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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Jan 2015 | März 2015

Programm Februar 2015

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 01.02. 20:30 Uhr

ArtSession

Ausstellungseröffnung "grazioli" mit Fotografien von Fabio Grazioli und anschließender Jam Session unter der Leitung von Bernd Hess (g) mit Alex Haas (b) und Stefan Eppinger (dr)

Das wichtigste Handwerkszeug eines Fotografen ist der Blick. Und zwar ein Blick, der in den Kern vorzudringen vermag, ohne die Oberfläche zu vernachlässigen. Der gebürtige Italiener und Wahlmünchner Fabio Grazioli ist so ein Fotograf. Sein Durch-Blick beruht auf Anteilnahme UND Ästhetik; immer wieder sind es die Menschen, die ihn in den Bann ziehen - ob in dem, was sie gestalten, etwa die Architektur, oder in dem, wie sie einfach sind, auf der Straße, an ganz gewöhnlichen Orten. Und immer wieder Jazz! Die Ausstellung "grazioli" ist eine Hommage an das Leben im Allgemeinen und den Jazz im Besonderen. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung sind alle Einsteiger willkommen bei der Jam Session unter der Leitung von Bernd Hess. Eintritt frei! Weitere Informationen

Mo. 02.02. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Das Jazz-Ministerium warnt: Ein Konzert der Munich Lounge Lizards enthält doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL läßt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, bei denen die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der "Hardest working Big Band in town" zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte – und ihre Balladen sind so schön gespielt, dass es fast illegal ist. Komplizin dieser kriminell beschwingten Vereinigung (Leitung: Michael Lutzeier) ist die wunderbare Sängerin Miriam Arens. Weitere Informationen

Di. 03.02. 21 Uhr

Craig Taborn Quartet - Heroics

Chris Speed (sax), Craig Taborn (p), Chris Lightcap (b), David King (dr)

Komponist und Pianist Craig Taborn wurde in Golden Valley, Minnesota, geboren. Während seines Studiums an der University of Michigan hatte Craig das Glück, in der berühmten Jazz Community von Detroit zu spielen. Er performte mit Koryphäen wie Marcus Belgrave, Harold Mckinney, Francisco Mora und Kenny Cox. 2004 wurde er bei Musica Jazz in Italien zum Best New Jazz Talent gewählt und von der Kritikerumfrage des Downbeat Magazins bereits zweimal prämiert. Das Magazin bezeichnete ihn auch als "einen der Visionäre zeitgenössischer Musik". Sein Bereich ist der Avantgarde-Jazz, immer wieder macht er aber auch experimentierfreudige Ausflüge in die Dark-Ambient- und Techno-Szene Detroits. Gemeinsam steht er heute auf der Bühne mit drei anderen Musikautoren: Schlagzeuger David King (Mitbegründer von The Bad Plus und Happy Apple), reed man Chris Speed aus New York sowie dem Bassisten Chris Lightcap. Weitere Informationen

Mi. 04.02. 21 Uhr

Tann

Dirk Häfner (g), René Bornstein (b), Demian Kappenstein (dr)

Tann stehen für erdigen Rock-Jazz mit knurrigen Gitarren, trockenen Bässen und zackigen Grooves. Sperriges Melodiegeäst wechselt mit fein verzweigten Rhythmen, melodische Riffs verwandeln sich in verschlungene Improvisationen oder rockige Klanglandschaften. All das mit einem gewissen Hang zu Überraschungen und dem nötigen Quantum Selbstironie. Mit Tann begeben sich die drei Instrumentalisten nun auf die Suche nach einem ganz eigenen Klang, tief hinein ins Dickicht der Genres zwischen Rock-Jazz und Experimental. Zu Ihrem Namen inspiriert wurden sie während der Aufnahmen in einem Studio mitten im Wald irgendwo zwischen Berlin und Magdeburg. Das Thema Wald schafft genügend Raum für klangliche Assoziationen, mit denen sich der eigenständigen Tann-Sound durchaus treffend beschreiben lässt. Weitere Informationen

Do. 05.02. 21 Uhr LP - Release

Charlotte Greve - Wood River

Charlotte Greve (sax, keys, voc), Keisuke Matsuno (g, comp), Simon Jermyn (b), Tommy Crane (dr)

Wood River heißt das neue Projekt der Saxophonistin Charlotte Greve und des Gitarristen Keisuke Matsuno. Die Band, die Anfang 2014 in New York gegründet wurde, veröffentlicht jetzt ihr Debütalbum beim Label Edition Longplay. Die Musik von Wood River passiert in Schichten - Melodien, Soundfragmente und Rhythmen werden übereinander gestapelt und entwickeln sich dabei zu einem einzigen großen Instrument, bei dem man manchmal nicht genau weiß, welcher Klang von wem erzeugt wird. Die Stücke führen ein Eigenleben, entfalten sich in einer kollektiv erzeugten Wand aus Klang und schweren Schlagzeugbeats und erreichen ihre Zuhörer in dunkler, aber eleganter Schönheit. Weitere Informationen

Fr. 06.02. 21 Uhr

Jure Pukl / Bastian Stein’s NEOgravity

Jure Pukl (ts), Bastian Stein (tp), Pablo Held (p), Phil Donkin (b), James Maddren (dr)

Das Repertoire für das Quintett stammt von den zwei Bandleadern. Denn sowohl Pukl als auch Stein haben sich mittlerweile Namen als Komponisten eines zeitgenössischen Jazz gemacht, mit dem sie ihren eigenen Duktus und persönlichen Dialekt kultivieren. Beiden geht es nicht darum, die Musiker mit Arrangements an die Kette zu legen. Vielmehr will man als Band ad hoc Komplexes leicht klingen lassen, Intellektuelles emotional aufladen und spielerische Virtuosität ohne technische Exekution präsentieren. Und wenn das Expressive ins Lyrische schwappt, wenn durch das Laute die Stille zu tönen beginnt und die im Geschwindigkeitsrausch vorgetragene Exegese durch eine bluesige Phrase geerdet wird, dann zeigt sich, dass der Saxofonist Jure Pukl und der Trompeter Bastian Stein gar nicht so grundverschiedene Musikertypen sind, denn das Gegensätzliche der beiden Freunde wird auch durch das Spiel des jeweils anderen gespiegelt. Weitere Informationen

Sa. 07.02. 21 Uhr The Norway of Jazz No° 74

Mopti and Bendik Baksaas

Kristoffer Eikrem (tp), Harald Lassen (sax), David Aleksander Sjølie (g), Christian Meaas Svendsen (b), Andreas Wildhagen (dr), Bendik Baksaas (DJ/turntable/electronics)

Jeder, der die Eigenschaften einer guten Live-Performance zu schätzen weiß, sollte das norwegische Quintett Mopti nicht verpassen. Ihr synergetisches Zusammenspiel und ihre schonungslose Befehlsgewalt über ihre jeweiligen Instrumente sind beeindruckend. Die reifen Kompositionen und Arrangements verschieben das Genre in eine alternative Richtung, ohne die Kernelemente des Jazz zu vernachlässigen. Mit dabei ist der visionäre DJ Bendik Baksaas, der der Musik ein neues urbanes Element hinzufügt. Zeitgleich wird mit aufgezeichneten Musikelementen und Klangmaterial aus verschiedenen geografischen Regionen und Epochen improvisiert und so etablierter Jazz-Sound in neues Licht gerückt. Weitere Informationen

So. 08.02. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Bernd Hess (g), mit Jörg Hess (b) & Andi Kutschera (dr)

Bernd Hess, Dozent für Gitarre an der Berufsfachschule für Musik Fachrichtung Rock/Pop/Jazz in München, gibt sich wieder einmal die Ehre. Er ist bekannt für seine enorme stilistische Bandbreite von Jazz, Blues, Rock über indische Musik zu Country. Es gibt kaum etwas, das ihn nicht interessiert und das er nicht umsetzen könnte. Seine Liebe zum Jazz aber ist ungebrochen. Die Zusammenarbeit mit Größen wie Charlie Mariano, Ken Peplowski und Eric Marienthal hat ihn geprägt und inspiriert. Auf alte Bekannte, junge Überraschungen und ein interessiertes Publikum freut sich Bernd Hess! Weitere Informationen

Mo. 09.02. 21 Uhr Big Band Night

Alessandro de Santis Big Band feat. Giacomo di Benedetto

Giacomo di Benedetto (voc), Gabriel Keogh, Florian Brandl, Bastien Riesner, Fabian Bögelsack (tp), Werner Scholze, Jochen Proske, Alessandro De Santis, Wolfgang Opitz, Matt Noak (sax), Christian Landsiedel, Steve Crane, Markus Krämer, Thomas zur Lage (tb), Cedric Bonnet, Markus Wagner, John Brunton, Tommy Froschmaier (rhythm section)

Der in Rom geborene Saxophonist Alessandro De Santis lebt seit 1987 in München und bereichert mit seinen unterschiedlichen musikalischen Ideen und Projekten die Münchner Jazzszene. In der Unterfahrt ist er mit seiner Big Band zu hören, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Count Basie Orchestra Sound der 50er Jahre wieder aufleben zu lassen. Als special guest on stage begleitet ihn heute der aus Florenz stammende Sänger Giacomo di Benedetto mit seiner außergewöhnlichen Stimme. Weitere Informationen

Di. 10.02. 21 Uhr ENJA Release

Pablo Ziegler & Quique Sinesi, guest Walter Castro

Pablo Ziegler (p), Quique Sinesi (g), Walter Castro (bandoneon)

Spannende Entwicklungen im Tango Nuevo: Heute Abend stellen Pablo Ziegler, Quique Sinesi und Walter Castro die neue CD "Desperate Dance" (Enja/Yellowbird) vor. Neben jazzigen Kompositionen wartet Pablo Ziegler mit dem aus der argentinischen Folklore stammenden Malambo auf. Ziegler, bedeutendster Interpret des Tango Nuevo und Nachfolger Astor Piazzollas entwickelt seinen musikalischen Stil permanent weiter. Mit Quique Sinesi steht ihm ein Partner zur Seite, der als einer der besten zeitgenössischen Gitarristen Lateinamerikas gilt. Dank ihrer langjährigen Zusammenarbeit werden die beiden im Duo Spielraum für Improvisationen, Dynamik und Spannung geben. Als special guest unterstützt das Duo der argentinische Bandoneonist Walter Castro. Weitere Informationen

Mi. 11.02. 21 Uhr

Shayna Steele

Shayna Steele (voc), Jeremy Most (g), David Cook (p), Brian Cockerham (b), Ross Pederson (dr)

Auf der Bühne und im Studio beweist die New Yorker Sängerin und Songwriterin Shayna Steele eine Stimmkraft, mit der in Zukunft gerechnet werden muss. Im Jahr 2002 begann sie, ihre eigene Musik zu schreiben. In dieser Zeit lernte sie auch ihren späteren Ehemann David Cook, Pianist und Komponist, kennen. Die beiden entwickelten schnell kreative Synergien, die sich auf der 2004 erschienenen Debüt-EP wiederfinden. Ihren Durchbruch als Solokünstlerin erreichte Shayna mit ihrem ersten mit Cook geschriebenen Album "I’ll be Anything". Der US-amerikanische Musiker Moby meint begeistert: "What an amazing voice; sounds like she should have been making disco records in 1978, which to me is the highest compliment I can give a singer." Weitere Informationen

Do. 12.02. 21 Uhr

Efrat Alony

Efrat Alony (voc, keys, electronics), Oliver Leicht (cl, electronics), Frank Wingold (g)

Für die israelische - vorwiegend in Deutschland arbeitende - Sängerin, Texterin, Komponistin und Bandleaderin Efrat Alony ist längst jede Schublade zu klein: Grenzgänge und Gratwanderungen sind es, mit denen Alony sich von der Masse der Jazzsängerinnen abhebt. "Ich liebe Herausforderungen", erklärt sie, "um daraus zu lernen und an meine Grenzen zu kommen. Denn Grenzen sind nicht starr und fest, sondern verschiebbar." Im Trio mit ihren zwei Mitmusikern Oliver Leicht und Frank Wingold an Klarinette und Gitarre eröffnen sich so ganz neue experimentelle Dimensionen. Zentrum der Musik ist eine Dreieinigkeit aus Stimme, Klarinette und Gitarre. Die von Alony sparsam gespielten Keyboards und der Einsatz elektronischer Effekte und Verfremdungen erweitern die Klangpalette der Basis außerordentlich. Weitere Informationen

Fr. 13.02. 21 Uhr BR-Klassik Mitschnitt - BR-Klassik Mitschnitt

Zhenya Strigalev's Smiling Organizm

Zhenya Strigalev (as), Alex Sipiagin (tp), Matt Penman (b), Linley Marthe (e-b), Liam Noble (p), Eric Harland (dr)

Nach einem vielgelobten Debüt kehrt der russische Altsaxophonist Zhenya Strigalev nun mit seiner gefeierten sechsköpfigen Fusion Smiling Organizm und ihrem zweiten Album "Robin Goodie" zurück, laut Strigalev "eine Mischung aus Robin Hood und Boogie Woogie". Smiling Organizm unterlaufen beständig Standard-Sounds und festgelegte Rollen der Solisten und der Rhythmusgruppe. Sie bilden Schichten aus dezenten elektronischen Effekten, drahtigen, gitarrenähnlichen Klängen, emphatischen Swing, üppigen und doch eckigen Harmonien und fein ausbalancierten Soli. Verschrobener Humor paart sich mit ernsthafter musikalischer Absicht, zarte Melodien mit schweren Rhythmen. Weitere Informationen

Sa. 14.02. 21 Uhr

Dusko Goykovich's ‘Five Horns & Rhythm’ special guest Jürgen Seefelder

Dusko Goykovich (tp), Nemanja Jovanovich (tp), Jürgen Seefelder (ts), Michael Lutzeier (bs), Lukas Jochner (tb), Claus Raible (p), Andreas Kurz (b), Michael Keul (dr)

Wir freuen uns, dass er wieder bei uns ist. Diesmal im Oktett! Dusko Goykovich gehört zu den "lebenden Legenden" des Jazz. Die Liste der Kollegen, mit denen er gearbeitet hat, liest sich wie ein "Who’s who" der Jazzgeschichte: Benny Bailey, Chet Baker, Kenny Barron, Gary Burton, Kenny Clarke, Miles Davis, Maynard Ferguson, Tommy Flanagan, Stan Getz und viele mehr. Von seiner "home base" München aus ist Dusko Goykovich mit seinen stattlichen 83 Jahren noch immer mit kleinen und großen Besetzungen und auch als Gastsolist viel unterwegs – quer durch Europa, aber auch in Japan und Korea. Heute präsentiert er in erstklassiger Formation zeitlosen, swingenden Jazz, erdige Grooves, große Soli und packende Kompositionen. Weitere Informationen

So. 15.02. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Bernd Hess (g) mit Ernst Techel (b) & Rick Hollander (dr)

Bernd Hess, Dozent für Gitarre an der Berufsfachschule für Rock/Pop und Jazz in München, gibt sich wieder einmal die Ehre. Er ist bekannt für seine enorme stilistische Bandbreite von Jazz, Blues, Rock über indische Musik zu Country. Es gibt kaum etwas, das ihn nicht interessiert und das er nicht umsetzen könnte. Seine Liebe zum Jazz aber ist ungebrochen. Die Zusammenarbeit mit Größen wie Charlie Mariano, Ken Peplowski und Eric Marienthal hat ihn geprägt und inspiriert. Auf alte Bekannte, junge Überraschungen und ein interessiertes Publikum freut sich Bernd Hess! Weitere Informationen

Mo. 16.02. - Di. 17.02. 21 Uhr Münchner Ärzte Big Band

Groove Hospital feat. Dr. Max Tiller

Dr. Yu-Mi Ryang, Dr. Andreas Bechtold, Dr. Hannes Muxfeld, Dr. Michael Steidl, Dr. Julia Kellner, Dr. Max Tiller (sax), Cand. med. Nadine Lienert, Christian Eberhard, Dr. Martin Lehmann, Dr. Tina Kilian, Dr. Tobias Biller (tp), Dr. Norbert Salih, Christian "Dr. Jazz" Landsiedel, Michael Ehlen, Dr. Christof Schadt (tb), Max Greger (g), Dr. Burkard Jochim (p), Dipl. psych. Heribert Sattel (b), Dr. Florian Imhoff (dr), Dr. Mark Malota (conductor, bs).

Dass ein Jazz-Musiker mal zum Arzt muss, ist nichts Besonderes. Wie aber genau werden Arrhythmien synchronisiert, Breakbeats reponiert und Dissonanzen reharmonisiert? Das und viele Details aus musikalischen Krankenakten erklären an diesem Abend die 19 Musiker der Münchner Ärzte-Big Band "Groove Hospital". Mit skalpellscharfem Sound sezieren Internisten, Chirurgen, Orthopäden und Psychologen Big Band-Klassiker von Swing bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und zeigen dem Zuhörer, dass es nicht immer gleich ein Stethoskop braucht, um Herzschlag und Off-Beat zu unterscheiden. Konsiliarisch unterstützt wird das Kollegium in dieser Sitzung vom bekannten Gastroenterologen und Saxophonisten Dr. Max Tiller. Vorsorge-Pass nicht vergessen! Ein großer Teil der Einnahmen wird an "Ärzte ohne Grenzen" gespendet. Eintritt 14.00 €, Mitglieder 7.00 €, Privatpatienten 18,00 €. Weitere Informationen

Mi. 18.02. 21 Uhr Geschlossen

Aschermittwoch

Do. 19.02. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Dieter Ilg Trio - Mein Beethoven

Dieter Ilg (b), Rainer Böhm (p), Patrice Héral (dr)

Die FAZ bezeichnet den sympathischen Grenzgänger als "den beeindruckendsten deutschen Jazzbassisten". Bereits seit Jahren gehört Dieter Ilg zu den einflussreichen Stimmen des europäischen Jazz. Seine elektrisierende Vitalität, intelligente Neugier, technische Brillanz und totale Hingabe für den Moment brachten ihm bis heute einige ECHO Jazz Trophäen ein. Aus den Werken Ludwig van Beethovens holt sich Kontrabassist Dieter Ilg das Material für sein Trio mit Rainer Böhm am Piano und Patrice Héral am Schlagzeug. Kammerjazz, intim und extrovertiert zugleich, verblüffend dynamisch. Ilgs Trio hebt Grenzen zwischen musikalischen Epochen und Genres auf, erschafft schlicht und einfach pure Musik. So konsequent wie nie zuvor verfolgt Ilg hier seine Vorstellung von einem eigenen Klangbild; ein auf höchstem Niveau interagierendes, akustisches Trio. Weitere Informationen

Fr. 20.02. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Vincent Peirani Quintet

Vincent Peirani (acc), Emile Parisien (sax), Tony Paeleman (fender rhodes), Julien Herné (b), Yoann Serra (dr)

Ähnlich der Jungmusiker wie Marius Neset, Adam Baldych oder Michael Wollny ist Vincent Peirani Vertreter einer aufstrebenden, jungen Generation, die ihre Instrumente neu definiert. Mit seinem neuen Album "Living Being" (ACT) und neuer Band stellt er am Akkordeon dies erneut unter Beweis. "Ich bin klassischer Musiker genauso wie Jazzmusiker oder Popmusiker. Aber ich mache alles auf meine Art." Das ist es, was es Peirani ermöglicht hat, das Akkordeon aus alten Fesseln zu befreien: Bei ihm ist es kein schnaufender Balg mehr, es verwandelt sich in ein von den gewohnten grollenden und Orgel-ähnlichen Klängen bis zu jubilierenden höchsten Höhen, vielerlei Klangfarben ausschüttendes und diverse Instrumente imitierendes Füllhorn. Weitere Informationen

Sa. 21.02. 21 Uhr ECM Artists in Concert - CD Release

Cyminology & special guest Martin Stegner

Cymin Samawatie (voc), Benedikt Jahnel (p), Ralf Schwarz (b), Ketan Bhatti (dr), Martin Stegner (viola)

Das Berliner Quartett Cyminology verbindet persische Lyrik und kammermusikalische, zeitgenössische Musik, Ost und West, Alt und Neu in berührender Synthese. Die subtile, doch dynamische und sanft pulsierende Musik der Gruppe entsteht aus dem Klang der persischen Sprache heraus. In den Kompositionen von Cymin Samawatie verschmelzen die Klangfarben des Impressionismus mit der Lebendigkeit des zeitgenössischen Jazz. Cyminology erschafft einen Raum, in dem sich postmigrantische europäische Kultur in Musik und Poesie ausdrückt. Ihr neues Album "Phoenix" ist bereits die dritte Veröffentlichung der Band für ECM Records. Cyminology wird auf diesem Album bereichert durch den Bratschisten Martin Stegner (Berliner Philharmoniker). Weitere Informationen

So. 22.02. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Bernd Hess (g), mit Manolo Diaz (b) & Michael Keul (dr)

Bernd Hess, Dozent für Gitarre an der Berufsfachschule für Rock/Pop und Jazz in München, gibt sich wieder einmal die Ehre. Er ist bekannt für seine enorme stilistische Bandbreite. Jazz, Blues, Rock, indische Musik, Country... Es gibt kaum etwas, das ihn nicht interessiert und das er nicht umsetzen könnte. Seine Liebe zum Jazz aber ist ungebrochen. Die Zusammenarbeit mit Größen wie Charlie Mariano, Ken Peplowski und Eric Marienthal hat ihn geprägt und inspiriert. Auf alte Bekannte, junge Überraschungen und ein interessiertes Publikum freut sich Bernd Hess! Weitere Informationen

Mo. 23.02. 21 Uhr Big Band Night

Piu Piu Latin Orquesta

Kim Barth, Steffi Kreilinger (as), Christoph Hörmann, Juri Smirnov (ts), Markus König (bars), Dominik Glöbl, Reinhard Greiner, Stefan Lang, Andi Mederl (tp), Peter Palmer, Peter König, Wolfgang Dersch, Ferdinand Baer (tb), Ulli Forster (p), Paulo Morello (g), Hans Attenberger (b), Scotty Gottwald (timbales), Charly Böck (congas, perc), Gerwin Eisenhauer (dr), Ltg.: Ulli Forster, Gerwin Eisenhauer

Das legendäre Piu Piu Latin Orquesta um die beiden Bandleader Ulli Forster und Gerwin Eisenhauer, die ca. 20 Musiker aus dem Regensburger Raum um sich scharen, spielt feurigen Salsa, Cha Cha, Bolero und Mambo. Das Repertoire dieser außergewöhnlichen Latin Big Band besteht aus Arrangements und Kompositionen von Tito Puente, Paqito D´Rivera, Poncho Sanchez, Paulo Lopez, Maynard Ferguson u.a. Fetzige Kompositionen, raffinierte Arrangements, gut gelaunte Musiker, wilde Improvisationen und spritzige Ansagen - Kurz: Die Zuhörer können sich auf einen phänomenalen und unterhaltsamen Konzertabend freuen. Weitere Informationen

Di. 24.02. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 75

Motif

Atle Nymo (sax & bcl), Eivind Lønning (tp), Michael Thieke (cl), Haavard Wiik (p), Ole Morten Vaagan (b), Hakon Mjaset Johansen (dr)

Die Band Motif zählt einige der führenden Improvisationsmusiker der norwegischen und deutschen Jazzszene zu ihren Mitgliedern. Ihre Alben stießen auf äußerst positive Kritik in der europäischen und amerikanischen Presse. Eine Band, die sich auf einen "wandelbaren, fröhlich virtuosen Avantgarde-Jazz spezialisiert" (New York Times) hat und zu einem festen Bestandteil der skandinavischen Jazzszene geworden ist. Weitere Informationen

Mi. 25.02. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Christof Lauer plays the music of Sidney Bechet

Christof Lauer (sax), Hubert Nuss (p), Ingmar Heller (b), Patrice Héral (dr)

Nur noch die wenigsten jungen Jazzer und Jazzfans kennen Sidney Bechet, einen der Gründerväter des Jazz. Ein unerreichter Stilist des Sopransaxofons, der mit seinen französisch-kreolisch inspirierten Kompositionen die Stiloffenheit im Jazz vorwegnahm. Vor über zehn Jahren fragte ACT-Inhaber Siggi Loch, dessen Jazzleidenschaft im Alter von 15 Jahren durch ein Bechet-Konzertbesuch ausgelöst wurde, Christof Lauer, ob er sich vorstellen könne, ein Projekt zu realisieren, das den Jazz-Pionier Bechet in den Mittelpunkt stellt. Christof Lauer ist in den letzten 30 Jahren mit bewundernswerter Kontinuität bei allen internationalen Festivals von Montreux bis Istanbul und von Havanna bis Peking sowohl mit eigenen Bands wie auch als Sideman aufgetreten. Die Vielfalt und kreative Energie seiner musikalischen Begegnungen und Projekten spiegelt immer wieder seine Überzeugung wider: "Jazz ist Kommunikation". Weitere Informationen

Do. 26.02. 21 Uhr

Polar Bear

Seb Rochford (dr), Pete Wareham (sax), Shabaka Hutching (sax), Tom Herbert (b), Leafcutter John (electronics)

Polar Bear aus Großbritannien zeichnen sich derzeit als eine der aufregendsten und progressivsten Bands ihrer Generation aus. Mit zwei Nominierungen für das Album des Jahres bei den Mercury Prize Awards steht die Band unter der Leitung von Seb Rochford am Schlagzeug weiterhin dafür, Genregrenzen zu überschreiten und Jazz, Rock, Hip-Hop, Elektro und Mainstream innovativ zu kombinieren. Ihr jüngstes und lang erwartetes fünftes Album "In Each and Every One" (Leaf) ist sicherlich ihre bisher kühnste und dynamischste Arbeit. Ein bemerkenswerter Songzyklus spannt einen weiten Bogen über emotionales Terrain und evoziert eine Reihe von Assoziationen von postindustriellen Steppen, schmutzigen großstädtischen House-Partys, über verschneites Ödland und Versammlungen in dunklen Berglandschaften. Weitere Informationen

Fr. 27.02. 21 Uhr ACT: Jazz Night - The Norway of Jazz No° 76

Marius Neset

Marius Neset (sax), Jim Hart (vibes), Ivo Neame (p), Petter Eldh (b), Anton Eger (dr)

Im größeren Band-Format feierte das norwegische Jung-Talent Marius Neset mit seinem ACT-Debüt "Lion" und dem Trondheim Jazz Orchestra Erfolge. Für sein neues Album "Pinball" kehrt er zu einem kompakteren Format, dem Quintett, zurück: "'Pinball' erzählt davon, dass in der Musik alles möglich ist. Wir müssen aufeinander und auf die Ideen unseres Gegenüber spontan reagieren. Das liebe ich am Jazz. Das hält die Musik frisch." Mit seinen jungen 29 Jahren hat Wunderkind Neset die internationale Jazz-Bühne längst erklommen und wird bereits in einer Linie mit Michael Brecker, Chris Potter und Landsmann Jan Garbarek gesehen. Weitere Informationen

Sa. 28.02. 21 Uhr

Sternal Symphonic Society

Sebastian Sternal (comp, cond, p), Frederik Köster (tp, flh), Klaus Heidenreich (tb), Christoph Möckel (as, ss, fl), Niels Klein (ts, ss, cl), Erik Schumann (vl), Ken Schumann (vl), Liisa Randalu (va), Mark Schumann (vc), Pablo Held (p), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr)

In seiner Symphonic Society - preisgekrönt mit dem renommierten ECHO Jazz 2013 - vereint Sebastian Sternal herausragende junge Musiker aus Jazz und Klassik in einer elfköpfigen symphonischen Combo. Der feine Klang eines Klaviertrios, ein vierköpfiger Bläsersatz und ein Streichquartett verbinden sich zu einem Kunstwerk aus atemberaubenden Klangschichten. Elemente aus Klassik und Jazz verweben sich behutsam zu einer Musik, die expressiv, leidenschaftlich und cineastisch anmutet. Die Kompositionen erinnern an Ravel, Stravinsky und Miles Davis und erschaffen eine faszinierende, neue orchestrale Klangwelt. Die Jazz-Zeitung schreibt: "Mit Leichtigkeit und einem treffenden Gespür für Rhythmus und Dramatik erzeugt Sternal mit seiner symphonischen Kapelle einen Sound, der in der Tat vom Hocker haut." Weitere Informationen

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