Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Sep 2003

Programm Oktober 2003

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mi. 01.10. 21 Uhr

Zenker / Raible / Thigpen

Martin Zenker (b), Claus Raible (p), Ed Thigpen (dr)

Der 1930 in Chicago geborene Ed Thigpen gehört in die Reihe der genialen Schlagzeuger, die ihrem Instrument eine völlig neue musikalische Bandbreite eröffnen. Wie kein anderer hat sich Thigpen, der unter anderem für eine grandiose Besentechnik bekannt ist, dabei der Kunst des Klaviertrios gewidmet. Das hat er gemein mit Claus Raible, dem aus München stammenden Pianisten, den sein musikalischer Weg über Graz, Wien, Paris, für einige Jahre nach New York und nun zurück nach München führte. Er spielte unter anderem Tourneen mit Art Farmer, Mark Murphy, Valery Ponomarev und vielen anderen. Sein Klavierspiel besticht durch außergewöhnliche stilistische Sicherheit und musikalische Konsequenz. Ein außergewöhnliches Trio wird komplettiert durch Bassist Martin Zenker, der vor allem durch seine eigene Formation 'Ugetsu' wie auch durch die Zusammenarbeit mi Jimmy Cobb, James Moody, Lee Konitz oder Eartha Kitt internationale Anerkennung erhielt. Weitere Informationen

Do. 02.10. 21 Uhr

Giana Viscardi Band

Giana Viscardi (voc), Michael Ruzitschka (git), Christian Gall (p,keys), Gustavo Amarante (bass), Matthias Künzli (perc,dr), tba. (dr).

Das 'Berklee College of Music' in Boston ist bekanntermaßen die weltweit renommierteste Ausbildungsstätte in Sachen Jazz. Dort gründete das brasilianische Gesangstalent Giana Viscardi nach Ihrem Studium eine hochkarätige internationale Formation, mit der sie im letzten Jahr ihr erfolgreiches Europadebüt u.a. beim 'Jazzfestival Montreux' gab. Zusammen mit Lokalmatador Christian Gall präsentiert Giana Viscardi bei ihrer derzeitigen Tournee mit Stimmakrobatik, Charme und Lebensfreude eine explosive Mischung aus Samba, Bossa und afrobrasilianischen Rhythmen wie Baiao und Maracatu. 'Giana is something to behold', so ein Bostoner Musikmagazin – da wird es dem Münchner Publikum nicht anders ergehen. Eine Sternstunde für alle Freunde brasilianischer Musik! Weitere Informationen

Fr. 03.10. 21 Uhr world music highlight

Mirrorworld Quartet

Zoltan Lantos (violine, resonanzvioline), Mihaly Dresch (ss, bcl, fl), Kornel Horvath (udo, gato, perc), Gabor Juhasz (oud, git).

"Der ungarische Geiger Zoltan Lantos hat neun Jahre in Indien gelebt und repräsentiert eine zeitgemäße Einstellung zur Auseinandersetzung mit den außereuropäischen Hochkulturen: Diese Musiker versuchen nicht mehr, indischer als die Inder zu sein, sondern filtern ihre Faszination angstfrei durch ihre europäischen Erfahrungen. Die Modalität indischer Skalen, kleine Verzierungsdetails und Glissandotechniken und der gedeckte Klang einer von Lantos mit einem spanischen Instrumentenbauer entwickelten und nur als Altenative verwendeten Resonanzsaiten-Geige sind da noch übrig geblieben - in einer Musik, die immer im Aufbruch ist zwischen sensibler frei linearer Kammermusik, tänzerischem, von ad hoc erzeugten elektronischen Loop-Ostinati angeheiztem Bewegungsdrang und schrillen Turbulenzen, wobei der gruppendienliche Altruismus der Spieler nie verloren geht. Auch ein von ungarischer Folklore angeregtes Stück löst sich schnell von der Balkanmotivik in querköpfigen Paraphrasen....das Auftauchen eines "östlichen" Musikers absoluter Weltklasse, den bis dahin niemand kannte: des Perkussionisten Kornel Horvath, eines Filigranvirtuosen, der zwischen manischer Motorik und polyrhythmisch empfundenen Einzelschlägen die krausesten Geschichten erzählt - nur mit den -Händen auf Bongos, Kon und einer Tonvase." Ulrich Olshausen / Frankfurter Allgemeine Weitere Informationen

Sa. 04.10. 21 Uhr

Charly Antolini Jazz Power

David Gazarov (p), Heinz von Hermann (ts), Andrei Lobanov (tp, flh), Rocky Knauer (b), Charly Antolini (dr)

Charly Antolini in München vorzustellen hieße Eulen nach Athen tragen! Seit fast 48 Jahren wirbelt Antolini als professioneller Schlagzeuger über die Jazz-Bühnen dieser Welt. Auch heute präsentiert er mit ungeheurer Dynamik, Leidenschaft und Power eine swingende Band vom Feinsten mit Super-Solisten der europäischen Jazzszene. Mainstream-Latin-Swing and a lots of Blues-Be-Bop! Jazz total! Weitere Informationen

So. 05.10. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Wolfgang Thoma (p).

Wolfgang Thoma, Musiker, Komponist, Journalist und Autor, bestreitet in diesem Monat die sonntägliche Jam Session in der Unterfahrt und lädt alle Einsteiger herzlich ein, mit ihm die Bühne zu teilen. Weitere Informationen

Mo. 06.10. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra feat. Michael Lutzeier (bs)

Einer der führenden Bariton Saxofonisten Europas, Michael Lutzeier, ist heute Gastsolist im Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra und wird der Bigband das Glanzlicht aufsetzen. Die Presse schrieb: "Dieser Bariton Gigant zeigt eine musikalische Hochintelligenz gepaart mit einer Klangkultur, die von samtweich bis edelrauh reicht und auf den Zuhörer geradezu magisch attraktiv wirkt". Weitere Informationen

Di. 07.10. 21 Uhr highlight

Stefano di Battista Quartet

Stefano di Battista (saxes), Eric Legnini (p), Rosario Bonaccorso (b), tba (dr)

Zu den herausragenden Charakterzügen des italienischen Alt- und Sopransaxophonisten Stefano di Battista zählt seine Schnelligkeit, Präzision, Brillianz und Virtuosität. Nur wenige Jahre reichten dem 34jährigen, seine Technik so zu perfektionieren, daß er heute als Meister seines Instruments im europäischen Jazz überhaupt gilt. Viele Jahre war di Battista ständiges Mitglied im Sextett von Michel Petrucciani. Mittlerweile ist sein drittes Album bei Blue Note erschienen. Die Jazzlegende Elvin Jones hinterließ seine Rhythmusspuren auf dieser Scheibe, und Jones wollte das Studio erst wieder verlassen, nachdem Stefano di Battista zugesagt hatte, ihn auf der weltweiten Tour mit der Elvin Jones Jazz Machine zu begleiten. Doch bevor es in die große weite Welt geht, geht es erst mal in die Unterfahrt! Weitere Informationen

Mi. 08.10. 21 Uhr

mats up - Matthias Spillmann Septet

Matthias Spillmann (tp, flh), Domenic Landolf (ts, bcl), Thomas Lüthi (ts,ss), Bernhard Bamert (tb), Leo Tardin (p), Fabian Gisler (b), Dominic Egli (dr).

Seit der Gründung 1999 hat diese Band schon einiges erlebt, ausser eines: Abnützungserscheinungen. Frech und frei musizieren die glorreichen Sieben von MATS UP in unveränderter Besetzung, dass es eine wahre Freude ist. Da wird gegroovt und geswingt was das Zeug hält. Ausufernde Soli geben knackigen Tuttipassagen die Hand. Auf Kollektivimprovisationen folgen Momente der magischen Stille. Auffallend auch, wie die einzelnen Musiker ihr Können in den Dienst der Gruppe stellen. So ensteht eine Integrität, wie sie im Jazz leider immer seltener wird. Das Repertoire besteht fast ausschliesslich aus Stücken des Bandleaders Matthias Spillmann. Natürlich ist auch der Respekt vor den grossen Musikerpersönlichkeiten des zwanzigsten Jahrhunderts zu hören: Charles Mingus, John Coltrane, Gil Evans etwa, jedoch nie im Sinne einer Kopie, sondern stets mit der individuellen Handschrift sowohl des Komponisten, wie auch der Bandmitglieder. Dass dabei die jahrelange musikalische und private Freundschaft zwischen den Musikern speziell zum Tragen kommt, versteht sich von selbst. Und wäre, wie allenthalben gemunkelt wird, der Jazz wirklich am altern, müsste für diese Musik eben ein neuer Begriff erfunden werden. Musik für Bauch, Herz und Hirn. Weitere Informationen

Do. 09.10. 21 Uhr

Jo Junghanss Trio

Jo Junghanss (p), Andi Kurz (b), und Bastian Jütte (dr).

Kraftvolle Klänge und explosive Spannung, Klavierenergie pur in großen Bögen im Wechselspiel mit feinen, humorvollen Ideen und subtilen Sounds - der Klang der jungen Band ist ein "erfrischendes Musikerlebnis" (AZ). Das Trio um den Münchner Pianisten Jo Junghanss mit Andi Kurz (Bass) und Bastian Jütte (Drums) ist eine lebendige Besetzung voller Ausdrucksstärke. Die Arrangements für das Trio, hauptsächlich Eigenkompositionen des Pianisten, schaffen viel Platz für spontane Einfälle und Interaktion. Der junge und vielseitige Münchner Pianist, der neben seinem Studium bei internationalen Jazzgrößen auch eine klassische Ausbildung absolvierte, schöpfte bei seinem letzten New York Aufenthalt musikalische Inspiration. Weitere Informationen

Fr. 10.10. 21 Uhr

EMBALO – Brasil Fusion

Julio Barbosa (tp,flh), Ulrich Wangenheim (sax), Matthias Preissinger (keys), Nikolaus Reichel (b), Rüdiger Eisenhauer (git), Guido May (dr).

Embalo bedeutet in der brasilianischen Musikszene soviel wie Avantgarde, und die Formation Embalo steht mit ihrem Namen für eine neue Konzeption brasilianischer Musik. Julio Barbosa, der musikalische Leiter von Embalo, stammt aus Rio de Janeiro und fühlt sich der dortigen Musikszene sehr verbunden. Er versteht die brasilianische Musik als ein sehr lebendiges Medium, das eine Fülle unterschiedlicher Aspekte und Nuancen, afrikanische Rhythmen, karibische Musik, Salsa, Funk und nicht zuletzt den Jazz vereint und sich immerzu weiter entwickelt. Um diese Vielschichtigkeit und Tiefe darzustellen, hat er die Gruppe Embalo gegründet. Embalo macht Musik für Freunde neuer brasilianischer Themen, Jazz und Fusion. Alle Kompositionen stammen von Julio Barbosa. Weitere Informationen

Sa. 11.10. 21 Uhr B.H. Hopper Management presents Rising Star:

Hiromi

Hiromi (p), Mitch Cohn (b), Dave Di Censo (dr)

Wenn Hiromi Uehara, (geboren 1979 in Shizuoka, Japan) von allen nur kurz "Hiromi" genannt, in die Tasten greift, stehen die Zeichen auf Sturm. Auch wenn der Begriff schon inflationär oft gebraucht wurde, hier ist er angebracht: Ausnahmemusikerin. Mit enormer Geschwindigkeit, ebensolcher Energie und einer Offenheit für jazzfremde Rock-, Elektronik- und Popwelten rast Hiromi förmlich über das Klavier. Das perfekt eingespielte Trio, Mitch Cohn (p)und Dave Di Censo (dr), präsentiert das Debüt-Album "Another Mind", welches von Ahmad Jamal produziert wurde. Weitere Informationen

So. 12.10. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Wolfgang Thoma (p).

siehe 5.10. Weitere Informationen

Mo. 13.10. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko Big Band feat. Tobias Weber

Thomas Bendzko versammelt in seiner Band "the top of the crop" der Münchner JazzSzene und verarbeitet nicht nur die Musik der "Alten Meister" der grossen BigBand-Ära, wie z.B.Count Basie,Ellington,Gil Evans,Bob Florence,Toshiko Akiyoshi usw., sondern bietet auch eine Plattform für junge zeitgenössische Komponisten und Arrangeure . In der zweiten Hälfte des Abends präsentiert die Band den Münchner Multi-Instrumentalisten TOBIAS WEBER an der Gitarre! TOBIAS ist vielen Musikfans ein Begriff durch seine Arbeit als Bassist mit so vielseitigen Acts wie: "CURSE", "XAVIER NAIDOO", "GEHEIMREVUE" und seiner eigenen Band "Kommissar Spezial"! Check it out! Weitere Informationen

Di. 14.10. 21 Uhr highlight Jazz & Tango

Emilio Solla y Afines

Emilio Solla (p), Gorka Benítez (ts,fl), Carlos Morera (bandoneon), Nono Fernández (b), David Xirgu (dr, cajón peruano)

Emilio Solla, aufgewachsen in Buenos Aires, verbindet die authentischen musikalischen Sprachen Argentiniens, dem Tango und der Folklore, mit Jazz und der zeitgenössischen Musik Europas. Auf hohem Niveau präsentiert diese Gruppe Musik voller Leidenschaft, Wärme und Inspiration. Weitere Informationen

Mi. 15.10. 21 Uhr ENJA Night - CD Präsentation

Sandra Weckert 'Bar Jazz'

Sandra Weckert (as, ss, noise-pipe, comp, lead), Kathrin Lemke (barsax, bcl, as, fl), John Gürtler (ts, melodica), Stephan Bleier (b, noise-pipe), Peer Neumann (keys, noise-pipe), Sabine Zlotos (dr, violin).

Sandra Weckert schmeißt ihre legendäre Kittelschürze auf den Misthaufen und schreit: "It's a long way to the top, if you wanna rock'n'roll!" Ist das ernst zu nehmen? Unbedingt! Die Saxofonistin und Komponistin Sandra Weckert gilt inzwischen unbestritten als Kobold der deutschen Jazzszene, sie zwickt unsere Gehörgänge und jagt einen Adrenalinstoß durch unsere Adern. Hält man die neue CD "Bar Jazz" zwischen den Fingern, kann man Sandra Weckert leise irgendwo kichern hören, denn auch diese kleine Boshaftigkeit hat sie sich wieder einmal selbst ausgedacht. Ausgerechnet "Bar Jazz", ausgerechnet Sandra Weckert... Was haben die Kritiker in dieser Musik nicht alles entdeckt! Mingus, Shepp und Dolphy, Pop und Akademismus, aber auch Götz Alsmann und Helge Schneider mussten als Analogien herhalten, nur weil "die Leute fortwährend glauben, jeden jungen Musiker mit einem anderen vergleichen zu müssen, selbst, wenn er längst seine eigene Musik macht" (Leroi Jones). Auf "Bar Jazz" steigt Sandra Weckert und ihre Band Exotic Fruits mit AC/DC und King Khan, Kinderzimmer Productions und Rogall vom Sonarkollektiv sowie dem Athena String Quartet in den Ring. Jazzthetik bescheinigt Sandra Weckert trocken den "seit langem wichtigsten Beitrag zur leidigen Frage über die Relevanz des zeitgenössischen Jazz und seiner Vermarktung", und Jazz thing fragt voller Bewunderung: "Wer hatte im Ernst das noch zu erleben gehofft?" 'Bar Jazz' heute live in Ihrem Club! Weitere Informationen

Do. 16.10. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard Strauss Konservatoriums präsentiert

Nach der Sommerpause beginnt die Fortsetzung der erfolgreichen, von Thomas Zoller zusammengestellten Reihe der Präsentation mit TDWR (talents deserving wider recognition) aus der Jazzabt. des RSK : "resistive terms" C.Reß-tp,Karsten Hochapfel-g,Vlado Grizelj-g,Tim Allhoff-p,Joe Abentung-b,Stephan Staudt-dr und ein Jazzensemble des RSK unter der Ltg. von Paulo Cardoso bass. Weitere Informationen

Fr. 17.10. 21 Uhr Autumn Special

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Gerd Bickl (p), Chris Lachotta (b), Rudi Martini (dr).

Ob Jazz-Standards oder Latinrhythmen, Balladen oder Titel mit orientalischen Einflüssen, oder Originals mit eigenen Texten, Jenny Evans' persönliche Interpretation von Melodie und das besondere Charisma ihrer Stimme schaffen ein beachtliches Spektrum vokaler Dynamik, das von zerbrechlich bis aggressiv reicht. Sie ist eine große, individuelle Song-Interpretin und verfügt über einen hoch kreativen Umgang mit Stimmtechnik, Harmonie und Phrasierung. Begleitet wird die englische Jazzsängerin von dem vielseitigen Pianisten Gerd Bickl, sowie Chris Lachotta (b) und Rudi Martini (dr). Weitere Informationen

Sa. 18.10. 21 Uhr

Paulo Cardoso Quintet

Oliver Kent (p), Carsten Hochapfel (cello, git), Marcio Tubino (perc), Ornella Cardoso (voc), Paulo Cardoso (b, git).

Für den brasilianischen Bassist Paulo Cardoso ist es vor allem wichtig, eine "Working band" zu haben - eine Band also, die ihre Musik gemeinsam weiterentwickeln kann und nicht nur im Rahmen eines einmaligen Projektes zusammenkommt. Der europäische Teil der Band wird gebildet durch den wunderbaren Pianisten Oliver Kent, mit dem Paulo seit vielen Jahren regelmäßig und vor allem auch im Duo spielt, sowie dem Cellisten und Gitarristen Carsten Hochapfel, der offen für alle musikalischen Richtungen auf seinen Instrumenten nuancenreich, aber auch mit viel Dynamik spielt. "Der klingt einfach gut", meint Cardoso. Für die Rhythmik sorgt Marcio Tubino an der Percussion, ein Musiker, den man vor allem als Saxophonisten kennt, Paulos Tochter Ornella schließlich bereichert die Band als Sängerin mit dem gewissen brasilianischen Temperament. Weitere Informationen

So. 19.10. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Wolfgang Thoma (p).

siehe 5.10. Weitere Informationen

Mo. 20.10. 21 Uhr stargastspiel

Pharoah Sanders Group

Pharoah Sanders (sax), Wiliam Henderson (p), Matt Garrison (b), John Betsch (dr)

Mit Pharoah Sanders ist eine der letzten lebenden Saxophon-Legenden auf Tour. Von John Coltrane als ganz junger Mann in seine Band geholt, entwickelte er einen nur ihm eigenen, vor Kraft berstenden sound,der in seiner physischen Ausstrahlung seinesgleichen sucht. Sanders war immer offen für neue musikalische Konzepte, veröffentlichte legendäre Alben (The Creator has a Masterplan) und beeinflusste mit seinem Spiel ganze Hundertschaften von Saxophonisten. Er arbeitete auch mit Amerikas einflussreichstem Produzenten Bill Laswell, findet sich sehr gut in rockorientierten Bands zurecht, und fühlt sich keinem Stil verpflichtet. Zahllose DJ`s samplen seine Stücke oder er selbst tritt mit ihnen auf. William Henderson ist der weltweit einzige Pianist, der seit über 20 Jahren mit dem „Meister“ zusammenarbeitet und beide verstehen sich blind. Henderson spielte auch mit Donald Byrd,Bobby Hutcherson oder Joe Sample. Er kann perfekt den energischen Einstieg von Sanders in seine Stücke vorbereiten und eine wunderbar mystische Stimmung aufbauen. Matt Garrison ist der momentan wohl gefragteste E-Bassist weltweit. Er ist der Sohn der Basslegende Jimmy Garrison, welcher ebenfalls mit Coltrane und Sanders spielte. Er war die groovende Kraft in Bands von Joe Zawinul, John Scofield oder John McLaughlin und ist aktuelles Mitglied von Herbie Hancock`s Band „Future2Future“ und in der Terri Lyne Carrington Group. Drummer John Betsch spielte mit dem Großen Steve Lacy in fast allen bands, er arbeitete mit Mal Waldron und für Dollar Brand genauso wie mit Jim Pepper oder Marty Cook. Sein Spiel ist vom großen Wissen um die Musik von Pharoah Sanders gekennzeichnet, mit feiner intellektueller Spielweise, aber voller Power und Groove. Weitere Informationen

Di. 21.10. 21 Uhr highlight

Don Byron & Music for Six Musicians

Don Byron (clarinets), James Zollar (tp), George Colligan (p), Leo Traversa (b), Milton Cardona (congas), Ben Wittman (dr)

Der 1992 vom Down Beat Magazin als "Jazz Artist Of The Year" gekrönte Don Byron (*1958) ist ein Weltmusiker im besten Sinn des Wortes. Sein Vater spielte Bass in Calypso-Bands, seine Mutter ist Pianistin. Er wuchs in der Bronx, N.Y. auf, studierte klassische Klarinette bei Joe Allard und später bei George Russell am Third Stream-Department des New England Conservatory of Music. Er spielte mit Latin- und Jazz-Ensembles, war künstlerischer Leiter an der Brooklyn Academy of Music, wo er die Konzert-Reihe des Next Wave Festivals leitete, eine Show für Kinder produzierte ("Bug Music For Juniors") und Arrangements für Stephen Sendheims Broadway Musicals schrieb. Er spielte im John Altman Film "Kansas City" (ebenso wie James Zollar) und im Paul Auster Film "Lulu on the Bridge". Er nahm so unterschiedliche Platten auf wie "Tuskegee Experiments" (Nonesuch 1992), "Don Byron Plays The Music Of Mickey Katz" (Nonesuch 1993) und No-Vibe Zone (Knitting Factory Works 1996). "Music For Six Musicians" ist die musikalische Umsetzung seiner afro-amerikanischen Herkunft und ein Tribut an seine musikalische Sozialisation: die Musik Kubas und der Karibik. Weitere Informationen

Mi. 22.10. 21 Uhr highlight

Gilad Atzmon & The Orient House Ensemble

Gilad Atzmon (ss, cl), Frank Harrison (p, melodica), Marcel Mamaliga (violine), Romano Viazzani (acc), Yaron Stavi (b), Asaf Sirkis (dr, bandir)

21 Uhr: Lesung aus "Anleitung für Zweifelnde" von Gilad Atzmon, erschienen im dtv, Oktober 2003 es liest: Carsten Schleuß, Schauspieler 21.45 Uhr: Konzertbeginn Ein wahrhaft multikulturelles Ensemble: In der Band des israelischen Saxophonisten Gilad Atzmon, dem Orient House Ensemble, spielt der Israeli Yaron Stavi den Bass und neben dem Briten Frank Harrison am Piano mit Asaf Sirkis ein palästinensischer Drummer. Die Band spielt Musik mit feinen Anklängen an die orientalische Musikkultur, es blitzen osmanische Volksliedmotive auf, sowie Tanzweisen vom Balkan. Tradition und Gegenwart, Jazz und arabische Folklore sind auf wunderbare Weise miteinander verbunden. Gilad Atzmon präsentiert seine neue CD "exile" (enja) und sein bei dtv erschienenes Buch "Anleitung für Zweifelnde". Weitere Informationen

Do. 23.10. 21 Uhr highlight - ACT NIGHT

Nguyên Lê celebrating Jimi Hendrix

Nguyên Lê (git), Cathy Renoir (voc), Thierry Jasmin-Banari (e-b), Tino diGeraldo (dr, voc).

"Die Musik von Hendrix hat für mich etwas Brennendes in jeder Note. Es klingt ein wenig abgedroschen, wenn ich sage, dass alles von ihm wirkt, als spiele er es zum letzten Mal. Trotzdem ist es genau diese direkte, eindringliche Emotion, die mich von Anfang an gepackt hat". (Nguyên Lê). Hendrix ist ein Mythos der Popkultur. Doch er ist darüber hinaus auch einer der kreativsten Musiker an der Schwelle zwischen Rock und Jazz. Sein respektloser Umgang mit der Technik, sein Spaß am Experiment faszinieren noch Jahrzehnte nach seinem tragischen Tod. Hendrix ist ein Vorbild für unkonventionelle Gestaltungskunst und schon deshalb einer der künstlerischen Ahnherrn des Gitarristen Nguyên Lê. Weitere Informationen

Fr. 24.10. 21 Uhr 20th anniversary 2003 'early music'

Muthspiel & Muthspiel

Wolfgang Muthspiel (guitars, violin, electronics), Christian Muthspiel (trombone, piano, electronics).

Im Frühjahr 2003 wird es zwanzig Jahre her sein, dass die beiden Brüder Wolfgang und Christian Muthspiel zum ersten mal als Duo konzertierten. Ein beträchtlich langer Lebensabschnitt, in dem das Duo immer wieder als Drehscheibe verstanden wurde und einen wichtigen Platz einnahm. Das musikalische und menschliche Vertrauen und der über die vielen Jahre geübte, gemeinsame Umgang mit eigenem musikalischen Material hat somit die Musik des Duos Muthspiel & Muthspiel zu einer sehr eigenständigen, persönlichen Klangwelt wachsen und reifen lassen. Das Jubiläumsprogramm early music wird in mehrfacher Hinsicht einen Blick auf die gemeinsame Herkunft werfen, ein Rückblick auf frühe musikalische Erfahrungen der Brüder sein. Stark geprägt wurden diese ersten Eindrücke durch ein musikbesessenes Elternhaus, im speziellen einen musizierenden, komponierenden und dirigierenden Vater, dessen Liebe zur Musik sehr früh die Söhne ansteckte. Gemeinsames Musizieren und Singen war in der Familie fester Bestandteil, die Praxis des Musikmachens im Verband mit anderen wurde von klein auf geübt. Der Titel early music ist in zweifacher Hinsicht zu verstehen: Zum einen als Beschreibung der frühen, kindlichen Eindrücke auf musikalischem Gebiet, zum anderen aber als Hinweis auf frühe Musik der Geschichte, im speziellen auf die Chormusik der Renaissance, welche ein Spezialgebiet des Vaters war. Die Ver- und Bearbeitung dieser prägenden Erfahrungen mit Hilfe der eigenständigen Klangwelt des Duos, die aufgrund des vielfältigen Instrumentariums und der Mischung aus akustischen und elektronischen Instrumenten eine breite Palette an Möglichkeiten zulässt, stellt den inhaltlichen Kern des Jubiläumsprogramms dar. Gewidmet ist dieses Programm ihrem Vater, Kurt Muthspiel, der im März 2001 verstarb. Weitere Informationen

Sa. 25.10. 21 Uhr Happy Birthday, Hermann!

Hermann Breuer Quartet & Evan Tate (saxes)

Carolyn Breuer (saxes), Hermann Breuer (tb, p), Bart Tarenskeen (b), Joost Patocka (dr). Gastsolist: Evan Tate (saxes)

"Gestatten: Hermann Breuer, Posaune und Klavier! Mit über 60, dachte ich, kann man schon mal eine öffentliche, musikalische Geburtstagsfeier machen und dazu befreundete Musiker einladen wie z.B. aus Holland Joost Patocka (dr), Bart Tarenskeen (b) sowie natürlich meine Tochter Carolyn (sax). Wir werden 2 sets mit meinen Stücken spielen, danach - eine Geburtstagsfeier soll ja nicht zu ernst verlaufen - werde ich mich meinem hoffentlich für uns alle unterhaltsamen Zeitvertreib widmen, nämlich zum Klavier alte Evergreens singen. Alle Freunde, Bekannte und Jazzfans sind herzlich eingeladen und by the way: Musik bis mindestens 2 Uhr in der Früh!" Weitere Informationen

So. 26.10. 21 Uhr

Ausstellung

Ausstellung vom 26.10. - 6.12. "Art meets Jazz" Gemälde in Öl und Mischtechnik von Harald Zickhardt Wenn die Kunst den Jazz trifft, muss dabei etwas Besonderes herauskommen: Etwas Tiefgründiges? Etwas Chaotisches? Etwas durchdachtes? Etwas Extremes?... Harald Zickhardt ist nicht nur ein Maler, der Jazzmusiker malt, er lebt den Jazz. Um seinen Bildern den Jazz zu geben, hat sich der Künstler durch ständiges Arbeiten und Experimentieren eine Vielfalt von Darstellungsformen angeeignet, die er auch kombiniert einsetzt. Ausgehend von den bedeutendsten Jazzlegenden, sind es vor allem die heutigen Musiker Grössen, die er malt und die er meist persönlich kennt. Sie sind sich darüber einig, dass es Harald Zickhardt in seinen Bildern gelingt, die Essenz einzufangen: nämlich die Seele der Musiker auf Leinwnd zu bannen. Weitere Informationen

So. 26.10. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Wolfgang Thoma (p).

siehe 5.10. Weitere Informationen

Mo. 27.10. 21 Uhr Big Band Night

Earforce Big Band

Bestens erholt startet Earforce in die neue Saison, inzwischen verstärkt durch die Münchner Gesangshoffnung Vanessa Ekpenyong. Popjazz und funky music im Bigband-Format, sämtlich aus eigener Feder, phatte Bläsersätze und Synthie-Sounds - vorbeischauen lohnt sich! Weitere Informationen

Di. 28.10. 21 Uhr highlight

Charlie Hunter & Bobby Previte plus special guest: Greg Osby

Charlie Hunter (8-string guitar), Bobby Previte (dr), Greg Osby (sax)

Trio, so heißt die neue Band von Charlie Hunter und Bobby Previte. Ein Duo, das sich routierend Gastsolisten hinzuholt, so z.B. Oliver Lake, Uri Caine, Ray Anderson oder DJ OLive u.a.. In der Knitting Factory in N.Y. ist dieses Projekt aus der Taufe gehoben, um nun endlich erstmals in Europa auf Tour zu gehen. Mit im Gepäck der Saxophonist Greg Osby. Weitere Informationen

Mi. 29.10. 21 Uhr highlight

Claudi Roditi - Klaus Ignatzek - Jean-Louis Rassinfosse Trio

Claudio Roditi (tp), Klaus Ignatzek (p), Jean-Louis Rassinfosse (b)

Der weltbekannte brasilianische Trompeter Claudio Roditi, der zur europäischen Spitze der Jazzpianisten zählende Deutsche Klaus Ignatzek und der international renommierte belgische Bassist Jean-Louis Rassinfosse spielen seit mehr als 15 Jahren kontinuierlich zusammen, 14 gemeinsame CDs dokumentieren diese Arbeit. Sie bilden eine Einheit, in der blindes Verstehen und musikalische Gleichberechtigung selbstverständlich sind. Atemberaubende Improvisationen, gewagte Tempi, energiegeladen und mitreißend vorgetragen, entführen den Zuhörer in ungeahnte Klangwelten und machen jedes Konzert zu einem besonderen Erlebnis. Weitere Informationen

Do. 30.10. 21 Uhr

Franz Dannerbauer MLU

Karl Lehermann (tp), Till Martin (ts), Gerhard Gschlössl (tb), Claus Raible (p), Franz Dannerbauer (b), Martin Kolb (dr).

MLU - dieser Name ist Programm: Befreiung der Musik aus floskelhafter Erstarrung, und Verarbeitung persönlicher Konflikte. Wie Charles Mingus ist Franz Dannerbauer ein Komponist, der vom Bass her seine Band leitet. Alle fünf bisher erschienen Tonträger wurden von Presse und Kritikern hoch bewertet. Franz Dannerbauers Kompositionen sind zwischen Bop und Avantgarde angesiedelt und verlassen kompositionstechnisch die Jazzroutine, wobei etwa häufige Tempowechsel und Durchbrechung der Sandwichform typisch sind. Mehrstimmige, sich überlagernde Bläsersätze in den durcharrangierten, melodiebetonten Kompositionen sind ein Merkmal. Weitere Informationen

Fr. 31.10. 21 Uhr

frankzone

Magnus Schriefl (tp), Max Frankl (git), Robin Auld (b), Peter Gall (dr).

Frankzone, das Quartett um den Gitarristen Max Frankl, besteht als Band seit September 2002.Alle Musiker sind Mitglieder des Landesjugendjazzorchesters, sowie teilweise des Bundesjugendjazzorchesters. Trotz der relativ kurzen Zeit seit dem Entstehen von Frankzone konnten bereits einige Auszeichnungen gewonnen werden, z. B. erste Preise in den Solisten- und Ensemblewertungen von „Jugend Jazzt Bayern“, sowie den Studiopreis des Deutschlandfunk Köln beim Bundeswettbewerb „Jugend Jazzt“ 2003 in Bonn. Die vier jungen Musiker versuchen sowohl in Eigenkompositionen als auch ausgewählten Stücken großartiger Komponisten, z.B. Pat Metheny, ihre musikalischen Visionen auszudrücken. Wer sich selbst vom homogenen Bandsound und den ausdruckstarken Kompositionen überzeugen will, sollte heute unbedingt vorbeischauen! Weitere Informationen

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