Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Nov 2014 | Jan 2015

Programm Dezember 2014

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mo. 01.12. 21 Uhr Big Band Night

Christian Elsässer Orchestra

Veronika Zunhammer (voc), Ulrich Wangenheim, Ferdinand Settele, Till Martin, Matthieu Bordenave, Gregor Bürger (sax), Nemanja Jovanovic, Felix Jechlinger, Andreas Unterreiner, Julian Hesse (tp), Jürgen Neudert, Lukas Jochner, Roman Sladek, Hans-Heiner Bettinger (tb), Peter O’Mara (git), Chris Gall (p), Henning Sieverts (b), Julian Fau (dr), Christian Elsässer (comp, leader)

Für dieses Großprojekt hat der Komponist und Pianist Christian Elsässer eine Band zusammengestellt, die durch herausragende Solisten und ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. In der Fachpresse wird sie beschrieben als "das Spannendste, was die Deutsche Big Band Szene derzeit zu bieten hat". Angelehnt an sinfonische Ästhetik schöpft Elsässer den Farbenreichtum des Ensembles komplett aus und entführt den Zuhörer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkömmlichen Big-Band-Jazz. "Er lässt immer wieder Luft unter seine musikalischen Flügel, die Musik wird davon getragen, Licht durchflutet seine Kompositionen." (Ulrich Habersetzer, Bayerischer Rundfunk) Elsässer stand und steht mit internationalen Größen wie Kurt Elling, Vince Mendoza, Klaus Doldinger und John Abercrombie auf der Bühne und räumte zahlreiche Preise und Stipendien ab. Als Komponist, Arrangeur und Dirigent arbeitet er regelmäßig mit großen Klangkörpern der Szene, wie dem Metropole Orchestra, dem Münchner Rundfunkorchester sowie mit der hr-Bigband, mit der er im April sein hochgelobtes Album "Rise & Arrive" (Label 11) veröffentlichte. Weitere Informationen

Di. 02.12. 21 Uhr highlight

Marc Copland/ Jason Seizer Int. Quartet

Jason Seizer (ts), Marc Copland (p), Henning Sieverts (b), Drè Pallemaerts (dr)

Jason Seizer ist einer der umtriebigsten Musikerpersönlichkeiten der deutschen Szene. Aufgewachsen mit klassischer Musik beginnt er, inspiriert von John Coltranes "Ballads"-Album, zunächst autodidaktisch Saxofon zu spielen. Während des Studiums begegnet er zum ersten Mal dem Pianisten Marc Copland. Er hört den New Yorker Pianisten, der erst im Alter von 30 Jahren vom Altsaxophon zum Piano wechselte, auf einer CD-Aufnahme und ist sofort von dessen Klang fasziniert. Zehn Jahre sollte es dauern bis sich die beiden zum ersten Mal im Dezember 2000 begegnen. Zu dieser Zeit ist Seizer Programmgestalter der Unterfahrt und veranstaltet ein Konzert mit Marc Coplands Trio. Die beiden freunden sich an, beginnen gemeinsam zu musizieren. Es folgen Tourneen in unterschiedlichen Besetzungen, dokumentiert auf drei Alben. Gleichzeitig beginnt Seizer als Produzent für das Münchener Label PIROUET zu arbeiten und veröffentlicht über mehrere Jahre das Schaffen des Ausnahmepianisten Copland auf mehr als zehn Alben mit Musikern wie Gary Peacock, Billy Hart, Bill Stewart oder John Abercrombie. Freuen Sie sich auf Musik geprägt vom aufeinander hören, auf der Basis persönlicher Freundschaft im intimsten musikalischen Format, dem Duo. Weitere Informationen

Mi. 03.12. 21 Uhr Das JazzKorea Festival 2014 - Korean-German Jazz Exchange

Yun Seok Cheol Trio & Lee Jumi Quartet

1. Set: Yun Seok Cheol (p, keys), Jung Sang E (e-b), Kim Yeong Jin (dr). 2. Set: Lee Jumi (voc), Lim Mi Jung (p), Andreas Kurz (b), Rick Hollander (dr)

Nach der erfolgreichen Premiere 2013 geht das JazzKorea Festival jetzt in die zweite Runde. Der Pianist Yun Seok Cheol hat es in sich und ist der junge Wilde bei JazzKorea. Sein Talent ist außergewöhnlich und seine Musik mitreißend. Mit seinem Trio kommt er nach Deutschland. Die drei sind Vertreter der jungen und wilden zweiten Generation südkoreanischer Jazzmusiker. Ihre Kompositionen sind frech, raffiniert und grooven von Anfang bis Ende. Im 2. Set trifft Jazzgröße auf Supertalent: Lee Jumi Quartet. Die Pianistin Lim Mi Jung ist Professorin in der Abteilung für angewandte Musik an der Hanyang Women‘s University und hat mit einigen Aufnahmen und Auftritten in koreanischen TV-Shows Landmarken für die dortige Musik, insbesondere die Musik weiblicher Interpreten, gesetzt. Lee Jumi ist die Vokalistin im JazzKorea line-up 2014. In ihrer Heimatstadt Busan im Süden von Südkorea ist sie eine bekannte Größe. Der koreanische Kolumnist Hyun-Jun Kim nannte sie "eines der letzten Teile des Puzzles, auf den der koreanische Jazz gewartet hat". Lee Jumis Stimme gefällt durch ihre spontane Klarheit und schaltet fließend zwischen Jazz und Klassik um. Ihr Album "The Rising Sun" erschien in diesem Jahr bei Universal Music Korea. Weitere Informationen

Do. 04.12. 21 Uhr

Christmas Revisited feat. Johannes Enders

Johannes Enders (sax), Volker Engelberth (p), Thomas Stabenow (b), Axel Pape (dr)

Das etwas andere Weihnachtskonzert. Johannes Enders gilt als Deutschlands derzeit einflussreichster Jazz-Saxophonist und ist als ehemaliger Gewinner des Echo-Jazz oder des Neuen Deutschen Jazzpreises dem Publikum bestens bekannt. Mit seinen in der Jazzszene nicht minder präsenten Mitstreitern Volker Engelberth , Thomas Stabenow und Axel Pape bildet er das Quartett 'Christmas Revisited'. Zusammen haben sich die vier Musiker ein Weihnachtsprogramm der besonderen Art einfallen lassen – ein bisschen schräg, mit viel Humor, aber keineswegs gegen den Geist der stimmungsvollen Jahreszeit. Sowohl vertraute als auch weniger bekannte Weihnachtslieder werden neu aufbereitet, harmonisch nachgewürzt und in den kammermusikalischen Quartett-Klang eingebettet. Ein swingender Vor-Ausgleich für die schweren O-Tannenbaum-Tage, bei dem sicher auch Weihnachts-Muffel auf ihre Kosten kommen werden. Weitere Informationen

Fr. 05.12. 21 Uhr

AirCrush -The Trombone Crossover

Johannes Herrlich, Roman Sladek, Wolfram Arndt (tb), Uwe Füssel (b-tb), Tizian Jost (p), Sebastian Gieck (b), Sebastian Wolfgruber (dr), Antonia Dering (voc)

AirCrush ist Knotenpunkt verschiedenster musikalischer Einflüsse, Wirkungsstätten und Generationen. "AirCrush" bedeutet soviel wie "Luftstoß, Luftdruck" und die Besetzungsliste, die bei AirCrush für den nötigen Luftdruck sorgt, liest sich in Teilen wie das who is who der europäischen Posaunenelite. Da spielen Johannes Herrlich, Professor für Jazzposaune an der KonsUni Wien, Wolfram Arndt, Professor für Posaune an der Musikhochschule München, Uwe Füssel, Bassposaunist bei German Brass und der Bayerischen Staatsoper und Roman Sladek, spiritus rector der Gruppe, der als Posaunist und Musikmanager in München arbeitet. Musikalisch kann man sich in der Besetzung von vier Posaunen, Bass, Schlagzeug, Klavier und Gesang auf für das Ensemble maßgeschneiderte Arrangements freuen, die traditionellen Swing und Latin genau so bedienen wie zeitgenössische Arrangements klassischer Werke. Mit Antonia Dering (Gesang), Tizian Jost (Klavier), Sebastian Giek (Bass) und Sebastian Wolfgruber (Schlagzeug) reihen sich in die Gruppe ausgewiesene Jazzspezialisten ein, die an der Hochschule für Musik und Theater in München ausgebildet wurden. Weitere Informationen

Sa. 06.12. 21 Uhr Rhythm'n Blues Highlight

Al Jones Band

Al Jones (git, voc), Thilo Kreitmeier (ts), Yvonne Isegrei (git), Peter Schmid (b), Oskar Pöhnl (dr)

Seit drei Jahrzehnten ist Al Jones in Deutschland und in Europa das Maß aller Dinge, wenn es um R&B geht. Mit allen Großen hat er zusammengearbeitet: B.B. King, Johnny Winter, Champion Jack Dupree, Willie Mabon, Tommy Tucker, Louisiana Red. Konzerte, Tourneen und Festivals. Die amerikanische Fachzeitung “Livin` Blues“ hat Al Jones und seiner Band schon vor Jahren bestätigt, dass es außerhalb der Vereinigten Staaten nichts Vergleichbares gibt. Al Jones ist unbestritten ein Top Act in Sachen R&B. Wobei sich der Bandleader zunehmend scheut, seine Musik über Begriffe zu definieren. Er nennt es R&B, er nennt es auch Blues, weil seine Wurzeln, die ersten wesentlichen Impulse, in dieser Musik liegen. Weil das seiner Musik zugrunde liegende Gefühl Blues ist. Das hindert ihn nicht daran, neues, überraschend anderes Material zu schreiben und neue Einflüsse mit alten Erfahrungen zu mischen. Nervös, druckvoll, wuchtig. (Albert Hefele) Weitere Informationen

So. 07.12. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stephanie Lottermoser (sax)

Für die Saxofonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser war es ein überaus erfolgreiches Jahr. Sie erhielt den Bayerischen Kunstförderpreis in Form eines sechsmonatigen Stipendiums für einen Aufenthalt an der "Cité Internationale des Arts" in Paris. Durch dieses Stipendium entstanden verschiedene neue Projekte und Kooperationen, z.B. mit dem französisch/senegalesischen Trio "Manding Kabou" sowie dem französischen Pianisten François Faure. Seit 2014 ist sie Yamaha Artist. Im Frühjahr 2015 erscheint ihre dritte CD. Stephanie Lottermoser ist bekannt für ihren kraftvollen, dynamischen Groove-Jazz, dessen Einflüsse sowohl aus den Bereichen Jazz, Bossa und Funk als auch aus Pop und Soul kommen. Unterstützt von vielen Einsteigern lässt sie die Jam Sessions im Dezember zu kleinen musikalischen Leckerbissen werden. Weitere Informationen

Mo. 08.12. 21 Uhr Big Band Night

Swinging G´s

Die 15-köpfige Big Band Swinging G’s unter der Leitung von Anja Bernhard lädt ein zur Hot Big Band Night. Bei dieser Band gibt es nicht nur Big-Band-Klassiker von Count Basie, Duke Ellington, Glenn Miller und Benny Goodman zu hören, sondern auch was zu sehen: die junge Formation aus dem Landkreis Ebersberg ahmt die Bühnenshows der 30er und 40er Jahre mit Hingabe nach und lässt vergangene Zeiten auf ihre eigene mitreißende Art und Weise wieder aufleben. Von alten Jazzgrößen inspiriert, komponieren und arrangieren die Musiker auch eigene Stücke. Der unbedingte Groove, die Leidenschaft für die Musik und die Liebe zum Big-Band-Sound - das ist es, was die Swinging G’s seit elf Jahren zusammenhält und die Band die Jazzchallenge im Rahmen des Erdinger Jazzfestivals, den Tassilo-Kulturförderpreis der Süddeutschen Zeitung und die Herzen des Publikums gewinnen ließ. Seien Sie also dabei, bei der Hot Big Band Night der Swinging G’s! Weitere Informationen

Di. 09.12. 21 Uhr BR-Mitschnitt - ACT: Jazz Night

Jerry Léonide - The Key

Jerry Léonide (p), Sylvain Gontard (flh), Zacharie Abraham (b), Arnaud Dolmen (dr)

"The Key", das Debütalbum des aus Mauritius stammenden, heute in Frankreich lebenden Pianisten Jerry Léonide, ist der Schlüssel zu einer ganzen Welt, zur Musik und dem Lebensgefühl eines Inselparadieses. Léonide übersetzt die unwiderstehlich federnd-tanzbaren, deutlich afrikanisch geprägten Grooves und luftig-leichten Melodien seiner Heimat in das Vokabular des Jazz. Er sagt über sein Debüt: "Für mich ist "The Key" die Offenbarung der Musik aus Mauritius vor den Augen der Welt.” Sein weltenumspannendes Klavierspiel begeisterte auch die Jury der "Solo Piano Competition 2013" des renommierten Montreux Jazz Festivals und brachte Léonide den ersten Preis des Wettbewerbs ein. Léonide fasste schnell Fuß in einem hochkreativen, weltoffenen Umfeld, das prägend für den Jazz aus Frankreich ist und heute von internationalen Stars wie der südkoreanischen Sängerin Youn Sun Nah, dem vietnamesisch-stämmigen Gitarristen Nguyên Lê oder dem armenischen Pianisten Tigran Hamasyan angeführt wird. Mit "The Key" macht sich Léonide auf, sich dieser Strömung anzuschließen, in der der kreative Umgang der Künstler mit der Musiksprache ihrer Herkunftsländer eine zentrale Rolle spielt. Weitere Informationen

Mi. 10.12. 21 Uhr free jazz highlight

Alexander von Schlippenbach Trio

Alexander von Schlippenbach (p), Evan Parker (sax), Paul Lovens (perc)

Es gibt Traditionen, die sollte man nicht brechen. Der Pianist Alexander von Schlippenbach legt während seiner alljährliche Winterreise, mit Evan Parker am Saxofon und Paul Lovens an diversem Schlagwerk, zum 9. Mal einen Zwischenstopp in der Unterfahrt ein. Das Schlippenbach-Trio hat europäische Free Jazz-Geschichte geschrieben, es ist heute eines der am längsten bestehenden Kollektive der Improvisierten Musik. Auch im 44. Jahr seines Bestehens hat dieses Trio sich und uns immer noch und immer wieder Neues mitzuteilen. Quer durch alle Zuhörergenerationen begeisterte das Schlippenbach Trio mit elektrisierendem und gleichermaßen ekstatischem wie strukturiertem Triospiel. Weitere Informationen

Do. 11.12. 21 Uhr Chapter One

Levantino

Michl Bloching (sax, voc, cl, akkordeon, wurlitzer), Tom Wörndl (git, dr), Max Bloching (b, dr)

Ursprünglich als Schulband in Bad Aibling/Oberbayern gegründet, setzten sich die Brüder Max und Michl Bloching sowie Tom Wörndl mit Musik auseinander, die ihrem Alter als eher unüblich angerechnet werden kann. Überzeugend ist dabei die unglaubliche Intensität und Professionalität, mit der sich die Band zwischen den musikalischen Genres bewegt, immer verbunden mit großem Spaß an Improvisation. Beeinflusst sind sie dabei von verschiedenen Musikstilen. Dazu zählen Künstler wie Giora Feidman, Sophie Hunger und Macklemore ebenso wie das New Yorker Jazztrio The Bad Plus oder die Stoner Rock Band Queens of the Stone Age. E- oder U-Musik, alt oder neu, das scheint von keinerlei Bedeutung zu sein. "In den Arrangements vertrauen die Musiker zu Recht ihren klanggestalterischen Fähigkeiten. Offen und transparent lassen sie dem Zuhörer Raum, freien Phrasierungen und leisem Stimmungswandel zu folgen. Und just in dem Moment, wenn ein Stück vertraut zu klingen beginnt, kommt ein Twist, der die Musik vor Harmlosigkeit schützt: etwa ein Rhythmuswechsel oder eine unerwartete harmonische Verschaltung. Getragene Themen kippen in treibende Grooves, eine alte Swingkomposition von George Gershwin wird augenzwinkernd zu einer Surfrocknummer, deren Tremolo-Gitarre jeden Tarantino-Film schmücken könnte.” (Münchner Feuilleton) Weitere Informationen

Fr. 12.12. 21 Uhr

Titilayo Adedokun & Band

Carsten Goedicke (piano), Benny Schaeffer (bass), Vlado Grizelj (guitar) und Werner Schmitt (drums, percussion)

Die gebürtige Amerikanerin Titilayo Adedokun verbringt ihr Leben in Kapstadt und München. Nach vielen Engagements in Südafrika ist sie wieder in der Unterfahrt zu sehen. Unterstützt wird sie von ihrer herausragenden Band. Von Jazz, Blues, afrikanischer Musik und selbstkomponierten Stücken, inspiriert von ihrem manchmal außergewöhnlichen Leben, verspricht das Programm einen Höhepunkt der Saison zu werden. Weitere Informationen

Sa. 13.12. 21 Uhr ZKB Preisträger 2014

Matthias Tschopp Quartet plays Miró

Matthias Tschopp (bs), Yves Theiler (p), Luca Sisera (b), Stan Neufeld (dr)

Eine schwarze Melodie zu gelben Akkorden, rote Klänge zu den Rhythmen von Pinselstrichen. Der Baritonsaxofonist Matthias Tschopp vertont mit seinem neusten Projekt Bilder des katalanischen Malers Joan Miró (1893-1983). Moderne Kunst gespielt als Jazz: kreativ, originell, farbig. Mirós Werke werden während dem Konzert gezeigt und deren musikalische Umsetzung erklärt. Dem Publikum erschließt sich so ein neuer Zugang zu zeitgenössischer Jazzmusik - durch Mirós Bilder können sie in eine Welt eintauchen, in der Farben, Figuren, Klänge und Imagination zusammenfinden. Tschopps Auseinandersetzung mit dem katalanischen Maler Joan Miró ist ein assoziatives Feuerwerk – fein versponnene Klänge gehören ebenso dazu wie berserkerhafte Ausbrüche. Matthias Tschopp Quartet plays Miró gewann in diesem Jahr den Jazzpreis der Zürcher Kantonalbank. Weitere Informationen

So. 14.12. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stephanie Lottermoser (sax)

Für die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser war es ein überaus erfolgreiches Jahr. Sie erhielt den Bayerischen Kunstförderpreis in Form eines sechsmonatigen Stipendiums für einen Aufenthalt an der „Cité Internationale des Arts“ in Paris. Durch dieses Stipendium entstanden verschiedene neue Projekte und Kooperationen, z.B. mit dem französisch/senegalesischen Trio „Manding Kabou“ sowie dem französischen Pianisten François Faure. Seit 2014 ist sie Yamaha Artist. Im Frühjahr 2015 erscheint ihre dritte CD. Stephanie Lottermoser ist bekannt für ihren kraftvollen, dynamischen Groove-Jazz. Dessen Einflüsse kommen sowohl aus den Bereichen Jazz, Bossa und Funk als auch aus Pop und Soul. Unterstützt von vielen Einsteigern läßt sie die Jam Sessions im Dezember zu kleinen musikalischen Leckerbissen werden. Weitere Informationen

Mo. 15.12. 21 Uhr Big Band Night

Dusko Goykovich Big Band

Kaum zu glauben: Einer der ganz großen Trendsetter des Modern Jazz, der letzte Gralshüter des originären Bebop und Hardbop stammt nicht aus Amerika, sondern aus dem ehemaligen Jugoslawien und lebt heute im Münchner Stadtteil Oberföhring. Dass Dusko Goykovich, mittlerweile 83 Jahre jung, heute mit seiner Big Band in die Unterfahrt kommt, erhebt dieses Datum für alle eingefleischten Fans zum Feiertag. Der smarte Trompeter und Flügelhorn-Virtuose ist in der Tat ein Phänomen. Ein stiller Star, der viele schillernde Figuren des Jazz persönlich kennt und mit unzähligen von ihnen spielte: Dizzy Gillespie, Chet Baker, Gerry Mulligan, Stan Getz u.v.a.. Er ließ sich inspirieren und inspirierte selbst. Den stärksten, inspiriertesten Goykovich erlebte das Publikum stets in Big Bands, z.B. bei Kurt Edelhagen, aber vor allem bei Maynard Ferguson, Woody Herman´s Herd und in der Clarke/Boland Big Band. Der Mann mit dem goldenen Horn schreibt die Arrangements selbst und führt seinen jeweiligen Klangkörper mit natürlicher Autorität und einem strahlenden Ton. Goykovich wurde im vergangenen Jahr mit dem ECHO Jazz "Würdigung des Lebenswerkes" ausgezeichnet. Weitere Informationen

Di. 16.12. 21 Uhr new & upcoming

Girls in Airports

Martin Stender (sax), Lars Greve (sax, cl), Mathias Holm (keys), Victor Dybbroe (perc) und Mads Forsby (dr)

Hinter dem Namen Girls in Airports verbergen sich fünf talentierte Musiker aus Dänemark. Dort ist die junge Band bereits bestens bekannt und wurde 2010 für ihre Werke mit dem Danish Music Award in der Kategorie "best cross over jazz" ausgezeichnet. Im Juli 2013 erschien ihr drittes Album "Kaikoura" (Mawimusic). Eine vielfältige Mischung aus Indie, Jazz und Folk aus Skandinavien, Afrika und Asien. Im Wohnzimmer der WG von Martin Stender und Mathias Holm 2009 gegründet und mit den besten Underground-Musikern Kopenhagens besetzt, blicken Girls in Airports bereits weit über den Tellerrand Dänemarks hinaus: Allein im letzten Jahr haben sie in Brasilien, USA, Großbritannien und Portugal gespielt und gerade kamen sie von ihrer zweiten Tour durch China zurück. Das neue Album "Kaikoura" trägt den Namen einer Stadt an der felsigen Küste Neuseelands. Inspiriert von dieser beeindruckenden Umgebung versuchen Girls in Airports die persönlichen Eindrücke und Wahrnehmungen in ihrer Musik zu vereinen. Weitere Informationen

Mi. 17.12. 21 Uhr blues special

Abi Wallenstein - Hubert Hofherr Duo

Abi Wallenstein (git, voc), der "Vater der Hamburger Blues-Szene", gilt seit den 60er Jahren als eine der führenden Stimmen im Blues. Sein unnachahmliches Gitarrenspiel, von rhythmischen Bassläufen und gleichzeitig gespielten Melodielinien gekennzeichnet, erweist sich als komplex und vielschichtig. Mit souveräner Bühnenpräsenz und authentischem Bluesgesang erobert er in kürzester Zeit jedes Publikum. Das temperamentvolle, äußerst virtuose Bluesharpspiel Hubert Hofherrs ergänzt sich damit prächtig. Ein Muss für alle Bluesfreunde! Weitere Informationen

Do. 18.12. 21 Uhr Enja Records - Home for Christmas

Lisa Wahlandt & Band

Lisa Wahlandt (voc), Azhar Kamal (git), Jan Eschke (p), Sven Faller (b)

Die Abendzeitung bezeichnet Lisa Wahlandt als "deutsche Ausnahmestimme", die Welt am Sonntag als "eine der faszinierendsten Jazzstimmen Europas" und die Süddeutsche Zeitung bemerkt treffend: "Die ist was Besonderes". Und diese besondere Feenstimme hat sich in liebevoller Kleinarbeit mit ihrer Band herzerwärmende Weihnachtslieder und Christmassongs zu Eigen gemacht und umarrangiert, dass es eine wahre Freude ist. Eine emotionale Kutschfahrt durch vielfältige Klänge mal sanft angeschmiegt, mal humorig geflüstert, mal leidenschaftlich geprägt. Ideal zum Eintauchen in eine ebenso magisch-verträumte wie spannend-verspielte Zeit neben Hektik und Endspurt zum Jahresende. Ein Programm, das man an jedem Abend eines langen Winters genießen kann. Die heute präsentierte CD erscheint bei Enja Records. Wir freuen uns darauf. Weitere Informationen

Fr. 19.12. 21 Uhr highlight

Pete York Drum Boogie

Pete York (dr), Christoph Steinbach (voc, p), Stefan Holstein (sax).

Berühmt wurde Pete York bereits 1965, mit der Spencer Davis Group, die mit dem Nummer-Eins-Hit "Keep On Running" zu einer der heißesten Bands des Jahres avancierte. Nach der Trennung der Spencer David Group tourte York mehrere Jahre im Duo mit Eddie Hardin (The world’s smallest Big Band), deren Erfolg beachtlich war. Genregrenzen gab es für ihn nie. Er ist im Rock’n Roll ebenso zu Hause wie im New Orleans Funk, Big Band Swing, Symphony Orchester, Bebob, Mainstream, Dixiland, Blues und allen Arten ethnischer Musik. Die Liste der Künstler, mit denen er gearbeitet hat, ist schier endlos. Er spielte mit Jazzern wie Chris Barber und Klaus Doldinger, Brian Auger und vielen anderen Großen des internationalen Jazz, mit Bluesern wie Dr. John, Long John Baldry, mit Rockern wie Eric Clapton, Eric Burdon und dem verstorbenen Jon Lord (Deep Purple), mit Liedermachern wie Konstantin Wecker und mit verschiedenen Kammerorchestern. Derzeit existieren mehr als 50 Alben, die von oder mit York veröffentlicht wurden. Mindestens so gut wie als Schlagzeuger ist er auch als Entertainer mit britischem Humor. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, bei Petes Live-Auftritten seinen immer wieder neuen Geschichten zu lauschen, die er seinen Zuhörern zwischen den Musikstücken erzählt. Weitere Informationen

Sa. 20.12. 21 Uhr Christmas Songs

Jenny Evans & Trio

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Stephan Eppinger (dr)

Die englische Jazzsängerin Jenny Evans hat wie auf ihrer Weihnachts-CD "Christmas Songs" (Enja Records) ein sehr individuelles Programm für ihr Christmas Concert zusammengestellt. Sie interpretiert auf ihre unverwechselbare, jazzige, swingende Art weltbekannte Standards wie "The Christmas Song" von Mel Tormé und "Have Yourself a Merry Little Christmas", Renaissance-Weihnachtslieder aus England (“God Rest You Merry, Gentlemen“) und Deutschland (“Maria durch den Dornwald ging“). Freuen Sie sich auf winterliche und weihnachtliche Songs mit Jenny und ihrem Trio. "Einen besseren, dem später unausweichlichen Geklingel fernen Einstieg in die Vorweihnachtszeit kann man sich kaum wünschen." (Oliver Hochkeppel, SZ) Weitere Informationen

So. 21.12. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stephanie Lottermoser (sax)

Für die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser war es ein überaus erfolgreiches Jahr. Sie erhielt den Bayerischen Kunstförderpreis in Form eines sechsmonatigen Stipendiums für einen Aufenthalt an der „Cité Internationale des Arts“ in Paris. Durch dieses Stipendium entstanden verschiedene neue Projekte und Kooperationen, z.B. mit dem französisch/senegalesischen Trio „Manding Kabou“ sowie dem französischen Pianisten François Faure. Seit 2014 ist sie Yamaha Artist. Im Frühjahr 2015 erscheint ihre dritte CD. Stephanie Lottermoser ist bekannt für ihren kraftvollen, dynamischen Groove-Jazz. Dessen Einflüsse kommen sowohl aus den Bereichen Jazz, Bossa und Funk als auch aus Pop und Soul. Unterstützt von vielen Einsteigern läßt sie die Jam Sessions im Dezember zu kleinen musikalischen Leckerbissen werden. Weitere Informationen

Mo. 22.12. 21 Uhr Big Band Night

Klaus von Heydenaber Big Band

Peter Tuscher, Franz Weyerer, Florian Jechlinger, Rich Laughlin (tp), Jürgen Neudert, Franz Schledorn, Leo Gmelch, Peter Palmer (tb), Ulrich Wangenheim (as, cl), Bettina Meier (as), Claus Koch (ts), N.N.(ts, fl), Silvan Kaiser (bs, bcl), Alexander von Hagke (ts), Klaus von Heydenaber (p), Andreas Kurz (b), Matthias Gmelin (dr), Special Guest: Annette Neuffer (voc)

Der Münchner Komponist und Pianist Klaus von Heydenaber, Jahrgang 1982, hat seine musikalische Ausbildung an der Jazzabteilung der Kunstuniversität Graz im Jahr 2009 abgeschlossen. Seitdem ist er spezialisiert auf die Komposition von Bühnenmusiken und arbeitet an mehreren Theatern im deutschsprachigen Raum.Die Idee für ein Big Band Projekt ist entstanden, weil sich innerhalb dieser Arbeit viel swingendes, jazziges Material angesammelt hat, was nun konzertant aufgeführt werden soll. Aber es entstand auch neues Material, welches explizit für diese Besetzung geschrieben ist. Insgesamt handelt es sich um swingende Big-Band Musik, die fest in der Tradition der Swing-Zeit und der 50er Jahre verwurzelt ist, aber unbedingt nach stilistischen und formalen Besonderheiten und Ausblicken sucht. Weitere Informationen

Di. 23.12. 21 Uhr Eine elysische Jazz-Poesie

Miriam Arens und das Juventhusias Streichquartett

Miriam Arens (voc), Tom Jahn (p, arrangement), Christian Elin (sax), Olivier Hein (b), Bastian Jütte (dr), Selina Höss (violin), Geeta Abad (violin), Ulrich Graba (viola), Assia Chappot (cello)

An diesem Abend wird eine Geschichte erzählt: von Sehnsucht nach unerfüllter Liebe, die in Erhabenheit und traurigem Glanz untergeht; von der Weite und Freiheit, nach der wir uns strecken. Und vom vibrierenden Pulsschlag der Lebenslust, der uns durchpocht. Mit ihrem brandneuen Programm erschafft Miriam Arens mit ihrem Ensemble ein Gesamtkunstwerk aus Jazz, Klassik, Pop und Latin, überschreitet die stilistischen Grenzen, um zu ihrer ureigenen Musik zu finden. Der Arrangeur und Pianist Tom Jahn präsentiert an diesem Abend sechs seiner Werke für Jazzband und Streichquartett, Echo-Preisträger Bastian Jütte am Schlagzeug und Bassist Olivier Hein komplettieren die elektrisierende Rhythmusgruppe. Das Juventhusias Streichquartett spielt unter der Leitung von Dr. Ulrich Graba. Über allem die Stimme Miriam Arens´, manchmal silbrig-entrückt, manchmal kraftvoll und gänzlich dem Soul hingegeben. Juventhusias - hochkarätig besetzter Vocal-Jazz im Streichergewand. Weitere Informationen

Mi. 24.12. 21 Uhr

Christmas Jam Session

mit Stephanie Lottermoser (sax) & Band und vielen Einsteigern

Nach Krippenspiel, Geschenkerummel, Zuckerteller und Heilig-Abend-Menü ist die Christmas Jam Session genau das Richtige, um abzuschalten. Das soll aber nicht heißen, dass in der Unterfahrt nicht Weihnachten gefeiert wird. Auf jeden Fall mit Saxofonen und Trompeten, nur eben etwas anders: groovy, swingend und jazzy! Und oft auch über 1 Uhr hinaus! Die diesjährige Christmas Jam Session wird von Stephanie Lottermoser geleitet. Weitere Informationen

Do. 25.12. - Fr. 26.12. 21 Uhr Merry Christmas

Max Greger jr. Quartet feat. Martin Weiss - Swing Forever

Martin Weiss (violine, git), Max Greger jr. (p, voc), Viktor Nyberg (b), Bernd Reiter (dr)

Max Greger jr. ist die Musikalität in die Wiege gelegt, viele Jahre lang war er in der Bigband seines berühmten Vaters engagiert. Er ist ein überaus sensibler Pianist und Sänger, dessen Bandbreite vom Blues, Swing, Mainstream bis hin zum Souljazz alles umspannt. Seit einigen Jahren präsentiert er in seinem wunderbar swingenden Quartett den Geigenvirtuosen Martin Weiss als Gastsolist. Weiss stammt aus einer traditionsreichen Sinti-Musikerfamilie. Bereits mit 17 Jahren war er Shootingstar des Häns'che Weiss Ensembles, mit dem er international Erfolge feierte. Im Laufe der Jahre spielte er mit Musikern wie Oscar Peterson, Barney Kessel, Milt Hinton und Bireli Lagrene. Die Rhythmusgruppe bilden zwei herausragende, junge Musiker: der österreichische Schlagzeuger Bernd Reiter, Preisträger des Hans-Koller-Preis 2006. Aus Paris bringt er seinen Traumbassisten mit, den 25-jährigen Schweden Viktor Nyberg, der durch seine Virtuosität, seinen warmen Sound und seinen unbestechlichen Beat schnell zu einem der begehrtesten Begleiter der Pariser Szene wurde. Dieses Quartett bietet mitreißend energetische und swingende Musik auf allerhöchstem Niveau - „Jazz at its Best“!!! Weitere Informationen

Sa. 27.12. 21 Uhr Die Saitenkünstler

Hajo Hoffmann & Modern String Quartet

Hajo Hoffmann (ukulele), Joerg Widmoser (violine), Winfried Zrenner (violine), Andreas Hoericht (viola) und Jost-H. Hecker (cello)

Wenn sich die vier Weltklasse-Streicher vom Modern String Quartet aus München und Deutschlands Crossover-Ukulele-Künstler Hajo Hoffmann aus NRW begegnen, muss man mit allem rechnen. Vor allem mit einem spannenden Rendezvous der Saiten. Hajo Hoffmann beherrscht das klassische Repertoire ebenso wie den Jazz und die Weltmusik. Er hat ein technisches Niveau erreicht, das es ihm ermöglicht, die unterschiedlichsten Klänge mühelos zu kombinieren. So ist er überall in der Welt der Musik zu Hause. Die vier Musiker des Modern String Quartet begeistern mit klangvollem Ideenreichtum, großartigen Improvisationen und sensiblen Zusammenspiel. Hajo Hoffmann und das Modern String Quartett verbinden in ihrem Programm Jazz, groovige Popsounds, folkloristische Impressionen, minimalistische Motive und zeitgenössische Musik zu einem homogenen Ganzen. Die eigens für diese Begegnung von Hajo Hoffmann und vom Modern String Quartet komponierten Werke knistern voller Spannung und sind in dieser Instrumentierung Neuland in der Jazz/Crossover-Welt! Weitere Informationen

So. 28.12. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Magnus Dauner (dr)

Die letzte Jam Session in 2014 wird von Magnus Dauner "betrommelt". Magnus Dauner studierte Schlagzeug an der Münchener Musikhochschule bei Werner Schmitt und genoss Unterricht bei Ed Thigpen, Joris Dudli und Bill Elgart. Durch seine intensive Zusammenarbeit mit Künstlern aus den verschiedensten Musikstilen (u.a. festes Bandmitglied bei Stefanie Lottermoser) erlangte Dauner eine besondere Vielfältigkeit an seinem Instrument, die ihn zu einem gefragten Sideman vieler Bands im Jazz, Pop, Funk und Hip Hop gemacht haben. Seit 2014 ist er Co-Bandleader des "trio puls!". Weitere Informationen

Mo. 29.12. 21 Uhr Big Band Night - Best of the Big Band Association Bandbook

The Jazz Big Band Association

Florian Riedl, Ulrich Wangenheim (as) Axel Kühn, Christof Hörmann (ts), Michael Lutzeier (bs), Nemanja Jovanovic, Franz Weyerer, Florian Jechlinger, Ralf Hesse (tp), Jürgen Neudert, Erwin Gregg, Eberhard Budziat, Hans-Heiner Bettinger (tb), Heinrich Wulff (git), Chris Gall (p), Andi Kurz (b), Christoph Holzhauser (dr)

The Jazz Big Band Association spielt heute Abend die schönsten und aufregendsten Arrangements aus ihrem mittlerweile beachtlichen Bandbuch. Sie stammen aus dem Repertoire weltbekannter Arrangeure wie Bob Mintzer, Bert Joris, Bob Florence und Sammy Nestico, einem der Arrangeure der Count Basie Big Band. Zum Programm zählen aber auch Originalkompositionen unserer einheimischen Arrangeure wie Ralf Hesse oder Christian Elsässer. Die Musiker sind allesamt viel gefragte Solisten und Sidemen und lesen sich wie ein "who is who" der Big Band Szene. Die Jazz Big Band Association ist ein Big Band-Klangkörper, in dem die Solisten gleichberechtigt mit dem Ensemble die Musik in Szene setzen. Die JBBA verfolgt die Idee eines "Musicians Orchestra", das die Tradition der swingenden Jazz Big Bands fortführt, gleichzeitig aber auch viel Raum für Neues und bislang wenig Gehörtes bieten will. Sie spielten u.a. bei der SWR Big Band, der HR Big Band und WDR Big Band, bei Al Portion, u.v.a.. Ein begeisterter Kritiker schrieb: "Mitunter war man vom Blending der Stimmen dermaßen angetan, dass man es am liebsten festhalten wollte. Die Bühne knisterte schier vor Energie und Konzentration". Weitere Informationen

Di. 30.12. 21 Uhr

Johanna Schneider Quartet

Johanna Schneider (voc), Tizian Jost (p), Andreas Kurz (b), Peter Gall (dr)

Die 28-jährige Jazzsängerin aus Bamberg hat schon bald alle Kontinente besungen und durfte sich vergangenes Jahr als Sängerin des Landesjugendjazzorchesters NRW mit diesem über den WDR Jazzpreis freuen. Seit 2008 singt sie mit Tizian Jost, der ein Meister an den Tasten ist, dem Vorzeigebassisten Andreas Kurz, sowie Bastian Jütte (ECHO Jazz drums national 2013). Mit diesen herausragenden Musikern befindet sie sich gerade mitten in der Produktion ihres Debütalbums. Prominente Unterstützung dafür gibt es übrigens von Tony Lakatos und Ack van Rooyen, die Johannas Werdegang schon lange verfolgen. In anderen Konstellationen sang sie u.a. mit Martin Scales, Christian Lettner, Christian Elsässer, Biboul Darouiche und Monika Roscher. Auch in NRW hat sie feste Projekte, wie das Mondliederduo mit Marc Brenken oder die 5-köpfige A-Cappella-Gruppe Cayenne. Mit ihrer Münchner Band geht sie eigene Wege und schreibt "ganz wundervolle Kompositionen" (Haßfurter Tagblatt), die von Leben und Tod, Liebe und Leid, sowie dem täglichen Siegen und Scheitern des Einzelnen erzählen. "Johanna Schneider gehört zu einer neuen Generation von Jazz-Musikern, die der traditionellen Musikrichtung frische Impulse gibt. Jazz ist ihr Ding." (WAZ, E.Schulz). Weitere Informationen

Mi. 31.12. 21 Uhr

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