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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Dez 2007 | Feb 2008

Programm Januar 2008

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 02.12. - Sa. 26.01. 19:30 Uhr Ausstellungseröffnung

Ausstellungseröffnung Bopnik in Color · Malerei von Cris Koch

Ausstellung im Jazzclub Unterfahrt, München 2.12.07 bis 26.01.08 Die Bilder von Cris Koch sind Beschwörungen, emblematische Wegweiser – voller Anspielungen, Aufforderungen und Hinweise –, die den Spurensucher und Leser im Betrachter ansprechen. Die Bilder sind Schatzkarten, enigmatische Hologramme, die den zweidimensionalen Rahmen der Leinwand spielerisch überschreiten. Räumliche Tiefe wird nicht über Perspektive sondern mittels gegenseitiger Aufladung der Einzelelemente erzeugt. Das Ineinanderschneiden und Überblenden von Schrift und Bild, von gegensätzlichen und ungleichzeitigen Motiven öffnet den Blick auf einen beweglichen Raum. Dieser zwischen Popart, Jazz und Comic aufgespannte Erinnerungsraum tritt an die Stelle einer rein technisch erzeugten Simulation von Räumlichkeit. Die Bilder von Cris Koch legen Fährten, projezieren Aggregatszustände des Befindens und sind so letztlich auch Stimmungsbilder. Ausstellungseröffnung Sonntag, 2. Dezember 2007, 19.30 Uhr, Eintritt frei. Anschließend Jamsession unter Leitung von Sava Medan (b). Weitere Info unter www.criskoch.de Weitere Informationen

Di. 01.01. 21 Uhr

geschlossen

Happy New Year!

Mi. 02.01. 21 Uhr

Barbara Jungfer Quartet

Barbara Jungfer (git), Florian Trübsbach (as), Peter Cudek (b), Guido May (dr).

Die Berliner Gitarristin Barbara Jungfer ist mit neuem Material und ihrer Band wieder unterwegs. Sie schöpft aus dem Vollen; ihre Musik ist eine eklektizistische Melange aus groovendem Modern Jazz, Weltmusik aus verschiedenen Kontinenten, Anklängen an traditionelleren Jazz und bisweilen frei improvisierten Passagen. Diesmal machen sich die Einflüsse bemerkbar, die Barbara auf Reisen in den Senegal und nach Marokko sammelte, sowie die Beschäftigung mit indischer Musik und die Ergebnisse eines Kompositionsstipendiums in New York in 2006. Inspiration gewann sie auch durch eine Australien-Tournee 2007 mit dem Gitarristen Peter O’Mara. “Warme Voicings, funky riffs und sehr interessante, in sich gekehrte Linien, aber auch explosive, dreckige Solopassagen hat Barbara im Repertoire. Eine tolle Musikerin mit einem beachtlichen Spektrum.” (Gitarre und Bass). Weitere Informationen

Do. 03.01. 21 Uhr

Ahmed El-Salamouny - Bob Bonastre Duo

Ahmed El-Salamouny (git), Bob Bonastre (git)

Zwei außergewöhnliche Gitarristen präsentieren Weltmusik der besonderen Art. Bob Bonastre ist in einer französisch-spanischen Familie im Senegal geboren. Ahmed El-Salamouny ist ägyptisch-deutscher Herkunft, in München aufgewachsen und hat seine musikalischen Wurzeln in der brasilianischen Musik. Beide sind offen für die vielfältigen Einflüsse globaler Musikkultur. Afrikanische, spanische und brasilianische Elemente mischen sich genauso wie Jazz, Klassisches und Zeitgenössisches in ihrer Musik. Beide Musiker gehören zu den Besten ihres Fachs. Bob Bonastre ist der Shootingstar der Pariser Jazz- und Weltmusikszene. Ahmed El-Salamouny gehört weltweit zu den renommiertesten Repräsentanten brasilianischer Musik. An diesem Abend in der Unterfahrt werden ausschließlich eigene Kompositionen der Musiker zu hören sein. Weitere Informationen

Fr. 04.01. 21 Uhr

Franz Weyerer Quintet

Franz Weyerer (tp), Florian Riedl (as), Tizian Jost (p), Ernst Techel (b), Martin Kolb (dr)

In der Münchner Jazzszene ist die Formation des Trompeters Franz Weyerer eine der ersten Adressen. Mit vielen grossen Jazzern hat der in Schönberg (Landkreis Mühldorf) geborene Weyerer schon gespielt: Peter Herbolzheimer, Kenny Wheeler, Al Porcino, Wolfgang Haffner, Charly Mariano. Auch in den Shows von Frank Sinatra, Sammy Davis jr. und Sarah Vaughan war er dabei. In einer erstklassigen Formation wird die Musik des klassischen Cannonball Adderley Quintet präsentiert. Weitere Informationen

Sa. 05.01. 21 Uhr Schwungvoller Start mit Claudia Carbo ins Neue Jahr

Claudia Carbo Trio

Claudia Carbo (voc), Konstantin Kostov (p), Sava Medan (b).

"Claudia Carbo hat das Feeling, das aus einem guten Song erst guten Jazz macht ...", schwärmt das Jazz Podium und die FAZ-Sonntagszeitung fügt hinzu: "Längst wird die Carbo in Fachkreisen in einem Atemzug mit Ella Fitzgerald genannt …" Mit Verve, Charisma und einer schwungvollen Performance sind ihre Konzerte geprägt von musikalischer Leidenschaft und sinnlicher Ausstrahlung. Im Jazzclub Unterfahrt singt sie Präziosen des American Song Book mit eigenen Arrangements und ausgesuchte Bossa Novas und Boleros aus den Vierziger und Fünfziger Jahren. Begleitet wird sie von zwei hervorragenden Musikern der Münchner Szene. Der Jazzpreisträger Konstantin Kostov, gebürtiger Bulgare, besticht durch sein überaus virtuoses Spiel und seine musikalische Bandbreite, die sich von bulgarischer Volksmusik bis zum Fusion Jazz ausweitet. Der Kontrabassist Sava Medan hat in den letzten Jahren mit seinem virtuosen Spiel Stars wie Mark Murphy, Andy Bey, Sheila Jordan und den legendären Chet Baker begleitet. Der in Belgrad gebürtige Bassist studierte in Graz und lebt seit sieben Jahren in München. Weitere Informationen

So. 06.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Tom Reinbrecht (as)

Der Altsaxophonist Tom Reinbrecht ist u.a. im Harald Rüschenbaum Jazz Orchester, der Dusko Goykovich Big Band und der Al Porcino Big Band ein gern gesehener Solist. Auch in seinen eigenen Projekten verbindet er swingenden Jazz und groovenden Funk auf's Beste. Im Janaur freut er sich auf die Sessions in der Unterfahrt mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 07.01. 21 Uhr

Al Porcino Big Band

Immer wieder ein Highlight der Big Band Night am Montag: Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 08.01. 21 Uhr CD Release

Matthias Bublath Quintet

Tim Collins (vibes), Takuya Kuroda (trumpet), Christian Lettner (drums), Pascal Niggenkemper (bass) Matthias Bublath (piano/keys).

Die Matthias Bublath Band spielt Eigenkompositionen mit stylistischen Einflüssen aus Jazz, Brazilian, Funk, R&B, Reggae, Salsa und World Music. Die Stücke sind sehr melodisch, teilweise wie Popsongs arrangiert. Dennoch bleibt Platz für ausgedehnte Improvisationen auf höchstem Niveau und musikalische Überraschungen – und vor allem groovt es! Mit dabei an diesem Abend ist der New Yorker Vibraphonist Tim Collins sowie der japanische Ausnahmetrompeter Takuya Kuroda die beide auf auf Matthias' jüngst erschienener CD mitwirken. Matthias, Takuya und Tim treten seit über 4 Jahren regelmäßig in verschiedenen Formationen in New Yorker Clubs auf und entwickelten einen speziellen Bandsound. Weitere Informationen

Mi. 09.01. 21 Uhr Bright Eyes

max.bab

Max von Mosch (sax), Benedikt Jahnel (p), Benny Schäfer (b), Andi Haberl (dr)

Frühe musikalische Eindrücke hinterlassen immer ihre Spuren im Leben eines Menschen. Wird man als Kind z.B. gezwungen, Musik zu hören, die man nicht mag, wird man sie später wahrscheinlich nicht mehr hören wollen. Wird man als Kind aber behutsam an Musik herangeführt oder entdeckt sie selbst, wird sie das musikalische Empfinden und ggf. auch das musikalische Tun positiv bestimmen. Der 25-jährige Pianist und Komponist Benedikt Jahnel z.B. hörte als Kind wie in einer Endlosschleife eine Kassette mit einer Best of Collection von Simon & Garunkel. Diese Musik hat offenbar sein Gespür für Melodien sehr nachhaltig beeinflusst und nun ihren Niederschlag gefunden auf dem Album Bright Eyes, das er mit der Band max.bab aufgenommen hat. Stücke aus dem Repertoire von Simon & Garfunkel, aber auch aus ihrem jeweiligen Solorepertoire stehen neben eigenen Kompositionen und ergänzen sich wie selbstverständlich. Die Musiker von max.bab sind Anfang bis Mitte 20 und schicken sich nicht an, den Jazz neu zu definieren. Bright Eyes bewegt sich musikalisch auf eher traditionellem Terrain und setzt ganz auf die Kraft der Songs. Dabei agieren die mehrfach mit Preisen dekorierten Musiker auf einem sehr hohen künstlerischen Niveau, stellen ihre handwerklichen Fähigkeiten aber ganz uneitel in den Dienst jeder einzelnen Komposition. Galt es früher in einschlägigen Jazzkreisen als verwerflich, wenn Jazz auch Unterhaltungsmusik ist, do beweist die jüngere Jazzgeneration, zu der auch max.bab gehört, dass sich Unterhaltung und Anspruch nicht ausschliessen müssen. Ulf Drechsel, Kulturradio RBB (September 2007) Weitere Informationen

Do. 10.01. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Heinz Sauer - Michael Wollny Duo

Heinz Sauer (ts), Michael Wollny (p).

Am 25. Dezember 2007 wurde Heinz Sauer 75 Jahre alt! Das war und ist weit über die Grenzen Deutschlands hinaus ein wichtiger Termin für die gesamte Jazz-Szene. Sauer, Saxophonlegende und Urgestein des deutschen Jazz, stand seit den 60er Jahren mit unzähligen Größen des Jazz auf der Bühne und im Studio. Die absolute Individualität und künstlerische Intensität seines Saxofonspiels und seiner Kompositionen haben Sauer einen konsequent eigenständigen Weg gehen lassen. Aus großer Hochachtung für sein Werk veröffentlichte ACT am 4. Januar 2008 das Heinz Sauer 75th Anniversary Album „The Journey“ (ACT 9461-2), einen Querschnitt mit 15 der wichtigsten Aufnahmen aus seinem Schaffen von 1964 bis heute. Heinz Sauer spielt heute im Duo mit Michael Wollny. Die "WELT AM SONNTAG" zählte die Musik dieses Duos "zum Besten, das deutscher Jazz zu bieten hat", und DIE ZEIT ging noch weiter – mit dem aufrüttelnden Attest: "Der Jazz lebt hier wieder". 46 Jahre liegen zwischen den beiden "Eigensinnigen" (DIE ZEIT) – aber musikalisch könnten sich zwei Musiker kaum näher sein. Weitere Informationen

Fr. 11.01. 21 Uhr Grooving Carmen - Suite-Fantasia

Trio J.E.S.

Jan Eschke (p), Eugen Bazijan (cello), Sergey Didorenko (violin, arr)

Das junge, international besetzte Trio, präsentiert sein neues, einzigartiges Projekt. Der Name "Grooving Carmen" ist aus der Frage entstanden: "Wie würde Carmen grooven wenn sie heute leben würde?" Das Ziel des Projekts ist nicht die übliche Verjazzung der Klassik wie "Play Bach" o.ä., sondern eine organische Stilmischung, die die Parallele zwischen unterschiedlichen Musikepochen unterstreicht, zu erschaffen. Für diejenigen, die diese Musiker kennen, wird sofort klar, dass die Musik die an diesem Abend von dieser ungewöhnlichen Besetzung uraufgeführt wird, voller Energie und Virtuosität, die jeden einzelnen der Mitglieder auszeichnet, geladen sein wird. Das Projekt ist somit für Jazzliebhaber wie auch für Klassikfans sehr interessant denn wie gesagt: die Mischung ist einzigartig! Weitere Informationen

Sa. 12.01. 21 Uhr new ECM release

Marcin Wasilewski Trio

Marcin Wasilewski (p), Slawomir Kurkiewicz (b), Michal Miskiewicz (dr).

Moderner Kammerjazz – raffiniert, subtil und doch voller jugendlicher Energie. „Wir hatten nie ein besseres Trio in Polen, diese drei werden einfach immer besser“, sagt der Trompeter Tomasz Stanko, der es wissen muss. Schließlich wurden Marcin Wasilewski, Slawomir Kurkiewicz und Michal Miskiewicz an seiner Seite international bekannt. Über 15 Jahre spielen die drei schon zusammen, drei großartige Alben haben sie mit dem Doyen des polnischen Jazz für ECM aufgenommen. Ihr eigenes Debüt als Simply Acoustic Trio vor drei Jahren erhielt enthusiastische Rezensionen und wurde mit einem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Inzwischen gilt Marcin Wasilewski als einer der herausragenden Jazzpianisten seiner Generation, ein Musiker mit erstaunlichem Klangsinn und fast unerschöpflicher harmonischer Fantasie. Erst im vergangenen Jahr sorgte er, zusammen mit Slawomir Kurkiewicz, in der Band des Schlagzeugers Manu Katché für Aufsehen. Zur Veröffentlichung des neuen, in New York produzierten Albums „January“, geht das Trio nun mit einem facettenreichen Programm auf Tournee. Neben Kompositionen aus Wasilewskis Feder spielen die Musiker Stücke von Prince, Ennio Morricone, Carla Bley, Tomasz Stanko und anderen. Marcin Wasilewski-Trio: Auch wenn der neue Name der Dreierseilschaft nicht ganz leicht auszusprechen ist, wir werden ihn uns merken müssen! Weitere Informationen

So. 13.01. 21 Uhr

Jam Session

Tom Reinbrecht (as)

siehe 06.01.. Weitere Informationen

Mo. 14.01. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Warnhinweis des Jazz-Ministeriums: Ein Konzert dieser Big Band enthält ca. doppelt so viel Jazz wie gemäß der offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL läßt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, wo die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der "Hardest working Bigband in town" zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte. Die Groovehärte ihrer Funknummern ist bedenklich hoch und ihre Balladen sind so schön gespielt, dass es fast illegal ist. MLL - Come to where Jazz happens. Weitere Informationen

Di. 15.01. 21 Uhr

Marc Ducret Trio

Marc Ducret (g), Bruno Chevillon (b), Eric Echampard (dr)

Marc Ducret ist ein authentischer Künstler, für dessen Musik alle bisherigen Genre-Grenzen unbedeutend sind. Für viele ist er einer der großen Gitarristen unserer Zeit. Sein Trio wird durch Bruno Chevillon (Kontrabass) und Eric Echampard (Schlagzeug), zwei Musiker-Größen auf ihren jeweiligen Instrumenten komplettiert. Seit über zehn Jahren arbeiten sie nun schon zusammen. Sie haben eine Vertrautheit und eine Natürlichkeit im kollektiven Spiel entwickelt, so dass die Komplexität der Kompositionen, sowie die Virtuosität der Musiker mit ihrer puren Musikalität verschmelzen, zum Wohlgefallen des Publikums. Durch das Charisma, die Dynamik und die unglaubliche Energie wird jedes einzelne Konzert dieser Gruppe zu einem einzigartigen Erlebnis. Dies bestätigen die Erfolge vom Moers Festival 2006, Jazzahead Bremen 2007 und Banlieues Bleues. Weitere Informationen

Mi. 16.01. 21 Uhr shooting star

Christian Scott Quintet

Christian Scott (tp), Matthew Stevens (git), David Byrant (p), Joseph Saunders (b), Jamire Williams (dr).

Junge Talente vom Schlage eines Christian Scott sind genau das, was der Jazz heutzutage braucht. Der 22jährige Trompeter präsentiert beim Label Concord Jazz mit "Rewind That" ein Debütalbum, das die ganze Szene - von Musikerkollegen über Journalisten bis hin zu den Jazzfans - aufhorchen lassen wird. Anstatt, wie es so viele sogenannte "junge Löwen" seit den frühen 90er Jahren tun, die Spielweisen des Bebop neu aufzuwärmen, überrascht Scott auf seinem ersten Album unter eigenem Namen mit einem smarten und fantastisch groovenden Repertoire, das bis auf zwei Ausnahmen (den bluesigen Miles-Davis-Klassiker "So What" und Donald Harrisons "Paradise Found") aus selbstkomponierten Stücken besteht. Den mittlerweile in New York lebenden Berklee-Absolventen darf man getrost als das größte Trompetentalent seit Roy Hargrove bezeichnen. Weitere Informationen

Do. 17.01. 21 Uhr

Tuomi

Carsten Daerr (p), Carlos Bica (b), Kristiina Tuomi (voc)

Im folkloristisch weißen Kleid singt sie dunkel gefärbte Songs, umwoben von sensiblen Bassfiguren und behutsamen Tastenspielen. Tuomi zelebriert in der Moritzbastei eine neue Lust an der Innerlichkeit. Keine Romantik, die sich dem Schönklang hingibt, sondern schutzlos offen gelegte Seelenwanderungen, Selbstbefragungen, Nachdenklichkeiten. Eine Winterreise der anderen Art. Während es sich manche in den Nischen zwischen Pop und Jazz gemütlich machen, ringt die deutsch-finnische Sängerin um Genauigkeit in der Melancholie, gelingt ihr das Abschütteln des Beliebigen. Auf dem Weg von „Tightrope Walker“ zu ihrem neuen Album „The Expense Of Spirit“ nimmt sie das Publikum staunend gefangen mit eigenen Songs und der Schönheit Shakespearscher Sonette. Carsten Daerr am Piano, einer der Hoffnungsträger des neuen deutschen Jazz, hat die meisten dieser Verse vertont, mit Sinn für die Klarheit der Sprache, für melodische Prägnanz und harmonische Vielschichtigkeit. Gemeinsam mit dem aus Portugal stammenden Kontrabassisten Carlos Bica, der seit langem mit seiner Band „Azul“ für Furore sorgt, schafft er Klangräume für Kristiina Tuomis Stimme, die wohl im Mittelpunkt steht, zugleich aber ständig im Spannungsfeld dieser sparsamen Instrumentierung/Inszenierung. Bert Noglik 12/2007 Weitere Informationen

Fr. 18.01. 21 Uhr blues highlight

ALBIE DONELLY's BIG4

Albie Donnelly (sax, vocal), Roy Herrington (git, vocal), Wolfgang Diekmann (b), Hardy Fischötter (dr).

Albie Donnelly (Gesang & Saxophone), der Mann mit Glatze, Rauschebart und Sonnenbrille sorgt dafür, das dieses Gemisch die richtige Temperatur erreicht. Seine Soli und seine markante Stimme geben dieser Band den unverwechselbaren Sound. Zweifellos hat Albie den Stil von Legenden wie King Curtis und Junior Walker weiterentwickelt und daraus den charakteristischen Supercharge-Sound geformt. Sein britischer Humor und eine wahnwitzige Bühnenshow haben dem Beliebtheitsgrad der Truppe um ihn bestimmt nicht geschadet. Weitere Informationen

Sa. 19.01. 21 Uhr happy birthday

Naomi Isaacs & special guests

Mathias Engl (tp), Hugo Siegmeth (ts), Jan Eschke (p), Sven Faller (b), Bastian Jütte (dr).

Heute Abend feiert Naomi in ihren 65. Geburtstag und damit in den Beginn eines neuen Lebensabschnitts hinein. Zusammen mit ihr auf der Bühne feiern: am Flügel ihr langjähriger musikalischer Begleiter Jan Eschke, Sven Faller, einer der gefragtesten Bassisten im deutschen Raum, und am Schlagzeug der vielseitige Drummer Bastian Jütte, zeitweise selbst als Sänger unterwegs. Für die Frontline hat Naomi den Trompeter Mathias Engl eingeladen, der weit über die Grenzen Münchens hinaus bekannt ist, und den herausragenden Tenorsaxophonisten und Komponist Hugo Siegmeth. Und der eine oder andere Überraschungsgast könnte auch hinzukommen........... Naomi Isaacs ist "eine Frau, die den Blues und Swing im Blut hat. In ihren Balladen spürt man viel Gefühl, merkt, dass die große Lady viel Lebenserfahrung hat"; so schrieb die Süddeutsche Zeitung und die Hannoversche Zeitung meinte: "Mit ihrer ausdrucksstarken, mal sanften, mal rauen Stimme, verzaubert Naomi Isaacs ihr Publikum, zieht es in ihren Bann. Nicht nur eine Grundstimmung durchzieht den Abend, es sind so viele, sie könnten ein ganzes Leben füllen." Die Songs des heutigen Abends erzählen aus dem Leben, so wie es Naomi Isaacs selbst erlebt; Songs aus eigener Feder und auch andere, die ihr persönlich aus dem Herzen sprechen. Und zur Feier des Tages serviert die Prijak Clubgastronomie ein Mitternachtsbuffet. Weitere Informationen

So. 20.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Tom Reinbrecht (as)

siehe 06.01.. Weitere Informationen

Mo. 21.01. 21 Uhr

Earforce

Münchens Funk-Fusion-Bigband um den Saxofonisten Gregor Bürger verstärkt sich heute Abend mit Gastsängerin Maggie Jane, die einigen der ausschließlich selbstgeschriebenen Arrangements ihre soulige Stimme leihen wird. Dadurch wird die Earforce-typische, groovige Melange aus Popjazz und Latin noch durch einen Schuss R'n'B angereichert. Außerdem darf man nach Längerem wieder auf einige brandneue Kompositionen aus der Feder des Bandleaders gespannt sein. Wie immer freuen kann man sich über starke Solisten wie Thorsten Skringer, Max Tiller (beide sax), Jan Eschke (keys) oder Jan Zehrfeld (git). Weitere Informationen

Di. 22.01. 21 Uhr highlight

Anthony Cox - Adam Pieronczyk Quartet

Adam Pieronczyk (ts), Anthony Cox (b), Adrian Mears (tb), Krzysztof Dziedzic (dr).

Adam Pieronczyk gilt als führender polnischer Saxophonist und ist einer der wichtigsten und kreativsten Musiker der heutigen Jazzszene in Polen." Adam Pieronczyk gehört zur absoluten Spitze des polnischen Jazz. Wie kaum jemandem gelingt es ihm, Virtuosität, Präzision und Intellekt mit Emotionalität zu verbinden. Pieronczyk verbrennt während seiner Improvisation und das Publikum mit ihm zusammen." (Gazeta Wyborcza) Mit freundlichen Unterstützung des Generalkonsulates Polen. Weitere Informationen

Mi. 23.01. 21 Uhr New York Slow

Rue de Paris

Thomas Rückert (p), Martin Gjakonovski (b), Julian Wasserfuhr (tp), Rue Protzer (git)

Die Poesie der Stille: Rue Protzer präsentiert das neue Programm seines „Rue de Paris“ Projektes. Rue Protzer hat sich in den letzten Jahren als einer der wichtigsten Jazz-Gitarristen Europas etabliert. Mit seiner gerade bei Sony/BMG erschienenen CD „New York Slow“ hat „Rue de Paris“ nun auch den Sprung auf die andere Seite des Atlantiks gemacht. Dort wurde in den Avatar-Studios sein Konzept des Jazz als improvisierter Kammermusik zusammen mit Stars der New Yorker Jazzszene (u.a. Randy Brecker, Lee Konitz, Adam Nussbaum) verwirklicht. Das Album stieß nach dem Erscheinen sofort auf enthusiastischen Zuspruch der Kritik. So schrieb z.B. Guido Fischer in Jazzthetik: „Protzer beweist auch mit seinem zweiten Rue de Paris-Projekt was für ein geist- und gefühlvoller Künstler er auf den akustischen und elektrischen Gitarren schlichtweg ist. Wenn er sich Jazz-Klassikern wie John Coltranes Central Park West oder So Tender von Keith Jarrett annimmt, spielt er seine Sensibilität und Tonschönheit derart aus, dass er glatt ein Zwillingsbruder von Pat Metheny sein könnte“. Ruhe, Transparenz und ein entspannt atmender Stil sind die Kennzeichen der von Protzers „Rue de Paris“ Projekt gepflegten Klangsprache, die auch die „European Edition“ mit Thomas Rückert (p), Martin Gjakonovski (b) und Julian Wasserfuhr (tp, flh) prägen. Weitere Informationen

Do. 24.01. 21 Uhr Das traditionelle Semesterabschlusskonzert der Studenten des JazzProjekt vom FMZ

New Talents On Stage – JazzProjekt in concert

Zum Semesterende präsentieren die Workshopbands des JazzProjekts ein knackiges, swingendes Abschlusskonzert. Weitere Informationen

Fr. 25.01. 21 Uhr

Rosa Rauschen

Felix Wahnschaffe (as), John Schröder (git), Oliver Potratz (b), Eric Schaefer (dr)

Spielfreude, Ideenreichtum und Humor sind tonangebend in den teilweise sehr komplexen fugenartigen Kompositionen. Seit der Gründung 1997 präsentiert die Band um Felix Wahnschaffe (Saxofon, Kompositionen) und John Schröder (Gitarre) einen Sound, der sich als völlig eigenwillig und zeitlos darstellt. Die Funktionsharmonik der Bach'schen Fuge gepaart mit der herkömmlichen Harmonik des Jazz wird zum Teil bis zur Unkenntlichkeit aufgebrochen. Das ergibt ein für den Hörer nachvollziehbares Gefälle von »sehr harmonisch« bis »disharmonisch«. Die Themen gehen unmerklich in Improvisationen über, Schlussthemen werden weggelassen. Die Musiker haben hier viel Gelegenheit, aufeinander einzugehen. Die Stücke haben nichts mit Free-Jazz zu tun, von dem sich die Band distanziert. Die Musik hat freie Züge, aber nicht die Verpflichtung, sich an gar nichts zu halten und thematisches Material zu negieren. Felix Wahnschaffe hat die Musik weiter seziert, auseinandergenommen, und anders wieder zusammengesetzt. Weitere Informationen

Sa. 26.01. 21 Uhr

Viviane de Farias feat. Morello & Barth - 'Moment of Passion'

Viviane de Farias (voc), Kim Barth (sax, fl), Paulo Morello (git), Dudu Penz (b), Tizian Jost (p), Mauro Martins (dr, perc)

”Die Zeit” bescheinigt ihr die „Bühnen-Präsenz eines Popstars“. „O Globo“ spricht von ihr als einer „großen Hoffnung auf die Erneuerung der brasilianischen Musik“. Lobeshymnen über ihre Stimme rauschen durch alle Medien, von „warm timbriert und einschmeichelnd“ ist die Rede, von einer „Vokalakrobatik durch alle Register“, von „Sinnlichkeit und betörendem Raffinement“. Ohne Zweifel gehört Viviane De Farias zu den absoluten Top-Sängerinnen unter den exilbrasilianischen Künstlern. Neben den long time companions Paulo Morello und Kim Barth, die in letzter Zeit auch als Zuwächse zum Trio von Paul Kuhn Brasil-Flair einbrachten, kann Viviane De Farias auf eine prächtig aufeinander eingespielte Combo zählen. Am Piano agiert mit Tizian Jost einer der führenden Tastenmeister des Brasilfachs hierzulande, Dudu Penz kommt als sowohl souverän dienender wie auch explosiv hervortretender Bassist ins Spiel. Mauro Martins, auch von Teamworks mit Raul De Souza und Tania Maria bekannt, komplettiert die Band mit pointiertem Schlagwerk. Weitere Informationen

So. 27.01. 19:30 Uhr Ausstellungseröffnung

Ausstellungseröffnung Fischen nach dem kleinen Glück - Malerei und Fotografie von Dirk Scholz

Dirk Scholz präsentiert in dieser Ausstellung einen Querschnitt seines Kunstschaffens: von Polster-Objekten, über Malerei zur Fotografie. Dabei bleibt er seiner Thematik immer treu: Die Freude am Entdecken, am Spielen, am Suchen ist in allen Arbeiten wieder zu finden. Das Ergebnis jedoch bedarf keiner Interpretation oder Erklärung, es spricht für sich. Dirk Scholz schafft Werke voller Leichtigkeit, denen der Ernst dabei dennoch nicht fehlt Sein Gespür für Farben und Formen wirkt in allen verschiedenen Medien fort. Der Titel „Fischen nach dem kleinen Glück“ trifft seine Herangehensweise an das künstlerische Schaffen und seinen Umgang mit der entstandenen Kunst. Weitere Informationen

So. 27.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Tom Reinbrecht (as)

siehe 06.01.. Weitere Informationen

Mo. 28.01. 21 Uhr Big Band Night

HRJO Gastsolist Matthias Schriefl tp

'Wie ein Sound-Chirurg seziert der mehrfach ausgezeichnete Trompeter die stilistischen Genres seiner Wahl und näht sie mit einem dicken Faden Jazz zu etwas gänzlich Neuem zusammen'..... So lautet ein Pressezitat über Matthias Schriefl, dem heutigen Gastsolisten des HRJO. Mit seinen 25 Jahren setzt der in Köln lebende Allgäuer oft übermütige spontane Ideen ins Spiel um und demonstriert dabei, wie souverän er sein Instrument beherrscht. Wer besser als die erfahrenen Big Band Musiker des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras könnten den Klangteppich unterstützend ausbreiten für die solistische 'Näharbeit' des jungen Trompeters. Weitere Informationen

Di. 29.01. 21 Uhr Rock & Jazzchor München

VoicesInTime

Nach dem rasch ausverkauften Abend im Dezember '07 kommt Deutschlands bester JazzChor im Fasching schon wieder in die Unterfahrt. VoicesInTime gelingt es, seinem Publikum ein besonders vielseitiges und abwechslungsreiches Programm zu bieten. Stefan Kalmer, Dozent an der Musikhochschule München und Gründer des Chores, hat aus Mitgliedern, die aus ganz unterschiedlichen Genres der Musik stammen, ein Ensemble aufgebaut, das sowohl durch individuelle Highlights als auch eine erstaunliche homogene Chorpräsenz überrascht. Der 1. Preisträger des letzten Deutschen Chorwettbewerbs präsentiert sein neues Programm auch dieses Mal bewusst zwischen den Stilen gehalten. Es erwartet Sie u.a. a-cappella-Chormusik von Fats Waller, Neil Hefti, Stevie Wonder, Leonard Cohen, Ray Charles, John Coltrane, Quincy Jones, Oliver Nelson, Irvin Mills, Nat King Cole, Annie Lennox, Rammstein, Robbie W. und dem Münchner Kontrabassisten Alex Haas. Weitere Informationen

Mi. 30.01. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Oliver Leicht [Acht.]

Norbert Scholly (git), Ingmar Heller (b), Jens Düppe (dr), Christine Chapman (frenchhorn), Christian Jaksjø (euph, baritone), Steve Trop (tb), Ed Partyka (btb, tuba).

[Acht.] – dies ist nicht nur der Titel der ersten CD von Oliver Leicht, sondern auch der Name seines Ensembles. Der Saxophonist und Klarinettist ist bekannt durch CD´s und Konzerte einer Vielzahl von größeren Formationen wie dem Sunday Night Orchestra, Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass, Bob Brookmeyers New Art Orchestra und als Mitglied der Big Band des Hessischen Rundfunks. Mit seiner CD [Acht.] stellte sich der Musiker erstmals auch als Komponist und Arrangeur vor. Durch eine ungewöhnliche Instrumentierung, bestehend aus Jazz-Quartett plus tiefes Blech, entwickelt sich ein großer und doch subtiler Klang, der den Rahmen eines herkömmlichen Jazz-Oktetts sprengt. Oliver Leicht hat sich mit [Acht.] ein Ensemble geschaffen, das komplexe Arrangements verwirklichen kann, ohne auf improvisatorische Interaktion einer kleinen Band verzichten zu müssen. Sein Ensemble verweigert damit die Einordnung in gängige Schemata und wechselt zwischen Groß- und Kleinformation, zwischen Arrangement und Improvisation, zwischen Form und Freiraum. Weitere Informationen

Do. 31.01. 21 Uhr

Klima Kalima

Kalle Kalima (git), Oliver Potratz (b), Oliver Steidle (dr)

Verwurzelt in der finnischen bzw. skandinavischen (Jazz-)Musikästhetik, orientiert an der amerikanischen Free Jazz Tradition, vor allem der Coltrane-Coleman-Achse, beeinflusst von europäischen Postmodernisten wie Bill Frisell und Fred Frith sowie die Integration von Rock- und Funk-Einflüssen in den Jazz-Kontext: Der 1973 geborene finnische Gitarist und Komponist Kalle Kalima ist ein musikalischer Kosmopolit, der die unterschiedlichsten Erlebniswelten improvisierter Musik filtert und zu seiner eigenen musikalischen Sprache formt. Der Finne gehört zu den „jungen Wilden“ des europäischen Jazz - ungezähmt und mit einer gehörigen Portion kreativer Verrücktheit. In seinem rauen aber stets fließenden Gitarrenspiel verbindet Kalima die Gelassenheit und Kühle Helsinkis mit der Urbanität seiner Wahlheimat Berlin. Das Trio Klima Kalima spielt Kalimas Eigenkompositionen, die sehr viel Freiraum für Dialog und Improvisation lassen. Der melodisch erfindungsreiche und rhythmisch unnachgiebige Sound bleibt dabei der rote Faden. Die elektrische Gitarre hat die Hauptrolle in Kalimas Musik. Und soeben erreichte uns eine tolle Nachricht: Klima Kalima ist unter den 3 Bands die am 16.02. in Mannheim im Finale um den Neuen Deutschen Jazzpreis spielen. Viel Glück wünscht die Unterfahrt! Weitere Informationen

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