Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Dez 2010 | Feb 2011

Programm Januar 2011

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 31.12. - Sa. 01.01. 21 Uhr

geschlossen

Wir wünschen all unseren Gästen, Musikern, Freunden, Medien- und Geschäftspartnern Glück, Gesundheit und Erfolg für das Jahr 2011. Mit herzlichen Grüßen Ihr Jazzclub Unterfahrt Weitere Informationen

Sa. 01.01. 21 Uhr

geschlossen

Wir wünschen all unseren Gästen, Musikern, Freunden, Medien- und Geschäftspartnern Glück, Gesundheit und Erfolg für das Jahr 2011. Mit herzlichen Grüßen Ihr Jazzclub Unterfahrt Weitere Informationen

So. 02.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Noelle (dr)

Das Jahr fängt ja gut an! Mit einer "offene Bühne für Einsteiger"! Der singende Münchner Schlagzeuger Stefan Noelle wird zu den sonntäglichen Sessions im Januar verschiedene musikalische Gäste einladen und somit für Abwechslung und Vielfalt sorgen. Viel Spaß! Weitere Informationen

Mo. 03.01. 21 Uhr Big Band Night

Munich Big Band - Leitung: Dusko Goykovich (tp)

Dusko Goykovich gehört zu den "lebenden Legenden" des Jazz. Die Liste der Kollegen, mit denen er gearbeitet hat, liest sich wie ein "Who’s who" der Jazzgeschichte: Chet Baker, Gary Burton, Miles Davis, Stan Getz, Johnny Griffin, Mal Waldron, Phil Woods... und viele mehr. Von seiner „home base“ München aus ist Dusko Goykovich noch immer mit kleinen und großen Besetzungen und auch als Gastsolist viel unterwegs – quer durch Europa, aber auch in Japan und Korea. Freuen wir uns heute auf seine größte Besetzung: die Munich Big Band mit den etabliertesten Musikern der hiesigen Jazz-Szene. Weitere Informationen

Di. 04.01. 21 Uhr highlight

Triosence feat. Sara Gazarek (voc)

Bernhard Schüler (p),Vitaliy Zolotov (git), Matthias Nowak (b), Stephan Emig (dr), Sara Gazarek (voc)

Der Stern nennt sie "die neuen jungen Gesichter des deutschen Jazz" und in der Tat sorgt triosence seit einigen Jahren zunehmend für Furore in der Fachpresse: "Der neue Meilenstein in Sachen Jazztrio", "Klangtipp und Exempel für musikalische Dreieinigkeit", "Ein unter die Haut gehendes Highlight" ...lauten nur einige Kommentare namhafter Magazine zu Triosence. Was die Musik des Trios neben der Gleichberechtigung der Instrumente vor allem auszeichnet sind die Stärke und Klarheit ihrer Melodien. Das begeistert nicht nur Kenner, sondern auch jene, die mit Jazz bislang wenig anfangen konnten. Triosence verarbeitet Einflüsse von Jazz, Fusion, Folk, World "...und entfaltet diese im Kollektiv zu einem opulenten Klanggemälde". Heute stellen sie ihre neue bei Sony Music erschienene CD "where time stands still" vor" und präsentieren dabei die herausragende, amerikanische Jazzsängerin Sara Gazarek. "She may well turn out to be the next important jazz singer." (Don Heckman, LA Times) Where time stands still - die Zeit bleibt stehen im Jazzclub Unterfahrt! Was kann einem zu Beginn des neuen Jahres Besseres passieren! Weitere Informationen

Mi. 05.01. 21 Uhr Doppel-Solo-Konzert & Ausstellung

Johannes Tonio Kreusch & Cornelius Claudio Kreusch & Carolina Camilla Kreusch

Cornelius Claudio Kreusch (solo piano), Johannes Tonio Kreusch (git), Carolina Camilla Kreusch (kunst)

Rares gemeinsames Doppel-Solo-Konzert der KreuschBros zum Release der gemeinsamen Box-Set, umrahmt von der Ausstellung ihrer Schwester, der bildenden Künstlerin Carolina Camilla Kreusch, extra für diese beide Abende in der Unterfahrt.Der Jazz Pianist Cornelius Claudio Kreusch arbeitete bereits mit Größen wie Herbie Hancock, Booby McFerrin, Bobby Watson und Greg Osby. France Ouest nannte ihn "ein geniales Talent, ein Tastenzauberer, ein kreativer Iconoclast mit furchtlos virtuosem Können und alchemistischer Kraft des Klangs." Der klassische Gitarrist Johannes Tonio Kreusch, den das Akustik Gitarre Magazin als "einen der kreativsten Klassikgitarristen der Gegenwart" bezeichnete, studierte am Salzburger Mozarteum und an der New Yorker Juilliard School of Music. Johannes Tonio Kreusch hat eine Vielzahl erfolgreicher CDs u.a. für Labels wie BMG und Oehms Classics produziert. Carolina C. Kreusch besitzt ein Auge für die nichtbeachteten Objekte und mantelt sie mit teils sprödem Glanz ein. Sie erweist sich als Beobachterin und Erforscherin der sie umgebenden Alltagswelt, filtert ihre ureigenen persönlichen Be-oder Empfindlichkeiten, analysiert Details, die sie in ihren Collagen, Objekten in ungewohnt neue Zusammenhänge setzt. Die Bilder von Carolina Camilla Kreusch sind nur vom 4.1. bis zum 8.1.2011 ausgestellt. Weitere Informationen

Do. 06.01. 21 Uhr Doppel-Solo-Konzert & Ausstellung

Johannes Tonio Kreusch & Cornelius Claudio Kreusch & Carolina Camilla Kreusch

Cornelius Claudio Kreusch (solo piano), Johannes Tonio Kreusch (git)

Rares gemeinsames Doppel-Solo-Konzert der KreuschBros zum Release der gemeinsamen Box-Set, umrahmt von der Ausstellung ihrer Schwester, der bildenden Künstlerin Carolina Camilla Kreusch, extra für diese beide Abende in der Unterfahrt.Der Jazz Pianist Cornelius Claudio Kreusch arbeitete bereits mit Größen wie Herbie Hancock, Booby McFerrin, Bobby Watson und Greg Osby. France Ouest nannte ihn "ein geniales Talent, ein Tastenzauberer, ein kreativer Iconoclast mit furchtlos virtuosem Können und alchemistischer Kraft des Klangs." Der klassische Gitarrist Johannes Tonio Kreusch, den das Akustik Gitarre Magazin als "einen der kreativsten Klassikgitarristen der Gegenwart" bezeichnete, studierte am Salzburger Mozarteum und an der New Yorker Juilliard School of Music. Johannes Tonio Kreusch hat eine Vielzahl erfolgreicher CDs u.a. für Labels wie BMG und Oehms Classics produziert. Carolina C. Kreusch besitzt ein Auge für die nichtbeachteten Objekte und mantelt sie mit teils sprödem Glanz ein. Sie erweist sich als Beobachterin und Erforscherin der sie umgebenden Alltagswelt, filtert ihre ureigenen persönlichen Be-oder Empfindlichkeiten, analysiert Details, die sie in ihren Collagen, Objekten in ungewohnt neue Zusammenhänge setzt. Die Bilder von Carolina Camilla Kreusch sind nur vom 4.1. bis zum 8.1.2011 ausgestellt. Weitere Informationen

Fr. 07.01. 21 Uhr

max.bab

Max von Mosch (sax), Benedikt Jahnel (p), Benny Schäfer (b), Andi Haberl (dr)

Willkommen daheim! Die Formation max.bab aus dem Münchner Süden ist ein kleines Wunder! Seit der Gründung vor über 10 Jahren hat sich die ehemalige Schülerband zu einem Aushängeschild in Sachen "neuer, junger Jazz made in Germany" entwickelt. Schon 2007 bescheinigte ihnen die Süddeutsche Zeitung "Jazz auf Weltniveau". Die großartige Erfolgsgeschichte: Über vierhundert Konzerte, darunter Auftritte mit Charlie Mariano, Wolfgang Muthspiel und David Friedman, Gastspiele bei internationalen Festivals wie JazzBaltica und dem Montreal Jazzfestival, Preisgewinne - und sechs CDs unter eigenem Namen. 2011 spielen sie unter anderem eine vierwöchige Tournee in Asien und sind zu Konzerten in ganz Europa eingeladen. Doch zu Beginn des Jahres darf ein Heimspiel in der Münchner Unterfahrt nicht fehlen! "max.bab: Unterhaltung und Anspruch müssen sich nicht ausschliessen." (Ulf Drechsel, Kulturradio RBB) Weitere Informationen

Sa. 08.01. 21 Uhr

Tobias Christls Lieblingsband

Tobias Christl (voc), Niels Klein (sax, cl), Tobias Hoffmann (git), Pablo Held (p), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr)

Die junge Kölner Band spielt Musik, die man in dieser Form noch nie gehört hat. Sänger und Bandleader Tobias Christl drückt sich mit seinen expermentierfreudigen Kompositionen auf eine innovative und unkonventionelle Art aus. Zu hören sind Stücke, die modernen Jazz, freie Improvisationen und Indie Rock miteinander verbinden. Lyrische und farbenreiche Soundcollagen treffen auf trockene Odd-Meter-Grooves. Der Gesang ist vielseitig: instrumental und mit deutschen Texten untermalt, improvisiert, geloopt oder zerhackt. Das Debut-Album "Dieb im eigenen Haus" erschien Ende 2010 bei A-Jazz/NRW-Records. Weitere Informationen

So. 09.01. 15 Uhr Mäusejazz für Leute ab 5 mit dem Panama-Jazzensemble

Inspektor Maus

Text: Martina Schrötter-Bernard Stone, Musik: Franz-David Baumann, Musiker: Henk Flemming (vortrag, gesang), Sebastian Wittstock (p), Christian Lachotta (b), Johannes Friebel (dr, perc), Wolfgang Roth (sax), Franz-David Baumann (ltg, tp).

Inspektor Maus ist die spannende Geschichte vom großen Käsediebstahl, den Inspektor Maus in gewohnt souveräner Weise aufklärt. Ein echter Käsekrimi im halbseidenen Flair nächtlicher Clubs, Lagerhäuser und Hafenanlagen. "Als Inspektor Maus den Gorgonzola Club betrat, spielten gerade die ’Rockfours’ mit Paul Appenzeller am Kontrabass, Buddy Parmesan am Schlagzeug, Duke Emmental am Klavier, Charlie Camembert am Saxophon und Dizzy Cheesy an der Trompete. Star des Abends war die berühmte Ella Mozzarella...“ Seit 2008 existiert der Inspektor Maus neu mit Henk Flemming als Erzähler und dem Panama-Jazz Ensemble, erschienen bei Panama-Records. 2009 wurde die Inspektor Maus-Produktion mit dem Medienpreis Leopold des Verbandes Deutscher Musikschulen mit Unterstützung des Bundesfamilienministeriums ausgezeichnet. Einlass ab 13.30 Uhr, Reservierung unter www.unterfahrt.de und Tel.: 089/4482794, Plätze bleiben bis 14.30 Uhr reserviert, danach verfällt die Platzreservierung – die Kartenreservierung bleibt bestehen. Konzertbeginn ist 15 Uhr. Geeignet für Kinder ab 5 Jahren. Eintrittspreise: Erwachsene 15,-€/ Kinder 5,-€. Familienangebot: 2 Erwachsene a 10,-€, jedes Kind 5,-€. Die Prijak Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Leute mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger. Weitere Informationen

So. 09.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Noelle (dr)

Der singende Münchner Schlagzeuger Stefan Noelle wird zu den sonntäglichen Sessions im Januar verschiedene musikalische Gäste einladen und somit für Abwechslung und Vielfalt sorgen. Viel Spaß! Weitere Informationen

Mo. 10.01. 21 Uhr Uhr Big Band Night

The Uptown Orchestra

Das Konzert von FiestaMania! goes TuttiMundi - Gypsy Groovz Orchestra wurde leider vom Musikermanagement abgesagt. Zum Glück haben wir in München tolle Big Bands, so freuen wir uns an diesem Montag das The Uptown Orchestra willkommen zu heißen. "Eine Big Band zum klingen zu bringen, das ist für nahezu jeden Jazzmusiker, als ginge ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung. Es verlangt aber neben Visionen und Teamgeist auch eine gehörige Portion Mut. Dass sich das Uptown Orchestra um Leader und Trompetensolist Franz Weyerer in den vergangenen Jahren zu einer außergewöhnlichen Großformation nicht nur in der Landeshaupstadt, sondern im gesamten Süddeutschen Raum gemausert hat, spricht ohne Zweifel für die Ausnahmestellung und Qualität der beteiligten Musiker. Das Uptown Orchestra genießt inzwischen einen glänzenden Ruf als authentischer Transporteur des Great American Songbooks von der goldenen Swing-Vergangenheit direkt in die von Pop, Remixes und Lounge dominierten Gegenwart. Ohne in schwülstige Nostalgie zu versinken, verleiht die Band jedem Song mit präziesem Bläsertutti, virtuosen Soli und farbenreichen Arrangements ein groovendes, unverwechselbares Gesicht. Die aktuelle Besetzung um Franz Weyerer, die Trompeter Nemanja Jovanovic, Albrecht Huber und Philipp Staudt, die Posaunisten Hermann Breuer, Dirk Janoske und Auwi Geyer, die Saxofonisten Christoph Hörmann, Evan Tate, Florian Riedl, Alexander von Hagke und Wolfgang Roth, Gitarrist Bernd Hess, Bassist Andreas Kurz sowie Drummer Bernd Reiter. Ihr gemeinsames Ziel lautet: den Menschen zu beweisen, dass die Magie des großorchestralen Swing auch im 21. Jahrhundert wirkt. Ein probates Mittel im Kampf gegen den musikalischen Zeitgeist, den die Mannen des Uptown Orchestra ohne jeden Zweifel für sich entscheiden werden. Reinhard Köchl . Weitere Informationen

Di. 11.01. 21 Uhr diamond rivers for your soul

Marlene's Tropical Inspiration

Marlene Richter (Komp, Gesang), Mathis Mayr (cello), Sandra Hollstein (acc), Matthias Engelhardt (b) Gunter Zons (dr).

Ein sinnlicher Abend mit tropischem Feeling im wunderschönen Ambiente des Jazzclub Unterfahrt. Schillernde Sounds, sinnliche Vocals, soulvolle Grooves und tropisch warme Klänge erblühen in mitreißender Stimmung und lassen einen Abend lang die Tropensonne scheinen. Im Ensemble spielen Komponisten und Interpreten der Neuen Musik, Kulturpreisträger der Landeshauptstadt München, Sieger internationaler Jazzwettbewerbe sowie Größen der Latin- und Brazil-Jazzszene. Die Komponistin, Sängerin und Pianistin Marlene Richter studierte Gesang bei Sandy Patton in Basel, Komposition und Performing Arts bei Paul Mitchell-Davidson und Mike Walker am Liverpool Institute for Performing Arts und Audio Production an der Westminster University in London. Ursprung ihrer Inspirationen sind die Eindrücke aus London, Paris, Liverpool und Rio de Janeiro: den Städten, in denen die Kompositionen entstanden. Weitere Informationen

Mi. 12.01. 21 Uhr Strong Relation

Bleu

Lorenz Raab (tp, flh), Ali Angerer (tuba, electric dulcimer, cithar, kantele, shell), Rainer Deixler (drums, percussion, udu)

"Manchmal muss man an die Weiten der asiatischen Steppe denken, wenn schräg dengelnde Stahlsaiten auf verschliffene Trompetentöne treffen - dabei kommt das Trio Bleu aus Österreich und besteht schon seit zehn Jahren. Vielfalt und Kreativität heißen die Zauberworte. Ob es Jazz, World, Pop oder Avantgarde heißt, spielt dabei keine Rolle, denn der Facettenreichtum straft alle Kategorisierungsversuche Lügen. Bleu zaubern Klangbilder von außergewöhnlicher Schönheit und Anmut - irgendwo zwischen Nils Petter Molvaer, Markus Stockhausen und Rabih Abou-Khalil. Die Alpenländer holen ihr Publikum dort ab, wo das Ego in den Hintergrund rückt, um das Ganze zu betonen. Wo Jazz auf Pop, Rock, Volksmusik und Avantgarde trifft. Wo auf Grooves und Beats Wert gelegt wird - und auf klangverliebte Gestaltungskunst. Ganz ohne das ‘Thema-Solo-Thema-Ding zu strapazieren oder anderswie unsere Hörgewohnheiten zu bestätigen‘ (Thomas Siffling), ist der Output Bleus für eine junge, aufgeschlossene Musikgeneration ebenso interessant, wie für alte Jazz¬haudegen." (Laut.Stark.de) Weitere Informationen

Do. 13.01. 21 Uhr

Wolfgang Roths 9 Musen

Wolfgang Roth (sax), Phillip Staudt (tp), Franz Weyerer (tp), Uli Käthner (tb), Marcus Kesselbauer (ts), Janine Schrader (bs, fl), Alex Haas (b), Chris Gall (p) Guido May (dr)

9 Musen kennt die griechische Mythologie, Göttinnen, die für neun verschiedene Künste zuständig sind. Wolfgang Roths Musen sind einerseits die Komponisten Claude Debussy, Don Grolnick, Igor Stravinsky, Duke Ellington, Sigfrid Karg-Elert, Bela Bartok, Mathias Rüegg, Thelonious Monk, Paul McCartney. Andererseits auch seine Mitmusiker, für die er 9 kleine Solokonzerte geschrieben hat. Dazu gibt’s Projektionen, die Näheres und Weiteres zu den 9 Musen der griechischen Mythologie zeigen. Das Programm wurde im Rahmen des 21. Münchener Jazzfests 2010 uraufgeführt. Wer es dort verpasst hat, bekommt hier die nächste Gelegenheit, dieses außergewöhnliche Projekt zu hören und zu sehen. Weitere Informationen

Fr. 14.01. 21 Uhr keep some secrets within

Cécile Verny Quartet

Cécile Verny (voc), Bernd Heitzler (b), Andreas Erchinger (p), Lars Binder (dr)

Seit mehr als 20 Jahren gehört Cécile Verny zu den verlässlichen Größen der deutschen Jazzszene. Sie steht zu ihrer Liebe zum Jazz, zu den Gesängen ihrer afrikanischen Heimat, zum Gospel wie zum Chanson und verbindet diese mit ihrem Interesse für europäische Literatur und Liedtradition. Ihre eigenen Texte werden von Album zu Album berührender und feinsinniger, ob auf französisch oder englisch. Und sie betont ihre größte Qualität: das Geschichten erzählen. Mit Andreas Erchinger hat die Band einen Spezialisten für die stimmungsvolle Umsetzung der mittlerweile obligatorischen William-Blake-Gedichte, mit Bernd Heitzler einen Meister des nach dem Mutterland USA klingenden Jazz; diese erdigen Sounds veredelt Lars Binder mit der Finesse der europäischen Schule. Wie das alles genau zusammengewachsen ist, bleibt das Geheimnis der Band: “keep some secrets within". Weitere Informationen

Sa. 15.01. 21 Uhr

Claus Koch & The Boperators

Claus Koch (ts), Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b) Rick Hollander (dr).

Claus Koch & The Boperators - Der Name ist Programm: Bebop und Hardbop mit Ausflügen zum Soul-Jazz bestimmen das musikalische Geschehen. Koch hat Einflüsse von Lester Young über Charlie Parker bis Dexter Gordon zu einem eigenen unverkennbaren Stil verwoben. Die Presse schreibt über ihn : "...Vor allem aber ist da Claus Koch am Tenorsaxophon, der es auf nachgerade magische Weise schafft, sagen wir einfach mal: einen Dexter Gordon ins Hier und Heute zu holen, dem jegliche Kraftmeierei fremd zu sein scheint und der dabei dennoch seine Zuhörer mit bezwingender Intensität in seinen Bann zieht" ( T. Göttinger, Mittelbayerische Zeitung). Der Pianist Claus Raible hat den Bop verinnerlicht, bis er ein Teil seiner selbst wurde. Sein Stil ist von Bud Powell, Thelonius Monk und Bobby Timmons beeinflusst und strotzt vor Einfallsreichtum, Energie und Swing. Giorgos Antoniou ist einer besten Straight-Ahead Bassisten in Europa und die erste Wahl von zahlreichen amerikanischen Jazzlegenden auf ihren Europatourneen. Rick Hollander (dr) aus Detroit lebt seit vielen Jahren in München und bereichert die europäische Jazzszene mit seinem ungemein farbigen und swingendem Schlagzeugspiel. Weitere Informationen

So. 16.01. 15 Uhr

Der kleine Erdbär – ein Jazzkonzert für Kinder

Sabine Bohlmann - Erzählerin, Paulina Rühmelein - Erdbär (12 Jahre), Carla Heigl - Babyvogel (13 Jahre), Marina Trost (Gesang), Ron van Lankeren (Gesang), Moses Wolff (rap), Carolyn Breuer (sax), Hermann Breuer (tb), Christian Elsässer (p), Ernst Techel (b), Stefan Eppinger (dr)

Das gemeinsame Projekt der Saxophonistin Carolyn Breuer und der Autorin Sabine Bohlmann verzaubert kleine und große Zuhörer gleichermaßen. Carolyn Breuer komponierte zehn wunderschöne Songs und Sabine Bohlmann entwickelte um die Songs die Geschichte vom kleinen Erdbär. Da rappt ein Grashüpfer, da weint eine Regenwolke einen Blues, da singen Tag und Nacht ein Duett, da erzählen Schleierwolken von einer Schäfchenwolke, da haucht der Wind, da hüpft der Bär, und frisch geschlüpfte Vögel begrüßen die Welt. Da wird gehüpft, gelacht, getanzt und geträumt. Für kleine und grosse Kinder ab 4 Jahren. Mamas und Papas zahlen 14,--€ und alle Kinder 7,--€ Eintritt. Reservierung empfohlen. Einlass ist ab 13:30 Uhr. Konzertbeginn 15 Uhr. Reservierte Karten müssen bis 14:30 Uhr abgeholt werden. Die Prijak Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Leute mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger. Weitere Informationen

So. 16.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Noelle (dr)

Der singende Münchner Schlagzeuger Stefan Noelle wird zu den sonntäglichen Sessions im Januar verschiedene musikalische Gäste einladen und somit für Abwechslung und Vielfalt sorgen. Viel Spaß! Weitere Informationen

Mo. 17.01. 21 Uhr Big Band Night

The Original Triad Big Band

Die Original Triad Big Band setzt sich zusammen aus Lehrern von 3klang e.V. und bekannten Musikern der Münchner Jazz-Szene wie John Paiva, Jimmy Polivka und Steve Crane (ehem. Supercharge). Unter der Leitung des Trompeters Heinz Dauhrer präsentiert die Band ein mitreißendes Programm aus Swing, Latin und Modern. Die Jazz-Sängerin Marie Brandis (McSingers) bereichert dabei mit ihrer wunderschön warmen und ausdrucksstarken Stimme das Repertoire der Band. Das Publikum darf im kalten Januar einen Abend voll heißer Musik und unterhaltsamen Entertainments erwarten... Weitere Informationen

Di. 18.01. 21 Uhr highlight

Adam Nussbaum & BANN

Seamus Blake (sax), Oz Noy (git), Jay Anderson (b), Adam Nussbaum (dr)

BANN – eine Gruppe, in der sich alte und neue Freunde treffen. Die Mitglieder sind seit vielen Jahren Teil der Jazzszene. "Wir respektieren die Jazztradition, aber sind auch mit Rock, R & B, Soul und World Music aufgewachsen. Unsere Musik besteht ebenso aus Eigenkompositionen wie aus ’Old Favorites’ – von unserem kollektiven Standpunkt aus interpretiert." Adam Nussbaum ist einer der gefragtesten Schlagzeuger der letzten 30 Jahre. Nach seinem Debüt als festes Bandmitglied bei Dave Liebman schaffte er ab 1978 den internationalen Durchbruch in diversen Formationen von John Scofield, darunter das Supertrio Scofield/Swallow/Nussbaum. Feste Beschäftigungen u.a. bei Gil Evans, Stan Getz, Michael & Randy Brecker, Toots Thielemans und James Moody. Weitere Informationen

Mi. 19.01. 21 Uhr

R.I.S.S.

Stefan Rusconi (p), Christoph Irniger (ts), Luca Sisera (b), Michi Stulz (dr)

“An Flirtversuchen zwischen Jazz und Pop mangelt es wahrlich nicht. Oft kommt dabei allerdings nicht viel Gescheites heraus. Das musikalische Äquivalent von harmlos-neckischem Flirt-Geplauder kann beim besten Willen nicht als prickelnde Angelegenheit bezeichnet werden. Doch jetzt gibt es zum Glück das Schweizer Quartett R.I.S.S. und damit eine Gruppe leidenschaftlicher Liederliebhaber, die mehr wollen, als bloss zu flirten. R.I.S.S. ist eine Jazzband, die mit dem kollektiven Ethos einer Popband ans Werk geht. Die Songs werden nicht als Improvisationsvehikel für virtuose Mätzchen missbraucht. Statt Phrasen zu dreschen, geht man den Melodien, Harmonien und Grooves gemeinsam auf den Grund. Und stößt so auf bisher verborgene Aspekte dieser Songs. Ein guter Pop-Song ist eine Mischung aus unerklärlicher Magie und massentauglichen Ohrwurm-Mechanismen. Und so oszilliert auch die Musik von R.I.S.S. zwischen Mysterium und Eingängigkeit. Das gilt auch für die freien Improvisationen. Jazz und Pop bewegen sich aufeinander zu, lächeln sich an, umarmen sich und verschmelzen schliesslich zu einer unauflösbaren Einheit." (Tom Gsteiger) Weitere Informationen

Do. 20.01. 21 Uhr

grasertrio

Stefan Graser (p), Andreas Lang (b), Roland Schneider (dr)

Es gab und gibt auch immer wieder Idealismus in der Musik. Stefan Graser steht mit seinem Trio für eine solche Jazzmusik von heute. Durch seine Kompositionen, wie komplex sie auch sein mögen, zieht sich der rote Faden einer Sehnsucht nach Harmonie. Stets konzentriert, sparsam und zielstrebig erklingen klare Essenzen, welche die Stücke eindeutig definieren und jeweils deutlich von einander absetzen. Ein feinfühliges, energiegeladenes Klavierspiel, eine selbstverständliche, ausbalancierte Interaktion, ein Jonglieren mit Temperaturen, Stimmungen, Verdichtungen – all das ist hier präsent. Das grasertrio ist sicherlich ein Stern am Piano-Trio-Himmel, den zu entdecken sich lohnt! Fünf Sterne im Schweizer Jazzmagazin "Jazz n more", "Hotspot der Woche" auf der Website des deutschen Magazins "Jazzthing", Glückwünsche aus New York City vom Chefredakteur des legendären amerikanischen Magazins "All about Jazz". Weitere Informationen

Fr. 21.01. 21 Uhr Road to Goa

Carola Grey's NOISY MAMA feat. Vaidyanathan' Ghatam' Suresh, India

Vaidyanathan 'Ghatam' Suresh (ghatam, tavil, konakol, morsing), Carola Grey (dr, voc, comp), Jörg Widmoser (electric violin), Chris Gall (p, keys), Paul Tietze (el-b, acc-b)

NOISY MAMA ist seit vielen Jahren ein Garant für spannende, groovende Konzerte, mit vielen Interaktionen und unerwarteten Nuancen. Die Bandleaderin und Songlieferantin Carola Grey, das sympathische, singende Powerpaket an den Drums wird diesmal noch verstärkt durch Vaidyanathan 'Ghatam' Suresh, ihren Duopartner aus Chennai (Indien), der nicht nur den Sound des aktuellen Programms wesentlich prägt, sondern auch den älteren Noisy Mama- "Hits" ein völlig neues Flair verleiht. Carola Grey und Ghatam Suresh lernten sich in der Band ihres gemeinsamen Lehrers Shri T.V.G. kennen. Ihre Konzerte sind eine rhythmische Explosion. Zwei Meisterperkussionisten mit unterschiedlichem Background aber einer gemeinsamen Sprache treffen aufeinander, fordern sich heraus und ergänzen sich. Vaidyanathan 'Ghatam' Suresh ist einer der anerkanntesten Perkussionisten Südindiens. Er beherrscht eine große Anzahl von Instrumenten wie Mrdangam, Kanjira, Thavil, Konnakkol, Dolki u.a., aber sein Hauptinstrument ist die Ghatham. Weitere Informationen

Sa. 22.01. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Gwilym Simcock solo

Gwilym Simcock (p)

Chick Corea nennt ihn "ein Original, ein kreatives Genie" und Jamie Cullum, unbestrittener Star des britischen Jazz, erklärt ihn zu "unserem besten jungen Klavierspieler". Die BBC war früh vom Pianisten Gwilym Simcock überzeugt. Bereits 2005 – Simcock war 24 – verlieh sie ihm den Jazz Award als "Rising Star" und kürte ihn von 2006 bis 2008 zum ersten "BBC Radio 3 New Generations Jazz Artist". 2007 wurde er dann bei den British Parliamentary Jazz Awards als "Jazzmusiker des Jahres"ausgezeichnet. So hat sich der junge Waliser redlich verdient, in einem Zug mit neuen Stars wie Vijay Iyer und Michael Wollny genannt zu werden. Und er folgt diesen auch in der Reihe der eindrucksvollen Pianosolo-Alben bei ACT nach: Auf "Good Days at Schloss Elmau" finden sich acht Improvisationen, ausschließlich eigene Stücke, inspiriert von dem einmaligen "cultural hideaway" in den Bayerischen Alpen. Und wieder einmal zeigt sich der genius loci in den Aufnahmen – besonders bei einem der Klassik so verbundenen Pianisten wie Simcock nicht verwunderlich. Dieses Programm wird heute Abend im Jazzclub Unterfahrt zu hören sein. Weitere Informationen

So. 23.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Noelle (dr)

Der singende Münchner Schlagzeuger Stefan Noelle wird zu den sonntäglichen Sessions im Januar verschiedene musikalische Gäste einladen und somit für Abwechslung und Vielfalt sorgen. Viel Spaß! Weitere Informationen

Mo. 24.01. 21 Uhr Big Band Night

The Jazz Big Band Association

Conducted by Axel Kühn. Klaus Graf , Axel Kühn, Florian Riedl, Christof Hörmann, Michael Lutzeier (saxes), Nemanja Jovanovic, Ralf Hesse, Franz Weyerer, Florian Jechlinger (trumpets), Jürgen Neudert, Hans Heiner Bettinger, Johannes Herrlich (trombones),Christian Elsässer (p), Andi Kurz (b), Christoph Holzhauser (dr)

The birth of a band: Die Jazz Big Band Association vereint unter der Leitung von Axel Kühn herausragende professionelle Jazzmusiker, die sowohl als Bandleader wie auch als gefragte sidemen bereits sehr bekannt sind. Das Konzept verwirklicht den lange gehegten Wunsch der Musiker nach einem "Musicians Orchestra", das die Tradition des Mainstreams der Big Bands fortführt, aber auch Platz für Neues bieten will. Jedes Konzert wird die Band daher einem bestimmten Thema widmen. Das heutige Programm steht unter dem Motto "The Best of Big Band": Eine Retrospektive auf die langjährige Mitarbeit der Bandmitglieder in den verschiedensten Ensembles wie zum Beispiel den Big Bands von SWR, HR und WDR, Sunday Night Orchestra oder Jazzfactory Orchestra. Swingend, mit viel Leidenschaft, technisch brilliant und mit Ihren hervorragenden Solisten spielt die Band Arrangements u.a. von Bert Joris, Rob McConnell, Bob Florence und Sammy Nestico. Let the music talk to you! Weitere Informationen

Di. 25.01. 21 Uhr

Ingrid Laubrock Anti-House

Ingrid Laubrock (sax), Mary Halvorson (git), John Hebert (b), Tom Rainey (dr)

Nach Jahren in London hat es die deutsche Saxophonistin jetzt nach New York geführt, wo sie sich eingefunden hat in einem Netz von Musikern, die perfekt ihre Vorstellungen von einem abenteuerlich klischeefreien Jazz umsetzen. Ingrid Laubrock, die 2009 mit dem SWR-Jazzpreis ausgezeichnet wurde, ist nicht nur eine phantasievolle, technisch brillante Improvisatorin, sondern auch eine ebenso imaginationsfreudige Komponistin. Mit ihrem Ensemble Anti House verschmilzt sie nun diese beiden Aspekte bis zur Ununterscheidbarkeit. Logisch, analytisch und doch von einer entschiedenen Lust am Spiel geprägt. Mit dabei und erstmals in der Unterfahrt die New Yorker Gitarristin Mary Halvorson, John Hebert am Bass und das Trommelgenie Tom Rainey. Weitere Informationen

Mi. 26.01. 21 Uhr

Benjamin Schaefer Trio plus 4

Benjamin Schaefer (p), Robert Landfermann (b), Macus Rieck (dr), Holger Werner (cl), Niels Klein (cl), Christoph König (violine), Stephan Braun (cello).

"Beneath the Surface" heißt das neue Album des Benjamin Schaefer Trios, das im Herbst 2010 bei Enja erschienen ist. In feingliedrigen Eigenkompositionen ergründen die drei Klangforscher, Benjamin Schaefer, Robert Landfermann und Macus Rieck, ihren gemeinsamen musikalischen Kosmos, stets auf der Suche nach tieferliegenden Schichten und neuen Wahrheiten. Bei einigen Stücken wird das Trio durch ein kammermusikalisches Quartett, bestehend aus zwei Klarinetten, Geige und Cello, erweitert. So entsteht eine vielseitige und höchst lebendige Musik, die unter die Oberfläche geht und den Zuhörer auf subtile Weise berührt. Weitere Informationen

Do. 27.01. 21 Uhr BR-Mitschnitt

BIG ZOOM

Anne La Berge (fl, electronics), Barry Guy (b), Nils Wogram (tb), Philipp Schaufelberger (git), Lucas Niggli (dr)

“Niggli ist kein Mann des Stillstands. ’Nichts ist lebloser als der Status Quo’ hat Henry Miller in einem Essay über Edgar Varèse geschrieben, ein Satz, den sich der Drummer intuitiv zum Motto gemacht hat: 1999 gründete er ZOOM, 2003 erweiterte er das Trio zu BIG ZOOM, einem fünfköpfigen Ensemble. Parallel dazu rief er die Trommlergruppe BEAT BAG BOHEMIA ins Leben, sowie das Duo BLACK LOTOS mit der chinesischen Guzheng-Spielerin Xu Fengxia. Daneben initiierte er eine Kooperation von ZOOM mit dem klassischen Arte Saxofon Quartett, für das er hochkomplexe Kompostionen entwarf. 2009 hat Niggli BIG ZOOM umgebaut. Zur Kernbesetzung mit Philipp Schaufelberger (E-Gitarre) und Nils Wogram (Posaune) stießen zwei erfahrene Improvisatoren von erheblichem Kaliber, der englische Freejazzbassist Barry Guy und die amerikanische Flötistin und Elektronikerin Anne La Berge, die beide einer älteren Generation von Avantgardisten angehören. Anne La Berge entlockt ihre Querflöte die wundersamsten Töne und träufelt behutsam elektronische Sounds ins Geschehen ein. Barry Guy versteht den Kontrabass nicht als Teil der konventionellen Jazzryhthmusgruppe, sondern spielt Melodie in den oberen Registern, um kurze Zeit später unten in den Tiefenzonen für Turbulenzen zu sorgen. Nach der extremen Notenarbeit mit dem Arte Saxofon Quartett drängte es Niggli zurück ins Freie. Er wollte Kühneres, Riskanteres wagen: weg vom modernen Jazz der früheren BIG-ZOOM-Besetzung und hin zu einer Konzeption, die der spontanen Improvisation und radikalen Klanglichkeit der E-Musik-Avantgarde größeren Raum einräumt, ohne sich dabei der Eloquenz und Raffinesse des virtuosen Jazzspiels zu entledigen, in welchem Schaufelberger und Wogram so versiert sind. Extreme und Gegensätze sollten härter aufeinanderprallen, wild-zerklüftete Klanglandschaften entstehen. Mit seiner hochversierten Crew hat sich Niggli erneut auf Entdeckungsreise begeben, bei der sich die überraschendsten Ausblicke eröffnen. Seine Abenteuerlust ist ungebrochen." (Text von Christoph Wagner) Weitere Informationen

Fr. 28.01. 21 Uhr highlight

Elina Duni Quartet

Elina Duni (voc), Colin Vallon (p), Patrice Moret (b), Norbert Pfammatter (dr)

Die 1981 in Albanien geborene und im Alter von elf Jahren nach Genf (Schweiz) ausgewanderte Elina Duni ist der Shooting-Star der Schweizer Jazz-Szene. Mit beseelter Stimme, einer hinreissenden Bühnenpräsenz und getragen von herausragenden Mitmusikern eroberte sie mit vorwiegend auf der Volksmusik aus dem Balkan basierenden Liedern die Konzertbühnen im Schnelltempo. "Das Elina Duni Quartet mit seiner einzigartigen Mischung aus osteuropäischer Tradition, transponiert in modernen Jazz, hypnotisiert. Die Gruppe weist eine Sensibilität auf, die weit über die Konstellation Sängerin plus Piano Trio Backup hinausgeht. Die Musik ist abwechselnd zärtlich, leise traurig, meditativ intim und leidenschaftlich, und Elina ist eine Stimm-Stilistin, die es verdient, gehört zu werden. Hervorragend." (Grego Applegate Edwards, Cadence) Weitere Informationen

Sa. 29.01. 21 Uhr highlight

Judy Niemack 'In the Sundance'

Judy Niemack (voc), Jeanfrançois Prins (g),Paul Kleber (b), Rainer Winch (dr).

Ender der 70iger Jahre ging Judy Niemack als Jazzsängerin nach New York, worauf ein Jahr später erste große Auftritte, Schallplattenaufnahmen und Tourneen in den USA mit namhaften Orchestern und Musikern wie Dave Brubeck, Ray Drummond, Toots Thilemans, New York Voices, Joe Lovano und Kenny Barron folgten. Ihre internationale Karriere begann 1982 mit einem Auftritt auf dem Jazz Festival in Pisa. Seither war sie auf zahlreichen internationalen Konzerten und Festivals zu hören. Von Judy Niemack liegen zahlreiche CD-Einspielungen sowie Veröffentlichungen eigener Kompositionen und eigener Texte zur Musik anderer Komponisten - u.a. Pat Metheny, Thelonious Monk, Lee Konitz und Bill Evans - vor. Als Pädagogin gab Judy Niemack Workshops und Unterricht u.a. an der New School for Jazz in New York. In Verbindung mit internationalen Tourneen gab sie zahlreiche Meisterklassen. 1995 wurde Judy Niemack an die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin berufen und wurde somit zur ersten Professorin für Jazzgesang in Deutschland. "Für mein Empfinden ist Judy Niemack eine der besten und wahrhaftigsten Jazzsängerinnen überhaupt. Neben ihrer Stimme, so klar wie ein Gebirgsbach, besitzt sie noch akkurate Intonation und Timing, perfekte Diktion und sensiblen Umgang mit Texten. Sie hat eine disziplinierte Improvisationsgabe, die ihren Scat zu wahrer Musik werden lässt." S. Chamberlain, L.A. Jazz Scene Weitere Informationen

So. 30.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Noelle (dr)

Der singende Münchner Schlagzeuger Stefan Noelle wird zu den sonntäglichen Sessions im Januar verschiedene musikalische Gäste einladen und somit für Abwechslung und Vielfalt sorgen. Viel Spaß! Weitere Informationen

Mo. 31.01. 21 Uhr Big Band Night

Rich Laughlin Ensemble PLAYING IN COLOR

Rich Laughlin (arr, cond), Evan Tate (ss, fl), Axel Kühn (ts, fl), Roger Janotta (basscl, fl), Nemanja Jovanovich (tp), Omar Kabir (tp), Mathias Götz (tb), Wolfgang Schönwetter (Waldhorn), Leo Gmelch (tuba), Bernd Hess (git), Chris Lachotta (b), Rick Hollander (dr)

Der Trompeter, Komponist und Wahl-Münchner Rich Laughlin stammt aus Minneapolis, Minnesota (USA). Sein Schwerpunkt liegt im Bereich der Neuen Musik, in der er auch als Solist sehr aktiv ist, z.B. als Mitglied des London Jazz Composers Orchestra. (aktuelle CD: Radio Rondo, Intakt Records). Rich spielte mit führenden Persönlichkeiten, u.a. George Lewis, Evan Parker, Paul Lytton oder Howard Riley. Seine eigene Formation 'Melting Point' mit dem KlangDuo 48 Nord und dem legendären Saxophonisten Bennie Maupin war ein Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens in der Münchner Allerheiligenhofkirche 2006. Bezüglich seiner Arbeit als Arrangeur und Dirigent ist die Zusammenarbeit mit dem Prager Epoch String Orchestra und damit die letzte Aufnahme mit der Trompeter-Legende Benny Bailey besonders zu erwähnen. Für sein neues Ensemble widmet Rich sich ausschließlich dem Schreiben, Arrangieren und Dirigieren, um eine facettenreiche Farbpalette zu ermöglichen. Heute dreht sich die Palette in Richtung Impressionismus und wird ausschließlich amerikanischen Komponisten, nicht zuletzt Rich Laughlin selbst, gewidmet sein. Spannendes, Transparentes und vor allem Farbiges in internationaler 11-Mann Besetzung. Weitere Informationen

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