Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Jan 2011 | März 2011

Programm Februar 2011

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 01.02. 21 Uhr JazzProjekt im FMZ präsentiert

New Talents On Stage – JazzProjekt in concert

Zum Semesterende präsentieren die Workshopbands von Geoff Goodman und Michael Reithmeier des JazzProjekts ein knackiges, swingendes Abschlusskonzert. Weitere Informationen

Mi. 02.02. 21 Uhr Munich newcomers

Kilian Kemmer Trio

Kilian Kemmer (p), Matthieu Bordenave (sax), Rene Haderer (b)

Der promovierte Philosoph und Jazzpianist Kilian Kemmer präsentiert mit seinem Debüt-Album "Clara" unkonventionellen, verträumten, filigranen und intelligenten Kammerjazz. Ganz bewusst verzichtet das Trio auf das Schlagzeug und schafft damit eine außergewöhnlich intime Atmosphäre. Ausgefeilte Arrangements und Eigenkompositionen von Kilian Kemmer geben jeweils die Struktur vor. "Gleichzeitig bleibt genug Raum, um immer wieder neue Geschichten zu erfinden mit Protagonisten, Dramatik und szenischem Umfeld. Jede Note gehört dazu – und wenn sie nur eine Nebenrolle spielt", sagt Kilian Kemmer, der das Trio gegründet hat. Matthieu Bordenave hat sein Studium an der Musikhochschule München mit Auszeichnung abgeschlossen. Rene Haderer studiert Kontrabass bei Paulo Cardoso, ebenfalls an der Hochschule in München. Weitere Informationen

Do. 03.02. 21 Uhr Enja CD Release

ESPEXP - Flora & Fauna

Götz Grünberg (sax), Azhar Kamal (git), Andi Kurz (b), Bastian Jütte (dr)

In der Tradition u.a. von Miles Davis ("Circle in the Round"), dem Mahavishnu Orchestra ("Inner Mounting Flame"), Pink Floyd "Saucerful of Secrets") oder den Deutschrock-Gruppen Kraan und Neu spielen ESPEXP eine höchst individuelle Musik, die es sich zur Aufgabe macht den Jazz in einem eigenständigen Kontext neu zu definieren. Das Instrumentarium wird bis in die Tiefen erforscht und soll ungewöhnliche, eklektische Klänge generieren. Die Musiker trafen sich im März 2010 in Jan Krauses Mastermix Studio in München und nahmen zwei Tage lang auf. "Flora/Fauna", so die CD und das Programm des heutigen Abends, ist eine freie, musikalische Exploration, die die grossen musikalischen Traditionen des Jazz mit Neuer Musik und starken, experimentellen Klängen aus popmusikalischen Kontexten anzureichern versucht. Dabei wird aber nie der Boden der Hörbar- und Nachvollziehbarkeit durch den geneigten, offenen und intelligenten Zuhörer verlassen. Weitere Informationen

Fr. 04.02. 21 Uhr

Scott DuBois Quartet

Scott DuBois (git), Gebhard Ullmann (ts, ss, bcl), Thomas Morgan (b), Kersten Osgood (dr)

Die New York Times bezeichnete Scott DuBois nach seiner Zusammenarbeit mit Musikern wie David Liebman und Chris Potter kürzlich als einen Gitarristen, der langsam aber sicher für Aufruhr in der internationalen Jazzszene sorgt. Und Scott DuBois eilt zu Recht der Ruf eines melodisch sensiblen und zugleich experimentierfreudigen Gitarristen voraus - in seinem Spiel vereint er das Melodiöse eines Django Reinhardt, das Tempo eines John McLaughlin und die Innovationskraft eines Egberto Gismonti. Ohrwurmjazz gelingt ihm mit ebenso großer Genauigkeit wie komplex komponierte Musik oder ideenreiche Improvisation. Mit dem deutschen Saxofonisten und Bassklarinettisten Gebhard Ullmann, mit Thomas Morgan (USA) am Bass sowie Kresten Osgood (DK) am Schlagzeug vereinen die vier ihre musikalische Kreativität in einem Projekt, das im Wortsinn von sich hören lässt. Ihre 2010 erschienene CD "Black Hawk Dance" erhielt 5 Sterne im DownBeat Magazine: "Wonderful, evocative album…every track on this album is a profound delight." (Paul de Barros) Und Jeff Stockton von AllAboutJazz New York schrieb: "Strumming, plucking and pulling strings as if he were rearranging them on the neck of his instrument…virtuosity…DuBois’ tunes favor the upper end of the scale and intensify air that’s already crackling with seriousness." Weitere Informationen

Sa. 05.02. 21 Uhr

Kathrin Pechlof Sextet

Matthias Schriefl (tp), Philipp Gropper (ts), Gerhard Gschlössl (tb), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr) Kathrin Pechlof (Harfe, Komp)

"Wunderlicher Bau, in sich bewegt und von sich selbst gehalten, Gestalten bildend, Riesenflügel, Falten und Hochgebirge vor den ersten Sternen und plötzlich, da: ein Tor in solche Fernen, wie sie vielleicht nur Vögel kennen..." (R.M.R.) Weitere Informationen

So. 06.02. 15 Uhr Krimi-Mäusical

Pecorinos

Gladys Mwero Mwachiti, Anja Lange, Stefan Noelle (voc), Henk Flemming (Erzähler, voc), Franz-David Baumann (tp, voc), Stefan Schreiber (ts), Volker Giesek (p), Christian Lachotta (b), Johannes Friebel (dr)

Das Krimi-Mäusical von Franz-David Baumann, Henk Flemming und Doris Eisenburger. Wanted! Wenn irgendwo, irgendwie und irgendwann Käse gestohlen wird, auf wen fällt dann stets der erste Verdacht? Genau, auf Mäuse! Aber manchmal sind sie unschuldig... So unschuldig wie die Pecorinos: fünf Mäuse-Musiker, die Kommissar K. ins Mauseloch gebracht hat. Doch Danny, Dizzy, Charly, Mick und Paul schnappen sich kurzerhand ihre Instrumente und brechen aus. Ihre Flucht führt sie von Hamburg über Liverpool und London nach Paris, immer verfolgt von Kommissar K. und seinem Wachtmeister Henry. Witzige Charaktere und allerfeinster Mäuse-Jazz für kleine und große Zuhörer ab 6 Jahre. Einlass ab 13.30 Uhr, Reservierung unter www.unterfahrt.de und Tel.: 089/4482794, Plätze bleiben bis 14.30 Uhr reserviert, danach verfällt die Platzreservierung – die Kartenreservierung bleibt bestehen. Konzertbeginn ist 15 Uhr. Geeignet für Kinder ab 5 Jahren. Eintrittspreise: Erwachsene 15,-€/ Kinder 5,-€ , Mitglieder Förderkreis 7,50 €. Familienangebot: 2 Erwachsene a 10,-€, jedes Kind 5,-€. Weitere Informationen

So. 06.02. 21 Uhr vocal highlight - Sony presents

Robin McKelle & Band

Robin McKelle (voc), Xavier Davis (p), Derek Nievergelt (b), Mark McLean (dr).

Nach dem erfolgreichen Konzert im letzten Jahr kommt Robin McKelle wieder in die Unterfahrt. Als der gefeierten Stimm-Sensation der letzten Jahre lag der "Amerikanerin aus Paris" zuerst Frankreich und dann der Rest Europas zu Füßen. Mit ihrem Blue-Note-Debüt "Modern Antique" hat die rothaarige Sängerin mit der rassig-rauchigen Stimme die Spitze der Jazz-Charts im Sturm erobert. Auf ihrem aktuellen Album "Mess Around" zeigt sich McKelle als mitreissende Soulsängerin, die mit dunkler, bluesgetränkter Stimme und mitreissenden Songs begeistert. Songs von den Bee Gees, Leonhard Cohen, Doc Pomus, Willie Dixon, und den Beatles bringen in knackigen Arrangements voller Soul, Blues und Jazz die Hüften zum Schwingen. Weitere Informationen

Mo. 07.02. 21 Uhr Big Band Night

The Uptown Jazz Orchestra feat. Marina Trost (voc)

"Eine Big Band zum klingen zu bringen, das ist für nahezu jeden Jazzmusiker, als ginge ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung. Es verlangt aber neben Visionen und Teamgeist auch eine gehörige Portion Mut. Dass sich das Uptown Orchestra um Leader und Trompetensolist Franz Weyerer in den vergangenen Jahren zu einer außergewöhnlichen Großformation nicht nur in der Landeshaupstadt, sondern im gesamten süddeutschen Raum gemausert hat, spricht ohne Zweifel für die Ausnahmestellung und Qualität der beteiligten Musiker. Das Uptown Orchestra genießt inzwischen einen glänzenden Ruf als authentischer Transporteur des Great American Songbooks von der goldenen Swing-Vergangenheit direkt in die von Pop, Remixes und Lounge dominierte Gegenwart. Ohne in schwülstige Nostalgie zu versinken verleiht die Band jedem Song mit präzisen Bläsertutti, virtuosen Soli und farbenreichen Arrangements ein groovendes, unverwechselbares Gesicht. Ihr gemeinsames Ziel lautet: den Menschen zu beweisen, dass die Magie des großorchestralen Swing auch im 21. Jahrhundert wirkt. Ein probates Mittel im Kampf gegen den musikalischen Zeitgeist, den die Mannen des Uptown Orchestra ohne jeden Zweifel für sich entscheiden werden." (Reinhard Köchl) Weitere Informationen

Di. 08.02. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Caecilie Norby Trio feat. Lars Danielsson

Caecilie Norby (voc), Nikolaj Hess (p, keyb), Lars Danielsson (b)

Bedauerlicherweise musste Bugge Wesseltoft sein Gastspiel bei uns aus privaten Gründen absagen. Der Pianist Nikolaj Hess, auch Mitglied im Caecilie Norby Quartet, wird ihn würdig vertreten. Musikalische Schubladen haben die dänische Sängerin Caecilie Norby noch nie interessiert: "Ich war immer auf der Suche nach einprägsamen Melodien. Im Pop braucht man eine starke Melodie, um einen Hit zu bekommen; im Jazz ist das Thema zentral, das ein Stück eröffnet; und in der Klassik können die gewaltigsten Orchester-Arrangements platt und langweilig werden, wenn sie nicht von einer natürlichen Melodie getragen werden." Für Norby ist die Melodie die Essenz von Musik und das entscheidende Kriterium, nach dem sie Musik bewertet und auswählt, frei von Genregrenzen. Eine Einstellung, die ein Abbild ihrer erstaunlichen Karriere und wohl auch ihr Erfolgsgeheimnis ist. Auf ihrem Debütalbum für ACT "Arabesque", ein ehrgeiziges, vielleicht wegweisendes Projekt, fasst Norby auf gewisse Weise ihre bisherige Karriere zusammen, gespiegelt durch die klassischen Einflüsse ihrer Kindheit. Erstmals schrieb Norby Songtexte auf klassische Stücke, vor allem aus der Zeit des Impressionismus. Doch Norby findet nicht nur in den Melodien der Klassik den jazzigen Ton, es geht auch umgekehrt. Mit zwei Songs veranschaulicht sie eindrucksvoll, welcher "Klassiker" Michel Legrand ist, den sie für den "melodischsten europäischen Komponisten aller Zeiten" hält. Weitere Informationen

Mi. 09.02. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 33

BOL with Snah (Motorspycho) and Stian Westerhus

Tone Åse (voc, live electronics), Ståle Storløkken (synthezizers, sounds), Tor Haugerud (dr), Hans Magnus”Snah” Ryan (git), Stian Westerhus (git).

Tone Åse hat ihre musikalische Ausbildung (u.a. in klassischem Gesang) in Bergen und an den Musikkonservatorien von Trøndelag und Trondheim durchlaufen. Seit 1991 gehört sie dem experimentell ausgerichteten Vokalensemble Kvitretten an und war somit ein Mitglied der ersten Stunde. 1995 gründete sie zusammen mit dem Keyboarder Ståle Storløkken, dem Saxofonisten Tor Yttredal und dem Schlagzeuger Tor Haugerud die Band BOL, deren Musik eine Mischung aus progressivem Rock, Jazz, elektronischer Musik sowie Pop und Folk darstellt. BOL kommt an diesem Abend mit Verstärkung: mit Hans Magnus ”Snah” Ryan und Stian Westerhus, die zu den innovativsten Musikern der aktuellen norwegischen Szene zählen. "Symphonic progrock goes to minimalistic nu-jazz and electronic noise. Do not miss out on the meeting between the improvising rock-pop-tronica- trio BOL and two of Norway’s most interesting, genrecrossing and powerful guitarists!" (Tone) Weitere Informationen

Do. 10.02. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 34

Torun Eriksen & Band

Torun Eriksen (voc), David Wallumrød (p), Kjetil Dalland (b), Jan Inge Nilsen (drums)

Da ist sie wieder: die charismatische norwegische Sängerin Torun Eriksen. Nach "Glittercard" und "Prayers and Observations" hat es etwas gedauert, doch 2010 erschien ihr drittes Album auf Jazzland, "Passage". Dezent werden hier Folk- und Country-Elemente mit Soul, Rhythm’n’Blues und Jazz vermischt. Torun Eriksen hat für laute Töne nicht viel übrig. Um ihrer Stimme strahlende Intensität zu verleihen, muss die norwegische Sängerin diese nicht erheben. Um ihre Hörer in Bann zu ziehen, bedarf sie keiner dramatischen Effekte oder elektronischen Schnickschnacks. Torun Eriksen wurde und wird von den Kritikern gefeiert: "Schon jetzt klingen ihre Songs zeitlos" (Jazzthetik), "eine selbstbewußte, soulige Stimme, ein neuer Gesangsstern am nordischen Firmament“ (JazzPodium), "die Norwegerin hat eine wundervolle Soulstimme - klar, rein, samtschwarz" (Woman). Weitere Informationen

Fr. 11.02. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 35

Espen Eriksen Trio

Espen Eriksen (p), Lars Tormod Jenset (b), Andreas Bye (dr)

Erhaben, tiefgehend und in satten Melodiefarben präsentiert sich das Debutalbum "You had me at goodbye" des norwegischen Pianisten Espen Eriksen und seinen beiden Mitmusikern. Der folkig-jazzige Sound, in dem sich mitunter Elemente der schwedischen Volksmusik finden, perlt so üppig, dass nur zu hören und staunen bleibt. "Die Grenzen zwischen Jazz und Pop verschwimmen zunehmend. Das Album dieses norwegischen Trios enthält acht behutsame Melodien, eingespielt mit Piano, Jazz und Schlagzeug. Strengen Jazz-Puristen klingt das sicher zu gefällig und manchen Pop-Fans irgendwie zu unaufgeregt. Aber Liebhaber der großen skandinavischen Melancholie sollten an diesen Debütanten ihre stille Freude haben." (Kulturspiegel) Weitere Informationen

Sa. 12.02. 21 Uhr CD release - Beyond the border

Mariette Radtke Motion Club Sextett

Mariette Radtke (comp, arr, voc), Christian Gall (arr, p), Till Martin (sax), Reinhard Greiner (tp), Matthias Gmelin (dr)

Mit Ihrer neuen CD "Beyond the border" zeigt Mariette Radtke, die mit ihrem Motion Club Sextett bereits in vielen Teilen Europas Konzerte gab, eine neue Richtung auf. VOCALTANZ nennt sie es. Radtke erklärt: "Lange schon reift der Wunsch in mir, den Hörer ohne seinen Verstand über das Wort abzuholen, doch die Stimme in ihrer Funktion im Lied zu halten. Kein klassischer Scat also, Gesang ohne Worte vielmehr." Sie möchte dem Hörer die Möglichkeit bieten, Raum für eine eigene inhaltliche Geschichte zu haben, ihre Musik unbeeinflusst und persönlich erleben zu können. Dieser Idee folgend arbeitete Mariette Radtke in den letzten Monaten ihr musikalisches Konzept um, arrangierte und komponierte selbst und trat eine Reise nach Schottland an, um zusammen mit ihrem geschätzten Kollegen Paul Kirby sowohl ihre Ideen zu vollenden als auch einigen von dessen Instrumental-Kompositionen ein neues Gesicht zu verleihen. Ein spannendes Projekt, das feinfühlig traditionelle mit neuen Elementen verbindet, der Tradition Tribut zollt, ohne sich irgendwelcher Klischees zu bedienen. Entstanden ist eine kompakte Mischung mitreißender, spannender Musik, die uns entführen und auch animieren will, denn "unvoreingenommenes Zuhören ist die eigentliche Kunst!" Am 13.2.11 bietet Mariette Radtke einen "STIMMREISEN Raum & Klang" Workshop an, in dem die Teilnehmer die Möglichkeit erhalten, anhand der Erfahrung von eigenem Klang neue Räume in sich zu entdecken. Anmeldeschluss ist der 08.02.2011 unter www.motionclub.net. Weitere Informationen

So. 13.02. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

Für den Münchner Tenorsaxophonisten Stefan Zenker stehen Sound, Drive und Groove an erster Stelle. Geschickt verknüpft er Bebop mit Soul, Jazz und Funk. Also, Horn und Stromgitarre packen und einsteigen! Weitere Informationen

Mo. 14.02. 21 Uhr Big Band Night

U.M.P.A. Jazz Orchestra Munich

Ltg. Claus Reichstaller

Das Jazzorchestra der Hochschule für Musik und Theater München groovt und swingt unter der Leitung von Claus Reichstaller. Auf dem Programm stehen bekannte Big Band-Standards, Kompositionen von Bob Curnow und anderen modernen Komponisten mit interessanten solistischen Einlagen. Es erwartet Sie heisser Big Band-Sound vom Feinsten. Weitere Informationen

Di. 15.02. 21 Uhr

Martin Zenker New Territory

Martin Zenker (b, lead, comp), Stefan Maus (ts, ss, fl), Buggy Braune (p), Björn Lücker (dr)

Obwohl die Formation New Territory erst seit zwei Jahren in dieser Form existiert und Bandleader Martin Zenker seit 2008 als Professor für Kontrabass und Jazzgeschichte in Seoul (Südkorea) lebt, ist sie doch sehr präsent in der deutschen und europäischen Szene. Mehrere Tourneen führten die Band wiederholt nach Deutschland, Belgien und Großbritannien, wo sie vor kurzem eine Sendung für das renommierte Jazzprogramm von BBC 3 produzierte. Die vor kurzem absolvierte Tour in Südkorea wurde vom koreanischen Sender Fernsehsender EBS dokumentiert und unterstützt. Martin Zenker gehörte in den letzten Jahren zu den meistbeschäftigten Musikern der europäischen Jazzszene, bevor er sich in Asien niedergelassen hat. Derzeit fokussiert sich seine Tätigkeit auf Korea und den ostasiatischen Raum mit regelmässigen Gastspielen in China, Singapur, Indonesien, etc. Stefan Maus, Saxofonist und fester Bestandteil der Hamburger Szene vereint Präzision mit Expression und Kreativität. Buggy Braune, Professor an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater und Björn Lücker zeichnen sich durch ihre eigenwillige und erfrischende Herangehensweise aus. Die Band präsentiert ausschliesslich Kompositionen aus der Feder von Martin Zenker. Weitere Informationen

Mi. 16.02. 21 Uhr special concert

COR

Claudio Puntin (cl, b-cl), Joao Paulo Esteves da Silva (p), Samuel Rohrer (dr)

Der portugiesische Pianist Joao Paulo Esteves da Silva ist ein Improvisator, der tief aus der europäischen Kunstmusik, der beseelten Fadomusik seiner Heimat und aus sephardischem Liedgut schöpft. Dieser Emotionalität fügt er die rhythmischen Elemente von Jazz, brasilianischer Tradition und anderen "Pulsquellen" hinzu und erreicht damit einen Fluss in seiner Musik, die in dieser Form einzigartig ist. Der Fluss ist auch die Verbindung zu Samuel Rohrer, der einer der poetischsten Drummer unserer Tage ist. Seine selbständige Art zu begleiten oder/und zu führen – dabei immer in Kontakt zum inneren Puls der Musik – macht ihn zum idealen Schöpfer von Klanglandschaften für jede kreative Formation der heutigen Zeit. Der Klarinettist Claudio Puntin, Schweizer italienischer Abstammung ist ein Grenzüberschreiter, aktiv in verschiedensten musikalischen Genres. Ein Kritiker hat einmal geschrieben: "Wohl kaum ist die Klarinette jemals so souverän und unabhängig von jeglicher vorgegeben Stilistik zu hören gewesen; und was für ein lyrischer, grosser Ton! Gepaart mit der Schnelligkeit seiner Ideen in der Improvisation und in der rhythmischen Auffassung löst Claudio Puntin sich von bekannten Vorgaben und wird zu einer individuellen Stimme die das Instrument neu definiert". Weitere Informationen

Do. 17.02. 21 Uhr

Der Rote Bereich

Frank Möbus (git), Rudi Mahall (bcl), Oliver Steidle (dr)

Der Rote Bereich gilt mit seiner eigenwilligen Musik, dem anarchistischen Humor, intelligenten Arrangements und originellen Sounds als eine der aufregendsten Bands des neuen deutschen Jazz. 1992 vom Gitarristen Frank Möbus und dem Bassklarinettisten Rudi Mahall gegründet, durchlebte die Band mehrere Metamorphosen, bis der Berliner Drummer Oliver Bernd Steidle sich als überzeugender Schlagzeuger im Trio erwies. Die Presse feiert den Roten Bereich als "wichtigste Vertreter des deutschen Avantgarde-Jazz". Das Jazzpodium schreibt: "In ganz Deutschland gibt es kaum eine vergleichbar vielschichtige, erstaunlich simple, erfrischend selbstironische und zu jeder Sekunde interessante Musik." Nach einer kreativen Schaffenspause meldet sich Der Rote Bereich mit einem neuen Programm zurück und legt seine siebte CD-Veröffentlichung vor, die erste auf Intakt Records. "Musik hat mit dem Leben zu tun, aber das Leben nicht notwendigerweise mit Musik", sagte Frank Möbus einst. Dringlichkeit, Realitätsnähe sowie Aktualität prägen die Musik des Roten Bereichs. Aber auch der "Spaß an musikalischem Ernst", der ihre Musik zu einem intellektuellen wie sinnlichen Jazz-Abenteuer macht. Weitere Informationen

Fr. 18.02. 21 Uhr Sony presents

RUSCONI

Stefan Rusconi (p), Fabian Gisler (b), Claudio Strüby (dr)

Die Schweizer Band RUSCONI probiert verbotene Früchte und nähert sich den Noise-Eskapaden und der lyrischen Dissonanz von Sonic Youth. RUSCONI brechen die Stücke weder auf noch rechtfertigen sie sie für ein Jazzpublikum und interpretieren damit, so ganz nebenbei, den Jazz aus dem Geist der Rockmusik neu. Der Sound bleibt, bei aller Ekstase, die zwischenzeitlich aufkommt, immer glasklar, immer auf dem Punkt und schwebend leicht. "Leichtfüßig, verspielt, phantasievoll. RUSCONI gelingt so vielleicht das Jazzalbum des Jahres." (Musik am Montag) Weitere Informationen

Sa. 19.02. 21 Uhr highlight

The Bad Plus

Reid Anderson (b), Ethan Iverson (p) und David King (dr).

"Es ist tatsächlich eine Frage der Pop-Sensibilität", ruft Ethan Iverson ins Telefon. "Pop-Sensibilität hat es in unserer Musik immer gegeben. Pop-Sensibilität ist uns sehr wichtig. Es stünde dem modernen Jazz übrigens gut zu Gesicht, wenn er mehr Pop-Sensibilität entwickeln würde. Wir spielen gerne Sachen, die wir selbst gerne hören. Das ist allerdings keine kommerzielle Entscheidung, sondern eine künstlerische." Und wenn die drei Amerikaner von The Bad Plus das spielen, was sie selbst gerne hören, dann tun sie das in ihrer unverwechselbar dynamischen, aber völlig unironischen Manier. Wie kein anderes Format hat die „klassischste“ Besetzungsform des Jazz, das Piano-Trio, im vergangenen Jahrzehnt dazu beigetragen, dem Jazz neue Hörerschichten zu erschließen. Und neben e.s.t. haben The Bad Plus darin wohl am meisten Erfolg gehabt. Ihr Geheimnis: eine rabiate, wuchtige, am Rocksound geschulte Spielweise. Weitere Informationen

So. 20.02. 19:00 Uhr Vernissage

jazz in echt - Fotografien von Lena Semmelroggen

Über einen Zeitraum von zwei Jahren hat die Fotografin Lena Semmelroggen die lebendige Münchner Jazzszene durch ihre Kamera betrachtet. Eine Auswahl der so entstandenen „smashing snapshots“ versammelt die Ausstellung „jazz in echt“ im Jazzclub Unterfahrt in München. Mit einem Gespür für spontan entstehende Situationen hält Lena Semmelroggen Momente fest, die aus dem Kontext genommen eigene Geschichten erzählen. Die künstlerischen Schnappschüsse lenken den Blick hinter die inszenierte Bühnensituation auf die Persönlichkeiten der einzelnen Protagonisten. So entstehen Schwarz-Weiß-Fotografien, die Situationskomik und Intimität verbinden - immer mit einem Augenzwinkern und einem Schuss Rock‘n‘Roll. Lena Semmelroggen, 1982 in Göttingen geboren, lebt und arbeitet als freiberufliche Fotografin in München. Weitere Informationen

So. 20.02. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

Für den Münchner Tenorsaxophonisten Stefan Zenker stehen Sound, Drive und Groove an erster Stelle. Geschickt verknüpft er Bebop mit Soul, Jazz und Funk. Also, Horn & Stromgitarre packen und einsteigen! Weitere Informationen

Mo. 21.02. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Al Porcino – 85 und kein bisschen leise! Er hat nicht nur mit fast allen Großen seiner Zeit musiziert, er ist selbst einer der Großen. Dizzy Gillespie nannte ihn "The Boss", Bill Homan "One of the Greats". Vielen war er Weggefährte, als Leadtrompeter in allen namhaften Big Bands Amerikas hat er Musikgeschichte mitgeschrieben und einen Standard vorgegeben, der den nachkommenden Generationen von Leadtrompetern als Maßstab dient. Seine Hingabe an die Musik und den Swing ist bedingungslos, sein Anspruch unbestechlich, sein musikalischer Weg authentisch! Weitere Informationen

Di. 22.02. 21 Uhr Enja CD Präsentation

Ringensemble

Simon Slowik (fender rhodes), Felix Otto Jacobi (b), Demian Kappenstein (dr, perc), Raquel Massadas (viola), Ulrike Slowik (violine), Diethard Krause (cello, gambe), Andreas Arend (laute, theorbe)

Das Trio Ring hat bereits mit seinem Debütalbum “Orchidee“ für Aufsehen gesorgt. Für ihr aktuelles Projekt haben sie gleich ein ganzes Quartett eingeladen. Das Barockensemble – bestehend aus Violine, Viola, Gambe und Laute – spielt auf historischen Instrumenten, die über einzigartige Klänge verfügen. Besonders reizvoll ist die Mischung mit den Instrumenten des Trios: Fender Rhodes, Kontrabass und Schlagzeug/Percussion. Die Kompositionen nutzen diese Vielzahl an möglichen Klangfarben aus und erschaffen eine eigene Welt aus bauchigen Rhythmen und poetischen Melodien. Und wenngleich sich die Musiker klar zu ihrem unverwechselbaren Stil bekennen, könnte man - mit etwas Fantasie - Einflüsse von Cinematic Orchestra, Andromeda Mega Express, Christina Pluhar oder Dhafer Youssef erkennen. Weitere Informationen

Mi. 23.02. 21 Uhr Startbahn Jazz Preisträger auf Bayerntour

Harmzone

Markus Harm (as, ss), Stephan Gembler (p), Peter Christof (b), Björn Glindemann (dr)

Harmzone ist ein Quartett, das aus intensiver Zusammenarbeit während des Studiums an der Jazzabteilung der Hochschule für Musik Nürnberg entstanden ist. Die unterschiedlichen musikalischen Hintergründe der vier Musiker begegnen sich in einer Welt voller Lebendigkeit, Spannung und Interaktion. Der Versuch, komplexe rhythmische und harmonische Strukturen einfach und kompakt klingen zu lassen bestimmt seit nunmehr einem Jahr den Bandsound. Ihr energiegeladener Auftritt, das hochintensive Zusammenspiel wie auch die an Klangfarben orientierte Umsetzung von Eigenkompositionen und Bearbeitungen ausgewählter Originals begeisterte sowohl das Publikum als auch die Jury des Internationalen Nachwuchsprojektes 2010 Startbahn Jazz in Straubing. Diese belohnte den Wettbewerbsauftritt des Quartetts mit dem begehrten Bayerntour-Preis und freut sich, die Band als Botschafter des Jazz durchs eigene Land zu schicken. Weitere Informationen

Do. 24.02. 21 Uhr ECM new release

Julia Hülsman Trio

Julia Hülsmann (p), Marc Muellbauer (b), Heinrich Köbberling (dr).

Eigentlich ist dieses Album ein Oxymoron, vielleicht sogar mehrere – ein fließender "Imprint", eine zeitlose Momentaufnahme, musikalisch ebenso spannend wie entspannt, so vielseitig wie eindeutig, genauso achtsam wie gelassen. Das neue Album des Julia Hülsmann Trios, von Manfred Eicher im Rainbow Studio in Oslo produziert, präsentiert mit elf Eigenkompositionen und einem neuen Arrangement eines alten Swing-Schlagers die enorme Bandbreite dieser international renommierten Band aus Berlin. "Für mich steht ’Imprint’ dafür, dass sich unsere Musik gefühlsmäßig gefestigt hat – nicht nur in den dreizehn Jahren, die es das Trio jetzt gibt, sondern besonders auch in den zwei Jahren seit unserem ECM-Debüt ’The End Of A Summer’", sagt Julia Hülsmann, die für Die Zeit "als Pianistin und Komponistin eine Lyrikerin" ist und der Süddeutschen Zeitung als "der Feingeist unter den deutschen Jazzpianisten" gilt. "Imprint" fließt frisch und neu, ist modern und originell, ohne die Tradition zu verleugnen. Weitere Informationen

Fr. 25.02. 21 Uhr

Swing & Latin Night mit Claudia Carbo

Claudia Carbo (voc), Alexey Wagner (git), Felix Heydemann (git)

Ein Abend, um von New Orleans, Brasilien und Kuba zu träumen: Die aus Peru stammende Jazzsängerin Claudia Carbo kommt wieder in die Unterfahrt, um das Münchner Publikum mit bekannten Swing-Titeln und Latin-Rhythmen zu begeistern. Mit einem unverwechselbaren, jazzgefärbten Sound verleiht Claudia Carbo dem Jazz der Vierziger Jahren und den Musikstilen des südamerikanischen Kontinents eine sehr persönliche Note. "Claudia Carbo hat das Feeling, das aus einem guten Song erst guten Jazz macht ...", schreibt das Jazz Podium, und die Stuttgarter Zeitung schwärmt: "Mit Latino-Charme und einer sehr persönlichen Performance sind ihre Konzerte stets geprägt von musikalischer Leidenschaft und sinnlicher Ausstrahlung …". Sie wird von zwei hervorragenden Gitarristen begleitet. Alexey Wagner studierte in Moskau und Berlin und wurde mehrfach für seine Solo Performances ausgezeichnet. Der im Bernaul geborene Musiker verfügt über eine beachtliche Virtuosität, sei es in den Latin-Rhythmen oder im Jazz. Felix Heydemann studierte in Amsterdam und New York und zählt mittlerweile zu den meistbeachteten Jazzgitarristen Deutschlands. Er spielte mit Größen wie John Taylor und Scott Henderson. Genießen Sie ein beschwingtes Jazz- und Latin-Ereignis mit groovigem Gitarren-Sound. Weitere Informationen

Sa. 26.02. 21 Uhr Enja CD Release - Morningside

Subtone

Magnus Schriefl (tp, flh), Malte Dürrschnabel (as, ss), Florian Höfner (p), Ruben Samama (b), Peter Gall (dr).

„Es geht einem das Herz auf, wenn man diese jungen Leute spielen hört und wenn mich nicht alles täuscht, haben sie eine große Zukunft vor sich.“ So beschrieb einst Peter Herbolzheimer das Ensemble Subtone. Die Zukunft ist jetzt. Die Musiker dieses Ensembles bringen es an ihren Instrumenten zur absoluten Perfektion und begeistern das Publikum durch ihren markanten Sound, der sich deutlich von allen traditionellen Klischees abhebt. Jeder einzelne reifte in seiner Arbeit mit Größen wie Nils Landgren, Till Brönner oder Kurt Rosenwinkel zu einem außergewöhnlichen Solisten. Nicht zuletzt deshalb konnte mit Subtone ein Ensemble zusammenwachsen, das sich durch unzählige Konzerte im In- und Ausland sowie mit gefeierten Auftritten bei Festivals wie dem Bohemia Jazz Fest in Tschechien im Vorprogramm von Koryphäen wie Dave Holland, Steve Coleman oder Al Foster oder bei der weltberühmten Jazz Baltica in Salzau mittlerweile in der Spitze der internationalen Szene etabliert hat. Nun haben die fünf, zum Teil in New York und Brüssel lebenden Ausnahmemusiker nach den hochgelobten Alben "High Tide" und "Echolot" in Frankreich ihre dritte CD eingespielt, die 2010 erschienen ist. Subtone ist in der Zukunft angekommen – und begeistert nach wie vor durch "sehr spannenden und – vor allem – sehr sinnlichen Jazz." (BR) Weitere Informationen

So. 27.02. 21 Uhr

Jam Session

Stefan Zenker (ts)

Für den Münchner Tenorsaxophonisten Stefan Zenker stehen Sound, Drive und Groove an erster Stelle. Geschickt verknüpft er Bebop mit Soul, Jazz und Funk. Also, Horn & Stromgitarre packen und einsteigen! Weitere Informationen

Mo. 28.02. 21 Uhr Big Band Night

Zurich Jazz Orchestra on Tour

Präsentiert unter der Leitung von Rainer Tempel das Programm SONG

Bigband mit Gesang gibt es ebenso lange wie die instrumentale Bigband, eigentlich war das Jazzorchester viele Jahrzehnte Standardbegleiter für die grossen Vokalisten des Jazz. In den letzten Jahren fand in der Popmusik eine Renaissance der Big Band statt, einerseits wegen des grossen Klanges, sicher aber auch wegen des Glamourfaktors und der Ehrlichkeit, der Natürlichkeit wirklich gespielter Instrumente. "Song" – das neue Zurich Jazz Orchestra-Programm von Rainer Tempel zwischen Tradition und Moderne, in grundverschiedenen Gewändern doch aus einer Feder und mit einer Stimme. Songs, die sich schon ein paar Jahre bewährt haben, seien es klassische Lieder, Broadway-Standards oder Pop-Erfolge. Isa Wiss, wohnhaft in Luzern, beherrscht viele Stile und ist entsprechend vielseitig engagiert. Textbehandlung liegt ihr nicht nur in ihrer Rolle als Sängerin am Herzen, sie veröffentlicht auch eigene Gedichte und Prosa. Zurich Jazz Orchestra – kurz ZJO: Begonnen hat alles vor über 10 Jahren mit einem Haufen ausgehungerter Jazzmusiker. Längst hat sich der ehemals wilde Haufen zu einem professionell strukturierten und vor allem musikalisch herausragenden Orchester formiert, das bis heute als Kollektiv reibungslos funktioniert. Die 17 Musiker, allesamt Profis mit Solistenqualität, spielen bereits seit dem Jahr 2000 in derselben Besetzung. Das Zurich Jazz Orchestra variiert gekonnt zwischen Mainstream und Avantgarde, orchestralem Big-Band-Sound und explosiven Improvisationen der Solisten. Weitere Informationen

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