Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Jan 2013 | März 2013

Programm Februar 2013

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 01.02. 21 Uhr PIROUET LIVE - Dream Boogie

Christian Weidner Quartet

Christian Weidner (as), Achim Kaufmann (p), Henning Sieverts (b), Samuel Rohrer (dr)

“Dream Boogie“ nennt Christian Weidner seine neue CD – nach einem berühmten Gedicht von Langston Hughes. Der Titel steht für eine traumhaft bewegte Musik, die mit tänzerischer Leichtigkeit in immer neue Schichten der Vorstellungskraft vordringt und stets dazu auffordert, ein bisschen tiefer einzutauchen. Musik, die "aus der Tiefe der Intuition" kommt. Musik, die auf faszinierende Art zugleich entrückt und intim ist. Musik voller ergreifender Schönheit – in den Melodien und im fesselnd souveränen Zusammen-spiel. Das wunderbare Quartett Christian Weidners ist auf einer Position neu besetzt. Für den Pianisten Colin Vallon, der mehr Zeit für sein eigenes Trio braucht, ist jetzt der aus Köln stammende und in Berlin lebende Achim Kaufmann dabei. Da sich Christian Weidner beim Komponieren stets stark vom persönlichen Stil der Musiker in seiner Band leiten lässt, bringt solch ein Wechsel auch neue Töne mit sich. "Ich wusste ganz klar, in welche musikalischen Räume ich mit ihm gehen kann. Wie er mit Harmonien und Linien arbeitet – das ist etwas ganz Eigenes, und das hat mich inspiriert." Die anderen beiden Partner in diesem starken musikalischen Gefüge sind Bassist Henning Sieverts und Schlagzeuger Samuel Rohrer, zwei Musiker mit ganz weitem Horizont und einem besonderem stilistischen Einfühlungsvermögen. Genau die richtigen Partner für ein freies Fließen, das in viele Richtungen gehen kann. Weitere Informationen

Sa. 02.02. 21 Uhr highlight

Hotel Bossa Nova

Liza Da Costa (voc), Tilmann Höhn (git), Alexander Sonntag (b), Wolfgang Stamm (dr).

Nichts spricht gegen das Girl from Ipanema, aber der Bossa Nova hat natürlich weitaus mehr zu bieten als schöne Beobachtungen an brasilianischen Stränden. Die leidenschaftlichsten Klanginnovationen rund um diesen luftigen Musikstil und dessen anverwandte Genres bieten hierzulande seit Jahr und Tag Hotel Bossa Nova. Die Jazzformation aus Wiesbaden beherrscht die große Kunst, die Komplexität ihrer phantasievollen und poetischen Bossa Nova-Exkurse so leicht wie nur möglich klingen zu lassen. Mit Liza da Costa verfügt das versierte Quartett zudem über eine der stärksten und temperamentvollsten Stimmen unserer Breitengrade. Während die portugiesisch-indische Sängerin mit ihrem strahlenden Lächeln jedes Publikum verzaubern kann, führen ihre drei musikalischen Begleiter mit allen stilistischen Finessen und der Verve erfahrener Jazzmusiker den Bossa Nova immer wieder zu neuen Ufern. Nicht umsonst haben sie ihr aktuelles und nunmehr viertes Album kokett "Na meia LUZ" genannt. Die musikalischen Höhenflüge der Band sind sowohl im Studio wie – vielleicht noch obsessiver – live auf der Bühne ein wahres Fest für die Sinne. Wie der Hessische Rundfunk unlängst in weiser Voraussicht konstatierte, haben etliche Stücke von Hotel Bossa Nova das Zeug, große Standards zu werden. Wenn diese Überzeugungstäter in der Stadt sind, um eines ihrer voller Lebenslust und Improvisationsgeist steckenden Konzerte zu geben, sollte man unbedingt einchecken. Global Grooves with best views guaranteed. Weitere Informationen

So. 03.02. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stephanie Lottermoser (sax, voc)

Die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser ist bekannt für ihren kraftvollen, dynamischen Groove-Jazz. Dessen Einflüsse kommen sowohl aus den Bereichen Jazz, Bossa und Funk als auch aus Pop und Soul. Unterstützt von vielen Einsteigern läßt sie die Jam Sessions im Februar zu kleinen musikalischen Leckerbissen werden. Weitere Informationen

Mo. 04.02. 21 Uhr Big Band Night

The Uptown Jazz Orchestra feat. Julia Fehenberger (voc)

Eine Big Band zum Klingen zu bringen, das ist für nahezu jeden Jazzmusiker, als ginge ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung. Es verlangt aber neben Visionen und Teamgeist auch eine gehörige Portion Mut. Dass sich das Uptown Jazz Orchestra um Leader und Trompetensolist Franz Weyerer in den vergangenen Jahren zu einer aussergewöhnlichen Großformation nicht nur in der Landeshauptstadt, sondern im gesamten süddeutschen Raum gemausert hat, spricht ohne Zweifel für die Ausnahmestellung und Qualität der beteiligten Musiker. Ohne in schwülstige Nostalgie zu versinken, verleiht die Band jedem Song mit präzisen Bläsertutti, virtuosen Soli und farbenreichen Arrangements ein groovendes, unverwechselbares Gesicht. (Reinhard Köchl) Weitere Informationen

Di. 05.02. 21 Uhr The Norway of Jazz Extended N° 47 - CD Präsentation Sails Set

Mats Eilertsen Trio Elegy

Harmen Fraanje (p), Mats Eilertsen (b), Thomas Strønen (dr)

Mats Eilertsen, der wunderbare, feinfühlige und kraftvolle Bassist vom Solveig Slettahjell Slow Motion Quintet, dem Wolfert Brederode Quartet und dem Tord Gustavsen Ensemble und Bandleader seiner eigenen Projekte wie Sky Dive und des Trios Elegy, das heute bei uns zu Gast ist. Elegy, das ist das Zusammentreffen dreier Musiker, eben des norwegischen Bassisten Mats Eilertsen, dessen Landsmann Thomas Strønen am Schlagzeug und des niederländischen Klaviervirtuosen Harmen Fraanje, die es lieben, Musik zu spielen, die keine Grenzen kennt und diese mit großen Enthusiasmus, Schwung und feinsinnigem Humor darbieten. Kreativität, Neugierde, Verspieltheit, Lyrik und starke Rhythmen, das sind die Attribute, die ihre Musik am besten umschreiben. Im Anschluss dieses Konzertes startet das Trio zu einer Tournee durch Kanada und den USA. "The Norway of Jazz" findet mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin, dem Königlich Norwegischen Konsulat München und Bayerngas statt. Weitere Informationen

Mi. 06.02. 21 Uhr The Norway of Jazz Extended N° 48 - Didymoi Dreams

Sidsel Endresen & Stian Westerhus

Stian Westerhus (git, electronics), Sidsel Endresen (voc,electronics)

Stian Westerhus ist einer der hart arbeitenden jungen Musiker aus Norwegen. Er spielt in Bands wie der Nils Petter Molvær Group, Mono¬lithic, Puma, Bladed, Eldbjørg Raknes, Crimetime Orchestra und vielen mehr. Im Lauf der letzten Jahre wurde er mehrfach ausgezeichnet, mit dem Preis für den “Young Norwegian Jazz Musician Of The Year“, dem “Molde International Jazz Festival Talent Award“ und dem “Trondheim Jazzfestival’s Talent Award“ sowie dem “BBC’s Award for Innovation in Jazz“. Zudem kollaboriert Stian mit musikalischen Größen wie Jaga Jazzist, Zach Hill, mit der Senkrechtstarterin Susanne Sundfor und eben mit Sidsel Endresen. Sidsel Endresen ist die einflussreichste norwegische Sängerin und seit Jahrzehnten eine treibende Kraft der dortigen Szene. Ihre musikalische Bandbreite umfasst diverseste Genres von Jazz-Rock in den 80er Jahren bis hin zu freier Improvisation mit elektronischen Elementen. Internationale Bekanntheit erreichte sie vor allem durch ihren unverkennbaren lautmalerischen Stil. Sidsel Endresens Experimentier-freudigkeit führt sie zu immer neuen Projekten mit den unterschiedlichsten Musikern. Mit Stian hat sie 2012 auf Rune Grammofon die Live-CD "Didymoi Dreams" veröffentlicht. "The Norway of Jazz" findet mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin, dem Königlich Norwegischen Konsulat München und Bayerngas statt. Weitere Informationen

Do. 07.02. 21 Uhr

Peter Van Huffel's GORILLA MASK

Peter Van Huffel (as), Roland Fidezius (b), Rudi Fischerlehner (dr)

Das Trio Gorilla Mask aus dem Dschungel Berlins fasziniert mit den lautesten und überwältigendsten Sounds, die der Avantgarde-Jazzszene seit langem entwachsen sind. Saxophonist Peter Van Huffel, der Kopf von Gorilla Mask, ist ein brillianter Komponist und kennt als unerschrockener Improvisator keine Tabus: Er überzeugt mit wilden Klängen und schier unerschöpflichem Ideenreichtum. Van Huffels Mitstreiter, Bassist Roland Fidezius und Schlag-zeuger Rudi Fischerlehner, kombinieren die Kraft und Autorität einer Rock-Rhythm-Section mit einer rastlosen und kreativen Energie, die sie immer wieder an den Rand des totalen Chaos taumeln lässt. Weitere Informationen

Fr. 08.02. 21 Uhr Deutschlandfunk Mitschnitt - Material Records presents

Max Frankl 'Home'

Max Frankl (git), Nils Wogram (tb), Domenic Landolf (ts, bcl), Pablo Held (p), Matthias Pichler (b), Silvio Morger (dr)

Max Frankl hat in Amsterdam und Basel studiert, sein Können bei Lehrern wie Wolfgang Muthspiel oder Kurt Rosenwinkel perfektioniert und auf Tournee mit dem European Jazz Orchestra die Arbeit im großen Ensemble schätzen gelernt. 2012 wurde er mit dem ECHO Jazz ausgezeichnet. Frankl hat auf diese Weise eine Klangvorstellung in sich und ein Renommee in der Szene reifen lassen, das ihm ein Album mit Starbesetzung ermöglicht hat. Alle Beteiligten sind überzeugte Melodiker, deren Modernität sich nicht in der Abstraktion verliert. Dies ergänzt sich vorzüglich mit den farblichen und songdramaturgischen Vorstellungen des Bandleaders. Die Lieder entwickeln sich, Dynamik ergibt sich aus dem Fluss, wobei die Tendenz zum Zarten auch in den lauten Momenten erhalten bleibt. Es ist improvisierende Musik mit Hochachtung vor dem Zusammenklang, die nicht mehr als für die Form nötig auf bewährte Muster zurückgreift. Frankl verortet seine musikalische Heimat im moderaten Zentrum der zeitgenössischen improvisierenden Moderne und empfiehlt sich als Feintöner, der seine Ideen des harmonierenden Ineinanderwirkens von Linien stringent auf das Ensemble überträgt. Seine hervorragende Band quittiert diese über offensichtliche Virtuosität hinausreichende Gestaltungskraft mit empathischem Zusammenspiel. So wächst die Musik, bis daraus etwas Vertrautes wird: Ein Zuhause (Ralf Dombrowski). Die Releasetour wird unterstützt vom MIGROS-KULTURPROZENT und Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung. Weitere Informationen

Sa. 09.02. 21 Uhr

Christian Lillingers GRUND

Christopher Dell (vib), Achim Kaufmann (p), Tobias Delius (sax), Pierre Borel (sax), Jonas Westergaard (b), Robert Landfermann (b), Christian Lillinger (dr)

Improvisierende Musiker sollten einen Grund haben, bevor sie zu spielen anfangen. Einen guten Grund – wie etwa dringende Klänge, die rausmüssen – und gleichzeitig auch eine gute Grundierung, wie sie in der Berliner Szene der Schlagzeuger Christian Lillinger für zahlreiche Besetzungen bereithält. Er ist bei Hyperactive Kid dabei, im Rolf Kühn Tri-O, bei Frank Gratkowski, John Schröder, Joachim Kühn, er spielt im Duo mit Günter Baby Sommer und mit vielen mehr. Von den über 1000 Freunden auf seiner Myspace-Seite dürften die meisten ihn tatsächlich persönlich kennen. Bei den Musikern von GRUND handelt es sich um Christian Lillingers persönliche Traumbesetzung. Die Musiker kennen sich aus verschiedenen Formationen und haben alle hohe internationale Anerkennung erlangt. GRUNDlage sind Kompositionen, die alles zulassen und den Solisten (in diesem Falle: allen) uneingeschränkten Platz lassen. Das bedeutet: Energiefelder innerhalb einer Improvisation nehmen zur gleichen Zeit an Spannung zu und ab. "Ich sehe diese Band als ein kompromissloses Organ", so der Bandleader. GRUNDs Grundmaterialien sind von komplexer Struktur, verlangen dem Hörer einiges an Konzentration ab, bereichern ihn aber zugleich mit einer Fülle von Licht. Weitere Informationen

Sa. 09.02. 23:30 Uhr

Club Diskographique

Von James Brown, Chic, Miles Davis, Jan Delay & Ella Fitzgerald über Guru, Lenny Kravitz, LaBrassBanda, Lift & Eric Prydz bis zu Gil Scott-Heron, St. Germain, Sting, Amy Winehouse und vielen anderen. Aufgelegt von Marc Trefz und visuell begleitet von Conni Lechner. Der Club Diskographique knüpft namentlich an die ersten Diskotheken in Europa an, die ab 1941 im Untergrund von Paris entstanden, als die französische Metropole von den Nazis besetzt war. Musikalisch geht die Reise des Club Diskographique mal ins Zeitgenössische, mal bis in die 70er Jahre zurück und bringt dabei tanzbare Perlen aus Dancefloor Jazz, Funk‘n Soul, Disco, Jazzrock, Jazzhop, Weltmusik und Ambient zum Klingen. Wir freuen uns, Dich bei gemütlicher Jazzclub-Atmosphäre und feiner Gastronomie zu begrüßen. Eine Sitzplatzreservierung ist nicht notwendig. Der nächste Termin: samstags 23. März 2013. Weitere Informationen

So. 10.02. 21 Uhr

Jim Rotondi Organ Quartet feat. Eric Alexander

Eric Alexander (ts), Jim Rotondi (tp), Renato Chicco (hammond B3 organ, p), Bernd Reiter (dr)

Der Tenorsaxophonist Eric Alexander aus New York gehört zu den weltweit wichtigsten Vertretern des aktuellen Modern Straight Ahead Jazz. Er studierte an der University of Indiana und am William Paterson College in New Jersey bei Joe Lovano, Rufus Reid und Harold Mabern. Anfang der 90er Jahre wurder er Zweiter im Thelonious-Monk-Saxophon-Wettbewerb. Verschiedene CD-Aufnahmen, etwa mit seinem Sextett One for All, machten ihn berühmt, und 2003 wurde er von der "Jazz Week" als "Musician of the Year" ausgezeichnet. 2004 unterzeichnete er einen Exklusivvertrag bei High Note Records. Sein langjähriger Partner im Sextett "One for All" ist der Trompeter Jim Rotondi. Rotondi studierte an der North Texas State University, 1984 erlangte er den ersten Platz bei der International Trumpet Guild's Jazz Trumpet Competition. 1987 zog er nach New York und arbeitete dort mit Künstlern wie Ray Charles, Lionel Hampton, dem Toshiko Akiyoshi Jazz Orchestra, Lou Donaldson, Curtis Fuller und George Coleman u. v. a. Das Line-up mit Trompete, Tenorsaxophon, Hammond Orgel und Schlagzeug ist eine klassische Besetzung der Jazzgeschichte: Eine herausragende Aufnahme mit dem Titel "Unity" stammt von Larry Young mit den Mitmusikern Woody Shaw, Joe Henderson und Elvin Jones. Diese legendäre Musik wird nun im Rahmen einer Europatournee präsentiert. Eric Alexander und Jim Rotondi werden dabei von zwei herausragenden Musikern des europäischen Jazz begleitet: dem großartigen italienischen Pianisten und Organisten Renato Chicco und dem jungen, dynamischen Schlagzeuger Bernd Reiter aus Österreich. Dieses Quartett bietet mitreißend energetische und swingende Musik auf allerhöchstem Niveau, mit Professionalität und viel Enthusiasmus vorgetragen, einfach "Jazz at it's Best!" Weitere Informationen

Mo. 11.02. 21 Uhr Rosenmontag

Groove Hospital

Dr. Yu-Mi Ryang, Dr. Andreas Bechtold (as), Dr. Hannes Muxfeld, Dr. Michael Steidl (ts), Dr. Julia Kellner (bs), Dr. Stephanie Ott, Chirstian Eberhard, Dr. Felix Huber, Dr. Tina Kilian, Dr. Tobias Biller (tb), Dr. Norbert Salih, Christian Landsiedel, Moritz Hauff, Dr. Christof Schadt (tb), Max Greger (git), Dr. Burkard Jochim (p), Med. des. Simone Tillo (b), Dr. Florian Imhoff (dr), Dr. Mark Malota (conductor, bs)

Wenn ein Jazz-Musiker mal zum Arzt muss, ist das nichts Besonderes. Wenn dieser Arztbesuch dann aber vertont wird, dann bedarf es exakter Kenntnisse, um die tiefgreifenden Zusammenhänge aufzuzeigen: Wer kennt schon genau die Beziehung vom Diabetes mellitus zu Stanley Turrentines Standard "Sugar", den Einfluss neurologischer Ausfälle auf das Klavierspiel und die Kompositionen von Stan Kenton oder den Grund, warum Gerry Mulligan sich niemals hätte eine Knieprothese einbauen lassen sollen. Diese und noch ganz andere Details aus den musikalischen Krankenakten erklären an diesem Abend die 19 Musiker der Münchner Ärzte-Big Band "Groove Hospital". Mit skalpellscharfem Sound sezieren Internisten, Chirurgen, Zahnärzte und Gynäkologen Big Band-Klassiker von Swing bis hin zu zeitge-nössischen Kompositionen und zeigen dem Zuhörer, dass es nicht immer gleich ein Stethoskop braucht, um Herzschlag und Off-Beat zu unterscheiden. Krankenkassenkarte nicht vergessen! Ein großer Teil der Einnahmen wird an "Ärzte ohne Grenzen" gespendet. Weitere Informationen

Di. 12.02. 21 Uhr Blues Highlight

Mojo Blues Band

Erik Trauner (git, voc, harmonica), Siggi Fassl (git, voc), Charlie Furthner (p, voc), Herfried Knapp (b), Didi Mattersberger (dr)

Keine andere Gruppe aus deutschsprachigen Landen hat europaweit in der Welt des Zwölftakters solchen Stellenwert wie die Wiener Mojo Blues Band. 1977 von Mastermind Erik Trauner gegründet, begann im legendären Jazzland eine Erfolgsgeschichte sondergleichen, getragen von einer unverrückbaren Liebe zum Blues und seinen Wurzeln. Trotz ihrer Integrität und Authentizität schafften es die Jungs nebst permanenten Tourneen im In- und Ausland auch mit genreübergreifenden Hits in den Charts zu punkten. In diesem Sinne ist die Mojo Blues Band ein exquisiter, lebender Beweis dass traditioneller Chicago Blues und R&B in keiner Weise in die Mottenkiste gehören! Der legendäre Chicago-Musiker Tail Dragger wurde durch die Zusammenarbeit mit der MBB sogar zum begeisterten Ausruf animiert: "They´re the blackest white boys I´ve ever seen!" Weitere Informationen

Mi. 13.02. 21 Uhr

New Talents On Stage - JazzProjekt In Concert

Wieder einmal bringen Studentinnen und Studenten des JazzProjekts am Freien Musikzentrum zu Gehör, was sie ein Semester lang unter der Anleitung von Geoff Goodman und Michael Reithmeier einstudiert haben. Mit Spass an der Freud' spielen sie Swing, Bossa, Soul und Rock. Weitere Informationen

Do. 14.02. 21 Uhr

Tricia Leonard & Songs for Valentines Day

Tricia Leonard (voc), Charly Thomass (p), John Brunton (git), Sava Medan (b)

Valentine’s Day - ein schöner Anlass für eine musikalische Reise bei Kerzenlicht durch ein Jahrhundert der schönsten und grössten "Songs Of Love". Auf diese Reise werden Sie von einer Band begleitet, die alle Nuancen dieses Repertoires wundervoll interpretiert: Songs von Cole Porter, Harold Arlen, Bacharach & David u.a. und als Höhepunkt Rodgers & Hartʼs "My Funny Valentine". Und von der Sängerin Tricia Leonard aus London, über die die SZ schrieb: "Endlich eine klare, reine Stimme, die Jazz Texte richtig artikulieren lässt. Mit ihren sinnlichen, unverschnörkelten Balladen und humorvollen Swing-Nummern zaubert sie eine Atmosphäre von längst vergessenen Zeiten." Ein emotionaler Leckerbissen für alle, die noch "Herz" haben und auch eine Prise britischen Humors geniessen. Weitere Informationen

Fr. 15.02. 21 Uhr Memorial Konzert für Horst Weber

Aki Takase - Alexander von Schlippenbach Solo/Duo

Aki Takase (p), Alexander von Schlippenbach (p)

"Zwei Grand Pianos, quasi zwei Orchester, angetrieben von zwei der profiliertesten Persönlichkeiten des zeitgenössischen Jazz: Aki Takase und Alexander von Schlippenbach – die beiden führen Gespräche im Medium des Klanges. Sie ergänzen einander auf eine Weise, die eine stilistische Unterscheidung irrelevant erscheinen lässt. Bei aller Transparenz der Spielverläufe mündet das dialogische Prinzip in einer gemeinsamen, einer ganzheitlichen Klaviersprache. Was zählt, ist die Freiheit und die Verantwortung, aus dem Bewusstsein der stetigen Entwicklung heraus etwas Neues zu schaffen." (Bert Noglik) Das heutige Konzert widmen sie ihrem langjährigen Freund und Produzenten Horst Weber, dem Mitbegründer von Enja Records, der am 24. Februar 2012 verstorben ist. Besonders für Aki war Horst Weber seit Anfang der 80er Jahre ein Mentor, quasi ihr Entdecker, der sie von Japan nach Europa gebracht hat und wegweisende Alben mit ihr veröffentlichte, so z.B. ihre erste CD "Perdido", die Duo-Aufnahme mit Maria Joao "Looking for Love" und "Blue Monk" mit David Murray. Aki Takase ist bis heute mit ihren CD-Veröffentlichungen auf Enja vertreten. Weitere Informationen

Sa. 16.02. 21 Uhr Dutch Delight - A Colorful Musical Journey - Where East Meets West

Levantasy

Yoram Lachish (oboe, english horn, zurna, shehnai, shofar), Rembrandt Frerichs (p, shrutibox), Tony Overwater (b), Vinsent Planjer (dr, tombak)

Das Ensemble Levantasy verfolgt ein einzigartiges musikalisches Konzept: die Begegnung zwischen der facettenreichen, virtuosen Musikkultur des Ostens und der Freiheit des westlichen Jazz. Der israelische Oboist Yoram Lachish kombiniert die Disziplin seines klassisch trainierten Spiels mit herausragenden improvisatorischen Fähigkeiten. Neben der Oboe und dem Englischhorn spielt Lachish eine Vielzahl von traditionellen Blasinstrumenten wie die Shehnai (indische Oboe) und die Zurna (türkische Oboe). Mit dem niederländischen Kepera Trio (Rembrandt Frerichs am Piano, Tony Overwater am Bass und Vinsent Planjer am Schlagzeug) teilt er die Liebe zur Musik des Nahen Ostens; zusammen gründeten sie die Gruppe Levantasy. Jüdisch-israelische, arabische und persische Einflüssen verbinden sich auf subtile Art und Weise mit den Elementen des Jazz. Das Ensemble wurde im Jahr 2008 gegründet und hat seitdem mehrere erfolgreiche Tourneen in den Niederlanden, Deutschland, Israel und Indien unternommen. Weitere Informationen

So. 17.02. 21 Uhr

20 Uhr Preisverleihung des Sounddesign Wettbewebs 'Wie klingt München – Wie klingt RADIO MÜNCHEN?' - 21 Uhr Jam Session

Wie klingt München – Wie klingt RADIO MÜNCHEN? Preisverleihung des Sounddesignwettbewerbs Gesucht wird der unverwechselbare Klang für Münchens neuen Kultursender. Dafür waren eine Senderkennung, ein Nachrichten-, ein Kulturnachrichtenjingle und zwei Sendungsopener zu komponieren. Wer den besten Münchner Ton getroffen hat, entscheiden: Sylvia Eller, über 30 Jahre Taxifahrerin, mag München, kennt seine Einwohner und Gäste und hört gerne Radio; Konstantia Gourzi, Komponistin und Dirigentin, (zeitgenössische klassische Musik), lehrt an der Hochschule für Musik und Theater in München; Ralf Homann, Künstler und Medienaktivist, entwickelte an der Bauhaus-Universität in Weimar das Lehrgebiet „Experimentelles Radio“ und Johannes Moser, Leiter des Instituts für europäische Ethnologie, Lehrforschungsseminar: „Sounds like Munich“ 2010. Vergeben werden drei Geldpreise und einige wertvolle Sachpreise. Ab 21 Uhr Jam Session mit Stephanie Lottermoser (sax, voc) und vielen Einsteigern. Die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser ist bekannt für ihren kraftvollen, dynamischen Groove-Jazz. Dessen Einflüsse kommen sowohl aus den Bereichen Jazz, Bossa und Funk als auch aus Pop und Soul. Unterstützt von vielen Einsteigern läßt sie die Jam Sessions im Februar zu kleinen musikalischen Leckerbissen werden. Weitere Informationen

Mo. 18.02. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München

Ltg. Prof. Joe Viera

"Besonders bestechend an dieser Formation sind die präzisen, mit gut ausbalancierter Dynamik und beispielhafter Komplexität gespielten Passagen der Brass- und Reed-Sections, die sich im Einzel-Satzspiel wie auch im Zusammenspiel auf hohem Niveau zeigen. [...] Die Solisten [...] entwickeln beachtens¬wert inspirierte Ideen, die zusammen mit den Bläsersätzen ein überzeugendes Ganzes bilden" (Jazz Podium, Februar 2012). Dass sie dieser wohlwollenden Kritik gerecht wird beweist die Uni Big Band München ein weiteres Mal in der Unterfahrt mit bewährten alten und neuen Stücken und auch mit einigen neuen Mitgliedern. Weitere Informationen

Di. 19.02. 21 Uhr

Tango à Trois

Arben Spahiu (violine), Peter Wöpke (violoncello), Peter Ludwig (piano).

Peter Ludwig interpretiert den Tango als Komponist und Arrangeur auf seine ganz eigene Weise. Er nimmt seine Zuhörerschaft mit auf Ausflüge ins Reich der Phantasie und erzählt durch die Kraft der Melodien und Geschichten vom Leben, Lieben und Leiden in den unterschiedlichsten Facetten. Zusammen mit zwei Virtuosen von Weltrang, dem Konzertmeister und dem Solocellisten des Bayerischen Staatsorchesters, Arben Spahiu und Peter Wöpke, gründete Peter Ludwig 2005 die Formation Tango à Trois. Seither bezaubert das Trio europaweit sein Publikum mit Virtuosität, Charme und Sinnlichkeit und wird in großen Konzertsälen ebenso gefeiert wie in Kammermusikreihen oder auf Festivals. Weitere Informationen

Mi. 20.02. 21 Uhr

Jakob Bro's New Trio feat. Thomas Morgan & Jon Christensen

Jakob Bro (git), Thomas Morgan (bs), Jon Christensen (dr)

Jakob Bro ist der Shooting Star der dänischen Jazzszene. Er hat in New York studiert und dort mit vielen namhaften Instrumentalisten der internationalen Jazzszene gespielt. "Wenn sich Bill Frisell und Lee Konitz aufmachen, um auf dem neuen Album eines gerade einmal knapp über 30 Jahre alten dänischen Gitarristen mitzuwirken, hat dieser etwas richtig gemacht. Genauso ist es bei Jakob Bro. [...] Thomas Morgan heißt der frische Bassist, der bei ’Time’, der aktuellen CD des Gitarristen, mit ins Studio kam, der Bros durchweg besonnenem, warmem Sound eine behutsame Portion Blues mit auf den Weg gibt. Bro erweist sich als genauso umsichtiger Bandleader wie individueller, fast cineastischer Klangmaler." (Jazzthing) Mit auf Tour die norwegische Schlagzeuglegende Jon Christensen, berühmt geworden u.a. durch seine Zusammenarbeit mit Jan Garbarek und Keith Jarrett. Weitere Informationen

Do. 21.02. 21 Uhr A free/punk/funk/experimental/psychedelic/post electronica collective

Marc Ribot Ceramic Dog

Marc Ribot (git), Shahzad Ismaily (git, b, electronics), Ches Smith (dr, perc)

Die Weltbühne des Jazz ohne Marc Ribot, das ist wie Tim und Struppi ohne Struppi. Als Gitarrist hat er die Musik von Berühmtheiten wie Tom Waits, Elvis Costello, John Zorn oder Robert Plant mitgeprägt. In seinen eigenen Projekten ist er manchmal Rockmusiker, manchmal Jazzer, und oft zeigt er einen Hang zum Folk oder zur Klassik. Ceramic Dog ist sein wohl rauestes Projekt, ein Trio mit punkiger Energie, überschäumender Originalität und viel musikalischem Zynismus. Vom Roadhouse Blues bis zum psychedelischen Trip! Mit Shahzad Ismaily und Ches Smith hat Ribot dafür die kongenialen Mitmusiker gefunden. Besucher des Festivals "Uamo - Playtime" (vom 21. - 24. 02. 2013 im Einstein, siehe http://www.uamo.info ) bekommen einen Rabatt von 5,-€ auf die Eintrittskarte. Weitere Informationen

Fr. 22.02. 21 Uhr 3 Bands - 1 Night

12 Points Plus /From Helsinki: Big Blue/From Dublin: Thought-Fox/From London: WorldService Project

Big Blue: Kalevi Louhivori (tp), Antti Kujanpaa (p), Jori Huhtala (b), Joonas Leppänen (dr).Thought-Fox: Lauren Kinsella (voc), Laura Jurd (violine), Tom Gibbs (p), Michael Coady (b), Simon Roth (dr). WorldService Project: Dave Morecroft (p), Tim Ower (sax), Raph Clarkson (tb), Conor Chaplin (b), Mike Clowes (dr)

Gegründet von der Improvised Music Company in Dublin fand das "12 Points"-Festival in diesem Jahr zum siebten Mal statt. 12 junge, aufstrebende, europäische Bands präsentieren sich an vier Abenden. Doch das Festival ist mehr als ein weiteres Jazzevent im Festival-Zirkus. Es ist ein Zusammentreffen der kreativen Musikszene. Die meisten Musiker bleiben an allen Festivaltagen, internationale Promoter und die Medienfachwelt finden sich ein. Das "12 Points Plus"-Projekt schickt drei der zwölf Bands einer Festivalausgabe auf Tour, um sich in Clubs und bei Festivals in ganz Europa zu präsentieren. Die Unterfahrt freut sich, zum dritten Mal dabei zu sein und präsentiert drei ausgewählte Bands in einer Nacht. From Helsinki: Big Blue - Die Finnen sind sehr jazzaktiv. Seit einigen Jahren bereichern sie vermehrt die europäische Jazzszene mit jungen, innovativen Talenten, so z.B. mit dem Trompeter Verneri Pohjola oder dem Pianisten Iiro Rantala. Die Musiker von Big Blue treten in diese Fußstapfen, sie überzeugen mit dynamischen, straffen Strukturen, Ideenreichtum und ungezwungenem Interplay. From Dublin: Thought-Fox - Die irische Liebe zur Sprache findet vollen Ausdruck in "Thought-Fox", der Band der aufstrebenden Sängerin Lauren Kinsella aus Dublin. Der Name der Band beruht auf einem Gedicht des englischen Dichters Ted Hughes. Posaunist Colm O'Hara und Bassist Michael Coady kommen wie Lauren Kinsella aus Irland, der Drummer Simon Roth kommt aus London und der Pianist Tom Gibbs aus Glasgow. Kinsella beherrscht eine aufregende Art, mit Worten umzugehen. Sie drückt förmlich den improvisatorischen Saft aus jeder Silbe und dehnt poetische Strukturen bis hin zum Zerreißen. Dabei ist ihre Stimme warm und attraktiv und kann auch einfach schwingen, wie bei einer Chanteuse der alten Schule. Die Band passt sich dieser vokalen Vielfalt mit Leichtigkeit und Raffinesse an. From London: WorldService Project - Druckvoll, wild, muskulös, groovy, so wird das WorldService Project von Bandleader und Pianist Dave Morecroft (der auch mit Match & Fuse-Projekten für Aufsehen sorgt) beschrieben. Die Band oszilliert zwischen den Konventionen der formalen Zusammensetzung und einer beeindruckenden "grunginess" (Schmutz, Dreck). Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Besucher des Festivals "Uamo - Playtime", (vom 21. - 24. 02. 2013 im Einstein, siehe http://www.uamo.info ) bekommen einen Rabatt von 5,-€ auf die Eintrittskarte. Weitere Informationen

Sa. 23.02. 21 Uhr French Connection

Doppelkonzert: Emile Parisien Quartet & Sidony Box

Emile Parisien Quartet: Emile Parisien (sax), Julien Touery (p), Ivan Gélugne (b), Sylvain Darrifourcq (dr). Sidony Box: Elie Dalibert (as), Manuel Adnot (git), Arthur Narcy (dr).

Emile Parisien Quartet: Die Einflüsse von Pop, Hip-Hop und Electro sucht man beim Emile Parisien Quartet nahezu vergebens. Im Gegenteil: Free Jazz und neue Klassik – Ausdrucksformen, die heutzutage scheinbar aus der Mode gekommen sind – dienen hier als Ingredienzien des leichtfüßigen Gespiels um Klang und Ton. Mit perfektem Zusammenspiel, angereichert mit viel Sinn für Humor, entlockt das Quartett seinem Zuhörer emotionale Reaktionen, die bis zur Euphorie reichen: "Ein Funke sprang, eine Botschaft kam an, ein Nerv wurde getroffen. Die Musik erreichte ihr Publikum, wo die ästhetische Kraft also gleich in Begeisterung umschlug.“ (Ueli Bernays, NZZ online) Sidony Box: Die drei kommen aus Nantes und gewannen 2010 den Nachwuchswettbewerb des wohl wichtigsten Jazzfestivals in Frankreich: "Jazz à Vienne". Zu ihren Inspirationen zählen Künstler wie die Deftones, Sigúr Rós, Brian Eno und Radiohead. Heraus kommt ein unwiderstehlicher Mix aus brillantem Spiel, Rotzigkeit und Tiefgang, das hierzulande 2011 beim von arte aufgezeichneten Festival Jazzdor in Berlin zu bewundern war. Weitläufige Soundlandschaften, kraftvolle Soli und überschäumende Spielfreude – von dieser quirligen Jazz-Neuentdeckung aus Frankreich wird noch einiges zu hören sein, vor allem live! Besucher des Festivals "Uamo - Playtime" (vom 21. - 24. 02. 2013 im Einstein, siehe http://www.uamo.info ) bekommen einen Rabatt von 5,-€ auf die Eintrittskarte. Weitere Informationen

So. 24.02. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stephanie Lottermoser (sax, voc)

Die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser ist bekannt für ihren kraftvollen, dynamischen Groove-Jazz. Dessen Einflüsse kommen sowohl aus den Bereichen Jazz, Bossa und Funk als auch aus Pop und Soul. Unterstützt von vielen Einsteigern läßt sie die Jam Sessions im Februar zu kleinen musikalischen Leckerbissen werden. Weitere Informationen

Mo. 25.02. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards feat. Miriam Arens (voc)

Das Jazz-Ministerium warnt: Ein Konzert der Munich Lounge Lizards enthält doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL läßt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, wo die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der "Hardest working Big Band in town" zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte – und ihre Balladen sind so schön gespielt, dass es fast illegal ist. Komplizin dieser kriminell beschwingten Vereinigung (Leitung: Michael Lutzeier) ist eine Sängerin, die beim Publikum ganz alleine für schwere Entzugserscheinungen am nächsten Tag sorgen wird Weitere Informationen

Di. 26.02. 21 Uhr Art Of The Duo -Deutschlandradio Kultur Mitschnitt

Goodman - Turku Duo

Fjoralba Turku (voc), Geoff Goodman (git)

Die albanische Sängerin Fjoralba Turku und der aus New York stammende Gitarrist Geoff Goodman liefern ein musikalisches Spiegelbild ihrer biographischen Reise: Albanische Volkslieder, japanische Haikus, Blues- und Jazzstandards integrieren sie authentisch in ihren atemberaubenden Dialog. Durch intensive Farbtöne und Klangbilder verschmelzen Stimme und Gitarre zu einem Instrument! Ihr Programm ist fern von jeder Doktrin: Es bietet eine Mischung aus eigenen Kompositionen, bekannten und neueren Jazzstandards und hält jede Menge Überraschungen bereit! "In ungewöhnliche und intensive Klangwelten entführten Turku und Goodman mit ihren Stücken. Wunderschön auch Goodmans Eigenkomposition – ein romantischer Song mit Blues- und Jazzelementen. Hier experimentierte der Gitarrist in allen Lagen, brachte auch öfters virtuos Flageoletts ein, während FjoralbaTurku mal weich, dann wieder kraftvoll und ausdrucksstark mit den Gitarrenklängen verschmolz." (Donaukurier) Eine Produktion in Kooperation mit Deutschlandradio Kultur & Tutu Records. Weitere Informationen

Mi. 27.02. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Klaus Paier - Asja Valcic Duo

Klaus Paier (accordion, bandoneon), Asja Valcic (cello)

Dass das kongeniale Doppel nach vier Jahren kontinuierlicher Zusammenarbeit und hunderten Konzerten immer noch auf der Erfolgsspur ist, zeigt seine neue CD "Silk Road" (bei ACT, Veröffentlichung am 22.02.). Neugier und Mut sind die herausragenden Tugenden, die Paier und Valcic unverändert antreiben. Vielschichtig und bunt präsentieren sie ihre faszinierenden musikalischen Roadmovies abseits der ausge¬tretenen Pfade. Südamerikanisches ist ebenso zu hören wie Süd- oder Osteuropäisches; ruhige Balladen kontrastieren mit fröhlichem Blues und hart rhythmisierten Uptempo-Stücken. Trotzdem zeichnet sich "Silk Road" durch ein unverwechselbares, in sich völlig homogenes Klangbild aus, zusammengehalten von zwei abenteuerlustigen Klangraumforschern, die jeder für sich ihr Instrument auf unvergleichliche Weise beherrschen und sich dabei perfekt ergänzen. Weitere Informationen

Do. 28.02. 21 Uhr highlight

Cobham-Wölpl-Schmid

Billy Cobham (dr), Peter Wölpl (git), Wolfgang Schmid (b)

Es gibt sie, diese musikalischen Freundschaften, die ein Leben lang halten. So auch die dieser drei Herren: Cobham - Wölpl - Schmid. Seit den 80er Jahren kreuzen sich ihre Wege, wie auch bedeutende Auf-nahmen belegen: "Jubilee Concert Live" von 1989, "No Filters" 1992 oder "Paradox" 1998. Und wie es so ist mit den alten musikalischen Lieben, bei jedem Treffen liegt eine Portion Nostalgie in der Luft. Gleichzeitig bieten sie die Basis für Veränderung und Erneuerung. Wir freuen uns auf ein spannendes, groovendes und furioses Konzert mit Cobham - Wölpl - Schmid. Weitere Informationen

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