Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Okt 2009

Programm November 2009

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 01.11. 21 Uhr

geschlossen

Liebe Gäste, der Jazzclub Unterfahrt bleibt an diesem Abend wegen Umbauten an der Bühnenbeleuchtung geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis. Weitere Informationen

Mo. 02.11. 21 Uhr Big Band Night

Earforce - Funk Fusion Big Band

Topaktueller Funk- und Groove-Jazz, von Bandleader und Spiritus Rector Gregor Bürger ausschließlich selbstgeschrieben und arrangiert, mit viel Power gespielt und überzeugend präsentiert - das ist das Markenzeichen der Münchner Bigband Earforce. Seit 1999 bestehend, vereint die 17-köpfige Besetzung hochkarätige Solisten und eine druckvolle Rhythmusgruppe zu einer mitreissenden Live-Formation. Weitere Informationen

Di. 03.11. 21 Uhr ACT: Jazz Night - highlight

Nguyên Lê & Saiyuki

Nguyên Lê (git), Prabhu Edourad (tabla), Mieko Miyazaki (koto)

Was die Frankfurter Allgemeine Zeitung nach Nguyên Lês Deutschlanddebüt 1993 schrieb, ist auch heute noch aktuell und lässt sich auf "Saiyuki" hören: "So wie er spielt kein anderer Mensch Gitarre!" Denn bei dem in Paris lebenden Saitenkünstler vietnamesischer Abstammung tun sich jedesmal neue Welten auf. Lê versteht es, stets aufs Neue mit Klängen zu verblüffen. Das erstaunt umso mehr, weil er ohnehin einer der großen Klang-Entdecker in der Jazzwelt ist: einer, der sich auf imaginäre Reisen begibt, um neue Kombinationen von Tönen zu erforschen. Saiyuki ist ganz explizit eine Reise: und zwar eine von Ost nach West und West nach Ost in einem "Asien ohne Grenzen", wie Nguyên Lê selbst formuliert. Im Trio mit der japanischen Koto-Spielerin Mieko Miyazaki und dem Tabla-Virtuosen Prabhu Edouard aus Indien beschreitet er auf seiner neuen ACT-CD eine musikalische Seidenstraße, die asiatische Welten miteinander verbindet. Den Titel "Saiyuki" hat Nguyên Lê dem berühmten gleichnamigen Roman (deutsch: „Die Reise nach Westen“) entlehnt, den der chinesische Dichter Wu Cheng’en im 16. Jahrhundert schrieb und der von der Reise eines Mönchs zum „westlichen Himmel“, also ins heutige Indien, erzählt. Diese literarische Reise ist für den Gitarristen ein hoch spannender Ausgangspunkt zu eigenen Erkundungen. Vietnam, Indien, Japan: Die Herkunft der beteiligten Musiker ergibt ein magisches Dreieck, in dem sich Klänge in unterschiedlichsten Kombinationen aufeinander zu bewegen und ständig neue Ausprägungen finden. Eine funkelnde Begegnung von Identitäten. Weitere Informationen

Mi. 04.11. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 21

Susanna & Magical Orchestra

Susanna Wallumrød (voc), Morten Qvenild (keys, electronics)

Magie ist ein Versprechen, das schon im Namen der ungewöhnlichen Band steckt. Die Sängerin Susanna Wallumrød gehört zu einer jüngeren Generation norwegischer Klanglaboranten, die sich auf dem Osloer Label Rune Grammofon tummeln. Ihr musikalischer Partner, der Keyboarder Morten Qvenild, ist in so unterschiedlichen Gruppen wie der populären Rockband "The National Bank", der Avantgarde-Gruppe "The Shining" und dem Piano-Trio "In The Country" (Jazzclub Unterfahrt am 8.12.) aktiv. Gemeinsam betreten die beiden Meister der Reduktion in jedem Stück Neuland, überlassen aber nichts dem Zufall. Ihre Songs und Coverversionen sind feinnervige Konstruktionen und Dekonstruktionen zwischen elektronischen und akustischen Klängen, fragilem Kunstlied und Pop, Jazzexperiment und Minimalismus von zauberhaft unnahbarer Extravaganz. Wolf Kampmann "The Norway of Jazz" findet mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin, dem Königlich Norwegischen Konsulat München und Bayerngas statt. Weitere Informationen

Do. 05.11. 21 Uhr highlight

Samuel Blaser Quartet

Samuel Blaser (tb), Marc Ducret (git), Bänz Oester (b), Gerald Cleaver (dr).

Der Virtuose mit der Posaune Samuel Blaser schaffte, wovon viele Schweizer Jazzer nur träumen: Der Posaunist hat sich in der New Yorker Jazzszene etabliert. Samuel Blaser ist in La Chaux-de-Fonds geboren und aufgewachsen. Schon als Neunjähriger entdeckte er seine Liebe zu der Posaune, mit vierzehn Jahren besuchte er erstmals Unterrichtsstunden am lokalen Konservatorium, das er 2002 , gerade mal 21 Jahre alt, abschloss. Der Enge entflohen bildete er sich nach dem Konservatorium im Jazzbereich weiter und verliess die Schweiz Richtung Amerika. In New York erhielt er ein Stipendium für das Konservatorium am Purchase College. Blaser macht sich in der New Yorker Jazz-Szene sehr schnell einen Namen und räumte mehrere Preise ab – sowohl im Jazz als auch in der Klassik. Er gründete verschiedene Bands, die er auch leitete, und veröffentlichte mit den verschiedenen Formationen mehrere Alben. Heute stellt er seine neuestes Werk vor: Pieces of old Sky - und hat dafür eine erstklassige Band zusammengestellt. Weitere Informationen

Fr. 06.11. 21 Uhr Enja CD Release

Rosebud Trio plays the music of Newport feat. Beate Sampson (voc)

Till Martin (ts), Johannes Herrlich (tb), Geoff Goodman (git, banjo), Beate Sampson (vocal)

Es kommt nicht von ungefähr, dass Rosebud in diesem Jahr ein Album mit einer Auswahl von Folksongs veröffentlicht, die im Geiste, aber aktualisiert für die Jetztzeit, an das Newport Folk Festival gemahnen. Immerhin jährt sich jenes Newport Folk Festival, einst von George Wein und Pete Seeger gegründet, im Jahr 2009 zum 50. Mal. In Newport, Rhode Island, traten unter großem Anklang seinerzeit Bluesgrößen wie John Lee Hooker, Muddy Waters und Son House auf und spätere Berühmtheiten wie Joan Baez, Bob Dylan oder Leonard Cohen standen hier als Newcomer zum ersten mal auf großer Bühne. In eigenen und überlieferten Liedern erzählten sie von Liebe und Tod, Mord und Geistern, von der Bewältigung des Alltäglichen und gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten, vom herbeigewünschten "social change" und vom Glauben an Gott. Die archaische Poesie und naive Kraft dieser Songs erschließt Rosebud in eigenständigen Interpretationen. Durch Re-Harmonisierungen, rhythmische Finessen und Improvisationen entwickelt das ungewöhnlich besetzte Ensemble dabei eine neue, den Jazz induzierende Klangebene für die Originale. Die Essenz der Songs bleibt dabei erhalten, und ihre Wurzeln werden nicht gekappt. Das liegt an der ebenso sensiblen wie zupackenden Musikalität des Trios und am Gesang von Beate Sampson, die als erfahrene Jazzinterpretin mit der Seele einer Folksängerin den leidenschaftlichen, aber auch oft lakonischen Tonfall der musikalischen Gleichnisse, Moritaten und Erzählungen bis in die feinsten Nuancen trifft. Weitere Informationen

Sa. 07.11. 21 Uhr highlight

Yaron Herman Trio

Yaron Herman (p), Stephane Kerecki (b), Cedric Bec (dr)

Seit dem Erfolg seines ersten Soloalbums "Variations" und seiner Nominierung für den wichtigen "Talent Jazz ADAMI 2007" Award gilt Yaron Herman als einer der beeindruckendsten Pianisten der neuen Generation. Ein "Wunderkind des Jazz-Pianos" (Elle, Libération), das durch seine leidenschaftliche Energie und durch die Tiefe und Substanz seines Klavierspiels beeindruckt und das mit seiner außerordentlichen Originalität begeistert. Als 16-Jähriger beginnt der auffallend begabte Junge in Israel mit dem Klavierstudium. Wenige Jahre später zieht Yaron nach Paris. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten, er wird vom Publikum und den größten Jazzkritikern gefeiert und "Le Monde" prognostiziert: "Yaron Herman wird schon bald in die Geschichte des Jazz eingehen". Yaron Herman geht danach auf Tourneen durch Europa, Südamerika, die USA und China. Sein 2. Album "A Time for Everything" gewann auf Anhieb die Jahrespreise und wurde von den Kritikern mit Lob überhäuft, es erreichte die Top 10 der Jahresalben 2008. Krönung der Saison war sicherlich der Erhalt des wichtigsten französischen Preises, des "Victoires du Jazz" in der Kategorie 'Best new instrumentalist'. Nun startet das Trio um den begnadeten Pianisten mit ihrem 3. Album "Muse" erneut voll durch. Seine beeindruckende weltweite Konzert-Agenda (über 120 Konzerte in 30 verschiedenen Ländern), seine wachsende Popularität und seine beeindruckende Karriere bis heute bestätigen die Tatsache, dass es sich bei Yaron Herman um ein Phänomen handelt, das in der Geschichte des Jazz-Klavierspiels sehr selten ist. Weitere Informationen

So. 08.11. 21 Uhr Hear Him Sing

Kurt Elling Quartet plus Ernie Watts

Kurt Elling (voc), Ernie Watts (ts), Laurence Hobgood (p), Harish Raghavan (b), Otis Brown (dr)

Dedicated To You: Kurt Elling Sings the Music of Coltrane and Hartman. 1963 überraschte Tenorsaxophonist John Coltrane die Jazzwelt, als er mit dem bis dahin wenig bekannten und unterschätzten sanften Crooner Johnny Hartman ins Studio ging um ein Album aufzunehmen. Heraus kam dabei ein absolutes Meisterwerk des balladesken Jazz, das sofort zu einem Klassiker wurde und Hartman als Nachfolger von Billy Eckstine inthronisierte. Jetzt hat sich mit Kurt Elling einer der besten Jazzsänger der Gegenwart an das ambitionierte Projekt gewagt, John Coltrane und Johnny Hartman mit dem Album "Dedicated To You: Kurt Elling Sings The Music Of Coltrane And Hartman" Tribut zu zollen. Coltranes Part übernahm dabei der Saxophonist Ernie Watts, der so grandios wie hier zuletzt in Charlie Hadens Quartet West klang. Dass Kurt Elling, der einer der experimentierfreudigsten und fantasievollsten zeitgenössischen Jazzsänger gilt, hier gar nicht erst versucht, das klassische Original zu kopieren, versteht sich von selbst. Weitere Informationen

Mo. 09.11. 21 Uhr Big Band Night

Joe Haider Jazz Orchestra

Joe Haider machte sich bereits in den 6oer Jahren als Hauspianist des Münchener Jazzclubs "Domicile" einen Namen. Die Liste der Musiker, mit denen er gespielt hat, liest sich wie ein "Who is Who" der Jazzgeschichte. Dexter Gordon, Mel Lewis, Philly Joe Jones und Bennie Bailey seien hier stellvertretend für viele andere genannt. Haider spielt in der Tradition der grossen Jazzpianisten. Der ehemalige Leiter der "Swiss Jazz School" in Bern präsentiert eine Big Band von Rang und Namen. Swingender, moderner Jazz mit Ideenfluss und Spielfreude. Weitere Informationen

Di. 10.11. 21 Uhr Deutschlandfunk

Jürgen Friedrich Trio

Jürgen Friedrich (p), John Hébert (b), Tony Moreno (dr).

Es gibt sie noch, die Sternstunden im Jazz! Am Klaviertrio-Himmel zum Beispiel die Begegnung von Jürgen Friedrich mit John Hébert und Tony Moreno 1998 in New York. Den Überfliegerbassisten John Hébert kannte er bereits und der brachte niemanden geringeres als den alten Hasen Tony Moreno mit. Im West Village packte man an einem klaren Wintermorgen die Instrumente aus. Jürgen dazu: "Wir spielten wie die Fische im Wasser. Es gab nicht viel zu reden, so eine magische Konstellation gibts vielleicht nicht wieder, und es war klar, dass wir trotz der grossen Distanz eine feste Band bleiben würden." Und so wurde aus dieser spontanen Jamsession eine Working Band, die kontinuierlich in Europa oder USA spielt, und ein blindes musikalisches Vertrauen und ein verblüffendes Ausdrucksspektrum entwickelt hat. Jürgen Friedrich, John Hébert und Tony Moreno sind Vertreter einer ganz hohen Klaviertrio-Kunst. Sie sind ein Meister-Trio, das Jazz von ungemein plastischen und leuchtenden Farben spielt. Weitere Informationen

Mi. 11.11. 21 Uhr ad hoc music

SOL 12

Veryan Weston (p), Mandy Drummond (viola), Hannah Marshall (cello), Franz Hautzinger (tp), Isabelle Duthoit (cl), Luc Ex (ac.b), Tatiana Koleva (marimba) Ingrid Laubrock (sax) Johannes Bauer (tb) Hasse Poulsen (ac.git) Rozemarie Heggen (b) Michael Vatcher (dr)

Luc Ex und Veryan Weston bilden den Kern des Ensembles, das in seiner kammermusikalischen Besetzung sowohl klangliche Balance als auch Vielseitigkeit verspricht. Zwölf exzeptionelle Musiker durchstreifen Räume komponierter und frei improvisierter Musik, bewegen sich zwischen eruptiven solistischen Aktionen und orchestralem Zusammenspiel. Lyrische Passagen treffen in der Musik von SOL12 auf pulsierenden Free Jazz, immer wieder blitzen Reminiszenzen an Swing und Pop auf. Das Gesamtbild präsentiert sich spannungsgeladen und höchst dynamisch. ad hoc music - eine Kooperation des Jazzclub Unterfahrt mit Offene Ohren e.V. und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Weitere Informationen

Do. 12.11. - So. 15.11. 21 Uhr

European Jazz made in: Switzerland

Mit "European Jazz made in: ..." präsentiert der Jazzclub Unterfahrt den aktuellen, zeitgenössischen Jazz Europas. "Der Jazz hat seine Emanzipationsphase in Europa lange hinter sich gebracht. Das errungene Selbstbewußtsein spornt Musiker dazu an, sich immer mehr vom amerikanischen Mainstream zu lösen. Einige der Entwicklungen in dieser Musik nehmen heute nicht mehr vom Ursprungsland des Jazz ihren Ausgang, sondern finden auf dem alten Kontinent statt." Das sagte Wolfram Knauer vom Jazzinstitut Darmstadt bereits 1993. Welche Entwicklungen der Jazz in Europa genommen hat und wie sich diese unter dem Einfluss der verschiedenen Kulturen Europas darstellen, macht sich die Reihe "European Jazz made in: ..." zum Thema. Jazz aus Italien hört sich ganz anderes an als Jazz aus Norwegen, der sich wiederum völlig vom Jazz aus Frankreich unterscheidet u.s.w.. So vielfältig die Kulturen Europas, so vielfältigt ist auch der Jazz den sie hervorbringen. Die Veranstaltung "European Jazz made in: Switzerland" findet mit freundlicher Unterstützung durch die Pro Helvetia statt. Weitere Informationen

Do. 12.11. 21 Uhr European Jazz made in: Switzerland

Colin Vallon Trio

Colin Vallon (p), Patrice Moret (b), Samuel Rohrer (dr)

..Überhaupt zeichnen sich alle Beteiligten durch ein überdurchschnittlich ausgeprägtes Klangbewusstsein aus. Drei individuelle Instrumentalstimmen - Vallons "singendes" Klavier, Patrice Morets "raumfüllender" Bass und Samuel Rohrers "polyvalentes" Schlagzeug - verschmelzen zu einem überaus vielschichtigen Ensemblesound; mit herkömmlichen Jazzpianotrio-Gepflogenheiten hat diese Gruppe auch in diesem Bereich kaum etwas zu tun. Das gemeinsame Verdichten und Ausdifferenzieren von knapp skizzierten Stimmungen, aufwühlenden Gefühlszuständen oder skurillen Klangkombinationen liegt diesem Trio mehr am Herzen als das Drehen virtuoser Pirouetten. Mit anderen Worten: Drei echte Jazzmusiker. Weitere Informationen

Fr. 13.11. 21 Uhr European Jazz made in: Switzerland

BigVeto

Christoph Erb (ts, bcl), Achim Escher (as), Vincent Membrez (pro-one), Yves Reichmuth (git), Christian Weber (b), Lionel Friedli (dr).

Aus leisem Geflüster wird ein bombastischer Groove, aus zwei Saxofonen wird ein mächtiger Sound aus Melodie, dazu Bass und Schlagzeug. Die neue CD mit dem Titel "100valli" von Christoph Erb's BigVeto, erscheint auf dem brandneuen schweizer Label veto-records, ist ein gelungenes Experiment aus Komposition, Improvisation und Jazz.. Erb, der alle Fassetten des Saxofons kennt und auch bewusst ausspielt, hat Seinesgleichen gefunden, denn mit Achim Escher, Christian Weber, Yves Reichmuth, Vincent Membrez und Lionel Friedli kosten sie alle Farben und Klänge der jeweiligen Instrumente voll und ganz aus. Dieses Klanggemisch reicht von samt-weich bis hin zu kratzig wie Stacheldraht. Untermalt wird das Ganze von einem gewaltigen Beat, der alle Nerven im Körper des Zuhörers zum Beben bringt, um sie dann bei den plötzlich wieder ruhigeren Teilen wieder in Entspannung zu setzen. Christoph Erb und BigVeto – Grandios! Kein Grund ein Veto einzulegen. Weitere Informationen

Sa. 14.11. 21 Uhr European Jazz made in: Switzerland

Peter Schärli Special Sextet featuring Glenn Ferris, Guest Barbara Berger

Glenn Ferris (tb), Peter Schärli (tp), Barbara Berger (voc), Donat Fisch (ts), Hans Feigenwinter (p), Thomas Dürst (b), Norbert Pfammatter (dr).

Seit Jahrzehnten leitet Peter Schärli nun schon seine Gruppen, mit denen gemeinsam er ebenso kontinuierlich wie unbeirrbar einen ganz persönlichen Musik- und Musizierstil entwickelt hat. Die beständigste davon ist das "Peter Schärli Special Sextet featuring Glenn Ferris", an dessen heutiger Souveränität seine grossartige Rhythm-Section wichtigen Anteil hat. Auf diesem langen Weg war Glenn Ferris nahezu ständiger Begleiter und mit Donat Fisch als dritter Stimme ist eine Frontline entstanden, die man ungeniert als Weltklasse bezeichnen kann. Schärlis neuste Kompositionen für sein Sextett sind von Werken Frank Wedekinds inspiriert. Eigens für diese Musik hat Peter Schärli die Vokalistin Barbara Berger engagiert. Ihre Stimme bringt eine faszinierende Sinnlichkeit ein, die bestens zum Thema passt. Die entstandene Musik ist mitreissend und bezaubernd zugleich. In ihrem Verlauf geschehen riesige Entwicklungen und Stimmungswandel, von beinah impressionistischen Klanglandschaften bis hin zu mitreissendem Tanz. Weitere Informationen

So. 15.11. 21 Uhr European Jazz made in: Switzerland

Kaspar Ewalds Exorbitantes Kabinett

Regula Schneider (cl, gesang), Roland von Flüe (sax), Beat Hofstetter (ss), Sascha Armbruster (as), Andrea Formenti (ts), Beat Kappeler (bs), Lukas Thöni (tp), Daniel Woodtli (tp), Heiner Krause (tp), Bernhard Bamert (tb), Jan Schreiner (btb), Andreas Tschopp (btb), Philip Henzi (p, rhodes), Wolfgang Zwiauer (e-bass), Gregor Hilbe (dr).

Die Konzepte zu Kasper Ewalds Kompositionen gründen meist in der Auseinandersetzung mit polymetrischen Phänomenen. Als wichtigste Einflüsse nennt er Igor Strawinsky und James Brown. Ausserdem hat er ein grosses Flair für die Bühne – so verwundert es nicht, dass er sich für Projekte, welche Schauspiel oder wenigstens Theaterelemente integrieren, besonders interessiert. "Der Komplexität zum Trotz groovt Ewalds Musik meist wie der Teufel, ausserdem ist sie so überraschungsreich und witzig, dass man beim Hören immer wieder lachen muss. Um es subjektiv und pathetisch in die Welt hinauszuposaunen: Kaspar Ewalds Musik ist das Aufregendste, was ich in den letzten Jahren im Jazz gehört habe." Thomas Bodmer. Kaspar Ewalds Exorbitantes Kabinett» besteht aus 14 etablierten Jazzmusikern. Weitere Informationen

Mo. 16.11. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München

Einen Abend voll swingender Musik verspricht die Uni Big Band München mit ihrem in allen Stilen des Jazz erfahrenen Leiter Joe Viera. Zum derzeitigen Programm gehören unter anderem Stücke von Lennie Niehaus, Sammy Nestico, Jeff Jarvis, Bill Liston, Duke Ellington, Miles Davis, John Berry, Dizzy Gillespie, Errol Garner, J.J.Johnson und Horace Silver. Weitere Informationen

Di. 17.11. 21 Uhr

Jazzensembles der Hochschule für Musik und Theater

Ltg.: Claus Reichstaller

Die Jazzabteilung der Hochschule für Musik und Theater München präsentiert an diesem Abend mit mehreren Ensembles die grosse Bandbreite der improvisierten Musik. Von freiem Ensemblespiel bis hin zu Funk-Latin und Fusion ist der Jazznachwuchs immer offen für musikalisch Spontanes und oftmals Neues. Neben Jazzstandards stehen auch Eigenkompositionen auf dem Programm. Weitere Informationen

Mi. 18.11. 21 Uhr

Tango Sur

Margit Wöhrle (acc), Petra Amasreiter (violine), Andy Mayr (git), Michael Engelhardt (b).

Es ist heiß - und die Luftfeuchtigkeit hoch. Es wird Abend in Buenos Aires. Zeit, in eine Bar zu gehen und mit einer wunderschönen Frau Tango zu tanzen. Tango sur spielt die heiße Musik des Tango, dies sind weitgehend Kompositionen der Akkordionistin Margit Wöhrle in Anlehung an Werke von Astor Piazzolla, Gardel, Villoldo, Blanco, Rodriguez. Tango sur bedient sich einer musikalischen Sprache, die sowohl rhythmische und melodische Merkmale traditioneller Tangomusik als auch moderne Elemente des zeitgenössischen "Tango Nuevo" mit Einflüssen des Jazz, sowie der klassischen Moderne eines Bartok verbindet. Die vier Musiker zeigen, wie zeitlos und temperamentvoll sich diese Musik anhört. Weitere Informationen

Do. 19.11. 21 Uhr

HEAR HIM SING

Carlo Bohländer, US-amerikanischer Jazzmusiker (Trompeter, Gastronom und Jazzpädagoge) deutscher Herkunft, sieht im Jazzgesang "die natürlichste musikalische Äußerung im Jazz und den wichtigsten Zweig afroamerikanischer Vokalmusik". Fällt der Begriff Jazzgesang, denken wir unweigerlich an die großen Jazzsängerinnen der Geschichte: Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Anita O'Day oder Sarah Vaughan, um nur einige zu nennen, verliehen dem Jazz seit den 40er Jahren ihre ganz persönliche Note. Sie haben maßgeblich dazu beigetragen, den Jazz einem breiten Publikum näher zu bringen. Erst beim näheren Betrachten, fallen einem auch die berühmten Jazzsänger ein, die meistens auch ein Instrument spielten: Louis „Satchmo“ Armstrong, Billy Eckstine, Ray Charles oder Frank Sinatra. Anders als bei den Instrumentalisten, sind es im Jazzgesang auch heute noch die Sängerinnen, die sich in den Vordergrund "gespielt" haben. Selten finden wir den männlichen Jazzgesang auf den Bühnen der Jazzclubs und Konzertsäle. Umso spannender ist es, sich diesem Thema zu widmen. "Hear Him Sing" stellt die männliche Stimme im Jazz in den Vordergrund. Am 8.11. und vom 19. -bis 29.11. werden 33 Stimmen (es sind allein schon über 18 im Münchner Männer Chor) aus 7 Nationen trillern, säuseln, jauchzen, gurren, jubeln, schreien und flüstern. Alle Stilistiken im Jazz sind vertreten: vom Swing zum Bebop, vom Modern Jazz zur Avantgarde, vom HipHop zum Rap. Von der intimen Duobesetzung hin zur Big Band Formation. Nichts wie hin, zu HEAR HIM SING! Das Unterfahrt Club Festival "Hear Him Sing" findet mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München statt. Weitere Informationen

Do. 19.11. 21 Uhr Hear Him Sing

Roy Nathanson' Sotto Voce - Subway Moon

Roy Nathanson (as, ss, voc), Sam Bardfeld (violin, voc), Curtis Fowlkes (tb, voc), Tim Kiah (b, voc), Napoleon Maddox (human beatbox, voc).

"Subway Moon", soeben auf yellowbird enja erschienen, führt uns tief in den Dschungel des New Yorker Untergrund. Dämonisches und Beseeltes bestimmen den Plot, Sex & Crime, Spannung und Entspannung, Showdown und Happy End. Mit come'n'go-Motiven, Kollektiv- und Soloimprovisationen, melodischen und amelodischen Melodieführungen, die sich auf einem harmonischen oder disharmonischen Fundament bewegen, untermauert von fassbaren oder unfassbaren Rhythmen, komponiert Roy Nathanson einen U-Bahn-Thriller, wie ihn Jim Jarmusch nicht besser hätte drehen können. Er tut damit das, was einen versierten Geschichtenerzähler auszeichnet: Menschen zu berühren. "Worte sind Klänge", schreibt Jeff Friedman über Roy Nathanson."Subway Moon" lädt die Hörenden ein in Nathansons Welt aus Jazz, Avantgarde, Spoken Word, Soul, Samplekunst, Human Beat Boxing und Pop. Weitere Informationen

Fr. 20.11. 21 Uhr Hear Him Sing

Sachal Vasandani & Trio

Sachal Vasandani (voc), Jeb Patton (p), Dezron Douglas (b), Quincy Davis (dr)

"Sachal Vasandani's singing reveals emotion and intellect...consistent and unique" Wynton Marsalis. Seit geraumer Zeit, nun mit dem 2. Album "We Move", erobert der junge, charismatische Amerikaner indischer Herkunft (in Chicago geboren wie Kurt Elling) die Szene Amerikas und nun auch den alten Kontinent. Aufgewachsen u.a. mit der Musik von Duke Ellington und Keith Jarrett, entdeckte er die Liebe zum Jazz, studierte an der University of Michigan, wurde entdeckt und schon 1999 zeichnete ihn das "DownBeat Magazine" als "Collegiate Jazz Vocalist of the year" aus. Der Umzug nach New York fiel leicht und schon bald konnte Sachal Vasandani mit dem Lincoln Center Jazz Orchestra und Wynton Marsalis, Wycliffe Gordon, Eric Reed, T.S. Monk, und vielen anderen Jazzgrößen spielen. "It is very thrilling to have a new male jazz vocalist on the scene. Having toured with Sachal in Japan made me realize what a wonderful jazz singer he is. It's so good to know that jazz singing is alive and doing great because of this talented young man." – Sheila Jordan. Weitere Informationen

Sa. 21.11. 21 Uhr Hear Him Sing

Marc Ayza Group

Marc Ayza (dr), Roger Mas (p, keys), Tom Warburton (b), Jordi Garcia (turntables), Core Rhythm (voc, MC)

Der Schlagzeuger Marc Ayza ist einer der gefragtesten Musiker der spanischen Szene. In seinem eigenen Projekt "Offering", im März 2008 in New York entstanden, verarbeitet er die Einflüsse, die ihn seit seiner Kindheit begleitet haben, von Marvin Gaye und Cannonball Adderley bis J Dilla. Das Ergebnis ist eine erfolgreiche Kombination aus Jazz und Hip-Hop. "Heute sehe ich wirklich keine stilistische Lücke mehr zwischen John Coltrane und J Dilla", sagt Ayza. Diese Verbindung zwischen beiden herzustellen ist ihm wichtig. Der Vocalist in der Gruppe von Marc Ayza ist Core Rhythm, Rapper aus Brooklyn, N.Y.C.. Weitere Informationen

So. 22.11. 21 Uhr

Jam Session

Sava Medan (b)

Der furiose Sava Medan spielt den Kontrabass auf eine außergewöhnlich rhythmische und höchst virtuose Art, zur Freude vieler Einsteiger! Weitere Informationen

Mo. 23.11. 21 Uhr Hear Him Sing - Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra plus Gastsolist Willi Johanns (voc)

'Kommt hört ihn singen!' Lautet der Aufruf an alle Fans des HRJO, das heute den Gastsolisten Willi Johanns willkommen heisst. Seit Jahrzehnten bringt der Vokalist die Technik und den Ausdruck des Scat Gesangs zu höchster Vollendung. Schon in den 60er Jahren hatte er in den Big Bands von Erwin Lehn und Kurt Edelhagen seinen Stammplatz als I n s t r u m e n t a l i s t. Er orientiert sich an den Hörnern, phrasiert wie sie und imitiert mit ausserordentlicher Zungenfertigkeit z.B. die Glissandi und Triplets der Trompeten. Willi Johanns zerlegt Wörter rhythmisch in fröhliche Nonsens Silben - und das macht er mit grossem Spass und beharrlicher Bühnenpräsenz. Also: come hear him sing - come see him swing! Weitere Informationen

Di. 24.11. 21 Uhr Hear Him Sing

Münchener Männerchor & Bernd Lhotzky (p)

Der Münchener Männerchor besteht seit 1872, mit einer 2-jährigen Unterbrechung während des Krieges, und hat seitdem sein Repertoire dem jeweiligen Zeitgeschmack angepasst. Der Münchener Männerchor ist ein fester Bestandteil des Münchener kulturellen Lebens, der, getragen von engagierten Laien, durchaus neben der gerade in München mächtigen Professionalität bestehen kann. Und speziell der Gesang gehört zur Kultur sämtlicher Zeiten und Völker und kann uns in allen Lebenssituationen begleiten. Das möchte der Münchener Männerchor seinen Zuhörern vermitteln. Begleitet wird der Chor von Bernd Lhotzky am Klavier. Neben der Chorbegleitung wird Bernd Lhotzky auch einen Solopart in das Programm einflechten. Er widmet sich ganz dem klassischen Jazz. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Harlem Stride, jenem virtuosen Piano Stil, dem Pioniere wie Thomas "Fats" Waller, James P. Johnson und Willie "The Lion" Smith im New York der 20er und 30er Jahre zu uneingeschränkter Popularität verhalfen. Weitere Informationen

Mi. 25.11. 21 Uhr Hear Him Sing

Cormac Kenevey & Trio

Cormac Kenevey (voc), Johnny Taylor (p), Dave Redmond (b), Kevin Brady (dr).

Die Stimmentdeckung aus Irland. Dublin born singer Cormac Kenevey has been captivating audiences all over Ireland and the UK for several years with his unique blend of melodic phrasing. In 2008 Cormac was voted into the Downbeat Poll as a top male vocalist sitting alongside his heroes Kurt Elling and Bobby McFerrin confirming him as world class. Compared to the likes of Mel Torme and with two Candid albums under his belt Cormac is emerging as a real contender as a vocalist, arranger and songwriter. “Highly recommended. This singer knows how to communicate on all levels. His lush baritone gives his audience something to remember. His winning way with a song easily recalls the spirit of Mel Tormé. Kenevey caresses a lyric comfortably and makes it his own.” Jim Santella, Cadence Magazine, New York City Weitere Informationen

Do. 26.11. 21 Uhr Hear Him Sing

Unsere Lieblinge 'Nacht' plus special guest Hugo Siegmeth (sax)

Alex Haas (voc, b), Stefan Noelle (voc, snare, becken), Hugo Siegmeth (sax).

Zwei singende Männer, die sich selbst an Kontrabass und Minimalschlagzeug begleiten - wo gibt's denn so was? "In München", kann man da nur rufen, "und das schon seit 17 Jahren!" Mittlerweile ist der Name UNSERE LIEBLINGE Synonym für musikalische Komplexität bei höchstem Unterhaltungswert. Zusammen schufen Alex Haas und Stefan Noelle legendäre Theatermusiken ("I Hired A Contract Killer"), erhielten eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis und spielten weit über 1.500 Konzerte zwischen Jazz und Pop, Schlager und Chanson. Als mitreißende Performer gelingt es ihnen mühelos, ihren Spaß an der Musik auf das Publikum zu übertragen. Dass sie auch zu Grautönen fähig sind, zeigen die feinen Schattierungen auf ihrer letzten, bei GLM erschienenen CD "NACHT". Mit Klassikern wie "Bad Moon Rising" als düstere Prophezeihung in Moll, "Strangers In The Night" als Balkan-Bearbeitung oder dem größten Untoten des Jahres 2009, Michael Jackson, ist dieser Abend eine Nachtwanderung zwischen Sehnsucht und Hoffnungslosigkeit, Rausch und Verzweiflung. Und weil die "Meister der Reduktion" (SZ) immer wieder den kreativen Dialog suchen, haben sie für ihren musikalischen Streifzug from dusk till dawn heute den Münchner Saxophonisten Hugo Siegmeth eingeladen."Das reine Vergnügen" (Tagesanzeiger Zürich) Weitere Informationen

Fr. 27.11. 21 Uhr Hear Him Sing

Vincent Mascart Circum feat. Benat Achiary (voc)

Vincent Mascart (sax), Benat Achiary (voc), Martin Taxt, (tuba), Carlo Rizzo (tambourin), Geoffroy Tamisier (tp), Jean-Christophe Cholet (p).

Er zählt zu den interessantesten jüngeren Saxophonisten der europäischen Szene: Vincent Mascart. Mascart, geboren 1971, studierte Saxophon am Konservatorium von Amiens, wo er auch 1992 den 1. Preis für Saxophon gewann. Es folgten zahlreiche weitere Auszeichnungen sowie Auftritte und CD-Einspielungen mit Musikern wie Yochk'o Seffer, Cheb Mami, Henri Texier, Karim Ziad, Bojan Z, Nguyen Lê. Mascart, der inzwischen eine Professur an der Musikhochschule in Nevers innehat, leitet zwei Formationen: das Trio Les Enchanteurs und das Sextett Circum, das traditionelle europäische Folklore mit zeitgenössischem Jazz verbindet. Der Sänger des Sextetts Circum heißt Benat Achiary. Benat Achiary schöpft aus der reichen baskischen Tradition und wendet sein Können in so verschiedenen Projekten wie Folklore, Free Jazz oder Noise Rock an. Dabei bedient er sich einer ungewöhnlich breiten Palette an vokalen Ausdruckmöglichkeiten. Das meint, dass er in manchen Parts seufzt, wimmert, jauchzt, schreit, jubiliert um gleich darauf zärtlich nachzusetzten – das Ganze, wohlgemerkt, in Sekundenabständen. Durch den gezielten Einsatz dieser Mittel gelingt ihm ein ergreifendes Ganzes. Weitere Informationen

Sa. 28.11. 21 Uhr Hear Him Sing

UMLAUT

Sebastian Fuchs (beatbox, vox), Simon Seidl (p, keys), Sebastian Gieck (b, loops)

Vor vielen Jahrtausenden schenkte Gott den Menschen die Erde. Alles, was sie sehen und greifen konnten sollte ihnen gehören. Da schwärmte jedermann aus, besetzte Land, schnitt Ähren, schoss Wild und riss an sich, was er nur konnte. Als alles weggegeben war, erschienen drei Männer vor Gott. Sie streckten ihre leeren Hände aus und klagten: „Wir haben von niemandem erfahren, dass heute die Erde geteilt wird, weder von Dir noch von Menschen. “ Und als sie immer lauter klagten und wimmerten, da bekam Gott Mitleid und gab jedem ein Geräusch, das er bewahren sollte bis an sein Lebensende. (Aus diesen Geräuschen wurden die Umlaute, die bis heute auf der Erde zu hören sind.) Das war den Dreien aber nicht genug und sie fuhren fort und schrien und bettelten, bis Gott sie abermals erhörte und für Jeden ein Ding erschuf, das viele Geräusche machen konnte: Dem Ersten gab er ein tiefes, brummendes, dem Zweiten gab er ein vielklingendes und dem Dritten – ja, der Dritte ging leer aus, denn Gott hatte alles weggegeben. Da weinte der Dritte so bitterlich, dass Gott seine Lippen berührte und sprach: „Du sollst sprechen und mit deinem Mund Wunderdinge vollbringen.“ Da waren die Drei von Herzen dankbar, priesen Gott und zogen los und vollbrachten klingende Wunder im ganzen Land. Und man erzählt noch heute von Ihnen. Glauben Sie nicht allen Lügenmärchen! Wir glauben uns selbst nicht: UMLAUT. Rap, Poetry, Jazz. Weitere Informationen

So. 29.11. 14:00 Uhr

Der kleine Erdbär – ein Jazzkonzert für Kinder

Sabine Bohlmann - Erzählerin, Paulina Rühmelein - Erdbär ( 11 Jahre), Carla Heigl - Babyvogel ( 11 Jahre), Marina Trost (gesang), Stefan Erz (gesang), Moses Wolff (rap), Carolyn Breuer (sax), Hermann Breuer (tb), Christian Elsässer (p), Ernst Tecel (b), Stefan eppinger (dr).

Das gemeinsame Projekt der Saxophonistin Carolyn Breuer und der Autorin Sabine Bohlmann verzaubert kleine und große Zuhörer gleichermaßen. Carolyn Breuer komponierte zehn wunderschöne Songs und Sabine Bohlmann, entwickelte um die Songs die Geschichte vom kleinen Erdbär. Da rappt ein Grashüpfer, da weint eine Regenwolke einen Blues, da singen Tag und Nacht ein Duett, da erzählen Schleierwolken von einer Schäfchenwolke, da haucht der Wind, da hüpft der Bär, und frisch geschlüpfte Vögel begrüßen die Welt. Da wird gehüpft, gelacht, getanzt und geträumt. Für kleine und grosse Kinder ab 4 Jahren. Mamas und Papas zahlen 14,--€ und alle Kinder 8,--€ Eintritt. Reservierung empfohlen. Einlass ist ab 12:30 Uhr. Konzertbeginn 14 Uhr. Reservierte Karten müssen bis 13:30 Uhr abgeholt werden. Die Prijak Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Leuten mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger. Weitere Informationen

So. 29.11. 21 Uhr

Jam Session

Sava Medan (b)

Der furiose Sava Medan spielt den Kontrabass auf eine außergewöhnlich rhythmische und höchst virtuose Art, zur Freude vieler Einsteiger! Weitere Informationen

Mo. 30.11. 21 Uhr European Jazz made in: Switzerland - Big Band Night

Lucerne Jazz Orchestra

Isa Wiss (voc), Dave Blaser, Linus Hunkeler, Matthias Spillmann, Aurel Nowak (tp), Lukas Wyss, Lukas Briggen, Silvio Cadotsch, Jan Schreiner (tb), Tobias Meier, Florian Egli (as), Christoph Irniger, Rafael Schilt (ts), Matthias Tschopp (bs), Hannes Bürgi (p), Keisuke Matsuno (git), Raffaele Bossard (b), Alex Huber (dr), David Grottschreiber (musikalische Leitung)

David Grottschreiber, Komponist, Mitbegründer und musikalischer Leiter des Lucerne Jazz Orchestra, erhielt 2008 den Kulturwerkbeitrag von Stadt und Kanton Luzern in der Sparte „komponierte Musik“. In diesem Rahmen hat er speziell für das LJO ein neues Programm geschrieben: The Phi Code. Die Musik basiert auf der Fibonacci-Zahlenfolge, die ursprünglich als Naturkonstante in vielfältigster Weise auftritt und Proportionen organischen Lebens bestimmt. Dies als Ausgangspunkt, übertragen auf den Klangkörper eines Jazzorchesters, sorgt für neue Sounds fernab von Bigband-Klischees. Weitere Informationen

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