Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Sep 2012 | Nov 2012

Programm Oktober 2012

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mo. 01.10. 21 Uhr BR-Mitschnitt - Big Band Night

THONELINE ORCHESTRA

Komposition & Leitung Caroline Thon, Malte Dürrschnabel, Frank Sackenheim, Stephan Mattner, Jens Böckamp, Norbert Emminger (sax), Matthias Knoop, Steffi Deckers, Pablo Giw, Matthias Bergmann (tp), Ben Degen, Tobias Wember, Philipp Schug, Stephan Schulze (tb), Laia Genc (p), Sebastian Räther (b), Jens Düppe (dr), Solisten: Filippa Gojo (voc), Frank Wingold (git), Nils Tegen (melodica, keys)

Die Kölner Ausnahme Saxophonistin und Komponistin Caroline Thon und ihre Big Band – das THONELINE ORCHESTRA. Die Fachpresse überschlägt sich in ihren Kritiken. Sie gilt als ganz große Entdeckung mit großartigen Musikern die zeigen wie eine moderne Big Band heute klingen kann. Im THONELINE ORCHESTRA fließen zeitgenössischer Jazz und Rhythm´n Blues zu einem Strom zusammen der mit dem Mainstream nichts gemein hat. Eine der (zur Zeit noch) wenigen weiblichen Bigbandleiterinnen in Deutschland nebst eigenem Orchestra geben ein Konzert – ein "Muss" für jeden Jazzliebhaber! BESTE ZEIT: "Good Vibrations" - 16.Hildener Jazztage(...) mit hochkarätigem Programm, zu deren Auftakt die Bigband „Thoneline Orchestra“ unter der feinfühligen Bandleaderin und Saxophonistin Caroline Thon und der charismatischen Sängerin Filippa Gojo antrat. 08/11 JAZZTHETIK( Portrait ): PANTA RHEI heisst die CD – und sie ist ein Knaller! 09/11. "Panta Rhei" war "CD der Woche" beim NDR und SPIEGEL ONLINE empfiehlt sich den Namen CAROLINE THON zu merken. Dies sind nur einige der euphorischen Pressestimmen sowohl zu den Konzerten als auch der Veröffentlichung der Debüt-CD "Panta Rhei" des THONELINE ORCHESTRA im Jahr 2011. Die Kölner Saxophonistin und Komponistin Caroline Thon zeigt sich dynamisch, kraftvoll und kreativ. Ihre fabelhafte Bigband bündelt die kreativen Kräfte von Musikern, die Erfahrungen aus unterschiedlichsten Spielsituationen mit einbringen. Die Band verbreitet eine faszinierende Atmosphäre, die das große Talent ihrer Arrangeurin wiederspiegelt. Ihre individuelle Handschrift zeichnet eine vielfarbige Klangpalette, die musikalisch großartig in Szene gesetzt wird. Hier verbinden sich kompositorische Entwürfe und Gegenentwürfe zu einer kreativen Einheit. Caroline Thon beweist zu Recht das sie zu den großen Frauenpersönlichkeiten der deutschen Jazzlandschaft gehört. Genießen Sie ein fabelhaftes Orchester in unverwechselbarer Atmosphäre! Weitere Informationen

Di. 02.10. 21 Uhr Haunted House Blues

Rosebud

Till Martin (ts), Johannes Herrlich (tb), Geoff Goodman (git, banjo), Beate Sampson (vocal)

Es geht um: Liebe und Sex, Einsamkeit und Alkohol, um Verbrechen, Rache und Sühne. Es geht aber auch um Vergnügen, Lebenslust und Aufbegehren in den Songs von Bessie Smith, Jelly Roll Morton und Fats Waller. Diese Blues und Ragtime Ikonen haben kraftvolle Musik gemacht, mal tief traurig, mal in bester Partylaune, außer Rand und Band. Genau die richtige Musik für Rosebud, das ungewöhnlich besetzte Quartett rund um den Gitarristen, Banjospieler, Arrangeur und Komponisten Geoff Goodman, das schon mit seinem letzten Programm und seiner CD "Rosebud plays the music of Newport" gezeigt hat, wie fantasievoll und einfühlsam es mit den frühen Formen des Jazz und mit den Wurzeln moderner, amerikanischer Populärmusik umgehen kann. Die Band verbeugt sich mit ihrem neuen Programm "Haunted House Blues" vor der Stärke der Songs und vertieft sie mit ganz eigenem Ausdruck und Klang. Seine Interpretationen gehen unter die Haut, klingen neu und überraschend und erhalten doch immer die Essenz und Unmittelbarkeit der Originale. "Rosebud agiert wie ein musizierender Magier und transportiert die Geschichten auf geradezu sensationell spannende Weise." (R. Köchl - Jazzthing). Weitere Informationen

Mi. 03.10. 21 Uhr Bright World which I go

Sean Noonan's Brewed by Noon with Alex Marcelo

Alex Marcelo (p, fender rhodes, keys), Norbert Bürger (git), Yvo Fischer (b), Sean Noonan (dr, storytelling, comp),

"The drummer and composer Sean Noonan approaches postmodern jazz and world music from the same angle of self-discovery ... he manages to make his pieces speak coherently, and in a unified voice." Nate Chinen, Die New York Times. Schlagzeuger, Komponist, Geschichtenerzähler und Produzent: Sean Noonan kristallisiert sich aus dem Brooklyner Underground als Teil der nächsten Generation der absoluten musikalischen Spitzenreiter heraus und verkörpert ein Spektrum diverser Stile, von Jazz-Rock über Weltmusik bis zu Folklore und klassischer Komposition. Die letzte Albumveröffentlichung von "Brewed by Noon" namens "Set the Hammer Free" ist eine Fermentierung hoch energetischen "Afro-Celtic" Jazz-Rocks. Von Amerika über Irland gereist, nach West Afrika, Bayern, noch weiter und wieder zurück, hat Noonan auf seinen Reisen eine Sammlung aus Folk-Legenden, Geschichten und Liedern angelegt. Noonan's rastloses Unterbewusstsein führte diese Elemente im Sinne eines "irishen Griot" in eine persönliche künstlerische Vision, inspiriert durch das 'Theater des Absurden' des irischen Autors Samuel Beckett. Sean Noonans neustes lineup präsentiert den New Yorker Pianisten Alex Marcelo (Yusef Lateef, Can-Sänger Malcolm Mooney). Noonan absolvierte bereits über 500 Konzerte auf großen Jazz Festivals und Veranstaltungen in über 16 Ländern rund um den Globus und hat auf über 14 Alben als Produzent mitgewirkt. Er musizierte mit vielen anerkannten Größen u.a. mit Marc Ribot, Matthew Bourne, Jamaaladeen Tacuma, Kirk Knuffke, Mat Maneri, Abdoulaye Diabate und Susan McKeown. Weitere Informationen

Do. 04.10. 21 Uhr highlight - The Same As It Never Was Before

Stéphane Belmondo Quartet

Stéphane Belmondo (tp, flh), Kirk Lightsey (p), Sylvain Romano (b), Laurent Robin (dr)

Gerade erst veröffentlichte der Ausnahmemusiker Stéphane Belmondo sein neues Album "The Same As It Never Was Before" in Deutschland (Verve/Universal). Ein eindrucksvolles Werk, das auch zeigt, an welchem Punkt im Leben Belmondo sich befindet: Special Guest des Albums ist seine 10‐Monate alte Tochter Rita, die es sich nicht nehmen lässt auch mal "Hallo" zu sagen. Musikalisch ist der 1967 geborene Belmondo einen spannenden Weg gegangen. Er lernte erst Akkordeon, später Horn und Trompete. Im zarten Alter von 19 zog es ihn nach Paris und in den darauffolgenden Jahren erlebte er zahlreiche musikalische Abenteuer, aus denen er auch heute noch immer Inspiration schöpfen kann. Seine Kontakte zu anderen Musikern sind vielfältig und seine Musik hält sich nur selten an gängige Genregrenzen: so verschmilzt auf seinem aktuellen Album klassischer Jazz zum Beispiel mit Hard Bop. Belmondo lebte einige Jahre in New York und spielte mit ganz unterschiedlichen Künstlern und Talenten zusammen: Dee Dee Bridgewater, Horace Silver, Laurent Cugny, Michel Legrand, DJ Fred Galliano, Yusef Lateef oder Milton Nascimento, um nur einige zu nennen. Weitere Informationen

Fr. 05.10. 21 Uhr ECM artists in concert

Benedikt Jahnel Trio

Benedikt Jahnel (p) D, Antonio Miguel (b) ES, Owen Howard (dr) CA

"Equilibrium" ist das ECM-Debüt eines deutsch/amerikanisch/spanischen Trios, das in den letzten Jahren durch ausgiebige Tourneen zu einer bemerkenswert kompakten und stilistisch unverwechselbaren Gruppe zusammengewachsen ist. Viel Spannung bezieht sie aus den gegensätzlichen Spielweisen von Pianist Benedikt Jahnel (dessen Spiel von rhythmischen Phrasen in kleinsten Einheiten geprägt ist) und Drummer Howard (der, wie Jahnel sagt, "große Bögen spürt und mit viel Risiko ausspielt, dabei immer auf die Kraft der Melodie und den Puls setzt"). Dazu findet sich Bassist Antonio Miguel nicht selten in der Rolle des musikalischen Vermittlers zwischen diesen Polen. Der Stil der Band integriert subtil Elemente aus der Klassik wie auch modernem Groove. Jahnel, vielen auch als Mitglied von Cyminology bekannt, hat sein musikalisches Profil zudem durch die Arbeit mit dem Metropol Orchestra, Phil Woods, Johannes Enders, Charlie Mariano, Wolfgang Muthspiel, Dave Liebman und John Abercrombie geschärft. Produziert von Manfred Eicher in Lugano, bestechen die sieben Stücke auf "Equilibrium" – ausnahmslos Jahnel-Kompositionen – durch eine ganz eigene, delikate Balance zwischen auskomponierten und improvisierten Anteilen. Weitere Informationen

Sa. 06.10. 21 Uhr 3 Bands - 1 Night

12 Points Plus /From Helsinki: Elifantree /From Ljubljana: Kaja Draksler’s Acropolis Quintet /From Paris: MeTaL-O- Phone

21 Uhr Elifantree: Anni Elif Egecioglu (voc, synth, Glockenspiel), Pauli Lyytinen (ts, effects), Tatu Rönkkö (dr, perc). 22 Uhr Kaja Draksler’s Acropolis Quintet: Kaja Draksler (p), Sanem Kalfa (voc), George Dumitriu (git), Mattia Magatelli (b), Kristijan Krajncan (dr). 23 Uhr MeTaL-O- Phone: Benjamin Flament (vib, perc), Joachim Florent (b), Elie Duris (dr).

Gegründet von der Improvised Music Company in Dublin fand das "12 Points" Festival in diesem Jahr zum sechsten Mal statt. 12 junge, aufstrebende, europäische Bands präsentieren sich an vier Abenden. Doch das Festival ist mehr als ein weiteres Jazzevent im Festival-Circus. Es ist ein Zusammentreffen der kreativen Musikszene. Die meisten Musiker bleiben an allen Festivaltagen, internationale Promoter und die Medienfachwelt finden sich ein. Das "12 Points Plus"-Projekt schickt drei der zwölf Bands einer Festivalausgabe auf Tour, um sich in Clubs und bei Festivals in ganz Europa zu präsentieren. Die Unterfahrt freut sich, auch in diesem Jahr dabei zu sein und präsentiert drei ausgewählte Bands in einer Nacht. 21 Uhr Elifantree: Dieses Miniatur-Orchester spielt Kammermusik der ganz besonderen Art: Das schwedisch-finnische Trio Elifantree macht aus zeitgenössischem Jazz, halsbrecherischen Klangexperimenten, freien Improvisationen, melodischem Pop und schrillen Punk-Einflüssen einen eigenständigen, tanzbaren und immer wieder überraschenden Sound. Pauli Lyytinen, Tatu Rönkkö und die Sängerin Anni Egecioglu, die wie eine Verbindung von Joni Mitchell und Janis Joplin klingt, bilden eine der spannendsten Nachwuchsbands in der nordeuropäischen Jazzszene – und gewannen 2008 daher völlig zu Recht den "Young Nordic Jazz Comets-Wettbewerb". 22 Uhr Kaja Draksler’s Acropolis Quintet: Kaja Draksler, geboren in Kanj, Slowenien, ist mit ihren 25 Jahren eine noch sehr junge, doch unglaublich versierte und vielseitige Pianistin und Komponistin. Sie begann bereits im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen und studierte in Ljubljana, Groningen und New York, wo sie Unterricht bei Vijay Yver und Jason Moran nahm. Schon immer ist ihre Art Jazz zu spielen offen für Einflüsse europäischer Volksmusik, der Klassik, dem Theater und der Lyrik. 2006 gewann Draksler den zweiten Jury- und den ersten Publikumspreis für die beste slowenische Jazzkomposition. Im gleichen Jahr tourte sie mit dem European Movement Orchestra durch große Konzertsäle in ganz Europa. In ihrem Acropolis Quintet präsentiert sie Musiker aus der Türkei, Rumänien und Italien, die momentan zusammen in Amsterdam Musik und Komposition studieren. MeTaL-O- Phone: Distortion, feedback, delay – diese Effekte waren einst im alleinigen Besitz von Gitarristen. Doch die Zeiten haben sich geändert und es ist faszinierend, welche verblüffenden Möglichkeiten „Effekte“ für das gesamte Instrumentarium bieten können. Auf das Vibraphon angewendet, hat Benjamin Flament etwas Wildes im Herzen dieses Instruments gefunden, das doch oft als zu höflich und gesittet klassifiziert wird. Den leuchtenden Klangfarben werden dunklere Komponenten beigemischt, in vielschichtigen Tonhöhen und in Obertönen summend. Und überraschender Weise hören wir eine entfernte Verwandtschaft zum javanesischen Gamelan, den tibetischen Klangschalen und afrikanischen Daumenklavieren. Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Weitere Informationen

So. 07.10. 21 Uhr

Ausstellung von Volker Kurz 'Cotton Jazz'

Der Ausstellungstitel 'Cotton Jazz' lässt einen an die Work Songs auf den Baumwollfeldern oder an den legendären Cotton Club in New York denken. In erster Linie wählte Volker Kurz aber diesen Titel, weil seine Musikerszenen in Öl auf Baumwolle gemalt sind; Und was nicht gerade üblich ist, auch seine Holzschnitte sind auf dieses Material gedruckt. Seit seiner ersten Ausstellung im Jazzclub Unterfahrt vor 15 Jahren hat Kurz zwar Stil und Technik seiner Malerei verändert, bevorzugt aber nach wie vor eine figurative Darstellung. Auf seinem dreiteiligen Gemälde z.B., das er speziell für diese Ausstellung geschaffen hat, sind Elemente des Unterfahrt Clubraums zu sehen und nicht weniger als 63 Personen. Auf den expressiven und farbkräftigen Bildern gibt es also viel zu entdecken... Midisage findet am Sonntag 28.10. um 19.00 Uhr statt. Weitere Informationen

So. 07.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Matthieu Bordenave (ts)

Seit vier Jahren begeistert der französische, in München beheimatete Saxophonist Matthieu Bordenave auch das deutsche Publikum. "Mit seinem differenzierten nuancenreichen Spiel gehört Matthieu Bordenave einer neuen Generation von Jazzmusikern an, die in der Improvisation auf effektheischende Momente bewußt verzichten und einen großen Anspruch in ihrem Spiel erkennen lassen." (Franck Bergerot, Jazzman). Bordenave ist mittlerweile zu einer festen Säule der Münchner Jazzszene geworden. Er freut sich auf alle Einsteiger bei der sonntäglichen Jam Session im Oktober. Weitere Informationen

Mo. 08.10. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band feat. Nina Plotzki (voc)

"Wenn über den ostinat pulsierenden Riff-Schleifen des seidigen Saxophonsatzes die acht Blechbläser fortissimo flirrende Klangfetzen in den Raum blasen, dass es den Kennern heiss den Rücken hinunterläuft und die Luft sich auflädt vom prallen Sound der Band, dann erfüllt ein hohes Glücksgefühl Musiker und Auditorium. Und man fragt sich, wo denn anders in Deutschland Vergleichbares in diesem Genre zu hören ist." (BR) Im Mai feierte Al Porcino sein 87. Geburtstag bei uns im Club. Seit 35 Jahren wirkt diese Legende des Jazz bereits in München, seit 1943 ist er Teil der Jazz-Welt. Seine Zusammenarbeit mit Stars wie Count Basie, Dizzy Gillespie, Al Cohn, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton und vielen, vielen mehr beweist eindrücklich seinen Einfluss auf die Geschichte vieler legendären Big Bands. Aber gerade für die deutsche Jazz-Szene war und ist seine Wirkung nicht wegzudenken: Fast die gesamte süddeutsche Jazz-Szene durchlief seine Schule. Zahlreiche namhafte Musiker, Bandleader, Komponisten und Arrangeure verdanken Al Porcino’s "brainwashing" in Sachen Swing, Time und Taste die Grundlagen ihrer Karriere. Seine eigene Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene spielt die besten Stücke der großen Big Band-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 09.10. 21 Uhr Casa Aberta

Lili Araujo - Rio De Janeiro

Lili Araujo (voc), Gustav Lundgren (git)

Die Brasilianerin Lili Araujo ist eine der aufstrebenden Singer-Songwriterinnen aus Rio de Janeiro. Eigene Songs wie auch Standards der brasilianischen Tradition und des Great American Songbook zieren ihr Programm. Lili Araujo ist stets darauf bedacht alles in ihrer Muttersprache zu singen. Eine Entdeckung für Brasilien-Fans: Bossa Nova im intimen Duo-Format. Weitere Informationen

Mi. 10.10. 21 Uhr PIROUET LIVE VOL. 1

Henning Sieverts Symmethree

Henning Sieverts (b), Ronny Graupe (git), Nils Wogram (tb)

Henning Sieverts zeigt hier, wie körperreich die musikalische Kopfeslust sein kann: Neue geistblitzende Spiele des Bassisten, Cellisten und Komponisten mit außergewöhnlichem Witz und einer ganz eigenen Schönheit und knifflige Strukturen mit vollkommener Natürlichkeit des Ausdrucks. Mit diesen drei Musikern klingt hier alles bestechend einfach: Die Themen und Motive sprudeln leicht und klar wie das Wasser einer Quelle. Man spürt nie auch nur im Ansatz die Mühe, die es machen könnte, Stücke dieser Art zu spielen, weil das Spiel der drei Musiker auch ausgesprochen viel Seele hat. Diese Musik macht Spaß und ist sinnlich! Weitere Informationen

Do. 11.10. 21 Uhr

Darren Sigesmund Quintet feat. Mark Feldman (violin) & Gary Versace (accordion, p)

Darren Sigesmund (trombone), Mark Feldman (violin), Gary Versace (accordion & piano), Jim Vivian (bass), Ethan Ardelli (drums)

2010 wurde Darren Sigesmund der Galaxie Rising Star Award für die beste Komposition am Festival International de Jazz de Montreal zugesprochen. Der preisgekrönte kanadische Posaunist Sigesmund präsentiert nun sein neuestes Quintett mit den schwergewichtigen New Yorker Jazzmusikern Mark Feldman (Violine) und Gary Versace (Akkordeon und Piano). Mit seinem neuen Quintett versucht er verschiedenste Einflüsse von Jazz, Latin, osteuropäischer und klassischer Musik zu vereinen. Mark Feldman ist auf über 150 Aufnahmen zu hören und ist bestens bekannt für seine Arbeit mit John Zorn, John Abercrombie und Dave Douglas. Gary Versace ist auf über 50 Albums zu hören und tourte mit John Scofield, John Abercrombie und Lee Konitz. Weitere Informationen

Fr. 12.10. 21 Uhr ACT: Jazz Night - New Faces

Doppelkonzert: Bolla/Lakatos Duo & Adam Baldych Quartet

Gabor Bolla (sax), Robert Lakatos (p), Adam Bałdych (violine), Paweł Tomaszewski (p), Andrzej Święs (b), Krzysztof Szmańda (dr)

In der ACT Reihe "New Faces" präsentiert das Münchner Label genau das: Neue Gesichter. Erst im Juni diesen Jahres spielte das Gabor Bolla Quartet zur Veröffentlichung des ACT Debüts "Find Your Way". Diese Aufnahme ist eine beeindruckend weite und doch geschlossene musikalische Reise: Von Bartók über Reinhardt, Monk, Rollins,Coltrane und das Modern Jazz Quartet bis zu Stevie Wonder. Heute spielt Gabor dieses Programm zusammen im Duo mit seinem Alter Ego und musikalischem Seelenverwandten Robert Lakatos. Im zweiten Konzertteil dürfen wir auf den jungen, polnischen Geigenvirtuosen Adam Baldych gespannt sein. "Zweifellos der größte lebende Geigentechniker des Jazz. Von ihm kann man alles erwarten", schrieb Ulrich Olshausen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nach dem umjubelten Auftritt von Adam Bałdych beim Jazzfest Berlin 2011. Schon kurz zuvor hatte der 1986 in Gorzów Wlkp in Polen geborene Musiker mit seiner Band Damage Control international auf sich aufmerksam gemacht. Bałdychs Talent zeigte sich früh. In Polen wurde er als "Wunderkind" gefeiert. Im Jahr 1999 wurde er Dritter beim nationalen Geigerwettbewerb in Poznan und gewann jeweils den ersten Preis beim regionalen Geigerwettbewerb in Szczecin und beim Barock Musik Wettbewerb in Gorzow. Mit dreizehn entschied er sich für den Jazz: "Er gab mir die Freiheit, die ich suchte." Auf der ACT Debüt CD "Imaginary Room" bekommt man eine Ahnung davon, warum Bałdych den Spitznahmen "evil" trägt - wegen seiner "teuflischen" Virtuosität, Expressivität und Variabilität. Weitere Informationen

Sa. 13.10. 21 Uhr Keys & Stix Festival 2012

Simon Nabatov & Tom Rainey Duo - Dimitar Bodurov & Michael Vatcher Duo

Simon Nabatov (p) und Tom Rainey (dr), Dimitar Bodurov (p, electronics) und Michael Vatcher (dr, perc)

Die dritte Ausgabe des Keys & Stix Festivals in Zusammenarbeit mit dem Bimhuis in Amsterdam und dem Jazzclub Unterfahrt in München findet am 13. und 14. Oktober 2012 statt. Die Idee des Keys & Stix Festival ist einzigartig: dieses zwei Tage andauernde Festival präsentiert exklusiv Klavier-Schlagzeug Duos. Es stehen etablierten Duos speziell für dieses Festival zusammengefunde neue Formationen gegenüber. Durch das ungewöhnliche Format Piano-Drums kann sich die Musik leicht von Genregrenzen lösen und läßt Einflüsse des Avantgarde Jazz genauso zu wie zeitgenössiche Klassik, Elektronik oder Weltmusik. Poetisch, sensibel, rhythmisch rau und harmonisch raffiniert. Auf jeden Fall sehr spannend und berühmt besetzt. Weitere Informationen

So. 14.10. 11:00 Uhr

Jazzbrunch in der Unterfahrt mit dem Andrea Hermenau Trio

Andrea Hermenau (p), Sebastian Gieck (b), Stefan Noelle (dr)

An diesem Wochenende eröffnet mit einem bunten, sehr facettenreichen Programm, mit Lesungen, Konzerten, Talks und Theater, das Kulturzentrum Einstein. Im Jazzclub Unterfahrt können Sie heute von 11 - 14 Uhr ausgiebig brunchen. Musikalisch verwöhnt Sie das Andrea Hermenau Trio. "Andrea Hermenau lotet das Jazzpiano aus zwischen sensitiver Lyrik, minimalistischer Motorik und zupackender innovativer Tastenlust. Dabei zeigt sie ihr künstlerisches Gespür für Eleganz und traumhaften Groove." Der Eintritt ist frei, eine Reservierung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen

So. 14.10. 21:00 Uhr highlight

Gregory Porter & Band

Gregory Porter (voc), Yosuke Satoh (sax), Chip Crawford (p), Aaron James (b), Emanuel Harrold (dr).

Nachdem Jamie Cullum das Debüt Album von Gregory Porter als "Album des Jahres 2010" wählte und Porter bei den Grammy Awards nominiert war, feierte Gregory Porter in der Show "Later with Jools Holland" seinen Durchbruch in England. Kurz nach der Ausstrahlung schnellte sein Debütalbum "Water" auf #1 der UK iTunes und Amazon Jazz Charts. Mit einer Stimme die liebkost oder konfrontiert, umarmt oder ermahnt, beweist Gregory Porter ein so hohes Maß an gesanglicher Kunst, dass Jazz-Star Wynton Marsalis ihn als "einen fantastischen jungen Sänger" beschrieb. "I'm in the tradition", sagt der neue Star, "but I'm pushing that tradition." Er tut dies vor allem mit Stücken, die er selbst schreibt und textet. In seinem jetzt erschienenen zweiten Album "Be Good" stammen zehn von zwölf Titeln aus seiner Feder. Porter erzählt Geschichten aus seiner eigenen afroamerikanischen Welt - und das tut er anrührend und überzeugend."Die schönste Stimme des Jazz." Jazzthing. Weitere Informationen

Mo. 15.10. 21 Uhr Big Band Night

The Uptown Jazz Orchestra feat. Nadine Germann (voc)

Eine Big Band zum Klingen zu bringen, das ist für nahezu jeden Jazzmusiker, als ginge ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung. Es verlangt aber neben Visionen und Teamgeist auch eine gehörige Portion Mut. Dass sich das Uptown Jazz Orchestra um Leader und Trompetensolist Franz Weyerer in den vergangenen Jahren zu einer aussergewöhnlichen Großformation nicht nur in der Landeshauptstadt, sondern im gesamten süddeutschen Raum gemausert hat, spricht ohne Zweifel für die Ausnahmestellung und Qualität der beteiligten Musiker. Ohne in schwülstige Nostalgie zu versinken, verleiht die Band jedem Song mit präzisen Bläsertutti, virtuosen Soli und farbenreichen Arrangements ein groovendes, unverwechselbares Gesicht. (Reinhard Köchl) Weitere Informationen

Di. 16.10. 21 Uhr higlight

Grace Kelly Quartet

Grace Kelly (sax, voc), Pete McCann (git), Edward Perez (b), Harald Tanschek (dr)

Manche Menschen können, so scheint es, "übers Wasser gehen". Zumindest in Bezug auf die stürmische Geschwindigkeit der musikalischen Karriere von Grace Kelly, bliebe jedoch selbst diese Feststellung eine Untertreibung: Geboren 1994, begann sie mit sechs Jahren ihre Ausbildung am Piano. Sie war zehn als sie erstmals Aufnahmen von Stan Getz hörte. Ab diesem Moment wurde das Saxofon ihre Passion und der Flügel verwaiste rasch – kurze Zeit später erhielt sie ein Stipendium für das renommierte Berklee College of Music in Boston, "der" Kaderschmiede junger US-Jazztalente. Mit zwölf nahm sie ihre erste CD auf, mit 14 Jahren studierte sie Saxofon bei keinem Geringeren als Lee Konitz. Im gleichen Jahr, 2006, holte sie Phil Woods beim Pittsfield Jazz Festival zu sich auf die Bühne (Robin Daniel Frommer). Seit 4 Jahren in Folge ist Grace Kelly vom Down Beat Magazin als "Alto Saxophonist Rising Star" gelistet. In diesem Jahr gewann sie den "Phoenix 2012 Best Music Pool - Winner National Jazz Act of the year" und stach so Esperanza Spalding, Hiromi und Jason Moran aus. Heute präsentiert sie ihre aktuelle CD "The Man With The Hat", mit diesem Titel ist Phil Woods gemeint. Weitere Informationen

Mi. 17.10. 21 Uhr PIROUET LIVE VOL. 2

Jochen Rückert Quartet

Lage Lund (git), Orlando Lefleming (b), Mark Turner (sax), Jochen Rückert (dr)

Ein Strom kraftvoller Farben, die hoch sensibel ineinander spielen, nimmt den Hörer dieser Musik von den ersten Takten an gefangen. Denn in ihr mischen sich die Töne von vier markanten Individuen zu einem aufregend vitalen Gruppensound und setzen sich im Ohr fest als Musik voll schillernder Schönheit und augenzwinkernder Intelligenz. Es ist die Musik einer Band mit einem leisen Leader - einem Schlagzeuger, der das Geschehen sicher in der Hand hält: Packender neuer Jazz für Hörer, die Klänge mit großer, aber feiner Ausdruckskraft lieben. "Rückert hat mit 'Somewhere Meeting Nobody' ein leises, zauberhaftes Album voller Zwischentöne und autobiografischer Fußnoten vorgelegt. Aus jedem Titel, jeder Note tropft pure Poesie, unaufdringlich, eckig, geistvoll, mit grandiosen Instrumentalbeiträgen von Turner und Shepik sowie einem Leader, der nie draufhaut, aber alles steuert. Klasse!" (Reinhard Köchl, Jazzthing) Weitere Informationen

Do. 18.10. 21 Uhr

Samuel Rohrer NOREIA

Samuel Rohrer (dr), Claudio Puntin (cl, bcl), Peter Herbert (b), Skúli Sverrisson (bariton bass)

Das Einfache, das schwer zu machen ist. Mit NOREIA veröffentlicht der Schlagzeuger Samuel Rohrer das Debütalbum seines eigenen Labels arjunamusic. Der seit 2003 in Berlin lebende Schweizer ist durch die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Künstlern, wie etwa Wolfert Brederode, Colin Vallon, Malcolm Braff, Daniel Erdmann, Charles Gayle, Frank Möbus, Vincent Courtois, Markus Stockhausen oder der Sängerin Susanne Abbuehl bekannt geworden. Durch zahlreiche Aufnahmen, unter anderem für das renommierte Label ECM, ist das künstlerische Schaffen verschiedener Besetzungen bereits dokumentiert. Samuel Rohrer ist mittlerweile ein weit gereister und gefragter Musiker. Mit seinem filigranen und facettenreichen Spiel trumpft er niemals laut auf und wirkt nie autoritär. Für ihn zählt das Bandkonzept und wie man ihm mit wacher und sensibler Präsenz zu seinem Flow verhilft. Aufdringlichkeit, das Hämmern von Pattern oder das Insistieren auf Routiniertem sind ihm fremd. Behutsam und durchaus auch im Rockgestus bewegt er sich in einem Groove, den er immer neu ziseliert und vorantreibt. Neben seiner Rolle als Sideman arbeitet Samuel Rohrer schon lange an eigenen Soundvorstellungen. Sehr melodiöse Songs ohne Worte bewegt er dazu in seinem Kopf. Vielfach wendet er sie um und um, bis er ihr Eigenleben spürt, das ihm im wahrsten Sinne des Wortes vorgeschwebt hatte. Zwischen euphorischem Überschwang und melancholischer Nachdenklichkeit changieren seine Kompositionen. NOREIA ist das musikalische Dokument einer neuen Begegnung von Rock und Jazz, von Komposition und Improvisation. Samuel Rohrers Band sollte man das Beste wünschen, weil ihre Musik Vergnügen bereitet, ohne ihren Anspruch zu verlieren, weil sie etwas zu sagen hat, ohne den Hörer zu überfrachten, weil sie ohne Kalkül auf einen Punkt kommt, von dem aus es weitergehen kann. An exponierten Orten wird diese Besetzung mit ihrem Album, dessen Name auf eine in römischer Zeit als Bringerin von Lebensglück, Fruchtbarkeit und Heilkraft verehrte Göttin verweist, einer der Livehöhepunkte der Saison sein. (Ulrich Steinmetzger) Weitere Informationen

Fr. 19.10. 21 Uhr

Maria Neckam Quartet feat. Aaron Parks

Maria Neckam (voc), Aaron Parks (p), Matt Brewer (b), Tommy Crane (dr)

Der unverkennbare Sound der österreichischen, in New York lebenden Sängerin und Komponistin Maria Neckam bewegt sich zwischen den unterschiedlichsten Genres mit solch grenzenloser Leichtigkeit die selten zu finden ist. Seit sie 2010 ihr zweites Soloalbum "Deeper" (Sunnyside Records) veröffentlichte, wird ihre unverfälschte und kristallklare Stimme von den Kritikern rund um den Globus gelobt. Für "All About Jazz" war sie eine DER "Entdeckungen des Jahres" 2010. Ihre Kompositionen sind vielschichtig und eingängig; in einem Moment fasziniert sie den Zuhörer mit klaren Textstrukturen, um im nächsten gleich in wilde Dissonanzen zu versinken. Von der "Jazz Times" gefeiert als mutige Vorreiterin, wandert sie mühelos von ungewöhnlichen Jazz Riffs zu packenden Pop Hooks, um gekonnt jegliche Grenzen zu überschreiten. Ihr neues Album "Unison" stellt ihre musikalische Vielfältigkeit und Bandbreite unter Beweis. "It’s not often that a singer like Maria Neckam comes along. Blessed with a voice that she can set free as it flutters and streaks into stellar regions of music, Neckam is still able to keep it in control. She has a natural ability for heartbreaking emotion, in much the same way that Billie Holiday did." All About Jazz Weitere Informationen

Sa. 20.10. 23:30 Uhr

Club Diskographique

from Funk ‘n Soul to Disco and Dancefloor Jazz

Für eine phantastische Nacht zum Durchtanzen legen auf: DJ Marc Trefz und VJane Conni Lechner. Der Club Diskographique knüpft namentlich an die ersten Diskotheken in Europa an, die im Pariser Untergrund der 40er Jahre entstanden. Musikalisch geht die Reise des Club Discographique mal ins Zeitgenössische, mal bis in die 70er Jahre zurück und bringt dabei tanzbare Perlen aus Funk, Soul, Disco und Dancefloor Jazz zum Klingen. Jeden 3. Samstag ab 23:30 Uhr ist der Club zu Gast im Jazzclub Unterfahrt, so am 17. November und 15. Dezember. Für den Club Diskographique ist keine Karten bzw. Platzreservierung notwendig. Weitere Informationen

Sa. 20.10. 21:00 Uhr Saxophon Quartet & Rhythm

ZeitGeistMaschine feat.Vincent Herring

Vincent Herring (as), Lutz Häfner (as, ts), Johannes Enders (ts), Herwig Gradischnig (bs), Sebastian Merk (dr)

Johannes Enders gehört international zu den wichtigsten Stimmen am Tenorsaxophon und wurde dafür u.a. mit dem Kulturförderpreis für Musik der Stadt München, dem SWR Jazzpreis, dem Weilheimer Kulturpreis und dem Neuen Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet. Er ist Mitglied im "Tied & Tickled Trio" und entdeckte mit "Enders Room" seine Liebe zur elektronischen und Minimal Musik. Johannes Enders ist Professor für Saxofon an der Hochschule für Musik in Leipzig. Immer wieder schafft es Johannes Enders mit neuen Formationen zu überraschen und scheut auch die Konkurrenz nicht, denn mit dem Saxophon Quartet "ZeitGeistMaschine" holt er sich drei Kollegen an seine Seite, die ihm tatsächlich das Wasser reichen können. Rhythmisch unterstützt wird die Bläsergruppe von Sebastian Merk am Schlagzeug. Weitere Informationen

So. 21.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Matthieu Bordenave (ts)

Seit vier Jahren begeistert der französische, in München beheimatete Saxophonist Matthieu Bordenave auch das deutsche Publikum. "Mit seinem differenzierten nuancenreichen Spiel gehört Matthieu Bordenave einer neuen Generation von Jazzmusikern an, die in der Improvisation auf effektheischende Momente bewußt verzichten und einen großen Anspruch in ihrem Spiel erkennen lassen." (Franck Bergerot, Jazzman). Bordenave ist mittlerweile zu einer festen Säule der Münchner Jazzszene geworden. Er freut sich auf alle Einsteiger bei der sonntäglichen Jam Session im Oktober. Weitere Informationen

Mo. 22.10. 21 Uhr

Jazz meets Lyrik - Ubbos Big Band begleitet Lyrik von Ernst Jandl

Der Lyriker Ernst Jandl (*1925 † 2000), bekannt durch seine lautmalerischen Gedichte, war sowohl Dadaist als auch leidenschaftlicher Jazz-Fan. Seine Kunst bestand im Verfassen und Vortragen seiner Werke. Seine selbst interpretierten Sprech- und Lautexperimente wurden häufig von Jazzmusik begleitet und im Rahmen von Jazz & Lyrik Programmen aufgeführt. Der bekannte Jandl-Interpret Florian Kaplick trägt die Lyrik des österreichischen Dichters vor – im Wechsel mit Jandls bevorzugten Titeln von Count Basie, Duke Ellington, Benny Carter, Miles Davis und anderen Größen der Big Band Ära. Gespielt von Ubbos Big Band: 18 Musiker – alles engagierte Amateure – in klassischer Big Band Besetzung: 5 Saxophone, 4 Trompeten, 4 Posaunen, Piano, Gitarre, Bass, Schlagzeug. Weitere Informationen

Di. 23.10. 21 Uhr Stargastspiel - The Skeleton Coast Tour

The Billy Cobham Band

Billy Cobham (dr), Jean-Marie Ecay (git), Steve Hamilton (keys, violin), Michael Mondesier (b), Camelia Ben Naceur (keys)

Mit seinem kraftvollen und elaborierten Spiel hat Billy Cobham, 1944 in Panama geboren, den Jazzrock geprägt wie kaum ein anderer Schlagzeuger. Berühmt geworden bei Miles Davis und in John McLaughlins Mahavishnu Orchestra, wurde er 1973 von Atlantic Records unter Vertrag genommen und veröffentlichte mit "Spectrum", seinem ersten Album als Leader, gleich einen Klassiker. Bis dato veröffentlichte er an die 50 Alben unter eigenem Namen. Sein Spiel und seine Technik hat Generationen von Schlagzeugern inspiriert und noch immer spielt er virtuos, ideenreich, funky and groovy. Jazz-Rock-Funk mit einer erstklassig, international besetzten Formation, das erwartet uns an zwei Abenden im Jazzclub Unterfahrt. Weitere Informationen

Mi. 24.10. 21 Uhr Stargastspiel - The Skeleton Coast Tour

The Billy Cobham Band

Billy Cobham (dr), Jean-Marie Ecay (git), Steve Hamilton (keys, violin), Michael Mondesier (b), Camelia Ben Naceur (keys)

Mit seinem kraftvollen und elaborierten Spiel hat Billy Cobham, 1944 in Panama geboren, den Jazzrock geprägt wie kaum ein anderer Schlagzeuger. Berühmt geworden bei Miles Davis und in John McLaughlins Mahavishnu Orchestra, wurde er 1973 von Atlantic Records unter Vertrag genommen und veröffentlichte mit "Spectrum", seinem ersten Album als Leader, gleich einen Klassiker. Bis dato veröffentlichte er an die 50 Alben unter eigenem Namen. Sein Spiel und seine Technik hat Generationen von Schlagzeugern inspiriert und noch immer spielt er virtuos, ideenreich, funky and groovy. Jazz-Rock-Funk mit einer erstklassig, international besetzten Formation, das erwartet uns an zwei Abenden im Jazzclub Unterfahrt. Weitere Informationen

Do. 25.10. 21 Uhr Happy Birthday, Dusko!

Dusko Goykovich Quintet

Dusko Goykovich (tp, flh), Jürgen Seefelder (ts), Walter Lang (p), Rocky Knauer (b), Michael Keul (dr)

Dusko Goykovich gehört zu den "lebenden Legenden" des Jazz. Die Liste der Kollegen, mit denen er gearbeitet hat, liest sich wie ein "Who’s who" der Jazzgeschichte: Chet Baker, Gary Burton, Miles Davis, Stan Getz, Johnny Griffin, Mal Waldron, Phil Woods... und viele mehr. Von seiner „home base“ München aus ist Dusko Goykovich noch immer mit kleinen und großen Besetzungen und auch als Gastsolist viel unterwegs – quer durch Europa, aber auch in Japan und Korea. Heute, ein paar Tage nach seinem 81. Geburtstag!, päsentiert er mit seiner erstklassigen Band zeitlosen, hochklassigen, swingenden Jazz, erdige Grooves, große Soli, packende Kompositionen. Weitere Informationen

Fr. 26.10. 21 Uhr PIROUET LIVE VOL. 3

Maria de Fatima

Maria de Fatima (voc), Jason Seizer (ts), Sebastian Altekamp (p), Nicolas Thys (b)

Maria de Fatima ist ein Geheimtipp. Die im faschistischen Portugal aufgewachsene Sängerin verlässt im Alter von 18 Jahren ihre Heimat, lebt als Lehrerin und Dolmetscherin mehrere Jahre in Schweden, entdeckt als Tochter einer Sängerin erst spät ihre Liebe zur Musik, zum Jazz und geht nach Amsterdam um dort zu studieren. Um ihr Studium finanzieren zu können, arbeitet sie als Angestellte in einem Hotel und eröffnet später ein kleines Café. Nach Abschluss des Studiums zieht sie nach Oldenburg, wo sie noch heute lebt. Sie unterrichtet unter anderem an der Musikhochschule in Bremen, liebt die Arbeit mit jungen Menschen. Mit ihrer Musik gelingt ihr der Brückenschlag vom Fado zum Jazz und zur brasilianischen Musik. Ihr Repertoire reicht von den klassischen Fados, die sie mit einer Intensität und Intimität vorzutragen weiß, dass einem der Atem stockt, zu eigenen Songs und ausgewählten Kompositionen aus dem großen Fundus der brasilianischen "Musica Popular". Weitere Informationen

Sa. 27.10. 21 Uhr PIROUET LIVE VOL. 4

Bill Carrothers Trio

Bill Carrothers (p), Drew Gress (b), Drè Pallemaerts (dr)

Auch Bill Carrothers ist einer. Ein Geheimtipp. Ein Querdenker, der sich nicht einordnen lässt, sich geradezu sperrt gegen die Gesetze des heutigen, oft kommerzialisierten Jazzmarktes, in dem zu bestehen immer schwieriger wird. Dabei hat er sich längst eine eigene Fangemeinde erspielt, ist unter Musikern ein sogenannter "musician's musician", also eine unter Kollegen äußerst hoch geschätzte Musikerpersönlichkeit. Seine Website www.carrothers.com ist definitiv einen Besuch wert um ein wenig von dieser komplexen Persönlichkeit erspüren zu können. Nach einigen Jahren in New York, in denen er mit allen gespielt hat was Rang und Namen hat, zieht sich Carrothers aufs Land zurück, "North of the Law" wie er sagt, und lebt dort mit seiner Familie ein zurückgezogenes Leben. "Family Life" heißt auch sein letztes Album, ein Solo- Piano- Album der Extraklasse. Besondere Aufmerksamkeit der internationalen Kritik erhielt er für sein ebenso bei PIROUET erschienenes Album "A Night At The Village Vanguard", aufgenommen im wohl berühmtesten Jazzclub der Welt. Weitere Informationen

So. 28.10. 19 Uhr

Midisage der Ausstellung 'Cotton Jazz' von Volker Kurz

siehe So. 07.10.. Weitere Informationen

So. 28.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Matthieu Bordenave (ts)

Seit vier Jahren begeistert der französische, in München beheimatete Saxophonist Matthieu Bordenave auch das deutsche Publikum. "Mit seinem differenzierten nuancenreichen Spiel gehört Matthieu Bordenave einer neuen Generation von Jazzmusikern an, die in der Improvisation auf effektheischende Momente bewußt verzichten und einen großen Anspruch in ihrem Spiel erkennen lassen." (Franck Bergerot, Jazzman). Bordenave ist mittlerweile zu einer festen Säule der Münchner Jazzszene geworden. Er freut sich auf alle Einsteiger bei der sonntäglichen Jam Session im Oktober. Weitere Informationen

Mo. 29.10. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München

Ltg. Prof. Joe Viera

Die swingenden Uni-Jazzer mit Stücken aus ihrer kürzlich erschienenen CD: "Way to go". Zum aktuellen Programm gehören unter anderem Titel von Lennie Niehaus, Jimmy van Heusen, Ernie Watts, Jon Phelps, Dominic Spera, Lennie Stack, Carl Fischer und John Coltrane. Weitere Informationen

Di. 30.10. 20:30 Uhr Jazz in Kongress - Jazzclub Unterfahrt & ECM Records present at Alte Kongresshalle

Manu Katché / 2012 - Live

Manu Katché (dr), Nils Petter Molvær (tp, electronics), Tore Brunborg (sax), Jim Watson (p, Hammond B3

Auf seinem vierten Album für ECM, schlicht "Manu Katché" betitelt, gibt der Franzose mit den afrikanischen Wurzeln den Rahmen und die Richtung mit seinem unverwechselbaren Schlagzeugspiel vor, wobei seine Kompositionen und Arrangements förmlich aus den Rhythmus-Mustern herausstrahlen. Sein kraftvoll vorwärtstreibender und dabei doch entspannter Groove unterscheidet sich von dem aller anderen Drummer und trägt die Solisten in neue Höhen. Zur Besetzung der Katché-Band gehören derzeit auch die Norweger Nils Petter Molvær und Tore Brunborg, die in den 1980er Jahren in der Band Masqualero erstmals auf ECM zu hören waren: Ihr Zusammenspiel ist noch immer äußerst attraktiv. Der britische Keyboarder Jim Watson beeindruckt gleichermaßen mit seinem minimalistisch-beharrlichen, und doch lyrischen Klavier- wie auch mit seinem süffigen, wirbelnden Orgelspiel. Aufgenommen im März 2012 in Südfrankreich, erscheint "Manu Katché" am Vorabend einer Europatournee. Weitere Informationen

Di. 30.10. 21:00 Uhr CD Präsentation

PAO - Alles Im Kasten

Petra Scheeser (song writing, voc), Oliver Hahn (arr,, komp, p, keys)

Endlich "Alles im Kasten" und so heißt sie auch, die neue CD von PAO, Petra Scheeser und Oliver Hahn. Das lange Warten hat sich gelohnt! Petra und Oliver machen Jazz auf Deutsch! Mit der neuen CD "Alles im Kasten" verführen PAO zum Träumen und Nachdenken, Lächeln und Schwärmen. Sie schenken uns wundervolle Gänsehautmomente und Lieder, aufwühlend, voll von echtem Herzblut. Mit ihrem erstmals komplett deutschsprachigen Album kratzen die beiden Ausnahmemusiker von PAO, wie gewohnt, nicht nur an der Oberfläche. "PAO alias Sängerin Petra Scheeser und Pianist Oliver Hahn spannen in ihren Songs einen weiten musikalischen Bogen von Jazz bis Pop. Die Songs erzählen vom Leben und Lieben, vom Fluss der Zeit, von der Traurigkeit und der Freude." Weitere Informationen

Mi. 31.10. 21 Uhr

Willi Johanns Quintet - Bebop Spoken Here

Willi Johanns (voc), Peter Tuscher (tp, flh), Tizian Jost (p), Andreas Kurz (b), Guido May (dr)

Willi Johanns,1934 in Fürstenwalde an der Spree geboren und in Berlin aufgewachsen, kam 1957 nach München, wo er auch heute noch lebt. Er trat in US-Clubs und auf Festivals auf (Frankfurt 1961), wurde mehrfach als bester deutscher Jazzsänger ausgezeichnet und war mit den German All Stars auf Tournee in Südamerika und Asien. Er hatte Gastauftritte u.a. bei Kurt Edelhagen, Don Menza, Clark Terry, Jon Hendricks und leitete seine eigene Band Bebop City mit Dusko Goykovich, Andy Scherrer und Alvin Queen. Der bis zu seiner Pensionierung als Grafiker tätige Johanns ist ein brillanter Scatsänger, der sich vor keinem großen Namen des Jazzgesangs zu verstecken braucht. Weitere Informationen

Seitenanfang