Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Dez 2006 | Feb 2007

Programm Januar 2007

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 31.12. - Mo. 01.01. 21 Uhr

geschlossen

Das neue Gastroteam begrüßt Sie ab 2.1.07!

Mo. 01.01. 21 Uhr

geschlossen

Das neue Gastroteam begrüßt Sie ab 2.1.07!

Di. 02.01. 21 Uhr new year - first concert

Thomas Faist Quintet feat. Johannes Faber (tp)

Thomas Faist (sax), Johannes Faber (tp), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Der Saxophonist Thomas Faist ist schon seit den Anfängen der Unterfahrt immer wieder als Leader und Sideman in verschiedensten Formationen zu hören gewesen. Er spielte auf mehreren internationalen Jazzfestivals und arbeitete als Sideman mit einigen Berühmtheiten des Jazz zusammen. Das Repertoire seines Quintets besteht aus geschmackvoll arrangierten Eigenkompositionen mit großer stilistischer Bandbreite. "Thomas takes a detour or rather a vacation from the mainstream of modern jazz. This is music that tastes and smells of the warm, spicy, gentle breezes of the Caribbean and South America, with a dash of South Afrika mixed in" schreibt Marty Cook in seinen Linernotes zu Faist´s zweiter CD: "Gentle". Walter Lang - piano, Thomas Stabenow - bass und Rick Hollander - drums - drei Spitzenmusiker der europäischen Jazzszene - stellen die Rhythmusgruppe. Der Trompeter Joe Faber, der in letzter Zeit vor allem als musikalischer Mitgestalter, Organisator und Moderator der Erfolgsreihe "Jazz am Gärtnerplatz" in München von sich Reden machte, bildet mit Faist zusammen die Frontline. Weitere Informationen

Mi. 03.01. 21 Uhr Weltmusik & Jazz

THE JAZZ AGE ENSEMBLE

Andrej Lobanov (tp), Leszek Zadlo (saxes), Torsten Goods (git, vocal), Jan Miserre (p, keyboards), Rainer Glas (basses), Carola Grey (dr, vocal)

Der Bassist Rainer Glas ist seit über 30 Jahren aktiv. Im Jazzclub Unterfahrt hat er bereits 1980 erstmals gespielt, seit über 10 Jahren leitet er die JAZZ AGE ENSEMBLEs. In der Unterfahrt wird bei diesem Konzert das aktuelle, 4. Album vorgestellt. Neben Eigenkompositionen (einige davon aus der Feder des in München lebenden Saxophonprofessors Leszek Zadlo) spielt das Ensemble u.a. Stücke aus der neuen Weltmusik-Suite UNIVERSAL mit Themen aus Irland, Polen, Russland, Korea, Afrika, Indien, der Indianer und anderen Regionen der Welt. Die Melodien und Rhythmen anderer Kulturen waren immer schon eine große Anregung und Inspiration für aufgeschlossene Jazzmusiker. Improvisierte Musik wird so zur universellen Weltsprache. Mit dem Erlanger Bassisten und Bandleader spielen im JAZZ AGE ENSEMBLE der polnische Saxophonist Leszek Zadlo, der russische Trompeter Andrej Lobanov, der Erlanger Senkrechtstarter Torsten Goods an der Gitarre (und Gesang), der Erlanger Pianist und Keyboarder Jan Miserre und die Münchner Schlagzeugerin (und Sängerin) Carola „Noisy Mama“ Grey, die mit dem Bayerischen Staatspreis für Jazz und dem Jazzpreis Burghausen ausgezeichnet wurde. Weitere Informationen

Do. 04.01. - Fr. 05.01. 21 Uhr CD-Präsentation

Miguel Iven, Vivien Baer & Conny Sommer

Miguel Iven (git), Vivien Baer (tanz), Conny Sommer (perc).

Flamenco hoch drei : Gitarre, Tanz und Percussion. Kapazitäten, die sich multiplizieren, man darf gespannt sein : Miguel Iven gilt als der beste Beweis, dass ein Flamencogitarrist nicht in Andalusien geboren sein muss. Der Deutsche ist ein wahrer Meister des Gitarrenfachs. Er hat insgesamt über 12 Jahre in Sevilla, Cordoba und Granada gelebt und als Gitarrist in Spanien mit den besten des Genres gearbeitet. Er präsentiert hier in der Unterfahrt seine frisch veröffentlichte vierte CD „Flamenco de Solera y Crianza“ (Galileo MC), die er zusammen mit Conny Sommer produziert hat. Conny „Cajón“ Sommer ist einer der besten und gefragtesten Percussionisten im Flamencobereich überhaupt und auch weit darüberhinaus für seine ebenso soliden wie inspirierenden Grooves bekannt. Durch das Ensemble Flamenco&Co verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit mit der hervorragenden Tänzerin des Abends, Vivien Baer. Mit ihrer ausdrucksstarken und sehr modernen Körpersprache und der äußerst musikalischen und hochvirtuosen Fußarbeit weiß sie ganz eigene, neue Geschichten zu erzählen und schafft so, in ungewohnt „minimalistischem“ Zusammenspiel, reizvolle und spannende Kontraste zu Gitarre und Percussion. Weitere Informationen

Fr. 05.01. 21 Uhr CD-Präsentation

Miguel Iven, Vivien Baer & Conny Sommer

Miguel Iven (git), Vivien Baer (tanz), Conny Sommer (perc).

siehe 04.01.. Weitere Informationen

Sa. 06.01. 21 Uhr brazil fusion

Embalo

Julio Barbosa (tp, flh), Matthias Preissinger (keys), Alberto Barreira (sax), Rüdiger Eisenhauer (git), Paul Tietze (b), Guido May (dr),

Embalo bedeutet in der brasilianischen Musikszene soviel wie Avantgarde und die Formation Embalo steht mit ihrem Namen für eine neue Konzeption brasilianischer Musik. Embalo macht Musik für Freunde neuer brasilianischer Themen, Jazz und Fusion. Alle Kompositionen stammen von Julio Barbosa. Auf ihrer CD "Embalo – a new concept of Brazilian music" sind als Gäste Hermeto Pascoal, Ivan Conti, Dom Chacal und Paulo Russo zu hören. Dazu Frithjof Strauß im JazzPodium: "Mitreißend funkiger Brazil-Jazz ... Das straffe energiegeladene Spiel, die eingängigen Melodien mit effektvollen Breaks und Rhythm Changes, dazu jubelnde Improvisationen aller Beteiligten ... das alles garantiert ein Hörerlebnis von befreiender Weite." Weitere Informationen

So. 07.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Hess (git)

Gitarrist Bernd Hess ist seit vielen Jahren in der Münchner Jazzszene aktiv, sei es als Leiter seiner eigenen Bands oder als gefühlvoll begleitender Sideman in unterschiedlichsten Formationen. Auch als Komponist und Arrangeur hat er sich mehrfach hervorgetan, seine skurrilen Songtitel sind berüchtigt. Die Süddeutsche Zeitung lobte ihn kürzlich als "versierten Begleiter", als "virtuosen Solist und erfinderischen Komponist". Im Januar leitet er die Sonntags-Sessions in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Mo. 08.01. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Besser kann der "Big Band Start" ins Neue Jahr nicht sein! Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 09.01. 21 Uhr

Christian Gall Trio

Christian Gall (p), Marcel Kroemker (b), Peter Gall (dr).

Den Münchner Pianisten Christian Gall kennt man in der Unterfahrt vor allem als inspirierten Sideman und Solisten internationaler Tour-Bands wie “Metamorphosis”, der “Giana Viscardi Group” oder Auftritten mit local-heroes Pedro Tagliani und Harald Rüschenbaum. Es gelingt ihm die unterschiedlichsten Projekte durch seinen eigenständigen Ausdruck zu prägen. Christian Gall präsentiert heute dem Münchner Publikum sein aktuelles Trioprogramm, das sich zwischen den Grenzen des Jazz, populärer und klassischer Musik bewegt. Er bedient sich dabei der Vielfalt der Ausdrucksformen, die das Klaviertrio bietet: komplexe harmonische Gerüste der Romantik, einfache folkloreartige Melodien und moderne Grooves bilden bei den vielen Eigenkompositionen den Grundstock für die Interaktion zwischen den drei Instrumenten sowie für spannende und energetische Improvisationen. Die hervorragend besetzte Band mit dem Berliner Bassist Marcel Kroemker und Schlagzeuger Peter Gall interpretiert darüber hinaus ausgewählte Standards der Jazztradition mit Leichtigkeit und viel Gespür für modernen ideenreichen Jazz! Weitere Informationen

Mi. 10.01. 21 Uhr

Eternal Quest

Gregor Bürger (ts), Jan Zehrfeld (git), Marcus Baader (keys, comp), Gerd Boelicke (b), Arno Haselsteiner (dr)

Überraschender Funkjazz, extrem knackig und aufrüttelnd, wie eine Rollercoasterfahrt im Blindflug. Evolutionäre, moderne Eigenkompositionen. Weitere Informationen

Do. 11.01. 21 Uhr ACT: Jazz Night 'Blues in mind'

Christof Lauer Trio

Christof Lauer (sax), Michel Godard (tuba), Gary Husband (dr)

Eine solche Ausdruckskraft ist außergewöhnlich. Der Saxophonist Christof Lauer hat die Fähigkeit, Töne auf vielfältige Art einzufärben, sie mit der Härte eines Sandstrahls strömen und schier bersten zu lassen – und im nächsten Moment so zu spielen, als kämen sie ganz fahl aus der Ferne. Und es ist nie Effekt, sondern immer formal stimmiger Ausdruck vielfältiger Empfindungen. In diesem Trio kann Christoph Lauer, dank der Flexibilität der faszinierend ebenbürtigen Partner und der Bandbreite der Stücke, alle seine Facetten ausleben. Lauer spielt hier mit dem Franzosen Michel Godard (der nicht nur Tubaspieler ist) und dem Briten Gary Husband zusammen (der nicht nur Schlagzeuger ist). Bei dieser Dreiländer-Verbindung hochvirtuoser Künstler kann jeder der drei Musiker ausgesprochen viel Profil zeigen. Hochgradig spannend ist es, wie diese Profile ineinander wachsen (oder auch: aneinander wachsen, und dies im doppelten Sinn). Lauer, Godard und Husband gehen so wach aufeinander ein, dass sie zuweilen wie ein einziger, stark konturierter Klangkörper wirken. Und es bleibt stets aufregend, ihnen zu folgen. Ob bei lieblichen altertümlichen Seufzern, beim Treiben eines etwas indisponierten Gottes oder bei sich in den Himmel windenden Linien eines Drachens – immer ist das Hör-Erlebnis voller Intensität, Prägnanz und Überraschungsreichtum. Weitere Informationen

Fr. 12.01. 21 Uhr Worldmusic aus Georgien

The Shin

Zaza Miminoshvili (gitarre, panduri), Zurab J. Gagnidze (elektrischer und akustischer bass, gesang), Mamuka Gaganidze (gesang, perc).

The Shin gründeten sich 1998 in Deutschland, wo Zaza Miminoshvili und Zurab Gagnidze seit 1994 leben. Mamuka Gaganidze hat sich seit 2002 der Band eingeschlossen. In ihrer Georgischen Heimat sind diese Musiker bereits lebende Legenden: als Komponisten und ausführende Musiker schrieben Zaza Miminoshvili und Zurab Gagnidze die Musik für Robert Sturua's Produktionen am Staatstheater in Tbilisi, und ebenso für viele Spielfilme. Sie gewannen Preise auf zahllosen Jazz Festivals, arbeitete zusammen mit vielen großen Künstler und Musikern vie Giya Kancheli, Robert Sturua, Giora Feidman, Chaka Khan, Fuat Saka, Randy Brecker, Okay Temiz und vielen anderen. In Georgien bedeutet "Shin" "der Heimweg". Auch wenn jeder von uns seinen persönlichen Heimweg und sein persönliches Zuhause hat, so hat die Musik von The Shin die erstaunliche Fähigkeit, jeden "nach Hause" zu bringen. "Die Musik führt Dich an vertraute Orte, wo die Fenster vom Regen beschlagen sind und es nach Küchendüften riecht, wo Du Stimmen hörst und das Gefühl hast alles zu verstehen auch wenn Du nicht weißt, was die Stimmen sagen. Die Musik bringt Dich nach Hause, egal wie weit weg das sein mag."...so die Musiker. Weitere Informationen

Sa. 13.01. 21 Uhr ECM presents

Simply Acoustic Trio

Marcin Wasilewski (p), Slawomir Kurkiewicz (b), Michal Miskiewicz (dr).

Die Namen Marcin Wasilewski, Slawomir Kurkiewicz und Michal Miskiewicz muß man sich merken. Wenn einem die drei jungen polnischen Musiker nicht ohnehin schon ein Begriff sind. Immerhin haben sie als Simple Acoustic Trio schon als Teenager einige preisgekrönte Alben aufgenommen. Seit über zehn Jahren sind sie außerdem nicht mehr von der Seite des Trompeters Tomasz Stanko wegzudenken, haben ihn auf internationalen Tourneen und natürlich auf den preisgekrönten ECM-Alben "Soul Of Things" und "Suspended Night" mehr als begleitet. "In der gesamten polnischen Jazzgeschichte gab es noch nie so eine Band", schwärmt Stanko. "Ich werde jeden Tag aufs Neue von diesen Musikern überrascht. Sie werden einfach immer besser." Mit ihrem ECM-Debütalbum "Trio" legen Pianist Marcin Wasilewski, Bassist Slawomir Kurkiewicz und Schlagzeuger Michal Miskiewicz nicht nur ihr visionärstes und konsequentestes Werk vor, sondern auch eine der überzeugendsten aktuellen Produktionen des modernen Jazz. "Trio" gelingt auf eindringliche und hörbar leichtfüßige Art und Weise die Quadratur des Kreises. In ihrer Musik steckt so viel Entspannung und Energie, so viel Souveränität und Seele, so viel Abwechslung, Aufregung und Ausgeglichenheit, daß es eine wahre und seltene musikalische Freude ist. Weitere Informationen

So. 14.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Hess (git)

siehe 07.01.. Weitere Informationen

Mo. 15.01. 21 Uhr Big Band Night 18.00 - 19.00 Uhr Schülerkonzert f. Werner-Heisenberg Gymi

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra beginnt die Reihe der Big Band Konzerte im Neuen Jahr mit einer Hommage an den großen Jazz Innovator 'Duke Ellington'. Jazzexperte Joachim-Ernst Berendt schreibt in seinem Jazzbuch: '...vor allem aber lebt Duke Ellingtons Musik weiter in den Hunderten von Musikern, die von ihm gelernt haben und die ihrerseits das, was sie erfahren und vielleicht auch weiterentwickelt haben, an ihre Schüler und Nachfolger weitergeben: ein Strom von 'Ellingtonia', der nicht aufhören wird zu fließen, solange es Jazz gibt.' Weitere Informationen

Di. 16.01. 21 Uhr BR-Mitschnitt - minor music CD release

Lisa Bassenge 'a little loving'

Lisa Bassenge (voc), Christoph Adams (p), Kai Brückner (git), Paul Kleber (b), Andi Haberl (dr).

Es ist sicher kein Zufall, dass "a little loving", das neue Album der Berliner Sängerin Lisa Bassenge, ausschließlich unter ihrem Namen erscheint. Nach drei hochgeschätzten Alben mit ihrem Trio, zahlreichen Auftritten von Berlin bis Bangkok, und sogar bei Harald Schmidt, dazu den Pseudonym-Projekten von Nylon bis Micatone, präsentiert sich hier eine erfreulich und rundum gereifte Musikerin mit ihrem stimmungsvollsten und verführerischsten Werk. Im Ensemble prominent verdoppelt, mit Christoph Adams am Piano, dazu Schlagzeuger Andi Haberl, Gitarrist Kai Brückner und natürlich ihrem instrumentalen Alter Ego Paul Kleber am Bass, werden auf "a little loving" zwar immer noch größtenteils populäre Songs adaptiert und aufgemischt. Doch der Effekt dieser zwölf handverlesenen Lieblingsstücke in all ihrer Seelen- und Klangfülle ist sogar noch eindringlicher - und dabei gleichzeitig intimer und umfangreicher. So verschieden die Quellen sind, von einer swingenden Hildegard Knef-Nummer über Hits von The Cure, Johnny Cash und Irma Thomas oder den Sugababes, so eindeutig, gelungen und modern ist ihre Interpretation. "Über all dem Staunen über das Verwandeln von Bekanntem und nicht ganz so Bekannten sollte man allerdings nicht die beiden Originalkompositionen vergessen, die Lisa Bassenge mit ihrem Bassisten Paul Kleber verfasst hat. Der Opener „I’d never had to go“ ist eine melancholische Meisterleistung, mit der man gleich eine Fahrkarte fürs Album löst, und der Titeltrack ein überraschend munterer Popsong. Das kann sie also auch." Jazzthethik. Weitere Informationen

Mi. 17.01. 21 Uhr Stargastspiel

Chris Potter's Underground

Chris Potter (sax), Craig Taborn (p, rhodes), Adam Rodgers (git), Nate Smith (dr).

Er kann alles am Saxofon. Der am Neujahrstag 1971 geborene Chris Potter gilt nicht nur als herausragender Könner auf seinem Instrument, er hat auch schon durch wegweisende CD-Einspielungen auf sich aufmerksam gemacht. 2001 wurde er von Kritikern in der führenden amerikanischen Jazzzeitschrift „Down Beat“ zum wichtigsten Talent in den Kategorien Tenorsaxofon und Musiker des Jahres gewählt. Sein Entdecker Red Rodney sagte bereits früher über ihn: „Dieser Junge ist genau das, was ich bei einem jungen Musiker hören will. Er saugt alles auf wie ein Schwamm, aber sein Sound ist eigenständig, seine Artikulation unterscheidet sich von der jedes anderen, sein harmonisches Wissen ist profund. Dieser Junge ist sensationell.“ Mittlerweile ist Chris Potter zum prägenden und hochvirtuosen Saxofonisten gereift. Weitere Informationen

Do. 18.01. 21 Uhr ECM presents

The Source

Trygve Seim (sax), Øyvind Brække (tb), Mats Eilertsen (b), Per Oddvar Johansen (dr).

Die ungewöhnliche Besetzung mit Saxophon, Posaune, Baß und Schlagzeug erinnert natürlich an einige andere Ensembles mit selber Instrumentierung (etwa an John Tchicais New York Art Quartet, die Gruppe von Archie Shepp und Roswell Rudd oder Albert Mangelsdorffs Quartett mit Heinz Sauer), unterscheidet sich von diesen in kompositorischer Hinsicht allerdings grundlegend. The Source greift auf außerordentlich wohlkonzipiertes Material zurück, das von der Band, die zugleich sehr frei als auch sehr präzise ist, mit Witz, Feuer und Flair interpretiert wird. "Die Tatsache, daß wir kein Akkordinstrument in unseren Reihen haben, gibt uns sehr viel Bewegungsfreiraum und ermöglicht uns, die Musik sehr viel offener zu gestalten", meint Trygve Seim. "The Source ist an den Quellen des modernen Jazz daheim: bei den brillant verschlungenen Melodien à la Ornette Coleman, beim Puls der M-Base, bei den seit der Free-Revolte frei fließenden Rhythmen und klangmalerischen Improvisationstechniken. Der Saxophonist Trygve Seim und seine drei Partner verschmelzen diese Elemente zu stilvollen Klangbildern." Werner Stiefele, Audio Weitere Informationen

Fr. 19.01. 21 Uhr the very special Roman Schwaller birthday edition

Roman Schwaller Quartet and special guests

Roman Schwaller (ts), Oliver Kent (p), Thomas Stabenow (b), Mario Gonzi (dr).

Anlässlich seines 50igsten Geburtstags zündet Roman Schwaller ein musikalisches Feuerwerk. Swingender Modern-Jazz der Extraklasse mit einem der talentiertesten Jazzpianisten Europas, dem grossen Bassisten Thomas Stabenow und Mario Gonzi, ohne Zweifel einer der weltbesten Straight-Ahead Schlagzeuger. Roman Schwaller wird von Reclams Jazzführer als „…einer der profiliertesten europäischen Vertreter seines Instrumentes“ bezeichnet. Die Auswahl der Stücke einhergehend mit einer unvergleichlichen Performance Roman Schwallers machen dieses aussergewöhnliche Quartet zu einem Erlebnis! Diese erstklassige Band wird an diesem Abend um viele, bekannte Musikerpersönlichkeiten erweitert. Wir freuen uns auf die Überaschungsgäste und gratulieren herzlichst zum Geburtstag! Weitere Informationen

Sa. 20.01. 21 Uhr

Tizian Jost Trio - plays the music of Jobim

Tizian Jost (p), Thomas Stabenow (b), Bastian Jütte (dr).

„Brasilianische Musik war in meinem Leben als Jazz-Pianist immer ein wichtiger Bestandteil meines musikalischen Horizonts. Zwölf Jahre tourte ich mit meiner eigenen brasilianischen Band DOMUNDO durch ganz Europa, in letzter Zeit hatte ich vermehrt die Gelegenheit mit großartigen brasilianischen Musikern - an erster Stelle sei hier die Primadonna der Bossa Nova, nämlich Leny Andrade, genannt - auf Reise zu sein. Als sich im Herbst 2006 die Gelegenheit ergab, für das japanische Platten-Label Atelier Sawano die Musik von Antonio Carlos Jobim aufzunehmen, der für mich zu den ganz großen Songwritern des 20. Jahrhunderts zählt, erfüllte sich für mich ein lang gehegter Traum, nämlich brasilianische Musik im Klavier-Trio-Format aufzunehmen. Das Klavier-Trio war zu den Hochzeiten der BossaNova, in den 60er-Jahren, eine häufig anzutreffende Besetzung und eine wichtige kreative Spielwiese dieser Musik. An diese Tradition möchte ich mit dem vorliegenden Programm anknüpfen.“ Tizian Jost. Weitere Informationen

So. 21.01. 21 Uhr

C.S.T. - Christian Schumacher Trio feat. Kristin Berardi (voc) & David Theak (sax)

Christian Schumacher (p), Michael Eichele (b), Jörg Regenbogen (dr)

Christian Schumacher (p), Michael Eichele (b) und Jörg Regenbogen (dr) spielen seit nunmehr über 8 Jahren als C.S.T. im In- und Ausland. Während seines Auslandsstudiums (klass. Klavier und Jazzklavier) am Queensland Conservatorium in Brisbane (AUS), welches er im Rahmen eines Stipendiums der Musikhochschule München im Jahre 2002 erhielt, traf der Weilheimer – jetzt in München wohnhafte – Pianist, Komponist und Arrangeur Christian Schumacher zum ersten Mal mit australischen Musikern zusammen. Über die Jahre kristallisierte sich eine enge Freundschaft zu Kristin Berardi (voc) und David Theak (sax) heraus, die beide zur Jazzelite Australiens zählen – beide wohnen in Sydney – und mittlerweile weltweit konzertieren. Kristin Berardi (voc) ist die Gewinnerin der Montreux Shure International Vocal Competition 2006 und versteht es, ihr Publikum durch ihre einzigartige Gesangskunst regelrecht zu bezaubern. David Theak (ts) war Finalist der Australian National Jazz Awards 2002 und gilt als einer der besten und angesagtesten Saxophonisten der australischen Szene. Es wartet ein Repertoire aus Eigenkompositionen und Standards, welches swingende, lateinamerikanische, funkige und balladeske Elemente vereint und von melodiösem Einfallsreichtum, coolen Grooves und viel Spielwitz geprägt ist. Als Gast und ebenfalls langjähriger Freund des C.S.T., wird der Münchner Gitarrist Knud Mensing von der Partie sein. Weitere Informationen

Mo. 22.01. 21 Uhr Big Band Night

ScatMax and the Uptown Jazz Orchestra

Max Neissendorfer (voc, p,) Rich Laughlin (tp, musikalischer Leiter), Christoph Hörmann, Gregor Bürger, Max Tiller, Stefan Zenker (saxes), Franz Weyerer, Nemanja Jovanovic, Albrecht Huber (trumpets), Hermann Breuer, Dirk Janoske, Auwi Geier (trombones), Bernd Hess (git), Ernst Techel (b), Bastian Jütte (dr).

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCATMAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 23.01. 21 Uhr Das traditionelle Semesterabschlusskonzert der Studenten des JazzProjekt vom FMZ

New Talents On Stage – JazzProjekt in concert

Funky Grooves, Latin Jazz, Swingin‘ Standards, Songs and Ballads präsentieren die Ensembles der Dozenten Geoff Goodman und Eugen Apostolidis. Ein Semester lang haben wir wieder geprobt, gefeilt und in Sessions ausprobiert, was wir heute hier darbieten. Das JazzProjekt, die JazzSchule des Freien Musikzentrums, präsentiert zum Ende des Wintersemesters wieder einmal die hörenswerten Ergebnisse der Arbeit der letzten Monate. Weitere Informationen

Mi. 24.01. 21 Uhr Stargastpiel

John Abercrombie - Joe Beck

John Abercrombie (git), Joe Beck (git)

Zwei Gitarristen überbrücken die Generationen: Joe Beck war der erste Gitarrist, den Miles Davis in den Sechziger Jahren in eine seiner Bands aufnahm. John Abercrombie wiederum gilt seit Ende der Sechziger Jahre als einer der einflussreichsten Gitarristen des Jazz. Die Karrieren der beiden verliefen dagegen ganz unterschiedlich. Während Abercrombie heute zu den Stars der Szene zählt, zog sich Beck nach einigen Grosserfolgen erstmals zurück und tauchte erst in den Neunziger Jahren in Bands von Lew Soloff und Ray Anderson wieder auf. Da hinterliess er aber bleibenden Eindruck. Nun treffen die beiden Gitarristen in einem neuen Duo erstmals aufeinander, und damit auch zwei unterschiedliche musikalische Welten. Wohin die musikalische Reise geht, wollen die beiden noch nicht verraten. Für Musik- im speziellen für Gitarrenfreunde wird sie auf alle Fälle spannend sein. Weitere Informationen

Do. 25.01. 21 Uhr Eine märchenhafte Stimme aus 1001 Nacht

Cyminology 'bemun'

Cymin Samawatie (voc), Benedikt Jahnel (p), Ralf Schwarz (b) Ketan Bhatti (dr)

Cyminology beweisen in ihrer Musik, dass Interkulturalität längst zum Alltag gehört. Ihre Musik, die sie nun seit einem Jahr über ganz Deutschland und unlängst bis nach Korea ausbreiteten und dabei ihr Publikum zu entführen wissen, bietet grenzenlose Schwingungen zwischen Orient und Okzident: nach Berlin und zugleich auf die Bazare der Märchen aus „Tausend und einer Nacht“, die für „Cyminology“ längst vor der eigenen Tür stattfinden – denn nicht von ungefähr hat sich diese multinationale Band, - Cymin kommt aus dem Iran, Ralf Schwarz (Bass) aus Deutschland, Benedikt Jahnel (Klavier) ist in Frankreich und Ketan Bhatti (Schlagzeug) in Indien geboren - , in einer Stadt zusammen gefunden, in der interkulturelle Musik dem Alltag des multinationalen Lebens entspricht. Ihre Musik verbindet orientalische Exotik mit Neuer Musik aus der Hauptstadt zu einer Jazzrichtung, die bisher in dieser Form einzigartig ist. Mal energisch, mal voll fernöstlicher Melancholie malen Sängerin Cymin Samawatie und ihre Mitmusiker einen musikalischen Horizont für ihre Großstadtwüste. Die neue CD "Bemun" ist soeben bei doublemoon erschienen, David Friesen meinst dazu: " 'Cyminology' is a wonderful collection of beautifully played music. The vocals are incredible...the influence from Iran is predominant...the transition into the Jazz concept is totally valid. Fantastic!" Weitere Informationen

Fr. 26.01. 21 Uhr newcomers from austria

Lorenz Raab : xy band

Lorenz Raab (tp), Christof Dienz (zither), Oliver Steger (b), Matthias Pichler (b), Herbert Pirker (dr).

2004 nahm Lorenz Raab den Hans Koller Jazz Preis in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ entgegen, 2003 gewann er den in diesem Rahmen vergebenen „jazzzeit Publikums-Preis“. Lorenz Raab, Jahrgang 1975, zeichnet sich durch Vielseitigkeit aus, der Solotrompeter der Wiener Volksoper bewegt sich gekonnt und sicher auf allen Parketts, ob Klassik, Jazz, elektronische oder improvisierte Musik. Dass diese Vielfalt inspirierend ist, zeigt sich in der Fülle der Projekte, an denen er zum Teil auch maßgeblich beteiligt ist, „Bleu“,„Fop - Forms of Plasticity“ um nur einige zu nennen. Mit der LORENZ RAAB :xy band, wird er in der Unterfahrt erstmals seine Formation unter eigenem Namen vorstellen. Die originelle (Zither!) und ausgefallene Besetzung (2 Bässe!) lässt ein entsprechendes musikalisches Hörerlebnis erwarten. Inspiriert, so Raab selbst, wird die Musik der :xy band durch elektronische Sounds. Es geht also auch darum akustisch neue Sounds zu kreieren, d.h. das Spektrum des jeweiligen Instruments zu erweitern. Wer Raab und seine Mitspieler kennt, weiß jedoch, dass hier sicher nicht nur kopflastige Experimente geboten werden – der groove- und Unterhaltungsfaktor bleibt sicher auch erhalten. Weitere Informationen

Sa. 27.01. 21 Uhr in harmony - Klassik meets Jazz

Kim Chong Trio plus Jan Eschke (p)

Kim Chong (p, voc), Jan Eschke (p), Sergey Didorenko (violin, perc), Eugen Bazijan (cello, perc)

Kim Chong (Klavier und Gesang), Sergey Didorenko (Violine) und Eugen Bazijan (Cello) haben sich mit ihren Interpretationen bekannter Klassikkompositionen (Bach, Beethoven u.a.), eigenen Stücken und koreanischen Liedern einen exzellenten Namen in der Musikszene erworben. Die Kombination klassischer Instrumente mit der außergewöhnlichen Stimme der koreanischen Künstlerin führt zu einem besonderen Musikerlebnis. Das international besetzte Trio lässt die Zuhörer hautnah erleben, wie Musik zu einer Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen wird. Über die unfruchtbar strikte Trennung von Klassik und Jazz setzen sich Kim Chong und ihre Begleiter souverän hinweg und bringen diese "in harmony". Weitere Informationen

So. 28.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Hess (git)

siehe 07.01.. Weitere Informationen

Mo. 29.01. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Seit im Dezember 1999 die Big Band Montage in der Unterfahrt aus der Taufe gehoben wurden, haben sich die 17 Musiker des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras ein umfangreiches Repertoire erarbeitet. Mit eigenen Kompositionen und ausgeklügelten Arrangements transportiert die Band lebendig und virtuos zeitgenössische Klänge und huldigt der Big Band Tradition mit ausgewählten Standards großer Meister. Ein Big Abend, der Spaß macht. Weitere Informationen

Di. 30.01. 21 Uhr

Trio Riessler - Levy - Matinier Deutschlandfunk-Mitschnitt

Michael Riessler (sax, cl), Howard Levy (mundharmonika), Jean-Louis Matinier (acc)

Drei außergewöhnliche Musikerpersönlichkeiten in einer ungewöhnlichen Formation! Der Kölner Klarinettist und Komponist Michael Riessler, SWF-Jazzpreisträger und von der Münchner AZ als großer Deutschlands derzeit „aufregendster“ Jazzmusiker gefeiert, Howard Levy, der Ausnahmekönner auf der diatonischen Mundharmonika und in dieser Formation auch als excellenter Pianist zu erleben; und Jean-Louis Matinier, der französische Akkordeonvirtuose! Gemeinsam zaubern sie eine faszinierende Melange aus zeitgenössischem Jazz, moderner E-Musik, europäischer Folklore, garniert mit einem erdigen Schuss Blues und packenden südamerikanischen Rhythmen – „Aufregenderes ist derzeit selten zu hören“ (Süddeutsche Zeitung) Weitere Informationen

Mi. 31.01. 21 Uhr pirouet records 'blue in green'

Thomas Rückert Trio

Thomas Rückert (p), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr).

Thomas Rückert stellt an diesem Abend sein neues, bei pirouet records erschienenes Album vor. blue in green. Blau in grün: Farben, die ineinander spielen. Die sich übereinander blenden. Die unterschiedliche Stimmungen schillern lassen. Und die zusammen eine neue Farbe ergeben. Das führt genau zum Kern dieser Musik. Um Klangfarben ging es dem Trio des Pianisten Thomas Rückert diesmal besonders. Um das Irisieren atmosphärischer Valeurs. Um überraschende Harmonien, die etwa bei bekannten Stücken einen winzigen Dreh anders sind als gewohnt – und bei den eigenen zuweilen eine zarte impressionistische Schönheit annehmen. Die Stücke üben einen auf feine Art fesselnden Reiz aus: Die klassische Besetzung eines Jazz-Klaviertrios – also Klavier, Bass, Schlagzeug – erforscht ihre Tiefenstrukturen. Oder auch: Sie lässt noch mehr in die geheimnisvollen Räume zwischen den Noten hineinhorchen. Weitere Informationen

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