Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Sep 2014

Programm Oktober 2014

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mi. 01.10. 21 Uhr Music from Videogames

Gerwin Eisenhauer's Booom!

Graeme Stephen (git), Walter Lang (p), Uli Zrenner-Wolkenstein (b), Gerwin Eisenhauer (dr), Markus Engelstädter (voc)

Der Schlagzeuger Gerwin Eisenhauer (Trio Elf) hat sich auf die Suche nach Perlen der Videogame-Musik gemacht und ist auf wirkliche Schätze gestoßen. Man darf sich dabei auf alte Bekannte wie Super Mario freuen, der plötzlich in der Karibik oder den Sümpfen von New Orleans zu Hause ist. Themen aus den Pokemon-Games erklingen in der modernen Ästhetik von Drum'n'Bass, Dubstep oder House. Es gibt wunderschöne Jazzballaden aus den Zelda-Games und ganz eigene Bearbeitungen aus der Musik von Klassikern wie Space Invaders, Pacman oder Tetris. Und natürlich dürfen einige dramatische Kompositionen aus den legendären Shootergames wie E1M3 oder Doom nicht fehlen. Live wird die Musik durch das Videokollektiv Blink And Remove unterstützt, das die Klänge der Band in interaktive Bilder übersetzt. "Gerwin Eisenhauer entlockt seinem Drumset so ungewöhnliche, hochkomplexe Rhythmusfolgen, dass der Zuhörer staunend dasitzt wie ein Kind. Dabei kreiert er Klänge, die manche Loungefreaks mit zehn Laptops nicht hinbekommen." (Süddeutsche Zeitung) Weitere Informationen

Do. 02.10. 21 Uhr ECM artists in concert

Benedikt Jahnel Trio "Equilibrium"

Benedikt Jahnel (p), Antonio Miguel (b), Owen Howard (dr)

"Equilibrium" ist das exzellente ECM-Debüt eines deutsch-kanadisch-spanischen Trios, das in den letzten Jahren auf ausgiebigen Tourneen (u.a. in Deutschland, Ukraine, Kanada und USA) zu einer stilistisch unverwechselbaren Gruppe zusammengewachsen ist. Spannung entsteht vor allem aus den gegensätzlichen Spielweisen von Klavier und Schlagzeug. Benedikt Jahnels Spiel am Piano, von rhythmischen Phrasen in kleinsten Einheiten geprägt, stößt auf die großen Bögen des Schlagzeugers Owen Howard, der diese mit Flow und viel Risiko spielt und dabei auf die Kraft von Melodie und Puls setzt. Antonio Miguel am Bass findet sich nicht selten in der Rolle des musikalischen Vermittlers zwischen diesen Polen. Der Stil der Band integriert auf subtile Weise Elemente aus Klassik und modernem Groove. Jahnel, dem Münchner Publikum vor allem als Mitglied von max.bab bekannt, hat sein musikalisches Profil außerdem durch die Arbeit mit dem Metropol Orchestra, Phil Woods, Charlie Mariano, Dave Liebman und John Abercrombie geschärft. "Er gehört zu den Hoffnungsträgern der aktuellen Jazzszene." (Odilo Clausnitzer, Jazz-online) Weitere Informationen

Fr. 03.10. 21 Uhr ENJA Records - CD-Präsentation "The Tides of Life"

Holger Scheidt Group

Holger Scheidt (b), Rich Perry (ts), Florian Menzel (tp), Victor Gould (p), Sebastian Merk (dr)

Der in Würzburg geborene und in Neubeuern am Inn aufgewachsene Kontrabassist Holger Scheidt stellt sein drittes Album "The Tides of Life" beim renommierten Münchner Label ENJA vor. Schon in jungen Jahren bewegte sich Scheidt in der internationalen Szene und kehrte nach einer Dekade künstlerischen Schaffens in Spanien, Frankreich und den USA nach Deutschland zurück . Die Süddeutsche Zeitung bezeichnete sein Spiel 2011 als "eine Hommage an den Weltgeist des Jazz" und die spanische Tageszeitung La Vanguardia lobte "preziöse Kompositionen von klarer Struktur und kompromisslos kontemporärem Klang". In München präsentiert er nun das Produkt einer kreativen Rückbesinnung auf seine Anfänge als Jazzkomponist und eine Liebeserklärung an den Jazzquintet-Sound der 1960er Jahre. In New York entstand ein thematischer Zyklus von sechs Stücken auf klassischer Grundlage. Die Titel beschreiben gegensätzliche menschliche Stimmungen, die in ihrer Reihenfolge eine wohlvertraute Dramaturgie zum Ausdruck bringen und letztendlich Optimismus hinterlassen. Musik wie Ebbe und Flut. "The Tides of Life" erscheint am 8. Oktober. Weitere Informationen

Sa. 04.10. 19 Uhr

Let's talk about...Jazz

Max Andrzejewski's HÜTTE und CHOR im Gespräch mit Oliver Hochkeppel und Ssirus W. Pakzad

Die Kombination eines energiegeladenen Jazzquartetts mit einem ebenfalls vierköpfigen, gemischten Chor ist ungewöhnlich genug. Wenn dabei mit dem Drummer Max Andrzejewsky und dem Sänger Tobias Christl auch noch zwei der größten deutschen Jazzhoffnungen mitmischen, die für spannende Experimente bürgen – dann ist das gewissermaßen ein Pflichttermin für den Saisonstart des Jazztalks mit Oliver Hochkeppel (Süddeutsche Zeitung) und Ssirus W. Pakzad (Bayerischer Rundfunk, JazzZeitung). Nach einer kleinen Sommerpause findet die Gesprächsrunde im Jazzclub wieder monatlich statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen

Sa. 04.10. 21 Uhr Traumton-Releaseconcert

Max Andrzejewski's HÜTTE und CHOR

Johannes Schleiermacher (sax), Tobias Hoffmann (git), Andreas Lang (b), Max Andrzejewski (dr, comp) Chor: Friederike Merz, Zola Mennenöh, Laura Winkler, Tobias Christl

"This music is wild and thrilling and different and is overflowing with personality", so beschreibt es Dave Sumner (Wondering Sound) – und mit dieser Meinung steht er nicht alleine da. Max Andrzejewski's HÜTTE und CHOR ist eine junge Jazzband, die in den letzten Jahren wie kaum eine andere Aufsehen erregt hat. Stimme und Instrumente stehen sich, wie es im Jazz sonst oft der Fall ist, nicht im Wege, denn es wird auf die Gegensätzlichkeit von menschlicher Stimme und instrumentaler Klänge gesetzt – und gerade so Chor und Band auf eine wunderbare Weise in Einklang gebracht. Musiker und Chor verbindet eine unbändige Lust und Leidenschaft am Musizieren und das lassen sie die Zuhörer auch spüren. Die Vielfältigkeit der Musik macht das Projekt von Max Andrzejewski zu einer puren Achterbahnfahrt, wie er es selbst nennt. HÜTTE und CHOR ist doppelter Gewinner des Neuen Deutschen Jazzpreis 2013, nämlich Bandpreis (HÜTTE) und Solistenpreis (Max Andrzejewski)! Das neue Album "HÜTTE und CHOR" ist im Juni bei Traumton erschienen. Weitere Informationen

So. 05.10. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Maruan Sakas (p)

Maruan Sakas wurde 1985 in Erlangen geboren und lebt seit 2004 in München, wo er zunächst Schulmusik und anschließend Jazzklavier bei Leonid Chizhik studierte. Seit 2010 unterrichtet er an der Münchner Musikhochschule und leitet deren Salsaband. Neben mehreren Bundespreisen beim Wettbewerb "Jugend Musiziert" gewann er auch den ersten Preis für Liedimprovisation beim "Wettbewerb für schulpraktisches Klavierspiel 2008" in Weimar sowie den Jazzförderpreis 2010 des Steinway-Hauses München. Er ist Stipendiat der Deutschen Studienstiftung sowie der Sir Yehudi Menuhin Stiftung. Maruan Sakas ist gleichermaßen in der Klassik wie auch im Jazz zu Hause, was sich in seinem breit gefächerten Tätigkeitsfeld als Pianist, Dozent, Bandleader, Arrangeur und Komponist widerspiegelt. Maruan freut sich auf eine abwechslungsreiche Session – Einsteiger aller Stilrichtungen von E über Ü bis U sind herzlich willkommen! Weitere Informationen

Mo. 06.10. 21 Uhr Big Band Night

Christian Elsässer Orchestra

Veronika Zunhammer (voc), Ulrich Wangenheim, Ferdinand Settele, Till Martin, Matthieu Bordenave, Gregor Bürger (sax), Nemanja Jovanovic, Felix Jechlinger, Andreas Unterreiner, Julian Hesse (tp), Jürgen Neudert, Lukas Jochner, Roman Sladek, Hans-Heiner Bettinger (tb), Peter O’Mara (git), Andy Herrmann (p), Henning Sieverts (b), Julian Fau (dr), Christian Elsässer (comp, leader)

Für dieses Großprojekt hat der Komponist und Pianist Christian Elsässer eine Band zusammengestellt, die durch herausragende Solisten und ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. In der Fachpresse wird sie als "das Spannendste, was die Deutsche Big Band Szene derzeit zu bieten hat" beschrieben. Angelehnt an sinfonische Ästhetik schöpft Elsässer den Farbenreichtum des Ensembles komplett aus und entführt den Zuhörer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkömmlichen Big-Band-Jazz. "Er lässt immer wieder Luft unter seine musikalischen Flügel, die Musik wird davon getragen, Licht durchflutet seine Kompositionen." (Ulrich Habersetzer, Bayerischer Rundfunk) Elsässer stand und steht mit internationalen Größen wie Kurt Elling, Vince Mendoza, Klaus Doldinger, Fred Wesley und John Abercrombie auf der Bühne und räumte zahlreiche Preise und Stipendien ab. Als Komponist, Arrangeur und Dirigent arbeitet er regelmäßig mit großen Klangkörpern der Szene, wie dem Metropole Orchestra, dem Münchner Rundfunkorchester sowie mit der hr-Bigband, mit der er im April sein hochgelobtes Album "Rise & Arrive" (Label 11) veröffentlichte. Weitere Informationen

Di. 07.10. 21 Uhr Bar Talk With Bela

Lutz Häfner International Sextet

Lutz Häfner (sax), Mark Turner (sax), Lage Lund (git), Rainer Böhm (p), Christopher Smith I (b), Jochen Rückert (dr)

Schon sein Debüt-Album begeisterte 1998 Publikum und Kritiker gleichermaßen. Die Nürnberger Nachrichten bezeichnen Lutz Häfner als "Ausnahmemusiker", einen der "besten Saxophonisten Deutschlands" und schreiben von seinem "Weltklasse-Niveau". Der junge Nürnberger Künstler versteht es, sein Publikum in immer neue Klangwelten zu entführen, es mit ungewöhnlichen Interpretationen zu fordern und mit harmonischer, tiefgehender Lyrik zu verzaubern. Der Gewinn des ECHO Jazz 2013 setzte seiner Erfolgsgeschichte das wohlverdiente Sahnehäubchen auf. "Bar Talk with Bela" ist feinster Modern Jazz. Die Inspiration beim Komponieren speist sich aus so verschiedenen Quellen wie dem titelgebenden Béla Bartók oder Olivier Messiaen. Mit technischer Brillanz und perfektem Verständnis und Ohr füreinander verzaubern die Künstler durch Leichtigkeit, Emotion, Tiefgang und Energie. "Bar Talk with Bela" ist bei der Münchner Plattenfirma C.A.R.E. erschienen. Weitere Informationen

Mi. 08.10. 21 Uhr Stargastspiel

Hammond Eggs feat. Randy Brecker

Randy Brecker (tp), Jermaine Landsberger (orgel), Paulo Morello (git), Christoph Huber (dr)

Hammond Eggs ist ein Orgeltrio, das wie Jimmy Smith und Wes Montgomery in den 1960ern mit Gitarre arbeitet. Paulo Morello ist der begnadete Gitarrist, der mit souveräner Lässigkeit an George Benson oder Larry Carlton erinnert. Mit viel frischem Funk und Groove bringt die Band das Publikum zum Kochen – die Konzerte des Organisten Jermaine Landsberger begeisterten in den letzten Jahren stets vor einer ausverkauften Unterfahrt. Für die funky Grundlage sorgt der Jüngste, Christoph Huber, der mit seinen Hip-Hop-Beats am Schlagzeug fasziniert. "Not your grand dad's organ trio, they pump, they swing, they don't stand still." (Midwest Record). Gerne mischen Weltstars des Jazz, wie der US-amerikanische Trompeter und Flügelhornist Randy Brecker (Brecker Bros., Billy Cobham, Bruce Springsteen, Charles Mingus) mit. Vor zehn Jahren wurde Brecker für das Album "34th N Lex" mit seinem ersten Grammy Award ausgezeichnet und erhielt, gemeinsam mit den Philharmonikern der polnischen Stadt Kalisz, dieses Jahr gleich noch einen. Aktuelles Album der Hammond Eggs: "Back in the Pan" (In & Out Records). Weitere Informationen

Do. 09.10. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Rita Marcotulli - Luciano Biondini

Rita Marcotulli (p), Luciano Biondini (acc)

Es ist die reduzierteste Art gemeinsamen Musizierens und die spannendste: das Duo. Der Ursprung für das blinde gegenseitige Verständnis und die beeindruckende Spielkultur der beiden Musiker liegt sicher in den Parallelen ihrer musikalischen Laufbahn: Beide begannen schon früh, sich intensiv mit klassischer Musik auseinanderzusetzen und absolvierten eine ebensolche Ausbildung. Und beide verbindet auch die innige Liebe zu den traditionellen Liedern ihrer Heimat. Erst auf dieser Basis entdeckten sie schließlich ihre Leidenschaft für die Blue Notes. Heute sind sie beide Größen des italienischen Jazz und stellen ihre zweifellos virtuosen Fähigkeiten ganz und gar in den Dienst der Musik: einer Suche nach der Magie des Moments, nach der Seele der Musik. Schon seit Jahren spielen Marcotulli und Biondini im Quintett miteinander, für ihr neues, am 29. August bei ACT erschienenes Album "La Strada Invisible" haben sie sich jedoch bewusst für die schlanke, agile Duobesetzung entschieden. Ganz aus dem Moment heraus entsteht Musik voller Humor, Melancholie, Zärtlichkeit und Temperament. Weitere Informationen

Fr. 10.10. 21 Uhr BR Jazzclub Live - BR Jazzclub Live

Peter Ehwald's Double Trouble

Peter Ehwald (sax), Robert Landfermann (b), Andreas Lang (b), Jonas Burgwinkel (dr)

BR Jazzclub Live findet nun zum vierten Mal in Kooperation mit BR-Klassik statt. Jazzfeeling heißt, live dabei zu sein: die besondere Clubatmosphäre, die Musiker hautnah zu erleben, sich von Improvisationen überraschen und inspirieren zu lassen: Denn das macht Jazzkonzerte so einzigartig. Die Sendereihe "BR Jazzclub" kommt diesem Gefühl noch näher. Zu ausgewählten Terminen wird die Jazztime (23.05-0.00 Uhr) auf BR-Klassik aus dem Münchner Jazzclub Unterfahrt übertragen. Den zweiten Set erleben die Hörer ungekürzt und mit dieser, dem Jazz so eigenen Atmosphäre, live im Radio. Ein atemberaubend runder, prägnanter Puls, dieses tieftönende bauchige, rhythmische Wabern – gleich zwei Kontrabässe bilden das Fundament für die Kompositionen des Berliner Saxophonisten Peter Ehwald. Zusammen mit den beiden WDR-Jazzpreisträgern Robert Landfermann und Jonas Burgwinkel und dem wilden Dänen Andreas Lang geht Ehwald auf die rasante Suche nach einer Verbindung von Songstruktur und freien kammermusikalischen Formen. Lange schon hatte Ehwald die Idee einer Melange von modernem Jazz, Kammermusik und Indierock im Kopf: "Ich will etwas Wildes ausleben und gleichzeitig schöne Klänge realisieren, warm, kontrapunktisch, durchaus frei, befreit, aber doch sehr durchkomponiert." Lang sorgt für das Erdige und Landfermann steuert Improvisationstechniken jenseits des Jazzidioms bei: zwei Pole, die sich ideal ergänzen und die enorme Livepräsenz noch steigern. Burgwinkels Schlagzeugspiel ist fantasievoll und energetisch, aber dabei von einer Leichtigkeit, die die beiden Bässe nicht zudeckt. Der Kontext ist ideal für Peter Ehwalds facettenreiches Saxophonspiel. Das Album "Double Trouble" wurde 2013 von der Berliner Jazzwerkstatt veröffentlicht. Weitere Informationen

Sa. 11.10. 21 Uhr CD-Präsentation - Underground System

Karl Ratzer International Sextet

Karl Ratzer (git, voc), Peter Tuscher (tp), Ed Neumeister (tb), Larry Porter (p), Peter Herbert (b), Howard Curtis (dr)

Bereits mit 15 Jahren hatte Karl Ratzer seinen ersten Tourneevertrag, ging für einige Jahre in die USA, wo er unter anderem mit Rufus & Chaka Khan spielte. Anlässlich einer Tournee mit Chet Baker kam er nach Europa zurück. Er genießt weit über die Grenzen Österreichs hinaus großes Ansehen. Sein neues Sextett besteht aus handverlesenen Musikern, die mit Ratzer über verschiedene Projekte und Leidenschaften verbunden sind: Die langjährigen Weggefährten Peter Tuscher und der in Berlin wirkende Larry Porter stehen für seine kreativen Beziehungen nach Deutschland. Mit dem außergewöhnlichen Bassisten Peter Herbert und dem erfindungsreichen Howard Curtis (Jure Pukl "double drum" quartett, Professor an der Kunstuniversität Graz) verbinden ihn viele Jahre der Zusammenarbeit in Österreich. Nunmehr stößt auch Ed Neumeister, ein international geschätzter Solist an der Posaune, Lehrer und Komponist zu dieser ungewöhnlichen Band, was für zusätzliche, spannende Impulse sorgen wird. Auf dem Programm stehen vor allem Eigenkompositionen in modernen und interessanten Arrangements aus der neuen CD "Underground System". Weitere Informationen

So. 12.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Maruan Sakas (p)

Maruan Sakas wurde 1985 in Erlangen geboren und lebt seit 2004 in München, wo er zunächst Schulmusik und anschließend Jazzklavier bei Leonid Chizhik studierte. Seit 2010 unterrichtet er an der Münchner Musikhochschule und leitet deren Salsaband. Neben mehreren Bundespreisen beim Wettbewerb "Jugend Musiziert" gewann er auch den ersten Preis für Liedimprovisation beim "Wettbewerb für schulpraktisches Klavierspiel 2008" in Weimar sowie den Jazzförderpreis 2010 des Steinway-Hauses München. Er ist Stipendiat der Deutschen Studienstiftung sowie der Sir Yehudi Menuhin Stiftung. Maruan Sakas ist gleichermaßen in der Klassik wie auch im Jazz zu Hause, was sich in seinem breit gefächerten Tätigkeitsfeld als Pianist, Dozent, Bandleader, Arrangeur und Komponist widerspiegelt. Maruan freut sich auf eine abwechslungsreiche Session – Einsteiger aller Stilrichtungen von E über Ü bis U sind herzlich willkommen! Weitere Informationen

So. 12.10. 20:00 Uhr Einstein Blues - Einstein Kultur, Halle 1

Grainne Duffy

Grainne Duffy ist ein einzigartiges Talent, rau und kraftvoll, lebhaft und elegant. Aufgewachsen in Irland stand sie früh unter dem Einfluß so prägender Musiker wie The Rolling Stones, Fleetwood Mac und The Pretenders, die sie in der Plattensammlung ihrer älteren Schwester fand. Obgleich erst am Beginn ihrer Karriere stehend hat Grainne bereits dreimal auf der Bühne von Glastonbury geglänzt, eine Tournee durch Europa hinter sich und war bereits am Nordpol. Mit einem wunderbaren Mix aus Blues, Rock und Soul, getragen von authentischen Emotionen, gewinnt sie das Publikum für sich. Mit ihrer Leidenschaft, die ihr niemand, der sie singen hört, absprechen kann, ist sie ein Talent, das einem in dieser Form selten begegnet. "There are flavours of Bonnie Raitt in this superb young lrish blues singer with a strong pop-soul sensibility." (The Independent) KOOPERATION MIT EINSTEIN KULTUR: Ermäßigung für Förderkreismitglieder. Weitere Informationen

Mo. 13.10. 21 Uhr Big Band Night

Dusko Goykovich Big Band

Dusko Goykovich (tp) u.a.

Kaum zu glauben: Einer der ganz großen Trendsetter des Modern Jazz, der letzte Gralshüter des originären Bebop und Hardbop, stammt nicht aus Amerika, sondern aus dem ehemaligen Jugoslawien und lebt heute im Münchner Stadtteil Oberföhring. Der smarte Trompeter und Flügelhorn-Virtuose ist ein Phänomen. Ein stiller Star, der viele schillernde Figuren des Jazz persönlich kennt und mit unzähligen von ihnen spielte: Dizzy Gillespie, Chet Baker, Gerry Mulligan, Dexter Gordon, Stan Getz und viele andere. Er ließ sich inspirieren und inspirierte selbst! Den stärksten, inspiriertesten Goykovich erlebte das Publikum stets in Big Bands, z.B. bei Kurt Edelhagen, aber vor allem bei Maynard Ferguson, Woody Herman´s Herd und in der Clarke/Boland Big Band. Der Mann mit dem goldenen Horn schreibt die Arrangements selbst und führt seinen jeweiligen Klangkörper mit natürlicher Autorität und einem strahlenden Ton, der sich wie ein Lichtschweif durch das gesamte Programm zieht. Im Mai erhielt Goykovich den ECHO Jazz für sein Lebenswerk. Weitere Informationen

Di. 14.10. 21 Uhr

Laila Biali Trio

Laila Biali (voc, p, toys), George Koller (b), Jim Doxas (dr)

Von ihren frühen Zwanzigern an entwickelt die preisgekrönte kanadische Jazz-Pianistin, Sängerin und Songschreiberin Laila Biali kontinuierlich einen raffinierten Jazz-Pop-Sound, der Elemente aus Klassik, Rock, Funk und Soul nahtlos miteinander verbindet. Es entstehen eingängige Songs, denen Biali mit ihrer erdigen Stimme eine Tiefe verleiht, die beim Zuhörer für Gänsehaut sorgt. Sie tourte mit Suzanne Vega, Chris Botti und Paula Cole und stand als Backgroundsängerin mit Sting auf der Bühne, der sich von dieser jungen Künstlerin begeistert zeigte: "She is an exciting and unique talent, and I admire her greatly." Weitere Informationen

Mi. 15.10. - Sa. 18.10. 21 Uhr

European Jazz made in Turkey

Mit "European Jazz made in: ..." präsentiert der Jazzclub Unterfahrt den aktuellen, zeitgenössischen Jazz Europas. "Der Jazz hat seine Emanzipationsphase in Europa lange hinter sich gebracht. Das errungene Selbstbewusstsein spornt Musiker dazu an, sich immer mehr vom amerikanischen Mainstream zu lösen. Einige der Entwicklungen in dieser Musik nehmen heute nicht mehr vom Ursprungsland des Jazz ihren Ausgang, sondern finden auf dem alten Kontinent statt." Das sagte Wolfram Knauer vom Jazzinstitut Darmstadt bereits 1993. Welche Entwicklungen der Jazz in Europa genommen hat und wie sich diese unter dem Einfluss der verschiedenen Kulturen Europas darstellen, macht sich die Reihe "European Jazz made in: ..." zum Thema. Jazz aus Italien hört sich ganz anderes an als Jazz aus Norwegen, der sich wiederum völlig vom Jazz aus Frankreich unterscheidet u.s.w.. So vielfältig die Kulturen Europas, so vielfältig ist auch der Jazz den sie hervorbringen. Wir freuen uns an vier aufeinanderfolgenden Abenden Bands aus der Türkei (oder mit türkischem Hintergrund) begrüßen zu dürfen und kommen so in den Genuss einer ganz besonderen Klangfarbe im Jazz: der Farbe des Orients. Weitere Informationen

Mi. 15.10. 21 Uhr European Jazz made in: Turkey

İlhan Erşahin's Wonderland feat. Hüsnü Şenlendirici

İlhan Erşahin (wurlitzer, ts), Hüsnü Şenlendirici (cl), Alp Ersonmez (b), Volkan Öktem (drums), Izzet Kızıl (perc)

Der schwedisch-türkische Tausendsassa Ilhan Ersahin ist Musiker, Komponist, Label-Chef und Jazzclub-Besitzer im New Yorker East Village. In seiner 2002 gegründeten Band Wonderland mischen sich traditionelle Melodien, internationaler Pop und elektronische Elemente mit modernen Jazz-Einflüssen. Mit orientalischen Instrumenten wie Kanun, Darbuka und Klarinette (diese spielt der berühmte türkische Klarinettist Hüsnü Senlendirici) unterstreicht Ersahin die Verbundenheit mit seiner Heimat und der türkischen Musiktradition. Ersahin erinnert sich an die Sommerurlaube in seiner Kindheit im Süden der Türkei: "Die arabisch-türkische Musik der 70er erklang aus Busradios und in Open-Air-Kinos. Es war so etwas wie die goldene Ära der türkischen Musik, die noch immer in meinen Ohren klingt. Die mit dieser Erinnerung verbundenen Gefühle versuche ich mit meiner Band auszudrücken." Das Projekt Wonderland fasziniert durch eine Mischung aus Downtempo-Jazz und Trip-Hop-Momenten, die mit orientalischer Melodik und Rhythmik eine unverkennbare Kombination eingehen. In Deutschland erscheint das neues Album "The Other Side" am 19. September bei Nublu Records. Weitere Informationen

Do. 16.10. 21 Uhr European Jazz made in: Turkey

CazYapJazz

Semih Yanyali (git, efx), Ozan Aydogan (darbouka, perc, spoken word), Matthias Kaiser (sax, cl, fl), Reinhard Buchner (b), Mathis Riehm (dr)

Schon der Name CazYapJazz offenbart die musikalische Richtung, aus der die Band kommt: Sie mischt Jazz mit türkischen Klängen, Drum'n'Bass, Dub und Funk. Musikalisch inspiriert von seiner Heimatstadt Istanbul gründete Komponist und Gitarrist Semih Yanyali 2003 sein Münchner Projekt: Mit den Bandmitgliedern Matthias Kaiser, Mathis Riehm, Reinhard Buchner und Ozan Aydogan kreiert er groovig-jazzige Sounds und einen tanzbaren Stilmix. Sie machen Musik, die sich keinen Moden beugt und keine Grenzen kennt. Mal ist sie melancholisch, mal lebenslustig, mal einfach, zuweilen chaotisch, aber immer voller Leidenschaft. Die Band selbst definiert sich folgendermaßen: "Frei wie Jazz, einfach wie Funk und dennoch vielsagend; aufrichtig und aperiodisch wie türkische Klänge, die einen woanders hintragen." Weitere Informationen

Fr. 17.10. 21 Uhr European Jazz made in: Turkey

Kolektif Istanbul

Richard Laniepce (as, bagpipe), Aslı Doğan (tp, voc), Ertan Sahin (Sousaphone), Tamer Karaoglu (acc), Talat Karaoglu (cl), Batuhan Büyükdoğan (dr)

Kolektif Istanbul gilt derzeit als eine der populärsten Bands der pulsierenden Metropole Istanbul. Mit eingängigen Melodien, energiegeladener Percussion und Einflüssen aus Funk und Jazz bringt die Combo ihr Publikum zum Tanzen und Schwitzen. Bei ihrem ersten Konzert in der Unterfahrt 2013 konnte sich spätestens nach dem dritten Stück kein Zuschauer mehr ruhig halten. Das Sextett entstand in Istanbul bei einem Zusammentreffen von Jazzern und traditionellen Hochzeitsmusikern. Dudelsack, Klarinette, Saxophon, Akkordeon, Kaval, Tuba und Percussions erzeugen eine spezielle Mischung aus tief empfundener anatolischer Folklore und dynamischer Popmusik des Balkans. Mit Asli Dogan, der Sängerin (und Trompeterin!) des Projekts, gewinnt das Ensemble an Intensität und Gefühl. Bereits seit einigen Jahren tourt die Band erfolgreich auf renommierten Festivals und findet für ihre Shows international viel Anerkennung. "Die Musik ist ein ebensolcher Schmelztiegel wie die Heimatstadt von Kolektif Istanbul. Und sie ist in jedem Ton tanzbar." (Anna Novák, Die Welt) Im vergangenen Jahr erschien ihr drittes Studioalbum "Kerevet" bei Lin Records. Weitere Informationen

Sa. 18.10. 21 Uhr European Jazz made in: Turkey

TURGERMERICA

Burcu Coşkun (darbuka, cajon, bongos), Fuasi Abdul-Khaliq (saxes), Kelvin Sholar (p, keys), Martin Lillich (b)

Der US-amerikanische Saxophonist, Klarinettist und Flötist Fuasi Abdul-Khaliq startete seine Profikarriere 1972 unter der Leitung des legendären Pianisten Horace Tapscott, dem Begründer der "Union of God‘s Musicians and Artist Ascension" (U.G.M.A.A.) und des "Pan African Peoples Arkestra" (P.A.P.A.). Darüber hinaus schrieb der Allround-Musiker, der mit Größen wie Omar Sosa auf der Bühne stand, Film- und Theatermusik, unter anderem arbeitete er als musikalischer Leiter für André Hellers "Afrika, Afrika". Der Bassist Martin Lillich gilt als Pionier der türkisch-deutschen Musikszene. Er studierte Kontrabass beim Berliner Philharmoniker Klaus Stoll, wirkt inzwischen selbst als Dozent und spricht fließend fünf Sprachen. Die junge türkische Musikerin Burcu Coskun fasziniert an der Darbuka und der afroamerikanische Jazz-Pianist Kevin Sholar setzt klassische Elemente des Detroit Techno genreübergreifend ein. Diese vier Musiker bringen auf der Bühne die Dialekte der türkischen, deutschen und afroamerikanischen Musikkultur gewinnbringend zusammen. Weitere Informationen

So. 19.10. 21 Uhr

Jenny Evans - Birthday Concert

Jenny Evans (voc), Walter Lang und Antje Uhle (piano), Paulo Morello und John Paiva (guitar), Thomas Stabenow, Sven Faller und Erich Stevens (bass), Felix Sapotnik (cl, sax, fl), Otto Staniloi (sax), Stephan Eppinger (dr) u.v.a.

Für ihr 40. Jazz-Jubiläum und zugleich einen runden Geburtstag hat Jenny Evans Kollegen aus den verschiedenen Epochen ihrer Gesangskarriere eingeladen. In den 1970er Jahren fing alles in Alt-Schwabing an, in den 80ern leitete sie ihr Jazzlokal "Jenny's Place". Im Jahrzehnt darauf war Jenny stets auf Tour und nahm fast jedes Jahr eine neue CD auf (jeweils von ihrem späteren Ehemann Rudi Martini produziert). "Gäbe es in Deutschland etwas ähnliches wie einen nationalen Jazz-Poll, so würde Jenny Evans mit Sicherheit in der Sparte weiblicher Jazzgesang seit Jahren die vordersten Plätze belegen." (Jörg Konrad, Süddeutsche Zeitung) Weitere Informationen

Mo. 20.10. 21 Uhr Big Band Night

Dani Felber Big Band Explosion

Dani Felber (Ltg.), Brad Leali, Jonas Knecht, Eric Marienthal, Sebastian Borkowski, Andreas Dormann (sax), Andrea Tofanelli, Nemanja Jovanovich, Gabriel Keogh, Rich Laughlin (tp), Jürgen Neudert, Adrian Weber, Uli Binetsch, Fabian Beck (tb), Jura Wajda (p), Bernd Hess (git), Rodrigo Aravena (b), Eddie Metz Jr. (dr), Carmen Bradford & Chris Murrell (voc)

Der Swing – die wohl populärste Stilrichtung des Jazz – bewegte die Menschen schon immer. Der Schweizer Bandleader Dani Felber engagiert für seine mitreissenden Konzerte herausragende internationale Musiker und präsentiert Swing auf höchstem Niveau. Seine Big-Band bringt Finger zum Schnippen und Füsse zum Wippen und löst beim Publikum regelmäßig Begeisterung aus! Im aktuellen Programm "Swing is in" spielt das Orchester neben bekannten Klassikern Stücke von Sammy Nestico und Eigenkompositionen von Dani Felber. Neben den Topsolisten aus den USA wird das Orchester von der stimmgewaltigen Sängerin Carmen Bradford und dem charismatischen Sänger Chris Murell ergänzt. Beide sind auf mehreren Alben von Count Basie zu hören, die mit einem "Grammy" ausgezeichnet wurden. Sie singen Klassiker von Ray Charles, Frank Sinatra, Ella Fitzgerald und Sarah Vaughan: Big Band Power, wie man sie nur noch selten hört! Weitere Informationen

Di. 21.10. 21 Uhr The Norway of Jazz No° 70

Ensemble Denada

Frank Brodahl, Marius Haltli (tp), Anders Eriksson (tp, flh), Helge Sunde, Erik Johannessen, Even Kruse Skatrud (tb), Frode Nymo (ss), Børge-Are Halvorsen (as, alto fl), Petter Wettre (ts, bcl), Steffen Schorn (bass sax, tubax, contra alto cl, alto fl), Peter Baden (samples, electronics), Jens Thoresen (git), Olga Konkova (p), Per Mathisen (b), Håkon Mjåset Johansen (dr)

Der 44-jährige Helge Sunde ist – als Dozent, Posaunist und Komponist – gewissermaßen die Allzweckwaffe der norwegischen Orchesterszene. Trotz eines völlig eigenständigen Soundgefüges bleibt sein Ensemble Denada nah an der Bigband-Tradition, wenn auch um modern-vertrackte Grooves und ausgetüftelte Elektronik erweitert. Bei Helge Sunde wird "Um-die-Ecke-Denken zum vitalen, leidenschaftlichen Spaß." (Jazzthing) Das englische Wort "Windfall" bedeutet so viel wie Fallobst. Wenn der Brite oder Amerikaner von "Fallobst" spricht, könnte er es allerdings auch metaphorisch meinen, dann steht es für eine gute Gelegenheit, die sich unerwartet ergibt. Die Musik des Ensemble Denada ist voll von Fallobst, von glücklichen Fügungen, die auf unerwartete Weise zusammenklingen. Auch die Stücke haben oft einen obskuren Ursprung: "Ein Elch, der einen Fjord durchschwimmt, kann zu einem Jazz-Song in 5/4 werden, ein Tippfehler auf einem Notenblatt kann zu einem schrägen Song über ein Sofa führen, dass einen Berg hinunter rodelt." So beschreibt die Band selbst ihr Konzept im Booklet der neuen CD "Windfall", die am 4. Oktober bei Ozella erscheint. Weitere Informationen

Mi. 22.10. 21 Uhr Enja Records

Le Café Bleu International feat. Florian Weber

Matthieu Bordenave (ts), Leonhard Kuhn (git, electronics), Jay Lateef (dr) feat. Florian Weber (p)

"Le Café Bleu International" entführt jedes Publikum in seine ganz eigene Klangwelt. Ausdrucksstarke Melodien ziehen sich wie ein blauer Faden durch den Abend, während die Musiker über alte Grenzen und Konventionen nahezu hinwegtanzen. Das aktuelle Programm widmet sich der Sängerin Édith Piaf. Bekannte Chansons wie "La vie en rose" und "Hymne à l'amour" werden zeitgenössisch interpretiert und mit Einflüssen aus Jazz, frei improvisierter Musik und elektronischen Klängen zu einem frischen Mix verbunden. Auf der Reise durch Paris und das Frankreich der Nachkriegszeit begegnen die Hörer immer wieder den Werken des jungen Komponisten Leonhard Kuhn – von ihm stammen die Stücke und kleinen Interludes mit denen Le Café Bleu die Klassiker umrahmen. Stargast Florian Weber lebt in Köln und New York, mit dem Lee Konitz Quartet und seiner eigenen Gruppe "Minsarah" bereiste er den Globus: "Richly textured and often wonderfully evocative, a celebration of cultural diversity and thematic exploration." (Washington Post) Weber ist eine perfekte Ergänzung für Le Café Bleu International, nicht zuletzt wegen seiner französischen Wurzeln. Weitere Informationen

Do. 23.10. 21 Uhr Quincy Jones presents:

Andreas Varady Trio

Andreas Varady (git), Bandi Varady (b), Adrian Varady (dr)

Der 1997 geborene, slowakische Gypsy-Gitarrist Andreas Varady galt schnell als Wunderkind. Sein Vater Bandi hielt ihn bereits mit vier Jahren an, sich mit dem Saiteninstrument zu beschäftigen. 2007 wanderte seine Familie nach Limerick, Irland, aus. Schon sehr früh arbeitete der ganz in der Tradition eines Django Reinhardt spielenden Burschen in Cork mit dem irischen Schlagzeuger David Lyttle zusammen. 2010 produzierte Lyttle das Debütalbum von Varady, das sogar die Aufmerksamkeit des großen Quincy Jones auf sich zog. Der junge Mann begann zu touren. Mit 13 Jahren debütierte er im prestigeträchtigen Londoner Jazzclub Ronnie Scott's als jüngster Headliner, der dort jemals musizierte. 2012 lud ihn Claude Nobs auf sein Montreux Jazz Festival ein, wo er in der Band von Quincy Jones agierte. Der renommierte Produzent übernahm bald darauf das Management des aufstrebenden Gitarristen. Derzeit ist Varady beim Label Verve unter Vertrag, wo der Autodidakt mit großartigem Gehör im Januar 2014 ein Album aufnahm. Sein Spiel besticht durch die gleichzeitige Gegenwart von Virtuosität und Soulfulness à la Wes Montgomery. Weitere Informationen

Fr. 24.10. 21 Uhr Stargastspiel

The Terence Blanchard E-Collective

Terence Blanchard (tp), Charles Altura (git), Fabian Almazan (p, keys, syn), Donald Ramsey (e-b), Oscar Seaton (dr)

Terence Blanchard gilt seit seiner Arbeit mit Art Blakeys Jazz Messengers in den 1980ern als einer der führenden Trompeter. (Blakey hatte immer die jungen Leute um sich geschart, die später zu den Größten gehörten: Kenny Dorham, Freddie Hubbard, Wynton Marsalis.) Blanchard komponierte Jazz-Filmmusiken für einige Hollywood-Produktionen ("Malcolm X", "Do the Right Thing", "Mo Better Blues"), die ihn auch international als Filmmusik-Spezialisten berühmt gemacht haben. Der Startrompeter wurde 2010 zum vierten Mal mit einem Grammy ausgezeichnet. Bei Terence Blanchards Konzert darf man sich auf swingenden, groovenden und doch sehr zeitgenössischen Jazz mit viel Südstaatenfeeling freuen. Seine Band ist mehr als nur ein eingespieltes Team – und das hört man: "That trumpeter Terence Blanchard has one of the best bands in jazz is no secret." (Washington Post). Das letzte Album Blanchards "Magnetic" erschien 2013 bei Blue Note: "In the case of 'Magnetic', what Blanchard appeared to have kept in mind was ten cuts of searching, cinematic music that cuts across the boundaries of bop, fusion and all manners of modern jazz in-between." Donald Ramsey (bass) and Oscar Seaton (drums), and the music will have a relaxed, funky groove with Charles Altura (guitar) and Fabian Almazan (keyboard, piano, synths) Weitere Informationen

Sa. 25.10. 21 Uhr Starke Frauen im Jazz

Potsa Lotsa Plus plays LOVE SUITE by Eric Dolphy

Silke Eberhard (as, bcl), Jürgen Kupke (cl), Patrick Braun (ts, cl), Nikolaus Neuser (tp), Gerhard Gschlößl (tb), Marc Unternährer (tuba), Antonis Anissegos (live electronics)

50 Jahre nach Eric Dolphys Tod präsentiert die Komponistin, Arrangeurin und Saxophonistin Silke Eberhard ihr aktuelles Eric Dolphy Projekt "Potsa Lotsa Plus". Zentrum des Programms ist Eric Dolphys Hochzeitsmusik "Love Suite", die wegen seines frühen, überraschenden Todes im Jahr 1964 in Berlin nie von ihm selbst aufgenommen wurde. Das Stück in drei Sätzen ist unvollendet und erforderte eine Weiterführung: Gunther Schuller schrieb die Noten für dieses Projekt, das im April im Studio des Radio Berlin-Brandenburg (RBB) aufgenommen wurde. Darüber hinaus hat die inspirierende Arbeit an der Love Suite und die damit verbundene abermalige intensive Beschäftigung mit Dolphy zu eigenen Stücken für das Ensemble geführt. Das neue Projekt knüpft an die Doppel-CD "Complete Works of Eric Dolphy" von 2009 an, für das "Love Suite"-Programm wurde das Quartett zum Septett erweitert. "Potsa Lotsa gelingt der zeitgenössische Widerhall von Dolphys doppeltem Wesen als Komponist und Interpret ohne einen Anflug von Musealisierung, dafür mit gehöriger Spielversessenheit.” (Franziska Buhre, TAZ). Das neue Album erscheint im September 2014 bei der Berliner Avantgarde-Plattenfirma Jazzwerkstatt. Weitere Informationen

So. 26.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Maruan Sakas (p)

Maruan Sakas wurde 1985 in Erlangen geboren und lebt seit 2004 in München, wo er zunächst Schulmusik und anschließend Jazzklavier bei Leonid Chizhik studierte. Seit 2010 unterrichtet er an der Münchner Musikhochschule und leitet deren Salsaband. Neben mehreren Bundespreisen beim Wettbewerb "Jugend Musiziert" gewann er auch den ersten Preis für Liedimprovisation beim "Wettbewerb für schulpraktisches Klavierspiel 2008" in Weimar sowie den Jazzförderpreis 2010 des Steinway-Hauses München. Er ist Stipendiat der Deutschen Studienstiftung sowie der Sir Yehudi Menuhin Stiftung. Maruan Sakas ist gleichermaßen in der Klassik wie auch im Jazz zu Hause, was sich in seinem breit gefächerten Tätigkeitsfeld als Pianist, Dozent, Bandleader, Arrangeur und Komponist widerspiegelt. Maruan freut sich auf eine abwechslungsreiche Session – Einsteiger aller Stilrichtungen von E über Ü bis U sind herzlich willkommen! Weitere Informationen

Mo. 27.10. 21 Uhr Big Band Night

Earforce

Gregor Bürger (sax, comp), Max Tiller, Ferdinand Settele & Chris Haller (sax), Florian Jechlinger, Reinhard Greiner, Gabriel Keogh & Mathias Engl (tp), Roman Sladek, Lukas Jochner & Dirk Janoske (tb), Jan Zehrfeld (git), Jan "Magic" Eschke (p), Heiko Jung (b), Sebastian Wolfgruber (dr)

Nach einem guten halben Jahr Pause bei den Big Band-Montagen präsentiert heute Abend wieder die Earforce-Big Band ihre Mixtur aus Funk, Latin- und Groovejazz auf der Bühne der Unterfahrt. Zwei soeben fertiggestellte Stücke bringen frischen Wind ins Programm, welches sich ansonsten aus bereits bewährten Kompositionen des Bandleaders Gregor Bürger zusammensetzt. Vorgestellt wird Musik, in der Groove-orientierte Stile der letzten drei Dekaden vermischt werden, mit starken Einflüssen aus Latin- und Brazil-Music wie Songo, Baiao oder Partido Alto. Das Programm lässt zwischen markanten Bläsertutti-Teilen und Rhythmus-Vamps viel Platz für Solofeatures, bei denen sich die einzelnen Bandmitglieder, samt und sonders Top-Instrumentalisten der Münchner Szene (unter anderem Panzerballett-Virtuose Jan Zehrfeld an der Gitarre), gehörig austoben können. Weitere Informationen

Di. 28.10. 21 Uhr Nordische Melancholie & südliches Feuer

Jazzango

Tuija Komi (voc), Vladislav "Vlad" Cojocaru (acc)

Tuija Komi, die sympathische Stimme aus Finnland und Vlad Cojocaru, der junge Akkordeon-Virtuose aus Moldawien, stellen sich der Herausforderung der kleinstmöglichen intimen Besetzung, dem Duo. Verstecken ist unmöglich, die Klang-Kombination ist ungewöhnlich reduziert. Neben dem Akkordeon gibt es kein weiteres Begleitinstrument für die "echte finnische Jazz-Diva" (Süddeutsche Zeitung), die sich längst in Deutschland zu Hause fühlt und vor allem als Gesangscoach arbeitet. Cojacaru gehört zum gefeierten Münchner Klezmer-Quintett "Gefilte Fish" (4,5 von 5 Sternen im amerikanischen Magazin Allmusic). Im Programm mit Komi spielt Tango die Hauptrolle, nicht nur "der Blues der Finnen", also der finnische Tango, sondern auch die Spielart aus Argentinien. Dazu kommen Latin-Songs, interpretiert mit einer Leichtigkeit, die sofort auf das Publikum überspringt; außerdem sind beide echte Romantiker und spielen zarte Balladen mit höchster Sensibilität und viel Gefühl. Tuija singt in verschiedenen Sprachen: English, Finnisch und Deutsch. Beide spielten quer durch Deutschland, wie auch in Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Moldawien, Österreich, Portugal, Rumänien, Russland, Spanien und New York. Weitere Informationen

Mi. 29.10. 21 Uhr Rhythm & Blues Highlight

Sena Ehrhardt & Band

Sena Ehrhardt (voc), Cole Allen (git), Rick Roussell (b), Paul Peterson (dr)

Sena Ehrhardt ist eine der frischesten und dynamischsten jungen Stimmen der neuen Blues-Szene. Längst ist die mehrfach ausgezeichnete Amerikanerin in den USA kein Geheimtipp mehr. Ihre Musik ist prägnant und temperamentvoll, aussagekräftig, leidenschaftlich und energisch. 2013 veröffentlichte Sena mit Blind Pig Records ihr brillantes Debüt-Album "Leave The Light On", für ihr zweites Album "All In" arbeitete sie mit dem führenden Produzenten der Rock- und Blues-Szene Jim Gaines. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist eine groovige, aufregende Expedition in alle Stimmungslagen des Blues. Ihre letzte Veröffentlichung "Live My Live", produziert vom Produzenten und Grammy-Gewinner David Z (Prince, Jonny Lang), bestätigt ein weiteres Mal Senas Blues-Elite-Status. Mit ihrer beeindruckenden Bühnenpräsenz, ihrer mutigen, souligen und dabei emotionalen Stimmgewalt wird Sena Ehrhardt sich weiter und weiter unter den besten und vielseitigsten Blues-Vocalisten etablieren. Weitere Informationen

Do. 30.10. 21 Uhr Starke Frauen im Jazz

Shoot the Moon

Almut Schlichting (sax, comp), Winnie Brückner (voc), Tobias Dettbarn (bcl), Sven Hinse (b), Philipp Bernhardt (dr)

Das Berliner Quintett entwickelt aus farbenfrohen Kompositionen von Almut Schlichting ein dichtes Netz an Erzählebenen, das die eigene Fantasie des Zuhörer reizt und zum Sich-Fallenlassen anregt. Im neuen Programm "Big Black Dogs" verbinden Shoot the Moon zeitgenössischen Jazz, Retro-Pop und imaginären Folk zu einem Soundtrack für Spätsommertage. Sie surfen durch die urbane Flora und Fauna und schaffen – wie musikalische Guerilla-Gärtner – unerwartete Idyllen in der Stadtlandschaft. Skurrile, märchenhafte, heitere und düstere Gestalten bevölkernAlmut Schlichtings Songs: New Yorker High-Society-Ladys, gälische Hexen, manische Kaffeetrinker, Möchtegerncowboys, Kobolde, Königinnen im Ruhestand - und nicht zuletzt große schwarze Hunde. Seit 2005 hat die Band drei Alben veröffentlicht, die bei Publikum wie Presse großen Anklang gefunden haben: "Großartige Szenen in dichten Interaktionen... Unbedingt hören!" schreibt Hans-Dieter Grünfeld in der JazzZeitung und Peter Gruner (Nürnberger Nachrichten) diagnostiziert "eine subtil groovende harmonische Achterbahnfahrt, die mit rasanten Loopings den Puls beschleunigt." Aktuelles Album: "Big Black Dogs" bei WismART im NRW-Vertrieb. Weitere Informationen

Fr. 31.10. 21 Uhr Starke Frauen im Jazz

Heliocentric Counterblast

Christian Magnusson (tp), Kathrin Lemke (as, bcl), Dirk Steglich (ts, fl), Matthias Müller (tb), Johannes Schleiermacher (bs), Niko Meinhold (p, keys), Mike Majkowski (b), Philipp Bernhardt (dr)

Kathrin Lemkes Berliner Band wandelt seit 2009 konsequent auf den Spuren von Herman "Sonny" Blount alias Sun Ra. Dieser wurde nicht müde, auf den Planeten Saturn als Geburtsort zu bestehen und schuf einzigartige – im Vergleich mit sonst auf der Erde gespielter Musik auch tatsächlich "intergalaktische" – Werke. "Wenn man die Platten von Sun Ra hört, gibt es da so einen Grund-Geist, einen Spirit, der unglaublich stark ist. Das Faszinierende ist, dass dieser Geist auch entsteht, wenn man die Stücke selber spielt. Da überträgt sich etwas, das sich nicht erklären lässt", so schildert Lemke das Gefühl in ihrem Oktett. Man vernimmt den Urvater des Free Jazz genauso wie den Verwalter des afrikanischen Erbes, man hört den Vaudeville-Künstler und Proto-Rock'n'Roller, man lernt den Bebopper Sun Ra kennen und schließlich auch den Old-Time-Jazz-Befürworter. Heliocentric Counterblast holen Sun Ra heraus aus der Trash-Ecke, in die der charismatische Sonderling wegen seltsamer Bühnenoutfits und enigmatischer Weltraumweisheiten gerne geschoben wird. Hier steht er richtig: in einer Reihe mit Ellington, Mingus und Coltrane. Die neue CD "Planetary Tunes" erscheint im November bei Enja Yellowbird. Weitere Informationen

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