Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Okt 2008

Programm November 2008

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 19.10. - Fr. 28.11. 19.30 Uhr Ausstellungseröffnung

Jazz Treffpunkt München

As Time Goes By ... Schnappschüsse aus dem Jazzclub Unterfahrt von 1978 - 82 vom Unterfahrt-Mitbegründer Mike Uitz und Erinnerungen an vergangene Münchner Jazz-Oasen aus dem Buch "Jazz in München" von Hermann Wilhelm und Gisela Kurz. Die Bilddokumente entführen den Betrachter auf eine Zeitreise durch die Münchner Jazz-Szene - spontanes Wiedererkennen und sentimentale Gefühle sind nicht ausgeschlossen. Weitere Informationen

Sa. 01.11. 21 Uhr

Jerker Kluge´s DEEPJAZZ

Jerker Kluge (kontrabass), Julia Fehenberger (voc), Kathrin Pechlof (harfe), Till Martin (sax, bcl), Tim Allhoff (p), Matthias Gmelin (dr)

Auf den Spuren der "Blue Note"- und "Impulse"-Klassiker der 60er Jahre spielt dieses Sextett Spiritual- und Modal-Jazz von großer Intensität. Die Eigenkompositionen orientieren sich an den wegweisenden Musikern der modalen Jazz-Ära wie McCoy Tyner oder Joe Henderson, sowie an den spiritueller orientierten Konzepten von John Coltrane und Pharoah Sanders. Die Besetzung bietet sowohl von der interessanten Instrumentierung als auch von den individuellen Talenten der Mitpieler her Außergewöhnliches. Es werden hauptsächlich Eigenkompositionen und einige wenige Klassiker aufgeführt. So darf man sich z. B. auf neue Arrangements und Interpretationen von "Little Sunflower" und "Naima" freuen, aber auch auf neue Kompositionen, die die oben genannten Soundkonzepte als Ausgangspunkt für neue, eigene Klangentdeckungen verwenden. Jerker Kluge bereichert die Jazzszene seit längerem mit seinen interessanten und individuellen Projekten, wie z.B. den Gruppen "Hipnosis", "The Hi-Fly Orchestra", "The Boogoos" oder "Radio Utopia". Weitere Informationen

So. 02.11. 21 Uhr ecm records presents: Cartography

Arve Henriksen – Jan Bang

Arve Henriksen (tp, electronics), Jan Bang (samples, live-sampling)

Im Herbst 2008 erscheint auf ECM das Album „Cartography“ von Arve Henriksen, dessen atemberaubendes Line up sich wie eine Leistungsschau der aktuellen skandinavischen Szene ausnimmt: Eivind Aarset, Helge Sunde, Audun Kleive, Erik Honoré, Lars Danielsson – und Jan Bang! Fast jeder dieser Musiker hat sich in den vergangenen Jahren mit elektronischen Klangforschungen und/oder Live-Sampling profiliert. Man darf also gespannt sein, wenn sich zwei der wichtigsten Musiker der skandinavischen Avantgarde als Duo begegnen. Der Trompeter Arve Henriksen ist Teil der legendären Improv-Band Supersilent und spielte mit der Experimental-Rock-Band Motorpsycho ebenso wie mit Jon Balke oder Nils Petter Molvaer. Jan Bang entwickelte sich seit Mitte der 1990er Jahre zu einem Spezialisten des Live-Sampling, der Klänge live einfängt und diese dann modifiziert und prozessiert in Echtzeit wieder ins Geschehen einspeist. Gemeinsam mit dem Musiker und Schriftsteller Erik Honoré hat Jan Bang das innovative Punkt-Festival in Kristiansand ins Leben gerufen, auf dem seit einigen Jahren die Möglichkeiten eines kollektiven Live-Sampling auf höchstem Spielniveau erprobt werden. Weitere Informationen

Mo. 03.11. 21 Uhr Bigband Night

Munich Lounge Lizards

Nachdem das Ballroom Dancing-Programm der „Hardest working Big Band in town“ unter Leitung von Michael Lutzeier im letzten Monat so erfolgreich war, gibt es jetzt eine Neuauflage: „Old School Swing reloaded“ sozusagen. Eine Hommage an die Zeit, als Orchester wie die von Jimmie Lunceford, Harry James und Benny Goodman den Ton angaben und Tänze wie Jump, Lindy Hop und Tap die Schuhsohlen zum Glühen brachten. Vielleicht haben Sie ja trotz der etwas beengten Platzverhältnisse Lust, die Unterfahrt für einen Abend in den Ballsaal des Savoy von 1940 zu verwandeln !? Die Eidechsen-Band spielt aber nicht „For dancers only“. Rhythmisches Kopfnicken, Fingerschnippen und Kniezucken ist allerdings garantiert. Weitere Informationen

Di. 04.11. 21 Uhr vocal highlight

Caecilie Norby Quartet

Caecilie Norby (voc), Jacob Karlzon (p), Morten Ramsböl (b), Morten Lund (dr).

"Teufel auch, kann die singen! Und Songs schreiben!", schwärmt Tim Jonathan Kleinecke in seiner Rezension zu Caecilie Norbys Album "Queen Of Bad Excuses". Und so schwärmte auch das Unterfahrt Publikum beim Auftritt des Quartetts im Herbst 2007, das vor Begeisterung förmlich unter der Decke hing! Auf ihrer letzten CD "Slow Fruit" beweist Caecilie Norby mit zwölf eindrucksvollen Eigenkompositionen ihr Können, die Stücke klingen allesamt als seien sie bereits fest im Repertoire des Great American Songbook etabliert. Sind sie aber nicht! Sie stammen ausnahmslos aus der Feder der Protagonistin, die sich seit jeher nicht mit dem Interpretieren von Vorhandenem zufrieden gibt. Die Dänin bereichert das Bestehende mit zeitlos schönen Jazzkompositionen, die sie in stilistisch trittsichere Arrangements kleidet und mit einer virtuosen Band im Rücken zum Klingen bringt. Weitere Informationen

Mi. 05.11. 21 Uhr very 'kühn'

Axel Kühn meets Axel Kühn

Axel Kühn (sax), Axel Kühn (b), Christian Gall (p), Marcel Gustke (dr)

Unglaublicher Zufall oder göttliche Vorhersehung? Da gibt es doch tatsächlich zwei hervorragende Jazzmusiker gleichen Namens - der eine Axel Kühn ist Saxophonist u.a. bei der SWR Big Band und schon seit vielen Jahren eine feste Größe in München, der andere ist mit seinen 27 Jahren schon einer der gefragtesten Bassisten der Stuttgarter Szene und darüber hinaus mit seiner eigenen, preisgekrönten Formation Kühntett äußerst erfolgreich. Da war es schnell klar, dass die beiden eines Tages zusammen kommen würden, und so sind sie heute mit ihrem neuen Projekt zu hören. Ihr Programm beinhaltet Stücke von Herbie Hancock, Wayne Shorter und Chick Corea, aber auch jede Menge eigene Kompositionen der Bandleader. Mit dabei sind am Schlagzeug Marcel Gustke aus Stuttgart und Christian Gall am Piano und Fender Rhodes. Let the music talk to you! Weitere Informationen

Do. 06.11. 21 Uhr stargastspiel

Kurt Elling Quartet

Kurt Elling (voc), Laurence Hobgood (p), Clark Sommers (b), Ulysses Owens Jr. (dr)

Daran, daß Kurt Elling einer der wichtigsten, vielseitigsten und experimentierfreudigsten Jazzvokalisten der Gegenwart ist, kann niemand ernsthaft zweifeln. Seit dem Jahr 2000 trägt er bei der alljährlichen Kritiker- und Leserumfrage des Down Beat den Titel als Jazzsänger des Jahres davon. Beim Konkurrenzblatt Jazz Times gewann er die Kritikerauszeichnung dreimal. Und auch die Jazz Journalists Association (eine Vereinigung der bekanntesten internationalen Jazzjournalisten) hat den in Chicago lebenden Elling zum mittlerweile vierten Mal seit 2000 zum besten Jazzsänger des Jahres gekürt. Seit seinem letzten Konzert im Oktober 2000 im Jazzclub Unterfahrt war er nicht mehr in München - acht Jahre hat es gedauert, nun ist er wieder hier! Das Konzert in der Unterfahrt ist der einzige Termin in Deutschland während der Herbst Tour dieses Quartetts. "Elling is a cool breeze in the desert of male jazz singers. Elling sings, scats, does vocalese, tells stories and reads poetry in a baritone voice that bounces from sweet to tangy.” Philadelphia Daily News. Weitere Informationen

Fr. 07.11. 21 Uhr ad hoc music

Brötzmann-Pliakas-Wertmüller

Peter Brötzmann (sax, cl), Marino Pliakas (b), Michael Wertmüller (dr)

Obwohl Peter Brötzmann (geb. 1941) als die Personifikation des Deutschen Free-Jazz angesehen wird, hat ein Großteil seiner musikalischen Arbeit zusammen mit Musikern anderer Nationalitäten stattgefunden. Angefangen von den Trios mit Fred van Hove, Han Bennink, Harry Miller und Luis Moholo bis hin zur legendären „Last Exit“ Formation mit Sonny Sharrock, Shannon Jackson und Bill Laswell. „Die Like a Dog” (mit William Parker, Hamid Drake und Toshinori Kondo) und das in Chicago angesiedelte „Broetzmann Tentet“ zählen zu den jüngeren Projekten von Brötzmann, so auch sein Trio mit dem Bassisten Marino Pliakas und dem Schlagzeuger Michael Wertmüller. „Mit den beiden jungen Schweizern hat Brötzmann perfekte Mit- und Gegenspieler gefunden. Beides sind Musiker, die eher in musikalischen Strukturen als in Energiekurven denken. Als wäre alles ausgedacht, finden die beiden immer wieder zu klaren Formen, rhythmischen Mustern und Klangpatterns, die sie dann sehr wohl hochenergetisch aufladen, ineinander schieben und verdichten, aber meist bleibt die Ausgangbasis klar. In diesem Spannungsfeld von Struktur und Freiheit hat auch Brötzmann seine besten Moment, er wird gefordert.“ Christian Rentsch. ad hoc music - eine Kooperation des Jazzclub Unterfahrt mit Offene Ohren e.V. und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Weitere Informationen

Sa. 08.11. 21 Uhr BR-Mitschnitt - highlight

Rudresh Mahanthappa's CODEBOOK feat. Vijay Iyer

Rudresh Mahanthappa (as), Vijay Iyer (p), François Moutin (b), Dan Weiss (dr).

"Obwohl es einiger Übung bedarf – den Namen wird man sich merken müssen. Der indisch-amerikanische Altsaxophonist Rudresh Mahanthappa (die zweite Silbe seines Nachnamens wird betont) ist in jüngster Zeit stark auffällig geworden – mit hoher instrumentaler Kunst und einer Musik, die sich mit Kommunikation, Symbolik, Systematik, Codes, Chiffrierungen, Dechiffrierungen, Entwurzelung und der Suche nach kultureller Identität auseinandersetzt. ....Sein südindisches Erbe drängt uns Mahanthappa nicht auf. Er belästigt die Zuhörer nicht mit halbgaren Fusionsversuchen, wie es schon so viele gab in der Jazzgeschichte. Seine Wurzeln stecken wohl integriert im filigranen rhythmischen Unterbau seiner Musik. Das, was er mit soviel Verstand wie Bauch tut, ist so schlüssig, dass er nicht nur eine ganze Reihe von Preisen und Auszeichnungen bekam oder hohe Poll-Positionen einnahm; Rudresh Mahanthappa durfte sich schon über manch wohl dotierten Grant freuen, zuletzt dem Guggenheim Fellowship." Text Ssirus Pakzad. Mit Vijay Iyer steht ihm ein kongenialer Partner in kultureller und musikalischer Hinsicht am Piano zur Seite, François Moutin am Bass und Dan Weiss am Schlagzeug runden das Quartet ab. Weitere Informationen

So. 09.11. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Andrea Hermenau (p)

Die junge, in München ansässige Pianistin Andrea Hermenau ist dem Publikum in den Bands von Harald Rüschenbaum, Dusko Gojkovic und Jenny Evans und durch viele Auftritte der eigenen Gruppe "Etna" zum Begriff geworden. Mit ihrem Spiel verbindet sie Tradition und Moderne, sie freut sich auf viele Einsteiger bei den Sessions im November. Weitere Informationen

Mo. 10.11. 21 Uhr Big Band Night

HRJO feat. Axel Kühn (ts)

Das HRO ist schon immer ein Sprungbrett für viele erfolgreiche Musikerlaufbahnen gewesen, und so kommt es heute wieder zu einem Zusammentreffen mit dem Saxophonisten Axel Kühn, einem langjährigen Mitglied der Big Band in den Achtzigern. Axel Kühn ist einer der versiertesten Musiker in München, regelmäßig auch im Bayerischen Fernsehen in „Grünwalds Freitagscomedy“ zu sehen. Er spielt seit dem Jahr 2000 bei der SWR Big Band in Stuttgart u.a. mit Musikern wie z.B.Sammy Nestico, Toshiko Akioshi, Rob McConnell, Bert Joris und Joo Kraus und hat für den heutigen Abend einige Arrangements aus dieser Zusammenarbeit mitgebracht. Let the music talk to you! Weitere Informationen

Di. 11.11. 21 Uhr

Wolfgang Schmid's Birthday Party - CLASSIC PASSPORT & Wolfgang Schmid Kick

Die legendäre Besetzung der 70ger Jahre mit Klaus Doldinger (sax), Kristian Schultze (keys), Wolfgang Schmid (bass), Curt Cress (drums), und Wolfgang Schmid Kick mit Antonio Lucaciu (sax), Peter Wölpl (git), Benedikt Moser (piano), Matteo Scrimali (dr), Oli Rubow (electronics), Luis Baltes (Rap/Beatbox).

"Deutschlands Groovemaster No.1" hat man ihn genannt und in die "offizielle Topliga deutscher Tieftöner“ eingeordnet. Und auch, dass er bei Umfragen nach dem "besten Bassisten" seit Jahrzehnten an der Spitze der Liste auftaucht, quittiert Wolfgang Schmid eher mit Bescheidenheit. Aber nun feiert er seinen 60. Geburtstag in der Unterfahrt, und zwar gleich mit einem Paukenschlag. Am 11.11. spielt zum ersten Mal in der Unterfahrt die legendäre PASSPORT-Besetzung der 70iger Jahre, die heute unter "Classic Passport" firmiert: Klaus Doldinger - Sax, Kristian Schultze - Keyboards, Curt Cress - drums! Ausserdem tritt alle drei Tage seine um den Rapper/Beatboxer Luis Baltes erweiterte "KICK" Besetzung auf. Und: am 13.11. kommt als besonderer Gast der weltberühmte Pianist Wolfgang Dauner dazu. Weitere Informationen

Mi. 12.11. 21 Uhr

Wolfgang Schmid Kick

Wolfgang Schmid (b), Antonio Lucaciu (sax), Peter Wölpl (git), Benedikt Moser (piano), Matteo Scrimali (dr), Oli Rubow (electronics), Luis Baltes (Rap/Beatbox), plus special guests.

Wolfgang Schmid verewigte seinen guten Namen und seine Talente als Bassist, Produzent, Komponist und musical director auf bislang 400 Alben, machte sich als Mitglied in Klaus Doldingers legendärer Gruppe Passport unsterblich, rief die Band Paradox (mit Billy Cobham) ins Leben, gewann diverse Polls hier und in den USA so häufig wie andere Menschen gute Eindrücke von ihm und kennt durch zahlreiche Tourneen in unterschiedlichsten musikalischen Konstellationen die Welt bis in die hintersten Winkel so gut wie sein Wohnzimmer ........ Schmid Happens! Mitreißende Dancerhythmen, entspannende Sequenzen, je nachdem wo man hinhört: die Musik ist komplex, aber sie vermittelt eine ungeheure Leichtigkeit. Hier werden heutige Sounds mit intensiven Bassgrooves in einen Topf geschmissen, pikant aufgewürzt und heiß serviert. Get Your Kick! Weitere Informationen

Do. 13.11. 21 Uhr

Wolfgang Schmid Kick & Trio feat. Wolfgang Dauner (p)

Wolfgang Schmid (b), Antonio Lucaciu (sax), Peter Wölpl (git),Benedikt Moser (piano), Matteo Scrimali (dr), Oli Rubow (electronics), Luis Baltes (Rap/Beatbox), plus special guests.

Kick's kann es nicht genug geben! Heute Abend gesellt sich ein weiterer Schwabe hinzu: neben Wolfgang Schmid zählt Wolfgang Dauner zu den großen Söhnen Stuttgarts. Als einer der profiliertesten europäischen Jazzmusiker und Künstlerpersönlichkeit von internationalen Formats hat er die musikalische Szene in Deutschland beeinflusst. "Gehaltvoller und zeitgemäßer als Chick Corea" ist er, schreibt die Züricher Zeitung, "perlend, leichthändig sein Vortrag, geschmackvoll gestaltet seine Improvisationen. Bewundernswert auch der musikalische Horizont, die stilistische Interessenvielfalt. Bei ihm gibt es keine Trennung zwischen "E" und "U", zwischen Jazz und europäischer Klavierliteratur, zwischen neuer und alter Welt. Weitere Informationen

Fr. 14.11. 21 Uhr four voices - one sound

Berlin Voices - States of Mind

Esther Kaiser, Marc Secara, Sarah Kaiser und Kristofer Benn (voices), Rolf Zielke (p), Ralph Graessler (b), Jens Dohle (dr).

Vier gestandene JazzsängerInnen, die sich bislang vor allem solistisch einen Namen gemacht haben, tun sich zusammen und huldigen dem Gruppenklang – vier SängerInnen, vier Stimmen, verschmelzen zu einem Sound. Bei aller stimmlichen Harmonie: einig sind sich die vier nicht immer und ringen gemeinsam heftig debattierend um den besten Sound. Diese positive Spannung überträgt sich in die Musik der Berlin Voices. Die Gruppe schöpft dabei auch aus einer tiefen persönlichen und musikalischen Vertrautheit, denn bereits 1998 bildeten sie zusammen die "Vocalsection" im Bundesjazzorchesters. Viele Auftritte in Clubs und auf Festivals, Auslandreisen (u.a. in Aserbaidschan), Produktionen mit der HR Big Band und die Mitwirkung bei „Strangers in the Night – The Music of Bert Kaempfert“ auf Universal/Polydor als Solisten sind einige Erfolgsstationen der Band. Heute Abend präsentieren die Voices die Musik ihres ersten eigenen Longplayers: States of Mind – The Music of Billy Joel. "Wir sind mit den Songs von Billy Joel aufgewachsen. Seine Texte über das ganz normale Leben, von Begegnung und Abschied, von mutlosen Strebern und trostlosen Helden, von Großstadtmenschen und Unehrlichkeit, auch von romantischer und von unerfüllter Liebe, haben uns immer wieder tief berührt. Texte voller Leben und Eigenständigkeit - "States of Mind" – unser Tribute to Billy Joel, unsere musikalische Verbeugung vor dem großen Künstler Billy Joel. Viel Vergnügen." Weitere Informationen

Sa. 15.11. 21 Uhr ad hoc music

Mike Reed Loose Assembly

Mike Reed (dr, comp), Greg Ward (as), Jason Adasiewicz (vibraphon), Tomeka Reid (cello), Josh Abrams (b)

Der 1974 in Bielefeld geborene und in Evanston, Il USA aufgewachsene Schlagzeuger Mike Reed gehört seit einem guten Jahrzehnt zur improvisierenden Jazzszene Chicago’s. Dort ist er allerdings nicht nur als Musiker bekannt, sondern hat sich auch als Organisator und Produzent vieler Festivals und Events einen Namen gemacht: The Pitchkork Music Festival, Umbrella Music Festival, Hungry Brain Sunday Tranmission Series finden u.a. unter seiner Regie statt. Das „Time Out“ Magazin Chicago zählt Mike Reeds Band „Loose Assembly“ zu den “erhabensten Jazzinstitutionen” der Stadt und das Fachmagazin „Cadence“ für die Debüt-CD der Band unter den „Top Ten Jazz CD’s 2007“ auf. "... a perfect balance between unfettered creativity and formal aesthetics... merges the austere reverence of chamber music with the scalding intensity of Chicago's historically ebullient free jazz, making a case for the re-evaluation of commonly held geographic prejudices. Although conventional wisdom dictates New York as the center of the jazz world, documents like this beg to differ." — Troy Collins, All About Jazz ad hoc music - eine Kooperation des Jazzclub Unterfahrt mit Offene Ohren e.V. und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Weitere Informationen

So. 16.11. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Andrea Hermenau (p)

siehe 9.11.. Weitere Informationen

Mo. 17.11. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Immer wieder ein Highlight der Big Band Night am Montag: Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 18.11. 21 Uhr

Jazzensembles der Hochschule für Musik und Theater

Leitung: Leszek Zadlo, Tizian Jost

Die Jazzsaxophonklasse der Musikhochschule stellt sich vor unter der Leitung von Professor Leszek Zadlo mit Werken von Wayne Shorter. Weitere Informationen

Mi. 19.11. 21 Uhr Deutschlandfunkmitschnitt

Manfred Bründl 'Silent Bass'

Manfred Bründl (b), Hugo Read (as, ss), Achim Kaufmann (p, elec), Jonas Burgwinkel (dr).

Manfred Bründl zählt seit vielen Jahren zu den wichtigen Bassisten der deutschen und europäischen Jazzszene. Der Bassist weitet den Blick, schaut vom Jazz aus auf die Künste. Was zählt ist Persönlichkeit. Unverwechselbarkeit, Profil, Signatur, Signifikanz. Nach der in den Medien viel beachteten ersten CD „respect“ (nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2006) hat SILENT BASS im Oktober/November 2007 ein neues Programm mit Eigenkompositionen von Manfred Bründl eingespielt. Die New Edition widmet sich dem Reisen und Grenzen überschreiten - eine Hommage an Pompeji und die Farbe Rot (Themen der Kompositionen sind u.a. Barnett Newmans Who`s Afraid of Red, Yellow and Blue?, Pompeii Red, Leonardo da Vincis Der vitruvianische Mensch, der Goldene Schnitt sowie der Modulor Le Corbusiers, die Wüstenstadt Ghadames mit ihrer faszinierenden, einzigartigen roten Schmuckfarbe) ist ebenso Schwerpunkt wie Bründl´s Faible für Estland, mit seiner wunderbar melodiösen und sonoren Sprache. Weitere Informationen

Do. 20.11. 21 Uhr

Bernd Reiter Organ Band feat. Tom Kirkpatrick

Roman Schwaller (ts), Tom Kirkpatrick (tp), Rob Bargad (B3 orgel), Bernd Reiter (dr)

Hardbop der Spitzenklasse: Tom Kirkpatrick erinnert an Lee Morgan, Freddie Hubbard, mit einem Schuss Chet Baker; Roman Schwaller ist ein Allrounder auf dem Tenorsax - er war schon mehrmals bei uns im Club zu hören; Rob Bargad spielte acht Jahre im Nat Adderley Quintet und beherrscht seine Orgel zu mehr als 100%; Newcomer Reiter lernte seinen Job u. a. bei Billy Cobham, John Riley und Lewis Nash - wunderbar sein Ride-Becken, Mel Lewis hätte seine Freude daran gehabt! Weitere Informationen

Fr. 21.11. 21 Uhr special concert

Michael Schiefel - Carsten Daerr Duo

Michael Schiefel (voc, elec), Carsten Daerr (p, organ).

Kennen gelernt haben sich Michael Schiefel und Carsten Daerr schon vor Jahren in der Berliner Jazzszene. Ab und zu haben sie gejamt und auch mal ein Konzert zusammen gespielt. Dem deutschen und auch europäischen Publikum sind sie durch eigene Veröffentlichung beim ACT Label bekannt geworden. Als kürzlich eine Konzertanfrage aus dem Bimhuis in Amsterdam kam, war dies der Startschuss für dieses neue Duoprojekt. "Wir haben unsere neuesten Stücke durchgesehen und erstaunt festgestellt, daß unsere Kompositionen sehr gut zueinander passen" erzählt Carsten Daerr. Gespielt werden ausschließlich Eigenkompositionen, zum Teil mit eigenen Texten oder auch Gedichtvertonungen. "Ich fand es besonders spannend, daß Carsten nun auch Orgel spielt. Ich verfremde meine Stimme ja gern mit Elektronik, da macht es stilistisch natürlich Sinn, dass Carsten auch das Piano mit Orgelloops, Delay oder Chorussounds ergänzt" meint Michael Schiefel. Es gibt für die Beiden also noch viel zu entdecken, und für das Publikum sowieso! Weitere Informationen

Sa. 22.11. - Sa. 29.11. 21 Uhr

d'accord! - Das internationale Akkordeon Festival

Vom 22. - 29. November 2008 heißt es im Jazzclub Unterfahrt "d'accord!" d'accord bedeutet übersetzt einig, einverstanden. Ein Akkord in der Musik ist das gleichzeitige Erklingen mehrerer unterschiedlicher Töne, die sich harmonisch deuten lassen, sie sind sich also einig. d'accord präsentiert Akkordeonisten aus den unterschiedlichsten kulturellen und musikalischen Kontexten. Musiker vom Balkan, aus dem Nahen Osten, aus Südamerika, aus Mitteleuropa und Skandinavien sind sich einig in ihrer Liebe zur Musik und zum Akkordeon. d'ccord! d'accord! findet mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München statt. Weitere Informationen

Sa. 22.11. 21 Uhr d'accord! - Das internationale Akkordeon Festival

Martin Lubenov Orkestar (BUL/A)

Martin Lubenov (acc), Petar Yankov (voc, perc), Krasimir Malakov (cl, sax), Aleksandar Stojiæ (git), Stefan Thaler (b), Maria Petrova (dr)

Martin Lubenov ist ohne Zweifel einer der wichtigsten und innovativsten Vertreter des Balkan-Akkordeons jenseits der Unterhaltungsmusik. Was nicht heißt, dass seine Musik nicht unterhaltsam ist. Im Gegenteil. Vergleichbar seinem berühmten Kollegen Petar Ralchev hat Martin Lubenov sehr früh zu einem eigenen Stil gefunden, der mit atemberaubender Virtuosität und spielerischer Eleganz balkanische Romamusik mit Schattierungen von Swing, Modern Jazz, Tango Nuevo, Salsa und Musette ansetzt und ihr damit die Ehre erweist, die Astor Piazzolla etwa dem Tango, Richard Galliano der Musette erwiesen haben. In seiner Wahlheimat Wien, dem musikalischen Brückenkopf zwischen Balkan und Orient und den „westlichen Szenen“, verfolgt er diesen Ansatz mit seinen Bandprojekten Jazzta Prasta und dem Martin Lubenov Orkestar. Könnte man Ersteres als Jazzband mit ethnischer Grundierung bezeichnen, so verhält es sich beim Orkestar genau umgekehrt. Ausgefuchste ethnische Musik, tanzbar und partytauglich, aber mit geschickt gesetzten Jazzschattierungen. Weitere Informationen

So. 23.11. 21 Uhr d'accord! - Das internationale Akkordeon Festival

Dalia Faitelson 'Pilpel' (ISR/SCG/S/USA)

Dalia Faitelson (voc), Lelo Nika (acc), Thommy Andersson (b),Jarrod Cagwin (perc)

Dalia Faitelson würzt die Melange aus Jazz und Funk mit einer für uns ungewöhnlichen Sprache: sie singt hebräisch, in der Sprache ihres Vaters. Sie arbeitet mit einem eingespielten Team an der musikalischen Umsetzung ihrer Wurzeln. Und die liegen eben in Israel, aber auch in Bulgarien, dem Geburtsland ihrer Mutter. Aus diesen Wurzeln und dem Studium in Jerusalem und Berklee / USA entsteht ein facettenreiches musikalisches Gewächs . Eine Liebeserklärung an Israel, die hebräische Sprache, an die musikalische Tradition Osteuropas und des Nahen Ostens - aber auch eine Hommage an die Interkulturalität der heutigen musikalischen Welt. Am Akkordeon der aus Serben stammende, weltberühmte, mit Preisen ausgezeichnete (Accordion World Champion) Musiker Lelo Nika! "Lelo Nika is the greatest accordion player I have ever heard – by far!!!" Joe Zawinul. Weitere Informationen

Mo. 24.11. 21 Uhr d'accord! - Das Akkordeon Festival

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra feat. Kurt Maas (acc)

Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra zählt zu den Spitzen Big Bands der deutschen Big Band Szene und zu den Spitzenreitern der Big Band Nights im Jazzclub Unterfahrt. Der Münchner Schlagzeuger, Träger des Bundesverdienstkreuzes, Harald Rüschenbaum, ist mit dem Know-How von 26 Jahren Big Band Leitung der erfahrene und begeisternde Praktiker, der vom Schlagzeug aus sein Jazz Orchestra leitet. Für heute Abend hat sich Rüschenbaum zusammen mit Kurt Maas ein besonderes Programm der Extraklasse überlegt, welches Arrangements für Akkordeon in den Vordergrund rückt. Weitere Informationen

Di. 25.11. 21 Uhr d'accord! - Das internationale Akkordeon Festival

Luis Borda Trio feat. Peter Reil (ARG/D)

Luis Borda (git), Peter Reil (bandoneon), Giorgi Makhoshvili (b)

Luis Borda ist längst über die Grenzen Argentiniens hinaus ein Begriff. Der virtuose Gitarrist und Komponist steht seit seinem 15. Lebensjahr auf der Bühne. Er hat zahlreiche Aufnahmen mit den angesehendsten und bekanntesten Musikern Argentiniens gemacht. Seine Konzerte faszinieren durch ihre Lebendigkeit, Virtuosität und Bühnenpräsenz. Außergewöhnlich ist auch die Interaktion mit seinen Musikern. Seine Musik hat dem modernen Tango neue Impulse gegeben und ihn als konzertanten Musikstil auch nach Astor Piazzolla weiter entwickelt. Peter Reil spielte mit fast allen namhaften Tangomusikern Europas und ist heute Deutschlands bekanntester Bandoneonspieler. Durch seine Präsenz in zahlreichen Tangoensembles und seinen Aktivitäten im Bereich des Arrangements und der Komposition ist er eine zentrale Figur der europäischen Tangoszene. Weitere Informationen

Mi. 26.11. 21 Uhr d'accord! - Das Akkordeon Festival - ACT: Jazz Night 'Radiotree'

radio.string.quartet & Klaus Paier (A)

Bernie Mallinger (violin), Johannes Dickbauer (violin), Cynthia Liao (viola), Asja Valcic (cello), Klaus Paier (acc, bandoneon)

Eigentlich hätten sich der Geiger und Komponist Bernie Mallinger und der Akkordeonist und Bandoneon-Virtuose Klaus Paier viel früher über den Weg laufen müssen: "Wir kommen aus demselben österreichischen Tal", berichtet Mallinger. Aber es dauerte bis zum Jahr 2000, als sie sich bei einem Workshop endlich näher kennen lernten. Im Jahr darauf arbeiteten sie dann erstmals zusammen, als Mallinger für Paiers CD-Projekt „Movimiento“ – das übrigens für den "Amadeus", den wichtigsten österreichischen Musikpreis, nominiert wurde – ein Streichquartett zusammenstellte. Nach einigen Umbesetzungen debütierte das inzwischen radio.string.quartet.vienna benannte Ensemble vor eineinhalb Jahren für ACT mit Celebrating The Mahavishnu Orchestra – und wie: Lange hat man die Jazzkritik nicht mehr derart begeistert gehört. Denn die Herangehensweise an John McLaughlins legendäre Vorlagen war revolutionär: Eine geniale Umkehrung der sonst üblichen "Verjazzung" von Klassik war hier zu hören, Jazzstücke bekamen durch ein klassisches Konzept ein völlig neues Gewand voller Präzision und Tiefe, ohne dabei an Swing zu verlieren. Mit "Radiotree" überträgt das Quartett dieses Konzept auf die Zusammenarbeit mit Klaus Paier. " Klaus Paier gehört zu den großen europäischen Akkordeonisten von Weltruf. Egal in welcher Form sich Paier musikalisch äußert, charakteristisch für sein Spiel insgesamt ist neben der Vielfalt seiner stilistischen Möglichkeiten die Entschlossenheit und Intensität, mit der er sich in seinen verschiedenen Projekten vorstellt. Dabei löst er sich nachdrücklich von allen instrumentalen Erwartungen, befreit sozusagen das Akkordeon von seiner historischen Last und dringt mit ihm in vollkommen neue musikalische Bereiche vor." Jörg Konrad, Musikjournalist. Weitere Informationen

Do. 27.11. 21 Uhr d'accord! - Das internationale Akkordeon Festival

Alegre Corrêa 'Conexao Brasil '(BRA)

Alegre Corrêa (git, perc, gesang), Guinha Ramires (git), Wolfgang Staribacher (acc).

ACHTUNG: Alessandro Kramer musste seinen Auftritt leider absagen. Der Akkordeonist Wolfgang Staribacher wird ihn ebenbürtig vertreten. Wir danken für Ihr Verständnis. Alegre Corrêa, der aus Brasilien stammende Gitarrist, Sänger und Komponist, für den 'Musik machen viel mehr bedeutet als das bloße Spielen der richtigen Noten' (Eigendefinition), ist vor rund zwei Jahrzehnten mit seiner Definition ‚Neuer Brasilianischer Musik' in Europa gelandet, um die Trennung von Kopf und Bauch aufzuheben. Mit dem aktuellen Projekt "Conexao Brasil" bündelt der Brasilianer wieder einmal die Vielstimmigkeit seiner musikalischen Herkunft, alter und neuer Formen in eine eigene Fusion der Fusionen, wie sie sich hierzulande noch der Schubladisierung entzieht. Zu den Musikern von "Conexao Brasil": "Guinha Ramires ist mein Lehrer, ich habe 10 Jahre mit ihm in Brasilien gespielt und wir haben gemeinsam eine Duo-CD aufgenommen. Ihn habe ich wegen seinem ganz außerordentlichen Groove auf der Gitarre ausgewählt - er ist ein wahrer Meister auf seinem Instrument. Alessandro Kramer spielt mit dem Akkordeon eines der populärsten Instrumente in Brasilien, auf dem er eine außergewöhnliche Technik perfektioniert hat. Er kommt aus Süd-Brasilien und wird als eines der größten Talente und der modernste Vertreter seines Landes auf diesem Instrument eingestuft." (Alegre Corrêa) "Selten gingen brasilianische Musik und europäischer Jazz, unbändige Rhythmik und lyrische Melodik, Arrangierkunst und impulsive Verspieltheit eine sinnlichere Liaison ein. Daß dabei viele Melodieläufe von zarter Melancholie durchzogen sind, mag nur jene verwundern, welche brasilianische Musik noch immer ausschließlich mit purem Rhythmus, Karneval und Happy Sound verbinden." (Concerto) Weitere Informationen

Fr. 28.11. 21 Uhr d'accord! - Das internationale Akkordeon Festival

No Tango (D)

Christina Fuchs (reeds), Florian Stadler (acc), Ulla Oster (b), Christoph Hillmann (dr).

Ein überraschendes Klangambiente - äußerst frischer Sound - wer spielt da? Ein Kontrabaß, geblasenes Holz, Schlagzeug und - ein Akkordeon. Aber halt, trotzdem ist das in keiner Weise eine Band, die ihren individuellen Gruppensound, ihre klangliche Corporate Identity über irgendwelche argentinischen Musiziertraditionen und deren angeheirateten Tanz- und Folklorepatterns definiert. Dieses Ensemble ist schlichtweg innovativ, lebt von jazzorientierter Improvisation und beweist seine Eigenständigkeit in jedem Takt. Chefin Christina Fuchs, ihres Zeichens Herrin der meisten Holzblasinstrumente, weiß genau, warum sie so lange auf der Suche war nach einem adäquaten Pendant zu ihrer eigene Klangfarbe - und dann irgendwann auf Florian Stadler stieß, den beeindruckenden Akkordeonisten: "je stärker die Farbe und die Atmosphäre der Band, desto besser, je plastischer die Kontraste, um so wirkungsvoller", meint Fuchs, und tatsächlich ist der Mann am Akkordeon in diesem Sinne als "zweiter Bläser" mittlerweile nicht mehr zu ersetzen - zumal ihm der Erfahrungsschatz zeitgenössischer Musizierweisen schon lange vertraut ist. Das Christina Fuchs Quartett beweist , dass es auch im Zeitalter des ScheinbarAllesSchonDaGewesenen immer wieder einmal musikalische Edelsteine zu entdecken gilt, die das kollektive Zweifeln an der Kraft improvisierter Konzepte elegant ad absurdum führen. Weitere Informationen

Sa. 29.11. 21 Uhr d'accord! - Das internationale Akkordeon Festival

Trygve Seim & Frode Haltli (NOR)

Trygve Seim (ts), Frode Halti (acc).

Trygve Seim und Frode Haltli gehören heute zu den wichtigsten Figuren der neuen norwegischen Musik und haben bereits in einer Reihe von Kontexten miteinander gearbeitet. Beide Musiker interessieren sich sehr für das expressive Potential akustischer Musik über alle stilistischen Grenzen hinweg, von traditioneller Volksmusik aus aller Welt bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Akkordeonspieler Frode Haltli kam schon früh mit zeitgenössischer Musik in Berührung, begann in der dörflichen Gemeinschaft, in der aufwuchs, aber zur selben Zeit auch damit, Volksmusik zu spielen. Auch Trygve Seim, der früh durch die Musik Jan Garbareks und Edward Vesalas beeinflußt wurde, konnte man schon in den verschiedensten musikalischen Kontexten erleben. Momentan gehört der Saxophonist zur gefeierten Band des französischen Schlagzeugers Manu Katché. Aber bekannt wurde er europaweit durch die Aufnahmen, die er für ECM unter seinem eigenen Namen machte. Mit "Yeraz" legen Saxophonist Trygve Seim und Akkordeonspieler Frode Haltli ihr erstes Duo-Album vor. Das Cover-Foto von "Yeraz" zeigt eine offene Straße, die sich zum Horizont hin erstreckt. Und auf dieser Straße, so scheint es, befindet sich die Musik des Duos in Bewegung und speist sich aus den unterschiedlichsten Quellen: zum Beispiel von traditioneller armenischer Musik, dann gibt es Musik von G.I. Gurdjieff (jenem griechisch-armenischen Philosophen und Mystiker, der bei seinen Reisen durch den Kaukasus und Mittleren Osten traditionelles Material sammelte), einen Reggae (eine Rubato-Version von Bob Marleys "Redemption Song"), einen freien Walzer mit einer Verbeugung vor dem amerikanischen Sänger/Songwriter Tom Waits ("Waits For Waltz"), Improvisationen. Mit freundlicher Unterstützung durch die Königlich Norwegische Botschaft Berlin. Weitere Informationen

So. 30.11. - Fr. 06.02. 19:30 Uhr

Rhythm of Light

Horst Hermenau setzt sich seit Jahren mit musikalischen Aspekten in der Malerei auseinander. Fragen der Rhythmik und der Farbklangformung interessieren ihn im Zusammenhang mit Interferenzen, Schwebungen, Transformationen, Brüchen und Verdichtungen. Seine Kompositionen bilden nicht selten Reihen, die wie verschiedene Variationen eines Themas den Raum zum Klingen bringen. Besuchen Sie weitere Arbeiten auf www.galerie-altevers.de Weitere Informationen

So. 30.11. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Andrea Hermenau (p)

In Anschluß an die Austellungseröffnung von Horst Hermenau, leitet seine Tochter Andrea Hermenau vom Flügel aus die heutige Jam Session. Weitere Informationen

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