Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Dez 2002 | Feb 2003

Programm Januar 2003

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mi. 01.01. 21 Uhr

Geschlossen

Do. 02.01. 21 Uhr New Year-First Gig!

ETNA

Andrea Hermenau (p), Vlado Grizelj (git), Yvo Fischer (b) und Manuel da Coll (dr)

Das erste Konzert in der Unterfahrt im Jahr 2003 wird von der frischen, neuen, jungen New-Comer-Band "Etna" bestritten. Die 4 Musiker aus 4 Nationen (Bosnien, Ruanda, Holland und Deutschland) lernten sich während des gemeinsamen Studiums am Richard-Strauss-Konservatorium kennen. Heute Abend präsentieren sie ausschließlich Eigenkompositionen der Pianistin Andrea Hermenau und des Gitarristen Vlado Grizelj. Der individuelle Bandsound, bedingt durch die verschiedenen Herkunftsländer der Musiker, steht im Vordergrund. Unlängst wurde ihr homogenes Zusammenspiel, geprägt durch minimalistische Klanggeflechte, komplexe auskomponierte Passagen und freier Improvisation, beim Wettbewerb "Jugend jazzt" ausgezeichnet. Etna eignet sich ausgezeichnet für einen frischen Start ins Neue "Jazz" Jahr! Weitere Informationen

Fr. 03.01. 21 Uhr Tommorow Remembered - Blues & Ballads

Michael Hornstein - Claus Raible Duo

Der Komponist und Altsaxophonist Michael Hornstein ist, wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" schreibt: "...einer der herausragendsten Vertreter des zeitgenössischen europäischen Jazz...". Hornstein trifft auf den Ausnahmepianisten Claus Raible, der seinen einzigartigen Stil unter dem Einfluß von Bud Powell, Thelonious Monk und Bobby Timmons entwickelt hat. Die großen Balladen und Blueses der Jazzgeschichte, sowie Kompositionen von Michael Hornstein sind die Grundlagen für gemeinsame Improvisationen zweier Musiker, die sich blind aufeinander verlassen können. "Blues is the most open thing you can play..." (Rashaan Roland Kirk). Weitere Informationen

Sa. 04.01. 21 Uhr

Die Abteilung

Der Groove so handfest, dass man am liebsten hineinbeißen möchte. Schweineorgel, Gitarre, Saxophon, Kontrabass und Schlagzeug werden bedient von Jan Eschke, Titus Vollmer, Stefan Zenker, Manolu Diaz und Bastion Jütte. Heraus kommt tanzbarer Soul-Jazz zum mit grooven und Spaß haben. Weitere Informationen

So. 05.01. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Jason Seizer (sax).

Im Januar wird Saxophonist Jason Seizer die wöchentliche Jam Session leiten. Seizer ist weit über München hinaus bekannt und spielte mit vielen nationalen und internationalen Jazzgrößen, wie Marc Copland, John Marshall, Peter Bernstein. Weitere Informationen

Mo. 06.01. 21 Uhr Big Band Night

Baritone & Friends

Eine Big Band in klassischer Besetzung: 5 Saxophone, 5 Trompeten, 4 Posaunen, Piano, Gitarre, Bass, Schlagzeug und Percussion. Im Repertoire von BARITONE & FRIENDS sind alle Größen des modernen Big Band-Jazz von Swing bis Fusion vertreten. Kompositionen und Arrangements z. B. von Thad Jones, Bob Minzer, Peter Herbolzheimer und vielen anderen modernen und traditionellen Jazzgrößen stehen auf dem Programm. Schon 1986 erhielt die Band den Förderpreis für moderne Musik der Stadt Augsburg. Zwei Workshops und darauffolgende Konzerte mit Peter Herbolzheimer prägten die Band nachhaltig. 1995 ging BARITONE & FRIENDS als Sieger aus dem Jazz-Orchesterwettbewerb Bayern hervor und entschied dann auch den Bundeswettbewerb in Gera für sich. Die anschließende Tournee durchs südliche Afrika, die der Deutsche Musikrat als Preis für den Titelgewinn organisierte, gab unter anderem den Anstoß, mit verschiedenen Rhythmen und Percussion zu experimentieren. Der Zuhörer erlebt mit BARITONE & FRIENDS eine Band, die sich mit großem Enthusiasmus dem modernen Big-Band-Jazz verschrieben hat. Weitere Informationen

Di. 07.01. 21 Uhr

Ruhetag

In diesem Jahr werden wir am Dienstag einen Ruhetag einführen. Wir biten um ihr Verständnis. Weitere Informationen

Mi. 08.01. 21 Uhr

Tizian Jost - Savan Medan Duo

Tizian Jost (p), Savan Medan (b).

"Tizian Jost hat alles drauf: Hancocksche Rhythmik, die verworrene Lyrik eines Richie Beirach, die brachialen Quart-Akkord-Flächen eines McCoy Tyner, die brillanten Endlos-Läufe und Stride-Piano-Sprünge eines Art Tatum und die Blockakkord-Technik eines George Shearing." SZ 2001. Und das alles und noch mehr wird er heute Abend mit seinem Duo Partner Savan Medan (b) zum besten geben. Weitere Informationen

Do. 09.01. 21 Uhr

Jürgen Wuchner Group

Harry Beckett (tp), Wollie Kaiser (sax), Jürgen Wuchner (b), Janusz Steffanski (dr)

Jürgen Wuchner verfügt als Solist souverän und mit ausgereifter Technik über die gesamte moderne Stilistik auf Kontrabaß, E-Baß und Piccolo-Baß, weiß aber auch mit Sinn für Gruppensound zu begleiten. Seine Walking-Linien zeichnen sich durch melodische Schlüssigkeit und rhythmischen Drive aus. In der Unterfahrt stellte Jürgen Wuchner schon in der Vergangenheit kreative, spannende Ensemble vor, so z.B. sein String Project oder das Trio Immens in Zusammenarbeit mit Günther Klatt. Der in Südafrika geborene und in England lebende Trompeter Harry Beckett, der als Kölner Saxophon Mafioso bekannte Wollie Kaiser und der aus Polen stammende Schlagzeuger Janusz Stefanski bilden heute abend zusammen mit Jürgen Wuchner ein Quartet. Weitere Informationen

Fr. 10.01. 21 Uhr CD-Präsentation

Claus Koch & The Boperators

Claus Koch (ts), Ralf Hesse (tp), Claus Raible (p), Wolfgang Kriener (dr ), Michael Keul (dr).

"....Koch gehört zu den wenigen jungen Saxofonisten, die das Stilpotenzial bedeutender Tenoristen der Swing-Ära und des Modern Jazz tief aufgesogen, verinnerlicht und weiterverarbeitet haben. Hörbar haben da Lester Young, Hank Mobley oder Sonny Rollins Pate gestanden. Kochs klare Artikulation beeindruckt ebenso wie sein warmer, voller Ton. In seinen Improvisationen erzählt er Geschichten und zitiert Vorbilder..." So der Münchner Merkur über Claus Koch, der hier seine bei Nagel-Heyer-Records veröffentlichte CD vorstellt, bei der er auch als Komponist in den Vordergrund tritt. Kompromisslos swingender Bebop, authentisch und stilsicher, wie man ihn selten zu hören bekommt. Weitere Informationen

Sa. 11.01. 21 Uhr CD-Präsentation

New On The Corner

Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (b), Bill Elgart (dr).

Die besondere Vorliebe eines Pianisten, der sich viele Jahre lang als Sideman wohlbekannter amerikanischer Musiker einen Namen gemacht hat (James Moody, Deborah Brown, Jimmy Cobb, Bobby Shew, Bob Mintzer u.a.), gehört dem Trio 'New On The Corner' mit Bill Elgart am Schlagzeug und Rudi Engel am Bass. Der Herausforderung im Trio, einerseits zu einem richtigen Gruppen-Sound zu kommen und andererseits die individuellen Stimmen der beteiligten Musiker zu bewahren stellen sich die Drei mit Erfolg. Im Ergebnis geht es Pichl weniger um solistische Eskapaden als vielmehr um die Verschmelzung zu einem homogenen Klangkörper. Weitere Informationen

So. 12.01. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Jason Seizer (sax).

Mo. 13.01. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Count Basie meets Woody Herman

Count Basie und Woody Herman, zwei große Meister, von denen jeder mit seinen Bigbands Geschichte geschrieben hat, werden heute vom HRJO gebührend geehrt. Eine Auswahl der beliebtesten Kompositionen und Arrangements fürht zu einem Hörgenuß der ganz besonderen Art durch packenden Ensembleklang, großartige Soli und eine swingende Rhythmusgruppe mit Harald Rüschenbaum als treibender Kraft am Schlagzeug. Weitere Informationen

Di. 14.01. 21 Uhr

Ruhetag

Mi. 15.01. 21 Uhr

Lisa Bassenge Trio

Lisa Bassenge (voc), Andreas Schmidt (p), Paul Kleber (b).

Wenn Jazz-Musiker bewiesen haben, dass sie die Welt aus den Angeln heben können, dann bleibt ihnen nur noch eine - noch größere - Herausforderung: Einen tausendmal gehörten Song zum verstörend Unbekannten umzukrempeln. Schon ein John Coltrane nahm sich deshalb die Broadway-Melodie “My Favourite Things” vor, um ihm alles Gefällige auszutreiben und zum expressiven Manifest des neuen Jazz zu machen. Nicht anders erging’s dem Schlager “My Funny Valentine”, als er dem Miles-Davis-Treatment unterworfen wurde. Hier ist es nun das Lisa Bassenge-Trio, das sich gleich zwölffach im Repertoire eines generationsübergreifenden Wunschkonzertes bedient hat: Duke Ellingtons “Caravan”. The Beatles’ “A Hard Day’s Night”, Paul Simons “50 Ways ...”, Police’ “De Doo Doo ...” oder Madonnas “Like A Virgin”. Jede(r) verbindet wohl mit dem ein oder anderen Song ganz persönliche Erinnerungen. Und die sind es - und nicht Melodie oder Rhythmus -, die bei den Hörern rekonstruiert werden müssen, um aus einem wohligen Souvenir von gestern ein irritierendes Hörstück fürs heute zu machen. Anders als die Jazzer von einst oder ein David Bowie, der später Pop-Hymnen überdrehte, satteln Sängerin Lisa Bassenge, Pianist Andreas Schmidt und Bassist Paul Kleber nicht drauf, sondern reduzieren bis an die Grenze des Verschwindens des Originals. So gelingt es ihnen, den Kern von “A Hard Day’s Night” - die frustrierende und stimulierende Dialektik von Alltag und Liebe - freizulegen. Und “50 Ways To Leave Yor Love” verscheucht Paul Simons fröhlichen Sarkasmus und treibt stattdessen die bittere Absurdität einer Situation auf die Spitze, wo nur noch der Gedanke ans Abschiednehmen die Kreativität beflügelt. Und genau das ist’s, was Sie mit Ihren Songs schafft: Die Kreativität der Zuhörer zu beflügeln. Sängerin Lisa Bassenge hat eine so nuancenreiche Stimme, dass sie noch abendfüllend (das ist definitiv Musik nach Sonnenuntergang) klingt, wenn sie mehr an- als ausdeutet! Weitere Informationen

Do. 16.01. 21 Uhr highlight

Three Generations Of Swiss Tenors

Roman Schwaller, Andy Scherrer und Domenic Landolf (saxes), Claus Raible (p), Thomas Stabenow (b) und Mario Gonzi (dr)

Unvergessen geblieben sind wohl die Abende, als der Schweizer Tenorsaxophonist Roman Schwaller seine zwei grossen Kollegen Johnny Griffin und Sal Nistico 1985 zu den 'Three Generations of Tenorsaxophone' ins Münchner Allotria einlud. Die 'Tenor Battles' haben Tradition, auch wenn sie heutzutage mehr in einem konzeptionelleren Rahmen stattfinden, als die berühmten 'Blowing Sessions' der fünfziger Jahre. Aus einem Portrait-Gig Schwallers im Zürcher Jazzclub moods ist nun eine Band entstanden, die sowohl das 'blowing' mit Konzept verbindet und darüber hinaus noch mehr Querverbindungen zwischen den drei Tenorsaxophonisten aufzeigt. So war Andy Scherrer, mittlerweile einer der Grandseigneur der Schweizer Jazzszene, Lehrer von Schwaller wie auch von Landolf und alle drei haben sie in den verschiedensten Besetzungen miteinander gearbeitet. Scherrer hat seinen internationalen Ruf vor allem durch seine Tätigkeit mit dem weltberühmten Vienna Art Orchestra gefestigt, eine Band, in der auch Roman Schwaller zehn Jahre lang tätig war und Mario Gonzi noch heute ist. Domenic Landolf gilt allgemein als das grösste Schweizer Talent auf seinem Instrument und beweist dies ausdrücklich mit seiner breiten Präsenz in der Schweizer Jazzszene, übrigens auch als phänomenaler Bassklarinettist, zum Beispiel in Schwallers neuem Nonett. Die Rhythmusgruppe mit Claus Raible, Thomas Stabenow und Mario Gonzi gehört wohl mit zum Besten, was der europäische Straight-Ahead Jazz zu bieten hat. Gespielt wird ein moderner, aufgeklärter Straight-Ahead Jazz unserer Tage. Eigenkompositionen, Stücke von Monk, Elmo Hope, Billy Strayhorn und Standards aus dem 'Great American Songbook'. Alle speziell arrangiert für diese höchst interessante Besetzung mit drei Schweizer Tenorsaxophonisten, nicht nur aus drei Generationen, sondern auch der Spitzenklasse! Weitere Informationen

Fr. 17.01. 21 Uhr

Three Generations of Swiss Tenors

siehe 16.01.2003 Weitere Informationen

Sa. 18.01. 21 Uhr Rising Star

Jason Moran and The Bandwagon

Jason Moran (p), Tarus Mateen (b), Nasheet Waits (dr).

Unter all den vielen herausragenden jungen Pianisten ist Jason Moran sicher ein Stern am Klavierhimmel. Sein Spiel ist einzigartig, es ist erheiternd, herausfordernd, beseelt und lebendig. Als Schüler von Jaki Byard sind seine Einflüsse so mannigfaltig wie seine Fähigkeiten. Vor ein paar Jahren machte er u.a. als Sideman von Greg Osby, Cassandra Wilson und Stefon Harris auf sich aufmerksam. Als "Blue Note signed artist" trägt er die große Tradition des Klavierspiels weiter und definiert die Richtung des Jazz neu. Das perkussive Spiel von Tarus Mateen (b) und der swingende, pulsierende Drive von Nasheet Waits (dr)runden das Trio ab. Ein Muß für alle "Klavier-Trio" Liebhaber! Weitere Informationen

So. 19.01. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Jason Seizer (sax).

Mo. 20.01. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Die Big Band mit der Eidechse meldet sich mit brandneuen Stücken im Gepäck, ein paar neuen Lizards und ungebremster Spielfreude zurück von einem Workshop mit einem der renommiertesten Jazz-Musiker Europas. Auch im neuen Jahr präsentieren wir unseren beliebten Mix aus mitreissenden Swing-Standards, knackigen Funk-Grooves, schwärmerischen Balladen und halsbrecherischen uptempo-Bebop-Nummern. Natürlich fehlen auch die Gesangseinlagen nicht (Neil Byrom: voc). Ein Abend wie eine verspätete Silvesterrakete und ein nachgeholten Neujahrsfestessen in einem. Weitere Informationen

Di. 21.01. 21 Uhr

Ruhetag

Mi. 22.01. 21 Uhr No fino da Bossa – Best of Bossa

Sophie Wegener & Zona Sul

Sophie Wegener (vocals), Tizian Jost (piano), Pedro Tagliani (guitar), Sava Medan (bass), Hajo von Hadeln (drums)

Ende der 50er Jahre kreierten Joao Gilberto und Antonio Carlos Jobim einen direkt vom Samba abstammenden Musikstil, den Bossa Nova. Rhythmisch etwas weicher und harmonisch komplexer wurde der Bossa Nova zu einer neuen Musikrichtung, die es bis dato in der populären brasilianischen Musik nicht gab. Bossa Nova "is the youngest child of traditional samba, who had an affair with jazz...it‘s more a look than a kiss; more tenderness than passion; more a note than a message." Dieses Zitat stammt von dem Dichter Vinicius de Moraes, der den Text zu dem wohl bekanntesten Bossa Nova "The Girl from Ipanema" schrieb. Sophie und ihre Band Zona Sul spielen heute Abend eine Auswahl der schönsten und seltener gespielten Bossa Novas und Sambas. SZ: "Traumhaft." Weitere Informationen

Do. 23.01. 21 Uhr Groove Jazz

Wolfgang Schmid's 'Special Kick' feat. Joo Kraus

Libor Shima (sax), Joo Kraus (tp,flh,rap), Peter Wölpl (git), Marco Minnemann (dr), Wolfgang Schmid (el-b).

Wolfgang Schmid zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten E-Bassisten. In den 70er Jahren war er zentrale Figur in Klaus Doldingers legendärer Jazzrock-Gruppe Passport. Seine furiose Sielweise und seine stilistische Vielfalt brachten ihm zahlreiche Auszeichnungen sowohl in Europa als auch in den USA. Die neue, hochkarätige ‘Special KICK’-Besetzung mit Joo Kraus (ex Tab-Two) an der Trompete und dem Schlagzeuger Marco Minnemann (ex H-Blocks), Libor Shima am Saxophon und dem langjährigen Kick-Gitarristen Peter Wölpl spielt ‘Groove-Jazz with a Cool Energy!’ Weitere Informationen

Fr. 24.01. 21 Uhr highlight

Wolfgang Muthspiel / Marc Johnson / Brian Blade

Wolfgang Muthspiel (git), Marc Johnson (b) und Brian Blade (dr).

Wolfgang Muthspiel hat mit seinen erklärten Idealpartnern Real Book Stücke ins Zentrum einer Produktion gestellt. Herausgekommen ist Trio-Kunst voll Dynamik und Einfallsreichtum. Statt die jeweilige Melodie breitzutreten, taucht diese meist nur in minimalistischer Form auf. Die als Meisterwerk gefeierte CD "Real Book Stories" (quinton records) wird an diesem Abend meisterhaft und voller Eleganz präsentiert. Weitere Informationen

Sa. 25.01. 21 Uhr Big Band Labor-Bebop from the source with Phil Woods

Bigband des Hessischen Rundfunks feat. Phil Woods (sax)

Thomas Vogel, Axel Schlosser, Martin Auer, Paul Lanzerath (tp), Manfred Honetschläger, Peter Feil, Torolf Molgaard-Kristensen, Günther Bollmann (tb), Harry Petersen, Heinz-Dieter Sauerborn, Wilson de Oliveira, Tony Lakatos, Rainer Heute (sax), Peter Reiter (p), Thomas Heidepriem (b), Werner Vetterer (git), Herbert Bings (dr), Orchesterleitung und Dirigent Jörg Achim Keller

Rar sind sie - die professionellen Big Bands im Jazz. Um so wichtiger, dass der Hessische Rundfunk eine solche Formation unterhält.Eine Band, die sich für ihre rund dreißig jährlichen Projekte in täglichen Proben umfassend vorbereiten kann; die Gäste von Weltruf, wie Ray Charles, Michael Brecker und heute Phil Woods einladen kann; die Kompositionen in Auftrag geben und uraufführen kann und damit in großem Maße zur Förderung und Weiterentwicklung des weltweiten Big-Band-Jazz beiträgt. Markenzeichen der hr Big Band ist ihre stilistische Vielseitigkeit.Neben den bekannten Swing-Nummern reicht der Bogen von den Wurzeln des Jazz über anspruchsvolle Unterhaltungsmusik und Musicals bis zum Avantgarde-Jazz und zumn Hip Hop.Jörg Achim Kellers Philosophie, das ganze Spektrum der Band (und ihrer einzelnen Musiker) zu nutzen, also auch Nebeninstrumente wie etwa Baritones, Tuben, divers Flöten, Bass-Saxofone, Bassklarinette und Kontra-Altklarinette regelmäßig einzusetzen, erschließt zahlreiche neue, oft sinfonisch anmutende Sound-Möglichkeiten, die der Big Band des Hessischen Rundfunks heute ihr unverwechselbares Gesicht geben. Weitere Informationen

So. 26.01. 19:30 Uhr "Wenn Natur zur Kunst wird" und "Informelle Malerei"

Ölgemälde, Collagen und Steinphotografien von Ulrike Nehmann

Ausstellungseröffnung 26.01. 19.30 Uhr - Dauer der Ausstellung 26.01. - 15.03.03

Ulrike Nehmann stammt aus einer Künstlerfamilie. Sie studierte an der Kunstakademie in Salzburg und war mehrere Jahre Dozentin für Mal- und Zeichenkurse an der VHS München. Von einer fundierten zeichnerisch und malerischen Basis entwickelte sie sich vom Naturalismus bis zum abstrakten Expressionismus. Der informelle Stil kennzeichnet ihre Ölgemälde. Mit ihrer neuesten Richtung - Collagen aus Mineralien - setzt sie in der Kunstszene neue Akzente und bezeugt ihre künstlerische Vielfalt auch mit ihren Steinfotografien. Zahlreiche Ausstellungen in Münchner Galerien und im Umweltministerium fanden viel Beachtung. Doch es war in Florenz, wo sich für Ulrike Nehmann ein großer Traum erfüllte als nicht nur die Presse ihre Ausstellung in der Galerie "Foyer degli Artisti" lobend erwähnte sondern auch das italienische Fernsehen die Vernissage mehrmals ausstrahlte. Weitere Informationen

So. 26.01. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Jason Seizer (sax).

Mo. 27.01. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Aus dem umfangreichen Repertoire des HRJO werden heute die Stücke gespielt, die Musikern und Publikum ganz besonders ans Herz gewachsen sind. Ausgewählte Arrangements großer Meister aus der klassischen Bigband Literatur und zeitgenössische Kompositionen der Bandmitglieder sorgen für einen abwechslungsreichen und swingenden Bigband-Abend. Weitere Informationen

Di. 28.01. 21 Uhr

Ruhetag

Mi. 29.01. 21 Uhr

Quadro Nuevo

Mulo Francel (sax,clarinet), Robert Wolf (git), D.D. Lowka (bass), Andreas Hinterseher (accordion).

Wegen dem großen Erfolg im letzten November heute wieder zu Gast in der Unterfahrt! Die Leidenschaften von Quadro Nuevo gelten seit jeher dem Tango, der Valse Musette, dem Flamenco und der liebevollen Aufarbeitung ausgewählter Filmmusik. Auf ihrer neuen CD 'Canzone della Strada', nähern Sie sich auf Ihre Weise dem alten italienischen Tango und der lyrischen Canzone an. Musik eines fast schon verklungenen Italiens, welche einst von so bezaubernden, wenn auch lange vergessenen Sängern wie Carlo Buti, Nilla Pizzi und Claudio Villa dargeboten wurde. Die Inspiration sich mit dieser Musik zu beschäftigen, holte sich Quadro Nuevo auf ausgedehnten musikalischen Reisen durch Italien, wo sie nicht nur auf Konzerten, sondern auch in den Gassen und Plätzen der mediterranen Städte als fahrende Straßenmusiker spielten. Genau die richtige Musik um in tristen Januartagen an den Süden und Sommer erinnert zu werden. Weitere Informationen

Do. 30.01. 21 Uhr

Nenad Vasilic Balkan Band feat. Nicolas Simion (sax)

Durch Jahrhunderte hindurch wurden Komponisten von der traditionellen Folklore des Balkan inspiriert. Bela Bartòk zum Beispiel machte aus Volksliedern Kunstmusik für den Konzertsaal. Der serbische Jazz-Bassist Nenad Vasilic folgte einer ähnlichen Idee, als er begann, alte Volkslieder aus den Gebieten des ehemaligen Jagoslawien als Grundlage für sein Jazz-Quintett zu verwenden. Die für den Balkan typische, oft ungerade Rhythmik, modale Harmonik und volksliedartige, einfache Melodien bilden den Zündstoff. Weitere Informationen

Fr. 31.01. 20:00 Uhr

Jazzprojekt des Freien Musikzentrum / Semesterabschlußkonzert

Das traditionelle Semesterabschlusskonzert der Studenten des JazzProjekts, der Schule für Jazz, Rock und Popularmusik des FMZ. Funky, Latin, Swing und Modern Jazz mit den Bandworkshops und dem Jazzchor sorgen für einen abwechslungsreichen Abend und geben einen Eindruck von der Arbeit am JazzProjekt. Achtung ! Beginn ist bereits um 20.00 Uhr! Weitere Informationen

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