Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Feb 2007 | April 2007

Programm März 2007

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Do. 01.03. - Mo. 16.04. 18:30 Uhr Ausstellungseröffnung

Naoko Inaba

Papierbilder

Die 1967 in Tokyo geborene Münchner Künstlerin arbeitet hauptsächlich mit hauchdünnem Seidenpapier. Zur Zeit studiert Naoko Inaba als Aufbaustudium Kunsttherapie an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seidenpapier – das ist Naoko Inabas Malmaterial. Mit hoher Konzentration schichtet sie diese hauchdünnen Gazen übereinander. Neue Farben entstehen durch die Überlagerung dieser wie Folien wirkenden Blätter. Eine andere Technik entfaltet ihre Wirkung erst in der Serie. Feine Risse im Papier bilden filigrane Linien, die in den benachbarten Bildern optisch fortgesetzt werden. Das arrangierte Japanische Seidenpapier zeigt einen ganz eigenen Ausdruck: Zart, wenn man ganz nah hinsieht. Plakativ, wenn man sich davon entfernt. Die extra für den Jazzclub Unterfahrt entstandenen Papierbilder bringen Ruhe und fokusierte Kraft in den Raum. Der Zuhörer kann darin Klänge finden oder sich einfach nur beim Betrachten entspannen. Lassen Sie sich überraschen! Weitere Informationen

Do. 01.03. 21 Uhr CD Präsentation

Klaus Ignatzek - Susanne Menzel 'In-tandem' & Band

Klaus Ignatzek (p), Susanne Menzel (voc), Johannes Enders (sax), Peter Cudek (b), Sebastian Merk (dr).

Im März 2007 befindet sich die Band um Klaus Ignatzek und Susanne Menzel auf Tournee, auf welcher die CD „IN-TANDEM“ vorgestellt wird. Das Repertoire der Band besteht vorwiegend aus eigenen Kompositionen des international renommierten Pianisten und Komponisten Klaus Ignatzek. Eine besondere Note erhält die Musik durch die Sängerin Susanne Menzel. Ihr warmes Timbre und ausdrucksstarker Gesang geben den Kompositionen einen besonderen Charme. Mit klarem Stimmsound erweckt Sie die Aufmerksamkeit ihrer Zuhörer und gewinnt ein wachsendes Publikum für sich. Alle Texte der aktuellen CD-Produktion „In-Tandem“ wurden ausschließlich von Susanne Menzel verfasst. Die Musiker der Tournee-Band 2007 gehören seit Jahren zu den Spitzenmusikern der europäischen Jazzszene. Johannes Enders (sax), Peter Cudek (b) und Sebastian Merk (dr) haben sich in vielen unterschiedlichen Besetzungen, durch unzählige Konzerte und CD-Einspielungen, u.a. international einen Namen gemacht. Grooviges Zusammenspiel, interessante Rhythmen, waghalsige Improvisationen und immense Spielfreude sind ein besonderes Markenzeichen der Musiker um Klaus Ignatzek und Susanne Menzel, welche Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistern. Weitere Informationen

Fr. 02.03. 21 Uhr presented by JAZZTHING

[re:jazz]

Inga Lühning (voc), Oliver Leicht (sax), Hanno Busch (git), Matthias Vogt (p), Heiko Himmighoffen (perc), Andreas Manns (b), Volker Schmidt (dr).

Das Septett [re:jazz], die international erfolgreichste moderne Jazzformation Deutschlands mit bisher sechzigtausend verkauften CDs, geht mit neuer CD auf Promo-Tour. Erneut haben die Musiker um den Pianisten und Arrangeur Matthias Vogt und die Sängerin Inga Lühning Club-Classics im [re:jazz]-Sound zu neuem Leben erweckt. Jetzt kitzeln sie die bislang verborgene Jazzseele aus House-Hits wie Joe Smooths „Promised Land“ und Jaydees technoiden „Plastic Dreams“ oder aus einer Dance-Hymne wie Ce Ce Penistons „Finally“. Sie machen Coldcuts „People Hold On“ zum Big Band-Swing und latinisieren Herbie Hancocks „Rockit“ in zeitlupenreine Regionen. Origineller und authentischer als Nouvelle Vague oder Paul Anka, um nur zwei ihrer prominentesten Epigonen zu nennen. Daneben glänzen auch eigene Kompositionen. Fernab von kurzfristiger Novelty schaffen die Musiker von [re:jazz] ihre zeitgemäßen und zeitlosen, angenehm akustischen Jazzversionen. Die klassischen Songs und ihre jetzt schon klassisch klingenden Eigenkompositionen setzen neue Standards und Akzente. Gekonnt und gut, mit Gefühl und Geschmack. Weitere Informationen

Sa. 03.03. 21 Uhr Matthias Spillmann Jazz Septet «same pictures - new exhibition»

mats-up

Matthias Spillmann (tp, flh, arr), Bernhard Bamert (tb, arr), Domenic Landolf (ts, cl, bcl), Thomas Lüthi (ts, ss, cl), Léo Tardin (p, moog), Patrice Moret (b), Dominic Egli (dr).

«mats-up» entstand 1999 mit der Idee, den orchestralen Klang mit dem spontanen Ausdruck und der Interaktion einer kleinen Gruppe zu verbinden. Die unkonventionelle Besetzung mit vier Bläsern und Rhythm Section offeriert einen unerschöpflichen Reichtum an Klangkombinationen, die geschickt genutzt werden: «mats-up» spielt weitschweifende Miniatursymphonien aus der Feder des Trompeters Matthias Spillmann, in denen sich komponierte und improvisierte Passagen die Hand geben. Die energiegeladenen Rhythmen des Jazz und afrikanischer Herkunft verschmelzen mit den romantischen, manchmal abstrakten Melodiebögen Spillmanns zu einer sehr eigenständigen und faszinierenden Klangsprache. «Bilder einer Ausstellung» des russischen Komponisten Modest Mussorgsky ist in der Orchesterbearbeitung von Maurice Ravel wohl eines der meistgespielten und beliebtesten Stücke der klassischen Orchesterwelt. So ist auch der Jazztrompeter Matthias Spillmann bereits in seiner Kindheit dem knorrigen Gnom, dem wehmütigen Alten Schloss und dem Charme der streitenden Kinder der Tuilerien erlegen. Und wie die meisten Jazzmusiker ihr Handwerk lernen, hat er dieses Stück kennen gelernt: Noch bevor er als Jugendlicher Solos von bedeutenden Jazztrompetern kopierte, versuchte er das berühmte Trompetensolo, das Ravels Version eröffnet, nach Gehör nachzuspielen. Weitere Informationen

So. 04.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan (b)

Der furiose Sava Medan spielt den Kontrabass auf eine außergewöhnlich rhythmische und höchst virtuose Art, zur Freude vieler Einsteiger! Weitere Informationen

Mo. 05.03. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Der Münchener Jazzmusiker Harald Rüschenbaum ist mit den Know-How von 25 Jahren Bigband-Leitung der begeisternde Praktiker, der sein Jazz Orchestra vom Schlagzeug aus leitet. Jazz-Stücke aus der Feder der Bandmitglieder erfahren ihre Uraufführung meist in der Unterfahrt und erobern sich schnell ihren 'Standard-Platz' bei den treuen Fans. Spannung und Abwechslung sind garantiert! Weitere Informationen

Di. 06.03. 21 Uhr in Kooperation mit dem Institut Français Munich & dem Bureau Export de la Musiqu

Franck Amsallem Trio

Franck Amsallem (p), Karl Jannuska (b), Thomas Bramerie (dr)

Obwohl er im Konservatorium Saxophon lernt, war seine große Leidenschaft schon immer das Klavierspielen. Aufgewachsen mit der Musik von Ray Charles und Glenn Miller hat das junge Talent Blues und Swing im Blut, wird schnell ein gefeierter Pianist und Komponist, studiert am Berklee College in Boston und bringt mit 28 „Out a Day“ heraus, wobei er das erste Mal als Bandleader fungiert. Nach diesem Durchbruch wird er von der internationalen Presse hochgelobt, umreist die Welt, ist auf allen großen Jazz-Festivals willkommener Gast und begeistert seine Zuhörer mit harmonisch Klavierklängen voller Energie. Weitere Informationen

Mi. 07.03. 21 Uhr US TWO - Duokonzerte im Monat März

Berlynatic Arkestra

Valentin Gregor (violin, viola, voc), Victor Alcántara (piano, voc)

Ein Duo, das wie ein groovendes Orchester klingt? Sie sind „die“ Neuentdeckung aus der Hauptstadt: Valentin Gregor und Victor Alcántara. Mit ihrem ab 23.3. auf CD erhältlichen BERLIN SONG BOOK (GLM) - eine Mischung aus Jazz, Pop und klassischer Musik - berühren sie den Zuhörer durch leidenschaftliche Melodien und begeistern durch feurige Rhythmen. Ihr herrliches Spiel, kombiniert mit zweistimmigen Gesangsparts, malt ein faszinierendes Bild Berlins. Die beiden Musiker haben bereits in unterschiedlichsten Projekten auf sich aufmerksam gemacht. So hat Valentin Gregor nach erfolgreichen zwei US-Jahren mit Herb Geller und Stephane Grappelli konzertiert und gilt als einer der technisch und vor allem rhythmisch versiertesten Jazzgeiger überhaupt. Victor Alcántara, schon in jungen Jahren mit zahlreichen ersten Preisen bei Klavierwettbewerben ausgezeichnet, wirkte in den letzten Jahren als Filmkomponist und Studiomusiker und widmet sich derzeit verstärkt der Arbeit an seinen Liveensembles. Ein visionärer Dialog zweier Spitzenmusiker inspiriert vom orchestralen Soundtrack der Großstadt - BERLYNATIC ARKESTRA. Weitere Informationen

Do. 08.03. 21 Uhr US TWO - Duokonzerte im Monat März

Aki Takase - Silke Eberhard Duo

Aki Takase (p), Silke Eberhard (sax, cl).

"Ornette. Coleman. Anthology" Frühe Kompositionen (1958-1968). Im Jahre 2000 hat Takase die Altosaxfonistin Silke Eberhard zu ihrem, anläßlich des Berlin Jazzfestes durchgeführten Projectes "APRIL" (Terri Lyne Carrington dr, Anne Mette Iversen bass, Ingrid Jensen tp, Annie Whitehead tb) eingeladen, mit ihr Tourneen in Europa unternommen und ist mit ihr bei zahlreichen Konzerten und Clubgastspielen aufgetreten. Gelegentlich ist Silke Eberhard auch Mitglied beim Projekt "Tristano 317". Aki Takase und Silke Eberhard spielen als Duo Ornette Colemans frühe Kompositionen von 1958-1968. Sie haben diese ausgezeichneten Meisterwerke ausgewählt, um sie in einer eigenen, neuen Interpretationen aufzuführen. Weitere Informationen

Fr. 09.03. 21 Uhr jazz in spanien

Raynald Colom Quartet

Raynald Colom (tp, flh), Abe Rábade (p, keys), Tom Warburton (b), Marc Ayza (dr).

Die musikalische Qualität, die Raynald Colom mit seinem ersten Album "My fifty one minutes" gezeigt hat, steht für die erfreuliche Entwicklung des spanischen Jazz und seine wachsenden Erfolge im In- und Ausland. Mit Colom ist zudem ein kreativer und stilsicherer junger Musiker auf den Plan getreten, der sich an die Spitze einer neuen Generation von Jazzmusikern gestellt hat. Das neueste Projekt des Raynald Colom Quartets setzt kraftvoll, elegant und subtil auf eine Balance zwischen exakter Komposition und Spontanität. Raynald Colom und der junge galizische Pianist Abe Rábade öffnen mit harmonischen bis hin zu wilden Grooves einen weiten musikalischen Fächer von Klangfarben. In Zusammenarbeit mit dem Instituto Cervantes Weitere Informationen

Sa. 10.03. 21 Uhr Deutsch Türkische Kulturwochen - Bridge to Turkey Music Festival 2007

Dandadadan (Istanbul)

Korhan Futaci (sax, voc); Berke Ozcan (drums); Burak Irmak (keys); Feryin Kaya (b)

Dandadan sorgt zur Zeit für Furore in Istanbul mit ihrem ersten Album “Sen bana birini android“, welches Ende 2006 veröffentlicht wurde. Saxophone mit Gitarrenverstärker und -effekten, wilde Vocals, rockige Basslines, harte Beats und analoge 70er Jahre Keyboards sorgen für eine bunte Mischung aus leidenschaftlich-experimenteller Musik und dem Charme der Millionen-Metropole Istanbul. Weitere Informationen

So. 11.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan (b)

siehe 4.3.. Weitere Informationen

Mo. 12.03. 21 Uhr Jubiläumstournee - 30 Jahre Bass Drum Bone

Bass Drum Bone

Mark Helias (bass), Gerry Hemingway (drums), Ray Anderson (trombone)

Dieses Trio höchst renommierter Individualisten aus dem Grenzland zwischen Jazz und zeitgenössischer Kammermusik kann heuer sein 30-jähriges Jubiläum feiern und präsentiert sich dabei in einer Spielfreude, die jedes Konzert zum Erlebnis werden lässt. Ray Anderson, der im wichtigsten amerikanischen Jazzmagazin "Down Beat" schon x-mal zum "Posaunisten des Jahres" gewählt wurde, ist durch die Zusammenarbeit mit Anthony Braxton bekannt geworden, schrieb mit der witzigen Avangarde-Funk-Band "Slickaphonics" Geschichte und demonstriert in vielen eigenen Bandprojekten und als Solist großer Ensembles nicht nur seine enorme stilistische Bandbreite, sondern auch seine stupende Technik, die ihn alle Möglichkeiten auf der Posaune ausloten lässt. Bassist Mark Helias steht ihm in Sachen Kreativität, Energie und Spielwitz in nichts nach. Er hat mit dem "Who is Who" des zeitgenössischen Jazz in seiner gesamten Bandbreite gespielt – von Maceo Parker über Joe Lovano bis Cecil Taylor, leitet aber auch zahlreiche eigene Projekte. Der dritte im Bunde, Schlagzeuger Gerry Hemingway, ist wie Helias ein früher Weggefährte von Anderson. Er schöpft als Avantgardist aus allen Quellen der Jazztradition, der Klassik und der ethnischen Musik und versteht es, außergewöhnliche Techniken miteinander zu kombinieren und neue Sounds zu zaubern. Weitere Informationen

Di. 13.03. 21 Uhr US TWO - Duokonzerte im Monat März

David Friesen Duo

David Friesen (b), Larry Koonse (git)

Ein kurzer Blick über die riesige Diskographie des Kontrabassisten David Friesen liest sich wie ein Who’s who des Jazz. Mit einem Übermass von sechszig Alben als Leiter oder Co-Leiter und zahllosen Aufnahmen hat David mit viel zu vielen Künstlern gearbeitet, um ihre Namen hier aufzulisten. Wenn man ein paar Namen zufällig aus einem Hut zieht, tauchen Spieler wie Ralph Towner, Chick Corea, Joe Henderson, Paul Horn und Mal Waldron auf. Der Journalist Thomas Conrad schrieb in Jazz Times über das Duo Friesen/Koonse: "David Friesen and Larry Koonse…there is remarkable continuity of mood, tone and texture. Larry Koonse shares many of Friesen’s best qualities…harmonic erudition, melodic subtlety, active listening skills and a gift for lines of elaborate extension that still converge. The connection between these two is such that they seamlessly, sometimes almost indistinguishably, share the narrative of every song." Weitere Informationen

Mi. 14.03. 21 Uhr Deutschlandfunk-Mitschnitt

Frederik Köster Quartet plus Paul Heller

Frederik Köster (tp), Tobias Hoffmann (g), Robert Landfermann (b) Ralf Gessler (dr) plus Paul Heller (sax).

Seit Oktober 2003 gibt es das Quartett um Frederik Köster, indem neben dem Kölner Trompeter noch Tobias Hoffmann (g), Robert Landfermann (b) und Ralf Gessler (dr) spielen. Das Repertoire der Band besteht größtenteils aus Eigenkompositionen von Frederik Köster, der wie die anderen Bandmitglieder an der Hochschule für Musik Köln ein Jazzstudium absolvierte. Stilistisch orientiert sich die Band an modernem Jazz und experimentiert mit jazzverwandter Musik aller Art. Das erste Album des Quartetts "Constantly Moving" ist im Herbst 2006 auf dem Kölner Label Double Moon Records in der Reihe "Next Generation" erschienen. "... Der junge Trompeter besticht zwischen Mainstream und Groove mit Kompositionen auf der Höhe der Zeit, ausgereifter Technik, variablem Sound und zupackender Kraft. Keine Frage: Jede Menge Zukunft im Nachwuchslager!" (Jazzpodium). Nicht nur das Jazzpodium glaubt an die große Zukunft dieser Band, der Deutschlandfunk reist mit der Band aus Köln an, um das "Auswärts-Spiel" der Band zu dokumentieren. Weitere Informationen

Do. 15.03. 21 Uhr US TWO - Duokonzerte im Monat März

Ahmed El-Salamouny & Pedro Tagliani Duo

Ahmed El-Salamouny & Pedro Tagliani (git) plus Gilson de Assis (perc)

Virtuose brasilianische Musik für zwei Gitarren: Samba-Bossâ-Chôro. Der neue Duo-Partner von Ahmed El-Salamouny, der aus Porto Alegre in Brasilien stammende Gitarrist Pedro Tagliani, bringt mit brillierenden Improvisationen eine Prise Jazz in das Programm. Das ergibt eine faszinierende Kombination mit dem filigranen klassischen Spiel von Ahmed El-Salamouny. Gespielt werden eigene Werke, aber auch Stücke von Hermeto Pascoal, Baden Powell und anderen. Begleitet werden die beiden Gitarristen von Gilson de Assis (Brasilien) an der Percussion. Weitere Informationen

Fr. 16.03. 21 Uhr highlight

Jason Moran & The Bandwagon

Jason Moran (p), Tarus Mateen (b), Nasheet Waits (dr).

Manche sehen in Jason Moran die Zukunft des Jazz. Jason Moran hat einen individuellen Kurs zwischen Neo-Traditionalismus und Zeitgeist entwickelt. Seine Vorgänger am Piano hat er gewissenhaft studiert - von Art Tatum bis Thelonious Monk und McCoy Tyner - doch ist die Jazztradition für ihn nicht denkbar ohne revolutionäre Musiker wie Muhal Richard Abrams, Jaki Byard oder Andrew Hill, die er zu seinen Lehrern wählte. Heute beherrscht er alle Stile vom Stride Piano bis zum Free Jazz. Mit seinem Trio "The Bandwagon" stellt er seit einigen Jahren eigene Kompositionen überzeugend und selbstverständlich neben Ellington, Brahms oder die Musik seiner Generation, den Hiphop. Weitere Informationen

Sa. 17.03. 21 Uhr ACT: Jazz Night - Celebrating The Mahavishnu Orchestra

radio.string.quartet

Bernie Mallinger (violin), Johannes Dickbauer (violin), Cynthia Liao (viola), Asja Valcic (cello)

"Die wirkliche Überraschung des mit 32 Veranstaltungen prall besetzten Berliner Jazzfestes 2006 kam aus Österreich. Die Wiener Konzeptdenker schöpfen das dynamische Spektrum, den Farbenreichtum und die Nuancenvielfalt ihres Mediums bis an die Grenzen aus, was den herb-energischen Originalen zu Weite und Spiritualitätverhilft" - so die Süddeutsche Zeitung über das radio.strinq.quartet, die im vergangenen Herbst in Berlin ihr Projekt celebrating the mahavishnu orchestra einem begeisterten Publikum vorstellten. Mit Arrangements von John McLaughlin’s Kompositionen aus den 70er Jahren greift das Wiener Quartett ein Thema auf, dass viele ehemalige Mahavishnu-Fans neugierig macht. Da spalten sich natürlich gleich die Geister: Kann man denn die ungestüme Klanggewalt des Original "Mahavishnu-Orchestra" überhaupt auf den klassischen Klangkörper Streichquartett übertragen? Doch John McLaughlin selber zerstreut die Zweifel restlos: überzeugt von der Ausführung und der spielerischen Qualität des radio.string.quartet, widmet er dem Album sogar persönlich die Linernotes. Weitere Informationen

So. 18.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan (b)

siehe 4.3.. Weitere Informationen

Mo. 19.03. 21 Uhr Big Band Night

Uptown Orchestra spezial guest Ronnie van Lankeren (voc)

Rich Laughlin (tp, musikalischer Leiter), Christoph Hörmann, Florian Riedl, Max Tiller, Stefan Zenker (saxes), Franz Weyerer, Nemanja Jovanovic, Albrecht Huber (tp), Hermann Breuer, Dirk Janoske, Auwi Geier (tp), Bernd Hess (git), Ernst Techel (b), Bastian Jütte (dr).

Mit vier Jahren stand Ronnie van Lankeren bereits auf der Bühne. Seine ersten Banderfahrungen machte er mit 14 Jahren. Derzeit 'spezial guest' beim Uptown Orchestra. Die Band, unter musikalischer Leitung des Trompeters Rich Laughlin, erinnert nicht nur in ihrer Zusammenstellung an die großen amerikanischen Ensembles aus der Blütezeit des Swings: Jeder der Musiker ist zugleich ein fantastischer Solist und in der Jazzszene bekannt – wie etwa der Trompeter Franz Weyerer, der mit seinem Quintett regelmäßig in der Unterfahrt zu Gast ist. In der neuen Konstellation mit dem holländischen Sänger laufen Instrumente und Stimme gemeinsam zur Höchstform auf. Vocaljazz und Big Band Sound vom Feinsten – in all seinen Varianten. Weitere Informationen

Di. 20.03. 21 Uhr

Tango Sur

Margit Wöhrle (acc), Petra Amasreiter (violine), Andy Mayr (git), Max Osvald (p), Gary Todd (b)

Tango Sur interpretiert die heiße Musik des Tango unter Verwendung von Kompositionen von Astor Piazzolla, Gardel, Villoldo, Blanco, Rodriguez und eigenen Stücken. Tango sur bedient sich einer musikalischen Sprache, die sowohl rhythmische und melodische Merkmale traditioneller Tangomusik als auch moderne Elemente des zeitgenössischen "Tango Nuevo" mit Einflüssen des Jazz, sowie der klassischen Moderne eines Bartok. Die fünf Musiker zeigen, wie zeitlos und temperamentvoll sich diese Musik anhört. Weitere Informationen

Mi. 21.03. 21 Uhr US TWO - Duokonzerte im Monat März

Alcántara-Grizelj Duo special guest Rudolf Roth

Rafael Alcantara (voc, sax), Vlado Grizelj (git, effects) special guest: Rudolf Roth (perc).

Spanische und arabische Lieder gespielt und gesungen vom Jazzduo Alcántara-Grizelj. Das ergibt einen unverwechselbare Mischung aus arabisch gefärbtem Jazz und spanisch-arabischer Lyrik. Es entsteht ein eigener Sound, der bei dem vielstimmigen Eindruck einen vergessen macht, dass nur 2 Musiker auf der Bühne stehen: Der Sänger und Saxophonist Rafael Alcántara und der Gitarrist Vlado Grizelj mitsamt Loopstation und Effektgeräten. Der Name Alcántara ist Teil der arabischen Hinterlassenschaft in Spanien. Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln verbrachte Rafael Alcántara 3 Jahre in Spanien und dann folgten Reisen nach Ägypten. In der Auseinandersetzung mit der arabischen Sprache entdeckte er wie stark die spanische Sprache von ihr durchdrungen ist, und diese Verbindung setzte er wiederum auf eigene Weise musikalisch um. So stellt er spanische Lieder in arabischen Kontext und umgekehrt. Special guest an diesem Abend ist der Münchener Schlagzeuger und Percussionist Rudolf Roth. Weitere Informationen

Do. 22.03. 21 Uhr

Eric Schaefer & Demontage

Daniel Erdmann (ts, fl, bs), Micheal Thieke (as,acl, cl), Michael Enderson (tp), Johannes Fink (b), Eric Schaefer (dr)

Geheimtipp trifft es nicht wirklich. Der Schlagzeuger Eric Schaefer ist einer von den jungen Grenzgängern der Berliner Szene, den man bei so unterschiedlichen Bands wie den Trios von Michael Wollny und Carsten Daerr auf der einen Seite, und eigenen Projekten wie dem Quintett Demontage auf der anderen wieder findet. Er ist einer, den man sich merkt, wenn man ihn einmal auf der Bühne mit seinem bunten Instrumentarium der Klangerzeugung erlebt hat. Und er ist einer, der munter an den Ausdrucksgewohnheiten der Avantgarde sägt, sie zerlegt und mit lakonischem Ernst wieder neu zusammensetzt. „Cut & Paste Poetry“ ist daher ein Experimentierfeld, das Ausflüge in konträre Richtungen zulässt und den Musikern ebenso Freiheiten bietet, wie es sie wieder in klar ausnotierte Passagen zurückführt. Diese Methode der kommentierenden Komprovisation ist zwar nicht neu, hat aber jenen typischen Berliner Humor, der trocken und ein wenig überkandidelt den ganzen Kosmos der stilistischen Möglichkeiten für sich beansprucht. Ralf Dombrowski, Jazz thing 61 Weitere Informationen

Fr. 23.03. 21 Uhr US TWO - Duokonzerte im Monat März

Susan Weinert & Martin Weinert 'Synergy'

Susan Weinert (acoustic nylon-string guitar), Martin Weinert (acoustic bass)

Als Mike Mainieri, musikalischer Kopf der legendären New Yorker Band Steps Ahead, zum ersten Mal Susan Weinert's Gitarrenspiel hörte hielt er es nicht für möglich, daß eine Frau so kraftvoll spielen konnte und engagierte sie spontan für eine Tour mit seiner Band. Ihm gefiel vor allem neben dem kraftvollen Stil ihre Eigenständigkeit und den Journalisten diktierte er in die Feder: „Susan has carved out her own niche in the cluttered world of guitarists. International recognition is at her doorstep!“ So sollte es kommen, denn mittlerweile ist die energiegeladene Powerfrau um die halbe Welt gereist mit ihrer Gitarre und ihren Songs. Ihr kraftvoller Stil, ihre virtuose Technik und ihre anspruchsvollen, innovativen Kompositionen lassen überall auf der Welt begeisterte Fans und staunende Kritiker zurück. Mit ihrem neuen Programm "Dancing on the water" greift sie den Faden ihres erfolgreichen Akustikalbums "Synergy" wieder auf. Zusammen mit Martin Weinert am Kontrabass läuft sie zu großer Form auf und präsentiert eine große Bandbreite neuer Kompositionen. Gefühlvolle Balladen, tanzende Latinrythmen und energiegeladene Soul-Funk-Grooves gestalten das Programm sehr abwechslungsreich und spannen den Bogen noch weiter als auf dem Vorgängeralbum. Aus jeder Note springt die überschäumende Spielfreude hervor und die Leidenschaft des Vortrages zieht bereits nach wenigen Augenblicken die Zuhörer in ihren Bann. Weitere Informationen

Sa. 24.03. 21 Uhr Deutsch Türkische Kulturwochen - Bridge to Turkey Music Festival 2007

Fidan (Amsterdam) & Projektil (München) - Doppelkonzert

Fidan: Esra Dalfidan (vocal), Tobias Klein (bcl), Franz von Chossy (piano), Sean Fasciani (doublebass), Uli Genenger (drums). Projektil: Semih (git), Otti Osthold (keys), Onur Ugurluel (b), Fabian Füss (dr).

Fidan: Jazz music influenced by eastern elements! Als Türkin in Deutschland geboren und aufgewachsen zu sein ist eine der wesentlichen Quellen, aus der Esra Dalfidan die Inspiration schöpft, um ihre Musik zum Ausdruck zu bringen. Ihre Kompositionen sind gekennzeichnet durch ein breites stilistisches Spektrum an Jazz, Einflüssen von folkloristischer, klassischer, sowie zeitgenössischer Musik, die teilweise auch anhand indischer Konzepte im Bereich Rhythmik, Polyrhythmik und Melodik verwirklicht wird. Die Stimme dient hierbei als Mittel ihrer Wahl, um all dies umzusetzten. Ergänzt und vervollständigt wird dieses Konzept durch die Musiker, die sie für die Realisation ihrer Musik ausgewählt hat. Alle Mitglieder der Band leben in Amsterdam. Esra Dalfidan hat soeben die "Dutch Jazz Vocalisten Concours 2007" gewonnen. Projektil: Projektil steht für eine Combo aus Münchner Musikern, die ihr musikalisches Vokabular aus Stilen wie Jungle, Dub und Soul schöpft. Einflüsse aus dem Jazz der 70er Jahre bilden die Grundlage der komplexen Arrangements, die jedoch viel Freiraum für Improvisation lassen. Geprägt durch Vintage Keys wie Fender Rhodes, Clavinet und Moog Prodigy einerseits und effektvoll verfremdete Bass- und Gitarrenklänge andererseits entsteht in Kombination mit druckvollen "handmade" Beats ein energetischer und angenehm organischer Sound. Die Musiker sind auch in anderen Bands aktiv, mit denen sie u.a. im Vorprogramm von Erykah Badu, Söhne Mannheims, Macka B und Carlos Santana mitwirken durften. Weitere Informationen

So. 25.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan (b)

siehe 4.3.. Weitere Informationen

Mo. 26.03. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Immer wieder ein highlight der Big Band Night am Montag: Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 27.03. 21 Uhr US TWO - Duokonzerte im Monat März

Wolfgang Muthspiel - Brian Blade Duo 'friendly travelers'

Wolfgang Muthspiel (git), Brian Blade (dr)

Das Aufeinandertreffen der beiden Ausnahmemusiker Brian Blade und Wolfgang Muthspiel ist ein besonderes Ereignis. Hört man die improvisatorischen Dialoge des Duos, liegt der Gedanke an eine ideale musikalische Partnerschaft nahe. Es gibt Musiker, deren Klänge eine spezifische Atmosphäre erzeugen, in der die Musik unaufhörlich wachsen kann. Zu ihnen gehört der Schlagzeuger Brian Blade, ein junger Meister, der das Geschehen mit immer neuen Impulsen versorgt und weiterträgt. Das feine Gewebe seines Spieles ist strukturell hochkomplex, nahezu frei von Patterns (Mustern), und erscheint doch immer zur selben Zeit leichtfüßig, körperhaft und lebendig. Der österreichische Gitarrist und Komponist Wolfgang Muthspiel wurde 2003 von einer internationalen Jury zum „European Jazzmusician of the Year“ gewählt. Seine Virtuosität und musikalische Sensibilität verleihen seinem Spiel eine eigene Sprache, die eine Vielzahl von musikalischen Einflüssen bündelt. Die Frankfurter Allgemeine schrieb über den ersten Auftritt von Blade/Muthspiel:"...Das gilt noch mehr für das wundervolle Duo Wolfgang Muthspiel/Brian Blade. Der Amerikaner, mit einiger Berechtigung als "Schlagzeuger der Zukunft" bezeichnet, kreiselte mit dem österreichischen Gitarristen zueinander, auseinander, in einem Beziehungsgeflecht voller Eigensinn und unvermuteter Übereinkünfte - Blade als der perkussiv singende Sensibilist mit seinen typischen Miniexplosionen und dieser merkwürdigen Fragmentierung des Swing, ohne ihn aufzulösen; und Muthspiel mit einem unendlichen abendländischen Erfahrungshorizont zwischen Atonalität und liedhafter Zärtlichkeit." Weitere Informationen

Mi. 28.03. 21 Uhr US TWO - Duo Konzerte im Monat März

Helmut Kagerer - Andreas Dombert Duo

Helmut Kagerer (git), Andres Dombert (git)

Jazz kennt keine Generationsbarrieren. Das belegt seit fünf Jahren eindrucksvoll auch das aus Helmut Kagerer und Andreas Dombert bestehende Duo "The Night Of Jazz Guitars". Während Kagerer bereits seit 1990 Dozent für Jazzgitarre an der Hochschule für Musik in Nürnberg ist, diverse Auszeichnungen gewinnen (u.a. den Bayerischen Staatsförderpreis) und mit Weltstars wie Attila Zoller, Jimmy Cobb, Red Holloway spielen konnte und in seiner beeindruckenden Karriere an deutlich über 30 CD-Produktionen mitwirkte, fällt die musikalische Vita seines jüngeren Mitmusikers noch vergleichsweise bescheiden aus. Noch. Denn eines ist sicher – auch Andreas Dombert wird seinen Weg gehen. Seit 2002 ist er Preisträger des Kulturförderpreises und Mitglied des Bundesjugend-Jazz-Orchesters, seit dem letzten Jahr ist er Dozent an der Ludwig-Maximilian Universität München. Auf ihrer Tour stellen die zwei Virtuosen ihre CD "Night of Jazz Guitars" (jazz4ever-records) vor, die von Archtop-Germany zur Platte des Jahres nominiert wurde und von der der bekannte Jazz-Kritiker Alexander Schmitz bescheinigt: "beeindruckend, begeisternd, hinreissend". Gemeinsam mit ihren beiden Gibson L5 frönt der fingerfertige Zweier der schieren Lust an der Improvisation – stets auf der Suche nach den schönsten Akkorden und Melodien. Mal lyrisch verträumt, mal bluesig ausgelassen. Immer aber voller Seele und Liebe zur Musik. Ein Jazz-Highlight! Weitere Informationen

Do. 29.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Florian Ross Trio

Dietmar Fuhr (b), Jonas Burgwinkel (dr), Florian Ross (p, comp)

Florian Ross geht gerne ungewöhnliche Wege: Geboren 1972, studierte er Klavier und Komposition in Köln, London und New York bei John Taylor, Joachim Ullrich, Bill Dobbins, Django Bates, Don Friedman und Jim McNeely. Während es vielen seiner europäischen Kollegen als Tugend gilt, sich vom mainstream zu distanzieren, ist ein anderes Lager bemüht, die amerikanische Jazz-Tradition möglichst authentisch in Europa fortzuführen - wie wohltuend hebt sich in diesem oft peinlich programmatischen Kontext die Musik von Florian Ross ab. Er setzt sich eben nicht nur einfach über Demarkationslinien hinweg, sondern übersetzt Aspekte der Tradition in eine Sprache der Gegenwart. Zum Desinteresse am "Höher-Weiter-Schneller" paßt seine Vorliebe für tiefere Tonregionen und wärmere Klangfarben. Für Töne, deren Farben zwischen Blau, Orange und Terracotta changieren. Auf diese Grundierung läßt sich wunderbar aufbauen: Die Architektur ist mitunter kühn, aber niemals kühl. Intellekt und Gefühl schließen sich nicht aus, der Kopf hört auf den Bauch und umgekehrt. Die Musik strahlt das aus, was häufig propagiert und selten erreicht wird: Balance. Florian Ross hat den WDR Jazz Prize 2006 erhalten. Weitere Informationen

Fr. 30.03. 21 Uhr ACT: Jazz Night - The World We Knew

Christopher Dell Bert Kaempfert Projekt

Christopher Dell (vibraphone), Carsten Daerr (p), Oliver Potratz (b), Eric Schäfer (dr), special guest Ladi Geisler (git).

Jeder kennt den Song Strangers in the Night, einen der größten Hits des 20. Jahrhunderts. Kaum jemand aber weiß, dass er von dem deutschen Komponisten Bert Kaempfert stammt. Hinter vielen weltbekannten Titeln steht sein Name. Mit Songs wie Spanish Eyes, Danke Schoen, A Swingin' Safari oder eben Strangers in the Night - letzterer bescherte Frank Sinatra 1966 eine furiose Rückkehr an die Spitze der Charts - prägte Kaempfert seinen eigenen unverkennbaren Stil und schrieb Musikgeschichte. Christopher Dell über "The World We Knew": "Kurt Weill, Hanns Eisler – so lauten die Namen der wichtigsten deutschen Liedkomponisten des 20. Jahrhunderts. Und: Bert Kaempfert. Mit seinen Melodien, Atmosphären und dem für seine Zeit neuartigen Raum-Klang-Konzept bewegt Kaempfert Millionen weltweit. Die ganz spezifische Eigenständigkeit seiner Kompositionen hat mich als „Problemstellung“ fasziniert. Auch Kaempferts Art, Musik als Designobjekt zu interpretieren, war für mich ein reizvoller, künstlerischer Aspekt. Es gibt einen Musiker, der den Sound von Bert Kaempfert entscheidend mitprägte: der Gitarrist Ladi Geisler. Ich bin glücklich, dass er sich auf dieser Aufnahme mit seiner Kreativität und Eleganz so intensiv einbringt." Weitere Informationen

Sa. 31.03. 21 Uhr Deutsch Türkische Kulturwochen - Bridge to Turkey Music Festival 2007

Cazyapjazz (München)

Matthias Kaiser (sax), Semih Yanyali (git), Reinhard Buchner (b), Mathis Riehm (dr), Ozan Aydogan (darbuka), Murat Kücükboyaci (keys).

Cazyapjazz ist ein uneingeschränktes und beschauliches Spiel von sechs Musikern, das dunkle, geistreiche und unterhaltende Elemente vereint, manchmal derb und manchmal vielschichtig, ohne Rücksicht auf Genre und Zeit. Semih Yanyali (der 15 Jahre seines Lebens in der Kulturmetropole Istanbul verbracht hat) und Murat Kücükboyaci (in München geboren und aufgewachsen) brachen zu einer abenteuerlichen musikalischen Reise auf. Von den Strassen Istanbuls, mit ihren speziellen Zigeuner-Rhythmen, zu den Londoner Clubs mit ihrer Elektro-Musik, über New Yorker Bars groovend von improvisiertem Jazz bis zurück nach München, mit seinem Menschenmix aus aller Herren Länder, führte sie der Weg ihrer musikalischen Selbstfindung. Ihre Musik hat keine Grenzen, ist mal melancholisch, mal lebenslustig, mal einfach, zuweilen chaotisch, aber immer sehr innig. Es ist der Versuch, türkische Musik mit ihren östlichen Klängen in Drum’n Bass, Funk und Jazz aufgehen zu lassen. Weitere Informationen

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