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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Dez 2005 | Feb 2006

Programm Januar 2006

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 01.01. 21 Uhr

geschlossen

Heute noch bleibt der Jazzclub Unterfahrt geschlossen. Ab morgen gibt es dann wieder täglich Konzerte - wir freuen uns auf Sie. Alles Gute zum Neuen Jahr. -Keep Swinging! Weitere Informationen

Mo. 02.01. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Besser kann der Start ins Neue Jahr nicht sein! Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 03.01. 21 Uhr

Etna

Vlado Grizelj (git), Andrea Hermenau (p, voc), Yvo Fischer (e-b, b), Manuel da Coll (dr).

Voller Spielfreude präsentiert das Quartett zum Jahresbeginn Kompositionen aus eigener Feder. Von leisen, sanften Tönen eingeladen, betritt der Zuhörer bei Etna einen energiegeladenen Klangraum: Die Spielarten reichen von Modern Jazz über groovige Beats bis hin zu klassischen Harmoniefolgen und melodiösen Liedern, in denen, aufgrund der bosnischen Wurzeln des Gitarristen Vlado Grizelj, zum Teil starke musikalische Einflüsse vom Balkan zu hören sind. Durch die nuancenreiche Interpretation von Andrea Hermenaus Kompositionen begibt sich die Band in den Bereich des vokalen Jazz und zeigt in der Erweiterung des instrumentalen Spiels ihre Vielfältigkeit. Etnas homogener und intensiver musikalischer Ausdruck, der bereits mehrmals belohnt wurde, u.a. beim Wettbewerb "Jugend jazzt 2002" und beim Nachwuchswettbewerb " New Generation" in Straubing, hat in der Zwischenzeit eine Weiterentwicklung erfahren, deren Ergebnis ab März 2006 auch auf CD zu hören sein wird. Tauchen Sie an diesem Abend in bilderreich-zauberhafte Klangwelten ein und lassen sie sich zu Beginn des neuen Jahres von diesen inspirieren. Weitere Informationen

Mi. 04.01. 21 Uhr

Katja Endemann & Band

Katja Endemann (sax), Matthias Bublath (p), Sven Faller (b), Jan Roth (dr).

Die aus München stammende Saxophonistin und Wahl New Yorkerin Katja Endemann stellt ihre Eigenkompositionen vor. Katjas Musik ist geprägt von Gegensätzen wie komplexe Harmonien, lyrische Melodien und starker Rhythmik. Katja und Matthias Bublath treten regelmäßig zusammen in verschiedenen Formationen in New York auf. Katja Endemann graduierte vom Berklee College of Music in Boston mit summa cum laude und erhielt ihren Masters of Music von der New York University. Zu ihren Lehrer zählten George Garzone, Ralph Lalama, Jim McNeely, Tony Moreno, Bill Pierce, Ferdinand Povel und Leszek Zadlo. Auf Grund ihrer hervorragenden komopsitorischen Leistung wurde sie von der "American Society for Composers, Authors and Publishers" für das Buddy Baker Seminar auserwählt, bei dem sie ihre Komposition mit Musikern der New Yorker Philharmoniker und der Metropolitan Oper aufnahm und selbst dirigierte. Sie schrieb die Filmmusik zu dem dokumentarischen Kurzfilm "Where the Girls Are", der auf dem Outfest Film Festival in Los Angeles den Zuschauerpreis erhielt und wurde Finalistin der "Sundance Filmscoring Fellowship" in Kalifornien. Katja trat bei der "International Convention for Jazz Educators" (IAJE) in New York mit Lenny Pickett auf und ist Mitglied der New Yorker Frauenbigband "DIVA". Und heute ist sie endlich mal wieder in der Unterfahrt zu hören! Nicht verpassen - das Rückflugticket nach NYC ist schon gebucht! Weitere Informationen

Do. 05.01. 21 Uhr highlight

Doumka Clarinet Ensemble & Youval Micenmacher

Hervé Bouchardy (piccolo clarinet, clarinet, basset horn), Franck René (clarinet, bass clarinet), Alexis Ciesla (clarinet, bass clarinet), Youval Micemacher (tof, bendir, zarb, perc. set).

Der Schauspieler und Perkussionist Youval Micenmacher ist ein legendärer Trommelkünstler, dessen Arbeitsfeld von afrokubanischen Rhythmen bis zu orientalischen und türkischen Instrumenten reicht. Das Fachmagazin Batteur schreibt: "Youval geht einen ganz eigenen künstlerischen Weg, auf dem er Verbindungen zwischen verschiedenen Typen zeitgenössischer improvisierter Musik und diverser (teils imaginärer) Folkloren schmiedet und verfeinert. Seine leicht rebellische Art, das Zarb zu spielen (das iranische Perkussions-Instrument, auch 'tombak' oder 'dumbek' genannt), passt perfekt zum Timbre dieses großartigen Instruments und schickt den Hörer geradewegs in Trance. Diese traumartige Qualität hört man auch in seinem Spiel auf vielen anderen Trommeln (einschließlich 'tof' und 'bendir')." Auf seiner Reise durch die rhythmische Welt von Balkan, Klezmer und Mittelmeer trifft Micenmacher auf ein brillantes und originelles Klarinetten-Trio aus Lyon, das Doumka Clarinet Ensemble. Die drei klassisch ausgebildeten Klarinettisten Hervé Bouchardy, Franck René und Alexis Ciesla verstehen es (sowohl als Gruppe wie als Solisten), traumartige Stimmungen mit sensiblen Rhythmen und einer gewaltigen improvisatorischen Fantasie zu verbinden. Mit den verschiedenen Klarinetten-Timbres (vom Piccolo- bis zum Bass-Register) suggeriert das Trio Reminiszenzen an den Ugav, ein legendäres Blasinstrument, das - biblischen Quellen zufolge - aus dem Zelt des Nomaden Jubal erklang. Zusammen mit Micenmacher führen sie uns ins Herz der nahöstlichen Musik, aber auch zu mazedonischen und rumänischen Traditionen, die in ihren eigenen Werken mitklingen. Der Name der CD, "Café Rembrandt" (enja), erinnert an ein bekanntes jüdisches Kaffeehaus im Wien der 30er Jahre. Weitere Informationen

Fr. 06.01. 21 Uhr

Thomas Faist Quintet

Thomas Faist (ts), Franz Weyerer (tp), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Der Saxophonist Thomas Faist ist seit vielen Jahren auf der europäischen Jazzszene präsent. In seinem Quintett spielt er ausschließlich Eigenkompositionen, die er speziell für diese Besetzung arrangiert hat. Er spielte auf mehreren internationalen Festivals - z.B. Paris, Zürich, Lugano, Aspen, Jakarta, war in Süd-Amerika auf Tour und arbeitete als Sideman und Big-Band-Musiker mit einigen Berühmtheiten des Jazz zusammen. Marty Cook schreibt in seinen linernotes zu Faist´s zweiter CD "Gentle": "Thomas takes a detour or rather a vacation from the mainstream of modern jazz. This is music that tastes and smells of the warm, spicy, gentle breezes of the Caribbean and South America, with a dash of South Afrika mixed in" Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b) und Rick Hollander (dr), drei Spitzenmusiker der europäischen Jazzszene, stellen die Rhythmusgruppe; Franz Weyerer an der Trompete. Weitere Informationen

Sa. 07.01. 21 Uhr BR-Mitschnitt - ACT: JAZZ NIGHT

Carsten Daerr / Henning Sieverts / Bastian Jütte “Germany 12 Points” & Olaf Kübler “So war’s – voll daneben”

Carsten Daerr (p), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr). Olaf Kübler (sax, Geschichten) und Christoph Spendel (p)

Olaf who? So könnte man in Anlehnung an eine berühmte Platte der Saxofonlegende Eddie Harris fragen. Denn Olaf Kübler ist der jüngeren Generation von Jazz-Fans, ja sogar den jungen Musikern, weitgehend unbekannt. Gleichwohl gehört er zum Urgestein der deutschen Jazz-Szene und war in den 60er Jahren einer der meist-gesuchten jungen Tenorsaxofonisten im Lande, der außerdem durch seinen Humor und ungeheuren Sprachwitz auffiel. Er entwickelte sich zu einem der buntesten Vögel der deutschen Musikszene. Davon erzählt die neue ACT CD „So war´s – voll daneben“, die am 2. Januar erschienen ist. Und das wird Ihnen Olaf Kübler heute Abend persönlich erzählen. Hinter dem Programm "Germany 12 Points" verbirgt sich eine ganz besondere Geschichte: Die Idee zu diesen Aufnahmen stammte von dem Producer und ACT-Labelchef Siegfried Loch, der zum 60. Geburtstag des mit ihm befreundeten Ralph Siegel eine besondere musikalische Huldigung suchte. Er engagierte Sieverts, Daerr und Jütte, die Drei wählten aus mehreren Dutzend großer Siegel-Erfolge die am besten geeigneten Stücke aus, gingen ins Studio und höchst kreativ ans Werk. Das Resulat wird auch heute Abend präsentiert. "Eine Melodie wie 'Dschingis Khan' und 'Ein bisschen Frieden', so einfach sie auch sein mag, ist ebenso gut geeignet für Jazz-Versionen wie manche Broadway-Melodie." Sieverts' Worte dürften den Gershwin-Verehrer Ralph Siegel begeistern Fazit? Germany 12 Points! Weitere Informationen

So. 08.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker

Für den Münchner Tenorsaxophonisten Stefan Zenker stehen Sound, Drive und Groove an erster Stelle. Geschickt verknüpft er Bebop mit Soul, Jazz und Funk. Also, Horn & Stromgitarre packen und einsteigen! Weitere Informationen

Mo. 09.01. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Heute wird das Neue Jahr sozusagen 'eingesungen' und zwar von Lipa Majstrovic. Mit ihrer wandlungsfähigen, exzellent ausgebildeten Stimme (Schülerin von Kim Nazarian - New York Voices), begleitet von den 16 Musikern des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras schafft sie es, tiefe Emotionen kraftvoll freizugeben. Damit ist jazzig frohe Stimmung garantiert: Ein hoffnungsvoller Start also in ein gutes 2006! Weitere Informationen

Di. 10.01. 21 Uhr CD-Release-Tour

max.bab

Max von Mosch (sax), Benedikt Jahnel (p), Benny Schäfer (b), Andreas Haberl (dr).

Dieses Quartet gehört zum innovativsten und frischesten, was die junge deutsche Jazzszene zu bieten hat. Mit einer Leichtigkeit und doch spielerischer Professionalität schafft diese Formation den Quantensprung zwischen Spielfreude und Sensation! Man muss dieser Musik einfach erliegen. Der Zuhörer ist von der ersten Sekunde an gefesselt, wird nicht mehr losgelassen, und erst am Ende wieder freigegeben. "Eine der ganz großen Hoffnungen" nennt sie die Jazz-Zeitung. Und der große Saxophonist Charlie Mariano sagte: "I have just finished listening to max.bab`s new CD. When I hear music being performed by young musicians of such high quality, then I can rest assured that jazz is in a very healthy state. Bless these Young guys, they play as if they have been together for 20 years!!! We will be hearing a lot from all of them in the future." Weitere Informationen

Mi. 11.01. 21 Uhr

House of Jade

Werner Riedl (tp), Elmar Krick (ts), David Roberts (p), Lui Leininger (b), Thomas Elwenspoeck (dr).

House of Jade spielt "Contemporary Straight Ahead Jazz" – moderner Jazz unserer Zeit, der sich aller Stile bedient, dabei aber immer im Hardbop verwurzelt bleibt. Pate stand die klassische Quintett-Besetzung der Blue-Note-Ära mit vielen Möglichkeiten für ausgefeilte Arrangements und gleichzeitig ausreichend Freiraum für solistische Entfaltung. Herausgekommen ist ein Programm mit Kompositionen von Kenny Dorham, Lee Morgan, Joe Henderson oder Jimmy Heath; andererseits finden sich aber auch Stücke unserer Epoche, etwa von Joey Calderazzo, Bob Mintzer oder Michael Brecker – ein modernes und gleichzeitig klassisches Jazz-Programm. Oder anders: Lieblings-Jazz aus den Plattensammlungen der Bandmitglieder. "Perfekte Feinabstimmung ... Mitreißend leidenschaftlich gespieltes Konzert." SZ Weitere Informationen

Do. 12.01. 21 Uhr

Bernd Hess Cumulus

Bernd Hess (git), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr), Johannes Herrlich, Gerhard Fink, Matthias Götz (trombones)

Psychedelische Klangwelten, treibende drum&bass-Rhythmen und lässige Grooves. Akustische Klänge und elektronische Sounds in einer ungewöhnlichen Besetzung. Der sanfte Jericho-Effekt: drei Posaunen bringen sämtliche Mauern zum Einsturz. Ein hochwertiges Orchester mit überraschender Musik zum entspannten Lauschen. Weitere Informationen

Fr. 13.01. 21 Uhr

Michael Flügel Quartet plays 'The Music of Wayne Shorter'

Hubert Winter (sax, fl), Michael Flügel (p), Markus Schieferdecker (b), Andreas Gandela (dr).

Die Idee zu diesem Projekt entwickelte sich über einen langen Zeitraum. Bereits in sehr jungen Jahren hat die Musik Wayne Shorters den Pianisten Michael Flügel beeinflusst. Und so befasste er sich früh mit den Stücken dieses außergewöhnlichen Komponisten. Um den Kompositionen neue Klangfarben zu entlocken, hat der Pianist Michael Flügel 10 Stücke von Wayne Shorter neu arrangiert und bearbeitet. Alle Kompositionen wurden aber mit größtem Respekt für die Musik Wayne Shorters behandelt; oberstes Ziel war es, der Musik dienlich zu rearrangieren. Die entstandene Musik ist dabei neu, modern, kraftvoll, vital und macht Lust auf mehr! Weitere Informationen

Sa. 14.01. 21 Uhr stargastspiel

Karl Berger & Philip Catherine

Karl Berger (p, vibraphon), Philip Caterine (git)

Der promovierte Musikwissenschaftler, Pianist und Vibrafonist Karl Berger gehört wie Albert Mangelsdorff oder Gunter Hampel zu den Vaterfiguren des deutschen Nachkriegsjazz. Bergers Karriere startete in den 50er Jahren im legendären Heidelberger Jazzclub Cave 54. Ab 1964 spielte Berger mit Don Cherry; zunächst in Paris, ab 1966 dann in New York. 1968 gründete er mit Cherry die New York Total Music Company, 1973 mit Ornette Coleman die Creative Music Foundation. Populär wurde Berger vor allem durch sein klar strukturiertes, rhythmisch ungeheuer differenziertes und doch swingendes Vibrafonspiel, das ihm sechs Mal den Gewinn eines Downbeat Critics Poll als Jazzsolist einbrachte. Daneben hat sich Berger auch einen Namen als Komponist und Lehrer (u. a. als langjähriger Direktor des Creative Music Studios in Woodstock, N. Y., und als Professor für Komposition an der Musikhochschule in Frankfurt) gemacht. Berger spielte und spielt mit zahlreichen Jazzgrößen; u. a. Lee Konitz, Dave Holland, John McLaughlin, Pharoah Sanders, Ray Anderson, Enrico Rava, Charlie Mariano, Paul Shigihara. Und heute Abend im Duo mit: Philip Catherine. Philip Catherine wurde als Sohn eines belgischen Vaters und einer englischen Mutter in Großbritannien geboren. 1945 zogen die Eltern nach Brüssel. „Brüssel ist auf jeden Fall meine Stadt“, so der Künstler. Zur Gitarre griff Catherine, nachdem er zum ersten Mal George Brassens gehört hatte; dann entdeckte er nach und nach alle großen Jazzmusiker. Seit Anfang 1960 spielt Catherine regelmäßig in unterschiedlichen Gruppierungen. Er kann auf eine stolze Anzahl von CDs zurückblicken und hat eine Reihe wichtiger Preise und Titel erhalten. 1998 beispielsweise wurde er zum "besten europäischen Jazzmusiker" ausgerufen. Eine Ehrung der besonderen Art wurde ihm im November 2003 zuteil: sein Trio durfte beim Jahreskonzert im Königlichen Palast aufspielen. Catherine hat mit allen Großen der Jazzgeschichte gespielt, darunter auch mit Chet Baker, immer wieder mit der anderen belgischen Jazzlegende Toots Thielemanns und dem Deutschen Klaus Doldinger. Seine Konzertreisen führten und führen ihn in die USA und quer durch Europa. Weitere Informationen

So. 15.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

siehe 08.01. Weitere Informationen

Mo. 16.01. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

In einem weiten stilistischen Bogen bringt das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra Jazzstandards aus der großen Big Band Literatur sowie zeitgenössische Kompositionen und Arrangements zu Gehör. Mit Begeisterung werden die Musiker von Bandleader Harald Rüschenbaum motiviert, der vom Schlagzeug aus seine 'Herde' fest im Griff hat, jedoch den vortrefflichen Solisten viel Spielraum für eigene Improvisationen lässt. Weitere Informationen

Di. 17.01. 21 Uhr blues special

Abi Wallenstein - Hubert Hofherr Duo

Abi Wallenstein (git, voc), Hubert Hofherr (harmonica, voc)

Abi Wallenstein (git, voc), der 'Vater der Hamburger Blues-Szene', gilt seit den 60er Jahren als eine der führenden Stimmen im Blues. Sein unnachahmliches Gitarrenspiel, von rhythmischen Bassläufen und gleichzeitig gespielten Melodielinien gekennzeichnet, erweist sich als komplex und vielschichtig. Mit souveräner Bühnenpräsenz und authentischem Bluesgesang erobert er in kürzester Zeit jedes Publikum. Das temperamentvolle, äußerst virtuose Bluesharpspiel und die ausdrucksstarke Stimme von Hubert Hofherr (harmonica, voc) ergänzen sich hierzu prächtig. Ein Muss für alle Bluesfreunde! Weitere Informationen

Mi. 18.01. 21 Uhr ECM presents

Simply Acoustic Trio

Marcin Wasilewski (p), Slawomir Kurkiewicz (b), Michal Miskiewicz (dr)

Die Namen Marcin Wasilewski, Slawomir Kurkiewicz und Michal Miskiewicz muß man sich merken. Wenn einem die drei jungen polnischen Musiker nicht ohnehin schon ein Begriff sind. Immerhin haben sie als Simple Acoustic Trio schon als Teenager einige preisgekrönte Alben aufgenommen. Seit über zehn Jahren sind sie außerdem nicht mehr von der Seite des Trompeters Tomasz Stanko wegzudenken, haben ihn auf internationalen Tourneen und natürlich auf den preisgekrönten ECM-Alben "Soul Of Things" und "Suspended Night" mehr als begleitet. "In der gesamten polnischen Jazzgeschichte gab es noch nie so eine Band", schwärmt Stanko. "Ich werde jeden Tag aufs Neue von diesen Musikern überrascht. Sie werden einfach immer besser." Mit ihrem ECM-Debütalbum "Trio" legen Pianist Marcin Wasilewski, Bassist Slawomir Kurkiewicz und Schlagzeuger Michal Miskiewicz nicht nur ihr visionärstes und konsequentestes Werk vor, sondern auch eine der überzeugendsten aktuellen Produktionen des modernen Jazz. "Trio" gelingt auf eindringliche und hörbar leichtfüßige Art und Weise die Quadratur des Kreises. In ihrer Musik steckt so viel Entspannung und Energie, so viel Souveränität und Seele, so viel Abwechslung, Aufregung und Ausgeglichenheit, daß es eine wahre und seltene musikalische Freude ist. Weitere Informationen

Do. 19.01. 21 Uhr highlight

Acoustic Strings

Dominique Pifarely (violine), Heiri Känzig (bass), Christy Doran (ac. guitar), Fabian Kuratli (dr)

Das Quartett Acoustic Strings mit dem virtuosen Schweizer Bassisten Heiri Känzig, Preisträger des Kompositionsauftrages 2005 des Kantons Zürich, dem französischen Geiger Dominique Pifarely, dem Gitarristen Christy Doran und dem Schlagzeuger Fabian Kuratli spielt Jazz, der in der europäischen Musiktradition verwurzelt ist, aber gleichzeitig die Kraft und den Groove des amerikanischen Jazz mit einbezieht. Heiri Känzig, langjähriges Mitglied beim Vienna Art Orchestra und bei dem Pianisten Thierry Lang (Blue Note Records), gehört zur Elite der europäischen Bassisten. Känzig leitete unter anderem das musikalische Crossover Projekt Thien Shan Schweiz Express und ist Mitglied der Kultband Depart mit Harry Sokal und Jojo Mayer. Dominique Pifarely (Recording Artist bei ECM ) vor allem bekannt durch seine Arbeit mit Louis Sclavis, Mike Westbrook, Steve Swallow, Stephan Grappelli und dem Vienna Art Orchestra hat in seinem Spiel eine unverwechselbare Identität entwickelt, die von der französischen Jazztradition des Geigenspiels und der zeitgenössischen Musik geprägt ist. Christy Doran hat als Gitarrist und Bandleader weltweit Anerkennung gefunden so beispielsweise mit der Gruppe OM. Außerdem hat er mehrere CDs für ECM eingespielt. Fabian Kuratli gehört zur jüngeren Generation von Schlagzeugern. Er spielte unter anderem mit George Gruntz. Mit seinem kraftvoll-dynamischen Spiel bereitet er den Boden für die Kompositionen der Bandmitglieder. Weitere Informationen

Fr. 20.01. 21 Uhr Birds have to fly

Peter Massink Quintet featuring Ack van Rooyen

Peter Massink (NL) ss, ts, bcl, Ack van Rooyen (NL) tp, flh, Viktor Bori (UNG) p, Haris Mermingas (GR) b, Sascha Gotowtschikow (RUS) dr, perc.

Geboren und aufgewachsen in Amsterdam, trug es Peter Massink seit 1980 quer durch Europa, um die ganze Bandbreite der Reeds am Tenor-, Alt- und Sopransaxophon, an Bassklarinette und Querflöte auszuloten. Amsterdam, München, Paris, Budapest, Athen, Linz und Passau waren die geographischen Haltepunkte. Klassik, Latinjazz, Bigbands, Theatermusik, zeitgenössische und improvisierte Musik, Westcoast- und Freejazz die wichtigsten seiner musikalischen Stationen, die sich in veränderlichen Anteilen in seinen zahlreichen Band- und CD-Projekten widerspiegeln. Schon früh brachte sich Peter Massink auch als ideenreicher Komponist und sensibler Arrangeur in Musikprojekte ein. Mit "Birds have to fly" präsentiert Massink ausschließlich Eigenkompositionen, die in den letzten Jahren seines Aufenthalts in Griechenland und in Passau, seinem heutigen Wirkungsort, entstanden sind. Umgesetzt hat er sie mit seinem international besetzten Jazzquintett. Besonderer Gast ist der Jazztrompeter Ack van Rooyen, Mitbegründer des "United Jazz and Rock Ensemble" und ein weltweit erfahrener Bigband-Musiker. Seine Leichtigkeit und Virtuosität am Flügelhorn entspricht kongenial Peter Massinks weichem und klarem Saxophonspiel. Am Piano spielt ein langjähriger Freund Massinks, der ungarische Pianist Viktor Bori. Sein griechischer Wegbegleiter, der Kontrabassist Haris Mermingas, spielte viele Jahre im ERT-Sinfonieorchester. Die wichtige Rolle für Schlagzeug und Percussion übernimmt der in München lebende Russe Sascha Gotowtschikow, der u. a. mit Klaus Doldingers Passport, in Theaterorchestern und im Ensemble ESTAMPIE gespielt hat. Weitere Informationen

Sa. 21.01. 21 Uhr urban jazz - liquid beats

Rafael Baier's 'Metamorphosis'

Rafael Baier (ss, ts), Christian Gall (rh, p), Claudio Strebel (bs), Jörg Mikula (dr), Willy Kotoun (perc), Christoph Keller THE BONTEMPI FIVE (turntables/electronics).

Ein halbes Jahr hat der Saxofonist Rafael Baier in Prag verbracht- der tägliche Spaziergang zur Metro an Franz Kafkas Grab vorbei, die Wiederholungen der Fernsehnachrichten aus den kommunistischen 80-er Jahren, die Stadt im Taumel zwischen EU-Beitritt und Fussball-EM, Jamsessions mit tschechischen Musikern haben Spuren in der Musik seiner Band hinterlassen. Sein aktuelles Projekt trägt nach Franz Kafkas Buch "Die Verwandlung" den Titel "metamorphosis". Gregor Samsa, der Protagonist in Kafkas Buch erwacht eines Morgens in der Gestalt eines Ungeziefers. Die Stücke auf "metamorphosis" sind deshalb nach den heute einflussreichsten Ungeziefern betitelt – Computerviren. "metamorphosis" vereint schwebende Klänge und treibende Grooves der elektronischen Musik mit den improvisatorischen Freiheiten und komplexen Formen des Jazz. Pate standen da die Musik von Esbjörn Svensson, Erik Truffaz oder Bugge Wesseltoft. Weitere Informationen

So. 22.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

siehe 08.01. Weitere Informationen

Mo. 23.01. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko Big Band

Nach etwa 3-jährigem Bestehen entwickelt die Band jetzt einen völlig eigenen Sound, der ganz im Zeichen der Zeit und der eigenen Kompositionen steht. Thomas Bendzko versammelt in seiner Band „the top of the crop“ der Münchner Szene und bringt ein sehr aktuelles Programm auf die Bühne, das zwar immer im Zeichen der alten Meister steht, aber den üblichen traditionellen Rahmen längst gesprengt hat. Im Herbst diesen Jahres darf man die erste CD erwarten! Weitere Informationen

Di. 24.01. 21 Uhr ECM presents 'Goodbye'

Bobo Stenson Trio

Bobo Stenson (p), Anders Jormin (bass), Jon Fält (dr)

Beseelt, ausgewogen, in sich ruhend – die Musikauffassung des schwedischen Pianisten Bobo Stenson steht der von Bill Evans sehr nahe. Das Trio durchmisst die weit gespannte Programmpalette in intimer Balladenatmosphäre, vorsichtig und sensibel tastend, arbeitet in transparentem Zusammenspiel kantable Melodien und verhaltene Stimmungen heraus. Bei den Konzerten trommelt Jon Fält für Stenson's langjährigen Partner Jon Christensen. Sein filigranes Spiel bereichert mit freien Metren, die er geradezu en passant ausbreitet, die entrückend schönen Pasticcios von Bobo Stenson und Anders Jormin ungemein. Ganz verhalten erscheint die Melodie, diskret webt Jormins in den Tastenzauber, sanft streichelt Jon Fält sein Schlagzeug. Zeit und Raum scheinen fortan aufgehoben, intimste Begegnungen entfalten eine unwiederstehliche Faszination, irisierend perlen einzelne Töne des Steinways, treffen sich mit vibrierenden Bassklängen und prasselnden Akzenten eines einzelnen Beckens. Die Musik leuchtet still von innen heraus, verwandelt die Kompositionen in zarteste Kostbarkeiten. Das ist große Klangkunst. Weitere Informationen

Mi. 25.01. 21 Uhr Jazz from Finland

The Five Corners Quintet

Jukka Eskola (tp), Eero Koivistoinen (ts), Mikael Jakobsson (p), Antti Lötjönen (b), Teppo Mäkynen (dr)

Extrem lässig jazzt das The Five Corners Quintet aus Helsinki. Große Swing-Melodien, kleine Latinjazz-Allüren, mittlere Souljazz- Einlagen. Alles gespielt, entworfen und vorgeführt von Tuomas Kalliou und Antti Eerikäinen. Der erste Produzent, der zweite Labelmanager, beide Musiker mit stattlichen und überraschenden Jazzideen. Leichte Sehnsucht und minimaler Alttagsschmerz vermitteln die Arrangements, die sich oft von dezenten aber tragenden Bläserfraktionen leiten lassen. Mit dem Five Corners Quintet sind die Errungenschaften einer historischen Jazz-Epoche dancefloor-fähig geworden. Und wieder einmal zeigt sich: Innovatives kommt aus Skandinavien. Weitere Informationen

Do. 26.01. 21 Uhr Das traditionelle Semesterabschlusskonzert der Studenten des JazzProjekt vom FMZ

New Talents On Stage – Das JazzProjekt Semesterkonzert

Funky Grooves, Latin Jazz, Swingin‘ Standards, Songs and Ballads präsentieren die Ensembles der Dozenten Geoff Goodman und Eugen Apostolidis. Seit 1986 bilden wir erfolgreich Musiker aus, viele sind inzwischen anerkannte Künstler. Aber auch für ambitionierte Amateure gibt es Kurse und Unterricht. Alle unsere Dozenten sind auch als Künstler aktiv und oft auch in der Unterfahrt zu hören. Das JazzProjekt, die JazzSchule des Freien Musikzentrums, präsentiert zum Ende des Wintersemesters wieder einmal die hörenswerten Ergebnisse der Arbeit der letzten Monate. Weitere Informationen

Fr. 27.01. 21 Uhr flamenco special

Miguel Iven & Vivien Baer

Flamencogitarre und Tanz/Percussion

"Miguel Iven gilt als der beste Beweis, dass ein Flamencogitarrist nicht in Andalusien geboren sein muss. Der Deutsche ist ein wahrer Meister des spanischen Gitarrenfachs." (Hamburger Abendblatt). Er hat insgesamt über 12 Jahre in Sevilla, Cordoba und Granada gelebt und als Gitarrist mit den besten des Genres gearbeitet. Seine in Hamburg selbst produzierten CDs wurden sogar von der größten Flamencofirma Sevillas, Pasarela, ins Programm genommen. Zum ersten Mal präsentiert ein spanisches Flamenco-Label einen Ausländer auf dem ureigenen Markt. Könnte es ein größeres Lob geben? Seit einem Jahr nun in München lebend, hat Miguel Iven eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit der hervorragenden Tänzerin und Percussionistin Vivien Baer (Flamenco & Co.) begonnen, die mit ihrer äußerst musikalischen und hochvirtuosen Fußarbeit ganz eigene Geschichten zu erzählen weiß und so die Gitarre, in ungewohnt "minimalistischem" Zusammenspiel, reizvoll und spannend kontrastiert. Weitere Informationen

Sa. 28.01. 21 Uhr

KARIBA - Salsoca-Beat

Juanito Heldmann (git, voc), Justine Namusoke (voc), Leonardo Kindelan (sax), Mfanseni Thusi (tb), Stefan Locher (b), Ravi Pagnamente (perc, voc), Andy Weekes (dr)

Kariba wurde 1981 auf den Kanarischen Inseln von Juanito Heldmann gegründet und spielt seitdem in wechselnder, internationaler Besetzung SALSOCA-BEAT. SALSOCA-BEAT ist der Stil und Sound, den Juanito Heldmann mit KARIBA schuf und weiterentwickelte. SALSOCA-BEAT vereint traditionelle und moderne Musik aus Cuba und anderen Teilen der Karibik, Lateinamerika und Afrika. KARIBA tritt in Formationen von Trio bis 8-piece-group, heute in der Unterfahrt zu siebt, auf und spielt zu 90% Eigenkompositionen von Juanito Heldmann. Der Rest des Repertoires besteht aus traditionellen Stücken. Weitere Informationen

So. 29.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

siehe 08.01. Weitere Informationen

Mo. 30.01. 21 Uhr

Scat Max and his Uptown Jazz Orchestra

Max Neissendorfer (voc, p), Rich Laughlin (musical director), Franz Weyerer (tp), Albrecht Huber (tp), Nemahja Jovanovic (tp), Hermann Breuer (tb), Auwi Geyer (tb), Dirk Janoske (tb), , Klaus Koch (ts), Max Tiller (ts), Christoph Hörmann (as), Stefan Zenker (bs), Bernd Hess (git), Ernst Techl (b), Peter Gall (dr)

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCATMAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 31.01. 21 Uhr highlight - CD Presentation

Marty Ehrlich Quartet

Marty Ehrlich (reeds), James Weidman (p), Greg Cohen (b), Allison Miller (dr).

Multi-Instrumentalist Marty Ehrlich gehört zu den führenden Vertretern der New-York-Szene "jenseits des Mainstreams" und gilt als einer der "gedankenvollsten Improvisatoren" (Down Beat). "Wenn es glaubwürdige poetische Empfindsamkeit im Jazz gibt, dann ist sie beim Saxophonisten und Klarinettisten Marty Ehrlich zu finden" (Jazz-Zeitung). All seine bei Enja Records erschienenen Alben wurden mit etlichen Sternen und Auszeichnungen versehen. Mit seiner neuen Formation beweist Marty Ehrlich wieder einmal: "Eben darum geht es: um das Schwierigste, nämlich das Einfache. Ehrlich schreibt Melodien, die das Zeug zum Hit hätten" (Die Weltwoche). Weitere Informationen

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