Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Sep 2013 | Nov 2013

Programm Oktober 2013

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 01.10. 21 Uhr highlight

Uri Caine & Han Bennink Duo - Sonic Boom

Uri Caine (p), Han Bennink (dr)

Überschallknall? Knalleffekt? Ein rauschendes Aufbrausen? Geräuschvolles Dröhnen? Ein Zusammentreffen im Zeichen wilder und impulsiver Klangexperimente – das ist die Kooperation von Uri Caine und Han Bennink auf jeden Fall. "Sonic Boom" nennen sie ihr gemeinsames Projekt und auch ein Album, das vornehmlich freie Improvisationen enthält, aber auch eine großartig zerstückelt klingende Version von "Round Midnight“. Der Amerikaner Caine und der Niederländer Bennink – da haben sich zwei gefunden! Sie sind nicht gerade die sichersten Kantonisten, wenn es darum geht, die reine Form zu wahren; lieber geben sie den Dingen, mit denen sie sich beschäftigen, eine neue. Der Pianist Caine hat in den letzten Jahrzehnten mit seinen Reinterpretationen von klassischer bzw. romantischer Musik oder den Kollaborationen mit Hiphoppern bewiesen, dass Crossover ein Begriff ist, der sinnvoll mit Inhalt gefüllt werden kann. Der Schlagzauberkünstler Bennink ist in der Free Jazz-Szene ein Säulenheiliger, der sich den Sockel, auf dem er steht, immer wieder selber einreißt und lieber weiter mit Drums und anderem Gerät herumexperimentiert. Weitere Informationen

Mi. 02.10. 21 Uhr

Jazz Méditerranée – eine musikalische Reise ums Mittelmeer

Die Route führt von Montpellier an der Côte d’Azur nach Triest an die italienische Adria, vom Marmarameer Istanbuls nach Athen an der Ägäis, gefolgt von einem Abstecher zur Mittelmeerküste Israels, rüber zur Küste von Barcelona und dann zum Ionischen Meer Albaniens. Die Mittelmeeranrainer verbindet mehr als "nur" diese geografische Tatsache. Von der Sonne verwöhnt, von Blautönen umgeben, von Früchten und Fischen ernährt, pflegen die Menschen aus diesen Regionen einen gelassenen, unverzagten Lebensstil, der sich auch in ihrer Musik widerspiegelt. Die starke Verbundenheit zur Folklore bildet die Basis für improvisatorische Ausflüge in musikalisches Neuland. Jazz verbindet sich mit traditionellen Rhythmen und Melodien. Liebe Passagiere, willkommen auf dem Kreuzfahrtschiff „Unterfahrt“! Erleben Sie unvergessliche, musikalische Momente an unseren ausgewählten Anlegeplätzen. Unsere Gastronomie verwöhnt Sie zudem mit Köstlichkeiten der Region. Jazz Méditerranée – eine musikalische Reise ums Mittelmeer findet mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München statt. Weitere Informationen

Mi. 02.10. 21 Uhr Jazz Méditerranée - Frankreich

Rémi Panossian Trio plus guest Nicole Johaenntgen

Rémi Panossian (p), Maxime Delporte (b), Frédéric Petitprez (dr), Nicole Johaenntgen (sax)

Das Rémi Panossian Trio ist derzeit eines der erfolgreichsten Piano-Trios aus Frankreich. Es gastierte schon auf unzähligen Festivals und in Clubs von Südkorea und Kanada bis Brasilien und häufig auch in Europa. In manchen Ländern füllen sie schon heute große Konzerthäuser. Auf ihrem neuen Album "Bbang" verbinden sie gekonnt Elemente aus Rock, Funk, Electro und geben dem Jazz eine neue Heimat – entsprechend der ironischen Frage des britischen Jazzjournalisten Stuart Nicholson: "Is Jazz dead? Or has it moved to a new address?" Nicholson liegt mit seiner Vermutung (in kritischer Anspielung auf Frank Zappa), der Jazz sei womöglich aus dem Mutterland USA weggezogen und in Europa lebendiger denn je, goldrichtig. Dieses Piano-Trio trägt das Gütesiegel “Innovation made in Europe": kreativ, lyrisch und mit packenden Grooves. Jazz Méditerranée – eine musikalische Reise ums Mittelmeer findet mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München statt. Weitere Daten: 05.10., 22.10., 19.11., 21.11., 22.11. und 23.11. . Weitere Informationen

Do. 03.10. 21 Uhr Latin highlight

Roberto Santamaria & his Latin Jazz Stars

Roberto Santamaria (Perc), Joe Gallardo (tb), Hector Martignon (p), Leandro Saint-Hill (sax, cl, fl), Juan Camilo Villa Robles (b), Daniel Messina (dr)

Welch eine Lebens- und Spielfreude! Der Kubaner Roberto Santamaria mixt mit seinen "Latin Jazz Stars" einen spritzigen Cocktail aus afrokubanischem Cha Cha Cha mit Funk, Soul und natürlich Jazz. Die sechsköpfige Band begeistert mit ihrer explosiven wie filigranen Spielweise und lässt bei jedem Auftritt die karibische Sonne aufgehen. Die Musik ist verwurzelt in der Tradition der afrokubanischen Rhythmen und im Latin Jazz, der in den 60er und 70er Jahren die Hitparaden eroberte. Roberto Santamaria, eine Frohnatur mit großem Entertainment-Talent, stammt aus einer der großen Musikerfamilien Kubas. Sein Onkel Mongo Santamaria war als "Conga-King" ein Vater des Latin Jazz und machte Herbie Hancocks "Watermelon Man" und "Afro Blue" zu unvergesslichen Standards. Viele Musiker, die zu Robertos Starbesetzung gehören, haben in der Band seines Onkels ihre ersten Jazzerfahrungen gemacht und die Liebe zur Latin Music gelernt. Allen voran Joe Gallardo: Er ist Meister an der Posaune und zählt seit Jahrzehnten zur internationalen Jazz-Elite. 1973 ging der Texaner mit dem Mongo Santamaria Orchestra auf Welttournee und komponierte "Amanecer", wofür er 1976 den Grammy Award erhielt. 1979 kam er nach Deutschland, trat zuerst in die Erwin Lehn Bigband und später in die NDR Bigband ein. Gallardo ist Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und hat bei vielen Jazz- und Latinproduktionen mitgewirkt. Weitere Informationen

Fr. 04.10. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Three Fall - Realize!

Lutz Streun (sax, bcl), Til Schneider (tb), Sebastian Winne (dr)

Der Young German Jazz treibt die erstaunlichsten Blüten. Zu den ungewöhnlichsten gehört wohl das Trio Three Fall, das mit seinem ACT Debüt-Album "On a Walkabout" für Aufsehen sorgte. Trombone Shorty, der die Band ins Vorprogramm seiner Deutschland-Tour nahm, fand sie "unique", die Westdeutsche Zeitung bescheinigte ihnen, "erfrischend anders" zu sein, und die Heilbronner Stimme entdeckte "Programmmusik für Menschen, die nicht an Grenzen glauben". Mit ihrem zweiten Album "Realize!" legen die drei jetzt nach. Das Trio, auf China-Tour im letzten und Russland-Tour in diesem Jahr, begeistert das Publikum mit energetischer Spielfreude und einer frechen Mischung aus Jazz, HipHop, Rock und Reggae. Und nach wie vor gilt: So wie Three Fall spielt sonst niemand. Nicht um des Anderssein willens, sondern weil sie so sind, wie sie sind. Weitere Informationen

Sa. 05.10. 21 Uhr Jazz Méditerranée - Italien

Anna Lauvergnac International Quartet

Anna Lauvergnac (voc), Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b), Steve Brown (dr)

"Anna singt aus ihrem Herzen", hat Sheila Jordan einmal über die in Triest geborene und langjährige Sängerin des Vienna Art Orchestra gesagt. Daher, so möchte man ergänzen, besitzt sie auch die Fähigkeit, die Herzen der Menschen zu berühren. Das belegt ihr aktuelles Programm "Unless There’s Love" mit gänsehautverdächtigen Interpretationen eher selten gesungener Standards. Es gibt viele Sängerinnen mit einer schönen Stimme, die sich von swingenden Gefährten begleiten lassen; wenige besitzen aber wie Anna Lauvergnac die Fähigkeit, im Zusammenwirken mit vier exzellenten Könnern, die zugleich "ihre Brüder, ihre besten Freunde" sind, beglückende Kommunikation zum intensiven Erlebnis machen. Und während noch der verwöhnteste, anspruchsvollste Jazzpurist zum akustischen Genießer wird, wird auch Jazzneulingen an so einem Abend erfahrbar, was diese Musik sein kann: nicht nur eine Show, bei der Fertigkeiten vorgeführt werden, sondern ein Akt der Liebe. (Marcus A. Woelfle, JazzZeit). Jazz Méditerranée – eine musikalische Reise ums Mittelmeer findet mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München statt. Weitere Informationen

So. 06.10. 21 Uhr World Jazz Special

Maria Raducanu Quartett

Maria Raducanu (voc), Niko Meinhold (p), Chris Dahlgren (b), Michael Griener (dr)

Aus dem rumänischen Iasi kommt eine der bedeutendsten Weltmusik und Jazzsängerinnen. Gerade zurück aus New York, wo sie mit Marc Ribot eine CD für John Zorn‘s Label Tzadik aufgenommen hat, spielt sie zum ersten Mal mit ihrer eigenen Band bei uns. In ihren Liedern verbindet sie Folklore und Avantgarde-Jazz zu einem sensiblen und emotionalen Programm. Maria Raducanu ist eine einzigartige Erscheinung - Ihr klarer Sound ähnelt keinem anderen. Ihre Interpretationen reichen von Liedern Maria Tanases und anderen rumänischen Volkskreationen bis zum portugiesischen Fado und Freude - und Klageliedern in anderen Sprachen. Sie besitzt eine geniale Fähigkeit, in verschiedenen Dialekten zu singen und die Sprache auf dichterische Art zu wenden. Auch ihre "Koreographie" ist makellos und persönlich, eine Silhouette, die an "das Gebet" von Brancusi erinnert: sie scheint durch ihr Lied vor der Vorsehung zu meditieren und kniet, ohne den Boden zu berühren, als würde sie, ähnlich den Heiligen, die von dem Heiligen Geist erhoben wurden, schweben. Aber Maria Raducanu, "das Mädchen aus Husi", studierte zuerst Literatur und Sprachwissenschaften und machte sich erst im Nachhinein in der Musikbranche durch ihr einzigartiges Verständnis der traditionellen rumänischen Musik bemerkbar. Weitere Informationen

Mo. 07.10. 21 Uhr Big Band Night

Mira Mode Orchestra

"Jazz/ Eletronica/ Experimental - for fans of Cinematic Orchestra, Jaga Jazzist, 4hero, Jazzanova." Mira Mode ist ein neues, junges Kollektiv von Musikern um den Berliner Komponisten und Saxophonisten Ede Merkel. Die 12 Mann starke Besetzung, die über eine komplette Rhythmusgruppe, eine 3-köpfige Horn-Sektion und fünf Streicher verfügt, präsentiert einen modernen, genreübergreifenden akustischen Sound. Orchestraler Jazz mit elektronischen Einflüssen, Film Scores, zeitgenössische Klassik-Arrangements bis hin zu progressiven Instrumental Beats bilden den Nährboden, auf dem sich die weiträumig arrangierten Songs von Mira Mode entfalten. Im April 2013 erschien ihr Debütalbum "Restless City" beim Kölner Label "Double Moon Records" in Kooperation mit dem Jazzmagazin "Jazzthing" in der Reihe "Jazzthing Next Generation". Weitere Informationen

Di. 08.10. 21 Uhr ECM artists in concert

John Abercrombie Quartet

John Abercrombie (git), Marc Copland (p), Drew Gress (b), Joey Baron (dr)

Abercrombies Karriere begann 1967 in der Band von Johnny Hammond Smith. Er spielte mit Michael und Randy Brecker, Billy Cobham, Gil Evans, Richie Beirach, Ralph Towner und Charles Mingus und hatte zwei legendäre eigene Trios mit Marc Johnson und Peter Erskine bzw. Dave Holland und Jack DeJohnette. Er zählt zu den stilprägenden Gitarristen des Modern Jazz. Es erwartet uns ein Abend mit Jazz-Klassikern und Kompositionen aus eigener Feder, zeitgenössisch und souverän interpretiert von einer hochkarätig besetzten Band. "Dass John Abercrombie sein neues Album ’Within A Song’ nannte, offenbart mehr als einen feinen Sinn des Gitarristen für Humor. Zum einen ist der Titel vordergründig eine Antwort auf Vincent Youmans 1929 komponierten Jazzklassiker ’Without A Song’. Andererseits beschreibt er genau das Hörerlebnis: Die vier dringen in die Tiefe der neun Titel vor und kratzen nicht nur an deren Oberfläche. […] So unaufdringlich und filigran die Aufnahmen zunächst auch wirken mögen, so viel Tiefgang und Substanz hat das scheinbar Leichte auch." (Werner Stiefele, Audio) Weitere Informationen

Mi. 09.10. 21 Uhr Highlight

Ben Wendel Group

Ben Wendel (sax), Gerald Clayton (p), Joe Sanders (b), Nate Wood (dr)

"A composer with a restless sonic ear." (Los Angeles Times). "He has a keen ability to balance intellectual curiosity with emotional and melodic impact." (Downbeat). Der für den Grammy nominierte Ben Wendel wurde an der Eastman School of Music in New York ausgebildet. Er kann eine äußerst abwechslungsreiche Karriere als Musiker, Komponist und Produzent vorweisen. Zu den Höhepunkten gehören Tourneen mit Künstlern wie dem Kubaner Ignacio Berroa, dem "Thelonious Monk Piano Competition"- Gewinner Tigran Hamasyan, dem Hip Hop-Künstler Snoop Dogg und mit Prince, sowie eine Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Kent Nagano im Rahmen der Opernfestspiele München in der Reihe "Festspiel". Ben ist Gründungsmitglied der Gruppe Kneebody, die kürzlich ihr Debüt-Album "The Line" auf Concord Records veröffentlichte. Für Aufsehen sorgte auch das Duo-Projekt mit dem französisch-amerikanischen Pianisten Dan Tepfer und dessen im Frühjahr erschienene CD "Small Constructions". Heute präsentiert Ben Wendel das Album "Frame" mit einem herausragend besetzten Quartett im Rahmen einer Europatournee auch bei uns im Jazzclub Unterfahrt. Weitere Informationen

Do. 10.10. 21 Uhr Deutschlandfunk-Mitschnitt - ECM artist in concert - The Norway of Jazz N° 56 - Deutschlandfunkmitschnitt

Arve Henriksen Quintet

Arve Henriksen (tp, electronics), Jan Bang (samp, electronics), Audun Kleive (perc), Ingar Zach (perc), Helge Norbakken (perc)

Schon immer faszinierten Arve Henriksen die klanglichen Möglichkeiten der Trompete. Nils Petter Molvaer gab ihm eines Tages eine Kassette mit Aufnahmen der japanischen Shakuhachi-Flöte, wodurch sich sein Trompetenspiel tiefgreifend veränderte. Die japanische Flötenmusik, die in der Tradition des Zen-Buddhismus steht, faszinierte und prägte Henriksen durch ihre expressive, meditative und minimalistische Qualität. Es gelang ihm, den warmen, weichen und luftigen Sound der Shakuhachi auf die Trompete zu übertragen. Dieser Klang wurde zu seinem Markenzeichen. Aber sein Interesse ist keineswegs darauf beschränkt. Er wurde gleichermaßen von den verschiedensten Arten von Folk Musik, zeitgenössischer Musik und elektronischer Musik beeinflusst. Während der letzten Jahre konzentrierte er sich zudem sehr auf seinen Gesang. Da sich der Trompeter stetig neu erfindet, wird Arve Henriksen seit einigen Jahren als wichtigster Bläser Norwegens gehandelt. Im Quartett, mit dem Arve Henriksen heute auftritt, finden wir einige der bedeutendsten Musiker der aktuellen norwegischen Musikszene. Weitere Informationen

Fr. 11.10. 21 Uhr BR Jazzclub Live - BR Jazzclub Live

Micha Acher's Alien Ensemble

Micha Acher (tp), Stefan Schreiber (sax), Oliver Roth (fl), Matthias Götz (tb), Karl Ivar Refseth (vibes), Benni Schäfer (b), Andi Haberl (dr)

BR Jazzclub Live – Die neue BR-Klassik-Reihe in Kooperation mit dem Jazzclub Unterfahrt. Jazzfeeling heißt, live dabei zu sein: die besondere Clubatmosphäre, die Musiker hautnah zu erleben, sich von Improvisationen überraschen und inspirieren zu lassen, das macht Jazzkonzerte so einzigartig. Die BR-Klassik-Sendereihe ‘BR Jazzclub’ kommt diesem Gefühl jetzt noch näher. Zu ausgewählten Terminen wird die Jazztime (23.05-0.00 Uhr) auf BR-Klassik aus dem Münchner Jazzclub Unterfahrt übertragen. Den zweiten Set der jeweiligen Band erleben die Hörer dann live, ungekürzt und mit dieser, dem Jazz so eigenen Ausstrahlung auf BR-Klassik. Micha Achers ‘Alien Ensemble’ steht für kraftvolle Indie-Pop-Themen, energiegeladene Improvisationen, frei-schwebenden Jazz und pulsierende Rock-Grooves. Der Mitgründer der international erfolgreichen und fast schon legendären Band ‘The Notwist’ produziert neue Bayerische Volksmusik, ist musikalischer Leiter bei der aktuellen Inszenierung der Dreigroschenoper am Münchner Volkstheater, spielt Bass bei der Hiphop-Band ‘13&God’ oder Trompete beim Electro-Jazz-Orchester ‘Tied & Tickled Trio’. In seinem ‘Alien Ensemble’ widmet er sich als Trompeter ganz seiner Liebe zum Jazz. Langjährige Weggefährten wie Saxophonist Stefan Schreiber, Posaunist Matthias Götz und Schlagzeuger Andi Haberl prägen diese Band, dazu kommen der norwegische Vibraphonist Karl Ivar Refseth, Flötist Oliver Roth und Bassist Benni Schäfer. Mit diesen herausragenden Musikern schwebt Micha Acher in ungeahnte, vielleicht sogar außerirdische musikalische Welten. Im September gab es eine kurze Tournee und einen Studiotermin zur CD-Aufnahme und heute präsentiert sich Micha Achers ‘Alien Ensemble’ in der Unterfahrt zur Premiere der neuen BR-Klassik Reihe ‘BR Jazzclub Live’. Von 23.05 bis 0.00 Uhr, zur gewohnten Sendezeit der Jazztime, wird der zweite Set des Konzerts live aus der Unterfahrt auf BR-Klassik übertragen. In München: UKW 102,3 oder per Livestream auf www.br-klassik.de. Weitere Informationen

Sa. 12.10. 21 Uhr My Chet, My Song

Riccardo del Fra Quintet

Airelle Besson (tp, flh), Pierrick Pedron (sax), Sebastian Sternal (p), Riccardo del Fra (b, comp, arrang), Oliver Rehmann (dr)

Riccardo del Fra studierte am Konservatorium von Frosinone unter anderem bei Franco Petracchi und Franco Noto. Schon bald spielte er Jazz-Konzerte und nahm außerdem mit dem RAI-Orchester in Rom auf. Er trat mit einer Reihe von italienischen Musikern auf und wurde auch schnell zum gefragten Begleiter für eine Vielzahl bekannter Solisten wie Art Farmer, Dizzy Gillespie, Sonny Stitt, James Moody, Lee Konitz, Kenny Wheeler und Paul Motian. Ende 1979 kam es in Rom zu einer für ihn entscheidenden Begegnung mit Chet Baker. Riccardo del Fra begleitete ihn danach neun Jahre lang auf Tourneen durch Europa und Japan sowie bei Radio- und Fernsehaufnahmen. Diese Zusammenarbeit ist dokumentiert auf 12 Alben und Videos, z.B. "Live in London at the Ronnie Scott’s" oder "Chet’s Romance" in der Regie von Bertrand Fèvre. 2011 beauftragte das internationale Jazz¬festival Marciac Riccardo del Fra mit einem Kompositionsauftrag zu Ehren Chet Bakers. In dieser Hommage entwarf, arrangierte und komponierte er eine klangvolle Welt, in der Jazz-Standards eine spezielle Dichte und dank der Orchestrierung auch eine samtige Weichheit erlangen, dargeboten von einer erstklassig besetzten Band. Weitere Informationen

So. 13.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stephanie Lottermoser (sax, voc)

Die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser ist bekannt für ihren kraftvollen, dynamischen Groove-Jazz. Dessen Einflüsse kommen sowohl aus den Bereichen Jazz, Bossa und Funk als auch aus Pop und Soul. Unterstützt von vielen Einsteigern läßt sie die Jam Sessions im Oktober zu kleinen musikalischen Leckerbissen werden. Weitere Informationen

Mo. 14.10. 21 Uhr Big Band Night - A Tribute to Thad Jones/Mel Lewis

The Uptown Jazz Orchestra meets the Gary Smulyan Quartet

Christoph Hörmann, Evan Tate (as), Alexander von Hagke, Max Tiller (ts), Gary Smulyan (bs), Jürgen Neudert, Uli Käthner, Erwin Gregg, Auwi Geyer (tb), Franz Weyerer, Nemanja Jovanovic, Florian Jechlinger, Albrecht Huber (tp), Olivier Hutman (p), Ernst Techel (b), Bernd Reiter (dr)

Im Jahr 1965 gründeten der Trompeter Thad Jones und der Schlagzeuger Mel Lewis eine Big Band, die zur einflussreichsten seit der Swing-Ära wurde. Seit 1966 spielte die Band jeden Montag im berühmten New Yorker Jazzclub Village Vanguard. Später wurde daraus das Mel Lewis Jazz Orchestra und nach dessen Tod das Vanguard Jazz Orchestra, das bis heute die Big Band-Montage im Village Vanguard bestreitet. Das Repertoire der Band besteht größtenteils aus Kompositionen und Arrangements von Thad Jones. Der New Yorker Baritonsaxophonist Gary Smulyan ist seit 1980 Mitglied dieser legendären Band und wird von Kritikern und Jazzfans gleichermaßen als der herausragende Vertreter seines Instruments im aktuellen Jazz gesehen. Seit vielen Jahren liegt er in der Kategorie Baritonsaxophon an der Spitze der "Downbeat Reader and Critic Polls". Gary Smulyan ist derzeit mit seinem Quartett in Europa auf Tournee und trifft in der Unterfahrt auf das Uptown Jazz Orchestra von Franz Weyerer, das zu einer der ersten Adressen für swingenden Big Band Jazz in Deutschland zählt. Dieser Abend steht also ganz im Zeichen eines "Tribute To Thad Jones/Mel Lewis" unter der Leitung von Gary Smulyan und bietet Big Band-Jazz at ist Best! Weitere Informationen

Di. 15.10. 21 Uhr new and up coming

Fabian Bögelsack Oktett

Fabian Bögelsack (tp), Stephanie Lottermoser (ts), Lukas Bamesreiter (tb), Claas Krause (git), Kevin Welch (p), René Haderer (b), Manuel Di Camillo (dr), Aaron Salinas (perc)

Das Oktett spielt neben Eigenkompositionen von Fabian Bögelsack Stücke im Stil von Roy Hargrove’s Band "Crisol", allerdings mit eigenem Touch, der sich zwischen Latin und Funk bewegt. Die jungen Bandmitglieder haben sich an der Musikhochschule München kennen gelernt und in diesem Jahr das Oktett gegründet. Zu Semesterbeginn ist dieses Konzert der richtige Einstieg in ein grooviges und musikalisch anspruchsvolles Studienjahr. Weitere Informationen

Mi. 16.10. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Roman & Julian Wasserfuhr Quartet - Running

Julian Wasserfuhr (tp), Roman Wasserfuhr (p), Benjamin Garcia (b), Oliver Rehmann (dr)

Ihr Album-Debüt "Remember Chet" (2006) haben die Brüder bereits mit 17 bzw. 20 Jahren eingespielt – eine Huldigung an Julians frühes Vorbild, den Trompeter Chet Baker – und waren damit auf begeisterte Resonanz gestoßen. Die “Zeit“ fand die Musik der Brüder "verblüffend ungewöhnlich", die Süddeutsche Zeitung bescheinigte Julian Wasserfuhr einen "magischen Ton"; vor allem aber schloss das breite Publikum das Brüderpaar aus dem verträumten Örtchen Hückeswagen ins Herz. Nach drei erfolgreichen Alben zählen sie heute mit zu den renommiertesten Jazz-Musikern in Deutschland. Mit ihrem vierten Album "Running", August 2013 erschienen, stellen sich die Brüder Wasserfuhr nun endgültig auf eigene Füße. Es ist ihr persönlichstes Album geworden. Ein Großteil der Kompositionen, aber auch Aufnahme und Produktion lagen in den Händen von Julian und Roman Wasserfuhr. Dass sie dieses Wagnis auf sich genommen haben, zeugt von einer erstaunlichen Reife, die die beiden Musiker in ihren immer noch jungen Jahren mittlerweile gewonnen haben. Überzeugung, Entschlossenheit, Vertrauen und Leidenschaft – das braucht man dazu und das hört man auch in jedem Ton. Das verbindende Element heißt "Reichtum durch Reduktion". Wie ein roter Faden durchziehen schlichte Melodien ihre Musik und entfalten dabei überwältigende Wirkungen. Weitere Informationen

Do. 17.10. 21 Uhr Highlight - Traumton release

Erika Stucky - Black Widow

Erika Stucky (voc), David Coulter (keys, git, singing saw, violin), Terry Edwards (b, sax, tp, flh, keys), Michael Blair (dr, perc)

Was für eine Band, die uns die Stucky da ins Haus bringt!: David Coulter war musikalischer Direktor von Rain Dogs Revisited und davor bei dem Musical “The Black Rider“ von Robert Wilson und Tom Waits engagiert. Außerdem arbeitet er mit The Pogues, dem Kronos Quartett, Marianne Faithfull und Yoko Ono. Terry Edwards war ebenfalls bei “The Black Rider“ engagiert und spielte außerdem mit Ian Dury's Blockheads, PJ Harvey, Nick Cave und den Tindersticks. Michael Blair war bei Waits' berühmtestem Album "Rain Dogs" dabei und arbeitete u.a. mit Lou Reed, Jeff Buckley, Elvis Costello und Allen Ginsberg. "Diese Musiker können extrem feinsinnig sein und im nächsten Moment totalen Krach machen", freut sich Stucky, "sie sind an unglaublich vielen Instrumenten wunderbar versiert und entfachen enorme Energieschübe; außerdem ist ihr Witz ausgesprochen trocken und scharf." So vereinten sie, sagt Stucky, eine ebenso subversive wie intellektuelle Haltung, nuanciertes Können und rebellisch-anarchischen Humor. Charakterzüge, die sich als rote Fäden gleichermaßen durch das Werk von Tom Waits wie durch die Ästhetik Erika Stuckys ziehen. Die Begeisterung für diese spezielle Ästhetik beruhe natürlich auf Gegenseitigkeit, sagt Stucky; die Musiker hätten sich gefreut, eine Sängerin mit "extended vocals" (Coulter) zu begleiten und mal wieder in diesem besonderen Jargon spielen zu dürfen. Don't miss this! Weitere Informationen

Fr. 18.10. 21 Uhr Highlight

The Jeremy Pelt Show - Water And Earth

Jeremy Pelt (tp), Roxy Coss (ts, ss), David Bryant (fender rhodes, p), Chris Smith (b, e-b), Dana Hawkins (dr)

"Jeremy Pelt lässt seinen Sound mäandern. Keine ruckartigen, gewaltsamen Prozesse, sondern vorsichtige Bewegungen, weg vom klinisch toten Post-Bop, hin zu einer neuen Identität. Die Metamorphose des Trompeters vom dicklichen Hoffnungsträger zum athletischen Innovator hat mit ’Water And Earth’ ein weiteres Etappenziel erreicht. Dass Pelt seinen schimmernd strahlenden, farbenreichen Ton irgendwann über einen Fusion-Teppich schweben lassen würde, wie dies auch Übervater Miles Davis tat, ist alles andere als eine Überraschung. Aber im Gegensatz etwa zu Nicholas Payton verfügt der 36-Jährige über einen Plan, in dem er neben knallharten Rockmetren immer wieder Swingnuancen aufflackern lässt, oder Raum für akustische Balladen lässt, die eindeutig nach Jazz duften. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei Sopran- und Tenorsaxofonist Roxy Cross als instrumentales Alter Ego von Jeremy Pelt ein. Sehr frisch, sehr spannend, sehr verheißungsvoll." (Jazzthing) Weitere Informationen

Sa. 19.10. 21 Uhr Highlight

Antonio Faraò Trio

Antonio Faraò (p), Martin Gjakonovski (b), Vladimir Kostadinovic (dr)

"I'm not often surprised by the recordings of musicians the way I was overwhelmed the first time I heard Antonio Faraò on one of his recent CD's. What amazed me was what I felt inside of me. There is so much warmth, conviction and power to his playing. I was immediately attracted to his harmonic conception, the joy of his rhythms and swing feel and the grace and ingenuity of his melodic improvisational lines. Antonio is not only a fine pianist but a great one." (Herbie Hancock) Was kann man solch einem Lob aus solchem Munde noch hinzufügen? Fest verwurzelt in der klassischen Moderne pflegt Faraò eine Vorliebe für die kraftvollen Klänge eines McCoy Tyner und die vitale Geläufigkeit seiner Nachfolger. Jazz-Kritiker Thomas Fitterling schreibt über ihn: "Antonio Faraò ist außer Frage ein großartiger Musiker. Und wie vital er mit dem Erbe der klassisch modernen virtuosen Klaviertradition umgeht, hebt ihn aus der Masse der allseits präsenten und abgefeierten jungen Klavierlöwen heraus." Weitere Informationen

So. 20.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stephanie Lottermoser (sax, voc)

Die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser ist bekannt für ihren kraftvollen, dynamischen Groove-Jazz. Dessen Einflüsse kommen sowohl aus den Bereichen Jazz, Bossa und Funk als auch aus Pop und Soul. Unterstützt von vielen Einsteigern läßt sie die Jam Sessions im Oktober zu kleinen musikalischen Leckerbissen werden. Weitere Informationen

Mo. 21.10. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Das Jazz-Ministerium warnt: Ein Konzert der Munich Lounge Lizards enthält doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL läßt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, wo die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der "hardest working Big Band in town" zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte – und ihre Balladen sind so schön gespielt, dass es fast illegal ist. Komplizin dieser kriminell beschwingten Vereinigung (Leitung: Michael Lutzeier) ist eine Sängerin, die beim Publikum ganz alleine für schwere Entzugserscheinungen am nächsten Tag sorgen wird. Weitere Informationen

Di. 22.10. 21 Uhr Jazz Méditerranée - Türkei

Kolektif Istanbul

Aslı Doğan (voc), Richard Laniepce (sax, dudelsack, kaval), Talat Karaoğlu (cl), Tamer Karaoğlu (accordion), Ertan Şahin (tuba), Ediz Hafızoğlu (dr, perc)

Kolektif İstanbul, wie es schon der Name sagt sind die Musiker in Istanbul beheimatet, nimmt uns mit auf eine musikalische Reise durch die Musikstile Anatoliens und des Balkans. Funk und Jazz bilden die Grundlage, auf der traditionelle Melodien und Instrumentalstile miteinander verknüpft werden, ohne ihre musikalische Unabhängigkeit zu verlieren. So entsteht eine Balance aus Phantasie und Respekt. Kolektif İstanbul gelingt es, Dudelsack, Klarinette, Saxophon, Akkordeon, Kaval, Tuba und Rhythmusinstrumente so einzusetzen, dass eine Harmonie von Klang und Melodie entsteht, die die Dynamik der Balkan-Fanfare und die Gefühlstiefe Anatoliens zusammenbringt. Durch Auftritte beim Montreux Jazz Festival und beim Schleswig-Holstein Musik Festival sowie mit dem Musikprojekt "Kolektif İstanbul - Cotonou" mit der Brass Band Gangbé in Benin konnte die Band internationale Erfolge feiern. Jazz Méditerranée – eine musikalische Reise ums Mittelmeer findet mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München statt. Weitere Informationen

Mi. 23.10. 21 Uhr ECM artists in concert

Louis Sclavis Atlas Trio

Louis Sclavis (cl, bcl), Benjamin Moussay (p), Gilles Coronado (git)

Der allem Neuen gegenüber stets aufgeschlossene Klarinettist Louis Sclavis erkundet mit seinem Atlas Trio neue musikalische Wege. In den rund 40 Jahren seiner unorthodoxen Karriere hat Louis Sclavis sich stets bemüht, Improvisation, Komposition und musikalische Interaktion aus immer neuen Blickwinkeln zu betrachten. Vor allem in den letzten Jahren konnte man jedes seiner Ensembles als eine Art "kleines Laboratorium für Klangforschung" bezeichnen. Und dies gilt ganz besonders für sein neues Atlas Trio mit dem E-Gitarristen Gilles Coronado und dem Pianisten/Keyboarder Benjamin Moussay, mit dem der französische Klarinettist das Album "Sources" einspielte. Das Atlas Trio ist eine Band, die eine völlig eigene Sprache mit globalen Referenzen gefunden hat, zusammengesetzt aus kammermusikalischen Improvisationen, polyrhythmischen Grooves, minimalistisch pulsierenden Patterns, Ambient-Elementen, rhapsodischen Klavierparts und funky Fender-Rhodes-Klängen, verzerrten Gitarrentönen, Klarinetten-Monologen, kontrapunktischen Themen, freiem Gruppenspiel und und und. Weitere Informationen

Do. 24.10. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Magnus Öström - Searching For Jupiter

Daniel Karlsson (p), Andreas Hourdakis (git), Thobias Gabrielson (b), Magnus Öström (dr)

Es dauerte zwei Jahre, bis Öström nach dem tragischen Tod von Esbjörn Svensson zur Musik zurückfand und mit "Thread of Life" sein erstes eigenes Album auf ACT vorstellte. Eine von Melancholie umflorte Trauerarbeit, die mit dem Rückgriff auf Art-Rock- und Elektronik-Elemente und der stärkeren Orientierung an Sounds statt an Melodien einen eigenen Weg suchte. "Eine Jazzband, die mit Haut und Haaren im Rock badet" hörte die Jazzthing auf diesem Album. Welches aber zugleich bewies, wie wichtig und stilbildend Öströms unverwechselbares Schlagzeugspiel – präzise wie ein Metronom, trotzdem fiebrig groovend und mit ungewöhnlichem Beseneinsatz – für e.s.t. war. Und dies so eindrucksvoll, dass Öström dafür 2012 der Echo Jazz als bester Schlagzeuger international verliehen wurde. Nun folgt die nächste Etappe, mit Öströms "Searching For Jupiter". Der Verlust ist immer noch präsent, auf schweren, sehnsuchtsvollen oder düsteren Titeln, doch auch Optimismus ist wieder eingekehrt. Konsequent wurde die stilistische Ausrichtung an Jazzrock und Progressive Rock ausgebaut. Melodien dürfen wieder tragende Rollen spielen, sogar Dur-gestimmte Fröhlichkeit dringt mitunter wieder durch und mit "At The End Of Eternity" endet das Album in einer hoffnungsvollen Hymne. Weitere Informationen

Fr. 25.10. 21 Uhr Happy Birthday, Dusko!

Dusko Goykovich Quintet

Dusko Goykovich (tp, flh), Jürgen Seefelder (ts), Walter Lang (p), Rocky Knauer (b), Michael Keul (dr)

Dusko Goykovich gehört zu den "lebenden Legenden" des Jazz. Die Liste der Kollegen, mit denen er gearbeitet hat, liest sich wie ein "Who’s who" der Jazzgeschichte: Chet Baker, Gary Burton, Miles Davis, Stan Getz, Johnny Griffin, Mal Waldron, Phil Woods und viele mehr. Von seiner "home base" München aus ist Dusko Goykovich noch immer mit kleinen und großen Besetzungen und auch als Gastsolist viel unterwegs – quer durch Europa, aber auch in Japan und Korea. Heute, ein paar Tage nach seinem 82. (!) Geburtstag, präsentiert er mit seiner erstklassigen Band zeitlosen, hochklassigen, swingenden Jazz, erdige Grooves, große Soli, packende Kompositionen. Weitere Informationen

Sa. 26.10. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 57

Karl Seglem Acoustic Quartet - NyeSongar.no

Karl Seglem (ts, ziegenhörner), Andreas Ulvo (p), Sigurd Hole (b), Jonas Howden Sjøvaag (dr, perc)

Karl Seglem ist eine Institution im norwegischen Musikleben. “NyeSongar.no“ ist Karl Seglems zweites Album mit seinem jungen Quartett, der Nachfolger des gefeierten “Norskjazz.no“. Mit diesem Album stimmt uns Herr Seglem nun mit viel Gespür auf den Winter ein. Um den Winter zu überstehen, das weiß Seglem als Norweger, braucht es Ruhe und Wärme, aber auch Willen und Energie. Auch Zusammenhalt ist wichtig. Man spürt auf “NyeSongar.no“ ein musikalisches Vertrauen zwischen allen Beteiligten. So kann Seglem schon einmal auf seinem Saxophon oder einem seiner zahlreichen Ziegenhörner ins Ungewisse reiten, seine Band bleibt bei ihm, weil sie aus Erfahrung weiß, dass er sie sicher an einen neuen musikalischen Ort führen wird, wie auch immer dieser aussehen mag. Dieses Vertrauen, diese Sicherheit im Zusammenspiel, kann nur durch viele Live-Auftritte entstehen. Es ist die musikalische Reife, die “NyeSongar.no“ so souverän wirken lässt und gleichzeitig das musikalische Suchen ermöglicht. Weitere Informationen

So. 27.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stephanie Lottermoser (sax, voc)

Die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser ist bekannt für ihren kraftvollen, dynamischen Groove-Jazz. Dessen Einflüsse kommen sowohl aus den Bereichen Jazz, Bossa und Funk als auch aus Pop und Soul. Anfang November für ein Stipendium nach Paris und feiert heute mit vielen Einsteigern und Freunden eine musikalische "Abschiedsparty" - alle sind eingeladen! Weitere Informationen

Mo. 28.10. 21 Uhr Big Band Night

Christian Elsässer Orchestra

Veronika Zunhammer (voc), Ulrich Wangenheim, Ferdinand Settele, Till Martin, Matthieu Bordenave, Gregor Bürger (sax), Nemanja Jovanovic, Felix Jechlinger, Andreas Unterreiner, Matthias Lindermayr (tp), Jürgen Neudert, Lukas Jochner, Roman Sladek, Hans-Heiner Bettinger (tb), Peter O’Mara (git), Andy Herrmann (p), Henning Sieverts (b), Julian Fau (dr), Christian Elsässer (comp, leader)

Trotz seiner gerade mal 30 Jahre ist Christian Elsässer ein alter Hase. Bereits als Teenager versetzte er die Münchner Jazz-Szene mit seinen reifen Klavierkünsten in kollektives Raunen. Seither hat die Bewunderung für ihn nicht nachgelassen. Im Gegenteil. Mittlerweile nimmt man international Notiz von den Fähigkeiten des Pianisten, Komponisten und Hochschul-Dozenten. So gewann er für sein aktuelles Trio-Album "Seemingly" den ECHO Jazz in der Kategorie "Instrumentalist des Jahres National Piano / Keyboards" und stand mit Größen wie Kurt Elling, Vince Mendoza, Klaus Doldinger, Fred Wesley und John Abercrombie auf der Bühne. Als Komponist und Arrangeur arbeitete Christian Elsässer in letzter Zeit regelmäßig mit der NDR Big Band, dem Metropole Orchestra sowie mit der hr-Bigband, mit der er kürzlich sein von der Fachpresse hochgelobtes Album "Rise & Arrive" veröffentlichte. Für sein neues eigenes Großprojekt, das Christian Elsässer Orchestra, hat er eine handverlesene Band zusammengestellt, die sowohl durch ihre hochkarätigen Solisten als auch durch ihr ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. Angelehnt an klassische sinfonische Ästhetik schöpft er den Klangfarbenreichtum dieser Formation komplett aus und entführt den Zuhörer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkömmlichen Big Band-Jazz. Weitere Informationen

Di. 29.10. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 58 - Universal release

Kristin Asbjørnsen - Iʼll meet you in the morning

Kristin Asbjörnsen (voc), Olav Torget (git), Gjermund Silset (b), Rune Arnesen (dr, perc)

Mit ihrer einzigartigen Stimme, der sie facettenreich ebenso sanfte Melancholie wie pure Energie zu entlocken vermag, löst Kristin Asbjørnsen bei Publikum und Kritikern seit vielen Jahren große Begeisterung aus. Ihr sehr persönliches Songwriting wurzelt sowohl in der Singer/Songwriter-Tradition wie auch in der groove-orientierten World Music. Asbjørnsens Musik enthält – in immer wieder neuen Zusammensetzungen – Elemente von Jazz, Pop, Gospel, Spiritual und afrikanischer Musik. Ihre oftmals rauh klingende Stimme steht dabei in reizvollem Kontrast zu den sanften, wunderschönen Melodien. Die Schönheit dieser Musik liegt aber auch in dem packenden und poetischen Ensemble-Sound. Weitere Informationen

Mi. 30.10. 21 Uhr

Michael Riessler Quartet

Michael Riessler (bcl), Pierre Charial (drehorgel), Manuel Orza (b), Robby Ameen (dr)

Der Klarinettist und Saxophonist Michael Riessler gehört zu den wenigen Musikern, die sich im Jazz wie auch in der Neuen Musik behaupten können. Riesslers gänzlich eigene Musiksprache und seine Improvisationsmodelle schöpfen dabei souverän aus allen Formen vergangener und gegenwärtiger Musik. Formen, die er mit verhaltener Ironie und einem ausgeprägten Spielcharakter aufzuweichen und neu zu kombinieren sucht. Mit dem Ergebnis, dass seine Musik sowohl den Intellekt herausfordert wie als auch das Verlangen nach subtiler Sinnlichkeit befriedigt. Für seine Produktion “Big Circle“, auf die die Quartettbesetzung zurückgeht, wurde er 2012 mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Kulturstern der Münchner AZ ausgezeichnet. Im Zentrum des Geschehens: Drummer Robby Ameen, der Pariser Drehorgelspieler Pierre Charial, am Bass Manuel Orza und natürlich Riesslers Bassklarinette! Das Ergebnis: eine im wahrsten Sinne des Wortes furiose, ungeheuer temperamentvolle musikalische Reise, die bei aller musikalischen Komplexität ungeheuer groovt! Weitere Informationen

Do. 31.10. 21 Uhr The Changing Lights

Stacey Kent

Stacey Kent (voc), Jim Tomlinson (sax), Graham Harvey (p), Jeremy Brown (b), Josh Morrison (dr, perc)

Der Kritiker Gilles Tordjman schrieb einst, Brasilien sei keine Nation, sondern "eine Region des Herzens, in der alles dem Klang einer stärkeren und präziseren Vibration zu folgen scheint". Diesen Satz könnte Stacey Kent zweifellos auch für sich beanspruchen. Im Alter von 14 Jahren entdeckte die amerikanische Sängerin den grenzenlosen Charme des legendären Getz/Gilberto-Albums – eine geradezu historische Begegnung mit dem Jazz und der Bossa Nova, nach der nichts mehr so war wie zuvor. Im Laufe einer musikalischen Reise, in der sie sich frei in den Gefilden von Jazz und Songs bewegte, entwickelte sich Brasilien für sie zu mehr als nur einem Land: Sie verinnerlichte es förmlich als eine Art poetischen Horizont, als auserwähltes Land mit vertrauten Konturen, das wunderbar zu den Proportionen ihrer Seele, ihres Gesangs und ihrer Inspiration passte. Es ist diese Verbindung von Tiefgründigkeit und Leichtigkeit, die ihr gesamtes zehntes Album durchzieht. “The Changing Lights“ ist aber nicht "Stacey Kents brasilianische Platte". Es gleicht eher einer Erholungspause oder einer Klangpostkarte als einer Stilübung. In Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann und Partner, dem englischen Saxophonisten, Komponisten und Arrangeur Jim Tomlinson, zeigt Stacey Kent darauf all die sensiblen Eigenschaften einer Musikerin, für die Brasilien eben zuallererst eines repräsentiert: "eine Region des Herzens". Weitere Informationen

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