Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Dez 2011 | Feb 2012

Programm Januar 2012

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 01.01. 21 Uhr

Heute geschlossen

Wir wünschen all unseren Gästen, Musikern und Freunden ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr! Ihr Team vom Jazzclub Unterfahrt Weitere Informationen

Mo. 02.01. 21 Uhr Big Band Night

Earforce - Funk Fusion Big Band

Das Jahr geht gut los! Zu einer voll besetzten Bühne gehört natürlich auch ein gut besuchter Club! Topaktueller Funk- und Groove-Jazz, von Bandleader und Spiritus Rector Gregor Bürger ausschließlich selbst geschrieben und arrangiert, mit viel Power gespielt und überzeugend präsentiert – das ist das Markenzeichen der Münchner Bigband Earforce. Seit 1999 bestehend, vereint die 17-köpfige Besetzung hochkarätige Solisten und eine druckvolle Rhythmusgruppe zu einer mitreissenden Live-Formation. Weitere Informationen

Di. 03.01. 21 Uhr

Andrea Hermenau Quartet

Till Martin (ts), Andrea Hermenau (p, voc, comp), Peter Cudek (b), Tim Collins (dr, vib)

"Andrea Hermenau lotet das Jazzpiano aus zwischen sensitiver Lyrik, minimalistischer Motorik und zupackender innovativer Tastenlust. Dabei zeigt sie ihr künstlerisches Gespür für Eleganz und traumhaften Groove." (MOD. Zeitung) Hermenaus Kompositionen zeichnen sich aus durch einen souveränen und verspielten Umgang mit rhythmischer Vielfalt, eine regenbogenbunte Harmonik und geschmeidige Melodik, mit einem Hauch von Poesie. Ihre Musik ist unter anderem inspiriert von Olivier Messiaens Klangfarbenspektrum sowie dem Spiel mit der rhythmischen Reduktion und Repetition im Stile der Minimal Music. Der Ambivalenz und Mehrdeutigkeit der beiden Themen Liebe und Zeit, um die es in ihren Songs geht, verleiht Andrea Hermenau durch ihren hellen und lyrischen Gesang einen berührenden Tiefgang. Dabei werden auch bekannte Liebesgeschichten, wie die von Orpheus und Eurydike, und die traditionell Liebeslyrik vertonende bosnische Sevdalinka musikalisch neu bearbeitet und verjazzt. Gespielt wird Hermenaus Musik von Till Martin mit seiner "packenden Tenorstimme die begeistert, seiner dramaturgischen Klasse und der Intimität seines Sounds" (SZ), dem "Ausnahmebassisten" (Schongauer Zeitung) Peter Cudek und dem “world-class vibes player” (CJSR Canada), Schlagzeuger und Komponisten Tim Collins. Die Musik bleibt durch das einfühlsame Zusammenspiel und die Bereitschaft der mitspielenden Musiker zur Formung eines gemeinsamen Klangkörpers, trotz aller Komplexität, stets melodisch und eingängig und entführt in musikalische Welten jenseits von Genredenken und Plakativität. Weitere Informationen

Mi. 04.01. 21 Uhr

MEISTER HUBER DUO

Elias Meister (git), Bernd Huber (git), plus special guest

Zwei junge vielversprechende Gitarristen, tief verwurzelt in der Tradition des Great American Songbook. Im Gepäck haben sie nicht nur Jazz-Standards, sondern auch Songs aus eigener Feder. Und da ist dann eine reiche Palette an Einflüssen von Pop, Rock und Indie bis zu Folklore aus aller Welt zu hören. Als Kinder ihrer Zeit verstehen sie Jazz eben nicht nur als Sprache, sondern vielmehr als Sicht- bzw. Spielweise. Das Spiel im Duo erlaubt ihnen dabei viel interpretatorische und improvisatorische Freiheit. Im zweiten Teil des Konzertes darf man auf einige Überraschungsgäste gespannt sein. Bernd Huber wirkt in München. Sein Gitarrenspiel besticht durch lyrische Intensität und einen unverwechselbaren warmen Ton. Der geborene Münchener Elias Meister ist seit 2007 in der New Yorker Jazz Szene aktiv. Sein nächstes Album "Open For Business" (u.a. mit George Garzone und Ben Street) wird im Frühling nächsten Jahres erscheinen. "Eine originäre neue Stimme im Chor der neuen Jazzgitarristen-Generation, intelligent ohne intellektuelle Kühle, kraftvoll und sensibel." (Alexander Schmitz, Jazzpodium) Weitere Informationen

Do. 05.01. 21 Uhr Rhythm’n Blues Highlight

Albie Donnelly's SUPERCHARGE

Albie Donnelly (as, ts, vocal), Roy Herrington (git, vocal), Jürgen 'Big Jay' Wieching (ts, bs), Thorsten Heitzmann (tb), Sascha Kühn (hammond organ, p), Wolfgang 'Bolle' Diekmann (b), Uwe Petersen (dr).

Seit mehr als 32 Jahren sind Albie Donnelly’s SUPERCHARGE Europas führende Band in Sachen Rhythm’n’Blues, Swing & Good-Time-Rock’n’Roll. Eine Party-Band der Extraklasse, angeführt von der wohl besten Bläser-Sektion Europas um den charismatischen Ausnahmesaxophonisten, Frontmann und Sänger Albie Donnelly. Als 1974 das Debüt-Album auf den Markt kam und die nächste Produktion in Australien eine goldene Schallplatte einfuhr, waren sich Presse und Fans schnell einig: Eine solche Powertruppe hatte es in Europa bis zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben. Es folgten weitere 14 Alben, darunter das Meisterwerk "Groover’s In Paris" (live aufgenommen bei Tina Onassis’ Hochzeit im Pariser Maxim’s) – und SUPERCHARGE festigten ihren Ruf als führende Rhythm’n’Blues Band. Weit besser noch als auf den Alben kommt Albie Donnellys grandioses Entertainer-Talent bei den Live-Auftritten seiner Powertruppe zur Geltung. Authentisch und voller Power hat bei SUPERCHARGE der Soul nicht nur Rhythmus, sondern auch Seele. Die Vollblutmusiker sind echte Profis mit einer gehörigen Portion Mutterwitz. Der Mann mit Rauschebart und Sonnenbrille ist aktiver denn je. Freuen Sie sich also auf eine musikalische Sternstunde mit Albie Donnelly's SUPERCHARGE. Weitere Informationen

Fr. 06.01. 21 Uhr

The Munich Uptown Jazz Sextet

Franz Weyerer (tp), Evan Tate (as), Max von Mosch (ts), Christian Gall (p), Ernst Techel (b), Michael Keul (dr)

Das Format “drei Bläser mit Rhythmusgruppe“ stellt im Jazz eine besonders reizvolle Besetzung dar.Sie ist so etwas wie ein Bindeglied zwischen Kleinformation und Big Band. Der Sound von drei Bläsern eröffnet viele Klangvariationen und ist äußerst abwechslungsreich. Jazz-Ikonen wie Art Blakey,Miles Davis, Charles Mingus und Cannonball Adderley haben immer wieder diese Besetzungsform für ihre Band gewählt. Weitere Informationen

Sa. 07.01. 21 Uhr

Alex Jung Quartet plus Tony Lakatos (sax)

Alex Jung (git), Tony Lakatos (ts), Tim Allhoff (p), Johannes Ochsenbauer (b), Matthias Gmelin (dr)

Für das Fachmagazin “Jazzpodium“ zählt er zu den besonders hell leuchtenden Sternen der jungen deutschen Jazzgitarristen-Generation: ein sehr feiner, sehr sensibler Musiker von natürlicher Eleganz, der sich ohne große Umwege tief ins Herz seiner Hörer hineinspielt. Auf seiner aktuellen CD "Love and the Inception" hat der Münchner Gitarrist Alex Jung sich sein persönliches musikalisches Dreamteam zusammengestellt, um mit ihm acht musikalische Miniaturen zum Thema Liebe zu vertonen. Entstanden ist ein Modern-Jazz Album mit Ansichten und Einsichten aus verschiedenen Blickwinkeln. "Leidenschaft steckt in allen Kompositionen, Melancholie, Vertrautheit und Romantik ebenso wie alle Zweifel, die einen im weiten Feld der Liebe überkommen können. Manchmal sind die Meere stürmisch, die Grooves wild, die Gischt schäumt hoch, doch immer kommt das Quartett wieder in ruhigeres Fahrwasser und lässt den Zuhörer versöhnlich auf neue Ufer schauen." (Jazzthetik) Am heutigen Abend wird die Band von Saxophon-Altmeister Tony Lakatos unterstützt, der mit seinem authentischen Tenorsound schon auf über 280 CDs und LPs zu hören war und auch mit dem Alex Jung Quartet die richtige Balance zwischen musikalisch Abstraktem und expressiver Emotionalität findet. Weitere Informationen

So. 08.01. 21 Uhr

Jam Session

Stefan Zenker (ts)

Für den Münchner Tenorsaxophonisten Stefan Zenker stehen Sound, Drive und Groove an erster Stelle. Geschickt verknüpft er Bebop mit Soul, Jazz und Funk. Also, Horn und Stromgitarre packen und einsteigen! Weitere Informationen

Mo. 09.01. 21 Uhr Big Band Night

Swingin´Jazz Ensemble feat. Simon Sugaray Son (voc)

Stephan Bergmann, Helmut Gloßner, Daniel Gernert, Markus Hagenhoff (tp), Edi Klovsky, Bernhard Gruber, Kai Ruckhaberle (tb), Lothar Ringmayr, Andrea Hartmann (as), Günther Hartmann, Christina Schusdziarra (ts), Pierre-Yves Mutel (bs), Daniel Scheffels (d)r, Detlef Kühn (b), Holger Scheffels (p), Phil Rospleszyz (git).

Die SJE-Big Band präsentiert seit über 20 Jahren originalen Big Band-Sound. Namhafte Jazzgrößen wie Dusko Goykovich, Claudio Roditi oder Nicolas Simion prägten als Gastsolisten und Dozenten maßgeblich den Sound dieser Band. Unter der Leitung des Saxophonisten und Arrangeurs Lothar Ringmayr führt die Band mit Swingklassikern, Rock- und Funkgrooves, Latin Musik und gefühlvollen Balladen durch ein aufregendes Jahrhundert der Musik- und Jazzära. Weitere Informationen

Di. 10.01. 21 Uhr

Hannes Beckmann Oriental Swing feat. Leonid Ptashka (IL)

Hannes Beckmann (viol), Niki Kampa (viol), Leonid Ptashka (p, voc, horn), Olivier Hein (b), Edir Dos Santos (dr)

Hannes Beckmann, den die Süddeutsche Zeitung "einen der besten Jazzgeiger der Welt, der wie ein Derwisch seine Saiten bearbeitet" nennt, entfacht mit seiner Spielweise "ein Feuerwerk der Vierteltöne [...], virtuos, forciert, gewichtig, satt, bisweilen sperrig. Gefälligkeit kann diesem Musiker nicht nachgesagt werden." Mit seiner Suite “Canto Migrando“ hat Beckmann ein Werk für großes, ungewöhnlich besetztes Orchester vorgelegt, aus dem auch die Komposition "Oriental Swing" stammt. Aber auch in kleiner Formation wollte er schon seit längerer Zeit Klänge, Linien, Themen und natürlich Rhythmen vorstellen, die ihn als Kenner ethnischer Musik faszinieren und inspirieren. An diesen beiden Abenden werden Originalkompositionen und Bearbeitungen zu hören sein, die orientalische und westliche Musik verschmelzen. Deshalb lässt Hannes eigens für dieses Ereignis seinen Freund Leonid Ptashka aus Tel Aviv einfliegen. Dieser Ausnahmepianist und -keyboarder, geboren 1965 in Baku (Aserbaidschan), absolvierte das Konservatorium inMoskau und gehörte bereits in jungen Jahren zur Elite der russischen Jazzmusiker, bevor er 1990 israelischer Staatsbürger wurde. Er lebt seitdem in Tel Aviv, gilt als einer der wichtigsten Künstler des Landes, tritt regelmäßig in seiner TV- Show auf und gründete das Ashdod Jazzfestival. Er ist spezialisiert auf orientalische Musik und ein profunder Kenner der entsprechenden ethnischen Richtungen. Weitere Informationen

Mi. 11.01. 21 Uhr

Hannes Beckmann Oriental Swing feat. Leonid Ptashka (IL)

Hannes Beckmann (viol), Niki Kampa (viol), Leonid Ptashka (p, voc, horn), Olivier Hein (b), Edir Dos Santos (dr)

Hannes Beckmann, den die Süddeutsche Zeitung "einen der besten Jazzgeiger der Welt, der wie ein Derwisch seine Saiten bearbeitet" nennt, entfacht mit seiner Spielweise "ein Feuerwerk der Vierteltöne [...], virtuos, forciert, gewichtig, satt, bisweilen sperrig. Gefälligkeit kann diesem Musiker nicht nachgesagt werden." Mit seiner Suite “Canto Migrando“ hat Beckmann ein Werk für großes, ungewöhnlich besetztes Orchester vorgelegt, aus dem auch die Komposition "Oriental Swing" stammt. Aber auch in kleiner Formation wollte er schon seit längerer Zeit Klänge, Linien, Themen und natürlich Rhythmen vorstellen, die ihn als Kenner ethnischer Musik faszinieren und inspirieren. An diesen beiden Abenden werden Originalkompositionen und Bearbeitungen zu hören sein, die orientalische und westliche Musik verschmelzen. Deshalb lässt Hannes eigens für dieses Ereignis seinen Freund Leonid Ptashka aus Tel Aviv einfliegen. Dieser Ausnahmepianist und -keyboarder, geboren 1965 in Baku (Aserbeidschan), absolvierte das Konservatorium inMoskau und gehörte bereits in jungen Jahren zur Elite der russischen Jazzmusiker, bevor er 1990 israelischer Staatsbürger wurde. Er lebt seitdem in Tel Aviv, gilt als einer der wichtigsten Künstler des Landes, tritt regelmäßig in seiner TV- Show auf und gründete das Ashdod Jazzfestival. Er ist spezialisiert auf orientalische Musik und ein profunder Kenner der entsprechenden ethnischen Richtungen. Weitere Informationen

Do. 12.01. 21 Uhr special concert

Günter Adler

Rudi Mahall (bcl), Daniel Erdmann (ts), Johannes Fink (b), Heinrich Köbberling (dr)

Wenn blühende Fantasien auf den harten Berliner Asphalt treffen, dann ahnt man schon: Hier ist Günter Adler im Spiel! Denn die Band basiert auf der innovationsfreudigen Kooperation von vier individuell-kreativen Jazz-Musikern, die zu einer bemerkenswerten Produktion von interaktivem Jazz führt. Dieses Spiel, verstärkt durch den melodischen Erkennungswert der Eigenkompositionen, kann den Zuhörer nicht unberührt lassen. Aktuelle Stücke wie das auf der Asientournee entstandene “Schwester Ingrid diagnostiziert am Tage“, oder das flüssig gespielte “Wasser, Wasser'“ zeigen: “Günter Adler at his best !'' ''...diese Adler-Schützlinge aktualisieren mit jubilierender Frische den Ansatz des klassischen Ornette Coleman-Quartetts, dabei wirkt das ganze restlos authentisch, denn die Musik ist eindeutig die Berlins.''(Jazzpodium). Weitere Informationen

Fr. 13.01. 21 Uhr

Claus Koch & The Boperators

Claus Koch (ts), Ralf Hesse (tp), Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b) Esteve Pi (dr).

Claus Koch & The Boperators – der Name ist Programm: Bebop und Hardbop mit Ausflügen zum Soul-Jazz bestimmen das musikalische Geschehen. Koch hat Einflüsse von Lester Young über Charlie Parker bis Dexter Gordon zu einem eigenen unverkennbaren Stil verwoben. Die Presse schreibt über ihn: "Von musikalischer Farbenlehre ist da die Sprache und von Bop. Wie in Bebop, Hardbop, Post-Bop. Wie in Gillespie, Parker, Blakey. Mit dem kleinen, aber effektiven Unterschied, dass die Boperators hauptsächlich Eigenkompositionen spielen. Sie plündern bei den Altvorderen, zitieren ebenso geschickt wie charmant. Einiges meint man zu erkennen. Doch bevor man den Gedanken, der unweigerlich mit der Vermutung ’Ist das nicht?’ anfängt, ernsthaft zu Ende denken kann, ist die Band, die es faustdick hinter den Ohren hat, bereits uneinholbar davongaloppiert.... und ist dabei grandios ! " (M. Adick, Heilbronner Stimme). Mit dem Pianisten Claus Raible unterhält Claus Koch eine lange musikalische Freundschaft. Raible hat den Bop verinnerlicht, bis er ein Teil seiner selbst wurde. Sein Stil ist von Bud Powell, Thelonius Monk und Bobby Timmons beeinflusst und strotzt von Einfallsreichtum, Energie und Swing. Zum ersten Mal bei den Boperators dabei ist Esteve Pi. Er gehört zu den wichtigsten Jazzschlagzeugern in Spanien und ist die erste Wahl von amerikanischen Jazzlegenden wie Johnny Griffin, Benny Green oder Phil Woods bei ihren Europatourneen. Weitere Informationen

Sa. 14.01. 21 Uhr

Geschlossene Gesellschaft

So. 15.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

Für den Münchner Tenorsaxophonisten Stefan Zenker stehen Sound, Drive und Groove an erster Stelle. Geschickt verknüpft er Bebop mit Soul, Jazz und Funk. Also, Horn und Stromgitarre packen und einsteigen! Weitere Informationen

Mo. 16.01. 21 Uhr Big Band Night

Alessandro de Santis Big Band

Gary Williams (voc), Gabriel Keogh, Franz Himpsel, Florian Brandl, Johannes Schneider (tp), Dirk Janoske, Steve Crane, Markus Krämer, Thomas zur Lage -(tb), Werner Scholze, Jochen Proske, Alessandro De Santis, Christian Stocken, Wolfgang Opitz (saxes), Cedric Bonet, Manolo Diaz, Markus Kowarik, Tommy Froschmaier (rhythm section)

Alessandro De Santis wurde in den 60er Jahren in Rom geboren, zog 1987 nach München und war dort Mitglied einer Soulgruppe und einer Big Band, bevor er sich zwei Jahre später an die Gründung seines eigenen Jazz-Quartetts machte. In der Unterfahrt ist er mit seiner neuen Big Band und dem US-amerikanischen Musiker Gary Williams zu hören, mit dem er bereits im Jahr 2000 zusammen arbeitete. Die Idee ist es, den historischen Sound der 50er Jahre wieder aufleben zu lassen: “We fly you to the moon of Basie & Sinatra!” Weitere Informationen

Di. 17.01. 21 Uhr

David Berkman Trio

David Berkman (p), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr)

Seit 25 Jahren ist David Berkman ein wichtiger Protagonist der New Yorker Jazz-Szene. Er ist preisgekrönter Pianist, Komponist und Bandleader, dessen CDs in zahlreichen Bestenlisten der Jazzkritik (so in der New York Times, der Village Voice, in Downbeat, JazzIz oder der Jazz Times) vertreten waren. Er war Miglied diverser Bands (etwa von Cecil McBee und Tom Harrell) und im Vanguard Orchestra. Mit vielen Jazzgrößen (darunter Sonny Stitt, Brian Blade, Joe Lovano, Bob Berg, Billy Hart und Dave Douglas) ist er aufgetreten und ins Studio gegangen. In seinem neuen Trio spielt er erstmals mit den zwei langjährigen Bandkollegen Martin Zenker und Rick Hollander zusammen, eine der derzeit meistbeschäftigten europäischen Rhythmusgruppen. Dieses Zusammentreffen lässt ebenso swingende wie erkundungsfreudige Musik erwarten, mit einer Mischung aus Eigenkompositionen und neu beleuchteten Standards. Nicht versäumen! ”Berkman plays with moderate aggression, swinging hard in his phrasing. And... he always burrows in, finding transcendence. As a bandleader and a soloist, Berkman has commitment, poise and modesty; he listens and moderates and subtly changes course..." (Ben Ratliff, New York Times) Weitere Informationen

Mi. 18.01. 21 Uhr Ostkreuz

Jazz Indeed

Michael Schiefel (voice), Jan von Klewitz (sax), Bene Aperdannier (piano), Paul Kleber (bass), Rainer Winch (drums)

"Er schmalzt und schmachtet, er reimt, rappt und jodelt. Stimmkünstler Schiefel ist die Seele des Quintetts, das in Kabaretts auftreten kann wie in Jazzclubs: Auf swingender Musik tanzen ironische und sentimentale Texte. Im Album ’Ostkreuz’ geht es um die Stadt Berlin, in der sich die fünf Musiker vor 18 Jahren zusammenfanden. Ein Glücksfall." (Kulturspiegel) "Wirklich unter die Haut gehende Widerspiegelungen von Metropolen und deren Lebensgefühl gelingen meist nur Künstlern, die nah am Puls der Zeit leben. Der Sänger Michael Schiefel und seine Berliner Band JazzIndeed gehören zu dieser seltenen Spezies. Keine andere deutsche Band hat solche Situationen so treffsicher eingefangen – kaum ein anderer versteht sie so kongenial und poetisch in die Sprache des Jazz zu übertragen wie Michael Schiefel." (NDR) Weitere Informationen

Do. 19.01. 21 Uhr

LORENZ RAAB :xy band

Lorenz Raab (tp),Christof Dienz (zither), Matthias Pichler (b), Oliver Steger (b), Herbert Pirker (dr)

Exzentrisch in der Instrumentierung, vital in der Anmutung und verwegen zwischen höllischen Grooves und himmlischenen Schwelgereien pendelnd, ist Lorenz Raabs :xy band ideales Vehikel für Extemporationen zwischen Fiebertraum und Ekstase. "Jazz: Vieldeutig wie einst Miles Davis. Trompeter Lorenz Raab mit seiner famosen :xy band. Trompete, Schlagzeug, zwei Kontrabässe, eine elektronisch verstärkte Zither: In dieser exzentrisch besetzten Band könnte eigentlich jeder Leader sein, Christoph Dienz, der seiner Zither verwegen progressive Klänge abtrotzt, die Bassisten, die höllisch grooven und himmlisch schwelgen, Drummer Herbert Pirker, bei dem die Fäden zusammenlaufen. Tatsächlich Leader der :xy band ist Lorenz Raab, 1975 in Linz geboren, Solotrompeter in der Volksoper, damit finanziell unabhängig vom Jazz. Seine geistige Unabhängigkeit hat er bereits in Bands wie Forms of Plasticity oder Bleu bewiesen. Von Bleu ist im Jänner 2009 das sehr lyrische Album “Strong Relation“ erschienen. Die :xy band besticht indes durch die Ungezwungenheit, mit der sie in gefährlich klingende Soundwelten abtaucht, in denen sanfte Texturen in köchelnde Grooves übergehen, letztlich fast nervenzersetzend werden. Es liegt am Hörer, ob er lieber die Elemente des Cool, der Fusion, des Funk oder gar eines akustischen Drum'n'Bass erlauschen will. Die luftigen Stücke der :xy band sind ohne Substanzverlust vieldeutig. Diese Eigenschaft schreibt man sonst nur Trompetenjazz mit der Signatur der Allergrößten zu: Lee Morgan, Donald Byrd, Miles Davis. Raab drückt sich an den Bühnenrand, gibt seinen Kollegen viel Spielraum. Wenn er sein Horn an die Lippen nimmt, dann kost er das Mundstück, scheint manchmal die Töne eher aus der Trompete zu saugen, als in sie zu blasen. So taumelt dieses famose Ensemble durch Fiebertraum und Ekstase." (Samir Köck, Die Presse) Weitere Informationen

Fr. 20.01. 21 Uhr Zeitgenössische Mundharmonikamusik aus Finnland

SVÄNG!

Eero Turkka (chromatische u. diatonische Harmonikas), Eero Grundström (chromatische u. diatonische Harmonikas),Jouko Kyhälä (Harmonetta, chromatische u. diatonische Harmonikas), Pasi Leino (Bass-Harmonika)

Die vier Herren des Mundharmonikaquartetts SVÄNG begeistern mit einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Repertoire Publikum, Veranstalter und Presse weltweit. Wen wundert's, denn der vierkehlige Chor aus tiefer Bass-, Akkord- und zwei Sopran-Mundharmonikas swingt zauberhaft und spieltechnisch höchst kompetent. Das Mundharmonika-Quartett hat es auf diesen für Finnland zwar typischen, jedoch nicht häufig genutzten Instrumenten zu solcher Meisterschaft gebracht, dass man seinen Polkas und Tangos nur genauso gebannt wie verzückt lauschen kann. Nordische Tanzgrooves, slawische Melancholie und Balkanrhythmen – als das fließt in das „atemberaubende“ Musikerlebnis ein, das die vier Herren bieten. Drei von ihnen entstammen der renommierten Sibelius Akademie und verkörpern dennoch das hundertprozentige Gegenteil von Akademismus. Und mit Pasi Leino haben SVÄNG einen wirklichen Veteranen der berühmten finnischen Mundharmonikaorchester-Tradition in ihren Reihen. SVÄNG tourten neben zahlreichen Konzerten in Finnland intensiv durch Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Japan, Österreich, Italien und viele weitere Länder. In Jools Holland´s legendärer Silvestershow 2008 auf BBC 2 begeisterten Sväng ein Millionenpublikum vor den Bildschirmen. Weitere Informationen

Sa. 21.01. 21 Uhr Happy Birthday, Peter!

Peter Wölpl's PLUS+

Wölpl+ (git), Schmid + (b), May+ (dr), Zehrfeld+ (git)

"Ich freue mich sehr, in meinem musikalischen Zuhause meinen 50sten Geburtstag zu feiern. Hier hat meine Laufbahn begonnen und ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Machern der Unterfahrt für ihr super Engagement bedanken. Muss ja auch mal im Programm stehen! Ich nehme diesen Tag als Anlass, ein neues Projekt zu starten: PLUS+. Mit Wolfgang Schmid und Guido May spiele ich seit 12 Jahren in ’Kick reloaded’, das bis heute immer wieder gemeinsam auf der Bühne steht und sich quasi blind versteht. Beide sind absolute Asse an ihren Instrumenten, international etabliert und liebste Menschen. Dafür ein doppeltes Plus+! Dazu habe ich noch Jan Zehrfeld eingeladen, einen ausgezeichneten Gitarrero der neueren Generation, der mit seinem ’Panzerballett’ für ordentlichen Aufruhr in der Jazzszene sorgt. Das gefällt mir: Zwei Gitarren sind einfach noch besser. Auch dafür ein +!" (Peter Wölpl) Die Geschichte der Unterfahrt und die von Peter Wölpl sind untrennbar miteinander verbunden. Kurz nach deren Eröffnung spielte er vor 32 Jahren noch als Schüler auf den sonntäglichen Sessions und fand dadurch den Weg in die Münchener Szene und dann auch in die internationale Szene. Heute Abend eröffnet Ursula Bachsteffel ihre Auststellung "Farbe - Form - Fläche". "Ausgehend von der Farbe, der Farbschichtmalerei, die mich in meinen Anfängen stark inspirierte, habe ich mich lange Zeit mit der Form des menschlichen Körpers beschäftigt, um jetzt erneut auf die Farbflächen zu treffen." Ursula Bachsteffel. In meiner Aktmalerei treffen nun aufeinander: Form, Farbe und Fläche. "...da wirft sie sich geradezu in einen Entstehungsprozess, in einen Strudel an Schichten, Verwischungen und Auflösungen, um immer wieder von Neuem, wie durch einen Schleier hindurch die Form, den Zusammenhang zu klären, zu suchen....nicht eine fotografische Wiedergabe, sondern das Fühlen des Körpers steht im Vordergrund." Stefan Heide, Maler und Dozent an der Akademie der bildenden Künste/ Atelierprojekt Weitere Informationen

So. 22.01. 21 Uhr

Jam Session

Stefan Zenker (ts)

Für den Münchner Tenorsaxophonisten Stefan Zenker stehen Sound, Drive und Groove an erster Stelle. Geschickt verknüpft er Bebop mit Soul, Jazz und Funk. Also, Horn und Stromgitarre packen und einsteigen! Weitere Informationen

Mo. 23.01. 21 Uhr Big Band Night

The Jazz Big Band Association

Klaus Graf (as), Florian Riedl (as), Axel Kühn (ld, ts), Christof Hörmann (ts), Michael Lutzeier (bs), Nemanja Jovanovic, Ralf Hesse, Florian Jechlinger, Sebastian Strempel (tp), Jürgen Neudert, Erwin Gregg, Johannes Herrlich, Hans-Heiner Bettinger (tb), Heinrich Wulff (git), Christian Elsässer (p), Andi Kurz (b), Christoph Holzhauser (dr)

"Tides – Suite for Big Band": Die Jazz Big Band Association vereint unter der Leitung von Axel Kühn herausragende professionelle Jazzmusiker, die sowohl als Bandleader wie auch als gefragte Sidemen bereits hohen Bekanntheitsgrad haben. Das Konzept verwirklicht den lange gehegten Wunsch der Musiker nach einem "Musician’s Orchestra", das nicht nur die Tradition des Mainstreams der Jazz-Big Bands fortführt, sondern auch viel Raum für Neues und bislang wenig Gehörtes bietet. Das Konzertprogramm ist auch eine Retrospektive auf die langjährige Mitarbeit der Bandmitglieder in den verschiedensten Ensembles wie zum Beispiel den Big Bands von SWR, NDR, HR und WDR, Sunday Night Orchestra und Jazzfactory Orchestra. Vor allem bietet sich hier auch eine Plattform für die Originalkompositionen der einzelnen Bandmit¬glieder. Ralf Hesse und Christian Elsässer tragen mit Ihren Arrangements wesentlich zum musikalischen Oeuvre der Big Band Association bei. Swingend, mit viel Leidenschaft, technisch brilliant und mit Ihren hervorragenden Solisten spielt die Band Arrangements u.a. aus dem Repertoire von Bert Joris, Bob Florence und Sammy Nestico. Im heutigen Konzert liegt der Fokus auf der Big Band-Suite "Tides" von Christian Elsässer, mit der er den Kompositionspreis des HR gewonnen hat. Let the music talk to you! Weitere Informationen

Di. 24.01. 21 Uhr highlight

Uri Caine Trio

Uri Caine (p), John Hébert (b), Ben Perowsky (dr)

"Mit den Mittätern in seinem Trio, John Hébert am Kontrabass und Ben Perowsky am Schlagzeug, die an den dichten Texturen intensiv mitweben, legt der Bandleader nicht nur auf diese Weise falsche Spuren in die Vergangenheit, er verführt auch, wie die erwähnten Sirenen, der scheinbar leicht zugänglichen Oberfläche zu folgen. Darunter liegen jede Menge tiefe Gräben aus zeitgenössischen und romantisch-lyrischen Quellen, die zusammen mit freien Improvisationen, manchmal auch ’atonalen’ Bausteinen, die zweite ebenso genußvolle Ebene bilden. Dort und zwischen dieser Ober- und Unterwelt turnen die drei atemberaubend rasant herum und stehen doch am Ende ihrer scheinbar mühelosen künstlerischen Übung lächelnd vor ihrem Publikum." Weitere Informationen

Mi. 25.01. 21 Uhr

Stephan Crump's Rosetta Trio

Stephan Crump (b), Liberty Ellman (ac-git), Jamie Fox (e-git)

Der amerikanische Bassist Stephan Crump, der bereits mit dem Vijay Iyer Trio bei uns zu hören war, hat sein Rosetta Trio im Jahr 2005 gegründet und mit ihm damals eine Einspielung von Stücken unter dem Eindruck von "9/11" herausgebracht. Nach diesem politisch gefärbten Statement ist seine neueste CD "Reclamation" (Sunnyside) schon vom Titel her eher "ökologisch" ausgerichtet. Er meint damit laut Liner Notes nicht nur "Beanstandung" von Handlungsweisen bezüglich unserer Umwelt, sondern auch, in des Wortes anderer Bedeutung, die Nutzbarmachung von z.B. Wüsten und Sumpfland für die Landwirtschaft und natürlich auch das "Recycling". Eine jahrelange Mitwirkung in den verschiedensten New Yorker Bands hat seinen starken voluminösen Ton wesentlich geprägt. In seiner Gruppe, einem veritablen "String Trio", spielen Liberty Ellman an der akustischen Gitarre und Jamie Fox an der elektrischen Gitarre. Stephan Crump ist auch ein produktiver und einfallsreicher Komponist: Alle neun Titel der CD hat er selbst geschrieben. Schon beim ersten Stück "Memphis", einer Erinnerung an seine Heimatstadt, spürt man den von dort herrürenden Einfluss von Blues, R&B und Soul Music. Weitere Informationen

Do. 26.01. 21 Uhr Happy Birthday, Willi!

Willi Johanns Quintet - Bebop Spoken here

Willi Johanns (voc),Tom Reinbrecht (as), Tizian Jost (p), Peter Cudek (b), Guido May (dr)

Willi Johanns, am 26. Januar 1934 in Fürstenwalde an der Spree geboren und in Berlin aufgewachsen, kam 1957 nach München, wo er auch heute noch lebt. Er trat in US-Clubs und auf Festivals auf (Frankfurt 1961), wurde mehrfach als bester deutscher Jazzsänger ausgezeichnet und war mit den German All Stars auf Tournee in Südamerika und Asien. Er hatte Gastauftritte u.a. bei Kurt Edelhagen, Don Menza, Clark Terry, Jon Hendricks und leitete seine eigene Band Bebop City mit Dusko Goykovich, Andy Scherrer und Alvin Queen. Der bis zu seiner Pensionierung als Grafiker tätige Johanns ist ein brillanter Scatsänger, der sich vor keinem großen Namen des Jazzgesangs zu verstecken braucht. Die Mitglieder seiner neuen, aus jungen "Giants" der Münchner Jazzszene bestehenden Formation sind: der Altsaxophonist Tom Reinbrecht, der Pianist Tizian Jost, der Bassist Peter Cudek und Guido May am Schlagzeug. Diese Musiker teilen Willis Leidenschaft für den Bebop, sodass sich heute gleich zwei Wünsche erfüllen: "Bebop spoken here" und ein Konzert am 78igsten Geburtstag. Weitere Informationen

Fr. 27.01. 21 Uhr highlight

Savina Yannatou & Primavera en Salonico

Savina Yannatou (voc), Kostas Vomvolos (quanun, accordion), Kyriakos Gouventas (viol), Harris Lambrakis (nay), Yannis Alexandris (oud, guitar, tamboura), Michalis Siganidis (b), Kostas Theodorou (perc)

Eine neue griechische Göttin des Gesangs. Die Musikkritik überbietet sich seit Jahren darin, vor dieser Stimme zu kapitulieren: "Savina sang like the angels. Like the nightingales. I have no words to describe it." "Savina Yannatous Stimme und Gestaltungskraft sind wirklich ein außerordentliches Geschenk." (Jazz Podium) “Savina Yannatou’s dark, sweet voice suggested the glimmer of the first star at dusk." (New York Times) Savina Yannatou ist eine jener äußerst seltenen Sängerinnen, deren Individualität in jedem Genre brilliert, sich jedoch nicht vor ihr musikalisches Material drängt, auch wenn sie sich uralter Liedtraditionen annimmt. Diese werden nicht an den in Griechenland populären Popfolk verraten, auch nicht an ethnologischen Akademismus, sondern durch behutsame Innovation zu ewiger Gültigkeit veredelt. Mit ihrem Ensemble Primavera en Salonico erschloss sie sich eine panmediterran-orientalische Musiksprache – vom Melos spanischer und italienischer Songs bis zu den Maqams des Vorderen Orients, von den ungeraden Rhythmen und Polyphonien des Balkans über Rebetiko und spanisch-sephardische Lieder Salonikis bis zu den Mughams Aserbeidschans und noch östlicherer Regionen. Zugute kommt ihr dabei ihre Erfahrung in Alter Musik und Jazz, welche auch ihr Ensemble unter Leitung von Kostas Vomvolos auszeichnet. Weitere Informationen

Sa. 28.01. 21 Uhr

FM Trio

Fabian M. Mueller (p), Kaspar von Grünigen (b), Fabian Bürgi (dr)

Das FM TRIO ist mit der neuen und dritten CD "objects&animals", welche durch den DeutschlandFunk und den Saarländischen Rundfunk an zwei Konzerten im Jahre 2010 mitgeschnitten wurde, auf CD Release Tour. "Zum grössten Teil bezieht die erstaunlich konzise und zugleich flexible Musik des FM TRIOs ihre Spannung aus dem Wechselspiel zwischen Kontrolle und Freiheit, zwischen Ernsthaftigkeit und Verspieltheit, zwischen Intellektualität und Emotionalität. Wie die kompositorische Grundsubstanz umgedeutet wird und dabei ins Fließen gerät, ist absolut faszinierend mitzuverfolgen." (Tom Gsteiger) "Im Spannungsfeld zwischen Feinstruktur auf der einen Seite und Hochenergie, ja Ekstase auf der anderen, in diesem energetischen Bereich stecken die drei Musiker des FM Trios ihre Positionen ab.“ (Deutschlandfunk) "Mit ihrer ganz eigenen Klangsprache erschafft die Formation aus einem authentischen und spannenden Wechselspiel ein harmonisches Ganzes. Bei solchen Musikern braucht man um die Musik wirklich keine Angst haben." (Süddeutsche Zeitung) Weitere Informationen

So. 29.01. 21 Uhr

Jam Session

Stefan Zenker (ts)

Für den Münchner Tenorsaxophonisten Stefan Zenker stehen Sound, Drive und Groove an erster Stelle. Geschickt verknüpft er Bebop mit Soul, Jazz und Funk. Also, Horn und Stromgitarre packen und einsteigen! Weitere Informationen

Mo. 30.01. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Das Jazz-Ministerium warnt: Ein Konzert der Munich Lounge Lizards enthält doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL läßt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, wo die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der "Hardest working Big Band in town" zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte – und ihre Balladen sind so schön gespielt, dass es fast illegal ist. Komplizin dieser kriminell beschwingten Vereinigung (Leitung: Michael Lutzeier) ist eine Sängerin, die beim Publikum ganz alleine für schwere Entzugserscheinungen am nächsten Tag sorgen wird. MLL: Come to where Jazz happens. Weitere Informationen

Di. 31.01. 21 Uhr All that Chopin – Jazz Hommage

Leonid Chizhik & Leszek Zadlo

Leonid Chizhik (p), Leszek Zadlo (ts)

Das Programm "All That Chopin" ist eine Hommage an den Komponisten Frédéric Chopin. Leonid Chizhik ist berühmt für seine Fähigkeit, verschiedenste musikalische Ausdrucksformen organisch zu vereinigen. Diese Jazz Hommage an Chopin ist eine Würdigung des Komponisten in der polystilistischen Sprache des Jazz, voll von Überraschungen und spontanen Assoziationen. "Leonid Chizhik ist einer der stilistisch vielfältigsten Pianisten unserer Gegenwart." (Süddeutsche Zeitung) Er zählte zu den Jazzmusikern der ersten Stunde, die in der ehe-maligen UdSSR die größten Hallen für den Jazz öffneten. Seitdem ist er bei Kritikern und Publikum als bester Jazzpianist Russlands bekannt und bewundert. Er produzierte mehrere Alben, die in Millionenhöhe verkauft wurden. Über die Grenzen der ehemaligen UdSSR hinaus ist Chizhik weltweit in den renommiertesten Hallen zu Gast, u. a. in der Carnegie Hall, der Kölner Philharmonie, im Palacio de Congresos, im Opernhaus Zürich usw. Der in Krakau geborene Leszek Zadlo arbeitete mit vielen namhaften Bands und Musikern der Jazzszene zusammen. 1972 gründete er seine eigene Formation (Leszek Zadlo Ensemble) und 1983 das Polski Jazz Ensemble. 1999 wurde Leszek Zadlo außerdem zum Leiter des European Art Orchestra ernannt. Neben seiner aktiven Tätigeit (zahlreiche Auftritte bei renommierten Festivals, zahllose Funk- und Fernseh- sowie über 70 LP-/CD-Aufnahmen) unterrichtet Zadlo auch an den Musikhochschulen Würzburg und München. Weitere Informationen

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