Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Dez 2012 | Feb 2013

Programm Januar 2013

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 01.01. 21 Uhr

geschlossen - Frohes Neues Jahr!

Mi. 02.01. 21 Uhr

Andrea Hermenau Quartet

Till Martin (ts), Andrea Hermenau (p, voc, comp), Peter Cudek (b), Tim Collins (dr, vib)

"Andrea Hermenau lotet das Jazzpiano aus zwischen sensitiver Lyrik, minimalistischer Motorik und zupackender innovativer Tastenlust. Dabei zeigt sie ihr künstlerisches Gespür für Eleganz und traumhaften Groove." (MOD. Zeitung) Hermenaus Kompositionen zeichnen sich durch einen souveränen und verspielten Umgang mit rhythmischer Vielfalt, eine regenbogenbunte Harmonik und eine geschmeidige Melodik mit einem Hauch von Poesie aus. Der Ambivalenz und Mehrdeutigkeit der beiden Themen Liebe und Zeit, um die es in ihren Songs geht, verleiht Andrea Hermenau durch ihren hellen und lyrischen Gesang einen berührenden Tiefgang. Dabei werden auch bekannte Liebesgeschichten wie die von Orpheus und Eurydike und die traditionelle Liebeslyrik vertonende bosnische Sevdalinka musikalisch neu bearbeitet und in Jazz verwandelt. Gespielt wird Hermenaus Musik von Till Martin mit seiner "packenden Tenorstimme, die begeistert, seiner dramaturgischen Klasse und der Intimität seines Sounds" (SZ), dem "Ausnahmebassisten" (Schongauer Zeitung) Peter Cudek und dem "world-class vibes player" (CJSR Canada), Schlagzeuger und Komponisten Tim Collins. Weitere Informationen

Do. 03.01. 21 Uhr highlight

Emil Mangelsdorff Quartet

Emil Mangelsdorff (sax), Thilo Wagner (p), Vitold Rek (dr), Janusz Stefanski (dr)

Emil Mangelsdorff wurde am 11. April 1925 in Frankfurt am Main geboren. Nach wie vor ist er in der Frankfurter und internationalen Jazzszene präsent. Seit Jahren ist das Emil Mangelsdorff Quartett, zu dem der Schlagzeuger Janusz Stefanski, der Bassist Vitold Rek, beide aus Polen, und der Pianist Thilo Wagner, der "schwäbische Oscar Peterson" gehören, in vielen Konzerten zu hören. Stefanski wurde mit dem Hessischen Jazzpreis ausgezeichnet und ist Dozent an der Mainzer und der Frankfurter Musikhochschule, wo auch Rek unterrichtet. Alle gastieren in der ganzen Welt. Emil Mangelsdorff: "Das sind hervorragende Musiker. Die Motivation wird dadurch gestärkt, dass man mit wunderbaren Musikern zusammenarbeitet." Die Musiker über ihren Chef: "Er ist weltoffen und sehr human. Er schätzt die Menschen unabhängig von ihrer Kultur oder Herkunft. Er ist einer von wenigen, die den Bebop und dessen Standards kreativ spielen und so immer wieder neu interpretieren. Bis heute schöpft er aus dieser Musik und erfrischt deren tiefste und schönste Inhalte und begeistert uns alle damit. Seine Interpretationen der Balladen zeigen, wie sehr er diese Musik lebt." (Janusz Stefanski). Auch Thilo Wagner ist seit 20 Jahren dabei: "Für mich hat er eine Vorbildfunktion. Er hat eine extreme musikalische Spannweite. Emil kann alles. Er hat ein Riesenrepertoire. Er ist immer noch irre kreativ.” Wir freuen uns sehr, diesen bedeutenden deutschen Musiker bei uns im Club begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen

Fr. 04.01. 21 Uhr Rhythm’n Blues Highlight

Albie Donnelly's SUPERCHARGE

Albie Donnelly (as, ts, voc), Roy Herrington (git, voc), Jürgen “Big Jay“ Wieching (ts, bs), Thorsten Heitzmann (tb), Sascha Kühn (hammond organ, p), Wolfgang “Bolle“ Diekmann (b), Uwe Petersen (dr).

Nach dem erfolgreichen, umjubelten Unterfahrt-Konzert im letzten Jahr präsentieren wir Albie Donnelly's SUPERCHARGE nun zwei Abende im Club. Seit mehr als 33 Jahren sind Albie Donnelly’s SUPERCHARGE Europas führende Band in Sachen Rhythm’n’Blues, Swing & Good-Time-Rock’n’Roll. Eine Party-Band der Extraklasse, angeführt von der wohl besten Bläser-Sektion Europas um den charismatischen Ausnahmesaxophonisten, Frontmann und Sänger Albie Donnelly. Als 1974 das Debüt-Album auf den Markt kam und die nächste Produktion in Australien eine goldene Schallplatte einfuhr, waren sich Presse und Fans schnell einig: Eine solche Powertruppe hatte es in Europa bis zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben. Es folgten weitere 14 Alben, darunter das Meisterwerk "Groover’s in Paris" (live aufgenommen bei Tina Onassis’ Hochzeit im Pariser Maxim’s) – und SUPERCHARGE festigten ihren Ruf als führende Rhythm’n’Blues Band. Weit besser noch als auf den Alben kommt Albie Donnellys grandioses Entertainer-Talent bei den Live-Auftritten seiner Powertruppe zur Geltung. Authentisch und voller Power hat bei SUPERCHARGE der Soul nicht nur Rhythmus, sondern auch Seele. Die Vollblutmusiker sind echte Profis mit einer gehörigen Portion Mutterwitz und der Mann mit Rauschebart und Sonnenbrille ist aktiver denn je. Freuen Sie sich also auf eine musikalische Sternstunde mit Albie Donnelly's SUPERCHARGE! Weitere Informationen

Sa. 05.01. 21 Uhr Rhythm’n Blues Highlight

Albie Donnelly's SUPERCHARGE

Albie Donnelly (as, ts, voc), Roy Herrington (git, voc), Jürgen “Big Jay“ Wieching (ts, bs), Thorsten Heitzmann (tb), Sascha Kühn (hammond organ, p), Wolfgang “Bolle“ Diekmann (b), Uwe Petersen (dr).

Nach dem erfolgreichen, umjubelten Unterfahrt-Konzert im letzten Jahr präsentieren wir Albie Donnelly's SUPERCHARGE nun zwei Abende im Club. Seit mehr als 33 Jahren sind Albie Donnelly’s SUPERCHARGE Europas führende Band in Sachen Rhythm’n’Blues, Swing & Good-Time-Rock’n’Roll. Eine Party-Band der Extraklasse, angeführt von der wohl besten Bläser-Sektion Europas um den charismatischen Ausnahmesaxophonisten, Frontmann und Sänger Albie Donnelly. Als 1974 das Debüt-Album auf den Markt kam und die nächste Produktion in Australien eine goldene Schallplatte einfuhr, waren sich Presse und Fans schnell einig: Eine solche Powertruppe hatte es in Europa bis zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben. Es folgten weitere 14 Alben, darunter das Meisterwerk "Groover’s in Paris" (live aufgenommen bei Tina Onassis’ Hochzeit im Pariser Maxim’s) – und SUPERCHARGE festigten ihren Ruf als führende Rhythm’n’Blues Band. Weit besser noch als auf den Alben kommt Albie Donnellys grandioses Entertainer-Talent bei den Live-Auftritten seiner Powertruppe zur Geltung. Authentisch und voller Power hat bei SUPERCHARGE der Soul nicht nur Rhythmus, sondern auch Seele. Die Vollblutmusiker sind echte Profis mit einer gehörigen Portion Mutterwitz und der Mann mit Rauschebart und Sonnenbrille ist aktiver denn je. Freuen Sie sich also auf eine musikalische Sternstunde mit Albie Donnelly's SUPERCHARGE! Weitere Informationen

So. 06.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Tizian Jost (p)

Der Pianist Tizian Jost ist mit allen Jazz-Wassern gewaschen: ob Bossa, Bebop, Swing oder Blues, gekonnt greift er in die richtigen Tasten. Er ist begnadeter Solist und kompetenter Sideman zugleich. Die heutige Session wird für die Einsteiger und für die Gäste zum musikalischen Highlight. Weitere Informationen

Mo. 07.01. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Besser kann der "Big Band-Start" ins Neue Jahr nicht sein! "Wenn über den ostinat pulsierenden Riff-Schleifen des seidigen Saxophonsatzes die acht Blechbläser fortissimo flirrende Klangfetzen in den Raum blasen, dass es den Kennern heiss den Rücken hinunterläuft und die Luft sich auflädt vom prallen Sound der Band, dann erfüllt ein hohes Glücksgefühl Musiker und Auditorium. Und man fragt sich, wo denn anders in Deutschland Vergleichbares in diesem Genre zu hören ist." (BR) Im Mai feierte Al Porcino seinen 87. Geburtstag bei uns im Club. Seit 35 Jahren wirkt diese Legende des Jazz bereits in München, seit 1943 schon ist er Teil der Jazz-Welt. Seine Zusammenarbeit mit Stars wie Count Basie, Dizzy Gillespie, Al Cohn, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton und vielen, vielen mehr beweist eindrücklich seinen Einfluss auf die Geschichte vieler legendärer Big Bands. Aber gerade für die deutsche Jazz-Szene war und ist seine Wirkung nicht wegzudenken: Fast die gesamte süddeutsche Jazz-Szene durchlief seine Schule. Zahlreiche namhafte Musiker, Bandleader, Komponisten und Arrangeure verdanken Al Porcino’s "brainwashing" in Sachen Swing, Time und Taste die Grundlagen ihrer Karriere. Seine eigene Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene spielt die besten Stücke der großen Big Band-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 08.01. 21 Uhr

Anna Valiulina & Band

Anna Valiulina (voc), Alexander von Hagke (sax), Konstantin Kostov (p), Michael Leontchick (cimbal), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr)

Kraftvoller Gesang trifft auf sphärische Empfindsamkeit – angereichert mit russischer Folklore, einer Portion Virtuosität sowie zarten Jazz- und Soul-Elementen: Anna Valiulinas Schaffen besticht durch eine Verschmelzung von verschiedenartigen Klängen und Musik-Stilistiken. Die Synthese aus traditionellem Volksgut und Jazz führt zu spannungsreichen Harmonien sowie ungeraden Rhythmen. Die in Irkutsk aufgewachsene Anna Valiulina ist seit jeher geprägt durch facettenreiche Musik- und Kulturperspektiven. Sie studierte am Mussorgsky College of Performing Arts in der Millionen-Metropole St. Petersburg, wo sie anschließend ein Studium des Jazz-Gesangs und Jazz-Klaviers an der Staatlichen Universität für Kultur und Kunst absolvierte. Daraufhin besuchte die Sängerin die Hochschule für Musik und Theater in München, wo sie unter anderem im Fach Jazz-Klavier bei ihrem Landsmann Prof. Leonid Chizhik Unterricht erhielt. In den vergangenen Jahren eroberte die Sängerin neben renommierten Münchner Konzertstätten zahlreiche Bühnen internationaler Jazz-Festivals. In der Unterfahrt wird Anna Valiulina nicht nur mit Auszügen der bald erscheinenden CD brillieren – auch die Musiker ihrer Formation lassen sich hören: Mit Alexander von Hagke, seines Zeichens Saxophonist und Preisträger des Bayerischen Kunstförderpreises 2011, dem mehrfach ausgezeichneten bulgarischen Jazzpianisten Konstantin Kostov, dem virtuosen Michael Leontchick, der durch einzigartige, stilübergreifende Hackbrett-Improvisationen beeindruckt, Kontrabass-Talent Andreas Kurz sowie dem Münchner Schlagzeuger Bastian Jütte verspricht der Abend eine Symbiose ausdrucksstarker Vielfalt. Weitere Informationen

Mi. 09.01. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Heinz Sauer - Michael Wollny Duo

Heinz Sauer (ts) Michael Wollny (p)

“Don’t Explain“ - das ist der Titel der neuen CD, die Heinz Sauer und Michael Wollny vor einigen Tagen heraus-gebracht haben. Ein Konzertmitschnitt, der dokumentiert, wie dieses Duo im Augenblick des Konzertes, ohne Absprachen, ganz auf den Moment und den Ort der musikalischen Begegnung konzentriert, seine Musik immer wieder neu erfindet: "Offen für den Raum, für das Publikum, für die Atmosphäre, die Schwingungen, die während des Konzerts unsere Sinne erreichen", so Heinz Sauer. Heinz Sauer ist einer der ganz großen deutschen Jazzmusiker, ein radikaler Individualist, der auf seinem Instrument einen völlig eigenen Stil geprägt hat. "Er spielte mit Archie Shepp, Jack DeJohnette, Bennie Wallace, Tomasz Stanko und Albert Mangelsdorff. Der Tenorsaxofonist Heinz Sauer gehört seit 1960 dem Jazz-ensemble des Hessischen Rundfunks an. Sein einzig-artiger Ton ist rau und zärtlich, voll gelebter Erfahrung". (NDR). Michael Wollny ist in den letzten Jahren zu einer festen Größe des deutschen Jazzpianos geworden, der im In- und Ausland als einer der wichtigsten Jazzmusiker seiner Generation gefeiert wird. "Wollny bringt alles mit, was man von einem perfekten Jazzpianisten, oder überhaupt von einem Klavierspieler verlangen kann: virtuose Technik und überschäumende Fantasie, Disziplin und Fähigkeit zum kreativen Chaos, Sinnlichkeit und ästhetisches Gespür." (FAZ) Weitere Informationen

Do. 10.01. 21 Uhr

Martin Zenker & Michael Lutzeier INTERNATIONAL QUINTET

Michael Lutzeier (bs), Damon Brown (tp, flh), Paul Kirby (p), Martin Zenker (b), Mark Taylor (dr)

Seit über 20 Jahren sind die beiden Tieftöner Martin Zenker und Michael Lutzeier freundschaftlich miteinander verbunden. Ihre Wege begegnen sich seither regelmäßig auf den Jazzbühnen der Welt. Egal ob auf Tourneen in Asien, Konzerten in Schottland oder Festivals in Zenkers neuer Heimat Hamburg – zwischen ihnen herrscht eine spielerisch leichte Synchronizität und musikalische Resonanz, die in der unbedingten Leidenschaft zur Hardbop-orientierten Livemusik wurzelt. Für ihr neuestes Projekt, das bereits im Frühjahr im koreanischen Fernsehen Premiere feierte, haben sie in dem Londoner Trompeter Damon Brown einen gleichgesinnten Mitstreiter gefunden. Brown, laut Evening Standard “Britains finest modern straight-ahead trumpeter”, kontrastiert mit Lutzeiers Baritonsaxophon so vorteilhaft, daß die beiden die Tradition von etwa Gerry Mulligan und Chet Baker oder Donald Byrd und Pepper Adams mühelos ins 21. Jahrhundert transferieren. Der schottische Pianist Paul Kirby – innovativ und virtuos – gehört zur Riege europäischer Musiker, die in der reichen Jazz-Szene Asiens Fuß gefasst haben: Er lebt und arbeitet als Hochschul-Professor in Seoul. Ebenso wie – last but not least – Mark Taylor, der zwischen New York und Tokio pendelt. In beiden Städten zählt Taylor zu den meistbeschäftigten Drummern, seine Biographie liest sich wie ein Who is Who des Modern Jazz, mit über 70 eingespielten Alben und Grammy-Nominierung hat der junge Schlagzeuger eine beeindruckende Karriere vorzuweisen. Alle Bandmitglieder haben speziell für das Quintett komponiert und freuen sich auf eine fast vierwöchige Europatournee, deren Startschuss das Konzert im Jazzclub Unterfahrt darstellt. Weitere Informationen

Fr. 11.01. 21 Uhr

Till Martin Quartet

Till Martin (ts), Christian Elsässer (p), Henning Sieverts (b, cello), Bastian Jütte (dr).

Eine eigenartige Mischung aus schnörkelloser Klarheit und starker Emotionalität; es ist schwer, sich der Wirkung dieser Klangwelt zu entziehen, schreibt "Die Welt" über den Saxophonisten und meint damit natürlich seine ganze Band. Und tatsächlich, mit jener Gelassenheit, die so oft die Quelle der Kraft ist, interpretieren die vier Könner die inspirierten, in allen Farben der Emotionen schillernden Kompositionen Martins. Melodiösität, kammermusikalische Elemente, ungeahnte Timbres und Stimmungen und ein ausgeprägten Sinn für Dramaturgie, sind Eckpfeiler dieses fantasie- und ausdrucksvollen Klangbilds. Eine Klangwelt, der man sich nicht entziehen kann – vielleicht weil sie Raum lässt zum Atmen und ihre Poesie von einem leisen Humor durchzogen ist, dargeboten von einem erfrischend eigenständigen Quartett. Weitere Informationen

Sa. 12.01. 21 Uhr Happy Birthday, Titilayo!

The best is yet to come - Titilayo Adedokun celebrates her Birthday

Titilayo Adedokun (voc), Carsten Goedicke (p) , Vladimir Grizelj (git), Werner Schmitt (dr)

Ein Blick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Gleichermaßen mit Jazz, Musical und Klassik vertraut, feiert die vielseitige Sängerin Titilayo Adedokun, mit einem Stimmumfang über drei Oktaven, ihren 40. Geburtstag mit einer ganz besonderen Überraschung: einer Vorpremiere zu ihrer kommenden CD. Unterstützt von ihrer fantastischen Band stellt sie zum Teil sehr persönliche, eigene sowie von ihren Kollegen komponierte Stücke vor; Jazz, Blues und Bossa Nova, teils von nigerianischen inspirierten Rhythmen inspiriert, arrangiert von Carsten Goedicke, steht auf dem Programm. Die dreifache Mutter ist sich sicher: "Nicht nur, dass wir uns auf das bisher Beste freuen können, der Abend wird darüber hinaus bestimmt noch ein paar Überraschungen bringen." Weitere Informationen

So. 13.01. 21 Uhr BR-Mitschnitt - Stargastspiel

Larry Goldings/Peter Bernstein/Bill Stewart

Larry Goldings (organ), Peter Bernstein (git) Bill Stewart (dr)

Goldings, Bernstein und Stewart sind nun schon seit über 20 Jahren als Larry Goldings Trio live in der ganzen Welt und auf über einem Dutzend verschiedener Alben zu hören. Die New York Times beschreibt sie als "the best organ trio of the last decade". Besonders durch Ihre Art, neuen Boden zu erkunden und durch Ihre synergetische Spielweise sorgen sie immer wieder für Aufsehen. Die Referenzliste der drei Ausnahme-Musiker liest sich wie ein Who is Who der internationalen Jazz-Szene. Goldings, der bereits für einen Grammy nominiert wurde, arbeitete unter anderem lange Zeit mit James Taylor, Michael Brecker und Maceo Parker. Peter Bernstein tourte mit Brad Mehldau, Diana Krall, Joshua Redman und Sonny Rollins. Bill Stewart war mit Kevin Hays oder Pat Metheny unterwegs und war als Schlagzeuger von John Scofield an einigen Gustostücken der modernen Jazz-Geschichte beteiligt. Das im Jahr 2011 erschienene Album "Live at Smalls" ist das erste Live-Album des Trios und zeugt, neben einigen neuen Kompositionen und Arrangements, von den Wurzeln des Trios, das sich seit den Anfängen in diesem New Yorker Jazz Club als eines der besten Jazz-Trios der Welt etabliert hat. Weitere Informationen

Mo. 14.01. 21 Uhr Big Band Night

Munich Modern Jazz Orchestra

Das Munich Modern Jazz Orchestra hat sich dem modernen Big Band Jazz von Hard- und Postbop bis zu zeitgenössischen Titeln verschrieben: Mit Eigenkompositionen, aber auch mit Repertoirestücken von Jazzgrößen wie Oliver Nelson, Buddy Rich, Maria Schneider und anderen. Beim MMJO wechseln lyrische Themen und großartige Soundsheets mit extremer Hardbop-Power à la Art Blakey. Die komplexe Metrik der Kompositionen von Hank Levy und Don Ellis wird in selten gespielten Arrangements zu neuem Leben erweckt. Hinter dem musikalischen Konzept stehen zwei Bandleader: Der Münchner Pianist und Komponist Stefan Radtke und der Tenorsaxophonist Klaus Nachtweyh. Die Hörer dürfen sich auf ein interessantes Konzert freuen, das in ein Spannungsfeld zwischen vielen musikalische Facetten des modernen orchestralen Jazz führen wird. Weitere Informationen

Di. 15.01. 21 Uhr UNIT Label Night

Doppelkonzert - Tobias & Stefan - Gregor Frei's ASMIN

Tobias von Glenck (b), Stefan Rusconi (p). ASMIN: Gregor Frei (ss, ts, bcl), Ran wehrli (as, ss, bcl), Dave Gisler (git), Pascal Ujak (b), Maxime Paratte (dr)

Tobias & Stefan: Tobias von Glenck und Stefan Rusconi halten Zwiesprache. Ein lebhaftes Spiel mit den Rollen von Solist und Begleiter, zwischen freier Improvisation und Komposition. Ausgangspunkt sind assoziative Bilder verschiedenen Gemüts. Sie öffnen Räume und laden zur Erkundung ein. Gregor Frei's ASMIN: Poesie und Musik stehen seit jeher in engem Zusammenhang und inspirieren sich oft auch gegenseitig. Die Kompositionen von Gregor Frei lassen Worte zu Melodien werden, Geschriebenes wird hörbar. Mit seinem Quintet ASMIN präsentiert er seine ganz persönliche Musik. Sie lebt von Geschichten und Gedichten. Seine herausragenden Mitmusiker prägen den Gesamtklang mit ihrer musikalischen Persönlichkeit sowie solistischen Leistung massgeblich. So entsteht ein Stück moderner und dennoch sehr zugänglicher Jazz. Weitere Informationen

Mi. 16.01. 21 Uhr CD Präsentation GLM

Roland Balogh & Jermaine Landsberger Quartet

Roland Balogh (git), Jermaine Landsberger (p), Patrick Scales (b), Guido May (dr)

Der ungarische Jazzmusiker Roland Balogh gilt als Ausnahme-Gitarrist der europäischen Jazzszene. Im Alter von sechs Jahren fing er an, Gitarre zu spielen, bereits mit 15 Jahren war er Preisträger des "Hungarian International Jazz Festival ". 2009 gewann er den 1. Preis der “Montreux Jazz Guitar Competition“ und somit auch eine CD-Produktion. Für seine heutige GLM CD-Präsentation steht ihm der Gypsy-Pianovirtuose Jermaine Landsberger aus Nürnberg zur Seite. Mit seinen Projekten (etwa mit Bireli Lagrene, Stochelo Rosenberg oder Martin Taylor) sorgte Landsberger schon des öfteren für Furore und kann auf internationale Erfolge zurückblicken. Er wurde 2009 vom renommierten US-Label Resonance-Records unter Vetrag genommen und nahm sein US-Debüt "Gettin Blazed", das acht Wochen lang unter den Top 20 der US-Jazzcharts platziert war, mit Pat Martino, Harvey Mason und James Genus auf. Das Rythmusfundament der beiden Virtuosen bilden zwei Topmusiker der Münchner Jazzszene: Guido May am Schlagzeug und Patrick Scales am E-Bass. Das Programm des Quartetts besteht aus Eigenkompositionen und Jazzstandards; von Modern Jazz und Fusion bis zu Funky-Grooves. Weitere Informationen

Do. 17.01. 21 Uhr

Chris Dahlgren's Lexicon

Gebhard Ullmann (ts, ss, bcl), Christian Weidner (as), Antonis Anissegos (p, sampler), Eric Schaefer (dr, perc), Chris Dahlgren (b, voc)

Chris Dahlgren wurde (auch wenn sein nordeuropäischer Name anderes vermuten lassen mag) in New York geboren und wuchs als Violoncello spielendes Kind in Denver auf. Mit der New Yorker Muttermilch scheint er auch den Soundtrack des Big Apple aufgesaugt zu haben, klingt seine Musik doch sehr nach diesem quirligen Metropolensound. Er war 11 Jahre lang aktives Mitglied der Downtown-Musikszene, von 2001 bis 2009 war er reguläres Mitglied des Ensembles von Anthony Braxton. Wie viele seiner renommierten Kollegen lebt er seit knapp zehn Jahren in Berlin, wo er mit verschiedenen Bands (z.B. mit Johnny LaMarama und Gebhard Ullmann), auftritt, komponiert und mit großen europäischen Musikern, Komponisten und Künstlern zusammenarbeitet sowie im Fach Jazz-Ensemble am Jazz-Institut Berlin unterrichtet. Ausgangsmaterial für Dahlgrens neue Produktion ist die Kritik, die dem Komponisten Béla Bartok wegen seiner neuartigen Musik entgegen gebracht wurde – teilweise liest Dahlgren diese Texte zu der unglaublich kompakten Klangreise. Das ausgezeichnet besetzte Quintett glänzt mit einer wilden, teils sperrigen, dann auch wieder lyrischen und zugleich avantgardistischen Musik, die so Bartoks kompositorische Kraft rekapituliert. Weitere Informationen

Fr. 18.01. 21 Uhr CD Release Konzert - Jazz thing Next Generation

Ek Safar

Soumitra Paul (tabla), Heiner Stilz (cl), Nicolas Schulze (p)

"Relax and enjoy!" – so schließt Jasper van´t Hof seine Liner Notes zur CD “One Journey“ des Trios Ek Safar. Eine Tabla knüpft mit ihren sonoren, tiefen Tönen einen Teppich, auf dem Klavier und Klarinette fliegen können. Alle drei Musiker beteiligen sich an der Entwicklung von Melodien, die nie zum Selbstzweck werden, sondern sich direkt in unseren Herzen festsetzen. Sozusagen als emotionaler Ausgangspunkt für eine Reise durch verschiedene Stile und musikalische Welten. Natürlich sind die indischen Einflüsse tragend, schließlich wird auch auf traditionelle Ragas zurückgegriffen, die sanft in die Moderne überführt werden. Aber es ist nicht zu überhören, dass alle Beteiligten über einen reichen Erfahrungsschatz verfügen, der weit über enge Stilgrenzen hinausführt. Und der sie befähigt, sich von den Kompositionen kaum merklich zu lösen und frei assoziierend die Klänge hinter den Noten zu erkunden. Der oft bemühte und auch missbrauchte Begriff "Weltmusik" gewinnt hier eine besondere Bedeutung: Er steht nicht nur für das gemeinsame Erkunden neuer musikalischer Ausdrucksformen, sondern auch für eine absolut paritätische Beteiligung an einem gemeinsamen Projekt. Herrschaftsfreiheit als musikalisches Prinzip, das durchaus gelingen kann: hier ist der Beweis. (Volker Dueck) Weitere Informationen

Sa. 19.01. 21 Uhr Naomi Isaacs' Little Jazz Fest

Doppelkonzert: Bürger and the Prettyboys & Gill Manly

Am Vorabend ihres 70. Geburtstags präsentiert Naomi Isaacs zwei Acts, die in ihren Stilrichtungen kaum unterschiedlicher sein könnten – ein Spiegel ihrer eigenen musikalischen Aufgeschlossenheit: Bürger and the Pretty Boys: "Bertolt Brecht oder Frank Zappa wollten, weilten sie noch unter uns, diese Band vom Fleck weg engagieren. Norbert Bürger & The Prettyboys haben sich der Avantgarde verschrieben, beziehungsweise dem Rock'n'Roll. Der preisgekrönte Gitarrist und sein Ensemble brechen dabei einer eigenen Stilrichtung Bahn. Das auf allen Positionen optimal besetzte 9-Mann-Orchester ist live eine Bank. Arrangements, wie sie punktgenauer, strukturierter nicht sein könnten, paaren sich mit einer seltenen Lust am Improvisieren. Die Texte zeugen von Gehalt und Widersinn. Hier sind Querdenker am Werk, die ihre Kräfte messen wollen. Daraus resultiert ein Spielwitz, dem sich kaum ein Publikum entziehen kann. Ob es nun Jazz, Rock oder Latin bevorzugt, die Prettyboys haben für alles eine Antwort……" (Alexander Fischer) Gill Manly: Seit über 30 Jahren begeistert und berührt sie ihr Publikum in Großbritannien. Sie singt regelmäßig vor ausverkauftem Haus im Ronnie Scott's Jazz Club in London, hat mit Mark Murphy und Ian Shaw zusammengearbeitet und hohes Lob von Presse und Kollegen geerntet. Sheila Jordan sagt: "Du bist nie zu alt, um dein Lied zu singen und genau das macht Gilly….", während ihr langjähriger Freund und Mentor Mark Murphy bestätigt: "Die Energie und Kraft von Gill Manlys Stimme und Jazz-Handwerk erstaunt mich immer aufs Neue. Gill Manly hat eine der feinsten Auffassungen vom heutigen Jazz in Großbritannien." Gill singt Standards, begleitet von einem Trio, bestehend aus Münchens gefragtesten musikalischen Begleitern: Robert Probst am Klavier, Peter Cudek am Kontrabass und Roman Seehon am Schlagzeug. Weitere Informationen

So. 20.01. 15 Uhr Buchpräsentation

Postkarte aus Bali - ein Kinderbuch für Erwachsene

Mit Illustrationen von Samar Ertsey

Mit Illustrationen von Samar Ertsey Naomi Isaacs liest aus ihrem frisch erschienenen Buch "Postkarte aus Bali". Zur Begleitung dieser Veranstaltung spielt Nicholas Isaacs klassische Klaviermusik und unsere Gastronomie serviert ein English High Tea. Der Club ist ab 14 Uhr geöffnet. Beginn um 15 Uhr. Eintritt frei. Weitere Informationen

So. 20.01. 21 Uhr Geburtstags-Jam-Session

Naomi & Friends

Wir alle gratulieren! Heute wird Naomi – sie macht daraus kein Geheimnis, ganz im Gegenteil, sie läßt es alle wissen und ist stolz darauf – 70 Jahre alt. Naomi ist für die Jazzszene in München eine sehr wichtige Person: als Sängerin, als Gesangslehrerin, als Coach, als Frau, die etwas zu sagen hat, als gute Freundin und Kollegin. Seit 1989 ist Naomi regelmäßig im Jazzclub Unterfahrt zu sehen, als aufmerksame Zuhörerin vor der Bühne und immer wieder auch als Performerin auf der Bühne. Wir freuen uns auf eine rauschende Jam Session mit Naomi & Friends! Weitere Informationen

Mo. 21.01. 21 Uhr Big Band Night

Dusko Goykovich Big Band

Kaum zu glauben: Einer der ganz großen Trendsetter des Modern Jazz, der letzte Gralshüter des originären Bebop und Hardbop stammt nicht aus Amerika, sondern aus dem ehemaligen Jugoslawien und lebt heute im Münchner Stadtteil Oberföhring. Dass Dusko Goykovich, mittlerweile erstaunliche 81 Jahre jung, heute mit seiner Munich Big Band in die Unterfahrt kommt, erhebt dieses Datum für alle eingefleischten Fans zum Feiertag. Der smarte Trompeter und Flügelhorn-Virtuose ist in der Tat ein Phänomen. Ein stiller Star, der viele schillernde Figuren des Jazz persönlich kennt und mit unzähligen von ihnen spielte: Dizzy Gillespie, Chet Baker, Gerry Mulligan, Dexter Gordon, Stan Getz und viele andere. Er ließ sich inspirieren und inspirierte selbst! Den stärksten, inspiriertesten Goykovich erlebte das Publikum stets in Big Bands, z.B. bei Kurt Edelhagen, aber vor allem bei Maynard Ferguson, Woody Herman´s Herd und in der Clarke/Boland Big Band. Der Mann mit dem goldenen Horn schreibt die Arrangements selbst und führt seinen jeweiligen Klangkörper mit natürlicher Autorität und einem strahlenden Ton, der sich wie ein Lichtschweif durch das gesamte Programm zieht. Weitere Informationen

Di. 22.01. 21 Uhr

Dan Tepfer Trio

Dan Tepfer (p), Stephane Kerecki (b), Anne Paceo (dr)

"Komisch, dass man ihn hierzulande noch nicht kennt, diesen jungen Mann, der in der Stadt der Liebe zur Welt kam und im Big Apple lebt. Dabei hat er in Deutschland schon mal im Duo mit dem legendären Altsaxophonisten Lee Konitz getourt und seine Vita ist so imposant, dass man in der Heimat seines Lieblingsmusikers Johann Sebastian Bach längst etwas von ihm gehört haben müsste. So gewann Dan Tepfer 2006 in Montreux die Solo Piano Competition gegen heftige Konkurrenz und auch die ’American Pianists Association’ zeichnete den Klavierspieler aus. Der arbeitete bereits mit namhaften Dirigenten, tat sich an Elite-Anstalten wie der Royal Academy of Music als Pädagoge hervor, studierte nebenher mal eben Astrophysik (mit Abschluss natürlich) und veröffentlichte in kurzer Folge mehrere Alben, von denen es manch eines in Top-Ten-Listen amerikanischer Kritiker schaffte....Wir werden noch hören von Dan Tepfer in den nächsten Jahren." (Ssirus W. Pakzad) Gehört haben wir Dan Tepfer schon in München, im Matinee-Konzert beim BMW Jazz Award 2012. Es freut uns, ihn nun erstmals im Jazzclub Unterfahrt präsentieren zu können. Weitere Informationen

Mi. 23.01. 21 Uhr ECM artists in concert

Wolfert Brederode Quartet

Wolfert Brederode (p), Klaus Gesing (cl, bcl), Mats Eilertsen (b), Samuel Rohrer (dr, perc).

Melodiös. Lyrisch. Unangestrengt. Voller Poesie. Die Schönheit der Musik des Wolfert Brederode Quartets braucht einen aufmerksamen Hörer, um sich zu entfalten. Mitunter scheinen die Klänge fast beiläufig ihrer Wege zu gehen, bevor der Pianist Brederode oder der Klarinettist Klaus Gesing zarte Akzente setzen. Vervollständigt wird das Spiel durch eine hoch inspirierte Rhythmusgruppe, mit Bassist Mats Eilertsen und Schlagzeuger Samuel Rohrer, die sich hier frei entfalten können. Delikates und enorm differenziertes Rubato-Spiel ist eine Leidenschaft dieses filigran interagierenden Ensembles. Weitere Informationen

Do. 24.01. 21 Uhr Riviera

Jessica Gall

Jessica Gall (voc), Robert Matt (p), Johannes Feige (git), Andreas Henze (b), Martell Beigang (dr)

Ist es ein Geheimnis, dass einige der besten Songs der Pop- und Jazzgeschichte am Meer entstanden? Das gleißende Licht am Strand, das Glitzern der Wellen, die frische Meeresbrise beleben die Inspiration, öffnen die Räume der Vorstellungskraft… Für ihr aktuelles, drittes Opus "Riviera" hat sich die Berliner Sängerin Jessica Gall mit ihrem Produzenten Robert Matt durch Küstenszenerien von Florida bis zur Adria beflügeln lassen. Entstanden ist ein wunderbar intimes Meisterwerk aus Fernweh, Weite und Sehnsucht. Weitere Informationen

Fr. 25.01. 21 Uhr

Jerry Bergonzi Quartet

Jerry Bergonzi (sax), Tine Schneider (p), Sean Pentland (b), Sebastian Nay (dr)

Jerry Bergonzi hat auf seinem Instrument und als Saxophonlehrer Standards gesetzt. Das bestätigen über 30 Alben als Leader sowie ca. 100 weitere als Sideman (darunter die legendäre Aufnahme "Live at Montreux" mit Miles Davis und Quincy Jones) und seine international anerkannte Improvisiationsschule. Bekannt wurde er in den 1970ern an der Seite von Dave Brubeck, mit dem er in Musiktempeln wie der Carnegie Hall, dem Sydney Opera House und der Royal Festival Hall in London auf der Bühne stand. Seine Musik wird ihrer permanenten Dynamik, ihrer lyrischen Einführsamkeit, ihrer fein ziselierter Strukturen und eines nie versiegenden inneren Feuers wegen hoch gelobt. Bergonzi werden ein voller Klang und eine großartige Technik attestiert. Viele Kritiker feiern ihn als musikalischen Visionär. Bergonzi ist Professor am New England Conservatory, leitet Meisterkurse in den USA und Europa und geht regelmässig auf Tournee. Auf die Frage, ob er denn noch stets täglich üben würde, entgegnete der elffache Grammy-Gewinner Michael Brecker einst: "Solange es Jerry Bergonzi gibt, kann sich kein Tenor auf seinen Lorbeeren ausruhen!" Weitere Informationen

Sa. 26.01. 21 Uhr

The Scott DuBois Quartet

Scott DuBois (git), Gebhard Ullmann (ts, ss, bcl), Thomas Morgan (b), Kersten Osgood (dr)

Die New York Times bezeichnete Scott Dubois als einen Gitarristen, der langsam, aber sicher für Aufruhr in der internationalen Jazzszene sorgt. Ihm eilt zu Recht der Ruf eines melodisch sensiblen und zugleich experimentierfreudigen Gitarristen voraus - in seinem Spiel vereint er das Melodiöse eines Django Reinhardt, das Tempo eines John McLaughlin und die Innovation eines Egberto Gismonti. Ohrwurmjazz gelingt ihm mit ebenso grosser Genauigkeit wie komplex komponierte Musik oder ideenreiche Improvisation. Das Programm seines seit Jahren bestehenden Quartetts rankt sich um Stücke aus seiner Feder, die durch anspruchsvolle Eigenwilligkeit, spannende Stimmungen und starken Ausdruck bestechen. Als Bandleader wie als Komponist und Gitarrist stellt Scott DuBois unter Beweis, dass er die Fäden der komplexen Materie, an die er sich wagt, mit Lockerheit jederzeit zusammenzuhalten und diese Komplexität mit Feinsinnigkeit zu vereinen weiss. Gebhard Ullmann am Saxophon, Thomas Morgan am Bass sowie Kresten Osgood am Schlagzeug vereinen ihre musikalische Kreativität in einem Projekt, das spannender nicht sein kann und immer noch als Geheimtipp gilt. Weitere Informationen

Sa. 26.01. 23:30 Uhr

Club Diskographique

Von James Brown, Chic, Miles Davis, Jan Delay & Ella Fitzgerald über Guru, Lenny Kravitz, LaBrassBanda, Lift & Eric Prydz bis zu Gil Scott-Heron, St. Germain, Sting, Amy Winehouse und vielen anderen. Aufgelegt von Marc Trefz und visuell begleitet von Conni Lechner. Der Club Diskographique knüpft namentlich an die ersten Diskotheken in Europa an, die ab 1941 im Untergrund von Paris entstanden, als die französische Metropole von den Nazis besetzt war. Musikalisch geht die Reise des Club Diskographique mal ins Zeitgenössische, mal bis in die 70er Jahre zurück und bringt dabei tanzbare Perlen aus Dancefloor Jazz, Funk‘n Soul, Disco, Jazzrock, Jazzhop, Weltmusik und Ambient zum Klingen. Wir freuen uns, Dich bei gemütlicher Jazzclub-Atmosphäre und feiner Gastronomie zu begrüßen. Eine Sitzplatzreservierung ist nicht notwendig. Die nächsten Termine, immer samstags: 9. Februar und 23. März 2013. Weitere Informationen

So. 27.01. 19:30 Uhr

ArtSession

Ausstellungseröffnung “players“ von Martina Wald mit anschließender Jam Session unter Leitung von Tizian Jost (p), u.a. mit Gabor Bolla (sax), Henning Sieverts (b), Matthias Gmelin (dr)

Neu im Jazzclub Unterfahrt: Art meets Jazz. Ausstellungseröffnung und Jam Session verschmelzen zu einem Event, der ArtSession. Jazzmusiker begleiten die Präsentation von Werken zeitgenössischer Kunst, wodurch ein reizvoller Dialog entsteht. Der Eintritt ist frei. Die ArtSession findet alle zwei Monate ab 19:30 Uhr statt und bietet die Möglichkeit zu einem Schnupperabend in der Unterfahrt. Ab 21 Uhr sind wie gewohnt alle Einsteiger auf der offenen Bühne willkommen. Das Besondere heute: Art meets Jazz meets Poetry: Stefan Erhardt liest JAZZ-VERSE, die sprachliche Antwort auf Martina Wald! - Figurativ oder abstrakt: das ist bei den Zeichnungen von Martina Wald nicht so leicht zu beantworten. Am Schnittpunkt von Sehen, Hören und Empfinden kreiert sie eine Linie, die – ganz abstrakt – Töne und Rhythmus einfängt. Und wie durch Zauber ist am Ende doch der Musiker mit seinem Instrument zu erkennen, im Augenblick des Musik-Werdens. Jazz pur! Martina Wald lebt abwechselnd in Frankfurt/Main und auf einer kleinen Insel vor der Küste Floridas. Weitere Informationen

Mo. 28.01. 21 Uhr Big Band Night - The funky side of things

The Jazz Big Band Association Vol. 8

Klaus Graf, Florian Riedl (as), Axel Kühn, Christof Hörmann (ts), Norbert Emminger (bs), Nemanja Jovanovic, Franz Weyerer, Florian Jechlinger, Sebastian Strempel (tp), Jürgen Neudert, Erwin Gregg, Uli Käthner, Eberhard Budziat (tb), Heinrich Wulff (git), Chris Gall (p), Andi Kurz (b), Christoph Holzhauser (dr)

The Jazz Big Band Association „The funky side of things“ Die Jazz Big Band Association vereint in Ihrer dritten Saison einige der herausragendsten Jazzmusiker Deutschlands, die sowohl als Bandleader wie auch als gefragte Sidemen bereits sehr bekannt sind. Die Namen der Bandmitglieder lesen sich wie ein „who is who“ der Big Band Szene und man kennt sie nicht nur aus den Big Bands von SWR, HR und WDR, dem Sunday Night Orchestra, der Thilo Wolf Big Band und dem Jazzfactory Orchestra. Der Schlagzeuger Christoph Holzhauser spielt beispielsweise auch bei der Münchner Brassband Moop Mama, und der Saxophonist Axel Kühn ist seit vielen Jahren bei Günter Grünwalds Freitagscomedy im BR zu sehen. Technisch brilliant und mit Ihren hervorragenden Solisten spielt die Band Arrangements aus dem Repertoire von weltbekannten Arrangeuren wie Bert Joris, Bob Florence und Sammy Nestico, einem der Arrangeure der Count Basie Big Band. Heute lassen wir aber auch bei Big-Band Rock-Funk-Klassikern der 70er Jahre die Beine des Publikums zappeln. Das Motto unseres heutigen Programms "The Funky Side of Things“ bringt uns zurück in den Sound der groove – orientierten Big Bands - Let the music talk to you! Featuring: Saxophone: Klaus Graf, Florian Riedl (as), Axel Kühn, Christof Hörmann (ts), Norbert Emminger (bs). Trumpets: Franz Weyerer, Florian Jechlinger, Nemanja Jovanovic, Sebastian Strempel. Trombones: Jürgen Neudert, Erwin Gregg, Eberhard Budziat, Uli Käthner. Gitarre: Heinrich Wulff. Piano: Chris Gall. Bass: Andi Kurz. Drums: Christoph Holzhauser Weitere Informationen

Di. 29.01. 21 Uhr highlight

James Blood Ulmer Black Rock Experience feat. Queen Esther

James Blood Ulmer (git, voc), Queen Esther (voc), Charles Burnham (violin), G. Warren Benbow (dr)

Er ist ein Grenzgänger, der mit seiner Gitarre eine ungeheure Energie aufbaut. James "Blood" Ulmer lässt keine stilistischen Grenzen gelten, spielt schroffen Blues, kantigen Funk, harten Rock. Er spielte mit Musikern wie Paul Bley, Joe Henderson und Ornette Coleman. Mit letzterem arbeitete er an der Entwicklung der "Harmolodic Music". Nun ist er zu seinen Blues-Wurzeln zurückgekehrt, und selten klingt das altehrwürdige Genre “Blues“ so authentisch wie bei ihm. James "Blood" Ulmer meldet sich mit seinem aus den 90er Jahren bekannten „Black Rock Trio“, jetzt um die Blues- und Jazz-Lady Queen Esther zum Quartett erweitert, auf den Bühnen Europas zurück. Mit dem für ihn so typischen schroffen Gitarrensound verbindet er erdigen, tief empfundenen Blues mit Funk und Black Rock. Weitere Informationen

Mi. 30.01. 21 Uhr

Absage: TANN

Dirk Häfner (git), René Bornstein (b), Demian Kappenstein (dr)

Liebe Musikfreunde, liebe Gäste, leider musste die Band TANN ihr Konzert bei uns im Club aus gesundheitlichen Gründen sehr kurzfristig heute Mittag absagen. Der Jazzclub Unterfahrt bleibt heute am Mi. den 30. Januar geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Ihr Team vom Jazzclub Unterfahrt Weitere Informationen

Do. 31.01. 21 Uhr The Norway of Jazz Extended N° 46

Friends & Neighbors

Thomas Johansson (tp), André Roligheten (ts, bcl), Oscar Grönberg (p), Jon Rune Strøm (b), Tollef Østvang (dr)

Sie gehören zur neuen, jungen Generation der norwegischen Jazzmusiker. Sie berufen sich auf alten Traditionen im akustischen Jazz und spielen eine energetische, melodisch inspirierte neue Form des „Free Jazz“. Musiker wie Ornette Coleman, Archie Shepp, Pharoah Sanders and John Carter zählen zu ihren Vorbildern. Und doch lässt sich in ihren Eigenkomposition eine neue, moderne Klangfarbe entdeckt. Die Lust am Experiment und am Musizieren stehen an erster Stelle. Die Musiker von Friends & Neighbors sind auch Badmitglieder von Team Hegdal, Frode Gjerstad Trio, Albatrosh, Cortex und All Included. "The Norway of Jazz Extended" findet mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin, dem Königlich Norwegischen Konsulat München und Bayerngas statt. Weitere Informationen

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