Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Nov 2003 | Jan 2004

Programm Dezember 2003

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mo. 01.12. 21 Uhr Big Band Night

Scat Max and the Uptown Jazz Orchestra

Max Neissendorfer (voc, p), Rich Laughlin (musical director ), Franz Weyerer (tp), Albrecht Huber (tp), Nemahja Jovanovic (tp),Roberto Mandruzato (tb), Auwi Geyer (tb), Dirk Janoske (tb), Klaus Koch (ts), Uli Wangenheim (ts), Christoph Hörmann (as), Stefan Zenker (bs), Bernd Hess (git), Ernst Techl (b), Peter Gall (dr).

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCATMAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 02.12. 21 Uhr Loft Night

Remember Mal Waldron! Embryo spielt seine Musik

Christian Burchard (vibraphon), Dieter Serfas (dr), Chris Lachotta (b), Geoff Goodman (git), Marty Cook (tb), Chuck Henderson (ss), Monty Waters (as), Titus Waldenfels (violine, git), Karsten Hochapfel (cello).

„Mal Waldron ist wie Duke Ellington oder Thelonious Monk ein einzigartiger Pianist und Komponist. Unter Jazzmusikern ist dies seit den fünfziger Jahren eine bekannte Tatsache.“ Das schrieb Anders Mathiesen in seiner 1989 erschienenen Diskographie, die mehr als 500 Plattenaufnahmen des „prince of darkness“ (Down Beat) dokumentiert. So betonte auch Marcus A. Wölfle in einem Nachruf, dass ohne seine leitende Hand als Pianist und Komponist die berühmten Prestige - Produktionen aus den 50 er Jahren mit u.a. John Coltrane (Waldrons „Soul eyes“ ist seinen Augen gewidmet), Gene Ammons, Jackie Mc Lean, Bill Hardman reine Jam Sessions geblieben wären. Mal Waldron spielte in den Jahren u.a. auch mit Charles Mingus, Billie Holiday und Max Roach. 1967 traf Mal Waldron zum ersten Mal Christian Burchard, der 2 Jahre später die Gruppe Embryo gründete. Mal Waldron besuchte immer häufiger die europäischen Bühnen, so zog er nach München und blieb über 30 Jahre hier wohnen. Oft war in den Münchner Clubs zu hören, sowohl mit der internationalen, als auch mit der in München ansässigen Szene. Die regelmäßigen Konzertauftritte von Mal Waldron und Embryo mit Musikern wie Alan Praskin, Hermann Breuer, Paolo Cardoso, Chuck Henderson, Marty Cook, Roman Bunka, Chris Lachotta oder Geoff Goodman waren für drei Jahrzehnte eine Art Institution geworden. In den letzten Jahren hatten sich auch „Nachwuchsjazzer“ wie Lena Bloch, Karsten Hochapfel, Titus Waldenfels oder Nick Mc Carthy für diese Sache begeistert. 1999 schrieb Mal Waldron: „In my estimation Embryo is one of the greatest bands to come out of Germany in the last 30 years, the leader Christian Burchard works tireless everyday to develop his younger musicians by introducing them to old standard music compositions...“ Das Anliegen von Embryo ohne Mal Waldron am Piano das wiederzugeben was seine Kompositionen verlangen ist hoch angesetzt. Als am 5.12.2002, drei Tage nach seinem Tod, ein mit ihm angekündigtes Konzert doch abgehalten wurde, meinte der Mal Waldron Forscher Anders Mathiesen als die Musiker ihre Instrumente einpackten, die gerade gespielte Musik wäre genau in seinem Sinne gewesen. Heute vor einem Jahr ist Mal Waldron gestorben. Weitere Informationen

Mi. 03.12. 21 Uhr BR-Mitschnitt - highlight

Nils Wogram 'Odd and Awkward' Septet

Claudio Puntin (cl), Tilman Ehrhorn (ts), Stephan Meinberg (tp), Steffen Schorn (bcl, bs), Frank Speer (as), John Schröder (dr), Nils Wogram (tb, comp).

Nils Wogram gehört mittlerweile zu einem der meistbeachtesten Jazzposaunisten der jungen Generation in Europa. Seine 4 CD Veröffentlichungen (u.a.ENJA Records) wurden von der Presse wegen ihrer ausgefeilten Kompositionen und deren brillianter musikalischer Umsetzung euphorisch gefeiert. Nils Wogram`s Odd and Awkward Septet bringt einige der besten Improvisatoren und Instrumentalisten der deutschen Jazzszene zusammen. Alle Musiker sind seit vielen Jahren auch mit eigenen Projekten aktiv und haben auf ihrem Instrument einen unverwechselbaren Sound entwickelt. Durch die ungewöhnliche Besetzung ohne Bass und Harmonieinstrument ergibt sich eine zusätzlich große Transparenz gegenüber dem Octet und traditionelle Rollenverteilungen werden aufgebrochen. Nils Wograms Kompositionen sind durch längere arrangierte bzw. komponierte Teile geprägt, lassen jedoch auch viel Freiraum für Improvisation, sodaß die Bandmitglieder ihre individuelle Sprache einbringen können. Die Kompositionen sind auf einen orchestralen Klang angelegt. So errinnert der Bandsound zuweilen an den warmen Klang von Gil Evans Ensemles ebenso wie an die ungestüme Energie der Bands eines Charles Mingus. Aber auch andere Einflüsse wie Folklore vom Balkan und Anklänge an die Neue Musik sowie Filmmusik sind zu entdecken. Meisterhaft wird die Balance zwischen Improvisation und Komposition, dissonanten und harmonischen Teilen, sowie rhytmischen und abstrakten Passagen ausgelotet. Weitere Informationen

Do. 04.12. 21 Uhr Christmas Special

The Funny Valentines 'Walking in a Winter Wonderland'

Hermine Gascho (stunning trumpet), Angela Wiederhut (exciting altosax), Barbara Roberts (smooth trombone), Joy C. Green (funky walking bass), Peter Wegele (p), Eric Stevens (b), Dennis Meyerding (dr).

Vier charmante Sängerinnen entführen Sie in die Welt des Swing und Jazz der 30er/40er Jahre mit original und originell arrangiertem Harmoniegesang,gespickt mit herzerwärmenden verträumten oder spritzigen Christmas Songs. Seit 1996 performen die vier sing- und swingbegeisterten Sängerinnen ausgefeilte, anspruchsvolle Arrangements im Stile der Andrews Sisters, King Sisters und Clark Sisters. Der warme, vierstimmige Satzgesang ('closed harmonies') ist ihr Markenzeichen. Hauptaugenmerk liegt auch in der Show auf musikalischer Qualität. Spontan und situationsbezogen gehen sie im 'jovialen Plauderton' (Burghausener Presse) oder im 'Spiel mit der Zuhörerschaft' (Neue Presse, Augsburg) auf ihr Publikum ein. Weitere Informationen

Fr. 05.12. 21 Uhr Drive-Dynamics-Groove

Al Jones Blues Band

Al Jones (git, voc), Thilo Kreitmeier (ts), Christoph Böhm (git), Peter Schmid (b), Peter Kraus (dr).

Bluesmusiker werden, wie guter Whiskey, mit zunehmendem Alter bekanntlich immer besser. Schon in den sechziger Jahren hatten Al Jones und Oskar Pöhnl ihre erste gemeinsame Bluesband. Die damals eingeschlagende Richtung verfolgt Al Jones auch heute noch. 'Blues-Stücke sind technisch einfach, aber schwer zu spielen. Du musst deine Persönlichkeit einbringen und genau wissen, was Du tust. Einige Stücke spielen wir seit 20 Jahren. Einige Stücke muss man 20 Jahre spielen, bis man sie richtig spielt.' Eine lebenslange Meditation über 12 Takte. Die Al Jones Blues Band spielt erdigen Blues mit stilvollen Nuanchen, der so richtig unter die Haut geht! Weitere Informationen

Sa. 06.12. 21 Uhr Ethno-Highlight

NIE-Quartett

Xizhi Nie (erhu, sheng), Mohammad Mortazavi (tombak, daf), Roman Bunka (oud), Gunnar Geisse (tenorbanjo, dotâr), Carsten Holzapfel (cello), Sascha Gotowtschikow (percussion)

Der aus der Provinz Shandong in der VR China stammende Xizhi Nie stellt hier sein eigenes,interkulturell hochkarätiges Saiten-Ensemble vor:neben ihm selbst an der chinesischen Kniegeige "erhu" und der Mundorgel "sheng", sind die arabische Kurzhalslaute "oud", die usbekische Langhalslaute "dotâr" sowie Banjo und Cello zu hören. Komplettiert wird das NIE-QUARTETT vom Multiperkussionisten Gotowtschikow an zentralasiatischen und südindischen Perkussions-Instrumenten. Weitere Informationen

So. 07.12. 19.30 Uhr Uhr Galerie in der Unterfahrt

Ausstellungseröffnung: Borowski/Bacher

Ausstellung 7.12. - 17.01.04 Fotografien in s/w und Farbe "Dreamdust" von Barbara Bacher "Mouth" von Michael Borowski. Barbara Bacher vereinigt mit ihrem "Dreamdust" Konzept das Symbol Mann und Frau und dekonstruiert damit gleichzeitig herkömmliche Zuordnungen. Mit Hilfe der s/w Doppelbelichtungstechnik stellt die Fotografin weibliche, selbstbewusste Akte in fremdartig industrielle Strukturen, die der Männer Domaine zugeordnet sind und komponiert somit eine ganz eigene persönliche Bildsprache zwischen Wirklichkeit und Traum. Michael Borowski´s Bildsprache offenbart sich in grossformatigen Frauenporträts. Mit seinem Projekt "Mouth" stellt der Fotograf den weiblichen Mund in den Mittelpunkt und fokussiert ihn damit zum Zentrum weiblicher Erotik. Hingabe, Sinnlichkeit und Gefahr quellen aus seinen ausdrucksstarken Farbfotografien. Weitere Informationen

So. 07.12. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Wanja Slavin (sax)

Der in München wohnhafte Saxophonist Wanja Slavin gilt mit seinem unverwechselbaren Ton und seinen ekstatischen Improvisationen als eines der hoffnungsvollsten jungen Talente im deutschsprachigen Raum.Im Dezember sorgt er in der Unterfahrt bei den sonntäglichen Jam Session für den nötigen Drive und bringt frischen Wind in die Bude. Weitere Informationen

Mo. 08.12. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Am heutigen Abend begrüsst Harald Rüschenbaum als Gastsolist den Münchner Trompeter Peter Tuscher, der schon vor 23 Jahren bei der Gründung des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras in oberster Reihe mitspielte. Die Fachzeitschrift "Jazzpodium" zitiert den beliebten Trompeter wie folgt: "Er phrasiert rund und voll und zeigt an Klangschattierungen alles, was in der modernen Jazztrompete Gewicht hat". Weitere Informationen

Di. 09.12. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard-Strauss Konservatoriums präsentiert

Wie immer am Tag des Richard-Strauss-Konservatoriums bringt das kleine "Festival" 2 unterschiedliche Gruppen mit kontrastierendem Programm: 1. Konstantin Kostov Quartett mit Florian Riedl (saxes), Konstantin Kostov (p), Igor Kljujic (bass), Nevian Lenkov (drums). Sie spielen eigene, von der bulgarischen Musiksprache inspirierte, Kompositionen. 2. Die Big Band + Voices des RSK unter der Ltg. von Thomas Zoller spielt von ihm arrangierte Originalkompositionen von Wayne Shorter und Weather Report. Weitere Informationen

Mi. 10.12. 21 Uhr 'hear and now'

Schlippenbach Trio

Alexander von Schlippenbach (p), Evan Parker (sax), Paul Lovens (dr, perc).

Hören, hier und jetzt! Excellente IntuitionImprovisation, sanfte Dialoge, prickelnde Ausbrüche. Ein Highlight der frei improvisierten Musik: das inzwischen legendäre Schlippenbach Trio. Seit 26 Jahren spielt dieses Trio spielend! Weitere Informationen

Do. 11.12. 21 Uhr CD-Präsentation GLM

Lisa Wahlandt 'Marlene'

Lisa Wahlandt (gesang), Walter Lang (p, fender rhodes), Uli Zrenner (b), Gerwin Eisenhauer (dr, elektronic)

Marlene Dietrich - Lieder von gestern? Die Antwort hören Sie an diesem Abend. „Wir haben das Jahr 2003“, mit diesem Gedanken fingen die vier Musiker an, den Mythos Marlene Dietrich neu zu definieren. Die Band spürte auf einmal, dass die Songs und Texte von ihr, für sie geschrieben, eindeutig in die Abteilung „Ewigkeit“ gehören und scheuerten erst mal die Patina der Originale ab. Ohne Angst, ohne Kompromisse, ohne Demut - aber mit Respekt - entführen die vier in den Klang des 21. Jahrhunderts. Sie schrecken dabei nicht von der Verwendung ungewöhnlichster Instrumente und dem Einsatz elektronischer Stilmittel zurück. Es entstand eine Show, dessen Programm durch ungewöhnliche Arrangements im Grenzbereich zwischen Chanson, Drum´n´Bass, Jazz und der Stimme Lisa Wahlandt´s den Abend zu einem aussergewöhnlichem Gesamtkunstwerk werden lässt. Weitere Informationen

Fr. 12.12. 21 Uhr

Lars Haake Quartet

Lars Haake (as), Stephan Fuchs (p), Georg Karger (bass), Hans Hafner (dr)

Der Saxophonist Lars Haake lebt und arbeitet in NYC. Mit seinem Quartet in traditioneller Besetzung präsentiert er seine Version von "contemporary jazz", mit Kompositionen zeitgenössischer amerikanischer Künstler, wie z.B. Kenny Garrett, Branford Marsalis, Keith Jarrett oder John Scofield, und Werken aus eigener Feder.Lars Haake, der am Berklee College of Music in Boston studierte, keiert mit seinen virtuosen Mitmusikern einen swingend, groovenden Sound und schafft Platz für freie Elemente und Improvisation. Weitere Informationen

Sa. 13.12. 21 Uhr enja-CD-Präsentation 'Dry Humping American Dream'

Gutbucket

Ty Citerman (git), Ken Thomson (sax), Eric Rockwin (b), Paul Chuffo (dr).

Wenn Gutbucket spielen, dann gibt es eine echte "Show": die vier New Yorker nennen sich selbst 'a juke-joint punk-jazz kerzoom', (frei aus der Comic-Sprache übersetzt also so etwas wie 'eine musik-süchtig machende Punk-Jazz-Rakete!), und tatsächlich geht hier lebhaft und knallbunt die Post ab! Die Musiker stehen nicht nur da, gucken gelangweilt und spielen dazu ihr Set herunter: Saxophonist Ken Thomson macht alles, nur nicht still halten. Er hält sich nicht nur auf der Bühne auf, sondern springt auch mal eben quer durch den Veranstaltungsraum; Gitarrist Ty Citerman und Drummer Paul Chuffo merkt man den Spaß, den sie am Spielen haben, unablässig an, und Bassist Eric Rockwin trägt ebenfalls mit seinem Stickbass zu den 'good vibrations' bei. In ihrer Heimatstadt New York erspielten sich Gutbucket nach ihrer Gründung 1999 in Rekordzeit einen äußerst beachtlichen Ruf. Bell Atlantic Jazz Festival Manhattan, Knitting Factory,Earwings No Jazz Festival Zagreb, Warsaw Jazz Festival, überall avancierten sie zum Publikumsliebing. So auch in der Unterfahrt, bei ihrem Auftritt im letzten Jahr. Weitere Informationen

So. 14.12. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Wanja Slavin (sax)

siehe 07.12.. Weitere Informationen

Mo. 15.12. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko Big Band feat. Monty Waters

Bekannt durch seine Arbeit mit 'Dusko Goykovic Munich Big Band', 'Connexion Latina' und vielen anderen Bands in Deutschland, versammelt der Trompeter Thomas Bendzko hier eine 16-köpfige Truppe hochkarätiger Musiker, mit denen er seine eigenen Vorstellungen vom BigBand-Sound des 21ten Jahrhunderts verwirklicht! Von Genre- Klassikern bis hin zu Kompositionen aus den eigenen Reihen steht ein reichhaltiges Programm auf der Tageskarte. An diesem Abend featured die Band unter dem Motto: "A Tribute to Buddy Bolton" den weltbekannten Saxophonisten und Poeten MONTY WATERS! Weitere Informationen

Di. 16.12. 21 Uhr

Afro Blue

Gerald Urich (as), Joachim Junghanß (p), Jerker Kluge (b), Nevyan Lenkov (dr).

Ob „Sheets of Sound“ mit geballtem Druck oder feinfühlige Stille; das „Energy Playing“ steht im Vordergrund des Quartetts AFRO BLUE, das sich hauptsächlich an der „Music of John Coltrane“ orientiert. Die Formation bildet sich aus Studenten des Richard-Strauß-Konservatoriums München und sah sich anfangs als Bandprojekt zur Teilnahme an Wettbewerben wie „Jugend Jazzt Bayern“, Gasteig Wettbewerb, Internationaler Wettbewerb „New Generation“, doch aufgrund des großen Erfolges und der gemeinsamen musikalischen Energie, gründeten die Mitglieder im November 2002 „AFRO BLUE“. Seither spielt die Band in den Münchner Clubs und ist dabei, sich auch außerhalb der Landeshauptstadt einen Namen zu machen. Weitere Informationen

Mi. 17.12. 21 Uhr

Tizian Jost Trio

Tizian Jost (p), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Das Klavier-Trio ist die klassische kammermusikalische Besetzung des Jazz, vergleichbar dem Streichquartett in der europäischen Kunstmusik. Musikalische Transparenz und die Gleichberechtigung der beteiligten Instrumente sind Eigenschaften die dies noch unterstreichen. Das Tizian Jost Trio pflegt ein Repertoire das die Tradition dieser Musikform - von Bud Powell bis Bill Evans - reflektiert. Weitere Informationen

Do. 18.12. 21 Uhr

Sebastian Gampert 'Contrast' 6tet

Ulrich Wangenheim (as, ss), Hugo Siegmeth (ts, fl), Martin Auer (tp, flh), Sebastian Gampert (p, keys), Ludwig Leininger (b), Jens Dueppe (dr).

Nach etwa 1 1/2- jähriger "Unterfahrtabstinenz" präsentiert sich das Contrast 6tet wieder dem Münchner Publikum. Die Band wurde 1996 von dem in Amsterdam lebenden Pianisten Sebastian Gampert ins Leben gerufen und konzertierte seit dem in Deutschland, Holland, Belgien, der Schweiz und Österreich. 1999 trat das 6tet u.a bei dem renomierten Montreux Jazzfestival auf. "Das tragende, bindende Element des Contrast 6tets sind die furiosen Bläsersätze und die brillanten, melodiösen bis bizzaren Soli. Modern, frisch, ja fast unverschämt entwickeln sie Themen, Tempo und Groove aus der vollen Vielfalt des Jazz." (SZ). Erfolge bei internationalen Jazzwettbewerben (in Brüssel und Breda) sprechen für Originalität und hervorragende Kompositionen der Bandmitglieder. Im Rahmen des "Hoielaart Jazz Contest 2001" wurde der Bandleader S. Gampert als bester Arrangeur mit dem Belgian Artistic Price ausgezeichnet. Den Münchner Kern des 6tets bilden Hugo Siegmeth (ts, fl), Ulrich Wangenheim (as, ss) und Ludwig Leininger (b). Komplettiert wird die Band durch den Kölner Schlagzeuger Jens Dueppe (dr) und den in Berlin ansässigen Trompeter Martin Auer (tp, flh). Verpassen sie unter keinen Umstaenden im alljährigen Vorweihnachtsstress ein aussergewöhnliches Konzert des "Contrast 6tet". Weitere Informationen

Fr. 19.12. 21 Uhr

Sebastian Gampert 'Contrast' 6tet

siehe 18.12.03 Weitere Informationen

Sa. 20.12. 21 Uhr Christmas Special

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Chris Lachotta (b), Rudi Martini (dr).

Jenny Evans und das Rudi Martini Trio haben für dieses vorweihnachtliche Konzert ein ganz individuelles Programm zusammengestellt. Sie interpretieren auf ihre unverwechselbare, jazzige Art weltbekannten Standards wie u.a. The Christmas Song von Mel Torme, Irving Berlins White Christmas, The Little Drummer Boy, Jingle Bells, Santa Claus is Coming to Town sowie Christmas Songs aus der Renaissance. Jenny Evans ist eine der vielseitigsten europäischen Jazzsängerinnen, die in wunderbarer Art und Weise feinfühlig Stimmtechnik, Harmonie und Phrasierung in ihren Interpretationen vereint. Stereo-Magazin Kritiker Stephan Richter schrieb über sie: "Die musikalische Intelligenz einer Sängerin zeigt sich auch an dem Repertoire, das sie sich wählt!" Der Abend verspricht kein banales, andächtiges Weihnachtssingen zu werden, sondern a swinging evening full of Christmas Spirit! Weitere Informationen

So. 21.12. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Wanja Slavin (sax)

siehe 07.12.. Weitere Informationen

Mo. 22.12. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Die 17 Musiker des HRJO widmen den Abend Count Basie und Duke Ellington. Swingende Arrangements und Kompositionen von Duke Ellington wecken Cotton Club Athmosphäre und lassen mit Call und Response, Riff Style und Blues die Musik von Count Basie wieder aufleben. Weitere Informationen

Di. 23.12. 21 Uhr Swinging Christmas

Harry Scharf Group feat. Marina Trost (voc)

Hugo Siegmeth (sax, cl), Marc Schmolling (p), Harry Scharf (b), Bastian Jütte (dr), Marina Trost (voc).

Ein schwungvolles Programm aus bekannten American Christmas Songs wie Jingle Bells, Santa Claus is coming to town und White Christmas sowie pfiffigen Versionen beliebter deutscher Weihnachtslieder. Neu arrangiert von Harry Scharf, präsentiert von einem bestens eingespielten Team mit Hugo Siegmeth (sax, cl), Marc Schmolling (piano), Harry Scharf (bass), Bastian Jütte (drums) und der fabelhaften Sängerin Marina Trost: „Weihnachts-Jazz zum Mitwippen, Mitswingen, Freude haben“ (Mühldorfer Anzeiger) und eine „Schwungvolle Einstimmung des Herzens“ (Süddeutsche Zeitung). MERRY CHRISTMAS und FROHE WEIHNACHTEN! Weitere Informationen

Mi. 24.12. 21 Uhr

Christmas Jam Session

mit Martin Zenker (b), Claus Raible (p), Rick Hollander (dr) und vielen internationalen Gästen.

....wenn das Christkind mit dem Weihnachtsmann swingt was das Zeug hält, dann ist auch in der Unterfahrt Weihnacht eingekehrt! Weitere Informationen

Do. 25.12. 21 Uhr

European Swing Trio

Hajo Hoffmann (violine), Jörg Seidel (git, scat-vocal), Jean-Louis Rassinfosse (b),

Das "European Swing Trio" präsentiert life aus der aktuellen CD: Das Erbe der 'Django Reinhart & Stephane Grapelli-Area' - und entwickelt diesen Stil in einem zeitgemäßen "Crossover" weiter. Als Kontrast dazu werden Jazzklassiker aus dem Songbook von Nat King Cole in dieser einmaligen Triobesetzung dargeboten. Jean Louis Rassinfosse (jahrelanger Bassist von Chet Baker), Hajo Hoffmann ( die "swingin" Jazzviolin in Brasilien, den USA und Europa) und Jörg Seidel (virtuoser Scatsänger, Entertainer und brillanter Jazzgitarrist) offenbaren zusammen ein musikalisches Potential ohnesgleichen und lassen den Konzertabend zu einem spannungsgeladenen Erlebnis werden, das die Herzen des Publikums vom ersten Ton an höher schlagen lässt! Weitere Informationen

Fr. 26.12. 21 Uhr Musik für Wohnzimmer

Till Martin Quartet

Till Martin (ts, bcl), Tizian Jost (p, fender rhodes), Henning Sieverts (b, cello), Bastian Jütte (dr)

Musik für Wohnzimmer! Der Titel lässt es zurecht vermuten: Till Martin konzentriert sich mit seinem Quartett auf dieser Platte auf ruhigere, aber nicht minder interessante Stücke. Es fällt schwer sich dem Charme dieser teils klangmalerischen Kompositionen zu entziehen. Diese erfrischend innovative Sammlung von Balladen und Klassikern ist so einfallsreich eingespielt, dass sie auf keinen Fall nur im Wohnzimmer, sondern überall gehört werden sollte. Vierteljahresliste – Preis der deutschen Schallplattenkritik. „Till Martins weiches, trockenes Tenor, seine wunderbar herbe Bassklarinette, die Besenarbeit von Bastian Jütte, die raffinierten, fast kriminalistischen Arrangements, die gewitzten Rhythmuswechsel und teils grotesken Begleitfiguren: All das und mehr summiert sich zu einer ganz unkonventionellen Formarchitektur von grandioser, sparsamer Strenge.“ (Hans-Jürgen Schaal, Jazzzeitung) „Ein brillantes Stimmungsbild mit musikalischen Mitteln.“(Swiss Jazz) „Fest der Ballade“(SZ) Weitere Informationen

Sa. 27.12. 21 Uhr Musik für Wohnzimmer

Till Martin Quartet

Till Martin (ts, bcl), Tizian Jost (p, fender rhodes), Henning Sieverts (b, cello), Bastian Jütte (dr).

siehe 26.12.03 Weitere Informationen

So. 28.12. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Wanja Slavin (sax)

siehe 07.12.. Weitere Informationen

Mo. 29.12. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra 'Best Of - Highlights'

Zum Jahresabschluss bringt das HRJO ausgewählte Stücke grosser Meister der Bigband Literatur sowie Kompositionen und Arrangements der Bandmitglieder zu Gehör. Die Highlights des vergangenen Jahres sorgen für einen abwechslungsreichen "swingenden" Bigband Abend. Weitere Informationen

Di. 30.12. 21 Uhr

Thomas Faist Quintet

Thomas Faist (ts), Franz Weyerer (tp), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Der Saxophonist Thomas Faist ist schon seit den Anfängen der Unterfahrt immer wieder als Sideman und Bandleader im Club zu hören gewesen. Er wurde schon als 18-jähriger mit dem Förderpreis der Stadt München ausgezeichnet, spielte bereits auf einigen internationalen Festivals und war unter anderem in USA, Südamerika und Indonesien auf Tour.Er hat bisher 2 CD´s unter eigenem Namen veröffentlicht ("Visionary" :JHM-Records und "Gentle" Mint-Records ), die beide von der Kritik sehr gelobt wurden.In den letzen Jahren ist er nicht nur als Instrumentalist, sondern vor allem auch als Komponist in Erscheinung getreten und so wird er auch diesmal neben Originals von seiner letzten CD neue Eigenkompositionen präsentieren. Mit dabei in seinem nun schon einige Jahre bestehenden Quintett sind einige der renommiertesten Musiker der europäischen Szene.   Weitere Informationen

Mi. 31.12. 21 Uhr

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