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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Jan 2009 | März 2009

Programm Februar 2009

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 30.11. - Fr. 06.02. 19:30 Uhr

Rhythm of Light

Horst Hermenau setzt sich seit Jahren mit musikalischen Aspekten in der Malerei auseinander. Fragen der Rhythmik und der Farbklangformung interessieren ihn im Zusammenhang mit Interferenzen, Schwebungen, Transformationen, Brüchen und Verdichtungen. Seine Kompositionen bilden nicht selten Reihen, die wie verschiedene Variationen eines Themas den Raum zum Klingen bringen. Besuchen Sie weitere Arbeiten auf www.galerie-altevers.de Weitere Informationen

So. 01.02. 21 Uhr Deutschlandfunk-Mitschnitt - Deutschlandfunk Mitschnitt

Paolo Fresu Devil Quartet 'Stanley Music'

Paolo Fresu (tp), Bebo Ferra (git), Paolino Dalla Porta (b), Stefano Bagnoli (dr)

Seit Jahren gilt der 1961 geborene Musiker als einer der besten Trompeter Europas. Neben diversen eigenen Formationen ist Paolo Fresu auch immer wieder im Kontext mit Musikern an der Schnittstelle zwischen Jazz und Weltmusik oder deren Melange zu hören, so vor einigen Jahren z.B. mit der vietnamesischen Sängerin Huong Thanh, die überwiegend Volkslieder ihrer Heimat vertonte. Und nun also das "teuflische Quartett" des Italieners, und wieder präsentiert er uns eine Bandbreite an Klängen, die von Elektronik ebenso durchdrungen sind wie von akustischem Jazz. Etwas, das swingt, das neu klingt und richtig gut ist, nennt Fresu "Stanley Music". "Stanley", das ist eigentlich der Name eines obskuren schäbigen Hotels in Neukaledonien, wo er mit seinem Devil Quartet mal eine Woche gelebt hat, um Konzerte und Seminare zu geben. Während die anderen italienischen Kollegen im Hilton Hotel in Melbourne residierten, hauste das Devil Quartet im Stanley. Als sie dann später, zurück in Melbourne, gefragt wurden, womit sie sich die Zeit vertrieben hätten, erzählten sie, dass sie Stanley Music in Neukaledonien gespielt hätten. Das machte dann so schnell die Runde, dass sie sogar von einer großen australischen Radiostation zum Interview geladen wurden, um über Stanley Music zu sprechen. Weitere Informationen

Mo. 02.02. 21 Uhr Bigband Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra 'A tribute to Count Basie'

'Count Basie, das ist nicht nur eine Band, das ist ein Lebensstil!' (Lena Horne) Für das HRJO ist es eine grosse Freude und Herausforderung, die Musik Count Basie´s zu interpretieren. Die 18 Musiker kommen damit dem Geburtstagswunsch eines der treuesten Montags-BB-Fans von Tisch 18 nach und brennen mit Riff-Style, Call and Response, Blues, swingenden, melodischen Linien über einer pulsierenden Rhythmusgruppe ein 'Basie-Feuerwerk' ab, das den ganzen Club zum Swingen bringt. Weitere Informationen

Di. 03.02. 21 Uhr

Herb Geller Quartet

Herb Geller (as), Chris Varga (vibraphon), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr).

Herb Geller gehört zu den grossen Westcoastsaxophonisten seiner Generation. 1928 in Los Angeles geboren war er eine prägende Stimme in der Musik dieser Zeit und hat in den letzten 60 Jahren (!) in vielen richtungsweisenden Bands mitgewirkt. Die Liste derer, mit denen er im Laufe seiner langen Karriere gearbeitet hat, ist endlos: Clifford Brown, Chet Baker, Dinah Washington und viele andere. Weitere Informationen

Mi. 04.02. 21 Uhr brazil highlight

Maucha Arnet & Band

Maucha Arnet (voc), Walter Lang (p), Uli Zrenner-Wolkenstein (b), Gerwin Eisenhauer (dr)

"Antonio Carlos Jobim’s Sängerin" wurde in Rio de Janeiro, Brasilien geboren und begann mit 15 Jahren in der Gruppe Céu da Boca ihre professionelle Gesangskarriere. Céu da Boca nahm zwei Alben für Polygram auf. Von 1984 bis 1994 sang Maucha mit dem legendären Pianisten und Komponisten Antonio Carlos Jobim und seiner Banda Nova. Sie tourte in dieser Zeit mit ihm in Brasilien, den USA, Japan, Israel und Europa und spielte solch renommierte Venues wie die Carnegie Hall (NY), die Avery Ficher Hall (NY), die Hollywood Ball (LA), das Bill Graham Wiltern Theatre (LA) und viele andere. Maucha nahm u.a. CD's mit Chico Buarque, Caetano Veloso, Toninho Horta, Joyce, Slide Hampton und vielen anderen auf. Sie war auch Gastsolistin auf Randy Brecker's Grammy Winner CD 'Into the Sun' und brachte jüngst auf dem japanischen Label Venus Records ihre solo CD 'Songs I Learned From Jobim' heraus. Begleitet wird sie auf dieser Tournee von dem Pianisten Walter Lang, dem Bassisten Uli Zrenner-Wolkenstein und dem Schlagzeuger Gerwin Eisenhauer. Weitere Informationen

Do. 05.02. 21 Uhr

Jacqui Naylor & Band

Jacqui Naylor (voc), Art Khu (p, git), Philip Steen (b), Josh Jones (dr).

Die kalifornische Sängerin Jacqui Naylor ist mit einem der wichtigsten Talente in der Musik gesegnet – sie vermag einem Song ihren eigenen, persönlichen Ausdruck zu geben. Mit anderen Worten: „she owns a song“. Jedes Wort, jede Note verleibt sie sich ein und gibt ihnen ihren ganz besonderen Touch. Das amerikanische JazzTimes Magazin verglich ihre Songwriting-Fähigkeiten mit denen einer Joni Mitchell. Bei Jacqui Naylor stimmt alles: eine Stimme, die unter die Haut geht, erstklassiges Songwriting, außergewöhnliches Interpretationsvermögen und eine gehörige Portion Innovation. "Jacqui has a sumptuous voice, knack for scratchiness, and an ability to sweeten those bluesy bent notes." Village Voice Weitere Informationen

Fr. 06.02. 21 Uhr ACT: Jazz Night - À Deux

Klaus Paier & Asja Valcic

Klaus Paier (accordion, bandoneon), Asja Valcic (cello)

Wie es bei ihrem Instrument, dem Cello, nahe liegt, bewegte sich Asja Valcic die längste Zeit ihrer Karriere in der Welt der Klassik. Doch schon dort ist sie durch verschiedenste Schulen gegangen: Die Grundlagen erwarb sie an der Musikakademie im heimatlichen Zagreb, sie studierte dann aber sowohl in Moskau (am Tschaikowsky Konservatorium) wie in den USA (University of Massachusetts) und in Deutschland (Musikhochschule Detmold). Valcics Vielseitigkeit und die damit verbundene Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten führte sie zum "radio.string.quartet.vienna" und über das gemeinsame Projekt "Radiotree" auch zum Akkordeonisten Klaus Paier. Dass sich auf diesem Weg ein ideales Duo gefunden hat, das beweisen sie nun "À Deux". Selten hat ein Instrument ein anderes, eine Form die andere, ein Stil den anderen so perfekt ergänzt. Valcic alleine klingt manchmal wie ein komplettes Streichquartett, so furios wie flexibel spielt sie das Cello: Mal mit eleganten Linien, mal extrem rhythmisch, mal gezupft, mal angeschlagen, mal einfach als Perkussionsinstrument eingesetzt. Das Thema gibt ihr stets Klaus Paier vor, inzwischen weltweit einer der wichtigsten Grenzgänger zwischen den musikalischen Welten und ein bedeutender Komponist. Es ist interessant, dass Paier die großen Pianisten und Bassisten des Jazz, von Thelonious Monk und Keith Jarrett bis Charles Mingus, als wichtigste Inspirationsquelle für die Entwicklung seines eigenen Akkordeonspiels nennt. Gleich danach kommt Dino Saluzzi, der ihn in die Geheimnisse des Tango Nuevo und des Bandoneons einwies. Stilistische Freiheit ist also Paiers Generalthema: Schon während des Akkordeon-, Jazz- und Kompositionsstudiums am Klagenfurter Konservatorium experimentierte er nebenher unablässig mit Klassik und zeitgenössischer Musik. Weitere Informationen

Sa. 07.02. 21 Uhr

Wolfgang Engstfeld - Peter Weiss Quartet

Wolfgang Engstfeld (ts), Hendrik Soll (p), Christian Ramond (b), Peter Weiss (dr)

Dass der "moderne" Jazz nun seit 60 Jahren existiert, macht ihn schon fast zur musikalischen Antiquität. Große Zeiträume allerdings scheinen diesem Genre vor allem nichts von seiner Jugendlichkeit nehmen zu können, wenn seine Interpreten selbst über viele Jahre gemeinsam an der Entwicklung und Veredelung ihres Stils arbeiten. Ein Paradebeispiel für erfrischend vitalen, akustischen Modern Jazz stellt das Düsseldorfer Engstfeld-Weiss-Quartett dar. Tenorsaxofonist Wolfgang Engstfeld und Schlagzeuger Peter Weiss arbeiten - in verschiedenen Besetzungen - seit rund drei Jahrzehnten miteinander. Davon profitiert auch ihr seit sechs Jahren bestehendes Quartett mit dem Kontrabassisten Christian Ramond und dem Pianisten Hendrik Soll. Die Fundamente des fast ausschließlich aus Eigenkompositionen bestehenden Programms bilden der energiereiche Hardbop, Einflüsse des Latinjazz und freiere rhythmische Strukturen, wie sie vor allem im modernen Jazz der 70er und 80er Jahre aufkamen. Das Material ihrer neuen CD "Dichterliebe", NRW Vertrieb, besteht aus Bearbeitungen von Robert Schumann Liedern nach den Texten von Heinrich Heine. Weitere Informationen

So. 08.02. - Sa. 18.04. 19:30 Uhr

Jazzemotions

Aquarelle und Illustrationen von Sandra Götz

Freude und Lebenslust, Trauer und Schmerz, ein Hauch von Zärtlichkeit, Hingabe und Ekstase: Emotionen im Jazz - was wir sonst nur live erleben können, visualisiert Sandra Götz in ihren Aquarellen und Illustrationen von Jazzmusikern. Der Betrachter kann in den Werken die Vielfalt der Emotionen erahnen, die durch die Freiheit der Improvisation im Jazz zum Ausdruck kommt. Lassen Sie sich berühren von der Seele des Jazz. Besuchen Sie weitere Arbeiten unter www.sandragoetz.com Weitere Informationen

So. 08.02. 21 Uhr

Jam Session in Memorial Freddie Hubbard

Ltg.: Stefan Zenker (ts), Franz Weyerer (tp), Peter Tuscher (tp)

Für viele Jazzmusiker, allen vorran natürlich für die Trompeter, ist der am 29. Dezember 2008 verstorbene Freddie Hubbard Vorbild und Einfluss gewesen. Mit seiner phänomenalen Technik und feurige Improvisationskunst begeisterte er über Jahrzehnte sein Publikum in der ganzen Welt. Grund genug für die beiden Münchner Trompeter Franz Weyerer und Peter Tuscher, sowie dem Saxophonisten Stefan Zenker, die heutige Session in Gedenken an Freddie Hubbard zu leiten. Weitere Informationen

Mo. 09.02. 21 Uhr Bigband Night

Uni Big Band München Ltg. Prof. Joe Viera

Einen Abend voll swingender Musik verspricht die Uni Big Band München mit ihrem in allen Stilen des Jazz erfahrenen Leiter Joe Viera. Zum derzeitigen Programm gehören unter anderem Stücke von Lennie Niehaus, Sammy Nestico, Jeff Jarvis, Bill Liston, Duke Ellington, Miles Davis, John Berry, Dizzy Gillespie, Errol Garner, J.J.Johnson und Horace Silver. Weitere Informationen

Di. 10.02. 21 Uhr hear the silence

caro obieglo_andreas obieglo duo

Caro Obieglo (voc), Andreas Obieglo (p)

Caro und Andreas Obieglo setzen mit ihrem neuen Album "hear the silence" konsequent ihre Entwicklung hin zu minimalistischer Popmusik fort. Mit Mut zur Eigenständigkeit und intelligent reduziert auf den Kern der Komposition, meisterhaft instrumentiert und intoniert. Dabei sind sie selbstbewusst genug, sich auch selbst gekonnt und neu zu covern, denn das programmatische Titelstück "hear the silence" stammt aus ihrer eigenen Feder. Weitere Informationen

Mi. 11.02. 21 Uhr

Michael Lentz und Sprechakte Xtreme – Die Liebesgedichte

Michael Lentz (sprache, sax) Axel Kühn (sax, bcl, laptop), Oliver Hahn (rhodes, oberheim, minimoog) Klaus Sperber (b) Andi Lind (dr), guest: Gunnar Geisse (laptop guitar)

Seit den amerikanischen Beatpoets hat die Kombination von Jazz und Lyrik eine gute Tradition, mit den grenzgängerischen Experimenten etwa von Ernst Jandl oder Peter Rühmkorf auch eine spezifisch deutschsprachige. Dass der Schriftsteller und Dichter Michael Lentz sich mit dieser Tradition auseinandergesetzt hat, wird schon anhand seiner zweibändigen, weit über tausend Seiten starken Dissertation über Lautpoesie deutlich. Seit Jahren tritt er aber auch erfolgreich mit seiner Band Sprechakte Xtreme auf, um selbst das Erbe der Vorgänger zu verwalten. Lentz, der zuletzt den Roman „Pazifik“ veröffentlichte, hat nun mit den im nächsten Jahr erscheinenden Liebesgedichten wieder seine lyrische Seite hervorgekehrt und präsentiert heute seine Klanggedichte mit seiner Band Sprechakte Xtreme. Ambient – Acid Jazz nennen sie das, spielen mit Versatzstücken aus Soul, Funk und Freejazz. Groovende Soundcollagen breiten sich aus, Worte werden bis zur Unkenntlichkeit verzerrt, Effektgeräte kommen zum Einsatz, Sätze werden am Notebook gesampelt und in Endlosschleife abgespielt, ein vitaler Rhythmus entsteht, der die Lyrik hetzt, einfängt und unverhofft wieder befreit. Aber auch bei den elegischen Tönen bietet die Band mit ihren Kompositionen die perfekte musikalische Ergänzung . Jenseits der Sprache gibt Lentz als Geräuschakrobat den Scatman, die elektromagnetische Feldstörung und den durch die Maske röchelnden Darth Vader. Die FAZ schreibt: "Die Jazzlyrik wurde hier ins einundzwanzigste Jahrhundert katapultiert." Als musikalischer Gast wird diesmal Gunnar Geisse an der Laptop- Gitarre dabei sein. Weitere Informationen

Do. 12.02. 21 Uhr

New Talents On Stage – JazzProjekt in concert

Zum Semesterende präsentieren die Workshopbands des JazzProjekts ein knackiges, swingendes Abschlusskonzert. Weitere Informationen

Fr. 13.02. 21 Uhr newcomers

Michael Jaeger's KEROUAC (CH)

Michael Jaeger (ts, comp), Vincent Membrez (p, präpariertes piano), Luca Sisera (b), Norbert Pfammatter (dr)

KEROUAC ist das innovative und eigenständige Quartett um den Schweizer Tenorsaxophonisten Michael Jaeger, das eine sehr kraftvolle improvisierte Musik präsentiert. Jazzmusik, in der Chaos neben Stille steht, sowie Innovation neben Tradition. Die Synergien entstehen zwischen den jungen Löwen – an der Seite von Jaeger ist der Bieler Vincent Membrez am Piano und der Bündner Luca Sisera am Kontrabass – sowie dem bekannten Walliser Schlagzeuger Norbert Pfammatter. Die Kompositionen, welche allesamt von Jaeger stammen, sind auf der einen Seite so genannte Zeitstücke: Jaeger organisiert durch Improvisation gefundenes musikalisches Material mit Hilfe von Zeitpartituren zu epischen Stücken. Vier synchronisierte digitale Uhren dienen dabei den Musikern auf der Bühne als „Dirigenten“; Radikale Brüche und Schnitte werden mit Hilfe der Uhren spielbar. Anderseits sind Jaegers Stücke auch mehr der Tradition verpflichtet: Es sind swingende Lieder, Nachhalle der großen Jazzstandards. Die Melodik, die Jaeger dabei braucht, erinnert an die des modernen Altisten Greg Osby; das harmonische Denken ist inspiriert vom Saxophonisten Mark Turner, bei dem Jaeger auch studierte."Unterstützt von der Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung" Weitere Informationen

Sa. 14.02. 21 Uhr My funny valentine

Tricia Leonard & Band

Tricia Leonard (voc), Christian Doepke (p), John Brunton (git), Uli Wonner (sax, cl), Sava Medan (b).

Valentinstag! - eine kommerzielle Angelegenheit, aber Gott sei Dank eine guter Anlass alle die wunderbaren schnulzigen Love Songs zu präsentieren! "Endlich eine klare, reine Stimme die Jazz Texte richtig artikulieren lässt" so die SZ über Tricia Leonard, geboren in London, seit 10 Jahren in der Münchner Musikszene zuhaus. "Mit ihren klaren unverschnörkelten Balladen und humorvollen Swing-Nummern zaubert sie eine Atmosphäre "von längst vergessenen Zeiten" MM. Kurz gesagt: ein emotionaler Leckerbissen für alle - von frisch verliebten bis zu einsamen sogar bitteren Herzen. Wegen der romantische Stimmung hat sie versprochen weder böse Blicke auf die Musiker zu werfen noch auf der Bühne ins Micro zu fluchen. Sie wird auch auf keinen Fall 'Fever' singen. Weitere Informationen

So. 15.02. 21 Uhr

Jam Session

Stefan Zenker (ts)

Für den Münchner Tenorsaxophonisten Stefan Zenker stehen Sound, Drive und Groove an erster Stelle. Geschickt verknüpft er Bebop mit Soul, Jazz und Funk. Also, Horn & Stromgitarre packen und einsteigen! Weitere Informationen

Mo. 16.02. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Wer trotz der etwas beengten Unterfahrt-Verhältnisse mit Tänzen wie dem Lindy Hop, dem Jive, dem Jitterbug oder dem Shag die Schuhsohlen zum Qualmen bringen will, hat heute Abend ausreichend Gelegenheit dazu. Unter dem Motto „For dancers only“ huldigt die „Hardest working Big Band in Town“ unter der Leitung von Michael Lutzeier dem Ballroom Dancing – mit Swing-Titeln aus den Büchern von Woody Herman, Benny Goodman, Jimmie Lunceford und vielen anderen großen Namen der 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts. Special guest: Sängerin Anna Hermann. Weitere Informationen

Di. 17.02. 21 Uhr highlight

Christof Lauer Trio feat. Patrice Héral & Michel Godard

Christof Lauer (ts), Michel Godard (tuba, serpent ), Patrice Héral (dr, perc)

Christof Lauer ist in den letzten 30 Jahren mit großer Kontinuität auf allen Kontinenten der Erde und bei allen europäischen und internationalen Festivals von Montreux bis Istanbul und von Havanna bis Peking aufgetreten – sowohl mit eigenen Bands wie auch als Sideman in den unterschiedlichsten Formationen. Die Vielfalt und kreative Energie von Lauers musikalischen Begegnungen und Projekten spiegelt immer wieder seine tiefste Überzeugung wider: "Jazz ist Kommunikation". Und in den beiden Franzosen Michel Godard und Patrice Héral findet er kogeniale Partner, mit denen sich auf höchstem musikalischen Niveau, spannend und innovativ kommunizieren lässt. Patrice Héral, der u.a. im renommierten "Orchestre National de Jazz" spielt und dem der Charme eines Komikers ins Gesicht geschrieben steht, besticht durch Kreativität und Ideenreichtum an der Perkussion. Und auch Michel Godard ist ein profilierter europäischer Jazzmusiker, der auf der Tuba mehrstimmige Spieltechniken (Multiphonics) einsetzt, auch zeitgenössische und Alte Musik spielt und in sehr unterschiedlichen Ensembles und Besetzungen auftritt. Ungewöhnlich ist, dass Godard außer der Tuba auch Serpent, den Vorläufer der Tuba, spielt. Aktuell spielt Godard u.a. in der Gruppe des aus dem Libanon stammenden Ud-Spielers Rabih Abou-Khalil und einem Quartett mit dem amerikanischen Tuba-Virtuosen Dave Bargeron. Alle Drei sind in der Unterfahrt längst keine Unbekannten mehr, doch in dieser Konstellation stehen sie heute zum ersten Mal auf unserer Bühne - wir sind sehr gespannt! Weitere Informationen

Mi. 18.02. 21 Uhr

Tuija Komi Quartet

Tuija Komi (voc), Tizian Jost (p), Manolo Diaz (b), Martin Kolb (dr)

Ihre Stimme ist sinnlich, ihre Stimme ist rau, sie hat Energie, eine Power-Frau! Mit ihrem neu besetzten Quartett tritt Tuija Komi heute zum ersten Mal in der Unterfahrt auf. Der Abend ist finnisch-international gestaltet, u.a. mit Elementen aus dem "Finnisch-Fusion-Folk". Natürlich wird der finnische Tango dabei auch nicht fehlen, die Zuhörer werden von ihr auf eine Reise eingeladen, von finnischen melancholischen Feelings bis zum flotten Swing. Tuija Komis Moderation bringt gute Laune, ihre fröhlich, natürliche Art ist einfach eine Bereicherung. Tuija Komi -das „weizenblonde Energiebündel“ und „eine echte finnische Jazz-Diva“! Weitere Informationen

Do. 19.02. 21 Uhr BR-Mitschnitt - ECM release

Wolfert Brederode Quartet

Wolfert Brederode (p), Claudio Puntin (cl, bcl), Mats Eilertsen (b), Samuel Rohrer (dr, perc)

"Diese Klangfülle von Claudio Puntins Klarinettentönen ! Die schweben im weiten Raum der Poesie, durch den der holländische Pianist sich mit stiller Leidenschaft tastet. Diskret geleitet von Eilertsens Basslines und Rohrers frei fließenden Beats. Verträumt, doch unsentimental, Hochspannung in bester ECM-Tradition." Sven Thielmann, Stereoplay "Die gängigen Jazzphrasen meiden sie – Pianist Wolfert Brederode ebenso wie Mats Eilertsen, Samuel Rohrer und Claudio Puntin. Die vier bevorzugen ausgeglichene, melodiöse Kompositionen, die ihnen Raum für sorgfältig abgestimmte Improvisationen lassen. In sanften Wellenbewegungen fließt die Musik. Der unglaublich dezente, präsente Klang dieses kontinuierlichen Stroms entspricht der unaufgeregten Grundstimmung." Werner Stiefele, Audio Weitere Informationen

Fr. 20.02. 21 Uhr

Billy Hart Trio (USA/D)

Johannes Enders (ts), Martin Zenker (b), Billy Hart (dr)

Dieses international besetzte Ensemble vereint drei Spitzenmusiker zu einer Band der Extraklasse. Mit Johannes Enders am Saxophon und Martin Zenker am Bass hat Star-Schlagzeuger Billy Hart kongeniale Partner für das Triospiel ohne Harmonieinstrument. Sein Schlagzeugspiel zieht sich wie ein roter Faden quer durch die Jazzgeschichte der letzten 45 Jahre. Seine Vielseitigkeit und unglaubliche Bandbreite hat ihn zu einem der begehrtesten Sideman des Modern Jazz gemacht. Dies ist auf über 600 Platteneinspielungen dokumentiert. Billy Hart ist neben Roy Haynes, Al Foster, Jimmy Cobb und Jack de Johnette, eine der letzten großen Ikonen des Jazz Drumming. Er spielte u.a. in den Bands von Wes Montgomery, Herbie Hancock, Stan Getz, Miles Davis, Wayne Shorter. Außerdem war er Schlagzeuger von Little Richard und Jimmy Hendrix. Zur Zeit ist er neben zahlreichen Projekten in der All Star Band "The Leaders" mit Chico Freeman und Eddie Henderson zu hören. Mit seinem in allen Stilen versiertem Spiel ist der aus München stammende Martin Zenker einer der gefragtesten Bassisten der Jazzszene. Seine eigene Band UGETSU tourte weltweit. Er stand mit Jazzgrößen wie James Moody, Jimmy Cobb oder Ed Thigpen auf der Bühne. Der frisch gekürte Neue Deutsche Jazzpreisträger, SWR Jazzpreisträger und Münchner Kulturförderpreisträger Johannes Enders gehört laut Fachmagazin Jazzthing zu den zehn wichtigsten Nachwuchs-Tenoristen weltweit. Lang ist die Liste derer, mit denen er schon spielte: Lee Konitz, Brad Mehldau, Roy Hargrove, Sam Rivers, Donald Byrd und viele mehr. Sein prägnanter Ton und seine stilistische Vielfalt machen ihn zu einem absoluten Meister seines Fachs. Weitere Informationen

Sa. 21.02. 21 Uhr Universal @ Unterfahrt

Christian Scott Quintet

Christian Scott (tp), Matthew Stevens (git), David Byrant (p), Joseph Saunders (b), Jamire Williams (dr).

Christian Scott scheint ein geborener Musiker zu sein. Obwohl er erst 25 Jahre alt ist, verfügt er bereits über den Ton und das musikalische Selbstbewußtsein eines wirklich großen Trompeters. Er meidet Clichés und Effekthascherei und gibt stattdessen ausdrucksvoller Sensibilität den Vorzug. Und er ist bereit mit den Regeln zu brechen, wenn es in seinen Augen musikalisch sinnvoll ist. Als gebürtiger New Orleanser repräsentiert Scott die jüngste Generation der Trompetentradition der Crescent City, die einst durch die Legenden King Oliver und Louis Armstrong begründet wurde und für die heute u.a. die Namen von Wynton Marsalis, Terence Blanchard und Nicholas Payton bürgen. "Ich habe mir vorgenommen, meinen eigenen Stil zu finden, um das, was mich in meinem Inneren bewegt, ausdrücken zu können. Ich mache mir keine Gedanken darüber, wieviele Bebop-Licks ich spielen kann", sagt Scott mit Überzeugung. So bemühte sich Christian Scott also zu einer eigenen bestechenden Stimme auf der Trompete zu finden: Er verfügt über einen rauchigen Ton, der sehr viel mehr mit der Art, wie Ben Webster Tenorsax spielte, gemein hat, als mit dem schneidenden, fanfarenartigen Ton, den die Trompete üblicherweise hervorbringt. Christian Scott präsentiert heute seine 3. CD/DVD unter eigenem Namen: "Live at Newport" Weitere Informationen

So. 22.02. 21 Uhr highlight

Chico Freeman & Fritz Pauer Trio

Chico Freeman (ts), Fritz Pauer (p), Johannes Strasser (b), Joris Dudli (dr).

Das aktuelle Fritz Pauer Trio wurde 1995 gegründet. Intensives Zusammenspiel voller Überraschungen, Originalität und musikalische Kraft gepaart mit höchster Virtuosität, sind nur einige Worte um die Leistung dieses Top-Trios zu beschreiben. Als eine der gefragtesten Rhythmusgruppen in Europa begleitete die Band Jazzgrössen u.a. wie Benny Golson, Johnny Griffin, Sheila Jordan, Don Menza und auf dieser Tournee Chico Freeman. Das erste musikalische Zusammentreffen mit dem großartigen Tenorsaxophonisten und Komponisten Chico Freeman fand im Juli 2007 im Wiener Jazzland statt. Nach einem weiteren Engagement ein Jahr später im selbigen Club, erwuchs die Idee, die fruchtbare Zusammenarbeit zu intensivieren. Chico Freeman (Sohn des Saxophonisten Von Freeman) zählt zu den stilistisch vielfältigsten Saxofonisten der Gegenwart. Weitere Informationen

Mo. 23.02. 21 Uhr Solid Soul & Funk

The Foundation

Christian Stark (voc), Sandi Dikant (voc, perc), Marcus Negraszus (dr), Peter Ihbe (git), Bernd Hadamik (b), Axel Schulz (p, keys, back voc), Daniel Birkenmayer (tp), Dirk Oettler (sax, harp), Jürgen Vogel (tb)

"THE FOUNDATION" präsentiert die besten Songs aus der Soul- und Funk-Ära. Frisch, tanzbar und mitreißend groovig servieren die neun Musiker ein Programm, das keine Wünsche offen lässt. Faschingsparty ohne Kostümzwang! Weitere Informationen

Di. 24.02. 21 Uhr

J.B. Junior & The Nervous Flames

Mel Canady (voc), Azhar Kamal (git), Karl Wende (b), Tommi Eberhardt (dr), Werner Aldinger (tb), Axel Kühn (sax), Albrecht Huber (tp).

The Godfather of Soul, Soulbrother Number One, Mr. Dynamite James Brown ist - auch nach seinem Tod - einer der einflussreichsten afroamerikanischen Musiker in der Geschichte der populären Musik. JB Junior & the Nervous Flames zeigen die Quintessenz James Browns. Ekstatisch, mit unglaublicher Ausdauer und perfektem Timing spielen JB Junior & The Nervous Flames ihre Versionen der Klassiker des Godfather of Soul. Exzessiv tanzbar, appellierend an alle musikalischen Sinne und bei einigen Stücken wie "Sex Machine", "It´s a man's world" auch an einige andere mehr physischer Natur. Die Band besteht aus einer feurigen Hornsection, einer dreckigen Rhythmsection, den Nervous Flames und dem wahren Junior des großen unsterblichen Soulbrother Number One James Brown: Mr. Mel Canady als JB Junior (Vocals, Master of Ceremonies). Weitere Informationen

Mi. 25.02. 21 Uhr

geschlossen

Do. 26.02. 21 Uhr jazz from finland

Esa Pietilä Trio

Esa Pietilä (sax), Uffe Krokfors (b), Markku Ounaskari (dr)

Esa Pietilä ist der junge skandinavische Starsaxophonist und Komponist der finnischen Jazzszene. Er tourte bereits mit seinem eigenen Trio durch ganz Europa, studierte an der Sibelius Akademie in Helsinki und arbeitete seither sowohl mit Musikern der finnischen Szene, als auch mit Jazzstars wie z.B. Clara Bley, Thad Jones, Joe Henderson, McCoy Tyner. Sein lyrischer, rauer Ton entwickelt eine ganz eigene musikalische Handschrift. "Prowess visionary and improviser" "An always explorative saxophonist, accessible though with a personal perspective toward the music he plays." Jazzreview.com Weitere Informationen

Fr. 27.02. 21 Uhr Japan Highlight

Satoko Fujii's MA-DO

Satoko Fujii (p), Natsuki Tamura (tp), Norikatsu Koreyasu (b), Akira Horikoshi (dr)

Wenn Satoko Fujii eine neue Band präsentiert, heißt dies meist, dass sie einmal mehr eine neue musikalische Richtung einschlägt. Ihr neues japanisches Quartett MA-DO macht da keine Ausnahme. Das Debüt-Album Heat Wave (2008, NotTwo Records) zeigt eine Band, die auf höchst bemerkenswerte Weise und fein ausbalanciert besonders mit Klangfarben und Stille arbeitet. "Ich wollte eine Band, die meine Kompositionen besonders feinfühlig zu interpretieren in der Lage ist", erklärt Fujii. "Mein anderes japanisches Quartett ist eine kraftvolle Rockband, doch kann ich dort selten leise spielen. Mein Projekt mit Mark Dresser und Jim Black stützt sich vielfach auf Improvisation, die ich sehr mag, aber derzeit komponiere ich derart viel, so dass ich gern ein Ensemble haben wollte, das diese Stücke am besten darbieten kann." "MA-DO bedeutet im Japanischen 'Fenster'", setzt sie fort. "Außerdem ist 'ma' der Ausdruck für 'Stille zwischen den Noten'. Der Bandname spiegelt also schon den Charakter der Musik wider: sie ist wie ein Fenster, das sich öffnet und sie legt zugleich eine große Bedeutung auf Stille, die oftmals mehr bedeutet als gespielte Töne." Die Kompositionen, die Fujii für MA-DO geschrieben hat, eröffnen eine Welt voller neuer Klangkombinationen, Stimmungen und Tempi. Die Band beeindruckt mit herausfordernden Unisono-Linien, abrupten Wechseln und der höchst eleganten Verbindung der notierten Parts mit improvisierten Passagen. Weitere Informationen

Sa. 28.02. 21 Uhr ECM release

Cyminology

Cymin Samawatie (voc), Benedikt Jahnel (p), Ralf Schwarz (b) Ketan Bhatti (dr)

Cyminology, das 2001 gegründete Quartett, hatte seine Formel gefunden: Vokaler Kammerjazz und persische Lyrik. Ost und West, Alt und Neu, in bruchloser Synthese. Seelenvoll dunkel tönt die Stimme, unverkennbar orientalisch gefärbt. Raffiniert sparsam legt das Trio dazu seine Klangflächen aus, spinnt filigrane Linien. Eine Musik, so suggestiv und atmosphärisch, dass sie der Erklärungen kaum bedarf. Wenn das Quartett heute auf Tour ist - im Nahen Osten, in Europa und den USA oder, wie gerade jüngst erst, in der Kaukasus-Region - versucht Cymin ihrem Publikum trotzdem etwas von Inhalt und Aktualität der Texte zu vermitteln. "Es geht um ganz alltägliche Gefühlslagen. Um Heimweh, um diffuses Unglück und um Missverstehen zwischen Menschen, die sich eigentlich nahe sind." Weitere Informationen

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