Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Dez 2014 | Feb 2015

Programm Januar 2015

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Do. 01.01. 21 Uhr

geschlossen

Fr. 02.01. - Sa. 03.01. 21 Uhr

max.bab

Max von Mosch (sax), Benedikt Jahnel (p), Benny Schäfer (b), Andi Haberl (dr)

Unser Programm 2015 wird von einer Formation eröffnet, die uns ans Herz gewachsen ist. max.bab aus dem Münchner Süden ist ein kleines Wunder: Seit ihrer Gründung vor über zehn Jahren hat sich die ehemalige Schülerband zu einer der herausragendsten jungen deutschen Jazzbands entwickelt. Eine großartige Erfolgsgeschichte mit über vierhundert Konzerten, darunter Auftritte mit Charlie Mariano, Wolfgang Muthspiel und David Friedman, Gastspiele bei Festivals wie JazzBaltica und dem Montreal Jazzfestival - und sieben CDs unter eigenem Namen. "Musikalische Geschichten, in deren Melodien man sich verlieren und verlieben kann, wo man am Anfang einer jeder der Kompositionen nicht weiß, wo sie einen am Ende hinführen. Ist das noch Jazz? Ja doch! Aber auch Klassik und Pop und Soul und ... Im Grunde genommen einfach ein großartiges Stück Musik." (Magazin Klenkes) Weitere Informationen

So. 04.01. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Carolyn Breuer (sax)

Als Tochter des renommierten Jazz-Posaunisten Hermann Breuer wurde die Münchner Saxofonistin Carolyn Breuer bereits in eine Welt der Musik und des Jazz geboren. Sie studierte am Konservatorium in Hilversum, Niederlande, und arbeitete über einen längeren Zeitraum in New York, u.a. mit George Coleman, Tine Schneider und Ingrid Jensen. Es folgte eine äußerst aktive Phase mit Preisen, Tourneen sowie zwei gelobten Alben. 1999 wird sogar eine Saxophonmodell des bekannten Saxophonherstellers VMI nach ihr benannt: das Carolyn Breuer Signature Model. Im Jahr 2000 gründete sie ihr eigenes Plattenlabel "NotNowMom!-Records". Nach einer längeren Pause kehrte sie 2013 mit "Four Seasons Of Life" (NotNowMom!) zurück – ein emotionales Album, das den Lauf des Lebens musikalisch umsetzt. Carolyn freut sich auf eine musikalisch offene und spaßige Jam Session in der Unterfahrt! Weitere Informationen

Mo. 05.01. 21 Uhr Big Band Night

The Uptown Jazz Orchestra

Franz Weyerer, Nemanja Jovanovic, Florian Jechlinger, Albrecht Huber (tp), Christoph Hörmann, Evan Tate (as), Alexander von Hagke, Matthieu Bordenave (ts), Wolfgang Roth (bs), Uli Käthner, Lukas Jochner, Auwi Geyer (tb), Claus Raible (p), Ernst Techel (b), Matthias Gmelin (dr)

Eine Big Band zum Klingen zu bringen, das ist für nahezu jeden Jazzmusiker, als ginge ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung. Es verlangt aber neben Visionen und Teamgeist auch eine gehörige Portion Mut. Dass sich das Uptown Jazz Orchestra um Leader und Trompetensolisten Franz Weyerer in den vergangenen Jahren zu einer außergewöhnlichen Großformation nicht nur in der Landeshauptstadt, sondern im gesamten süddeutschen Raum gemausert hat, spricht ohne Zweifel für die Ausnahmestellung und Qualität der beteiligten Musiker. Ohne in schwülstige Nostalgie zu versinken, verleiht die Band jedem Song mit präzisen Bläsertutti, virtuosen Soli und farbenreichen Arrangements ein groovendes, unverwechselbares Gesicht. Weitere Informationen

Di. 06.01. 21 Uhr

Triazz & Roth feat. Alexandrina Simeon

Alexandrina Simeon (voc), Wolfgang Roth (sax, cl, fl), Thomas Wecker (git), Heiko Jung (b), Dietmar Hess (dr)

Die in Augsburg lebende und schaffende bulgarische Jazz-Sängerin Alexandrina Simeon begeistert mit ihrer kräftigen, facettenreichen und gleichermaßen einfühlsamen Stimme schon seit vielen Jahren deutschland- und europaweit ihr Publikum. "Ihre Stimme kann druckvoll agieren, sich in Wehmut verlieren oder himmelhoch jauchzen. Sehr abwechslungsreich." (JazzThing) Bei diesem Konzert wird sie von der Münchner Formation TRIAZZ & Roth begleitet und präsentiert dabei ein abwechslungsreiches Programm aus ihren eigenen Kompositionen und ausgesuchten Standards. Dazwischen tragen TRIAZZ & Roth einige Kompositionen aus ihrem eigenen Instrumental-Repertoire bei. Weitere Informationen

Mi. 07.01. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Céline Bonacina Trio

Céline Bonacina (sax), Olivier Carole (b), Hary Ratsimbazafy (dr)

Ab ihrem 8. Lebensjahr studierte Céline Musik in verschiedenen Schulen in Frankreich und spezialisierte sich dann in Pariser Big Bands auf Baritonsaxofon. Nach ihrem Diplom zog sie nach La Réunion, wo sie sieben Jahre an der regionalen Musikhochschule unterrichtete. Der melting pot La Reunión und seine vielfältigen Rhythmen inspirierten sie auch musikalisch. Während dieser Zeit performte sie mit ihrer eigenen Band auf diversen Festivals im Indischen Ozean und trat als Gast des kubanischen Pianisten Omar Sosa auf. Zurück in Frankreich veröffentlichte sie 2005 ihr erstes Album "Vue d'en haut", das sie auf der Insel aufgenommen hatte. Ihre Kompositionen, mit Bariton-, Alt- und Sopransaxofon interpretiert, wurden von der französischen Jazzpresse begeistert aufgenommen. Auch ihr zweites Album "Way of life" (ACT) fand international große Anerkennung. Das Magazin Fono Forum schrieb enthusiastisch: "Was Céline Bonacina aus dem Baritonsaxofon an Sound und musikalisch gestalterischer Formgebung herausholt, ist schlichtweg sensationell." Ihr zweites ACT-Album "Open Heart" erscheint 2013. Und der Titel ist auch hier Programm: Die verschiedenen Einflüsse ihrer bisherigen Karriere gehen dank ihrer Leidenschaft und eben Offenherzigkeit eine harmonische Verbindung ein. Diese musikalische Harmonie zeigt sie meist im Trio, aber auch im Quartett. Zu Gast ist sie in diesen unterschiedlichen Formationen auf den wichtigsten europäischen Festivals. In letzter Zeit spielte sie unter anderem mit Andy Sheppard, Lars Danielsson, Michael Wollny, Leszek Mozdzer, Wolfgang Haffner und Nguyên Lê. Weitere Informationen

Do. 08.01. 21 Uhr

Nikolas Anadolis Trio

Nikolas Anadolis (p), Simon Tailleu (b), Jonas Burgwinkel (dr)

Nikolas Anadolis wurde 1991 in Thessaloniki, Griechenland, geboren. Bereits im zarten Alter von vier Jahren begann er, auf dem Klavier zu improvisieren. Es folgten Unterricht und Studium in klassischem Klavier und Jazz-Piano sowie zahlreiche renommierte Musikpreise. Er komponierte Stücke für Solo-Klavier, im Duo mit Saxophon, Piano-Trios, Bläser- und Streicherensembles sowie für Big Bands. Man kommt fast nicht umhin, ihn als Wunderkind zu bezeichnen; auch die Presse feiert ihn als "Alleskönner am Klavier, der über schier unbegrenzte pianistische Fähigkeiten verfügt und mit ungebändigter Spiellust auftrumpft." (Rhein-Neckar-Zeitung) Gemeinsam mit dem deutschen Schlagzeug-Ass Jonas Burgwinkel und dem französischen Bassisten Simon Tailleu präsentiert sich heute Abend ein internationales Trio zwischen virtuoser Eleganz und schwindelerregender Spontanität. Weitere Informationen

Fr. 09.01. 21 Uhr BR Jazzclub Live - BR Jazzclub Live

Matthias Lindermayr Quintett

Matthias Lindermayr (tp), Azhar Kamal (git), Tim Allhoff (p), Andi Kurz (b), Andi Haberl (dr)

Im Jazz ist alles drin, zumindest beim neugegründeten Matthias Lindermayr Quintett: Von Radiohead bis Björk, von Miles Davis bis Nils Petter Molvær. Eine Musik mit Liebe zur Freiheit und zur Melodie. Diese Musik bricht aus, trägt einen davon, wirft einen um und baut einen zugleich auf. Lindermayr widmet sich seinen Themen fast wie ein Sänger. Er formt die Töne mit seiner Trompete, lässt sie wachsen und aufblühen. Der 27-jährige Münchner Trompeter und Bandleader ist seit seiner Jugend für vieles zu haben, besonders für gute Musik. Er war Sänger und Gitarrist einer Rockband, hatte jahrelang klassischen Klavierunterricht, studierte an der Münchner Hochschule für Musik und Theater, ist Preisträger des Biberacher Jazzpreises und des Kurt Maas Awards. Er hat großartige Jazzkompositionen geschrieben und zählt zu den spannendsten jungen Trompetern der deutschen Szene. Mit einem Vollstipendium konnte er Ende 2014 am Berklee College in Boston Erfahrungen sammeln und jetzt präsentiert er seine neue CD "Lang Tang" mit neuer Band. Live in der Unterfahrt und live auf BR-Klassik. Das zweite Set der Band wird in der Jazztime ab 23.05 Uhr übertragen. Das ist die 4. Ausgabe der BR-Klassik Sendereihe "BR Jazzclub live". Jazz wird hier so präsentiert, wie er sein soll: Direkt und lebendig! Weitere Informationen

Sa. 10.01. 21 Uhr

Thomas Faist Quintet

Thomas Faist (sax), Filip Wisniewski (git), Walter Lang (p), Henning Sieverts (b), Rick Hollander (dr)

Der Saxophonist Thomas Faist präsentiert sein neues Programm: Eigenkompositionen vorgetragen von einem wundervoll ausbalancierten und geschmackvoll interagierenden Quintett. Schon seit vielen Jahren ist Faist in der europäischen Jazzszene präsent. Er spielte auf mehreren internationalen Festivals, z. B. Paris, Zürich, Lugano, Aspen und Jakarta, er war in Südamerika auf Tour und arbeitete als Sideman und Big-Band-Musiker mit etlichen Berühmtheiten des Jazz zusammen. Unter eigenem Namen hat er bisher drei CDs veröffentlicht, die vor allem auch seine Arbeit als Komponist dokumentieren. Die Rhythmusgruppe besteht aus den drei langjährigen Bandenmitgliedern und Spitzenmusikern der europäischen Jazzszene Walter Lang, Thomas Stabenow und Rick Hollander. In der Frontline zusammen mit Thomas Faist spielt der junge Gitarrist Filip Wisniewski, ein vielversprechender Newcomer der Szene. Weitere Informationen

So. 11.01. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Carolyn Breuer (sax)

Als Tochter des renommierten Jazz-Posaunisten Hermann Breuer wurde die Münchner Saxofonistin Carolyn Breuer bereits in eine Welt der Musik und des Jazz geboren. Sie studierte am Konservatorium in Hilversum, Niederlande, und arbeitete über einen längeren Zeitraum in New York, u.a. mit George Coleman, Tine Schneider und Ingrid Jensen. Es folgte eine äußerst aktive Phase mit Preisen, Tourneen sowie zwei gelobten Alben. 1999 wird sogar eine Saxophonmodell des bekannten Saxophonherstellers VMI nach ihr benannt: das Carolyn Breuer Signature Model. Im Jahr 2000 gründete sie ihr eigenes Plattenlabel "NotNowMom!-Records". Nach einer längeren Pause kehrte sie 2013 mit "Four Seasons Of Life" (NotNowMom!) zurück – ein emotionales Album, das den Lauf des Lebens musikalisch umsetzt. Carolyn freut sich auf eine musikalisch offene und spaßige Jam Session in der Unterfahrt! Weitere Informationen

Mo. 12.01. 21 Uhr Big Band Night

munich modern jazz orchestra

Gabriel Keogh, Max Rammler, Sepp Schmölz, Stefan Kreminski (tp), Markus Krämer, Michael Ehlen, Peter Feurer, Hannes Mück (tb), Márk Pusker, Dieter Winter, Klaus Nachtweyh, Klaus Rapp, Heike Schneider (sax/woodwinds), Philipp Kaufmann (b), Stefan Radtke (p), Max Bucher (dr)

Das munich modern jazz orchestra hat sich dem modernen Big Band Jazz von Hard- und Postbop bis zu zeitgenössischen Titeln verschrieben. Darunter finden sich Eigenkompositionen, aber auch Repertoire von Jazzgrößen wie Herbie Hancock, Wayne Shorter, Maria Schneider und weiteren. Lyrische Themen und großartige Soundsheets wechseln mit extremer Hardbop-Power à la Don Menza oder Art Blakey. Die komplexe Metrik der Kompositionen von Hank Levy und Don Ellis wird in selten gespielten Arrangements zu neuem Leben wiedererweckt. Es versteht sich von selbst, dass dieses exzellente Repertoire nur von sehr engagierten Musikern bewältigt werden kann. Der Zuhörer darf eine interessante Big Band Night erwarten, die ihn in ein Spannungsfeld zwischen allen musikalischen Extremen des modernen Bigband-Jazz führen wird. Hinter dem musikalischen Konzept stehen zwei Bandleader, der Münchner Pianist und Komponist Stefan Radtke und der Tenorsaxofonist Klaus Nachtweyh. Weitere Informationen

Di. 13.01. 21 Uhr

Olivier Py - Birds of Paradise

Olivier Py (sax), Jean-Philippe Morel (b), Franck Vaillant (dr)

Die Kompositionen des Saxofonisten Olivier Py beruhen auf der Sammlung von Vogelgesängen, die der Komponist Olivier Messiaen angelegt hat. Und man hört sie allerseits, die Vögel, auffliegend aus dem Saxofon des Leaders, über den zugleich nervösen und geschmeidigen, ungeheuer einfallsreichen Grundstrukturen des Rhythmus-Gespanns. In verblüffender Leichtigkeit mit Rhythmen, Harmonien, Timbres und Formen jonglierend, entfaltet das Trio den unerschöpflich scheinenden Reichtum seines gleichwohl begrenzten Rohmaterials. Weitere Informationen

Mi. 14.01. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Jesse Davis - Martin Zenker Quintet

Jesse Davis (as), Damon Brown (tp, flh), Paul Kirby (p), Martin Zenker (b), Billy Hart (dr)

Dieses internationale Quintett brilliert mit dem legendären Schlagzeuger Billy Hart und einem Giganten am Altsaxophon, Jesse Davis. Davis startete diese Kooperation gemeinsam mit einem der aktivsten deutschen Bass-Spieler, Martin Zenker, der derzeit in Ulan Bator, Mongolei, lebt und arbeitet. Komplettiert wird die Combo durch Paul Kirby am Piano. Weitere Informationen

Do. 15.01. - Fr. 16.01. 21 Uhr

Albie Donnelly's SUPERCHARGE

Albie Donnelly (voc, ts), Thorsten Heitzmann (tb, back-voc), Jürgen Wieching (bs, back-voc), Roy Herrington (git, voc), Sascha Kühn (org, p), Wolfgang Diekmann (b), Uwe Petersen (dr)

Im Jahr 1973 gründete der Liverpooler Bandleader Albie Donnelly mit einem Haufen lokaler Musikerkollegen die Band Supercharge, um dem allgegenwärtigen "Mersey-Beat" eigene Musik entgegenzusetzen. Rhythm’n’Blues, Soul, Funk und jede Menge englischer Humor zeichnen die erste Plattenproduktion "Between Music And Madness" aus. Jahrzehnte unter Hochspannung, ein langanhaltender Ruf für überdrehte Turboshows auf nicht endenden Tourneen - Energien hat diese Band ständig verbraucht und freigesetzt. Nach 40 Jahren "on the road" ist die Formation allerdings alles andere als eine Rentnercombo. Albie Donnelly - Mr. Supercharge - ist immer noch die Coolness in Person. Mit den bewährten Attributen Vollbart, dunkel-getönter Brille und auf Hochglanz polierter Glatze ausgestattet, ist er am Tenorsaxofon nicht nur künstlerisch eine Sensation. Supercharge findet wieder zurück zum kraftvollen Rhythm’n’Blues der alten Tage: Baritonsax, Posaune, Gitarre, Keyboards, Bass, Drums – fette Arrangements sind dabei garantiert. Und doch lässt das aktuelle Programm zwischen all dem Tempo und kaum nachlassender Rasanz Platz für Feinheiten. Bläsersätze im Swingglanz, wabernde Hammondsounds, wohldosierter Klamauk und immer wieder Roy "the Boy" Herrington als völlig enthemmter Gitarrenirrer - ein Spaß für sich. Weitere Informationen

Sa. 17.01. 21 Uhr CD Release

Till Martin Quintet - The Gardener

Till Martin (ts), Andreas Höricht (vl), Christian Elsässer (p), Henning Sieverts (b, cello), Bastian Jütte (dr)

Sie bewegen sich zwischen Kammermusik, auf den Spuren Duke Ellingtons, nehmen Anleihen des Impressionismus, der Folklore, sowie eine grosse Schippe modernen Jazz. Die selten gehörte Kombination von dunkel schimmernder klassischer Bratsche und Tenorsaxofon erzeugt dabei einen ganz eigenen Reiz und unterstreicht den wohligen Charakter, den diese unkonventionelle und organische Klangsprache verströmt. Neben dem Kreislauf vom Werden und Vergehen, dem die Musik maßgeblich nachspürt, zeichnet sie in der Annäherung an die Gärtnerfigur des Kriminalromans das Bild einer widersprüchlichen und zutieftst unberechenbaren Gestalt. Das klingt so lyrisch zart wie impulsiv und wird, getragen vom traumwandlerischen Zusammenspiel des namhaft besetzten Quintetts, immer wieder von einem leisen Humor durchzogen. Weitere Informationen

So. 18.01. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Carolyn Breuer (sax), mit: Helmut Kagerer (git), Ernst Techel (b), Matthias Gmelin (dr)

Als Tochter des renommierten Jazz-Posaunisten Hermann Breuer wurde die Münchner Saxofonistin Carolyn Breuer bereits in eine Welt der Musik und des Jazz geboren. Sie studierte am Konservatorium in Hilversum, Niederlande, und arbeitete über einen längeren Zeitraum in New York, u.a. mit George Coleman, Tine Schneider und Ingrid Jensen. Es folgte eine äußerst aktive Phase mit Preisen, Tourneen sowie zwei gelobten Alben. 1999 wird sogar eine Saxophonmodell des bekannten Saxophonherstellers VMI nach ihr benannt: das Carolyn Breuer Signature Model. Im Jahr 2000 gründete sie ihr eigenes Plattenlabel "NotNowMom!-Records". Nach einer längeren Pause kehrte sie 2013 mit "Four Seasons Of Life" (NotNowMom!) zurück – ein emotionales Album, das den Lauf des Lebens musikalisch umsetzt. Carolyn freut sich auf eine musikalisch offene und spaßige Jam Session in der Unterfahrt! Weitere Informationen

Mo. 19.01. 21 Uhr Big Band Night

U.M.P.A. Jazz Orchestra feat. special guests: Joe Haider, Dusko Goykovich & Julio Barbosa

Gesamtleitung: Claus Reichstaller

Das Sonderkonzert und Wiederholungskonzert "Jazz in Concert" des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München steht ganz im Zeichen der Neugründung des Jazz Archivs innerhalb des Instituts. In dem neuen Archiv werden Kompositionen und Arrangement von Jazzern, die in München leben oder gelebt haben, gesammelt, größtenteils handelt es sich um Originalhandschriften. Diese Kompositionen stehen dann der Big Band und den Ensembles des Jazz Instituts für spätere Aufführungen zur Verfügung. So tragen beispielsweise Jazzgiganten wie Dusko Goykovich, Joe Haider und Julio Barbosa Material zu dem Jazzarchiv bei: Sie erarbeiteten während eines Jazz Workshops Mitte Dezember 2014 mit Studierenden des Jazz Instituts Kompositionen und Arrangements, die präsentiert wurden und anschließend in den Bestand des Archivs übergegangen sind. Bei »Jazz in Concert«, einem jährlich stattfindenden Highlight im Konzertprogramm des Jazz Instituts der Hochschule, wurden, neben anderen Werken, Ausschnitte aus den neu erarbeiteten Werken aufgeführt. Bei dem Wiederholungskonzert im Rahmen der Big Band Night in der Unterfahrt musizieren Studierende des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München und das U.M.P.A. Jazz Orchestra. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Claus Reichstaller. Weitere Informationen

Di. 20.01. 21 Uhr CD Release

Chris Gall - Piano Solo

Chris Gall (p)

Chris Gall hat wie kaum ein anderer deutscher Pianist in der letzten Zeit die Stilgrenzen des Jazz konsequent und originell erweitert. Mit Jazz, Indie-Rock und Weltmusik begeisterte er das Publikum vom Jazzfestival Montreux bis zur JazzBaltica. Selbst das große britische Fachmagazin Jazzwise wurde auf ihn aufmerksam und schreibt: "Chris Gall provides evidence that jazz is alive and kicking in Germany." Fast zeitgleich zu seinem Tour-Start als Special-Guest bei Quadro Nuevo’s neuem Programm „Tango!“, die er auf ihrer Reise nach Buenos Aires begleitete und bei den Aufnahmen als Pianist, Komponist und Arrangeur mitwirkte, erscheint nun Chris Galls erste Piano-Solo-CD. Es sind fast ausnahmslos Eigenkompositionen, die er speziell für das Solo-Klavierspiel geschrieben hat. "Es ist faszinierend, Elemente von Minimal Music mit ihren vielschichtigen und hypnotisierenden Mustern mit den Klangfarben des Impressionismus und der Freiheit der Improvisation zusammen zu bringen", sagt Gall. Hätten sich Eric Satie, Keith Jarrett und Steve Reich im Studio getroffen - so ähnlich hätte ihr Album wohl geklungen. Weitere Informationen

Mi. 21.01. 21 Uhr The Norway of Jazz No° 73

Terje Rypdal Trio

Terje Rypdal (git), Stale Storløkken (hammond b3), Paolo Vinaccia (dr)

Terje Rypdal war bereits ein etablierter Rock- und Popgitarrist in Norwegen, als er Ende der 60er Jahre begann, gemeinsam mit Saxofon-Legende Jan Garbarek Jazzimprovisation für sich zu entdecken. Mit dem Garbarek Quartet und dem Album "Afric Pepperbird" startete auch Rypdals prägende Zusammenarbeit mit ECM, die sich bis heute in zahlreichen Live- und Studioprojekten fortsetzt. Rypdal beschäftigte sich zunehmend mit der Musik zeitgenössischer Avantgarde-Komponisten wie György Ligeti und Krzysztof Penderecki und vertiefte seine Arbeit als klassischer Komponist für u.a. fünf Symphonien, zwei Opern sowie diverseste Auftragskompositionen. Diese musikalische Bandbreite und seine Abenteuerlust für unterschiedlichste Projekte machen deutlich, dass sein Stil kaum einzuordnen ist und er Genregrenzen immer wieder zu verwischen sucht. Mit seinem oft verzerrten E-Gitarrenspiel hat er Klänge in den modernen Jazz eingebracht, die üblicherweise eher im Rock zu finden waren. Mit dem italienischen Drummer Vinaccia und dem norwegischen Keyboarder Storløkken formiert Rypdal ein kontrastreiches Trio: Storløkkens Fähigkeit, wechselhafte, subtile wie dramatische Soundscapes zu schaffen verschachtelt sich mit Vinaccias herausragendem Spiel, und lässt trotzallem Raum für Rypdals unübertroffene Kunstfertigkeit, sich in und durch diesen Klangteppich zu schlängeln. Weitere Informationen

Do. 22.01. 21 Uhr

Natalie John

Natalie John (voc), Paul Kirby (p), Sean Pentland (b), Manuel Weyand (dr)

Die amerikanische Jazz-Sängerin und Komponistin debütiert in Europa mit dem nach ihr benannten Album "Natalie John". Gemeinsam mit dem britischen Pianisten Paul Kirby, dem amerikanischen Bassisten Sean Pentland und dem deutschen Drummer Manuel Weyand verwebt sie komplexe Harmonien und Rhythmen mit eingängigen Backbeats und herzzerreißenden Melodien und porträtiert auf diese Weise Geschichten von verlorenen Lieben und Neuanfängen. Weitere Informationen

Fr. 23.01. 21 Uhr

Stefanie Boltz - Love, Lakes & Snakes

Stefanie Boltz (voc), Paulo Morello (git), Sven Faller (b), Christoph Huber (dr)

"Die Vocal-Lady hat sich und ihren Sound gefunden", schreibt der Merkur über Stefanie Boltz. Und dieser Sound hat es in sich. Ihr Solo-Debut "Love, Lakes & Snakes" ist ein atmosphärisches Kleinod aus sehr persönlichen Eigenkompositionen, die man am treffendsten als Acoustic Pop bezeichnen könnte. Die Musik ist ebenso nuancenreich und dynamisch wie ihre Stimme. Von intim hauchend bis kraftvoll und bluesig anpackend, von seelenvoll schwebend bis cool groovend: Stefanie Boltz erzählt gefühlvolle Geschichten, die unter die Haut gehen. Weitere Informationen

Sa. 24.01. 21 Uhr ACT Jazz Night

The Scott DuBois Quartet

Scott DuBois (git), Gebhard Ullmann (ts, bcl), Thomas Morgan (b), Kresten Osgood (dr)

Der US-amerikanische Jazzgitarrist, Komponist und Bandleader Scott DuBois hat mit seinem Quartett bereits mehrere erfolgreiche Alben aufgenommen. Die CD "Black Hawk Dance" erhielt im Downbeat Magazin 5 Sterne. DuBois ist nicht nur wichtiger Protagonist der New Yorker Jazzszene, sondern tourte auch durch diverse Clubs und Festivals in Nordamerika und Europa. 2005 wurde er zum Halbfinalisten der Thelonious Monk Jazz Competition gewählt. Die Fachpresse lobte ihn als "besten zeitgenössischen Jazzgitarristen" (Tomajazz), seine Musik als "außergewöhnlich...makellos, ein perfektes Juwel" (Cadence Magazine). Das Quartett performt DuBois' originelle, zukunftsweisenden Kompositionen mit dem Fokus auf Gruppenimprovisation, Interaktion und dem Unvorhersehbarem. Heute Abend wird die Combo DuBois' neueste Kompositionen uraufführen, die in den nächsten Tagen für ACT aufgenommen werden. Weitere Informationen

So. 25.01. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Carolyn Breuer (sax)

Als Tochter des renommierten Jazz-Posaunisten Hermann Breuer wurde die Münchner Saxofonistin Carolyn Breuer bereits in eine Welt der Musik und des Jazz geboren. Sie studierte am Konservatorium in Hilversum, Niederlande, und arbeitete über einen längeren Zeitraum in New York, u.a. mit George Coleman, Tine Schneider und Ingrid Jensen. Es folgte eine äußerst aktive Phase mit Preisen, Tourneen sowie zwei gelobten Alben. 1999 wird sogar eine Saxophonmodell des bekannten Saxophonherstellers VMI nach ihr benannt: das Carolyn Breuer Signature Model. Im Jahr 2000 gründete sie ihr eigenes Plattenlabel "NotNowMom!-Records". Nach einer längeren Pause kehrte sie 2013 mit "Four Seasons Of Life" (NotNowMom!) zurück – ein emotionales Album, das den Lauf des Lebens musikalisch umsetzt. Carolyn freut sich auf eine musikalisch offene und spaßige Jam Session in der Unterfahrt! Weitere Informationen

Mo. 26.01. 21 Uhr Big Band Night

Swingin' Jazz Ensemble

Sabine Finkernagel (voc), Stephan Bergmann, Helmut Gloßner, Willi Bollmann, Sabine Finkernagel (tp), Kai Ruckhaberle, Bernhard Gruber, Georg Acker (tb), Lothar Ringmayr, Andrea Hartmann (as), Günther Hartmann (ts), Leif-Erik Dahlem (bs), Günther Wagenpfeil (b), Holger Scheffels (p), Enno Strauß (dr)

Die SJE Big Band präsentiert seit über 20 Jahren originalen Big Band Sound. Namhafte Jazzgrößen wie Dusko Goykovich, Claudio Roditi oder Nicolas Simion prägten als Gastsolisten und Dozenten maßgeblich den Sound dieser Band. Unter der Leitung des Saxophonisten und Arrangeurs Lothar Ringmayr führt die Band mit Swingklassikern, Rock- und Funkgrooves, Latin Music und gefühlvollen Balladen durch ein aufregendes Jahrhundert der Musik– und Jazzära. Die SJE Big Band ist dabei nicht nur ein fester Bestandteil in den Konzertprogrammen namhafter Jazzclubs, sondern ist auch regelmäßig auf verschiedenen Festivals (Landesgartenschau) oder als Swing-Tanzband (Schrannenhalle, Cats Corner) zu hören. Weitere Informationen

Di. 27.01. 21 Uhr Stargastspiel

James Blood Ulmer

James Blood Ulmer (git), Calvin Jones (b), Aubrey Dayle (dr)

James Blood Ulmer, einer der ausdrucksstärksten Gitarristen überhaupt, ist der unangefochtene Hüter der Flamme der "Harmolodic"-Bewegung, gegründet von Ornette Coleman. Ulmer nimmt die Grundlagen des Harmolodic und wendet sie nach Belieben bei jedem Genre an, das er verfolgt: von Rootsy Americana, Hyper Funk, Hendrix inspiriertem kosmischen Blues bis Rock. Ein Mann, der weiß, was er tut. Er spielt Gitarre in seiner eigenen unnachahmlichen Art. Es ist nicht gerade Blues-Gitarre, zumindest nicht im Sinne der urbanen Blues-Traditionen der 50er Jahre. Das gleiche gilt für seinen Gesang und sein Songwriting. Wie Hendrix vor ihm, flirtet er mit Blues, gibt sich ihm aber selten ganz hin. James Blood Ulmer ist "das fehlende Glied zwischen Jimi Hendrix und Wes Montgomery einerseits zwischen P-Funk und Mississippi Fred McDowell auf der anderen." (Greg Tate, Village Voice) Weitere Informationen

Mi. 28.01. 21 Uhr

Raffaele Casarano & Mirko Signorile

Raffaele Casarano (sax), Mirko Signorile (p)

Frischer aber warmer Sound weht aus Apulien! Raffaele Casarano, Zögling von Paolo Fresu, und Mirko Signorile, von Enrico Rava entdeckt und gefördert, gehören der jüngsten Generation der an außerordentlichen Talenten reichen Jazznation Italien an. "Noé" (auf Hebräisch: Stille) heißt die bei Fresus Label Tŭk Music erschienene CD des Quartetts Raffaele Casarano & Locomotive, und diese melodisch feine mediterrane, narrative Hommage an den durch ländliche Tradition und moderne Emigration gezeichneten Süden Italiens stellen nun die beiden in der intimeren akustischen Duo-Version vor. Ein lyrisches Manifesto, in dem Casarano, Mitspieler von Größen wie Gian Maria Testa, Gianluca Petrella, Manu Katché oder Nguyen Le, mit seinen hier onirisch stillen und stilistisch immer neuen Eigenkompositionen sein Saxophon erzählen, singen, weinen, aufschreien, aber zuletzt hoffnungsvoll lachen lässt. Weitere Informationen

Do. 29.01. 21 Uhr Highlight

Impossible Gentlemen

Gwilym Simcock (p), Mike Walker (git), Steve Rodby (b), Adam Nussbaum (dr)

In der anglo-amerikanischen Jazz-Übergruppe The Impossible Gentlemen treffen die international renommierte britische Klaviersensation Gwilym Simcock, Salford-Gitarrist Mike Walker und die amerikanischen Bass- und Schlagzeug-Superstars Steve Rodby und Adam Nussbaum zusammen – "eine Vierer-Ehe, die im Himmel geschlossen wurde" (The Jazz Breakfast). Wie es bei Superstar-Combos häufig der Fall ist, kommen diese vier Ausnahmemusiker eher selten zusammen. Und so ist ein Abend mit diesen 'unmöglichen Herren' ein ganz besonderer, ein magischer Moment. Weitere Informationen

Fr. 30.01. - Sa. 31.01. 21 Uhr Desordem E Progresso

Hotel Bossa Nova

Liza da Costa (voc), Alexander Sonntag (b), Tilmann Höhn (git), Wolfgang Stamm (dr, perc)

Latin Jazz so herzerwärmend und verführerisch wie ein Sommertag am Meer? Da sind Sie bei Hotel Bossa Nova auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Das Jazzquartett, das in diesen Tagen mit "Desordem e Progresso" bereits sein fünftes Studioalbum veröffentlicht, hat den Bossa Nova zum Zentralgestirn seines musikalischen Universums erklärt. Seitdem ist es Hotel Bossa Nova gelungen, dem brasilianischen Bossa Nova stets neue Facetten abzugewinnen. So bindet die Formation recht mühelos, aber ungemein versiert portugiesischen Fado, Samba-Motive und afrokubanische Rhythmen in ihre zauberhaft poetischen und bei aller Komplexität doch immer sphärisch-leichten Latin-Jazz-Kreationen ein. Hotel Bossa Nova, "deren ausgereifte Stücke das Zeug haben, internationale Standards zu werden" (Jazzthetik), zählen mittlerweile zu den herausragenden Vertretern einer europäischen Lesart des Bossa Nova. Weitere Informationen

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