Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Sep 2011

Programm Oktober 2011

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Sa. 01.10. 21 Uhr

Birth of the Cool

Matthieu Bordenave (as), Axel Schlosser (tp), Mathias Götz (tb), Roger Jannotta (bs), Christine Chapman (french horn), Peter Laib (tuba), Peter O'Mara (git), Andy Kurz (b), Matthias Gmelin (dr).

1957, als Miles Davis auf dem besten Weg war, der Star zu werden, der nur zwei Jahre später mit "Kind of Blue" das wahrscheinlich berühmteste Jazzalbum aller Zeiten hervorbrachte, erschien eine LP mit Aufnahmen, die er schon 1949 und 1950 mit einem ungewöhnlich besetzten Nonett eingespielt hatte: "Birth of the cool" hieß das Album, das noch deutlich von Swing und Bebop beeinflusst war. Die Arrangements hatten neben Gil Evans, der in den späten 50er Jahren für die poetische Klanglichkeit der zeitlos schönen "Porgy and Bess" - und "Sketches of Spain" - Einspielungen von Miles Davis sorgte, vor allem der Baritonsaxophonist Gerry Mulligan und John Lewis, der Pianist des "Modern Jazz Quartets", beigesteuert. Diese Musiker gehörten – wie auch Lee Konitz und Max Roach – zur Miles Davis Capitol Band. Mit ihr hat der Trompeter "Birth of the Cool" aufgenommen. Um Miles Davis an seinem 20. Todestag die Ehre zu erweisen, hat der seit drei Jahren in München lebende, französische Saxophonist Matthieu Bordenave ein Nonett zusammengestellt, das in leicht veränderter Besetzung – mit Gitarre statt Klavier – die Stücke des Albums neu interpretiert. Axel Schlosser, der erste Trompeter der hr-Bigband, wird dabei dem "Dark Prince" – wie Miles Davis auch apostrophiert wurde – Reverenz erweisen. Der amerikanische Saxophonist Roger Jannotta und der australische Gitarrist Peter O´Mara – beide in München sesshaft – steuern Arrangements und auch neue Kompositionen bei. Weitere Informationen

So. 02.10. 21 Uhr

geschlossene Gesellschaft

Mo. 03.10. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Al Porcino – 85 und kein bisschen leise! Er hat nicht nur mit fast allen Großen seiner Zeit musiziert, er ist selbst einer der Großen. Dizzy Gillespie nannte ihn "The Boss", Bill Holman "One of the Greats". Vielen war er Weggefährte, als Leadtrompeter in allen namhaften Big Bands Amerikas hat er Musikgeschichte mitgeschrieben und einen Standard vorgegeben, der den nachkommenden Generationen von Leadtrompetern als Maßstab dient. Seine Hingabe an die Musik und den Swing ist bedingungslos, sein Anspruch unbestechlich, sein musikalischer Weg authentisch! Weitere Informationen

Di. 04.10. 21 Uhr

Modern String Quartet 2011

Joerg Widmoser, Winfried Zrenner (violin), Andreas Höricht (viola), Jost-H. Hecker (cello)

Musik für das 21. Jahrhundert. "Always be three steps ahead". Unter diesem Motto vermag das Modern String Quartet aufzuzeigen, in welche Richtung sich die Musik im 21. Jahrhundert bewegen kann. Diese Musik stellt eine einzigartige Symbiose aus Jazz und klassischen Elementen dar, bereichert um Stilmittel der Avantgarde des 20. und 21. Jahrhunderts. Duke Ellington steht neben Schubert, Händel neben Hancock auf dem Programm. Mit ihren Eigenkompositionen bewegen sich die vier Musiker auf der Höhe der Zeit. Das Modern String Quartet spielt sämtliche Werke auswendig. Der Konzertraum verwandelt sich in einen Bühnenraum. Instrumentale Stimmen werden zu Bildlinien, Spieltechniken zu sportiven Aktionen. Der Hörer lernt eine neue Dimension des Streichquartetts kennen. Mit dieser Art von Musik nimmt das Modern String Quartet eine Ausnahmestellung unter der Vielzahl von Ensembles ein. Weitere Informationen

Mi. 05.10. 21 Uhr Zwischen Powerplay und Experiment

Marty Cook Conspiracy

Marty Cook (tb, comp), Wanja Slavin (as, cl), Andi Kurz (b), John Betsch (dr)

Die Band des New Yorker Posaunisten Marty Cook überzeugt durch messerscharfe Ideen, spannungsgeladenes Zusammenspiel und das Vertrauen in die Kraft der instinktiven Improvisation. Marty Cook, einer der führenden zeitgenössischen Jazz-Posaunisten, hat für seine Formation "Conspiracy" alte und neue Weggefährten zusammengetrommelt und ein trans-atlantisches Bündnis geformt: Auf der einen – US-amerikanischen Seite – Marty Cook und Schlagzeuger John Betsch, beide Jazz-sozialisiert in den 70er Jahren im kulturell experimentellen New York. Auf der anderen – deutschen – Seite Sax-Spieler Wanja Slavin und Bassist Andi Kurz, in Berlin und München zuhause, und mit dem gleichen experimentellen Feuer ausgestattet wie Betsch und Cook, nur eben eine Generation jünger. Cook spielt mit allen seit vielen Jahren; mit Betsch seit über dreißig. Der gemeinsame Nenner des Transatlantik- und Transgenerationen-Quartetts ist schnell gefunden: die Liebe zu den Aufbruchzeiten des Modern Jazz, mit Vertretern wie Ornette Coleman und Thelonious Monk, die Verbundenheit mit der Tradition und ein ungezügelter Improvisationstrieb. Weitere Informationen

Do. 06.10. 21 Uhr BR-Mitschnitt - contemporary vocal jazz

Anne Hartkamp Quintet

Anne Hartkamp (voc), Frank Delle (ts, ss, bcl), Thomas Rückert (p), André Nendza (b), Oliver Rehmann (dr)

wer Anne Hartkamp singen hört, sich dem Variations-reichtum ihrer Stimme hingibt, bei dem stellt sich eine gewisse Leichtigkeit des Seins ein..." (Rheinische Post) Die Kölner Jazzsängerin, Komponistin und Textdichterin Anne Hartkamp schafft mit ihrer ausdrucksstarken, facettenreichen Stimme und der Vielschichtigkeit ihrer Kompositionen eine besondere und lebensfrohe Variante des zeitgenössischen Jazz. Anne Hartkamp verführt und verzaubert mit Stimme, Witz und Leidenschaft. Spielerisch lässt sie vokale Virtuosität aufblitzen, entfaltet Stimmungen von Poesie bis Übermut und verbindet mühelos musikalische Raffinesse mit expressiver Emotionalität – und die hohe Kunst der Songgestaltung mit funkensprühender Improvisation. Dabei kommt ihren hochkarätigen und bestens aufeinander eingestimmten Mitmusikern große Bedeutung zu: profilierte Meister ihres Fachs, verdeutlichen sie mit ungebremster Spielfreude, dass es beim Jazz um Kommunikation, um kreatives Zusammenspiel geht, glänzen mit überraschenden Interaktionen und intensiven Soli und lassen im Dialog mit der Sängerin eine überaus frische, lebendige, mitreißende Musik entstehen. Weitere Informationen

Fr. 07.10. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 36

Mats Eilertsen 'SkyDive'

Tore Brunborg (sax), Thomas T. Dahl (git), Olavi Louhivuori (dr), Mats Eilertsen (b), Alexi Tuomarila (p)

"Was haben Tord Gustavsen, Jacob Young, Wolfert Brederode und Solveig Slettahjell gemeinsam? Den Bassisten Mats Eilertsen. Dass man ihn namentlich kaum kennt, ist seinem Instrument geschuldet, Bassisten stehen nun mal nicht in der ersten Reihe. Auch dann nicht, wenn sie selbst Bandleader sind. Mats Eilertsen geht es mit seinem Quintett um einen homogenen Bandsound bei der Umsetzung seiner filigranen, subtil groovenden Kompositionen und nicht um Erlösung aus seinem Hintergrunddasein. Das verschafft dem famosen Saxophon von Tore Brunborg und der luftigen E-Gitarre von Thomas Dahl die Spielräume für Exkursionen aus dem Doppelgeflecht von Melodien und Riffmotiven, die für den Komponisten Eilertsen typisch sind. Er selbst begnügt sich mit der klassischen Bassrolle und ist das dezent pochende Herz für den melodieverliebten Musikorganismus. Wenn es in diesem Jahr bislang eine ’typisch nordische’ Aufnahme gegeben hat, dann Eilertsens ’Sky Dive’." (Heribert Ickerott, Jazzpodium. De). "The Norway of Jazz" findet mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin, dem Königlich Norwegischen Konsulat München und Bayerngas statt. Weitere Informationen

Sa. 08.10. 21 Uhr 40 Jahre Enja

Susi Hyldgard Trio

Susi Hyldgaard (p, acc,voc), Jannik Jensen (b), Benita Haastrup (dr, perc),

"Ich schaue mir oft Gemälde an und mir fällt nichts dazu ein. Entweder es berührt mich oder es lässt mich kalt. Genauso ist es mit der Musik". So pragmatisch beschreibt Susi Hyldgaard ihre künstlerische Welt – eine Welt, der die Musikkritiker zu Füßen liegen. Kein Wunder, Susi Hyldgaards Musik präsentiert sich nahbar und intim. Laut Fono-Forum bietet sie etwas, "was es nur selten gibt: unartige Ohrwürmer mit musikalischer Tiefe". Ihre Musik ist Jazz, ist Pop, ist Ambient, ist Elektro-Avantgarde und ist nichts von alledem. Susi Hyldgaard ist einfach Susi Hyldgaard. Unvergleichlich einmalig und betörend schön. Oder wie Zeit-Redakteur Konrad Heidkamp es formuliert: "Ihre Stimme besitzt die hohe Bestimmtheit einer Joni Mitchell, den leichten Irrsinn einer Björk und die Beweglichkeit einer Kate Bush". Weitere Informationen

So. 09.10. 21 Uhr

Jam Session

Sebastian Gieck (b)

Der 23-jährige Bassist Sebastian Gieck wuchs von Kindesbeinen an mit Musik auf. Nach klassischem Oboenunterricht und autodidaktischem Lernen studierte er E-Bass und Kontrabass an der Musikhochschule München bei Patrick Scales und Paulo Cardoso. Als einfühlsamer, pulsierender und kreativer Begleiter wird er von Musikern von Jazz über Pop bis hin zu Electronica geschätzt. Weitere Informationen

Mo. 10.10. 21 Uhr Big Band Night

The Jazzorchester Vorarlberg

Aja (voc), Martin Franz, Andi Broger, Jürgen Haider, Klaus Peter (saxes), Dave Blaser, Martin Eberle, Herbert Walser-Breuß (tp), Christoph Ellensohn (horn), Philip Yaeger, Thomas Gertner, Egon Heinzle (tb),Benny Omerzell (p), Stephan Reinthaler (b), Christian Eberle (dr), Philip Yaeger (comp)

Die ständige Wiederholung des Konzeptes „Musik als universelle Sprache“ verschleiert manchmal die konkrete Wahrheit: Musik ist tatsächlich eine Sprache - ein Mittel, Ideen zu übertragen. Die Kunst, in dieser Sprache kommunizieren zu können liegt in der Originalität, mit der man sie spricht: Beschreibe ich die Sonne für Dich, wird sie ganz anders, als würdest Du sie für mich beschreiben. Das Schöne daran ist, dass, wenn man eine neue Art (er)findet, etwas zu sagen, das Gesagte in ein anderes, neues Licht gerückt wird. Der Vorarlberger Dialekt kann abwechselnd freundlich und völlig undurchdringlich sein, wenn nicht beides gleichzeitig. Die Menschen sind fleißig, direkt und ein kleines bisschen eigen und man hört es auch in der Musik. Hier wird nicht groß über Bedeutung, Gefallen oder Markttauglichkeit diskutiert, vielmehr geht es um einen originellen Zugang zur Musik, Achtung des Handwerks und eine unverfälschte Liebe zum Zusammenspiel. Moden kommen und gehen, Meinungen ändern sich ständig. Wir wollen einfach von uns erzählen - wer wir sind und warum wir hier sind. Are you listening?“ (Text: Philip Yaeger) Weitere Informationen

Di. 11.10. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Rigmor Gustafsson & Band

Rigmor Gustafsson (voc), Daniel Karlsson (p), Christian Spering (b), Jonas Holgersson (dr)

Rigmor Gustafson präsentiert an diesem Abend ihre "ACT Signature Edition", eine Essenz ihres bisherigen künstlerischen Schaffens. Fein ausgebildet, vielseitig, bestechend präzise und kraftvoll - all diese Attribute treffen auf Rigmor Gustafssons Stimme zu. Besonders bemerkenswert ist ihre Kunst, lautmalerische Gesangslinien wie Gitarrensoli klingen zu lassen – war die Gitarre doch ihr erstes erlerntes Instrument. Doch der Schlüssel ihres Erfolges liegt jenseits des Handwerks und dessen, was man lernen kann: in ihrer Natürlichkeit. Selbst in den schwierigsten Vokalparts singt hier keine Diva, sondern ein Mensch, der dem Publikum ganz nah ist: "Ihre Seele spricht zu anderen Seelen", beschrieb es einmal treffend der bekannte Kritiker Werner Burkhardt. Dementsprechend folgen die Songs, die Rigmor Gustafsson für ihre Signature Edition auswählte, nicht chronologisch dem Weg ihrer Karriere, sondern sie führen den Hörer auf eine Reise durch prägende Erfahrungen und tief empfundene Gefühle. Und die Bandbreite ihrer musikalischen Ausdrucksfähigkeiten ist dabei so groß wie die der menschlichen Gefühle selbst: Gustafsson singt den Blues und verleibt sich den Soul des genialen Gespanns Burt Bacharach and Dionne Warwick ein. Sie bringt die fein gesponnenen Chansons von Michel Legrand zum Leuchten, sie flirtet mit Pop (“So Bad“ oder Stings “Fragile“) wie mit der Klassik. Weitere Informationen

Mi. 12.10. 21 Uhr Stargastspiel

Pat Martino Trio

Pat Martino (git), Pat Bianchi (organ), Shawn Hill (dr)

Pat Martino ist im wahrsten Sinne ein Phänomen. Zu Beginn der Achtziger Jahre war er längst eine Legende, als er sich zwei schweren Operationen unterziehen musste und dabei sein Gedächtnis verlor. Anschließend lernte der an Wes Montgomery und John Coltrane orientierte Virtuose das Gitarrenspiel von Neuem, indem er sich seine eigenen alten Aufnahmen (mit Wes Montgomery, Brother Jack McDuff und vielen anderen) anhörte – und spielte so lange unter seinem Geburtsnamen, bis er wieder ganz der Alte war. Pat Martino gilt seit vielen Jahren als einer der einflussreichsten Gitarristen im Jazz. Weitere Informationen

Do. 13.10. 21 Uhr 40 Jahre Enja

Anke Helfrich Trio

Anke Helfrich (p), Henning Sieverts (b), Dejan Terzic (dr)

Den "blonden Monk" hat ein Mensch mit hoher sprachlicher Verknappungsbegabung die Pianistin Anke Helfrich genannt. Sehr einprägsam, sehr lustig, und mehr als ein Körnchen Wahrheit steckt auch drin. Die Musikerin, in Namibia und Deutschland groß geworden, nennt in ihrer umfangreichen Liste musikalischer Einflüsse Thelonious Monk erst an zweiter Stelle – nach Les McCann. Doch Monks melodischer Eigensinn und seine etwas kantige Art der Klavierbearbeitung haben in Anke Helfrichs Spiel unüberhörbar Spuren hinterlassen. Sie spielt einen sehr vitalen, kompakten Jazz, und auch ihre Balladen geraten eher in der herberen Art à la Monk. Nach Studien in Holland, Kanada und den USA verschaffte sich Anke Helfrich Gehör als eine, die zupacken kann an ihrem Instrument und die den sinnlichen Puls des Swing, den Urschlamm des Blues und die Schwärze des Jazz ganz unblond und gründlich in sich aufgesogen hat. Ihr Trio - mit Henning Sieverts an Bass und Cello und Dejan Terzic am Schlagzeug - gehört mit seinen beweglichen und bezwingenden Grooves zu den gern gesehenen Gästen auf Festivals. Und mit ihrer aktuellen CD "Stormproof" bei Enja Records eröffnet die Pianistin völlig neue Facetten ihres Spiels - von experimentell bis swingend. In Namibia aufgewachsen, in Hilversum und New York ausgebildet, ist Anke Helfrich mittlerweile bestens aufgehoben im Piano-Olymp. Mit Groove in der Linken, etwas Monk in der Rechten und einem Himmelreich voll Traditionen, Improvisationen und Melodien in der Hinterhand, erspielt sie mit ihrem Trio dieses scheinbare Oxymoron: Entspannte Energie. Nach Studien in Holland, Kanada und den USA verschaffte sich Anke Helfrich Gehör als eine, die zupacken kann an ihrem Instrument und die den sinnlichen Puls des Swing, den Urschlamm des Blues und die Schwärze des Jazz ganz unblond und gründlich in sich aufgesogen hat. Ihr Trio - mit Henning Sieverts an Bass und Cello und Dejan Terzic am Schlagzeug - gehört mit seinen beweglichen und bezwingenden Grooves zu den gern gesehenen Gästen auf Festivals. Und mit ihrer aktuellen CD "Stormproof" bei Enja Records eröffnet die Pianistin völlig neue Facetten ihres Spiels - von experimentell bis swingend. In Namibia aufgewachsen, in Hilversum und New York ausgebildet, ist Anke Helfrich mittlerweile bestens aufgehoben im Piano-Olymp. Mit Groove in der Linken, etwas Monk in der Rechten und einem Himmelreich voll Traditionen, Improvisationen und Melodien in der Hinterhand, erspielt sie mit ihrem Trio dieses scheinbare Oxymoron: Entspannte Energie. Weitere Informationen

Fr. 14.10. 21 Uhr ACT: Jazz Night - Dig it to the end

Tonbruket

Johan Lindström (git), Martin Hederos (p, keys), Dan Berglund (b), Andreas Werliin (dr, perc)

Nach dem mit dem schwedischen Grammy ausgezeichneten Debüt "Dan Berglund`s Tonbruket" ist "Dig it to the end" die konsequente Weiterentwicklung eines einiziartigen Bandsounds zwischen Jazz, Psychedelic Rock und Neo-Folk. Natürlich assoziierten die Menschen Tonbruket (schwedisch für Tonfabrik) in erster Linie als Band des langjährigen Bassisten von e.s.t. Und ohne Zweifel ist der Initiator der Formation damals wie heute für den Tonbruket-Stil prägend. Aber er ist es nicht allein, denn mit Gitarrist Johan Lindström, dem Pianisten Martin Hederos und dem Drummer Andreas Werliin hat sich von Beginn an ein Team zusammengefunden, dass hervorragend miteinander harmoniert und sich gegenseitig inspiriert. So stammen die Kompositionen des neuen Albums von Berglund, Lindström und Hederos. Weitere Informationen

Sa. 15.10. 21 Uhr 35 years anniversary

European Jazz Ensemble

Alan Skidmore, Stan Sulzmann, Gerd Dudek (saxes), Jiri Stivin (fl), Matthias Schriefl (tp), Rob van den Broeck (p), Ali Haurand (b), Clark Tracy (dr).

Die Musik dieses kooperativ geführten Ensembles hat in starkem Maße mit der Tradition und mit Erneuerung zu tun, immer mit dem Bestreben, über die Wertschätzung der Jazzhistorie zu einem eigenen und aktuellen Ausdruck zu gelangen. Spiritualität, Message, Ausstrahlung bedeuten für diese Musiker zweifellos eine essentielle Erfahrung. Deshalb können und wollen sie die Entwicklung nicht nachahmen, es geht ihnen vielmehr um die Fortsetzung und um das Eigene. Amerika ist das Ursprungsland des Jazz, allerdings nicht ohne Hilfe der melodischen und harmonischen Zutaten Europas. Amerikanischer Jazz wiederum machte erst eine europäische Jazzentwicklung möglich. Mit dem Jazz kam die Improvisation zurück in die musikalische Landschaft unseres Kontinents. Erste eigenständige Ergebnisse europäischer Jazzentwicklung kann man bis Django Reinhardt und seinem Quintett "Hot Club de France" zurückdatieren. Eine in die Breite gehende Entfaltung von originär Europäischem leiteten jedoch erst die Musiker der Free-Jazz-Aera ein. Die seither erreichte Identität des europäischen Ausdrucks im Jazz erlaubt es, heute von Euro-Jazz zu sprechen. Dieser hat selbstverständlich nichts mit "verjazzender“ Stilisierung europäischer Musik zu tun. Das European Jazz Ensemble vereint seit 1976 führende Musiker des Euro-Jazz. Der Bassist und unablässige Motor des European Jazz Ensembles Ali Haurand gehört mit Gerd Dudek und Alan Skidmore zu den Gründungsmitgliedern. Mit ihnen ist er in den letzten 35 Jahren um die ganzen Welt getourt. Weitere Informationen

So. 16.10. 21 Uhr

Jam Session

Sebastian Gieck (b)

Der 23-jährige Bassist Sebastian Gieck wuchs von Kindesbeinen an mit Musik auf. Nach klassischem Oboenunterricht und autodidaktischem Lernen studierte er E-Bass und Kontrabass an der Musikhochschule München bei Patrick Scales und Paulo Cardoso. Als einfühlsamer, pulsierender und kreativer Begleiter wird er von Musikern von Jazz über Pop bis hin zu Electronica geschätzt. Weitere Informationen

Mo. 17.10. 21 Uhr Big Band Night

The Jazz Big Band Association - Vol.3

Conducted by Axel Kühn. Klaus Graf, Ulrich Wangenheim (as), Axel Kühn, Christof Hörmann (ts), Michael Lutzeier (bs), Nemanja Jovanovic, Ralf Hesse, Franz Weyerer, Florian Jechlinger (tp), Jürgen Neudert, Hans Heiner Bettinger, Erwin Gregg, Johannes Herrlich (tb), Heinrich Wulff (git), Christian Elsässer (p), Andi Kurz (b), Bastian Jütte (dr)

Die Jazz Big Band Association vereint unter der Leitung von Axel Kühn herausragende professionelle Jazzmusiker, die sowohl als Bandleader wie auch als gefragte Sidemen bereits sehr bekannt sind. Das Konzept verwirklicht den lange gehegten Wunsch der Musiker nach einem "Musician’s Orchestra", das sowohl die Tradition des Mainstreams der Jazz Big Bands fortführt wie auch Platz für Neues bieten will. Nach der fulminanten Premiere im Januar liegt der Fokus des heutigen Programms auf dem Thema "Modern Jazz Big Band". Eine Retrospektive auf die langjährige Mitarbeit der Bandmitglieder in den verschiedensten Ensembles wie zum Beispiel den Big Bands von SWR, HR und WDR, Sunday Night Orchestra und Jazzfactory Orchestra. Swingend, mit viel Leidenschaft, technisch brilliant und mit Ihren hervorragenden Solisten spielt die Band Arrangements u.a. von Bert Joris, Bob Florence und Sammy Nestico, aber auch die Kompositionen der Bandmitglieder Ralf Hesse und Christian Elsässer. Weitere Informationen

Di. 18.10. 21 Uhr highlight

Antonio Sanchez and Migration

Antonio Sanchez (dr, leader), Dave Binney (sax), John Escreet (p), Matt Brewer (b)

Der dreifache Grammy Gewinner Antonio Sanchez wird von Kritikern und Musikerkollegen als einer der wichtigsten Musiker seiner Generation gesehen. 1971 in Mexiko geboren und aufgewachsen, ging er im Alter von 22 Jahren nach Boston, um am renommierten Berklee College Jazz zu studieren. Nach seinem anschließenden Umzug nach New York folgten Studio-Sessions und Live- Shows mit den dort ansässigen Jazz-Größen: Pat Metheny (Mitglied der Pat Metheny Group und des Pat Metheny Trios mit Christian McBride), Chick Corea, Michael Brecker, Charlie Haden, Gary Burton sowie Toots Thielemans. 2007 erschien Antonios erstes Soloalbum "Migration", für das er Größen wie Pat Metheny, Chick Corea, Chris Potter, David Sanchez und Scott Colley gewinnen konnte. Nun kommt er mit eigenen Band in die intime Atmosphäre eines Clubs. Antonio Sanchez (fast) hautnah im Jazzclub Unterfahrt! Weitere Informationen

Mi. 19.10. 21 Uhr highlight

Jochen Pfister Trio & Sheila Jordan

Sheila Jordan (voc), Jochen Pfister (p), Marco Kühnl (b), Christoph Huber (dr)

Im Juli diesen Jahres wurde die wunderbare amerikanische Sängerin Sheila Jordan mit einem Preis für ihre künstlerische Lebensleistung ausgezeichnet: The National Endowment for the Arts Jazz Masters- NEA Award 2012. "With this class, the NEA is celebrating the 30th anniversary of the NEA Jazz Masters Awards, which recognize outstanding musicians for their lifetime achievements and significant contributions to the development and performance of jazz." Der mit 25.000 Dollar dotierte Preis wurde in diesem Jahr auch an Jack DeJohnette, Von Freeman, Charlie Haden und Jimmy Owens verliehen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns, an diesem Abend die großartige Lady des Jazz begrüßen zu dürfen. Es ist kein Geheimnis: Sheila Jordan wurde 1928 geboren. Sie ist mit allen Jazzwassern gewaschen, der große Charlie Parker nannte sie "the girl with the golden ears", verheiratet war sie mit Duke Jordan, dem Pianisten in der Parker Band; bei Charles Mingus und Lennie Tristano hat sie studiert und dann einfach über 60 Jahre gesungen, gesungen und gesungen, mit allen, auf der ganzen Welt! Heute präsentiert sie sich mit einem jungen deutschen Trio und muss diese Jugend nicht scheuen. Great to have you back, Sheila! Weitere Informationen

Do. 20.10. 20 Uhr

40 Jahre Enja Records - Carl-Orff-Saal Gasteig - Renaud Garcia-Fons solo & La Banda

Karten nur bei München Ticket, Mitglieder im Förderkreis Jazz und Malerei München e.V. erhalten 20% Ermäßigung bei Vorlage ihres Mitgliederausweis bei München Ticket. Weitere Informationen

Do. 20.10. 21 Uhr blues special

Al Jones Band

Al Jones (git, voc), Thilo Kreitmeier (ts), Uwe Knüppel (b), Doc Will (dr).

Seit drei Jahrzehnten ist Al Jones in Deutschland und in Europa das Maß aller Dinge, wenn es um R&B geht. Mit allen Großen hat er zusammengearbeitet: B.B. King, Johnny Winter, Champion Jack Dupree, Willie Mabon, Tommy Tucker, Louisiana Red. Konzerte, Tourneen und Festivals. Die amerikanische Fachzeitung “Livin` Blues“ hat Al Jones und seiner Band schon vor Jahren bestätigt, dass es außerhalb der Vereinigten Staaten nichts Vergleichbares gibt. Al Jones ist unbestritten ein Top Act in Sachen R&B. Wobei sich der Bandleader zunehmend scheut, seine Musik über Begriffe zu definieren. „Es gibt zu viele Missverständnisse“, sagt er. Zu viele Missverständnisse um Begriffe wie „Blues“ beispielsweise. Um das Wesen der zwölf Takte und drei Akkorde. Al Jones: „Es geht natürlich nicht um Takte und Akkorde. Es geht, wie immer in der Musik, um Qualitäten, für die es keine Worte gibt. Der Groove der Band, der eine Ton, der dich bis ins Mark trifft, die Textzeile, die alles erklärt, was du schon immer sagen wolltest...“ Sicher ist, dass es im Grunde keine Rolle spielt, wie das Kind heißt. Er nennt es R&B, er nennt es auch Blues, weil seine Wurzeln, die ersten wesentlichen Impulse in dieser Musik liegen. Weil das seiner Musik zugrunde liegende Gefühl Blues ist. Das hindert ihn aber nicht daran, sich immer wieder und immer mehr von seinen Vorbildern und den Erwartungen in seine Musik zu lösen. Das hindert ihn nicht daran, neues, überraschend anderes Material zu schreiben und neue Einflüsse mit alten Erfahrungen zu mischen. Nervös, druckvoll, wuchtig. (Text: Albert Hefele) Weitere Informationen

Fr. 21.10. 21 Uhr Universal@Unterfahrt

Nailah Porter - ConJazzNess

Nailah Porter (voc), Grant Windsor (p), Neville Malcolm (b), Richard Spaven (dr)

Erst auf dem zweiten Bildungsweg hat Nailah Porter es zur Jazzsängerin geschafft. Denn der erste führte sie über Schule und Studium an die Uni und in die Kammern des US-Kongresses – als Jura-Professorin, Anwältin und politische Beraterin mit Menschenrechts-Engagement. Tagsüber Hör- und Gerichtssaal, abends die Songs und die Clubs – erst spät machte die alleinerziehende Mutter zweier Kinder einen Schnitt in ihrem Leben, setzte verstärkt auf Musik. So entstand das Album "ConJazzNess", der "Soundtrack ihrer Lebenserfahrungen" – und ob sie ihn mit Gospel, Souljazz oder eruptiven Bop-Soli erzählt, immer geht es ihr um die Inhalte. "Auf den ersten Blick ist meine Musik eine Mischung verschiedener Genres, aber wichtiger ist mir, dass sie nach dem klingt, was in ihr ist." Es geht ums Bewusstsein, das "Consciousness", dass zum Wortspiel im Namen des Albums führte. Leise Songs sind das, die sich bedächtig hochschrauben, ihre Zeit dauern und ihre Spannung schließlich in den Einsätzen von ein paar der besten Jazz- und R&B-Musiker der US-Westküste entladen. Und ihre Stimme? Dianne Reeves kommt als erstes in den Sinn, doch wenn es um die Intensität geht, übertrifft Nailah Porter die berühmtere Kollegin noch um Längen – kein Wunder, dass der DJ und Talentscout Gilles Peterson sie in der BBC zur "besten Jazzsängerin 2010" kürte. Nailah Porter wird heute gefördert von Peterson und dem Produzenten Guy Eckstine, arbeitet regelmäßig mit Nicola Conte und trat mit Jamie Cullum auf. (Text: Ralf Dorschel) Weitere Informationen

Sa. 22.10. 21 Uhr

Lucía Martínez & Azulcielo

Ludwig Hornung (p), Viktor Wolf (cl, ts), Silke Lange (akkordeon), Marc Muellbauer (b), Lucía Martínez (dr, perc, comp)

AzulCielo hat seinen Ursprung im Jahr 2009 in Berlin, als glückliches Ergebnis des Summa Cum Laude Master-Jazz Abschlusses von Lucía Martínez am Jazz-Institut Berlin (Universität der Künste UdK). Zu den Lehrern zählten u.a. John Hollenbeck und David Friedman. Azulcielo inter¬pretiert originelle Kompositionen von Lucía, die sich in vielen Fällen auf die musikalische und kulturelle Tradition Spaniens stützt, aber auch den Zeitgeist mit einfließen lässt. Azulcielo verwendet eine Vielfalt von Kompositionstechniken, u.a. den Kontrapunkt und die thematische Entwicklung. Diese wird in einem Projekt zusammengefasst, das mit seinen Jazz-Improvisationen in die Kammermusik eintritt. AzulCielo erzielt mit seinen Instrumenten einen "populären" und "zeitgenössischen" Charakter: Akkordeon, Klarinette, Saxophon, Klavier, Kontrabass, Schlagzeug und Vibraphon bilden eine Gruppe mit eigenem Klang und mit der Frische und der Persönlichkeit der jungen Musiker dieses neuen, viel versprechenden deutsch-spanischen Jazz-Projektes. Mit freundlicher Unterstützung des Instituto Cervantes Múnich. Weitere Informationen

So. 23.10. 21 Uhr

Jam Session

Sebastian Gieck (b)

Der 23-jährige Bassist Sebastian Gieck wuchs von Kindesbeinen an mit Musik auf. Nach klassischem Oboenunterricht und autodidaktischem Lernen studierte er E-Bass und Kontrabass an der Musikhochschule München bei Patrick Scales und Paulo Cardoso. Als einfühlsamer, pulsierender und kreativer Begleiter wird er von Musikern von Jazz über Pop bis hin zu Electronica geschätzt. Weitere Informationen

Mo. 24.10. 21 Uhr Big Band Night - 40 Jahre Enja

Young lions & old friends - Celebrating 80 years Dusko Goykovich

Dusko Goykovich (tp), Claus Reichstaller (tp), Roman Sladek (tb), Valentin Preissler (ts),Stephanie Lottermoser (bs) Josef Ressle (p), Tom Hauser (b), Josy Friebel (dr)

Das U.M.P.A. Jazz Ensemble, eines der Aushängeschilder des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München unter Leitung von Prof. Claus Reichstaller gratuliert dem Startrompeter Dusko Goykovich zum runden Geburtstag! Zu diesem Anlass spielen sie heute Abend eine Auswahl der Stücke und Arrangements von Dusko, zusammen mit dem Meister himself. Sein zuletzt bei Enja records erschienenes Album "Five Horns & Rhythm" wurde von Publikum und Kritikern mit Begeisterung aufgenommen. Wir freuen uns auf große Soli, packende Stücke, erdige Grooves und schöne Arrangements! Happy Birthday, Dusko! Keep swinging! Weitere Informationen

Di. 25.10. 21 Uhr A Love Supreme

Christian Zehnder Quartet - Schmelz

Christian Zehnder (stimme, knopf- und saiteninstrumente), Barbara Schirmer (hackbrett), Michael Pfeuti (b), Thomas Weiss (dr)

Die Reihe „A Love Supreme“ beschäftigt sich mit Spiritualität in der Musik, insbesondere im Jazz. Die Stimme ist ein rätselhaftes Instrument. Man meint sie zu kennen, schließlich hat man tagtäglich mit ihr zu tun. Sie scheint erforscht und in ihrer Dimension seit langen Jahren definiert, doch dann kommt jemand wie der Sänger des schweizer Duos “Stimmhorn“, Christian Zehnder, mit seinem neuen Quartett und wirft Fragen auf. Denn "Schmelz" hat nicht viel mit dem gemein, was der Titel assoziieren lässt. Sein aktuelles Quartett stellt eine konsequente Fortentwicklungen der Erkundungen dar, die er mit Gruppen wie “kraah“ bislang gewagt hat. Christian Zehnder geht es dabei um Klangfarbe und den künstlerischen Gesamteindruck. Sprache etwa wird zu einem der vielen Mittel der Gestaltung, inhaltlich mal ironisch gebrochen, mal in Silbenfragmente zerlegt. Das Pfeifen und Näseln der Obertöne steht gleichwertig neben den Registersprüngen des Jodelns, die zugespitzte lyrische Diktion neben der Lakonie rezitierender, sinnierender Momente. Musikalisch ist von der Tango-Ahnung bis zum Hauch der Avantgarde alles möglich, wobei das aus dem kraah-Trio hervorgegangene Quartett Schmelz durch Barbara Schirmer und ihr Schweizer Hackbrett eine neue, irisierende Klangcharakteristik bekommt. Das Resultat dieser Kombination ist faszinierend, irritierend. Volksmusikalisch Alpenländisches trifft auf eine Prise Balkan, mittelalterlich Anmutendes auf Klänge, die man in der afrikanischen Tradition vermuten würde. Schmelz ist moderne Kammermusik auf der einen und hintersinniges Varieté auf der anderen Seite. Das Programm spielt mit den Erwartungen an die imaginäre Folklore, schwenkt ins Theatralische, gibt vor, mal Chanson, mal Arabeske zu sein, jongliert mit der Sprache, die es zerhackstückt oder poetisch auskostet, überhöht und skelettiert. Christian Zehnders Klangideen sind dabei offen für Einflüsse und Assoziationen aus allen Kulturkreisen, von Asien bis Südamerika, die sich für die Umsetzung seiner musikalischen Visionen anbieten. So entsteht eine eigenständige musikalische Welt, die, obwohl mitten aus Europa, ungewohnter und exotischer erscheint als vieles, was die Ferne zu bieten hat. Weitere Informationen

Mi. 26.10. 21 Uhr NoBrassBand

Barbara Jungfer 3

Barbara Jungfer (g, comp), Peter Cudek (b), Mathias Gmelin (dr)

Das Trio um die von der Fachpresse viel gelobte Gitarristin und Komponistin Barbara Jungfer begibt sich auf eine musikalische Reise zwischen Bayern, Berlin, New York und der Karibik und bringt auch schon mal ein französisches Kinderlied neu zu Gehör. Sowohl Peter Cudek wie auch Mathias Gmelin sind bekannte Größen in der Münchner Jazzszene. Die flexible Trio-Besetzung ermöglicht in besonderem Maße das spontane Einschlagen musikalischer Seitenwege, wo man sowohl Neues wie Bekanntes entdecken und gemeinsam am Fundort verweilen kann, bevor man sich bereichert und erfrischt wieder auf den Heimweg macht. "Elegant, fein, delikat, präzise bis ins scheinbar nebensächlichste Detail, die Linien weich, zugleich kraftvoll und immer im Fluss, mit gebrochenen Akkorden durchsetzt und nie ziellos mäandernd, sondern von großer improvisatorischer Klugheit gelenkt, und der Sound fast immer der volle, runde Klang, der für die Jazzgitarre allezeit so typisch ist, außer wenn die Flüsse mal doch, auch das, in Richtung Blues oder Jazzrock gesteuert werden..." (Alexander Schmitz, Jazzpodium) Weitere Informationen

Do. 27.10. 21 Uhr 40 Jahre Enja

Pascal Schumacher Quartet

Pascal Schumacher (vib), Franz von Chossy (p), Christophe Devisscher (b), Jens Düppe (dr)

Jeder Musiker muss sich eines Tages von Vorbildern, Traditionen lösen, wenn er den Schritt über die Grenze des Bekannten gehen will. Pascal Schumacher macht das auf nachdrückliche, lustvolle Weise. Er wählt den schwierigen Weg des aus selbst heraus schaffenden Künstlers, der nicht den Segnungen der modernen Soundvielfalt und Studio-Technik erliegt, sondern Klänge abwägt und gewichtet, Musik herausfordert und mit ihr kämpft... Seine musikalische Mischung ist markant, reicht stilistisch vom Spätromantischen bis zur neuen Emphatik der Gegenwart. Die Klangvorstellungen nähern sich mal der dezenten Funkyness des Fender Rhodes, mal dem Anschein von Steeldrums, spielen mit orgelhaft Elegischem auf der einen Seite und trancehaft sich steigernder Tonopulenz auf der anderen... Er hat ein famoses Team an seiner Seite, ein kompaktes, wiedererkennbares Repertoire, eine individuelle Soundidee und genügend Ernst, um darüber den Humor im Detail nicht zu verlieren - vibes with attitude, auf der Höhe der Zeit. (Text: Ralf Dombrowski) Weitere Informationen

Fr. 28.10. 21 Uhr Winter & Winter presents

Kneebody

Shane Endsley (tp), Ben Wendel (saxes), Adam Benjamin (fender rhodes), Kaveh Rastegar (e-b), Nate Wood (dr)

"Fürwahr: Die Erneuerung des Jazzrocks geht weiter, und Kneebody wirken daran mit. Kaskadenhafte Themen und Funk-Rhythmen, überhaupt die Ingredienzen der alten Schule, fehlen völlig, der formale Reichtum ist weitaus größer, die Strukturen weniger vorhersehbar, die Polyrhythmik eher versteckt. […] Ja, vieles ist hier frisch, formal überraschend und macht Laune, entdeckt zu werden. Nicht zuletzt sind hier fünf exzellente Handwerker versammelt." (JazzcityNet-Edition.de) „Bei aller Komplexität bleiben Kneebody erstaunlich beweglich. Die spontane Präzision der Band ist verblüffend, die kollektive Intuition allumfassend. Nichts ist zufällig und doch ist nicht alles geplant....Einer der faszinierendsten Aspekte bei Kneebody ist die besondere Balance von Intellekt und Power. Die Band kann zwischen unterschiedlichen Energie-Levels hin und herschalten, ohne je die Kontrolle zu verlieren. Ihre Agressivität schlägt nicht in Brutalität um; gerade die intensivsten Passagen zeigen auch Verwundbarkeit." (Wolf Kampmann) Weitere Informationen

Sa. 29.10. 21 Uhr 3 Bands - 1 Night

12 Points Plus - From Molde: Mari Kvien Brunvoll- From Paris: Donkey Monkey - From Leeds: trioVD

21 Uhr Mari Kvien Brunvoll (electronic, voc); 22 Uhr Donkey Monkey: Eve Risser (p), Yuko Oshima (dr); 23 Uhr: trioVD: Chris Sharkey (git), Christophe de Bézenac (sax), Chris Bussey (dr)

Gegründet von der Improvised Music Company in Dublin fand das "12 point" Festival in diesem Jahr zum fünften Mal statt. 12 junge, aufstrebende, europäische Bands präsentieren sich an vier Abenden. Doch das Festival ist mehr als ein weiteres Jazzevent im Festival-Circus. Es ist ein Zusammentreffen der kreativen Musikszene. Die meisten Musiker bleiben an allen Festivaltagen, internationale Promoter und die Medienfachwelt finden sich ein. Nach fünf erfolgreichen Jahren wird nun die "12 Points Plus"-Idee in die Tat umgesetzt, das heißt, drei der zwölf Bands einer Festivalausgabe werden auf Tour geschickt, um sich in Clubs und bei Festivals in ganz Europa zu präsentieren. Die Unterfahrt freut sich, als erster Club in Europa dabei zu sein und präsentiert drei ausgewählte Bands in einer Nacht. 21 Uhr Mari Kvien Brunvoll: Mari Kvien Brunvoll aus Molde ist eine der jungen ungewöhnlichen Stimmen der norwegischen Musikszene, die aufgrund ihres eigenständigen Umgangs mit Stimme und Sound sicherlich eher von innovativen und wegweisenden Künstlerinnen wie Björk oder Sidsel Endresen als von klassischen und konventionellen Jazzsängerinnen und Singer/Songwriterinnen inspiriert wurde. Sie führt uns mit ihrer unver-wechselbaren Stimme in eine weiche, expressive Klangwelt zwischen Jazz, Electronic und CountryBlues. 22 Uhr Donkey Monkey: Aufregend, exotisch, unvorhersehbar und unorthodox - so beschreibt die Fachpresse die Musik des französisch-japanischen Duos Donkey Monkey. Ungewöhnlich ist sie schon, diese Verbindung von Schlagzeug, Klavier und zwei Stimmen - und gerade deshalb um so spannender. Virtuos kombinieren die Musikerinnen Tradition und Experiment, "klassischen Jazz" und Avantgarde, Rock-Rhythmen und zeitgenössische E-Musik. 23 Uhr trioVD: Das Power Trio aus Leeds. Mit umwerfender Dynamik setzt sich diese Band über alle Genre-Grenzen hinweg, ob es nun Free Jazz, Punk, Heavy Metal oder Indie sein mag. Atemberaubend die Intensität, gepaart mit virtuoser Musikalität – der mächtige Sound reißt mit. Eintrittspreis für Schüler und Studenten: € 13.00 . Schüler unter 18 Jahren zahlen € 9.00 . Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Weitere Informationen

So. 30.10. 21 Uhr

Jam Session

Sebastian Gieck (b)

Der 23-jährige Bassist Sebastian Gieck wuchs von Kindesbeinen an mit Musik auf. Nach klassischem Oboenunterricht und autodidaktischem Lernen studierte er E-Bass und Kontrabass an der Musikhochschule München bei Patrick Scales und Paulo Cardoso. Als einfühlsamer, pulsierender und kreativer Begleiter wird er von Musikern von Jazz über Pop bis hin zu Electronica geschätzt. Weitere Informationen

Mo. 31.10. 21 Uhr Big Band Night

Tribute to Thad Jones/Mel Lewis feat. Ralph Lalama und John Marshall

Klaus Graf (as), Tom Reinbrecht (as), Ralph Lalama (ts), Uli Wangenheim (ts), Michael Lutzeier (bs), Jürgen Neudert (tb), Johannes Herrlich (tb), Mathias Götz (tb), Auwi Geyer (tb), Nemanja Jovanovic (tp), tba (tp), John Marshall (tp), Peter Tuscher (tp), Martin Auer (tp), Tizian Jost (p), Helmut Kagerer (g), Andreas Kurz (b), Bernd Reiter (dr)

Im Jahre 1965 gründeten der Trompeter Thad Jones und der Schlagzeuger Mel Lewis eine Big Band, die zur einflussreichsten seit der Swing-Ära wurde. Seit 1966 spielte die Band jeden Montag im berühmten New Yorker Jazzclub Village Vanguard. Später wurde daraus das Mel Lewis Jazz Orchestra und nach dessen Tod das Vanguard Jazz Orchestra, das bis heute die Big Band- Montage im Village Vanguard bestreitet. Das Repertoire der Band besteht größtenteils aus Kompositionen und Arrangements von Thad Jones. Seit Mitte der 1980er Jahre ist der phantastische New Yorker Tenorsaxophonist Ralph Lalama Mitglied dieser legendären Band. Neben dem Vanguard Jazz Orchestra arbeitete Lalama mit den Bands von Woody Herman, Buddy Rich und Carla Bley sowie mit Granden wie Barry Harris, James Moody, Mel Torme, Carmen McRae, Tom Harrell, Kenny Barron, George Cables und der Carnegie Hall Jazz Band unter der Leitung von Jon Faddis u. v. a. Ralph Lalama ist zurzeit gerade in Europa auf Tournee und in der Unterfahrt in einer Big Band Formation mit herausragenden Musikern der deutschen Jazzszene zu hören. Zudem ist mit John Marshall noch ein weiterer früherer Solist des Vanguard Jazz Orchestra dabei, der mit Lalama schon in den 1980er Jahren auch im Quintett spielte. Dieser Abend steht also ganz im Zeichen eines "Tribute To Thad Jones/Mel Lewis" unter der Leitung von Ralph Lalama, also "Big Band Jazz at it’s best" Weitere Informationen

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