Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Feb 2004 | April 2004

Programm März 2004

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mo. 01.03. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra 'Best Of'

Seit 1999, dem Beginn der Montags Big Band Konzerte in der Unterfahrt haben sich die Musiker des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras ein umfangreiches Repertoire angeeignet. Neben bekannten und weniger bekannten Jazz Standards begeistern vor allem die eigenen Kompositionen und Arrangements der Bandmitglieder. Offenheit und Neugier führen durch den stilistischen Reichtum der Musikwelt und versprechen einen abwechslungsreichen und spannenden Big Band Abend. Weitere Informationen

Di. 02.03. 21 Uhr vokal spezial

Zona Sul

Sophie Wegener (voc), Tizian Jost (piano), Pedro Tagliani (guitar), Sava Medan (bass), Hajo v. Hadeln (drums).

"Auf dem besten Weg ein Bossa-Nova-Star zu werden: Die Münchner Sängerin Sophie Wegener" (Abendzeitung). Die Band Zona Sul hat für ihre erste CD "Pure Love" (Nagel Heyer Records) in der Fachpresse ausschließlich Lob erhalten. "Professionalität und Anspruch "(Jazz Podium). "Wegener schafft es in jeder Sprache, dem Hörer mit ihrem süßen Klagen den Kopf zu verdrehen" (Jazzthing). "Sinnlich und fragil" (Cosmopolitan). Zona Sul ist mit dem Titel "Dans mon île" auf dem Sampler "The finest in female vocal jazz" neben Diana Krall und Cassandra Wilson zu hören. Der weltweit arbeitende Vertrieb Edel Contraire veröffentlicht die CD "Pure Love" nun auch in den USA (24.2.2004). Die bestens eingespielte Formation wird die schönsten Stücke der populären brasilianischen Musik spielen. Neben ausgewählten Klassikern der sanfteren Art sind dann auch tanzbare Nummern zu hören. Musik eben, "die alle Sinne umschmeichelt" (Süddeutsche Zeitung). Weitere Informationen

Mi. 03.03. 21 Uhr CD Präsentation blues special

Mano Maniak & Hubert Hofherr

Mano Maniak (git) und Hubert Hofherr (harmonica)

Abgesehen davon, dass die beiden gebürtigen Niederbayern einiges an Mentalität und Humor teilen, verbindet sie vor allem die Liebe zum Blues. Und diese Liebe teilen sie nun schon seit mehr als 10 Jahren. "Leidenschaft und Energie prägen die Ausstrahlung dieses hervorragenden Duos in der klassischen Bluesbesetzung Gitarre und Bluesharp. Selten hat man so einen inspirierten, phantasievollen Harmonika-Spieler wie Hubert Hofherr gehört. Und der swingende Groove des Gitarristen Mano Maniak ersetzte mühelos die übliche Rhythmusgruppe. Ein Muss für alle Bluesfans!" SZ Weitere Informationen

Do. 04.03. 21 Uhr highlight

Harry Sokal - Wolfgang Puschnig 'Voices of Time'

Wolfgang Puschnig (as, fl), Harry Sokal (ss, ts), Gerald Veasley (e-b), Jojo Mayer (dr, perc)

Schon in ihren gemeinsamen Jahren im „Vienna Art Orchestra“ (VAO) waren sie Antipoden. Hier der technisch brillante, immer wieder als „Amerikaner“ titulierte Changes-Spieler, der dank seines reifen melodisch-harmonischen Verständnisses Töne über die Akkorde legen konnte, als würde „ein Vogel durch vier verschiedene Jahreszeiten fliegen“.Das muss Wolfgang Puschnig sein. Dort der tief im slawisch geprägten Volksmusik-Substrat seiner Kärntner Heimat verwurzelte Choreograph elegischer, tief berührender Stimmungsbilder, ein hinreißender Sänger ohne Worte, am ersten seiner expressiven Töne identifizierbar. Die Rede ist von Harry Sokal. 20 Jahre nach dem ersten Versuch, diese gegensätzlichen saxophonistischen Ausdruckswelten in stimulierender Weise in einem eigenen Bandprojekt kurzzuschließen, wollen es Harry Sokal und Wolfgang Puschnig, Österreichs international renommierteste Vertreter ihres Instruments, noch einmal wissen. „Wir wollen in alle Richtungen gehen, rhythmisch schwebt mir eine große Bandbreite zwischen funky und straight-ahead vor“, kündigt Harry Sokal an, der die saxophonistischen Dialoge auf die Schienen eines weltmeisterlichen Bass-Schlagzeug-Gespanns zu stellen beabsichtigt: Gerald Veasley und Jojo Mayer. Weitere Informationen

Fr. 05.03. 21 Uhr highlight

Aki Takase and the Good Boys

Aki Takase (p), Rudi Mahall (bcl), Walter Gauchel (sax), Johannes Fink (b), Heinrich Köbberling (dr).

"... Doch nun schaffen Aki Takase und ihre niveauvoll wie nett aufspielenden „Good Boys" das Unmögliche: Jedes Stück ein Schnelldurchlauf durch die Jazzgeschichte mit Daumenkino-Charme. Dazu kommen noch barockes Formspiel, impressionistische Harmonie-Fantasie, die hohe Hexenkunst paradoxer Verschmelzungen, großes dadaistisches Performancetalent, wie Rudi Mahall ("Der Rote Bereich") es an der Seite von Gitarrist Frank Möbus seit Jahren zum Vergnügen des Publikums kultiviert. Und so kann es nun Hörerglück bringen, das gute (sprich: wertvolle) Kleeblatt, das die scharf kalkulierende Arrangeurin und ebenso scharf akzentuierende Pianistin Aki Takase mit hohem Entertainmentfaktor präsentiert. ...Und natürlich trommelt Heinrich Köbberling ziemlich gute, weiche Übergänge (etwa vom Swing in den Ragtime über Funkanklänge in den BeBop). Oder zupft auch Basser Johannes Fink so gut wie groovig. Oder bläst Walter Gauchel die Querflöte ebenso gut wie seine Saxofon-Familie." Anja Barckhausen, Nürnberg. Weitere Informationen

Sa. 06.03. 21 Uhr vokal spezial

Cécile Verny Quartet 'Kekeli'

Cécile Verny (gesang), Andreas Erchinger (p), Bernd Heitzler (b), Torsten Krill (dr).

Kekeli - ein Wort aus der westafrikanischen Sprache Ewe - bedeutet Licht und steht symbolisch für die unterschiedlichsten künstlerischen Facetten und Schattierungen, die in der Musik des Quartetts zu einem unverwechselbaren, eigenen Stil zusammenfinden. Die Eigenkompositionen des Quartetts wurzeln in verschiedenen Kulturkreisen und verbinden Jazz und europäische Tradition mit afrikanischen Klängen und lateinamerikanischen Rhythmen. Dazu kommen Vertonungen von afrikanischen und englischen Dichtern sowie eigene Texte in englischer und französischer Sprache und vier einzigartige Musikerpersönlichkeiten. Vorneweg die Bandleaderin und Sängerin Cécile Verny, die mit ihrer ausdrucksstarken, mal sanften und mal kräftigen, klaren und zugleich rauchig-melancholischen Stimme ihren eigenen Ausdruck gefunden hat und damit die Musik des Quartetts prägt. Unterschiedlichste musikalische Elemente verschmelzen und versprechen ein besonderes Erlebnis, irgendwo zwischen der Tradition und der Zukunft von Jazz - Worldbeat - Pop. Weitere Informationen

So. 07.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Naomi Isaacs (voc)

Die Jam Sessions im Monat März werden von der in München lebenden englischen Vokalkünstlerin Naomi Isaacs organisiert. Naomi lädt mit ihrem besteingespielten Trio alle zum einsteigen ein und freut sich ganz besonders über jede Sängerin und jeder Sänger. Weitere Informationen

Mo. 08.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Friedrich-Hebert-Moreno

Jürgen Friedrich (p), John Hebert (b), Tony Moreno (dr)

1998 in New York gegründet, viele Konzerte in Europa und USA, 3 CDs. Das ist die Erfolgsgeschichte des Ausnahme-Trios Friedrich-Hebert-Moreno. Vom ersten Tag an war klar, dass diese Konstellation ein echter Glücksfall ist. Am zweiten Tag wurde die CD "Voyage Out" eingespielt, etwas später die CD "Surfacing". Traumwandlerisch kommunikativ und mit nahezu telepathischen Kräften navigiert das Trio im Spannungsfeld von Modern Jazz und Improvised Music. Das Bill Evans Trio mit Scott LaFaro und Paul Motian hat die Ära der gleichberechtigt agierenden Klaviertrios eingeläutet und Musiker wie Bobo Stenson, John Taylor, Gary Peacock, Anders Jormin, Jon Christensen und Joey Baron beeinflusst. Das Trio Friedrich-Hebert-Moreno übersetzt diese Tradition auf seine persönliche Art ins 21. Jahrhundert. Jürgen Friedrich ist nicht nur ein Pianist mit eigener Handschrift, sondern auch ein Jazzkomponist ersten Ranges (Gil-Evans-Preis). Meisterbassist John Hebert, ursprünglich aus Lousiana, zog von New Orleans nach New York und ist auch häufig in Europa zu hören. Seine fragmenthaften Kompositionen von simplizistischer Schönheit sind ein willkommener Kontrast zu den komplexeren Werken Friedrichs. Tony Moreno ist "der alte Hase" des Trios. Sein Überblick ermöglicht es ihm, den Fluss der Musik in einem Moment einfühlsam zu unterstützen, oder auch im nächsten Moment jäh in andere Bahnen zu lenken. Weitere Informationen

Di. 09.03. 21 Uhr Stargastspiel

Al Foster Quartet

Al Foster (dr), Eli Degibri (ts), Kevin Hays (p), Doug Weiss (b).

Miles Davis in seiner Autobiographie “Miles” 1989: (frei übersetzt) „Ich habe Jack deJohnette am Schlagzeug durch Al Foster ersetzt. Das erste Mal hörte ich ihn in einem Kellerclub auf der 95. Strasse in Manhattan. Es hat mich umgehauen: Er hat einen so unglaublichen Groove und platziert ihn stets an der richtigen Stelle. Das war genau das, was ich gesucht habe. Al konnte für jeden Musiker einen Background schaffen, vor dem er sich völlig zwanglos entfalten konnte, und dieser Groove hörte nie auf. Das genau ist es, was ein Drummer für mich zu bedeuten hat. Al Foster hat alles.“ Was bleibt nach diesem Statement des großen Miles Davis noch zu sagen.!? Weitere Informationen

Mi. 10.03. 21 Uhr

KÜÜR - the Eurasian Songbook

Gunnar Geisse (string instruments), Sascha Gotowtschikow (centralasian, southindian percussion), Ludwig Hahn (viola, violin), Kalle Laar (electronics)

Die Idee eine eigene Sichtweise euro-asiatischer Musik zu entwickeln, veranlasste die langjährigen Weggefährten Gunnar Geisse und Sascha Gotowtschikow zur Bildung von KÜÜR. Entlang der ehemaligen Seidenstrassen entführt es uns in ein "karl-mayeskes" Abenteuer musikalischer Art, den Dialog dreier großer Kulturen: der europäischen, der zentralasiatischen und der indischen. Zur Realisation dieses Wagnisses dient auf der einen Seite die Verwendung spezifischer Saiteninstrumente, wie Dotar, Komus, Mandola und Bratsche, als auch asiatischer Percussion wie Kanjira, Ghatam, Tavil oder Doira. Bei diesem Konzert wird KÜÜR zum ersten Mal auch zeitgenössische Elektronik integrieren. Auf der anderen Seite werden - aus dem Blickwinkel und der Tradition eines Europäers - Kompositionsverfahren und Improvisationsmodelle dieser drei Hochkulturen für die Entwicklung ihrer intimen "Lieder" genutzt. Das Ensemble gab bereits zahlreiche Konzerte und gastierte zuletzt erfolgreich auf dem Berliner Jazz Ost West Festival. Weitere Informationen

Do. 11.03. 21 Uhr CD-Präsentation 'Joyosa'

Stockhausen/Snétberger/Andersen/Heral

Markus Stockhausen (tp, flh), Ferenc Snétberger (git), Arild Andersen (b), Patrice Heral (dr, perc, voc).

Der Trompeter Markus Stockhausen und Bass-Legende Arild Andersen begannen 1997 als Duo zu arbeiten und erweiterten sich ein Jahr später um den Schlagzeuger Patrice Héral zum Trio. Auf der anderen Seite spielte Gitarren-Virtuose Ferenc Snétberger regelmäßig Duette mit Markus Stockhausen als auch Patrice Héral. Dank der guten Vibes zwischen allen vier Musikern war es dann nur folgerichtig, dass Stockhausen, Snétberger, Andersen und Héral im Jahr 2002 ein pan-europäisches Kollektiv gründeten, das auf diesen gemeinsamen künstlerischen Erfahrungen beruht. "Joyosa", das Debütalbum dieses Quartetts (enja records),heute pünktlich zur Tournee erschienen!, ist eine Grenzüberschreitung zwischen Jazz, klassischer Musik, Weltmusik, Bossa Nova und vielem mehr, ein neuartiges Amalgam aus aktuellen Sounds, gleichermaßen Eleganz, Freude und Vitalität ausstrahlend. Diese geschmackvolle, brillante, hochsensible Musik erreicht mühelos die Herzen der Hörer. Weitere Informationen

Fr. 12.03. 21 Uhr spain special

Formación Rafael Alcántara

Rafael Alcántara (as,ss,fl, voc), Miguel Villar (ts), Melanie Kemser (voc), Victor Alcántara (p), Sava Medan (b), Bastian Jütte (dr).

An diesem Abend tritt die Formación Rafael Alcántara nach ihrem ausverkauften Konzert im vergangenen November wieder in der Unterfahrt auf. Dabei sein wird ein langjähriger Freund Rafael Alcántaras aus der spanischen Musikszene, der als Saxophonist in Barcelona mit CD-Aufnahmen und unzähligen Konzerten bekannt wurde. Miguel Villar wird erstmals in Deutschland zu hören sein. Damit setzen die beiden Saxophonisten ihre in Spanien begonnene Zusammenarbeit fort, mit Kompositionen die ein Portrait Madrids und Barcelonas sind. Rafael Alcántara fängt in ihnen die Eindrücke und Stimmungen der Städte ein: Das pulsierende Leben, die kulturelle Vielfalt des Landes und seine Gegensätze. Er lebte drei Jahre dort und fand zu seiner ganz eigenen Jazz-Sprache, mit der er sich als Sänger und Saxophonist gleichermaßen ausdrückt. Weitere Informationen

Sa. 13.03. 21 Uhr B.H.Hopper Management presents Rising Star

Viktoria Tolstoy Quartet

Viktoria Tolstoy (voc), Jacob Karlzon (p), Mattias Svensson (b), Peter Danemo (dr)

Die Ur-Urenkelin des großen russischen Schriftstellers gleichen Namens gilt schon seit langem als die neue Gesangs-Hoffnung aus dem Norden und sorgt seit Mitte der 90er weit über die Grenzen Schwedens hinaus für Aufsehen. Die 29jährige Viktoria Tolstoy trat mit Jazzgrößen wie Ray Brown und McCoy Tyner auf, gab Konzerte quer durch die Welt, ging auf eine ausgedehnte Europatournee mit dem Esbjörn Svensen Trio und konzentrierte sich doch hauptsächlich darauf, ihre Karriere in Schweden weiter voranzutreiben. Ende 2003 ist Viktoria Tolstoy exklusive ACT-Künstlerin geworden. Das im Februar 2004 erschienene Soloalbum "Shining On You" stellt sie zusammen mit ihrem Trio auf einer großen ?Rising Star?-Tour vor. Die Musik hat ihr wieder einmal niemand Geringerer als Esbjörn Svensson auf den Leib geschrieben. Mit jugendlicher Frische, rauchigem Timbre und sensiblem Empfinden für feine Nuancen geht Viktoria Tolstoy auf's Ganze! Weitere Informationen

So. 14.03. 19:30 Uhr Ausstellungseröffnung

Musiker-Porträts fotografiert von Helmut Frühauf

Ausstellung in der Unterfahrt vom 14.03. bis 15.05. 2004.

Die grossformatigen S/W Fotografien von Helmut Frühauf sind eine Dokumentation von Konzerten und Festivals in ganz Europa, die hauptsächlich zwischen 1973 und 1993 entstanden sind, wie die 1986 erfolgte Europa-Tournee der "Lester Bowie Brass Fantasy", die er als Roadie und Fotograf begleitete. Mit Musiker-Porträts "on and back-stage", konnte er sich auf zahlreichen Ausstellungen einen Namen machen sowie mit Veröffentlichungen in Festival-Programmen und in Musik-Zeitschriften. Eine besondere Hommage an seine Fotografie kommt aber von den Musikern selbst, was über 30 Schallplatten und CD Covers bezeugen. Die S/W Fotografien an den Jazzclub-Wänden bringen die "Vibrations" der porträtierten Jazz-Musiker dem Betrachter hautnah... Weitere Informationen

So. 14.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Naomi Isaacs (voc)

siehe 7.3.. Weitere Informationen

Mo. 15.03. 20:00 Uhr Lesung & Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra & Lesung mit Bill Moody

20.00 - ca. 21.00 Uhr Literatur Lesung: Bill Moody, Schlagzeuger und Krimi-Autor aus Kalifornien liest aus seinem neuen Buch "Looking for Chet Baker". Er wird begleitet vom Harald Rüschenbaum Quartett, feat. Peter Tuscher, tp. Moderation: Henning Sieverts. Ca. 21.30 Uhr Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra / Karten für Lesung und Big Band Konzert Euro 10,-- / erm. Euro 8,--, Mitglieder im Förderkreis: Euro 5,-- Weitere Informationen

Di. 16.03. 21 Uhr highlight

Trio Riessler- Clastrier- Chemirani

Michael Riessler (cl, bcl, sax), Valentin Clastrier (drehleier), Keyvan Chemirani (perc)

Ein faszinierendes Kaleidoskop aus zeitgenössischem Jazz, mittelalterlicher Jahrmarktsmusik, französischer Folklore und arabischen Rhythmen – das ist die Musik des Trios Michael Riessler - Valentin Clastrier – Keyvan Chemirani. Riessler versteht es derzeit wie wohl kein zweiter Musiker in Deutschland, eine eigenständige, ganz in der europäischen Musik verwurzelte Musik zu schaffen, die auf spielerische Weise Komposition und Improvisation miteinander verbindet.Stilsicher bewegt sich Riessler als Grenzgänger zwischen den musikalischen Lagern von Mauricio Kagel bis John Cage, von Steve Reich bis Helmut Lachenmann, vom Arditti Quartett bis zum Ensemble Modern, von David Byrne bis Michel Portal, von Carla Bley bis zu Rabih Abou Khalil und Terry Bozzio. Wie bei seinen anderen Projekten auch hat Riessler für dieses Trio zwei kongeniale Partner gewählt. Der Franzose Valentin Clastrier gilt als „Paganini der Drehleier“. Clastrier begann seine musikalische Laufbahn als Gitarrist bei Jacques Brel, ehe er sich der Drehleier zuwandte und auf diesem mittelalterlichen Instrument, dem er mittels Midisampler eine zeitgenössische Note gibt, eine unerreichte Meisterschaft erlangte. Ein Franzose iranischer Abstammung ist der in Paris lebende Perkussionist Keyvan Chemirani. Chemirani gilt als ein Meister der sarp, der arabischen Bechertrommel, der mit seinen vertrackten östlichen Rhythmen der Musik des Trios einen spezifisch arabischen Anstrich gibt. Weitere Informationen

Mi. 17.03. 21 Uhr ACT Night

Julia Hülsmann Trio & Anna Lauvergnac 'Come Closer' - Songs by Randy Newman

Anna Lauvergnac (voc), Julia Hülsmann (p), Marc Muellbauer (b), Heinrich Köbberling (dr).

Julia Hülsmann?! Die in Berlin lebende Pianistin und Wunder-Arrangeurin ist spätestens seit der bei ACT in 2003 erschienene CD "Scattering Poems" mit Rebekka Bakken und Trio kein Geheimtipp mehr! Hülsmanns Vertonungen von Gedichten des amerikanischen Avantgarde-Lyrikers E.E. Cummings bescherten zwei der größten Talente (eben Hülsmann und Bakken) innerhalb der europäischen Jazzszene den verdienten Durchbruch. Mit "Come Closer", ihrer eigenwilligen Hommage an Randy Newman, zeigt Julia Hülsmann, dass man ein an sich schon makelloses Debüt problemlos übertreffen kann. Man muss nur ein untrügliches Gespür für große Lieder und den Mut sowie die Begabung haben, um diese teilweise 30 Jahre alten Stücke für die Gegenwart der improvisierten Musik nutzbar zu machen. Man muss natürlich auch die richtigen Leute kennen. Der Bassist Marc Muellbauer und der Schlagzeuger Heinrich Köbberling sind Hülsmanns langjährige kongeniale Komplizen, little criminals, die mächtigen Tons und perkussiv einfallsreich lauter krumme Dinger drehen. Hülsmann hat aber auch eine neue Partnerin im (Lust-)Verbrechen entdeckt. Anna Lauvergnac, seit langem Sängerin des Vienna Art Orchestra, spielt jede Rolle einfach perfekt. Sie ist dämonische Verführerin ("You can leave your hat on"), Blues-Verzweifelte ("Let's burn down the cornfield"), wahnwitzig abgebrühte Tochter ("Mama told me not to come") und Ko-Autorin des zusammen mit Hülsmann geschriebenen Titelstücks der neuen CD bei ACT. "Come Closer": näher kann man Randy Newman nicht kommen. Weitere Informationen

Do. 18.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt - highlight

Puntin-Jormin-Tadic

Claudio Puntin (bcl), Anders Jormin (b), Miroslav Tadic (git)

"Für mich ist diese Besetzung die flexibelste, klangreichste und emotionellste Instrumentation mit Klarinette. In dieser Besetzung sind von mir favorisierte Charaktere offener "musikantischer" Musik zu einer Einheit zusammenfassbar. Musikantische Musik nenne ich all die Musik, welche sich durch eine Form von Volksnähe und natürlicher Musikalität kennzeichnet. (Tänze, Gesänge, Sagen, Gebete, Balladen, u.v.m.) Improvisierend in diese Strukturen reinreisen, sie herauskristallisieren und sich wieder auf die nächste Form einlassen, mit allem was passieren kann. Ich liebe diesen Zustand des Zulassens. Ganz bewusst nenne ich keine existierenden Stilistiken, Musiktraditionen oder Länder da dies eine Wierdererkennung provozieren könnte die nicht sein kann, es geht um eigene Kompositionen. Freies spontanes musizieren kann nur über einen unvoreingenommenen Geist geschehen. Der Prozess des Erlernens einer "musikantischen" Sprache, wie sie in der Kindheit und im Laufe des Musikerlebens um einen herum ist, ist die Grundausstattung um aus sich selbst wieder schöpfen zu können. Die berühmte Freiheit hinter dem Nadelöhr. Es sind nicht viele Musiker, die diese Selbstverständlichkeit mit der Kreativität eines Jazzmusikers zu paaren imstande sind. Was mich interessiert ist die Einheit dreier Musiker unterschiedlicher Herkunft, deren Schnittmenge diese volksnahe Selbstverständlichkeit und die reife Kreation daraus ist." Claudio Puntin. Weitere Informationen

Fr. 19.03. 21 Uhr CD-Präsentation

Hubert Winter 'Saga Lydis'

Hubert Winter (ts, ss), Michael Wollny (p), Markus Schieferdecker (b), Paul Höchstädter (dr)

Hubert Winter, der längere Zeit in New York lebte, hat sich längst zu einer renommierten Stimme in der deutschen Jazzlandschaft etabliert. Nun ist auch endlich wieder ein CD-Album unter seiner Leitung entstanden: HUBERT WINTER QUARTETT – SAGA LYDIS (mit Richie Beirach – p, Dietmar Fuhr – b, Bill Elgart – dr). Die Fachpresse würdigte hierzu Winters Können nicht nur als meisterhafter, sensibler Spieler des Saxophons, sondern auch als souveräner Komponist, wofür er vor einigen Monaten vom Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet wurde. Heute wird er zusammen mit dem Pianisten Michael Wollny, dem Bassisten Markus Schieferdecker und dem Schlagzeuger Paul Höchstädter das neue Album in Form eines CD-Präsentations-Konzerts vorstellen. Erwartet werden kann eine Musik, die Maßstäbe setzt für einen zeitgenössischen Jazz, der auf suggestive Weise Traditionen – Cool, Bop, Hardbop, impressionistische Delikatessen fast klassischer Art – und Zeitgeist zu überraschend neuen Synthesen führt. Weitere Informationen

Sa. 20.03. 21 Uhr

Jason Seizer Quartet feat. Marc Copland

Jason Seizer (ts), Marc Copland (p), Henning Sieverts (b), Jochen Rückert (dr).

Tenorsaxophonist Jason Seizer und der in New York lebende Marc Copland haben bereits lm Sommer 2002 eine Woche in unserem Club ein einwöchiges Gastspiel gegeben. Im Sommer letzten Jahres wurde die Zusammenarbeit mit Copland fortgesetzt, in der heutigen Besetzung. Das Ergebnis dieser überaus fruchtbaren Zusammenarbeit ist auf CD dokumentiert und diese CD wird auf der diesjährigen Frühjahrs-Tournee einem breiteren Publikum vorgestellt. Marc Copland reist aus New York an, ebenso der aus Köln stammende Schlagzeuger Jochen Rückert. Zusammen mit dem in München lebenden Bassisten Henning Sieverts ergibt sich zunächst eine traditionelle Quartett-Besetzung – allerdings eine, die es in sich hat. Copland gilt als einer der innovativsten und herausragendsten Pianisten der amerikanischen Jazz-Szene und wurde von der Wochenzeitung "DIE ZEIT" als die Entdeckung des Jahres gefeiert. Kontrabassist Henning Sieverts ist in Europa einer der begehrtesten Sidemen, Jochen Rückert’s einfühlsames und auch druckvolles Spiel Spiel ist auf vielen Veröffentlichungen dokumentiert Spannender, grenzüberschreitender euro-amerikanischer Jazz, gefühlvoll inszeniert. Musik zum Zuhören. Weitere Informationen

So. 21.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Naomi Isaacs (voc)

siehe 7.3.. Weitere Informationen

Mo. 22.03. 21 Uhr Big Band Night

Earforce

Heute wieder Popjazz und Funk im Bigband-Format, sämtlich aus eigener Feder und aus München. Mit dabei u.a. Max Tiller und Thorsten Skringer (sax), Jan "Magic" Eschke (keys) und Gesangssternchen Vanessa Ekpenyong. Weitere Informationen

Di. 23.03. 21 Uhr highlight

Pachora

Jim Black (dr), Chris Speed (reeds), Brad Spepik (git), Skuli Sverrisson (b)

Es ist wohl keine Übertreibung, daß traditionelle osteuropäische Musik eine Rigorosität braucht, die dem durchschnittlichen, medien-gesättigten Amerikaner wenig vertraut sein dürfte. Die Musik des Klarinettisten Tale Ognenovski zu spielen ist etwas anderes, als Michael Breckers Stil zu imitieren. Sich in der bulgarischen Hochzeitsband des Saxophonisten Yuri Yunakov zu Hause zu fühlen, unterscheidet sich gravierend vom Üben mit Aebersold-CDs. Es ist diese Strenge und Kraft, die Klarinettist Chris Speed, Gitarrist Brad Shepik, Schlagzeuger Jim Black und Bassisten Skuli Sverrisson in ihre Gruppe »Pachora« einbringen. Dies ist die Grundvoraussetzung, um eine Ruchenitsa spielen zu können, eine thrakische Tanzform im 7/8 Takt. Diese Musik entstand irgendwo zwischen Griechenland, der Türkei und Bulgarien... Lebenszyklen, Hochzeiten und Begräbnisse, Gottesehrfurcht und Naturgewalten, Todesängste und Glücksmomente, Blutsfehden und Freudentänze, all dies ist in dieser Musik. Seien es die gewundenen Melodien und treibenden Rhythmen mazedonsicher Hochzeitsmusik oder die tremolierende Polyphonie bulgarsicher Chöre. Weitere Informationen

Mi. 24.03. 21 Uhr CD Präsentation 'Relax'

Scat Max Neissendorfer Trio

Max Neissendorfer (p, voc), Michel Poffet (b), David Elias (dr).

"Yoho bro’", so die herzliche Begrüßung von Hannibal Marvin Peterson wenn er zusammen mit Max Neissendorfer auf die Bühne trat. "Yoho bro’"wie auch Ernst Knauf einstiger Besitzer des legendären Münchner Jazzclubs "Domicile" seinen Freund immer freudig begrüßte, wenn SCATMAX (Max Neissendorfer) einen seiner häufigen Auftritte im Club absolvierte. Und dabei freute er sich nicht nur auf SCATMAX’ unverwechselbare Art Piano zu spielen, sondern auch vor allen Dingen auf die einzigartige Stimme und die Beherrschung des sogenannten SCAT-Gesangs mit der SCATMAX nicht nur in Europas größten und bekanntesten Jazzclubs brillierte.Die Presse:" SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John..." oder "... eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Pop der 90er." Und heute Abend sagt die Unterfahrt "Yoho bro'" und begrüsst Scat Max zusammen mit Michel Poffet(b) und David Elias (dr)zum CD-Release-Konzert. Weitere Informationen

Do. 25.03. 21 Uhr vokal spezial

Ulita Knaus & Band

Ulita Knaus (voc), Gabriel Coburger (sax), Misha Schumann (p, keys), Gerold Donker (b),Heinz Lichius (dr).

Ulita Knaus ist Musikerin, ihr Instrument die Stimme. Seit sie mit achtzehn Jahren vom Klavier- zum Gesangsunterricht überging, hat sie mit Latin-Orchestern und Jazz-Trios, mit Kenny Wheeler, Joja Wendt, dem JazzHausOrchester, „Havana“, den „Avalon Casino Kings“, Orange Blue, Krzesimir Debski, Rolf Zielke und immer wieder auch Udo Lindenberg gearbeitet. Im „Music Manual“ nannte man es (die neue CD) „eine feine Visitenkarte für die stilbewußte Jazzsängerin“, Jazz Podium lobte „Knaus hat ein bemerkenswertes Gespür für spannende, extravagante Melodien“, Allegra sprach von ihr als „Deutschlands talentierteste Nachwuchsjazzsängerin“. Umtriebig bis getrieben, wie die fragile Frau mit der großen Stimme nun mal ist, ruhte sie sich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Sondern singt,gigt, komponiert, lernt und lehrt mehr denn je. Mit ihrem Quartett und einigen Gastmusikern hat sie ihr zweites eigenes Album „So lost like peace“ gemacht. Es geht um Angst, Betrug, Depression, Enttäuschung, Friede, Glück, Liebe und Zeit. Haben Sie Zeit? Hören Sie zu! Weitere Informationen

Fr. 26.03. 21 Uhr vokal spezial

Michael Schiefel 'Gay'

Michael Schiefel (voc), Christian Kögl (git, banjo), Andreas Schmidt (p, keys)

"Die menschliche Stimme kann von Natur aus etwas, das man mit anderen Mitteln nur schwer erreicht, sie ist in der Lage, nicht nur auf der Seele der Zuhörer, sondern auch auf ihrer Haut spazieren zu gehen. Der junge Schiefel weiß um die magischen Kräfte, die in seinen Stimmbändern wohnen. [...] Michael Schiefel ist ein Entertainer, auch wenn das, was er macht, eher der Avantgarde zugerechnet wird. Einer, der keine Angst hat, ernsthafte Kunst zu machen und dabei mit der leichten Muse zu flirten." FAZ, Anna-Bianca Krause Weitere Informationen

Sa. 27.03. 21 Uhr brazilian vokal spezial

Rosani Reis 'Mosaico'

Rosani Reis (voc), Hans Wanning (p), Martin Fuhrmann (b), Claudio Wilner (dr, perc).

Die sowohl in Brasilien wie in Europa aktive Sängerin Rosani Reis verbindet in ihren Stücken typisch brasilianische Musik mit Elementen aus Jazz und Pop. Gemeinsam mit ihrer Band, bestehend aus dem brasilianischen Percussionisten Claudio Wilner, dem Bassisten Martin Fuhrmann und dem deutschen Jazzpianisten Hans Wanning verspricht Rosani Reis hörenswerte Konzerte mit einer Mischung aus Jazz, Rhythmus, Fröhlichkeit und einem Hauch von Melancholie, die schon in Brasilien das Publikum fasziniert hat. Weitere Informationen

So. 28.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Naomi Isaacs (voc)

siehe 7.3.. Weitere Informationen

Mo. 29.03. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra 'Best of'

Der Münchner Kulturpreisträger, Träger des Bundesverdienstkreuzes und Leiter des Bayerischen Landesjugendjazzorchesters, Harald Rüschenbaum, ist mit dem Know-How von 23 Jahren Big Band Leitung der erfahrene und begeisternde Praktiker, der vom Schlagzeug aus sein Jazz Orchestra leitet. Das Spektrum des Repertoires reicht von swingendem Mainstream und dem "All American Songbook", Blues, Bebop und Balladen über Latin Music, Salsa bis zu Avantgarde Experimenten und Zeitgeist Ideen, wobei letztere oft aus der Feder der Bandmitglieder stammen. Weitere Informationen

Di. 30.03. 21 Uhr vokal spezial

Lisa Wahlandt & Mulo Francel Quintet

Lisa Wahlandt (voc), Mulo Francel (ts,ss), Walter Lang (p), Sven Faller (b), Robert Kainar (dr).

Mit swingenden Samba und sensiblen Bossa Nova–Interpretationen, die an laue Sommernächte, warmen Sommerregen, kühle Cocktails und das Brasilien der 60er Jahre erinnern, entführt diese Musik in eine magische Welt aus Klang und Farbe. Die märchenhafte Stimme Lisa Wahlandts wird von Mulo Francels extravagantem Saxofonspiel charmant umgarnt. Eine verträumte und sinnliche Affäre, mal federleicht und verspielt, mal voller Sehnsucht und Melancholie. Der Abend in der Unterfahrt ist für die Band der Auftakt für eine abenteuerliche Tournee nach Singapur, wo ihre CDs kurioserweise auf Platz 1 der örtlichen Jazz-Charts landeten. Weitere Informationen

Mi. 31.03. 21 Uhr vokal spezial

Isolde Werner Quartet 'Songlines'

Isolde Werner (vocal, perc), Bernd Hess (git) Florian King (b), Ray Kaschinki (dr, perc)

Vocal Jazz im akustischen Format ist zu hören, wenn Isolde Werner ihr neuestes Projekt vorstellt. Auf der Songliste stehen u.a. Steve Coleman Nummern neben Bearbeitungen von Melanie-, Dylan- oder Neil Young- Stücken. Adaptionen einiger Jazz Standards treffen auf Spurenelemente von Country und Blues, Anklänge europäischer Folkloretradition schimmern im ein oder anderen Arrangement durch. So wird die jazzige Basis, die das Programm zusammenhält, durch allerhand Stilkreuzungen aufgefrischt. Bernd Hess, gefragter Live- und Studiomusiker aus München, ist Gitarrist der Band. Der aus Stuttgart stammende Wahlallgäuer Florian King legt das klangliche Fundament. Im Quartett sorgt der Ulmer Percussionist Ray Kaczynski für den Groove. Weitere Informationen

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