Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Sep 2015

Programm Oktober 2015

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Do. 01.10. 21 Uhr

Blu Bantu

Biboul Darouiche (voc, g, perc), Márcio Tubino (sax, fl), Michael Hornek (key, b, perc), Christian Lettner (dr), Miko Watanabe (perc)

Mit seinem neuen Projekt 'Blu Bantu' geht Biboul seiner eigenen Geschichte nach - basierend auf der traditionellen Musik der Bantu verbinden sich Afro-Rhythmen mit Jazz zu einem avantgardistischen Genre. Biboul wurde in Yaoundé, Kamerun, geboren. Seine Mutter gehört zum Etenga Zweig der Bantus. Ihr Gesang und die traditionelle Musik Kameruns sind Bibouls erste musikalische Quellen. Das Radio seines Vaters, das einzige Massenmedium in der Zeit, bringt Biboul mit Jazz, Soul, R&B und orientalischer Musik in Kontakt. Bibouls Kompositionen sind von seinen frühen Begegnungen mit komplexer origineller Musik beeinflusst, wie die Teamarbeit mit seinen Brüdern während seiner Teenagerjahre und später durch die Arbeit mit international bekannten Musikern und deren verschiedenen Musikstilen beweist. Die Texte sind teils in Englisch, teils in Ewondo (die Sprache der Bantu in Südkamerun). Als Special Guest für den heutigen Abend hat Biboul den Saxofonisten Márcio Tubino eingeladen. Weitere Informationen

Fr. 02.10. 21 Uhr CD-Präsentation ‘The Whistle Blower’

Gilad Atzmon & The Orient House Ensemble

Gilad Atzmon (sax, cl), Frank Harrison (p), Yaron Stavi (b), Chris Higginbottom (dr)

Gilad Atzmon ist einer der großen Saxofonisten unserer Zeit. Der britische Musiker Robert Wyatt bezeichnete ihn als "the best musician living in the world today". Im Jahr 2000 gründete Gilad in London das Orient House Ensemble. Sein jüngstes Album 'The Whistle Blower' (Enja) ist das wohl Jazz-orientierteste Werk seiner Karriere. Mit seinem neuen Drummer Chris Higginbottom entsteht zudem ein eher traditionelles Jazz-Gefüge. Mit ihm kann Gilad seine Soprano-Technik besonders gut entfalten und beweist, was für einen einfühlsamen Touch er besitzt und welch hervorragender Improvisator er ist. In den letzten Jahren entwickelte sich Gilads Musik zunehmend zu einer Mischung aus Bebop und nahöstlichen Klängen. In seinem Orient House Ensemble vereint er "... jüdische und arabische Musiktradition, Jazz und Pop. Als 'The Whistle Blower' verrät er das Geheimnis, wie all dies wunderbar zueinander passen kann, und spielt sich nebenbei in hymnische Gefilde, die stellenweise an John Coltranes Improvisationen über 'A Love Supreme' erinnern." (Audio) Weitere Informationen

Sa. 03.10. 21 Uhr The Norway of Jazz No° 81

Mats Eilertsen Trio - ‘Sails Set’

Harmen Fraanje (p), Mats Eilertsen (b), Thomas Strønen (dr)

Das norwegisch-holländische Trio um Bassist Mats Eilertsen präsentiert eindringlich melodische Improvisationen. 2013 brachte das Trio mit 'Sails Set' (Hubro) seine zweite Platte auf den Markt, die von der internationalen Kritik hochgelobt wurde. Mats Eilertsen, Jahrgang 1975, geboren in Trondheim, ist einer der interessantesten Bassisten der norwegischen Szene. Sein warmer Ton und seine lyrische Spielweise, die zugleich bodenständig und experimentell ist, sind permanent offen für das Entdecken neuer Klänge. Mats spielt in den Ensembles von Tord Gustavsen und Wolfert Brederode und hat u.a. mit Pat Metheny, Joshua Redman, Lee Konitz und Kenny Wheeler gearbeitet. Sein Mitspieler Harmen Fraanje ist einer der wichtigsten holländischen Pianisten der jüngeren Generation. Er verfügt über ein breitgefächertes stilistisches Vokabular zwischen Jazz, Weltmusik und Klassik. Thomas Strønen wurde Ende der 1990er Jahre als Schlagzeuger in der Formation 'Food' des britischen Saxofonisten Iain Ballamy bekannt. Er experimentiert mit Electronics und lotet deren melodische Möglichkeiten aus. Weitere Informationen

So. 04.10. 21 Uhr

Justin Kauflin Trio

Justin Kauflin (p), Chris Smith (b), Billy Williams (dr)

Der mehrfach ausgezeichnete Jazzpianist Justin Kauflin lernte als Vierjähriger Geige, ein paar Jahre später Klavier, und gab schon als Sechsjähriger Konzerte, bevor ihn eine seltene Augenkrankheit im Alter von elf Jahren erblinden ließ. Vom klassischen Klavier wechselt er zum Jazz-Piano, lernt bei verschiedenen Pianisten-Größen, und erzielt höchste Anerkennung auf Jazz-Festivals in den USA. Mit 15 Jahren beginnt er seine professionelle Karriere, unter anderem mit dem Jae Sinnett Trio. 2004 schließt er als einer der besten die High School ab und erhält ein Stipendium für die William Paterson University in New Jersey. Dort wird Clark Terry sein Mentor. Die knapp 70 Jahre ältere Trompeter-Legende motiviert und unterstützt den, trotz seines enormen Talents zweifelnden Kauflin, eine Musikerkarriere einzuschlagen. 2008 beschließt er sein Studium mit Summa Cum Laude, zieht nach New York und bringt mit 23 Jahren sein erstes eigenes, selbst produziertes Album 'Introducing Justin Kauflin' heraus. Drei Jahre später kehrt er zurück nach Virgina und findet landesweit Anerkennung als Solo-Pianist, mit seinem Justin Kauflin Trio und dem Jae Sinnett Trio. 2013 und 2014 geht Justin mit Quincy Jones auf Welttournee, mit dem er im Laufe des vergangenen Jahres auch an seinem zweiten und gleichzeitig dem Debüt für Jazz Village arbeitete. Anfang 2015 wurde es unter dem Namen 'Dedication' veröffentlicht. Weitere Informationen

Mo. 05.10. 21 Uhr Big Band Night

The Jazz Big Band Association

Klaus Graf, Florian Riedl (as) Axel Kühn, Christof Hörmann (ts), Michael Lutzeier (bs), Nemanja Jovanovic, Franz Weyerer, Florian Jechlinger, Ralf Hesse (tp), Jürgen Neudert, Erwin Gregg, Eberhard Budziat, Hans-Heiner Bettinger (tb), Heinrich Wulff (g), Chris Gall (p), Andi Kurz (b), Christoph Holzhauser (dr)

Die Musiker dieser Formation sind allesamt viel gefragte Solisten und Sidemen und lesen sich wie ein 'who is who' der Big Band Szene. Man kennt sie aus den Big Bands von SWR, HR und WDR, Sunday Night Orchestra, Thilo Wolf Big Band und dem Jazzfactory Orchestra. Sie ist ein Big Band-Klangkörper, in dem die Solisten gleichberechtigt mit dem Ensemble die Musik in Szene setzen. Die JBBA verfolgt die Idee eines 'Musicians Orchestra', das die Tradition der swingenden Jazz Big Bands fortführt, gleichzeitig aber auch viel Raum für Neues und bislang wenig Gehörtes bieten will. Mit frischem Jazz Big Band-Sound setzen sie ihre Reihe fort und bieten auch diesmal wieder etliche neue musikalische Höhepunkte: Die Arrangements des Bandbuchs stammen aus dem Repertoire weltbekannter Arrangeure wie Bob Mintzer, Bert Joris, Bob Florence und Sammy Nestico - einem der Arrangeure der Count Basie Big Band -, aber auch Originalkompositionen von Arrangeuren aus den Reihen der JBBA: "Die Bündelung von hervorragenden Könnern, enthusiastischen Solisten und zeitgemäßen Arrangements in den vielschichtigen Möglichkeiten einer Big Band hat Suchtpotenzial." (Donaukurier) Weitere Informationen

Di. 06.10. 21 Uhr The Norway of Jazz No° 82

Ellen Andrea Wang

Ellen Andrea Wang (b, voc, comp), Andreas Ulvo (p, keys), Erland Dahlen (dr)

Für ihr erstes Solo-Album 'Diving' (Propeller Recordings) schrieb die 28-jährige Musikerin aus Oslo alle Titel selbst und übernahm auch die Rolle der Produzentin. Souverän bewegen sich ihre Kompositionen zwischen Singer-Songwriter-Ästhetik, Rock-Energie, Soul- oder Gospel-Emphase und der Flexibilität eines Jazz-Trios. Auf 'Diving' rückt Wang ihre glockenklare, ausdrucksstarke Stimme in den Mittelpunkt. Gekonnt spielt sie mit eingängigen Melodien, zuweilen sogar mit opulenten Chorsätzen – und ist weiterhin vom Geist des Jazz beseelt. Als Inspirationsquellen nennt sie so unterschiedliche Künstlerpersönlichkeiten wie John Coltrane, Joni Mitchell und Sidsel Endresen. Zweifellos macht Wang auf ihrem neuen Album genau die Musik, die sie wirklich mag. Viele Songs strahlen eine enorm positive Energie aus, die unwillkürlich ansteckt. Hinzu kommt die offenkundige Spielfreude des Trios, das bisweilen eine Klangfülle entwickelt, für die andere Bands mehr als drei Musiker brauchen. In den kommenden Monaten wird die junge Bassistin neben ihren Auftritten im Trio auch häufig an der Seite des Weltklasse-Schlagzeugers Manu Katché zu hören sein. Weitere Informationen

Mi. 07.10. 21:15 Uhr

Criss Cross Europe & Ernst Reijseger Solo

Ernst Reijseger (cello), Matthias Lindermayr (tp), Mattias De Craene (ts), Michael Bugala (g), Loran Witteveen (p), Manuel Mayr (b), Julien Chamla (dr), Pit Dahm (dr)

Heute Abend erwartet Sie in der Unterfahrt ein spannendes Doppelkonzert: Ein Soloauftritt des niederländischen Weltklasse-Cellisten, Improvisators und Komponisten Ernst Reijseger, sowie ein Konzert der Criss Cross Europe Band. Im Projekt 'Criss Cross Europe' wird der Austausch junger Jazzmusiker gefördert. Als einer der Projekt-Partner präsentiert der Jazzclub Unterfahrt den jungen Münchner Trompeter Matthias Lindermayr, der sich neben sechs weiteren, aus unterschiedlichen europäischen Ländern entsandten Musiktalenten in einer Band zusammenfindet. Ernst Reijseger fungiert als deren künstlerischer Supervisor und leitet und betreut die Band bei ihrem einwöchigen "Artist in Residence"-Aufenthalt in Gent/Belgien sowie auf ihrer anschließenden Europa-Tournee. Reijsegers Konzerte hinterlassen das Publikum stets zutiefst fasziniert, ist er doch in der Lage, das Unmögliche auf seinem Instrument möglich werden zu lassen: "He is a magnificent cellist, and he can do anything, anything on his cello. He could play the civil war, the American Civil war on his cello." (Werner Herzog) Weitere Informationen

Do. 08.10. 21 Uhr

The Abercrombie Quartet

John Abercrombie (g), Marc Copland (p), Drew Gress (b), Joey Baron (dr)

Seit der legendären Zusammenarbeit zwischen Bill Evans und Jim Hall gab es wohl kaum eine Gitarren-Piano-Kombination wie die aus John Abercrombie und Marc Copland. Nachdem Abercrombie Jahrzehnte ohne akustischen Pianisten Album für Album aufnahm, holte er sich für die 2013 erschienene aktuelle Platte '39 steps' (ECM) Copland an seine Seite – vierzig Jahre, nachdem die beiden das erste Mal zusammenarbeiteten. Beide Musiker gelten als Innovatoren, die musikalische Grenzen zu überwinden versuchen, und gleichzeitig der Jazztradition immer verpflichtet bleiben. In den langjährigen Begleitern Drew Gress und Joey Baron finden sie ein gleichgesinntes Rhythmus-Team. In dieser hochkarätig besetzten Konstellation wird Kommunikation und Interaktion auf allerhöchstem Niveau möglich. Weitere Informationen

Fr. 09.10. 21:15 Uhr BR Jazzclub Live

Eva Kruse - ‘In Water’

Tjadina Wake-Walker (oboe), Uwe Steinmetz (sax), Christian Jormin (p, fender rhodes), Eva Kruse (b, comp), Eric Schaefer (dr)

Der BR Jazzclub Live findet bereits zum sechsten Mal in Kooperation mit BR-Klassik in der Unterfahrt statt. Jazzfeeling heißt, live dabei zu sein. Die BR-Sendereihe greift dieses Gefühl auf und überträgt das zweite Set live in der Jazztime von 23:05 bis 0:00 Uhr für alle Zuhörer zu Hause. Daher beginnt das Konzert erst ca. ab 21:15 Uhr.
Bekannt wurde Eva Kruse vor allem neben Michael Wollny und Eric Schaefer im Trio. Seit einer Weile wohnt die gebürtige Hamburgerin auf einer kleinen schwedischen Insel. Dort schrieb sie auch einige Stücke ihres aktuellen Albums 'In Water' (Redhorn Records), für das sie mit dem ECHO Jazz ausgezeichnet wurde. Für dieses neue Projekt erdachte die Kontrabassistin eine im Jazz eher ungewöhnliche Kombination, nämlich Dialoge zwischen Tjadina Wake-Walkers Oboe und Uwe Steinmetz´ Sopran- bzw. Alt-Saxofon. Insgesamt changiert Kruses nuancierte Musik von lyrischen zu groovigeren Passagen und zeigt keine Angst vor kammermusikalischer Schönheit. Mit dabei sind der Ausnahmedrummer Eric Schaefer und Christian Jormin an Klavier und Rhodes. Weitere Informationen

Sa. 10.10. 21 Uhr From Bach to Piazzolla

Dan Tepfer - Goldberg Variationen

Dan Tepfer (p)

Klassische Musik inspiriert seit jeher Jazzkünstler in ihrem Schaffen. Faszinierend dabei sind die unterschiedlichen Herangehensweisen der Musiker und somit die verschiedenartigen Bearbeitungen, Umsetzungen und Interpretationen klassischer Werke. Der Jazzclub Unterfahrt widmet dieser Erscheinung in der Jazzgeschichte eine Konzertreihe: vier 'klassische' Jazz-Abende kreativen Spiels mit Musik von Bach bis zu der zeitgenössischer Komponisten.
Der hochgelobte in Paris geborene US-amerikanische Pianist Dan Tepfer gilt als hervorragender Interpret Bachs Goldberg Variationen. Die Jazzzeitung schreibt über Tepfer, er begeistere das Publikum, indem er die Formstrenge im Konzert immer wieder aufbreche und "… Bachs Noten mit pointierten Improvisationen anreichert, die den Zeitfluss ändern und sich harmonisch in andere Welten bewegen. Die Grenzen zwischen Original und Originellem sind sehr fließend." Weitere Informationen

So. 11.10. 10:00, 14:00, 15:00 Uhr

Tag der offenen Tür im Einstein Kultur

Neue Jazzschool München e.V. | Panama Ensemble: Franz-David Baumann (tp, euphonium, ltg), Philipp von Morgen (vc), Leopold Heller (p), Ruth Geiersberger (Erzählung, Performance, Stepptanz)

Heute öffnet das Einstein Kultur seine Türen und lädt ein, in den Gewölbekellern auf Entdeckungstour zu gehen. Es erwarten Sie vielfältige kulturelle Angebote aus den Sparten Musik, Theater, Wort, Bild und Tanz. Der Jazzclub Unterfahrt beteiligt sich mit einem bunten Musikprogramm zum Mitmachen für Kinder ab 4 Jahren.






10 Uhr
Jazz-Frühschoppen
Modern Jazz-Sextett der Neuen Jazzschool München

Spielfreude pur ist das Motto, wenn Schüler und Dozenten der Neuen Jazzschool München miteinander auf der Bühne stehen. Unter der Leitung des Trompeters und Komponisten Franz-David Baumann bringt ein Modern Jazz-Sextett aus dem offenen Bandworkshop-Programm des Pasinger Musikinstituts neu arrangierte Standards mit knackigen Bläsersätzen zum Klingen. In der Besetzung von Trompete, zwei Saxofonen, Piano, Bass und Schlagzeug bekommen Jazz-Klassiker wie 'Four' von Miles Davis oder 'Jordu' von Clifford Jordan einen frischen Anstrich.

14 Uhr
Music for Kids
"Das Bombardon"

Der kleine Konrad findet das Bombardon an einem verregneten Tag in einem Bach. Er bringt es nach Hause, putzt, schruppt, schmiert und ölt es und beginnt zum Leidwesen seiner Umgebung darauf zu blasen. In diesem Konzert wird das Bombardon vom Euphonium oder auch Baritonhorn dargestellt. Konrad ist begeistert von dem schönen tiefen Blasinstrument und übt fleißig. Aber den anderen um ihn herum gefällt das nicht so gut, weil es am Anfang nicht immer gleich gut klingt, wenn man ein Instrument lernt. Aber Konrad wird immer besser, weil er trotzdem weiter übt und zuletzt ist er in der ganzen Stadt berühmt.

15 Uhr
Music for Kids
"Das kleine Lumpenkasperle"

Das kleine Lumpenkasperle lebte mit einem kleinen Jungen, bei dem es ihm sehr gut ging. Doch eines Tages endeckt der Junge viel schönere Kasperle und wirft das Lumpenkasperle aus dem Fenster. Aber auf wundersame Weise geht die Geschichte dann doch noch gut aus. Mit Erzählerin Ruth Geiersberger und dem Lumpenkasperle lernen die Kinder den Refrain und dürfen mitsingen. Außerdem wird gezeigt, wie man mit Schuhen Musik machen kann. Komponiert wurde die Musik von Franz-David Baumann, die manchmal ein bisschen wie alter Jazz klingt, den man auch Ragtime nennt. Die Geschichte hat Michael Ende geschrieben, der u.a. Bücher 'Momo' und 'Lukas der Lokomotivführer' geschrieben hat.
Eintritt frei Weitere Informationen

So. 11.10. 21:00 Uhr

Jam Session mit Paul Brändle (g)

Der 22-jährige Gitarrist Paul Brändle ist Absolvent der Hochschule für Musik und Theater München und wird als ein vielversprechendes Nachwuchstalent der Münchner Jazz-Szene gehandelt. Sein 'working trio' mit Schlagzeuger Rick Hollander verbindet Einflüsse aus dem Jazz der 50er und 60er Jahre mit modernen Elementen. Paul ist außerdem gefragter Sideman und in den verschiedensten Projekten von Gitarrenduo bis Big Band aktiv. Mit Maximilian Hirning am Bass sowie Rick Hollander an den Drums freut er sich auf zahlreiche Einsteiger und ein interessiertes Jazzpublikum bei den Jamsessions im Oktober. Weitere Informationen

Mo. 12.10. 21 Uhr Big Band Night

Dusko Goykovich Big Band

Dusko Goykovich, Nemanja Jovanovic, Rich Laughlin, Florian Jechlinger, Mathias Engl (tp), Wolfgang Roth, Tom Reinbrecht (as), Claus Koch, Christoph Hörmann (ts), Michael Lutzeier (bs), Lukas Jochner, Butch Kellem, Peter Palmer, Auwi Geyer (tb), Walter Lang (p), Andy Kurz (b), Michael Keul (dr)

Zwei Tage vor seinem 84. Geburtstag am 14. Oktober gastiert Dusko Goykovich, einer der weltweit bekanntesten Jazztrompeter, in der Unterfahrt. Der seit 1968 in München lebende Musiker spielte mit zahllosen Legenden der Jazzgeschichte wie Miles Davis, Sonny Rollings, Chet Baker, Dizzy Gillespie, Stan Getz, Gary Burton, Dexter Gordon, Woody Herman oder Gerry Mulligan. Er tourte weltweit mit eigenen Bands, spielte zahlreiche CDs und Schallplatten unter eigenem Namen ein und schrieb unzählige Kompositionen und Arrangements, auch für Big Bands. Er war und ist als Solist u.a. in der Kenny Clarke/Francy Boland Big Band, bei Heinz von Hermann, Peter Herbolzheimer, The George Gruntz Concert Jazz Band, Joe Haider und Nicolas Simion und als Leiter eigener Gruppen tätig. Von 1987 an betreute er sieben Jahre lang das Landes-Jugendjazzorchester Bayern und unterrichtete an Jazzschulen in München und Bern. Weiterhin gründete er seine Munich Big Band als Talentschmiede und Treffpunkt einheimischer Musiker, mit der er nach wie vor regelmäßig in der Unterfahrt spielt. 2014 bekam er den ECHO Jazz für sein Lebenswerk, 2015 würdigte ihn die bayerische Landeshauptstadt mit dem Münchner Musikpreis für seine herausragende Gesamtleistung. Auf seinem aktuellen Album 'Latin Haze' (Enja), das anlässlich des 65. Jubiläums der Rundfunk Big Band Belgrad (RTS) aufgenommen wurde, wird einmal mehr sein Interesse und Talent für südamerikanische Musik deutlich. Heute Abend werden Arrangements aus diesem neuen Projekt zu hören sein. Weitere Informationen

Di. 13.10. 21 Uhr

Trio ELF

Walter Lang (p), Peter Cudek (b), Gerwin Eisenhauer (dr)

Kritiker in Europa und Japan feiern das inspirierte Zusammenspiel des Trios und verstehen es schon als "Teil einer neuen deutschen Jazz-Generation" (Hamburger Abendblatt). In diesem Jahr spielte das Trio ELF bereits in Monmouth/Oregon, auf dem Bachfest Leipzig, in Rio de Janeiro und Downtown Guadalajara/Mexiko. Um sich sammelt das Trio ein Publikum aus Jazzfreunden, Liebhabern elektronischer Musik, Punks, Narcos und Klassikfans. Bislang veröffentlichte Trio ELF vier Alben und eine Vinyl für Enja. Ihren Trio ELF-Sound verorten sie selbst irgendwo zwischen Jazz, Drum’n’Bass und Klängen von House über Punk bis Barock. Ihr neues Album nahmen sie im vergangenen August während eines wunderbaren schwedischen Sommers im Nilento Studio in Göteburg auf. Weitere Informationen

Mi. 14.10. 21 Uhr The Norway of Jazz No° 83 CD-Präsentation

Eivind Aarset - ‘I.E.’

Eivind Aarset (g), Audun Erlien (b), Erland Dahlen (dr), Wetle Holte (dr)

Mehr als irgendein anderes Instrument steht die elektrische Gitarre seit 1967 für die Auflösung der Grenzen zwischen Jazz und Rock. Unzählige Gitarristen haben seither individuelle Lösungen für die Verbindung beider Genres gefunden, doch nur wenige gehen so weit wie der Norweger Eivind Aarset. Ursprünglich kommt der Gitarrist nicht vom Jazz, sondern hörte bevorzugt Jimi Hendrix und begann seine Laufbahn mit Heavy Metal. Aarset verstärkte mit seinem unverwechselbaren Sound unter anderem Gruppen von Nils Petter Molvaer, Ketil Björnstad und Bugge Wesseltoft. Der Name seiner langjährigen Band 'Électronique Noire' verrät, dass Momente von Soundtrack und elektronischer Musik hinzukommen. Darüber hinaus hat Aarset keine Berührungsängste vor Ambient, Postrock, Drum’n’Bass, Noise Music und anderen Musikrichtungen. Sein neues Projekt 'I.E.' hat der Gitarrist einmal mehr mit seinem Quartett eingespielt, mit dem er nun auch auf Tour ist. Innerhalb dieser Band verwischt er nicht nur die Grenzen zwischen den Genres, sondern löst auch die Funktionen von Leader und Sidemen auf. Mit ihm spielen drei Musiker, die ihrerseits seit Jahren als gestaltende Grenzgänger von sich reden machen. Weitere Informationen

Do. 15.10. 21 Uhr

Andreas Willers' 7 of 8

Andreas Willers (g), Tom Arthurs (flh, tp), Frank Gratkowski (as), Matthias Schubert (ts), Jörg Huke (tb), Meinrad Kneer (b), Christian Marien (dr)

Die im Jahr 2000 erschienene CD 'The Ground Music' des international besetzten Andreas Willers Octet wurde seinerzeit vom Fachblatt Jazzthetik als "eines der besten 20 Alben, die je auf dem Münchner Jazzlabel Enja Records erschienen sind" eingeordnet. Dreizehn Jahre später hat Andreas Willers ein Septett aus hochkarätigen Berliner Musikern zusammengestellt, welches seither eine aktualisierte Version der damaligen Musik vermittelt. Damals wie heute stehen den dicht und anspruchsvoll geschriebenen Themen expressive solistische und kollektive Improvisationen gegenüber, in denen es jenseits von Genre-Denken neben Wucht und Abstraktion um reine Musikalität, um überschäumende Spielfreude und gelegentlich auch mal um (selbst-)ironische Distanz geht. Weitere Informationen

Fr. 16.10. 21 Uhr

Hellmüller Trio

Franz Hellmüller (g), Stefano Risso (b), Martin Perret (dr)

Nach seinen letzten, von Presse und Publikum begeistert aufgenommenen Trio-CDs 'Waiting for You' und 'Norsten' verfolgt Franz Hellmüller seine musikalische Vision mit 'Magnolia' konsequent weiter. Seinem Konzept der Improvisation, das jedem Mitmusiker viel Raum gibt, bleibt er dabei treu. Nur so kann der von ihm stets angestrebte 'flow' entstehen, für den sich Franz Hellmüller gerade live zunehmend einen Namen macht. Mit seinem Trio baut er raffinierte und fantasievolle Musikwelten auf. Sehnsüchtige Melodien, feine Nuancen, orchestrale Elemente und auch rockige Aspekte türmen sich in seinem Sound zu wahren Klanglandschaften auf. In der Presse wurde seine Musik in eine Linie gestellt mit Trios von Jimi Hendrix, Pat Metheny, Bill Frisell und John Abercrombie. Weitere Informationen

Sa. 17.10. 21 Uhr Jubiläumskonzert 10 Jahre

ACT - Young German Jazz Night

Natalia Mateo (voc), Tobias Christl (voc), Dani Ahmad (g), Roman Wasserfuhr (p), Julian Wasserfuhr (tr), Benjamin Garcia (b), Oliver Rehmann (dr)

10 Jahre Young German Jazz: Eine Erfolgsgeschichte feiert Jubiläum. Von Siggi Loch ins Leben gerufen ist die nationale Talentschmiede aus dem Hause ACT für die Entwicklung der deutschen Jazzlandschaft kaum mehr wegzudenken. Die Idee dahinter: Warum in der Ferne suchen, wenn das Gute so nah liegt. Bereits der erste Künstler war ein Volltreffer: Michael Wollny begann seine Karriere 2005 mit 'Call it [em]' und ist heute laut FAZ ein "vollkommener Klaviermeister" und "Europas Jazzmusiker des Jahres" (Academie du Jazz). Viele junge Wilde folgten ihm, ohne Scheuklappen und verstaubte Nostalgie. Mit dem gewissen Etwas und bemerkenswertem Talent machten sie sich auf, den Jazz neu zu entdecken: Auch Julian & Roman Wasserfuhr, Torsten Goods und Matthias Schriefl haben den Sprung an die Spitze des deutschen Jazz geschafft. Und mit Natalia Mateo, Tobias Christl und Jan Prax stehen weitere Gipfelstürmer in den Startlöchern. Für die hervorragende Nachwuchsförderung wurde Young German Jazz mit dem ECHO Jazz 2015 und dem WDR 3 Jazzpreis 2014 ausgezeichnet. Mit einem exklusiven Jubiläumskonzert feiert Young German Jazz in der Unterfahrt Geburtstag: Die etablierten Jazz-Brüder Julian und Roman Wasserfuhr, Künstler der ersten YGJ-Stunde, deren Musik laut Stern "eine enorme Anziehungskraft ausstrahlt", treffen auf die neuen Talente des Landes: Natalia Mateos Stimme "hat eine ganz eigene Geschichte zu erzählen" (Die Zeit). "Frisch, neu, unkonventionell" (Stern) ist ihre Musik, die "keine Sekunde langweilig" (SZ) ist. Der Sänger Tobias Christl ist laut Der Freitag "einer der außergewöhnlichsten Musiker des deutschen Jazz", dessen Musik keine Grenzen kennt, sondern von einer "alle Genres überschreitenden Musikvision" (SZ) beseelt ist. Wie all das zusammenklingt? Lassen Sie sich überraschen. Erstmals treffen diese Künstler in einem Konzert aufeinander. In wechselnden Konstellationen und neuartigen Arrangements geben sie Einblick in ihren persönlichen Musikkosmos und kreieren damit eine aktuelle und lebendige Visitenkarte des Young German Jazz. Weitere Informationen

So. 18.10. 21 Uhr

Jam Session mit Paul Brändle (g)

Der 22-jährige Gitarrist Paul Brändle ist Absolvent der Hochschule für Musik und Theater München und wird als ein vielversprechendes Nachwuchstalent der Münchner Jazz-Szene gehandelt. Sein "working trio“ mit Schlagzeuger Rick Hollander verbindet Einflüsse aus dem Jazz der 50er und 60er Jahre mit modernen Elementen. Paul ist außerdem gefragter Sideman und in den verschiedensten Projekten von Gitarrenduo bis Big Band aktiv. Mit Lorenz Heigenhuber am Bass sowie Rick Hollander an den Drums freut er sich auf zahlreiche Einsteiger und ein interessiertes Jazzpublikum bei den Jamsessions im Oktober. Weitere Informationen

Mo. 19.10. 21 Uhr

Alessandro De Santis Big Band feat. Gary Williams

Gary Williams (voc), Gabriel Keogh, Florian Brandl, Christian Eberhard, Fabian Bögelsack (tp), Werner Scholze, Jochen Proske, Alessandro De Santis, Wolfgang Opitz, Matt Noak (sax), Christian Landsiedel, Steve Crane, Markus Krämer, Thomas zur Lage (tb), Cedric Bonnet, Markus Wagner, John Brunton, Tommy Froschmaier (rhythm section)

Freunde des Count Basie Sounds kommen wieder auf ihre Kosten. Die Musiker um den römischen Bandleader Alessandro De Santis, der seit vielen Jahren die Münchner Jazzszene mit unterschiedlichen musikalischen Ideen und Projekten bereichert, widmen sich der Musik der 50er und 60er Jahre. Diesmal vollendet Sänger Gary Williams den nostalgischen Zauber mit seiner souveränen Bühnenpräsenz. Die Besetzung der Big Band ist international, die Musiker kommen aus Deutschland, Italien, England, Irland, Frankreich, Spanien und Gary Williams selbst aus den USA. Weitere Informationen

Di. 20.10. 21 Uhr CD-Präsentation

Carmen Souza & Theo Pascal - 'Epistola'

Carmen Souza (voc, g, p, key), Ruben Fox (sax), Theo Pascal (b), Shane Forbes (dr)

Carmen Souza wurde 1981 in Lissabon in einer christlichen kapverdischen Familie geboren. Sie wuchs zweisprachig mit Portugiesisch und Creole auf, das ihre Eltern zu Hause sprachen. Als Teenagerin sang sie professionell in einem lusophonen Gospelchor. Musiker wie Luis Morais, Ella Fitzgerald, Billie Holiday, Nina Simone, Joe Zawinul, Herbie Hancock, Keith Jarret, Bill Evans, Miles Davis und Horace Silver waren diejenigen, die sie in ihrer Entwicklung und ihrer Suche nach persönlichem Stil inspiriert haben. Theo Pascal, ihr Produzent und Mentor und einer der besten Bassisten Portugals, entdeckte ihr Talent und führte Carmen in den Jazz und andere zeitgenössische Sounds ein, die ihre musikalische Entwicklung nachhaltig prägten. Soeben ist ihr gemeinsames Album 'Epistola' (Galileo) erschienen, in dem sich Souza nicht nur als Vokalistin, sondern auch als virtuose Instrumentalistin am Klavier präsentiert. Mit einer raffinierten Mischung aus Jazz, Pop und kapverdischer Musiktradition appelliert das Album an die Offenheit der Menschen und den Abbau von Differenzen. Weitere Informationen

Mi. 21.10. 21 Uhr

Malia

Malia (voc), Julien Feltin (g)

Malia wuchs als Tochter einer malawischen Mutter und eines britischen Vaters in Malawi auf. Als Teenager zog sie nach London, begann dort in einem Jazz-Restaurant zu arbeiten und entdeckte ihre Liebe für die Musik und insbesondere den Gesang. Und sie lernte die Musik ihrer Vorbilder und Inspirationsquellen Billie Holiday, Sarah Vaughan, Ella Fitzgerald und Nina Simone kennen. Letzterer widmete sie ein ganzes Album 'Black Orchid', mit dem sie sich bei ihrer Mentorin für die menschliche Tiefe ihrer Songs und ihren kämpferischen Geist bedankt. Auch in ihrem aktuellen Album 'Convergence' (Boutique) wird diese Intensität spürbar, in dem sie auf sinnliche wie schmerzhafte Weise Hymnen voll tragischer Momente und dramatischer Erkenntnisse singt. Gemeinsam mit Gitarrist Julien Feltin spielt Malia heute Abend in der Unterfahrt Lieblingssongs aus ihren Alben. Weitere Informationen

Do. 22.10. 21 Uhr CD-Präsentation

Antonio Faraò Quartet - 'Boundaries'

Antonio Faraò (p), Mauro Negri (sax), Martin Gjakonovski (b), Guido May (dr)

"Antonio is not only a fine pianist but a great one." Mit diesen Worten zeigte sich Herbie Hancock voll des Lobes für seinen italienischen Kollegen Antonio Farào. Der Jazz-Pianist Farào dankt ihm diese Anerkennung gleich mit einer Hommage auf seinem neuen Album 'Boundaries' (Verve Italy/Universal), in dem er Eigenkompositionen mit erlesenen Jazz-Standards von Hancock bis Tony Williams kombiniert. Mit seinem aktuellen Projekt blickt er auch auf eine bereits 30-jährige Karriere zurück, die ihn mit Größen wie Joe Lovano, Miroslav Vitous, Jack DeJohnette, Chris Potter, Bob Berg, Jeff Tain Watts, Didier Lockwood, Billy Cobham, Christian McBride und Lee Konitz zusammenführte. Weitere Informationen

Fr. 23.10. 21 Uhr From Bach to Piazzolla

Mats-up - 'Same Pictures - New Exhibition'

Matthias Spillmann (tp), Bernhard Bamert (tb), Reto Suhner (as), Domenic Landolf (ts), Marc Méan (p), Raffaele Bossard (b), Dominic Egli (dr)

Klassische Musik inspiriert seit jeher Jazzkünstler in ihrem Schaffen. Faszinierend dabei sind die unterschiedlichen Herangehensweisen der Musiker und somit die verschiedenartigen Bearbeitungen, Umsetzungen und Interpretationen klassischer Werke. Der Jazzclub Unterfahrt widmet dieser Erscheinung in der Jazzgeschichte eine Konzertreihe: vier 'klassische' Jazz-Abende kreativen Spiels mit Musik von Bach bis zu der zeitgenössischer Komponisten.
Seit ihrer Gründung arbeitet die Band Mats-up konsequent an den Kompositionen des Züricher Trompeters Matthias Spillmann und hat so eine eigene Form des Zusammenspiels und einen unverkennbaren Gruppenklang geschaffen. Mit 'Same Pictures – New Exhibition' setzt sich die Gruppe zum ersten Mal mit fremdem Material auseinander: Die Suite, in der Spillmann den berühmten Zyklus 'Bilder einer Ausstellung' des russischen Komponisten Modest Mussorgsky verarbeitet, hat der Band in der internationalen Fachpresse einhelliges Lob eingebracht. Die gleichnamige CD wurde für den 'Preis der Deutschen Schallplattenkritik' nominiert. Spillmann gewinnt in seiner Bearbeitung der russischen Musikliteratur nicht nur eigene Facetten ab, er zeigt auch, dass man die 130 Jahre alte Musik mit allen modernen Jazzspielarten zu einem stimmigen Ganzen verschmelzen kann. Weitere Informationen

Sa. 24.10. 21 Uhr CD-Präsentation

Robert Landfermann Quintett - 'Night will Fall'

Christian Weidner (as), Sebastian Gille (ts), Elias Stemeseder (p), Robert Landfermann (b), Jim Black (dr)

Der Kölner Bassist Robert Landfermann ist bereits Preisträger des WDR- und SWR-Jazzpreises, des NRW-Förderpreises und des neuen deutschen Jazzpreises Mannheim. Sein Spiel ist auf über 50 Tonträger-Veröffentlichungen dokumentiert. Er arbeitete mit Jazzstars wie Joachim Kühn, John Scofield, Tomasz Stanko, Django Bates und Lee Konitz. Aber er agiert nicht nur als Solist und Sideman, sondern auch immer mehr als Initiator von aufregenden größeren Projekten, so auch bei seinem neuen Quintett. Mit dieser Formation schafft er einen musikalischen Diskurs, der genährt ist "vom Geist der Neuen Musik, von Folk-Aspekten und Freejazz-Radikalität oder auch atmosphärisch angelegter Klangästhetik. Und diese Truppe weiß dafür so sorgen, dass alles sinnlich bleibt - und dass es swingt. Dass hier Jazz aus der Gegenwart entspringt und dass er sich in seinen Randbereichen am aufregendsten zeigt. Und dass er wild wuchern muss." (Stefan Pieper) Die neue CD 'Night will Fall' (Pirouet Records) ist Landfermanns erstes Album als Bandleader auf dem Münchner Label. Die Zusammenarbeit reicht durch Projekte wie das Pablo Held Trio oder das Kathrin Pechlof Trio aber weit zurück und wurde bereits auf rund zehn CDs dokumentiert. Weitere Informationen

So. 25.10. 21 Uhr

Jam Session mit Paul Brändle (g)

Der 22-jährige Gitarrist Paul Brändle ist Absolvent der Hochschule für Musik und Theater München und wird als ein vielversprechendes Nachwuchstalent der Münchner Jazz-Szene gehandelt. Sein "working trio“ mit Schlagzeuger Rick Hollander verbindet Einflüsse aus dem Jazz der 50er und 60er Jahre mit modernen Elementen. Paul ist außerdem gefragter Sideman und in den verschiedensten Projekten von Gitarrenduo bis Big Band aktiv. Mit Jason Seizer am Saxofon, Sebastian Gieck am Bass sowie Rick Hollander an den Drums freut er sich auf zahlreiche Einsteiger und ein interessiertes Jazzpublikum bei den Jamsessions im Oktober. Weitere Informationen

Mo. 26.10. 21 Uhr

Uni Big Band München

Leitung: Prof. Joe Viera

Joe Viera war einer der ersten deutschen Jazzpädagogen in Deutschland. Seit 1957 unterrichtet er in Workshops und Seminaren. Seit 1960 ist er als Musiker, Arrangeur, Komponist und Autor tätig. Seit 20 Jahren existiert die Big Band, in der junge und erfahrene Musiker eine überzeugende Einheit bilden. Angetrieben von Schlagzeuger Günther Hauser werden verschiedene Stile gespielt - mit Arrangements von Bill Liston, Dave Wolpe, Michael Philip Mossman, David Berger, Les Sabina, Alan Baylock und Mike Tomaro. Als Gast steht der Trompeter Reinhard Greiner (u.a. Bayerisches Staatsschauspiel) mit auf der Bühne. Weitere Informationen

Di. 27.10. 21 Uhr CD-Präsentation

Jeff Denson Trio + Lee Konitz

Jeff Denson (b, voc), Lee Konitz (as, voc), Dan Zemelman (p), Alan Hall (dr)

Die Beziehung des 87-jährigen Starsaxofonisten Lee Konitz zu dem fast 50 Jahre jüngeren Bassisten Jeff Denson ist geprägt von zufälligen Begegnungen und gemeinsamem Improvisieren. Auch das Konzept des neuen Albums 'Jeff Denson Trio + Lee Konitz' (Ridgeway Records) entstand aus einer solchen Situation heraus: "Lee bat uns in seine Kölner Wohnung, um gemeinsam zu spielen", erzählt Bassist Jeff Denson. "Er hatte ein Klavier, aber weder Kontrabass noch Schlagzeug. Der Schlagzeuger und ich schleppten uns also mit den Instrumenten die Treppen hoch und als Lee die Tür öffnete, bat er uns herein mit der Aufforderung: 'Lasst uns etwas singen'. Wir begannen zu improvisieren, sangen ein paar Linien und antworteten uns darauf. Zum Schluss sagte Lee: 'Das klingt wie eine Band!'" Das 'Jeff Denson Trio + Lee Konitz' ist die erste Formation in der Reihe 'Jeff Denson Trios + 1 special guest', in der jedes Jahr ein anderer renommierter Musiker eingeladen werden soll, mit dem Trio zu spielen. Weitere Informationen

Mi. 28.10. 21 Uhr

Dombert's Urban Jazz

Andreas Dombert (g, comp), 'Dorsch' Peter Sandner (synth, effects), Samuel Dalferth (mix, effects), Johannes Enders (sax), Henning Sieverts (b), Matthias Meusel (dr)

Rasende Unisono-Passagen zwischen Gitarre und Saxofon, rätselhafte Stimmen und Klänge aus Laptop und Synthesizer, satte Grooves, aber auch ruhigere Momente voller Dichte und Komplexität. Mit ihrem Album '16/8' (Double Moon Records) gehen 'Dombert's Urban Jazz' weiter ihren ganz eigenen Weg. Dem Quintett gelingt die Verbindung von Modern-Jazz und Elektronik in geradezu exemplarischer Art und Weise. Andreas Dombert, geboren 1979, gehört zur Generation junger Jazzmusiker, die fundierte musikalische Kenntnisse mit technischer Perfektion über Genregrenzen hinweg verbinden. Ihren Ideenreichtum und ihre Erfahrung vereinen die fünf Musiker in 'Dombert's Urban Jazz'. Ihr Album '16/8' spiegelt das Flirren der Großstadt in den unterschiedlichsten Nuancen wider. Virtuos und auf der Höhe der Zeit kreieren sie ein "knisterndes, brodelndes Klanguniversum" und schaffen "hochinteressante Musik der Gegenwart" mit "überraschenden Farben, Rhythmen und brillanten Ideen". (NMZ) Weitere Informationen

Do. 29.10. 21 Uhr

Olivia Trummer Trio - ‘Fly Now’

Olivia Trummer (p, voc), Paul Kleber (b), Rainer Winch (dr)

Der gebürtigen Stuttgarterin Olivia Trummer gelingt es, sogar im lauten Trubel eines New Yorker Cafés mit einem einzigen Klavierakkord aufmerksame Stille einkehren zu lassen. Die Sängerin und Pianistin berührt die Menschen mit ihren Songs und ihren gelösten Improvisationen. Sie hinterlässt Spuren mit ihren Texten, in denen sie eine ganz persönliche Sicht auf Liebe, Leere und Loslassen freilegt und auf poetische Art zwischen Kopf und Herz vermittelt. Zusammen mit ihrem Trio mit Paul Kleber am Kontrabass und Rainer Winch am Schlagzeug stellt sie die Songs ihres Albums 'Fly Now' (Contemplate) vor. Diese sind inspiriert von Trummers ausgedehnten Reisen nach New York und zeichnen sich durch kompositorische Eleganz, Groove und eine philosophische Grundhaltung aus. Weitere Informationen

Fr. 30.10. 21 Uhr

Wolfgang Schmid, Thomas Langer, Daniel Messina - ‘The Beat goes on!’

Wolfgang Schmid (b), Thomas Langer (g), Daniel Messina (dr)

Es gibt Musik, Lieder und Texte, die begleiten einen durchs Leben. Zu ihnen entwickelt man eine besondere Beziehung. Sie gehören zu einem wie bestimmte Erinnerungen. Und ist man selbst Musiker, kann man sie weiterentwickeln. Genau das haben die bekannten Jazz-Rocker und Urgesteine Wolfgang Schmid, Thomas Langer und Daniel Messina getan: Sie haben ihre ganz persönlichen Lieblingssongs neu arrangiert und auf dem Album 'The Beat goes on!' (Emo Jazz) herausgebracht. Liebevoll und teils humoristisch jammen sich die drei durch Klassiker der Rock- und Popgeschichte. Dabei kommen die Songs und Instrumentals funkiger, jazziger und oft auch anspruchsvoller interpretiert rüber. Ihren Zauber haben sie dabei nicht verloren, vielmehr sogar neuen Glanz bekommen. Weitere Informationen

Sa. 31.10. 21 Uhr

Renaud García-Fons - 'Revoir Paris'

Renaud García-Fons (b), David Venitucci (acc), Stephan Caracci (vib, dr)

Der 'Paganini des Kontrabass', Renaud García-Fons, zählt zu den außergewöhnlichsten Musikern der Jazz- und Weltmusikszene. Als einer der virtuosesten Kontrabassisten der Gegenwart übertrifft der Franzose spanischer Herkunft "auf dem Fünfsaiter […] alles, was im Jazz bis dato 'con arco' auf dem Kontrabass möglich schien", lobte Martin Kunzler bereits in der 2002er Ausgabe des Jazz-Lexikons. Seine musikalische Suche ließ García-Fons immer mit neuen Klängen experimentieren: Von syrischer Musik über den Flamenco und andalusische Weltmusik nimmt er Strömungen der verschiedensten Richtungen in sich auf und kehrt dabei doch immer wieder zum Jazz zurück. 2009 wurde er mit dem Solo Performing Award der International Society of Bassists ausgezeichnet, 2010 erhielt er den deutschen ECHO Jazz in der Kategorie 'Bester Internationaler Instrumentalist'. Mit seinem Projekt 'Revoir Paris', das er heute auf der Bühne der Unterfahrt präsentiert, schafft er gemeinsam mit dem Akkordeonisten David Venitucci und Stephan Caracci an Vibrafon und Drums eine tiefempfundene Hommage an seine Heimatstadt. Weitere Informationen

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