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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Dez 2003 | Feb 2004

Programm Januar 2004

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Do. 01.01. 21 Uhr

geschlossen

Fr. 02.01. 21 Uhr

Artbop

Marko Djiordjevic (tp, flh), Michael Lutzeier (bs, as, bcl), Johannes Herrlich (tb), Claus Raible (p), Thomas Stabenow (b), Dejan Terzic (dr).

The New Art Of Bop – der Name ist Programm: eine neue, durchaus europäische Art des Jazzidioms, kunstvoll aufbereitet im „klassischen“ Lineup von 3 Horns & 3 Rhythm. Diese Band der Bandleader macht mit herausragenden Arrangements von Eigenkompositionen und Bearbeitungen außergewöhnlicher Jazz-Perlen deutlich, daß Tradition heißt, nicht die Asche, sondern das Feuer weiterzureichen. Und es brennt! Auf den Punkt gebrachtes Zusammenspiel, spannungsgeladene Soli, dichtes treibendes Spiel einer Rhythmusgruppe von Weltklasse – ein Hard-Bop mit viel Wärme, Witz und Eigenart öffnet einen dritten Weg des modernen deutschen Jazz. Eben genau die richtige Band um das Neue Jahr im Jazzclub Unterfahrt gebührend willkommen zu heißen! Weitere Informationen

Sa. 03.01. 21 Uhr

Artbop

Marko Djiordjevic (tp, flh), Michael Lutzeier (bs, as, bcl), Johannes Herrlich (tb), Claus Raible (p), Thomas Stabenow (b), Dejan Terzic (dr).

siehe 02.01.04 Weitere Informationen

So. 04.01. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Philipp Stauber (git)

Philipp Stauber steht ganz in der Tradition der klassischen Jazzgitarristen á la Wes Montgomery oder Joe Pass und ist seit Jahren als Live- und Studiomusiker in der Deutschen Jazzszene tätig. Mit seinem Trio lädt Philipp Stauber im Januar alle Einsteiger auf die offene Bühne der Jam Session ein, um voller Kraft und Intensität den Club zum swingen zu bringen! Weitere Informationen

Mo. 05.01. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Die Big Band mit der Eidechse meldet sich mit brandneuen Stücken im Gepäck, ein paar neuen Lizards und ungebremster Spielfreude zurück von einem Workshop mit einem der renommiertesten Jazz-Musiker Europas. Auch im neuen Jahr präsentieren wir unseren beliebten Mix aus mitreissenden Swing-Standards, knackigen Funk-Grooves, schwärmerischen Balladen und halsbrecherischen uptempo-Bebop-Nummern. Ein Abend wie eine verspätete Silvesterrakete und ein nachgeholtes Neujahrsfestessen in einem. Weitere Informationen

Di. 06.01. 21 Uhr

Hannes Beckmann Quartet

Hannes Beckmann (violine), Edgar Wilson (p), Michael Blam (b), Imre Köszegi (dr).

"Mit einer Souveränität, die an Svend Asmussen erinnert, verfügt Hannes Beckmann über alle Facetten der modernen Jazzgeige und setzt in seinem Beitrag gleichwertige Akzente auf beide Teilbegriffe: auf Jazz mit persönlichem Sound und improvisatorischer Phantasie, auf das Geigerische mit einer beeindruckenden Virtuosität. Durch Öffnung für neue Einflüsse, insbesondere aus der brasilianischen und afrokubanischen, aber auch der südosteuropäischen und der ernsten Musik, hat er die von Stéphane Grapelli und der Hot Club-Nachfolge geprägte Stilistik entscheidend bereichert und zu einer eigenständigen Sprache gefunden, in der die rhythmische Intensität der amerikanischen Schule so präsent ist wie die fein ziselierte Eleganz der Sinti-Tradition oder der lange rhapsodische Atem á la Ray Nance." rororo jazzlexikon. Hannes Beckmann ist mit seiner "Teufelsgeige" und seinem swingenden Quartet mal wieder zu Gast in der Unterfahrt! Weitere Informationen

Mi. 07.01. 21 Uhr

Torsten Goods Jazz Quartet feat. Lutz Häffner

Torsten Goods (git, voc), Lutz Häffner (sax), Jan Eschke (p), Andreas Kurz (b), Dejan Terzic (dr).

Torsten Goods, 22, wurde von der amerikanischen Presse schon als "emerging new force in the Jazz-scene today" bezeichnet (JustJazzGuitar magazine). Er studierte an der renommierten New School University in New York und spielte in N.Y. u.a. schon mit Dr. Lonnie Smith, Seleno Clark und der Legende Les Paul. Seiner Debut-CD "Manhattan Walls" auf Jardis records mit Tony Lakatos, David Gazarov, Davide Petrocca und Dejan Terzic folgt bald sein 2. Album. Stilistisch bewegt sich das Quintet von Eigenkompositionen von Torsten Goods über modern Jazz classics bis hin zu Vocal betonten Standards der Porter, Rodgers oder Gershwin Tradition. Weitere Informationen

Do. 08.01. 21 Uhr

Mischa Frischhut´s INFUSION

Mischa Frischhut (sax), Reiner Winters (p, key), Cyrus Achouri (git), Martin Wieczorek (dr), Rudi Schießl (b).

Mischa Frischhut ist vor allem bekannt durch sein Saxophonquartett „Mischa Frischhut und die Wunderhörner“. Mit „Infusion“ hat er eine Formation gegründet, die inzwischen seit 5 Jahren in nahezu unveränderter Besetzung unterwegs ist und eine vielseitige Mischung aus Eigenkompositionen bietet, die einen Rahmen von Jazz über Blues bis Klassik spannt. Weitere Informationen

Fr. 09.01. 21 Uhr

Claus Koch & The Boperators „Boogaloo in Blue“

Claus Koch (ts), Ralf Hesse (tp), Claus Raible (p), Wolfgang Kriener (b), Michael Keul (dr).

Beeinflußt vom Bebop der 40er Jahre und vom Hardbop und Souljazz der 50er und 60er Jahre haben die Boperators über die Jahre ihren eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt. Die runde, harmonische Ensemble-Arbeit besticht dabei nicht weniger als das fünffach vorhandene, üppige Improvisationspotenzial. Das Quintett präsentiert neue Kompositionen des Bandleaders und wie immer kompromisslos swingenden und groovenden Jazz, gespielt von 5 Top-Musikern der deutschen Jazzszene. '.... Koch gehört zu den wenigen jungen Saxophonisten, die das Stilpotenzial bedeutender Tenoristen der Swing-Ära und des Modern Jazz tief aufgesogen, verinnerlicht und weiterverarbeitet haben. Hörbar haben da Lester Young, Hank Mobley oder Sonny Rollins Pate gestanden. Kochs klare Artikulation beeindruckt ebenso wie sein warmer, voller Ton. In seinen Improvisationen erzählt er Geschichten und zitiert Vorbilder.' (Münchner Merkur) '.... Usually I recommend little unorthodox things, because orthodox stuff is often boring, unless it is very good and without any doubt this band is very good!' (Sekiguchi / Kichijoji, Jazz & Classic Hall, Japan) www.clauskochjazz.de Weitere Informationen

Sa. 10.01. 21 Uhr

Claus Koch & The Boperators „Boogaloo in Blue“

Claus Koch (ts), Ralf Hesse (tp), Claus Raible (p), Wolfgang Kriener (b), Michael Keul (dr).

siehe 09.01. Weitere Informationen

So. 11.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Philipp Stauber

siehe 04.01.. Weitere Informationen

Mo. 12.01. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Am heutigen Abend stehen die eigenen Arrangements und Kompositionen der Bigband Musiker im Mittelpunkt. Auch Stücke aus dem reichen Repertoire der grossen Bigband Literatur werden zu Gehör gebracht und versprechen einen spannenden und abwechslungsreichen Abend. Weitere Informationen

Di. 13.01. 21 Uhr

Di. 13.01. 21 Uhr special concert

Thomas Rückert Trio

Thomas Rückert (p), Matt Penman (b), Jochen Rückert (dr)

Thomas Rückert ist die letzten Jahre immer wieder mit seinem Trio und als Sideman im Rundfunk und Fernsehen sowie auf den Festivals und in den Clubs present gewesen. Er war in New York als Freelancemusiker tätig und verfolgte dort mit seinem Bruder Jochen die Idee eines gemeinsamen Trios. In New York trafen sie auch den Bassisten Matt Penman, vielgefragter Sideman u.a. von Brad Mehldau, Kurt Rosenwinkel und Chris Potter. Das Trio stellt sich die Aufgabe in Form und Struktur neue Wege zu gehen, ohne die Tradition zu verneinen und gleichzeitig mit dem Zeitgeist in Verbindung zu bleiben. Ihr CD "Debut" heimste umwerfende Kritiken ein: "Es macht immer wieder Spaß, wenn man von echten Entdeckungen reden, vielleicht sogar schwärmen kann. Und wenn das auf dem eigentlich voll besetzten Sektor modernen tonalen Jazzpianos passiert, ist die Überraschung um so größer. Bemerkenswert ist zudem Rückert's stets immanentes, umfassendes Verständnis für die Tradition im Jazz und deren mögliche Erweiterung." Jazz'n more, Schweiz. Entdecken auch Sie dieses Trio, dann können auch Sie schwärmen! Weitere Informationen

Mi. 14.01. 21 Uhr

Three Angels

Yogo Pausch (dr, perc, performer), Johanna Varner (cello), Christofer Varner (tb, comp).

"Three Angels", das sind Yogo Pausch, Geräuschkünstler, Performer, Schlagzeuger, Johanna Varner, die vielseitige Cellistin, die im Jazz genauso daheim ist wie in Klassik & Avantgarde und der amerikanische Posaunist und Komponist Christofer Varner, ein Musiker mit außergewöhnlichen Spieltechniken und Instrumenten. Für diese ungewöhnliche Besetzung sind neue, raffinierte Arrangements von Jazzklassikern wie "Round Midnight", "The Mooche" oder "Sophisticated Lady" entstanden. Undogmatisch und frech bedienen sich die Three Angels aus 80 Jahren Jazzgeschichte, stellen den "Muskrat Ramble" von Kid Ory neben den Defunkt - Klassiker "Next", um alles in ihr eigenes Klang - und Spielkonzept einzubinden. Freie, ausgelassene Improvisationen stehen sensibel ausgearbeiteten Kompositionen gegenüber, die man in dieser Art und Besetzung bisher noch nicht gehört hat. Anklänge an Duke Ellingtons Jungle Sound, die Rhythmusgitarre von Freddie Green oder New Orleans Marching Bands lassen vergangene Jazzsphären aufleben und doch erinnert das Klangbild keineswegs an eine klassische Jazzbesetzung. Was die Erweiterung des Instrumentariums mit Muscheln, Pistolen, Gongs und Pfeifen betrifft, haben sowohl Spike Jones als auch das Chicago Art Ensemble Pate gestanden. Unkonventionell, innovativ und inspiriert von Monk, Ellington und eigenen Kompositionen öffnen "Three Angels" die Tore zu neuen Klangwelten. Garantiert ein spannendes Konzert. Weitere Informationen

Do. 15.01. 21 Uhr solo-piano-highlight CD-Präsentation

Andy Bey 'Chillin‘ with Andy Bey'

Andy Bey (voc, piano)

Manchmal muss man etwas tausendmal hören, bevor man es wirklich versteht, bevor man entdeckt, was dahinter steckt, bevor man begreift, worum es eigentlich geht. Wenn Andy Bey, vom eigenen Pianospiel begleitet, auf „Chillin‘ With Bey“ (neue CD bei minor music) einige handverlesene Standards von Gershwin, Rodgers & Hart oder auch Ellington singt, kann das zu einer solchen sinngemäßen Offenbarung führen. Das intime, intensive Zusammenspiel des - je nachdem - singenden Pianisten oder Klavier spielenden Sängers, legt nicht nur die Seele des Interpreten frei. Es sorgt vielmehr für eine kunstvolle Verschmelzung des Musikers mit diesen von ihm wieder belebten Kompositionen. Das anfangs perlende, dann wieder Monk-monströse, später auch mal akkordisch groovende Klavier, das mußevolle Timing, der sonore Bariton, die fragile Falsettstimme, das dramatische Tremolo - alles wird eins mit der textlichen und musikalischen Botschaft dieser sagenhaften Songs. Kein Wunder, dass Andy Bey als der beste Jazzsänger unserer Zeit gilt. Dass er gleichzeitig immer noch „unsung hero“ und „best kept secret“ genannt wird und er in den Jazzlexika absent ist, ist ein echtes Rätsel. Aber eigentlich nur eines von vielen. Der mittlerweile 63jährige Andy Bey war ein Wunderkind, das mit drei Klavier spielte, mit acht mit Hank Mobley sang, mit 13 mit Louis Jordan auftrat und neben Connie Francis in einer nationalen Fernsehshow glänzte, aber erst jetzt echtes internationales Ansehen genießt. Nicht verpassen!! Reservierung dringend empfohlen!! Weitere Informationen

Fr. 16.01. 21 Uhr

Die Abteilung

Jan Eschke (keys), Titus Vollmer (git), Stefan Zenker (ts), Manolu Diaz (b), Bastian Jütte (dr).

Der Groove ist so handfest, dass man am liebsten hineinbeißen möchte. Schweineorgel, Gitarre, Saxophon, Kontrabass und Schlagzeug werden bedient von Jan Eschke, Titus Vollmer, Stefan Zenker, Manolu Diaz und Bastian Jütte. Heraus kommt tanzbarer Soul-Jazz zum mit grooven und Spaß haben. Weitere Informationen

Sa. 17.01. 21 Uhr B.H. Hopper Management presents Rising Star

Eric Alexander Quartet

Eric Alexander (ts), Harold Mabern (p), John Weber (b), Joe Farnsworth.

Der Stern des aus Illinois stammenden Saxophonisten Eric Alexander erklomm seit Beginn der 90er Jahre kontinuierlich das Firmament des Jazz. Mit gerade mal 34 Jahren ist er heute bereits eine anerkannte Größe des Post-Bop-Genres. Alexander begann mit sechs Jahren Klavier zu spielen, wechselte mit neun zur Klarinette, mit zwölf zum Altsaxophon und fand 18-jährig zu Beginn seines Musikstudiums schließlich zum Tenorsaxophon, dessen Spiel er u. a. bei Joe Lovano perfektionierte. Die Auszeichnung beim Thelonius Monk Wettbewerb 1991 war gewissermaßen der Startschuss für seine Karriere. Seit seinem CD-Debut im selben Jahr ist er mittlerweile auf über 60 Produktionen zu hören. Alexander arbeitete bereits mit vielen amerikanischen Stars zusammen, u.v.a. bildete er ein Quartett mit John Hicks, George Mraz und Idris Muhammed. Für seine bislang letzte CD " Nightlife in Tokyo" konnte er den legendären Bassisten Ron Carter gewinnen. Weitere Informationen

So. 18.01. 21 Uhr Ausstellung in der Unterfahrt

"Jazz Skizzen" von Ursula Leinfelder

Gemälde in Mischtechnik und Kreide, Acryl auf Papier Aus Begeisterung für die Jazz Musiker entstanden die in der Ausstellung gezeigten Skizzen. Die dunklen Jazzkeller, oft in rot-gelbes Scheinwerferlicht gehüllt, geben ein sehr inspiratives Ambiente. Für die Künstlerin Ursula Leinfelder ist es ein Anliegen geworden, die oft aussergewöhnlichen Musiker Persönlichkeiten in diesem besonderen Umfeld mit den Mitteln der Malerei authentisch darzustellen.

So. 18.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Philipp Stauber (git)

siehe 04.01.. Weitere Informationen

Mo. 19.01. 21 Uhr Big Band Night

Earforce Big Band

Heute wieder Popjazz und Funk im Bigband-Format, sämtlich aus eigener Feder und aus München. Mit dabei u.a. Max Tiller und Thorsten Skringer (sax), Jan "Magic" Eschke (keys) und Gesangssternchen Vanessa Ekpenyong Weitere Informationen

Di. 20.01. 21 Uhr Happy Birthday, Valery!

Universal Language

Don Braden (ts), Valery Ponomarev (tp), Bernhard Pichl (p), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr).

Die Formation Universal Language um den New Yorker Trompeter Valery Ponomarev gastiert im Rahmen ihrer diesjährigen Europatournee auch wieder in der Unterfahrt. Valery wurde besonders durch seine Zusammenarbeit mit Art Blakeys Jazzmessengers bekannt. Mit dabei der ebenfalls aus New York stammende Saxophonist Don Braden, der in Europa bekannt wurde durch die Bands von Tom Harrell, Tony Williams und anderen. Bernhard Pichl, am Piano, Martin Zenker am Bass und Rick Hollander am Schlagzeug bilden die wunderbare Rhythmusgruppe einer Band, die eine Sprache spricht: Universal Language. Weitere Informationen

Mi. 21.01. 21 Uhr

Busch-Greiner Quintet 'BGQ'

Florian Busch (saxes), Reinhard Greiner (tp, flh), Adrian Reiter (git), Jerker Kluge (b), Thomas Elwenspoeck (dr).

Die Musik des BGQ zeichnet sich durch einen filigran – transparenten Gruppensound aus, der die jeweiligen Stimmungen so unterschiedlicher Stilrichtungen wie Afro, Latin, Jazz und Funk ideal transportiert: Es sind aus dem Leben gegriffene Eindrücke von Menschen, Landschaften und Lebenssituationen, die das weitgehend aus eigener Feder stammende Repertoire des Quintets prägen. Come and listen to Contemporary genuine music!„(...) sowohl hervorragende Einzelkämpfer als auch diszipliniert aufeinander abgestimmte Teamplayer. Sie spielten (...) kraftvoll und zupackend. Raffinierte Arrangements (...), ausgeprägte solistische Gestaltungsmöglichkeiten und schlichte wie bewegende Balladen (...) spielten mit Begeisterung und Hingabe (...)“ (Jörg Konrad, SZ) Weitere Informationen

Do. 22.01. 21 Uhr highlight

Simon Nabatov - Han Bennink Duo

Simon Nabatov (p), Han Bennink (dr, perc)

Zwei aussergewöhnliche Persönlichkeiten des europäischen Jazz treffen in diesem Duo aufeinander: der aus Russland stammende Pianist Simon Nabatov und der holländische Schlagzeuger und Performer Han Bennink. Simon Nabatov emigrierte nach seinem Studium am Moskauer Konservatorium in die USA, wo er an der renommierten Julliard School of Music weiter studierte. Schon bald spielte Nabatov mit allen möglichen Jazzgrössen: Paul Motian, Ray Anderson, Chet Baker, Sonny Fortune, und, und, und...natürlich ist er längst mit seinen eigenen Projekten berühmt und berüchtigt. Wie kaum ein anderer, verbindet Nabatov die Improvisation des Jazz mit der klassischen Komposition. Nabatov bezeichnet Han Bennink als idealen Partner für das Duospiel. Wie Nabatov, baut auch Han Bennink Brücken zwischen gestern und heute, zwischen verschiedenen musikalischen Welten. Er hat noch mit Ben Webster, Don Byas und Eric Dolphy gespielt, ehe er zu einem der wegweisenden Schlagzeuger des Jazz avancierte. Die Musiker dieses aussergewöhnllichen Duos scheinen weder stilistische noch technische Hürden zu kennen, kommunizieren einfach traumwandlerisch zusammen. Weitere Informationen

Fr. 23.01. 21 Uhr Willi Johanns' 70th Birthday Party

Willi Johanns - Roman Schwaller Quintet

Willi Johanns (vocal), Roman Schwaller (tenor sax), Walter Lang (piano), Thomas Stabenow (bass), Mario Gonzi (drums)

Wer kennt ihn nicht, den vitalen älteren Herrn, den man so oft im Publikum, aber auch als gern gesehenen Einsteiger auf der Bühne ungezählter Münchner Jazzclubs erleben durfte und – zum Glück – noch häufig erleben darf. Am 26. Januar wird Willi Johanns, liebevoll Mister „Bebop“ genannt, 70 Jahre alt! Über viele Jahre haben Roman Schwaller und Willi zusammen ihren Geburtstag gefeiert (Schwaller am 18.1.) und führen nun diese Tradition in der Unterfahrt weiter. Dabei verbindet die beiden eine langjährige Freundschaft, an deren Anfang 1977 Sessions im damaligen AT Podium und eine gemeinsame Tournee mit Charly Antolini’s Jazz Power standen. Willi Johanns wurde am 26. Januar 1934 in Fürstenwalde/ Spree geboren und wuchs während des Krieges in Berlin und Ulm auf. 1957 kam er schliesslich nach München und ist der Landeshauptstadt seither treu geblieben. Nach ersten Engagements in U.S. Army Clubs und in den legendären Münchner Clubs Studio 15 und Nachteule kamen bereits früh Festivalauftritte, wie das Jazzfestival Frankfurt 1961. Zweimal gewann Willi in dieser Zeit den Jazzpodium Critics Poll und machte 1968 eine Südamerika- und Asientournee mit den German All Stars (Mangelsdorff, Dudek, Schoof, u.a.). In der Folge war er Gastsolist bei den Orchestern von Kurt Edelhagen, Erwin Lehn, dem Horst Jankowski Quintet und Don Menza Sextet. Als persönliche Höhepunkte bezeichnet er die Auftritte mit Clark Terry am Jazzfestival Berlin 1968 und mit Jon Hendricks im Domizil München 1969. Obwohl er 1985 seine eigene Band „Bebop City“ (u.a. mit Dusko Goykovich, Andy Scherrer, Alvin Queen) gründete, arbeitete Willi Johanns bis zu seiner Pensionierung als Graphiker im Münchner Goethe-Institut. Willi Johanns ist in mancher Hinsicht ein Ausnahmemusiker! Obwohl ohne spezielle theoretische Ausbildung, versteht wohl kein aktueller Sänger, die harmonischen Strukturen der Jazzkompositionen so zu „verstehen“ und zu hören wie Willi. Dass er dies dann auch noch in seinen wundervollen Scat-Improvisationen umsetzen kann, setzt dem Ganzen nur noch die Krone auf. Begleitet werden Johanns und Schwaller von einem hochkarätigen Trio. Dem wundervollen Pianisten und Begleiter Walter Lang; unserem unvergleichlichen Thomas Stabenow am Bass und Mario Gonzi aus Wien am Schlagzeug. Mario hat sich in den letzten fünf Jahren international vor allem einen Namen als Motor des weltberühmten Vienna Art Orchestras machen können und ist wie Thomas Stabenow seit Jahren ein ständiger Wegbegleiter von Roman Schwaller. Happy Birthday Willi und alles Gute für eine lange Zukunft als vitaler Mister „Bebop“! Weitere Informationen

Sa. 24.01. 21 Uhr « Furioso europeo »

Pago Libre

Tscho Theissing (violin, voice), Arkady Skilkloper (horn, flh, alphorn), John Wolf Brennam (p), Georg Breinschmid (b)

"Wie kaum eine andere Formation im Fahrwasser zeitgenössischer Jazzkultur, arbeitet das international besetzte Quartet Pago Libre mit der assoziativen Energie von bildhaften Eindrücken. Es sind jedoch keine besinnlich dekorativen Illustrationen, in pastellenen Farben und von meditativem Charakter. Die vier Europäer können verstören und aufwühlen, ihre musikalischen Formen und Schatten sind in einer sich ständig ändernden Bewegung, die aus dem Nichts zu kommen scheint und im Nirgendwo der Ewigkeit wieder verschwindet. Es ist ein würdevolles Wechselspiel von leichtem Übermut und hehrer Eindringlichkeit, ein musikalisches Abenteuer in Moll und Dur. Hier haben Seelen zueinander gefunden. Die magische "French Horn"- Intimität des Russen Arkady Shilkloper, die virtuosen Violin-Intermezzi des Österreichers Tscho Theissing, grundierende Basslines des Deutschen Georg Breinschmid und John Wolf Brennan, dessen Gefühl für pianistisch raumfüllende Improvisationen das Projekt immer neu zusammenschweißt." Jörg Konrad, Jazz Podium. Pago Libre übertrifft jede Erwartung! Weitere Informationen

So. 25.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Philipp Stauber (git)

siehe 04.01.. Weitere Informationen

Mo. 26.01. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra meets 'Thad Jones'

Begeisterung für die Musik der Thad Jones Bigband liegt in der Luft, wenn das HRJO den Sound des Meistertrompeters, Komponisten und Arrangeurs in Szene setzt. Letztendlich ist die Band auch das Vorbild des "Bigband Montags" in der Unterfahrt. Im New Yorker "Village Vanguard" spielt die Thad Jones Bigband seit mehr als 20 Jahren jeden Montag die phantastischen Arrangements ihres Namensgebers. Weitere Informationen

Di. 27.01. 21 Uhr Blues Special

Abi Wallenstein - Hubert Hofherr Duo

Abi Wallenstein (git, voc), Hubert Hofherr (harmonica, voc).

Abi Wallenstein (git, voc), der 'Vater der Hamburger Blues-Szene', gilt seit den 60er Jahren als eine der führenden Stimmen im Blues. Sein unnachahmliches Gitarrenspiel, von rhythmischen Bassläufen und gleichzeitig gespielten Melodielinien gekennzeichnet, erweist sich als komplex und vielschichtig. Mit souveräner Bühnenpräsenz und authentischem Bluesgesang erobert er in kürzester Zeit jedes Publikum. Das temperamentvolle, äußerst virtuose Bluesharpspiel und die ausdrucksstarke Stimme von Hubert Hofherr (harmonica, voc) ergänzen sich hierzu prächtig. Ein Muß für alle Bluesfreunde! Weitere Informationen

Mi. 28.01. 21 Uhr highlight

Dhafer Youssef & Electric Sufi

Dhafer Youssef (voc, oud), Wolfgang Muthspiel (git), Dieter Ilg (b), Mino Cinelu (perc).

Dhafer Youssefs Musik hat ihre Wurzeln in der Mystik der islamischen Sufis, holt sich aber Anregungen aus Jazz, Elektronik, Rock und anderswo. Mit seinem tief bewegenden Gesang, dem direkten, zupackenden Spiel auf der Oud, bezaubernden arabisch getönten Kompositionen, spacigen Lounge-Vibes und einer Palette von Fusion-Sounds gehört der Tunesier zu den Shooting Stars der Crossover-Szene. "Hardcore-Meditationsmusik von sirrender Intensität ist das", schreibt der Rolling Stone, "was Sänger und Oud-Spieler Youssef genau zwischen die Stühle der Jazz-Avantgarde und der so genannten Weltmusik schmettert." In intimer, hochkarätiger Besetzung stellt Dhafer Youssef sein Projekt "Electric Sufi" nun endlich live vor. Weitere Informationen

Do. 29.01. 21 Uhr cello solo

Ernst Reijseger

Ernst Reijseger (cello)

“Cello sollte der Junge lernen. Und wissen Sie, was er gemacht hat? Er hat hineingeblasen!" Mutter Reijsegers ewiges Klagelied? Auch wenn Ernst Reijseger, 1995 mit dem Bird Award des North Sea Jazz Festivals ausgezeichnet, wohl kaum je ins Cello geblasen hat, gab es doch Zeiten, in denen dies niemanden sonderlich überrascht hätte. Wer mit Hollands freier Jazz-Szene zu tun hatte, mit Han Bennink (am 22.1. mit Simon Nabatov bei uns zu Gast!) oder Misha Mengelberg, dem traute man zu deren wildesten Zeiten noch ganz andere Sachen zu. Hier ignoriert ein Musiker mit gelassener Selbstverständlichkeit die Trennung von klassischer Musik und Improvisation, volksliedhafter Singbarkeit und Lust am Avantgardistischen, und diese Lust überträgt sich auf alle Zuhörer! Weitere Informationen

Fr. 30.01. 21 Uhr Das traditionelle Semesterabschlusskonzert der Studenten des JazzProjekt vom FMZ

JazzProjekt – „New Talents on Stage“

Das traditionelle Semesterabschlusskonzert der Studenten des JazzProjekt,der Schule für Jazz, Rock und Pop des FMZ: JazzProjekt – „New Talents on Stage“ Funky, Latin, Swing und Modern Jazz mit ausgewählten Ensembles und dem Jazzchor. Am Ende eines jeden Semesters stellen die Studenten des JazzProjekts die Stücke vor, die sie mit ihren Dozenten (u.a.Geoff Goodman, Marty Cook, Eugen Apostolidis und Klaus Roggors) einstudiert haben. Eine gute Gelegenheit, das JazzProjekt „Life on Stage“ zu erleben und mit Schülern und Dozenten zu sprechen. Achtung: Beginn bereits um 20.00 Uhr ! Weitere Informationen

Sa. 31.01. 21 Uhr

Franz Weyerer Quintet

Franz Weyerer (tp), Thomas Kugi (sax), Tizian Jost (p), Ernst Techel (b), Martin Kolb(dr).

Trompeter Franz Weyerer und der in Wien lebende Tenorsaxophonist Kugi spielten bereits Anfang der 90erJahre in Karl Ratzer’s Band zusammen. Seitdem verbindet die beiden eine musikalische und persönliche Freundschaft. Eigenkompositionen des Bandleaders stehen im Vordergrund, angereichert mit einer geschmackvollen Auswahl des American Songbooks. Kräftige, swingende Hornlines über pulsierenden Grooves einer hervorragenden Rhythmusgruppe. Weitere Informationen

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