Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Sep 2006

Programm Oktober 2006

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 01.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Claus Koch (sax)

Ein prächtiger, voller, warmer Tenorsound ist das Markenzeichen von Claus Koch. Swing, Bebop, Hardbop und Souljazz sind seine "favourites". Alle, die seine Vorlieben teilen, sind herzlich eingeladen einzusteigen! Weitere Informationen

Mo. 02.10. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

„Warnhinweis des Jazz-Ministeriums: Ein Konzert dieser Big Band enthält ca. doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL läßt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, wo die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der „Band mit der Eidechse“ zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte. Die Groovehärte ihrer Funknummern ist bedenklich hoch und ihre Balladen sind so schön gespielt, daß es fast illegal ist.“ MLL – Come to where the Jazz happens. Weitere Informationen

Di. 03.10. 21 Uhr

Alexa Rodrian Band

Alexa Rodrian (voc), Jens Fischer Rodrian (git, mouthpercussion), Tom Peschel (b), Tim Neuhaus (dr, perc).

“I am a jazz singer who loves to write pop songs…" sagt die zweisprachige Sängerin und Songwriterin Alexa Rodrian über sich selber. In diesem Sinne mischt sich das Repertoire ihrer Band aus Jazz, World Music und Pop zu einem außergewöhnlichen Klangerlebnis. Die Band wandert gekonnt durch die verschiedenen Stilistiken ihres sehr abwechslungsreichen Programmes. Groove, Improvisation, Geschichten und Stimmungen treffen sich hier zu gleichen Teilen…ein euphorisiertes Publikum am Ende eines nie zu lange gewordenen Abends. Während ihres langjährigen N.Y. Aufenthaltes waren sie regelmäßig in der Knitting Factory, CB´s Gallery, Siné Café und anderen New Yorker Clubs zu hören. Im Juni 2006 erschien die 2. CD der Band und nun geht es auf CD Präsentationstour durch Deutschland und Österreich. Weitere Informationen

Mi. 04.10. 21 Uhr ACT: Jazz Night CD-Release-Concert

Michael Schiefel 'Don't touch my animals'

Michael Schiefel (vocal solo).

Frisches Repertoire hatte sich angesammelt und so begab sich Michael Schiefel wieder vor die Mikrofone, um sein Stimm-Experiment mit „Don't Touch My Animals“ fortzusetzen. Die Lieder sind mal deutsch, mal englisch gehalten, erzählen Geschichten von der Liebe und den Wirrungen von Beziehungen, entwerfen skurrile Soziogramme des Stadtlebens oder reflektieren ironisch die vermeintlichen Aporien des Deutschen. Alle Beats, alle Sounds, alle Melodien bestehen aus Stimme und setzen sich zu einem brillanten Patchwork popjazziger Stimmungen und Rhythmen zusammen, das weiterhin seinesgleichen sucht. Und das mit „Aufm Dorf Und Inner Stadt“ ganz nebenbei den Sommerhit des Jahres präsentiert. "Michael Schiefel ist einer der wenigen deutschen Jazzmusiker mit einem wirklich originären Stil - ein begnadeter Soloperformer, der in seinen unbegleiteten Auftritten seine verspielte Stimme mit elektronischen Mitteln erweitert und verfremdet." Joachim-Ernst Berendt: Das Jazzbuch. Weitere Informationen

Do. 05.10. 21 Uhr ACT: Jazz Night CD-Release-Concert 'Depart Reloaded'

Depart

Harry Sokal (sax), Heiri Känzig (b), Jojo Mayer (dr, perc).

Die Schlagzeile von einem der "Comebacks des Jahres" innerhalb der europäischen Jazzszene hat bereits die Runde gemacht. Ja, "Depart", das virtuose schweizerisch-österreichische Trio-Kraftwerk, das zwischen 1985 und 1994 die Festival- und Club-Auditorien elektrisierte, kurvt tatsächlich wieder durch den internationalen Parcours. Wer indessen hört, welch fulminante Töne die drei Herren heute anschlagen, der hört auch rasch, dass es zu kurz greift, hier von bloßer Rück- oder Wiederkehr zu sprechen. Handelt es sich bei reloaded doch um keine jener Reunionen, in der die Musiker nostalgietrunken dort anknüpfen, wo sie zuletzt aufgehört haben – obwohl sich Zeitgeist und Materialstand längst weiter entwickelt haben. Reloaded, das ist ein Neuzusammenschluss dreier Musiker mit gemeinsamer Vergangenheit, dreier in ihren Profilen geschärfter Persönlichkeiten, die ihre individuell gewonnenen Erfahrungen der letzten zehn Jahre nun zueinander in Beziehung setzen. Und dabei auf die unschätzbare Ressource einer schlafwandlerischen Interaktionssicherheit bauen können. Kein Zweifel: Hier sind drei Musiker am Werk, deren Horizont sich in vielerlei Richtungen erweitert hat und die weiterhin Offenheit für aktuelle Strömungen zeigen. Drei gereifte Männer, die zwar immer noch zu enormer Energieentwicklung fähig sind, die ihr Ohrenmerk jedoch ebenso auf elastisch-filigrane Ensemble-Balance und die Aussage jedes einzelnen Tons legen. Von einem "Comeback" zu sprechen, scheint da eine glatte Untertreibung. Andreas Felber. Weitere Informationen

Fr. 06.10. 21 Uhr Geburtstagskonzert von Lisa!

Lisa Wahlandt 'acoustic project'

Lisa Wahlandt (voc), Rüdiger Eisenhauer (git), Uli Zrenner (b), Gerwin Eisenhauer (dr).

Das Acoustic Project hat sich der Essenz verschrieben. Dem was-ist-die-Seele-von-einem-Song. Ein ausgefallendes Klangkonzept, kammermusikalisch besetzt und mit einem Repertoire das sich vom Gros anderer Jazzbands abhebt. In minimalisitischer Manier widmet sich die Band den Perlen der gesamten Jazz- und Pophistorie ohne Rücksicht auf stilistische Grenzen. So kann es vorkommen, dass ein Song von Sting neben einer Duke Ellington Nummer oder eine Madonna Ballade neben einer Metallica Bearbeitung gespielt wird. Tragendes Element ist und bleibt die Stimme Lisa Wahlandts die das Gesamtbild zu einem Kunstwerk werden läßt. Pur, ehrlich und liebevoll. Die Essenz eben. Weitere Informationen

Sa. 07.10. 21 Uhr highlight

max.bab + wolfgang muthspiel

Max von Mosch (sax), Benedikt Jahnel (p), Benny Schäfer (b), Andreas Haberl (dr) plus Wolfgang Muthspiel (git).

Dieses Quartet gehört zum Innovativsten und Frischesten, was die junge deutsche Jazzszene zu bieten hat. Mit einer Leichtigkeit und doch spielerischer Professionalität schafft diese Formation den Quantensprung zwischen Spielfreude und Sensation! Man muss dieser Musik einfach erliegen. Der Zuhörer ist von der ersten Sekunde an gefesselt, wird nicht mehr losgelassen, und erst am Ende wieder freigegeben. "Eine der ganz großen Hoffnungen" nennt sie die Jazz-Zeitung. Und der große Saxophonist Charlie Mariano sagte: "I have just finished listening to max.bab`s new CD. When I hear music being performed by young musicians of such high quality, then I can rest assured that jazz is in a very healthy state. Bless these young guys, they play as if they have been together for 20 years!!! We will be hearing a lot from all of them in the future." Heute Abend wird max.bab von Starsolist Wolfgang Muthspiel an der Gitarre verstärkt. Weitere Informationen

So. 08.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Claus Koch (sax)

siehe 01.10.. Weitere Informationen

Mo. 09.10. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 10.10. 21 Uhr ACT: Jazz Night - The Norway of Jazz

Lars Danielsson/Leszek Mozdzer/Jan Bang/Jon Christensen

Lars Danielsson (b), Leszek Mozdzer (p, key), Jan Bang (samples, live-sampling), Jon Christensen (dr).

Lars Danielsson, der 1958 geboren wurde und am Konservatorium in Göteborg erst klassisches Cello lernte, bevor er sich dem Bass und dem Jazz zuwandte, ist einer jener Musiker, die eine neue Qualität des Schönklangs geschaffen haben. Als Bassist und Cellist pflegt er einen unalltäglich plastischen und dabei vollendet weichen Ton, der Fülle und Zartheit vereint. So rund, kraftvoll und zugleich von solchem Fingerspitzengefühl geprägt wie in seinen solistischen Einwürfen kennt man die Töne von Cello und Bass im Jazz so gut wie kaum. Und als Komponist und Arrangeur hat Danielsson ein großes Gespür für hinreißend elegante, getragene Melodien. Zusammen mit seiner norwegisch/schwedischen/polnischen Allstar-Band präsentiert er sein neues, bei ACT erschienenes Album "Mélange Bleu": die Kunst der vielfältigen Klangfarbenmischung. Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Gefördert durch die BMW Group. Weitere Informationen

Mi. 11.10. - Sa. 14.10. 21 Uhr

European Jazz made in: Hungary

Endlich ist es soweit! Nach "European Jazz made in:..." den Niederlanden, der Schweiz, Spanien, Norwegen und Frankreich, ist mit Ungarn endlich ein osteuropäisches Land zu Gast im Jazzclub Unterfahrt. Mit großzügiger Unterstützung des Generalkonsulats der Republik Ungarn in München ist es gelungen ein hochkarätiges, stilistisch ausgewogenenes Programm zu erstellen. Dieses Programm gibt einen kleinen Einblick in die vielfältige, bunte, zeitgenössische Jazzszene Ungarns und wird von den derzeit bedeutesten Musikern des Landes präsentiert. Zigeunermusik, Folk, Jazz und Improvisation, der Bogen ist weit gespannt. Und der Pfeil der Musik wird jeden Zuhörer garantiert mitten ins Herz treffen! Weitere Informationen

Mi. 11.10. 21 Uhr European Jazz made in: Hungary

Gábor Gadó Quartet

Gábor Gadó (git), Matthieu Donarier (sax), Sébastien Boisseau (b), Joe Quitzke (dr).

Seit 1995 pendelt Gábor Gadó zwischen Budapest und Paris, komponiert, arrangiert - für größere Formationen, in der klassischer Musik, tritt mit verschiedenen Gruppen auf und befasst sich auch mit Filmmusik. Seit 2000 leitet er das in Paris beheimatete Gábor Gadó Quartett, das Auftritte in Spanien, Frankreich und Ungarn vorweisen kann. Auf dem ungarischen BMC-Label hat er aktuell fünf CDs unter eigenem Namen und drei weitere als Komponist und Mitspieler in Projekten anderer Musiker gemacht. Nahezu alle erhielten international überschwängliche Kritiken. Die Französische L'Académie du Jazz verlieh Gadó 2003 den Titel »Bester Europäischer Jazzkünstler« – nach solchen Größen wie Martial Solal, Daniel Humair, Aldo Romano, Bobo Stenson und Albert Mangelsdorff. Weitere Informationen

Do. 12.10. 21 Uhr European Jazz made in: Hungary

Ferenc Snétberger Solo & György Szabados Solo

Ferenc Snétberger (Solo Gitarre). György Szabados (Solo Klavier).

Ferenc Snétberger: Der in Ungarn geborene Ferenc Snétberger gehört zu den herausragenden Gitarristen der Gegenwart. In einer Synthese aus Flamenco, Klassik, Jazz und Samba hat er einen ganz eigenen Personalstil entwickelt, randvoll mit Überraschungen, kleinen Wundern und Emotionen. Der Ausnahme-Gitarrist Snétberger hat 7 Alben unter eigenem Namen veröffentlicht und eine Reihe weiterer als Co-Leader und Sideman. "Was er spielt, ist Jazz, ist Klassik, ist Brasilien", schreibt das Fachmagazin "Akustik Gitarre". "Snétbergers große Kunst ist der Dialog zwischen Heute und Gestern, die Synthese. Große Gitarrenmusik." György Szabados: Wenn man das ungarische Element im Jazz sucht, stößt man eher früher als später auf das Lebenswerk von György Szabados. Der 65jährige Großmeister bahnte den neuen Ausdrucksformen der ungarischen Volksmusik und der freien Improvisation einen Weg. 2004 wurde die Vaterfigur des ungarischen Jazz mit dem Ehrenkreuz der Republik Ungarn ausgezeichnet. Der Pianist und Orchesterleiter sah (ähnlich wie Béla Bartók) die Bedeutung des ungarischen musikalischen Erbes nicht in den Ornamentmotiven, sondern in der Harmonie und Rhytmik. Als vor kurzem die Neuauflage seiner Platte „Esküvõ” (Hochzeit, 1974) erschien, waren sich die Kritiker einig: "Selbst wenn er nichts anderes geschaffen hätte, allein mit dieser Einspielung ging er in die ungarische Jazzgeschichte ein." Weitere Informationen

Fr. 13.10. 21 Uhr European Jazz made in: Hungary

Mihály Borbély Quartet

Mihály Borbély (saxes, wind instruments), Daniel Szabo (p), Balázs Horváth (b), István Baló (dr, perc).

Borbély Mihály studierte klassische Klarinette und Jazzsaxophon am Béla Bartók Conservatorium und an der Franz Liszt Musik Akademie. Zudem spezialisierte er sich auf ungewöhnliche Blasinstrumente wie z.B. dem Tárogató, Blockflöten, Kaval, Dvojnice oder Fujara. Der Karriere im eigenen Land folgte eine Karriere auf internationaler Ebene, u.a. spielte er mit Herbie Mann, dem Saxophone Summit (Michael Brecker - David Liebman - Joe Lovano) und dem Rova Saxophone Quartet. Sein zuletzt eingespieltes Album, in der Besetzung des heutigen Abends, "Meselia Hill" wurde mit dem "Gramofon 2005" als bestes ungarisches Jazzalbum 2005 ausgezeichnet. Das Mihály Borbély Quartet verbindet auf raffinierte Weise Jazzrhythmen mit zeitgenössischer Musik und mit Folk-Worldmusic. "Was dann folgt, ist improvisierte Musik in Höchstform. Borbély bevorzugt das Sopransaxophon, das Chamäleon unter den Holzblasinstrumenten und setzt Tárogató, schwer zu spielen, Fujara und Tilinkó ein für das Lokalkolorit. Sein Ton ist schnörkellos, kräftig, doch warm, seine Improvisationen überraschend, doch einleuchtend, und scheuen nicht die schwierigen Obertöne." Weitere Informationen

Sa. 14.10. 21 Uhr European Jazz made in: Hungary

Djabe

Tamás Barabás (b), Attila Égerházi (git), András Sipos (perc), Szilárd Banai (dr), Zoltán Kovács (key), Ferenc Kovács (viol, tp).

Die sechsköpfige ungarische Jazzband Djabe spielt World-Jazz-Fusion vom Feinsten und ist in dieser Kategorie führend in Ungarn. Die Formation produziert einen zeitgemäßen, grandios groovenden Sound, den vor allem seine Transparenz, das Gefühl für Ästhetik und Harmonie sowie eine sehr ausgeprägte Melodiösität auszeichnet. Das Album „Táncolnak a kazlak“ (Es tanzen die Heuschober, 2004) wurde für den Surround Music Award 2005 nominiert. Weitere Informationen

So. 15.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Claus Koch (sax)

siehe 01.10.. Weitere Informationen

Mo. 16.10. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Aus dem umfangreichen Repertoire von über 500 Titeln spielt das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra heue eine Auswahl der Stücke, die bei Musikern und Publikum auf die größte Resonanz stoßen: Dazu gehören Originals der Bandmitglieder und Standards der großen Big Band Literatur. Mit packendem Ensembleklang, großartigen Soli und einer swingenden Rhythmusgruppe garantiert der Bandleader, Harald Rüschenbaum als treibende Kraft am Schlagzeug, einen Hörgenuß der ganz besonderen Art. Weitere Informationen

Di. 17.10. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert

Das Jazzensemble des RSK unter Ltg. von Leszek Zadlo und "flair-baloon" mit Miriam Arens (voc), Max Oswald (p), Ferdi Settele (ts), Peter Cudek (b), Bastian Jütte (dr).

In diesem Moment fiel Alice durch den Kaninchenbau. Willkommen im filigranen und eigenwilligen Klangraum von "flair-baloon". Die Musik, sie lacht und weint, sie liebkost und beißt und ist dabei unmittelbar und überraschend wie ein Tag im Leben des... Einmalig finden die hochkarätgen Münchner Musiker um die feenhaft, ausdrucksstarke Sängerin Miriam Arens zusammen um ihr Repertoire zu performen. Die bekannten Melodien aus Jazz und Film fließen durch die Musiker und verwandeln sich. Verblüffende, moderne Arrangements und skurile Eigenkompositionen in einem elektrisierender Klangraum zwischen ICM, Northern Jazz und afrikanischem Rhythmus. Musik, die vom Gehörgang direkt in den Blutkreislauf diffundiert. Weitere Informationen

Mi. 18.10. 21 Uhr

Yuri Honing Wired Paradise plus special guest Paul Jan Bakker

Yuri Honing (ts, ss), Paul Jan Bakker (git), Frank Möbus (git), Tony Overwater (b), Joost Lijbaart (dr).

Der niederländische Saxophonist Yuri Honing wurde vor allem durch das Yuri Honing Trio bekannt, das nun schon seit 15 Jahren begeistert. Aber nicht nur im Trio fühlt sich Honing wohl, zahlreiche Aufnahmen mit Musikern wie Pat Metheny, Gary Peacock, Misha Mengelberg u.a. beweisen das. Das neue Programm und Album “Temptation” ist beeinflusst durch die unterschiedlichsten Musikrichtungen. Es kommen arabische Elemente sowie Einflusse des Jazzrock und Pop ebenso zur Geltung wie Einflüsse der Avantgarde, die vor allem durch den deutschen Gitarristen Frank Möbus einfließen. "Eine unglaublich entspannte, selbstsichere Musik, die weiß, was sie will, aber niemals apodiktisch daherkommt." Jazzthing. Mit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulates der Niederlande, München. Weitere Informationen

Do. 19.10. 21 Uhr Ad Hoc Music

TRIO Kaufmann-Gratkowski-De Joode

Achim Kaufmann (klavier), Frank Gratkowski (altsaxophon, klarinetten), Wilbert De Joode (b).

Achim Kaufmann und Frank Gratkowski sind beide Träger des SWR-Jazzpreises und treffen in diesem (schlagzeuglosen) Trio auf den holländischen Ausnahmebassisten Wilbert de Joode - "Er spielt nicht mehr Bass, er ist selbst zum Bass geworden", sagt sein Bandkollege Ab Baars über ihn. Improvisierte Musik voller Leidenschaft und abrupter Wechsel - hochenergetisches Spiel steht neben fragilen, von Stille durchtränkten Momenten. "Was mich vor allem interessiert, ist Ensemblemusik. Das Aufeinandertreffen dreier musikalischer Energien. Instrumentalklänge, verschmelzend oder kontrastierend. Balance - off balance. Momente der Gefährdung. Nicht unbedingt immer Geschlossenheit. Dafür Spannung - excitement." Achim Kaufmann. Eine Veranstaltung des Jazzclubs Unterfahrt und des Vereins Offene Ohren e.V. in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München, Kulturreferat. Weitere Informationen

Fr. 20.10. 21 Uhr ACT: Jazz Night CD-Release Concert 'Irish Heart'

Torsten Goods Quartet

Torsten Good (git, voc), Jan Miserre (p), Marco Kühnl (b), Christoph Huber (dr).

Das Jazzmagazin “Jazzthing” hat ihn unlängst in die Deutsche Jazz-Nationalmannschaft berufen. Bei der Londoner International Jazz Competition schaffte er es als einziger Europäer bis ins Finale. Und sein neues Album „Irish Heart“ erscheint nirgendwo anders als beim renommierten Jazz-Label „ACT“. Alles spricht dafür: 2006 wird das Jahr des Torsten Goods. Nach Wochen im Studio brennen er und seine Band jetzt darauf, das Material des langerwarteten neuen Albums endlich live präsentieren zu können: „Irish Heart“ – eine Hommage an die irische Heimat von Torstens Mutter – besticht mit aufregenden, neuen Jazz-Versionen bekannter Klassiker aus der Feder irischer Größen wie Van Morrisson oder Bill Whelan, überrascht aber auch mit Titeln zeitgenössischer irischer Künstler und sogar mit zwei Traditionals: alles stilsicher, elegant und mit großer Gelassenheit interpretiert im typischen Torsten-Goods-Stil, einer verführerischen Kombination aus lässigen Grooves, flinken Läufen und Torstens smarter Stimme. Auf dem Album wie auch live, sorgt die exzellente Torsten-Goods-Band bestehend aus Jan Miserre (piano), Marco Kühnl (kontrabass) und Christoph Huber (drums) für den nötigen Drive. Auf der Bühne stacheln sich die vier Vollblutjazzer – alle unter 30 und Meister ihres Fachs – gegenseitig an, erklimmen mit Leichtigkeit immer wieder neue improvisatorische Höhen um anschließend mit traumwandlerischer Sicherheit in den Groove zurückzufinden. It's a jazz thing – und was für eins! Weitere Informationen

Sa. 21.10. 21 Uhr Jazzthing - Next Generation

Tobi Hofmann Quintet

Mit Tobi Hofmann (tp,flgh,melodica), Ulrich Wangenheim (ts, bcl, fl), Christian Elsässer (p), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr).

Das Quintett des Münchner Schauspielers und Musikers Tobi Hofmann ist wieder zu Gast in der "Unterfahrt". Die im März 2005 erschienene CD „SWIP SWAP“ (Rodenstein Records) fand bei Publikum und Presse viel Beachtung. Die neue CD „Tanz der Teilchen“ ist im Juni in der Reihe „Jazzthing Next Generation“ erschienen. Geboten werden eigene Stücke, melodischer Jazz, ein erfrischend heutiger Sound und Spielfreude pur. Besser nicht versäumen... "Diese Musik ist wie ein guter alter Bekannter, der gerade eine Frischzellenkur genossen hat: Unterhaltsam, voller Überraschungen und wunderbar verjüngt - dank der spielerischen Verve und der Improvisationslust dieses hervorragenden Quintetts." Beate Sampson, BR. Weitere Informationen

So. 22.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Claus Koch (sax)

01.10.. Weitere Informationen

Mo. 23.10. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Der Münchner Schlagzeuger, Träger des Bundesverdienstkreuzes und Leiter des Bayerischen Landesjugendjazzorchesters, Harald Rüschenbaum, ist mit dem Know-How von 24 Jahren Big Band Leitung der erfahrene und begeisternde Praktiker, der vom Schlagzeug aus sein Jazz Orchestra leitet. Das Spektrum des Repertoires reicht von swingendem Mainstream und dem "All American Songbook", Blues, Bebop und Ballden über Latin Music, Salsa bis zu Avantgarde Experimenten und Zeitgeist-Ideen, wobei letztere oft aus der Feder der Bandmitglieder stammen. Weitere Informationen

Di. 24.10. 21 Uhr from soul to soul

tok tok tok

tokunbo akinro (voc), morten klein (tenor sax, git, mouth drums), christian flohr (b), jens gebel (fender rhodes), matthias meusel (drums).

Mit ihren letzten beiden CDs „it took so long“ (2003) und „about“ (2005) gewannen die Acoustic-Souler jeweils den German Jazz Award. Für „about“ hagelte es zudem ausländische Lobeshymnen und Preise, wie den begehrten Grand Prix 2005 der französischen Urheberrechtsgesellschaft SACEM. Nach dem zusätzlichen großen Erfolg des Very-Best-Of-Samplers „i wish“, auf dem die Crème der Coverversionen ihrer ersten Jahre vereint sind, und der DVD ”live in Bratislava”, präsentieren tok tok tok nun ihr mit Spannung erwartetes siebtes Studioalbum „from soul to soul“. Die neuen Originale, die Soulgrößen, wie Stevie Wonder, Ray Charles, Earth Wind & Fire, Erykah Badu, Isaac Hayes oder James Brown... gewidmet sind, laden sowohl zum Tanzen als auch zum Schwelgen ein. Groove- und Songqualitäten der Kompositionen verschmelzen mit den selbstbewussten Texten in einer besonderen Art, wie sie nur typisch für tok tok tok ist. Zusammen mit dem Bassisten Christian Flohr, dem Keyboarder Jens Gebel und erstmals dem Schlagzeuger Matthias Meusel, bringen Sängerin Tokunbo Akinro und Saxophonist Morten Klein ein Soulprogramm auf die Bühne, dass sich gewaschen hat, eine Hommage an die Godfathers und Godmothers of Soul. Listen & Dance! Weitere Informationen

Mi. 25.10. 21 Uhr from soul to soul

tok tok tok

tokunbo akinro (voc), morten klein (tenor sax, git, mouth drums), christian flohr (b), jens gebel (fender rhodes), matthias meusel (drums).

siehe 24.10.2006 Weitere Informationen

Do. 26.10. 21 Uhr highlight

Earth Jazz Agents

Vincent Herring (as, ss, ts), Anthony Wonsey (p), Richie Goods (b), Joris Dudli (dr).

Nach 7 Jahren unermüdlichem Touren durch Europa, Australien und die USA unter dem Namen Vincent Herring Quartet wurde im März 2006 mit der neuen CD „Plan A“ die Band EARTH JAZZ AGENTS gegründet. Durch die neuen Mitglieder Richie Goods, der sowohl am E- Bass als auch am Kontrabass zur internationalen Elite gehört und Anthony Wonsey, nicht nur ein begnadeter Pianist sondern auch - zusammen mit Drummer Joris Dudli- hauptverantwortlich für die Kompositionen ist, wird der Sound von EJA neu definiert. EARTH JAZZ AGENTS ist eine "wahrhaftige" Band - lebhaft, dynamisch und energetisch- das neue, junge Publikum und den etablierten Jazzfan begeisternd. Weitere Informationen

Fr. 27.10. 21 Uhr Happy, Sad and Satisfied

Beat Kaestli & Band

Beat Kaestli (voc), Tino Derado (p), Sven Faller (b), Martin Kolb (dr).

Sein Programm und die gleichnamige CD “Happy, Sad and Satisfied” widmet, der in New York City ansässige Jazzsänger Beat Kaestli dem amerikanischen Standard. Ohne die Essenz dieser Klassiker zu verlieren, bringt er mit intelligenten Arrangements sein zeitgenössisches Flair ein und entführt den Zuhörer in seine Welt aus Jazz, R&B, Blues und Klassik. Mit grosser Feinfühlichkeit flößt er Liedern wie “My Funny Valentine” und “Summertime” neues Leben ein und verwandelt mühelos eine barocke Arie in einen Jazzstandard. Nach begonnenem Musikstudium an der Swiss Jazz School in Bern, siedelte Beat Kaestli nach New York um, um dort mit Stipendium sein Studium an der renomierten Manhattan School of Music zu vollenden. Er studierte neben zeitgenoessischen Jazzgroessen wie Jane Monheit, Jason Moran und Stefon Harris und etablierte sich bald in der brodelnden Jazzscene Manhatten’s. Weitere Informationen

Sa. 28.10. 21 Uhr

Harald Rüschenbaum Trio & Don Menza

Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Harald Rüschenbaum (dr), Don Menza (ts,fl).

Don Menza: "It´s my breath, my air, my feeling!" Der vitale Tenorsaxophonist Don Menza, geb. 1936 in Buffalo, NY, verbindet in seiner Spielweise die melodischen Qualitäten der Lester Young-Schule mit der Bebop-Tradition. Sein zupackender und explosiver Stil hat vielen großartigen Besetzungen seinen Stempel aufgedrückt. In seiner Münchner Zeit - wo er in der Bigband von Max Greger spielte - war er maßgeblich am Ruf des legendären Jazzclubs 'Domicile' beteiligt. Und sein Einfluß auf die deutsche Jazz-Szene zu damaliger Zeit kann gar nicht genug gewürdigt werden. Neben seiner Meisterschaft als Solist ist er ein begnadeter Komponist und Arrangeur. Musikalische Unterstützung findet er seit 1996 auf regelmässigen Tourneen durch das Harald Rüschenbaum Trio. Walter Lang p, Thomas Stabenow b und Harald Rüschenbaum dr, sind nicht nur von den Kompositionen und Arrangements Don Menza´s begeistert sondern auch von der gewinnenden Bühnenpräsenz, mit der er regelmäßig das Publikum in seinen Bann zieht. Weitere Informationen

So. 29.10. 21 Uhr

Jam Session

Claus Koch (sax).

siehe 01.10.. Weitere Informationen

Mo. 30.10. 21 Uhr highlight - The Norway of Jazz

Dhafer Youssef 'Divine Shadows'

Dhafer Youssef (oud, voc), Eivind Aarset (git, elec), Audun Erlien (bass, elec), Rune Amesen (dr).

Das Talent von Sänger und Oud-Player Dhafer Youssef, die eigentümlichen Sounds Nordafrikas mit dem Neuesten des europäischen Jazz zu verschmelzen, hat ihn zu einem der herausragendsten Musiker seiner Generation gemacht. Dhafer Youssef fängt die beschwörenden Gesänge der Sufi-Tradition ein, kombiniert sie mit den kühlen atmosphärischen Klängen des norwegischen Electro Jazz und erzeugt damit eine der bewegendsten Musiklandschaften unserer Zeit. Mit seiner vierten CD Divine Shadows – seinem Debut für Jazzland/Universal – hat Dhafer Youssef ein wahrlich perfektes Album geschaffen, auf dem er seine ursprünglichen, elektronischen Klanggemälde mit einem neuen akustischem Sound verfeinert. Dieses stellt er heute mit der Créme de la Créme des norwegischen Nu-jazz vor. Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Gefördert durch die BMW Group. Weitere Informationen

Di. 31.10. 21 Uhr The Norway of Jazz- Fat Tuesday - ACT: Jazz Night CD Release Concert 'Good Rain

Solveig Slettahjell & Slow Motion Quintet

Solveig Slettahjell (voc), Jo Berger Myhre (b), Sjur Miljeteig (tp), Morten Qvenild (p), Per Oddvar Johansen (dr).

"Solveig Slettahjell hat für den Jazz das geleistet, was James Joyce für den Entwicklungsroman tat; sie hat die Form völlig auseinander genommen und noch einmal neu angefangen." Stuart Nicholson, Observer, November 2005 Music Monthly. Zugegeben, hört man den Namen Solveig Slettahjell zum ersten Mal, muss man sich die Silbenfolge (sprich: Sulwej Schlettajell) einmal vorsichtig buchstabieren. Das war in den vergangenen Monaten kein Hindernis für eine wachsende Zahl von Begeisterten. Das Album "Pixiedust" jedenfalls, das Solveig Slettahjell mit ihrem Slow Motion Quintet im Februar 2006 in Deutschland als ihr ACT-Debüt veröffentlichte, stürmte schon im März auf #6 der Musikmarkt Jazzcharts und im April #5 der JPC Jazzcharts. Den Namen für ihr Slow Motion Quintet hat Solveig Slettahjell mit Bedacht gewählt: "Es ist wie bei der Zeitlupe im Kino. Plötzlich werden Details in der Musik sichtbar und die Relationen zwischen diesen Details werden größer und klarer – zumindest für mich und ich glaube, auch für das Publikum." Mit ihrer natürlichen Alt-Stimme schlägt Solveig Slettahjell ihr Publikum in den Bann, wie man es sonst von Charismatikern wie Bob Dylan oder Joni Mitchell kennt. Eine einstudierte Rolle zu spielen liegt ihr genau so fern wie die sortenreine Trennung zwischen Genres wie Jazz, Pop oder auch Country. "Wenn es darum geht: 'Jazz versus andere Teile meiner musikalischen Persönlichkeit' , mag es vielleicht interessant sein, darüber zu sprechen. Aber als Sängerin ist das für mich nicht wichtig." Ihre Stimme trifft mitten ins Herz, weil sie nichts verschweigt: Liebe und Verlust, Trauer, Hoffnung und Glück gehören untrennbar zum Leben. Denn es gibt nicht nur Regen, da ist Good Rain. Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Gefördert durch die BMW Group. Die Reihe "Fat Tuesday" findet mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München statt. Weitere Informationen

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