Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Jan 2006 | März 2006

Programm Februar 2006

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mi. 01.02. 21 Uhr

Christian Doepke Quartet feat. Rick Margitza

Christian Doepke (p), Christian Diener (b), Guido May (dr), Rick Margitza (sax)

Der in München und Amsterdam lebende Pianist und Komponist Christian Doepke hat in diesem Jahr einen besonderen Saxophonisten als Gast eingeladen. Rick Margitza in Detroit Michigan geboren, begann seine internationale Karriere bei Miles Davis, mit dem er 1988 in Europa tourte. Als Bandleader und Komponist hat er in der Zwischenzeit zehn Solo-Alben veröffentlicht, zwei Synphonien für Orchester und ein Saxophonkonzert geschrieben. Mit seiner Band gastierte er in Clubs und auf Festivals in der ganzen Welt. Er arbeitete im Studio oder auf der Bühne u.a. mit: Maynard Ferguson, Eddie Gomez, Tony Williams, Bobby Hutcherson, Flora Purim, Airto Moreira, Maria Schneider, McCoy Tyner, Chick Corea. Rick Margitza besticht am Tenor-und Sopransaxophon durch seinen eigenen, energiereichen und hoch poetischen Sound. Christian Doepke´s Kompositionen verbinden lyrisch- expressionistische Klangfarben mit Jazzelementen und kraftvollen Grooves. Stücke mit einem homogenen und eigenständigen Sound, die den Mitmusikern viel Platz für Interaktion lassen. Die Fachzeitschrift "Piano" schreibt über eine seiner Soloaufnahmen: "Christian Doepke besticht mit feinster und ruhiger Melodieführung". Mit Christian Diener und Guido May hat er zwei hochkarätige Kollegen in der Rhythmusgruppe, die alle beide mit internationalen Größen gearbeitet haben und auf zahlreichen CDs zu hören sind. Weitere Informationen

Do. 02.02. 21 Uhr

Stefan Zenker´s 'Unlimited Blue'

Stefan Zenker (ts), Franz Weyerer (tp), Jan Eschke (p), Ernst Techel (b), Max Mahlert (dr).

Für viele Jazzfans ist die in den 50er und 60er Jahren entstandene Musik der Inbegriff des Jazz. Zahllose Aufnahmen, berühmt gemacht vor allem durch das legendäre Blue Note Label und dessen eigener Ästhetik, gehören heute noch zu den Klassikern des Genres. Von diesem zeitlosen Repertoire und ebenso zeitlosen Größen des Jazz wie Wayne Shorter, Miles Davis, Lee Morgan und Hank Mobley lässt sich der Münchner Saxophonist Stefan Zenker bei seinem neuen Projekt „Unlimited Blue“ inspirieren. Sein Partner in der Frontline ist der ebenfalls in dieser Tradition tief verwurzelte Franz Weyerer. Begleitet werden die beiden von Jan Eschke (p) und Ernst Techel (b), zwei Konstanten der Münchner Jazzszene sowie dem Frankfurter Schlagzeuger Max Mahlert. Weitere Informationen

Fr. 03.02. 21 Uhr

Thorsten Klentze Ouintet

Roger Jannotta (reeds), Thorsten Klentze (git), Jost H.Hecker (cello), Sascha Gotowtschikov (dr, perc), Rich Laughlin (tp)

"Der Gilchinger Gitarrist Thorsten Klentze hat sich insgeheim zu einem der großen Lyriker im deutschen Jazz gemausert." SZ Oliver Hochkeppel. Heute präsentiert Thorsten Klentze sein "altes" neues Quintet, denn neu hinzugekommen ist der amerikanische Trompeter Rich Laughlin. Das Klentze Quintet spielt lyrischen, balladesken, feinsinnigen Jazz - an diesem Abend vielleicht eine Spur jazziger als sonst. Die vier Mitmusiker sind allesamt Meister ihrer Instrumente. Roger Jannotta, der Multiinstrumentalist, ist ein Meister subtiler Klangfarben, der mit seinen Motiven die Songs um eine individuelle, impressionistische Note bereichert. Jost Hecker zupft und streicht das Cello in moderner klassischer Maniriertheit, mal eruptiv mitteilsam, mal zärtlich untermalend. Sascha Gotowtschikov trommelt mit Leichtigkeit und Präzision. Und Rich Laughlin´s Trompete erstrahlt mit hellem Klang und jazziger Phrasierung. Weitere Informationen

Sa. 04.02. 21 Uhr highlight

The World Quintet

Michael Heitzler (cl), Ariel Zuckermann (fl), Olivier Truan (p), Daniel Fricker (b), David Klein (dr).

Der einmalige Sound des "World Quintet" fesselte das Publikum der renommiertesten Jazz-, Klassik- und Weltmusikfestivals auf drei Kontinenten. In der New Yorker Carnegie Hall brachten mehr als zweitausend begeisterte Zuhörer dem Quintett "standing ovations" dar. Im Konzert schafft The World Quintet mit seiner lebendigen, offenen Musiksprache und seiner mitreißenden Spielfreude und Virtuosität eine einzigartige Atmosphäre. Es hat gefeierte europäische Theater-, Tanz- und Filmproduktionen um eine neue, emotionale Dimension bereichert, darunter die Kinofilme "Jenseits der Stille" und "Gripsholm". Klarinette und Flöte, getrieben von einer eng agierenden Rhythmusgruppe, verbinden die verschiedensten Stile und Einflüsse zu einem außergewöhnlichen Klanggefüge: komplexe und spontane amerikanische Jazz-Improvisationen, virtuose Elemente der abendländischen Klassik, exotische Melodien aus dem Mittelmeerraum und sinnliche Rhythmen aus dem Nahen Osten. Offenheit kennzeichnet von jeher das Repertoire der Band. "...Michael Heitzler ist der beste Klezmer-Klarinettist welweit, Giora Feldmann eingeschlossen...Sinnlicher kann Musik nicht sein!" Frankfurter Allgemeine Zeitung. Weitere Informationen

So. 05.02. 21 Uhr

Jam Session

Philipp Stauber (git)

Philipp Stauber steht ganz in der Tradition der klassischen Jazzgitarristen á la Wes Montgomery oder Joe Pass und ist seit Jahren als Live- und Studiomusiker in der Deutschen Jazzszene tätig. Mit seinem Trio lädt Philipp Stauber im Februar alle Einsteiger auf die offene Bühne der Jam Session ein, um voller Kraft und Intensität den Club zum swingen zu bringen! Weitere Informationen

Mo. 06.02. 21 Uhr Big Band Night

Riff Big Band

'Thriving from a Riff Big Band', Leitung Peter Tuscher tp, und Wolfgang Roth as: Big Band is an ispired Small-Band/Eine Bigband spielt wie eine Small-Band: Invention: Riffs, Backgrounds, Themen im Moment erfunden! - Intuition: Ohr statt Notenblatt - Kommunikation: Gemeinsame ad hoc Arrangements - Diese Band mit Münchner Musikern verspricht einen ganz besonderen Big Band Abend. Reservierung erbeten. Weitere Informationen

Di. 07.02. 21 Uhr The Night of Jazz Guitars

Helmut Kagerer - Andreas Dombert Duo

Helmut Kagerer (git), Andres Dombert (git)

Auch wenn es keine ganze Nacht lang ist, die beiden Gitarristen - ein Meister und ein hochtalentierter Newcomer - verstehen es vorzüglich, ein paar Stunden dichteste und beste Jazzatmosphäre zu verbreiten. Was sich schon auf der Debut-CD andeutet, findet live noch eine Steigerung. Ihre Musik wird dem selbst gewählten Anspruch von Vorbildern wie Miles Davis, Chick Corea oder Bill Evans durchaus gerecht, was sich auch in den "Originals", den Eigenkompositionen, wiederspiegelt. Bei der Lautstärke eher zurückhaltend, sind vor allem Feeling und Persönlichkeit bestimmend. Weitere Informationen

Mi. 08.02. 21 Uhr FUNKY MARDI GRAS

Ambassadors of New Orleans

Matt Perrine (sousaphone), Rick Trolsen (tb), Brent Rose (ts), Eric Lucero (tp), Kerry Hunter (snare), Caytaneo Hingle (b-dr).

Achtung: Hier kommt keine verstaubte Oldtime-Jazzband. Als Botschafter aus New Orleans bringen die sechs Musiker die Vielfalt des kulturellen Schmelztiegels Louisianas auf die Bühne. Im Repertoire der Ambassadors hat neben Jazz Blues, Traditionals, Cajun noch vieles mehr Platz – immer auf der Basis von deftigem Brassband-Funk: FUNKY MARDI GRAS heisst auch der Programmtitel, den die Ambassadors gewählt haben. Rechtzeitig zur Karnevalszeit lassen sie das Mardi-Gras-Fieber auf Europas Bühnen überschwappen. Prädikat: mitreißend! Weitere Informationen

Do. 09.02. 21 Uhr Tall Tales and Dreams - CD Präsentation

Geoff Goodman Quintet

Felix Wahnschaffe (as), Rudi Mahall (bcl), Geoff Goodman (git, banjo, e-mandolin), Henning Sieverts (b, cello), Bill Elgart (dr)

"Das Quintet um den New Yorker Gitarristen schafft in eigenen Kompositionen eine reizvolle Verbindung von tief inhalierter Jazztradition und NuJazz Elementen. Starke Melodien erfahren skurrile Berechnung, atmosphärisches Schwelgen mündet in expressive Soli und verfeinerte Rhythmen entfalten hypnotische Wirkung." Bayerischer Rundfunk. Kompositionen über "sexuality, political parties, dental-hygiene, legal drugs and supermarket girls (tengelman)" werden durch die Intensität des Altsaxophons von Felix Wahnschaffe und der radikalen Schönheit der Bassklarinette von Rudi Mahall vortrefflich umgesetzt. Der Schlagzeuer Peter Perfido und der Bassist Henning Sieverts bilden seit 13 Jahren Goodman's Rhythmusgruppe, und sind somit perfekt in das musikalische Konzept des Bandleaders integriert. Weitere Informationen

Fr. 10.02. 21 Uhr ACT: JAZZ NIGHT

Julia Hülsmann Trio & Roger Cicero 'Good Morning Midnight'

Roger Cicero (voc), Julia Hülsmann (p), Marc Muellbauer (b), Heinrich Köbberling (dr).

Größere Gegensätze sind eigentlich kaum vorstellbar. Hier der Jazz, der sich als rauer Kumpane durch die Großstädte des 20. Jahrhunderts schlug. Da Emily Dickinson, die stille Lyrikerin aus einer calvinistischen Familie, die ihr gesamtes Leben zurückgezogen im ländlichen Amherst/Massachusetts verbrachte. Als Dickinson 1886 im Alter von 56 Jahren starb, war der Jazz noch nicht geboren. Sondern nur eine dunkle Ahnung, die über den schwülen Sümpfen des Mississippi-Deltas waberte. Passt das zueinander? Gewiss. Es braucht für diese Zusammenführung allerdings ein seltenes Talent. Große Musikalität. Ein Gespür für Worte, Bilder und Stimmungen. Und ein Sinn für Melodien, die im Ohr hängen bleiben und doch das Herz rühren, auf diese spröde, geheimnisvolle Art, die Dickinson zu eigen ist. Julia Hülsmann, die von der WELT AM SONNTAG als „die derzeit bemerkenswerteste Pianistin der Jazz-Szene“ bezeichnet wird, verfügt über all diese Begabungen im Übermaß. Das intensive Miteinander mit ihren Trio-Weggefährten Marc Muellbauer (Bass) und Heinrich Köbberling (Schlagzeug) ist eine von Hülsmanns wichtigsten musikalischen Konstanten. Neu hinzugekommen ist nun der Sänger Roger Cicero, Sohn des viel zu früh verstorbenen Pianisten Eugen Cicero. Es ist eine bewusste Besetzung gegen den Strich. Waren es in der Vergangenheit die Vokalistinnen Rebekka Bakken und Anna Lauvergnac, mit denen Hülsmann erfolgreich zusammenarbeitete, so interpretiert nun ausgerechnet ein Mann die Gedichtzeilen einer Frau. Cicero, der sich mit dem „Soulounge“-Kollektiv in letzter Zeit einen Namen bei einem größeren Publikum machen konnte, ist ein Virtuose in der Kurt-Elling-Tradition. Als er zum ersten Mal Hülsmanns Dickinson-Bearbeitungen hörte, war ihm klar: „Das ist ausgesprochen ungewöhnlich. So etwas habe ich noch nie gesungen“. Weitere Informationen

Sa. 11.02. 21 Uhr Vernissage & Konzert

Jazz Age Ensemble

Leszek Zadlo (sax, fl), Jan Miserre (p, keys), Rainer Glas (b), Harald Rüschenbaum (dr).

Der Erlanger Bassist Rainer Glas spielte im früheren Jazzclub Unterfahrt erstmals bereits Anfang der 80er Jahre. Seitdem ist er mit seinen Formationen und als Bassist im Leszek Zadlo Ensemble immer wieder hier zu Gast gewesen. Beim Konzert am Samstag, 11. Februar 2006 wird er sich nicht nur mit seinem aktuellen JAZZ AGE ENSEMBLE in der Unterfahrt vorstellen, sondern in München erstmals auch als Maler und Grafiker. Mitte der 70er Jahre studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und ist seitdem als Jazzmusiker, Grafiker und Maler aktiv. In der Ausstellung in der Unterfahrt-Galerie werden eine Serie Acryl-Bilder mit prominenten Jazzmusikern und Jazz-Poster von ihm ausgestellt. Anschließend an die Vernissage um 19:30 Uhr wird er zusammen mit Leszek Zadlo (saxes, flute), Jan Miserre (piano, keyboards) und Harald Rüschenbaum (drums) ab 21 Uhr mit seinen Bässen zu hören sein. Das Jazz Age Ensemble spielt kreativen Modern Jazz mit Eigenkompositionen und Weltmusikelementen. Weitere Informationen

So. 12.02. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Philipp Stauber (git)

siehe 05.02 Weitere Informationen

Mo. 13.02. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra entführt heute in die Klangwelt des Meisterarrangeurs und Trompeters Thad Jones. Bill Holman, Saxophonist und Meister des mehrstimmigen Tonsatzes hat zahlreiche Arrangements für die Thad Jones Big Band geschrieben, und so ist es naheliegend, die beiden Klangzauberer an diesem Montagabend gemeinsam zu präsentieren. Weitere Informationen

Di. 14.02. 21 Uhr My funny Valentine

Tricia Leonard & Band

Tricia Leonard (voc), John Brunton (git), Gary Todd (b), Stefan Schmid (p), Wolfgang Kotsowilis (dr)

Valentinstag! - eine kommerzielle Angelegenheit, aber Gott sei Dank eine guter Anlass alle die wunderbaren schnulzigen love songs zu präsentieren! "Endlich eine klare, reine Stimme die Jazz Texte richtig artikulieren lässt" so die SZ über Tricia Leonard, geboren in London, seit 10 Jahren in der Münchner Musikszene zuhaus. "Mit ihren klaren unverschnörkelten Balladen und humorvollen Swing-Nummern zaubert sie eine Atmosphäre "von längst vergessenen Zeiten" MM. Kurz gesagt: ein emotionaler Leckerbissen für alle - von frisch verliebten bis zu einsamen sogar bitteren Herzen. Wegen der romantische Stimmung hat sie versprochen weder böse Blicke auf die Musiker zu werfen noch auf der Bühne ins Micro zu fluchen. Sie wird auch auf keinen Fall 'Fever' singen. Nichtraucher! Auf besonderen Wunsch der Musiker/innen und in Kooperation mit der Nichtraucherorganisation Bel Air ist das Rauchen an diesem Abend nicht nur, wie sonst üblich, während des Konzerts, sondern den ganzen Abend nicht gestattet. Herzlichen Dank. Weitere Informationen

Mi. 15.02. 21 Uhr stargastspiel

Ernie Watts Quartet

Ernie Watts (ts), Christoph Sänger (p), Rudi Engel (b), Heinrich Köbberling (dr).

Saxophonist Ernie Watts zählt ohne Zweifel zu den größten Jazzmusikern seiner Generation. Während seiner abwechslungsreichen Karriere hat er sich immer seinen eigenen Stil und Sound bewahrt. Seit 1994 beim renommierten Label JVC, hat Watts immer wieder durch sein kräftiges, singendes Spiel bewiesen, daß er ein Jazzmusiker erster Klasse ist. Ursprünglich von John Coltrane inspiriert, gewann er in jungen Jahren ein Stipendium in Berklee und war innerhalb kurzer Zeit Tenorist in der Band von Buddy Rich. Später war er dann für 20 Jahre in der Hausband der "Tonite Show". 1987 dann der Umzug nach Colorado. Dies bedeutete für ihn den internationalen Durchbruch als bis heute unersetzliches Mitglied des preisgekrönten "Quartet West" von Bassist Charlie Haden. "Phrasing as natural as falling water and a sound that is at once steeped in tradition and wholly unique" (Eric Levin, People Magazine). Weitere Informationen

Do. 16.02. 21 Uhr Funky Jazz and a whole lotta Soul

Titilayo Adedokun Band

Titilayo Adedokun (voc), Jürgen Seefelder (ts), Stefan Schmid (p), Joachim

Titilayo Adedokun wurde in United States als Tochter nigerianischer Eltern geboren, als Pastoren Tochter begann sie schon im Alter von 2 Jahren in Kirchen zu singen. Während sie für ihren Opern-Abschluss am Cincinnati Conservatory of Music in Ohio vorbereitete, sang sie Musicals in "dinner theaters". Sie ist eine außergewöhnlich vielseitige Künstlerin, eine großartige Vokalistin, die in der Oper, im Musical, Jazz und Gospel gleichermaßen beheimatet ist. Weitere Informationen

Fr. 17.02. 21 Uhr Floating

Ketil Bjørnstad Trio

Ketil Bjørnstad (p), Palle Danielsson (b), Alex Riel (dr).

Als Autor von rund 20 Büchern – darunter Kriminalromane ebenso wie Künstler-Biografien – errang Bjørnstad literarisches Ansehen, und sein musikalisches Debüt gab er schon als Sechsjähriger mit Bartóks Piano-Konzerten. Doch dann entdeckte Ketil Bjørnstad den Jazz und schuf auf seinen vielen Alben intime Klangpoesie. Mit "Floating" legt der norwegische Pianist erstmals ein Album vor, das er mit einem klassischen Jazz-Piano-Trio aufgenommen hat. "Ein Traum wurde für mich wahr, als Marilyn Mazur und Palle Danielsson mir die Zusage gaben, an den Trio-Aufnahmen mitzuwirken", schreibt Bjørnstad in seinem Begleittext zu diesem Album, das im neuen Rainbow-Studio von Jan Erik Kongshaug aufgenommen wurde, im Januar diesen Jahres bei Universal erschienen ist und heute Abend präsentiert wird. Schwerelose Musik zum Eintauchen und Treibenlassen - Floating. Weitere Informationen

Sa. 18.02. 21 Uhr

Breuer - Heller Quintet

Carolyn Breuer (as, ss), Paul Heller (ts), Hermann Breuer (p), Sava Medan (b), Guido May (dr)

Die umjubelte Münchner Altsaxophonistin Carolyn Breuer trifft auf den umjubelten Kölner Tenorsaxophonisten Paul Heller - und wie gut sich Bayern und Preußen, trotz diverser Sprachdifferenzen, verstehen, hören Sie an diesem Abend! "....setzt Heller mit scharf konturiertem Ton, moderner BeBop-Philosophie und der kraftvollen Phrasierungsgeometrie eines Sonny Rollins einen wohltuend sachlichen Kontrapunkt. Seine Soli beinhalten feine Klangsinnlichkeit, bouncende Rhytmik sowie raumgreifende Dynamik und besitzen die Qualität anregender Kurzgeschichten. (...)" Donau Kurier. "Schnellere Tempi geht Carolyn Breuer extrovertierter, mit mehr Elan an, ohne dass die Klarheit und Disziplin, die das Spiel der sensiblen Saxophonwohltönerin seit je auszeichnete, verloren ginge.....eine begnadete Klangpoetin der zarten Stimmungen, deren Sound im wahrsten Sinne des Wortes berührt: Sie schreibt lyrische Kleinodien, die sie mit einem so innigen Ton vorträgt, dass sie der Hörer als Wärme in der Herzgegend oder als Gänsehaut fühlen kann. Der hier von ihr erreichte warme, nuancenreiche Sopran-Sound ist ohnehin eine Rarität." Rondo, Marcus A. Woelfle. Mit einer wunderbaren Rhythmusgruppe im Gepäck wird dies sicher ein wunderbarer Abend der Jazz-Völker-Verständigung! Weitere Informationen

So. 19.02. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Philipp Stauber (git)

siehe 5.2.. Weitere Informationen

Mo. 20.02. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Aus dem umfangreichen Repertoire von über 500 Titeln spielt heute das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra eine Auswahl der Stücke, die bei Musikern und Publikum auf die grösste Resonanz stossen: Dazu gehören Originals der Bandmitglieder und Standards der grossen Big Band Literatur. Mit packendem Ensembleklang, grossartigen Soli und einer swingenden Rhythmusgruppe garantiert der Bandleader, Harald Rüschenbaum als treibende Kraft am Schlagzeug, einen Hörgenuss der ganz besonderen Art. Weitere Informationen

Di. 21.02. 21 Uhr Piano Solo

Didier Squiban

Didier Squiban (p)

Er ist am äußersten Westzipfel Europas zu Hause - im bretonischen Departement "Finistère", buchstäblich: am Ende der Welt. Didier Squiban heißt er und gilt spätestens seit dem Erfolg seiner Debüt-CD "Molène" in Frankreich als der Star im Bereich Klaviermusik. "Ob Jazzliebhaber, Klassikanhänger oder Popfan", schreibt die französische Zeitung "Le Parisien" nach einem erfolgreichen Solokonzert des Künstlers, "jedem hat Didier Squiban, dessen Kunst man in keine Schublade packen kann, etwas zu sagen." Seine Musik ist eine Reise durch die Bretagne, die einen beim ersten Anhören in ihren Bann zieht. Wie schwärmte doch ein Landsmann von Didier Squiban: "Sein ozeanisch angehauchtes Piano verführt so sehr zum Träumen, dass man in seinem Kielwasser Meerjungfrauen zu sehen glaubt..." Mit freundlicher Unterstützung des Institut francais de Munich und des French Music Export Office Berlin. Weitere Informationen

Mi. 22.02. 21 Uhr

Allan Praskin Trio

Allan Praskin (as), Paulo Cardoso (b), Sebastian Nay (dr).

Allan Praskin, Altsaxophon, seit Jahrzehnten von vielen Musikerkollegen als Geheimtipp gepriesen, wuchs in Los Angeles, im Dunstkreis namhafter Westcoast-Musiker wie J. R. Monterose, George Morrow, Frank Butler und Bobby Hutcherson auf. Nach dieser intensiven Bebop- und Hardbop-Phase trieb es ihn 1972 nach New York, wo er sich in der Free Jazz Szene engagierte und etablierte. Er nimmt für das E.S.P.- Label mit James Zitro auf und spielt mit Sam Rivers, Beaver Harris, und Sunny Murray, bevor er mit der Gunther Hampels Galaxie Dream Band nach Europa kommt, mit der er vier Jahre lang tourte. Und er blieb in Europa, zuerst in Deutschland, hier in München, und dann in Österreich. Schön dieses wunderbare Trio endlich mal wieder in der Unterfahrt begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen

Do. 23.02. 21 Uhr Luna Tunes

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Antje Uhle (p), Thomas Stabenow (b), Rudi Martini (dr)

Der Mond. Über kein anderes Thema wurde in Literatur und Musik mehr geschrieben - na ja, vielleicht noch über die Liebe ... Nach dem großen Erfolg ihres neuen Projekts "Lunar Tunes - Lieder über den Mond" in der Unterfahrt im Oktober 2005 hat die Sängerin Jenny Evans ihr Programm weiter entwickelt. Wie auch auf ihrer von der Kritik hoch gelobten CD "Nuages", hat sie für das aktuelle Projekt klassische Themen neu bearbeitet: u.a. Debussys Claire de Lune, Gnossienne 4 von Eric Satie und Rachmaninovs 2. Klavierkonzert, das in den 40er Jahren unter dem Titel Full Moon And Empty Arms von Sinatra bekannt geworden ist. Dazu gibt es - natürlich! - bewährte Jazz-Standards wie Moonlight in Vermont und Moonglow zu hören, aber auch neu interpretierte Pop-Hits von Van Morrison oder Sting und - für Peter Kreuders "Ich spür in mir ..." hat sie sich einen neuen mondsüchtigen, englischen Text ausgedacht. Begleitet wird Jenny Evans von der Pianistin Antje Uhle, Thomas Stabenow (b) und Rudi Martini (dr). "Die musikalische Intelligenz einer Sängerin zeigt sich auch an dem Repertoire, das sie sich wählt." (Stephan Richter, Stereo) Weitere Informationen

Fr. 24.02. 21 Uhr Saved by Soul

Pea Jay

Curious Christian, Cool Conny und Charming Claudia (Vocals), Double Daniel, Dynamic Dirk und Alltime Oliver (Bläser), Fabulous Frank, Magic Marcus, Power Peter und Wonder Werner (Rhythmusgruppe).

Treibende Rhythmen, knackige Vocals und messerscharfe Bläsersätze – das ist es, was unzählige Musikliebhaber noch heute an den großen Stars und Songs aus der Soulära verehren. Namen wie James Brown, Otis Redding und die Temptations ziehen noch immer Millionen in ihren Bann und auf die Tanzflächen. Aus München, der heimlichen Hauptstadt des Soul, kommt eine Band, die dieses Erbe pflegt, kultiviert und in die Gegenwart transportiert: Pea Jay and The Peanuts featuring the Pea Honks, oder kurz und einfach Pea Jay. Hinter der Band stehen zehn Münchner Musiker, allesamt keine Unbekannten in der bayerischen Rock-, Jazz- und Soulszene. Mit drei Sängern, einem dreistimmigen Bläsersatz und der klassischen vierköpfigen Rhythmusgruppe bringen Pea Jay jeden Club zum Kochen Weitere Informationen

Sa. 25.02. 21 Uhr Gypsy Carneval 'guitar highlight'

Haens' che Weiss Trio

Haens'che Weiss (git), Micky Bamberger (p), Vali Meyer (b)

"Spiel wie Du spielst!" antwortete der bekannte Multi-Instrumentalist Gono Weiss seinem damals 12-jährigen Sohn auf die Frage: "Wie soll ich denn dieses Stück spielen?" Diesen Rat, aus dem spontanen Gefühl seine Musik zu konzipieren - oder eben nicht - hat sich Haens'che Weiss bis zum heutigen Tag zu seinem Grundsatz gemacht. Obwohl sich sein musikalischer Horizont in den letzten Jahren in unglaublicher Weise erweitert hat, hat der Gefühlsmensch Haens'che Weiss sich nie in der Musik verloren und die Liebe zur Musik ist immer noch die beständige Grundlage zu neuen Erfahrungen. Der Gitarrist, der zunächst mit dem Schnuckenack Reinhardt Quintett und dann mit seinem Haens’che Weiss Quintett wesentlichen Anteil an der Verbreitung des "Zigeunerjazz" in Deutschland hatte, besticht heute durch ein magisch-poetisches Gitarrenspiel, hauptsächlich aus der Sparte Jazz, aber auch mit Farbtupfern aus dem Bereich Folklore und Vals Musette. Vali Meyer ist ein Kontrabassist der Sonderklasse, dem man ebenso fasziniert, wie vergnügt zuhört und zuschaut. Er verfügt über jedes spieltechnische Mittel und - das ist seine größte Stärke - er geht in einem Maße auf seinen Partner ein, das diesen immer wieder zu Höchstleistungen anspornt, dabei steht Valy Mayer seinem Partner in nichts nach. Er besticht aber nicht nur durch sein Bassspiel sondern verblüfft immer wieder mit seinen Vokalinter-pretationen sei es Bluesgesang, Scat, oder – wie ein Kritiker einmal schrieb – die perfekte Imitation eines ganzen Batucada-Orchesters. Er ist auf ganz besondere Art ein Seelenverwandter von Haens'che Weiss. Der Pianist Micky Bamberger ist ein junger Nachwuchsmusiker aus der Familie von Haens'che Weiss. Weitere Informationen

So. 26.02. 21 Uhr Gypsy Carneval 'guitar highlight'

Wawau Adler Quartet

Wawau Adler (lead-git), Holzmano Lagrene (rhythmus-git), Hajo Hoffmann (violine), Joel Locher (b).

" Keine Frage: sie sind die Erz- und Urmusikanten in Europa, die Sinti und Roma. Kaum eine andere Volksgruppe, bei der Gefühl und Melodie so echt und beseelt aus Stimme und Instrument fließen. Etwa bei Wawau Adler, dem Gitarristen aus Karlsruhe. Einen Lehrer hat er nicht gebraucht, um eine stupende Virtuosität zu entwickeln. Die liegt dem jungen Jazzgitarristen im Blut, wie so vielen Sinti und Roma. Lakonisch und Smart ließ er seine hurtigen Non-Legato-Laufe dahinwieseln, sein Swing ist mit lässigem Witz und Understatement bestens abgeschmeckt. Wie er seine feingliedrigen Soli rasen ließ, Läufe beschleunigte, vorantrieb, dann wieder verlangsamte, das zeigte viel Gefühl für die rhythmische Elastizität und Gespür für den Spannungsaufbau. Leicht und lässig gehen Wawau Adler die Soli von der Hand. Das sieht spielerisch leicht aus und doch ist harmonisch verwegen, wie er mit seinem Quartett die Standards von Cole Porter, Ellington, Jobim und Mancini ausreizt. Reiche Farben aus seiner Gitarre herauszulösen, das versteht der Gitarrist ohnehin: trocken abgedämpftes Pizzicato, wohlig flüssiges Geschmeide und Flageolett-Sequenzen lässt er ebenso abgebrüht wie erregend aus den Saiten fließen." Die Rheinpfalz Weitere Informationen

Mo. 27.02. 21 Uhr Gypsy Carneval 'Violin Summit'

Hannes Beckmann & The Gipsy Jazz Violin Summit

Zipflo Reinhardt (violine), Zipflo Weinrich (violine), Hannes Beckmann (violine) Tilmann Günther (p), Georgy Makoshvili (b), Joris Dudli (dr).

Nicht nur "Zigeunerjazz" ist an den nächsten 2 Abenden angesagt! Heiße Bebop-Passagen und Cool Jazz wechseln mit barock-menuettt-farbigen Einlagen. "Ein Violin-Treffen, das im mitunter freien Trio-Spiel der drei Geiger gipfelte und damit der von Grappelli begründeten Tradition alle Ehre machte. Stellenweise frenetischer Applaus der Fans!" So die Süddeutsche zum letzten Gipfeltreffen der 3 Meistergeiger Reinhardt, Weinrich und Beckmann. Weitere Informationen

Di. 28.02. 21 Uhr Gypsy Carneval 'Violin Summit'

Hannes Beckmann & The Gipsy Jazz Violin Summit

Zipflo Reinhardt (violine), Zipflo Weinrich (violine), Hannes Beckmann (violine) Tilmann Günther (p), Georgy Makoshvili (b), Joris Dudli (dr).

siehe 27.02.2006 Weitere Informationen

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