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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Nov 2005 | Jan 2006

Programm Dezember 2005

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Do. 01.12. 21 Uhr highlight

Aki Takase & The Good Boys

Aki Takase (p), Rudi Mahall (bcl), Walter Gauchel (sax), Johannes Fink (b), Heinrich Köbberling (dr).

"... Doch nun schaffen Aki Takase und ihre niveauvoll wie nett aufspielenden „Good Boys" das Unmögliche: Jedes Stück ein Schnelldurchlauf durch die Jazzgeschichte mit Daumenkino-Charme. Dazu kommen noch barockes Formspiel, impressionistische Harmonie-Fantasie, die hohe Hexenkunst paradoxer Verschmelzungen, großes dadaistisches Performancetalent, wie Rudi Mahall ("Der Rote Bereich") es an der Seite von Gitarrist Frank Möbus seit Jahren zum Vergnügen des Publikums kultiviert. Und so kann es nun Hörerglück bringen, das gute (sprich: wertvolle) Kleeblatt, das die scharf kalkulierende Arrangeurin und ebenso scharf akzentuierende Pianistin Aki Takase mit hohem Entertainmentfaktor präsentiert. ... Und natürlich trommelt Heinrich Köbberling ziemlich gute, weiche Übergänge (etwa vom Swing in den Ragtime über Funkanklänge in den BeBop). Oder zupft auch Basser Johannes Fink so gut wie groovig. Oder bläst Walter Gauchel die Querflöte ebenso gut wie seine Saxofon-Familie." Anja Barckhausen, Nürnberg. Weitere Informationen

Fr. 02.12. 21 Uhr Galileo Music presents

Joel Xavier Duo 'In New York'

Joel Xavier (git) und Thomas Stabenow (b).

Joel Xavier ist ein wirklich aussergewöhnlicher Musiker und ein Unikat in Portugals Musikszene. Bereits im Alter von 25 Jahren veröffentlichte er zwei Alben unter seinem Namen, hat den NAMM-Show Gitarrenwettbewerb gewonnen und mit einigen der wichtigsten Latin-Jazz-Musikern gespielt. Joel Xavier wechselte nach vier Alben, die er mit der E-Gitarre aufnahm, sein Instrument und spielte seitdem auf einer Nylonsaiten-Gitarre und fand darauf seinen wirklich eigenen unnachahmlichen Stil. Er selbst nennt sein Spiel "eine andere Art die portugiesische Musik zu spielen. ... Wenn ich vom Fado spreche, meine ich diese Traurigkeit und Nostalgie, die der Musik inne wohnt. Eine gewisse Intimität". "Mein Interesse ist, in der Linie des Fado etwas neues und anderes zu schaffen, was die Leute aber immer noch als portugiesisch identifizieren". Heute präsentiert er sein siebtes Album, das er in New York mit Ron Carter aufgenommen hat. Weitere Informationen

Sa. 03.12. 21 Uhr highlight

Boi Akhi 'Uwa I'

Monica Akihary (vocal), Niels Brouwer (guitar), Sandip Bhattacharya (tabla,balafon,frame drum), Ernst Reijseger (cello).

Monica Akiharys Wurzeln liegen im indonesischen Archipel. Ihre Eltern stammen von der Inselgruppe der Molukken. Obwohl die Musik von Boi Akih raffinierte Anspielungen auf diese Wurzeln enthält, besonders auf traditionelle Rhythmen, sind es vor allem die Songtexte, in denen Monica ihre Herkunft thematisiert. Von Kindheitserinnerungen angeregt, singt Akihary in der Muttersprache ihres Vaters. Diese gilt bei Sprachforschern seit langem als "aussterbend", wird aber noch von ein paar tausend Menschen auf der kleinen Insel Haruku verstanden und sogar gesprochen. Für dieses Projekt haben sich Monica Akihary und Niels Brouwer (Monicas Musik-und Lebenspartner) mit zwei außergewöhnlichen Könnern zusammengetan: dem indischen Tabla-Meister Sandip Bhattacharya aus Benares (einem Schüler großer Musiker wie Ravi Shankar) und dem holländischen Cello-Zauberer Ernst Reijseger (bekannt für seine Aufnahmen mit dem Arcado String Trio, Louis Sclavis und einer Gruppe sardischer Tenöre). Heraus kommt ein stimmungsvoller Mix aus instrumentaler Virtuosität, bezaubernden Melodien, raffinierten Strukturen und exotischen, indisch gefärbten Rhythmen. Im Zentrum aber steht Monica Akiharys warme, bewegliche Stimme, die den Hörer in eine unbekannte Welt der Gefühle und Farben entführt. Sie ist eine außergewöhnliche Sängerin, die direkt ins Herz der Hörer trifft. Gwen Ansell (Business Day) schrieb: "Vokalistin, nicht Sängerin, ist die beste Bezeichnung für Akihary: Ihre Stimme swingt auf sanfte Weise – und schwebt und stürzt, scattet und flüstert." Weitere Informationen

So. 04.12. 21 Uhr

Jam Session

Ltg. Bernd Hess

Gitarrist Bernd Hess ist seit vielen Jahren in der Münchner Jazzszene aktiv, sei es als Leiter seiner eigenen Bands oder als gefühlvoll begleitender Sideman in unterschiedlichsten Formationen. Auch als Komponist und Arrangeur hat er sich mehrfach hervorgetan, seine skurrilen Songtitel sind berüchtigt. Die Süddeutsche Zeitung lobte ihn kürzlich als "versierten Begleiter", als "virtuosen Solist und erfinderischen Komponist". Im Dezember leitet er die Sontags-Sessions in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Mo. 05.12. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Am heutigen Abend stehen die eigenen Arrangements und Kompositionen der Musiker des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras im Mittelpunkt. Auch Stücke aus dem reichen Repertoire der grossen Big Band Literatur werden zu Gehör gebracht und versprechen einen spannenden und abwechslungsreichen Abend. Weitere Informationen

Di. 06.12. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert

Die von Thomas Zoller betreute Reihe "Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert" gilt nach 4 erfolgreichen Jahren inzwischen als Geheimtipp, quasi ein musikalisches "blind date" mit jungen unbekannten Musikern. Wie immer sind wieder zwei Gruppen zu Gast: 1. das Jazzensemble von Paulo Cardoso mit Miriam Holz (voc), Florian Brandl (tp), Dominik Fugiel (ts), Manuel Winbeck (tb), Stephan Weiser (p), Manuel da Coll (dr) und dem Leiter Paulo Cardoso (b). 2. das Jazzensemble von Peter O´Mara mit Sonja Schneider (voc), Aneta Stronska (as), Paul Brehm (git), Viktor Makhnovich (p), Johannes Ochsenbauer (b), Max Müller (dr) Weitere Informationen

Mi. 07.12. 21 Uhr Ad Hoc Music

Alexander von Schlippenbach Trio

Alexander von Schlippenbach (p), Evan Parker (ts,ss), Paul Lowens (dr)

Alexander von Schlippenbach gilt als der Großmeister der europäischen Free Jazz-Szene. Als Begründer des Globe Unity Orchesters arbeitet er seit den 60er Jahren mit großen Erfolg an der Weiterentwicklung der freien Improvisation. Aber auch in kleineren Formationen, in Duos, Trios und Quartetten sucht er seit nunmehr über dreißig Jahren nach den großen Momenten der interaktiven, freien Improvisation. Fast eben so lange gibt es schon die Zusammenarbeit mit den beiden Musikern dieses Trios, mit dem englischen Saxophonisten Evan Parker und dem Aachener Paul Lovens, der auch der perkussive Motor des Globe Unity seit 1964 war. Nach ihren eigenen Vorgaben praktizieren die drei Herren musikalische Interaktion in Reinkultur. Daraus ergeben sich aufregende Klangkaskaden und ruhige, verhaltene Momente, deren unvorhersehbare Entstehung an telepathische Verbindungen eher erinnert als an formale oder tonale Verbindungen. Eine Veranstaltung des Jazzclubs Unterfahrt und des Vereins Offene Ohren e.V. in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München, Kulturreferat. Weitere Informationen

Do. 08.12. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Peter O'Mara Quartet

Christian Kronreif (ts), Peter O'Mara (git), Matthias Pichler (b), Jochen Rückert (dr).

"Geschwätzigkeit liegt Peter O’Mara fern. Er spielt lieber weniger Töne, aber dafür mit einem Maximum an Ausdruck." (FAZ) "Der Mann mit den ganz feinen Fingerspitzen" ... so wiederum Jazzjournalist Roland Spiegel in der Münchner Abendzeitung über den australischen Gitarristen und Wahlmünchner. Seit mittlerweile 25 Jahren gehört der Ausnahmegitarrist zur Spitze der europäischen Jazzszene. Zahlreiche Auftritte und Aufnahmen mit Musikern wie Dave Holland, Kenny Wheeler, Joe Lovano, Bob Mintzer, Adam Nussbaum, Klaus Doldinger´s Passport oder dem United Jazz & Rock Ensemble sind ein eindrucksvoller Beweis seiner Vielseitigkeit. Die Musik, speziell für die aktuelle Besetzung geschrieben, stammt ausschließlich aus der Feder des Bandleaders. Sie ist intensiv, subtil, lyrisch, vielseitig und bis ins Detail ausgeformt. Durch das Zusammenspiel und die Interaktion der Musiker entstehen immer wieder neue musikalische Wendungen. Weitere Informationen

Fr. 09.12. 21 Uhr ACT: JAZZ NIGHT

Colin Steele Quintet

Colin Steele (tp), Michael Buckley (ts, ss), Dave Milligan (p), Aidan O' Donnell (b), Stu Ritchie (dr)

Jazz aus Schottland. Colin Steele gehört zu einer neuen Generation von Musikern, die nicht nur Musik machen, die in ihrem keltischen Erbe wurzelt, sondern denen es auch gelingt, von dieser Musik in ihrem Heimatland zu leben. Diese Situation ist neu. Bis vor kurzem hätte ein Jazzmusiker, der eine internationale Karriere anstrebt, nach London (so wie Jim Mullen, Bobby Wellins und andere) oder nach New York (wie Joe Temperley) umziehen müssen. Colin Steele und die meisten seiner Bandmitglieder, wie etwa der Pianist David Milligan, leben in Schottland und so ist ihre Liebe zur schottischen Musik auf ganz natürliche Weise gewachsen. Sie sind keine außenstehenden Betrachter, die fremde Melodien einfach nur aufschnappen, sondern schottische Musiker mit einer profunden Kenntnis des eigenen musikalischen Erbes. Steele’s Debüt-Album für ACT zeigt seine Vertrautheit mit der schottischen Musik und bestätigt gleichzeitig, dass er ein Jazzmusiker ist, der das afro-amerikanische Idiom perfekt beherrscht. Weitere Informationen

Sa. 10.12. 21 Uhr -acoustic soul-

tok tok tok

Tokunbo Akinro (voc), Morten Klein (sax, git, mouth drum), Christian Flohr (b), Jens Gebel (fender rhodes).

tok tok tok sorgen stets für ein unverwechselbares Live-Erlebnis. Die nigerianisch-deutsche Sängerin Tokunbo Akinro betört und verzaubert mit einer Stimme wie Samt und mit großem Charisma allerorts ihre Zuhörer. Sie erzählt persönliche Geschichten von Liebe, Sehnsucht und Leben, während der Multi-Instrumentalist Morten Klein mit einfühlsamem Saxophon ihren Gesang umschmeichelt, mit faszinierender Mouth Percussion für Groove sorgt und mit seinem Gitarrenspiel die Songs abrundet. Die beiden werden von ihren kongenialen Mitmusikern an Kontrabass und Fender Rhodes begleitet. Intimer acoustic soul, der elektrisiert und die berühmte Gänsehaut erzeugt. Weitere Informationen

So. 11.12. 21 Uhr Ausstellung vom 10.12. - 11.02.06

Reinhard Hanke

"Zeichen-Zahlen" Mischtechnik auf Papier

Der 1951 in Bad Oeynhausen geborene Künstler ist nach dem Studium der Philosophie, Psychologie, Kunst und verschiedenen Lehrtätigkeiten seit 1997 freischaffender Künstler. Seitdem beweisen die zahlreichen Ausstellungen in Museen, Kunsthallen und Galerien die grosse Akzeptanz seiner Werke. Im Zentrum von Hankes Arbeit steht der Mensch, der versucht, mit Hilfe einer unvollkommenen Wahrnehmung sich trotzdem ein Bild von seiner Welt zu machen. Seine Motive sind die allgegenwärtigen Zeichen, insbesondere die allmächtigen Zahlen - für ihn Repräsentanten von Welt überhaupt. Hier spürt er den Möglichkeiten von Vielsinnigkeiten nach, den Wurzeln von Trugschlüssen. Fehldeutungen und Missverständnisse sind genauso vorprogrammiert wie Aha-Erlebnisse: wie im 'wirklichen' Leben. S.a. www.zeichen-haft.com Weitere Informationen

So. 11.12. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Hess (git)

siehe 4.12. Weitere Informationen

Mo. 12.12. 21 Uhr

Scat Max and The Uptown Jazz Orchestra

Max Neissendorfer (voc, p), Rich Laughlin (musical director), Franz Weyerer (tp), Albrecht Huber (tp), Nemahja Jovanovic (tp), Hermann Breuer (tb), Auwi Geyer (tb), Dirk Janoske (tb) , Klaus Koch (ts), Uli Wangenheim (ts), Christoph Hörmann (as), Stefan Zenker (bs), Bernd Hess (git), Ernst Techl (b), Bastian Jütte (dr)

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCATMAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 13.12. 21 Uhr CD Präsentation

Tango Lyrico

Evelyn Huber (harfe), Mulo Francel (sax).

Mulo Francel von Quadro Nuevo und die virtuose Weltmusik-Harfenistin Evelyn Huber begeben sich auf eine märchenhafte Abenteuerreise. Saxofon und Harfe - zwei Instrumente, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Zwischen ihnen liegt die Spannung ewiger Dualismen: Neu und alt, laut und leise, Hölle und Himmel, Teufel und Engel, Mann und Frau, hart und weich, nah und fern. Spielt die Jahrtausende alte Harfe seit jeher eine wichtige Rolle im Musikgeschehen fast aller Kulturen, so fand das Saxofon erst im Jazz als Inbegriff individueller Ausdruckskraft seine Bedeutung. Erklingt das von Engelshänden zur Schwingung gerührte Saiteninstrument in berückender Zartheit, so weckt das laute und bisweilen ungestüme Holzblasinstrument spätestens seit Hermann Hesses Steppenwolf diabolische Assoziationen. Zwei scheinbar gegensätzliche Charaktere, das Saxophon und die Harfe, verschmelzen in ungeahnten Klangwelten: Balladen und Bossa Nova, Tango und Valse, Improvisationen und Melodien aus dem alten Europa. Weitere Informationen

Mi. 14.12. 21 Uhr Heartwarming Christmas

Lisa Wahlandt - Martin Kälberer Duo

Lisa Wahlandt (stimme), Martin Kälberer (instrumente).

Ein rothaariger Weihnachtsengel mit Jazz in der Stimme, ein viriler Tastenmensch plus Dschungel-Percussion - das ist die Mischung von „Heartwarming Christmas“ in der Unterfahrt. Die international erfolgreiche Sängerin Lisa Wahlandt war mit ihren Projekten - von Marlene Dietrich bis zu New Bossa - schon oft bei uns zu hören; Martin Kälberer gastiert mit seinen Keyboards, mit Steel Drum, Udu und Cajon hier zum erstenmal. Die Beiden haben sich herzwärmende Arrangements ausgedacht: von traditionellen Weihnachtssongs, aber auch von Eigenkompositionen und zeitlosen Liedern, die einfach nur schön sind. „Parlez moi d´ amour“, flüsterte Rudolph the Red Nosed Reindeer dem Little Drummer Boy zärtlich ins Ohr, während draußen das Winter Wonderland glitzerte. Oder so. Weitere Informationen

Do. 15.12. 21 Uhr Life is a circle of Hellos & Goodbyes

Kim Chong & Band

Kim Chong (voc), Christiane Doepke (p), Wolfgang Lackerschmid (vib), Sven Faller (b), Rick Hollander (dr).

Sucht man einen Vergleich für die klaren und feinen Eigenkompositionen mit ihren verspielten doch keineswegs aufdringlichen koreanischen Klängen und den bewusst gewählten Jazzstandards, so denkt man unweigerlich an eine Seidenblume, was im Koreanischen so viel wie „keum hwa“ bedeutet. Nicht zufällig ist der vollständige Name von Kim Chong tatsächlich „Keum Hwa Chong“. Das Fundament für die dezente und doch so reizvolle Sanftheit des Programms "Hellos & Goodbyes" bildet das bekannte Walter Lang-Trio, das durch beeindruckende Kreativität glänzt. Die feinfühlig abgestimmte musikalische Interpretation zusammen mit den stimmigen, eingängigen Melodien und abwechslungsreichen Improvisationen gehen einher mit einer in der deutschen Jazzlandschaft bisher noch nicht dagewesenen Kuriosität: Kim Chong singt nicht nur in Englisch, sondern auch in ihrer koreanischen Muttersprache, um ihre tiefsten Emotionen und Gedanken einfließen zu lassen. Denn so sehr das Leben vom Kommen und Gehen, von Begrüßung und Abschied, von Hellos & Goodbyes geprägt ist – ein Lied kann für alles sprechen. So versteht sich Kim Chong mit "Hellos & Goodbyes" als Brücke zwischen den Kulturen, den Ländern und den Völkern. Sie setzt ein Zeichen und rückt die Kontinente ein Stückchen näher zusammen – mit Musik, die aus dem Herzen kommt. Weitere Informationen

Fr. 16.12. 21 Uhr Programmänderung

Joe Kienemann Trio

Joe Kienemann (p), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr).

Liebes Unterfahrt-Publikum! Das Konzert der Gruppe "Tobi Hofmann & Band" musste aus gesundheitlichen Gründen leider abgesagt werden. Glücklicherweise konnten wir folgende Band für diesen Abend gewinnen: Joe Kienemann Trio. Seit 1960 ist Joe Kienemann als eine der stärksten Musikerpersönlichkeiten aus der hochkarätigen Münchner Szene nicht mehr wegzudenken. Er arbeitet als Pianist hauptsächlich im Trio, weil es für ihn die optimale Situation künstlerischen Schaffens bietet. Hier verbinden sich für ihn ein Höchstmaß an gestalterischer Freiheit mit einem Maximum kreativen Gefordertseins, orchestrales Kollektiv mit solistischer Virtuosität. Das Trio ist für ihn der kleinste Klangkörper mit den größten Möglichkeiten. "... Auch seine Technik möchte man manchem jungen Talent nahelegen: Ohne Gimmicks kommt die aus, atemberaubende Läufe, blendendes Timing, voluminöses Spiel in den Mitten, sicheres Akkordspiel (das fast gänzlich ohne Pedal auskommt), ein exzellenter Anschlag (der ihn auch zum begnadeten Begleiter macht) - alles steht hier im Dienst der Sache..." Süddeutsche Zeitung Weitere Informationen

Sa. 17.12. 21 Uhr Christmas Songs

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Gerd Bickel (p), Karsten Gnettner (b), Rudi Martini (dr).

Nach dem großartigen Erfolg von Jenny Evans mit ihrer letzten Album "Nuages", nominiert für den Jahrespreis 2005 der deutschen Schallplattenkritik, hat sie für ihre neue Weihnachts-CD ein sehr individuelles Programm zusammengestellt. Sie interpretiert auf ihrer unverwechselbaren, jazzigen, swingenden Art weltbekannte Standards wie "The Christmas Song" von Mel Torme und "Have Yourself a Merry Little Christmas"; Renaissance-Weihnachtslieder aus England (God Rest You Merry Gentlemen), Deutschland (Maria durch den Dornwald ging) und Böhmen (Hajej, Nynej, Jezisku); auch andere wunderschöne Kompositionen hat sie für den Jazz neu entdeckt. Der Abend verspricht kein banales, andächtiges Weihnachtssingen zu werden, sondern a swinging evening full of Christmas Spirit! Weitere Informationen

So. 18.12. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd hess (git)

sh. Sonntag 4.12. Weitere Informationen

Mo. 19.12. 21 Uhr

Munich Lounge Lizards

Zum Ausklang des Schillerjahres räubert sich die Big Band mit der Eidechse wieder mal durch alle Jazzstile. So wird "Freude schöner Götterfunken" zu "Freude, Schwing und Götter-Funk". In den Nummern mit special guest Anna Hermann vereint sich das Erhabene mit dem Wahren, Schönen, Guten. Die Balladen treffen so sicher das Herz wie Tells Pfeil den Apfel, und bei den Latin-Nummern brennt die Luft - das garantieren die Lizards zur Not mit einer Bürgschaft. Und spätestens, wenn Bandleader Michael Lutzeier zum Bari greift, gilt: "Es schwinden jedes Kummers Falten, solang des Liedes Zauber walten." Weitere Informationen

Di. 20.12. 21 Uhr

Alexa Rodrian - Sven Faller

Alexa Rodrian (voc), Sven Faller (b) Jan Eschke (p), Robert Kainar (dr, perc).

Alexa Rodrian galt bereits als eine der vielversprechendsten jungen Sängerinnen der deutschen Jazzszene, als sie Anfang der Neunziger Jahre nach New York übersiedelte und als Protégée von Sheila Jordan und Buster Williams tief in die Tradition des Jazzgesangs eintauchte. In New York begann auch die intensive Duoarbeit mit dem Bassisten Sven Faller, der seit mehr als fünfzehn Jahren auf europäischen wie amerikanischen Bühnen zu Hause ist. Er arbeitete mit Künstlern wie Judy Niemack, Chico Freeman, Konstantin Wecker, Charlie Mariano und Jane Monheit. Das Duo präsentiert seine eigenständigen Interpretationen des klassischen Jazzrepertoires verstärkt um den wohlbekannten Tastenzauberer Jan Eschke und den kongenialen Drummer Robert Kainar, der mit vielschichtigen percussiven Klängen aufwartet. "Alexa Rodrian und Sven Faller ... in höchstem Maße zerbrechlich, feinnervig, sphärengleich kam das daher, dabei mit einer Kraft, die einen umhauen konnte." (Mittelbayerische Zeitung) Weitere Informationen

Mi. 21.12. 21 Uhr From Heaven to Hell- Christmas and other tunes

Titus Waldenfels Gitarrenquartett

John Brunton (gitarre, banjo, mandoline), Chris Zelter (gitarre), Marco Piludo (gitarre), Titus Waldenfels (gitarre, banjo, mandoline, lap steel, bajo sexto).

Von "Rudolph the red-nosed reindeer" bis zu "Highway to hell" bringt dieses Quartett mit einer Vielzahl von Gitarren und verwandten Saiteninstrumenten Evergreens der Weihnachtszeit gemischt mit jazzig arrangierten Neuklassikern von Abba bis AC/DC. Das Zusammenspiel der Instrumente ist spontan, aber immer auf das Ensemble ausgerichtet, Zusammenklang der 20+ Saiten ist das wichtigste. "Does humor belong to music?" (Frank Zappa) Wir sagen: Ja. Weitere Informationen

Do. 22.12. 21 Uhr Jazz Thing Next Generation Vol 8

Christian Krischkowsky Quintet

Thomas Siffling ( tp, flh), Steffen Waltenberger ( ts,ss), Marc Schmolling (p), Chris Lachotta ( b), Christian Krischkowsky (dr).

Das Ulmer, Münchner, Mannheimer Quintet begibt sich auf eine gemeinsame musikalische Reise durch die Gefühlswelt des Schlagzeugers Christian Krischkowsky, der – für einen Drummer nicht gerade die Regel – auch alle Stücke komponiert hat. Die sehr emotionalen, modernen Jazzkompositionen verheimlichen nicht die Wurzeln Krischkowsky`s im Pop/Rock Genre und grooven oft mächtig. Das hochkarätig besetzte Quintet driftet aber auch durchaus mal kurz in avantgardistische Gefilde und gibt den einzelnen Musikern Zeit ihren persönlichen Ausdruck zu entfalten. Mit dem Album "TS BREMEN" stellte die Band im Sommer diesen Jahres ihr Debut vor. Die CD wurde vom Kölner Label Double Moon und der renommierten Zeitschrift Jazzthing ausgewählt und als Volume 8 der vielversprechenden Reihe "Jazz Thing Next Generation" veröffentlicht. "... ein kleiner evolutionärer Schub für den Jazz in Deutschland." Jazzpodium 10.05 Weitere Informationen

Fr. 23.12. 21 Uhr Swinging Christmas

Barbara Roberts & Band

Die Geschenke schon alle besorgt und verpackt? Und haben Sie inzwischen auch genug vom Vorweihnachtsstress? Dann stellen Sie doch ihre Einkaufstaschen zuhause ab, kommen in die Unterfahrt, lehnen sich einfach zurück und lassen sich mit wunderschönen Balladen und swingigen Christmas Songs auf Weihnachten einstimmen. Vielleicht entdecken Sie dabei auch noch das letzte Geschenk, das Ihnen gerade noch fehlte? Neben Barbara Roberts (voc) spielen Max Braun (sax), Davide Roberts (p), Rudi Schießl (b) und Thomas Elwenspoek (dr), alles hervorragende Musiker, die nicht nur den intimen Gesang von Barbara Roberts einfühlsam begleiten, sondern auch die Stücke mit ihren kreativen Improvisationen insgesamt abrunden. Freuen Sie sich auf einen jazzigen Abend, der Sie beschwingt in die Weihnachtsfeiertage entlässt! Weitere Informationen

Sa. 24.12. 21 Uhr

Christmas Jam Session

offene Bühne für Christkinder & Weihnachtsmänner unter der Leitung von Martin Zenker (b).

... wenn das Christkind mit dem Weihnachtsmann swingt, was das Zeug hält, dann ist auch in der Unterfahrt Weihnacht eingekehrt! Weitere Informationen

So. 25.12. 21 Uhr

Hess Brothers

Bernd Hess (git), Jörg Hess (bass), Reiner Hess (sax), Bastian Jütte (dr).

An Weihnachten kommt die Familie zusammen! So halten das auch die "Hess Brothers"! Freunde werden auch eingeladen, deshalb ist der Schlagzeuger Bastian Jütte mit dabei. Und wie bei denen an Weihnachten musiziert wird, erfahren Sie heute! Weitere Informationen

Mo. 26.12. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Swingender Weihnachts-Ausklang in der Unterfahrt mit dem Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra: Stücke, die weihnachtliche Stimmung unterstreichen, aber auch beliebte Kompositionen und Arrangements aus der Feder der Big Band Musiker sind heute Garanten für das ganz besondere Hörerleben. Weitere Informationen

Di. 27.12. 21 Uhr

Drum For Your Life - World Percussion Music

Rudolph Roth (dr, perc, stocktanz, voc), Andrea Hermenau (voc, perc, stocktanz), Andy Lutter (keys. voc), Gunnar Geisse (saiteninstrumente), Marcio Tubino (sax, fl, perc, voc), Claudio Wilner (dr, perc).

Globalisierung einmal anders, nicht alles über den selben Kamm geschert, sondern der offene Blick in die Ferne. Eine musikalische Weltreise in Musik nach Brasilien, Indien, Afrika und den Orient. Kulturen, denen wir uns mit eigenen Kompositionen nähern, verlieren ihren Schrecken und verführen uns mit ihrem Zauber und ihrer Originalität. Finger fest auf dem Atlas, Ohren in die Luft und ab gehts ... Beim Gastspiel von Drum for your life findet als “X-mas Special” ein Kurzauftritt von KITAMBO, der Percussiongruppe von Claudio Wilner statt. Weitere Informationen

Mi. 28.12. 21 Uhr

Drum For Your Life - World Percussion Music

siehe 27.12. Weitere Informationen

Do. 29.12. 21 Uhr

Hugo Siegmeth Quartet

Hugo Siegmeth (sax), Michael Wollny (p), Henning Sieverts (bass), Bastian Jütte (dr)

Weit ist er, der musikalische Kosmos des Hugo Siegmeth. Und viel steckt drin: Poetisches, Kraftvolles, Intellektuelles, Sensibles. Der in Arad/Rumänien geborene Saxophonist verbindet Elemente aus dem Modern Jazz, der Freien Improvisation und der osteuropäischen Folklore geschickt miteinander zu einem höchst gelungenen eigenständig-homogenen Ganzen. Neben den verwobenen und feingeschwungenen Kompositionen des Bandleaders liegt das besondere der Besetzung im mühelosen, verfeinerten und fein abgestimmten Zusammenspiel der vier gleichberechtigt agierenden Instrumentalisten. So spricht das Echo, welches das Hugo Siegmeth Quartet in der Presse auslöst für sich: "Mit Michael Wollny am Piano, Henning Sieverts am Kontrabass und Bastian Jütte am Schlagzeug hat Siegmeth ein großartiges Ensemble zusammengestellt, in dem die schier herausragenden Musiker ihr spielerisches und gestalterisches Vermögen in frappanter Pointiertheit aufeinander eingestimmt haben. Sie spielen Musik, in der kammermusikalisch transparente Momente sich ganz homogen zu Powerplay entfalten können. Musik, die in ihrer facettenreichen Ausarbeitung immer neue, unverhoffte Wendungen für den Hörer parat hält ... ein echtes musikalisches Highlight."(Beate Sampson, BR4) Weitere Informationen

Fr. 30.12. 21 Uhr

Hugo Siegmeth Quartet

Hugo Siegmeth (sax), Michael Wollny (p), Henning Sieverts (bass), Bastian Jütte (dr)

siehe 29.12. Weitere Informationen

Sa. 31.12. 21 Uhr

geschlossen

Liebe Jazzfreunde, der Jazzclub Unterfahrt ist heute geschlossen. Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch in´s Neue Jahr. Weitere Informationen

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