Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Feb 2005 | April 2005

Programm März 2005

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 01.03. 21 Uhr stargastspiel

Robin Eubanks & EB3

Robin Eubanks (tb), Michele Rosewoman (p, keys), Kenwood Dennard (dr).

Robin Eubanks wird neben Steve Turre und Ray Anderson seit vielen Jahren zu den führenden amerikanischen Jazzposaunisten gezählt. Der aus Philadelphia stammende Musiker (übrigens Bruder des Gitarristen Kevin Eubanks und des Tompeters Duane Eubanks) zeichnet sich durch eine große harmonische Freizügigkeit aus: „Er besitzt den vielleicht größten Facettenreichtum. Sein dunkler, kräftiger Ton hat in einer Vielzahl von Richtungen prägend gewirkt: im Free Funk des Altisten Steve Coleman ebenso wie im Bop von Art Blakeys Jazz Messengers, im Neoklassizismus des Dave Holland Quintetts ebenso wie in der Modalität McCoy Tyners.“ (J.E. Berendt). Die Pianistin Michele Rosewoman ist seit langem eine treue Wegbegleiterin Robin Eubanks, auch sie war maßgeblich am Erfolg der New Yorker M-Base beteiligt. Schön, sie endlich wieder bei uns zu Gast zu haben. Berklee-Professor Kenwood Dennard stellte erst vor kurzem, beim Konzert von TubaTuba!, sein Können als Schlagzeuger unter Beweis. Weitere Informationen

Mi. 02.03. 21 Uhr

Claus Raible Quartet feat. Brad Leali

Brad Leali (sax), Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b), Alvester Garnett (dr).

Brad Leali gehört in New York zu den hervorragenden Vertretern seines Instruments. Vor allem besticht er durch sein Können im Reich der warmen, sensiblen Töne. Brad Leali war bis im Jahre 2000 Solo Saxophonist der Count Basie Band unter der Leitung von Grover Mitchell. 1999 gewann die Count Basie Band einen Grammy für ihre CD "Count play's Duke" Auf dieser CD wurde Brad auch für den Grammy nominiert, für sein Solo in der Billy Strayhorn Komposition. Eine der besten Adressen in Sachen Pianojazz in Deutschland ist Claus Raible. Er begeistert das Publikum mit seinen atemberaubenden Soli, erweist sich aber auch in den Balladen als effektvoller Klangzauberer. Brad Leali lernte Claus Raible Mitte der 90er Jahre in New York kennen. Seither verbindet sie eine enge musikalische Freundschaft. Faszinierend ist die nonverbale musikalische Kommunikation zwischen den Beiden. Der tiefgründige, wunderschön swingende Sound des Quartets lässt den Abend zu einem unvergesslichen "don't miss it" Ereignis werden. Weitere Informationen

Do. 03.03. 21 Uhr

Stefan Holstein Trio 'Kaleidoscope'

Stefan Holstein (cl), Tizian Jost (p), Thomas Stabenow (b)

„Kaleidoscope“ spiegelt die musikalische Entwicklung eines der ungewöhnlichsten und klanglich ausgewogensten Jazztrios der letzten Jahre wieder. Stephan Holstein, der wohl zu den interessantesten und eigenwilligsten Jazzklarinettisten Europas gehört, gelingt es als „primus inter pares“ zusammen mit dem Kontrabassisten Thomas Stabenow und dem Pianisten Tizian Jost, der Beziehung der europäischen Kunstmusik einerseits und des afroamerikanischen Jazz andererseits in dieser einzigartigen Veröffentlichung nachzuspüren. In den vorzüglichen Arrangements von Thomas Stabenow und Tizian Jost erfahren Kompositionen wie „Der Tabakraucher“ von J. S. Bach, das Andantino aus Debussys Streichquartett oder „die Arietta“ von Edvard Grieg eine aufregende und alle Kategorien hinter sich lassende Neuinterpretation. Die drei Musiker schaffen eine Synthese von Klassik und Jazz, die ihre Entsprechung in der Romantik des 19. Jahrhunderts oder der Musik des Jazzpianisten Bill Evans wiederfinden mag. Weitere Informationen

Fr. 04.03. 01:00 - 03:00 Uhr

Late Night Private Movie Lounge

Der Hangout für alle Nachtschwärmer, die Freitagnacht um Eins noch nicht ins Clubfieber abgetaucht sind oder beim Partyhopping Zwischenstation einlegen wollen. Für Aural Ambience sorgt TR!O 11 mit Live Drum‘n’Bass‘n’Piano Jungle Jazz. Dazu werden Einblicke in die privaten Videoarchive unbescholtener Mitbürger und andere Obskuritäten der 60’er und 70’er gewährt. Jeden Freitag nach dem regulären Konzert. Weitere Informationen

Fr. 04.03. 21 Uhr special concert

Biréli Lagrène Trio

Biréli Lagrène (git), Jermaine Landsberger (hammond orgel), Dejan Terzic (dr).

Biréli Lagrène hat sich nie festlegen lassen: nicht auf die Rolle des Wunderkindes aus dem Elsaß in legitimer Django-Reinhardt-Nachfolge, nicht auf das brillante Fusion-Spiel, nicht auf den abgeklärten Umgang mit sämtlichen Mainstream-Stilistiken. Er war und ist einfach einer der gegenwärtig besten Jazz-Gitarristen, und einer der vielseitigsten weltweit. Mit seinem gegenwärtigen „Gipsy Project“ feiert er Triumphe bei Presse und Publikum. Jermaine Landsberger heißt der Nürnberger Tastenvirtuose, mit dem Lagrène nicht nur die ethnische Herkunft aus der Familie der Sinti gemeinsam hat, sondern auch die schier überbordende Vitalität und den unerschöpflichen Einfallsreichtum im Improvisieren. Die Hammond Orgel gibt Jermaine Landsberger völlig neue Ausdrucksmöglichkeiten. Sein moderner, virtuoser Pianostil übertragen auf die erdig, bluesige Orgel ergibt eine hochexplosive Mischung. Man darf also mehr als gespannt sein, was Lagrène und Landsberger zusammen mit Dejan Terzic (ein Drummer der internationalen Jazzszene, welcher mit Musikern wie George Garzone, Lee Konitz, Bob Berg u.v.a. erfolgreich gearbeitet hat) im Kontext des „klassischen“ Orgeltrios einander und dem Publikum zu sagen haben werden. Weitere Informationen

Sa. 05.03. 21 Uhr urban electronic jazz

Brink Man Ship

Jan Galega (saxes, flautophon, electronics), René Reimann (git), Emanuel Schnyder (acc-bass, elec-bass), Christoph Staudermann (dr, samples)

Jan Galega erkundet mit seiner Band BRINK MAN SHIP musikalische Sphären im Spannungsfeld von zeitgenössischem Jazz und elektronischer Dance-Music. Es entsteht ein urbaner Mix voller Gegensätze, reicher Klangwelten und ergreifender Melodik. Die Musik pendelt zwischen Wohlklang und Zerrissenheit, den Widersprüchen unseres Alltags, sie kommt frisch und unverbraucht daher. Die vier Instrumentalisten überzeugen durch ihr handwerkliches Können, stilistische Offenheit und spielerischen Umgang mit Zitaten und rhythmischen Elementen. Fernab vom Mainstream verleiht der effektvolle Einsatz von elektronischen Sounds und Samples der Musik ihren eigenen Charakter. BRINK MAN SHIP sorgt dafür, dass der Jazz auch im 21. Jahrhundert neue Impulse erfährt und sich kreativ erweitert. Aktuelle CD: Elephant & Castle (Universal). Weitere Informationen

So. 06.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Alex Sanguinetti (dr)

Mo. 07.03. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra feat. Claus Reichstaller (tp)

Harald Rüschenbaum stellt als Gastsolist den herausragenden Trompeter Claus Reichstaller vor, der schon in den ersten Jahren des HRJO zur Trumpet-Section der Big Band gehörte. Die Feuertaufe bestand er an der Seite von Nat Adderly, Woody Shaw, Nathan Davies, Kenny Drew und Jimmy Woode in der "Paris Reunion Band". Heute gehört Claus Reichstaller zu den Spitzenmusikern Europas. Weitere Informationen

Di. 08.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt - stargastspiel

Andy Bey Quartet 'American Songbook'

Andy Bey (p), Paul Meyers (git), Ameem Saleem (b), Jeremy Clemons (dr).

Man kann Andy Bey gar nicht genug loben. Der 65-jährige Amerikaner ist zweifellos einer der bedeutendsten Musiker des Jazz, ein Interpret und "Songstylist" von beseelter Natur. Ein so besonderer Pianist und so einzigartiger Sänger, dass ihn Kollegen bewundern, Experten auszeichnen und Journalisten immer wieder mit den schwärmerischsten Metaphern bedenken. Anfang 2004 wurde Andy Bey von der amerikanischen “Jazz Journalists Association” zum “Male Jazz Singer Of The Year” gewählt. Die aktuelle CD “American Song” wurde im Dezember 2004 für einen Grammy 2005 in der Kategorie “Best Jazz Vocal Album” nominiert, neben Jamie Cullum, Al Jarreau, Nancy Wilson und Queen Latifah. "Dieses Organ ist stark genug, eine einzige Note zu ergründen, ihr eine Zärtlichkeit mitzugeben, als würde sie von der Kehle nur beschmust entlassen, und Standards erhalten so eine Bedeutung, die sie nie hatten, befreien Gefühle, die sie nicht kannten und sprechen, wo sie früher stumm waren. Wirklich, ein Einzigartiger ist Andy Bey und bedauernswert, wer ihn nie hörte!" Roger Willemsen Weitere Informationen

Mi. 09.03. 21 Uhr Latin Night

Buena Vida with guest: Borel de Sousa (perc)

Mundo Burgos (voc, git), Fabio Block (git, voc), Manolo Diaz (voc, b), Borel de Sousa (perc)

Wegen des großen Erfolges im Januar, gleich nochmal: Buena Vida ist eine international besetzte Formation mit Musikern der Spitzenklasse aus drei Ländern. Gespielt wird authentische Musik zum Thema „Latin Night“. Einfühlsame Melodien und kraftvolle Rhythmen von Argentinien über Kuba bis nach Mexiko entführen in die Welt des lateinamerikanischen Lebensgefühls. Cumbia und Walzer, Tango und kubanischer Son, scheinbar Gegensätzliches, gespielt wie es die Tradition gebietet: heiß und kalt – aber immer mit Leidenschaft. Weitere Informationen

Do. 10.03. 21 Uhr highlight

Henning Sieverts: Hidden C

Henning Sieverts (composition, bass, cello), Matthias Nadolny (ts), Glauco Venier (p), Peter O`Mara (elec. & acc. git), Bastian Jütte (dr).

Henning Sieverts, der vielbeschäftigte Sideman in unzähligen hochkarätigen Formationen, zu hören auf inzwischen über 60 CDs, präsentiert heute das erste Mal seit langem seine eigene Band. Er drückt dieser Band nicht nur am Bass und am Cello seinen Stempel auf, sondern vor allem durch seine vielfarbigen Kompositionen, die er in ganz verschiedenen Besetzungen präsentiert: vom Quintett bis zum Solo. Was sich hinter dem übergreifenden Titel "Hidden C" versteckt, soll hier nicht verraten werden – nur soviel: es ist auch ein Wortspiel! "Hidden C" ist eine Abfolge von Miniaturen, die sich wie ein roter Faden durchs Programm ziehen. Hier beleuchtet Henning Sieverts ein und dieselbe Zwölftonreihe in insgesamt sechs völlig unterschiedlichen Stimmungen. Neben den in München wohlbekannten und geschätzten Peter O'Mara (akustische und elektrische Gitarren) und Bastian Jütte (Schlagzeug) kommen zwei brillante Musiker das erste Mal in die Unterfahrt: der italienische Pianist Glauco Venier und der Dortmunder Tenorsaxophonist Matthias Nadolny. Heute wird die CD "Henning Sieverts: Hidden C" das erste Mal öffentlich präsentiert, die bei der Kritik Begeisterung ausgelöst hat. Eine Kostprobe: "Diese CD ist eine milde Sensation, betörend und mit hohem Suchtfaktor" (Jazzthing). Weitere Informationen

Fr. 11.03. 01:00 - 03:00 Uhr

Late Night Private Movie Lounge

Der Hangout für alle Nachtschwärmer, die Freitagnacht um Eins noch nicht ins Clubfieber abgetaucht sind oder beim Partyhopping Zwischenstation einlegen wollen. Für Aural Ambience sorgt TR!O 11 mit Live Drum‘n’Bass‘n’Piano Jungle Jazz. Dazu werden Einblicke in die privaten Videoarchive unbescholtener Mitbürger und andere Obskuritäten der 60’er und 70’er gewährt. Jeden Freitag nach dem regulären Konzert. Weitere Informationen

Fr. 11.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt - avant-jazz-pop band

Lovely Rita

Annemarie Fuerthauer (voc, sounds), Martin Stepanik (p), Karsten Gnettner (b), Alexander Pohn (dr), Peter Tuscher (tp).

Lovely Rita wurde 1991 in Wien von Martin Stepanik gegründet. Das Projekt durchlief in wechselnder Besetzung (8-5 Musiker) eine konsequente Entwicklung von einer jazzinspirierten zu einer experimentell - elektronischen Popband. Das Hauptanliegen von Lovely Rita war und ist es, polyrhythmische Grooves mit dem formalen Reiz von Popsongs zu vereinen. Elektronik-Akustik, Groove-Songs, Instrumental-Vocal, wie keiner anderen Band gelingt es Lovely Rita seit Jahren, diese Polaritäten der aktuellen Musikszene zu einer homogenen Form von "Contemporary Music" zu verbinden. Mittlerweile genießen sie Kultstatus! Weitere Informationen

Sa. 12.03. 21 Uhr Ausstellung vom 12.3. - 07.5.

DUNCAN

Gemälde von DUNCAN "Eins + Eins = Alles"

Diese philosophische Formel steht für den Grundgedanken und das Leitmotiv in DUNCAN´S Malerei. Seine bunten Öl-Bilder mit der einzigartigen Rundum-Perspektive zeigen, daß alles im Leben zusammenhängt und irgendwie voneinander abhängig ist. Seine neuen Arbeiten, die alle den Titel "Transition" tragen und statt Vorder- und Rückseite eine Vergangenheits- und Zukunftsseite haben, stellen symbolisch und auf das Wesentlichste zusammengefaßt das Leben dar. Dreh- und Angelpunkt ist die Entwicklung des Individuums sowie der Menschheit als Gesamtheit im Raum der Zeit, die somit zu einer abgebildeten Dimension wird. Weitere Informationen

Sa. 12.03. 21 Uhr Jazz from the Netherlands

All Ears

Herb Robertson (tp), Frank Gratkowski (altosax, cl), Frans Vermeerssen (ts), Michiel Braam (p), Wilbert de Joode (bass), Michael Vatcher (dr).

Das Konzert der in den Niederlanden beheimateten Band „All Ears“ mit Gästen aus Köln (Frank Gratkowski) und New York (Herb Robertson) verspricht ein besonderes Highlight der komponierten, improvisierten Musik zu werden. Jedes der "band members" ist ein international bekannter Solist mit eigenen Projekten. In dieser „All Star Band“ werden sie hauptsächlich Kompositionen von Michiel Braam und Frans Vermeerssen spielen. Die folgende Konzertkritik sahen wir uns außerstande zu übersetzen, denken aber, das sie die Musik des Sextetts bestens beschreibt: "As in a 45 minutes lasting rollercoaster the sextet rushes along Herb Robertson's snappish trumpet accents, a bowed bassolo which almost fluttering away from Wilbert de Joode and the derailed altosax of Frank Gratkowski, roaringly getting stuck in a fish-trap of pianochords and Michael Vatcher's carpentering on the snaredrum. Outlining guerillajazz, shamattacking and jumping upon the audience at the moment the effect is the most surprising." Edo Dijksterhuis, NRC HANDELSBLAD. Mit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulats der Niederlande in München. Weitere Informationen

So. 13.03. 21 Uhr

Jam Session

Leitung.: Alex Sanguinetti (dr)

Mo. 14.03. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Seit 1999, dem Beginn der Montagskonzerte in der Unterfahrt, haben sich die Musiker des HRJO ein umfangreiches Repertoire aus der grossen Big Band Literatur angeeignet. Die "eigene Note" erhält die Band jedoch durch Kompositionen und Arrangements aus den Reihen des Big Band Musiker. So manche Uraufführung wird auch in Zukunft auf der Unterfahrt Bühne zu erleben sein, getreu dem Motto "Keep Swingin´". Weitere Informationen

Di. 15.03. 21 Uhr The Norway of Jazz

Tord Gustavsen Trio

Tord Gustavsen (p), Harald Johnsen (b), Jarle Vespestad (dr).

"Plötzlich ist das Alte neu, und das Neue ist verbraucht... Tord Gustavsen liebt die Melodien. Ihnen wendet er sich zu, als müsse er sie auf seinem Klavier nicht spielen, sondern singen, und er achtet dabei so sehr auf Phrasierung und Timbre, dass man ihm sofort glauben würde, wenn er behauptete, seine rechte Hand sei heute etwas heiser. Die Spannung beziehen die Kompositionen von Tord Gustavsen aus der Kunst der minimalen Abweichung, mit der sie zu sanften, seltsam irrealen Kreaturen werden, beglückend und unheimlich zugleich." (Süddeutsche Zeitung) Die Musik dieses Trios ist ergreifend, sanft, elegant, wunderbar. Heute stellt das Tord Gustavsen Trio seine neue CD "The Ground" (ECM) vor. Mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin und dem Königlich Norwegischen Konsulat München. Weitere Informationen

Mi. 16.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt - ACT Night

Lars Danielsson Quartet

Lars Danielsson (bass, cello), Bobo Stenson (p), Anders Kjellberg (dr), Jan Bang (samples).

Lars Danielsson, geboren 1958, ist ein Musiker von beeindruckender Bandbreite. Am Konservatorium in Göteborg lernte er zunächst klassisches Cello, bevor er sich dem Bass und dem Jazz zuwandte. Als Bassist – als der er auch etwa auf der Erfolgs-CD "Sentimental Journey" des Posaunisten und Sängers Nils Landgren zu hören ist - fällt er mit einem ungemein runden, so lyrischen wie kraftvollen Ton und der beiläufig-gelassenen Virtuosität eines überragenden Spielers auf. Auf seiner aktuellen CD „Libera Me“ (ACT) spielt er unter anderem auch Cello, Klavier und Gitarre. Wie vielseitig er ist, zeigte Danielsson, der mit Welt-Größen von Michael Brecker bis Charles Lloyd zusammengespielt hat, nicht zuletzt beim Festival "Strings of Fire" des Leipziger Gewandhauses im März 2004 als "Artist in Residence", der in allen Konzerten mitwirkte. An diesem Abend steht ihm mit Bobo Stenson am Klavier einer der berühmtesten Musikerpersönlichkeiten Schwedens zur Seite. Weitere Informationen

Do. 17.03. 21 Uhr

Geoff Goodman Quintet

Rudi Mahall (bcl), Felix Wahnschaffe (as,) Geoff Goodman (git, banjo), Henning Sieverts (b), Peter Perfido (dr).

"Das Quintet um den New Yorker Gitarristen schafft in eigenen Kompositionen eine reizvolle Verbindung von tief inhalierter Jazztradition und NuJazz Elementen. Starke Melodien erfahren skurrile Berechnung, atmosphärisches Schwelgen mündet in expressive Soli und verfeinerte Rhythmen entfalten hypnotische Wirkung." Bayerischer Rundfunk. Kompositionen über "sexuality, political parties, dental-hygiene, legal drugs and supermarket girls (tengelman)" werden durch die Intensität des Altsaxophons von Felix Wahnschaffe und der radikalen Schönheit der Bassklarinette von Rudi Mahall vortrefflich umgesetzt. Der Schlagzeuer Peter Perfido und der Bassist Henning Sieverts bilden seit 13 Jahren Goodman's Rhythmusgruppe, und sind somit perfekt in das musikalische Konzept des Bandleaders integriert. Weitere Informationen

Fr. 18.03. 01:00 - 03:00 Uhr

Late Night Private Movie Lounge

Der Hangout für alle Nachtschwärmer, die Freitagnacht um Eins noch nicht ins Clubfieber abgetaucht sind oder beim Partyhopping Zwischenstation einlegen wollen. Für Aural Ambience sorgt TR!O 11 mit Live Drum‘n’Bass‘n’Piano Jungle Jazz. Dazu werden Einblicke in die privaten Videoarchive unbescholtener Mitbürger und andere Obskuritäten der 60’er und 70’er gewährt. Jeden Freitag nach dem regulären Konzert. Weitere Informationen

Fr. 18.03. 21 Uhr Michael Lutzeier liest Walter Serner

LETZTE LOCKERUNG: Jazz trifft Dada

Michael Lutzeier (bs, Lesung), Martin Zenker (b), Hajo von Hadeln (dr).

„Lust ist der einzige Schwindel, dem ich Dauer wünsche. Lust ist alles.“ Walter Serner (1889-1942), Mitbegründer und einer der brillantesten Köpfe der Dada-Bewegung, war ein hinreißender Erzähler, literarisches enfant-terrible, galt mit seinen Dada-Soireen als Bürgerschreck und erschrieb sich mit Gaunergeschichten und erotischen Kriminalerzählungen den Beinamen „Maupassant der Kriminalistik“. Michael Lutzeier liest einfühlsam, darstellerisch und, wenn nötig, mit schneidender Prägnanz aus Serners Kurzgeschichten und dem Dada-Manifest „Letzte Lockerung“. Am Baritonsaxophon ist Michael Lutzeiers Stimme schon lange ein Begriff, viele schätzen die eigenwillige Eleganz seines Spiels, daß er aber auch liest und spricht hatte erst letztes Jahr Premiere, die Presse schrieb: „Lutzeier leiht Serner eine vielseitig humorvolle, dabei völlig ungeschönte Lesestimme, schlüpft ins Halbdunkel der Kokotten, Straßengauner, pickpockets, Pomadegangster, Scheckfälscher, Schlepper, Kuppler und Spitzel. Zusammen mit Martin Zenker, Kontrabass und Hajo von Hadeln am Schlagzeug, umgarnt er Serners Texte mit Jazz, Poesie und Verve, fantasievoll und intelligent, sodaß alles zum „satt groovenden Ohrenschmaus“ (SZ) gerät. Weitere Informationen

Sa. 19.03. 21 Uhr 19_enja

NU BOX feat. DJ ILLVIBE

Reiner Winterschladen (tp), Alois Kott (bass, electronics), Peter E.Eisold (dr, electronics), DJ ILL VIBE

Blue Box goes Nu Box. Die Kultband BLUE BOX lässt wieder von sich hören. Das Trio mit Reiner Winterschladen an der Trompete, dem Bassmann Alois Kott und dem Schlagwerker Peter E. Eisold steuert mit entspannter Coolness das dritte Blue-Box-Jahrzehnt an. Mit jeder Produktion gelingt es den drei Musikerpersönlichkeiten, aktuell zu klingen. Charismatische Trompetensounds kommunizieren mit vertrackten Rhythmen und animierenden Grooves. Reich an musikalischen Ideen, instrumentalem Können und punktgenau eingesetzter Elektronik bewegt sich NU BOX souverän zwischen Dancefloor, Jazz, Avantgarde und Underground. Unprätentiös und ohne Effekthascherei sind hier wahre Musiker mit einer Passion zur Utopie am Werk. Und das Schönste daran: man kann die Musik von morgen heute schon hören. Mit Vincent von Schlippenbach alias DJ Illvibe (turntable man von SEEED), Sohn des großen Free-Musikers Alexander von Schlippenbach, spielen sie heute Abend ihre Visionen von morgen. Weitere Informationen

So. 20.03. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Alex Sanguinetti (dr)

Mo. 21.03. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko Big Band

Nach etwa 2-jährigem Bestehen entwickelt die Band jetzt einen völlig eigenen Sound, der ganz im Zeichen der Zeit und der eigenen Kompositionen steht. Thomas Bendzko versammelt in seiner Band „the top of the crop“ der Münchner Szene und bringt ein sehr aktuelles Programm auf die Bühne, das zwar immer im Zeichen der alten Meister steht, aber den üblichen traditionellen Rahmen längst gesprengt hat. Im Herbst diesen Jahres darf man die erste CD erwarten! Weitere Informationen

Di. 22.03. 21 Uhr News from New York 'Magical Spaces'

Jeff Siegel Quartet

Jeff 'Siege' Siegel (dr), Francesca Tanksley (p), Danton Boller (b), Erica Lindsay (ts, fl).

Neuigkeiten aus New York. Der amerikaische Schlagzeuger Jeff 'Siege' Siegel präsentiert seine neue CD und sein herausragendes Quartet, und bringt zwei einstmals in Münchnen ansässige Musikerinnen heim! Francesca Tanksley, als amerikanische Staatsbürgerin in Italien geboren, wuchs in München auf, ging zum Klavier- und Kompositionsstudium ans Berklee College of Music in Boston, kam wieder nach München zurück, machte die europäische Szene unsicher, zog dann nach New York, wo sie auch heute noch lebt. So auch die Tenorsaxophonistin Erica Lindsay: geboren in San Francisco, aufgewachsen in München, lernte sie bei Mal Waldron Klavier spielen, ging zum Saxophonstudium ans Berklee College of Music in Boston und dann nach New York. Der junge Bassist Danton Boller rundet das Quartet ab. Höchst erfrischende Musik, powerful, swingend, expressiv, sensitiv - Jazz at it's best! Weitere Informationen

Mi. 23.03. 21 Uhr

The Endgrad

Johannes Enders (ts, ss), Herwig Gradischnig (ts, bs), Thomas Stabenow (b), Howard Curtis (dr).

Die Saxophonisten Herwig Gradischnig (A) und Johannes Enders (D) kennen sich schon seit Ihrer Studienzeit an der Musikhochschule Graz Ende der 80er Jahre. Schon damals verband die beiden die Liebe zu den akkordinstrumentlosen Trios von Joe Henderson und Sonny Rollins oder zu den legendären Aufnahmen von Elvin Jones – Live at the Lighthouse mit Steve Grossman/David Liebman. Man konnte sich ohne Rücksicht auf Begleiter mit Bass und Drums austoben. Heute sind beide zu herausragenden Persönlichkeiten des europäischen Jazz herangereift. Gradischnig, festes Mitglied im Vienna Art Orchestra und Träger des Hans Koller Preises auf der einen und Enders, Mitglied in Bands wie Tied & Tickled Trio, Nana Mouskouri Swings, Enders Room sowie Träger des SWR Jazzpreises 2003 auf der anderen Seite. Schon lange gährte der Wunsch wieder zusammenzuspielen. So entstand THE ENDGRAD, ein klavierloses Quartett in dem die Tiefen der Zwei- und Dreistimmigkeit ausgelotet werden. Das RückGRAD bildet mit Thomas Stabenow einer der meistbeschäftigsten Bassisten Deutschlands. Für den Schlagzeugstuhl konnte der Washingtoner Geheimtip Howard Curtis, Mitglied in den Bands von Gary Thomas, Ingrid Jensen und Lehrer von Jazzgrößen wie Clarence Penn oder Billy Drummond, gewonnen werden (zu hören auch auf J. Enders – Bright Nights / ENJA). Weitere Informationen

Do. 24.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Lars Duppler Palindrome Sextet

Lars Duppler (p,comp), Stephan Meinberg (tp, flg), Frank Sackenheim (as, cl), Niels Klein (ts, bcl), Dietmar Fuhr (b), Marcus Rieck (dr).

Auf der Suche nach Inspiration und der Zeit, sich ganz dem Komponieren zu widmen, verschlägt es den Pianisten und Komponisten Lars Duppler im Herbst 2000 nach Paris. Inspiriert durch das neue Umfeld entstehen erste Kompositionen für Sextett, in der Jazztradition stehend und beeinflusst durch das Leben in der französischen Metropole. Im Laufe der Zeit kommen weitere Kompositionen hinzu, ein Programm entsteht; bald nach seiner Rückkehr gründet er das "palindrome 6tet". Lars Duppler setzt auf Musiker aus dem vielfältigen Angebot der Kölner Jazzszene, um so eine regelmäßig arbeitende Working-Band zu etablieren. Durch die intensive Zusammenarbeit der Musiker entwickeln die Kompositionen eine einzigartige Dynamik. Lars Duppler studierte in Köln und Paris, spielte mit Keith Copeland, Gene Calderazzo, Wolfgang Muthspiel, Jochen Rückert und Joachim Kühn und veröffentlichte mit der Nils Wülker Group zwei CDs bei Sony Music. Weitere Informationen

Fr. 25.03. 21 Uhr

Karfreitag geschlossen!

Sa. 26.03. 21 Uhr

Annette Neuffer Quintet

Annette Neuffer (voc, flh), Claus Koch (ts), Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (b), Jens Düppe (dr).

In ihrem Quintet vereint Annette Neuffer sowohl ihre gesanglichen als auch instrumentalistischen Fähigkeiten auf eine Weise, die überall nach den Liveauftritten der Band begeisterte Zuhörer hinterläßt. Dabei wird sie von einer hochkarätigen Band unterstützt, deren Mitglieder ebenfalls profilierte Solisten sind. Das Repertoire der Band umfasst zum Teil selten gespielte Standards der großen amerikanischen Songwriter wie Cole Porter, George Gershwin, Jerome Kern, Irving Berlin und Rodgers & Hart und Eigenkompositionen/Lyrics von Annette Neuffer. Swingender Jazz 1. Güteklasse! Weitere Informationen

So. 27.03. 21 Uhr

Jenny Evans (voc) & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rudi Martini (dr).

Jenny Evans hat für diesen Ostersonntag ihr ganz individuelles Frühlings-Programm 'Spring is Here' zusammengestellt. Natürlich interpretiert sie mit ihrer unverwechselbaren, jazzigen, swingenden Art weltbekannte Standards wie "It Might As Well Be Spring" und "April in Paris", sie singt aber auch weniger bekannte Frühlingslieder von Peter Kreuder (dieses Jahr 100. Geburtstag) mit eigenen englischen Texten, und neu arrangierte Klassiker. Jenny Evans ist eine große, individuelle Song-Interpretin und verfügt über einen hoch kreativen Umgang mit Stimmtechnik, Harmonie und Phrasierung. "Gäbe es in Deutschland etwas ähnliches wie einen nationalen Jazz-Poll, so würde Jenny Evans mit Sicherheit in der Sparte weiblicher Jazzgesang seit Jahren einen der vordersten Plätze belegen. Ihre Interpretation großer Songs der Jazzgeschichte besitzen Klasse." Jörg Konrad SZ. Besonders zu empfehlen Jenny Evans neueste CD 'Nuages'. Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik 4/04 Weitere Informationen

Mo. 28.03. 21 Uhr Big Band Night

Earforce

Nach längerer Pause gibt sich München's Funk-Bigband "Earforce" mal wieder in der Unterfahrt die Ehre. Am heutigen Abend mit dabei sein wird Schlagzeuger Andi Haberl, nach mitlerweile 2 Jahren in Berlin nunmehr zum Top-Cat avanciert. Ansonsten gibt es jede Menge neues Programm, gespielt wie immer mit viel Power und in 17-köpfiger Besetzung. Weitere Informationen

Di. 29.03. 21 Uhr Klezmer

Zwetschgndatschi

Mit ihrer eigenwilligen Klezmer-Musik hat sich die Band „Zwetschgndatschi” eine große Fangemeinde erspielt. Seit Jahren begeistern sie ihr Publikum. Die unterschiedliche musikalische Vorgeschichte der einzelnen Bandmitglieder wirkt sich positiv auf die Bandbreite der Formation aus: sie sind in Klassik, Jazz, Rock, Funk und Folklore beheimatet und haben diese Stilrichtungen auch geschickt in ihre Stücke eingearbeitet. Sie musizieren nicht nur mit Akkordeon, Gitarre, Schlagzeug, Klarinette, Kontrabass oder Percussions. Sie nutzen auch den eigenen Gesang sowie den Geräuschreichtum des eigenen Körpers und unterschiedlichster Materialien und Dinge. Mit verschiedensten Musikrichtungen, bunt gemischt, großer Kommunikations- und Improvisationslust tragen die fünf Männer ihre Seele virtuos und einfallsreich nach außen. Weitere Informationen

Mi. 30.03. 21 Uhr

Isolde Werner Quartet 'Songlines'

Isolde Werner (vocal, perc), Bernd Hess (git), Florian King (b), Stephan Willi (dr, perc).

Vocal Jazz im akustischen Format ist zu hören, wenn Isolde Werner ihr Songlines-Projekt vorstellt. Auf der Songliste stehen Steve Coleman Nummern neben Bearbeitungen von Melanie-, Dylan- oder Neil Young- Stücken. Adaptionen einiger Jazz Standards treffen auf Spurenelemente von Country und Blues, Anklänge europäischer Folkloretradition schimmern im ein oder anderen Arrangement durch. So wird die jazzige Basis, die das Programm zusammenhält, durch allerhand Stilkreuzungen aufgefrischt. Eine erstklassige, groovige Band steht Isolde Werner zur Seite. Die CD zum Programm ist im Mai 04 beim Stuttgarter Label „Satin Doll“ erschienen. Weitere Informationen

Do. 31.03. 21 Uhr

Christian Gall Trio

Christian Gall (p, keys), Sven Faller (b), Peter Gall (dr)

Den Münchner Jazzpianisten Christian Gall konnte man in der Unterfahrt schon oftmals als inspirierten Sideman und Solisten (u.a. mit Pedro Tagliani, der Giana Viscardi Group und Harald Rüschenbaum) hören. Es gelingt ihm die unterschiedlichsten Projekte durch seinen eigenständigen Ausdruck zu prägen. Christian Gall präsentiert heute dem Münchner Publikum sein neues Trioprogramm, das sich zwischen den Grenzen des Jazz, populärer und klassischer Musik bewegt. Er bedient sich dabei der Vielfalt der Ausdrucksformen, die das Klaviertrio bietet: komplexe harmonische Gerüste der Romantik, einfache folkloreartige Melodien und moderne Grooves bilden bei den vielen Eigenkompositionen den Grundstock für die Interaktion zwischen den drei Instrumenten sowie für spannende und energetische Improvisationen. Die hervorragend besetzte Band mit Bassist Sven Faller (langjähriger Begleiter und Produzent von Konstantin Wecker) und Schlagzeuger Peter Gall (Student an der Universität der Künste in Berlin sowie Schlagzeuger im Bundesjugendjazzorchester) interpretiert darüber hinaus ausgewählte Standards der Jazztradition mit Leichtigkeit und viel Gespür für modernen ideenreichen Jazz. Weitere Informationen

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