Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Okt 2002

Programm November 2002

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 01.11. 21 Uhr

Walter Lang / Jason Seizer Duo

Walter Lang (p), Jason Seizer (sax).

Saxophonist Jason Seizer und Pianist Walter Lang kennen sich seit vielen Jahren und haben sich im Zusammenspiel in verschiedenen Formationen schätzen gelernt. In der Form des musikalischen Zwiegesprächs schaffen die beiden Musiker eine Plattform, die geprägt ist von Spontaneität, kreativer Freiheit und dem Respekt voreinander. Mit Ihrem Programm "MOSTLY BALLADS" setzen Seizer und Lang ihr musikalisches Konzept konsequent um, lassen sich ganz bewusst ein auf die hohe, leicht zerbrechliche Kunst des "Ballad- playing" Hier wird jeder einzelne Ton wichtig, Pausen sind Zeiträume, in denen sich die Musik entwickeln kann. Musik zum Zuhören. Weitere Informationen

Sa. 02.11. 21 Uhr Jazz Highlights

Dewey Redman Quartet

Dewey Redman (sx), Rita Marcotulli (p), John Menegon (b), John Betsch (dr)

Eine "Legend of Jazz" - soviel ist sicher. Dewey Redman, ehemals Mitglied des Ornette Coleman Quartet (mit dem er bereits die Shulbank drückte) und Charlie Haden's Liberation Orchestra ist weltberühmt als prägender Tenorsaxophonist der Avantgarde und gefühlvoller "straight-ahead" Jazzballadenspieler. Er ist einer der großen Tenorspieler unserer Zeit mit einem unverwechselbaren Ton und großer musikalischer Souveränität. Pharao Sanders, Don Cherry und Keith Jarrett waren seine Wegbegleiter. Das Downbeat-Magazin nannte ihn "Our Greatest Living Saxophonist". Jazz-Highlights - eine Konzertreihe mit freundlicher Unterstützung durch die Kulturstiftung der Stadtsparkasse München. (Karten im Vorverkauf auf der Website http://www.unterfahrt.de und in der Unterfahrt). Weitere Informationen

So. 03.11. 21 Uhr 19.30 Ausstellungseröffnung in der Unterfahrt

Jazzmusiker Portraits

- elektronische Improvisationen von Bernd Boeck - Live Zeichnungen von Horst Müller Dauer der Ausstellung 3.11. - 15.12. In ihrer Begeisterung für Jazz und im gemeinsamen Anliegen, das Geschehen auf der Bühne während der Jazz Konzerte festzuhalten, haben sich Bernd Boeck und Horst Müller zusammengefunden, um gemeinsam ihre neuen Werke zu präsentieren. Bernd Boeck bearbeitet spielerisch mit Hilfe der elektronischen Technik seine im Computer eingescannten Dias. Es entstehen eigene bewegte Bilder in den verschiedensten Variationen - oft als spontane Improvisationen - mit denen der Fotograf dem "Geist des Jazz" sehr nahe kommt. Bis zur Erkenntlichkeit nahe kommt Horst Müller den Jazz Musikern zeichnerisch. Bei den neu entstanden Werken in der Unterfahrt werden durch nachträglichen Farbauftrag Stimmung und Geschehen auf der Bühne untermalt und betont und stellen somit eine lebendige Dokumentation der Jazzkonzerte dar. Weitere Informationen

So. 03.11. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Stefan Schmid (piano).

Der Münchener Pianist Stefan Schmid bewegt sich seit mehreren Jahren in der Szene, sei es als Leader des "Stefan Schmid Trios" oder als Sideman größerer Besetzungen (Summit Jazz Orchestra, Harald Rüschenbaum Big Band). Die Presse lobt seine "eindringliche, aber unaufdringliche Virtuosität" (Süddeutsche Zeitung). Weitere Informationen

Mo. 04.11. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards feat. Gil Kaupp

20 Jahre lang hat Gil Kaupp die Münchener Jazz-Szene in unschätzbarem Maße bereichert, jetzt wittert er Heimatluft. Bevor er sich aber nach Las Vegas macht, gibt er es sich noch einmal richtig - als featured soloist bei der Band mit der Echse. Eine der letzten Gelegenheiten, diesen Ausnahmetrompeter und liebenswerten Kollegen zu bewundern, seinen herrlichen, unverwechselbaren Sound und seine geschmackvollen und energiegeladenen Solos zu hören. Das Programm deckt das gesamte Jazz - Spektrum ab, von Gershwin bis Bobby Shew, von Swing bis Funk. Es gibt also wirklich keinen Grund, heute abend zuhause zu bleiben! Weitere Informationen

Di. 05.11. 21 Uhr & Mi. 06.11.

Australian Nights

Von der australischen Jazzszene ist hierzulande wenig bekannt. Wie auch? Zu weit und teuer ist die Reise. Die Entfernung hat aber auch ihr Gutes: Es gibt eine Art entspannte Neugier auf den Jazz von Downunder. An die Jazztraditionen gehen Musiker der kreativen australischen Szene – auch aufgrund anderer ethnischer Konstellationen - erfrischend und unbelastet heran. Vor allem in Sydney gibt es eine kleine aber sehr vitale Szene aus der sich 2 Formationen auf den langen Weg von Downunder in die Unterfahrt gemacht haben. This project is assisted by the Australia Council, the Australian Government's arts funding and advisory body, through its Audience Development Division. Weitere Informationen

Di. 05.11. 21 Uhr Jazz from Down Under

Sandy Evans Trio

Sandy Evans (tenor, soprano sax), Brendan Clarke (bass), Toby Hall (drums).

In der zeitgenössischen australischen Jazzszene kommt man an der Saxofonistin und Komponistin Sandy Evans nicht vorbei. Große Erfolge hatte Sie mit der international bekannt gewordenen Band 'Clarion Fracture Zone' und war in diesem Ensemble auch in der Unterfahrt zu hören. Sie ist Mitglied des Ensembles 'Ten Part Invention' und 'The Catholics'. In der Vergangenheit gab es Auftritte mit Han Bennink, Odean Pope, Horace Tapscott, Andrew Hill und Mark Helias. Ihre ausgedehnten Tourneen in Australien, Europa, Kanada und Asien brachten sie zu vielen der bedeutenden Jazzfestivals und Clubs, u.a. zu WOMAD, zum Brecon Festival, zum Edinburgh Festival, zur Knitting Factory in New York sowie zum Huddersfield Contemporary Music Festival. Sie war in Rundfunksendungen des WDR, des BBC und der Australian Broadcasting Corporation zu hören. Vor kurzem vollendete sie 'Testimony', ein 90-minütiges Musiktheaterstück über das Leben und die Musik von Charlie Parker, welches unter der Leitung Paul Grabowskys zusammen mit dem Australian Art Orchestra als Teil des Sydney Festivals 2002 in der Oper von Sydney aufgeführt wurde. Weitere Informationen

Mi. 06.11. 21 Uhr Australien Night

The World According To James

James Greening (trombone, pocket trumpet, didgeridoo), Andrew Robson (alto saxophone), Steve Elphick (bass), Toby Hall (drums).

"Die Welt gemäß James" ist der nur unzureichende Übersetzungsversuch dieses einprägsamen Bandnamens, hinter dem sich niemand anders als James Greening verbirgt, einer der führenden Posaunisten des Kontinents mit dem Känguruh. Der international gefeierte Solist gründete 1992 diese Band, um das ganze Potetial an Witz, Kreativität und Überschwenglichkeit seiner Musik, das man ihm als Soloposaunist nachsagte, in einem Ensemble zu realisieren: "The World According to James", eine Band ohne harmoniegebundenes Instrument, in der James auch seinen Mitmusikern eben den melodischen Raum gibt, den er in anderen Bands selbst gern beansprucht. "Sein Posaunenspiel glänzte stets von Spannkraft in Phrasierung und Tonbildung, in extrem hohen, wie in extrem tiefen Lagen, und von Skurrilität seiner Lines", schreibt der Journalist John Shand über ihn. Weitere Informationen

Do. 07.11. 21 Uhr

Sabina Hank Trio

Sabina Hank (voc, p, comp), Alex Meik, (b), Stephan Eppinger (dr)

Die Salzburger Sängerin und Pianistin Sabina Hank verleiht mit ihrer Stimme dem Jazz ihre ganz persönliche Farbe. Ruhig und intensiv, doch nie matt. Strahlend und kraftvoll, aber niemals grell. Eine Farbe, die man so nicht kannte, und nun nicht mehr missen will. Aber auch als Komponistin und Arrangeurin ist Sabina Hank eine ebenso unverwechselbare wie ungewöhnliche Tonmalerin: Ein unerwarteter 5/4-Takt, der Fredericks Loewes "On The Street Where You Live" eine eigene Farbe verleiht, Victor Youngs "Beautiful Love", das dunkel und elegant schimmert, oder wenn sie in Originals wie "Silent Tears" oder "More Than A Friend" mit markanten Strichen ihre persönliche, musikalische Welt zeichnet - eine Welt, die ganz dem Jazz gehört, dem Jazz in seiner besten Form - offen für Neues, doch nie die Tradition verleugnend. Was ist das Wesentliche? Das Wissen um das "Great American Songbook", und um all die Nuancen, die es denen bietet, die ihre eigene Farbpalette zur Hand haben. Sabina Hank gehört dazu. Und die aktuelle CD "Blue Moments" ist ihr schillernder, farbenprächtiger Beweis. Weitere Informationen

Fr. 08.11. 21 Uhr special concert

Fernando Tarrés & Arida Conta Group

Fernando Tarres (git), Ernesto Jodos (piano), Rodrigo Domínguez (sax & clarinet), Jerónimo Carmona (bass), Sergio Verdinelli (drums).

Der argentinische Gitarrist und Komponist Fernando Tarres wurde bereits Ende der 90er Jahre sowohl von seinen Musikerkollegen als auch von den Medien regelrecht gefeiert. Seine außergewöhnliche musikalische Sprache wurzelt in Rhythmus und Melodie der Musik Argentiniens. Tango, Jazz und Klassik verschmelzen zu einer modernen, überaus kreativen Musik. Tarres hat in der Vergangenheit mit Musikern wie Tito Puente, Tom Harrell, Paquito D’Rivera oder David Sanborn gespielt und erhielt u.a. Kompositionsaufträge der Panama Symphony und der Yale Philharmonic. Heute präsentiert Tarrés die ganz aktuelle CD seiner langjährig bestehenden Arida Conta Group. Die Kritik über Tarrés: "...bursts of creative sounds" (Jazz Times); "Tarrés is a marvelous composer" (Hermeto Pascoal); "With musicians like him, the new stream is in great hands" (Cuadernos de Jazz, Spain). Weitere Informationen

Sa. 09.11. 21 Uhr Highlight

TUBA TUBA !

Dave Bargeron (tb), Michel Godard (tb), Joe Barbato (acc), Kenwood Dennard (dr)

Ein aussergewöhnliches Quartett! Bei Aufnahmen zu Rabih Abou-Khalil's CD "The Cactus Of Knowledge" trafen sich die beiden international höchst erfolgreichen Tubisten Michel Godard und Dave Bargeron (Blood, Sweat & Tears) zum ersten Mal und verstanden sich sofort - musikalisch wie persönlich. Beide blicken auf eine bewegte musikalische Vergangenheit zurück und sind durch viele musikalische Stile gegangen. TUBA TUBA! präsentiert ein farbenfrohes Repertoire aus Jazz-, Funk- und Folk-Songs, das zum Teil Unerhörtes auf diesem Instrument zum klingen bringt - hypervituos, mitreissend, tanzbar. Hat man vielleicht schon jemals "Donna Lee" auf zwei Tubas gehört? Weitere Informationen

So. 10.11. 21 Uhr

Jam Session

Mo. 11.11. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum 'Special Edition'

Heute versucht Harald Rüschenbaum wieder die erfahrensten und etabliertesten Musiker der Jazz Szene um sich zu versammeln. Gemeinsam werden bekannte Standards interpretiert, aber es bleibt auch Raum für Kompositionen und Arrangements, die von Scott Whitfield, Karsten Gorzel, Christian Elsässer und Joe Haider beigesteuert wurden. Weitere Informationen

Di. 12.11. 21 Uhr Jazzrock - Fusion - Highlight

Adam Holzman 'Brave New World'

Adam Holzman (keys), Aaron Heick (sax), Allen Burrougs (git), Freddy Cash (bass), Alex Elena (drums).

Adam Holzman spielte seit 1985 über viele Jahre mit Miles Davis. Nach seiner Mitwirkung auf Miles' Meilenstein 'TUTU' wurde er zum musikalischen Direktor der Miles Davis Band. Kleinere Besetzungen folgten: zwei Jahre Duo mit Michel Petrucciani und eine Welttournee mit Chaka Khan. Mit seiner eigenen Band 'Brave New World' zeigt er seit vielen Jahren, was er am besten kann: groovigen, knallharten Funky-Jazz. Es geht ab - mit schier unglaublicher Energie, brachialen Grooves, knackigen Bässen, aber auch mit gefühlvollen Pianosounds. Damit dieses Konzept aufgeht, hat Holzman eine wahre 'Killer Band' zusammengestellt: Aaron Heick am Saxophon spielte für Chaka Khan, Paul Simon und viele andere; Bassist Freddy Cash war u.a. mit Jean-Paul Bourelly und Arrested Development zu hören. Außerdem mit dabei: Gitarrist Allen Burroughs und Alex Elena am Schlagzeug, ein vitaler Drummer, der schon als 14 jähriger von Billy Cobham unterrichtet wurde - schon klar, was sich hier anbahnt: Power Jazz, der auch manchen Rockmusikbeigesterten in die Unterfahrt locken sollte! Weitere Informationen

Mi. 13.11. 21 Uhr BR-Mitschnitt - ENJA NIGHT

Antonio Faraò Trio

Antonio Faraò (piano), Martin Gjackonosky (bass), Dejan Terzic (drums).

Von Gary Burton ist die Aussage überliefert, Jazz sei eine Musik, in der Virtuosität eine große Rolle spiele. Der Pianist Antonio Faraò, Laureat des Mailänder Giuseppe-Verdi-Konservatoriums, ist mit seiner stupenden Technik ein Musiker, der diesen Aspekt des Jazz bestens bedient. Fest verwurzelt in der klassischen Moderne hat er eine Vorliebe für die kraftvollen Klänge eines McCoy Tyner und die vitale Geläufigkeit seiner Nachfolger. Jazz-Kritiker Thomas Fitterling schreibt über ihn: "Antonio Faraò ist außer Frage ein großartiger Musiker, und wie er vital mit dem Erbe der klassisch modernen virtuosen Klaviertradition umgeht, hebt ihn aus der Masse der allseits präsenten und abgefeierten jungen Klavierlöwen heraus. Und wer schwindelerregende und mitunter auch deftig zupackende allbeherrschende Pianistik mag, der findet hier einen kleinen Schatz." Weitere Informationen

Do. 14.11. 21 Uhr

Harald Rüschenbaum Quintet feat. Roman Schwaller (sax) und Axel Schlosser (tp)

Roman Schwaller (sax), Axel Schlosser (tp), Andreas Kurz (bass), Claus Raible (piano), Harald Rüschenbaum (drums).

Mit dem Quintett präsentiert Harald Rüschenbaum seine "Band within the Band". Als Leiter des eigenen Jazz Orchestras befreit sich der ideenreiche Schlagzeuger in seiner agilen Kleinbesetzung von den "Zwängen" einer Big-Band. Energiegeladen pulsiert das fantastische Trio mit Claus Raible am Klavier, Andreas Kurz am Baß und Harald Rüschenbaum am Schlagzeug und fordert explosives Spiel vom Schweizer Saxofonisten Roman Schwaller, der zu den profiliertesten Musikern der europäischen Jazzszene zählt und von Axel Schlosser, einem der etabliertesten Nachwuchs Trompetern Deutschlands. Musikalische Meisterschaft an den Instrumenten, gepaart mit Intuition und Kreativität lassen neben Eigenkompositionen die Bop Epochen im modernen "Straight Ahead Jazz" wieder aufleben. Bekannte Standards werden mit neuem Leben erfüllt, Balladen in eigenen Geschichten interpretiert, die mit jungem frischen Geist sprühende Phantasie offenbaren. Weitere Informationen

Fr. 15.11. 21 Uhr Stargastspiel

Chico Freeman y Guataca

Chico Freeman (ts, voc), Hilton Ruiz (piano), Larry Ross (e-bass), Pibo Marquez (percussion), Demarius C. Hicks (drums).

Freeman – wer diesen Namen hört, sollte lieber genauer nachfragen. Frage 1: Welcher Freeman? Vater von Freeman war ein bekannter Mainstream-Tenorist, Onkel George und Buz reüssierten an Gitarre und Schlagzeug. Frage 2: Was spielt er gerade? Chico Freeman profiliert sich seit den 70er Jahren als wichtigster Tenorsaxophonist und Multistilist, der ein Spektrum beherrscht von Coleman Hawkins bis zur äußersten Avantgarde (Martin Kunzler). Als Filmkomponist oder Sideman von Popbands wie den "Eurythmics". Guataca heißt die Antwort auf beide Fragen. Nach Jahren der Zusammenarbeit mit Musikern der Afro-Latin-Jazzszene (etwa der kubanischen Big Band von Irakere) entwickelte Chico Freeman seine Latin-Formation. Er habe die Kluft zwischen Kuba und den USA nie verstehen können, meint Freeman. Der Bandname selbst beschreibt, wie das gehen kann: Guataca ist eigentlich die scharfe, erdzerklüftende Klinge einer Gartenhacke. Durch die unbändige Musikalität der Kubaner sei daraus ein eigenständiges helltönendes Percussionsinstrument entstanden. Mit der innovativen Kraft von Hilton Ruiz, Larry Ross und den ebenso afro-kubanischen wie funkigen Rhythmen von Demarius C. Hicks und Pibo Marquez (Carlos Santana) hat sich Chico Freeman selbst den Kochtopf ausgesucht, um darin ein seelenvolles Chili zu kochen, das Tränen in die Augen treibt und Feuer in die Füße. Pflicht-Termin! Weitere Informationen

Sa. 16.11. 21 Uhr Rising Star

Jean Michel Pilc Trio

Jean Michel Pilc (p), Francois Moutin (b), Ari Hoenig (dr)

1960 wurde er in Paris geboren und fing mit 10 Jahren an, Klavier zu spielen. Jean Michel Pilc erspielte sich zügig einen Namen in der Europäischen Jazz-Szene - als Sideman von Martial Solal, Michel Portal, Daniel Humair, J-F. Jenny-Clarke, Aldo Romano und Andre Ceccarelli, aber auch von amerikanischen Meistern wie Roy Haynes und Ex-Jazz-Messenger Jean Toussaint. Bekannt als "Exciting Performer" bereiste er über 40 Länder und produzierte über ein Dutzend CDs. Sein ständiger musikalischer Forschungsdrang brachte ihn 1995 nach New York, wo er seine Kollegen Moutin und Hoenig kennenlernte. Er organisierte mit diesem Trio zahlreiche Konzerte im Big Apple, unternahm Tourneen durch die USA und Europa. Seine Sideman-Liste erweiterte sich inzwischen um Big-Names wie Michael Brecker, John Abercrombie, Harry Belafonte (als musikalischer Leiter und Pianist), David Liebman und Richard Bona. Michel Pilc ist heute einer der bekanntesten Pianisten des modernen Jazz. Weitere Informationen

So. 17.11. 21 Uhr

Jam Session

Leitung Stefan Schmid.

Siehe 3.11. 2002. Weitere Informationen

Mo. 18.11. 21 Uhr Big Band Night

Rainer Tempel Big Band

Frank Lauber / Andreas Francke (as), Mark Wyand / Jochen Feucht (ts), Jurek Zimmermann (bsx), Christian Bishop Ehringer / Axel Schlosser / Tobias Weidinger / Thomas Siffling (tp), Rainer Sell / Gerhard Gschlößl / Uli Röser (tb), Eberhard Budziat (bass-tb), Frank Möbus (git), Markus Bodenseh (b), Frank Eberle (piano), Thomas Hammer (perc), Holger Nell (drums), Rainer Tempel (conductor,composer,arranger).

Rainer Tempel hat früh angefangen: 1996, noch während seines Studiums, gründete er aus Begeisterung für diese Art von Klangkörper eine Big Band. Dies ermöglichte ihm, dem ruhelosen Komponisten und Arrangeur, eigene Werke auszuprobieren und aufführen zu können. Und so spielt das, mit zahlreichen bereits renommierten Jazzmusikern der jungen Generation hervorragend besetzte Orchester fast ausschließlich Tempels Eigenkompositionen und Arrangements. In diesen spiegelt sich sowohl Tempels klassischer Background und uch die Auseinandersetzung mit der traditionellen Bigband wieder, genauso aber seine Liebe zu Rock- und Popmusik und Latin Grooves. Übliche Schemata wie Thema-Solo-Tutti bleiben bei dieser Musik meist auf der Strecke. Die Kompositionen passen meist nicht in ein solches Korsett, sondern können dann statt dessen schon mal drei Anfänge haben, das Schlussthema unterschlagen oder auch mal ohne Rhythmusgruppe, also 'a-capella nur für Bläser' daherkommen. Dass dieses Konzept nicht falsch sein kann, beweisen zahlreiche Kompositionsaufträge, mehrere gelungene CDs und Tempels regelmäßige Engagements auch in anderen Bigbands, wie zum Beispiel der des NDR. Nach einem Blick auf die Liste der aktuellen Tourbesetzung bleibt dem Bigband-Freund nur eines: Ein dickes Kreuz im Kalender. Weitere Informationen

Di. 19.11. 21 Uhr Blues Night

Al Jones Blues Band

Al Jones (gt, voc), David Hollstein (gt), Peter Schmid (b), Oskar Pöhnl (dr), Thilo Kreitmeier (sx), Johann Fliegauf (harm), Markus Hummel (org)

Erdiger Blues, der unter die Haut geht! Bluesmusiker werden, wie guter Whiskey, mit zunehmendem Alter bekanntlich immer besser. Schon in den sechziger Jahren hatten Al Jones und Oskar Pöhnl ihre erste gemeinsame Bluesband. Die damals eingeschlagene Richtung verfolgen sie bis heute. "Wir haben unseren Stil nie geändert, wir sind darin nur besser geworden", sagt Jones. „Einige Stücke muss man 20 Jahre spielen, bis man sie richtig spielt". Eine lebenslange Meditation über 12 Takte. Die Al Jones Blues Band hat bereits alle wichtigen Festivals bereichert, u. a. das North-Sea-Jazz-Festival Den Haag, Bilzen, Lanaken und auf dem Blues-Festival in Zagreb bei dem Al Jones mit B.B. King zusammentraf. Weitere Informationen

Mi. 20.11. 21 Uhr

Lasse Lindgren's Hip Bop Constellation

Lasse Lindgren (tp), Ove Ingmarsson (sax), Daniel Nolgard (p, keys), Johan Öijen (git), Yasuhito Mori (bass), Erik Qvick (perc) und David Sundby (drums).

Mit diesem Septett aus Stockholm präsentiert uns Jazztrompeter Lasse Lindgren, der nicht nur in seiner Heimat zu den führenden seines Instruments gehört, die modernste seiner Constellations: Die HipBop Constellation. Mit kräftigem Beat, einem percussiven Netz, das die Rhythmusgruppe gekonnt auslegt und auf dem sich der Trompeter mit seinen Kompositionen zusammen mit dem perfekten Frontline-Partner Ove Ingmarsson am Saxophon spielerisch bewegen, schafft das Ensemble eine Musik, die den Groove der Metropolen ebenso vermittelt wie die berühmte nordische Gelassenheit. Stürmische drangvolle Musik, mit unerwarteten rhythmischen Variationen und immer dem richtigen Maß an solistischen Ausflügen. Man spürt, dass diese Formation gar keine andere Musik machen dürfte, so homogen wirkt sie. Skandinavischer Jazz auf höchstem Niveau: HipBop eben. Weitere Informationen

Do. 21.11. 21 Uhr bis So. 24.11.

European Jazz made in: Switzerland

Mit der im Mai begonnen Reihe "European Jazz made in: ..." wollen wir den aktuellen, zeitgenössischen Jazz Europas präsentieren. Der europäische Jazz stand lange im Schatten seines amerikanischen Vaters, ist aber längst in die Eigenständigkeit entlassen und überzeugt mit eigener Identität, Expression und Vielfalt. Und so vielfältig die Kulturen Europas sind, so vielfältig ist auch die Musik und der Jazz dieser Länder. Diemal begeben wir uns mit "European Jazz made in: ... " in die Schweiz. Mit 4 hochinterssanten Formationen aus dem eidgenössischen Alpenstaat präsentieren wir einen kleinen Einblick in die dortige Jazz-Szene. Wir danken unseren Sponsoren, die uns dieses kleine Festival ermöglicht haben. Mit freundlicher Unterstützung durch die Kulturstiftung Pro Helvetia. Weitere Informationen

Do. 21.11. 21 Uhr

Peter Schärli Special Sextet feat. Glenn Ferris (tb)

Glenn Ferris (tb), Tom Varner (frh), Peter Schärli (tp), Hans Feigenwinter (p), Thomas Dürst (b), Béatrice Graf (dr).

"Das Kammerensemble hört sich an wie ein veritables Orchester; solche Steigerungswunder sind wir allenfalls von Charles Mingus oder den Kleinformationen von George Russel gewohnt." So urteilt die Presse über dieses außergewöhnliche Sextett des Trompeters und Flügelhornisten Peter Schärli. Schärli weiß perfekt für die Bläser zu arrangieren. Lyrische, manchmal melancholische Melodien über einem angenehm pulsierenden Klangteppich der Rhythmusgruppe, von Offenheit geprägte solistische Exkurse der hervorragenden Solisten machen dieses Ensemble zu einem der spannendsten in Europa. Weitere Informationen

Fr. 22.11. 21 Uhr Jazz de Geneve

Vinz Vonlanthen - Christophe Berthet - Duo

Christoph Berthet (ss, cb), Vinz Vonlanthen (gt)

Duo-Musik ist bekanntlich eine so delikate wie fragile Kunst, die sich in dem Zeitrum entfaltet, wo die Partner sich jenseits der Noten wiederfinden. Diese Behauptung trifft voll und ganz auf den Gitarristen Vinz Vonlanthen und den Saxophonisten Christophe Berthet zu, zwei Musiker aus Genf, die ihr Talent vereint haben, um daraus eine Musik zu destillieren, wie man sie noch nicht gehört hat. Die mit ihrer ersten Duo-Scheibe verfolgte Absicht ist klar: die Töne allein agieren zu lassen und der Musik wieder all ihre Möglichkeiten der Metamorphose zu geben. Dialog, Konfrontation und Komplementarität: die Instrumente inkarnieren an Wunder grenzend diese Möglichkeit, die Töne mit der Gewalt von Naturelementen herauszulassen, die Musik zwischen Himmel und Erde in der Schwebe zu lassen, sie mit einem verschärften Gespür fürs (Zu-/Hin-)Hören mit der Zartheit einer sanften Brise oder der Wucht eines Sturms abzuliefern, die gespannten Fäden mit der Beharrlichkeit eine Spinne zu verweben. Der Weg, den Berthet und Vonlanthen beschreiten, mündet nicht in der Wiedereinführung von Klischees - wie es zuweilen der Fall ist, wenn die free music zum Dogma erhoben wird - sondern zur Überlagerung und Verflechtung von Melodien, die die ganze Frische einer hingeworfenen Skizze bewahrt. Die Entscheidung, ohne Rhythmik und "ohne Netz" zu improvisieren, ist natürlich eine riskante Wette. Man wird es den beiden Musikern danken, dass sie diese Wette mit ebenso viel Freude am Spielen wie künstlerischer Freiheit angenommen haben. Sie bieten uns ein Abenteuer aus Klängen, und ihnen gelingt die tour de force, von einem abstrakten Ansatz auszugehen und bei einer gegenständlichen Musik anzukommen - ein "Schmetterlings-Effekt" voller Elegie und doch von einer Schlichtheit, die das Merkmal von ausgereiften, bis zu Ende gedachten Werken ist. Weitere Informationen

Sa. 23.11. 21 Uhr European Jazz made in: Switzerland

Stephan Kurmann Strings

Andy Scherrer (saxes), Claudio Pontiggia (fr-horn), Stephan Kurmann (bass), Julio Barreto (drums,perc), Willy Kotoun (percussion) and the Allstar String Quartet: Alejandro Rutkauskas (violin), Adam Taubitz (violin), Matthijs Bunschoten (viola), Daniel Pezzotti (cello).

Die Rhythmusgruppe mit Komponist und Bandleader Stephan Kurmann am Bass, dem kubanische Schlagzeuger Julio Barreto und Percussionist Willy Kotoun bilden die unwiderstehlich swingende, pulsierende Basis von "Stephan Kurmann Strings". Zwischen diesen und den 'Strings' vermitteln melodisch der herausragende Saxophonist Andy Scherrer und der french-hornist Claudio Pontiggia. Mit den Streichern geht Kurmann um wie mit der Instrumentalbesetzung einer Big Band, sozusagen ganz nach Art des erfinderischen Gil Evans, und behandelt sie wie gleichberechtigte Partner der Solisten und der Rhythmusgruppe. Und dem wird das 'All Star String Quartet' mehr als gerecht. Das Ergebnis ist eine Musik mit Drive, mit Anklängen an afro-kubanische Traditionen, groovendes, wohl arrangiertes Ensemblespiel, bei dem aber auch improvisierte Passagen nicht zu kurz kommen - ein eigenständiges, konsequent umgesetztes musikalisches Klangkonzept. Gefördert von: Schweizer Kulturstiftung PRO HELVETIA und STANLEY THOMAS JOHNSON STIFTUNG. Weitere Informationen

So. 24.11. 21 Uhr European Jazz made in: Switzerland

By-Spiel Project

Joël Musy (saxophones, sousaphone), Andreas Fulgosi (guitar, guitar synthesizer), Philippe Bollenrucher (drums, percussion), Pascal Schaer (trombone, didgeridoo, shell, alphorn, electronics).

Das By-Spiel Project entzieht sich den gängigen Schubladen und setzt akustische und elektronische Instrumente, ebenso traditionelle wie auch artfremde, originell ein. Inspiriert von Popmusik-Motiven und mit Wurzeln, die von Australien und Finnland bis Afrika und in den Balkan reichen, ist dieses Projekt das Ergebnis eines Verlangens, den Durst nach Kommunikation in einer universellen Sprache zu stillen. Das uralte Magische mit dem künstlerischen Neuen zu verbinden, fesselnde und mitreissende Klangbilder – das ist improvisierte Musik mit Einflüssen zu Pink Floyd oder dem Art Ensemble of Chicago, wie man sie von europäischen Bands sonst kaum vernimmt. Von groovenden Riffs bis hin zu arabischen Klängen: dieses Projekt der Schweizer Tüftler ist eine Bereicherung der Jazz-Szene. Weitere Informationen

Mo. 25.11. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Di. 26.11. 21 Uhr

Universal Language

Valery Ponomarev (USA,tp), Don Braden (USA,ts), Berhard Pichl (D,p), Martin Zenker (D,b), Jonathan Blake (USA,dr).

Die Formation Universal Language um den New Yorker Trompeter gastiert im Rahmen ihrer diesjährigen Europatournee auch wieder in der Unterfahrt. Valery wurde besonders durch seine Zusammenarbeit mit Art Blakeys Jazzmessengers bekannt. Mit dabei der ebenfalls aus New York stammende Saxophonist Don Braden, der in Europa bekannt wurde durch die Bands von Tom Harrell, Tony Williams und anderen. Bernhard Pichl, am Piano, Martin Zenker am Bass und Jonathan Blake am Schlagzeug bilden die wunderbare Rhythmusgruppe einer Band die eine Sprache spricht: Universal Language. Weitere Informationen

Mi. 27.11. 21 Uhr CD-Präsentation

Quadro Nuevo

Mulo Francel (sax,clarinet), Robert Wolf (git), D.D. Lowka (bass), Andreas Hinterseher (accordion).

Die Leidenschaften von Quadro Nuevo gelten seit jeher dem Tango, der Valse Musette, dem Flamenco und der liebevollen Aufarbeitung ausgewählter Filmmusik. Auf ihrer neuen CD 'Canzone della Strada', die heute präsentiert wird, nähern Sie sich auf Ihre Weise dem alten italienischen Tango und der lyrischen Canzone an. Musik eines fast schon verklungenen Italiens, welche einst von so bezaubernden, wenn auch lange vergessenen Sängern wie Carlo Buti, Nilla Pizzi und Claudio Villa dargeboten wurde. Die Inspiration sich mit dieser Musik zu beschäftigen, holte sich Quadro Nuevo auf ausgedehnten musikalischen Reisen durch Italien, wo sie nicht nur auf Konzerten, sondern auch in den Gassen und Plätzen der mediterranen Städte als fahrende Straßenmusiker spielten. Genau die richtige Musik um in tristen Novembertagen an den Süden und Sommer erinnert zu werden. Weitere Informationen

Do. 28.11. 21 Uhr

Quadro Nuevo

siehe 27.11. Weitere Informationen

Fr. 29.11. 21 Uhr

Milan Svoboda Quartet

Michal Gera (tp,flh), Milan Svoboda (p,keys), Martin Lehký (b), Ivan Audes (drums).

Milan Svoboda gehört zu den gefragtesten und bekanntesten Musikern der osteuropäischen Szene. Durch seine Arbeit am Berklee College in Boston und unzählige Theater- und Filmproduktionen erlangte er internationales Ansehen. Stilistisch ist seine Musik im Modern Mainstream angesiedelt und verknüpft Jazz mit Elementen der zeitgenössischen ernsten Musik, des Rock und der Folklore. Sein Quartet ist eine langjährig zusammengeschweisste Formation, mit der Milan Svoboda die ganze Welt bereist hat. Weitere Informationen

Sa. 30.11. 21 Uhr Minor Music presents

Andy Bey

Andy Bey (piano,vocals).

Der New Yorker Sänger und Pianist gehört zu den gefeiertsten Wiederentdeckungen der letzten Jahre. Im Chet-Baker Film "Let's get Lost" ist er mit seiner ersten Band Andy & The Bey Sisters im swingenden Paris der 50er Jahre zu sehen und diese kurze Sequenz vermittelt, warum sowohl MusikerInnen wie Aretha Franklin, Bud Powell als auch Stars wie Marlon Brando und Marlene Dietrich zu seinen Fans gehörten. Bey spielte mit den allergrößten im Jazz wie Charles Mingus, Sonny Rollins, Horace Silver und vielen anderen. Nach über 20 jähriger Pause hat sich Andy Bey seit 1996 wieder als Solist auf die Bühnen begeben. Der wirkliche Durchbruch gelang ihm erst durch seine jüngst erschienene CD "Tuesdays in Chinatown" - die Kritiker von New York Times bis Boston Globe bündelten poetische Vergleiche und ihr Schwärmen führte dazu dass der heute 63jährige mit dem warmen, dunklen Bariton heute auf den großen Festivals und in den bedeutenden Clubs regelmäßig zu hören ist. Weitere Informationen

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