Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Jan 2005 | März 2005

Programm Februar 2005

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 01.02. 21 Uhr 'The Norway of Jazz'

Eivind Aarset 'electronique noir - connected'

Eivind Aarset (git, electronic), Marius Reksjø (b), Welte Holte (dr)

Das Konzert von Eivind Aarset 'Electronique noir - connected' bildet den Auftakt zur Konzertreihe 'The Norway of Jazz'. Der Gitarrist Eivind Aarset gilt als einer der aufregendsten, individuellsten und kreativsten Repräsentanten der norwegischen Jazz-Szene. Sein Debütalbum "Électronique Noir" wurde in der New York Times, dem amerikanischen Jazzmagazin Jazz Times und der britischen Publikation Jazzwise unisono als "eines der besten elektrischen Jazzalben der Post-Miles-Davis-Ära" gefeiert. Nun legt Aarset mit "connected" neues Material vor, bleibt seiner Klangauffassung ab treu: experimenteller TripHop, Ambient, Drum'n'Bass, aber auch Pop, Rock und Modern Jazz. Filmmusik, Meditationsmusik, düsteren Moods und Elektro-Sounds. Alles zwischen Noise und Stille. Begleitet wird Eivind Aarset von Wibutee-Schlagzeuger Wetle Holte und Beady Belles Co-Mastermind Marius Reksjø am Bass. 'The Norway of Jazz': 1.Februar Eivind Aarset 'electronique noir - connected', 15.Februar Jacob Young Group, 15.März Tord Gustavsen Trio, 21.April Christian Wallumrod Ensemble, 26.April Torun Eriksen 'Glittercard'. Mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin und dem Königlich Norwegischen Konsulat München. Weitere Informationen

Mi. 02.02. 21 Uhr stargastspiel

Ernie Watts Quartet

Ernie Watts (ts), Christoph Sänger (p), Rudi Engel (b), Heinrich Köbberling (dr).

Saxophonist Ernie Watts zählt ohne Zweifel zu den größten Jazzmusikern seiner Generation. Während seiner abwechslungsreichen Karriere hat er sich immer seinen eigenen Stil und Sound bewahrt. Seit 1994 beim renommierten Label JVC, hat Watts immer wieder durch sein kräftiges, singendes Spiel bewiesen, daß er ein Jazzmusiker erster Klasse ist. Ursprünglich von John Coltrane inspiriert, gewann er in jungen Jahren ein Stipendium in Berklee und war innerhalb kurzer Zeit Tenorist in der Band von Buddy Rich. Später war er dann für 20 Jahre in der Hausband der "Tonite Show". 1987 dann der Umzug nach Colorado. Dies bedeutete für ihn den internationalen Durchbruch als bis heute unersetzliches Mitglied des preisgekrönten "Quartet West" von Bassist Charlie Haden. "Phrasing as natural as falling water and a sound that is at once steeped in tradition and wholly unique" (Eric Levin, People Magazine). Weitere Informationen

Do. 03.02. 21 Uhr

Alex Czinke & Band

Alex Czinke (git), Sven Faller (b), Andy Haberl (dr)

Die Formation um den Gitarristen und Komponisten Alex Czinke präsentiert hochkarätigen Gitarrenjazz jenseits bewährter Mainstream Pfade. Anleihen aus Pop, Folk und dem Blues verbinden traditionelle und experimentelle Elemente zu melodischem Jazz mit viel Raum für ausdrucksstarke Improvisationen. Alex Czinke spielt auf akustischen und elektrischen Gitarren, für instrumentale Neubearbeitungen von Beatles Songs setzt er eine 12-saitige E-Gitarre ein. Bassist Sven Faller, langjähriger Begleiter und Produzent von Konstantin Wecker und der junge Andy Haberl (Till Brönner Band, Marsmobil, Charlie Mariano, Lali Puna, Enders Room und Passport) spielen seit 2002 in Alex Czinkes Band. Mit originellen, mitreißenden Arrangements und geschmackvollen Eigenkompositionen beweist das Trio immer wieder Einfallsreichtum, Humor und unerschöpfliche Spielfreude. Weitere Informationen

Fr. 04.02. 00:30 Uhr

Late Night Private Movie Lounge

Der Hangout für alle Nachtschwärmer, die Freitagnacht um Eins noch nicht ins Clubfieber abgetaucht sind oder beim Partyhopping Zwischenstation einlegen wollen. Für Aural Ambience sorgt TR!O 11 mit Live Drum‘n’Bass‘n’Piano Jungle Jazz. Dazu werden Einblicke in die privaten Videoarchive unbescholtener Mitbürger und andere Obskuritäten der 60’er und 70’er gewährt. Jeden Freitag nach dem regulären Konzert. Weitere Informationen

Fr. 04.02. 21 Uhr Jenny Evans sings the Cole Porter Songbook

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rudi Martini (dr)

Jenny Evans, englische Jazzvokalistin deren neue CD Nuages - eine Hommage an das europäische Musikerbe - im 4. Quartal 2004 mit dem Bestenlistenpreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde, widmet sich heute einem Komponisten des Great American Songbooks: Cole Porter. I Get a Kick Out of You, I’ve Got You Under My Skin, Night and Day, Love for Sale, What is This Thing Called Love … die Liste von Cole Porters Hits ist endlos. Jenny Evans und das Rudi Martini Trio entdecken aber jedes Lied neu: "Abseits der abgetretenen Pfade formaler Interpretationsmanierismen setzen sich alle vier Musiker für eine großzügige wie eigenständige Umsetzung des kompositorischen Materials ein und hauchen der Ahnengalerie des Jazz nuancierte Zeitlosigkeit ein." Jörg Konrad, SZ. Weitere Informationen

Sa. 05.02. 21 Uhr soulparty

pea jay

Curious Christian, Cool Conny und Charming Claudia (Vocals), Double Daniel, Dynamic Dirk und Alltime Oliver (Bläser), Fabulous Frank, Magic Mick, Power Peter und Wonder Werner (Rhythmusgruppe).

Saved by Soul – Pea Jay aus München. Treibende Rhythmen, knackige Vocals und messerscharfe Bläsersätze – das ist es, was unzählige Musikliebhaber noch heute an den großen Stars und Songs aus der Soulära verehren. Namen wie James Brown, Otis Redding und die Temptations ziehen noch immer Millionen in ihren Bann und auf die Tanzflächen. Aus München, der heimlichen Hauptstadt des Soul, kommt eine Band, die dieses Erbe pflegt,kultiviert und in die Gegenwart transportiert: Pea Jay and The Peanuts featuring the Pea Honks, oder kurz und einfach Pea Jay. Hinter der Band stehen zehn Münchner Musiker, allesamt keine Unbekannten in der bayerischen Rock-, Jazz- und Soulszene. Mit drei Sängern, einem dreistimmigen Bläsersatz und der klassischen vierköpfigen Rhythmusgruppe bringen Pea Jay jeden Club zum Kochen und jede Halle zum Grooven! Weitere Informationen

So. 06.02. 21 Uhr

BoomClack-DiggyBoomClack

Lisa Wahlandt (voc), Talkya MC (toasting, raps), Rüdiger Eisenhauer (git, synth, samples), Mario Sütel (editing, mixing), Bernhard Geigl (fender rhodes), Uli Zrenner (b), Gerwin Eisenhauer (drums).

Gerwin Eisenhauer's BOOMCLACK-DIGGYBOOMCLACK live played jazzy drum'n'bassnujazzjunglefusionfunnyoutstuff! Die Mädels und Jungs von BOOMCLACK machen live eine Musik, deren Ästhetik der elektronischen Musik des 21. Jahrhunderts entliehen wurde. Dabei benutzen Sie das Instrumentarium des letzten Jahrtausends (also echte Trommeln und Gitarren und so altmodisches Zeugs halt). Sie alle spielen fröhlich mit den Grooves der 170 bpm Schallmauer (formerly known as Jungle), mit alten Jazzstandards (die plötzlich ganz anders klingen), mit Melodien aus dem Great Brazilian Songbook und Texten von Goethe (echt wahr).... Dabei trifft man auf viele Bekannte von früher wie Tante Bossa Nova aus Brasilien, Onkel Raggae aus Kingston/Jamaica und Papa Hiphop aus der Bronx. Und die verstehen sich komischerweise ganz toll mit den jüngeren Familienmitgliedern wie Schwager Aphex Twin und seinem Bruder Photek. Nicht vergessen darf man dabei Großväterchen Jazz, der mit einer Flasche Bourbon segnend auf dem Altar sitzt und dem bunten Treiben der Buben und Mädels auf der Bühne mit einem Lächeln auf den Lippen zusieht. Manchmal tanzt der dann auch ein bisschen .... Weitere Informationen

Mo. 07.02. 21 Uhr James Bond Night

Secret Service Band

Bettina Koziol (voc), Mariette Radtke (voc), Kevin Barnes (voc), Tilman Müller (tp), Konstantin Kern (tp), Gerhard Gschlössl (tb), Stefan Zenker (ts), Martin Schäfer (bs), Notker Zikeli (as), Jan Eschke (p), Borwin Kohnert (git), Martin Zenker (b), Max Mahlert (dr) und Max Bauer (perc, effects).

Geschüttelt, nicht gerührt: James Bond in der Unterfahrt mit der Secret-Service Band. Die besten Bond-Songs live. Erleben Sie aufregende Schauplätze, die schönsten Frauen, die mutigsten Männer und retten Sie die Welt. Prämiert werden: der beste Bond, das beste Bond Girl, der beste Bösewicht und natürlich gibt es wieder das ultimative Bond-Quiz. Abendgaderobe, Bondmäßiges Outfit versteht sich von selbst. Weitere Informationen

Di. 08.02. 21 Uhr James Bond Night

Secret Service Band

Bettina Koziol (voc), Mariette Radtke (voc), Kevin Barnes (voc), Tilman Müller (tp), Konstantin Kern (tp), Gerhard Gschlössl (tb), Stefan Zenker (ts), Martin Schäfer (bs), Notker Zikeli (as), Jan Eschke (p), Borwin Kohnert (git), Martin Zenker (b), Max Mahlert (dr) und Max Bauer (perc, effects).

Geschüttelt, nicht gerührt: James Bond in der Unterfahrt mit der Secret-Service Band. Die besten Bond-songs live. Erleben Sie aufregende Schauplätze, die schönsten Frauen, die mutigsten Männer und retten Sie die Welt. Prämiert werden: der beste Bond, das beste Bond Girl, der beste Bösewicht und natürlich gibt es wieder das ultimative Bond-Quiz. Abendgaderobe, Bondmäßiges Outfit versteht sich von selbst. Weitere Informationen

Mi. 09.02. 21 Uhr

geschlossen

Do. 10.02. 21 Uhr the art of duo

Michael Hornstein - Tizian Jost Duo

Michael Hornstein (sax), Tizian Jost (p)

Der Saxofonist Michael Hornstein gehört zu den besten Stimmen im deutschen Jazz. Offen für sämtliche Strömungen der Musik lotet er zwischen Jazz, moderner Musik und Clubkultur regelmässig eine größtmögliche Bandbreite der Stilfacetten aus. Mit seinen Klavier-Duoprojekten war er auf Tournee in Jugoslawien, Lateinamerika und Spanien. Seine Nächte im Münchner Club Kilombo sind schon Legende. Wer die Gelegenheit hat, ihn live zu erleben, sollte sich das nicht entgehen lassen. Hier im Duo mit dem Ausnahmepianisten Tizian Jost, einem der wichtigsten und flexibelsten Klavierbegleiter für Jazz und jazzverwandte Stile. Beide Musiker sind intime Kenner lateinamerikanischer Musik, auf dem Programm stehen nicht nur Blues und die großen Balladen der Jazzgeschichte, sondern auch Boleros. Weitere Informationen

Fr. 11.02. 00:30 Uhr

Late Night Private Movie Lounge

Der Hangout für alle Nachtschwärmer, die Freitagnacht um Eins noch nicht ins Clubfieber abgetaucht sind oder beim Partyhopping Zwischenstation einlegen wollen. Für Aural Ambience sorgt TR!O 11 mit Live Drum‘n’Bass‘n’Piano Jungle Jazz. Dazu werden Einblicke in die privaten Videoarchive unbescholtener Mitbürger und andere Obskuritäten der 60’er und 70’er gewährt. Jeden Freitag nach dem regulären Konzert. Weitere Informationen

Fr. 11.02. 21 Uhr berlin zu besuch

Erdmann 3000

Daniel Erdmann (ts), Frank Möbus (git), Johannes Fink (b), John Schröder (dr)

Daniel Erdmann gründete Erdmann 2000 im Jahr 1999 mit der Absicht das ausklingende zwanzigste Jahrhundert und das bevorstehende Jahrtausend musikalisch in Verbindung zu setzen. Die Musiker mit denen er dieses Experiment durchführte erwiesen sich nicht als einfache Side-Men sondern mit fieberhafter Begeisterung beteiligte impulsgebende Quellen der Inspiration. Dadurch enstand ein einzigartiger Sound, der auf der CD "Recovering from y2k" (Jazz4ever Records) dokumentiert ist. Über die CD schrieb Wolf Kampmann: "Mit seinen Gespielen vom Roten Bereich hat der junge Berliner Reed-Löwe eine Sprache gefunden, die ohne Anbiederungen wie ein Spaziergang über baustellengesäumte Straßen seiner Heimatstadt klingt. Ein Album voller Überraschungen und unerwarteter Wendungen, das den Umbruch der Stadt unsentimental dokumentiert und Berlin gut zu Gesicht steht." Auf diese Arbeit aufbauend sind neue Kompositionen entstanden, welche die zweite Phase darstellen: Erdmann 3000! Die neue CD wird im Februar 2004 bei Enja Records erscheinen. Daniel Erdmann fühlt sich in seinen Kompositionen von Strawinsky genauso beeinflußt wie von Coltrane und den Dead Kennedys. Die Musik ist dann ein direkter Impuls, der bei Konzerten das Publikum genauso direkt anspricht: "Erdmanns Ton bringt tonnenschwere Lasten in den Schwebezustand. Er hat die Jazz-Tradition von der Pike auf gelernt, Coleman und Coltrane verinnerlicht wie kaum ein anderer. Da steht keiner, der uns erzählen wollte, was er alles über den Jazz weiß. Nein, er sucht mit dem Publikum nach einer gemeinsamen Sprache." Tagesspiegel Weitere Informationen

Sa. 12.02. 21 Uhr berlin zu besuch

flexkögel

Britta-Ann Flechsenhar (voc), Christian Kögel (git, oud), Bene Aperdannier (p, fender rhodes, wurlitzer), Stefan Weeke (b), Martell Beigang (dr, perc).

Wenn Berlin nicht ohnehin für allerlei Klischees in Sachen moderner Musik herhalten müsste, könnte man der Hauptstadt hierfür glatt einen Länderpunkt geben. Zweifelsohne kommen flexkögel aus Berlin, bestimmt sind sie einzigartig. Flex und Kögel sind Britta-Ann Flechsenhar, bekannt als Sängerin von "mosaïq – voices & strings", "So What?" oder "Welcome To The Maze", und Christian Kögel, Gitarrist und Oud-Spieler für etliche Jerry Granelli-Bands, dazu Zabriskie Point, Michael Schiefels "gay" und das Paul Brody Oktett. Der Sound der Band wird durch die warme und facettenreiche Stimme von Britta-Ann Flechsenhar bestimmt. Sie interpretiert die Songs schlicht und unprätentiös, macht aber auch durch verspielte Vocal-Loops aus dem Wohnzimmer klar, daß nicht alles bierernst gemeint ist. Neben dem ebenfalls soundbestimmenden Fender Rhodes von Bene Aperdannier, das mal leise perlt, mal düster verzerrt grault, fallen auch immer wieder Christian Kögels Gitarren- und Klangideen auf. Atmosphärische Rückwärtsloops, Rhumba-Percussion auf der Wawa-Gitarre, oder seine Solobeiträge zum Thema unverstärkte Stromgitarre. Bei flexkögel fusionieren stimmungsvolle Chill-Out-Flächen mit folkloristischen Spoken-Word-Passagen, knackige Beats mit grazilen, brüchigen Klangflächen, rhythmische energetische Ausbrüche mit verträumten Melodien. Weitere Informationen

So. 13.02. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Walter Lang (p)

Der Münchner Jazzpianist Walter Lang wird an den kommenden Sonntagen mit viel Bravour, Einfühlungsvermögen, Ideenreichtum und Spielfreude die Jam Sessions leiten. Und freut sich natürlich über jeden musikalischen Gast im Publikum und auf der Bühne. Weitere Informationen

Mo. 14.02. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München, Ltg. Joe Viera

Die Uni Big Band München entstand innerhalb des Jazz-Seminars, das Prof. Joe Viera seit dem Wintersemester 1988/89 an der Universität München im Fachbereich Musikpädagogik durchführt. Anfangs erfolgte der praktischere Teil in einer Combo, die sich aber ständig vergrößerte, so daß es 1994 nahelag, daraus eine regelrechte Big Band zu machen. Eine Combo, in der vor allem improvisiert wird, gibt es außerdem noch. Das Repertoire der Big Band umfaßt derzeit über 40 Titel (Swing, Bebop, Latin, Balladen), darunter auch einige Originalarrangements der Orchester von Count Basie und Bob Mintzer. Weitere Informationen

Di. 15.02. 21 Uhr 'The Norway of Jazz'

Jacob Young Group

Jacob Young (git), Mathias Eick (tp), Vidar Johansen (bcl, ts), Mats Eilertsen (b), Jon Christensen (dr).

Jazz aus Norwegen. "Wunderbar dichte, lyrische Kompositionen, absolut egalitär arrangiert, immer im Fluss, mit solistischen Glanzleistungen (insbesondere von Trompeter Mathias Eick), die nicht artistisch herausragen, sondern als durchgängige Tiefenschicht angelegt sind und das Album sinnlich wie intellektuell zum Genuss machen. Als besonderer Glücksgriff erwies sich auch die Verpflichtung von Jon Christensen für Youngs Working Group. Der Altmeister begleitet eine Band längst nicht mehr auf seinem Drum Set, sondern dirigiert sie regelrecht mit seinem reduzierten Spiel durch immer pointierte Impulse, als sei bei ihm der Stick im doppelten Wortsinn ein Taktstock." So der Kritiker Volker Doberstein (Jazzpodium) über die ECM Debüt-CD des jungen Jazzgitarristen Jacob Young. Geboren in Lillehammer, Studium zunächst in Oslo und dann in Manhattan, u.a. bei Gitarrengrößen wie Jim Hall und John Abercrombie, dann Rückkehr in die Heimat und Aufnahmen mit Nils Petter Molvær, Trygve Seim, Arve Henriksen, Christian Wallumrød, Knut Reiersrud oder Karin Krog. Weitere Informationen

Mi. 16.02. 21 Uhr

La Puerta Flamenca

La Cristina (tanz), La Maruja (tanz), Estela Sanz Posteguillo (gesang), El Quintero (flamenco-gitarre), Ricardo Volkert (flamenco-gitarre).

Einen Einblick in die Welt des Flamenco, seiner Gesänge und Tänze, seiner mannigfaltigen Richtungen und Stile (span. Palos) zu bieten und dabei die Leidenschaft dem Publikum "rüberzubringen", ist das Ziel der Gruppe La Puerta Flamenca. Das breite Spektrum des Flamenco gibt ihnen die Möglichkeit zur Vielfalt. Im Wechsel von Instrumental- bzw. Gesangsstücken und den Tanz begleitender Musik orientiert sich die Formation an der traditionellen Flamencogitarre. Aber auch avantgardistische Elemente großer zeitgenössischer Gitarristen (Gerado Nunez, Tomatito, Paco de Lucia) werden aufgenommen, ebenso wie die Rumbas der auf diesem Gebiet unschlagbaren Gipsy Kings." ...die Gruppe La Puerta Flamenca braucht kein Szenario, um auf sich aufmerksam zu machen. Ein Bretterboden und fünf Stühle genügen!" Süddeutsche Zeitung. Weitere Informationen

Do. 17.02. 21 Uhr highlight

Chris Speed 'Iffy'

Chris Speed (sax), Ben Perowsky (dr), Jamie Saft (keys, hammond B3).

Chris Speed, eines der Gründungsmitglieder von Human Feel, hat mit Jamie Saft an Orgel und Keyboard und Ben Perowsky am Schlagzeug ein starkes Trio zusammengestellt. Die drei erweisen sich als gewandte Architekten der Orgel-Sax-Schlagzeug-Combo, arbeiten sich durch inbrünstige Mitreißer und entfesseln musikalische Feuerwerke. Saft legt an den Basspedalen eine ungeheure Fußarbeit an den Tag und bedient das Manual mit blitzschnellen Händen. Und wenn Speed das Tenorsaxofon auspackt, dann klingt er kraftvoller als je zuvor. Mit dem Tenorsax stürmt Speed drauflos, um dann auf der Klarinette ins balladenhafte überzugehen. Während Saft die Dramaturgie mit ausgedehnten Noten steigert, die nur so schmoren. Die drei haben einen hartnäckigen Sinn für geladene Improvisationen, die gleichzeitig die Melodien formen und über sie hinausgehen. Weitere Informationen

Fr. 18.02. 00:30 Uhr

Late Night Private Movie Lounge

Der Hangout für alle Nachtschwärmer, die Freitagnacht um Eins noch nicht ins Clubfieber abgetaucht sind oder beim Partyhopping Zwischenstation einlegen wollen. Für Aural Ambience sorgt TR!O 11 mit Live Drum‘n’Bass‘n’Piano Jungle Jazz. Dazu werden Einblicke in die privaten Videoarchive unbescholtener Mitbürger und andere Obskuritäten der 60’er und 70’er gewährt. Jeden Freitag nach dem regulären Konzert. Weitere Informationen

Fr. 18.02. 21 Uhr highlight

Gutbucket

Ty Citerman (git), Ken Thomson (sax), Eric Rockwin (b), Paul Chuffo (dr).

Wenn Gutbucket spielen, dann gibt es eine echte "Show": die vier New Yorker nennen sich selbst 'a juke-joint punk-jazz kerzoom', (frei aus der Comic-Sprache übersetzt also so etwas wie 'eine musik-süchtig machende Punk-Jazz-Rakete!), und tatsächlich geht hier lebhaft und knallbunt die Post ab! Die Musiker stehen nicht nur da, gucken gelangweilt und spielen dazu ihr Set herunter: Saxophonist Ken Thomson macht alles, nur nicht still halten. Er hält sich nicht nur auf der Bühne auf, sondern springt auch mal eben quer durch den Veranstaltungsraum; Gitarrist Ty Citerman und Drummer Paul Chuffo merkt man den Spaß, den sie am Spielen haben, unablässig an, und Bassist Eric Rockwin trägt ebenfalls mit seinem Stickbass zu den 'good vibrations' bei. In ihrer Heimatstadt New York erspielten sich Gutbucket nach ihrer Gründung 1999 in Rekordzeit einen äußerst beachtlichen Ruf. Bell Atlantic Jazz Festival Manhattan, Knitting Factory, Earwings No Jazz Festival Zagreb, Warsaw Jazz Festival, überall avancierten sie zum Publikumsliebing. So auch in der Unterfahrt, bei ihrem Auftritt im letzten Jahr. Weitere Informationen

Sa. 19.02. 21 Uhr new talent

Marcus Kesselbauer's drEamTeaM* 5!

Marcus Kesselbauer (sax), Johannes Herrlich (tb), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Dejan Terzic (dr)

Marcus Kesselbauer, eines der vielversprechendsten jungen Saxophontalente in Deutschland, erhielt im Jahr 2004 den Kulturförderpreis der Stadt Leipzig. Durch sein "energetisches Spiel, schöpferisches Potential und eine beachtliche Instrumentaltechnik" konnte er schon in Zusammenarbeit mit Künstlern wie Harald Rüschenbaum, Joachim Kühn, Richie Beirach, Kenny Davis, Carla Cook, Lee Konitz und anderen überzeugen. Anlässlich der Einladung zu den 28. Leipziger Jazztagen formierte er sein drEamTeaM*, ein Quintett mit seinen Wunschkandidaten, allesamt erfahrene Musiker: Johannes Herrlich (tb), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b) und Dejan Terzic (dr), mit denen er in der Vergangenheit schon in unterschiedlichsten Formationen zusammengearbeitet hat. Mit ihnen entsteht ein mitreissender Bandsound, geprägt durch Interaktion, Energie und facettenreiches Repertoire. Ein Muss für jeden Musikfan! Weitere Informationen

So. 20.02. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Walter Lang (p)

siehe 13.2.. Weitere Informationen

Mo. 21.02. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra präsentiert aus seinem bewährten Repertoire ausgewählte Titel grosser Meister-Arrangeure, die der Band auf den Leib geschneidert zu sein scheinen. Die eigene Note aber gewinnt das Orchestra durch Kompositionen und Arrangements von Musikern, die einen direkten Bezug zum HRJO haben. Ein abwechslungsreicher Abend mit spannendem Big Band Jazz ist angesagt! Weitere Informationen

Di. 22.02. 21 Uhr highlight

Tim Berne 'Acoustic Hard Cell'

Tim Berne (sax), Craig Taborn (keys), Tom Rainey (dr)

Tim Berne hat im Verlauf seiner Karriere viele eigene Gruppen geleitet - u.a. Miniature (mit Hank Roberts und Joey Baron) und Fractured Fairy Tales oder auch das Quartett Bloodcount mit Chris Speed, Michael Formanek und Jim Black mit dem er im Laufe der Jahre über 250 Konzerte weltweit (einige davon in der Unterfahrt!) gespielt hat. Seit Mitte der 90er Jahre tritt er auch immer öfter als Komponist in Erscheinung. Stücke für das Kronos oder das Arte Quartett sind seither entstanden. Ein Grossteil seiner Arbeit ist auf von ihm selbst betriebenen Labels wie Empire oder Screwgun erschienen, vieles aber auch auf Labels wie JMT, CBS, Soul Note oder Thirsty Ears. Im neuen Trio "Acoustic Hard Cell" wird Tim Berne von Craig Taborn und Tom Rainey unterstützt. Taborn kommt aus Minneapolis, arbeitete bisher u.a. regelmässig mit James Carter, Roscoe Mitchell, Mat Maneri und Carl Craig. Gemeinsam mit Jaribu Shahid und Tani Tabbal betreibt er ein Trio. Tom Rainey kommt aus Santa Barbara/Kalifornien und hat im Laufe der Jahre das Schlagzeug schon für Musiker wie John Abercrombie, Joe Lovano, Ray Anderson oder Denny Zeitlin bedient (nebenbei ist er natürlich auch ein Langzeitspielpartner von Tim Berne). Acoustic Hard Cell ist der akustische harte Kern aus Tim Bernes elektroakustischem Quintett "Science Friction". Das Trio repräsentiert gewissermassen die konzentrierte Essenz aus Bernes aktuellem Schaffen und bietet ob der Intimität der Runde den nötigen Freiraum für intensive solistische Aktivitäten aller Beteiligten. Weitere Informationen

Mi. 23.02. 21 Uhr CD- Präsentation 'Steppin'

Torsten Goods & Band

Torsten Goods (git), Olaf Polziehn (p), Martin Gjakonovski (b), Dejan Terzic (dr).

Wie auf der CD erwartet das Publikum auch live eine spannende Mischung aus bekannten Jazz-Klassikern und Eigenkompositionen des gerade mal 24jährigen – dem das renommierte "Just Jazz Guitar Magazine" schon den Ehrentitel "Emerging new force in the jazz scene" verlieh. Während seiner "Lehrjahre" in New York spielte Torsten mit Größen wie Les Paul oder Seleno Clark. Auch die Besetzung der Band für das heutige Konzert liest sich als hätte da ein Jazz-Kritiker sein Dream Team zusammen gestellt: Olaf Polziehn am Klavier, Martin Gjakonovski am Bass und Dejan Terzic an den Drums – für Kenner äußerst wohlklingende Namen. In der Hauptrolle natürlich Torsten Goods, der als Gitarrist nicht nur mit erstaunlicher Virtuosität, sondern auch mit einem eigenständigen Stil überrascht, der scheinbar gegensätzliche Bezüge spielerisch in sich vereint: Während die flinken Läufe an die Leichtigkeit und Eleganz eines George Benson erinnern, lassen Anschlag und Temperament seines Spiels den Einfluss des großen Zigeunergitarristen Bireli Lagrene erkennen. Seine klare, helle Stimme dagegen scheint – insbesondere in den Balladen – vom Cool- oder Latin Jazz der 60er inspiriert zu sein. Torsten Goods ist ein Genuss für alle, die schwungvolle, frische und spannende Alternativen zum Fast Food der Charts schätzen. Weitere Informationen

Do. 24.02. 21 Uhr highlight

Trio P.A.F.

Paolo Fresu (tp, flh, multi-effects), Antonello Salis (p, accordion), Furio di Castri (bass, multi-effects)

Der mit nationalen wie internationalen Preisen geradezu überhäufte Trompeter und Flügelhornist Paolo Fresu ist in kometenhaftem Tempo zum Star am europäischen Jazzhimmel avanciert. Mit seinen sehr verschiedenen Projekten ist er derzeit so aktiv und so präsent wie kaum ein Musiker Italiens. Vor mehr als 15 Jahren entwickelte Fresu gemeinsam mit dem Bassisten Furio di Castri ein hervorragendes Duo, vor 10 Jahren stieß der Multiinstrumentalist und Akkordeonvirtuose Antonello Salis und blieb. P.A.F. hat mediterranes Flair. Zwischen freien Improvisationspassagen und dem Verweilen und Umspielen von Standards und Evergreens Italiens balancieren die drei Musiker mit seiltänzerischer Leichtigkeit und in unblaublich harmonischem Zusammenspiel. Vulkanartige Ausbrüche, versunkende Hingabe, hardboppige schnelle Passagen, balladenhafte Momente und lyrischer Feingeist, das alles ist P.A.F. und erntet da für Beifallstürme! Weitere Informationen

Fr. 25.02. 00:30 Uhr

Late Night Private Movie Lounge

Der Hangout für alle Nachtschwärmer, die Freitagnacht um Eins noch nicht ins Clubfieber abgetaucht sind oder beim Partyhopping Zwischenstation einlegen wollen. Für Aural Ambience sorgt TR!O 11 mit Live Drum‘n’Bass‘n’Piano Jungle Jazz. Dazu werden Einblicke in die privaten Videoarchive unbescholtener Mitbürger und andere Obskuritäten der 60’er und 70’er gewährt. Jeden Freitag nach dem regulären Konzert. Weitere Informationen

Fr. 25.02. 21 Uhr Pirouet presents

Peter Peuker Skylark

Peter Peuker (altsax), Berend van der Berg (p), Marius Beets (b), Marcel Serierse (dr), Marin Mars (1.Violine), Marie-José Schrijner (2.Violine), Marijke van Kooten (Bratsche), Monique Bartel (Violoncello)

SKYLARK: melancholische Liebeslieder, unvergängliche Balladen aus der Tin Pan Alley, Standards aus dem Great American Songbook. Zwei Quartette, ein akustisches Jazzquartett und ein klassisches Streichquartett ergänzen und steigern sich voller Musizierlust zu einem verführerisch schönen Klangbild. Perfekte Arrangements, hervorragende Soli und eine Fülle stilistischer Facetten lassen musikalische Kleinode entstehen. Mit dieser ebenso formvollendeten wie uneitlen Verbeugung vor der großen Ära des amerikanischen Jazz bis nach dem zweiten Weltkrieg tritt der Altsaxophonist Peter Peuker glanzvoll ins Rampenlicht. Weitere Informationen

Sa. 26.02. 21 Uhr blues special

Bluesgangsters

Paul M. Vilser (git, lead voc), Frank Härtel (hammond, p), Karl Hiemann (b, voc), Bernie Vilsmeier (dr, perc).

Endlich wieder Blues - die Fans atmen auf! Und diesmal mit gehörig Lokalcholorid: Die nordbayrischen Bluesgangsters gibt es schon seit 12 Jahren, sie spielen aber alles andere als bayerischen Blues. Vielmehr haben sie sich dem urbanen Chicago-Blues verschrieben, und das so perfekt, dass sie nach der Produktion von mittlerweile sechs CDs (die siebte wird heute abend vorgestellt!) sich ständig in den USA herumtreiben und 1992 die höchste Landesauszeichnung für ihr Können erhielten: den "Bavarian Blues Award". Seien Sie wieder mit dabei, bei der Blues-Night in der Unterfahrt, wenn schwarze Rhythmusenergie, treibende Grooves und solistische Höhenflüge über die Bühne peitschen! Weitere Informationen

So. 27.02. 21 Uhr

Jam Session

Walter Lang (p)

siehe 13.2.. Weitere Informationen

Mo. 28.02. 21 Uhr Big Band Night

Lumberjack Big Band feat. Annette Frank voc.

Die 1989 gegründete Lumberjack Bigband aus dem Kreis Göppingen besteht aus Laien- und professionellen Musikern. Sie gewann 3 x den Landeswettbewerb "Jugend Jazzt" und den Sonderpreis des "Jeunesse Musicale" Wettbewerbs. Letztgenannter Preis führte 2003 zu einem Auftritt beim Bundespräsidenten auf Schloss Bellevue. Im Jahr 2004 folgte der 1. Preis beim "6. Deutschen Orchesterwettbewerb" in Osnabrück. Es gibt drei LJBB-CDs, aus denen die Schwaben-Bigband ein "Best of"-Programm präsentieren wird. Neben wichtigen Gast-Solisten wie u.a. Bobby Shew, tp flh,(2002) und Andy Haderer tp,flh (2004) oder Bill Ramsey (2004) ist es vor allem die bekannte Sängerin Annette Frank, die seit 2001 mit ihrem Vokal-Repertoire auf zahlreichen Konzerten der Band ihren musikalischen Stempel aufdrückt: ".... mit klarer, ungewöhnlich modulationsfähiger Stimme schöpft sie alle Nuancen des Jazz-Gesangs aus, von der schlichten Balladen-Stimmung bis zum Scat-Gesang. Dazu beweist sie viel Gespür für angemessene Dynamik im Vortrag". (Artikel von Günther Currle NWZ Göppingen) Weitere Informationen

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