Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Jan 2010 | März 2010

Programm Februar 2010

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mo. 01.02. 21 Uhr

Rich Laughlin Ensemble 'Playing in Color' feat. Dusko Goykovich

Rich Laughlin (arr, condictor) Evan Tate (ss, cl) Axel Kuhn (ts, fl), Roger Janotta (bcl, fl), Mathias Götz (tb) Wolfgang Schonwetter (frh), Nemanja Jovanovich, Omar Kabir (tp, flh), Leo Gmelch (tuba), Bernd Hess (git), Chris Lachotta (b), Rick Hollander (dr)

Der Trompeter, Komponist und Wahl-Münchner Rich Laughlin stammt aus Minneapolis, Minnesota (USA). Sein Schwerpunkt liegt im Bereich Neue Musik, in der er auch als Solist sehr aktiv ist, z.b. als Mitglied des London Jazz Composers Orchestra (aktuelle CD: Radio Rondo, Intakt Records) Rich spielte mit führenden Persönlichkeiten in der Neuen Musik u.a. George Lewis, Evan Parker, Paul Lytton oder Howard Riley. Der Auftritt seiner eigenen Formation "Melting Point" mit dem KlangDuo 48 Nord und dem legendären Saxophonisten Bennie Maupin war ein Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens in der Münchner Allerheiligienhofkirche 2006. Als Arrangeur und Conductor ist die Zusammenarbeit mit den Prager Epoch String Orchestra und damit die letzte Aufnahme mit der Trompeten-Legende Benny Bailey besonders zu erwähnen. Für sein neues Ensemble widmet Rich sich ausschließlich dem Schreiben, Arrangieren und Dirigieren - um eine facettenreiche musikalische Farbpalette zu ermöglichen. Heute Abend dreht sich die Palette in Richtung Impressionismus. Rich Laughlin begrüßt seinen Freund und Gastsolisten Dusko Goykovich, eine lebende Legende des Jazz nicht zuletzt durch sein Spiel mit den Big Bands vom Woody Herman und Maynard Ferguson. Spannendes, Transparentes und vor allem Farbiges in 11-Mann Besetzung. Weitere Informationen

Di. 02.02. 21 Uhr brazilian night

Marco Lobo & Friends

Marco Lobo (perc), Márcio Tubino (sax, fl), Walter Lang (p), Gerwin Eisenhauer (dr), Sven Faller (b)

Marco Lobo ist einer der ganz großen Stars der brasilianischen Percussion-Szene. Wie kaum ein anderer hat er das Wesen des brasiliansichen Rhythmus erfasst. Marco Lobo wurde 1964 in Bahia, dem Land der pulsierenden Trommeln, geboren. Schon als Kind war es ihm ein Vergnügen, mit den unmöglichsten Dingen Klänge zu erzeugen. Seine eigentliche Karriere begann er als Vierzehnjähriger, als ihm die Musik zur Berufung wurde und er bei den Musikfestivals in Salvador teilnahm, wo auch die Zusammenarbeit mit anderen brasilianischen Musikern ihren Anfang nahm: mit Abel Lobo und Jorge Zarath, mit Banda Bejo und Luis Caldas, später dann mit Gerônimo, Margareth Menezes, Armandinho, Dodô und Osmar, mit dem er auch bei vielen Karneval-Events spielte. Mit 20 zog Marco Lobo nach Rio de Janeiro, wo er auch heute noch lebt. Aber er nahm seine bahaianischen Wurzeln mit, und wann immer er kann, kehrt er nach Salvador zurück. In Rio begann er mit der Unterstützung des Sängers und Komponisten Carlos Ponta Negra die rhythmischen und klanglichen Dimensionen seines Instruments zu erkunden und bei vielen Projekten talentierter Künstler mitzuwirken, wie z.B. bei Léo Gandelman, Marco Pereira und João Carlos Assis Brasil. Das glückliche Zusammentreffen mit den Größen der Brazilian Popular Music (MBP), darunter ganz großen Namen wie Elba Ramalho, Marisa Monte, Ivan Lins, Maria Bethânia, Lenine, Ana Carolina, João Bosco, Gilberti Gil, Titãs, Milton Nascimento, Vanessa da Mata, Billy Cobham und vielen anderen, machte ihn selbst zu einem internationalen Star. Weitere Informationen

Mi. 03.02. 21 Uhr

Hermann Martlreiter's AheadBack

Hermann Martlreiter (ts, cl), Mathias Götz (tp), Jerker Kluge (b), Matthias Gmelin(dr).

Das neue Projekt des Münchner Saxophonisten knüpft an dessen letzte CD "Now&After" an (mit Ed Schuller, John Betsch u. Felix Wahnschaffe, Jazztown Records) und setzt das dort begonnene Konzept in neuer Besetzung fort: Eigenkompositionen, freie Improvisation, ungerade Metren, Elemente aus Calypso, Space Rock und Einflüsse von Thelonious Monk bis Ornette Coleman. Weitere Informationen

Do. 04.02. 21 Uhr Yesterday You Said Tomorrow

Christian Scott Quintet

Christian Scott (tp), Matthew Stevens (git), Milton Fletcher (p), Kriss Funn (b), Jamire Williams (dr).

Obwohl er erst 26 Jahre alt ist, verfügt er bereits über den Ton und das musikalische Selbstbewußtsein eines wirklich großen Trompeters. Er meidet Clichés und Effekthascherei und gibt stattdessen ausdrucksvoller Sensibilität den Vorzug. Und er ist bereit mit den Regeln zu brechen, wenn es in seinen Augen musikalisch sinnvoll ist. Als gebürtiger New Orleanser repräsentiert Scott die jüngste Generation der Trompetentradition der Crescent City, die einst durch die Legenden King Oliver und Louis Armstrong begründet wurde und für die heute u.a. die Namen von Wynton Marsalis, Terence Blanchard und Nicholas Payton bürgen. "Ich habe mir vorgenommen, meinen eigenen Stil zu finden, um das, was mich in meinem Inneren bewegt, ausdrücken zu können. Ich mache mir keine Gedanken darüber, wieviele Bebop-Licks ich spielen kann", sagt Scott mit Überzeugung. So bemühte sich Christian Scott also zu einer eigenen bestechenden Stimme auf der Trompete zu finden: Er verfügt über einen rauchigen Ton, der sehr viel mehr mit der Art, wie Ben Webster Tenorsax spielte, gemein hat, als mit dem schneidenden, fanfarenartigen Ton, den die Trompete üblicherweise hervorbringt. Christian Scott präsentiert heute seine 4. CD unter eigenem Namen: "Yesterday You Said Tomorrow" Weitere Informationen

Fr. 05.02. 21 Uhr

Claus Raible Trio feat. the legendary Ben Dixon

Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b), Ben Dixon (dr)

"Bebop der vitalen Sorte von einem international besetzten Trio. Der Pianist Claus Raible bringt Stücke eines Bud Powell, Tadd Dameron und Elmo Hope, sowie Perlen aus dem American Songbook schnörkellos, voller Energie und mit klarem Anschlag effektvoll auf den Punkt. Wie stilsicher er sich im bluesig groovigen Bop-Fahrwasser bewegt, zeigen zwei Originals, die er unter die Klassiker mischt, wie auch die feine Spürnase, mit der er einen amerikanischen Souljazz-Veteranen, Ben Dixon, am Schlagzeug und einen in der Schweiz lebenden Griechen, Giorgos Antoniou, am Bass zu einem kompakten, treibenden Rhythmusteam vereinigt." Berthold Klostermann, Stereo Magazin. Weitere Informationen

Sa. 06.02. 21 Uhr

Hotel Bossa Nova

Liza Da Costa (voc), Tilmann Höhn (git), Alexander Sonntag (b), Wolfgang Stamm (dr).

Die Musiker von Hotel Bossa Nova wecken das Lebensgefühl der 60er Jahre: das Gefühl des Bossa Nova – der „neuen Welle“ – einer Mischung aus Samba und Cool Jazz. Was hier rüberkommt, ist die Atmosphäre einer lauen Sommernacht in Brasilien, die nicht zu heiß ist und nicht zu kalt. Nicht zu laut und nicht zu leise. Höchstens viel zu kurz. Liza da Costa, Tilmann Höhn, Alexander Sonntag und Wolfgang Stamm haben schon an vielen gemeinsamen Projekten zusammen gearbeitet. Sie sind im Einklang miteinander und schaffen es spielend leicht, ihre 'Hotelgäste' mit ihrem Können und ihrem Charme in den Bann zu ziehen. Die Initiatorin und das Herzstück von Hotel Bossa Nova ist Liza da Costa. Als Halb-Inderin und Halb-Portugiesin bringt sie eine gehörige Portion Temperament mit. In einem Moment ist sie Energie geladen bis zum Platzen, im nächsten singt sie so beseelt, dass man weinen könnte. Das Wichtigste aber ist: Sie ist echt. Wahrscheinlich, weil sie hier einfach zu Hause ist. Im Hotel Bossa Nova. Weitere Informationen

So. 07.02. 15:00 Uhr Mäusejazz für Leute ab 5 mit dem Panama-Jazzensemble

Inspektor Maus

Text: Martina Schrötter-Bernard Stone, Musik: Franz-David Baumann, Musiker: Henk Flemming (vortrag, gesang), Sebastian Wittstock (p), Christian Lachotta (b), Johannes Friebel (dr, perc), Wolfgang Roth (sax), Franz-David Baumann (ltg, tp).

Inspektor Maus ist die spannende Geschichte vom großen Käsediebstahl, den Inspektor Maus in gewohnt souveräner Weise aufklärt. Ein echter Käsekrimi im halbseidenen Flair nächtlicher Clubs, Lagerhäuser und Hafenanlagen. "Als Inspektor Maus den Gorgonzola Club betrat, spielten gerade die "Rockfours" mit Paul Appenzeller am Kontrabass, Buddy Parmesan am Schlagzeug, Duke Emmental am Klavier, Charlie Camembert am Saxophon und Dizzy Cheesy an der Trompete. Star des Abends war die berühmte Ella Mozzarella...“ Seit 2008 existiert der Inspektor Maus neu in der Fassung mit Henk Flemming als Erzähler mit dem Panama-Jazz Ensemble, erschienen bei Panama-Records. Am 11.09.2009 wurde die Inspektor Maus Produktion mit dem Medienpreis Leopold des Verbandes Deutscher Musikschulen mit Unterstützung des Familienministeriums von Ursula von der Leyen ausgezeichnet. Einlass ab 13.30 Uhr, Reservierung unter www.unterfahrt.de und Tel.: 089/4482794, Plätze bleiben bis 14.30 Uhr reserviert, danach verfällt die Platzreservierung – die Kartenreservierung bleibt bestehen. Konzertbeginn ist 15 Uhr. Geeignet für Kinder ab 5 Jahren. Eintrittspreise: Erwachsene 15,-€/ Kinder 8,-€ , Mitglieder Förderkreis 7,50 € Weitere Informationen

So. 07.02. 21 Uhr

Jam Session

Bernd Hess (git)

Gitarrist Bernd Hess ist seit vielen Jahren in der Münchner Jazzszene aktiv, sei es als Leiter seiner eigenen Bands oder als gefühlvoll begleitender Sideman in unterschiedlichsten Formationen. Auch als Komponist und Arrangeur hat er sich mehrfach hervorgetan, seine skurrilen Songtitel sind berüchtigt. Die Süddeutsche Zeitung lobte ihn kürzlich als "versierten Begleiter", als "virtuosen Solist und erfinderischen Komponist". Heute am 07.02. leitet er die Sonntags-Session in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Mo. 08.02. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München. Leitung Prof. Joe Viera

Einen Abend voll swingender Musik verspricht die Uni Big Band München mit ihrem in allen Stilen des Jazz erfahrenen Leiter Joe Viera. Zum derzeitigen Programm gehören unter anderem Stücke von Lennie Niehaus, Sammy Nestico, Jeff Jarvis, Bill Liston, Duke Ellington, Miles Davis, John Berry, Dizzy Gillespie, Errol Garner, J.J.Johnson und Horace Silver. Weitere Informationen

Di. 09.02. 21 Uhr traumton release 'Joshua'

Fjoralba Turku Quartet

Fjoralba Turku (voc), Andrea Hermenau (p), Benjamin Schäfer (b), Johannes Jahn (dr).

Die junge albanische Jazzsängerin stammt aus einer bekannten Musikerfamilie. Nach Studien in Paris (Sorbonne) und München (Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität) entschied sie selbst sich erst spät für die Musik - seit 2007 studiert sie an der Hochschule für Musik in München Jazzgesang. Im gleichen Jahr debütierte sie mit Geoff Goodmans Tabla and Strings featuring Charlie Mariano und seitdem tourt sie in unterschiedlichen Formationen durch Europa. 2008 besuchte sie Meisterkurse am Berklee College of Music bei Jan Shapiro und Bob Stoloff. In Brüssel gab sie im Rahmen der 4. International JazzSingers Competition ein erfolgreiches Konzert bei dem sie einen Ehrenpreis für besondere musikalische Leistungen erhielt. Unterschiedliche Projekte mit u.a. Geoff Goodman, Tizian Jost, Paulo Cardoso und Hugo Siegmeth zeigen ihre musikalische Vielfalt. Mit ihrem Fjoralba Turku Quartet hat sie einen ganz eigenen Sound und Stil geschaffen, in dem sich zeitgenössischer Jazz und traditionelle albanische Musik zu etwas ganz Besonderem verbinden, angereichert durch eigene Stücke und besondere Arrangements aus dem Jazzrepertoire, unvergesslich und kostbar aber vor allem durch ihre einmalig schöne Stimme, mit der sie das Publikum und die Presse besticht: "Turkus Stimme zu hören bedeutet Verzauberung. Sie schlägt ihre Zuhörer augenblicklich so in den Bann, dass man schier zu atmen vergisst." SZ Weitere Informationen

Mi. 10.02. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 24

Farmers Market

Stian Carstensen (accordeon, kaval, git, voc), Trifon Trifonov (sax, cl), Nils-Olav Johansen (git, voc), Finn Guttormsen (b), Jarle Vespestad (dr).

Die Musik von Farmers Market ist eine Mischung von bulgarischer Volksmusik, Jazz, Pop und Humor. Ursprünglich wurde die Band als Free Jazz 5tet gegründet. Ziemlich schnell entdeckten Farmers Market ihre gemeinsame Liebe zur bulgarischen Folklore mit ihren orientalischen Skalen, krummen Taktarten und außergewöhnlichen Möglichkeiten zur Improvisation. Farmers Market ist eine der beliebtesten Live Bands Norwegens und tritt sowohl auf Jazz Festivals als auch auf Rock- und World Music Festivals auf. Die Kompsitionen und Arrangements von Farmers Market stecken voll sprühendem musikalischem Witz: Sie sind eine wilde musikalische Jagd durch den Balkan mit Abstechern in alle musikalischen Gefilde der westlichen Pop- und Kunstmusik. Fragmente von Stilen und Songs werden so kunstvoll ineinander gewoben, dass das Nebeneinander von ABBA und Beethoven absolut ungekünstelt und einfach nur genial-komisch wirkt. Als Mike Patton, die Ikone der Rock-Avantgarde, Farmers Market hörte, war er hin und weg und veröffentlichte sogleich das aktuelle Album "Surfin’ USSR" auf seinem Label Ipecac Records. Weitere Informationen

Do. 11.02. 21 Uhr On the road again

HIRSON AND GOODMAN

Chris Hirson (sax), Geoff Goodman (git, mandocello)

Vor 30 Jahre sind Hirson und Goodman zusammen aus New York nach und dann durch Europa gereist. Deutschland wurde für beide das Zuhause. Ihre Zusammenarbeit geht so weit zurück, dass niemand sich erinnern kann, wann alles angefangen hat. Diese lange künstlerische Auseinandersetzung zeigt sich - sowohl was das Zusammenspiel als auch ihre Kompositionen angeht - in einem sehr individuellen, fast schon "autobiographisch" zu nennenden, musikalischen Ausdruck. Sechs CDs und hunderte von Songs sind das Ergebnis dieser Arbeit – alle erschienen in den 80er und 90er Jahren. Ihr Zusammenspiel ist dann so intensiv geworden, dass im Jahr 2000 eine Pause dringend nötig war. 2010 sind Hirson and Goodman erstmals wieder live zu hören. "Die beiden amerikanischen Musiker beherrschen alle Spieltechniken und viele, auch seltsame Arten der Klangerzeugung auf ihren Instrumenten. Ihre Musik ist von großem ästhetischem Reiz. Nur ist es nicht leicht, sie zu rubrizieren. Manches ist einwandfrei Jazz und hat sogar klassische Züge. Anderes ist allgemeiner, improvisatorische Musik (so hört sie sich an), aber (das hört man auch heraus) präzise ausgearbeitet und so gut vorbereitet, daß die beiden wunderbar miteinander duettieren ... Es ist eine ungemein intelligente und sehr musikalische Musik." Die Zeit. "Hirson und Goodman haben eine eigene Form der Kommunikation gefunden, und einen ureigenen Stil irgendwo zwischen New, Modern und Free Jazz. Blind spielen sie zusammen, überraschen immer wieder mit Kontrasten, ironischen Anspielungen und witzigen Details. Die hohe Kunst der dialogisierenden Improvisation." SZ Weitere Informationen

Fr. 12.02. 21 Uhr ACT: Jazz Night - highlight

Thierry Lang 'Lyoba revisited'

Thierry Lang (p), Matthieu Michel (flh), Heiri Känzig (b), Daniel Pezzotti, Andi Plattner, Daniel Schaerer, Ambrosius Huber (cello)

Hirtenlieder als Jazz-Elegien, lyrisches Klavierspiel, Celli mimen Männerchöre und ein Flügelhorn hat Alphorn-Aura: Leise, elegisch und ungemein anrührend klingt Lyoba, Musik aus der Schweiz, aber keinesfalls nur für Landsleute, sondern ein höchst universeller Jazz-Sound für die ganze Welt. Wo immer der Pianist Thierry Lang, neben George Gruntz erfolgreichster Schweizer Jazzexport, diese Musik live vorstellte, hinterließ er ein begeistertes Publikum. Nachdem er 2008/2009 bereits zwei Lyoba-Alben lokal mit Unterstützung der Migros-Kulturstiftung veröffentlichte, macht ACT mit "Lyoba revisited" sein Erfolgsprojekt jetzt auch international, jenseits der Alpen, hörbar. Nach ausgedehnten Konzertaktivitäten wirft Lang, der bereits für das legendäre Label "Blue Note" aufgenommen hat, einen neuen und sichtlich gereiften Blick auf Lyoba. Mit einer ungewöhnlichen Besetzung verwandelt "der stille Poet, der es liebt, den Klängen nachzuhorchen und den Flügel zu streicheln" (Neue Zürcher Zeitung) Volksmelodien aus dem Kanton Fribourg in feinen kammermusikalischen Jazz von unalltäglicher Klangschönheit. Und außer den bewegenden Melodien der Vorlagen sorgt hier auch die Klasse der Arrangements und der Musiker – nicht zuletzt des Flügelhornisten Matthieu Michel - dafür, dass diese Schönheit eine existentielle Intensität hat. Melodien aus Fribourg in der Westschweiz, wo auch der Greyerzer Käse herkommt, hat Thierry Lang bearbeitet. Diese Musik beschäftigt den Pianisten seit geraumer Zeit, denn er selbst, der klassisches Klavier und Jazz studiert hat, stammt aus diesem Kanton. Dort gab es in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts einen Priester namens Joseph Bovet. Der komponierte vor allem vierstimmige Stücke für Männerchöre. Die Melodien des Abbé Bovet (und einige seines Geistesverwandten Pierre Kaelin) sind noch immer ungemein populär – Thierry Lang nennt sie Schweizer Standards: "Die Leute singen diese Melodien mit Hingabe und aus vollem Herzen; für sie sind sie fast wie Gebete." Ein besonderer Kunstgriff bei "Lyoba revisited" ist die Instrumentierung: Sie ist außergewöhnlich und leuchtet doch auf Anhieb ein. Den Jazz-Instrumenten Klavier, Bass und Flügelhorn gesellen sich vier Celli hinzu. Damit will Thierry Lang sich dem Klang der vierstimmigen Männerchor-Kompositionen annähern. "Heimwehmusik" nannte ein Kritiker diese Musik. Es ist eine warmklingende Musik, voller Zauber und Feinheit. Weitere Informationen

Sa. 13.02. 21 Uhr This is our Moosic

Mostly other people do the killing

Peter Evans (tp), Jon Irabagon (sax), Moppa Elliott (b), Kevin Shea (dr).

"We're Mostly Other People Do the Killing. We're named Peter and Jon and Moppa and Kevin. We all went to music school for a while. We play jazz. We like to play all the jazz all the time all at once as fast as possible. Moppa writes the tunes. Except for the ones written by other people. They're funny. Jazz is funny. Come see us play music. You'll like it." "Mit postmoderner Dreistigkeit, spitzfindigem Humor und unglaublicher idiomatischer Sicherheit zitieren sich Jon Irabagon und Peter Evans durch die Jazzgeschichte, sodass selbst eingefleischte Traditionalisten an diesen jungen Wilden ihre Freude haben dürften." Wolf Kampmann Weitere Informationen

So. 14.02. 21 Uhr

Tricia Leonard & Songs for Valentines Day

Tricia Leonard (voc), Charly Thomass (p), John Brunton (git), Sava Medan (b).

Valentines Day – ein schöner Anlass, die wundervollen, emotionalen 'Songs of Love' zu spielen. Nach dem grossen Erfolg des letzten Valentinskonzertes, freuen wir uns dieses Konzert für alle Liebespaare und solche, die es werden wollen, wieder zu präsentieren. "Endlich eine klare, reine Stimme, die Jazz Texte richtig artikulieren lässt" so die SZ über Tricia Leonard, aus London und seit 15 Jahren in der Münchner Musikszene zuhaus. "Mit ihren klaren unverschnörkelten Balladen & humorvollen Swing-Nummern zaubert sie eine Atmosphäre von längst vergessenen Zeiten". "Songs of Love" - für Leute mit Herz! Weitere Informationen

Mo. 15.02. 21 Uhr Solid Soul & Funk

The Foundation

Christian Stark (voc), Sandi Dikant (voc), Marcus Negraszus (dr), Peter Ihbe (git), Bernd Hadamik (b), Axel Schulz (keys, p, voc), Daniel Birkenmayer (tp), Dirk Oettler (sax, harp) Jürgen Vogel (tb).

"The Foundation" präsentiert die besten Songs aus der Soul- und Funk-Ära. Frisch, tanzbar und mitreißend groovig servieren die neun Musiker ein Programm, das keine Wünsche offen lässt. Faschingsparty ohne Kostümzwang! Weitere Informationen

Di. 16.02. 21 Uhr Solid Soul & Funk

The Foundation

Christian Stark (voc), Sandi Dikant (voc), Marcus Negraszus (dr), Peter Ihbe (git), Bernd Hadamik (b), Axel Schulz (keys, p, voc), Daniel Birkenmayer (tp), Dirk Oettler (sax, harp) Jürgen Vogel (tb).

"The Foundation" präsentiert die besten Songs aus der Soul- und Funk-Ära. Frisch, tanzbar und mitreißend groovig servieren die neun Musiker ein Programm, das keine Wünsche offen lässt. Faschingsparty ohne Kostümzwang! Weitere Informationen

Mi. 17.02. 21 Uhr

Aschermittwoch geschlossen

geschlossen Weitere Informationen

Do. 18.02. 21 Uhr Fresh Sound Records Release Concert 'Like the Rusted Key'

Peter van Huffel Quartet

Peter van Huffel CAN, Berlin (as, comp), Jesse Stacken NYC (p), Miles Perkin CAN, Berlin (b), Samuel Rohrer CH (dr).

Das Peter Van Huffel Quartet, die neueste Gruppe des aus Kanada stammenden Saxophonisten, ist das Resulat seines Umzugs nach Berlin und löst somit sein New York Quintet ab. In diesem international besetzten Projekt bringt van Huffel Musiker unterschiedlichster Herkunft zusammen und formuliert mit ihnen das "traditional jazz quartet" auf innovative Weise neu. Der Pianist Jesse Stacken gehörte schon im New York Quintett als Wegbegleiter Huffels dazu. Jesse Stacken gehört zu den wichtigen Stimmen am Klavier der aktuellen Szene in NYC. Der kanadische Bassist Miles Perkin zählte zu den einfussreichsten Musikern der Jazz Szene Montreals, bevor nun auch er nach Berlin zog. Er spielt in vielen Bands auf beiden Seiten des Ozeans und ist in Europa wahrscheinlich durch seine Arbeit mit dem französischen Pianisten Benoit Delbec am bekanntesten. Der Schweizer Samuel Rohrer am Schlagzeug ist wegen seines dynamisch kraftvollen und lautmalerisch sanften Spiels einer der gefragtesten Musiker Europas. Er spielt auf zahlreichen Alben mit u.a. von Wolfert Brederode, Colin Vallon und Malcolm Braff. "Together, these four musicians perform Van Huffel’s complex and moving compositions with an energy that never seems to end. Don’t miss the opportunity to see this stellar group perform as they celebrate the release of their new recording, 'Like the Rusted Key' on Fresh Sound Records." Weitere Informationen

Fr. 19.02. 21 Uhr

Ingrid Laubrock 'Sleepthief'

Ingrid Laubrock (sax), Tom Rainey (dr), Liam Noble (p)

Die in London lebende Saxophonistin Ingrid Laubrock erhielt 2009 den SWR Jazzpreis. Laubrock hat Ende 2008 beim Schweizer Label "Intakt" unter dem Titel "Sleepthief" eine Trio-CD mit dem Pianisten Liam Noble und dem Schlagzeuger Tom Rainey veröffentlicht, die den Ausschlag für die Entscheidung der siebenköpfigen Jury gegeben hat. "Ingrid Laubrock", so heißt es in der Jurybegründung, "hat auf dem Tenor- und dem Sopransaxophon eine ganz eigenständige und unverwechselbare Stimme entwickelt, die sich flexibel den verschiedensten Kontexten anzupassen vermag. Brasilianische Einflüsse wie mit dem Quartett ‘Nois4’ sind ihr ebenso wenig fremd wie Inspirationen durch die komponierte Musik, die in ihren Stücken für das Nonett ‘Nein’ hörbar werden. Mit dem Trio ‘Sleepthief’ ist es ihr wiederum gelungen, völlig freien Improvisationen formal strukturierte Abläufe zu verleihen, in denen sich zugleich inhaltliche Komponenten spiegeln: die Zerrissenheit albtraumartiger Situationen, die Diskontinuität zeitlicher Abläufe in rasenden Traumsequenzen und der beständige Wechsel des narrativen Tonfalls. In Ingrid Laubrock, die im Umfeld von Django Bates zu einer der gefragtesten Jazzmusikerinnen in Großbritannien zählt, findet der deutsche Jazz in London eine seiner kreativsten und eigenwilligsten Künstlerinnen." 'Sleepthief' raubt den Schlaf! Zum Glück nur während der Zeit des Konzertes. Weitere Informationen

Sa. 20.02. - So. 21.02. 21 Uhr Stargastspiel

Gianmaria Testa Solo

Gianmaria Testa (git, voc)

Gianmaria Testa ist in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten zeitgenössischen italienischen Liedermacher avanciert. Er ist ein populärer und raffinierter Musiker zugleich, ein Sänger mit einer vollen, verhangenen Stimme. Er schreibt Texte wie kleine Gedichte, und Musik, die Tango, Bossanova, Jazz, Habanera und Walzer vereint und warme, intensive Suggestionen weckt, die mitreißen. Im Frühjahr 2009 erschien "SOLO-dal Vivo", der Mitschnitt eines Solokonzertes von großer Intensität, das er im Auditorium in Rom gab, auf CD. Daher stehen derzeit Soloauftritte im Vordergrund. Im Februar 2010 wird eine special limited Edition von "SOLO-dal vivo" – Gianmaria Testas erstes Livealbum – erscheinen. Es beinhaltet eine Live-CD und ein Videoclip zum unveröffentlichten Song "Come al cielo gli aeroplani". Weitere Informationen

So. 21.02. 21 Uhr Stargastspiel

Gianmaria Testa Solo

Gianmaria Testa (git, voc)

Gianmaria Testa ist in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten zeitgenössischen italienischen Liedermacher avanciert. Er ist ein populärer und raffinierter Musiker zugleich, ein Sänger mit einer vollen, verhangenen Stimme. Er schreibt Texte wie kleine Gedichte, und Musik, die Tango, Bossanova, Jazz, Habanera und Walzer vereint und warme, intensive Suggestionen weckt, die mitreißen. Im Frühjahr 2009 erschien "SOLO-dal Vivo", der Mitschnitt eines Solokonzertes von großer Intensität, das er im Auditorium in Rom gab, auf CD. Daher stehen derzeit Soloauftritte im Vordergrund. Im Februar 2010 wird eine special limited Edition von "SOLO-dal vivo" – Gianmaria Testas erstes Livealbum – erscheinen. Es beinhaltet eine Live-CD und ein Videoclip zum unveröffentlichten Song "Come al cielo gli aeroplani". Weitere Informationen

Mo. 22.02. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Der Münchner Schlagzeuger und Träger des Bundesverdienstkreuzes, Harald Rüschenbaum, ist mit den Know-how von 28 Jahren Big Band Leitung der erfahrene und begeisternde Praktiker, der vom Schlagzeug aus sein Jazz Orchestra leitet. Das Repertoire reicht von swingendem Mainstream, Stücken aus dem 'All American Songbook', über Salsa bis zu Avantgarde, Experimenten und Zeitgeist-Ideen, wobei letztere meist aus der Feder der Bandmitglieder stammen. Weitere Informationen

Di. 23.02. 21 Uhr GLM CD Präsentation

Marina Trost 'Closer'

Marina Trost (voc), Chris Gall (p, keys), Rüdiger Eisenhauer (git), Sven Faller (b), Bastian Jütte (perc, dr), special guest Rich Laughlin (tp).

"You walk alone, if you don’t try to come home!" So lauten die ersten Worte des Debut-Albums von Marina Trost. Damit ist natürlich nicht die heimelige Wohnzimmercouch gemeint, sondern das Innehalten, das in sich hinein horchen, um all das zu entdecken was wirklich bewegt und wirklich wachsen lässt."Closer" ist eine Einladung näher zu kommen, sich Zeit zu nehmen und einzutauchen in melancholisch-mystische Atmosphären, in zerbrechliche, zarte Stimmungen und in Momente, die mit kraftvollem Soul und Ausbrüchen ins Freie überraschen. Vom Jazz durchdrungen und spürbar bereichert von Pop, Soul und Blues verlässt Marina Trost dabei bewusst die Tradition des vokalen Jazz-Standards, um Eigenes zu schaffen, das authentisch ist und in keine Schubladen passt. Die Künstlerin zeigt in vielen Eigenkompositionen, aber auch in sorgfältig ausgewählten Covers ihre Vielschichtigkeit, die sich mutig am eigenen Ausdruck orientiert. Mit ihrer namhaft besetzten Band gelingt es mit Leichtigkeit den Folk-Country Song neben afrikanische Rhythmen zu stellen, freie Improvisationspassagen harmonieren ganz selbstverständlich mit der innigen Jazzballade. Weitere Informationen

Mi. 24.02. 21 Uhr Startbahn Jazz Preisträger auf Bayerntour

Alex Wienand Trio

Alex Wienand (p), Felix Himmler (b), Tobias Schirmer (dr).

Die Fahrt der drei Musiker geht mal in dunkel-hypnotische Klanglandschaften, mal in freies Gelände, immer auf der Suche nach Neuland mit einigen vertrauten Songformen im Gepäck, damit kein Heimweh aufkommt. Ob lautmalerischer Gänsehaut-Kontrabass, hochintensives Klavierspiel oder farbigintensives Schlagzeug die Richtung angibt, jede Kursänderung wird gemeinsam ausgelotet. Das Repertoire des jahrelang aufeinander eingespielten Trios spannt den Bogen von vielen eigenen Kompositionen bis hin zu eigenwilligen Bearbeitungen und Arrangements. Die Jury des Internationalen Nachwuchsprojektes 2009 Startbahn Jazz belohnte den Wettbewerbsauftritt des Trios mit dem begehrten Bayerntour-Preis und freut sich, die Band als Botschafter des Jazz durchs eigene Land zu schicken. Weitere Informationen

Do. 25.02. 21 Uhr

AROMA

Winnie Brückner (voc, loops,lyrics), Yelena Kuljic (voc), Daniel Erdmann (sax, keys) Frank Möbus (git), Samuel Rohrer (dr)

Die Musiker, vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben! Bislang spielten Frank Möbus, Daniel Erdmann und Samuel Rohrer in diversen Instrumentalbesetzungen und prägten mit Bands wie Der Rote Bereich, Erdmann3000, das Kapital, BraffOesterRohrer, TREE oder Azul die internationale Jazzszene. Oder eben ganz aktuell – am ersten Album wird nämlich noch gebastelt - AROMA. Mit AROMA wagen sich diese drei ausgeschlafenen Instrumentalisten auf das schlüpfrige Terrain des Vocal Jazz. Jedoch nicht nur mit einer – nein – gleich mit zwei Sängerinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und ihrerseits auch nicht mehr ganz unbekannt sind. Da ist zunächst Winnie Brückner, eine hoch talentierte und eigenwillige Vokalistin, die mit ihren Projekten niniwe, Shoot The Moon oder glücklich1 von sich reden macht. Ihre glasklare Sopranstimme wird eindrucksvoll kontrastiert durch den warmen, markanten Alt von Yelena Kuljic, die ihrerseits nicht nur mit ihrem Quartet Yelena and the K erfolgreich ist, sondern auch in verschiedenen musikalischen Theaterproduktionen mit dem Regisseur David Marton zu sehen war, zuletzt mit „Harmonia Caelestis“ am Wiener Burgtheater. Eine Volltrefferbesetzung könnte man meinen, und natürlich bedient ein Quintett wie AROMA keine Klischees, sondern sucht originelle Wege zum eigenen Gruppensound. Auf diesen Wegen liegen mitunter elektronisch präparierte Brocken von Pop, Rock und Jazz herum, die die drei Jungs interessiert mustern, während Winnie und Yelena elegant den Slalom wagen. Große, frische Kunst. Weitere Informationen

Fr. 26.02. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Heinz Sauer - Michael Wollny Duo

Heinz Sauer (ts), Michael Wollny (p).

"Der Jazz lebt hier wieder", "Zauberhafte Miniaturen für die Ewigkeit", "Starkes Doppel!" So feierte die Presse den Saxophonisten Heinz Sauer und den Pianisten Michael Wollny für ihre ACT-CDs, "Certain Beauty" und "Melancholia". Ein Gespann, das Furore machte, nicht nur wegen der 46 Jahre Altersunterschied der beiden Musiker (Jahrgang 1932 und 1978), sondern vor allem wegen der großen kreativen Spannung, die dieser Begegnung innewohnte: Hier der altersweise Saxophonist mit dem prägnant schillernden Ton, dort der junge Tasten-Gipfelstürmer (BMW-Jazz-Award 2009) mit dem musikalisch in allen Richtungen präsenten Vokabular. Für Heinz Sauer waren diese beiden CDs wichtige späte Erfolge in einem reichen, aber selten so gekrönten, langen Musikerleben: seine erfolgreichsten Platten überhaupt. Für eine Fortsetzung der aufregenden und sperrigschönen Duo-Ästhetik dieser Aufnahmen setzte Producer Siegfried Loch die Idee einer Erweiterung in die Tat um. Er brachte einen weiteren Partner für Heinz Sauer mit ins Spiel, der sich hier mit Wollny abwechselt: den Pianisten Joachim Kühn. Live ist Heinz Sauer weiterhin mit seinem langjährigen und kongenialen Partner Michael Wollny zu erleben. Weitere Informationen

Sa. 27.02. 21 Uhr Happy Birthday, dear Lee!

Lee Harper & Band

Lee Harper (tp, flh), Ilse Riedler (ss, ts), Rob Bargad (p), Alexander Meik (b), Walter Grassmann (dr).

Wilson Leroy Harper lernte in seiner Jugend von seinem Vater Trompete und spielte bis 1960 in diversen Schulorchestern. 1963 begann er Politik zu studieren. Nach Abschluß des Studiums 1967 arbeitete er für die Regierung in der Städteplanung und -sanierung. Ende 1971 beendete er seine Karriere als Beamter um seine Karriere als Trompeter zu beginnen. Eine gute Entscheidung, meint die internationle Jazzszene! Er spielte bis Ende 1972 in Seattle und übersiedelte dann nach Europa. Seine ersten Stationen in Europa waren Paris, Salzburg und München. Dort arbeitet er u.a. mit Al Porcino, Bobby Jones, Caterina Valente, Benny Bailey, Mal Waldron, Sal Nistico, Joe Haider, Boško Petroviæ, Art Farmer, Charly Antolini, Allan Praskin zusammen. In München nahm er auch die ersten 5 LPs unter seinem Namen auf. Österreich heißt seit Mitte der 80er seine Heimat - und nun endlich kommt Lee Harper mit vollem, runden Ton und erstklassiger Band im Gepäck mal wieder in die Unterfahrt. Anspruchsvoll und der Tradition verpflichtet - ein Jazz-Menü de Luxe! Weitere Informationen

So. 28.02. 21 Uhr

Jam Session

Bernd Hess (git)

Gitarrist Bernd Hess ist seit vielen Jahren in der Münchner Jazzszene aktiv, sei es als Leiter seiner eigenen Bands oder als gefühlvoll begleitender Sideman in unterschiedlichsten Formationen. Auch als Komponist und Arrangeur hat er sich mehrfach hervorgetan, seine skurrilen Songtitel sind berüchtigt. Die Süddeutsche Zeitung lobte ihn kürzlich als "versierten Begleiter", als "virtuosen Solist und erfinderischen Komponist". Heute am 07.02. leitet er die Sonntags-Session in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Seitenanfang