Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Nov 2002 | Jan 2003

Programm Dezember 2002

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 01.12. 21 Uhr

Jam Session

Leitung Claus Raible (p)

Die sonntäglichen Jam Sessions im Dezember werden vom renommierten Münchner Pianisten Claus Raible geleitet. Sein eigenwilliger, von Ellington, Bud Powell und vorallem von Thelonious Monk beeinflußter Stil verschafft ihm zusehends größere Anerkennung, er ist einer der gefragtesten Sidemen der Münchner Szene. Weitere Informationen

Mo. 02.12. 21 Uhr Big Band Night

Brigitte Dietrich - Joe Haider Jazz Orchestra

Daniel Blanc (as,fl), Thomi Geiger (ts,ss,cl), Domenic Landolf (ts,ss,bcl), Ruedi Wettstein (bs,as,cl), Claus Reichstaller, Ralf Hesse, Mtthias Spillmann (tpts), René Mosele, Bernhard Bamert, Adrian Weber (tbs), Joe Haider (p, co-leader), Giorgus Antoniou (b), Daniel Aebi (dr) und Brigitte Dietrich (conducting, co-leaderin)

Alt-Wahl-Münchner Joe Haider kommt zurück! Das Brigitte Dietrich - Joe Haider Jazz Orchestra ist ein neues Ensemble, das der international bekannte deutsche Pianist, Komponist und Arrangeur Joe Haider und die Berner Komponistin und Arrangeurin Brigitte Dietrich (Berklee College of Music und Swiss Jazz School Absolventin) aus einigen der besten jungen Jazzmusiker der Schweiz zusammengestellt haben: ein homogener Klangkörper, eine ausgezeichnete Rhythmusgruppe und eine Handvoll Solisten, die es mit jedem aufnehmen können. Die Arrangements von anspruchsvollen Eigenkompositionen und Jazzstandards sind gekonnt und sorgfältig geschrieben und enthalten nicht wenige überraschende harmonische und rhythmische Wendungen. Expositionen und Solobackgrounds stacheln die Improvisatoren immer wieder an, und auch für die Zusammenarbeit im Satz sind die Partituren gespickt mit Herausforderungen. Das ist eine Band mit jungen Musikern, die diese "Challenges" angenommen und sehr gut gemeistert haben, topmotiviert aber diszipliniert, denen die Freude am Zusammenspiel noch nicht abhanden gekommen ist, denen das Wort Teamgeist nach wie vor etwas bedeutet und denen - sofern sie zusammenbleiben - die Zukunft gehört. Weitere Informationen

Di. 03.12. 21 Uhr BR-Mitschnitt - Big Band Night BR-Mitschnitt

Brigitte Dietrich - Joe Haider Jazz Orchestra

Siehe 2.12. Weitere Informationen

Mi. 04.12. 21 Uhr free jazz highlight

Alexander von Schlippenbach Trio

Alexander von Schlippenbach (p), Evan Parker (ts,ss), Paul Lowens (dr)

Alexander v. Schlippenbach gilt als Großmeister der Freejazz-Szene. Seit den 60er Jahren arbeitet er mit großem Erfolg an der Weiterentwicklung der freien Improvisation. In der Unterfahrt präsentiert sich Alexander von Schlippenbach mit seinen langjährigen Triopartnern Evan Parker und Paul Lowens. Gegründet wurde das Trio in dieser Besetzung bereits 1970 und zählt somit zu den am längsten bestehenden Formationen im Free Jazz. Weltweite Tourneen brachten internationalen Ruf und Anerkennung. Ein Highlight der frei improvisierten Musik - bestens bekannt aus früheren Zeiten in der alten Unterfahrt! Weitere Informationen

Do. 05.12. 21 Uhr ACT NIGHT

Simon Nabatov & Nils Wogram

Simon Nabatov (piano), Nils Wogram (trombone).

Der russische Pianist Simon Nabatov und der deutsche Posaunist Nils Wogram haben spürbar kein Kommunikationsproblem miteinander und, wie es scheint, einen höllischen Spaß am Zusammenspiel. Frisch und am Blühen gehalten haben die beiden ihr Duo, seit es 1997 im Kölner Loft debütierte und im selben Jahr von den Kritikern beim Moers-Festival als Highlight gefeiert wurde. Überhaupt zum ersten Mal zusammengespielt haben sie 1995 in einem Quartett unter der Leitung des Posaunisten; und man kann den Erfolg ihrer weiteren Zusammenarbeit (unter anderem in einem Wogram-Oktett und einem Nabatov-Quartett) der Tatsache zuschreiben, dass sie zweifellos ästhetisch Geistesverwandte sind. Vor allem sind sie unerschrockene musikalische Abenteurer, die beim Komponieren und Improvisieren furchtlos den Blick auf einen fernen, nicht bereits abgesteckten Horizont richten - im berechtigten Vertrauen darauf, dass sie ihre Musik immer in sichere stilistische Häfen der Mainstream-, Modern-Jazz- und Klassik-Tradition zurück navigieren können, dorthin, von wo ohnehin alle in See stechen. Weitere Informationen

Fr. 06.12. 20 Uhr bis 21 Uhr Uhr

TAKTLOS - Liveendung von BR2

'Jazz zwischen Chaos und Charisma'

Podiumsdiskussion mit Prof. Joe Viera, Andreas Kolb (Jazzzeitung, Neue Musikzeitung), Christoph Höfig (Kulturreferat), Christiane Böhnke Geisse (Jazzclub Unterfahrt). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen als "Publikum" an der Diskussion teilzunehmen. Auch während der Sendung ist derEinlass in den Club erwünscht. Im Anschluß spielt wie angekündigt Adam Pieronczyk "DIGIVOOCO" Weitere Informationen

Fr. 06.12. 21 Uhr Polish New Jazz

Adam Pieronczyks DIGIVOOCO

Adam Pieronczyk (ss, ts, zoucra, voc), Gunnar Geisse (gt, tenorbanjo, voice), Tadeusz Sudnik (realtime electronics, samples), Christoph Hillmann (dr, perc)

Das neueste Projekt des polnischen Saxophonisten Adam Pieronczyk "Digivooco", ist ein Versuch, improvisierte akustische und elektronische Musik mit Einflüßen von drum’n’bass und ambient zu verbinden. Dieser hochkarätig besetzten internationalen Band gehören herausragende europäische Musiker an. Die im November 2001 weltweit veröffentlichte, erste CD der Band wurde beim Magazin „Jazz Forum“ Bestes Album des Jahres 2001. Die Presse schreibt über ihn: "Er spielt mit einem knackigen, männlichen Ton, scharfe und entschlossene Phrasen. Sein Spiel ist so expressiv, daß man meinen könnte, Pieronczyk ist ein Vulkan, der gleich explodieren wird. Man hört, dass er nicht wenig Lebenserfahrung hat und seine Töne sehr emotionsgeladen sind". Adam Pieronczyk arbeitete u.a. mit: Gary Thomas, Archie Shepp, Bobby McFerrin, Ted Curson, Joey Calderazzo, Ed Schuller und Leszek Mozdzer. Weitere Informationen

Sa. 07.12. 21 Uhr

ENDERS ROOM

Johannes Enders (sax, electronics),Ulli Wangenheim (bcl, samples), Oliver Kent (p, fender rhodes), Martin Zenker (b), Andy Haberl (dr)

Nicht nur in deutschen Metropolen wird nach neuen intelligenten Sounds gefahndet, auch in der Provinz. Weilheim in Oberbayern hat sich in dieser Hinsicht als ein besonders begabtes globales Dorf erwiesen. Die kleinen Pop- und Nu-Jazz-Wunder, die sich dort um Dub-Electro-Bands wie Notwist, Mars Mobil und Tied + Tickled Trio herum ereignen, sind Wohltaten für Ohr und Gemüt. Der Weilheimer Tenorsaxofonist Johannes Enders, der in allen drei genannten Formationen kräftig mitmischt, geht nun mit ENDERS ROOM seine eigenen Wege durchs Electroland. Mit ENDERS ROOM kocht Enders nun nach eigener Rezeptur: Elektronik, Samples, Fender Rhodes und Drumcomputer wie CR 78 vermischen sich mit den Statements von so illustren Gastmusikern wie Wolfgang Muthspiel, Rebekka Bakken, Ed Howard, Micha und Markus Acher oder Joe Locke. Da werden ganz verschiedene Einflüsse spürbar: von Lalo Schifrin, Burt Bacharach, Steve Reich, Weather Report, DJ Console oder Björk. Das Saxofon im Elektrodschungel - let´s hear it! Weitere Informationen

So. 08.12. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Claus Raible (p)

siehe 1.12. Weitere Informationen

Mo. 09.12. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra plays Stan Kenton/Bill Holman

Pianist und Bandleader Stan Kenton feierte im USA der 50er Jahre - der Zeit der "Big Bands" - mit seiner lebendigen und swingenden Musik und seinen für damalige Zeiten gewagten Arrangements riesige Erfolge. Die Arrangements allerdings stammten größtenteils von seinem Satzspezialisten und Saxofonisten Bill Holman, der kompliziert und raffiniert schrieb - und das eigentlich für Tanzmusik. Die 16 Musiker des HRJO lassen heute diese Zeit wieder lebendig werden - im Satzspiel wie auch in den Improvisationen - und treten damit auch in die Fußstapfen des Altmeisers, der durch seine ganze Karriere ein ruheloser Forscher nach Neuem war und dessen Ausstrahlung eine Menge junger Musiker beeinflusste. Weitere Informationen

Di. 10.12. 21 Uhr

Richard-Strauss Konservatorium präsentiert

Hier tobt der Nachwuchs: Im letzten Abend der Konzertreihe "Die Jazzabteilung des RSK präsentiert" für das Jahr 2002 stellt Thomas Zoller wieder 2 interessante Gruppen vor: das GERALD URICH QUARTETT in der Besetzung Gerald Urich Altsaxophon, Burkhard Jochim Klavier, Jo Abentung Bass, Burkhard Fabricius Schlagzeug und das TOM JAHN SEXTETT mit Tom Jahn Klavier, Jan Zehrfeld Gitarre, Florian Riedl Altsaxophon, Markus Kesselbauer Saxophon, Mathias Engelhardt Bass, Andi Haberl Schlagzeug. Beide Gruppierungen haben als Schwerpunkt eigene Kompositionen, kommem aber auf recht unterschiedliche Konzepte. Weitere Informationen

Mi. 11.12. 21 Uhr BR-Mitschnitt - BR-Mitschnitt

Peter O'Mara Trio

Peter O'Mara (git, Australien), Henning Sieverts (b, BRD), Adam Nussbaum (dr, USA).

Seit 20 Jahren gehört der aus Australien stammende und in München lebende Gitarrist Peter O´Mara zur Spitze der europäische Jazz-Szene. Seine zahlreiche Konzerte und Aufnahmen mit Musiker wie Dave Holland, Joe Lovano, Bob Mintzer, Kenny Wheeler, Randy Brecker, Charlie Mariano, David Friedman, vielen Musikern der deutschen Szene, Klaus Doldingers "Passport", sowie dem United Jazz & Rock Ensemble haben sein Ruf als vielseitigen Solisten und Begleiter bestätigt. Als Komponist und Bandleader hat er bisher 18 eigene LPs/CDs veröffentlicht. Seine Gruppe war 1997 in die Endausscheidung des "Hennessy Jazz Search". Neben seinen zahlreichen Konzertaktivitäten hat er eine Professur für Jazzgitarre am Bruckner-Konservatorium in Linz und am Richard Strauß Konservatorium in München. Ausserdem ist Autor von sehr erfolgreichen Fachbüchern die beim renommierten Verlag "Advance Music" erschienen sind. Heute abend erleben wir ihn mit seinem Lieblings-Trio mit dem weltbekannten New Yorker Drummer Adam Nussbaum. Weitere Informationen

Do. 12.12. 21 Uhr CD Präsentation

Way In - Way Out : Lutz Häfner Quartet

Lutz Häfner und Johannes Enders (saxes,fl), Markus Schieferdecker (bass), Hendrick Smock (dr)

Pianolos kommunizieren. Das ist der Plan.Der Verzicht auf das Piano als Harmonieinstrument gibt größeren Freiraum für die Solisten und den Komponisten, ganz im Sinn von Lutz Häfner und Johannes Enders in ihrem Wunsch nach komplexen Klängen und individueller Freiheit.Häfner und Enders, die sich bei internationalen Wettbewerben die vorderen Plätze teilen, werfen sich aus verschiedenen Saxophonen gekonnt und wagemutig die Bälle zu, ohne in Saxophon-Battles zu geraten. Mit dem Bassisten Markus Schieferdecker und dem Schlagzeuger Hendrick Smock haben sie ein zupackendes,swingendes und experimentierfreudiges Quartett gegründet.Das beweist auch ihre unlängst bei Jazz4Ever veröffentlichte CD "Way In, Way Out". Weitere Informationen

Fr. 13.12. 21 Uhr

Second James Bond Night

Die Secret-Service Band: Peter Fulda (p, arr.) Bettina Koziol (voc), Mariette Radtke (voc), Sophie Wegener (voc), Konstantin Kern (tp), Tillmann Müller (tp), Gerhard Gschlössl (tb), Stefan Zenker (ts), Martin Schäfer (bs), Notker Zikeli (as), Borwin Kohnert (git), Martin Zenker (b), Hajo von Hadeln (dr) Max Bauer (perc, effects)

Endlich ist es wieder soweit! Der bekannteste Held der Filmgeschichte ist zurück!!! Die zahllosen Abenteuer des Geheimagenten der Superlative erleben einen neuen Höhepunkt in dem sicherlich atemberaubenden Streifen "Die another day". Aus diesem Grund präsentieren Zenker/Zikeli und Kern/Hadeln eine Hommage an 007.Begeben Sie sich zusammen mit dem 007-Team auf eine abenteuerliche Reise. Geboten werden: Die besten Bond-Songs live, Bond Cocktails, ein Begrüßungs-Martini, eine Dia-Show, Filmausschnitte und das ultimative Bond-Quiz. Pflicht: Abendgaderobe, Bondmäßiges Outfit. Weitere Informationen

Sa. 14.12. 21 Uhr

Trombonefire

Johannes Herrlich, Adrian Mears, Hermann Breuer (tb), Eberhard Budziat (bass-tb, tuba), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Dejan Terzic (dr)

Man nehme: vier hochkarätige Posaunisten dazu eine ebenso phantastische wie erfahrene Rhythmusgruppe. Was dabei heraus kommt? Ein wahres musikalisches Feuerwerk: Trombonefire. Johannes Herrlich führt in seinem Jazzseptett „Trombonefire“ die feierliche Mehrstimmigkeit eines Posaunenchores mit dem satten Klang des dunklen Blechsatzes einer Bigband zusammen. Die Individualität der vier Posaunisten und die Homogenität des Satzes bestimmen den einmaligen kraftvollen Gruppencharakter, der dem Namen „Trombonefire“ alle Ehre macht. Die Idee zu Trombonefire ist nicht völlig neu. Inspiriert wurde Herrlich von der Musik von J.J. Johnson und Kai Winding. In den 50er Jahren formierten die beiden Posaunenvirtuosen eine sehr populäre Posaunenband. Gleichartige Melodie-Instrumente in einer Band - das war neu und ungewohnt und führte zu grosser Popularität. Trombonefire knüpft deshalb vom Konzept und auch musikalisch bewusst an die ‘Jay & Kai’ Ära an. Mit ihrer eigenen Musik und ihren eigenen Arrangements führen die Bandmitglieder die Tradition auf ihre Weise fort. Ein hörenswertes Klang-Erlebnis........... Weitere Informationen

So. 15.12. 21 Uhr Ausstellung

"KLATTWORXS"

Gemälde nebst Flugobjekten von Günther Klatt.

So. 15.12. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Claus Raible (p)

siehe 1.12. Weitere Informationen

Mo. 16.12. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra - Special Edition

Zum letzten Mal in diesem Jahr formieren sich die etabliertesten Jazzmusiker, meist langjährige Wegbegleiter des Bandleaders Harald Rüschenbaum, zur "Special Edition". Mit neuen Kompositionen und Arrangements, die speziell für diese reduzierte Besetzung geschrieben wurden, werden drei Trompeter, drei Posaunisten, drei Saxofonisten gemeinsam mit einer kochenden Rhythmusgruppe mit ihren solistischen Highlights heute abend das Publikum begeistern. Bigband light - ein besonderes Montags-Schmankerl! Weitere Informationen

Di. 17.12. 21 Uhr

Till Martin & Anna Lauvergnac

Anna Lauvergnac (voc), Till Martin (sx, bcl), Tizian Jost (p), Henning Sieverts (b, cello), Bastian Jütte (dr)

Die Italienerin Anna Lauvergnac ist eine der überzeugendsten und eigenwilligsten europäischen Stimmen. Als Sängerin des „Vienna Art Orchestras“ ist sie derzeit auf den großen internationalen Jazz-Festivals zu hören. In Zusammenarbeit mit dem Quartett des Saxofonisten Till Martin entstand das Album „You must believe in spring“. Die Presse ist voll des Lobes: „Till Martins weiches, trockenes Tenor, seine wunderbar herbe Bassklarinette, die Besenarbeit von Bastian Jütte, die raffinierten, fast kriminalistischen Arrangements, die gewitzten Rhythmuswechsel und teils grotesken Begleitfiguren: All das und mehr summiert sich zu einer ganz unkonventionellen Formarchitektur von grandioser, sparsamer Strenge. Anna Lauvergnacs aparter, zuweilen rauchiger Gesang steht dabei im Mittelpunkt der kunstvollen Kreationen und gibt ihnen Seele und Sinn. Ein großer Wurf.“ (Hans-Jürgen Schaal, Jazzzeitung), „Ein brillantes Stimmungsbild mit musikalischen Mitteln“ (Swiss Jazz), „Fest der Ballade“ (SZ) Weitere Informationen

Mi. 18.12. 21 Uhr

Till Martin & Anna Lauvergnac

Siehe 17.12. Weitere Informationen

Do. 19.12. 21 Uhr highlight

Modern String Quartet meets Charlie Mariano (sax)

Charlie Mariano (sax), Jörg Widmoser (Vl), Winfried Zrenner (Vl), Andreas Höricht (Vla), Jost-H. Hecker (Cello)

Der europäischste aller amerikanischen Altsaxophonisten der Post-Parker-Generation, Charlie Mariano, zählt zu den größten Saxophonisten des Jazz. Seit fünfzig Jahren ist er in der internationalen Jazzszene zu Hause und trat schon früh mit Stan Kenton, Dizzy Gillespie und Charles Mingus auf. Der 78-jährige Saxophonist aus Boston/USA ist mittlerweile zur Legende geworden. Schon lange bevor das Wort "Weltmusik" erfunden war, verband Charlie Mariano die Klänge der verschiedensten Musikstile. Er wird damit zum idealen Partner für die filigran fließenden Kammerjazzkompositionen des Modern String Quartet. Mit seinem musikalischen Kosmos setzt er einen Kontrapunkt. Marianos Spiel ist melodiös und sensibel und seine Balladen jagen dem Publikum angenehme Schauer über den Rücken. Sein anrührend warmer Ton fügt sich so selbstverständlich in das differenzierte Klanggeflecht des Streichquartetts ein. Wer gemessen schreitende E-Musik erwartet, wird von swingenden Bossa-Sounds und einem leichtfüßigen funky Cello davon überzeugt, dass sich Anspruch und Spielfreude im Grenzbereich von komponierter Neuer Musik und Improvisation nicht ausschließen. Weitere Informationen

Fr. 20.12. 21 Uhr CD Präsentation

Tino Derado Trio

Tino Derado (p, acc), Paulo Cardoso (b), Heinrich Koeberling (dr)

Wieder mal ein Ex-Muenchener auf Besuch: Tino Derado, kroatisch-deutscher Berklee-Absolvent ist kein Jazzpianist der gängigen Sorte. Sein zweites Hauptinstrument ist das Akkordeon, und heute abend spielt er Stuecke seiner neuen CD "Luminescence" auf der er hauptsächlich Akkordeon spielt. "Kein Grund, schreiend die nächste Bar aufzusuchen" (sagt Tino), denn er befreit die Quetschkommode von überkommenen Klischees, hat sich eher an Piazzolla als an kroatischer Adria-Folklore orientiert. Der New Yorker Jazzpianist Fred Hersch kommentierte: "Tino Derado really has found something personal with the accordion and the compositions. Really nice." Heute Abend wird natürlich hauptsächlich Klavier gespielt, begleitet wird Derado von dem Hamburger Schlagzeuger Heinrich Koeberling, der unter anderem in Dresden doziert, und von Paulo Cardoso am Bass, der den brasilianisch angelehnten Stuecken den gewissen "Rio-Faktor" geben wird. Weitere Informationen

Sa. 21.12. 21 Uhr Christmas Special

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Chris Lachotta (b), Rudi Martini (dr)

Jenny Evans hat für diesen vorweihnachtlichen Abend extra ein individuelles Xmas-Programm zusammengestellt: Besonders spannend ihre Version von "The Coventry Carol" aus dem 16. Jahrhundert und eine Gospelfassung von "Silent Night". Natürlich stehen auch weltbekannte Standards wie "The Christmas Song" von Mel Torme und Irving Berlins "White Christmas" auf dem Programm. Jenny Evans, die große, individuelle Song-Interpretin, verfügt über einen hoch kreativen Umgang mit Stimmtechnik, Harmonie und Phrasierung. "Stereo" - Kritiker Stephan Richter schrieb über sie: "Die musikalische Intelligenz einer Sängerin zeigt sich auch an dem Repertoire, das sie sich wählt"! Kein andächtiges Weihnachtssingen also, sondern "A swinging evening full of Christmas Spirit!" Weitere Informationen

So. 22.12. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Claus Raible (p)

siehe 1.12. Weitere Informationen

Mo. 23.12. 21 Uhr Big Band Night

Earforce

Earforce sorgt für eine groovige Vorweihnachtszeit: mit Funk - und Fusion vom Feinsten, sämtlich aus eigener Feder, bewährter 13-köpfiger Bläserfraktion, Synth-bass, Sequencer-bass uvm. Mit an Bord auch wieder Top-drummer Andreas Haberl und Sax-Schwergewicht Thorsten Skringer. Weitere Informationen

Di. 24.12. 21 Uhr

Christmas Jam Session

Leitung: Claus Raible (p).

Mit Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr) und Roman Schwaller (sax) Weitere Informationen

Mi. 25.12. 21 Uhr

Nina Plotzki & Band

Nina Plotzki (voc), Christian Elsässer (p), Rocky Knauer (b), Martin Scales (git)

Vergangenes noch Jahr horchte die Szene auf: Als Newcomerin Nina Plotzki ihr "Marlene-Dietrich-Projekt" präsentierte, staunte der Fachjournalismus nicht schlecht über diese überaus talentierte junge Dame, die fernab kommerzieller Wege und frisch aus Berlin nach München übersiedelt, unbeirrbar und experimentierfreudig ihren Weg ging. Selbst Alt-Kollegen wie Wynton Marsalis, der sie im Münchner BACKSTAGE hörte, hoben die Augenbrauen: "It sounds great!", sprach der Jazz-Star zum Jazz-Sternchen. Wenn das kein Anlaß ist, die sympatische Dame heute abend in der Unterfahrt zu besuchen... Weihnachtslieder wird sie mit ihrem Quartett heute wohl keine singen, aber dafür jede Menge Blue Notes - und das mit gewohnt dunklem Timbre. Weitere Informationen

Do. 26.12. 21 Uhr

The Early Years - Hommage to Stan Getz

Michael Lutzeier (bs), Helmut Kagerer (git), Henning Sieverts (b), tba (dr).

Noch bevor Stan Getz mit der Bossa Nova Welle zu Weltruhm aufstieg, galten er und sein Partner Jimmy Rainey als bekannte Vertreter des Westcoast-Jazz. Der Tenorist, der elf Grammy Awards erhielt, war ein Pionier des Bebop und ein herausragender Saxophonist des Mainstream. Bekannt wurde er 1947 durch sein Solo uber "Early Autumn". Die Platten jedoch, die er noch vorher mit Horace Silver, Jimmy Rainey und anderen machte, gelten inzwischen bei vielen Jazz-Liebhabern als Geheimtip. Der heutige Old Fashioned Evening gehört ganz den unerhörten Musikperlen aus dieser Zeit. Hörbar gemacht durch eine fantastische Rhythmusgruppe um den einzigartigen Münchner Baritonsaxophonisten Michael Lutzeier. Weitere Informationen

Fr. 27.12. 21 Uhr

Jason Seizer's 'Organ Project'

Jason Seizer (ts), Matthias Bätzel (organ), Helmut Kagerer (git) und Michael Keul (dr)

Saxophonist Jason Seizer stellt an diesem Abend Kompositionen vor, die er zusammen mit dem Hammondorganisten Larry Goldings, dem Gitarristen Peter Bernstein und Schlagzeuger Bill Stewart vor mittlerweile 2 Jahren für das Münchner Label „Organic Music“ auf seiner CD „Sketches“ veröffentlicht hat. Hierzu hat der in München lebende Jason Seizer das Orgeltrio des Hammond B3- Spezialisten Matthias Bätzel eingeladen, mit Helmut Kagerer an der Gitarre und Michael Keul am Schlagzeug. Spannender, einfühlsamer Jazz, mit Emotionalität vorgetragen, geprägt von musikalischer Interaktion. Und dies alles eingebettet in den einzigartigen, warmen, „funky“ - Sound der berühmten Hammond B3. Weitere Informationen

Sa. 28.12. 21 Uhr

Thomas Faist Quintet

Thomas Faist (ts,as), Franz Weyerer (trp), Thomas Stabenow (b) ,Walter Lang (p) , Rick Hollander (dr)

Der Saxophonist Thomas Faist präsentiert sein Quintett mit neuen Eigenkompositionen und Stücken von seiner im Sommer veröffentlichten CD:"GENTLE" (Mint Records). Faist`s musikalisches Kozept zeichnet sich durch eine gekonnte Synthese subtiler Arrangements, kollektiver Improvisation und solistischer Freiheit aus, wobei er keine Berührungsängste mit anderen musikalischen Idiomen hat. Die Musik auf "GENTLE" beschreibt Marty Cook in seinen linernotes so:"GENTLE isn`t just another jazz album, it`s a CD for anyone who enjoys the enticing rhythms and melodies of Latin, Reggae and the South African streets infused with the infectious swing and harmonies of Jazz." Weitere Informationen

So. 29.12. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Claus Raible (p)

siehe 1.12. Weitere Informationen

Mo. 30.12. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra -

Durch regelmäßige Proben, Auftritte und nicht zuletzt durch die Montagskonzerte in der Unterfahrt ist das Repertoire des HRJO gewaltig gewachsen und hat immer wieder durch seine breit gefächerte Stilistik überzeugt. Zusätzlich belebten eigene Projekte und Gastsolisten die Montagskonzerte in der Unterfahrt. Heute, am letzten Bigband-Montag 2002, laden Harald Rüschenbaum und seine Musiker zum großen swingenden Jahres-Rückblick ein. Stücke, die ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen wurden extra ausgesucht, um das Jahr 2002 mit "Evergreens" ausklingen zu lassen. Weitere Informationen

Di. 31.12. 21 Uhr Silvester

Dine Another Day

Adrienne und das Unterfahrt-Team laden Sie zu einer Silvesterfeier samt Sieben-Gänge-Menü ein, das Sie in eine andere Zeit und an einen anderen Ort versetzen wird. Stellen Sie sich den Glanz und den Stil von Filmen wie 'Frühstück bei Tiffany's' oder der Agentenfilme der sechziger Jahre vor. Sie erinnern sich vielleicht an die Musik, wie sie eine romantische Begegnung am Roulettetisch oder eine Schlittenfahrt untermalte: elegante Vibraphonklänge mit pulsierendem Kontrabass und Schlagzeug, dazu ein schillernder Bläsersatz aus Saxophonen und Trompeten, und schliesslich eine E-Gitarre, die die Spannung zum Höhepunkt treibt... Unser Leinwand-Traumpaar tanzt, nur eine Umarmung vom nächsten Abenteuer entfernt.... oder, wie bei Austin Powers, vom nächsten Mißgeschick! Ein Ensemble, bestehend aus sieben Musikern, das mal wie eine Big Band klingt, dann wieder wie die typische Besetzung, für die Henry Mancini seine Filmmusik schrieb: Arrangements, die die Musik der Filme und Fernsehserien der Geheimagenten wiederauferstehen lassen, spannender Jazz und Swing, der zum Tanzen einlädt, und Lieder, die vom Leben und von der Liebe handeln - von Sinatra bis Sting. So wie im aktuellen Bond-Film 'Stirb an einem anderen Tag' hat 'M' alles arrangiert, dass unser Geheimagent 'B' die Identität seiner Especially Secret Band lüften kann. Es wird wohl nicht unbedingt ein Abend 'Mit Schirm, Charme und Melone', aber sicherlich einer mit Liedern, Charme und ein paar Lachern von unserem britischen Sänger und Conferencier. Wer? Warum so geheimnisvoll? Alles, was Adrienne - wie Halle Berry im Film - dazu sagt, ist: 'wir nehmen den Mund nicht zu voll'! Es verspricht ein ganz besonderes Ereignis zu werden; feiern Sie ins neue Jahr hinein mit B's Especially Secret Band. Adrienne und ihr Team laden Sie ein zu 'Dine Another Day'. Menü Silvesterabend 2002: Begrüßungscocktail - 'Pythagoras Theorem' – Mit Feta Käse und Spinat gefüllte Triangles - 'Mit Schirm, Charme & Melone' - mit Schinken – Parma und Melone - 'Pariser Tango' Crema de Champignon - Mouth washers: 'You and the night and the music' - Champagne Sorbet - Middle Course: 'On the sunny side of the road' - Thunfisch-Steak mit Salzkartoffel und Blumenkohl-Broccolibouquet auf Tomatenmenieur - Main course: 'A saucy bird' - 1/4 Ente auf feiner Orangensoße mit Polenta - Dessert: 'Mission impossible' - Karibischer Bread-Butterpudding - Café und Petit fours - Vorverkauf bis 27.12.2002 Weitere Informationen

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