Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Feb 2006 | April 2006

Programm März 2006

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mi. 01.03. 21 Uhr

geschlossen

Do. 02.03. 21 Uhr avantgarde highlight

demierre-guy-niggli

Jacques Demierre (p), Barry Guy (b), Lucas Niggli (dr)

Dieses Hochenergie –Trio pflegt einen absolut entstaubten Umgang mit der belasteten und doch großartigen Besetzungsformel des Jazz: Das Piano-Trio, vielleicht etwa mit der Symbolträchtigkeit eines Streichquartetts in der klassischen Musik zu vergleichen, ist immer noch ein an Farben und Interaktionsmöglichkeiten enorm reiches Spielfeld. In dieser Konstellation treffen aber hier nicht nur drei mit vielen Wassern gewaschene Improvisatoren aufeinander, die allesamt auch zu den Erneuerern der Spielweisen ihrer Instrumente gehören, sondern hier begegnen sich drei Musiker, die sich alle auch als Komponisten im Bereich von zeitgenössischer Musik, Performance und aktuellen Formen des Jazz betätigen. Der Pianist wird hier nicht von einer Rhythmus-Sektion begleitet, die eingefahrenen Rollen werden konstant demontiert, und es entsteht so eine äußerst agile, intensive Trio-Musik, die geprägt ist von hohem formalen Bewusstsein, flinken Wendungen, schönen Klängen, Witz und einer Disziplin, die den Improvisationen eine besondere Dringlichkeit gibt. Das Duo Jacques Demierre - Lucas Niggli, das bereits auf eine längere Geschichte zurückblicken kann, wird hier mit dem Bassisten Barry Guy, einem der führenden Köpfe in der europäischen Szene der Improvisation, zum Dreieck erweitert, und findet mit ihm den idealen Partner für einen Tanz auf dem hohem Seil ohne Netz und doppelten Boden. Demierre-Guy-Niggli spielten neben Clubkonzerten bereits zwei fulminante Auftritte bei den Festivals in Moers und Mulhouse. Weitere Informationen

Fr. 03.03. 21 Uhr highlight

Tuomi

Carsten Daerr (p), Carlos Bica (b), Kristiina Tuomi (voc)

Tuomi gelingt spielerisch der Balance-Akt zwischen zeitgenössischem Songwriting, Kunstlied und Jazz. Aus dieser Synthese entsteht eine bittersüße Klangwelt, die auf höchstem Niveau geradezu unanständig melancholisch und melodieverliebt jedem Lied sein eigenes atmosphärisches Gesicht verleiht. Es ist eine transeuropäische Diagonale der besonderen Klasse, die sich da zusammen geschlossen hat: Finnland - Deutschland – Portugal heißt die tönende Achse. Als Meister über die Tasten zeichnet Berlins Neuentdeckung, Carsten Daerr verantwortlich. Daerr schafft es, dass selbst abenteuerliche Wendungen rund klingen, zwanglos originell. Und die Zeitschrift keyboards bescheinigte Daerrs Spiel "enormen harmonischen und pianistischen Einfallsreichtum, der eine neue Verbindung von Europäischer Kunstmusik und Jazz herstellt." Für ein stets ungeheuer singendes, mal federndes, dann wieder bauchiges Fundament sorgt Carlos Bica am Bass. Der Portugiese, der in seiner Heimat 1998 zum Jazzmusiker des Jahres gekürt wurde, ist auf internationaler Ebene bestens bekannt. Er verzahnt Jazz, Rock und ethnische Anklänge mit dem Erbe seiner Heimat. Schließlich die Wandlungsfähigkeit von Kristiina Tuomis stimmlicher Strahlkraft: Den hauchend-balladesken Ton beherrscht sie genauso wie eine mädchenhafte, neckische Laune, und fulminant ist ihr Vermögen, sich von verhaltenen bis zu mächtigen expressiven Sequenzen zu steigern. In viele Charaktere schlüpft die Deutsch-Finnin während des abwechslungsreichen Repertoires. Das stammt zumeist aus der Werkstatt von Carsten Daerr, greift neben reinen Originalkompositionen aber auch auf Verse eines spannenden literarischen Spektrums zurück. Feierliche, getragene Töne in einer Shakespeare-Vertonung, eine Noise-Miniatur, die einen Suzanne Vega-Song paraphrasiert, Anklänge an Bartók, eingerahmt durch zwei Poe-Poeme, die mit ihrem versonnenen Charakter eine stimmungsvolle Klammer um das Opus bilden. Weitere Informationen

Sa. 04.03. 21 Uhr brazil jazz highlight

Paulo Cardoso Acervo

Marcio Tubino (sax), Marc Schmolling (p), Paulo Cardoso (b), Mario Gonzi (dr), Luis Ribeiro (perc).

"Ich muss einfach immer wieder die Musik aus meinem Heimatland Brasilien spielen. Allein die Mischung aus den afrikanischen,indianischen und europäischen Kulturen ergibt einen musikalischen Reichtum, der seinesgleichen sucht. Und genau diesen Reichtum möchte ich mit Acervo vorstellen: Die gesamte Bandbreite der brasilianischen Musikbibliothek - die urbane Musik aus S. Paulo, die sehr afrikanisch geprägte Musik aus Bahia, der Bossa aus Rio, die Vaneirao aus Rio Grande do Sul, Carimbó aus dem Norden, Baiao aus dem Nordosten und vieles mehr. Begleitet werde ich von großartigen Musikern, die schon lange diesen "trip" mit mir gemeinsam verfolgen. Dazu gehört Marcio Tubino, ein großartiger Saxofonist und Percussionist aus Porto Alegre. Das Klavier spielt Marc Schmolling, ein brillanter Pianist aus München, der mit seinem harmonischen und rhythmischem Verständnis meine Musik sehr bereichert. An den Drums sitzt mein "alter ego" Mario Gonzi, mit dem ich unter anderem 13 Jahre in Art Farmer´s Band gespielt habe. Der Mann ist der Boss an den Drums. Luis Ribeiro ist ein junger Percurssionist aus meiner Heimatstadt S. Paulo, der diesen Reichtum an Rhythmik fesselnd umsetzen kann. Ich selbst spiele Bass und singe zur Gitarre. Es ist uns allen sehr wichtig "to take care of the tradition", deshalb beinhaltet unser Repertoire neben eigenen Kompositionen auch Werke von Tom Jobim, Johny Alf, Edu Lobo, Carlos Lyra, Paulo Dorffman, Luis Gonzaga und und ... Weitere Informationen

So. 05.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Hajo von Hadeln (dr)

Hajo von Hadeln trommelt sich kühn und versiert durch die Stilistiken des Jazz und der brasilianischen Musik. Das kommt der Jam Session im März zu Gute - Hajo spielt alles und steigt auf alles ein, auch auf die Einsteiger! Weitere Informationen

Mo. 06.03. 21 Uhr Programmänderung!

Hajo von Hadeln's Monday Special

Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra musste das heutige Konzert leider absagen. Doch für Ersatz ist gesorgt: der Schlagzeuger Hajo von Hadeln übernimmt das Ruder und präsentiert u.a. die Sängerin und Pianistin Karen Edwards. Weitere Informationen

Di. 07.03. 21 Uhr pirouet presents

Johannes Enders international Jazzquartet 'Zen Picture'

Johannes Enders (sax), Oliver Kent (p), Henning Sieverts (b), John Hollenbeck (dr)

Immer wieder lädt der Ausnahmesaxophonist, Kulturförderpreisträger der Stadt München und SWR Jazz Preisträger Johannes Enders illustre musikalische Gäste ein. In der Vergangenheit waren dies Größen wie Lee Konitz, Billy Hart, Franco Ambrosetti, Ingrid Jensen, Joey Calderazzo oder Vincent Herring. Diesmal bereichert der New Yorker Meisterschlagzeuger John Hollenbeck das Johannes Enders Quartet und läßt ganz eigenwillige Klanggebilde entstehen. John Hollenbeck gehört sicher zu den gefragtesten Schlagzeugern New Yorks und spielte mit dem Who's Who der amerikanischen Jazzszene: u.a. Jim Mc Neely, Marc Copland, Fred Hersch, Drew Gress und Meredith Monk und mit seiner eigenen hochinteressanten Formation The Claudia Quintet. Mit seinem unbestechlichen Swing ergänzt er das Gespann: Oliver Kent aus Wien am Klavier, Träger des Hans Koller Jazzpreises 2002. Der Münchner Henning Sieverts am Kontrabass vervollständigt die hochkarätige Rhythmusgruppe. Weitere Informationen

Mi. 08.03. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Wollny-Kruse-Schaefer [em]

Michael Wollny (p), Eva Kruse (b), Eric Schaefer (dr)

Ein Pianotrio auf Nebenwegen, immer ein bisschen in Schräglage, auf einem groove-orientierten Trip weg vom Mainstream. Urbanität Marke Hauptstadt-Jazz. Referenzen freundlichst einzuholen im Roten Bereich oder beim Rosa Rauschen. Anleihen beim Hip-Hop, auch mal ungerade, freak und frei. Interaktion ist wichtig, aufeinander Hören, akute Reaktion in Mikrosekunden, so dass bei aller Freiheit die Richtung stimmt. Tempo dazu, Stillstand ist Rückschritt. Nervöse Bewegung, hyperaktive Hektik, drei atemlos getanzte Derwische auf der Überholspur, polytonale Klangwolken und perkussive Geräuschattacken. Licht und Schatten! Geht auch mal langsamer, aber nur, wenn's dunkel wird. Düstere Morbidität wie ein flackernder alter Schwarz-Weiß-Film. Lola rennt. Quer durch Metropolis. Call it [em]! "Der 26-jährige Pianist spielt bereits in der ersten Liga der bundesdeutschen, wenn nicht sogar der europäischen Jazzmusiker." Süddeutsche Zeitung Weitere Informationen

Do. 09.03. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Heinz Sauer - Michael Wollny Duo

Heinz Sauer (ts), Michael Wollny (p)

Die "WELT AM SONNTAG" zählte die Musik dieses Duos "zum Besten, das deutscher Jazz zu bieten hat", und DIE ZEIT ging noch weiter – mit dem aufrüttelnden Attest: "Der Jazz lebt hier wieder". 46 Jahre liegen zwischen den beiden "Eigensinnigen" (DIE ZEIT) – aber musikalisch könnten sich zwei Musiker kaum näher sein. Saxophonist Heinz Sauer, einst eine der prägenden, ganz großen Figuren des bundesdeutschen Nachkriegsjazz. Und Michael Wollny, die große junge Jazz-Entdeckung des Jahres 2005 in Deutschland. Geboren 1932 und 1978. Der eine groß geworden mit dem Jazz als Ausdruck des Neuaufbruchs nach dem zweiten Weltkrieg und einer verheerenden Diktatur. Der andere aufgewachsen in einer Zeit des Stile-Pluralismus, in dem musikalisch alles erlaubt ist und in der musikalische Symbole uneindeutig geworden sind, vielfältig schillern. Beides Musiker von immenser Intensität. Sauer mit einem Saxophonton, den der Kritiker Ulrich Olshausen einmal mit strömender Lava verglichen hat, ein Ton, der sich mit elementarer Kraft ergießt und der dann in ganz vielen verblüffenden Farbnuancen verglimmt. Wollny mit seinen überraschenden Eruptionen am Klavier, seinen geistvoll nach allen Seiten stiebenden Klang-Splittern aus einer harmonisch völlig freien Welt, die die Frage nach Tonalität und Atonalität längst hinter sich gelassen hat. Und wenn sie spielen, spürt man sofort die starke Geistes- und Temperamentsverwandtschaft. Das beweist auch die soeben bei ACT erschienene CD "Certain Beauty". Weitere Informationen

Fr. 10.03. 21 Uhr Future-Brazil-Beats

riovolt

Norbert Küpper (perc, electronic), Dey Brizzo (vocal), Florian Riedl (sax, electronic), Christian Gall (rhodes).

Riovolt ist eine innovative Mischung brasilianischer Stile wie Samba, Forró und Bossa Nova mit Elektronica, Drum’n’ Bass, Break Beats, Funk und Jazz – bestens geeignet zum Clubben, Loungen, Chillen oder einfach nur Zuhören. Riovolt überzeugen ihr Publikum live. Ein Auftritt der Band bedeutet: Vier Vollblutmusiker bieten mit Virtuosität, Groove, heißen Soli und coolen Vibes eine perfekte Performance. Im Bühnenmittelpunkt steht die brasilianische Sängerin Dey Brizzo, die mit ihrer Stimme und ihrem Charme das Publikum einfängt. Daneben sorgt Nobit mit elektronischen Beats und Live-Percussion für mitreißende Rhythmen, bei denen keiner mehr ruhig stehen bleibt. Florian Riedl an Sax, Flöte und Electronics und Christian Gall an den Keyboards vervollständigen die Besetzung. Weitere Informationen

Sa. 11.03. 21 Uhr highlight

Kölner Saxophon Mafia

Wollie Kaiser, Roger Hanschel, Steffen Schorn, Joachim Ullrich (saxophone)

Sie hören nicht gerne, dass Sie Jazz machen. Aber was machen Sie dann? Aktuell zumindest begeben Sie sich - auf musikalischer Sinnsuche befindend - in die Zeitmaschine aktueller Musikströmungen. Und zwar nach dem Motto: zurück in die Zukunft der Tradition. Erinnern wir uns: Vor 24 Jahren war das Raumschiff Saxophon Mafia in die unendlichen Weiten der Milchstraße des Jazz und seiner verwandten Spielarten aufgebrochen. Per Saxophon durch die Galaxie hieß die einmalige Erfolgsstory der Saxophon spielenden Astronauten. Auch wechselnde Besatzungen konnte das Flugobjekt nicht von seinem Kurs abbringen. Markenzeichen blieb immer ihr blindes Verständnis im lichtleeren Raum der Vorzeichen # und b. Ihre einsteinsche Formel lautet: kreative Energie = klasse Technik mal Humor2 und verhalf der Saxophon Mafia zur Aura ewiger Jugend und Frische. Relativitätstheorien spielen in ihrem Kaleidoskop musikalischer Tonarten keine Rolle. Ihr Kosmos besteht aus melodischen Sternschnuppen, rhythmischen Soundexplosionen und interaktiven Klangeruptionen. Gegen Alien-Attacken der niederen Unterhaltungskultur wehren Sie sich mit Bläsersätzen aus allerfeinstem Laser. Ihre Kost ist kein Weltraum-Junkfood sondern eine Vitamin-Spritze gegen die Langeweile etablierten Musikkonsums. Aber wer jetzt denkt, diese 4 Herren sind Lichtjahre von uns entfernt, der irrt. Sie umkreisen mit ihrer Raumkapsel die Hall of Fame auf dem Weg zur Unsterblichkeit. Von Saxophon-Legenden zu sprechen ist allerdings viel zu früh, da Sie nur so vor Tatendrang, Abenteurertum und Leben sprühen. Aber sie sind auf dem besten Weg dorthin. Weitere Informationen

So. 12.03. 21 Uhr

Jam Session

siehe 05.03.. Weitere Informationen

Mo. 13.03. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra präsentiert aus seinem bewährten Repertoire ausgewählte Titel grosser Meister-Arrangeure, die der Band auf den Leib geschneidert zu sein scheinen. Die eigene Note aber gewinnt das Orchestra durch Kompositionen und Arrangements von Musikern, die einen direkten Bezug zum HRJO haben. Weitere Informationen

Di. 14.03. 21 Uhr

Walter Lang 'Romance'

Walter Lang (p), Peter Tuscher (tp,flh), Ekkehard Rössle (sax), Henning Sieverts (b), Rick Hollander (dr)

Walter Lang’s „Romance“ erzählt wundersame Episoden aus der im Umbruch befindlichen Musikwelt des 21. Jahrhunderts, in der alles möglich erscheint und bei einer Besetzung wie dieser tatsächlich auch funktioniert. Auf dem Programm stehen Lieder von Robert Schumann und Franz Schubert sowie Kompositionen Walter Langs, die sich durch autobiografische Züge auszeichnen; sei es das Gefühl einer pulsierenden Großstadt (Madrid after Dark) oder der Klang des Frühlings (Spring Birds), ein Spaziergang in einem vorwinterlich, verschneiten Paris (Rue de Lafayette) oder aber die Imagination afrikanischer Musik (D’Afrique). "Walter Lang’s Kompositionen sind Rückschau und Ausblick, Arrangement und Improvisation, Bewusstes und Vages, Schwebendes und klare Linien. Europäischer Jazz und amerikanische Kammermusik von einem ganz und gar ungewöhnlichen musikalischen Kosmopoliten". (R. Köchl) Weitere Informationen

Mi. 15.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt - The Moment We Met

Esther Kaiser & Band

Esther Kaiser (voc), Carsten Daerr (p), Marc Muellbauer (b), Jens Dohle (dr)

Eine Begegnung ist nur so bemerkenswert, wie das, was man daraus macht. Esther Kaiser macht immer das Beste daraus, weil sie sich um ihre eigenen und gedachten Begegnungen eine ganz eigene, begegnungsreiche Musik arrangiert – in der Abbey Lincoln auf die Beatles, Chopin auf Rilke, Standards auf Folksongs und Einflüsse von Joni Mitchell über Astor Piazzolla bis zu Bach und Monk auf kaiserliche Originale treffen. "The Moment We Met", das zweite Album der 30-jährigen Sängerin und Komponistin aus Berlin, ist auch deshalb eine klang- und seelenvolle Begegnung mit einer der schönsten neuen Stimmen dieser und aller anderer Jazzszenen. In dem Moment, wenn der luftige, helle Gesang dieser Ausnahmevokalistin, deren mädchenhafter Charme auch manch melancholische Note durchdringt, auf die Musik ihrer erstklassigen Band trifft, funkt es zur inspirierten Initialzündung. Zwischen kleinem Flirt und großer Sache, lebendiger Leichtigkeit und erlebter Tiefe balanciert "The Moment We Met" sich (und uns) in eine hörbar zukunftsreiche Erlebniswelt. Weitere Informationen

Do. 16.03. 21 Uhr avantgarde highlight

4 walls + 2

Phil Minton (voice), Veryan Weston (p, voice), Luc Ex (ac bass) , Michael Vatcher (drums), Isabelle Duthoit (cl), Gail Brand (tb).

Hervorgegangen aus einer Kombination der Band-Konzepte von "Roof" (Tom Cora) und "Ways" (Veryan Weston) schaffen "4 Walls" eine arglistige musikalische Welt aus Lärm und Melodien, deren Schönheit und Spannung von einer ständig wechselnden Konfrontation von perfekt einstudierten Stücken und freier Improvisation beschworen wird. Dunkle melancholische Klänge gegen schnelle humorvolle Stücke, schlanke Miniaturen gegen enorme energische Anfälle, bei denen der unvergleichliche Stimmakrobat Phil Minton unter Starkstrom steht. Und heute +2, die Klarinettistin Isabelle Duthoit und die Posaunistin Gail Brand verleihen den 4walls ein zusätzliches Spektrum an Klängen und Ausdrucksmöglichkeiten. "... bei dem Phil Minton den Ton angibt. Und was für einen! Als habe man Bobby McFerrin und Tom Walls gemeinsam unter Starkstrom gesetzt, röhrte, säuselte, zwitscherte, brüllte und wimmerte er, dass einem die Schauer in Folge über den Rücken liefen" Harry Lachner, SZ. Weitere Informationen

Fr. 17.03. 21 Uhr

Bernhard Pichl's 'New On The Corner'

Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (dr), Bill Elgart (dr)

Die besondere Vorliebe des Pianisten Bernhard Pichl, der sich viele Jahre lang als Sideman wohlbekannter amerikanischer Musiker einen Namen gemacht hat, gehört dem Trio mit Bill Elgart am Schlagzeug und Rudi Engel am Bass. Der Herausforderung im Trio, einerseits zu einem integrierten Gruppensound zu kommen, und andrerseits die individuellen Stimmen der einzelnen Musiker zu bewahren, stellen sich die Drei mit Erfolg. Weitere Informationen

Sa. 18.03. 21 Uhr

Marcus Kesselbauer Quartet - deep!

Marcus Kesselbauer (ts, ss), Tim Allhoff (p), Andi Kurz (b), Jan Roth (dr).

Marcus Kesselbauer, der im vergangenen Jahr mit seinem DrEamTeAm*5 das Publikum begeisterte, ist heute Abend mit seinem quartet - deep! zu hören. Seine Mitspieler sind allesamt talentierte Nachwuchskünstler. Der Pianist Tim Allhoff und der Bassist Andi Kurz sind über den süddeutschen Raum hinaus bereits gefragte Musiker. Mit dem Schlagzeuger Jan Roth studierte der Münchner Saxophonist in Leipzig, wo beide den Jazz-Förderpreis der Stadt erhielten - Kesselbauer im Jahr 2004, Roth 2003. Gemeinsam spielten die beiden in verschiedenen Formationen u.a. mit Richie Beirach und Joachim Kühn. Im Jahr 2003 trennten sich ihre Wege. Roth ging nach New York - Kesselbauer zog nach München. Heute Abend sind sie wieder vereint und spielen Standards und Original Kompositionen auf ihre eigene spielerische, humorvolle, energiegeladene Art. Fasten your seatbelts! Weitere Informationen

So. 19.03. 21 Uhr

Jam Session

siehe 05.03.. Weitere Informationen

Mo. 20.03. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 21.03. 21 Uhr Deutsch Türkische Kulturwochen

Cazyapjazz

Matthias Kaiser (sax), Semih Yanyali (git), Reinhard Buchner (b), Mathis Riehm (dr), Ozan Aydogan (darbuka), Murat Kücükboyaci (keys).

Semih Yanyali (der 15 Jahre seines Lebens in der Kulturmetropole Istanbul verbracht hat) und Murat Kücükboyaci (in München geboren und aufgewachsen) brachen zu einer abenteuerlichen musikalischen Reise auf. Von den Strassen Istanbuls, mit ihren speziellen Zigeuner-Rhythmen, zu den Londoner Clubs mit ihrer Elektro-Musik, über New Yorker Bars groovend von improvisiertem Jazz bis zurück nach München, mit seinem Menschenmix aus aller Herren Länder, führte sie der Weg ihrer musikalischen Selbstfindung. Die sechs Bandmitglieder spielen eine Art Spiel, ein Stil der sich weder vor musikalischem Zeitgeist beugt, noch ihn fürchtet. Ihre Musik hat keine Grenzen, ist mal melancholisch, mal lebenslustig, mal einfach, zuweilen chaotisch, aber immer sehr innig. Es ist der Versuch, türkische Musik mit ihren östlichen Klängen in Drum’n Bass, Fusion, Funk und Jazz aufgehen zu lassen. Weitere Informationen

Mi. 22.03. 21 Uhr Muito Prazer - contemporary brazilian music -

Ju Cassou & Band

Ju Cassou (voc, p), Marcio Tubino (sax, fl), Gilson de Assis (perc), tba (b).

Ju Cassou ist nicht einfach nur eine Sängerin - sie benutzt ihre Stimme als Instrument. Ihre Stimme ist im Jazz und in der "MPB" - Brazilian Popular Music - zu Hause, sie singt sowohl Stücke sehr bekannter als auch unbekannter Komponisten. Sie versteht es, gekonnt Technik und Emotion miteinander in Einklang zu bringen, mit Kreativität bringt sie ihr großer Talent als Interpretin zum Vorschein. Weitere Informationen

Do. 23.03. 21 Uhr

The Monk in all of us

Ulrich Drechsler (bcl, contra-bcl), Oliver Steger (b), Harry Tanschek (dr)

Ulrich Drechsler und Oliver Steger kennen die meisten Menschen von ihrer Zusammenarbeit mit der international bekannten Band „Café Drechsler“. Dass die beiden noch ganz andere Musik verbindet, beweisen sie an diesem Abend gemeinsam mit dem Schlagzeuger Harry Tanschek. Die Musik Thelonious Monk's fasziniert Musiker und Publikum nun schon seit mehr als einem halbes Jahrhundert. Unverkennbarkeit, Originalität und Witz!! Eigenschaften, die man heutzutage nur noch selten findet, zeichnen Monk's Werke aus. Ulrich Drechsler, Oliver Steger und Harry Tanschek wandeln nun bereits seit zwei Jahren auf neuen, unbekannten Pfaden durch das Lebenswerk eines der größten Genies der Jazzgeschichte. Ohne Klavier, dafür mit Bass- und der monströsen Kontrabassklarinette, Kontrabass und Schlagzeug gewinnt das Trio dieser einzigartigen Musik ganz neue Facetten ab. Weitere Informationen

Fr. 24.03. 21 Uhr Blue Note in concert

Robert Glasper Trio

Robert Glasper (p), Vicente Archer (b), Damion Reid (dr)

Alfred Lion, der 1909 geborene Gründer von Blue Note, hat zeitlebens den Jazz geliebt, ganz besonders aber die Jazzpianisten. Bereits die erste Session des Labels am 6. Januar 1939 war den beiden Pianisten Albert Ammons und Meade "Lux" Lewis gewidmet. Im darauf folgenden Jahrzehnt entdeckte und förderte Lion Thelonious Monk und Bud Powell, später kamen Giganten wie McCoy Tyner, Herbie Hancock, Andrew Hill und Cecil Taylor hinzu. Mit Gonzalo Rubalcaba, Jacky Terrasson und Bill Charlap finden sich heute drei der wichtigsten Jazzpianisten der Gegenwart im Katalog von Blue Note. Jetzt lässt sich erneut die Zukunft des Jazzpianos auf Blue Note entdecken: Der gerade 26jährige Robert Glasper ist in New York der Jazzpianist der Stunde. Mit seinem nun erscheinenden Blue-Note-Debüt "Canvas" hinterlässt er sowohl technisch als auch kompositorisch tiefe Eindrücke. Glaspers melodisches Sensorium und seine harmonische Durchdringung sind von geradezu erschreckender Perfektion. Natürlich hat er die üblichen Einflüsse wie Tyner, Hancock, Corea und Jarrett aufgesogen – aber Glaspers Sound ist unverkennbar Glasper selbst. Als Komponist brilliert er mit einer klaren, reinen Natürlichkeit, die erst beim genaueren Hinhören ihre Raffinesse offenbart: Er arbeitet mit eingängigen Melodien und mit sich zwanglos wiederholenden Akkordstrukturen. Weitere Informationen

Sa. 25.03. 21 Uhr highlight

Biréli Lagrène feat Jermaine Landsberger Trio

Biréli Lagrène (git), Jermaine Landsberger (p), Davide Petrocca (b), Herman Pardon (dr).

Biréli Lagrène hat sich nie festlegen lassen: nicht auf die Rolle des Wunderkindes aus dem Elsaß in legitimer Django-Reinhardt-Nachfolge, nicht auf das brillante Fusion-Spiel, nicht auf den abgeklärten Umgang mit sämtlichen Mainstream-Stilistiken. Er war und ist einfach einer der gegenwärtig besten Jazz-Gitarristen, und einer der vielseitigsten weltweit . Mit seinem gegenwärtigen "Gipsy Project" liegt er bei 150.000 (!) verkauften CDs im Popbereich und feiert regelrechte Triumphe bei Presse und Publikum. Beste Voraussetzungen also für die Fortsetzung einer weiteren musikalischen Freundschaft, die sich bereits in über 50 gemeinsamen Auftritten als besonders intensiv und explosiv erwiesen hat: Jermaine Landsberger heißt der Nürnberger Tastenvirtuose, der sich mit verschiedenen Projekten einen hervorragenden Ruf als moderner Jazzpianist in Europa erspielte, mit dem Lagrène nicht nur die ethnische Herkunft aus der Familie der Sinti gemeinsam hat, sondern auch die schier überbordende Vitalität und den unerschöpflichen Einfallsreichtum im Improvisieren. Man darf also mehr als gespannt sein, was Lagrène und Landsberger zusammen mit dem italienischen Bassisten Davide Petrocca, ein Musiker der internationalen Jazzszene, der mit Größen wie Monty Alexander, Hank Jones, Randy Brecker u.v.a. erfolgreich gearbeitet hat, sowie Herman Pardon, einem europaweit gefragten Top-Drummer aus Belgien, dem Publikum zu sagen haben werden. Weitere Informationen

So. 26.03. 21 Uhr

Jam Session

siehe 05.03.. Weitere Informationen

Mo. 27.03. 21 Uhr Big Band Night

Scat Max and his Uptown Jazz Orchestra

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCATMAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 28.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt - stargastspiel

Bennie Wallace Quartet

Bennie Wallace (sax), Alvin Queen (dr), Danton Boller (b), Steve Nelson (vibes)

"...mal röhrt er mit einem vor Kraft und Süffigkeit schier berstenden Ton, mal streichelt er Noten so zart und mit so viel Luft wie Ben Webster (...) Ein überzeugter Live-Spieler, der das jahrelange Herum-Jammen in den schwarzen Jazzclubs von Chattanooga im Country-Staat Tennessee als seine beste Jazz-Schule bezeichnet." Claus Lochbihler, JazzZeitung. Und heute hat er den außergewöhnlichsten Vibraphonisten der internationalen, zeitgenössischen Jazzszene mit im Gepäck: Steve Nelson, bestens bekannt vom Dave Holland Quintet und der Dave Holland Big Band. Weitere Informationen

Mi. 29.03. 21 Uhr plays jazz, film music & cowboy songs

Rosebud Trio

Johannes Herrlich (tb), Till Martin (ts), Geoff Goodman (git, banjo)

Saxofon, Posaune, Gitarre – stilistisch ungebunden und mit einer gehörigen Portion Humor, versteht es das Rosebud Trio seine ganz eigene Klangkonzeption umzusetzen. Das für die ungewöhnliche Besetzung neu zusammengezwirbelte Repertoire besteht aus Jazz, Filmmusiken und Cowboysongs. Neben Stücken von Hank Williams, Elvis Presley und Neil Hefti stehen eigene Kompositionen und Ohrwürmer wie "Der dritte Mann" oder "The Godfather" auf dem Programm. Für den Spieltrieb und das Aufgreifen von Musikstilen aus vergangenen Zeiten steht auch der Name: die in Orson Welles Filmklassiker "Citizen Kane" in Rückblenden geschilderte Suche nach der Bedeutung des Wortes "Rosebud", das der sterbende Protagonist in der Eingangsszene murmelt. Weitere Informationen

Do. 30.03. 21 Uhr piano special

Abebi Stafford Trio

Abebi Stafford (p, fender rhodes), Regina Büchner (ts), Tobias Backhaus (dr)

Mit imenser Energie, technischer Virtuosität und tiefgründigem Gefühl spielt Abebi Stafford Klavier und Keyboard. Seit er in Atlanta im Dezember 2004 einen Preis gewonnen hat, bezeichnet man ihn auch als "die Zukunft des Jazz". Obwohl erst 28 Jahre alt, besitzt Abebi Stafford bereits viel Erfahrung und seine Musik, die durch Keith Jarrett, Bill Evans, Herbie Hancock und Chick Corea geprägt wurde, fand große Anerkennung, unter anderem durch Kenny Garrett, Russell Malone und Kenny Werner. Stafford spielt sowohl klassische Kompositionen als auch seinen eigene Lieder und gilt als der kommende große Jazzkeyboardist der Vereinigten Staaten. Starke Melodien mit souligen Groove, Jazz im Grenzgebiet zwischen Funk, Modern und "Traditional" erwarten Sie an diesem Abend. Weitere Informationen

Fr. 31.03. 21 Uhr piano highlight

Eldar

Eldar (p), Marco Panascia (b), Todd Strait (dr)

Der aus Kirgistan stammende Eldar ist erst 18 Jahre alt. Aber schon jetzt wird er in einem Atemzug mit dem jungen Art Tatum und Oscar Peterson genannt. In seiner amerikanischen Wahlheimat, in die er mit seinen Eltern 1998 gezogen ist, hat er inzwischen den Status eines "Wunderknaben" (New York Times) und gilt als "Klavier-Phänomen" (Boston Globe). Und warum in den Chor der Eldar-Fans selbst Altmeister wie Benny Carter einstimmen, beweist der Teenie gleich im Eröffnungsstück seines ersten Albums. Den Jazz-Klassiker "Sweet Georgia Brown" legt Eldar mit einer atemberaubenden Technik und Rasanz hin. Er kombiniert virtuos Blues, Swing und Rag. Eldar ist in der amerikanischen Jazz-Szene inzwischen eine feste Größe und wurde schon 2004 als 17-Jähriger von Trompeter-Star Wynton Marsalis für eine Gala in die Rose Hall des Lincoln Centers eingeladen. Dass Eldar Djangirov, wie er mit vollem Namen heißt, überhaupt den Sprung ins Mutterland des Jazz schaffte, ist der New Yorker Jazz-Institution Charles McWhorter zu verdanken. 1996 hörte er das erst neunjährige Talent bei einem Jazz-Festival in der sibirischen Stadt Novosibirsk und ermöglichte ihm sofort einen Studienplatz am Interlochen Center for Arts in Michigan. 2001 gewann Eldar dann den Klavierwettbewerb beim Lionel Hampton Jazz Festival und ein Jahr später den Peter Nero-Wettbewerb. Den Grundstein für seine steile Jazz-Karriere legte Eldar aber schon mit fünf Jahren – als sein jazzbegeisterter Vater Emil bemerkte, dass sein Sohn die Schallplattenaufnahmen von Oscar Peterson und Bill Evans Note für Note auf dem Klavier einfach nachspielte. Weitere Informationen

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