Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Sep 2017 | Nov 2017

Programm Oktober 2017

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 01.10. 21 Uhr

Jam Session mit Sam Hylton (p)

Sam Hylton (p)

Der 25-jährige amerikanische Pianist Sam Hylton schloß 2016 sein Masterstudium bei Prof. Leonid Chizhik an der 'Hochschule für Musik und Theater München' ab. Seitdem ist er aktives Mitglied der Münchner Musikszene und spielt in verschiedenen Ensembles wie ‘Ark Noir’, ‘Moritz Stahl Quartet’ und im ‘Helltones Hardbop Septet’. Zuvor absolvierte er bereits ein Musikstudium in Seattle bei den Meistern Cuong Vu und Ted Poor. In Seattle führten ihn verschiedene Projekte mit Musikern wie Billy Hart, Ben Street, Bill Frisell, Craig Taborn und Dave Douglas zusammen. Sam Hylton freut sich bei der heutigen Session auf viele bekannte und auch neue Gesichter auf der Bühne und im Publikum. Weitere Informationen

Mo. 02.10. 21 Uhr Big Band Night

Wolfgang Roth - Harald Rüschenbaum - 12 Months - Reunion

Alexander v. Hagke, Evan Tate, Ferdinand Settele, Marcus Kesselbauer, Janine Schrader (saxes), Uli Käthner, Franz Schlehdorn, Marion Dimbath, Auwi Geyer (tbs), Nemanja Jovanovich, Florian Jechlinger, Philipp Staudt, Franz Weyerer (tps), Andrea Hermenau (p), Heinrich Wulff (git), Peter Cudek (b), Harald Rüschenbaum (dr), Wolfgang Roth (Ltg)

Im Jahr 2007 spielte das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra 1 x monatlich Montags in der Unterfahrt. Im Rahmen dieser Reihe entstand Wolfgang Roths Zyklus '12 Months'. Zunächst mit der selbstgestellten Hausaufgabe versehen, zu jedem Termin ein neues Stück mitzubringen, wurde der Zyklus bald auch inhaltlich programmatisch. Im Januar 2008 nahm die Big Band den Zyklus im Studio 1 des Bayerischen Rundfunks auf. Am heutigen Abend spielt die wiedervereinigte Band den Zyklus und einige andere Wolfgang Roth Hits in fast unveränderter Originalbesetzung. Weitere Informationen

Di. 03.10. 21 Uhr

Franco Ambrosetti Quintet

Franco Ambrosetti (flh), Gianluca Ambrosetti (sax), Dado Moroni (p), Riccardo Fioravanti (b), Stefano Bagnoli (dr)

Die Liebe zum Jazz hat Franco Ambrosetti von seinem Vater Flavio geerbt. Dieser zählte damals zu den Schlüsselfiguren des Bebop in Europa. Zusätzlich zu seiner Begeisterung für Jazz bekam Ambrosetti von seinem Vater auch das familieneigene Unternehmen vermacht, spezialisiert auf Flugzeug-Fahrwerke. In seiner Karriere als Industrieller feierte Ambrosetti von da an große Erfolge. Doch auch in musikalischer Hinsicht glänzte er: Er studierte Klavier und brachte sich selbst das Trompetenspiel bei. 1966 gewann er bei einem internationalen Jazz-Wettbewerb in Wien den ersten Preis vor Randy Brecker und Claudio Roditi, 1972 gründete er mit seinem Landsmann George Gruntz die Concert Jazz Band, die er in den achtziger Jahren aus Zeitgründen verließ: die Karriere als Leiter eigener Bands war in den Vordergrund gerückt. Miles Davis fand den Instrumentalkollegen einzigartig, vor allem aus einem Grund: "Er ist der einzige weiße Trompeter, der wie ein schwarzer klingt." Bei seinem Konzert in der Unterfahrt hat Franco Ambrosetti sein neues Album ‘Cheers!’ im Gepäck, das am 22. September 2017 erschien. Weitere Informationen

Mi. 04.10. 21 Uhr

Reijseger Fraanje Sylla

Ernst Reijseger (cello), Mola Sylla (voc,perc), Harmen Fraanje (p)

Die Musik des Trios ‘Reijseger Fraanje Sylla’ beschreibt man am besten als die perfekte Mischung aus Jazz, afrikanischen Songs und klassischer Musik. Cellist Ernst Reijseger, Pianist Harmen Fraanje und der senegalesische Sänger und Perkussionist Mola Sylla sind wie keine andere Band in der Lage, ihre eigene Sprache auf der Bühne zu kreieren; und obwohl sie vielleicht nicht auf Anhieb verstanden werden kann, so kann sie doch ganz klar gefühlt werden. Das Trio veröffentlichte bereits zwei Alben und ist verantwortlich für die Musik mehrerer Filme des berühmten deutschen Filmemachers Werner Herzog. Die charakteristisch anspruchsvolle und wunderschöne, melancholische Musik wird stark unterstützt von der exzellenten Stimme Syllas. Das überschwängliche, improvisierte Klavierspiel Fraanjes und die subtilen Melodien Reijsegers erzeugen ein elektrisches, manchmal spirituelles Ganzes, in dem nichts das ist, was es zu sein scheint. Weitere Informationen

Do. 05.10. 21 Uhr

Benjamin Schatz Trio feat. Nguyên Lê

Nguyên Lê (g), Benjamin Schatz (p), Hogyu Hwang (b), Diego Pinera (dr)

Die Mitglieder des Benjamin Schatz Trios kommen aus Europa, Asien und Südamerika und treten auf Bühnen rund um den Globus auf. Und sie verstehen es, das Publikum durch Spielfreude und Energie mitzureißen. Ihre unterschiedlichen musikalischen Hintergründe finden Ausdruck in einer gemeinsamen, sehr persönlichen Spielweise auf höchstem Niveau - melodischer Modern Jazz, der von ruhigen Balladen bis zu energiegeladenen Stücken reicht. Alle drei Musiker gewannen Preise bei renommierten Wettbewerben. Benjamin Schatz ist Preisträger der Kunststiftung Baden-Württemberg und Diego Pinera gewann den ECHO-Jazz 2017 in der Kategorie “Bester Instrumentalist National Drums/Percussion”. Hogyu Hwang, Absolvent des berühmten Monk Institute, stand u.a. mit Herbie Hancock, Jeff "Tain" Watts und Terri Lyne Carrington auf der Bühne. Bei ihrem aktuellen Projekt spielen sie wieder einmal mit einem Star der Jazzszene zusammen, dem Ausnahmegitarristen Nguyên Lê. Auch er verbindet in seiner Musik verschiedene Stile aus unterschiedlichen Kulturen und wird diesem Konzert durch sein einzigartiges Spiel eine ganz besondere Note verleihen. Weitere Informationen

Fr. 06.10. 21 Uhr

Bebop spoken here - Willi Johanns Quintett

Willi Johanns (voc), Carolyn Breuer (sax), Ulf Kleiner (p), Martin Gjakonovski (b), Hendrick Smock (dr)

Willi Johanns gilt als der erste deutsche große Bebop- & Scatsänger. In der Nachkriegszeit musste er sich seinen Weg für die bis dato unbekannte Spielart, in der ein Sänger neben den Gesangsthemen auch improvisiert in der jungen Münchner Jazzszene erst ebnen. Das tat er mit so großem Erfolg, dass er im Laufe seiner Karriere u.a. mit Albert Mangelsdorffs ‘German Allstars’, dem Kurt Edelhagen Orchester, Don Menza und gemeinsam mit Dusko Goykovich und der Band 'Bebop City' spielte und tourte. Stark beeinflusst vom Stil der amerikanischen Trompetengiganten Dizzy Gillespie oder Clark Terry folgte Johanns dem Ruf des Jazz in die ganze Welt, lebte lange Zeit in New York und teilte mit unzähligen Jazzgrößen die Bühne. Johanns wurde mehrfach als bester deutscher Jazzsänger ausgezeichnet. Letzten Herbst lernten Pianist Ulf Kleiner und Schlagzeuger Hendrik Smock Willi Johanns bei einem gemeinsamen Konzert in Mainz kennen und sich gegenseitig schätzen. Bei den dreien war direkt der Wunsch nach Wiederholung geboren. Mit Carolyn Breuer am Saxophon und Martin Gjakonovski am Bass komplettiert sich diese Besetzung der jungen Jazzgeneration um den legendären Willi Johanns. Weitere Informationen

Sa. 07.10. 21 Uhr

Band In The Bix

Libor Sima (ts), Bastian Stein (tp), Olaf Polziehn (p), Mini Schulz (b), Obi Jenne (dr)

Am heutigen Abend gibt es eine SCHWABEN-INVASION in der Unterfahrt! Die mit hochkarätigen Musikern besetzte ‘Band In The Bix’ ist seit Jahren so etwas wie die Hausband des renommierten Jazzclub BIX in Stuttgart. Die Köpfe der Band sind Saxophonist und Arrangeur Libor Sima, Bassist Mini Schulz und der Schlagzeuger Meinhard ‘Obi’ Jenne. Mit jeweils dazu geladenen Künstlern komplettieren sie sich immer wieder aufs Neue und präsentieren großartige Arrangements von berühmten Jazzklassikern oder von Musiklegenden. Das kreative Rhythmusduo Mini Schulz und Obi Jenne spielt seit Jahren mit den Besten ihres Faches: Helen Schneider, Katie Melua, Till Brönner und viele Weitere. Daneben ist Mini Schulz u. a. Professor an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart. Obi Jenne zählt darüber hinaus zu den Mitgliedern der ‘German Jazz Masters’. Libor Sima ist neben seinem Engagement bei ‘Band In The Bix’ zudem als Solo-Fagottist des SWR-Radio-Sinfonieorchesters tätig und komponiert außerdem für (Big) Bands und Orchester sowie Combos und Chöre. Begleitet werden die drei Musiker an diesem Abend von Trompeter Bastian Stein und Pianist Olaf Polziehn. Weitere Informationen

So. 08.10. 20:00 Uhr Volker Kurz - Jazzszenen

ArtSession

Vor fast 20 Jahren stellte Volker Kurz Aquarelle und Drucke unter dem Titel ‚Jazz im Bild‘ in der Unterfahrt, damals am Haidenauplatz, aus. Die positive Rückmeldung der Besucher und Musiker war sehr groß und brachte im Künstler einen regen Schaffensdrang hervor. Weitere Clubs u.a in Neuburg/Donau, Regensburg und München, aber auch das Goethe Institut boten ihm Ausstellungsmöglichkeiten, ebenso wie verschiedene Jazzfestivals, z.B. in Hessen und Burghausen. In seinen Darstellungen porträtiert Kurz nicht die bekannten Jazzgrößen, sondern entwirft vielmehr lebendige und ausdrucksstarke Club Szenen, in denen miteinander kommunizierende Musiker und Clubbesucher im Mittelpunkt stehen. Seine figurativen und erzählerischen Ölbilder sind oft mit Witz gewürzt und nehmen den Betrachter mit in eine farbenfrohe Klangwelt des Jazz. Nach der Präsentation unserer neuen Ausstellung findet im Anschluss wie gewohnt die Jam Session mit Sam Hylton statt. Weitere Informationen

Mo. 09.10. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München

Leitung: Prof. Joe Viera

Joe Viera war einer der ersten Jazzpädagogen Deutschlands. Seit 1957 unterrichtet er in Workshops und Seminaren. Seit 1960 ist er als Musiker, Arrangeur, Komponist und Autor tätig. Seine Big Band, in der junge und erfahrene Musiker eine überzeugende Einheit bilden, existiert seit nunmehr 20 Jahren. Angetrieben von Schlagzeuger Günther Hauser werden unterschiedlichste Stile präsentiert - mit Arrangements von Bill Liston, Dave Wolpe, Michael Philip Mossman, David Berger, Les Sabina, Alan Baylock und Mike Tomaro. Weitere Informationen

Di. 10.10. 21 Uhr

Aruán Ortiz Trio

Aruan Ortiz (p), Peter Hébert (b), Gerald Cleaver (dr)

Der in Kuba geborene und in Brooklyn ansässige Pianist, Bratschist und Komponist Aruán Ortiz schrieb bereits Musik für Jazz Ensembles, Orchester, Tanzkompanien, Kammermusikgruppen und Spielfilme. Er wird als Avatar kreativer und fortschrittlicher Improvisation bezeichnet, denn seine Arbeit verbindet Einflüsse zeitgenössischer klassischer Musik, kubanisch-haitianische Rhythmen und avantgarde Improvisation; durchweg strebt sie danach, stilistische musikalische Grenzen zu durchbrechen. "Seit einiger Zeit schreibe ich Melodien, die mit atonaler sowie serieller Musik kokettieren, entdecke dabei harmonische Bewegungen, die für manche Ohren vielleicht ungewohnt sind und füge etwas kubanischen Kubismus hinzu." sagt Ortiz über sein aktuelles Album ‘Hidden Voices’. Freuen darf man sich an diesem Abend auf "einen massiven und einzigartigen Sound [...]" (PopMatters) dieses besonderen Künstlers. Weitere Informationen

Mi. 11.10. 21 Uhr

L'Hijâz'Car

Grégory Dargent (oud), Jean-Louis Marchand (bcl), Nicolas Beck (tarhu), Vincent Posty (b), Etienne Gruel (perc)

Unter der Leitung von Grégory Dargent bringen die Musiker von L’Hijâz’Car ihre Vision von der Poesie der modernen östlichen Welt zusammen. Das französische Quintett vermischt klassische arabische, türkische und persische Musik mit Jazz. Die Musik wandert frei umher zwischen entfernten Weiten und Gefilden, die ganz nahe zu sein scheinen. Das Zusammenspiel der Band ist gestärkt durch 15 Jahre touren um die ganze Welt und ihre verschiedenen Lebenswege sind verbunden durch Freundschaft. Ihre ursprüngliche Instrumentation behielten sie über die Jahre hinweg bei: Oud, Tarhu, Bassklarinette, Kontrabass und Perkussion. Diese Kombination von Instrumenten ist unüblich, aber inspiriert. Der Kontrabass ist das einzig „traditionelle“ Jazzinstrument. Sein Spiel wird ergänzt von Oud und arabischer Perkussion, die zur Glaubwürdigkeit des östlichen Hintergrunds der Musik beitragen. Es sind die beiden weiteren Instrumente, die das Ensemble in musikalisches Neuland führen: die vielseitige Tarhu-Spießgeige besitzt einen Klang, der zwischen frenetischer Violine, gefühlvollem Cello und einer packenden Duduk-Oboe einzuordnen ist. Komplettiert wird der Sound der Band von der oft übersehenen Bassklarinette. Dabei verschmelzen rohe Energie, moderne Kompositionen und mediterrane Klänge zu etwas, was man so vorher noch nicht gehört hat… Weitere Informationen

Do. 12.10. 21 Uhr

Jeremy Pelt Quintet

Jeremy Pelt (tp), Victor Gould (p), Vicente Archer (b), Jonathan Barber (dr), Jacquelene Acevedo (perc)

Das neueste musikalische Projekt des angesehenen Trompeters und Komponisten Jeremy Pelt zeichnet sich durch eine aufregende Zusammensetzung junger Talente aus. Mit Victor Gould am Klavier, Vicente Archer am Bass, Jonathan Barber am Schlagzeug und Jacquelene Acevedo an der Percussion besitzt die Gruppe eine einzigartige Chemie, die mit der Performance von Jeremy Pelts originellen Kompositionen zum Leben erweckt wird. Als von Kritikern bejubelter und international anerkannter Musiker ist Pelt ein selbstsicherer Bandleader. Mit seinem charakteristischen und „stark fokussierten“ (NY Times) Sound regt er musikalische Konversationen an, die die Musik mit Seele und Ziel vorantreiben. Durchtränkt von den Rhythmen zweier Perkussionisten hat das Quintett eine unbestreitbare Energie, die das Publikum weltweit animiert und zugleich bezaubert. Weitere Informationen

Fr. 13.10. 21:15 Uhr BR Jazzclub Live

Christian Sands Trio

Christian Sands (p), Eric Wheeler (b), Jerome Jennings (dr)

Seit 4 Jahren findet der 'BR Jazzclub Live' nun statt. Die Kooperation mit dem BR-Klassik bringt die ganz besondere Atmosphäre einer Live-Sendung in den Jazzclub Unterfahrt. Das erste Set wird aufgezeichnet, das zweite Set überträgt der BR live in seiner 'Jazztime' von 23:05 bis 0:00 Uhr für alle Zuhörer zu Hause. Das Konzert beginnt daher auch etwas später ab ca. 21:15 Uhr. Der Steinway-Artist und fünfmalige Grammy-Nominierte Christian Sands ist eine aufstrebende Jazzgewalt. Schon in jungen Jahren besaß Christian einen unstillbaren Appetit für Musik. Mit vier Jahren wurde er zum Musikunterricht angemeldet und schrieb seine erste Komposition im Alter von fünf. Seit seinem zehnten Lebensjahr spielte er professionell und studierte an der Neighborhood Music School, am Educational Center for the Arts in New Haven, CT und an der Manhattan School of Music. Er möchte als Künstler ein sehr viel tieferes musikalisches Ziel erreichen: einen frischen, neuen Blick auf die gesamte Sprache des Jazz. „In meiner Musik geht es um das Gefühl des Jazz und darum, dieses am Leben zu erhalten.“, sagt Christian Sands. Mit seiner opulenten Klaviertechnik gelingt ihm dies hervorragend. Egal ob Stride, Swing, Bebop, Progressive, Fusion, Brazilian oder Afro-Cubanisch, Sands erschließt die Vergangenheit während er ungewöhnliche und stimulierende Ansätze für die Gegenwart und die Zukunft liefert. Er drückt sich durch ein extensives Vokabular von Mustern, Texturen und Strukturen aus, während er ein starkes Gefühl für Understatement, Sensibilität, Geschmack und Swing aufrecht erhält – von Beginn an sein Markenzeichen. Weitere Informationen

Sa. 14.10. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Ida Sand Trio

Ida Sand (voc,p), Dan Berglund (b), Sebastian Ågren (dr)

Aufgewachsen mit Kirchenmusik und klassischer Musik – die Mutter Kirchenorganistin und der Vater Opernsänger - verfiel Ida Sand bereits in ihrer Kindheit den Stimmen von Soulgrößen wie Stevie Wonder, Donny Hathaway und Aretha Franklin. Später entdeckt „Mr. Red Horn“ Nils Landgren ihr außergewöhnliches Talent: durchdrungen von Gospel und mit Blues und Soul durchtränkt ist Ida Sand die schwärzeste Stimme Skandinaviens. Auf ihrem aktuellen Album ‘Young at Heart’ singt sie Songs des weltberühmten Musikers Neil Young – eine Verbindung, die überrascht: auf der einen Seite die kanadische Folk-Rocker- und Singer-Songwriter-Legende, auf der anderen eine schwedische Jazzsängerin. Aber: beide sind sie anders, keine Prototypen ihres Genres, sondern Künstler, die ihren persönlichen Weg gehen. Beide sind sie markante Storyteller und Sand fällt mit ihrer Kombination von feuerroten Haaren und der erdig-markanten Soul-Stimme eindeutig aus dem Rahmen. Ihr spricht das amerikanische Jazz-, Soul- und Popmusik-Repertoire aus der Seele und sie verwandelt es „mit ihrer dunklen, samtig-kraftvollen Stimme in funkelnde Preziosen“ (Financial Times). Young-Klassiker wie ‘Harvest Moon’, ‘Helpless’, ‘Cinnamon Girl’ und ‘Hey Hey, My My’ ertönen in jazzig-souligen Interpretationen, die die Tiefe und Ausdruckskraft der Originale nicht vermissen lassen, aber ihnen eine entspannt-lässige Wendung geben. Weitere Informationen

So. 15.10. 21 Uhr

Jam Session mit Sam Hylton (p)

Sam Hylton (p)

Der 25-jährige amerikanische Pianist Sam Hylton schloß 2016 sein Masterstudium bei Prof. Leonid Chizhik an der 'Hochschule für Musik und Theater München' ab. Seitdem ist er aktives Mitglied der Münchner Musikszene und spielt in verschiedenen Ensembles wie ‘Ark Noir’, ‘Moritz Stahl Quartet’ und im ‘Helltones Hardbop Septet’. Zuvor absolvierte er bereits ein Musikstudium in Seattle bei den Meistern Cuong Vu und Ted Poor. In Seattle führten ihn verschiedene Projekte mit Musikern wie Billy Hart, Ben Street, Bill Frisell, Craig Taborn und Dave Douglas zusammen. Sam Hylton freut sich bei der heutigen Session auf viele bekannte und auch neue Gesichter auf der Bühne und im Publikum. Weitere Informationen

Mo. 16.10. 21 Uhr Big Band Night

Stefan Schultze Large Ensemble

Doppelkonzert mit dem Uni Jazz Orchester Regensburg

Unibigband Regensburg: Markus Land, Corinna Hartl, Benedikt Löhlein, Alexander Wutz (saxes) Christian Striegel, Andreas Putz, Peter Glas, Franz Attenkofer (tps); Felix Fromm, Thorsten Willecke, Christian Zeh, Max Pucher (tbs); Sebastian Wurzer (bari), Lorenz Kellhuber (p, comp), Christian Pitsch (g), Oliver Horeth (b), Nico Rödl (dr) Stefan Schultze - Large Ensemble: Florian Trübsbach, Kati Brien, Peter Ehwald, Sebastian Gille, Florian Leuschner (saxes); Felix Meyer, Florian Menzel, Bastian Stein, John-Dennis Renken (tps); Jürgen Neudert, Felix Fromm, Daniel Casimir Robert Hedemann (tbs); Martin Schulte (g), Jürgen Friedrich (p), Matthias Nowak (b), Daniel Schröteler (dr)

Wenn Stefan Schultze die Bühne betritt, dann ist nur die Ungewissheit ganz gewiss. Wenn er es zudem mit seinem Large Ensemble tut, dann gewährt er einen großformatigen Blick in fremde Welten, in der sich akustische Achterbahnfahrten, Wiegenlieder und beherzte Grooves die Hand reichen. „Seine Musik gehört zum Originellsten, was die internationale Big-Band-Szene zu bieten hat. Seine Kompositionen stecken voller überraschender Entwicklungen, origineller Ideen, interessanter Stilbrüche und nicht zuletzt voller ungewöhnlicher Klangfarben. Was Kontraste und Abwechslung angeht, ist Stefan Schultze (ohnehin) ein Meister.“ (Odilo Clausnitzer, Deutschlandfunk). Im ersten Set wird das Uni Jazz Orchester Regensburg unter der Leitung von Lorenz Kellhuber anknüpfend an einen Workshop und eine Bigbandbegegnung mit Stefan Schultze in Berlin und Regensburg zu hören sein. Das Uni Jazz Orchester ist seit langem fester Bestandteil der Kulturlandschaft der Universität Regensburg. Spätestens seit der Publikumspreis für die beste Band auf dem Jazzfestival 2013 in Ascona eingeheimst wurde, ist das UJO auch über die Region hinaus bekannt. Im zweiten Set wird das Stefan Schultze - Large Ensemble dann eigene Werke präsentieren. Weitere Informationen

Di. 17.10. 21 Uhr

John Law's Congregation

John Law (p,keys,glockenspiel,elec), James Mainwaring (sax, g, elec), Ashley John Long (b), Billy Weir (dr)

John Laws Musik betritt einen Pfad zwischen zeitgenössischem Jazz, Rock und seinem ursprünglichen klassischen Hintergrund. Sie setzt sich zusammen aus hoch melodischen Kompositionen und elektronischen Musikbausteinen. Dabei heraus kommt hochvisuelle Musik, bei der jedes Stück eine ganz eigene emotionale und klangfarbliche Identität besitzt. Die neue Zusammensetzung von John Laws Congregation vereint dabei drei hochbegabte junge Musiker. James Mainwaring, Mitglied des preisgekrönten Roller Trios (Mercury Prize Jazz-Gewinner und European Jazz Competition-Finalist), spielt Saxophon, Gitarre und fügt außerdem subtile elektronische Elemente hinzu. Ashley John Long ist derzeit einer der gefragtesten jungen Bassisten im vereinigten Königreich. Er besitzt tiefes musikalisches Wissen sowie eine großartige instrumentelle Virtuosität. Der brilliante junge Schlagzeuger Billy Weir kommt frisch von der Musikhochschule und gehört zu der neuen Sorte von Schlagzeugern, die sich in komplizierten metrischen Wechseln genauso zu Hause fühlen wie beim Spiel eines einfachen, fröhlichen Grooves. John Laws Congregation European Tour wird Musik ihres aktuellen Doppelalbums ‘The Skies in Which We Rust’ präsentieren sowie auch Arbeiten aus John Laws elektronischem Projekt ‘Boink!’ und gänzlich neue Kompositionen. Weitere Informationen

Mi. 18.10. 21 Uhr

Wolfgang Muthspiel Quintet

Wolfgang Muthspiel (g), Ralph Alessi (tp), Jon Cowherd (p), Scott Colley (b), Eric Harland (dr)

Nach seinem vielgepriesenen Quintett-Album ‘Rising Grace’, welches 2016 erschien, geht Wolfgang Muthspiel im Oktober 2017 erneut in dieser Formation auf Tour. Das Quintett um Muthspiel wird neue Musik interpretieren, aber auch Kompositionen aus ‘Rising Grace’ stehen dabei auf dem Programm. Seien es die runden Töne und erfinderischen Improvisationen von Trompeter Ralph Alessi, das subtile, aber starke Piano-Spiel von John Cowherd oder Eric Harlands vielfach Grammy nominiertes, groove-orientiertes, höchst feinfühliges Schlagzeugspiel, das perfekt mit Scott Colleys geschmackvollem und musikalischem Bassspiel ineinandergreift – diese Musiker sind eine tolle Ergänzung zu Wolfgang Muthspiels intelligentem und zugleich lyrischem Spiel und werden seine Musik mit leidenschaftlicher Energie und intuitivem, musikalischem Zusammenspiel erstrahlen lassen. Weitere Informationen

Do. 19.10. 21 Uhr

Slowfox

Hayden Chrisholm (sax), Philip Zoubek (p), Sebastian Gramss (b)

Von allen unkonventionellen Projekten, die der innovative Bassist und Komponist Sebastian Gramss initiiert hat, ist das Trio Slowfox das melodischste, jedoch ohne dabei in die Oberflächlichkeit abzurutschen. „Wir laden die Hörer ein, indem wir an Vertrautes anknüpfen“, beschreibt ECHO-Preisträger Sebastian Gramss den Ausgangspunkt, von dem aus das Trio eine kammermusikalische Ästhetik des Nachspürens entwickelt. Ihr aktuelles Album ‘Gentle Giants’ (erschienen am 30.04.2017) lebt von einer feinsinnigen Tiefe, in der es viel zu entdecken gibt: harmonische Raffinesse, elegante Klangideen und subtile Imaginationskraft. Bandleader Gramss, der auch als Produzent wirkte, nennt die Musik „Melodic Avantgarde“. Anders aber als jene umstürzlerische Avantgarde früherer Dekaden verändert Slowfox bestimmte, aber eben nicht alle gängigen Parameter. Der offene Ansatz des Trios bringt ausgefuchste Strukturen und Improvisationen zusammen, spricht gleichermaßen Intellekt und Herz an. Die Musik zeigt atmosphärische Zwischentöne und schlanke Klänge, die sich in transparenten Arrangements verzahnen. Weitere InformationenDo. 19.10. Tickets reservieren

Fr. 20.10. 21 Uhr

E. J. Strickland

Marcus Strickland (sax), Godwin Louis (as), Taber Gable (p), Josh Ginsburg (b), E. J. Strickland (dr)

Enoch Jamal “E. J.” Strickland ist ein weitgereister Weltklasse-Drummer, Komponist und Künstler, der in den vergangenen zehn Jahren an über sechzig Alben beteiligt war. Der in Miami beheimatete Musiker wuchs in einem kreativen Elternhaus auf: sein Vater war Perkussionist und sein Bruder spielte Saxophon. “In unserer Kindheit hörten wir im Haus alle Arten von Musik” sagt E. J. Ihm gelang bald der Eintritt in die New Yorker Jazz-Szene, wo er mit den größten Musikern zeitgenössischer Musik spielte: Herbie Hancock, Cassandra Wilson, Terence Blanchard, Wynton Marsalis und viele mehr. Unter dem Einfluss großer Schlagzeuger (darunter Elvin Jones, Philly Joe Jones, Roy Haynes und Jimmy Chobb) entwickelte er schnell seinen eigenen elektrisierenden und kreativen Stil. Vielfalt – in Bezug auf Einflüsse und Interessen – könnte das Schlüsselwort für E. J.’s musikalischen Ansatz lauten. Seine neueste Veröffentlichung ‘The Undying Spirit’ leuchtet förmlich... Ihr Erfolg kommt größtenteils von von E. J.’s Fähigkeit, als Bandleader das Beste aus seinen Musikern herauszuholen. Und ‘The Undying Spirit’ demonstriert: Eine Jazz-Platte mit Lead-Drummer verleiht den Hörern die einzigartige Möglichkeit, auf besondere Weise den Groove zu fühlen. Weitere InformationenFr. 20.10. Tickets reservieren

Sa. 21.10. 21 Uhr

James Blood Ulmer ODYSSEY

feat. Charles Burnham & Warren Benbow

James Blood Ulmer (g, voc), Charles Burnham (viol), Warren Benbow (dr)

James Blood Ulmer - als Gitarrist und Sänger eine Kultfigur der US Jazz- und Blues-Szene - entwickelt seit 1983 kontinuierlich sein Projekt ODYSSEY weiter, wodurch es mittlerweile eines der erfolgreichsten seiner Karriere darstellt. ODYSSEY präsentiert ein breites Spektrum der unterschiedlichen musikalischen Richtungen, die sein revolutionärer Gründer in mehr als einem halben Jahrhundert verfolgt hat. Es ist eine spontane Kombination von Free Jazz, Country-Blues, Rock, Funk und Soul. In Ulmers Händen wird dieses Kaleidoskop der Stile in eine universelle Sprache verwandelt, geschaffen aus den verschiedenen Dialekten der Musik. „Es scheint mir, als würde ich überall dasselbe Publikum treffen“ stellt der Gitarrist fest. „Ich bin kein kommerzieller Künstler aber ich bekomme den Eindruck, dass jeder meine Musik kennt“. Ulmer hat die Geschichte von ODYSSEY seit mehr als zwei Jahrzehnten gemeinsam mit dem Geiger Charles Burnham und dem Schlagzeuger Warren Benbow entwickelt. Die vier Alben dieses Trios sind Klassiker geworden. Auf dieser Tour wird James Blood Ulmer nun seine aktuelle musikalische Sicht dieses Materials präsentieren. Weitere InformationenSa. 21.10. Tickets reservieren

So. 22.10. 21 Uhr

Jam Session mit Sam Hylton (p)

Sam Hylton (p)

Der 25-jährige amerikanische Pianist Sam Hylton schloß 2016 sein Masterstudium bei Prof. Leonid Chizhik an der 'Hochschule für Musik und Theater München' ab. Seitdem ist er aktives Mitglied der Münchner Musikszene und spielt in verschiedenen Ensembles wie ‘Ark Noir’, ‘Moritz Stahl Quartet’ und im ‘Helltones Hardbop Septet’. Zuvor absolvierte er bereits ein Musikstudium in Seattle bei den Meistern Cuong Vu und Ted Poor. In Seattle führten ihn verschiedene Projekte mit Musikern wie Billy Hart, Ben Street, Bill Frisell, Craig Taborn und Dave Douglas zusammen. Sam Hylton freut sich bei der heutigen Session auf viele bekannte und auch neue Gesichter auf der Bühne und im Publikum. Weitere InformationenSo. 22.10. Tickets reservieren

Mo. 23.10. 21 Uhr

Jazzrausch Bigband

BMW Welt Young Artist Jazz Award

Nachdem die JRBB im August überaus erfolgreich eine Sommerwoche in der Unterfahrt gestaltete, kehrt sie nun auf unsere Bühne zurück. Das heutige Konzert ist Teil des Preises für den Gewinn des BMW Welt Young Artist Jazz Award durch JRBB-Gründer Roman Sladek. Bei jährlich über 70 Konzerten sprengt die Resident Bigband des weltberühmten Technoclubs Harry Klein ausdauernd die Erwartungen von Publikum und Presse. Bereits im vierten Jahr ihres Bestehens führt sie ihr mutiger Spielplan in Spielstätten wie das Lincoln Center in NYC, die Philharmonie in München, das Chiemsee Summer Festival, das Südtirol Jazzfestival oder das FM4 Frequency Festival. Mit der von DJ Leonhard Kuhn komponierten Musik befeuert die JRBB die klaren Strukturen und fetten Sounds elektronischer Clubmusik mit der kreativen Tiefe des Jazz — immer tanzbar, immer überraschend. Einmal mehr dürfen wir uns auf uns auf einen abgefahrenen Abend mit der Jazzrausch Bigband freuen, die nicht nur die Grenzen des Jazz aufsprengt, sondern ebenso sehr die Kellermauern der Unterfahrt zum wackeln bringen wird! Weitere InformationenMo. 23.10. Tickets reservieren

Di. 24.10. 21 Uhr ECM Artists in Concert

Craig Taborn Quartet

Daylight Ghosts

Chris Speed (sax), Craig Taborn (p), Chris Lightcap (b), David King (dr)

Komponist und Pianist Craig Taborn wurde in Golden Valley, Minnesota, geboren. Während seines Studiums an der University of Michigan hatte Craig das Glück, in der berühmten Jazz Community von Detroit zu spielen. Er performte mit Koryphäen wie Marcus Belgrave, Harold McKinney, Francisco Mora und Kenny Cox. 2004 wurde er bei Musica Jazz in Italien zum Best New Jazz Talent gewählt und von der Kritikerumfrage des Downbeat Magazins bereits zweimal prämiert. Das Magazin bezeichnete ihn auch als "einen der Visionäre zeitgenössischer Musik". Sein Schwerpunkt liegt auf dem Avantgarde-Jazz, immer wieder macht er aber auch experimentierfreudige Ausflüge in die Dark-Ambient- und Techno-Szene Detroits. Gemeinsam steht er heute auf der Bühne mit drei anderen Musikautoren: Schlagzeuger David King (Mitbegründer von The Bad Plus und Happy Apple), reed man Chris Speed aus New York sowie dem Bassisten Chris Lightcap. Weitere InformationenDi. 24.10. Tickets reservieren

Mi. 25.10. 21 Uhr

Shayna Steele

Shayna Steele (voc), Al Street (g), Vitek Kristan (p), Nic D´Amato (b), Ross Pederson (dr)

„In einer Performance setzte die in Kalifornien geborene und in New York ansässige Sängerin genug elektrische Spannung frei, um das gesamte Londonder West End zu erleuchten.“ – so die LONDON JAZZ NEWS über einen Auftritt der Sängerin Shayna Steele. Sie war Backgroundsängerin von Rihanna und Bette Midler, sang einige der großen Broadway-Musicals und war Gastsängerin von Moby für einige seiner großen Hits. Zu verdanken hat sie diese Vielseitigkeit ihrer ungemein wandelbaren Stimme, die auch bei ihren energetischen Konzerten begeistert - für alle Soul- & Funkfans ein Muss! Connaisseurs aus aller Herren Länder loben Shaynas Können, ihr Engagement sowie ihre Dynamik beim Perfektionieren ihres Gesangs und der erstklassigen Darbietung. Weitere InformationenMi. 25.10. Tickets reservieren

Do. 26.10. 21 Uhr

Nicholas Payton Afro Caribbean Mixtape

Nicholas Payton (tp), Eric Wheeler (b), Joe Dyson (dr)

Wie ein Meisterkoch, der über ein sicheres Gefühl für Portionierung, über Geschmack und poetisches Gespür verfügt, vermischt Nicholas Payton eine große Anzahl an verwandten musikalischen Lebensmittelgruppen – Bebop, Swing, das Great American Songbook, New Orleans Second-Line, Mardi Gras Indian, Instumental Soul, Rhythm-and-Blues, Urban und Hip-Hop zählen zu den Grundzutaten. Abgeschmeckt wird mit verschiedenen afro-stämmigen Dialekten Zentralamerikas und der Karibik. Heraus kommt dabei ein konzentrierter Sound, der ganz und gar die charakteristische Payton'sche Geschmacksrichtung repräsentiert. Auf seinem ‘Afro-Carribbean Mix’ erhebt Payton Anspruch auf eine globale Vielzahl an Beats und Melodien, um seiner lebenslangen Überzeugung zu dienen, dass Musik ein Prozess ist, bei welchem der Ausübende Noten und Töne so zusammenmischt, dass dabei Identitäten abgebildet und Geschichten erzählt werden. Weitere InformationenDo. 26.10. Tickets reservieren

Fr. 27.10. 21 Uhr 75th Birthday Concert

Hermann Breuer Trio plus Evan Tate

‘I am old fashioned’

Hermann Breuer (p), Evan Tate (sax), Carolyn Breuer (sax), Matyas Hofecker (b), Xaver Hellmeier (dr)

"You are crazy" sagte Jimmy Woode damals zu Hermann Breuer, als dieser sich dazu entschloss, mit dem Klavier aufzuhören und nur noch Posaune zu spielen. 35 Jahre später ist er seiner Sehnsucht nach dem abgelegten Instrument gefolgt und zum Klavierspiel zurückgekehrt. Mit seinem eigenen Trio begleitete er bereits Solisten wie Chet Baker, Bobby Jones oder Peanut Holland. Zwischen 1965 und 1972 spielte er darüber hinaus als Keyboarder vier- bis fünfmal in der Woche mit Soulbands und bestritt so seinen Lebensunterhalt. Hermann Breuer freut sich darauf, zu seinem 75. Geburtstag an diesem Abend Stücke aus seiner eigenen Feder zu spielen sowie auch Musik seiner Tochter Carolyn Breuer. Diese wird ihn bei seinem Konzert zudem als Gastsolistin unterstützen. Weitere InformationenFr. 27.10. Tickets reservieren

Sa. 28.10. 21 Uhr

Donny McCaslin Group

Donny McCaslin (sax), Tim Lefebvre (b), Jason Lindner (keys), Zach Danziger (dr)

Der dreimalig GRAMMY-Nominierte Donny McCaslin ist führender Saxofonist, Komponist und musikalischer Pionier seiner Generation. Aufgewachsen in Santa Cruz, Kalifornien, studierte McCaslin am Berklee College of Music und trat dort dem Quintett des populären NEA Jazz Master Gary Burton bei. Nicht nur sein Bekanntheitsgrad steigerte sich durch die Zusammenarbeit mit David Bowie für dessen letztes Album ‘Black Star’ immens. Die Verbindung zu Bowie inspirierte McCaslin darüber hinaus zu seinem neuesten Album. „David Bowie war ein visionärer Künstler, dessen Großzügigkeit, kreativer Geist und Furchtlosigkeit mich für den Rest meines Lebens begleiten werden.“, so Donny McCaslin. ‘Beyond Now’ ist das Ergebnis aus dem Einfluss Bowies und ist dem im Januar 2016 verstorbenen Ausnahmekünstler gewidmet. Darin verarbeitet „David Bowies last Band“ ihre Trauer sowie auch die Auswirkungen der Arbeit mit der Musiklegende auf ihr künstlerisches Schaffen. Weitere InformationenSa. 28.10. Tickets reservieren

So. 29.10. 21 Uhr

Jam Session mit Sam Hylton (p)

Sam Hylton (p)

Der 25-jährige amerikanische Pianist Sam Hylton schloß 2016 sein Masterstudium bei Prof. Leonid Chizhik an der 'Hochschule für Musik und Theater München' ab. Seitdem ist er aktives Mitglied der Münchner Musikszene und spielt in verschiedenen Ensembles wie ‘Ark Noir’, ‘Moritz Stahl Quartet’ und im ‘Helltones Hardbop Septet’. Zuvor absolvierte er bereits ein Musikstudium in Seattle bei den Meistern Cuong Vu und Ted Poor. In Seattle führten ihn verschiedene Projekte mit Musikern wie Billy Hart, Ben Street, Bill Frisell, Craig Taborn und Dave Douglas zusammen. Sam Hylton freut sich bei der heutigen Session auf viele bekannte und auch neue Gesichter auf der Bühne und im Publikum. Weitere InformationenSo. 29.10. Tickets reservieren

Mo. 30.10. 21 Uhr Big Band Night

Earforce Big Band

Ulrich Wangenheim, Max Tiller, Ferdinand Settele, Chris Haller, Gregor Bürger (saxes), Florian Jechlinger, Gabriel Keogh, Reinhard Greiner, Mathias Engl (tp), Roman Sladek, Thorben Schütt, Jakob Grimm (tb), Jan Zehrfeld (g), Jan Eschke (keys), Heiko Jung (eb), Julian Fau (dr)

Die Münchner Funk/Fusion-Großformation „Earforce“ spielt Musik im Stil der verschiedenen Groove-, Soul- und Funkjazz-Strömungen der letzten drei Dekaden, angelehnt an Bands wie Incognito, Steps Ahead, Snarky Puppy oder Dirty Loops. Dazu gemengt wird ein gehöriges Pfund an Einflüssen aus den Bereichen Brasil- und Latin-Jazz. In diesem Spannungsfeld sind die Kompositionen und Arrangements von Bandleader Gregor Bürger anzusiedeln, die von Earforce mit großer Leidenschaft und Energie präsentiert werden, immer wieder durchsetzt von mitreißenden Solopassagen der einzelnen Musiker. Weitere InformationenMo. 30.10. Tickets reservieren

Di. 31.10. 21 Uhr

Platypus Trio

Michael Schiefel (voc), Jörg Brinkmann (cello), Miklós Lukács (cimbalom)

Das Schnabeltier (lat.: Platypus) ist ein faszinierender Sonderfall der Biologie. Die Zoologen mussten eigens eine taxonomische Untergruppe für das Tier einrichten, das sowohl Eigenschaften von Säugern, Vögeln und Reptilien in sich vereint. Faszinierender Sonderfall ist auch diese Musik: Nicht nur, dass sich die Stimme des Sängers Michael Schiefel zwischen einer hellen Frauenstimme und rauchigen Farbgebungen wie von Frank Sinatra oder Dean Martin bewegt. Auch das Cimbalom, gespielt von Miklós Lukács ist eine Besonderheit. Man könnte es als das Schnabeltier unter den Instrumenten bezeichnen, denn "es ist ein bisschen wie Klavier, aber man spielt es mit zwei Schlegeln, das macht es viel perkussiver.", so Michael Schiefel. Zu erleben gibt es an diesem Abend ein buchstäblich unerhörtes Klanguniversum: Michael Schiefels Stimme, Jörg Brinkmanns Cello und nicht zuletzt das Cimbalom von Miklós Lukács umkreisen einander auf unvorhergesehenen Orbitalbahnen. Weitere InformationenDi. 31.10. Tickets reservieren

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