Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Feb 2008 | April 2008

Programm März 2008

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Sa. 01.03. 21 Uhr The Art of Smashing Jazz

Jacqui Naylor & Band

Jacqui Naylor (voc), Art Khu (p, git), Philip Steen (b), Josh Jones (dr).

Die markante, raue Stimme Jacqui Naylors bleibt sofort im Ohr hängen. "Die erstklassige kalifornische Sängerin ist eine große Persönlichkeit und routinierte Performerin auf der Bühne" (Jazzpodium). Für die Musik hat sie vor acht Jahren ihre Karriere als Marketing-Leiterin eines US-Modelabels aufgegeben und widmet sich seitdem selbstbewusst und zielstrebig ihrer großen Liebe. Dabei lässt sie sich nicht von Trends oder Dritten vereinnahmen, sondern geht selbstbestimmt ihren Weg. Mit ihrer Persönlichkeit und Stimme vereinnahmt Jacqui Naylor immer wieder ihr Publikum bei Live-Auftritten. Sie begeisterte als Headliner in prestige-trächtigen Clubs wie dem Birdland, Blue Note, Blues Alley oder der Jazz Bakery und erhielt Einladungen renommierter Festivals, wie dem Monterey Jazz Festival oder dem San Francisco Jazz Festival. Dazu spielte sie als Opening Act für Größen wie Michael McDonald und David Sanborn. Mit "The Color Five", 2007 auf dem Label California Sunset Records (Wave Music) erschienen, wagt Jacqui Naylor nun den Schritt nach Europa – wir dürfen uns auf eine herausragende (Jazz-)Stimme und ein große Persönlichkeit freuen! Weitere Informationen

So. 02.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Paulo Cardoso (b)

Seit vielen Jahren, man kann schon sagen Jahrzehnten, bereichert der aus Brasilien stammende Bassist Paulo Cardoso die Münchner Jazzszene. Sein virtuoses Spiel hat ihn zu einem gefragten Sideman von internationalem Format gemacht. Im März sorgt Paulo Cardoso für den nötigen Drive, Groove und Rhythmus bei den sonntäglichen Jam Sessions in unserem Club. Weitere Informationen

Mo. 03.03. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Immer wieder ein Highlight der Big Band Night am Montag: Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 04.03. 21 Uhr

Konzert der Neuen Jazzschool München e.V./ Berufsfachschule für Musik München Fachrichtung Rock – Pop – Jazz

Mit einem spannenden Mix aus Schul-Bandworkshops, Lehrer-Schüler-Formationen sowie eigenen Projekten ihrer Schüler und Absolventen präsentieren sich die Neue Jazzschool München e.V. und ihre Berufsfachschule für Musik Fachrichtung Rock – Pop – Jazz. Ein abwechslungsreiches Programm aus bekannten Jazzstandards von Swing bis Latin, Fusion-Elementen und Eigenkompositionen verspricht einen Abend voller Spielfreude. Neu im Gepäck hat Deutschlands älteste Ausbildungsstätte für Jazz und Popularmusik nicht nur Workshops und Projekte ihrer Berufsfachschule, sondern auch ihre Big Band mit Kompositionen des Trompeters Franz-David Baumann, Schulleiter der Berufsfachschule für Musik München. Gemeinsam mit seinen Dozenten-Kollegen Max Neissendorfer, Bernd Hess und Litschie Hrdlicka unterstützt er die Spielfreude seiner Schüler. Weitere Informationen

Mi. 05.03. 21 Uhr highlight

Quarteto Maogani de Violoes (BR)

Maurício Marques (git), Carlos Chaves (git), Marcos Alves (git), Paulo Aragao (8string-git)

Das brasilianische Quarteto Maogani, 1995 in Rio de Janeiro gegründet, ist der Beweis für die Evolution musikalischer Konzepte und der Gitarrenkunst im Besonderen. Maogani steht für ein Gitarrenquartett, das in Brasilien nach zwei veröffentlichten CDs bereits Kult-Status erreicht hat. Ihr Repertoire entstammt vorwiegend der„impressionistischen“ Zeit Südamerikas: Debussy, Villa-Lobos oder Edu Lobo, Guinga, Hermeto Pasqcoal und Garoto. Was sich jedoch auf der Bühne entfaltet ist im schlechtesten Falle sensationell. Statt eines klassischen Quartetts, das man erwarten würde, offenbart sich die Multidimensionalität eines ganzen Orchesters. Obgleich jeder der vier Künstler seinen 30ten Geburtstag noch vor sich hat, ist Maogani nicht nur ein Feuerwerk an Virtuosität, sondern ein frühreifes Meisterwerk, das Emotion und Technik aufs Beste vereint. Im Inneren ein harmonisches Universum verfeinerten Ausdrucks, spannt sich der äußere musikalische Bogen von traditioneller brasilianischer Musik bis hin zum Jazz. Weitere Informationen

Do. 06.03. 21 Uhr highlight

Trio Roberts - Ducret - Black

Hank Roberts (cello), Marc Ducret (git), Jim Black (dr)

Hank Roberts gehört zur ersten Reihe der Musiker die dem Cello eine gewichtige Stimme in Jazz und Zeitgenössischer Musik verliehen haben. Zweimal wurde er im Downbeat Critics Poll zum besten Cellospieler gekürt. International wurde er durch Bands wie "Arcado String Trio" und "Miniature" und seiner Zusammenarbeit mit Bill Frisell bekannt. Dann zog er sich für eine längere kreative Pause weitgehend zurück. Vor 2 Jahren kehrte er wieder auf die Bühnen zurück, einmal als Musiker in der neuen Band von Bill Frisell, zum anderen mit einem neuen Trio. Diesem neunen Trio gehört der französische Stargitarrist Marc Ducret an (wir erinnern uns an das famose Konzert des Marc Ducret Trio am 15. Januar diesen Jahres in unserem Club!) Auch Marc Ducret blickt auf eine steile Karriere in den 90iger Jahren zurück, die New Yorker Avantgarde um Tim Berne und Bobby Previte als auch die zeitgenössische Jazzszene Frankreichs bereicherte er mit seinem unverwechselbaren Spiel und Sound. Jim Black gehört zur zweiten Generation der großen New Yorker Schlagzeuger. Mit perkussiven Flächen spielend, einem luftig komplexen Rhythmusgefühl und ausgeprägtem Experimentiergeist ausgestattet, kann er in jedem Kontext von Neuer Musik über Free Jazz bis Mainstream persönliche Akzente setzen. Nach seinem Musikstudium in Boston spielte er u.a. mit den herausragenden Musikern der New Yorker Avantgarde-Szene Dave Douglas und Tim Berne in deren wegweisenden Bands "Tiny Bell" bzw. "Bloodcount". Später gründete er mit Chris Speed und Brad Shepik das Quartet "Pachora", das avantgardistischen Jazz mit Balkanmusik kombinierte und damit viel Lob der Fachpresse erntete. Weitere Informationen

Fr. 07.03. 21 Uhr highlight

Myra Melford - Marty Ehrlich Duo

Myra Melford (p), Marty Ehrlich (sax)

Myra Melford und Marty Ehrlich machen seit über einem Jahrzehnt immer wieder miteinander Musik. Auch im Duo. Ein CD-Tipp dazu: „You Can Spring“. Myra Melford bringt in ihr mächtiges Klavierspiel das Blues- und Boogie-Erbe ihrer Heimatstadt Chicago ebenso ein wie Bebop, Romantik, Impressionismus und expressive Varianten der Klavier-Moderne zwischen Andrew Hill, Don Pullen und Cecil Taylor. Sie verschmilzt, konzentriert, erneuert. Und alles überaus originell. Klavier und Komposition studierte sie am Evergreen State College in Olympia, Washington, Jazz am Cornish Institute in Seattle, Klavierpädagogik an der Manhatten School of Music und höhere Jazz-Künste bei Jaki Byard, Henry Threadgill und Don Pullen. Ihre Karriere startete sie im Umfeld von New York’s Knitting Factory. Marty Ehrlich ist nicht nur Multi-Instrumentalist. Er ist auch ein, auf originelle Art konsequent seine Summe aus Traditionen zwischen Jimmy Giuffre, Eric Dolphy und Ornette Coleman ziehender und dabei Veränderungen in allen Lagen des postmodernen Jazz wahrnehmender Multi-Stilist. Bereits während seines Studiums am New England Konservatorium in Boston arbeitete er in Gruppen seiner Lehrer George Russell, Jaki Byard und Ran Blake Weitere Informationen

Sa. 08.03. 21 Uhr jazz from The Netherlands

Eric Vloeimans 'Fugimundi'

Eric Vloeimans (tp), Harmen Fraanje (p), Anton Goudsmit (git)

Eric Vloeimans, der Begründer dieses Trios, gilt als aussergewöhlicher Trompeter der europäischen Jazzszene. Sein strahlender Sound entfaltet sich in großzügigem Übermut. Seine Trompete lacht und leidet, ist mal schüchtern, mal erleichtert, stellt jede Menge Fragen... und gibt gelegentlich auch Antworten, mit jugendlich unbekümmerter Frische. Seine Melodien sind innovativ, inspiriert und voller kreativer Sprünge, seine Rhythmen subtil und locker oder auch fest und stark. Eine Musik, aus der Gefühl, Energie und Klarheit atmen. Anton Goudsmits Gitarre unterlegt sie mit der nötigen psychedelischen Sanftheit, ist aber auch zu jähen Ausbrüchen fähig. Der junge Pianist Harmen Fraanje glänzt mit schmeichelnden Harmonien und Melodien. Eine echte Entdeckung. Weitere Informationen

So. 09.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Paulo Cardoso (b)

siehe 02.03.. Weitere Informationen

Mo. 10.03. 21 Uhr Big Band Night

Landes-Jugendjazzorchester Bayern

Das Landes-Jugendjazzorchester Bayern, das sich aus jungen talentierten Jazzmusikern im Alter von bis zu 25 Jahren rekrutiert, tritt im Rahmen einer Arbeitsphase erneut in der Unterfahrt auf. 1993 hat Harald Rüschenbaum die künstlerische Leitung von Dusko Goykovich übernommen. Mit jugendlichem Elan, Talent und Spielfreude wird die 'Bavarian First Herd' auch die erfahrensten Big-Band-Fans überzeugen. Weitere Informationen

Di. 11.03. 21 Uhr

Harald Rüschenbaum Trio & Don Menza

Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Harald Rüschenbaum (dr), Don Menza (ts,fl).

Don Menza: "It´s my breath, my air, my feeling!" Der vitale Tenorsaxophonist Don Menza, geb. 1936 in Buffalo, NY, verbindet in seiner Spielweise die melodischen Qualitäten der Lester Young-Schule mit der Bebop-Tradition. Sein zupackender und explosiver Stil hat vielen großartigen Besetzungen seinen Stempel aufgedrückt. In seiner Münchner Zeit - wo er in der Bigband von Max Greger spielte - war er maßgeblich am Ruf des legendären Jazzclubs 'Domicile' beteiligt. Und sein Einfluß auf die deutsche Jazz-Szene zu damaliger Zeit kann gar nicht genug gewürdigt werden. Neben seiner Meisterschaft als Solist ist er ein begnadeter Komponist und Arrangeur. Musikalische Unterstützung findet er seit 1996 auf regelmässigen Tourneen durch das Harald Rüschenbaum Trio. Walter Lang p, Thomas Stabenow b und Harald Rüschenbaum dr, sind nicht nur von den Kompositionen und Arrangements Don Menza´s begeistert, sondern auch von der gewinnenden Bühnenpräsenz, mit der er regelmäßig das Publikum in seinen Bann zieht. Weitere Informationen

Mi. 12.03. 21 Uhr Artmode Records CD-Präsentation "April"

Flute Flash – Monika Olszak Quartet

Monika Olszak (fl), Davide Roberts (p), Uli Fiedler (b), Alex Sanguinetti (dr).

Die Münchner Querflötistin und Altsaxophonistin und ihre Band Flute Flash – schon mehrmals in der Unterfahrt zu Gast – präsentieren in diesem Jahr ihre neue CD „April“. Monika Olszak gehört zu den wenigen Jazzmusikern, die sich intensiv der Flöte und ihren vielseitigen Sounds widmen. Sie zählt die Flötisten Herbie Mann und Eric Dolphy zu ihren Einflüssen. Das Repertoire der Band zeichnet sich aus durch lateinamerikanischen Drive, durch feinfühlige lyrische Kompositionen und durch moderne groovende Nummern. Gespielt werden Stücke von Tito Puente, Bill Evans oder auch Pat Martino sowie Eigenkompositionen von Monika Olszak. "Ein stimmiges Quartett...schwebend, mitreißend, wunderbar." (SZ) Weitere Informationen

Do. 13.03. 21 Uhr ACT: Starke Töne

Torsten Goods Quartet

Torsten Goods (git, voc), Jan Miserre (p), Christian von Kaphengst (b), Tobias Backhaus (dr)

Die FAZ schrieb jüngst "Torsten Goods ist ein Phänomen, denn einen Vertreter dieses Entertainer-Typs gab’s bei uns noch nicht. Selbst sein Vorbild George Benson hat sich bei der Verbindung von Gitarrensolo und Scatgesang nicht in solche Höhen schwieriger Bebop-Phrasierungen gewagt..." Torsten Goods, ein Nachwuchsjuwel, gilt nicht nur als viel versprechendster Gitarrist der Generation unter 30, sondern hat auch als ausdrucksstarker Sänger von sich Reden gemacht. Sein Stil überzeugt durch eine verführerische Kombination aus lässig-eleganten, von George Benson inspirierten Grooves, virtuosen Läufen und einer smarten, den Cool-Jazz atmenden Stimme. Goods, der eigentlich Torsten Gutknecht heißt und seinen Künstlernamen von keinem Geringeren als Les Paul erhielt, hat sich in den vergangenen drei Jahren zu "Deutschlands neuem Gitarrenzauberer" entwickelt. Die vielgelobte ACT CD "Irish Heart" hat sicher zum Ruhm beigetragen, sie verbindet Goods "lichtdurchlässigen Swing und entspannt perlende Klangkultur" (JazzPodium) mit seinen irischen Wurzeln. Weitere Informationen

Fr. 14.03. 21 Uhr ACT: Starke Töne

Panzerballett

Jan Zehrfeld (git), Martin Mayrhofer (git), Gregor Bürger (sax), Heiko Jung (b), Sebastian Lanser (dr).

Es klingt auf Anhieb sicher tollkühn, ausgerechnet Jazz und Heavy Metal zusammenzuspannen. Doch der 30-jährige Gitarrist Jan Zehrfeld, kompositorisches Mastermind von Panzerballet, gehört zu der Generation der mit Macht ins Rampenlicht drängenden Musiker, die von mehr als nur einem Musikstil sozialisiert wurden. Für das ACT-Debüt Starke Stücke, auf dem Zehrfeld brachiale Riffs und treibende Grooves filigran mit komplexen Soli und krummer Rhythmik verzahnt, konzentrierte er sich nicht nur auf Eigenkompositionen, sondern wagte sich auch an Standards – aus Rock wie Jazz, versteht sich –, die umso gnadenloser verfremdet werden. Weitere Informationen

Sa. 15.03. 21 Uhr ACT: Starke Töne

Chris Gall Trio feat. Enik

Chris Gall (piano) - Enik (voc) - Marcel Krömker (bass) - Peter Gall (drums)

Eine Attacke der Jazzwelt auf den Popkosmos. Pianist Chris Gall und Sänger Enik zeigen, wie gut zeitgenössischer Jazz und verwegener Pop miteinander korrespondieren können. Die Inspiration für Galls Musik stammt aus allen Ecken der Welt. Aus dem Melting Pot Boston. Aus Brasilien, wo er durch die Favelas von Sao Paolo tourte. Aus Indien, wo er mit dem Sitar-Star Shakir Khan den euro-indischen Jazz entstaubte. Aber auch von lauten Rockbühnen, vom Bar-Jazz und vom Revue-Theater. An all diesen Orten hat sich der 32jährige geholt, was seine Musik nach vorne treibt: Kraft. Aber da ist noch mehr: Funk, Groove, Pop, große Gesten und kleine Arabesken. Mit Enik hat er sich einen jungen charismatischen Sänger geholt, der seinerseits mit einer Mischung aus Avantgarde-Pop und Elektronik-Rock Grenzen sprengt. Weitere Informationen

So. 16.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Paulo Cardoso (b)

siehe 02.03.. Weitere Informationen

Mo. 17.03. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

„Frühling lässt seine Blue Notes / Wieder flattern durch die Lüfte“ - so (oder so ähnlich) dichtete einst Eduard Mörike, und die „Hardest working Bigband in town“ beweist, dass er Recht hat. Im Jahr des Europäischen Laubfrosches bietet die Eidechsen-Truppe unter der Leitung von Michael Lutzeier (Sternzeichen: Fische) ein Programm, das sowohl wechselwarme als auch warmblütige Jazzfreunde begeistern wird - heißer Swing, brodelnder Funk und siedender Latin Jazz auf der einen Seite des Thermometers und ultra-coole Balladen auf der anderen. Nur Lauwarmes wird heute abend garantiert nicht zu hören sein. Weitere Informationen

Di. 18.03. 21 Uhr enja records presents

Gilad Atzmon & The Orient House Band

Gilad Atzmon (as, ss, cl, fl, electronics), Frank Harrison (p, keys), Yaron Stavi (b), Asaf Sirkis (dr).

Gilad Atzmon wurde 1963 in Israel geboren. 1994 kam er nach Großbritannien. Er gründete in London das Oriental House Ensemble und begann, seine eigenen Wurzeln im Licht der politischen Realität neu zu definieren. Auch Atzmons streitbare Essays fanden weite Verbreitung. Seine Romane "Anleitung für Zweifelnde" (dtv) und "My One And Only Love" (Edition Nautilus) wurden in insgesamt 24 Sprachen übersetzt. Gilad Atzmons Musik hat sich zu einer ganz eigenen Mischung von Kulturen und Traditionen entwickelt. Als Bandleader und Multi-Instrumentalist (Sopran-, Alt-, Tenor-, Baritonsax, Klarinette, Sol, Zurna, Flöten) verblüfft Atzmon mit einem kraftvollen Personalstil, in dem virtuoser Bebop und nahöstliche Wurzeln auf raffinierte und oft ironische Weise zusammenfinden. Atzmon gilt in England als "lokaler Jazz-Gigant", als ein "unabhängiger und unbändiger Geist in turbulenter Entwicklung" und als "Offenbarung". Gilad Atzmon & The Orient House Band begrüßen wir zum 6stenmal im Jazzclub Unterfahrt. Über sein neues Album "Refuge" sagt Gilad Atzmon: "Frieden ist nirgendwo. Jeden zweiten Tag entsteht irgendwo ein neuer Konflikt. Die Welt wird immer feindlicher, die Musik ist unsere Zuflucht geworden. Musik ist kein Botschafter, sondern die Botschaft selbst." "Refuge", ein Album voller Wahrheit, Energie, Frieden, Weisheit und Schönheit, ist ein reifes und faszinierendes Statement, das zwischen orientalisch gefärbter Trauer und Jazzballaden-Melancholie changiert. Trotz spritziger Einsprengsel aus Fusion, Latin und Elektronik klangen die Musiker des Ensembles nie beseelter und ausdrucksvoller. Ein großer Wurf. Weitere Informationen

Mi. 19.03. 21 Uhr When you come home

triosence

Bernhard Schüler (p), Matthias Nowak (b), Stephan Emig (dr)

"When you come home" ist der Titel des neuen, inzwischen dritten Albums des von Kennern und Kritikern hochgelobten Trios triosence. triosence wird das Album im Februar 2008 in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Japan bei SONY BMG veröffentlichen und seinen Fans bei der "When you come home-Tour" in über 30 Städten vorstellen. Das neue Album wurde im renommierten RainbowStudio in Oslo aufgenommen und produziert. Die Musik von triosence ist zu einem hohen Grad lyrisch und poetisch. Sie verarbeitet Einflüsse von Jazz, Fusion, Folk, World und entfaltet diese im Kollektiv zu einem opulenten Klanggemälde. Die Kompositionen des Pianisten und Kopf des Trios, Bernhard Schüler, erzählen von Liebe und Glück, Trauer, Wut, Einsamkeit und Hoffnung. Der "Stern" bezeichnet die Musiker als "die neuen jungen Gesichter des deutschen Jazz". Weitere Informationen

Do. 20.03. 21 Uhr

Franz Dannerbauer's Music Liberation Unit

Franz Dannerbauer (b, komp), Karl Lehermann (tp), Maximilan Braun (ts), Michael Lutzeier (bs), Andrea Hermenau (p), Joe Baudisch (dr).

Franz Dannerbauers Kompositionen sind Bilder, die sich verändern. Geprägt von authentischen Erfahrungen, erzählen sie Geschichten, wecken Emotionen. Franz Dannerbauers Kompositionen verstehen sich in der Tradition von Charles Mingus, sind zwischen Bop und Avantgarde angesiedelt und verlassen kompositionstechnisch die Jazzroutine, häufige Tempowechsel und Durchbrechung der Sandwichform sind charakteristisch, mehrstimmige Bläsersätze in durcharrangierten melodiebetonten Kompositionen ein weiteres Merkmal. MLU – dieser Name ist Programm! Besetzt mit einer Riege von erstklassigen Musikern verspricht dieser Abend ein echtes Jazzerlebnis zu werden. Frei von musikalischen Floskeln und starren Mustern folgen sie dem Grundgedanken des Erfinders. Weitere Informationen

Fr. 21.03. 21 Uhr

geschlossen

Sa. 22.03. 21 Uhr Amoureuse

Cécile Verny Quartet

Cécile Verny (voc), Bernd Heitzler (b), Andreas Erchinger (p), Torsten Krill (dr).

Leidenschaftlich, ehrlich, echt, charmant, humorvoll - so beschreiben Fans und Journalisten die Auftritte des Cécile Verny Quartets. Seit zwanzig Jahren begeistern die afrikanisch-französische Sängerin aus Freiburg und ihre hochkarätige Band nicht nur die Plattenkäufer (“Amoureuse" ist bereits das sechste Album der Formation), sondern vor allem das Live-Publikum mit ihrem swingenden Mix aus Jazz, Poesie und afrikanischen Grooves. "Endlich mal eine, die nicht wie Ella klingt", lobte schon Michael Naura (Kritiker der Zeit) und auch seine Kollegen fasziniert die eigene, originelle Art und Weise, wie die sanftmütige Powerfrau ihre Musik singt und swingt. Apropos Swing: “Wo schwingt keine Liebe?", fragt sich und uns Cécile Verny in Bezug auf ihr liebstes Songthema. "Egal ob man keine Beziehung mehr haben will oder zu viele hatte oder glücklich in einer ist. Gefühle, Liebe - sie werden immer da sein." Konsequent hat sie ihr neues Album schlicht und einfach “Amoureuse" betitelt. In diesen direkten Nachfolger von “The Bitter And The Sweet", für das es im letzten Jahr sogar den “Preis der deutschen Schallplattenkritik" gab, verliebt man sich schon beim Titelsong, und in Cécile Verny auch. "Ich bin dankbar, meinen Beruf ausüben zu dürfen", sagtsie. "Ich singe, rede, lache gern. Wir als Band haben das große Glück, machen zu können, was wir wollen. Und dann muss man das auch mit Freude nach Außen tragen. Es gibt Momente in dieser komplizierten Welt, in denen man die Augen schließen und einfach nur dankbar sein sollte." Die Musik dazu findet sich auf “Amoureuse" - und bei jedem Liveauftritt mit dem Cécile Verny Quartet. Weitere Informationen

So. 23.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Paulo Cardoso (b)

siehe 02.03. Weitere Informationen

Mo. 24.03. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Für Al Porcino Fans kommt diese Big Band gleich 2 mal im März in die Unterfahrt. Erleben Sie den swingenden Groove, die tollkühnen Soli, die ausgefeilten Arrangements von Al und seiner Band! Weitere Informationen

Di. 25.03. 21 Uhr A Tribute to Mal Waldron

Embryo

Christina Mazza (as), Christian Burchard (vibraphon), Geoff Goodman (git), Chris Lachotta (b), Dieter Serfas (dr), Marja Burchard (p, tb) Marty Cook (tb), Titus Waldenfels (violine, git) Michael Lutzeier (bs, ss)

Bei einem wie Mal Waldron mag es verwundern, dass ausgerechnet Aufnahmen, die er zusammen mit einer deutschen Combo gemacht hat, zu seinen schönsten zählen sollen..." schrieb das Jazzpodium über die Platten von Embryo mit diesem unvergesslichen New Yorker Komponisten und Pianisten, der 2002 in Brüssel von uns gegangen ist. Embryogründer Christian Burchard improvisierte mit seinem Vibraphon bereits 1967 mit diesem Giant des modernen Jazz (u.a. Pianist bei Billie Holiday, Lester Young, John Coltrane, Eric Dolphy, Steve Coleman) und überedete ihn im selben Jahr in München zu wohnen, von wo er über drei Jahrzehnte aus die europäische Jazzszene inspirierte. In diesem einmaligen Tributekonzert wird eine Allstarband auf der Bühne stehen mit Musikern, die über all die Jahre bei den Embryokonzerten mit Mal Waldron dabei waren. Erstmals wird diesmal eine prominente italienische Musikerin vorgestellt, die mit dem "Prince of Darkness", wie ihn die Village Voice nannte, seit den 80ern musiziert hat: Die Altsaxophonistin Christina Mazza aus Verona. Sie gilt als die "Prima Donna" des zeitgenössischen italienischen Jazz und hat seit den 70ern mit allen wichtigen Namen dieser Szene zusammengearbeitet. Ihr Spiel ist beeinflußt von Ornette Coleman und John Coltrane mit dessem Bassisten Reggie Workman sie kürzlich auf einer Bühne stand. Mal Waldron über Embryo: "In my estimation Embryo is one of the greatest bands to come out of Germany in the last 30 years, the leader Christian Burchard works tireless everyday to develope his younger musicians by introducing them to old standard music compositions." Weitere Informationen

Mi. 26.03. 21 Uhr rediscovering 'Peer Gynt'

Christian Elsässer Trio

Christian Elsässer (p), Peter Cudek (b), Guido May (dr)

Mit seinem neuen Album „Rediscovering Peer Gynt“ – die Suiten 1 & 2 von Edvard Grieg als Grundlage - hat Elsässer wieder eine neue Herausforderung angenommen und hat das Original nur als Ausgangspunkt und Inspiration für seine eigene Ideen genommen. Er nutzt die Freiräume der Kompositionen, um diese mit seinen eigenen Gedanken zu füllen. Was jedoch die wichtigste Prämisse dabei ist, drückt Elsässer so aus: "Trotz aller Freiheit, liegt mir besonders am Herzen, die eigentliche Seele und den Grundcharakter des Stücks zu erhalten. Ich habe sehr wohl viel Respekt vor dem Komponisten und will sein Stück keinesfalls verunstalten. Es verlangt sehr viel Fingerspitzengefühl, die richtige Balance zwischen eigenen Ideen und dem Erhalt des ursprünglichen Charakters des Stücks zu finden." Der erst 24 Jahre alte Pianist, Komponist, Arrangeur und Bandleader Christian Elsässer gilt als "Perle" der deutschen Jazzszene und besticht einmal mehr mit Eleganz, musikalischer Reife und handwerklichem Potenzial. Weitere Informationen

Do. 27.03. 21 Uhr new realease universal

Lorenz Raab :XYBAND

Lorenz Raab (tp), Christof Dienz (zither), Oliver Steger (b), Matthias Pichler (b), Herbert Pirker (dr).

"Wer behauptet, dass Lorenz Raab einer der vielbeschäftigtsten Musiker den Genres sei, kann sofort die Zusatzfrage hinterherschicken, von welchem Genre eigentlich die Rede ist. Denn der Trompeter, Jahrgang 1975, liebt es, wie er sagt, „zu switchen“! Dass er ständig zwischen Klassik, Blasmusik, Jazz, Avantgarde oder Elektronik pendelt, macht für ihn den Reiz seines Musikerlebens aus. Und so packt er seineTrompeten gleichwohl für die Wiener Volksoper, das Vienna Art Orchestra, die JazzWerkstatt und für Projekte wie FOP (Forms of Plasticity), dem Trio BLEU, die eigene :xy band und ZOÈ aus." Harald Justin. Die LORENZ RAAB :xy band kommt zum zweiten Mal in die Unterfahrt. Die originelle (Zither!) und ausgefallene Besetzung (2 Bässe!) lässt ein entsprechendes musikalisches Hörerlebnis erwarten. Inspiriert, so Raab selbst, wird die Musik der :xy band durch elektronische Sounds. Es geht also auch darum, akustisch neue Sounds zu kreieren, d.h. das Spektrum des jeweiligen Instruments zu erweitern. Wer Raab und seine Mitspieler kennt, weiß jedoch, dass hier sicher nicht nur kopflastige Experimente geboten werden – der groove- und Unterhaltungsfaktor bleibt sicher auch erhalten. Weitere Informationen

Fr. 28.03. 21 Uhr

Thorsten Klentze Quartet

Sascha Gotowtschikow (dr, perc), Georg Karger (b), Roger Jannotta (woodwinds), Thorsten Klentze (guitar)

Der seit 1982 in München lebende Gitarrist und Komponist Thorsten Klentze, bekannt durch seine Gruppe „Fisherman`s Break“ und seine Zusammenarbeit mit Charlie Mariano und David Friedman, stellt nun vier herausragende Jazzmusiker aus drei Generationen in einem ganz persönlichen kammermusikalischen Projekt vor. Der Multiinstrumentalist und Komponist Roger Jannotta aus Albuquerque, USA ist im Jazz und in der klassischen Musik gleichermaßen zuhause. Durch seine Zusammenarbeit mit Tom van der Geld und Carla Bley, sowie seine Kompositionen für die Münchner Kammerspiele („Faust“, „König Lear“ und „Der Sturm“) wurde er bekannt. Der Percussionist Sascha Gotowtschikow aus München lebte und arbeitete zeitweilig in New York, USA. Dort spielte er mit Jaco Pastorius, Max Roach und Warren Smith. Hier in Europa ist er u.a. mit Klaus Doldinger oder Barbara Dennerlein zu hören, sowie als Percussionist am Münchner Residenztheater aktiv. Weitere Informationen

Sa. 29.03. 21 Uhr

Barbara Dennerlein Duo

Barbara Dennerlein (Hammond-Orgel), Marcel Gustke (drums)

Barbara Dennerlein weiß das, was sie beim Spielen beflügelt, auf ihre Zuhörer zu übertragen: Enthusiasmus und Hingabe. Eine völlig unverwechselbare Musikerin, die sich schon in jungen Jahren in den Sound der Hammond-Orgel verliebt und dann dazu beigetragen hat, dass das von ihr gewählte Instrument eine Renaissance erlebt. Auch im Jazzclub Unterfahrt wurde Barbara Dennerlein in den 80ziger Jahren oft und gern gehört. Mittlerweile ist sie auf den großen Festivalbühnen des Jazz ebenso zu Hause wie in den international bekannten Clubs. Geehrt mit Preisen und Auszeichnungen für ihre Veröffentlichungen, geht es ihr vor allem um den unmittelbaren Kontakt mit ihrem Publikum. Ein Konzertklassiker: Das Barbara Dennerlein Duo. Hunderte Konzertauftritte und Tourneen rund um die Welt hat die Organistin in der intimen Besetzung bestehend aus Hammond-Orgel und Schlagzeug absolviert. Zahlreiche Fernsehauftritte und zahllose Fans bezeugen diese musikalische Symbiose, die in den CDs "Love Letters" und "10th Anniversary - It's Magic" verewigt ist. Die Musik des Duos beruht auf großer musikalischer Freiheit, die von der wechselseitigen Inspiration der Duopartner genährt wird und gelegentlich wie ein großes Orchester klingt. Barbara Dennerlein weiß mit zwei Manualen, mit dem Synthesizer und dem von ihr individuell zur Perfektion entwickelten Spiel auf den Fußpedalen melodische Linien, Akkorde, Sounds und raffinierte, der Flexibilität eines Kontrabassisten entsprechende Bassfiguren zu entwickeln. Ihr jeweiliger musikalischer Partner folgt dem Drive der Organistin, begleitet sie straight oder umspielt sie mit komplexen Rhythmusgeflechten, legt Klangteppiche aus oder schafft räumlich-perkussive Stimmungen. Weitere Informationen

So. 30.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Paulo Cardoso (b)

siehe 02.03.. Weitere Informationen

Mo. 31.03. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Der Münchner Schlagzeuger, Träger des Bundesverdienstkreuzes, Harald Rüschenbaum, ist mit dem Know-How von 25 Jahren Big Band Leitung der erfahrene und begeisternde Praktiker, der vom Schlagzeug aus sein Jazz Orchestra leitet. Das Repertoire reicht von swingendem Mainstream, dem "All American Songbook", Blues, Bebop und Balladen über Latin Music, Salsa bis zu Avantgarde, Experimenten und Zeitgeist-Ideen, wobei letztere oft aus der Feder der Bandmitglieder stammen. Weitere Informationen

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