Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Sep 2005 | Nov 2005

Programm Oktober 2005

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 30.09. - Sa. 01.10. 21 Uhr

Roman Schwaller Sextet 'The Thurgovian Suite'

Roman Schwaller (ts), Derrick Gardner (tp), Adrian Mears (tb), Oliver Kent (p), Thomas Stabenow (b), Mario Gonzi (dr).

Der Schweizer Tenorsaxophonist Roman Schwaller stellt mit seinem international besetzten Sextett sein neuestes, grösseres Projekt vor. Im Sommer 2003 erhielt er vom Kulturamt seines Heimatkantons Thurgau einen Förderpreis im Sinne eines Kompositionsauftrages: daraus entstand nun die „Thurgovian Suite“ in acht Sätzen, die das jazzmässige Leben Schwallers musikalisch reflektiert. Die Suite ist durchaus im Idiom des modern straight ahead Jazzes gehalten, allerdings ausführlicher komponiert und arrangiert. Für die Verwirklichung dieses Projektes hat sich Schwaller eine hochkarätige Besetzung zusammen gestellt. Mit dabei der amerikanische Startrompeter Derrick Gardner, langjähriges Mitglied des Count Basie Orchestras, der aber auch mit Musikern wie George Benson, Dizzy Gillespie, Nancy Wilson oder Joe Williams zusammen arbeitete. Der australische Posaunist, Komponist und Jazzlehrer Adrian Mears wird gerne als Ausnahmemusiker bezeichnet und man könnte es wohl nicht treffender formulieren! Mears gehört zu den bedeutendsten in Europa lebenden Jazzmusikern und besticht ebenso auf seinem Instrument, wie durch die extreme Kreativität seines sonstigen musikalischen Schaffens. Der Hans-Koller-Preisträger Oliver Kent aus Wien, lange als Geheimtipp gehandelt, ist schon längst seinen Kinderschuhen entwachsen und gehört zur Garde der europäischen straight ahead Pianisten. Der Münchner Bassist Thomas Stabenow, Professor an der Musikhochschule in Mannheim und Besitzer eines eigenen Labels ist einer der gefragtesten deutschen Jazzbassisten. Komplettiert wird dieses aussergewöhnliche Sextett durch den Wiener Schlagzeuger Mario Gonzi. Gonzi gehört ebenfalls zu den bedeutendsten europäischen Jazzmusikern und hat sich in den letzten Jahren vor allem als treibende Kraft des Vienna Art Orchestras international einen Namen gemacht. Selten hat man von einem europäischen Schlagzeuger solch einen Drive und eine rhythmische Vielfalt und Sicherheit gehört, wie von ihm. Die Band wird eine zweiwöchige Tournee absolvieren und danach im Studio die neue CD „The Thurgovian Suite“ aufnehmen. Das Projekt wird unterstützt von der Kulturstiftung des Kantons Thurgau und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Weitere Informationen

Sa. 01.10. 21 Uhr

Roman Schwaller Sextet 'The Thurgovian Suite'

Roman Schwaller (ts), Derrick Gardner (tp), Adrian Mears (tb), Oliver Kent (p), Thomas Stabenow (b), Mario Gonzi (dr).

Der Schweizer Tenorsaxophonist Roman Schwaller stellt mit seinem international besetzten Sextett sein neuestes grösseres Projekt vor. Im Sommer 2003 erhielt er vom Kulturamt seines Heimatkantons Thurgau einen Förderpreis im Sinne eines Kompositionsauftrages: daraus entstand nun die „Thurgovian Suite“ in acht Sätzen, die das jazzmässige Leben Schwallers musikalisch reflektiert. Die Suite ist durchaus im Idiom des modern straight ahead Jazz gehalten, allerdings ausführlicher komponiert und arrangiert. Für die Verwirklichung dieses Projektes hat sich Schwaller eine hochkarätige Besetzung zusammen gestellt. Mit dabei der amerikanische Startrompeter Derrick Gardner, langjähriges Mitglied des Count Basie Orchestras, der aber auch mit Musikern wie George Benson, Dizzy Gillespie, Nancy Wilson oder Joe Williams zusammen arbeitete. Der australische Posaunist, Komponist und Jazzlehrer Adrian Mears wird gerne als Ausnahmemusiker bezeichnet und man könnte es wohl nicht treffender formulieren! Mears gehört zu den bedeutendsten in Europa lebenden Jazzmusikern und besticht ebenso auf seinem Instrument, wie durch die extreme Kreativität seines sonstigen musikalischen Schaffens. Der Hans-Koller-Preisträger Oliver Kent aus Wien, lange als Geheimtipp gehandelt, ist schon längst seinen Kinderschuhen entwachsen und gehört zur Garde der europäischen straight ahead Pianisten. Der Münchner Bassist Thomas Stabenow, Professor an der Musikhochschule in Mannheim und Besitzer eines eigenen Labels, ist einer der gefragtesten deutschen Jazzbassisten. Komplettiert wird dieses aussergewöhnliche Sextett durch den Wiener Schlagzeuger Mario Gonzi. Gonzi gehört ebenfalls zu den bedeutendsten europäischen Jazzmusikern und hat sich in den letzten Jahren vor allem als treibende Kraft des Vienna Art Orchestras international einen Namen gemacht. Selten hat man von einem europäischen Schlagzeuger solch einen Drive und eine rhythmische Vielfalt und Sicherheit gehört wie von ihm. Die Band wird eine zweiwöchige Tournee absolvieren und danach im Studio die neue CD „The Thurgovian Suite“ aufnehmen. Das Projekt wird unterstützt von der Kulturstiftung des Kantons Thurgau und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Weitere Informationen

So. 02.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg. Hugo Siegmeth

Der aus Rumänien stammende und in München lebende Saxophonist Hugo Siegmeth überzeugt mit Virtuosität, Ideenreichtum und weichem, melodischen doch kraftvollen Spiel. Er leitet die Jam-Sessions im Oktober und freut sich auf viele Einsteiger. Weitere Informationen

Mo. 03.10. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

In einem Double-Feature präsentiert das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra Kompositionen und Arrangements von Stan Kenton, dem Grossmeister des orchestralen Big Band Sounds. Ebenso kommen Stücke des Trompeten-Virtuosen Thad Jones zu Gehör, dessen Musik die gleichnamige Big Band seit mehr als 20 Jahren montags im New Yorker "Village Vanguard" huldigt. Weitere Informationen

Di. 04.10. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert

In der Fortsetzung der erfolgreichen Reihe "Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert" (Moderation und Konzept:Thomas Zoller) kommen diesmal zwei Ensembles mit sehr unterschiedlichen Konzepten zu Gehör: 1. ein Jazzensemble unter Leitung von Leszek Zadlo spielt ausgewählte Standards in eigenen Arrangements und Kompositionen der Mitglieder. 2. Das Florian Brandl Quartett mit Florian Brandl tp, Karsten Hochapfel g, Gabriel Hahn dr, Benni Schäfer b. Das Quartett um den Trompeter spielt eine Mischung aus groove-orientierten Eigenkompositionen und Originalen von Woody Shaw. Weitere Informationen

Mi. 05.10. - Sa. 08.10. 21 Uhr

European Jazz made in: Norway

Mit "European Jazz made in: ..." präsentiert der Jazzclub Unterfahrt den aktuellen, zeitgenössischen Jazz Europas. Der europäische Jazz stand lange im Schatten seines amerikanischen Vaters, ist aber längst den Kinderschuhen entwachsen und überzeugt mit eigener Identität, Expression und Vielfalt. Und so vielfältig die Kulturen Europas sind, so vielfältig ist auch die Musik, der Jazz dieser Länder. "European Jazz made in:..." macht sich den Jazz der 4 Himmelsrichtungen Europas, und alles was dazwischen liegt, zum Thema. Die Reihe wurde vom Jazzclub Unterfahrt schon mit großem Erfolg mit Musikern der Niederlande, der Schweiz und aus Spanien durchgeführt. Dank der freundlichen Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München findet vom 5. - 8. Oktober 2005 "European Jazz made in: Norway" im Jazzclub Unterfahrt statt. Wir freuen uns auf ein ausgewogenes Programm, das an 4 Tagen 5 unterschiedliche Bands verschiedenster Stilistiken im Jazz präsentiert. Weitere Informationen

Mi. 05.10. 21 Uhr European Jazz made in: Norway

Solveig Slettahjell & Slow Motion Quintet

Solveig Slettahjell (voc), Mats Eilertsen (b), Sjur Miljeteig (tp), Morten Qvenild (p), Per Oddvar Johansen (dr).

Der Fundus an virtuosen Jazzmusikern und -Vokalisten aus Skandinavien ist schier unerschöpflich - und doch international bis auf wenige Ausnahmen nur wenig beachtet. Mit Solveig Slettahjell stellt sich eine fantastische, gefühlvolle und variationsreiche Sängerin vor, die zusammen mit ihrer vierköpfigen Band ein feinfühliges, melancholisches Programm präsentiert. Ideal als Eröffnungskonzert für "European Jazz made in: Norway" und zugleich das München-Debüt der Band. Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Weitere Informationen

Do. 06.10. 21 Uhr European Jazz made in: Norway

Sidsel Endresen 'Merriwinkle'

Sidsel Endresen (voc), Christian Wallumrød (p, keys), Helge Sten (samples)

In ihrem Programm 'Merriwinkle' widmet sich die Ausnahmekünstlerin Sidsel Endresen ganz dem Experiment und dem Stroboskop-ähnlichen Zerlegen von Wörtern und Silben. Keyboarder Christian Wallumrød und Supersilent-Chefelektroniker Helge Sten begleiten dazu mit wachsam hingeworfenen elektronischen Partikeln und formen so eine aufregend neue Avantgarde-Erzählweise. Das Trio nimmt sich die Freiheit, seine Inspiration aus allen nur erdenklichen musikalischen Quellen zu schöpfen. Improvisierte, zeitgenössische Musik ohne stilistische Begrenzung. Dieses Konzert findet ohne Pause statt, dem intensiven, dichten Performance-Charakter und dem Wunsch der MusikerIn wird damit entsprochen. Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Weitere Informationen

Fr. 07.10. 21 Uhr European Jazz made in: Norway

Karl Seglem 'New North'

Karl Seglem (tenor sax, goathorns, loops), Håkon Høgemo (hardanger fiddle), Gjermund Silset (e-bass, contra-bass, ebow), Helge Norbakken (dr, perc).

Die Musikkritiker und das Publikum sind sich einig: der Saxophonist Karl Seglem ist einer der innovativsten und wichtigsten Jazzmusiker und Traditionsträger Norwegens. Er kombiniert Tradition mit heutigem Zeitgeist und den Visionen eines Jazz von morgen. Jazzige Weltmusik auf der Basis norwegischer Folktraditionen: Archaisches Tierhorn, elektrische Hardangerfiddle, heftige Perkussion, saftiges Sax und ein treibender Bass. Die Oktober-Tournee von Karl Seglem wird unterstützt von: The Norwegian Ministry of Foreign Affairs und The Arts Council Norway. Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Weitere Informationen

Sa. 08.10. 21 Uhr European Jazz made in: Norway

Eldbjørg Raknes & The Electrics

Eldbjørg Raknes Solo (vocal), The Electrics: Axel Dörner (tp) D, Sture Ericson (sax, bcl) S,Ingebrigt Håker Flaten (b) N, Raymond Strid (dr) S.

An diesem Abend präsentieren sich zwei bedeutende Formationen der aktuellen, neuen Musikszene Skandinaviens: Die norwegische Sängerin Eldbjørg Raknes im Solo und das norwegisch-schwedisch-deutsche Sound-Kollektiv The Electrics. Eldbjørg Raknes gehört zu den innovativen, kreativen Stimmen Norwegens. Ihr großes stimmliches Potential setzt sie seit einigen Jahren vornehmlich "a cappella" ein, das Trio ESE (ein frei improvisierendes a capella trio mit Sidsel Endresen und Elin Rosseland)ist nicht nur in Norwegen bekannt und gefragt. Ein Solo Programm zu präsentieren war für Eldbjørg schon immer nicht eine Frage des "ob", sondern schon immer ein Frage des "wann". Solo präsentiert sie ihre Stimme mit und ohne "live sampling" und "effects", Ruhe, Flüstern, "Scats and Squeaks", aber auch Harmonie und Melodie flechtet sie ein, Wörter und Gedichte lehnt sie an Pablo Neruda und F.G. Lorca an. Die Gruppe The Electrics schlägt eine Brücke über die Grenzen Norwegens hinweg, zwei Musiker kommen aus Schweden und einer aus Deutschland. The Electrics räumen seit 2 Jahren bei den großen internationalen Jazzfestivals ab: Vancouver, Seattle, Nickelsdorfer Konfrontationen, Tampere, Jazz á Mulhouse heißen die Stationen. Die Mitglieder dieser Band schöpfen aus ihrem reichen Erfahrungs-Schatz des improvisierten Jazz, u.a. sind sie durch ihre Zusammenarbeit mit Barry Guy, Alex von Schlippenbach, Phil Minton und Ken Vandermark bekannt. Die Gruppe experimentiert mit den sogenannten "extended techniques" ihrer Instrumente, verschiedene Ausdrucksformen und ihre rhythmische Energie stehen im Vordergrund. Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Weitere Informationen

So. 09.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Hugo Siegmeth (ts)

siehe 02.10. Weitere Informationen

Mo. 10.10. 21 Uhr Bigband Night

Earforce

Funk und Fusion im XXL-Format, sämtlich aus eigener Feder, das wurde in den bisherigen 6 Jahren ihres Bestehens zum Markenzeichen der Münchner Earforce-Bigband. In den von Bandleader Gregor Bürger komponierten Stücken finden sich neuerdings auch Einflüsse aus Latin-und Brasil-Music, was einige neue Arrangements an diesem Abend zeigen werden. Natürlich bleibt dabei noch ausreichend Platz für die Solisten, unter ihnen Jan Eschke (keys), Thorsten Skringer (sax), und Jan Zehrfeld (git). Bleibt, viel Spass zu wünschen! Weitere Informationen

Di. 11.10. 21 Uhr minor music presentation

triband

Sandie Wollasch (voc), Sebastian Studnitzky (tp, keys), Christian von Kaphengst (b), Tommy Baldu (dr)

Wenn drei sich freuen, streiten sich die Gelehrten. Ist es Soul oder Jazz oder Pop? Raue Sinnlichkeit oder reiner Wahnsinn? Elektronisch oder handgemacht? Alles neu, aber trotzdem gut? Inter- und national? Und ist Triband überhaupt eine Band? Ja. Ja. Immer wieder ja. "Eigentlich ist es eine total natürliche Sache", findet Trompeter und Keyboarder Sebastian Studnitzky, der mit Drummer Tommy Baldu und Sängerin Sandie Wollasch "Triband" ist. "Wir lassen einfach mal die Handbremse los. Aber was, fragen andere, ist die Geschichte? Könnte man zum Beispiel nicht auch nur Elvis-Songs machen? Oder vielleicht Elvis-Songs mit deutschen Texten? Und dann geremixt? Nein. Bei uns ist es das besondere, dass es eigentlich nichts besonderes gibt. Wir lassen die Kuh fliegen, es groovt - und sonst nix. Das hat Eier und ist Musik. Und das ist dann wohl doch wieder besonders." Weitere Informationen

Mi. 12.10. 21 Uhr highlight

Ernst Reijseger SYSTÈME D

Ernst Reijseger (cello), Mola Sylla (voc, m'bira, kongoma, xalam, bejjen, nose flute), Serigne Guey (djembe, soruba, bougarabou, leget)

"Die Drei schaffen jene seltenen Momente knisternder Spannung und irritierender Schönheit, die tief emotionsgeladen sind. Was Ernst Reijseger, Mola Sylla und Serigne C. M. Gueye bieten, ist viel mehr als gängige Folklore. Sie sind die siebte Generation, die endlich darüber gemeinsam sprechen kann, was die Weißen den Schwarzen angetan haben. Mola Sylla, der 1987 aus Dakar nach Amsterdam kam und seither in Holland lebt, spielt Daumenklavier oder Flöten. Er singt zumeist in Wolof, dem neben dem Französischen fortbestehenden Idiom, das 90% der Senegalesen sprechen. So blickt er auf die Geschichte seines Landes, auf muslimische Brüderschaften und historische Figuren wie den ins Exil getriebenen Cheikh Achmadou Bamba, dessen spirituelle Kraft dort nur gestärkt wurde. Es geht um die Einnahme der alten Hauptstadt Ndar und die Einsamkeit in Europa, um Sicherheit und Trauer, um den Enkel des Propheten Mohammed und aussichtsloses Warten auf die Falsches versprechenden Fremden. Es geht um das, was ist, seine Neumontage und seinen Transport. Ernst Reijseger ist der ideale Partner für solche Begegnungen und Verständigungen, das hat er im Zusammenspiel mit den Voches de Sardinna bereits wunderbar gezeigt. Seine immense Spielfreude, sein listiger Humor und seine stupende Fingerfertigkeit haben sich nie auftrumpfend verselbständigt. Auch das beglaubigt diese Begegnung zweier Welten, deren unkalkulierter Zusammenklang jetzt möglich ist. Ein perkussiver, anrührender Dialog voller Kraft ist das, der sinnlich nachvollziehbar macht, dass Verständigung möglich ist." - Ulrich Steinmetzger Weitere Informationen

Do. 13.10. 21 Uhr Ad Hoc Music

PA PA JO

Paul Hubweber (posaune), John Edwards (kontrabass), Paul Lovens (percussion, säge)

Von minimalistischer Stringenz bis zu hypnotischen Klangeruptionen - diesem Trio geht es nicht um den Vortrag eines abgeschlossenen Werkes, sondern einzig um den Prozess des Musizierens. Free Jazz oder freie Improvisationsmusik - Kommunikation und Kooperation steht im Mittelpunkt. Alle musikalischen Möglichkeiten werden ausgeschöpft, aber die Musiker bleiben in keiner dieser Optionen stecken. Melodie, Takt, Rhythmus sind implizit, nur um genauso schnell wieder zu verschwinden. Dies ist in der Tat "der Klang der Überraschung" in einer Welt der improvisierten Musik. Eine Veranstaltung des Jazzclubs Unterfahrt und des Vereins Offene Ohren e.V. in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München, Kulturreferat. Weitere Informationen

Fr. 14.10. 21 Uhr Orientactión - Orient Meets Tango!

Trio Borda-Bunka-Hecker 'Orientación'

Luis Borda (git), Roman Bunka (oud), Jost Hecker (cello)

Die Musik von Orientación stellt eine Verbindung zwischen östlicher Musik, Improvisation und argentinischem Tango her, wie es sie bisher noch nicht gab. Das ist das Geniale an Orientación. Der kulturelle Mix erweitert den musikalischen Horizont des Hörers, er spürt den wärmenden Tango unter der Sonne des Mittelmeers, in der einsamen Nacht im San Telmo-Viertel von Buenos Aires und träumt mit den Sternen über der Sahara. Das Trio besteht aus Roman Bunka, einem der wichtigsten "Oud"-Virtuosen Europas, dem Cellisten des "Modern String Quartet" Jost-H. Hecker, und dem Komponisten und Gitarren-Virtuosen Luis Borda, einem der bedeutendsten Vertreter und Erneuerer des "Tango Nuevo". Und das ganz besondere daran: alle drei leben in München! Weitere Informationen

Sa. 15.10. 21 Uhr Lunar tunes

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rudi Martini (dr)

Jenny Evans, für ihre Themenkonzerte bekannt – sei es Spring and Autumn Specials, ihre Huldigung von Komponisten wie George Gershwin, Duke Ellington und Cole Porter oder "The European Song Book" (zu hören auf ihrer CD Nuages, die für den Preis der deutschen Schallplattenkritik, 2005 nominiert worden ist) – hat wieder ein neues Programm vorbereitet: „Lunar Tunes“, Lieder über den Mond. Über kein anderes Thema wurde in der Literatur und in der Musik mehr geschrieben. Die englische Jazzsängerin hat sich nicht nur mit bekannten Standards wie How High The Moon und Fly Me To The Moon beschäftigt; sie hat herausgefunden, dass Rachmanivovs 2. Klavierkonzert unter dem Titel „Full Moon And Empty Arms“ betextet wurde, Constantin Wecker Goethes „An den Mond“ vertont hat und Debussys „Claire de Lune“ in den 50er Jahren zum Hit in Amerika wurde. Begleitet wird sie von den exzellenten Musikern Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b) und Rudi Martini (dr). Weitere Informationen

So. 16.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg: Hugo Siegmeth (ts)

siehe 02.10.. Weitere Informationen

Mo. 17.10. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 18.10. 21 Uhr

Sandro Luzzu & Band

Sandro Luzzu (voc), Notker Zikeli (sax), Christian Gall (p), Chris Lachotta (b), Wolfgang Peyerl (dr).

Das Quintet steht für packende Interpretationen amerikanischer Jazz-Standards, Swing und Bossa Novas von Frank Sinatra, Dean Martin, Ray Charles, Louis Prima und vielen anderen großen Künstlern der Swingära. Durch große Flexibilität und musikalische Erfahrung gelingt es dem Quintett den Swing der "50er" mit Soul und Pop von heute zu verbinden. Durch seine ausdrucksvolle, kräftige und warme Stimme begeistert der Sänger und Entertainer Sandro Luzzo das Publikum stets aufs Neue. Weitere Informationen

Mi. 19.10. 21 Uhr BR-Mitschnitt - highlight

Antonio Faraó Trio 'Encore'

Antonio Faraó (p), Martin Gjakonovski (b), Dejan Terzic (dr)

Von der europäischen Musik-Kritik als einer der interessantesten Jazz-Pianisten der letzten Generation gelobt, ist Antonio Faraó einer der schillerndsten Vertreter der Mailänder Jazz-Szene. Schon im zarten Alter von sechs Jahren beginnt er Klavier zu spielen und besticht mit seinem Interesse an der zeitgenössischen schwarz-amerikanischen Musik. Bald spielt er an der Seite von berühmten Jazz-Größen wie Jack De Johnette, Chico Freeman, Johnny Griffin, Benny Golson, Billy Cobham …und zusammen mit der großen italienischen Sängerin Mina. Zahlreich sind die internationalen Preise und Anerkennungen, darunter den Four Roses (1991) und der erste Preis beim renommierten internationalen Jazz-Piano-Wettbewerb Martial Solal (1998). Sein jüngstes Projekt ist 2005 erschienen und heißt “Encore”. Von seiner bewährten europäischen Rhythmus-Gruppe unterstützt, betätigt er sich wieder einmal als kreativer und beseelter Frontman. Weitere Informationen

Do. 20.10. 21 Uhr

Forastero

Eva Stahler (sax, p), Simon Ackermann (bass), Christoph Schaaf (git), Katja Duffek (violine), Silvia Borges (gesang), Johanna Zeller (akkordeon)

Tango! Er entstand Ende des 19. Jahrhunderts im bunten Völkergemisch von Buenos Aires. Seine Heimat sind die Bordelle und Spelunken des Hafens, die Protagonisten Spieler, Bardamen und Vorstadthelden. Forastero ist an die klassische Besetzung des Tango Nuevo angelehnt (band, vl, git, p, bass), bereichert um die Farbe des Saxophons, eine Hommage an die Exilheimat des Tango - Paris. Forastero (span. der Fremde, fremd) - sucht wie in den frühen Tagen des Tango das Fremde und Unbekannte, das jedem überall begegnet. Wird es ein großer Coup? Eine Herausforderung zum Kampf? Oder erwartet uns die Liebe des Lebens? "Brennende Leidenschaft und ferne Erinnerung: Selbst nach mehr als zwei Stunden konnte das Publikum nicht genug davon bekommen und hatte nur den einen Wunsch: Diese Musik möchte nie aufhören." Augsburger Allgemeine Weitere Informationen

Fr. 21.10. 21 Uhr

FESSLER + KING -duophonic-

Peter Fessler (vocal), Dave King (bass)

Spätestens seit seinen grandiosen Duetten mit Al Jarreau, in Montreux, ist Peter Fessler längst zum legitimen Aushängeschild für Jazzgesang aus Deutschland geworden. Auch andere, große Kollegen wie Bobby Mc Ferrin, Randy Crawford, Toots Thielemanns etc. haben ihn in direkter oder unmittelbarer Art und Weise in die internationale Liga hineingeadelt. Er gehört zweifellos zu den wenigen Jazzstars der Next Generation: Ein brillanter Vokalmagier mit Charme und Seele. Mit dem US-amerikanischen Bassisten Dave King hat Peter Fessler den kongenialen Duo-Partner gefunden. Dave King, der Münchner Szene u.a. bestens bekannt durch sein Zusammenspiel mit Mal Waldron, Klaus Doldinger und Embryo, international u.a. bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Jazzgrößen wie Dizzy Gillespie, Bobby McFerrin, Lionel Hampton, besticht immer wieder durch sein virtuoses, atemberaubendes Bassspiel. Weitere Informationen

Sa. 22.10. 21 Uhr brazil night

Rio Som

Julio Barbosa (tp, fl, com, arr), Heinz Dauhrer (tp), Florian Riedl (as, ts, fl), Erwin Gregg (tb), Stefan Schmid (key), Klaus Sperber (b), Stephan Staudt (dr).

Rio de Janeiro ist ein wichtiges Zentrum des brasilianischen Musikgeschehens und ein beliebtes Forum für brasilianische und internationale Musiker um neue Ideen vorzustellen. Durch diesen regen Austausch haben die vielfältigen Rhythmen Brasiliens Eingang in die Weltmusik gefunden, und auch die brasilianische Musik hat durch Einflüsse wie afrikanische Rhythmen, karibische Musik, Salsa, Funk und nicht zuletzt den Jazz mit seinen anspruchsvollen Harmonien neue Impulse erfahren. Rio Som präsentiert diese neue brasilianische Musik. Das vielseitige Repertoire der Band, zusammengestellt, arrangiert und komponiert von Julio Barbosa, stellt jazzige Variationen brasilianischer Themen und Rhythmen vor, wobei sich große Erfolge der brasilianischen Musik in innovativen Arrangements mit modernen eigenen Kompositionen abwechseln. Julio Barbosa, der musikalische Leiter von Rio Som, stammt aus Rio de Janeiro. Die speziell für Rio Som geschriebenen Kompositionen und Arrangements wurden auch vom Ensemble Brasil der Musikhochschule Mannheim unter der Leitung von Prof. Jürgen Seefelder und in Orchesterversion vom UFR Jazz Ensemble der Musikhochschule der Universität Rio de Janeiro unter der Leitung von Maestro José Rua aufgeführt und als CD's herausgegeben. Weitere Informationen

So. 23.10. 21 Uhr Jazz thing Next Generation Vol. 9

Nadia Maria Fischer 'Talk'

Nadia Maria Fischer (voc), Nobert Scholly (git), Dietmar Fuhr (b).

Manchmal ist es gut, wenn Projekte Zeit zum Reifen haben. Die in Köln 1964 geborene Sängerin veröffentlicht jetzt erst ihr Debut, obwohl sie schon auf zahlreiche musikalische Erfahrungen zurückblicken kann: Studium an der Musikhochschule Köln und bereits über 10 Jahre unterschiedliche Lehrtätigkeiten (z.Zt. Lehrauftrag an der Musikhochschule Dresden für Jazz/Rock/Pop-Gesang und Performance). Daneben immer auch Komponistin und Arrangeurin, aber auch Sängerin in den unterschiedlichsten Bandformationen. Mit ihrem Programm "Talk" gewährt sie einen Einblick in die verschiedensten menschlichen Seelenzustände, fast eine in Noten gegossene Offenbarung ihrer Persönlichkeit mit all ihren Facetten. Mal zutiefst nachdenklich, mal augenzwinkernd, mal ungezwungen fröhlich, dann wieder entblößend emotional - dabei den Hörer geradezu persönlich einladend, teilzuhaben. Ihre Stimme ist umrahmt von zwei Instrumenten, die sie voll zur Geltung bringen: Die tieffrequenten, schmeichelnden Töne aus dem Bauch des Kontrabasses von Dietmar Fuhr - selbst einer der gefragtesten seiner Zunft in Deutschland - und die mal romantischen, mal spielerisch-hüpfenden Läufe des Gitarristen Norbert Scholly. Auch er gehört zu den Besten seines Fachs in Deutschland und ist zu Recht z.B. in der WDR Big Band zu hören. Weitere Informationen

Mo. 24.10. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra präsentiert aus seinem bewährten Repertoire ausgewählte Titel grosser Meister-Arrangeure, die der Band auf den Leib geschneidert zu sein scheinen. Die eigene Note aber gewinnt das Orchestra durch Kompositionen und Arrangements von Musikern, die einen direkten Bezug zum HRJO haben. Ein abwechslungsreicher Abend mit spannendem Big Band Jazz ist angesagt! Weitere Informationen

Di. 25.10. 21 Uhr

Giana Viscardi & Group

Giana Viscardi (voc), Christian Gall (p), Michael Ruzetschka (git), tba (b), Sergio Machado (dr).

Das 'Berklee College of Music' in Boston ist bekanntermaßen die weltweit renommierteste Ausbildungsstätte in Sachen Jazz. Dort gründete das brasilianische Gesangstalent Giana Viscardi nach Ihrem Studium eine hochkarätige internationale Formation. Zusammen mit Lokalmatador Christian Gall präsentiert Giana Viscardi bei ihrer derzeitigen Tournee mit Stimmakrobatik, Charme und Lebensfreude eine explosive Mischung aus Samba, Bossa und afrobrasilianischen Rhythmen wie Baiao und Maracatu. 'Giana is something to behold', so ein Bostoner Musikmagazin – da wird es dem Münchner Publikum nicht anders ergehen. Eine Sternstunde für alle Freunde brasilianischer Musik! Weitere Informationen

Mi. 26.10. 21 Uhr highlight

Thärichen Tentett

Michael Schiefel (voc), Sven Klammer (tp, flh), Jan von Klewitz (as, ss, cl), Andreas Spannagel (ts, fl), Nikolaus Leistle (bs, bcl), Sören Fischer (tb), Kai Brückner (git), Johannes Gunkel (b), Kai Schönburg (dr), Nicolai Thärichen (p).

Selten waren sich Jazzkritik und Publikum so einig! Das Berliner Tentett um den Komponisten, Arrangeur und Pianisten Nicolai Thärichen ist eines der ganz großen Highlights der deutschen Jazzszene. Thärichens Tentett liefert "das kompositorisch Gelungenste, arrangementtechnisch Ausgefeilteste und in der Präsentation Humorvollste, was derzeit in Deutschland von einer größeren Besetzung kommt. Nicht zuletzt, weil mit Michael Schiefel der talentierteste unter den raren hiesigen Jazzsängern der Band seine Stimme gibt." (Süddeutsche Zeitung). Er "verfügt als Sänger über die Artikulationsfähigkeit einer hellen Frauenstimme und den rauchigen Farbgebungen der großen "Crooner" Frank Sinatra und Dean Martin. Einen solchen Jazzsänger hat Deutschland vielleicht noch nie gehabt." (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Weitere Informationen

Do. 27.10. 21 Uhr highlight

Gilad Atzmon & Band & Lesung aus dem Roman 'My one and only love'

Gilad Atzmon (reeds, tb, fl), Frank Harrison (p), Yaron Stavi (b), Asaf Sirkis (dr, perc), Romano Viazzani (acc), Dumitru Ovidiu Fratila (violin), Guillermo Rozenthuler (voc)

Gilad Atzmon, der Exil-Israeli aus London, begeistert seine Zuhörer immer wieder mit seiner machtvollen, zuweilen ironischen Mixtur aus großem Bebop und nahöstlichem Tonfall. Die Vorgänger-CD "Exile" (BBC Jazz Award 2003) galt beim Magazin "Concerto" als "eines der besten Alben, die je orientalische Musik mit der Formsprache des Jazz zusammenbrachten". Der britische Kritiker John Fordham nennt Atzmon im "Guardian" einen "Meister der Dynamik und des langsamen Aufbaus, der Lyrismen mit heiseren, Coltranesken Brüllern mixt, eine Kombination, für die allein er eine gewaltige internationale Reputation als Solist hätte. Aber seine selbst gewählte Mission, dem Jazz wieder die kulturelle/politische Schlagkraft zu geben, die er in der ersten Bop-Ära und im Freejazz der 60er-Jahre besaß, macht Atzmon noch um ein Beträchtliches größer." Nach dem internationalen Erfolg von "Exile" widmet der streitbare Multi-Instrumentalist sein neues Album der Macht der Musik selbst. Das Wort "musiK", deutsch ausgesprochen, signalisiert für ihn die Schönheit der Musik vor ihrer Zurichtung zur Ware. Atzmon führt hier eine charmante Attacke gegen den Musik-Kommerzialismus und gegen eine globalisierte "Kultur" unter amerikanischer Ägide. "Unser musikalisches Ziel", sagt Gilad Atzmon, "ist es, die Musik des untergegangenen europäischen Ureinwohners wiederherzustellen". Auf eine gleichermaßen ernsthafte wie unterhaltsame Weise liefert das Orient House Ensemble dabei ein "Neu-Arrangement" der Musikgeschichte des 20.Jahrhunderts: Es mischt Tango mit Cabaret und Balkanmusik, Saxophon mit Akkordeon, Klavier mit Rahmentrommeln. Lesung um 21 Uhr: Die Übersetzerin Sophia Deeg liest aus dem neuen Roman "My one and only love" von Gilad Atzmon. Konzert ab 21.45 Uhr! Weitere Informationen

Fr. 28.10. 21 Uhr highlight

beefólk

Georg Gratzer (sax, bcl, fl), Klemens Brittmann (violin, mandolin), Helgi Hrafn Jónsson (tb, voice), Christian Bakanic (acc), Christian Wendt (b, elec-b), Jörg Haberl (dr, perc).

Beefólk kommt aus der Stadt, wo österreichische Jazzmusik schon seit langem die buntesten Blüten treibt - aus Graz. Das „Bienenfólk“ aus Studenten und mittlerweile auch Absolventen der Grazer KUG sammelte sich um den Saxophonisten Georg Gratzer und den Geiger Klemens Bittmann. Seit dem Jahr 2000 schwärmen diese 6 musikalischen Individualisten nun schon in derselben Formation über die Bühnen, um gemeinsame Sache zu machen – beefólk eben! Mit dem begeisterten Volksmusiker Christian Bakanic am Akkordeon hielten argentinische Tangos und balkanische Rhythmen Einzug ins Repertoire, mit Christian Wendt am Bass und Jörg Haberl am Schlagzeug komplettierte sich das Klangbild der Band in seiner ungewöhnlichen Besetzung mit Geige, Mandoline, Saxophon, Flöten, Posaune, Akkordeon, Bass und Schlagzeug zu einem „folk-jazzigen Kammermusikorkestra“. Der singende Posaunist Helgi Jonsson aus Island setzt im originellen, unverwechselbaren Bandsound mit seiner androgynen, ätherischen Stimme ganz besondere Akzente. Melodiöse Themen und Improvisationen, die sie zuerst in gut dosiertem Pathos feiern, bündeln beefólk dann in rasenden Unisonoläufen zu rhythmisch komplexen Ensemblekaskaden - bei denen schon manche Tanzlustige über die eigenen Beine gestolpert sind. Mit viel Schwung und raffinierten Arrangements surfen beefólk im Weltraum zwischen Klassik, modern Jazz, Tango Nuevo und diversen Folkloreströmungen von Dublin bis Varna - und das mit einer charmanten Mischung aus technischer Virtuosität und jugendlichem Ungestüm. Beträgt das Durchschnittsalter dieser Ausnahmetalente doch erst 25 Jahre! Weitere Informationen

Sa. 29.10. 21 Uhr highlight

Munich Saxophone Family 'the restart of...'

Evan Tate (as, ss), Jürgen Seefelder (ts, ss), Roman Schwaller (ts), Thomas Zoller (bs).

Seit 1990 besteht ein Saxophonensemble, dessen Mitglieder über den gesamten deutschsprachigen Raum verteilt (von Salzburg über Frauenfeld CH, Heidelberg bis Philadelphia) sich immer noch Munich Saxophone Family nennen, da der Name inzwischen ein Begriff für ausbalancierte, zeitgenössische Kammermusik im europäischen Jazzbereich wurde. Ob beim Jazzfest Berlin, Paris, anderen Festivals oder anlässlich ihrer CD Veröffentlichungen, immer wieder wurde ihnen eine besondere kompositorische und improvisatorische Qualität bescheinigt, eine evolutionäre Verbindung von Tradition und Moderne, eine Mischung jenseits der bekannten Schubladen des Jazz. Die Munich Saxophone Family präsentiert sich nach einer schöpferischen Pause 2003/04 im Jahr 2005 als "restart" in der ursprünglichen Besetzung mit Evan Tate (as,ss), Jürgen Seefelder (ts, ss), Roman Schwaller (ts) und Thomas Zoller (bs) mit einem neuen Programm und demonstriert damit, dass substantielle Aussagen mit Leichtigkeit, Schönheit und Humor verbunden werden können. Sie gehen gleichzeitig auf ihr Publikum zu und wollen es an ihrem Klangkosmos teilhaben lassen - Heiterkeit und Tiefe der Musik geben eine ungewöhnliche Verbindung ein. Weitere Informationen

So. 30.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Hugo Siegmeth (ts)

siehe 02.10. Weitere Informationen

Mo. 31.10. 21 Uhr Ad Hoc Music

ICI Munich (International Composers and Improvisers Ensemble) - Benefizkonzert für Roberto Mandruzzato

David Jäger, Stefan Schreiber, Roger Jannotta, Markus Heinze ( saxophone), Rich Laughlin, Oliver Kollmannsberger, NN (tp), Christofer Varner, Leo Gmelch, tba (tb) , Johanna Varner (cello), Georg Janker (bass), Gunnar Geisse (git), Martin Wolfrum (p), Yogo Pausch, Bastian Jütte (drums).

CD-Präsentation des ICI Munich (International Composers and Improvisers Ensemble) - Benefizkonzert für Roberto Mandruzzato. Das ICI Ensemble wird mit dieser vom BR aufgenommenen CD seinem Namen gerecht und zeigt eine bemerkenswerte Variante davon, wie man die perfekte Balance zwischen Komposition und Improvisation auspendelt. Der Abend ist dem Posaunisten Roberto Mandruzzato gewidmet, der kurz nach der CD-Produktion plötzlich verstarb. Die Kompositionen von R. Jannotta, S. Rössert, F.D. Baumann, M. Wolfrum, G. Geisse und C.Varner, von denen ein Teil an diesem Abend gespielt werden, leben von Gegensätzen. Es dominiert das Wechselspiel von klar strukturierter Form und deren totaler Auflösung. Zarte, fragile Momente münden in Orchester-Opulenz, mächtige Satz-Konstrukte fallen in ganz freien Passagen urplötzlich in sich zusammen, betörend harmonische Klangflächen folgen schaurig-schönen Stimmen. Neben dem akustischen Instrumentarium des Ensembles werden auch elektronische Klangerzeuger der Jetztzeit eingesetzt: angedeutete Walgesänge, wie etwa in Roger Janottas „Kwal & The Wisdom of Pearl“, statisches Knistern, Wellensalat, verfremdete Samples von Pop-Fragmenten und Störgeräusche lassen den Big Band-Kosmos ins digitale Zeitalter expandieren. Eine Veranstaltung des Jazzclubs Unterfahrt und des Vereins Offene Ohren e.V. in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München, Kulturreferat. Weitere Informationen

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