Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Sep 2008 | Nov 2008

Programm Oktober 2008

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mi. 01.10. 21 Uhr

Benedikt Jahnel TRIO - Modular Concepts

Benedikt Jahnel (p) D, Antonio Miguel (b) ES, Owen Howard (dr) CA

"... strahlen in kristalliner Klarheit und reiner, unsentimentaler Emotion. Hier ist ein Klaviertrio am Werk, das neue Wege geht und sich weit abseits von Klischees einen leuchtenden Freiraum erspielt." (Wolfgang Muthspiel) Mit "Modular Concepts" stellt sich Jahnel nach zahlreichen Jahren als Bandmitglied in erfolgsverwöhnten Gruppen wie max.bab oder Cyminology (zwischenzeitlich Teil der exklusiven ECM-Familie) zum ersten Mal in der pianistischen Königsdisziplin vor: Dem Klavier-Trio. Die Kompositionen bringen dabei vor allem Eindrücke aus seinem zweijährigen Aufenthalt in New York (2005-2007) auf die Bühne. Es handelt sich um lange, zum Teil sehr auskomponierte 'Movements', die sich aus bestimmten Grundbausteinen heraus entwickeln, kombinieren und rekombinieren – 'Modular Concepts'. Es entsteht eine ungeheuer spannende Mischung aus Improvisation, rhythmischen Passagen und lyrischen klassischen Stücken. Als Mitspieler hat Benedikt zwei äußerst gefragte Musiker der New Yorker Szene zu sich gebeten. Beide haben bereits als Bandleader und als Sideman auf unzähligen Konzerten und CD-Aufnahmen ihre Brillanz unter Beweis gestellt (u.a. Chris Potter, Ben Monder, Larry Grenadier, Seamus Blake, Drew Gress, Kenny Werner ...). Die Freundschaft zu dem Trommler Owen Howard geht noch auf Benedikts Zeit an der Berliner Universität der Künste zurück. Owens einzigartiger Sound und sein individuelles Time-Konzept sind eine Offenbarung für jeden, der die Ehre hat mit ihm zu spielen und für jeden, der ihn hört. Antonio Miguel stammt aus Spanien und hat die wenigen Jahre, die er bereits in New York lebt dazu genutzt, sich einen großartigen Namen als Begleiter und Solist zu machen. Sein Sound hat diese unglaubliche Mischung aus Weichheit und Prägnanz, aus Rhythmik und Lyrik. "Was für ein Tempo, was für ein Druck, was für eine Energie." SZ Weitere Informationen

Do. 02.10. 21 Uhr Lunar Tunes

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Sven Faller (b), Rudi Martini (dr)

Brandneu auf dem Markt: die Jenny Evans CD 'LUNAR TUNES' erschienen bei Enja Records. Zusammen mit ihren langjährigen Begleitern des Rudi Martini Trios hat die englische Jazzvokalistin, Jenny Evans, ausschließlich Lieder über den Mond aufgenommen. Mit dieser CD umspannt die englische Sängerin auf ihrer unverwechselbaren, jazzigen, swingenden Art die verschiedensten Epochen und Stilrichtungen: von Glen Miller bis Dvorak, von Erik Satie bis Sting, vom Barock bis zum Orient. Weitere Informationen

Fr. 03.10. 21 Uhr Meu Nome É Brasil

Lygia Campos Ensemble

Lygia Campos - BRA (voc, keys), Pedro Tagliani - BRA (git), Matthias Engelhardt - D (b), Walter Bittner -D (perc, loops), Claudio Wilner - BRA (perc, dr)

Lygia Campos verzaubert sowohl durch ihre emotionsstarke, wandlungsfähige Stimme als auch durch eine swingende, improvisatorische Verschmelzung diverser Rhythmen am Keyboard und an der Percussion. Sie vermittelt dem Publikum gekonnt die brasilianische Lebensfreude und Leichtigkeit. "Für mich ist es wichtig, einen zeitgenössischen, globalen Sound zu kreieren - fernab jeglicher Brasil-Nostalgie. Meine Botschaft ist die der Menschlichkeit", fasst Lygia Campos ihr Anliegen zusammen. Gerade in den Momenten, in denen wir merken, dass wir uns verletzt haben, ergibt sich die Chance, dass wir uns besser kennen lernen, uns näher kommen können." Ihr fulminantes Werk "Meu Nome É Brasil" atmet diese Philosophie in jedem Takt. Weitere Informationen

Sa. 04.10. 21 Uhr Song of Tchaikovsky – none but the lonely heart

Jean-Paul Brodbeck Trio

Jean-Paul Brodeck (p), Fabian Gisler (b), Andreas Pichler (dr)

Der Basler Pianist Jean-Paul Brodbeck ist keiner, der nur an der Oberfläche kratzt. Das beweist er einmal mehr mit seinem neuesten Streich, für den er sich niemand Geringeren als den russischen Giganten Piotr Tschaikowski als Inspirationsquelle vorgenommen hat. Wer jetzt aber an den Nussknacker in einer Jazz-Version denkt, liegt ganz falsch. Die Vorlage der CD sind nicht pompöse Klänge, sondern frühe, hochromantische Melodien. Genauer: ausgewählte Lieder aus seinen Liedzyklen. Aus diesen Romanzen hat Jean-Paul Brodbeck diejenigen ausgewählt, die sich für die Interpretation als Jazz-Ballade eignen. Wenn Brodbecks Tschaikowski-Projekt nun live auf die Bühne kommt, ist das eine ganz andere Geschichte. Oder besser: Es ist die gleiche Geschichte, aber sie wird ganz anders erzählt. Live geht es der Band um das vergnügte Ausloten der Dynamik, die schönen Melodien sind Anlass, gemeinsam fortzufabulieren, und wo auf der CD die Zügel im Sinne der „Entschleunigung“ kontrolliert wurden, geben die drei den Tschaikowski-Romanzen jetzt die Sporen. So wird das ganze dynamische Spektrum bespielt: Was zunächst rhapsodisch schweifend und romantisch verspielt daher kommt, entwickelt sich in einen satten Pop-Jazz Groove; darauf baut Jean-Paul Brodbeck seine Linien auf und lässt seine Virtuosität in perlenden Läufen beiläufig aufblitzen. Damit aber noch nicht genug: Unter dem etablierten Groove legen der Kontrabassist Fabian Gisler und der österreichische Drummer Andreas Pichler nämlich immer wieder nach, treiben die Dynamik kontinuierlich nach oben, bis das Ganze kocht wie ein Zauberkessel und das Trio beweist: Tschaikowskis Romanzen lassen sich tanzen! Weitere Informationen

So. 05.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Tom Reinbrecht (ts)

Der Altsaxophonist Tom Reinbrecht ist u.a. im Harald Rüschenbaum Jazz Orchester, der Dusko Goykovich Big Band und der Al Porcino Big Band ein gern gesehener Solist. Auch in seinen eigenen Projekten verbindet er swingenden Jazz und groovenden Funk auf's Beste. Heute freut er sich auf die Session in der Unterfahrt mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 06.10. 21 Uhr

geschlossene Gesellschaft - 20 Jahre GLM Music

Di. 07.10. 21 Uhr

Médéric Collignon Jus De Bocse

Médéric Collignon (cornet), Franck Woeste (p, keys), Frederic Chiffoleau (b), Philippe Gleizes (dr)

"Porgy & Bess”, die Jazz Oper von George Gershwin, ist zweifellos eines der bekanntesten Werke der Jazzgeschichte. Legenden wie Ella Fitzgerald, Louis Armstrong und natürlich Miles Davis haben "Porgy & Bess" auf unvergleichliche Art und Weise interpretiert. Médéric Collignon, den man bereits aus den Bands von Louis Sclavis und Michel Portal kennt, hat sich mit seiner Band „Jus De Bocse“ an die Aufgabe gewagt, dieses Werk neu zu interpretieren. Das Ergebnis ist wunderschöne Musik, getragen von den sehnsuchtsvollen Linien von Collignons Cornet, die in der Klarheit, Schärfe und der Ausdruckskraft, unweigerlich Erinnerungen an Miles Davis wachrufen. Die Arrangements für Cornet, Fender Rhodes, Bass und Schlagzeug schaffen eine schwebende Atmosphäre. Mit freundlicher Unterstützung des Institut francais de Munich. Weitere Informationen

Mi. 08.10. 21 Uhr highlight

DRA

Christopher Dell (vibraphon), Christian Ramond (bass), Felix Astor (drums)

Mit ihrem Programm und der gleichnamigen CD “truth study” bringen DRA ihre Forschungen am rhythmisch Machbaren auf eine neue Ebene. Überlagerungen entstehen, die sich wie urbane Räume in ständig neuen Perspektiven verdichten, verzahnen. Bei aller Komplexität steckt die Musik voller Spielfreude, Humor und Lockerheit. "Die Unmittelbarkeit, mit der sie ihre Musik zelebrieren, konterkariert jeden Eindruck von Strukturalität und Abstraktion. Jogi Löw sollte sich das vielleicht mal genauer ansehen: unter dem Aspekt des effektiven Trainings." schreibt H.J. Linke in der Frankfurter Rundschau. Und Ralf Dombrowski fügt in der Süddeutsche Zeitung hinzu: "Sensationell der Vibraphonist Christopher Dell, der es mit seinem Trio DRA schafft, neumusikalische Motivik mit struktureller Freiheit und körperbetontem Groove zu verknüpfen." Weitere Informationen

Do. 09.10. 21 Uhr

araxi karnusian's strange sounds - beautiful music

Araxi Karnusian (ts, a-cl, comp), Rafael Schilt (ts, b-cl, contra a-cl), Michael Beck (p), Daniel Schläppi (b), Dominic Egli (dr, perc), Simon Heggendorn (violin), Tobias Preisig (violin), Dorothee Schmid (viola), Bruno Fischer (violoncello)

Das hervorragend besetzte, aus Streichquartett und Jazzquintett bestehende Ensemble "Strange Sounds – Beautiful Music" verfolgt kompromisslos die Vision der Leaderin: Eine eigenständige Musik, die sich jenseits stilistischer Schranken bewegt, die westliche E-Musik und afroamerikanischen Jazz, Komposition und Improvisation, treibende Beats und hymnische Klanglandschaften sowie Struktur und Freiheit unangestrengt zusammenführt. Mit „interrupted“ legt Araxi Karnusian ein emotional dichtes, durchstrukturiertes Werk für neun emanzipierte InstrumentalistInnen vor, das aufhorchen lässt und die Einflüsse eines Béla Bartok, Gustav Mahler, Dave Holland und Ornette Coleman zu einem fließenden Ganzen vereint. Weitere Informationen

Fr. 10.10. 21:00 Uhr 1200 Jahre Haidhausen

Andreas Kurz Quartet

Marcus Kesselbauer (sax), Jan Eschke (p), Andreas Kurz (b), Klemens Marktl (dr)

Sonderprogramm aus Anlass der Feierlichkeiten "1200 Jahre Haidhausen" von Freitag den 10. Oktober bis Sonntag 12. Oktober. Eine Veranstaltungsreihe des Bezirksausschusses 5 Au-Haidhausen. Andreas Kurz freut sich, an diesem Abend sein eigenes Projekt präsentieren zu können. Der Münchner Kontrabassist hat einen starken Bezug zur Haidhauser Szene u.a. durch sein Studium am Richard-Strauss-Konservatorium. Andreas Kurz, der bereits mit den Bands von Johannes Enders, Peter O'Mara, Geoff Goodman uvm. in der Unterfahrt zu sehen und zu hören war, packt hier die Gelegenheit am Schopfe, seine Eigenkompositionen zu Gehör zu bringen. Zusätzlich wird das Programm durch ausgewählte Standards abgerundet. Modern Jazz at it's best! Weitere Informationen

Sa. 11.10. 21:00 Uhr 1200 Jahre Haidhausen

Geoff Goodman - Till Martin Quartet

Geoff Goodman (git), Till Martin (sax), Hennig Sieverts (b), Bastian Jütte (dr).

Sonderprogramm aus Anlass der Feierlichkeiten "1200 Jahre Haidhausen" von Freitag den 10. Oktober bis Sonntag 12. Oktober. Eine Veranstaltungsreihe des Bezirksausschusses 5 Au-Haidhausen. Goodman und Martin, beide wohnhaft in Haidhausen und Dozenten am FMZ, können auf eine über zehn Jahre andauernde Zusammenarbeit in den verschiedensten Formationen zurückblicken – von kammermusikalischen Duokonzerten über ihr gemeinsames Folk- und Countryjazztrio "Rosebud" bis hin zu mittelöstlicher Musik in großer Besetzung. Selten aber gab es Konzerte in der "klassischen" Quartettbesetzung, also mit Bass und Schlagzeug. Zuletzt beim Eröffnungskonzert des Jazzfestivals Elmau 2007. Goodman und Martin bilden auch kompositorisch ein perfektes Tandem, das eine besondere Magie verbreitet - mit wenigen Noten evozieren sie Tag und Nacht, Rot und Blau, Liebesfreud und Beziehungskrise, den verlorenen Glanz der großen Ballrooms und die Hektik der Großstadt. "... feinsinnig ausbalancierter, melodiöser und ideenreicher Kammerjazz auf höchstem instrumentalen und musikalischen Niveau." R. Jungwirth, Klassikinfo. Weitere Informationen

So. 12.10. 20:00 Uhr 1200 Jahre Haidhausen - Großes Finale

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra - Haidhauser Damenchor - Jörg Hube

Um 19 Uhr im Foyer des Kulturzentrums Einstein: Auftritt des Haidhauser Männerchors, des gemischten Chores "A tout Choers" und des Haidhauser Damenchors "Silberner Mond". Ab 20 Uhr im Jazzclub Unterfahrt: Große Schlussveranstaltung "1200 Jahre Haidhausen" mit der Harald Rüschenbaum Bigband, dem Haidhauser Damenchor "Silberner Mond" und dem Schauspieler und Kabarettisten Jörg Hube. Harald Rüschenbaum gehört zur Haidhauser Jazzszene wie das Salz in die Suppe. Seit über 30 Jahre betreibt er von hier seine mannigfaltigen Aktivitäten: International gefragter Schlagzeuger und Workshop-Dozent, Solist und Leiter eigener Ensembles, vom Trio bis zur Big Band, Künstlerischer Leiter des Landes-Jugendjazzorchesters Bayern, Pädagoge an der Musikhochschule München, Organisator verschiedenster Aktionskreise in Sachen Jazz und Pädagogik. Mit packendem Ensembleklang, grossartigen Soli und einer swingenden Rhythmusgruppe garantiert der Bandleader, Harald Rüschenbaum als treibende Kraft am Schlagzeug, einen Hörgenuss der ganz besonderen Art. Eintritt frei. Einlass ab 18.30 Uhr, Platzreservierung nicht möglich. Weitere Informationen

Mo. 13.10. 21 Uhr Big Band Night

Wine & Roses Swing Orchestra

Melanie “Ziwala” Bong (voc), Bernhard Ullrich (cl, leader), Martin Breinschmid (vibraphon), Peter Tuscher, Nemanja Jovanovic (tp), Mathias Götz (tb), Claus Koch (ts), Heinz von Hermann (as, ss, fl), Peter Kral (ts, bs), Tizian Jost (p), Andreas Kurz (b), Gregor Beck (dr)

Wine & Roses Swing Orchestra spielt eine Auswahl von Titeln des berühmten Swing-Konzerts von Benny Goodman, das den Jazz weltweit "gesellschaftsfähig" gemacht hat. Im zweiten Teil wird die Musik großer Komponisten und Stars zum Programm: Duke Ellington, Cole Porter, Irvin Berlin, George Gershwin, Errol Garner, Lionel Hampton, Louis Armstrong, Louis Prima, Ella Fitzgerald. Für die Arrangements zeichnen Rich Laughlin, Heinz von Hermann, Peter Kral und Bernhard Ullrich verantwortlich. Zum Repertoire, das die versierten Komponisten den elf als Solisten ebenso wie im Satz glänzenden Musikern auf den Leib geschrieben haben, zählen hochpopuläre Titel wie Stompin' At The Savoy, Honey Suckle Rose, Bei mir biste Scheen, Come To The Cabaret, 'S wonderful, Sing Sing Sing uva.. Vor die Small Big Band tritt mit Melanie “Ziwala” Bong eine elegante und besonders kompetente Interpretin des “Jazz of the 20th Century”. Weitere Informationen

Di. 14.10. 21 Uhr Jazzthing Next Generation

Andi Kissenbeck's CLUB BUGALOO

Andreas Kissenbeck (org), Torsten Goods (git, voc), Lutz Häfner (sax), Andrej Lobanov (trp), Jean-Paul Höchstädter (dr)

Ziel der fünf international erfahrenen Musikern der Band Club Boogaloo ist es, die lange Tradition des Orgeljazz weiterzuführen. Namen wie u.a. Jimmy Smith, Dr. Lonnie Smith, Larry Goldings und Joey DeFrancesco stehen dem Jazz-Organisten Andreas Kissenbeck Pate, wenn der unverkennbar warme Sound seiner Hammond B 3 ertönt. Gepaart mit Blueselementen, Soul und modern Jazz, dazu eine gehörige Portion Shuffle, Funk und Boogaloo, mal instrumental, mal mit Gesang, mal virtuos, mal cool, immer jedoch groovig und energiegeladen: ein Cocktail, der Kenner und Laien gleichermaßen beschwipst. Weitere Informationen

Mi. 15.10. 21 Uhr Jazzthing Next Generation

Max Frankl Quintet

Max Frankl (git), Ulrich Wangenheim (ts, bcl), Christian Elsässer (p), Andreas Kurz (b), Silvio Morger (dr)

Max Frankl gehört ohne Frage zu den „Rising Stars“ der jungen deutschen Szene. Der mehrfach preisgekrönte Gitarrist aus Weilheim absolvierte mit dem „Bundesjazzorchester“ unter der Leitung von Peter Herbolzheimer Tourneen durch Deutschland und die Ukraine und wird 2009 als Vetreter Deutschlands Mitglied im "European Jazz Orchestra" (EJO-Konzert in der Unterfahrt am 27. April 2009) sein. Er studierte bei den Gitarrenstars Wolfgang Muthspiel, Kurt Rosenwinkel und Frank Möbus und legt nun seinen zweiten Longplayer vor, für den er seine absolute Wunschformation zusammengetrommelt hat. Co-Produzent Wolfgang Muthspiel beschreibt den Sound der Band so: "In der Musik des jungen Gitarristen Max Frankl geht es in erster Linie um den Ensembleklang. Frankl zeigt auf "Sturmvogel" eine Umsicht bezüglich der Gesamtbalance, die man in diesem Alter selten antrifft. Alles atmet, alle Protagonisten haben Platz, alles fügt sich organisch in den Gesamtklang ein. Nahezu das komplette Programm stammt aus seiner Feder. Es sind Stücke, die genau ausgehört sind und spezifische Räume bauen, in denen sich die Improvisatoren bewegen können, quasi sanft geleitet durch die Komposition. Der Sound, den Max Frankl am Instrument erzeugt, ist tief getränkt vom Jazz. Die Kompositionen hingegen öffnen Fenster in andere Welten. Hier macht sich jemand auf eine lange Reise und wir dürfen zuhören." Weitere Informationen

Do. 16.10. 21 Uhr highlight

Bojan Z Trio 'Xenophonia'

Bojan Z (p, Xenophone), Thomas Bramerie (b), Martijn Vink (dr)

Der Belgrader Pianist Bojan Zulfikarpašiæ, kurz Bojan Z, fällt nicht nur durch seine große Musikalität auf, sondern auch durch eine verblüffende Vielseitigkeit. Klassischer Jazz, Rockmusik, Volksmusik verschiedenster (südeuropäischer) Provenienz und die auch abendländische klassische Tradition scheinen in seinem Spiel auf eine geradezu selbstverständliche Art und Weise integriert zu sein. 1968 in einem hochmusikalisches Elternhaus in Belgrad geboren, entdeckte Zulfikarpašiæ bereits als Fünfjähriger das Piano und die Gitarre und machte auf beiden Instrumenten erstaunliche Fortschritte, vor allem dank seines Gehörs mit dem er schon früh die richtigen Harmonien zu den Melodien fand, die er nachspielte. Mit dieser schon fast jazzmäßigen Attitüde entdeckte er schnell auch die Beatles, brasilianische Musik und die Klassiker Bach, Ravel und Debussy für sich. Bojan Z, einst von Henri Texier entdeckt und 2005 mit dem European Jazzprice ausgezeichnet, ist nie stehen geblieben, sondern scheint ständig auf der Suche. Dabei hat er sich stets aktiv mit neuen Umgebungen auseinandergesetzt. Und seine Musik hat dabei immer profitiert. Konsequenter kann man die Vision von einem neuen Europa nicht umsetzen. "Xenophonia", das neueste Werk, ist die einfühlsamste, komplexeste und schönste Reise durch die widersprüchlichen und gleichzeitig zusammengehörenden Teile des Balkans und Europas. Live präsentiert er "Xenophonia" mit seinem neuen Trio, bestehend aus Thomas Bramerie am Bass und Martijn Vink am Schlagzeug. "Xenophonia" wurde mit dem Jahrespreis "Les Victoires du Jazz 2007" in Paris ausgezeichnet. Weitere Informationen

Fr. 17.10. 21 Uhr Astor - Tango meets Jazz

Vibratanghissimo

Juan Lucas Aisemberg (viola), Oli Bott (vibraphon), Arnulf Ballhorn (b), Tuyêt Pham (p)

Nach Konzerten auf dem Schleswig Holstein Musik Festival und dem Brandenburger Musiksommer und dem Gewinn des Studiopreises des Berliner Senats präsentiert Vibratanghissimo die CD "Astor": Tango meets Jazz - Musik von Astor Piazzolla und Oli Bott. Dank der originellen und faszinierenden Besetzung (Vibraphon, Viola, Kontrabass und Klavier) und der vom Jazz und der Improvisation geprägten eigenen Arrangements bekommt Vibratanghissimo einen aufregenden und unverwechselbaren Klang. Die Kreativität Oli Botts am Vibraphon, die argentinischen Wurzeln des Bratschisten Juan Lucas Aisemberg, die Virtuosität Arnulf Ballhorns am Kontrabass und der sensible Charme der Pianistin Tuyêt Pham vollenden die einmalige Physiognomie dieses Ensembles. "Der Auftritt des Berliner Quartetts ist eine einzige Verbeugung vor der Musik Piazzollas. Das wird nicht nur bei den nuancenreich arrangierten Piazzolla-Kompositionen deutlich, sondern auch bei den von Vibraphonist Oli Bott geschriebenen Tango-Adaptionen. Sie atmen den Geist Piazzollas, spielen mit komplexen Mustern, verschmelzen ungewöhnliche Klangfarben und Harmonien. Ihnen gelingt, was wohl ganz im Sinne des Meisters gewesen wäre: Sie interpretieren seine Musik mit allergrößtem Respekt, aber mit eigener Handschrift. Alles ändert sich, nur der Tango nicht, sagt ein argentinisches Sprichwort. Nach dem Konzert weiß man: Das Gegenteil ist richtig." HAZ Hannover Weitere Informationen

Sa. 18.10. 21 Uhr pirouet records presents

Pablo Held Trio

Pablo Held (p), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr)

Der Pianist Pablo Held ist erst 21 (geboren am 27. Dezember 1986) und er hat schon dreimal den ersten Preis bei "Jugend jazzt" in Nordrhein-Westfalen gewonnen - 1999, 2003 und 2005, zum erstenmal also als 12-Jähriger! Er hat u.a. mit der WDR-Bigband, mit Manfred Schoof, Paul Heller und Niels Klein gespielt. Er studiert bei dem hervorragenden deutschen Pianisten Hubert Nuss in Köln. Und nun erscheint Helds Debüt-CD bei pirouet records in Trio-Besetzung. Klaviertrio-Musik, die sich nicht anpreisen muss, sondern einfach überzeugt. Musik, die nicht den schnellen Effekt sucht, sondern von feiner Struktur und von tieferen Bedeutungen lebt. Diese Musik hat etwas Geheimnisvolles, sie schillert und schafft sich auf sachte Art eigene Klangwelten mit großer Innenspannung. Weitere Informationen

So. 19.10. - Fr. 28.11. 19.30 Uhr Ausstellungseröffnung

Jazz Treffpunkt München

As Time Goes By ... Schnappschüsse aus dem Jazzclub Unterfahrt von 1978 - 82 vom Unterfahrt-Mitbegründer Mike Uitz und Erinnerungen an vergangene Münchner Jazz-Oasen aus dem Buch "Jazz in München" von Hermann Wilhelm und Gisela Kurz. Die Bilddokumente entführen den Betrachter auf eine Zeitreise durch die Münchner Jazz-Szene - spontanes Wiedererkennen und sentimentale Gefühle sind nicht ausgeschlossen. Weitere Informationen

So. 19.10. 21 Uhr

Free Jam Session

Ltg.: Mike Uitz (keys)

Mike Uitz hat am heutigen Sonntag mit seinen Unterfahrt-Fotos aus den Jahren 1978 - 82 zusammen mit Hermann Wilhelm und Gisela Kurz die Ausstellung "Jazz Treffpunkt München" eröffnet. Im Anschluss lädt er zur "Free Jam Session" ein. Im Zentrum dieser Session steht nicht das "Real Book", sondern die Lust am musikalischen Experiment - Jazz mit Drive, Groove, ungewohnten Klängen und lautmalerischen Sequenzen. Alle die Lust haben mitzumachen sind herzlich eingeladen - und vielleicht ist ja doch auch "Stella" und "Mrs. Jones" dabei! Weitere Informationen

Mo. 20.10. 21 Uhr Bigband Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Der Münchner Schlagzeuger, Träger des Bundesverdienstkreuzes und Leiter des Landesjugend Jazzorchester Bayern, Harald Rüschenbaum, ist mit dem Know-How von 26 Jahren Big Band Leitung der erfahrene und begeisternde Praktiker, der vom Schlagzeug aus sein Jazz Orchestra leitet. Das Spektrum des Repertoires reicht von swingendem Mainstream und dem "All American Songbook", Blues, Bebop und Balladen über Latin Music, Salsa bis zu Avantgarde Experimenten und Zeitgeist-Ideen. Wobei letztere oft aus der Feder der Bandmitglieder stammen. Weitere Informationen

Di. 21.10. 21 Uhr ad hoc music

Charles Gayle Trio

Charles Gayle (sax), Hillard Greene (b), Klaus Kugel (dr)

„Da vergleicht sich einer mit einem Boxer, einem Stahlarbeiter, einem Abrisskommando. Da will einer atemlos um sich schlagen, im Fabriklärm flüssiges Feuer gießen, will Mauern niederreißen, Berge versetzen, Meere zerteilen, will das Himmelstor aufreißen mit seinem Saxophon. Da spielt einer an gegen die Kälte, den Hunger und die Heimatlosigkeit, gegen Leere, Versteinerung und den Verlust der Hoffnung. Spielt mit alttestamentarischer Wucht: kompromisslos, mitleidlos, radikal. Bläst schiere Energie. Dieser Mann ist Charles Gayle, geboren 1939 in Buffalo, letzter Prophet des Free Jazz. Zwanzig Jahre lang schlug er sich im Moloch New York als Straßenmusiker durch, ein Märtyrer am Saxophon, hungernd, frierend, obdachlos. Er schlief auf Parkbänken, stöberte im Abfall und schrie auf seinem Instrument gegen die Gleichgültigkeit an.“ (Hans-Jürgen Schaal) Im Trio mit Hilliard Green am Bass und dem deutschen Schlagzeuger Klaus Kugel hat sich über viele Konzerte hinweg eine stabile Chemie gebildet, die solch unerhörtes und von vielen Extremen geprägtes Spiel trägt. ad hoc music - eine Kooperation des Jazzclub Unterfahrt mit Offene Ohren e.V. und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Weitere Informationen

Mi. 22.10. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 17

In The Country

Morten Qvenild (p, keys), Roger Arntzen (b), Pål Hausken (dr).

Außer den 2 Konzerten im Stadtgarten Köln und im Domicile Dortmund im Januar 2006 gilt das Trio "In The Country" in Deutschland noch, mit der Betonung auf noch, als absoluter Geheimtipp. Der Name des Pianisten, Morten Qvenild, ist dem ein oder anderen Jazzkenner der norwegischen Szene in Zusammenhang mit Solveig Slettahjell und "Susanna And The Magical Orchestra" sicher aufgefallen. In Norwegen gehört dieses Trio jedenfalls zu den ganz großen Newcomern und räumt fleißig Preise ab: Morten Qvenild erhielt 2007 den "Kongsberg Jazz Festival Musicians Award today", Schlagzeuger Pål Hausken erhielt den "Musicians award at Maijazz in Stavanger 2008" und Bassist Roger Arntzen bekam soeben ein "Bys Kulturstipend" in Oslo. "All das macht die Musik von In The Country nur scheinbar vertraut; sie folgt Jazzstrukturen nur zum Spaß, zweigt immer mal wieder in Richtung Pop oder in Gegenrichtung Neue Musik ab, ins Geräusch oder in kurzzeitig völlig rätselfreies Dauer-Dur. Das große Wunder dabei ist das blinde Verständnis des Trios, es braucht meist nicht einmal Blicke, um gemeinsam sicher durch die Schlingen und Windungen der ziemlich komplexen Arrangements zu navigieren. So kann man nicht mehr unterscheiden, was davon eigentlich Komposition, was Improvisation ist. Wie bei anderem guten Jazz auch." Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Weitere Informationen

Do. 23.10. 21 Uhr CD Präsentation - Piano Voyage

Antje Uhle Trio

Antje Uhle (p), Nikolaus Reichel (b), Hajo von Hadeln (dr)

In die außergewöhnlichen Atmosphäre eines leeren Schlosshotels in den österreichischen See- und Berglandschaften zog sich das Antje Uhle Trio Anfang 2008 zurück, um fern von allem Trubel die wunderbar entspannten Aufnahmen zur neuen CD „Piano Voyage“ zu machen. Entstanden ist eine atmosphärische Reise durch vielseitige Klangwelten. Uhle´s Kompositionen tragen den Hörer leichtfüßig und charmant von verträumten Landschaften zu aufregenden Städten, und erzählen vom Fliegen und der Reise in den „Secret Temple“. Schon mit der ersten CD „Majazztic Steps“ (Mons Records, 1998) zeigte die „geniale Magierin an den Tasten eine faszinierend farbenfrohe und ideenreiche Trioklangwelt“ – so Joe Kienemann im BR - und bestieg mit der Nominierung zum Preis der deutschen Plattenkritik schon „den Weg in den Pianisten-Olymp“. Auf das neue Werk darf man gespannt sein. Weitere Informationen

Fr. 24.10. 21 Uhr

Przemek Dyakowski Quintet

Przemek Dyakowski (ts), Piotr Mania (p), Dominik Bukowski (vib), Janusz Macek Mackiewicz (b), Tomasz Sowin'ski (dr)

Das neue Projekt und die neue Platte "Melisa" von Przemek Dyakowski geben eine solide Portion modernen Jazz. Dies ist ein Angebot an einen Zuhörer, der sich auf der Suche befindet, der sich in der akustischen Ästhetik der improvisierten Musik auskennt, der die Klassik des Jazz schätzt und zugleich von seinen gewagten Formen nicht abgeneigt ist. Sowohl das Material auf der Platte als auch das der Live-Auftritte zeichnet sich durch eine starke Differenzierung aus. Wir finden da sowohl freie, raumschaffende Kompositionen als auch präzise arrangierte, stark swingartige Werke, in denen rhythmische Sektionen komplizierte Aufteilungen des Rhythmus realisieren. Einige stimmungsvolle, nostalgische Melodien, stilvolle, durch dezent eingesetzte Elektronik gefärbte Jazz-Balladen. Nach dem Konzert, ab 23.30 Uhr, lädt Przemek Dyakowski die ansässigen Musiker zu einer Jam Seesion ein. Zusammen mit seiner Band freut er sich darauf, möglichst viele Münchner Musiker auf der Bühne begrüßen zu dürfen. Mit freundlichen Unterstützung des Generalkonsulates Polen. Weitere Informationen

Sa. 25.10. 20 Uhr Uhr The Norway of Jazz N° 18

Karl Seglem Quintet

Karl Seglem (tenor sax, goat horns, mac), Håkon Høgemo (hardanger fiddles), Olav Torget (git, ngoni), Gjermund Silset (el-b, acc-b), Kenneth Ekornes (dr, perc).

Um 20 Uhr im Club: DVD Präsentation 'Spelferd - a playful journey'. A remarkable and playful journey through Karl Seglems world of sounds. Der Film begleitet Karl Seglem auf einer (musikalischen) Reise durch Norwegen und präsentiert Konzertausschnitte, u.a. aus dem Jazzclub Unterfahrt. Um 21 Uhr dann das Live-Konzert: Der Soundtüftler Karl Seglem verwebt archaische Melodien und zeitgenössischen Jazz zu mystischen Landschaften und zeigt wie man mit einem Ziegenhorn ganz traditionell klingen kann und dennoch im höchsten Maße visionär ist. Wenn sich Ursprüngliches mit Elektroklang verbindet, wenn Wikinger-Folk mit gänzlich unprätentiöser, aber ungeheuer leidenschaftlicher Intensität auf den Weg gebracht wird, erlebt der fast schon abgenutzte Begriff "Weltmusik " eine ungemein vitale und unverstellte Wiederbelebung. Wer Lust hat, sich an der Coolness von Karl Seglems Soundwelten zu wärmen, wer sich die majestätische Pracht der norwegischen Landschaften akustisch von Goat Horns und Hardanger Fiddle beschreiben lassen möchte und obendrauf noch zu improvisatorischen jazzigen Höhenflügen bereit ist, kann sein "blaues" Wunder erleben. Schöner geht’s nimmer! Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Weitere Informationen

So. 26.10. 21 Uhr

Thomas Stabenows Abschieds-Session

Für die, die es noch nicht wissen, hier die schlechte Nachricht zuerst. Thomas Stabenow, seit 1986 fester Bestandteil der Münchener Jazzszene, Produzent, Labelinhaber von Bassic~Sound, Professor für Kontrabass und Dozent für Jazzgeschichte an der Musikhochschule Mannheim, einer der meist gefragten Bassisten Europas und integersten Musikerpersönlichkeiten Münchens verlässt ebendiese Stadt zum ersten November, also in wenigen Tagen. Stabenow, „Fels in der Brandung“ unzähliger Rhythmusgruppen, Partner von Musikern wie - „no name dropping, please“, aber es muss doch sein- zum Beispiel Mel Lewis, Lee Konitz, Kenny Wheeler oder Bill Carrothers. Langjähriges Mitglied in BigBands wie der Al Porcino Bigband oder Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass sowie Mitgründer des Munich Jazz Orchesters. Nun die gute Nachricht: Er geht nicht einfach so, an diesem Abend lädt er noch einmal viele von den Musikern ein, mit denen er in den letzten Jahren nicht nur in München auf unzähligen Konzerten zusammengespielt hat und versammelt sie am heutigen Abend zu einer fulminanten Jamsession. Diejenigen, die ihn kennen, werden wissen, dass hier nicht einfach so drauf losgejammt wird, sondern in seiner ruhigen, besonnen Art wird Stabenow einen Abend gestalten, der seine ganz persönliche Handschrift trägt. Weitere Informationen

Mo. 27.10. 21 Uhr Bigband Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Aus dem umfangreichen Repertoire von über 500 Titeln spielt das HRJO heute eine Auswahl der Stücke, die bei Musikern und Publikum auf die grösste Resonanz stossen. Dazu gehören Originals der Band Mitglieder und Standards der grossen Big Band Literatur. Mit packendem Ensembleklang, grossartigen Soli und einer swingenden Rhythmusgruppe garantiert der Bandleader, Harald Rüschenbaum als treibende Kraft am Schlagzeug, einen Hörgenuss der ganz besonderen Art. Weitere Informationen

Di. 28.10. 21 Uhr Stargastspiel

The Roy Haynes Fountain of Youth Band

Jaleel Shaw (saxes), Martin Bejerano (p), David Wong (b), Roy Haynes (dr).

Der Schlagzeuger Roy Haynes, mit seinen 82 Jahren agil und immer noch "on the Top", stammt aus Roxbury, Massachusetts, begann seine Karriere auf der Bostoner Szene und spielte bald mit Luis Russell, Lester Young, Charlie Parker, Miles Davis, Billie Holiday und Stan Getz. Dieses "name droping" ließe sich ohne weiteres durch die Jahrzehnte des Jazz weiterführen - ist aber nicht notwendig, denn Roy Haynes ist selbst Legende! Der charakteristische Stil von Haynes hat Generationen von Schlagzeugern extrem beeinflusst. Der "Downbeat"- Readers Poll" hat Roy Haynes im Dezember 2004 zum weltbesten Schlagzeuger gekürt. Weitere Informationen

Mi. 29.10. 21 Uhr tango highlight

Tango a trois

Arben Spahiu (violine), Peter Wöpke (violoncello), Peter Ludwig (piano).

"Leidenschaft in musikalische Form gegossen und auf Weltreise geschickt. Stürmischer Beifall. Peter Ludwigs Kompositionen lassen den Tango in allen Sprachen und Spielarten leuchten: wienerisch und ungarisch, chinesisch und circensisch, jazzig und bluesig, tragisch und melancholisch, frech und ironisch. Violine und Cello finden sich zum Pas de deux, eingebettet in die Piano-Rhythmen. Und tanzen geschmeidig, elegant und pointensicher durch Tango-Welten, deren musikalischen Reichtum wir uns kaum träumen ließen." Abendzeitung München, Gabriele Lorenz Weitere Informationen

Do. 30.10. 21 Uhr special concert

Adrian Mears New Orleans Hardbop

Adrian Mears (tb, comp), Domenic Landolf (ts, bcl), Peter Madsen (p), Stephan Kurmann (b), Mario Gonzi (dr).

Die Entwicklung des Jazz ist auch in dessen Wiege New Orleans nicht stehen geblieben. Bereits in der ursprünglichen Form des New Orleans-Beats waren sämtliche Elemente enthalten, welche in Nord- und Südamerika zu all den verschiedenen afro-amerikanischen Stilen geführt haben. Auch der aktuelle New Orleans-Beat verfügt über eine sehr eigene, an die Tradition anknüpfende Rhythmik, für dessen perfekte Ausführung Mario Gonzi glänzend sorgt. Diese perfekt getimte Basis, zusammen mit der üblicherweise im Hardbop verwendeten Melodik und Harmonik, führt unter Beigabe einer kräftigen Prise neuer Betrachtungsweise zu einem neuen, aufhorchen lassenden Sound. Hier ist er - witzig, brillant und extrem swingend. Ein echter, beeindruckender Ohrwurm! Weitere Informationen

Fr. 31.10. 21 Uhr stargastspiel

Bennie Wallace Quartet

Bennie Wallace (sax), Adam Rafferty (git), Bill Huntington (b), Ignacio Berroa (dr)

Bennie Wallace ist als Saxophonist eine unwahrscheinliche Mischung: Er besitzt den kräftigen, voluminösen Klang der alten Tenoristen, aber zugleich eine fast avantgardistische Phrasierung und Intervallsprache. "Ob funky oder swingend, balladenhaft oder avantgardesk -- Wallace glänzt durch die ihm eigene Mischung aus Kraft, individuellem Sound und traditionsbezogener Innovationslust, die ihn zu einem der seltenen Stilisten der Gegenwart macht" Jazzthing. Weitere Informationen

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