter von 18 Jahren zog sie dann nach Deutschland, um an der Hochschule für Musik und Theater in München Jazz-Gesang bei Sanni Orasmaa und Anne Czichowsky zu studieren.

Hinter jedem Ton verbirgt sich eine einzigartige Geschichte, mal traurig, mal fröhlich, mal energetisch und aufgebracht, mal ruhig und träumerisch, mal geheimnisvoll und mal offensichtlich. Das 9-köpfige Ensemble 'Kopfkino', um Lead-Sänger und Komponisten Kilian Sladek, fungiert im wahrsten Sinne des Wortes als lebendige Leinwand und hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus Ihren Geschichten einen gemeinsamen Film zu machen. Schillernde Wolken, reißende Sturmfluten, enge Bergpässe, unendliche Weiten, eisige Höhen und schier unergründliche Tiefen, all das verschmilzt zu einem einzigen Klangmalkasten. Wer tapfer genug ist, sich mit auf diese tollkühne Reise durch die unendliche Welt der Farben und Klänge zu begeben, kann hier sein eigener Regisseur werden und selbst bestimmen, welcher Film läuft. Die wohl reinste und archaischste aller musikalischen Ausdrucksformen, der Gesang, trifft in Gestalt eines fünfköpfigen Vokalensembles auf die unbezwingbare Brandung einer vier Mann starken Rhythmusgruppe. Augen zu und Film ab!

Selbst in seinen Zwanzigern kann man schon eine lange und bewegte Reise hinter sich haben. Nicht nur die Anzahl an Ereignissen, die ein Leben prägen, sind entscheidend, sondern vor allem die Intensität des Erlebten. Dilenya Mar hat sich in musikalischer Hinsicht bereits in zahlreichen Gefilden aufgehalten. Höhen und Tiefen des Lebens sind oftmals gleichermaßen ausschlaggebende Inspiration für die Idee, die zur Schöpfung von Musik führt. Auftakt ihrer gesanglichen Reise ist das Jahr 2004, als Dilenya Mar den Jury- sowie Publikumspreis des 'Münchner Stimm Award 2004' gewinnt. Dilenya Mars Herz schlägt seit jeher am meisten für Jazz und Blues und so sieht sie freudig ihrem Abschlusskonzert am 21. Juni 2017 in der Jazz Unterfahrt entgegen, welches sie gemeinsam mit einer großartigen Crew hiesiger Jazz-Größen performen darf.

Studierende und Angehörige der HMT erhalten gegen Vorlage eines Ausweises freien Eintritt. Weitere Informationen

Do. 22.06. 21 Uhr

Many Moons

Special guest: Josef Reßle

Martin Seeliger (sax, fl, didgeridoo, voc, comp), Angelika Vizedum (voc, perc, comp), Georg Alkofer (git, voc), Josef Reßle (p), Sven Holscher (b), Hans Mühlegg (dr, perc)

Nach Martin Seeliger bedeutet Jazz die Freiheit, sich in alle erdenklichen Richtungen zu bewegen. Mit dieser Grundidee geht das Quintett Many Moons um Multibläser Martin Seeliger und Sängerin Angelika Vizedum auch in das 25. Jubiläumsjahr. Neben Altbekanntem sind auch eine neue Rhythmsection und einige neue Songs im Programm. Jeder Song führt in eine neue musikalische Landschaft - perkussiv und tanzbar, dann wieder poetisch mit der Magie des Unvorhersehbaren. Many Moons erschaffen einen offenen Worldjazz, der sich nicht festlegt, sondern gerade in seiner Vielfalt, Unvoreingenommenheit und Aufrichtigkeit brilliert. Ihr Sound ist mitreißend, farbenfroh und voller Energie. Ihre Inspiration erhalten die Musiker durch ihre Reisen und in intensiver Auseinandersetzung mit amerikanischen, afrikanischen und asiatischen Jazz-Musikern. Weitere Informationen

Fr. 23.06. 21 Uhr Pirouet

Rainer Böhm / Norbert Scholly Duo

CD-Präsentation ‘Juvenile’

Rainer Böhm (p), Norbert Scholly (g)

Transparent bis in die kleinsten Bewegungen hinein ist das Zusammenspiel von Rainer Böhm und Norbert Scholly. An zwei Gebirgsbäche, die sich vereinen, könnte man sich bei dieser musikalischen Kommunikation erinnert fühlen: Alles fließt organisch und wie selbstverständlich ineinander, und stets ist das, was da fließt, verblüffend klar. Ein musikalischer Fluss, der auf unaufdringliche Art mitreißt. Eine Musik voll leiser Schönheiten – in einer Besetzung, die zu den besonders kniffligen und in glücklichen Fällen zu den klanglich besonders ergiebigen gehört: Klavier und akustische Gitarre. Eine Kombination, die ganz hohe Präzision und sehr viel Gespür für klangliche Feinheiten erfordert. Genau das lösen die beiden Musiker hier eindrucksvoll in ihrem Pirouet-Debüt 'Juvenile' mit neun Aufnahmen von berückender Schönheit ein: ganz enge Kommunikation in ganz weiten Klangräumen. Es entsteht eine Kammermusik, die swingt, groovt und funkelt. Weitere Informationen

Sa. 24.06. 21 Uhr

Quartett Süd

Johannes Enders (ts, ss, cl), Herbert Joos (tp, flh), Patrick Bebelaar (p), Günter Baby Sommer (dr)

Es ist der Lauf der Jahreszeiten, der unserem Leben Struktur verleiht. Jede Saison hat ihre charakteristischen Eigenarten, genauso wie jeder der einzelnen Solisten seinen Stil in die Gesamtkomposition mit einfließen lässt. Wie der Kälteeinbruch im Frühjahr und der spät sommerliche Herbsttag brechen die vier Musiker immer wieder klare Strukturen auf und lassen so eine einzige neue Jahreszeit entstehen. Aus diesem poetischen Gedanken entstand das außergewöhnliche Quartett. Das vielseitige Zusammenspiel erprobten alle vier Musiker über viele Jahre in unterschiedlichsten Kombinationen. Günter Baby Sommer und Patrick Bebelaar wurden für ihre gemeinsame CD (im Trio mit dem Tubisten Michel Godard) von der amerikanischen Fachzeitschrift THE NEW YORK CITY JAZZ RECORD als ALBUM OF THE YEAR 2014 ausgezeichnet. Auch Joos und Sommer standen über die vielen Jahre ihres künstlerischen Schaffens immer wieder gemeinsam auf der Bühne. Die Zusammenarbeit von Johannes Enders und Günter Baby Sommer ist zuletzt mit der CD-Produktion 'Sources' dokumentiert. So ist es logisch, dass diese vier aktiven Musiker sich in einem Quartett zusammenfinden. Weitere InformationenSa. 24.06. Tickets reservieren

So. 25.06. 20:00 Uhr

Art Session

Werner Polwein: 'Cuba'

Barbara Jungfer (g)

Werner Polwein - ein echter Münchner mit dem Jahrgang 1962 - lebt und arbeitet in der bayrischen Hauptstadt. Fotografie ist nicht seine Profession, gilt jedoch als seine große Leidenschaft. Er hatte bereits Ausstellungen in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein München-Moosach e.V. 'Die Linie 1' und war mehrmals bei 'Mein Bild von München' vertreten. Spätestens seit dem Wim Wenders-Film 'Buena Vista Social Club' von 1999 wurde Cuba zu seinem Traumreiseziel. Der Besuch fand endlich im November/Dezember 2016 statt. Werner Polwein stolperte während seines Besuchs in eine historische Zeit hinein: zu Beginn der Reise verstarb Fidel Castro und neun Tage lang trauerte der Staat. Die Kombination aus sommerlichem Licht, den entspannten Menschen und der extremen Farbigkeit von Cuba führten zu unvergesslichen Eindrücken. Diese hat Werner Polwein versucht, fotografisch fest zu halten, und er wird seine auf Zelluloid dokumentierten Erlebnisse in den Sommermonaten im Jazzclub Unterfahrt ausstellen. Die anschließende Jam Session wird unter der Leitung von Barbara Jungfer (g) stattfinden. Der Jazzclub Unterfahrt freut sich über altbekannte Gesichter, aber ebenso über neue, die bei der Jam Session musikalisch mitmischen möchten Weitere InformationenSo. 25.06. Tickets reservieren

Mo. 26.06. 21 Uhr Big Band Night

Alessandro De Santis Big Band

feat. Giacomo Di Benedetto

Giacomo Di Benedetto (voc), Gabriel Keogh, Fabian Bögelsack, Philipp Staudt, Max Rammler (tp), Mark Pusker, Jo Proske, Alessandro De Santis, Wolfhard Metz, Matt Noack (sax), Christian Landsiedel, Steve Crane, Markus Krämer, Thomas zur Lage (tb), Cedric Bonnet, Markus Wagner, John Brunton, Tommy Froschmaier (rhythm section)

Wieder eine Bigband Basie-Sommernacht mit dem aus Rom stammenden Saxophonisten Alessandro De Santis und Giacomo Di Bendetto. Durch die intensive Auseinandersetzung jedes einzelnen Musikers mit Originalarrangements und Transkriptionen von Sammy Nestico, Neal Hefti und vielen anderen mehr, wird der Zuhörer in die Ära der 50er und 60er Jahre versetzt. Die Big Band zieht mit der Ehrlichkeit, Klarheit und Direktheit der Musik Count Basies jeden in ihren Bann. Weitere InformationenMo. 26.06. Tickets reservieren

Di. 27.06. 21 Uhr

Charlotte Greve - Wood River

Charlotte Greve (voc,sax,snth), Keisuke Matsuno (g), Simon Jermyn (b), Jim Black (dr)

Wood River heißt das 2014 in New York gegründete Projekt der Saxophonistin Charlotte Greve und des Gitarristen Keisuke Matsuno. Die Musik von Wood River passiert in Schichten: Melodien, Soundfragmente und Rhythmen werden übereinander gestapelt und entwickeln sich dabei zu einem einzigen großen Instrument. Bei dieser Klangsymbiose weiß man manchmal nicht genau, welcher Klang von welchem Instument erzeugt wird. Die Stücke führen ein Eigenleben, sie entfalten sich in einer kollektiv erzeugten Wand aus Klang und schweren Schlagzeugbeats und erreichen ihre Zuhörer in dunkler, doch eleganter Schönheit. Der Altsaxophonist Andrew D’Angelo beschreibt die Musik des Quartetts wie folg: “As I listen to ‘Wood River’ I keep coming back to the vision of a landscape – one of those paintings that seem simple enough when you first look at it but once you really ‘dig in’ you find the painting bursting with life and emotion. (…) The musicians are living outside the established boundaries and create beautiful music that is reaching out into the ether while still tethered to musicality. (…) They listen to each other resulting in the whole being greater than the sum of its parts." Weitere InformationenDi. 27.06. Tickets reservieren

Mi. 28.06. 21 Uhr

LBT - Leo Betzl Trio

Leo Betzl (p), Maximilian Hirning (b), Sebastian Wolfgruber (dr)

Konzerte des Leo Betzl Trios sind mitreißend und faszinierend: Die drei Musiker beeindrucken mit spielerischer Empathie, Virtuosität und Energie. Die Gewinner des letztjährigen LAG Jazzpreises und Finalisten des Jungen Münchner Jazzpreises präsentieren jetzt im Jazzclub Unterfahrt zwei völlig neue Programme. Leo Betzls Eigenkompositionen und teilweise bis hin zur Unkenntlichkeit arrangierten Standards leuchten die Diversität von Modern Jazz radikal aus. Seine Stücke zeigen, wie facettenreich Jazz sein kann: Energetisch, virtuos und immer wieder überraschend. Im zweiten Teil des Programms begeben sich die drei Musiker auf eine spannende Reise: Sie spielen technoide Musik auf analogen Instrumenten. Maximilian Hirning kreiert in seinen Kompositionen eine furiose Liaison zwischen Techno und Jazz, die überbordende Spielfreude und eine äußerst dynamische Performance verspricht. Dieses Konzert ist zugleich die Master-Abschlussprüfung von Leo Betzl und die Master-Zwischenprüfung von Maximilian Hirning an der Hochschule für Musik und Theater München.

Studierende und Angehörige der HMT erhalten gegen Vorlage eines Ausweises freien Eintritt. Weitere InformationenMi. 28.06. Tickets reservieren

Do. 29.06. 21 Uhr

Norisha

Norisha Campbell (voc), Michael Vochezer (git), Jan Eschke (p, keys), Harald Scharf (b), Stephan Staudt (dr)

Von frühester Kindheit an im Kirchenchor mit Gospel und Blues aufgewachsen, bestimmte zunächst ein anderes Talent das Leben der Norisha Campbell: Die 1,91 Meter große US-Amerikanerin aus Florida wurde Profi-Volleyballerin. Als zwei Freunde aus dem Kirchenchor sie 2013 zum Auftritt bei 'The Voice of Germany' überredeten, bewegte sie der überwältigende Zuspruch, ihre zweite Karriere als Sängerin zu starten. Ihr Debüt-Album 'Stand For Love' verwirklicht zugleich auch einen lange gehegten Traum des Bassisten Harald Scharf. Der stellte nicht nur ein exzellentes Quartett aus der süddeutschen Szene zusammen, sondern schrieb Norisha, gleichzeitig Name der gesamten Band, auch Songs auf den Leib, die die enorme Bandbreite ihrer Soulstimme zur Geltung bringen. Ob mit Soul-Hymnen, modernen Gospelsongs oder Jazzballaden, die Sängerin begeistert mit kraftvollem Ton, außergewöhnlichen Phrasierungen und einem nicht erlernbaren Gefühl für Timing. So darf mit der neuen Band Norisha auch in Zukunft gerechnet werden! Weitere InformationenDo. 29.06. Tickets reservieren

Fr. 30.06. 21 Uhr

Rebecca Trescher Ensemble 11

CD-Präsentation ‘FLOATING FOOD’

Agnes Lepp (voc), Rebecca Trescher (cl, bcl, comp, Leitung), Konstantin Herleinsberger (sax), Markus Harm (as), Hironaru Saito (fl), Anton Mangold (harp), Florian Bischof (cello), Volker Heuken (vibes), Andreas Feith (p), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr)

Die Klarinettistin und Komponistin Rebecca Trescher zeigt mit ihrem Ensemble 11, dass sie eine äußerst interessante Visionärin der deutschen Jazzszene ist. Mit 'Floating Food' veröffentlicht sie nun bei enja das zweite Album ihres elfköpfigen Kammerensembles. Die Besetzung könnte man waghalsig nennen, folgt sie doch in keiner Weise den bewährten Ensemble-Bausätzen Jazz-kompositorischer Ambitionen. Vor dem schillernden Hintergrund einer Harmonie-Section aus Klavier, Vibraphon und Harfe spielt ein opulenter Satz aus Saxophonen, Klarinetten, klassischer Flöte, Stimme und Violoncello. Diese einzigartige Zusammenstellung mit ihrer mannigfaltigen Palette an Klangfarben bildet die Grundlage für eine frisch anmutende Symbiose aus Jazz und zeitgenössischer E-Musik, die weit über die Ränder der Jazz-Konvention hinausblickt. Rebecca Treschers Kompositionen sind von der spannend in Szene gesetzten Balance zwischen musikalischem Abenteuer und eleganter Schönheit geprägt. Das Ensemble 11 erschafft ein faszinierendes musikalisches Gewebe, das von lyrisch intimer Zartheit, über kultivierte Polyphonie bis hin zu einer energetischen Risikobereitschaft reicht, immer mit dem warmen Ensembleklang eines erfahrenen und über Jahre eingespielten Kollektivs. Weitere InformationenFr. 30.06. Tickets reservieren

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