Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Okt 2006

Programm November 2006

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mi. 01.11. 21 Uhr tango highlight

Forastero

Eva Stahler (sax, p), Simon Ackermann (bass), Christoph Schaaf (git), Katja Duffek (violine), Silvia Borges (gesang), Johanna Zeller (akkordeon)

Tango! Er entstand Ende des 19. Jahrhunderts im bunten Völkergemisch von Buenos Aires. Seine Heimat sind die Bordelle und Spelunken des Hafens, die Protagonisten Spieler, Bardamen und Vorstadthelden. Forastero ist an die klassische Besetzung des Tango Nuevo angelehnt (band, vl, git, p, bass), bereichert um die Farbe des Saxophons, eine Hommage an die Exilheimat des Tango - Paris. Forastero (span. der Fremde, fremd) - sucht wie in den frühen Tagen des Tango das Fremde und Unbekannte, das jedem überall begegnet. Wird es ein großer Coup? Eine Herausforderung zum Kampf? Oder erwartet uns die Liebe des Lebens? "Brennende Leidenschaft und ferne Erinnerung: Selbst nach mehr als zwei Stunden konnte das Publikum nicht genug davon bekommen und hatte nur den einen Wunsch: Diese Musik möchte nie aufhören." Augsburger Allgemeine Weitere Informationen

Do. 02.11. 21 Uhr

Manfred Bründl SILENT BASS

Manfred Bründl (b), Hugo Read (as, ss), Achim Kaufmann (p, elec), Jo Thönes (dr).

Manfred Bründl zählt seit vielen Jahren zu den wichtigen Bassisten der deutschen und europäischen Jazzszene. SILENT BASS spielt aus dem aktuellen Programm der neuen CD „respect“ (LAIKA Records) klingende Portraits berühmter Persönlichkeiten wie Ernest Hemingway, Barnett Newman, Nelson Mandela, Jacqueline du Pré, Egon Schiele, Anton Webern, etc. - Kompositionen aus Bründls Feder. " Der Bassist weitet den Blick, schaut vom Jazz aus auf die Künste. Was zählt ist Persönlichkeit. Unverwechselbarkeit, Profil, Signatur, Signifikanz. Die persönliche Porträtgalerie des Bassisten gleicht einer künstlerischen Konfession. Im Spiel des Quartetts geht es kaum um das Zitat oder die lautmalerische Vergegenwärtigung, sondern um die Substanz, die Atmosphäre, die geistigen Dimensionen...... Silent Bass bedeutet ja nicht, dass der Bass unhörbar wäre. Er ist nur das vergleichsweise stille Instrument, das die Basis schafft – zusammenhaltend und solistisch hoch fliegend." (Dr. Bert Noglik) Weitere Informationen

Fr. 03.11. 21 Uhr

The Funny Valentines

Hermine Gascho, Angela Wiederhut, Barbara Roberts, Gudrun Zajicek (vocals), Peter Wegele (piano), Rudi Schießl (bass), Dennis Meyerding (drums).

Vier charmante Sängerinnen entführen Sie in die Welt des Swing & Jazz der 30er und 40er Jahre mit original und originell arrangiertem Harmoniegesang. Ihre „closed harmonies" im Stil der Andrews Sisters oder der diversen Gesangsformationen berühmter Bigbands sind das Markenzeichen der vier sing- und swingbegeisterten Sängerinnen. Ihre ausgefeilten, anspruchsvollen Arrangements werden oft kopiert, doch nie erreicht, bis heute sind The Funny Valentines einzigartig in Deutschland. Weitere Informationen

Sa. 04.11. 21 Uhr focus on scandinavia

Fredrik Lundin Overdrive

Fredrik Lundin (saxes, fl), Krister Jonsson (git), Henrik Gunde (p, fender rhodes), Jens Kristian Uhrenholdt (b), Jonas Johansen (dr), Emil DeWaal (dr), Maj Berit Guassora (tp), Lis Wessberg (tb), Mads Hyhne (tb), Ola Nordqvist (bass tb), Klaus Löhrer (bass tb, tuba).

Zu den schillerndsten Klangschöpfern der dänischen Jazzszene gehört Fredrik Lundin, 1963 in Kopenhagen geboren. Sein elfköpfiges Ensemble Overdrive jongliert souverän und einfallsreich mit Versatzstücken aus zahlreichen Klangfeldern - vom Rockjazz der frühen Siebziger bis zum komplexen Orchesterarrangement eines Gil Evans, von Tango-, Blues- und Country-Anklängen bis hin zu kontrollierten freien Ausbrüchen. An Hörspaß und -spannung herrscht schon von daher kein Mangel - und allein die Instrumentierung lässt aufhorchen. Der improvisierenden Kernband mit Lundins Saxophonen, mit diversen Gitarren, Dobro, Piano, E-Piano, Bass und gleich zwei Schlagzeugern steht eine Blechbläsertruppe zur Seite - bestückt mit Trompete, drei Posaunen und Tuba beziehungsweise Bassposaune. Dadurch wird die Palette der Klangfarben um vorzugsweise warme, samtene Töne und Nuancen spürbar bereichert. Weitere Informationen

So. 05.11. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker

Für den Münchner Tenorsaxophonisten Stefan Zenker stehen Sound, Drive und Groove an erster Stelle. Geschickt verknüpft er Bebop mit Soul, Jazz und Funk. Also, Horn & Stromgitarre packen und einsteigen! Weitere Informationen

Mo. 06.11. 21 Uhr Big Band Night

Earforce

Das Programm der Münchner Bigband Earforce bewegt sich im mittlerweile 8. Jahr ihres Bestehens zwischen Funk, Latin- und Brazil-Jazz. Dabei stammen sämtliche Kompositionen und Arrangements aus der Feder von Gregor Bürger, dem kreativen Kopf der Gruppe, der die Band vom 1. Alt aus auch leitet. Zu den hervorragenden Solisten der 17-köpfigen Besetzung gehören u.a. Thorsten Skringer und Max Tiller, sax, Franz Weyerer und Reinhard Greiner, tp, oder Dirk Janoske und Mathias Götz, tb. Außerdem verfügt Earforce mit Jan Eschke, keys, Jan Zehrfeld, git, Mario Schönhofer, bass, und Guido May, drums, über eine groove-starke Rhythmusgruppe. Weitere Informationen

Di. 07.11. 21 Uhr Fat Tuesday - focus on scandinavia

TRIO TÖYKEÄT

Iiro Rantala (p), Eerik Siikasaari (b), Rami Eskelinen (dr).

Das Trio Töykeät ist der derzeit wohl erfolgreichste und bekannteste Jazzexport aus Finnland. Grundlage dafür ist vor allem der offenbar schier unersättliche Hunger von Iiro Rantala (piano), Eerik Siikasaari (bass) und Rami Eskelinen (drums) nach Live-Konzerten – ihre bisherige Karriere verzeichnet mehr als 2000 Termine in 43 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Wie viele Dinge, Ideen und Menschen Finnlands ist die Musik von Trio Töykeät inspiriert und geformt durch die Landschaft des Landes. Ebenso wichtig ist die Tatsache, dass Finnlands Volksmusik und die Liebe zu Walzer und Tango eine Basis gelegt haben für das Einfließen lateinamerikanischer Rhythmen in die nordischen Kompositionen des Trios. Klassik, Komödiantisches, Jazzstandards und Gospels verschmelzen unter den kräftigen Händen der drei Finnen zu einer höchst unterhaltsamen und spritzigen Melange. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München. Weitere Informationen

Mi. 08.11. 21 Uhr

Fingerprints

Wolfgang Wahl (sax), Jörg Walser (p), Stefan Telser (b), Dittmar Hess (dr).

„Selbst nach drei Sets gab sich die Fangemeinde nicht zufrieden“, hielt die Süddeutsche Zeitung nach einem Konzert der „Fingerprints“ fest. Das Trostberger Tagblatt bescheinigte dem Quartett: „Diese Besetzung besticht durch Homogenität.“ Für ihr aktuelles Programm haben die vier Musiker wenig bekannte Kompositionen aus den Federn exzellenter Jazzkomponisten zusammengestellt. Von Soul-Seligkeit bis Hardbop: Modern Jazz im besten Sinne. Weitere Informationen

Do. 09.11. 21 Uhr

De Jongens Driest

Janfie van Strien (sopranosax), Arno Bakker (sousaphone), Joop van der Linden (trombone).

Stellen Sie sich die kleinste Brassband der Welt vor; dazu noch kräftig groovende Jazz gewürzt mit Klezmer, Balkantradition, Mardi Gras, African Highlife und Latin. Genau das machen die drei Jungs aus Holland! Mit spürbarer Begeisterung mischt das holländische Bläsertrio die Weltlieder mit eigenen Kompositionen. Nach verschiedenen Jazzfestivals in den Niederlanden, Frankreich, Italien, Großbritannien und den Vereinigten Staaten endlich auch bei uns! Die drei Bläser (Janfie van Strien (1969) - Sopransax, Arno Bakker (1968)- Sousafon und Joop van der Linden (1966)- Posaune) wissen mit ihrem völlig eigenen Sound das Publikum zu fesseln, das manchmal sogar wie ein komplettes Orchester klingt. Die Musik lässt sich nicht einzuordnen. Ist es Jazz oder Weltmusik oder Brass? Es ist einfach alles in einem. Auf jeden Fall mit viel Swing und einem fetten Groove! Was braucht man sonst? Mit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulates der Niederlande, München. Weitere Informationen

Fr. 10.11. 21 Uhr ACT: Jazz Night - Notes from the Heart

Ulf Wakenius Quartet

Ulf Wakenius (git), Henrik Gunde (key), Jesper Bodilsen (b), Morten Lund (dr).

Der schwedische Gitarrist hat mit vielen der wichtigen Größen des Jazz zusammengespielt und ist seit 1997 der neue "vierte" Mann (auf dem Stuhl von Joe Pass) im Oscar Peterson Quartet. Sogar John McLaughlin attestiert ihm, er würde so genial spielen, als "wäre er schon mit der Gitarre in den Händen auf die Welt gekommen". Neben Oscar Peterson zählt Keith Jarrett für Ulf Wakenius zu den größten Pianisten. Es war ihm eine Herzensangelegenheit Jarretts Kompositionen für seine Band neu zu arrangieren. "Er lässt die Musik wirken und hat sich elf Kompositionen von Keith Jarrett ausgesucht, die er mit einer ausgewogenen Mischung von Geläufigkeit und Distanz, Ironie und Emotionalität auf sein Instrument überträgt. ...seine spieltechnische Kompetenz kommt ihm zugute, denn sie ermöglicht ihm einen Flow, der auch komplexe Passagen leicht und perlend meistert. Lars Danielssons Kontrabass sekundiert die Stücke musikdienlich und volltönend, sein Klavier ist charmant illustrativ und Morten Lunds Schlagzeug hat Energie und Präsenz." Ralf Dombrowski. Weitere Informationen

Sa. 11.11. 21 Uhr

Jim Mullen & Helmut Nieberle Sextett

Jim Mullen (git), Helmut Nieberle (git), Charlie Meimer (voc), Bob Rückerl (sax), Wolfgang Kriener (b), Michael 'Scotty' Gottwald (dr).

Jim Mullen wurde des öfteren zum besten britischen Jazz und Blues Gitarristen gewählt. 1996 erhielt er den Telecom Jazz Award. Gespielt und aufgenommen hat er mit dem "who's who" der britischen und internationalen Jazzszene. Helmut Nieberle gilt als der führende Vertreter der 7-saitigen Gitarre in Europa. Als Träger des bayerischen Kulturförderpreises ist er im Gipsy Jazz und Swing genauso zu Hause wie bei argentinischen Tangos und französischen Musettes. Dieser Abend ist ein Muß für alle Gitarrenfans und Freunde von liebevoll arrangierter Swingmusik. Weitere Informationen

So. 12.11. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (b).

siehe 05.11.. Weitere Informationen

Mo. 13.11. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

In einem weiten stilistischen Bogen bringt das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra Jazz Standards aus der grossen Big Band Literatur sowie zeitgenössichene Kompositionen und Arrangements zu Gehör. Mit Begeisterung werden die Musiker vom Bandleader Harald Rüschenbaum motiviert, der vom Schlagzeug aus seine 'Herde' fest im Griff hat, jedoch den vortrefflichen Solisten viel Spielraum für eigene Improvisationen läßt. Weitere Informationen

Di. 14.11. 21 Uhr Fat Tuesday - The Norway of Jazz

Karl Seglem Quintet

Karl Seglem (tenor sax, goat horns, mac), Håkon Høgemo (hardanger fiddles), Olav Torget (git, ngoni), Gjermund Silset (el-b, acc-b), Helge Norbakken (dr, perc).

Der norwegische Tenorsaxofonist Karl Seglem gehört mit seiner Band Utla seit vielen Jahren zu den führenden Stimmen des norwegischen Folkjazz. Mit seinen Produktionen "New North" und "Reik" setzt er nun zu internationalen Höhenflügen an. An die Errungenschaften von Utla anschließend, kombiniert er Tradition mit heutigem Zeitgeist und den Visionen eines Jazz von morgen. Seine schwermütigen, schwebenden Sounds lassen keinen Zweifel über ihre norwegische Herkunft. Seglem vermeidet eingefahrene Bahnen, er tritt seine eigenen Spuren aus. "Im Spannungsfeld von Hardangergeige, Tenorsax und Bockshorn entstehen musikalische Gemälde, die mitunter voller Elegie sind, gelegentlich vor ritueller Kraft nur so strotzen." Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Gefördert durch die BMW Group. Die Reihe "Fat Tuesday" findet mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München statt. Weitere Informationen

Mi. 15.11. 21 Uhr enja records presents 'Minsarah'

MINSARAH

Florian Weber (p), Jeff Denson (b), Ziv Ravitz (dr)

Minsarah ist hebräisch und bedeutet: Prisma. "Wie die Farben im Prisma gebrochen werden", sagt Jazz-Preisträger und Berklee-Absolvent Florian Weber, "so wollen wir die Töne aufbrechen und neue Klangfarben und Ideen erzeugen." Der junge Pianist verspricht nicht zu viel. Ob in hoch energetischen Bögen oder in lyrischen Feinheiten: Das aufstrebende Trio Minsarah stürzt sich ständig mit Haut und Haar in die Abenteuer des Unerhörten. Da entwickeln sich Balladen in ganz eigener Stimmung und Melodik, da bauen sich spontane Komplexitäten auf, da werden Strukturen entfaltet und wieder dekonstruiert. Die Radikalität, mit der das deutsch-amerikanisch-israelische Trio die Grundlagen seiner Musik stets neu definiert und wieder in Frage stellt, dürfte in der Jazzszene ziemlich einzigartig sein. Höchste Virtuosität und aufmerksamstes aufeinander hören sind die Voraussetzung. Diesen drei Musikern - Florian Weber (piano), Jeff Denson (kontrabass), Ziv Ravitz (drums) - gehört die Zukunft. Weitere Informationen

Do. 16.11. 21 Uhr enja records presents 'Unarmed and Dazed'

ALONY

Efrat Alony (voc), Mark Reinke (p, key), Christian Thomé (dr, electronics).

Alony, dahinter verbirgt sich das Trio um die israelische Sängerin Efrat Alony. Efrat wurde in Haifa geboren. In ihrem Heimatland, in den USA und in Deutschland studierte sie Komposition, Arrangement, Jazz- und klassischen Gesang und nahm Unterricht bei Joe Lovano, Bob Brookmeyer, Steve Gray u.a.. Efrat war Feature-Vokalistin beim Sunday Night Orchestra und arbeitete als musikalische Leiterin und Vokaltrainerin für diverse Theaterproduktionen. Die Presse beschreibt ihr Altstimme als warm, dunkel, kraftvoll, melancholisch, ungewöhnlich, tiefsinnig und seelenvoll. Auf ihrem dritten Album "Unarmed and Dazed", enja records, betritt Efrat Alony neue Bereiche des Ausdrucks. Mit einer Stimme, die so nackt ist, wie die musikalischen Formen komplex sind, präsentiert sie eigene, sehr persönlichen Texte sowie zwei individuelle Cover-Versionen (Beatles, Tom Waits). Alonys Musik, die mal mit Streichquartettklängen oder Orgelsounds anschwillt, mal von Rock- oder Elektronik-Einflüssen berührt ist, bildet einen ganz eigenen Planeten voller Atmosphäre und Geheimnis, der sich auf verschlungenen Wegen um die Jazzsonne bewegt. Weitere Informationen

Fr. 17.11. 21 Uhr

Hidden Track

Stefan Schmid (p, rhodes, melodika, didgeridoo, live-loops), Guido May (dr), Nicki Reichel (b), Uli Wangenheim (saxes, bcl).

Handgemachte Grooves - mal gerade, mal krumm - erfrischende Kompositionen und Arrangements mit viel melodischer und harmonischer Finesse, das Ganze gepaart mit ungebremster Spielfreude, Energie und Spontaneität - das ist "Hidden Track". Der Versuch, die Musik des Münchner Pianisten Stefan Schmid schlagwortartig einzuordnen, fällt nicht leicht. Am besten würde sich dazu vielleicht der ebenso passende wie unpassende Begriff „FusionLatinJazz“ eignen, der jedoch alles andere als ein inhomogenes Stilgemisch umschreibt , sondern für ein äußerst abwechslungsreiches und fein aufeinander abgestimmtes Programm steht, das von den hochkarätigen Musikern ohne stilistische Kompromisse eindrucksvoll interpretiert wird. DieKompositionen und Arrangements sprechen sowohl Herz als auch Intellekt an und vollbringen dabei den Spagat zwischen harmonisch einfachen, grooveorientierten Stücken und komplexeren, suitenhaften Werken mit großen musikalischen Bögen. Ebenso abwechslungsreich und ungewöhnlich ist die Instrumentierung: Analoge Retrosynthis, Live- Loops und Didgeridoo kommen ebenso zum Einsatz wie eine kleine „Hohner Melodika 36“. Weitere Informationen

Sa. 18.11. 21 Uhr

Nils Wogram Root 70

Nils Wogram (tb, melodika,oberton), Hayden Chisholm (as, cl, oberton), Matt Penman (b), Jochen Rückert (dr).

Nils Wogram gehört zu den meist beachtetsten Jazzposaunisten der jüngeren Generation in Europa. Nils Wogram war Bundespreisräger bei Jugend Musiziert, im Bundesjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer und erhielt ein Stipendium der Universität New School. Der Preisträgerschaft des internationalen Frank Rosolino Scholarships (USA) und dem Kompositionspreis der Julius Hemphill Competition (USA) folgten Jazzpreise der Städte Erlangen und Nürnberg, des LandesNRW, der Jazzpodiumspreis Niedersachsen und der SWR Jazzpreis 1998. "Wogram…ist ein Musiker von internationalem Format, seine Kompositionen und sein Spiel folgen nur dem eigenen Geschmack und persönlicher Erfahrung. Ihm geht es um Perfektion am Instrument. So kann er seine Fantasien in Gefilde entsenden, die andere Musiker nicht denken können.Deshalb gehen ihm bei einer "absoluten" Musik und einer Stilistik, die sich einfach als Jazz bezeichnen liesse, nicht die Ideen aus." Kölnische Rundschau Weitere Informationen

So. 19.11. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (b)

siehe 05.11.. Weitere Informationen

Mo. 20.11. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München

Die Uni Big Band München unter der Leitung von Joe Viera hat sich inzwischen in der Münchener Jazzszene fest etabliert. Zu ihrem derzeitigen Repertoire von Swing, Bebop, Latin, Blues und Balladen gehören u.a. Stücke von Ian McDougall, Sammy Nestico, Victor Lopez, Bill Liston, David Berger, Charles Mingus und John Fedchock. Weitere Informationen

Di. 21.11. 21 Uhr Fat Tuesday - focus on scandinavia

Malene Mortensen & Band

Malene Mortensen (voc), Jacob Christoffersen (p), Morten Ankarfeldt (b), Hans Hvidberg-Hansen (dr).

Obwohl erst 24 jährig, besticht die dänische Sängerin Malene Mortensen bereits durch eine Stimme voll ergreifender Intensität. Im Alter von 19 Jahren gewann sie den dänischen Vorentscheid zum „Eurovision Song Contest“. Mit diesem Sieg schien ihr Weg zu einer Karriere als dänisches Pop-Sternchen geebnet zu sein. Ihr ausgereifter Stil und der Zuspruch von Jazzgrößen wie Niels Lan Doky oder Kasper Villaume bewegten sie jedoch dazu eine musikalische Karriere in ihrer großen Leidenschaft dem Jazzgesang zu verfolgen. Malene Mortensen’s Charme, musikalisches Talent, Intelligenz und Persönlichkeit, sprechen aus jedem einzelnen Song. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München. Weitere Informationen

Mi. 22.11. 21 Uhr special concert

The Adrian Mears New Orleans Hardbop

Adrian Mears (tb, comp), Domenic Landolf (ts, bcl), Peter Madsen (p), Stephan Kurmann (b), Mario Gonzi (dr).

Die Entwicklung des Jazz ist auch in dessen Wiege New Orleans nicht stehen geblieben. Bereits in der ursprünglichen Form des New Orleans-Beats waren sämtliche Elemente enthalten, welche in Nord- und Südamerika zu all den verschiedenen afro-amerikanischen Stilen geführt haben. Auch der aktuelle New Orleans-Beat verfügt über eine sehr eigene, an die Tradition anknüpfende Rhythmik, für dessen perfekte Ausführung Mario Gonzi glänzend besorgt ist. Diese perfekt getimte Basis, zusammen mit der üblicherweise im Hardbop verwendeten Melodik und Harmonik, führt unter Beigabe einer kräftigen Prise neuer Betrachtungsweise zu einem neuen, aufhorchen lassenden Sound. Hier ist er - witzig, brillant und extrem swingend. Ein echter, beeindruckender Ohrwurm! Weitere Informationen

Do. 23.11. 21 Uhr tango highlight

Tango a trois

Arben Spahiu (violine), Peter Wöpke (violoncello), Peter Ludwig (piano).

"Leidenschaft in musikalische Form gegossen und auf Weltreise geschickt . Stürmischer Beifall. Peter Ludwigs Kompositionen lassen den Tango in allen Sprachen und Spielarten leuchten: wienerisch und ungarisch, chinesisch und circensisch, jazzig und bluesig, tragisch und melancholisch, frech und ironisch. Violine und Cello finden sich zum Pas de deux, eingebettet in die Piano-Rhythmen. Und tanzen geschmeidig, elegant und pointensicher durch Tango-Welten, deren musikalischen Reichtum wir uns kaum träumen ließen." Abendzeitung München. Gabriele Lorenz Weitere Informationen

Fr. 24.11. 21 Uhr

Bob Degen Trio feat. Tony Lakatos

Bob Degen (p), Thomas Stabenow (b), Peter Perfido (dr), Tony Lakatos (sax).

Zeitloser Jazz in Perfektion: Pianist Bob Degen präsentiert sich hier mit seinem Trio und dem Saxophonisten Tony Lakatos. Für Degen, der alle wichtigen Vertreter des zeitgenössischen Jazz begleitet hat, bietet sich hier eine ideale Plattform für seine Kompositionen. Selten gespielte Monk-Titel werden ebenfalls zu hören sein. Seine Partner gehören ebenfalls zu bedeutenden Vertretern ihrer Instrumente: der in Frankreich lebende Schlagzeuger Peter Perfido und der Münchener Bassist Thomas Stabenow. Weitere Informationen

Sa. 25.11. 21 Uhr

Jenny Evans & Rudi Martini

Die musikalische Intelligenz einer Sängerin zeigt sich auch an ihrem Repertoire. Nun überrascht Jenny Evans nach ihrem mit der Aufnahme in die Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik 2004 gefeierten Album "Nuages" und ihren wunderbaren "Christmas Songs" wieder mit ihrem neuen Konzertprogramm "Lunar Tunes – Songs About The Moon". Ausser über die Liebe wurde in der Musik und der Literatur über kein anderes Thema mehr geschrieben als über den Mond. Die englische Jazzvokalistin hat Lieder aus den verschiedensten Epochen und Stilrichtungen ausgesucht, die den rätselhaften Himmelskörper besingen: von Rachmaninov bis Sting, von Glen Miller bis Erik Satie, von Goethe bis zum Orient. "Wenn sich Jenny nun zusammen mit dem Rudi Martini-Trio auf ihre ureigene Art dieser mystischen Erscheinung annimmt, stellvertretend für sie lächelnd ihr Mikrofon umklammert und mit ihrem samtenen, vollmundigen, reichen Timbre klingende Grüße ins All und ins Auditorium schickt, dann bekommt nicht nur der Mond weiche Knie. "Lunar Tunes": Ein kleiner Schritt für Jenny Evans, aber ein großer für den Jazz." (Reinhold Köchl) Weitere Informationen

So. 26.11. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (b)

siehe 05.11.. Weitere Informationen

Mo. 27.11. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko Big Band

Nach langer Sommerpause endlich wieder auf der Bühne! Von traditionellem Swing der 40er Jahre über BeBop,Latin und Straight Ahead bis hin zu modernen, experimentellen, Avantgarde, Free Jazz, aber auch Rock- oder Pop-Elementen, entwickelt diese BigBand einen originellen, vielschichtigen Sound , der Seinesgleichen sucht! Die erste CD ist im Gepäck und schon liegen auch neue Werke auf dem Notenständer noch feucht von der Tinte! Es wird wieder ein Konzert der besonderen Art werden! Weitere Informationen

Di. 28.11. 21 Uhr Fat Tuesday - ECM records presents

Martin Speake's Change of Heart

Martin Speake (as), Nikki Iles (p), Steve Watts (b), Jeff Williams (dr).

Der 1958 in Barnet/London geborene Martin Speake begann mit sechzehn Jahren, ursprünglich inspiriert durch Ornette Coleman, Saxophon zu spielen. In kompositorischer Hinsicht wurde er auch von Keith Jarrett beeinflußt. In den frühen 80er Jahren war er ein Gründungsmitglied des sehr populären und mit zahlreichen Preisen (u.a. Deutscher Schallplattenpreis, Wire Award, Schlitz Jazz Sounds Prize) ausgezeichneten Saxophonquartetts Itchy Fingers, das durch die ganze Welt tourte. "Der Sound ist klar und luftig, wie man das erwarten durfte, und die Band perfekt in ihren kurzweiligen, melodienreichen, wie traumwandlerisch interaktiven Diskursen. Die Kompositionen des Bandleaders aber treten nicht im Ton hymnischer Elegien auf der Stelle. Sie öffnen die Räume für ein intensives Geben und Nehmen. Sehnsüchtig schwelgende Musik." Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München. Weitere Informationen

Mi. 29.11. 21 Uhr

Das rote Gras

Mathias Götz (tb), Benjamin Schäfer (b), Daniel Glatzel (ts, bcl, cl, comp), Serge Didorenko(fl), Gabriel Hahn (dr), Sophie Bernado (bassoon, voc, comp), Karsten Hochapfel (git, cello, comp).

"Das Rote Gras " ist eine junge Band, die mit einer explosiven Ladung an kreativen Ideen und gleißend-sabberndem Schweif aus Katzenhaaren durch den Kosmos rast. Die verschiedenen kulturellen Herkünfte (Paris, Berlin, Athen, Seoul, Tettnang) und diversen musikalischen Einflüsse (von Ellington über Stravinsky bis Radiohead) kollidieren im Hier und Jetzt: Reibung! Inhomogenität! Tumult! der laute Knall! ... dann aber nach und nach leiser werdend ... den gemeinsamen Nenner suchend ... Feinheiten und Gesetzmäßigkeiten der Musik erspürend ... und in einem charaktervollen Bandsound, der sich in Form von detailreichen Suiten, experimentellen Klanglandschaften, marokkanischen Gnawa-Rhythmen und pulsierenden Wave-Grooves manifestiert, fündig werdend. Stets angetrieben von der kollektiven Freude aber auch von den starken Persönlichkeiten der einzelnen Musiker und vor allem der Liebe zur Musik und all den Risiken, die sich in ihr verbergen. Weitere Informationen

Do. 30.11. 21 Uhr highlight

Roberts - Ducret - Black

Hank Roberts (cello), Marc Ducret (git), Jim Black (dr)

Hank Roberts gehört zur ersten Reihe der Musiker die dem Cello eine gewichtige Stimme in Jazz und Zeitgenössischer Musik verliehen haben. Zweimal wurde er im Downbeat Critics Poll zum besten Cellospieler gekürt. International wurde er durch Bands wie "Arcado String Trio" und "Miniature" und seiner Zusammenarbeit mit Bill Frisell bekannt. Dann zog er sich für eine längere kreative Pause weitgehend zurück. Jetzt kehrt er wieder auf die Bühnen zurück, einmal als Musiker in der neuen Band von Bill Frisell, zum anderen mit einem neuen Trio. Diesem neunen Trio gehört der französische Stargitarrist Marc Ducret an. Auch er blickt auf eine steile Karriere in den 90iger Jahren zurück, die New Yorker Avantgarde um Tim Berne und Bobby Previte als auch die zeitgenössische Jazzszene Frankreichs bereicherte er mit seinem unverwechselbaren Spiel und Sound. Jim Black gehört zur zweiten Generation der großen New Yorker Schlagzeuger. Mit perkussiven Flächen spielend, einem luftig komplexen Rhythmusgefühl und ausgeprägtem Experimentiergeist ausgestattet, kann er in jedem Kontext von Neuer Musik über Free Jazz bis Mainstream persönliche Akzente setzen. Nach seinem Musikstudium in Boston spielte er u.a. mit den herausragenden Musikern der New Yorker Avantgarde-Szene Dave Douglas und Tim Berne in deren wegweisenden Bands "Tiny Bell" bzw. "Bloodcount". Später gründete er mit Chris Speed und Brad Shepik das Quartet "Pachora", das avantgardistischen Jazz mit Balkanmusik kombinierte und damit viel Lob der Fachpresse erntete. Weitere Informationen

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