Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Nov 2008 | Jan 2009

Programm Dezember 2008

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mo. 01.12. 21 Uhr Bigband Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Seit im Dezember 1999 die Big Band Montage in der Unterfahrt aus der Taufe gehoben wurden, haben sich die 18 Musiker des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras ein umfangreiches Repertoire erarbeitet. Mit eigenen Kompositionen und ausgeklügelten Arrangements transportiert die Band lebendig und virtuos zeitgenössiche Klänge und huldigt der Big Band Tradition mit ausgewählten Standards grosser Meister. Ein Big Band Abend, der Spaß macht. Weitere Informationen

Di. 02.12. 21 Uhr

basses and more - Jazzensembles der Hochschule für Musik und Theater

Ltg.: Paulo Cardoso (b) und Claus Reichstaller (tp), mit Steffi Lottermoser (sax), Sebastian Gieck (e-bass), Stefan Weiser (p), Dominik Glöbl (tp), Daniel Klingl (sax), u.a..

Das Konzert der Gruppe "Konnexion Balkon" wurde abgesagt. Diverse Jazzensemle der Hochschule für Musik und Theater ergreifen die Gelegenheit, um für den "Ernstfall" zu trainieren. Weitere Informationen

Mi. 03.12. 21 Uhr highlight

Jane Monheit - The Lovers, The Dreamers And Me

Jane Monheit (voc), Michael Kanan (p, keys), Neal Miner (b), Rick Montalbano (dr).

Zwischen der träumerischen Unschuld von “Never Never Land” und dem lebensmüden Wahn von “Something Cool” liegen Welten. Doch Jane Monheit, die heute als eine der international führenden Jazzsängerinnen gilt, schaffte es, die Distanz zwischen diesen beiden Welten in nur acht Jahren zu überbrücken. Im Jahr 2000 wählte Monheit das süße, wirklichkeitsfremde Peter-Pan-Schlaflied als Titelstück für ihr Debütalbum. Nun ergründet sie auf “The Lovers, The Dreamers And Me”, ihrem zweiten Album für Concord den gingetränkten Eskapismus des herzzerreißenden Liedes, das 1953 durch June Christy berühmt wurde. Die beeindruckende Reife des Albums, welches sie heute Abend mit ihrer Band präsentiert, hängt - das gibt Monheit unumwunden zu - auch mit zwei Ereignissen der letzten Monate zusammen: am 3. November 2007 feierte die Sängerin ihren 30. Geburtstag und am 9. Mai 2008 brachte sie ersten Sohn Jack Newton Montalbano zur Welt. “Weil ich nun ein bißchen älter war, wollte ich auf diesem Album einmal etwas anderes machen”, erläutert sie. “In der Vergangenheit wählte ich immer Stücke aus, die mir ehrlich vorkamen und von denen ich meinte, daß man sie einer Frau meines Alters auch abkaufen würde. Aber für dieses Album wollte ich aus meiner eigenen Haut raus - und in ein paar andere Rollen hineinschlüpfen und einige Texte singen, die sich nicht unbedingt mit meiner persönlichen Lebenserfahrung decken, aber für die ich nun reif genug bin, um sie zu verstehen.” Weitere Informationen

Do. 04.12. 21 Uhr newcomer

foursprung

Maruan Sakas (p), Christopher Mahlstedt (as, ts), Sebastian Gieck (b), Christoph Hobmair (dr)

"foursprung", das sind vier junge, dynamische Musiker, die sich 2005 in München fanden. Trotz ihrer unterschiedlichen musikalischen Einflüsse haben sie zu einem charakteristischen und modernen Sound gefunden: Hier entsteht feinste Kammermusik mit innovativen Grooves und lyrischen Elementen. Das Resultat ist ein Querschnitt aus Balladen, offenen Beats und funkigen Titeln. Bei ihrer Premiere in der Unterfahrt werden sich "foursprung" von allen musikalischen Seiten zeigen. Prickelnde Momente sind garantiert! Weitere Informationen

Fr. 05.12. 21 Uhr

KARIBA - Salsoca-Beat

Juanito Heldmann (vocals, git), Mfanseni Thusi (tb, voc), Rafael Alcántara (ss, voc), Roland “Dooley” Richardson (b), Edir Dos Santos (dr), Eva Bross (percussion) plus special guests.

Kariba wurde 1981 auf den Kanarischen Inseln von Juanito Heldmann gegründet und spielt seitdem in wechselnder, internationaler Besetzung SALSOCA-BEAT. SALSOCA-BEAT ist der Stil und Sound, den Juanito Heldmann mit KARIBA schuf und weiterentwickelte. SALSOCA-BEAT vereint traditionelle und moderne Musik aus Cuba und anderen Teilen der Karibik, Lateinamerika und Afrika. KARIBA tritt in Formationen von Trio bis 8-piece-group, heute in der Unterfahrt zu siebt, auf und spielt zu 90% Eigenkompositionen von Juanito Heldmann. Der Rest des Repertoires besteht aus traditionellen Stücken. Weitere Informationen

Sa. 06.12. 21 Uhr BR-Mitschnitt - highlight

refuge trio

Theo Bleckmann (voice, electronics), John Hollenbeck (perc), Gary Versace (p, organ, acc)

Das "refuge trio" vereinigt drei großartige Künstler, die für ein exquisites Kangkonzept mit gekonnten Arrangements, kühnen und wagemutigen Songtexten und intelligenten Sounds und Rhythmen stehen. Genre-unabhängig und stilistisch frei als Sänger und Komponist, gehört Theo Bleckmann nun schon seit über 15 Jahren zu den kontinuierlichen Trägern der New Yorker Musikszene, pflegt dabei eine eigene Kunst aus Jazz und zeitgenössischer Musik, die auch Elemente der Ambient- und elektronischen Musik sowie der Performance Art enthält. John Hollenbecks Vielseitigkeit als Perkussionist und Komponist zeigt sich in einem Gesamtwerk, das jede stilistische Herausforderung annimmt. Seit sich Jazzorganist, Pianist und Akkordeonist Gary Versace im Juni 2002 in New York niedergelassen hat, ist er einer der meistbeschäftigsten und vielseitigsten Musiker der dortigen Szene mit Auftritten in den Bands von John Scofield, John Abercrombie, Maria Schneider, Lee Konitz uva.."Erwarten Sie das Unerwartete mit dem "refuge trio", Sänger Theo Bleckmann, Schlagzeuger John Hollenbeck und Pianist Gary Versace. Bleckmann und Hollenbeck haben genug an neuer Musik, Cabaret und Jazz-Leckerbissen, um die Musik in jede gewünschte Richtung zu führen, während Versace zuletzt auf seiner Hammond Orgel für eindringliche Klänge sorgte." – The New Yorker Weitere Informationen

So. 07.12. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Hajo von Hadeln (dr)

Hajo von Hadeln trommelt sich kühn und versiert durch die Stilistiken des Jazz und der brasilianischen Musik. Das kommt der Jam Session im Dezember zu Gute - Hajo spielt alles und steigt auf alles ein, auch auf die Einsteiger! Weitere Informationen

Mo. 08.12. 21 Uhr University for Music and Performing Arts

U.M.P.A Jazzorchestra Munich

Das Jazzorchestra der Hochschule für Musik und Theater München grooved und swingt unter der Leitung von Claus Reichstaller. Auf dem Programm stehen bekannte Big Band Standards, Kompositionen von Bob Curnow und anderen modernen Komponisten mit interessanten solistischen Einlagen. Es erwartet Sie heisser Big Band Sound vom Feinsten. Weitere Informationen

Di. 09.12. 21 Uhr Winterreise

Alexander von Schlippenbach Trio

Alexander von Schlippenbach (p), Evan Parker (sax), Paul Lovens (per)

Was Schubert konnte, kann Schlippenbach schon lange: Drei alte Freejazzer fahren durch die deutsche Provinz. Und erleben so einiges. Bei Dunkelheit und schlechtem Wetter in einer unbekannten Stadt anzukommen, erst mal „Hotel Kacke“ in der Kackgasse und dann den Club zu finden, sei ein melancholisches Geschäft, berichtet Alexander von Schlippenbach von der alljährlichen Winterreise seines Trios. Immerhin seien die Clubs heute etwas komfortabler als vor 35 Jahren, als alles begann. In den Anmerkungen zur neuen CD mit frei improvisierter Musik notiert Schlippenbach auch Zeichen der Veränderung – die Clubs seien heute etablierter, da sie oft mit städtischen Kulturbehörden zusammenarbeiten, könnten sie auch etwas bessere Gagen zahlen. Mit Schlippenbach am Steuer, Parker als Straßenkartendeuter und Lovens auf dem Rücksitz geht es, jedes Jahr im Dezember, auf eine kleine Tour durch ausgewählte Clubs. Unlängst wurden Parkers Karten durch das Navigationssystem „Lisa“ ersetzt. Schnell hat man es in „Moni“ umgetauft, das Hotel in der Kackgasse findet man mit ihrer Stimme tatsächlich viel schneller. Parker beschreibt die Tour als eine Mischung aus Urlaub und Verpflichtung. Lovens ist für die Musik im Auto zuständig – letztens haben sie auf der Fahrt fast ausschließlich Soli des Saxofonisten Wayne Shorter gehört, die Lovens auf Kassetten kopiert hatte. Die Musikstücke setzten immer erst da ein, wo das Solo beginnt und brachen ebenso abrupt wieder ab. Das Schlippenbach-Trio hat europäische Freejazzgeschichte geschrieben, seine Musik swingt. Es gilt heute als eines der langlebigsten Kollektive der Improvisierten Musik. Die Vielfalt der gemeinsamen Erfahrungen und Ideen hört man während dieser knapp 70 Minuten Musik auf Winterreise sehr deutlich. Die kollektive Improvisationshaltung Schlippenbachs widerspricht jenen musikalischen Gesetzgebern, die auf das einmalige Ereignis setzen. Das macht die Musik des Trios so wundervoll: Intensität und Dichte, Klangberge und leise Horizonte aus einer gut gefüllten Schatztruhe gemeinsamer Spielerfahrung geschöpft. (Christian Broecking) Weitere Informationen

Mi. 10.12. 21 Uhr

Sebastian Studnitzky Trio

Sebastian Studnitzky (tp), Paul Kleber (b), Sebastian Merk (dr)

Nach den unzähligen Touren und Festival-Auftritten in aller Welt, z.B. mit triband, Nils Landgren und Rebekka Bakken, hat sich der Multiinstrumentalist jetzt die Ruhe genommen seine eigene Musik zu formulieren. Die lustvoll kreative Suche nach organischen Klangfarben und -mustern hat sein Spiel geprägt. Es geht ihm mehr um Reduktion bzw. um die Bildung aussagekräftiger Destillate als darum, so viele Noten wie möglich in ein Solo zu pressen. "Ich stehe darauf", so Sebastian Studnitzky, "wenn alles etwas schlichter daherkommt. Ich möchte lieber die Musik und die Musiker sprechen zu lassen und auf das plakativ Spektakuläre zu verzichten." Sein offenes und nachvollziehbares Triokonzept schlägt mühelos die Brücke zum Publikum. "Die klaren Melodienlinien und einfachen, bzw. einfach klingenden Song-Strukturen bleiben hartnäckig im Gehörgang hängen, die Sounds der luftigen Trompete oder die geschmackvollen Klavier-Voicings klingen noch lange nach." (Jazzthetik) Hier wird das Beste von Jazz und Pop miteinander verbunden - riskante organische Soli und aktuelle luftige Grooves, songdienliche Kreativität und hookige Abstraktionen. Weitere Informationen

Do. 11.12. 21 Uhr stargastspiel

Chris Potter Underground

Chris Potter (sax), Craig Taborn (p, rhodes), Adam Rodgers (git), Nate Smith (dr).

Er kann alles am Saxofon. Der am Neujahrstag 1971 geborene Chris Potter gilt nicht nur als herausragender Könner auf seinem Instrument, er hat auch schon durch wegweisende CD-Einspielungen auf sich aufmerksam gemacht. Sein Entdecker Red Rodney sagte bereits früher über ihn: „Dieser Junge ist genau das, was ich bei einem jungen Musiker hören will. Er saugt alles auf wie ein Schwamm, aber sein Sound ist eigenständig, seine Artikulation unterscheidet sich von der jedes anderen, sein harmonisches Wissen ist profund. Dieser Junge ist sensationell.“ Längst hat sich der bescheiden wirkende Musiker zu einem der bedeutendsten Stilisten des Jazz gemausert, dem schon jetzt ein sicherer Platz im Olymp der besten Jazzsaxophonisten aller Zeiten gebührt. Potter und seine nicht minder brillanten Underground-Partner erweisen sich als wahre Champions des improvisierten Spiels, die nicht eine Sekunde lang im Leerlauf verharren und bei all ihren abenteuerlichen Drehungen und Wendungen nie den "roten Faden" verlieren. Weitere Informationen

Fr. 12.12. - Sa. 13.12. 21 Uhr

Viviane de Farias feat. Morello & Barth

Viviane de Farias (voc), Kim Barth (sax, fl), Paulo Morello (git), Dudu Penz (b), Tizian Jost (p), Mauro Martins (dr, perc)

Die Zeit” bescheinigt ihr die „Bühnen-Präsenz eines Popstars“. „O Globo“ spricht von ihr als einer „großen Hoffnung auf die Erneuerung der brasilianischen Musik“. Lobeshymnen über ihre Stimme rauschen durch alle Medien, von „warm timbriert und einschmeichelnd“ ist die Rede, von einer „Vokalakrobatik durch alle Register“, von „Sinnlichkeit und betörendem Raffinement“. Ohne Zweifel gehört Viviane De Farias zu den absoluten Top-Sängerinnen unter den exilbrasilianischen Künstlern. Neben den long time companions Paulo Morello und Kim Barth, die in letzter Zeit auch als Zuwächse zum Trio von Paul Kuhn Brasil-Flair einbrachten, kann Viviane De Farias auf eine prächtig aufeinander eingespielte Combo zählen. Am Piano agiert mit Tizian Jost einer der führenden Tastenmeister des Brasilfachs hierzulande, Dudu Penz kommt als sowohl souverän dienender wie auch explosiv hervortretender Bassist ins Spiel. Mauro Martins, auch von Teamworks mit Raul De Souza und Tania Maria bekannt, komplettiert die Band mit pointiertem Schlagwerk. Weitere Informationen

Sa. 13.12. 21 Uhr

Viviane de Farias feat. Morello & Barth

Viviane de Farias (voc), Kim Barth (sax, fl), Paulo Morello (git), Dudu Penz (b), Tizian Jost (p), Mauro Martins (dr, perc)

Die Zeit” bescheinigt ihr die „Bühnen-Präsenz eines Popstars“. „O Globo“ spricht von ihr als einer „großen Hoffnung auf die Erneuerung der brasilianischen Musik“. Lobeshymnen über ihre Stimme rauschen durch alle Medien, von „warm timbriert und einschmeichelnd“ ist die Rede, von einer „Vokalakrobatik durch alle Register“, von „Sinnlichkeit und betörendem Raffinement“. Ohne Zweifel gehört Viviane De Farias zu den absoluten Top-Sängerinnen unter den exilbrasilianischen Künstlern. Neben den long time companions Paulo Morello und Kim Barth, die in letzter Zeit auch als Zuwächse zum Trio von Paul Kuhn Brasil-Flair einbrachten, kann Viviane De Farias auf eine prächtig aufeinander eingespielte Combo zählen. Am Piano agiert mit Tizian Jost einer der führenden Tastenmeister des Brasilfachs hierzulande, Dudu Penz kommt als sowohl souverän dienender wie auch explosiv hervortretender Bassist ins Spiel. Mauro Martins, auch von Teamworks mit Raul De Souza und Tania Maria bekannt, komplettiert die Band mit pointiertem Schlagwerk. Weitere Informationen

So. 14.12. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Hajo von Hadeln (dr)

siehe 7.12.. Weitere Informationen

Mo. 15.12. 21 Uhr Big Band Night

Scat Max and the Uptown Jazz Orchestra

Max Neissendorfer (voc, p), Christoph Hörmann, Florian Riedl, Gregor Bürger, Till Martin, Thomas Zoller (saxes), Franz Weyerer, Nemanja Jovanovic, Albrecht Huber, Florian Jechlinger (trumpets), Hermann Breuer, Dirk Janoske, Auwi Geier (trombones), Bernd Hess (git), Ernst Techel (b), Bastian Jütte (dr).

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCAT MAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 16.12. 21 Uhr highlight - SonyBMG presents 'Agua'

Cuba Nova

Olvido Ruiz Castellanos (voc), Marialy Pacheco (p), Regis Molina Reynaldo (sax), Juan Camilo Villa (b), Alexis Herrera Estevez (timbales, bongos), Elio Rodriguez Luis (congas), Tim Hahn (dr).

Der Schlagzeuger Tim Hahn und die Percussionisten Alexis Herrera Estevez und Elio Rodriguez Luis kennen sich schon seit Jahren, seitdem sie Teil des erfolgreichen Musik ohne Grenzen-Kollektivs „Klazz Brothers & Cuba Percussion“ sind, mit dem man Klassik, Salsa und Jazz unterhaltsam und energiegeladen zusammenbringt. Jetzt aber haben sich die drei Ausnahmerhythmiker ein zweites, musikalisches Standbein zugelegt. Mit ihrer neuen, siebenköpfigen Band „Cuba Nova“ hat man nun das Debüt-Album „Agua“ eingespielt. Mit kubanischen Musikern wie dem Saxophonisten Regis Molina, der u.a. bereits mit den Stars vom Buena Vista Social Club zusammengearbeitet hat, ist so ein musikalisch vielseitiges Album von Worldmusic bis Lounge-Jazz entstanden. Natürlich steht in den zehn Songs die charismatische Stimme der kubanischen Sängerin Olvido Ruiz Castellanos im Mittelpunkt. In den Arrangements der Pianistin Marialy Pacheco lässt sie ihr Organ mal kraftvoll röhren - wie etwa in der groovenden Latino-Fusion-Nummer „Ofemi“ oder in dem funkigen Song „Maria se fue“. Dann wieder kann Castellanos eine verführerische R&B-Lady sein („Dime corazon“) oder – wie in der smoothen Jazzclub-Ballade „Como dos Estranos“ – eine exquisit feinfühlige Sirene. Heute Abend präsentieren sie ihr Album live. Wie gut, dass die Herren Tim Hahn, Alexis Herrera Estevez und Elio Rodriguez Luis sich Zeit für "Cuba Nova" genommen haben. Weitere Informationen

Mi. 17.12. 21 Uhr

Tineke Postma Quartet

Tineke Postma (sax), Marc van Roon ( p), Frans van der Hoeven (b), Martijn Vink (dr)

Wenn Tineke Postma Saxophon spielt, erschafft sie eine Musik, die voll ist von poetischer Tiefe. Sie überträgt jedem Ton seine ganz eigene Bestimmung, gibt ihm aber gleichzeitig den Raum, sich frei zu entwickeln. Neben der absoluten technischen Perfektion ihres Spiels ist dies einer der Gründe, weshalb die junge niederländische Musikerin bereits jetzt als eine der weltbesten Musikerinnen am Saxophon gehandelt wird. Den Grundstein legte sie am Amsterdamer Konservatorium sowie während der Stipendien an der Manhattan School of Music in New York. Der Durchbruch kam spätestens mit dem zweiten Album "For the rhythm", das über drei Wochen in den Top 20 der Jazz Week Airplay Charts in den USA und auf den Playlists von über 250 amerikanischen Radiosendern stand. Und mit ihrer 2007 veröffentlichten CD "A journey that matters" (u.a. mit Terri Lyne Carrington) beweist sie erneut absolute künstlerische Souveränität mit Alt- und Sopransaxophon sowie erstmals auch auf dem Tenorsax. Weitere Informationen

Do. 18.12. 21 Uhr Latin Night

Buena Vida with guest: Borel de Sousa (perc)

Mundo Burgos (voc, git), Fabio Block (git, voc), Manolo Diaz (voc, b), Borel de Sousa (perc)

Buena Vida ist eine international besetzte Formation mit Musikern der Spitzenklasse aus drei Ländern: Mundo Burgos- Argentinien, Fabio Block - Brasilien und Manolo Diaz - Spanien. Gespielt wird authentische Musik zum Thema "Latin Night". Einfühlsame Melodien und kraftvolle Rhythmen entführen Sie in die Welt des lateinamerikanischen Lebensgefühls und entlassen am Ende von einem außergewöhnlichen Abend das Publikum mit offenen Herzen und bester Laune. Gastspieler: Borel de Sousa - Percussion Weitere Informationen

Fr. 19.12. 21 Uhr Rock & Jazzchor München

VoicesInTime

Ltg.: Stefan Kalmer

"hallelujah - sounds of love" - der frisch gebackene Träger des Bayerischen Kunstförderpreises 2008 präsentiert zum letzten Mal in München das Programm, das nur ein wenig heilig tut. Mit "Engel" von Rammstein, "Gloria" von Umberto Tozzi und zahlreichen "Hallelujah"-Versionen von Georg. F. Händel, Leonard Cohen, Milk&Honey bis Ray Charles begleitet Sie VoicesInTime ins nächste Jahr und wird wieder mit einigen außergewöhnlichen musikalischen Begegnungen überraschen... "Deutschlands bester JazzChor" erwartet Sie mit Jazz/Rock/Crossover a cappella, erfrischend anders interpretiert und bewusst zwischen die Stile gesetzt. Und die neue CD „hallelujah“ hat VIT auch dabei. Weitere Informationen

Sa. 20.12. 21 Uhr Christmas Songs

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Chris Lachotta (b), Rudi Martini (dr)

Mittlerweile gehört das Christmas Special von Jenny Evans mit dem Rudi Martini Trio zum festen Bestandteil der vorweihnachtliche Kulturszene in München. 2005 veröffentlichte die englische Jazzsängerin für Enja Records ihre viel gepriesene CD Christmas Songs. "Einen besseren, dem später unausweichlichen Geklingel fernen Einstieg in die Vorweihnachtszeit kann man sich kaum wünschen," schrieb Oliver Hochkeppel SZ. Jennys Christmas Specials beinhalten ein ganz individuelles Programm. Sie interpretiert auf ihre unverwechselbare, jazzige Art weltbekannten Standards u.a. wie The Christmas Song von Mel Torme, Irving Berlins White Christmas, The Little Drummer Boy, Jingle Bells, Santa Claus is Coming to Town sowie Christmas Songs aus der Renaissance. Weitere Informationen

So. 21.12. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Hajo von Hadeln (dr)

siehe 7.12.. Weitere Informationen

Mo. 22.12. 21 Uhr Big Band Night

Blues Strings

Die Bluestrings, das JugendJazzStreichOrchester der Kreismusikschule Fürstenfeldbruck e.V. unter der Leitung von Frank Wunderer, sind aus der Welt der Jazzstreicher nicht mehr wegzudenken. Ein Ensemble von jungen Streichern zwischen 15 und 25 Jahren, das sich ganz der groovenden Musik verschrieben hat. Ihre Musik ist geprägt von der Spiel- und Experimentierfreude, der Lust neue Grooves, Klänge und Spieltechniken zu entwickeln. Nahezu alle Stücke wurden von den Ensemblemitgliedern arrangiert. Sie stammen, wie auch zahlreiche Eigenkompositionen, aus den unterschiedlichsten Bereichen (Swing, Rock, Funk, Latin, Tango) und sind geprägt von den ungewöhnlichen Percussiontechniken, langen Solopartien und dem Sound des Oktavcellos. Weitere Informationen

Di. 23.12. 21 Uhr Christmas Special

Spiritual Standards - Markus Burger & Jan von Klewitz

Jan von Klewitz (sax), Markus Burger (p)

Die schönsten und bekanntesten deutschen Choräle, Kirchen- und Weihnachtslieder werden durch das Zwiegespräch von Klavier und Saxophon gekonnt in einer Symbiose von Tradition und Improvisation eingebettet. Die CD "Spiritual Standards", welche bei dem renomierten Label "Jazzline" erschienen ist, wurde mit Komplimenten überschüttet und war als eines der wenigen deutschen Alben der letzten Jahre in den Jazz-Charts unter den Top 30, einen Platz hinter dem legendären "Officium" - Album von Jan Garbarek und dem Hillard-Ensemble. Nun ist das neue Album "Quarta" erschienen und der Titel "Sasha’s Song" für einen Grammy nominiert. Selten ist christliche Musik so zeitgemäß und mit so tiefempfundenen Respekt interpretiert worden wie von Burger und Klewitz. Weitere Informationen

Mi. 24.12. 21 Uhr

Christmas Jam Session

offene Bühne für Christkinder & Weihnachtsmänner unter der Leitung von Claus Raible (p)

Nach Krippenspiel, Geschenkerummel, Zuckerteller und Heilig-Abend-Menü ist die Christmas Jam Session genau das richtig um abzuschalten. Das soll jetzt nicht heißen, dass in der Unterfahrt nicht Weihnachten gefeiert wird. Auf jeden Fall mit Trompeten und Posaunen, nur eben etwas anders: grooy, swingend und jazzy! Weitere Informationen

Do. 25.12. 21 Uhr Merry Christmas

etna

Vlado Grizelj (git), Andrea Hermenau (p, voc), Yvo Fischer (e-b, b), Manuel da Coll (dr).

Das traditionelle Weihnachtskonzert in der Unterfahrt wird dieses Jahr von der Band Etna bestritten. Die vier Musiker möchten mit Ihnen, Ihren Familien und Freunden ein besinnliches Fest feiern und Sie gleichzeitig für das nächste Jahr inspirieren. Speziell zu diesem Anlass werden einige Stücke uraufgeführt, was dem Abend eine besondere Frische verleiht. Zudem spielt die Band Kompositionen der zweiten, noch nicht veröffentlichten CD. Die Musik von Etna garantiert einen stimmungsvollen Abend, an dem Sie von modernen Jazzkompositionen, über klassische Harmoniefolgen und bluesgetränkte Töne zum Balkan oder gar nach Afrika entführt werden. Tauchen Sie an diesem Abend mit ihren Liebsten in bilderreich-zauberhafte Klangwelten ein und lassen Sie sich von diesem musikalischen Vulkan inspirieren. Weitere Informationen

Fr. 26.12. 21 Uhr

Thomas Faist Quintet

Thomas Faist (as), Filip Wisniewski (git), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Moderne Mainstream-Eigenkompositionen von hohem Niveau, vorgetragen von einem wundervoll ausbalancierten und geschmackvoll interagierenden Quintett. Neu dabei ist diesmal Gitarrist Filip Wisniewski, der mit Thomas Faist die Frontline bildet. In der Rhythmusgruppe: Walter Lang (p) Thomas Stabenow (b), und Rick Hollander (dr) - drei Spitzenmusiker der europäischen Jazzszene. Der Saxophonist und Komponist Thomas Faist ist seit vielen Jahren auf der europäischen Jazzszene präsent. Er trat bei mehreren internationalen Festivals auf - z.B. Paris, Zürich, Lugano, Aspen, Jakarta, war in Südamerika auf Tour und arbeitete als sideman und Big Band Musiker mit einigen Berühmtheiten des Jazz zusammen. Letzten Sommer hat Thomas Faist bei Nagel-Heyer Records sein drittes eigenes Album "ME-WE" veröffentlicht. "Alles in Allem ein ästhetisch abgerundetes, unprätentiöses Stück zeitloser Musik." (Jazzthing) Weitere Informationen

Sa. 27.12. 14:00 Uhr

Der kleine Erdbär – ein Jazzkonzert für Kinder

Carolyn Breuer (sax), Hermann Breuer (tb), Christian Elsässer (p), Ernst Techel (b), Stefan Eppinger (dr), Sabine Bohlmann (Erzählerin), Marina Troost (voc), Stefan Erz (voc), Moses Wolff (rap), Paulina Rühmelein (voc), Carla Heigl (voc).

Das gemeinsame Projekt der Saxophonistin Carolyn Breuer und der Autorin Sabine Bohlmann verzaubert kleine und große Zuhörer gleichermaßen. Carolyn Breuer komponierte zehn wunderschöne Songs und Sabine Bohlmann, entwickelte um die Songs die Geschichte vom kleinen Erdbär. Da rappt ein Grashüpfer, da weint eine Regenwolke einen Blues, da singen Tag und Nacht ein Duett, da erzählen Schleierwolken von einer Schäfchenwolke, da haucht der Wind, da hüpft der Bär, und frisch geschlüpfte Vögel begrüßen die Welt. Da wird gehüpft, gelacht, getanzt und geträumt. Für kleine und grosse Kinder ab 4 Jahren. Mamas und Papas zahlen 14,--€ und alle Kinder 8,--€ Eintritt. Reservierung empfohlen. Einlass ist ab 12:30 Uhr. Konzertbeginn 14 Uhr. Reservierte Karten müssen bis 13:30 Uhr abgeholt werden. Die Prijak Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Leuten mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger. Weitere Informationen

Sa. 27.12. 21 Uhr

Till Martin Quartet

Till Martin (ts), Christian Elsässer (p, fender rhodes), Henning Sieverts (b, cello), Bastian Jütte (dr)

Till Martin ist ein fantasiereicher und eloquenter Geschichtenerzähler. Seine Sprache ist konkret, aber immer organisch federnd, seine Musik unkonventionell und voll unaufdringlicher Überraschungen. Er spielt mit einer individuellen Souveränität und Geradlinigkeit die es unterlässt innovativ wirken zu wollen, die vielmehr einen persönlichen Bezug im Umgang mit der Tradition des Jazz und anderer Musikformen sucht und herstellt. Gemeinsam mit seinem sehr gut ausgeschlafenen Quartett gewann er den neuen deutschen Jazzpreis in Silber, sowie den der deutschen Schallplattenkritik. "Till Martin präsentiert mit seiner Band der Extraklasse packende Kompositionen der nicht so leicht einzuordnenden Art. Moderne Grooves und griffige Riffs, kombiniert mit melodiösen und dabei oft eigenwilligen Themen gehen in Martins Musik eine wunderbare Alliance ein mit den immer wieder auf den Punkt gebrachten weiträumigen Möglichkeiten der Harmonik und einer in spannenden Dramaturgien angelegten Improvisationslust. So verwebt das Quartett gekonnt und effektvoll Jazztradition und -moderne und kreiert einen eigenständigen, wieder erkennbaren Sound und musikalischen Fluss." (B. Sampson, BR) Weitere Informationen

So. 28.12. 14:00 Uhr

Der kleine Erdbär – ein Jazzkonzert für Kinder

Carolyn Breuer (sax), Hermann Breuer (tb), Christian Elsässer (p), Ernst Techel (b), Stefan Eppinger (dr), Sabine Bohlmann (Erzählerin), Marina Troost (voc), Stefan Erz (voc), Moses Wolff (rap), Paulina Rühmelein (voc), Carla Heigl (voc).

Das gemeinsame Projekt der Saxophonistin Carolyn Breuer und der Autorin Sabine Bohlmann verzaubert kleine und große Zuhörer gleichermaßen. Carolyn Breuer komponierte zehn wunderschöne Songs und Sabine Bohlmann, entwickelte um die Songs die Geschichte vom kleinen Erdbär. Da rappt ein Grashüpfer, da weint eine Regenwolke einen Blues, da singen Tag und Nacht ein Duett, da erzählen Schleierwolken von einer Schäfchenwolke, da haucht der Wind, da hüpft der Bär, und frisch geschlüpfte Vögel begrüßen die Welt. Da wird gehüpft, gelacht, getanzt und geträumt. Für kleine und grosse Kinder ab 4 Jahren. Mamas und Papas zahlen 14,--€ und alle Kinder 8,--€ Eintritt. Reservierung empfohlen. Einlass ist ab 12:30 Uhr. Konzertbeginn 14 Uhr. Reservierte Karten müssen bis 13:30 Uhr abgeholt werden. Die Prijak Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Leuten mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger. Weitere Informationen

So. 28.12. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Hajo von Hadeln (dr)

siehe 7.12.. Weitere Informationen

Mo. 29.12. 21 Uhr Bigband Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Der Münchner Schlagzeuger, Träger des Bundesverdienstkreuzes und Leiter des Landesjugend Jazzorchesters Bayern, Harald Rüschenbaum, präsentiert zum Jahresausklang mit seinem Jazz Orchestra Stücke aus dem "All American Songbook", von Blues, Bebop, Latin Music bis zu Experimenten und Zeitgeistideen aus der Feder der Bandmitglieder. Weitere Informationen

Di. 30.12. 21 Uhr German Songbook - Songs von Dietrich bis Knef

Barbara Mayr & Band

Barbara Mayr (voc), Thomas Bouterwek (as), Stefan Schmid (p), Andreas Kurz (b), Florian Oppenrieder (dr)

Die Musik der großen deutschen Schlagerkomponisten wie Friedrich Hollaender, Franz Grothe, Michael Jary u.a. machte Barbara Mayr zum Gegenstand Ihrer aktuellen CD "German Songbook". die Anfang dieses Jahres bei ENJA erschienen ist. Es gelang ihr, den in Berlin lebenden Pianisten und Komponisten Larry Porter als Arrangeur zu gewinnen, der die ursprünglich durch Interpretationen von Marlene Dietrich, Zarah Leander und Hildgard Knef bekannt gewordenden Stücke meisterhaft in einen modernen Jazzkontext setzte. Weitere Informationen

Mi. 31.12. 21 Uhr

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