Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Dez 2015 | Feb 2016

Programm Januar 2016

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 01.01. 21 Uhr

Geschlossen

Sa. 02.01. 21 Uhr

Matthias Bublath’s Hammond B3 Band

Matthias Bublath (hammond b3), Thorsten Skringer (sax), Hanno Busch (g), Christian Lettner (dr)

Der Münchner Organist, Pianist und Komponist Matthias Bublath entwickelt vielseitige Projekte, die Jazz, Blues, Funk, Gospel aber auch lateinamerikanische Rhythmen beinhalten. In fast zehn Jahren als freischaffender Musiker in New York City nutzte er die Möglichkeit, mit Bands aller Stilrichtungen zu arbeiten. Seine Vielseitigkeit und Groove-Kompetenz kommen auch in seinen Bandprojekten und acht Einspielungen unter eigenem Namen zum tragen. Besonderen Stellenwert nimmt seine Arbeit als Hammond B3 Organist ein. In melodiestarken Eigenkompositionen bezieht er sich auf den Sound der Genreklassiker des "Organ Jazz", wagt aber auch ungewöhnliche Stilwendungen und Klangkombinationen. Mit der Hammond B3 liefert Matthias Bublath zudem ein kraftvolles Fundament für seine neu formierte Organ Band: dabei ist der aufregende und inspirierende Kölner Gitarrist Hanno Busch sowie der eindrucksvolle Saxofonist Thorsten Skringer. Das Quartett komplettiert der Schlagzeuger Christian Lettner, der als einer der besten seines Fachs gilt. Weitere Informationen

So. 03.01. 21 Uhr

Jam Session mit Florian Brandl

Florian Brandl (tp)

Der vielseitige Münchner Trompeter Florian Brandl fühlt sich in zahlreichen Stilen heimisch. Die Bühne teilte er bereits mit Sam Rivers, Don Byron, Franco d'Andrea, Johannes Enders, Gary Smulyan, Gábor Bolla und Dusko Goykovich. Sein Anliegen ist es, eine musikalische Geschichte mit Tiefe, Bedeutung, Sinn, Herzblut und Feeling zu erzählen. Er freut sich auf spontanes Musizieren mit vielen Einsteigern und einem jazzbegeisterten Publikum. Weitere Informationen

Mo. 04.01. 21 Uhr Big Band Night

The Uptown Jazz Orchestra

Franz Weyerer, Albrecht Huber, Nemanja Jovanovic, Florian Jechlinger (tp), Christoph Hörmann, Evan Tate (as), Alexander von Hagke, Matthieu Bordenave (ts), Wolfgang Roth (bs), Roman Sladek, Lukas Jochner, Auwi Geyer (tb), Tizian Jost (p), Ernst Techel (b), Matthias Gmelin (dr)

Eine Big Band zum Klingen zu bringen ist für nahezu jeden Jazzmusiker, als ginge ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung. Es verlangt aber neben Visionen und Teamgeist auch eine gehörige Portion Mut. Dass sich das Uptown Jazz Orchestra um Leader und Trompetensolist Franz Weyerer in den vergangenen Jahren nicht nur in der Landeshauptstadt, sondern im gesamten süddeutschen Raum zu einer außergewöhnlichen Großformation gemausert hat, spricht ohne Zweifel für die Qualität der beteiligten Musiker. Die Band verleiht jedem Song durch präzise Bläsertutti, virtuose Soli und farbenreiche Arrangements ein groovendes, unverwechselbares Gesicht. Weitere Informationen

Di. 05.01. 21 Uhr

Le Bang Bang

Stefanie Boltz (voc), Sven Faller (b)

Ob auf großen Bühnen oder in intimen Clubs - Le Bang Bang beweisen, dass eine Stimme und ein Bass mehr als ausreichend sind, um ein abendfüllendes Programm zu zaubern. Mit ihren mal knisternd-gefühlvollen, mal zupackend-groovenden Interpretationen machen sie sich Klassiker der Jazz- und Song-Tradition genauso zu eigen wie ihre fantasievollen Eigenkompositionen. Die Spannbreite ihrer stimmlichen Ausdrucksmöglichkeit hat Stefanie Boltz bisher eine vielseitige Karriere beschert. Sie war u.a. Mitglied der preisgekrönten Acappella-Formation 'Slixs', die mittlerweile mit Bobby McFerrin auf Tour ist, sowie der Vocal Girl Group 'The Croonettes'. Seit ihrem gefeierten Debut als Songwriterin mit 'Love, Lakes & Snakes' 2014 ist sie neben 'Le Bang Bang' auch mit ihrem Quartett auf Tour. Sven Faller, ihr Partner am Bass, war über Jahre Teil der New Yorker Jazz-Szene. Neben seiner Arbeit als Bandleader begleitete er zahlreiche namhafte Künstler wie Charlie Mariano, Bobby Watson, Robbie Ameen, Konstantin Wecker, Scott Hamilton, Don Menza, Larry Coryell und Chico Freeman. "Ein echter Knaller. Bang!" (BR) Weitere Informationen

Mi. 06.01. 21 Uhr

Andreas Schaerer & Münchner Philharmoniker

Andreas Schaerer (voc, comp), Wolfgang Zwiauer (b), Traudel Reich (Violine), Beate Springorum (Viola), Sissy Schmidhuber (Violoncello), Matthias Ambrosius (Klarinette), Julie Campiche (Harfe)

Andreas Schaerer vollbringt veritable stimmliche Kunststücke, ja Höchstleistungen, die ihn zu einem Erforscher der menschlichen Stimme werden lassen. Egal, ob es sich hierbei um Jazz oder Theatralik, Human Beat Box oder Noise-Art, morbide Polka, schräge Ballade, Instrumentalakrobatik oder einfach "nur" ein Feuerwerk an Originalität und Innovation handelt - ihm zuzuhören ist immer ein unvergessliches Klangerlebnis. Die Bühne betritt Andreas Schaerer mit Mitgliedern der Münchner Philharmoniker, mit denen ein Konzert der ganz besonderen Art entsteht, widmen sie sich doch in ihrem Programm dem Thema "Verstehen in der Musik". Sie führen uns über die Grenzen des Jazz hinaus, um eine Begegnung zwischen Jazz und E-Musik herzustellen. Auch in diesem Jahr findet dieses Konzert in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat München, der Münchner Volkshochschule sowie den Münchner Philharmonikern statt. Weitere Informationen

Do. 07.01. 21 Uhr CD-Präsentation 'December'

Klemens Marktl New York Sextet

Michael Erian (sax), Lenart Krečič (sax), Vid Jamnik (vib), Marko Črnčec (p), Milan Nikolić (b), Klemens Marktl (dr, comp)

Das 'Klemens Marktl New York Sextet' ist eine Produktion um die gerade neu aufgenommene, fünfte CD 'December' des österreichischen Drummers Klemens Marktl, die während seines letzten New York Aufenthalts im April 2015 in Queens eingespielt wurde (Fresh Sound New Talent). Sie beinhaltet ausschließlich seine Eigenkompositionen bzw. Arrangements. Marktl konnte für diese Einspielung einige der renommiertesten Musiker der dortigen und internationalen Jazzszene gewinnen, so sind hier Seamus Blake, John Ellis, Aaron Goldberg, Joe Locke und Harish Raghavan zu hören. Für seine jetzt anstehende Europatournee hat Marktl einige der renommiertesten Musiker der Jazzszene Österreichs, Sloweniens und Serbiens zusammengestellt, um in voller Sextett-Formation seine neu komponierte Musik zu präsentieren. Weitere Informationen

Fr. 08.01. 21:15 Uhr BR Jazzclub Live - CD-Präsentation 'Wise Men Can Be Wrong'

Nils Wogram Root 70

Nils Wogram (tb), Hayden Chrisholm (sax), Matt Penman (b), Jochen Rückert (dr)

Der BR Jazzclub Live findet bereits zum siebten Mal in Kooperation mit BR-Klassik in der Unterfahrt statt. Für das Publikum ist es immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis, die Live-Atmosphäre dieser Radio-Sendereihe mitzuerleben, sobald der BR aus der Unterfahrt das zweite Set live in seiner Jazztime von 23:05 bis 0:00 Uhr für alle Zuhörer zu Hause überträgt. Das Konzert beginnt daher auch erst ab ca. 21:15 Uhr.
Nach der erfolgreichen Veröffentlichung 'Root 70 with Strings' im Oktober 2013 und zahlreichen Konzerten in dieser Besetzung steht nun das 'Root 70 Quartett' wieder im Mittelpunkt der aktuellen Arbeit Nils Wograms. Im Herbst 2015 ist sein neues Album mit der Bearbeitung von Standards erschienen, zudem arbeitet Wogram für seine Band inzwischen an neuen Stücken unter dem Arbeitstitel 'Follow Your Heart'. Ähnlich wie bereits beim Album 'Listen to Your Woman' schreibt er der 'Root 70' die Musik auf den Leib, und wie immer steht auch hier der Anspruch im Vordergrund, sinnliche Musik mit Innovationsanspruch zu erschaffen. Weitere Informationen

Sa. 09.01. 21 Uhr 'Special Relativities'

Heinz Sauer & Daniel Erdmann Quartett

Heinz Sauer (ts), Daniel Erdmann (ts), Johannes Fink (b), Christophe Marguet (dr)

Jeder für sich sind sie zwei profilierte Individualisten, die nun zusammen gefunden haben. Jazzpublizist Hans-Jürgen Schaal nennt Heinz Sauer "die unbeugsame Instanz des deutschen Jazz", die sich aus dem Schatten der amerikanischen Idole freispielte und seitdem ihren eigenen Weg geht – bis heute kompromisslos, wie im improvisierenden Duo mit Michael Wollny. Über Daniel Erdmann sagt der Jazzkritiker Wolf Kampmann, er besitze das "Mangelsdorff-Gen", habe er doch ebenfalls das Bedürfnis, in jeden einzelnen Ton Tiefe, Bedeutung und Brisanz zu legen. Deutlich zu hören, wenn sich Erdmann und das Trio 'Das Kapital' mit der Musik Hanns Eislers auseinandersetzen. Jetzt tritt Erdmann mit Heinz Sauer in einen lebendigen Dialog. Sauer fände den Blick zurück wohl eher "unproduktiv". Daher haben die beiden Instrumentalkollegen mit Bassist Johannes Fink und Schlagzeuger Christophe Marguet ein eigenes Koordinatensystem entworfen. Die Grundlinien: expressive Melodiösität, narratives Klang-Vokabular und die Lust am freien Spiel der Fantasie. Weitere Informationen

So. 10.01. 21 Uhr

Jam Session mit Andrea Hermenau (voc, p)

Andrea Hermenau (voc, p), Peter Cudek (b), Tim Collins (dr)

Die Münchner Pianistin und Sängerin Andrea Hermenau, die aktuell mit ihrem eigenen Quartett und dem Trio 'Die Drei Damen' auf sich aufmerksam macht, "...gehört zu jenem neuen deutschen Fräuleinwunder, das derzeit die Männerbastion Jazz schleift. Es kommt hier zusammen, was sich in Jahren verdichtet hat: das harmonisch versierte, melodisch getragene Klavierspiel; der immer mehr auf das Wesentliche konzentrierte, sehr weiche und schöne Gesang und schließlich das staunenswert rhythmische Gefühl der einst auch als Perkussionistin auftretenden Andrea Hermenau." (SZ) Sie freut sich auf spontanes Musizieren mit vielen Einsteigern und einem jazzbegeisterten Publikum. Weitere Informationen

Mo. 11.01. 21 Uhr Big Band Night

Klaus von Heydenaber Big Band

Peter Tuscher, Franz Weyerer, Johannes Schneider, Rich Laughlin (tp), Franz Schledorn, Leo Gmelch, Peter Palmer, Jürgen Neudert (tb), Florian Riedl, Bettina Meier (as), Claus Koch (ts), Alexander von Hagke (ts, fl), Silvan Kaiser (bs, bcl), Klaus von Heydenaber (p), Andreas Kurz (b), Matthias Gmelin (dr), Annette Neuffer (voc)

Der Münchner Komponist und Pianist Klaus von Heydenaber schloss 2009 seine musikalische Ausbildung in der Jazzabteilung der Kunstuniversität Graz ab. Seitdem konzentriert er sich auf die Komposition von Bühnenmusiken in Zusammenarbeit mit verschiedenen Theatern im deutschsprachigen Raum, u.a. dem Schauspielhaus Hamburg und dem Theater Basel. Viele der dabei entstandenen Kompositionen hat er 2013 für Big-Band arrangiert und sein eigenes Jazz-Orchester gegründet, welches seitdem regelmäßig in der Unterfahrt zu hören ist. Mit jedem Konzert kommen neue Kompositionen hinzu, die sich klar zu einer intensiv-pulsierenden Swingstilistik mit deutlichen Affinitäten zur Cabarét- und Varietémusik der 30er Jahre bekennen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt derzeit außerdem auf der Vertonung einiger Shakespeare-Sonette. Die Münchner Jazzsängerin Annette Neuffer erweist sich hierbei als äußerst souveräne und einfühlsame Interpretin. Weitere Informationen

Di. 12.01. 21 Uhr

Vana Gierig Group - special guest: Shinobu Honda

Vana Gierig (p), Shinobu Honda (voc), Matthew Parrish (b), Marcello Pellitteri (dr)

Vana Gierig zählt zu den renommiertesten Pianisten und Komponisten der New Yorker Jazz-Szene. Seine Virtuosität und sein musikalisches Konzept beeindrucken sein Publikum immer neu. Als der legendäre Bassist Eddie Gomez ihn bei einem dreitägigen Auftritt als 'Outstanding Next Generation Pianist' im Iridium Club in New York vorstellte, folgte umgehend sein Durchbruch mit ausverkauften Shows im Blue Note und einem Konzert mit Dionne Warwick. Vana war musikalischer Leiter, Komponist und Pianist für Regina Carters Album 'Paganini: After a Dream' (Verve/Universal). Er war stark involviert in dieses geradezu historische Projekt - das einzige Instrumental-Album, welches Rang 1 der Billboard Charts erreichte. Neun Jahre war er festes Mitglied des Regina Carter Quintetts. In der Unterfahrt präsentiert er heute sein aktuelles Album 'Making Memories' und die Sängerin Shinobu Honda, die ihre Stimme wie ein Instrument in die Band einbringt und dabei teilweise die Klarinetten-Parts übernimmt, die von Vana ursprünglich für Paquito D'Rivera geschrieben wurden. Weitere Informationen

Mi. 13.01. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Gwilym Simcock

Gwilym Simcock (p)

Chick Corea nennt ihn ein „Original, ein kreatives Genie“ und Jamie Cullum erklärt ihn zu „unserem besten jungen Klavierspieler“: Der in London lebende Waliser Gwilym Simcock zählt unzweifelhaft zur Speerspitze des europäischen Jazz. Seinen Durchbruch schaffte Simcock 2011 mit seiner Solo-Klaviereinspielung 'Good Days at Schloss Elmau'. Als eines der 12 besten Alben Großbritanniens wurde sein ACT-Debüt für den prestigeträchtigen Mercury Prize nominiert, dem wichtigsten Genre übergreifenden Musikpreis Großbritanniens. Damit stand Simcock in einer Reihe mit Weltstars wie z. B. der Sängerin Adele. Was Kritik und Publikum an ihm fasziniert: Wie ein Hai frisst sich Simcock durch die Meere der Musikgeschichte. Wer genau hinhört, wird Anklänge finden an Mozart, Bach, Chopin, Ravel, Gershwin oder Ligeti, ebenso wie an Shearing, Monk, Evans, Peterson und natürlich an Jarrett. Simcock ist aber kein Eklektiker, er ist ein Neo-Romantiker, der aus allen Einflüssen - von der Klassik bis zu Jazz-Standards - wogende und wirbelnde Elegien kreiert, die vor Einfällen und Eskapaden nur so strotzen. Weitere Informationen

Do. 14.01. 21 Uhr Pirouet Artists Live - CD-Präsentation 'Grund'

Christian Lillinger

Tobias Delius (sax), Pierre Borel (sax), Achim Kaufmann (p), Christopher Dell (vib), Robert Landfermann (b), Jonas Westergaard (b), Christian Lillinger (dr, comp)

Christian Lillinger gehört zu den herausragenden deutschen Musikern der jungen Jazz- und Improvisationsmusik-Szene. Einen "vollkommen neuen Typus des Jazz-Schlagzeugers" nannte ihn die 'Berliner Zeitung'. Doch Lillinger ist nicht allein Instrumentalist, sondern auch Komponist mit ganz eigenen Vorstellungen - ein Musiker, der seine fein ausdifferenzierte Spielweise auf seine Band überträgt, bei der er mit vielen Nuancen der Instrumentierung und der Klanggestaltung arbeitet. 'Grund' ist Lillingers Wunsch-Projekt, ein "Organismus, der keine Kompromisse abverlangt". Viel zu entdecken gibt es in dieser Musik, die nicht unbedingt einfach ist, aber auf ungemein reichhaltige Art zeigt, dass es sich für den Hörer sehr lohnen kann, Hürden zu überwinden. Eine hochkomplexe Schönheit entsteht in seiner Musik, bei der sich Stück für Stück immer mehr herausstellt, dass sie von einer hingebungsvollen Empfindsamkeit geprägt ist. Und die so vertrackt virtuos sein kann, dass einem der Atem stockt. Weitere Informationen

Fr. 15.01. 21 Uhr

Arturo O’Farrill and the Afro Latin Jazz Octet

Arturo O’Farrill (p), Ivan Renta (ts), Jim Seeley (tp), Rafi Malkiel (tb), Carlo de Rosa (b), Carly Maldonado (perc, bongos), Tony Rosa (congas), Vince Cherico (dr)

Geboren in Mexiko, wuchs der Pianist und Komponist Arturo O'Farrill in New York City auf. Von 1979 bis 1983 war er Mitglied der Carla Bley Big Band. In den Jahren danach widmete er sich verstärkt seiner Solo-Karriere und spielte u.a. mit Dizzy Gillespie, Steve Turre, Freddy Cole, The Fort Apache Band, Lester Bowie, Wynton Marsalis und Harry Belafonte. Sein Debüt-Album 'Una Noche Inolvidable' mit dem Afro Latin Jazz Orchestra erhielt 2006 auf Anhieb eine Grammy Award Nominierung. Das Folgealbum 'Song for Chico' gewann schließlich 2009 einen Grammy für das beste Latin Jazz Album. Mit seinem 'Arturo O’Farrill and his Afro Latin Jazz Octet' entfacht er ein musikalisches Feuerwerk. Weitere Informationen

Sa. 16.01. 21 Uhr

Anne Mette Iversen Quartet + 1

John Ellis (sax), Peter Dahlgren (tb), Danny Grissett (p), Anne Mette Iversen (b), Otis Brown III (dr)

Die Dänische Jazz-Bassistin und Komponistin Anne Mette Iversen gehört zu den derzeit spannendsten Bass-Stimmen im Jazz. Iversen lebte und arbeitete zwischen 1998 und 2012 in NYC, bis sie nach Berlin zog. Bereits sechs Alben sind unter ihrer Leitung entstanden, ihr jüngstes Werk 'So Many Roads' schaffte es auf Downbeat’s, The Village Voice’s und The New York City Jazz Record’s 'Best of 2014' Liste. Für 2016 ist sie von der Norrbotten Big Band in Sweden als 'Composer in Residence' berufen worden. Mit ihrem Quartett + 1 besucht sie zum ersten Mal die Unterfahrt. Zu ihrem Quartett gehört kein Geringerer als der begnadete Pianist Danny Grissett, u.a. festes Bandmitglied in Tom Harrells Quintett. Der Saxofonist John Ellis arbeitete bereits mit Größen wie John Patitucci, Dr. Lonnie Smith oder MacArthur Fellow, und Ausnahme-Drummer Otis Brown III spielte regelmäßig mit Esperanza Spalding, Joe Lovano oder Terence Blanchard. Als +1 featurn sie den Schwedischen Ausnahme-Posaunisten Peter Dahlgren. Weitere Informationen

So. 17.01. 20:00 Uhr

ArtSession

"Colour Concert" - Ausstellungseröffnung mit Malerei von Petra Aniol und Brosi Ambros sowie anschließender Jam Session unter der Leitung von Andrea Hermenau (voc, p)

Ein Maler, eine Malerin. Technisch, stilistisch und thematisch könnte ihre Malweise nicht unterschiedlicher sein: Brosi Ambros bevorzugt die figurative Darstellung, Petra Aniol hat sich ganz der Abstraktion zugewandt. Über die Farbpalette gehen ihrer beider Arbeiten Beziehungen ein, die im Spannungsverhältnis von figurativer und abstrakter Malerei eine reizvolle Ausstellungsaussage erzeugen. Dieses "colour concert" schlägt überdies eine bildhafte Brücke zum ewigen Jazzthema "Komposition - Improvisation". - Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung lädt die Pianistin und Sängerin Andrea Hermenau zur Jam Session auf die offene Bühne. Weitere Informationen

Mo. 18.01. 21 Uhr Big Band Night

Triad Big Band

Christoph Naleppa, Florian Helming, Sandra Wolf, Jörg Schneider, Jörg Schneider (sax), Vincent Eberle, Jimmy Polivka, Steffen Wolf, Max Rammler (tp), Thomas Braun, Wolfgang Christandl, Birgit Braun, Gottfried Herrmann (tb), John Paiva (g), Jane Knieper (p), Raphael Jaklitsch (b), Joachim Bolte (dr), Marie Brandis (voc)

Die Original Triad Big Band setzt sich zusammen aus Lehrern und Freunden des Kulturvereins 3klang e.V. sowie aus bekannten Musikern der Münchner Jazz-Szene. Unter der Leitung des Trompeters Heinz Dauhrer präsentiert die Band seit nunmehr 12 Jahren mitreißende Arrangements aus Swing, Latin und Modern Jazz - von Ellington über Bernstein bis hin zu Earth, Wind and Fire Arrangements. Den instrumentalen Sound der Band bereichert die Jazzsängerin Marie Brandis. Weitere Informationen

Di. 19.01. 21 Uhr

Generations - Fred Wesley, Leonardo Corradi, Tony Match

Fred Wesley (tb), Leonardo Corradi (org), Tony Match (dr)

Nach Jahren der Zusammenarbeit mit James Brown und George Clinton etablierte sich Fred Wesley als einer der Architekten des Funk. Er startete ein Projekt, das seine Wurzen im Jazz hatte, seinen Blick aber in die Zukunft richtete: Generations ist ein Projekt, das den 70-jährigen Wesley an der Posaune präsentiert, er neben sich aber Raum lässt für den 21-jährigen Organisten Leonardo Corradi aus Italien und den 42-jährigen französischen Drummer Tony Match. Drei Musiker, die zusammenkommen, um dem souligen Jazz des legendären Organisten Jimmy Smith Tribut zu zollen. Weitere Informationen

Mi. 20.01. 21 Uhr The Norway of Jazz No° 84 ECM Artists in Concert

Ketil Bjørnstad

Ketil Bjørnstad (p)

Ketil Bjørnstad zählt zu den bedeutendsten Pianisten Norwegens. Sein melodiöses Spiel fußt auf Elementen der europäischen Konzertmusik, aber auch auf einem großen, durch den Jazz inspirierten Improvisationsvermögen. Seine Kompositionen wurden u.a. in Filmen von Jean-Luc Godard oder Ken Loach verwendet. Obwohl man Ketil Bjørnstad allgemein dem Jazz zurechnet - er selbst sieht dies durchaus nicht so eindeutig - liegen seine Wurzeln doch in der Klassik. So debütierte er 1969 mit Bartóks drittem Klavierkonzert beim Osloer Philharmonischen Orchester. Und lang sah es so aus, als würde Ketil Bjørnstad bei der Klassischen Musik bleiben, wäre er nicht in die pulsierende Jazz-Szene Oslos geraten. Der ihm neue, spielerische Ansatz der Jazzmusiker brachte den damals Achtzehnjährigen von seiner vorgezeichneten Bahn ab. Dadurch sei ihm klar geworden, was er wirklich wolle: eigene Musik schreiben und spielen. Weitere Informationen

Do. 21.01. 21 Uhr

Johanna Borchert

Johanna Borchert (voc, p), Peter Meyer (g), Jonas Westergaard (b, moog), Moritz Baumgärtner (dr)

Wie man Pop und Avantgarde zusammenbringt, demonstriert auf höchst eindrucksvolle Weise die Berliner Sängerin, Pianistin, Songwriterin und Komponistin Johanna Borchert. Im Oktober 2014 veröffentlichte sie ihr erstes, hochgelobtes Songalbum 'FM Biography' (Enja), für das sie im Mai 2015 den ECHO Jazz in der Kategorie 'Sänger/Sängerin des Jahres national' gewann. "Zehn Räume voller Geheimnisse" umschreibt das Hamburger Abendblatt ihre zehn atmosphärischen, kunstvoll arrangierten Songs, die in der Tradition passionierter Querdenkerinnen wie Laurie Anderson und Björk stehen. Live erweitert die Musikerin das Programm durch Improvisationen und akustische Klangspielereien am Flügel, die sie gekonnt durch pointierte elektronische Effekte ergänzt. Das Album hat sie zusammen mit den Musikern Fred Frith, Julian Sartorius und Shahzad Ismaily eingespielt. Und auch für die Live-Konzerte versammelt sie eine Traumbesetzung um sich: als Band-Leaderin gibt sie den Ton bei Gesang, am Flügel und Synthie an, Moritz Baumgärtner sitzt an den Drums, Bassist Jonas Westergaard sorgt auch für die Backing-Vocals, und Gitarrist Peter Meyer kreiert berauschende, soghafte Klangflächen. Weitere Informationen

Fr. 22.01. 21 Uhr The Norway of Jazz No° 85 ECM Artists in Concert - CD-Präsentation 'River Silver'

Michel Benita Quintet Ethics feat. Eivind Aarset

Michel Benita (b, comp), Mieko Miyazaki (koto, voc), Eivind Aarset (g, electronics), Matthieu Michel (tp, flh), Philippe Garcia (dr, sampler)

Mit fast 60 Jahren kann Michel Benita auf eine erfolgreiche Laufbahn zurückblicken, und auch die kommenden Jahre kündigen sich perspektivreich an: Seine langfristigen Projekte mit Marc Ducret, François Jeanneau, Aldo Romano, Nguyên Lê und Peter Erskine zählen zu den nennenswerten Erfolgen des europäischen Jazz der letzten 20 Jahre. Kürzlich konnte man sich an der Seite von Vincent Peirani, Michael Wollny sowie von Adam Baldych wieder an seinen feinen Phrasierungen und Folkakzenten erfreuen. Vor vier Jahren machte das erste Werk seiner neuen Formation mit Namen 'Ethics' von sich reden - eine Art europäisches All-Star-Ensemble, in dem Benita mit so starken Persönlichkeiten wie Mieko Miyazaki, Eivind Aarset, Philippe Garcia und Matthieu Michel zusammenspielt. Das gleiche Team war Anfang 2015 im Studio, um mit ECM ein neues Album aufzunehmen. Das Resultat dieser Aufnahmen präsentieren sie heute in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Sa. 23.01. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Rigmor Gustafsson

Rigmor Gustafsson (voc), Daniel Karlsson (p), Martin Höper (b), Chris Montgomery (dr)

Die Konzerte Rigmor Gustafssons sind erfüllt von der großen musikalischen und thematischen Vielfalt ihres Repertoires und ihrer unverwechselbaren Stimme. Die Spezialität der studierten Jazzsängerin und Grammy-Gewinnerin ist Scat. Eine Form des Gesangs, die lautmalerisch instrumentale Phrasen nachahmt, beispielsweise Elemente aus dem Instrumentalstil der umgebenden Musiker. Gelassen und selbstsicher fügt sich ihr elegantes Timbre in die nuancenreiche Klangwelt ihrer wundervoll spielenden Band ein. Mal ersetzen ihre Gesangslinien eine Gitarre, mal gleiten sie zum Träumen verleitend durch die Klänge des Klaviers oder wetteifern in schnellen Läufen mit dem Schlagzeug. Gustafsson und ihre Begleiter kosten alle Möglichkeiten aus und spannen in Konzerten den großzügigen Bogen von Uptempo-Nummern, über klassischen Swing, leichten Bossa- und kernigen Soul-Nummern zu schrägem Neo-Blues und melancholischen Balladen. Weitere Informationen

So. 24.01. 21 Uhr

Jam Session mit Andrea Hermenau (voc, p)

Andrea Hermenau (voc, p), Peter Cudek (b) Shinya Fukumori (dr)

Die Münchner Pianistin und Sängerin Andrea Hermenau, die aktuell mit ihrem eigenen Quartett und dem Trio 'Die Drei Damen' auf sich aufmerksam macht, "...gehört zu jenem neuen deutschen Fräuleinwunder, das derzeit die Männerbastion Jazz schleift. Es kommt hier zusammen, was sich in Jahren verdichtet hat: das harmonisch versierte, melodisch getragene Klavierspiel; der immer mehr auf das Wesentliche konzentrierte, sehr weiche und schöne Gesang und schließlich das staunenswert rhythmische Gefühl der einst auch als Perkussionistin auftretenden Andrea Hermenau." (SZ) Sie freut sich auf spontanes Musizieren mit vielen Einsteigern und einem jazzbegeisterten Publikum. Weitere Informationen

Mo. 25.01. 21 Uhr Big Band Night

U.M.P.A. Jazz Orchestra feat. The Music of Hector Martignon - 'The Big Band Theory'

Die Musik von Hector Martignon steht im Mittelpunkt dieser Big Band Night. Der weltweit gefeierte Jazzpianist, Komponist, Arrangeur und Produzent – seit Herbst 2015 auch Dozent am Jazz Institut – ist in den unterschiedlichsten musikalischen Genres zuhause: Klassik, Crossover, Jazz, Weltmusik, Rock, Pop, Musical und Filmmusik. Weltweit ist er künstlerisch mit Größen wie Ray Barretto, Paquito D’Rivera, Gato Barbieri, Steve Turre, Don Byron und Tito Puento verbunden und war der Pianist im berühmten New Yorker „Project America“ von Max Roach. Im Rahmen eines Workshops am Jazz Institut der Hochschule für Musik und Theater München hat das U.M.P.A. Jazz Orchestra sein neues Programm 'The Big Band Theory' einstudiert und präsentiert es heute in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Di. 26.01. 21 Uhr Pirouet Artists Live

Pablo Held Trio - 10 Year Anniversary Tour

Pablo Held (p), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr)

Das Pablo Held Trio ist derzeit eine der lebendigsten und bedeutendsten Formationen des europäischen Jazz. Es überschreitet die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation, indem es auf Festlegungen – also eine Abfolge von Themen und einem vorgezeichneten Weg, diese zu präsentieren – bei Konzerten verzichtet. Das Risiko radikaler Spontaneität verleiht dem Trio seit Jahren Flügel, so dass es zum Modell einer Ästhetik geworden ist, welche man nur bei wenigen Künstlern findet. Die Kohäsion des Pablo Held Trios beruht auf Freundschaft und auf dem schöpferischen Willen, beständig Neuland zu betreten. Das künstlerische Gewicht und die Eigenständigkeit der drei Ausnahmemusiker ist Anziehungspunkt für einen wachsenden Kreis kongenialer Musiker des europäischen und amerikanischen Kontinents, die das Trio häufig erweitern. Die Zusammenarbeit mit dem Münchner Label Pirouet Records ist für die Entfaltung dieser Gruppe von unschätzbarer Bedeutung und auf nunmehr sieben CDs dokumentiert. „One oft the great groups in music today.“ (John Scofield) Weitere Informationen

Mi. 27.01. 21 Uhr

James Carter Organ Trio

James Carter (sax), Gerard Gibbs (hammond B3), Alex White (dr)

James Carter ist bereits seit über 20 Jahren eine der treibenden Kräfte der gegenwärtigen Jazzszene. Sein Spiel ist tief in der afroamerikanischen Kultur des 20. Jahrhunderts verwurzelt. Mit unerschöpflichem Ideenreichtum, fast schon beängstigender Energie und atemberaubender Technik bewaffnet, gelingt es ihm, die Tradition des Saxophons im Jazz zu präsentieren und durch seinen in die Zukunft gerichteten Blick zugleich ins 21. Jahrhundert zu verlängern. Daher kürte ihn das britische Magazin 'Hif-Fi UK' nicht zu Unrecht zum "modernen Saxophon-Gott". Weitere Informationen

Do. 28.01. 21 Uhr

Lutzeier/Magnusson - Two Horns/Two Strings

Michael Lutzeier (sax), Christian Magnusson (tp), Paul Brändle (g), Andreas Kurz (b), Holger Nell (dr)

Der junge Trompeter Christian Magnusson ist Kosmopolit: Sohn schwedischer Eltern, geboren in Japan, wuchs er in der französischen Schweiz auf und lebt jetzt in der Metropole Berlin. Er spricht viele Sprachen, darunter aber eine besonders fließend: Jazz! Magnusson ist ein Trompeter, der es versteht seinem Instrument auch sanfte, melodische Linien zu entlocken, ohne daß das trompeten-übliche Attacca zu kurz kommt. Mit Michael Lutzeier, wohl nicht nur hierzulande einem der besten Baritonsaxofonisten, verbindet ihn eine langjährige musikalische Freundschaft. Folgten die beiden zunächst den Spuren von Gerry Mulligan und Chet Baker, entwickelten die beiden Musiker mittlerweile ein eigenständiges Programm, das mutig und melodisch, spielerisch und swingend die Grenzen der Jazz-Tradition auslotet. Kontrapunktische Finessen mischen sich mit Straight-Ahead Groove und facettenreiches Ensemble-Spiel kontrastiert mit solistischer Come-What-May Improvisation. Mit Paul Brändle an der Gitarre kommt ein beachtliches Nachwuchstalent zum Zug, Andy Kurz am Kontrabass ist derzeit einer der meistgefragtesten Bassisten im Deutschen Raum und, last but not least, komplettiert der kompromisslos swingende Berliner Schlagzeuger Holger Nell das Quintett. Weitere Informationen

Fr. 29.01. 21 Uhr

Jazzmeia Horn

Jazzmeia Horn (voc), Carlton Holmes (p), Wolfram Derschmidt (b), Dusan Novakov (dr)

Eine äußerst bemerkenswerte, junge Sängerin aus Dallas gibt heute ihr Debut in der Unterfahrt, von der Jon Hendricks sagte: “Jazzmeia is one of the greatest vocalists I’ve heard in 40 years.” Mit ihren erst 23 Jahren hat sich Jazzmeia “Jazz” Horn bereits die Anerkennung und Reputation der Jazz-Community New Yorks erarbeitet. Ihr Name spricht für sich, und zahlreiche Auszeichnungen wie der 'The Rising Star Award' zeigen die Richtung ihrer Karriere an. Ihr Soul, ihr Jazz-Idiom und ihr „story-telling“ brachten ihr Vergleiche mit Größen wie Betty Carter, Sarah Vaughan oder Nancy Wilson ein. Und wann immer man sich auf Festivals umhört, herrscht einhellige Meinung: der Auftritt Jazzmeia Horns zählte zu den Highlights. Die Sängerin strotzt vor Energie, bezieht sich auf die großen Diven Abbey Lincoln und Betty Carter, singt Coltranes 'Giant Steps' mit unfassbarer Leichtigkeit, und ihr Scatgesang ersetzt eine ganze Brigade Bläser. Am Ende liegen ihr die Zuhörer zu Füßen. Mitte November erst gewann sie den renommierten 'Thelonious Monk Institute International Jazz Vocals Competition' und entfachte dort Begeisterungsstürme. Weitere Informationen

Sa. 30.01. 21 Uhr CD-Präsentation '3rd critique'

DRA

Christopher Dell (vib), Christian Ramond (b), Felix Astor (dr)

Das Ensemble DRA arbeitet an einer spezifischen Form zeitgenössischer Musik mit hohen Improvisationsanteilen. Ihr Werk eröffnet einen eigenständigen Weg zwischen Serialismus und Unbestimmtheit. Mit ihrem aktuellen Programm führen DRA ihre Forschungen auf eine neue Ebene. Polymetrische Modulationen sowie Überlagerungen verdichten, verzahnen sich in ständig neuen Perspektiven, denen ein unreduzierbares Netzwerk klanglicher Multiplizität entspringt. Für ihre Recherchen an der Grenze zwischen Neuer Musik und zeitgenössischem Jazz erhielten DRA 2001 den 'JazzArt Award- Musik des 21. Jahrhunderts', den Musikpreis der Stadt Darmstadt und sie wurden 2012 als Finalisten des Neuen Deutschen Jazzpreises ausgezeichnet. Für das Goethe Institut gab DRA Gastspiele u.a. in Mexiko, Brasilien, Uruguay, Estland und den U.S.A. Weitere Informationen

So. 31.01. 21 Uhr

Jam Session mit Andrea Hermenau (voc, p)

Andrea Hermenau (voc, p), Robert Lucaciu (b), Guido May (dr)

Die Münchner Pianistin und Sängerin Andrea Hermenau, die aktuell mit ihrem eigenen Quartett und dem Trio 'Die Drei Damen' auf sich aufmerksam macht, "...gehört zu jenem neuen deutschen Fräuleinwunder, das derzeit die Männerbastion Jazz schleift. Es kommt hier zusammen, was sich in Jahren verdichtet hat: das harmonisch versierte, melodisch getragene Klavierspiel; der immer mehr auf das Wesentliche konzentrierte, sehr weiche und schöne Gesang und schließlich das staunenswert rhythmische Gefühl der einst auch als Perkussionistin auftretenden Andrea Hermenau." (SZ) Sie freut sich auf spontanes Musizieren mit vielen Einsteigern und einem jazzbegeisterten Publikum. Weitere Informationen

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