Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Dez 2009 | Feb 2010

Programm Januar 2010

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 01.01. 21 Uhr

geschlossen

Sa. 02.01. 21 Uhr

Agnieszka Hekiert & Ensemble

Agnieszka Hekiert (voc), Konstantin Kostov (p), Sava Medan (b), Nevian Lenkov (dr).

"Das Ensemble spannt mit ansteckendem Spielwitz den Bogen von Swing-Klassikern bis hin zum jazzig arrangierten Pop und vermittelt mit seinem instrumentalen Ausdrucksvermögen Lebensfreude pur. Alles umrahmt von der warmen, ausdruckvollen Stimme Agnieszka Hekierts. Unglaubliche Vocal-Artistik und Phrasierung!" SZ. Erstmals präsentiert sich die aus Polen stammende, in Münchner lebende Sängerin Agnieszka Hekiert im Jazzclub Unterfahrt. New Year - First Concert! Weitere Informationen

So. 03.01. 21 Uhr

Jam Session

Stefan Zenker (ts)

Für den Münchner Tenorsaxophonisten Stefan Zenker stehen Sound, Drive und Groove an erster Stelle. Geschickt verknüpft er Bebop mit Soul, Jazz und Funk. Also, Horn & Stromgitarre packen und einsteigen! Weitere Informationen

Mo. 04.01. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band feat. Annette Neuffer (voc)

Besser kann der Start der Big Band Nights im neuen Jahr nicht sein! Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 05.01. 21 Uhr highlight

Richie Beirach & Laurie Antonioli

Laurie Antonioli (voc), Richie Beirach (p).

Laurie Antonioli singt und lehrt Jazz seit fast 30 Jahren und wird von Musikern wie Musikstudenten gleichermassen geschätzt. 1981 tourte sie durch Europa mit Pony Poindexter und der Musik von Charlie Parker und Dizzy Gillespie. 1985 nahm sie mit George Cables die Duo-LP "Soul Eyes" auf. Sie arbeitete zusammen mit Bobby McFerrin, Mark Murphy, Joe Henderson, Ed Thigpen, Cedar Walton, Billy Higgins, Jessica Williams, Mel Graves und vielen anderen. Seit 1999 unterrichtet sie an der Jazzschule in Berkeley, California und seit 2003 an der Musikhochschule in Graz. Richie Beirach über Laurie Antonioli: "Laurie ist eine der wichtigsten kreativen Stimmen des Jazz." Die unerschöpfliche Kreativität des New Yorker Jazzpianisten Richie Beirach ist hinlänglich bekannt und findet ihren Ausdruck in unzähligen Schallplattenproduktionen mit den Großen der internationalen Jazzszene. Freddie Hubbard, Lee Konitz, Chet Baker, John Abercrombie, Jack DeJohnette und viele andere gehören zu seinen Partnern. An eine Solo-bzw. Duo-CD wagte sich Richie Beirach gemeinsam mit Laurie Antonioli. Beirach, der unter anderem Debussy, Ravel und Schönberg sowie den frühen Miles Davis und den ebenfalls frühen John Coltrane zu seinen Impulsgebern zählt, erweist sich hier mit stupender Technik als sehr einfühlsamer Begleiter von Laurie Antonioli. Im extrem sensiblen Klangraum des Duos bewegen sich die beiden, als ob sie nie etwas anderes gemacht hätten. Richie Beirach ist wesentlich mehr als ein Begleiter einer faszinierenden Stimme, er verleiht den Stücken mit seinem sparsamen Spiel am Klavier den unabdingbaren Hintergrund, und Laurie haucht den Songs Leben ein. Wenn schon in die Vergangenheit schweifen, dann bitte immer und ohne Einschränkung auf diesem Niveau. "Die Qualität dieser Musik ist kaum zu toppen, und sollte es tatsächlich gelingen, sie zu übertreffen, dann haben wir die neue Ella gehört. Absolute Weltklasse, was hier geboten wird." Weitere Informationen

Mi. 06.01. 21 Uhr

Subtone

Magnus Schriefl (tp, flh), Malte Dürrschnabel (as, ss), Florian Höfner (p), Andi Kurz (b), Peter Gall (dr).

„Es geht einem das Herz auf, wenn man diese jungen Leute spielen hört und wenn mich nicht alles täuscht, haben sie eine große Zukunft vor sich.“, beschrieb einst Peter Herbolzheimer das Ensemble Subtone. Die Zukunft ist jetzt. Trompeter Magnus Schriefl, Malte Dürrschnabel am Altsaxophon, Pianist Florian Höfner, der neu zum Ensemble gekommene Bassist Andi Kurz und Schlagzeuger Peter Gall bringen es an ihren Instrumenten zur absoluten Perfektion und begeistern das Publikum durch ihren markanten Sound, der sich deutlich von allen traditionellen Klischees abhebt. Jeder einzelne reifte in seiner Arbeit mit Größen wie Nils Landgren, Till Brönner oder Kurt Rosenwinkel zu einem außergewöhnlichen Solisten. Nicht zuletzt deshalb konnte mit Subtone ein Ensemble zusammenwachsen, das sich durch unzählige Konzerte im In- und Ausland sowie gefeierte Auftritte bei Festivals wie dem Bohemia Jazz Fest in Tschechien im Vorprogramm von Koryphäen wie Dave Holland, Steve Coleman oder Al Foster oder bei der weltberühmten Jazz Baltica in Salzau mittlerweile in der Spitze der internationalen Szene etabliert hat. Nun haben die fünf, zum Teil in New York und Brüssel lebenden Ausnahmemusiker nach den hochgelobten Alben "High tide" und "Echolot" ihre dritte CD in Frankreich eingespielt, die 2010 erscheinen soll und bereits vor der Südamerika-Tournee in Deutschland live präsentiert wird. SUBTONE ist in der Zukunft angekommen – und begeistert nach wie vor durch "sehr spannenden und – vor allem – sehr sinnlichen Jazz." (BR) Weitere Informationen

Do. 07.01. 21 Uhr

Unlimited Blue feat. Peter Tuscher (tp)

Stefan Zenker (ts), Peter Tuscher (tp), Sebastian Wittstock (p), Ernst Techel (b), Max Mahlert (dr)

Für viele Jazzfans ist die in den 50er und 60er Jahren entstandene Musik der Inbegriff des Jazz. Zahllose Aufnahmen, berühmt gemacht vor allem durch das legendäre Label Blue Note und dessen eigene Ästhetik, gehören heute noch zu den Klassikern des Genres. Von diesem zeitlosen Repertoire und ebenso zeitlosen Größen des Jazz wie Wayne Shorter, Miles Davis, Lee Morgan und Hank Mobley lässt sich der Münchner Saxophonist Stefan Zenker bei seinem neuen Projekt „Unlimited Blue“ inspirieren. Sein Partner in der Frontline ist der ebenfalls in dieser Tradition tief verwurzelte Peter Tuscher. Begleitet werden die beiden von Sebastian Wittstock (p) und Ernst Techel (b), zwei Konstanten der Münchner Jazzszene sowie dem Frankfurter Schlagzeuger Max Mahlert. Weitere Informationen

Fr. 08.01. 21 Uhr new comers

The Flow

Martin Reiter (fender rhodes, keysboard), Andi Tausch (git), Jojo Lackner (acoustic bass git.), Peter Kronreif (dr).

Zwei aussergewöhnliche Vertreter der jungen österreichischen Jazzszene haben eine Band gegründet: Andi Tausch, dem dessen Mentor Wolfgang Muthspiel einen Weg auf die internationalen Jazzbühnen geebnet hat und der mehrmalige Hans Koller Preisträger Martin Reiter (NYC-Stipendium 2002, Newcomer 2005, CD des Jahres 2008). Der Sound von THE FLOW lässt den Zuhörer eintauchen in einen musikalischen Ozean, in dem melodiöse Themen fliessend in impulsive Improvisationen übergehen. Mit verspielter Leichtigkeit spannen die vier jungen Musiker einen Bogen über die frischen, zum Teil rockigen Eigenkompositionen. Für das groovige Fundament sorgen Peter Kronreif am Schlagzeug (Hans Koller Preis Sideman 2010) und Jojo Lackner, einer der gefragtesten Bassisten Österreichs. Bewusst identifiziert sich die Gruppe auch mit dem Begriff FLOW aus der Psychologie, der das vollständige Aufgehen in einer momentanen Tätigkeit beschreibt, in diesem Fall das gemeinsame Musik Machen. Weitere Informationen

Sa. 09.01. 21 Uhr Swing & Latin Night

Claudia Carbo & Band

Claudia Carbo (voc), Jochen Pfister (p), Alex Spengler (b), Julian Fau (dr)

Ein Abend, um von New Orleans, Brasilien und Kuba zu träumen: Die aus Peru stammende Jazzsängerin Claudia Carbo kommt wieder in die Unterfahrt, um das Münchner Publikum mit bekannten Swing-Titeln und Latin-Rhythmen zu begeistern. Mit einer "sultry voice" – einer glutvoller Stimme - und einem unverwechselbaren, jazzgefärbten Sound verleiht Claudia Carbo dem Jazz der Vierziger Jahre und den Musikstilen des Südamerikanischen Kontinents eine sehr persönliche Note. "Claudia Carbo hat das Feeling, das aus einem guten Song erst guten Jazz macht ...", schreibt das Jazz Podium, und die Stuttgarter Zeitung schwärmt: "Mit Latino-Charme und einer sehr persönlichen Performance war ihr Konzert geprägt von musikalischer Leidenschaft und sinnlicher Ausstrahlung …". Begleitet wird sie von Jochen Pfister, der von Größen wie Sheila Jordan, Mark Turner und Ack van Rooyen als herausragender Jazzpianist geschätzt wird. Dabei sind ebenfalls seine "Tr3ibhaus"- Bandmitglieder Alex Spengler am Bass und Preisträger Julian Fau am Schlagzeug. 2007 gewann das „Tr3ibhaus“-Trio den zweiten Preis des "Bruno Rother Wettbewerbs" in Nürnberg. Freuen Sie sich auf einen sinnlichen Jazz- und Latin-Abend! Weitere Informationen

So. 10.01. 21 Uhr

Jam Session

Stefan Zenker (ts)

siehe 03.01.2010. Weitere Informationen

Mo. 11.01. 21 Uhr Big Band Night

Scat Max and the Uptown Jazz Orchestra feat Carolyn Breuer (sax)

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCAT MAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den fast schon akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: „ ... SCATMAX - eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...“ Weitere Informationen

Di. 12.01. 21 Uhr The other side

Marsmobil

Roberto Di Gioia (voc, p), Ferdinand Kirner (voc, git), Christian Diener (b), Matteo Scrimali (dr).

Bevor im Frühjar das Album "(Why Don`T You Take) The Other Side?" erscheint, veröffentlichte MARSMOBIL letzten November die EP "The Other Side" (auf COMPOST), ein post-psychedelisches-Folk-ProgRock Album, das von einem musikalischen wie visuellen Konzept durchdrungen ist: DIE ANDERE SEITE. Songs wie z.B. "Ordinary Boy" erzählen von den negativen und den “eigentlich-nicht-so-tollen-Seiten”, die man bei sich selbst nicht so gerne akzeptieren mag, oder "Cry For A Day" mit dem "gebetsartigen" wiederkehrenden Refrain: "A Day Of Love". "Grassland And Pastures" handelt von einem Mann, dessen halluzinierende Visionen ihm auf einer Weide "Augen und Seele öffnen": er wird von Pferden und Kühen umarmt, und unterhält sich mit Fischen, die verkehrt herum schwimmen. Krautrock wechselt sich ab mit Singer-Songwriter-Elementen, exzessive Soli gehen über in mantrisch-meditative Chorpassagen, Hooklines zum Mitsingen hooklines betten sich ein in kluge und verschachtelte Arrangements. Ein Teil der Band MARSMOBIL (bis auf den jungen und neuen Star-Gitarristen und Sänger Ferdinand Kirner) ist derzeit auch auf Tour mit Max Herre, und verkörpert mit Sicherheit beste musikalische Qualität und Sensibilität, Kritiker bescheinigen der Band absolute Weltklasse und Einmaligkeit! Es wird ein grandioses Erlebnis! Marsmobil – Open Rehearsals: vom Donnerstag 7. Januar bis Sonntag 10. Januar finden täglich ab 15 Uhr öffentliche Proben von Marsmobil in der t-u-b-e, Klangalerie im Einstein, statt. Eintritt frei. Weitere Informationen

Mi. 13.01. 21 Uhr

John Escreet Group feat. David Binney & Nasheet Waits

John Escreet (p), Ambrose Akinmusire (tp), David Binney (ts), Matt Brewer (b), Nasheet Waits (dr),

Since moving to New York in 2006, John Escreet has had a powerful impact, and is emerging as one of the most creative and original pianists on the music scene there. He is highly revered amongst his peers for his creativity, openness and for his own original music, which draws inspiration from many different sources, and encompasses them all and much more. Escreet keeps himself busy by touring regularly across the United States, Canada, Europe and Asia. When not on the road, he resides in New York City, working on and performing his own original music, constantly challenging himself and searching for something new and original. In the summer of 2008 he graduated from the Master’s Program at Manhattan School of Music, where he studied piano with Kenny Barron and Jason Moran. He leads his own group ‘The John Escreet Project’ which is described by the New York Times as "a superb band" and which features some of the most exciting and forward-thinking improvising musical talents on the New York jazz scene - David Binney (alto saxophone), Ambrose Akinmusire (trumpet), Matt Brewer (double bass) and Nasheet Waits (drums). "Pianist John Escreet's recent debut 'Consequences' signals the jumpstart of a new voice in jazz." Downbeat . Weitere Informationen

Do. 14.01. 21 Uhr Deutschlandfunk Mitschnitt

Eric Séva Quartet

Eric Séva (sax), Jean-Yves Jung (p, keys), Pierre-Francois ‘Titi’ Dufour (dr, cajun), Didier Ithursarry (akkordeon)

Für den klassisch ausgebildeten Saxophonisten Eric Séva (geb. 1964) markierte die Zusammenarbeit mit David Liebman in New York im Jahr 1989 einen Wendepunkt: er wandte sich dem Jazz und der improvisierten Musik zu. Schon bald folgten internationale Tourneen und Zusammenarbeit mit Musikern aus aller Welt. Didier Lockwood, Sylvain Luc, David Krakauer, Franck Tortiller sind u.a. die Wegbegleiter seiner Karriere. Moderner Jazz, französische Musette, Popjazzelemente, aber auch außereuropäische Einflüsse sind hörbar. Die Musik von Eric Séva ist dabei immer narrativ und einfühlsam. Sein tiefgründiger Ton, seine fein ausbalancierte Melodik, sein Lyrizismus und der Groove, der sein Saxophonspiel prägt, geben seinem Spiel eine unverwechselbare Note. Für seine jüngstes Projekt hat sich Séva zudem mit herausragenden Musikern umgeben: dem Pianisten Jean-Yves Jung, dem Akkordeonisten Didier Ithursarry und dem Perkussionisten Titi Dufour. In der ungewöhnlichen Instrumentenkombination ergeben sich so reizvolle musikalische Kombinationen und Farbnuancen, die den Zuhörer immer wieder aufs Neue begeistern! Mit freundlicher Unterstützung des Institut francais de Munich. Weitere Informationen

Fr. 15.01. 21 Uhr highlight

Gwilym Simcock Trio

Gwilym Simcock (p), Yuri Goloubev (b), James Maddren (dr)

Der mehrfach ausgezeichnete 28jährige Pianist Gwilym Simcock wurde von niemand geringerem als Chick Corea als "Genie" bezeichnet und blickt trotz seiner noch jungen Karriere bereits auf eine europaweit sehr intensive Zusammenarbeit mit der Crème de la Crème der britischen und internationalen Jazzszene zurück, darunter u.a. Dave Holland, Kenny Wheeler, Lee Konitz, Bill Bruford’s Earthworks, Bob Mintzer and Bobby McFerrin. Mit seinen kongenialen Partnern Yuri Goloubev am Kontrabass und James Maddren an den Drums präsentiert er sein neues Doppelalbum. Neben den Kompositionen für das Trio spielt er auch Solo Kompostionen und Improvisationen. "Die Verschmelzung gelingt ihm in faszinierender Weise auf jeder Ebene. Mit großer emotionaler Tiefe und Reife gestaltet er die Melodik, mit einer nahezu orchestralen Annäherung arbeitet er an der großen Palette der harmonischen Schattierungen und mit einer hochenergetischen Anschlagskultur an zwingenden und swingenden Rhythmisierungen." Beate Sampson. Weitere Informationen

Sa. 16.01. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 23

Eivind Aarset Sonic Codex Quartet

Eivind Aarset (git, electronic), Audun Erlien (b), Welte Holte (dr), Erland Dahlen (dr).

Eivind Aarset kombiniert die aufregendsten Klänge des zeitgenössischen Jazz mit kühnen Improvisationen und den Beats der europäischen Club-Kultur und gilt deswegen als einer der individuellsten und kreativsten Repräsentanten der norwegischen Jazz-Szene. Mit packenden, nordisch klaren Soundscapes hat sich der 'Aarset-Sound' eine eigene Nische im Breich des elektronischen Jazz mit Drum’n’Bass- und Dance-Einflüssen geschaffen. Genregrenzen spielen keine Rolle für Eivind Aarset. Er spielt Musik ohne Grenzen und Regeln. Einzige Begrenzung ist und bleibt die Grenze der Fantasie. Innovation und Kreativität ist das, was ihn als Künstler antreibt. "Musik umgibt uns, immer und überall", sagt Aarset. "Ich nehme diese Eindrücke auf und nutze die verschiedensten Elemente, ohne zu analysieren, wie Genre und Stil scheinbar korrekt zusammengehören." Eivind Aarset Weitere Informationen

So. 17.01. 21 Uhr

Jam Session

Stefan Zenker (ts)

siehe 03.01.2010. Weitere Informationen

Mo. 18.01. 21 Uhr Big Band Night

Johannes Lauer 'Lauer Large'

Matthias Schriefl (tp, flh) Köln, Matthias Spillmann (tp, flh) Zürich, Kasper Tranberg (tp, flh) Kopenhagen, Andreas Tschopp (tb) Zürich, Ed Partyka (tb) Berlin/Graz, Simon Harrer (tb) Berlin, Johannes Lauer (tb) Berlin, Christian Weidner (as, ts) Berlin, Reto Suhner (as, ss, fl, acl) Zürich, Matthias Erlewein (ts, cl) Köln, Florian Trübsbach (as, ss, cl, fl) Berlin, Steffen Schorn (bs, kontra-acl, cl, b-fl) Köln, Ronny Graupe (git) Berlin, Colin Vallon (p) Bern, Henning Sieverts (b) München, Peter Bruun (dr) Kopenhagen.

LAUER LARGE präsentiert Johannes Lauer, der schon früh nicht nur als herausragender Posaunist sondern auch als hochtalentierter Komponist bekannt wurde, zusammen mit einer von ihm zusammengestellten "All-Star-Band" der jungen europäischen Jazz-Szene, welcher er seine Kompositionen auf den Leib schreibt (Steffen Schorn, Matthias Schriefl, Henning Sieverts, Ronny Graupe, Colin Vallon, Peter Bruun, Christian Weidner u.a.). Weitere Informationen

Di. 19.01. 21 Uhr Stargastspiel

Sheila Jordan - Cameron Brown Quartet

Sheila Jordan (voc), Cameron Brown (b), Don Byron (cl, bcl), Tony Jefferson (dr).

Die großen Musiker der Bebop-Ära, vor allem Charlie Parker, waren ihre Lehrmeister. Sie folgte deren künstlerischer Richtung, sie waren und sind für sie Maßstab für Integrität. Parker lobte ihre „million dollar ears", ihr fantastisches Gehör. Seitdem sind über 50 Jahre vergangen, 50 Jahre internationale Jazzkarriere - Sheila Jordan ist eine lebende, singende Jazzlegende! Ihre Ausdruckskraft ist bewegend, ihr Scat-Gesang unvergleichlich. Der Umfang ihrer Stimme ist nicht allzu groß, doch mit ihren rhythmischen Möglichkeiten, ihren harmonischen Alterationen, ihren melodischen Ausgestaltungen, ihrer großen Bandbreite an Timbres schafft sie es überzeugend einen Song zu ihrem eigenen zu machen. Sie singt engagiert, lebensnah, auf hohem Niveau mit spürbarer Freude. Diese positive Energie strahlt die jetzt 81Jährige auf Schritt und Tritt aus. "Du bist niemals zu alt für den Jazz. Ich bin 81 Jahre alt und mache immer noch weiter. ... Ich empfinde beim Musikmachen heute Freude und ganz viel Freiheit." Cameron Brown startete seine Bassistenkarriere in einer Studentenband. Mitte der sechziger Jahre war er als Austauschstudent in Europa und hatte dadurch die Möglichkeit mit dem George Russell-Sextett (und später seiner Big Band) zu arbeiten; außerdem spielte er mit Don Cherry, Aldo Romano, aber auch Booker Ervin und Donald Byrd. In 1966 kehrte er über den Atlantik zurück, um seine Studien in Soziologie abzuschließen. 1974 kam Brown durch Sheila Jordan in die Szene um die Free Jazz-Pioneere Roswell Rudd und Beaver Harris. 1975 ersetzte er in Archie Shepps Quintett Jimmy Garrison. Kurz darauf spielte er mit der 360 Degree Music Experience von Harris. Fast 9 Jahre war er Mitglied im legendären Don Pullen/George Adams Quartet. Außerdem spielte er mit Art Blakeys Jazz Messengers und verschiedenen Bands von Shepp, Cherry, Rudd und Richmond, sowie u.a. mit Lee Konitz, Chet Baker, Joe Lovano, Mal Waldron, Betty Carter und dem John Hicks Trio. Cameron und Sheila spielen seit vielen Jahren zusammen im Duo, für diese Wintertournee haben sie ihr Duett zum Quartett aufgestockt und keinen geringeren als Don Byron an der Klarientte eingeladen. Ergänzt wird die Band von Tony Jefferson an den drums. Weitere Informationen

Mi. 20.01. 21 Uhr

Münchener Gitarren Konzertabend

We will meet again: Bernd Huber (git), St. Müller (b), Johannes Jahn (dr); Duo Dois: Pedro Tagliani (akust. git), Chris Gall (p); Trio Manouche - Hot Club de France: Vlado Griselj (git), Jean Michel Bertet (voc, git), St. Müller (b), Max Grosch (violine).

Ein ganz besonders Highlight für Gitarrenfans: 3 verschiedene Gitarristen, 3 verschiedene Genres der Gitarrenmusik. 21 Uhr: We will meet again: "We will meet again" ist der Name eines Stückes des legendären Jazzpianisten Bill Evans und somit in doppelter Hinsicht Programm: Das Trio um Bernd Huber spielt Stücke aus der Feder von Bill Evans und will mit dieser eleganten, eigenwillig logischen Musik das Publikum verzaubern und ... eben wieder treffen. „In einer frischen, unverkrampften und wunderbar atmosphärischen Stimmung übersetzte das Trio den unwiderstehlichen Geist Evans' in ihre eigene Sprache. Die Musik atmete durch ihre lyrischen Themen und fragilen Akkorde hindurch und lebte von einer persönlichen, spannungsgeladenen Intensität.“ (Jörg Konrad SZ). 22 Uhr: Bei Pedro Tagliani verschmilzt atemberaubende Virtuosität mit einem unwiderstehlichen und mitreißenden Groove. Aus Jazz und der folkloristischen Musik seiner Heimat Brasilien hat Tagliani einen ganz eigenen Stil entwickelt, der von raffiniert-swingenden Rhythmen, wunderbaren Melodien und viel brasilianischem Lebensgefühl geprägt ist. Im Duo Dois, zusammen mit dem Münchner Pianisten und ACT-Künstler Chris Gall präsentieren die beiden bravourösen Musiker lebendigen und zudem hervorragend gespielten Brazil-Jazz, bei dem sich zahlreiche Eigenkompositionen mit Interpretationen bekannter brasilianischer Standards abwechseln. Ein Konzert voller Rhythmus, Temperament und Musikalität ist garantiert! 23 Uhr: Trio Manouche - Hot Club de France: "Hot Club de France" - wer diesen Begriff kennt, der wird unmittelbar ein nahezu archetypisches Klangbild vor Augen und Ohren haben. Es ist ein Schwarz-Weiß-Bild, von rhythmischen Gitarrenklängen und anregendem Swingrhythmus der Bassgeige untermalt, dazu eine beschwingte und zuweilen bittersüße Violine. Gespielt werden diese von verschmitzt grinsenden Herren in feinen Anzügen mit viel Gel im Haar. Szenen wie sie nur im Paris der 30er bis 40er Jahre stattfinden konnten. Das Trio Manouche huldigt aber nicht nur dem Erbe des großen Gitarristen Django Reinhardt und seines kongenialen Partners Stephane Grapelli. Denn zu der authentischen Stimmung des "Swing Gitanes" gesellt sich eine samtige Stimme, die die ganze Wärme des fränzösischen Chansons in sich trägt. Dieses Konzert findet in Memoriam von Dirk Andreas Sommer statt. Weitere Informationen

Do. 21.01. 21 Uhr Enja release - HARPABOSSAJAZZ

Cristina Braga & Band

Cristina Braga (harfe), Ricardo Medeiros (b, git), Florian Pfeifer (dr).

Die brasilianische Harfenistin und Sängerin Cristina Braga kommt im Januar 2010 endlich nach Europa zurück, um den europäischen Winter mit der besinnlich-sonnigen Atmosphäre aus Rio de Janeiro zu beglücken, und - vor allem - das neue bei Enja erschienene Album HARPABOSSAJAZZ dem hiesigen Publikum zu präsentieren. Begleitet wird sie dabei von Ricardo Medeiros an Bass und Gitarre und Florian Pfeifer am Schlagzeug. Die drei spielen die schönsten Songs der "Música Popular Brasiliera" wie Água de Beber, Waters of March, Insensitive, O que tinha de Ser (Jobim), Black Orpheus (Luis Gonzaga) und Assum Preto (Luiz Gonzaga). Zusätzlich ist das Programm gespickt mit freien Improvisationen und Eigenkompositionen von Ricardo Medeiros und Cristina Braga. Weitere Informationen

Fr. 22.01. 21 Uhr

Kristian Randalu Quartet

Kristian Randalu (p), Stephan Braun (cello), Antonio Miguel (b), Bodek Janke (dr, perc, mc),

"....Ungewöhnliche Musik, die sehr spannungsvoll gehalten ist und mit atemberaubender Virtuosität und Interaktion gespickt wurde, zieht den Zuhörer in den Bann. Bodek Jankes und Kristjan Randalus Kompositionen haben eine Tiefgründigkeit, die aber nicht mit Schwere gleichzusetzen ist. Sie vereinen in ihren Stücken eine rhythmische Leichtigkeit, eine ordentliche Prise Humor und atemberaubende Unisono-Passagen. So möchte man beim kubanischen „Folksong“ mittanzen und bei der einzigen Fremdkomposition, Charlie Parkers „Anthropology“, ob eines solchen irrwitzigen Arrangements juchzen. Mit Antonio Miguel haben sie einen Bassisten gefunden, der rhythmisch und harmonisch die Zügel fest in der Hand hält, aber auch als gleichberechtigter Solist stehen kann. Mit Cellist Stephan Braun haben sich Randalu und Janke einen Joker in die Band geholt. Hört man Cellisten im Jazzbereich eigentlich eher, um eine andere Klangfarbe und einen Verweis auf die klassische Musik zu haben, so zeigt sich Stephan Braun als furioser Solist, der sich bestens im Jazzidiom zu Hause fühlt. Hut ab!" Weitere Informationen

Sa. 23.01. 21 Uhr

Hannes Beckmanns Oriental Swing feat. Leonid Ptashka & Karem Mahmoud

Hannes Beckmann (viol), Leonid Ptashka (p, keys), Karem Mahmoud (darabuka, perc), Gast: Niki Kampa (viol).

An diesem Abend erleben die Formation "Oriental Swing" und das zugrunde liegende Konzept eine Premiere. Hannes Beckmann, den die Süddeutsche Zeitung "einen der besten Jazzgeiger der Welt, der wie ein Derwisch seine Saiten bearbeitet" nennt, attestiert ihm "ein Feuerwerk der Vierteltöne" und beschreibt seine Spielweise als "virtuos, forciert, gewichtig, satt, bisweilen sperrig. Gefälligkeit kann diesem Musiker nicht nachgesagt werden." Mit seiner Suite „Canto Migrando“ hat Beckmann ein Werk für großes, ungewöhnlich besetztes Orchester vorgelegt, aus dem auch die Komposition "Oriental Swing" stammt. Aber auch in kleiner Formation sollten schon seit längerer Zeit Klänge, Linien, Themen und natürlich Rhythmen vorgestellt werden, die ihn als Kenner ethnischer Musik faszinieren und inspirieren. Sie werden an diesem Abend Originalkompositionen und Bearbeitungen hören, die orientalische und westliche Musik verschmelzen. Deshalb lässt Hannes eigens für das heutige Ereignis seinen Freund Leonid Ptashka aus Tel Aviv einfliegen. Dieser Ausnahmepianist und Keyborder, geboren 1965 in Baku/Aserbeidschan, absolvierte das Konservatorium Moskau und gehörte bereits in jungen Jahren zur Elite der russischen Jazzmusiker, bevor er 1990 israelischer Staatsbürger wurde. Er lebt seitdem in Tel Aviv, gilt als einer der wichtigsten Künstler des Landes, tritt regelmäßig in seiner TV Show auf und gründete das Ashdod Jazzfestival. Er ist spezialisiert auf orientalische Varianten der Musik und ein profunder Kenner der entsprechenden ethnischen Richtungen. Karem Mahmoud stammt aus einer tunesischen Künstlerfamilie, spielt seit der Kindheit Darabuka sowie andere Perkussions-Instrumente (Daff, Riqq, Zimbeln...) und absolvierte 1988 in Tunesien die Musikerprüfung als professioneller Trommler. Er lebt seit 1999 in Deutschland und arbeitet als virtuoser Konzertmusiker und Trommellehrer. Niki Kampa, freier Musikproduzent, ehemaliger Student und heutiger Assistent Beckmanns, ergänzt die Formation für einige Arrangements. Weitere Informationen

So. 24.01. 21 Uhr

Jam Session

Stefan Zenker (ts)

siehe 03.01.2010. Weitere Informationen

Mo. 25.01. 21 Uhr Big Band Night

HRJO meets Axel Kühn (ts, as)

Heute kommt es wieder zu einem Zusammentreffen mit dem Saxophonisten Axel Kühn, einem langjährigen Mitglied der Big Band in den Achtzigern. Axel Kühn ist einer der versiertesten Musiker in München. Er zeichnet sich aus durch ein weites Spektrum an musikalischen Interessen, die von Jazz über Rhythm & Blues und Latin-Brasil reichen. Regelmäßig ist er auch in der BR Comedyshow "Grünwalds Freitagscomedy" zu sehen. Er spielte mit der SWR Big Band in Stuttgart mit Musikern wie z.B. Sammy Nestico, Toshiko Akioshi, Rob McConnell, Bert Joris oder Joo Kraus. Für den heutigen Abend hat Axel Kühn einige Arrangements aus dieser Zusammenarbeit mitgebracht. Weitere Informationen

Di. 26.01. 21 Uhr Oriental.Chamber.Jazz

Ensemble FisFüz - feat. Gianluigi Trovesi

Annette Maye (cl, bcl), Gürkan Balkan (oud, g), Murat Coskun (perc), Gianluigi Trovesi (cl)

Manchmal liegt die Sensation im Umgang mit der Tradition. So auch bei FisFüz, einem deutsch-türkischen Ensemble, das sich nicht auf die Begegnung zweier Nationen und Kulturen beschränkt, sondern den ganzen Mittelmeerraum und ca. 3000 Jahre Kulturgeschichte als seinen musikalischen Fundus betrachtet. Spanisches, Italienisches, Türkisches, Nahöstliches und Nordafrikanisches fließt da mit Jazz zusammen, Uraltes, Mittelaltes und ganz Neues. Wenn man auf solchen Reichtum zurückgreifen kann, warum dann nicht einmal das Trio zu einem Quartett erweitern? Und das tun FisFüz in diesem Fall ganz besonders gern, denn mit Gianluigi Trovesi konnten sie eines ihrer großen Vorbilder für eine gemeinsame Tournee gewinnen. So wird der Fokus des Ensembles FisFüz speziell um den modernen Jazz italienischer Prägung erweitert und eine der aufregendsten Karawanen des Jahres auf die Reise gehen. Zum Repertoire tragen alle Beteiligten bei – die Stammbesetzung von FisFüz und Gianluigi Trovesi. Gemeinsam stellen sie ein Welt- und Jazz-Musikprogramm dar und schaffen dabei Klangschönheiten, die ihresgleichen suchen. Weitere Informationen

Mi. 27.01. 21 Uhr highlight

Willi Johanns Quintet feat. Gabor Bolla (ts) & Marko Djordjevic (tp, flh)

Willi Johanns (voc) Ger, Gabor Bolla (ts) Hun, Marko Djordjevic (tp, flh) Ser, Claus Raible (p) Ger, Giorgos Antoniou (b) Gre, Bernd Reiter (dr) A.

Der Münchner Jazz-Sänger gastiert nach seinem erfolgreichen Auftritt mit den "All Stars" im Sommer letzten Jahres heute mit einer neuen Formation exzellenter junger Musiker. Die Verbindung der menschlichen Stimme als Instrument bei den scat-vocals des Altmeisters mit dem Spiel der "young lions" verspricht eine explosive Mischung. Vereint in der Leidenschaft für den Bebop zelebriert das Ensemble die Faszination dieses Stils auf erfrischend lebendige Weise. Besonders hervorzuheben ist der 1988 in Budapest geborene Saxophonist Gabor Bolla, 2004 Hans Koller Preisträger in der Kategorie "Talent des Jahres", von dem Harry Sokal behauptet: " Der spielt ja wie Wayne Shorter!". Marko Djordjevic, ursprünglich aus Belgrad, nun in München ansässig, gehört zu den herausragenden Trompetern Europas, der auch immer wieder u.a. in der Big Band von Dusko Goykovich zu bewundern ist. Bebop at it's best! Weitere Informationen

Do. 28.01. 21 Uhr Dutch Delight

Yuri Honing Acoustic Quartet

Yuri Honing (ts, ss), Wolfert Brederode (p), Frans van de Hoeven (b), Joost Lijbaart (dr).

Yuri Honing als Aushängeschild des holländischen Jazz zu bezeichnen, ist richtig und falsch zugleich: Auf der einen Seite ist Honing in der Tat - weltweit betrachtet, 30 CD's und Tourneen in 50 Ländern - einer der am stärksten wahrgenommenen Jazzmusiker aus den Niederlanden. Andererseits sind es gerade seine Ausflüge in andere Genres, in vielfältige, kulturell vollkommen gegensätzliche Musikwelten, die das Markenzeichen des jungen Saxophonisten ausmachen und es schwer machen, ihn konkret einer bestimmten Schule zuzuordnen. Nun kommt er mit einer niederländischen All Star Besetzung im akustischen Gewand. Yuri Honing holt nach fast 10 Jahren endlich wieder einen Pianisten in seine Band. Mit dem ECM Künstler Wolfert Brederode verbindet ihn eine tiefe musikalische Spiritualität, die der Musik Freiheit für Raum und Zeit gibt. Weitere Informationen

Fr. 29.01. 21 Uhr Enja Release

Underground 09

Chris Speed (sax,cl), Brad Shepik (git), Tino Derado (accordeon), Henning Sieverts (b, cello), Dejan Terzic (dr).

Der Nürnberger Schlagzeuger und bayerische Kulturförderpreisträger Dejan Terzic präsentiert sein Projekt "Underground 09" in neuer "Star"-Besetzung und feiert heute Abend seine kürzlich bei Enja erschienene CD "Diaspora", die in genau diesem line-up aufgenommen wurde. Dejan Terzic arbeitete mit vielen internationalen Größen des Jazz, u.a. mit Lee Konitz, Attila Zoller, Bob Berg und George Garzone. Seine eigenen Bandprojekte leben von der bewussten Auseinandersetzung folkloristischer Tradition und Improvisation. Sein Spiel ist virtuos, treibend und kräftig, dann wieder sanft und melodiös. Weitere Informationen

Sa. 30.01. 21 Uhr

ZONA SUL – Bossa nova

Sophie Wegener (voc), Pedro Tagliani (git), Tizian Jost (p), Matthias Engelhardt (b), Hajo v. Hadeln (dr).

"Deutschlands Bossa-nova-Interpretin Nr. 1" (Die Welt), die deutsch-französische Sängerin Sophie Wegener hat sich mit ihrer Band ZONA SUL ganz diesem Genre verschrieben. Ihre Konzerte sind eine zauberhafte Reise an den Zuckerhut, "..wo sich sogar Françoise Hardy und die Beatles treffen und sich respektive als Choro und Bossa Nova verwandelt wiederfinden. Der ganze Trip in die brasilianische Musik ist höchst hörenswert und wundervoll (…). Mit einer Sophie Wegener, deren sinnlich-süße und lässig entspannte Stimme auf Englisch, Französisch und vor allem auf Portugiesisch jederzeit in einem bunten und stimmungsvollen Programm zu verführen weiß" (Jazzthing). Und auch wenn Sophie Wegener als Sängerin bei ZONA SUL im Mittelpunkt steht, bleibt Raum für ihre virtuosen Begleiter an Gitarre, Klavier, Bass und Schlagzeug, die Zuhörer in zahlreichen Solos mit ihrem Können zu begeistern. Weitere Informationen

So. 31.01. 21 Uhr

Jam Session

Stefan Zenker (ts)

siehe 03.01.2010. Weitere Informationen

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