Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Feb 2003 | April 2003

Programm März 2003

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Sa. 01.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt - ACT NIGHT

Julia Hülsmann Trio meets Rebekka Bakken

Rebekka Bakken (voc), Julia Hülsmann (p), Marc Muellbauer (b), Heinrich Köbberling (dr)

Die 1968 in Bonn geborene Julia Hülsmann ist die derzeit bemerkenswerteste Pianistin der deutschen Jazz-Szene. Geschmackssicher kombiniert sie verschiedenste Einflüsse: den Impressionismus eines Maurice Ravel, die Pop-Musik von Sting, die Jazz-Klavier-Tradition von Monk bis Hancock und darüber hinaus. Sie studierte an der Berliner Hochschule der Künste unter Walter Norris, Aki Takase und David Friedman, in New York bei Maria Schneider, Richie Beirach und Jane Ira Bloom. In New York traf Julia Hülsmann vor 3 Jahren die 1970 in Oslo geborene Sängerin/Songwriterin Rebekka Bakken und war so beeindruckt von deren Stimme und Qualitäten, dass sie umgehend beschloss, Musik für Rebekka zu schreiben. Rebekka Bakken war im vergangenen Jahr mit Wolfgang Muthspiel in der Unterfahrt zu hören. Wie allerorts hinterließ sie auch hier Staunen über die einzigartige, gefühlstiefe Vortragsweise ihrer Songs gepaart mit einer überragenden, charismatischen Bühnenpräsenz. "Scattering Poems" kombiniert nun die Talente der beiden außerordentlichen Künstlerinnen aufs Schönste. Als Textgrundlage haben sie Gedichte von E.E. Cummings ausgewählt. Cummings poetische Bilderwelten und sein sprachliches Rhythmusgefühl seien selber schon Musik, findet Hülsmann. Es habe eigentlich kaum Mühe gemacht, diese Gedichte in Noten zu verwandeln. So stammt die Musik, bis auf zwei Beiträge von Sting und Randy Newman, gesamt aus der Feder von Julia Hülsman. Für "Scattering Poems" konnte neben dem Bassisten Marc Muellbauer der Drummer Heinrich Köbberling gewonnen werden. Weitere Informationen

So. 02.03. 21 Uhr

Jam Session - Leitung: Peter Tuscher (tp)

Peter Tuscher ist seit vielen Jahren fester und prägender Bestandteil der Münchner Jazzszene. Sein Spiel ist beeinflußt von nahezu der ganzen Trompeten-Jazzgeschichte, angefangen bei Louis Armstrong über Kenny Dorham, Miles, Chet oder Freddie Hubbard. Er leitet im März die Jam Sessions der Unterfahrt. Weitere Informationen

Mo. 03.03. 21 Uhr Big Band Night

FIRST things FIRST

NEIL BYROM und THOMAS BENDZKO, 2 Vertreter der Münchner Jazz-Szene, starten gemeinsam ein neues Projekt, um einen tollen Abend gefüllt mit Spass und guter Musik zu schaffen. Beide Musiker haben das gemeinsame Ziel, den Big-Band-Sound und das Flair der Ära der grossen Jazz-Orchester wieder auf die Bühne zu bringen, um dem Publikum einen unvergesslichen Abend zu bescheren. Das breite Klangspektrum der Big Band reicht von Klassikern bis hin zu originaler Musik, aus den eigenen Reihen, gewürzt mit sanften Balladen und einem grossen Schuss britischen Humors. Dieser bis jetzt neue Kontrast verspricht nicht nur viel, sondern hat auch das Potential noch lange in unserem Gedächtnis zu bleiben. Neil Byrom (master of ceremony & voc), Thomas Bendzko (cond,tr,flh) und ein 16-köpfiges Orchester. Weitere Informationen

Di. 04.03. 21 Uhr

Justyn Tyme

Thomas Maier (ts, ss, berimbau, kalimba), Bernhard Detzel (ts, as), Christian Galle (p), Thomas Gätjens (b), Andreas Hauer (dr, udu, dreampipe), Andreas Karius (conga, bongo, timbales, perc)

Justyn Tyme = Vielfalt an Instrumenten, Klängen und Rhythmen, Raum für Improvisation - in dieser Welt bewegt sich das musikalische Programm. Abwechslungsreich, virtous und voller Energie – Jazz can dance. Die musikalischen Impulse kommen aus Europa und den USA, auch brasilianische, afrikanische und karibische Einflüsse sind unüberhörbar. Der musikalische Austausch ist nicht nur Inspirationsquelle, sondern vielmehr wesentliches Prinzip ihrer Arbeit. Phantasievoller und spielerischer Umgang mit verschiedenen Musikstilen wird zum Programm - Elemente aus Jazz, Latin, Ethno, Afro und Soul verschmelzen zu einer neuen Einheit und ergeben das spannende, vielseitige und zugleich individuelle Klangbild von Justyn Tyme. Abwechslungsreich, virtous und voller Energie - diese Musik macht Spaß, sie packt den Zuhörer, animiert Kopf und Bauch, fordert Bewegung. So what? It’s just the time for Justyn Tyme ... Weitere Informationen

Mi. 05.03. 21 Uhr LOFT NIGHT

Peter Bockius Quintet

Patrick Lehmann (tp), Wanja Slavin (sax), Tilman Günther (p), Peter Bockius (b), Sunk Pöschl (dr).

Ein Konzert in Zusammenarbeit mit LOFT. Der Kontrabassist Peter Bokius hat ein Jazzensemble gebildet, um seine eigenen Kompositionen zu reaslisieren. Es sind improvisierbare Stücke orientiert am modernen amerikanischen Mainstreamjazz und an zeitgenössischen europäischen Komponisten wie Erik Satie, Olivier Messiaen, Alban Berg, Arvo Pärt (um einige Vorbilder zu nennen). Bis zum Frühjahr 2003 wird die CD mit eben dieser Musik und den oben genannten Musikern erscheinen. Weitere Informationen

Do. 06.03. 21 Uhr

Melanie Bong Quartet - "duetts and more"

Melanie Bong (voc), Christian Doepke (p), Sava Medan (b), Walter Bittner (dr).

Melanie Bong - Schülerin von Sheila Jordan - ist eines der grossen Vokaltalente der deutschen Szene. Sie verfügt über eine technisch hervorragend ausgebildete Stimme, hat sich intensiv mit brasilianischer Musik auseinandergesetzt und weiss dies auf einer Live-Bühne umzusetzen. Sie präsentiert zudem Eigenkompositionen aus ihren laufenden Projekten "Gypsy Dream" und "Fantásia", sowie ihre persönlichen Interpretationen von einigen ausgewählten Jazz Standards. Auch darf bestimmt mit ein paar brasilianischen Titeln zu rechnen sein... Weitere Informationen

Fr. 07.03. 21 Uhr CD-Präsentation

Trio Obscur

Peter Ludwig (p), Mulo Francel (sax) und Dietmar Lowka (b)

Unter dem Thema "Tango Metropol" verwandelt das renommierte "Trio Obscur" mit großer, virtuoser Musikalität und Humor den Tango zur temperamentvollen Feinschmeckerkost. Peter Ludwig ist der musikalische Kopf des Trios. Kongenial wird der Pianist durch den Saxophonisten Mulo Francel und dem Kontrabassisten Dietmar Lowka (beide Quadro Nuevo) begleitet. Die Musiker zeigen ein atemberaubendes präzises Zusammenspiel in schnellen Passagen und faszinieren durch Akrobatik in Tönen, geistreich und witzig. "Als Trio Obscur sind sie die vollendeten Verführer. Verlockung pur und jede Sünde wert." (AZ) Weitere Informationen

Sa. 08.03. 21 Uhr highlight

Rova Saxophone Quartet

Bruce Ackley (ss), Steve Adams (as), Jon Raskin (bs), Larry Ochs (ts, sopranino)

Das ROVA Saxophone Quartet aus San Francisco, vor mehr als 25 Jahren (quasi genauso alt wie der Jazzclub Unterfahrt!) von Bruce Ackley und Larry Ochs gegründet, ist eines der weltweit herausragenden Saxophonensembles. Es verbindet verschiedene musikalische Genres, die ihre Wurzeln im Jazz, Rock und in Improvisierter und Neuer Musik haben. Die vier technisch brillianten Musiker beeindrucken ihre Zuhörer mit kompaktem Zusammenklang und komplexen, mitreißenden Arrangements, und sind an Intensität und Präzision kaum mehr zu überbieten. Weitere Informationen

So. 09.03. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Peter Tuscher (tp)

Mo. 10.03. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Der heutige Bigband Abend ist Stan Kenton gewidmet. Sein Orchestra galt zu seiner Zeit auch bei einem weißen Publikum als erfolgreichste Bigband. Ihm gegenüber stellt Harald Rüschenbaum den Tenorsaxofonisten Bill Holman, der mit seinen interessanten und ausgeklügelten Arrangements den Erfolg Stan Kentons entscheidend mitprägte. Weitere Informationen

Di. 11.03. 21 Uhr highlight

Marc Copland Trio

Marc Copland (p), Drew Gress (b), Jochen Rückert (dr)

Seit einigen Jahren gehört der New Yorker Pianist Marc Copland zu den Stammgästen der europäischen Jazzclubs und Festivals. Er ist ein herausragender Pianist, dessen Merkmal das ausbalancierte Arrangement ist, das sogar scheinbar ausgespielten Standards neues Leben einhaucht. Copland ist zuerst kein spektakulärer Pianist, der sein Publikum von der ersten Note mit furiosem Fortissimo blenden will. Im Gegenteil: Erst nach dem Schlussakkord ergibt sich das ganze Bild: hier ein Wechsel, dort eine unerwartete Note, eine überraschende Tempoänderung. Alles ergibt grossartige Musik. Zusammen mit dem Bassisten Drew Gress und dem deutschen Schlagzeug-Wunder Jochen Rueckert gestaltet Marc Copland Originals und Standards zu stimmigen Miniaturen ganz im Sinne eines aktualisierten Bill-Evans-Trios. Offen und gelöst interagieren die Musiker und bleiben rückhaltlos und diskret der Musik Coplands verpflichtet. Weitere Informationen

Mi. 12.03. 21 Uhr windmusic

Gabriele Hasler - Roger Hanschel Duo - 'Pigeon'

Gabriele Hasler (stimme, komp), Roger Hanschel (as,komp)

Das ungewöhnlich instrumentierte Duo besteht seit 1994 und kann auf zahlreiche Konzerte, Festivalauftritte, Produktionen und Mitschnitte zurückblicken. Die beiden linearen "Windinstrumente" übernehmen gleichberechtigt die Verantwortung für Groove und Harmonik, für Melodie und Sound, für Energie und Dynamik. Texte und Kompositionen werden in virtuosen, hochexpressiven Improvisationen weitergesponnen, ausgeleuchtet und dekonstruiert, neu zusammengefügt. Mit seinem neuen Programm "Pigeon" kann das Duo auf mittlerweile vier Konzertprogamme zurückgreifen. "Diese Windmusik ist ein Medium für feine Differenzen, für Duftmoleküle, verschiedene Arten des Rauschens, helle Farben im Dunst, für das festgehaltene Flüchtige, für den Klang." (Hans-Jürgen Linke, Frankfurter Rundschau) Weitere Informationen

Do. 13.03. 21 Uhr

TUBA TRIO

Giancarlo Schiaffini (tuba,trombone), Enzo Rocco (guitar), Ettore Fioravanti (drums).

Tuba Trio hat der junge, aus Crema stammende Gitarrist Enzo Rocco sein aktuelles Projekt mit Italiens wohl renommiertestem Blechbläser, Giancarlo Schiaffini, und dem Schlagzeuger Ettore Fioravanti genannt. Die Idee des Trios ist es, das herkömmliche Gruppenschema mit Solisten und rhythm section zu durchbrechen. Durch die Ersetzung des Basses durch die Tuba kam Rocco diesem Ziel der absoluten Gleichheit der Bandmitglieder ein wichtiges Stück näher: jeder der drei ist zugleich Solist und Begleiter des anderen. Gleichzeitig erlaubt es die ungewöhnliche Besetzung, mit ausgefallenen Klangfarben, mit Humor und Ironie zu spielen. Die Musik von TUBA TRIO wird so zu einer hinreißend-pfiffigen bis respektlosen Mischung aus gewitztem italienischem Post-Freejazz, funky patterns, heißem Neobop und Ethno-Elementen. Im TUBA TRIO verbinden sich italienische Folklore und die reiche südländische Blechbläsertradition mit arabischen Skalen und modale Strukturen zu einer respektlos-originellen Mixtur. Weitere Informationen

Fr. 14.03. 21 Uhr

Four Roses

Florence Melnotte (p), Florence Chitacumbi (voc), Béatrice Graf (dr), Karoline Höfler (b).

"Bei den Four Roses haben sich Ausnahmekönnerinnen gefunden. Florence Melnotte besticht mit ihren sparsamen, präzisen Klavierläufen... Florence Chitacumbi knüpft mit ihrem Scat-Gesang an ganz grosse Vorbilder an. Für den gehörigen Swing-Drive sorgt Béatrice Graf mit ihrem druckvollen, aber dennoch stets subtilen, einfühlsamen Spiel." (Berner Zeitung) Four Roses bietet ein originelles Repertoire, das zugleich Spannung, Wärme, Groove, Gefühl und Inspiration vermittelt und führt uns zu "einem musikalischen Horizont, wo die Stilbezeichnungen zugunsten einer euphorischen und sinnlichen Musik verschwinden." (Viva la Musica) Weitere Informationen

Sa. 15.03. 21 Uhr

Hugo Siegmeth Quartet

Hugo Siegmeth (ts), Victor Alcantara (p), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr)

Als "lautmalerisch, komplex und impressiv" beschreibt der Jazzjournalist Tobias Böcker die Musik des Münchener Saxophonisten Hugo Siegmeth, seinem Spiel attestiert er ein "Feuer, dessen Flammen unvermittelt aus dem Dachstuhl lodern können". Das Programm des Quartets stammt zu einem großen Teil aus der Feder des in Rumänien geborenen Saxoponisten Siegmeth, der "dementsprechend osteuropäischen Färbung in seine sanften Blues-Arrangements, swingenden Jazz-Walzes und sphärischen Modern-Jazz-Interpretationen einbaut. So stehen Coltrane-artige Rubatos und samtener Ben-Webster-Ton in einem ganz neuen Zusammenhang." (SZ, Oliver Hochkeppel) In den Kompositionen entführt die Band mit pulsierenden Rhythmen, Takt- und Stimmungswechsel, Kollektivimprovisationen und solistischen Aus- und Freiflügen der Musiker in wild-romantische und farbenreiche Tonwelten. Weitere Informationen

So. 16.03. 19:30 Uhr Uhr

Ausstellung vom 16.3. - 3.5.03.

Seine Liebe zum Jazz inspirierte Stephan Würl, eine Reihe großformatiger Ölbilder zu schaffen, in denen die Farbe Blau jene Stimmung wiederzugeben versucht, die so typisch für den Klang der Jazzmusik ist. Viele Bilder sind stark vom Surrealismus geprägt und finden ihren Ausdruck in einem geschickten Wechsel der Komplementärfarben Blau und Rot. Der Betrachter wird auf einige bekannte Persönlichkeiten der Jazz-Szene treffen, wobei jedoch weniger der Interpret als die Stimmung dominiert. In den aktuellen Zeichnungen von Horst Müller setzt der Künstler mit der Farbe Rot gestalterische Akzente. Die dominierende Rolle spielen bei ihm jedoch die Jazzmusiker, die er naturgetreu auf dem Zeichenblock wiedergibt, wobei auch die Atmosphäre des Live Bühnengeschehens mit in den Zeichenstift fließt. Weitere Informationen

So. 16.03. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Peter Tuscher (tp)

Mo. 17.03. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Das eigene Programm des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras steht heute im Mittelpunkt. Eine Auswahl von fabelhaften Arrangements großartiger Komponisten und Tonsetzer, die einen direkten Bezug zum HRJO haben, sorgen für einen spannenden, abwechslungsreichen Bigband Abend. Weitere Informationen

Di. 18.03. 21 Uhr vocal jazz at it's best

mariette's Motion Club

Mariette Radke (voc), Johannes Enders (sax), Marko Djordjevic (tp), Bernhard Pichl (p), Martin Zenker (b) und Michael Keul (dr)

Nach erfolgreichen Tourneen quer durch Europa, hat die Sängerin Mariette Radtke, die als "eine der interessantesten Stimmen ihrer Generation in Deutschland" (Badische Rundschau) gilt, ihr Quintett mit dem deutschen Starsaxophonisten Johannes Enders zum Sextett erweitert. Dieser bildet nun mit dem Trompeter Marko Djordjevic die frontline. In der Rhythmusgruppe greift sie auf ihre langjährigen Partner Bernhard Pichl (p), Martin Zenker (b) und Michael Keul (dr) zurück die das Gesicht des mariette's Motion Club schon seit einiger Zeit prägen. Ihre sehr persönliche Auswahl bekannter und unbekannter Stücke aus dem Great American Song Book, die die Sängerin für ihre diesjährige Tour eigens originell arrangiert hat, wird vor allem mit großer Spielfreude "professionell aber jenseits aller Rountine" (SZ) zu Gehör gebracht. Weitere Informationen

Mi. 19.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt - BR Mitschnitt

Harry Sokal "Roots Ahead" feat. Peter Madsen

Harry Sokal (ss,ts), Georg Breinschmid (b), Joris Dudli (dr), Peter Madsen (p).

Harry Sokal über sich selbst: " Dank 25jähriger Zusammenarbeit mit Art Farmer sowie vielen anderen Persönlichkeiten und Formationen der internationalen Jazzszene wie z.B. dem Vienna Art Orchestra, der Carla Bley Big Band, Art Blakey, Joe Zawinul, Dave Holland, Harry Pepl, Andy McKee uva., die allesamt ein entscheidener Teil meines musikalischen Lebens geworden sind, habe ich alle Facetten und Geheimnisse des Jazz kennengelernt. In all diesen Projekten, wie auch in meinen eigenen Formationen, stehen die Wurzeln des Jazz immer im Vordergrund, ungeachtet dessen, ob es sich dabei um Be-Bop, Funk, Klassik oder freie Improvisation handelt." Mit hervorragenden Musikern, Joris Dudli (dr), Georg Breinschmid (b) und Peter Madsen (p), die Zusammenspiel, Kommunikation und Dynamik ausgezeichnet beherrschen, präsentiert Harry Sokal (ts,ss) heute seine musikalischen Wurzeln, und zwar "Ahead" - Kopf voran. Und wenn wir Glück haben verrät er auch einige seiner Jazz-"Geheimnisse"! Weitere Informationen

Do. 20.03. 21 Uhr

Martin Taylor Gypsy Journey feat. Jermaine Landsberger

Martin Taylor (git), Jermaine Landsberger (piano), Davide Petrocca (bass).

Gitarristen, die mit Pianisten zusammenarbeiten, gibt es im Jazz viele. Aber nur wenige passen stilistisch so gut zueinander wie Martin Taylor und Jermaine Landsberger. Bei beiden - dem gefeierten Weltklasse-Gitarristen aus Schottland und dem Sinto-Pianisten aus Regensburg - handelt es sich um Musiker, die sich intensiv mit dem jeweils anderen Instrument und dessen Tradition auseinander gesetzt haben. So ist Martin Taylors meisterhaftes Solospiel auf der Gitarre von Art Tatum - dem Großmeister des Solo-Pianos im Jazz - inspiriert. Jermaine Landsberger wiederum hat sich eindringlich mit der Jazz-Gitarre beschäftigt, allen voran mit dem Vermächtnis des großen Django Reinhardt, der auch zu den prägenden Einflüssen von Martin Taylor zählt. Weitere Informationen

Fr. 21.03. 21 Uhr special concert

Gebhard Ullmanns 'Conference Call'

Gebhard Ullmann (bcl,ts,ss), Michael 'Jefry' Stevens (piano), Joe Fonda (b), George Schuller (dr).

Neu, wild, intellektuell. Von Bebop bis Free Jazz. Radikal und rücksichtslos, auf die eigene Freiheit bedacht. Kompositionen zerfallen in musikalische Elementarteilchen, Chaos, Explosionen und am Ende finden sie sich wieder in einer gemeinsamen Struktur. Energie & Ruhe. Gespannte Stille, Diziplin, durchdachtes, bewusstes Spiel mit ganz unterschiedlichen Formen. Tobias Söldner von der Süddeutschen Zeitung schrieb über den letzten Auftritt dieser Formation in der Unterfahrt: " Selten geht man nach einem Jazzkonzert hinaus und stellt fest: Besser geht's nicht. Gebhard Ullmann hat in der Unterfahrt mit seinem Quartet 'Conference Call' diese Leistung vollbracht." Das es wiederholt besser geht, beweist der heutige Abend. Weitere Informationen

Sa. 22.03. 21 Uhr B.H. Hopper Management presents Rising Star

Gerard Presencer Group

Gerard Presencer (tp), Rob Taggart (keyboards), Tom Mason (b), Chris Dagley (dr).

Er ist der Shooting Star der englischen Jazzszene! Auf dem US3-Hit "Cantaloop" (mittlerweile 3 Millionen mal verkauft)ist sein wunderbarer Ton auf der Trompete zu hören! Mit seinem eigenen Quartet präsentiert er aufregenden, spannenden Jazz unserer Zeit und seine soeben erschienene CD "Chasing Reality" (ACT). Weitere Informationen

So. 23.03. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Peter Tuscher (tp)

Mo. 24.03. 21 Uhr Big Band Night

Earforce Big Band

Earforce tritt heute abend wieder in bewährter 17-köpfiger Besetzung an, mit dabei unter anderem Saxer Thorsten Skringer, Keyboard-Ass Jan Eschke und Schlagzeug-Talent Andreas Haberl. Mit komplett selbstgeschriebenem Programm geht es gewohnt funkig zur Sache. Weitere Informationen

Di. 25.03. 21 Uhr

Harald Rüschenbaum & PRIWJET

Petr Kornev (p), Igor Timofeiev (ts), Alexander Beschastney (b), Harald Rüschenbaum (dr).

"Priwjet"...das bedeutet ganz einfach "Hallo!", "Hallo Deutschland!" oder "Hallo Russland!". Mit diesem Gruß werden alle Freunde und Jazzbegeisterten bedacht, wenn im Frühjahr 2003 der namhafte Jazzdrummer und Bigband Leiter Harald Rüschenbaum zum wiederholten Mal russische Jazz Musiker um den Pianisten, Komponisten, Arrangeur, Dirigenten und Dozenten Petr Kornev von der St.Petersburger Jazz Philharmonie nach Deutschland einlädt. Die Musiker dieser deutsch-russischen Formation stehen für jazzige Vielfalt: russische Komponisten des Pianisten Petr Kornev treffen auf wohlbekannte und weniger bekannte Standards. Balladen, Latin-Jazz, Swing und moderner Mainstream erfahren durch ausgeklügelte Arrangements und durch die virtuose Interpretation der Musiker eine neue lebendige Ausdrucksform. Weitere Informationen

Mi. 26.03. 21 Uhr

Joinville

Hank Gradischnig (ts, bs), Adrian Mears (tb), Oliver Kent (p), Marc Abrams (b), Mario Gonzi (dr)

Die Musiker dieser Band haben untereinander wohl schon in jeder möglichen Kombination und in verschiedensten Bands zusammengespielt, ob mit Art Farmer, Benny Bailey, Jim Pepper, oder im Vienna Art Orchestra - die Aufzählung würde kein Ende nehmen - und jetzt stehen sie erstmals alle fünf gemeinsam auf der Bühne. Aus Österreich, Deutschland, Italien und Frankreich kommen sie zusammen, deshalb nennt Hank Gradischnig sein neuestes Projekt "Joinville". Das Programm widmet sich haupsächlich den Kompositionen von Mears, Kent und Gradischnig. Weitere Informationen

Do. 27.03. 21 Uhr avantgarde special

THE HUB

Dan Magay (sx), Tim Dhal (eb), Sean Noonan (dr).

Eine geballte Ladung New York: Drei junge Jazzer aus dem Big Apple, die sich während eines gemeinsamen Gala-Diner-Wochen-Gigs kennengelernt haben, wo sie tagsüber nicht Besseres zu tun hatten, als sich instrumental zu duellieren. Und so klingt's auch - eine elektrisierende Mischung aus Punkrock und Avantgarde-Jazz, bei dem sämtliche Hörgewohnheiten gehörig ins Trudeln geraten. Laut wie Raketentriebwerke auf Cape Canaveral, pur wie der Himmel über dem Äquator und dynamisch wie der Verkehr auf der 5th Avenue. Underground-Jazz mit kompromißloser Polyphonie, effektvoll inszenierten Pausen, gnadenlosen Eruptionen zwischen lyrischen Unisono-Passagen - alles andere als ein Kamin-Schmuse-Abend! Weitere Informationen

Fr. 28.03. 21 Uhr NY Highlight

Sunna Gunnlaugs Quartet

Loren Stillman (as), Sunna Gunnlaugs (p), Matt Pavolka (b), Scott McLemore (dr).

Die Pianstin Sunna Gunnlaugs kommt aus Island und lebt bereits einige Jahre in New York. Sie ist gleichermaßen von amerikanischen Pianisten wie Bill Evans und Keith Jarret als auch von skandinavischen wie Bobo Stenson beeinflusst. Aber letztlich beweist sie, dass sie ein Original ist. Ein charmanter, lyrischer Stil im Wechselspiel mit einer energetischen Rhythmusgruppe. Geben sie dem Journalisten nicht recht, der da schreibt: 'Gunnlaugs may be the best jazz pianist you've never heard' - Hören Sie sichs besser an. Weitere Informationen

Sa. 29.03. 21 Uhr highlight

5SIX7

Christophe Schweizer (tb), Eric Rasmussen (as), Jacob Sacks (p), Dave Ambrosio (b), Peter Retzlaff (dr).

Komplexe Ratterrhythmen, abstrakte und doch sinnliche Bläserlinien und insistierend-repetitive Harmoniemuster verschmelzen zu einem hypnotischen Sog, aus dem es kein Entrinnen gibt. Was der Komponist und Posaunist Christophe Schweizer mit seinem Quintett "5SIX7" vorführt, gehört zum aufregendsten, was der zukunftsorientierte Jazz zu bieten hat. Wie diese Band die produktive Spannung von Präzision und Chaos immer wieder in eine Art kontrollierte Raserei münden lässt, ist atemberaubend. Weitere Informationen

So. 30.03. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Peter Tuscher (tp)

Mo. 31.03. 21 Uhr Big Band Night

Landesjugend-Jazzorchester Bayern

Das Landesjugend Jazzorchester Bayern, das aus jungen talentierten Jazzmusikern im Alter von bis zu 25 Jahren besteht, tritt im Rahmen einer Arbeitsphase erneut in der Unterfahrt auf unter der Leitung von Harald Rüschenbaum, der die künstlerische Leitung 1993 von Dusko Goykovich übernommen hat. Das Potential der Band, nämlich jugendlicher Elan, Talent und Spielfreude läßt jeden Jazzfreund, spätestens nach dem heutigen Bigband Abend, optimistisch in die Zukunft schauen. Weitere Informationen

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