Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Okt 2011

Programm November 2011

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 01.11. 21 Uhr A Love Supreme - Melodien zum Niederknien

Pray Jazz - Joe Kienemann Trio

Joe Kienemann (p), Henning Sieverts (b), Michael Keul (dr)

Der Jazzpianist und –komponist Joe Kienemann ist nicht nur einer der zentralen Akteure der hochkarätigen Münchner Jazzszene, sondern auch ein Pastorensohn. Der Träger des Bayerischen Jazzpreises 2005 und des Ehrenpreises der Schwabinger Kunstpreise 2007, der drei Jahrzehnte lang Millionen Hörern des Bayerischen Rundfunks die Botschaft des Jazz verkündet hat, ist mit viel geistlicher Musik aufgewachsen. Vom Sopran bis zum Bass hat er allsonntäglich als jugendlicher Kirchenchor-Sänger sämtliche Stimmlagen durchmessen. Auch als Trompeter im von ihm geleiteten Blechbläserkreis hat er sich in jungen Jahren liturgie-dienlich betätigt. Mit "Pray Jazz" erinnert er sich unter anderem dieser seiner frühesten musikalischen Wurzeln. Wenn er nun zusammen mit seinem Trio Themen aus deutschen Kirchengesang- und Weihnachtslieder- Büchern in seine Jazzwelt herüberholt, tut er dies behutsam und mit viel Gefühl, ja mit Ehrfurcht. Er will die alten Weisen nicht beschädigen, sondern zu neuem Leben erwecken, wenn er sie etwa so swingen lässt wie Jazz-Standards und spirituelle Dauerbrenner aus der Popularmusik. Mit Henning Sieverts (Kontrabass) und Michael Keul (Schlagzeug) begleiten ihn zwei international höchst dekorierte und renommierte Kollegen, mit denen er seit langem immer wieder im Trio, aber auch in anderen Formationen zusammen musiziert. Weitere Informationen

Mi. 02.11. 21 Uhr 40 Jahre Enja

Angelika Niescier New York Trio

Angelika Niescier (as), Chris Tordini (b), Gene Jackson (dr)

"Es geht um Gegensätze, um Kraftfelder und den Fluss der Energien. Das liegt schon in der Besetzung begründet, denn die Kombination Altsaxofon, Kontrabass und Schlagzeug verweist auf etwas Grundlegendes. Angelika Niescier sucht nach der Basis der Gestaltungskraft und schafft Freiräume, die es möglich machen, ihr Instrument zu erforschen." (Ralf Dombrowski). Angelika Niescier, Echo Jazz Preisträgerin 2010 und vielfach ausgezeichnet als eine der besten deutschen Saxophonistinnen mit internationalem Renomeé, stellt ihr neues New Yorker Projekt vor. Mit der für Enja Records aufgenommenen und soeben veröffentlichten CD "quite simply" geht Niescier wieder einen Schritt weiter und fügt die nächste herausragende, schillernde Facette in ihr künstlerisches Schaffen. Luzide, poetisch und gleichzeitig von virtuos umgesetzter tiefer innerer Kraft fasziniert ihre Musik die Zuhörer mit ihrem einnehmenden Zauber. Niescier performt mit zwei der angesagtesten und besten Musikern aus den USA: dem Star- Schlagzeuger Gene Jackson (u.a. Dave Holland, Herbie Hancock) und dem jungen Bassisten Chris Tordini (Yaron Hermann Trio). Weitere Informationen

Do. 03.11. 21 Uhr 40 Jahre Enja - Stargastspiel

Florian Weber’s Minsarah & Lee Konitz

Lee Konitz (as), Florian Weber (p), Ziv Ravnitz (dr), Jeff Denson (b)

Die Beziehung zwischen Lee Konitz und dem Trio Minsarah begann vor einigen Jahren in Köln, wo Lee fast 20 Jahre lang lebte, bevor er in die USA zurückging. Lee hat das internationale Trio des deutschen Pianisten Florian Weber, des US-Bassisten Jeff Denson und des israelischen Schlagzeugers Ziv Ravitz bei Konzerten gehört und war unmittelbar tief beeindruckt. Die vier begannen, gemeinsam in Deutschland und vor allem den USA aufzutreten, die erste CD "Deep Lee" wurde im Systems Two Studio in Brooklyn aufgenommen. Lee wusste schnell, dass er hervorragende, aufregende Partner gefunden hatte, die ihn das Material, über das er sein Leben lang improvisiert hatte, mit neuen Ohren hören ließen. Weitere Informationen

Fr. 04.11. 21 Uhr 40 Jahre Enja

Lisa Wahlandt Band

Lisa Wahlandt (voc) Walter Lang (p), Sven Faller (b), Gerwin Eisenhauer (dr)

"Entschleunigende, genussreiche Momente des Lebens. Großes Kino für die Ohren. Lisa Wahlandt und Band erschaffen ein warmherziges Ambiente, schreiten über Grenzen ohne anzuecken. Verspielt, leidenschaftich, souverän", schrieb Rainer Molz über Lisa Wahlandts CD "Stay a While" (Enja). An diesem Abend präsentiert Lisa Wahlandt, die musikalische "Wirbelwindin", mit ihrer Band ungehörtes, weil noch nicht veröffentlichtes Material. Die wandlungsfähige Sängerin, die bereits mit ihrem Marlene Dietrich Programm, leidenschaftlichen Bossa Nova-Affairen und ihrem Enja-Debüt erfolgreich war, hat in ihrem Innersten gegraben und die Zeit genutzt, um einige Songs zum Thema – ja, genau – Liebe zu schreiben. Zudem werden Coversongs von Prince bis zu den Doors zu hören sein. Lisa Wahlandt verwandelt dabei so manch "harte" Popsongs in einfühlsame, beseelte Lieder und verleiht ihnen einen Hauch von Seide. Lassen Sie sich von Lisa Wahlandt zu ihrem ganz persönlichen und musikalischen Roundtrip einladen - und dabei 40 Jahre Enja feiern. Weitere Informationen

Sa. 05.11. 21 Uhr A Love Supreme

Theo Bleckmann Hello Earth - The Music of Kate Bush

Theo Bleckmann (voice & live electronic processing), Caleb Burhans (electric violin, guitar & voice), Erik Deutsch (piano, keyboard & voice), Skúli Sverrisson (electric bass), Ben Wittmann (drums, percussion, crotales)

Nachdem Theo Bleckmann für seine Hommage an den amerikanischen Querdenker Charles Ives mit einer Grammy-Nominierung ausgezeichnet wurde und für das Album »Refuge Trio« den ECHO Jazz Preis erhalten hat, nimmt sich der deutschstämmige, in New York City lebende Sänger nun das geheimnisvolle Songbook der britischen Ausnahmekünstlerin Kate Bush vor. "Dieses Projekt geht über eine bloße Nachinterpretation weit hinaus und führt ihre Musik in andere Klang- und Interpretationswelten. Bushs Werk umgibt tatsächlich ein Mysterium und ist in seiner Art oft rätselhaft: Ungewohnte Liedformen, orakelhafte Texte und überraschende Rhythmus- und Harmoniewechsel sind nicht charakteristisch für die Popmusik, was es für Bleckmanns unverwechselbare und interpretationsfreudige Ideen und sein Interesse am Ungewöhnlichen aber gerade so prädestiniert macht. Auch wenn Bush fast jedem bekannt ist, muß man sagen, dass ihre Musik sich nicht in den üblichen Junge-trifft-Mädchen/Junge-verliert-Mädchen-Geschichten erschöpft. Ihre Verwendung britischer und irischer Mythen, ihre Anspielungen auf Psychologie, Literatur und Film, ihre akribisch facettenreichen Produktionen sowie ihre markant hohe Stimme machen es anderen Künstlern schwer und zu einer echten Herausforderung, ihr eigenwilliges Oeuvre zu interpretieren. Bleckmann behandelt die Musik Kate Bushs genauso wie die von Charles Ives, Thelonious Monk, George Gershwin, Guillaume de Machaut, Joni Mitchell oder eines jeden anderen: mit Liebe, Respekt und einer nie versiegenden Neugier für neue Möglichkeiten." (Nate Chinen, The New York Times) Weitere Informationen

So. 06.11. 21 Uhr

Jam Session

Bernd Huber (git)

2008 hat Bernd Huber sein Studium in Jazz- und klassischer Gitarre erfolgreich abgeschlossen. Seine Lehrer waren u.a. Peter O’Mara, Geoff Goodman und Susanne Schoeppe. Die Palette seiner musikalischen Ausdruckskraft umfasst deutschsprachigen Progressive Pop/HipHop, Modern Jazz und Fusion, so wie Bill Evans Musik im Gitarren-Trio. Also jede Menge Ausgangsmaterial für spannende Jam Sessions im Juni, mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 07.11. 21 Uhr Big Band Night

Unterbiberger Hofmusik plus special guest Jay Ashby & Matthias Schriefl

Irene Himpsl (akk), Xaver Himpsl (tp), Franz Josef Himpsl (tp), Ludwig Himpsl, (horn,dr), Konrad Sepp (tuba), Jay Ashby (tb, perc), Matthias Schriefl (tp), Seref Dalyanoglu (oud)

Die oberbayerischen Unterbiberger (ausgezeichnet mit dem Tassilo-Preis 2010) um die Familie Himpsl starten auf der Grundlage ihrer Heimatklänge zu wahren Höhenflügen in die vielfältigsten Musiktraditionen der Welt, mit aktueller Haupttendenz in Richtung türkische Musik. Aber nicht als gewaltsames Crossover, sondern stets mit Stil, Witz, unerschöpflicher musikalischer Originalität und uriger Spielfreude. Teil dieses Klangkosmos sind seit Jahren Jazzmusiker, wie der Posaunist Jay Ashby aus den USA, mehrfacher Grammy.Gewinner, und der junge Trompeter Matthias Schriefl (Köln), Überflieger aus dem Allgäu, mit dem WDR-Jazzpreis und dem AZ-Stern ausgezeichnet. Was erwartet den Hörer also heute in der Unterfahrt? Die Website für "Bewegende Musik Ragazzi" schürt die Neugierde wie folgt: "Trompetensoli mit unglaublicher Virtuosität und enormer Spielfreude, aufgeregter Geschwindigkeit und jazztrunken freier Melodik tanzen über der historisch gewachsenen Basis der Ensemblebegleitung." So ist das, wenn echte Volksmusik auf internationalen Jazz trifft und sich in der Nische "Tradi Mix" breit macht! Weitere Informationen

Di. 08.11. 21 Uhr highlight - Deutschlandfunkmitschnitt

Christian Muthspiel´s Yodel Group

Christian Muthspiel (tb, p, electronics) A, Gerald Preinfalk (sax, cl) A, Matthieu Michel (tp, flh) CH, Franck Tortiller (vib) F, Robert Riegler (e-b) A, Bobby Previte (dr) USA

Vom touristischen Blick befreit verändern Jodler ihre Charakteristik. Sie schütteln das Pittoreske, Burleske ab und werden vom akustischen Kuriosum zum Urwüchsigen, Originalen. Jodeln ist daher eine Vokalkunst, die eine ähnliche Funktion erfüllt wie der Flamenco für den Spanier oder das Joiken für den Samen. Sie wurde auch in der Familie Muthspiel gepflegt, vom Vater gesammelt, publiziert, komponiert und mit Chören aufgeführt. Und sie wird nun vom Sohn in einen ungewohnten Zusammenhang gestellt. Christian Muthspiel's Yodel Group entstand ursprünglich als Auftragsprojekt für das Jazzfestival Saalfelden 2009, wo die Musik auch zum ersten Mal öffentlich zu erleben war. Es war aber schnell klar, dass es bei dem einmaligen Event nicht bleiben würde. Immerhin trafen hier zwei erfahrene Formanarchisten der New Yorker Szene (heute Abend nur ein New Yorker) auf zwei Koryphäen der französisch-schweizerischen Avantgarde und zwei österreichische Freidenker, um sich auf die Suche nach Gemeinsamkeiten jenseits der panatlantischen Stil-klischees zu begeben. Heraus kam ein Kompendium der kulturellen Schnittpunkte, das sich auf der Grundlage vorhandener Melodien aus verschiedenen Distanzen dem Zeichensystem Jodeln nähert. Eine regionale, europäisch geprägte Kultur begegnet hier auf Augenhöhe und selbstbewusst ihrem urbanen, amerikanischen Pendant. Das ist gewagt, gewitzt und auf einer Ebene frech, die die Vorbehalte der Zweifler souverän hinter sich lässt. (Text: Ralf Dombrowski) Weitere Informationen

Mi. 09.11. 21 Uhr New York Downtown-Avantjazz, New Orleans March, Cuban Son & Klezmer

Gato Loco

Stefan Zeniuk (sax), Jackie Coleman (tp), Jesse Selengut (tp), Ric Becker (tb), Tim Vaughn (tb), Joe Exley (tuba), Clifton Hyde (git), Ari Folman-Cohen (b),Kevin Garcia (dr), Rich Stein (perc)

"Mit mächtigen Bläsersounds und fetten Latin-Rhythmen begeisterten die ’verrückten Katzen’ aus New Yorks Hispano-Quartier im vergangenen Jahr das französische Konzertpublikum – und mit dieser CD nun uns. Aber Stefan Zeniuks Gato Loco allein auf publikumswirksamen Latin-Jazz zu reduzieren, wäre viel zu kurz gegriffen. Schließlich hat der Mann auch ukrainische und texanische Gene, die er in Form manch heißer Attacken in das wilde Schmelztiegelgetöse seiner elfköpfigen Band einbläst. Überhaupt, das komplette Kulturgemisch des Big Apple wird hier versammelt und gemischt. Vom Downtown-Avantjazz, New-Orleans-Marsch, schräger Zirkusmusik, kubanischem Son bis zu Gospel und Klezmer ist alles zu lokalisieren. Aber eben nicht in seiner puren Gestalt, sondern als wunderbar ausgeflippte Hybride. Die Band kommt kaum einen Moment zur Ruhe, lässt es womöglich auch mal bedächtiger angehen, um zu Atem zu kommen, denn Zeniuk und Co. verfügen scheinbar über maßlose Energie und erfreulich viel Irrsinn. Der steckt beim Hören an, lässt die Gliedmaßen zucken und zaubert ein begeistertes Grinsen ins Gesicht. Hoffentlich bald mal auf hiesigen Bühnen zu erleben!" (Olaf Maikop) Wo sonst, wenn nicht in der Unterfahrt! Eintrittspreis für Schüler und Studenten: € 14.00 . Schüler unter 18 Jahren zahlen € 7.00 . Weitere Informationen

Do. 10.11. 21 Uhr 40 Jahre Enja

Malcolm Braff Trio

Malcolm Braff (p), Reggie Washington (eb), Lukas könig (dr)

An Ideen mangelt es Malcolm Braff nicht. Geboren in Rio de Janeiro, aufgewachsen auf den Kapverden und im Senegal und seit Jugendtagen in der Schweiz lebend, hat sich der Pianist, Komponist und ästhetische Querdenker den Ruf eines inspirierenden Freaks erarbeitet, der mit spektakulären Aktionen, vor allem aber mit spektakulärer Kunst der europäischen Szene Impulse gibt. Seit den frühen neunziger Jahren brachten ihn Projekte mit Kollegen wie Bänz Oester, Mathieu Michel, Andy Scherrer, Samuel Blaser oder auch Erik Truffaz zusammen. Trios wie Braff – Oester – Rohrer oder das Trio Yele mit Alex Blake und Yaya Ouattara haben den Status des Geheimtipps hinter sich gelassen und gelten nicht nur in Fachkreisen als Garanten für überbordende Vitalität. "Inside" nun bringt Malcolm Braff erstmals mit dem Bassisten Reggie Washington und dem Schlagzeuger Lukas König zusammen. Die Musiker kannten sich aus Workshops in Linz, wo der Pianist 2010 unterrichtete. Als er in diesem Frühjahr die Möglichkeit bekam, für das Jazz-Festival in Cully ein Dreamteam zusammen zu stellen, fiel seine Wahl auf Washington und König, ein Glücksgriff, wie sich heraus stellen sollte. Denn der Mit-Dozent aus Brüssel und der Mit-Student aus Wien erwiesen sich als perfekte Mitstreiter seiner souljazzig modernen, afrikanisch getönten Klangwelt. Weitere Informationen

Fr. 11.11. 21 Uhr Happy Birthday, Wolfgang!

Wolfgang Schmid & The Latest Kick

Wolfgang Schmid (b), Steffen Dix (ts, fl), Heiko Giering (bs), Peter Wölpl (git), Benedikt Moser (fender rhodes), Luis Baltes (beatbox, raps), Oli Rubow (dr)

Man kann Wolfgang Schmid mit Fug und Recht als "Urgestein" der deutschen Jazz-Fusion-Szene bezeichnen, denn seine Karriere hat vor mehr als 40 Jahren begonnen. Doch irgendwie passt die Vokabel nicht so recht zur so gar nicht verknöcherten, jugendlichen Ausstrahlung des Bassisten, Bandleaders und Teilzeit-Sängers, der pure Energie und Spiellust verströmt, wenn er auf der Bühne steht und den Jazz grooven lässt – funky, rockig und seelenvoll. Der Musiker, der auch als Produzent, Komponist und Musical Director auf bislang 400 Alben mitwirkte, hat sich den "Spirit" erhalten, der ihn dazu prädestinierte, der Mann am Bass in der legendären ARD- Reihe "Superdrumming" zu werden, sowie Wunschpartner des Schlagzeugers Billy Cobham, mit dem er 1996 die Band "Paradox" gründete, und von Dave und Don Grusin, mit deren Sextett "The Hang All Stars" er 2009 auf Tour war. Denselben Spirit brachte Wolfgang Schmid in den 70er Jahren auch schon in Klaus Doldingers Passport ein, wo er fünf Jahre lang Bass spielte, bevor er begann, seine eigenen, erfolgreichen Bands zu gründen: "Head, Heart & Hands", "Wolfhound" und seine seit 1987 bestehende Formation "Kick", mit der er schon sechs CDs veröffentlicht hat. In ihrer aktuellen Besetzung hat er neben seinem Lieblingsgitarristen und langjährigem Mitstreiter Peter Wölpl eine Crew von hochtalentierten und inspiriert spielenden jungen Musikern um sich geschart, die zur U 25- Generation gehören. Mit ihnen zelebriert Wolfgang Schmid druckvoll und differenziert komplexe Musik mit entspannender Wirkung, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Weitere Informationen

Sa. 12.11. 21 Uhr Happy Birthday, Wolfgang!

Wolfgang Schmid & The Latest Kick

Wolfgang Schmid (b), Steffen Dix (ts, fl), Heiko Giering (bs), Peter Wölpl (git), Benedikt Moser (fender rhodes), Luis Baltes (beatbox, raps), Oli Rubow (dr)

Man kann Wolfgang Schmid mit Fug und Recht als "Urgestein" der deutschen Jazz-Fusion-Szene bezeichnen, denn seine Karriere hat vor mehr als 40 Jahren begonnen. Doch irgendwie passt die Vokabel nicht so recht zur so gar nicht verknöcherten, jugendlichen Ausstrahlung des Bassisten, Bandleaders und Teilzeit-Sängers, der pure Energie und Spiellust verströmt, wenn er auf der Bühne steht und den Jazz grooven lässt – funky, rockig und seelenvoll. Der Musiker, der auch als Produzent, Komponist und Musical Director auf bislang 400 Alben mitwirkte, hat sich den "Spirit" erhalten, der ihn dazu prädestinierte, der Mann am Bass in der legendären ARD- Reihe "Superdrumming" zu werden, sowie Wunschpartner des Schlagzeugers Billy Cobham, mit dem er 1996 die Band "Paradox" gründete, und von Dave und Don Grusin, mit deren Sextett "The Hang All Stars" er 2009 auf Tour war. Denselben Spirit brachte Wolfgang Schmid in den 70er Jahren auch schon in Klaus Doldingers Passport ein, wo er fünf Jahre lang Bass spielte, bevor er begann, seine eigenen, erfolgreichen Bands zu gründen: "Head, Heart & Hands", "Wolfhound" und seine seit 1987 bestehende Formation "Kick", mit der er schon sechs CDs veröffentlicht hat. In ihrer aktuellen Besetzung hat er neben seinem Lieblingsgitarristen und langjährigem Mitstreiter Peter Wölpl eine Crew von hochtalentierten und inspiriert spielenden jungen Musikern um sich geschart, die zur U 25- Generation gehören. Mit ihnen zelebriert Wolfgang Schmid druckvoll und differenziert komplexe Musik mit entspannender Wirkung, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Weitere Informationen

So. 13.11. 21 Uhr

Jam Session

Bernd Huber (git)

2008 hat Bernd Huber sein Studium in Jazz- und klassischer Gitarre erfolgreich abgeschlossen. Seine Lehrer waren u.a. Peter O’Mara, Geoff Goodman und Susanne Schoeppe. Die Palette seiner musikalischen Ausdruckskraft umfasst deutschsprachigen Progressive Pop/HipHop, Modern Jazz und Fusion, so wie Bill Evans Musik im Gitarren-Trio. Also jede Menge Ausgangsmaterial für spannende Jam Sessions im Juni, mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

So. 13.11. 15 Uhr Krimi-Mäusical

Pecorinos

Kokutekeleza Musebeni, Barbara Mayr, Stefan Noelle (voc), Henk Flemming (Erzähler, voc), Franz-David Baumann (tp, voc), Stefan Schreiber (ts), Volker Giesek (p), Christian Lachotta (b), Johannes Friebel (dr)

Das Krimi-Mäusical von Franz-David Baumann, Henk Flemming und Doris Eisenburger. Wanted! Wenn irgendwo, irgendwie und irgendwann Käse gestohlen wird, auf wen fällt dann stets der erste Verdacht? Genau, auf Mäuse! Aber manchmal sind sie unschuldig... So unschuldig wie die Pecorinos: fünf Mäuse-Musiker, die Kommissar K. ins Mauseloch gebracht hat. Doch Danny, Dizzy, Charly, Mick und Paul schnappen sich kurzerhand ihre Instrumente und brechen aus. Ihre Flucht führt sie von Hamburg über Liverpool und London nach Paris, immer verfolgt von Kommissar K. und seinem Wachtmeister Henry. Witzige Charaktere und allerfeinster Mäuse-Jazz für kleine und große Zuhörer ab 6 Jahre. Die 2010 bei Terzio erschienene Buch- CD Produktion wurde letzten September vom WDR Köln mit dem Kinderjurypreis (POLDI) des Medienpreises Leopold des VDM und des Familien - und Jugendministeriums ausgezeichnet. Einlass ab 13.30 Uhr, Reservierung unter www.unterfahrt.de und Tel.: 089/4482794, Plätze bleiben bis 14.30 Uhr reserviert, danach verfällt die Platzreservierung – die Kartenreservierung bleibt bestehen. Konzertbeginn ist 15 Uhr. Geeignet für Kinder ab 6 Jahren. Weitere Informationen

Mo. 14.11. 21 Uhr Big Band Night

U.M.P.A. Jazz Orchestra Munich

Ltg.: Claus Reichstaller

Groovende Sounds und feurige Rhythmen! Das U.M.P.A. Jazz Orchestra hat sich mittlerweile zum Aushängeschild des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München entwickelt. In zahlreichen Konzerten der Jazzreihen “Jazz in Concert“ und der traditionellen “Jazz Night“ überzeugt das Orchestra mit groovendem Sound, feurigen Rhythmen und kompakten Bläsersätzen. Leiter des Jazz Instituts und Chefdirigent ist Prof. Claus Reichstaller. Der international renommmierte Jazztrompeter, bekannt durch Formationen wie der “Paris Reunion Band“ und dem Benny Golson Tourprogramm “We Remember Clifford“ zusammen mit Randy Brecker, Al Foster und Buster Williams, kann ausserdem auf einer langjährigen Big Band-Erfahrung aufbauen. Wechselnde Programme mit Gastdirigenten wie Joe Haider, Dusko Goykovich und Jiggs Whigham erhöhen zusätzlich die Attraktivität des U.M.P.A. Jazz Orchestra. Dieses Jahr stehen unter anderem Gastspiele auf dem Bozener Jazzfestival, an der Universität in Mainz und in Burghausen auf dem Tourplan. Weitere Informationen

Di. 15.11. 21 Uhr 40 Jahre Enja

Trio Elf

Walter Lang (p), Sven Faller (b), Gerwin Eisenhauer (dr), Mario Sütel (electronics).

Im abenteuerlichen Universum von Trio Elf finden die unterschiedlichsten Einflüsse, die die Leidenschaft der drei Musiker speisen, ihren selbstverständlichen Platz. Ihre inspirierten Improvisationen wurden von der Kritik sowohl in Europa als auch in Japan gefeiert. Das Trio Elf bezieht seine musikalische Leichtigkeit aus Melodien, die geradezu hymnisch anmuten, flirrenden Rhythmen mit überraschenden dynamischen Brüchen und dem gemeinsamen Atmen dreier gleichberechtigter Stimmen. Der warme akustische Sound wird durch den eigenwilligen Einsatz von Effektgeräten auf den einzelnen Instrumenten erweitert. Auf ihrem dritten Album "Elfland" kommt der brasilianische Vokal-Star Milton Nascimento als Highlight zur Geltung. Im "Elfland" existieren Versatzstücke aus aktuellem britischen HipHop, brasilianischen Mitbringseln, Seattle Grunge und filigranem Kammer-Jazz harmonisch nebeneinander, zusammengehalten durch das in zahllosen Konzerten gewachsene blinde Zusammenspiel der drei Individualisten. Weitere Informationen

Mi. 16.11. 21 Uhr highlight

Kirk Lightsey Quartet

Gabor Bolla (sax) Hun, Kirk Lightsey (p) USA, Milan Nikolic (b) SRB, Bernd Reiter (dr) A

Kirkland "Kirk" Lightsey ist eine lebende Legende des Jazzklaviers. Der mittlerweile 74jährige US-Amerikaner spielte in seiner langen Laufbahn mit allen Größen des Jazz, darunter so prominenten Namen wie Cannonball Adderley, Dexter Gordon, Yusef Lateef, Sonny Stitt oder Kenny Burell. Er gehört zu der Generation von Pianisten des Neo-Bop und des neuen Traditionalismus, die in der Tradition von McCoy Tyner spielen und charakterisiert sich selbst als einen Pianisten, der ein Bud Powell-Bewusstsein, ein Art Tatum-Styling, ein Bebop-Feeling und eine eigene pianistische Auffassung verbindet. Altmeister Lightsey trifft in diesem Quartett auf drei herausragende europäische Jazzmusiker der jüngeren Generation. Der 23-jährige Tenorsaxophonist Gabor Bolla aus Budapest gilt als eines der größten Talente des Jazz und war bereits mit 15 Jahren Gastsolist im weltberühmten Vienna Art Orchestra. Im Jahre 2006 teilten sich Gabor Bolla und der österreichische Drummer Bernd Reiter, seit Dezember 2007 in München lebend, das New York Stipendium beim Hans Koller Preis. Am Bass kommt mit dem in Wien lebenden Milan Nikolic einer der begehrtesten Sidemen Europas, der mit seinem intensiven Spiel schon Musiker wie Anthony Wonsey, Walt Weisskopf u. v. m. begleitete. Das Quartett bietet mitreißend energetische und swingende Musik auf aller-höchstem Niveau, gleichermaßen mit Professionalität und viel Enthusiasmus vorgetragen, einfach "Jazz at its Best!" Weitere Informationen

Do. 17.11. 20:30 Uhr

Der Club bleibt heute geschlossen - wir sind der Kongresshalle beim Joshua Redman/Brad Mehldau Duo

Do. 17.11. 20:30 Uhr Jazz in Kongress - Jazzclub Unterfahrt präsentiert in der Kongresshalle München

Joshua Redman / Brad Mehldau Duo

Saxofonist Joshua Redman und Pianist Brad Mehldau kamen zuerst in den 90er Jahren in Redmans umjubelten Quartett zusammen. 15 Jahre später haben es beide zu internationalem Erfolg und zu mehrfachen Grammy- Nominierungen gebracht. Ihre unverwechselbaren Stimmen, ihr jeweils eigener charakteristischer Sound ließ sie zu Ikonen im Modern Jazz werden. Nun spielen sie im intimen Duo-Format erneut zusammen und bringen eine kreative Musik hervor, die swingt und tief mit dem "Spirit" des Jazz verbunden ist. Mitglieder des Förderkreis Jazz und Malerei München e.V. erhalten eine Ermäßigung auf den Eintrittspreis in Höhe von 25%. Mitglieder erhalten diese Karten an den Vorverkaufsstellen von München Ticket, bei Vorlage ihres Mitgliedsausweises. Eintrittspreise von 35 - 45 EUR zuzügl. VVK- und Systemgebühr. Zur Ticketbestellung nutzen Sie den folgenden Link: Weitere Informationen

Fr. 18.11. 21 Uhr

Biboul Darouiche 'Soleil Bantu'

Biboul Darouiche (voc, perc), Mc Olangue (rap, perc), Michel Hornek (keys), Martin Scales (git), Patrick Scales (eb), Christian Lettner (dr), Eileen Byrne (voc)

Biboul wurde in Yaoundé, Kamerun geboren. Seine Mutter gehört zum Etenga-Zweig der Bantus. Ihr Gesang und die traditionelle Musik Kameruns sind Bibouls erste musikalische Quellen. Er begleitet seinen Vater auf dessen geschäftlichen Reisen und entdeckt dabei die verschiedenen Stile der Musik, während sie von Ort zu Ort reisen. Das Radio seines Vaters, damals das einzige Massenmedium, bringt Biboul mit Jazz, Soul, R&B und orientalischer Musik in Kontakt. Die traditionelle Bantu-Musik wird mit einer Kombination aus Latin, Jazz und R& B gemischt. Bibouls Intention bei seinem Projekt "Soleil Bantu" ist es, die reichen und komplexen Rhythmen Afrikas mit der westlichen Musik zu kombinieren. Damit kreiert er einen neuen trendsetzenden Stil. Seine Kompositionen basieren sowohl auf akustischer wie auch auf elektronischer Musik. Die unterschiedlichen Genres bleiben authentisch und verlieren nicht an eigenständiger Bedeutung, wenn sie einen neuen Sound bilden. Weitere Informationen

Sa. 19.11. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Pierrick Pédron Cheerleaders

Pierrcik Pédron (as), Chris De Pauw (git), Laurent Coq (p, keys), Vincent Artaud (b), Fabrice Moreau (dr)

Der Altsaxophonist Perrick Pédron ist in Frankreich ein Star und in Deutschland bislang nahezu unbekannt. Seit einem Vierteljahrhundert ist der 42-jährige Ausnahmekönner, der in seiner Heimat den "Concours de la Défense" und andere wichtige Preise wie den "Prix Django Reinhardt" oder den "Prix Boris Vian" gewann, als professioneller Jazzmusiker unterwegs. Pedron hat mit auch hierzulande bekannten Landsleuten wie Baptiste Trotignon, Vincent Artaud oder den Belmondo-Brüdern gearbeitet, genauso wie mit den US-Stars Wynton Marsalis, Mulgrew Miller und Lewis Nash. Darüber hinaus ist der Franzose Referenz-Musiker der mit Abstand wichtigsten Saxophon-Firma Selmer. Immerhin, jetzt könnte sich der Name Pédron auch in Deutschland einprägen. Nicht nur, weil er mit seinem neuen Album "Cheerleaders" ab sofort zur ACT-Familie gehört, sondern weil dies auch sein bislang persönlichstes und aufwendigstes Projekt ist. "Cheerleaders" ist eine opulente Suite, bei der sich die Stücke aus im Hintergrund unterlegten, mitunter stark verfremdeten Klängen einer Blaskapelle entwickeln. Mal trägt eine ganz einfache, melodiöse Idee einen Song, mal sind es schwere, filmmusikalisch geprägte Cluster, mal gewichtige, mitunter an Strawinsky erinnernde Passagen - die permanente Überraschung ist Pédrons Konzept. Weitere Informationen

So. 20.11. 18:30 Uhr A Tribute to Blue Note Records

Dietrich Rünger - Painted Jazz

Inspired by Famous Jazz Compositions

Ausstellungsdauer 20.11.2011 - 20.01.2012 "In der Rille der alten Blue Note-Langspielplatten steckt die Energie, die mich inspiriert, diese besondere Musik sichtbar werden zu lassen." So beschreibt der Düsseldorfer Maler Dietrich Rünger seine Beziehung zur Quelle seiner Inspiration, der Jazzmusik großer Blue Note-Künstler. Wolfram Knauer vom Jazzinstitut Darmstadt formuliert es so: "Rüngers Kunst ist wie eine eigene Stimme in der Band: Nicht nachspielend, sondern die Atmosphäre aufnehmend und das eigene Solo beigebend." Rünger darf mit seinen ebenso farbenfrohen wie harmonisch komponierten großflächigen Acryl-Bildern in der Tradition einerseits früher amerikanischer Farbfeldmalerei und anderseits der Kunst europäischer Meister wie Miró, Klee, Alechinsky und Alan Davis gesehen werden, die seinerzeit ja ebenfalls das Echo der zeitgenössischen Musik und des Jazz nicht verleugnet haben - man denke allein an die großartigen farbigen Scherenschnitte "Jazz" von Henri Matisse. In dieser Tradition markieren die Bilder von Rünger eine ebenso individuelle wie zeitgemäße Position zwischen Klang und Vision. (Rainer Haarmann, JazzBaltica) Zur Vernissage spielt das Bernd Huber Quartet "Blue Note" Kompositionen. Weitere Informationen

So. 20.11. 21 Uhr

Jam Session

Bernd Huber (git)

2008 hat Bernd Huber sein Studium in Jazz- und klassischer Gitarre erfolgreich abgeschlossen. Seine Lehrer waren u.a. Peter O’Mara, Geoff Goodman und Susanne Schoeppe. Die Palette seiner musikalischen Ausdruckskraft umfasst deutschsprachigen Progressive Pop/HipHop, Modern Jazz und Fusion, so wie Bill Evans Musik im Gitarren-Trio. Also jede Menge Ausgangsmaterial für spannende Jam Sessions im Juni, mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 21.11. 21 Uhr Big Band Night

Studio Dan feat. Elliot Sharp - In the Pelagic Zone

Elliott Sharp (bass guitar, soprano sax), Daniel Riegler (tb, conductor), Martina Engel, Simon Frick (violin), Julia Purgina (viola), Cornelia Burghardt (cello), Bernd Satzinger (b), Maria Augustin (fl), Clemens Salesny (reeds), Martin Eberle (tp, flh), Philip Yaeger (tb), Peter Rom (git), Clemens Wenger (p, keys), Raphael Meinhart (perc), Leo Riegler (electronics, turntables), Wolfgang Kendl (dr), Werner Angerer (sound)

Studio Dan ist eine von Daniel Riegler geleitete Formation, die seit ihrer Gründung 2005 großes Aufsehen in Österreich erregt hat. Ausgehend von einem Pool von 20 fixen Mitgliedern, MusikerInnen aus den Bereichen Jazz und Rock, improvisierter und Neuer Musik, werden dem Anlass entsprechend dirigierte und undirigierte Ensembles gebildet. Besonders im Spannungsverhältnis dieser scheinbar konträren Musizierhaltungen entsteht das Repertoire des Ensembles. Elliott Sharp ist einer der wichtigsten Akteure der New Yorker Downtown Szene seit den späten 1980er Jahren und damit ein Protagonist einer der bedeutsamsten musikalischen Richtungen Amerikas im letzten Jahrhundert. Diese wurde nicht nur durch KomponistInnen wie La Monte Young, Steve Reich, Pauline Oliveros und natürlich John Cage geprägt, sondern auch durch eine jüngere Generation um John Zorn. Was diesen so unterschiedlichen MusikerInnen und KonzeptionistInnen gemeinsam ist, sind die musikalischen Wurzeln inner- und außerhalb der europäischen klassischen Musik, eine große Offenheit nicht determinierenden und improvisatorischen Ansätzen gegenüber und oftmals auch eine Integration der sich parallel dazu entwickelnden alternativen Formen von Jazz-, Rock und Punkmusik. Ein künstlerisches Konzept, das dem Zugang des Ensembles sehr nahe steht. Das Projekt sieht eine Präsentation verschiedener Arbeiten Sharps aus den letzten Jahren und ein Auftragswerk, “In the Pelagic Zone“, für das Ensemble vor. Der Kompositionsauftrag wird durch Mittel der Ernst-von-Siemens-Stiftung unterstützt. Weitere Informationen

Di. 22.11. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 37

In the Country

Morten Qvenild (p, keys), Roger Arntzen (b), Pål Hausken (dr)

In The Country ist ein Piano-Trio, das gerade daran ist, Jazz-Geschichte zu schreiben. Die Band ist ein viel beachteter Export aus Norwegens innovativer Jazz-Szene und wird mit Lobeshymnen überschüttet. Der gute alte Piano-Jazz wird hier mit vermeintlich simplen, aber tiefgründigen Rock-Melodien zu einer modernen Multi-Stilistik vermengt. Die Werkzeuge dazu sind clevere Arrangements, mächtige Dynamik und eine betörende Klangwelt zwischen elektrischen und akustischen Sounds, vorgetragen mit einer Attitüde, die so gar nicht trocken-jazzig sein will. Vor kurzem ist bei Rune Grammophon das 4. Album des Trios erschienen: die CD & DVD "Sounds and Sights". Weitere Informationen

Mi. 23.11. 21 Uhr A Love Supreme

Defne Sahin

Defne Şahin (voc), Elias Stemeseder (p), Simon Quinn (b), Martin Krümmling (dr)

"Leben wie ein Baum, einzeln und frei, und brüderlich wie ein Wald. Das ist unsere Sehnsucht." (Nâzim Hikmet) Defne Şahin lässt Nâzım Hikmets Worte erklingen. Mal am rauschenden Meer, mal im Wald, mal zwischen den Sternen, aber auch im Gefängnis, wo Hikmet als Regimekritiker 16 Jahre seines Lebens verbrachte. Für ihr Debüt-Projekt vertonte die Sängerin Gedichte des großen türkischen Dichters. Besonders sein Freiheitsgedanke und die starke Naturverbundenheit der Texte faszinieren die Berlinerin türkischer Herkunft. Beeinflusst von Jazz, Pop sowie orientalischen Klängen und Rhythmen kreieren ihre Kompositionen eine ganz eigenwillige Klangwelt, die Hikmets Lyrik zu neuem Leben erweckt. Elias Stemeseder aus Österreich am Piano, der Schweizer Simon Quinn am Kontrabass und der frisch aus New York zurückgekehrte Martin Krümmling am Schlagzeug sind gefragte Musiker der Berliner Jazzszene und geben den Kompositionen Defne Şahins ihre eigene Note. Die Band erhielt im Jahr 2010 den Studiopreis des Berliner Senats für Welt- und Popmusik. Das Album "Yaşamak" erschien Ende Oktober in der Reihe "Jazzthing - Next Generation" bei Doublemoon Records. So frei wie die Texte von Nâzım Hikmet ist auch das Album “Yaşamak“ (deutsch: Leben), immer auf der klanglichen Suche nach dem Weiten. Es vereint dabei die türkischen Wurzeln der jungen Sängerin mit dem Jazz. Weitere Informationen

Do. 24.11. 21 Uhr piano highlight

Cholet/Känzig/Papaux Trio

Jean-Christophe Cholet (p), Heiri Känzig (b), Marcel Papaux (dr)

Das Trio wurde 2002 vom Pianisten Jean-Christophe Cholet im Theater von Auxerre gegründet. Cholet komponiert unkonventionell, außerhalb von Normen, er lässt sich nicht in Schubladen einordnen. Er kombiniert feines Gehör und komplizierte Harmonik, fühlt sich nuanciert und mit reichen Klangfarben in Melodien ein. Heiri Känzig und Marcel Papaux bilden eine der besten Rhythmusgruppen in Europa. Einzeln haben sie mit Michael Brecker, dem Vienna Art Orchestra, Dewey Redman, Joe Lovano, John Scofield, Didier Loockwood, Franco Ambrosetti, Michel Portal u.v.a. gespielt. Die Variationsbreite ihres Spiels ist eindrucksvoll, von minimalistischer Begleitung bis zum fieberhaften Groove, und bietet vielfältige Dynamiken und Stile. Seine dritte CD "Beyond The Circle" bestätigt die gestalterische Identität, die sich das Trio seit seiner Gründung erarbeitet hat. Weitere Informationen

Fr. 25.11. 21 Uhr A Love Supreme - Deutschlandfunk Mitschnitt

Mâäk & Trance Mission

Hassan Zgarhi bekannt als el Gadiri (gumbri, voc), Samir Zgarhi (qarqaba, voc), Abdelhadi Erribahi (qarqaba, voc), Laurent Blondiau (tp), Jeroen Van Herzeele (ts), Quentin Manfroy (fl), Gégoire Tirtiaux (bs, voc), Giovanni di Domenico (keys), Joao Lobo (dr)

Seit Jahren beschäftigt sich das belgische Musikerkollektiv Mâäk mit traditioneller Trance-Musik der verschiedensten Kulturen. So haben sie "Bambara Hunters of Mali", "Gnawas from Morrocco" und "Vodun trance musicians from Benin" besucht und eingeladen. Aus diesen Zusammentreffen entstanden tiefe, musikalische, persönliche und spirituelle Freundschaften. Einige Reisen und Konzerte sind eindrucksvoll auf CD oder DVD dokumentiert. Die Gnawa geben ihren Dschinn (mächtigen Geister) eine differenzierte Rangordnung und ordnen sie bestimmten Farben, Räuchersubstanzen, Tanz- und Melodieformen zu. Diese Tanz- und Melodieformen vermengen sich mit der improvisatorischen Kraft des Jazz. Maalem Hassan "El Gadiri" Zgarhi, gilt als Meister der Gnawa-Musiker, Mâäk arbeitet seit Jahren mit ihm zusammen. "It is obvious that both projects follow the same mission of transmission of trance music and this explains how their fusion is now so natural. The gnawa music carries the multiple ideas of sound changes and improvised riffs and then the listener travels through the different colours of this trance rythm." Weitere Informationen

Sa. 26.11. 21 Uhr brazil highlight - Arcobaleno

Nice Brazil & Franco Petrocca

Nice Brazil (voc), Franco Petrocca(git), Karo Höfler (b), Jochen Feucht (sax, fl), Bodek Janke (dr, perc)

"Arcobaleno" steht für Regenbogen. Mit dem italienischen Wort, das dieses eindrucksvolle und vielfarbige Naturschauspiel beschreibt, benennen Nice Brazil und Franco Petrocca ihre Musik. Ein lebendiges und harmonisches Klangerlebnis hat das Musikerpaar mit Arcobaleno geschaffen. Seit drei Jahren arbeiten die Künstler zusammen. Nice, die Sängerin, stammt aus Sao Paulo und hat den Bossa Nova von Kindesbeinen an im Blut. Sie interpretiert mit ihrer einfühlsamen und exzellent geschulten und ausdrucksstarken Stimme bekannte Jazzstandards, Latin- und Samba-Titel genauso wie die Musica Popular Brasileira. Franco, der Gitarrist, kommt aus dem Süden Italiens und hat in Deutschland eine zweite Heimat gefunden. Der virtuose Musiker und Komponist ist überaus vielseitig in seiner Interpretation von Funk, Latin, Jazz und Klassik. Weitere Informationen

So. 27.11. 21 Uhr

Jam Session

Bernd Huber (git)

2008 hat Bernd Huber sein Studium in Jazz- und klassischer Gitarre erfolgreich abgeschlossen. Seine Lehrer waren u.a. Peter O’Mara, Geoff Goodman und Susanne Schoeppe. Die Palette seiner musikalischen Ausdruckskraft umfasst deutschsprachigen Progressive Pop/HipHop, Modern Jazz und Fusion, so wie Bill Evans Musik im Gitarren-Trio. Also jede Menge Ausgangsmaterial für spannende Jam Sessions im Juni, mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

So. 27.11. 15 Uhr

Der kleine Erdbär – ein Jazzkonzert für Kinder

Sabine Bohlmann - Erzählerin, Paulina Rühmelein - Erdbär (12 Jahre), Carla Heigl - Babyvogel (13 Jahre), Marina Trost (Gesang), Ron van Lankeren (Gesang), Moses Wolff (rap), Carolyn Breuer (sax), Hermann Breuer (tb), Christian Elsässer (p), Ernst Techel (b), Stefan Eppinger (dr)

Das gemeinsame Projekt der Saxophonistin Carolyn Breuer und der Autorin Sabine Bohlmann verzaubert kleine und große Zuhörer gleichermaßen. Carolyn Breuer komponierte zehn wunderschöne Songs und Sabine Bohlmann entwickelte um die Songs die Geschichte vom kleinen Erdbär. Da rappt ein Grashüpfer, da weint eine Regenwolke einen Blues, da singen Tag und Nacht ein Duett, da erzählen Schleierwolken von einer Schäfchenwolke, da haucht der Wind, da hüpft der Bär, und frisch geschlüpfte Vögel begrüßen die Welt. Da wird gehüpft, gelacht, getanzt und geträumt. Für kleine und grosse Kinder ab 4 Jahren. Mamas und Papas zahlen 14,--€ und alle Kinder 7,--€ Eintritt. Reservierung empfohlen. Einlass ist ab 13:30 Uhr. Konzertbeginn 15 Uhr. Reservierte Karten müssen bis 14:30 Uhr abgeholt werden. Die Prijak Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Leute mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger. Weitere Informationen

Mo. 28.11. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Das Jazz-Ministerium warnt: Ein Konzert der Munich Lounge Lizards enthält doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL läßt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, wo die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der "Hardest working Big Band in town" zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte - und ihre Balladen sind so schön gespielt, dass es fast illegal ist. Komplizin dieser kriminell beschwingten Vereinigung (Leitung: Michael Lutzeier) ist eine Sängerin, die beim Publikum ganz alleine für schwere Entzugserscheinungen am nächsten Tag sorgen wird. MLL: Come to where Jazz happens. Weitere Informationen

Di. 29.11. 21 Uhr A Love Supreme

Contemplation - Songs, Russian Chants, Intuitive Playing

Markus Stockhausen (tp, flh), Paul van Kemenade (as), Stevko Busch (p), Markku Ounaskari (dr, perc)

Das Quartett spielt kontemplative Songs und schlichte Stücke, zum Teil durchsetzt mit Blues und sakralem Soul – stark in ihrer Einfachheit, dabei aber mit dynamischen Rhythmen und brillianten und intensiven Improvisationen. Wichtige Inspirationsquelle sind russisch orthodoxe Gesänge. Stevko Busch (JazzArt Award) und Paul van Kemenade (Boy-Edgar-Preis) spielen seit 1995 miteinander. Paul van Kemenade, einer der erfahrensten lebenden Saxophonisten Hollands mit seiner überzeugenden Ausdruckskraft und breiten dynamischen Skala im Dialog mit dem Pianisten Stevko Busch, der nach der Zusammenarbeit mit Meisterimprovisator Misha Mengelberg seinen individuellen Stil entwickelte. Ergänzt und erweitert wird dieses Zusammenspiel nun durch Stockhausen und Ounaskari: Markus Stockhausen ist als Grenzgänger in der zeitgenössischen und klassischen Musik ebenso zuhause wie im Jazz und zählt zu den vielseitigsten und wichtigsten Musikern unserer Zeit. Der glasklare Ton seiner Trompete sucht seinesgleichen. Seine jahrzehntelange Erfahrung in Intuitiver Musik und Improvisation hat mittlerweile zu einer Technik geführt, die Stockhausen in seiner virtuellen Akademie an den musikalischen Nachwuchs weiter gibt. Und der Schlagzeuger Markku Ounaskari ist einer der bekanntesten und gefragtesten Jazzmusiker Finnlands. Ounaskaris musikalischer Horizont reichte seit jeher weit über die Grenzen des Jazz hinaus: Der finnische Musikjournalist Petri Silas schrieb einmal, dass es leichter wäre, die finnischen Bands aufzulisten, mit denen Ounaskari nicht gespielt hat. Weitere Informationen

Mi. 30.11. 21 Uhr highlight

Acoustic Guitar Night

Konzerte mit Biber Herrmann, Viviane Kudo und Jo Schultz, Dirks und Wirtz, Peter Autschbach, Peter Finger

Akustische Gitarrenmusik der Spitzenklasse! Einen Abend voller musikalischer Überraschungen, einfühlsamer Melodien, packender Rhythmen und mitreißender Momente – das bietet die "Acoustic Guitar Night 2011". In diesem Jahr präsentiert das renommierte Festival Gitarristen und Sänger, die ihr Publikum durch ihre Virtuosität und ihre Musikalität in ihren Bann ziehen. Mit den gefeierten Musikern und Musikerinnen Biber Herrmann, Viviane Kudo und Jo Schultz, Reentko Dirks und Daniel Wirtz, Peter Autschbach und Peter Finger betreten nacheinander einige der besten Vertreter zeitgenössischer Gitarrenmusik, die mit ihrer ganz eigenen Mischung verschiedener Musikstile und Spielarten begeistern, die Bühne. Weitere Informationen

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