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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Feb 2009 | April 2009

Programm März 2009

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 01.03. 21 Uhr

Jam Session

Sunk Pöschl (dr)

Der Schlagzeuger Sunk Pöschl gehört zum Urgestein der Münchner Jazzszene. Seit Jahrzehnten begleitet er Musiker aus verschiedenen Genres, wie z.B. Andy Lutter, Peter Bockius, Michael Horstein oder Ignaz Schick. Sein offenes, feinfühliges und pulsierendes Spiel bietet seinen Bandkollegen und Sessioneinsteigern Freiräume für intensives Musizieren. Weitere Informationen

Mo. 02.03. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Immer wieder ein Highlight der Big Band Night am Montag: Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 03.03. 21 Uhr

Jazzensembles der Hochschule für Musik und Theater

unter Leitung von Roger Jannotta und Patrick Scales.

Die grosse Bandbreite der improvisierten Musik präsentieren an diesem Abend zwei Ensembles der Hochschule für Musik und Theater München. Von freiem Ensemblespiel bis hin zu Funk-Latin und Fusion unter Leitung der Dozenten Roger Jannotta und Patrick Scales ist der Jazznachwuchs immer offen für musikalisch Spontanes und oftmals Neues. Neben anderen stehen Stücke von Charles Mingus und Eigenkompositionen auf dem Programm. Weitere Informationen

Mi. 04.03. 21 Uhr highlight

Erik Truffaz & Sly Johnson Paris Project feat. Philippe Garcia

Erik Truffaz (tp), Sly Johnson (human beat box), Philippe Garcia (dr)

Die Befürchtung, sich einmal wiederholen zu müssen, treibt den Ausnahme-Trompeter und Komponisten Erik Truffaz unablässig von Projekt zu Projekt. Früh experimentierte er dabei mit Drum & Bass-Rhythmen, Elektronik, HipHop, Prog-Rock und arabischer Folklore. Auch seine aktuelle Zusammenarbeit mit der "human Beat Box" Sly Johnson ist ein Produkt dieser Experimentierfreudigkeit. Sly Johnson gilt als einer der besten Beatboxer der Welt und hat sich seinerseits bereits international mit der Hip Hop Band "Saian Supa Crew" einen Namen gemacht. In den letzten Monaten sorgte der Pariser vor allem durch seine Kollaboration mit dem französischen Shooting Star Camille für Aufmerksamkeit, die er sechs Monate auf ihrer Europa-Tornee begleitete. Weitere Informationen

Do. 05.03. 21 Uhr

Fjoralba Turku Quartet

Fjoralba Turku (voc), Andrea Hermenau (p), Benjamin Schäfer (b), Johannes Jahn (dr).

Die Sängerin Fjoralba Turku vereint in ihrem Quartett auf spannende und kunstvolle Art die Musik aus ihrer albanischen Heimat mit dem Jazz unserer Tage. Das Repertoire enthält Eigenkompositionen, Stücke von Mingus, Tom Waits, Mal Waldron, Bruno Martino, sowie altes albanisches Liedgut. Die Bandmitglieder um Fjoralba tragen durch ihre eigenständige musikalische Persönlichkeit und Arrangements zum charakteristischen Sound dieser Formation bei. "...die betörende Stimme von Fjoralba Turku, die seltsam - schöne Dinge singt" (Jazzpodium). "...Die 24-jährige in Tirana/Albanien geborene Sängerin Fjoralba Turku, ein elfenhaftes Wesen mit einer samtweichen Altstimme zwischen südosteuropäischer Melancholie und mediterraner Leichtigkeit, mädchenhafter Schüchternheit und beinahe intimer Laszivität..." (Konzertkritik). Weitere Informationen

Fr. 06.03. 21 Uhr highlight

Ray Anderson - Han Bennink - Frank Möbus - Ernst Glerum - Paul van Kemenade

Ray Anderson (tb), Han Bennink (dr, perc), Frank Möbus (git), Ernst Glerum (b), Paul van Kemenade (sax)

Manche Bandprojekte entziehen sich einfach jeglicher Beschreibungsmöglichkeit! Die Band beschreibt sich kurz so: An exciting combination from NL/BRD/USA with five great musicians: world leading tromboneplayer Ray Anderson (USA); the European Jazzaward winner and amazing Dutch drummer Han Bennink; German hero guitarist Frank Möbus; and prize-winning strong Dutch players like bassplayer Ernst Glerum and altosax Paul Van Kemenade. Compositions of each other. Weitere Informationen

Sa. 07.03. 21 Uhr

Kesselbauer-Stabenow-Gonzi

Marcus Kesselbauer (sax), Thomas Stabenow (b), Mario Gonzi (dr).

Im Jahr 2007 gründeten Saxophonist Marcus Kesselbauer und Kontrabassist Thomas Stabenow ein Duo zum Zwecke des gemeinsamen musizierens. Sie erabeiteten ein sorgfältig ausgewähltes Repertoire, das neben spannenden Eigenkompositionen auch Bearbeitungen einiger Werke von Thelonious Monk, Elvis Presley, Kenny Wheeler und John Coltrane enthält. Nachdem sie die CD "neulich." Aufgenommen haben entstand die Idee mit dem Schlagzeuger Mario Gonzi das Duo zum Trio zu erweitern, um ihr Programm in der klassischen Tenorsaxophon-Triobesetzung zu spielen. Die Herren Stabenow und Gonzi sind ein "altes Gespann", ihre Zusammenarbeit in diversen internationalen Jazzbands reicht weit zurück. Weitere Informationen

So. 08.03. 21 Uhr first lady in jazz

Trio TR3IBHAUS feat. Sheila Jordan

Sheila Jordan (voc), Jochen Pfister (p), Alex Spengler (b), Julian Fau (dr)

Sheila Jeanette Jordan wuchs in armen Verhältnissen in einer der Kohlebergbaustädte Pennsylvanias auf. Schon als Kind begann sie zu singen und trat bereits als Teenager in den Nachtclubs Detroits auf. Ihr erster und wohl grösster Einfluss war wohl Charlie Parker. Sie sang alle seine Soli nach - u.a. auch mit dem Vokaltrio "Skeeter, Mitch and Jean". Zu diesem Zeitpunkt begann sie auch, Ihre Stimme als Instrument zu betrachten und als solches einzusetzen. Nachdem sie Anfang der 50er Jahre nach New York zog, heiratete sie Parkers Pianisten Duke Jordan und studierte bei Lennie Tristano. Anfang der 60er Jahre gelang Ihr der Durchbruch mit ihrem Album "Portrait of Sheila". Ihre Interpretation von "You are my sunshine" auf George Russels Album "The outer view" gilt als bahnbrechend. Seit Mitte der 70er Jahre nahm sie einige Platten mit dem Pianisten Steve Kuhn auf. Daneben hat sie für sich in der Duobesetzung Bass - Gesang (anfangs mit Harvey Swartz, seit ca. 10 Jahren mit Cameron Brown) eine musikalische Ausdrucksform entdeckt. Im November 2008 feierte sie Ihren 80. Geburtstag, doch an Vitalität und Energie auf der Bühne hat sie nichts verloren. Begleitet wird sie auf dieser Tournee von dem Nürnberger Jazz-Piano Trio "TR3IBHAUS", welches im letzten Jahr seinen Erstling "Portrait in black and white" (Arpeggio) veröffentlichte. Die Verbindung zu Sheila Jordan entstand im Jahr 2006, als Jochen Pfister einen Workshop Sheila Jordans begleitete und ihr als begabter Pianist auffiel. Seitdem besteht ein enger Kontakt, der durch Studienaufenthalte des Pianisten in den USA vertieft wurde und nun in der gemeinsamen Tour seinen Höhepunkt findet. Weitere Informationen

Mo. 09.03. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Wer trotz der etwas beengten Unterfahrt-Verhältnisse mit Tänzen wie dem Lindy Hop, dem Jive, dem Jitterbug oder dem Shag die Schuhsohlen zum Qualmen bringen will, hat heute Abend ausreichend Gelegenheit dazu. Unter dem Motto "For dancers only" huldigt die "Hardest working Big Band in Town" unter der Leitung von Michael Lutzeier dem Ballroom Dancing – mit Swing-Titeln aus den Büchern von Woody Herman, Benny Goodman, Jimmie Lunceford und vielen anderen großen Namen der 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts. Bestehen Sie aber heute abend unbedingt auf die doppelte Menge Eiswürfel in ihrem Cocktail, denn es wird HEISS! Weitere Informationen

Di. 10.03. 21 Uhr Stargastspiel

Lew Soloff Quartet

Lew Soloff (tp), Jean-Michel Pilc (p), François Moutin (b), Billy Hart (dr).

Lew Soloff ist einer von den seltenen Musikern, die in ihrer Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit so wie gut wie absolut einzigartig sind: Als Lead Trompeter in jedem Stil zuhause, vom Big Band Jazz zum Jazz Rock, vom Hardbop zum Salsa und Pop, aber auch als Solist ein wunderbar innovativer Musiker. So ist er einer der gefragtesten Trompeter für Studio und Bühne. Begonnen hat Lew Soloff als Trompeter und Gründungsmitglied der sensationellen Jazz Rock Band „Blood, Sweat & Tears“ und gewann mit dieser Formation neun Goldene Schallplatten und einen Grammy. Seine Mitstreiter sind diesmal die beiden Franzosen Jean-Michel Pilc und Francois Moutin, die aber seit einigen Jahren in New York als gefragte Begleitmusiker etabliert sind. Der amerikanische Drummer Billy Hart komplettiert das Quartett. Er hat in den 40 Jahren seiner Karriere mit den absoluten Spitzenmusikern der Welt gespielt: Herbie Hancock, Gerry Mulligan, Eddie Harris, The New York Jazz Quartet, nur um einige zu nennen. Und zusammen sind sie alle ebenso vielseitig wie ihr Bandleader. Weitere Informationen

Mi. 11.03. 21 Uhr Jazzthing - Next Generation

Lorenz Hargassner Quartet

Lorenz Hargassner (sax), Buggy Braune (p), Roland Fidezius (b), Paul Kaiser (dr).

Selten zuvor hat ein Mitglied der „Jazz thing – Next Generation“ derart Gas gegeben. Was immer dieser redegewandte, pfiffige und hochtalentierte Österreicher, der inzwischen sein neues Zuhause in der norddeutschen Großstadt Hamburg gefunden hat, am Altsaxofon anpackt, es scheint ihm auf Anhieb zu gelingen. Eine ungewöhnliche Karriere auf der Überholspur, allerdings fernab vom Verdacht blindwütiger Raserei. Inzwischen liegt ein knappes Jahrzehnt des Studierens hinter Hargassner – inklusive des Besuchs der New Yorker "New School" und des Abschlusses des neu eingerichteten Master-Studiengangs am Jazzinstitut Berlin. Und schon hat er einen Lehrstuhl in Hannover. Die vier jungen Musiker dieser Band sprühen vor Spiel- und Experimentierlust, und nach mehreren Jahren der Zusammenarbeit ist ihre Freude an Inspiration, Interaktion und Improvisation gleichwohl kanalisiert in gezielte Entdeckungsreisen in die Untiefen des modernen Jazz. Schon jetzt hat die Band um Lorenz Hargassner einen unverwechselbaren Sound. Die Kompositionen ihres Leaders von uptempo-Stücken bis zu gefühlvollen Balladen werden auf energetischem Level in vollster Konzentration zelebriert. Jugendliche Frische und ein unbekümmerter Umgang mit der Tradition treffen auf starke künstlerische Einzelleistungen und dem unbedingten Willen, als Ensemble neue Hörerfahrungen zu kreieren. Weitere Informationen

Do. 12.03. 21 Uhr

Harald Rüschenbaum Trio & Don Menza (ts, fl)

Walter Lang (p), Henning Sieverts (b), Harald Rüschenbaum (dr), Don Menza (ts,fl)

Don Menza: "It´s my breath, my air, my feeling!" Der vitale Tenorsaxophonist Don Menza, geb. 1936 in Buffalo, NY, verbindet in seiner Spielweise die melodischen Qualitäten der Lester-Young-Schule mit der Bebop Tradition. Mit seinem zupackenden und explosiven Stil hat er vielen grossartigen Besetzungen den Stempel aufgedrückt. Maynard Ferguson, Stan Kenton, Buddy Rich, Louie Bellson, Henry Mancini und Max Greger (von 1964-1968) schätzten den herausragenden Solisten in ihren Ensembles. In seiner Münchner Zeit war Don Menza massgeblich am Ruf des legendären Jazzclubs 'Domicile' beteiligt. In seiner Meisterschaft als Solist, begnadeter Komponist und Arrangeur tourt er seit 1997 mit dem Harald Rüschenbaum Trio und zieht mit gewinnender Bühnenpräsenz die Mitmusiker und natürlich das Publikum in seinen Bann. Weitere Informationen

Fr. 13.03. 21 Uhr

Panzerballett

Jan Zehrfeld (git), Martin Mayrhofer (git), Alexander v. Hagke (ts), Heiko Jung (b), Sebastian Lanser (dr).

Der filigran-brachiale Name Panzerballett beschreibt in einem Wort die musikalische Bandbreite und Funktionsweise dieser Band, die sich dann auch in ihrem Umgang mit musikalischen Genres zeigt. Ohne Mühe werden hier scheinbar unüberwindliche Grenzen überschritten und nebenbei klingt die Kunstform Jazz auch für ein junges Publikum wieder spannend und sexy. Die zumindest in Deutschland wenig verbreitete Kombination von Härte, Komplexität und Improvisation kulminiert nun seit bald vier Jahren im Panzerballett, dem Versuch, "die Geschmeidigkeit und das Schwebende des Balletts mit der Kraft und dem Krachen eines Panzers zu verbinden", wie es Zehrfeld formuliert. "Eine Gruppe wie diese hat es in Deutschland noch nicht gegeben." FAZ Zehrfeld rollt jetzt mit seinem Panzer für 3 Monate durch die USA, farewell and come back soon! Weitere Informationen

Sa. 14.03. 21 Uhr

Barbara Roberts Quintet

Barbara Roberts (voc), Max Braun (sax), Davide Roberts (p), Rudi Schießl (b), Thomas Elwenspoek (dr).

"Die Jazz-Formation um die charismatische Vocalistin Barbara Roberts" (DeutschlandRadio Berlin) gräbt wieder altbekannte Jazz-Standards aus, neu aufbereitet und mit der besonderen Note der Band versehen. Mit ihrer samtenen Stimme baut Barbara Roberts eine Intimität auf, die gleichzeitig viel Raum für Spielfreude und Improvisationen ihrer Mitmusiker lässt. Es werden Geschichten erzählt von Liebe, Freud und Leid - untermalt und gestützt von den wunderbar aufeinander eingespielten Musikern. Die besten Songs aus früheren Programmen finden genauso ihren Platz wie einige "neue", mindestens ebenso schöne Melodien großartiger Songschreiber des vorigen Jahrhunderts. Swing, Balladen, Latin, Blues - eine Mischung, die einen nicht kalt lässt! Lassen Sie sich anstecken von der Freude an dieser Musik und genießen Sie einen harmonisch swingigen Abend in der Unterfahrt! Weitere Informationen

So. 15.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sunk Pöschl (dr)

siehe 01.03.09.. Weitere Informationen

Mo. 16.03. 21 Uhr Big Band Night

Joe Haider Jazz Orchestra plays the music of Slide Hampton

Axel Kühn, Marcus Kesselbauer, Christoph Hörmann, Michael Lutzeier (reeds), Nemanja Jovanovich, Claus Reichstaller, Matthias Spillmann (trumpets), René Mosele, Johannes Herrlich, Fabian Beck (trombones), Joe Haider (p), Andy Kurz (b), Michael Keul (dr)

Die Musik bzw. Arrangements wurden erstmals vom legendären Slide Hampton-Joe Haider Jazz Orchestra im Januar 1974 im Münchner Jazzclub 'Domicile' und auf einer anschliessenden dreiwöchigen Europa Tournée gespielt. Das Programm reflektiert die innovativen Absichten beider Leader, die besten der in Europa residierenden amerikanischen Jazzmusiker mit den ebenfalls besten Europäern zusammen zu bringen. Bei den Arrangements von meist Eigenkompositionen beider Protagonisten wurde darauf Wert gelegt, dieses aussergewöhnliche Ensemble eher als Kleinformation denn als traditionelle Jazz Big Band erscheinen zu lassen, was dem einzelnen Solisten mehr Raum für seine Improvisationen bietet. Es wäre überflüssig, heute wie damals, die einzelnen Musiker zu kommentieren, handelt es sich doch um eine Gesamtleistung auf höchstem Niveau, die diese Besetzung heute noch zeitgemäss und hervorragend erscheinen lässt. Weitere Informationen

Di. 17.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Pascal Niggenkemper Trio feat. Tyshown Sorey & Robin Verheyen

Pascal Niggenkemper (b), Robin Verheyen (sax), Tyshown Sorey (dr)

Das Pascal Niggenkemper Trio in eine bestimmte Kategorie einzuordnen scheint schwierig, da sich die Musik immer wieder in neue verschiedenartige Klangräume vorwagt. Die drei Musiker – ohne Klischees kommunizierend - lassen sich auf einen fesselnden Dialog ein. Pascals Kompositionen erwachsen aus vielerlei Einflüssen: sie verbinden das europäische Musikerbe des 20. Jahrhunderts sowie europäische Improvisation mit dem aktuellen Zeitgeist des Lebens im kulturellen "Melting Pot", in der Jazzhauptstadt New York. Das Pascal Niggenkemper Trio bietet ein Programm, welches einen Bogen spannt von Eigenkompositionen – frei und offen interpretiert – bis hin zu Improvisationen, die dagegen Formen von durchkomponierten Stücken annehmen. Das Resultat ist energetisch, packend und poetisch zugleich. Weitere Informationen

Mi. 18.03. 21 Uhr So Together

triband

Sandie Wollasch (voc), Sebastian Studnitzky (key, tp), Michael Paucker (b), Tomy Baldu (dr).

In welches Regal man dieses Quartett auch sortiert: Es bleibt überall ein Sonderling, der nicht so richtig dazu gehört, obwohl sich alle für ihn interessieren. Es könnte beinahe Jazz sein, wären da nicht diese cinemato-graphischen Sounds und die manchmal leicht belegte, oft unheimlich zärtliche Stimme von Sandie Wollasch. Zum Rock fehlt mitunter der dicke Groove, zum Pop die fröhliche Oberflächlichkeit, zum Soul die Tragik. Doch ein Mangel ist in keiner Weise zu spüren, denn Triband haben ein herrlich wankelmütiges Werk vollbracht, fast so etwas wie eine alte Kiste auf dem Speicher, in der zu wühlen auch bedeutet, sich in Zeit und Raum einfach zu verlieren. Und manchmal unvermutet aufzuschrecken. Was Studnitzky, Sandie Wollasch, Schlagzeuger Tommy Baldu und Michael Paucker am Bass hier in zwölf Songs gemeißelt haben und heute Abend live präsentieren, ist vor allem das Bekenntnis zum Anderssein und eine Liebeserklärung an die Vielfalt. Weitere Informationen

Do. 19.03. 21 Uhr Universal @ Unterfahrt

Jacques Schwarz-Bart live à la Cigale

Jacques Schwarz-Bart (sax, fl, voc), Milan Milanovic (p, fender rhodes), Reggie Washington (e-bass), Sonny Troupé (perc), Olivier Juste (perc), Hervé Samb (git).

Der Saxophonist Jacques Schwarz-Bart, 1962 in Pointe à Pitre geboren, hat einen ungewöhnlichen Weg hinter sich: Als Sohn eines französisch-jüdischen Vaters und einer schwarzen Mutter aus Guadeloupe, beide anerkannte Schriftsteller, wächst er zwischen Guadeloupe und der Schweiz auf. Seit Kindesbeinen an interessiert er sich für das Saxophon doch erst mit 24 Jahren beginnt er mit dem Spielen. Drei Jahre später gibt er seinen „Brotberuf“ auf und stürzt sich auf seine musikalische Karriere. Nach dem Abschluss an der Berklee School of Music beginnt er seinen eigenen Stil zu entwickeln, eine geheimnisvolle Hochzeit zwischen Jazz und Gwoka, der traditionellen Musik aus Guadeloupe. Diese kulturelle Vielfalt ist auch bei seinen derzeitigen Wegbegleitern zu finden: zwei Perkussionisten aus Guadeloupe, ein Gitarrist aus Senegal, ein Pianist aus Belgrad und einen ehemaligen Kollegen aus der Band von Roy Hargrove. Jacques hat auch schon mit einigen Größen gespielt wie John Scofield, Elisabeth Kontomanou und Erikah Badu. So geht er unablässig weiter in seine tiefe Suche, sein Frage-Antwort Spiel in diesen zwei Welten, deren uralte Wurzeln irgendwo am Fluss Niger liegen. Weitere Informationen

Fr. 20.03. 21 Uhr

Jens Winther Quartet

Jens Winther (tp), Carl Winther (p), Daniel Franck (b), Dejan Terzic (dr)

Wie Phönix aus der Asche sind diese vier bemerkenswerten Improvisatoren aufgestiegen: aus dem vorherigen weltweit renommierten Jens Winther European Quintet, das durch Europa, die USA, Kanada und Australien tourte, wurde durch Umbesetzung das European Quartet. Zwei außergewöhnlich dynamische junge Musiker, Carl Winther am Klavier (Jens' Sohn) und der Schwede Daniel Franck (Bass) komplettieren nun die Besetzung. Die beiden Absolventen des „Copenhagen Rhythm Conservatory“ sind bereits im hohen Maße gefeiert worden für ihre Improvisationskunst und ihre Musikalität. Dejan Terzic, ein wahrer Dämon am Schlagzeug, ist bereits seit acht Jahren treues Mitglied der Besetzung und jetzt weiterhin für die treibende rhythmische Kraft verantwortlich, mit der er das Jens Winther Quartet in neue musikalische Höhen und zu aufregenden Überraschungen führt. "Für mich ist Jens Winther die langersehnte und interessanteste Trompetenstimme im Jazz von heute." Till Brönner (Musiker & Produzent) Weitere Informationen

Sa. 21.03. 21 Uhr Loud..Louder...Stop!

Neil Cowley Trio

Neil Cowley (p), Richard Sadler (b), Even Jenkins (dr)

Das Neil Cowley Trio ist eine der aufregendesten Bands der UK Jazz Szene. Die erste CD des Trios "Displaced" wurde von den Kritikern gefeiert und gewann 2007 den BBC Jazz Award für das beste Album. Das Trio wurde schnell bekannt für seine dynamischen und energischen Melodien, einprägsamen Hooks, gefühlvollen Momente und ergreifenden Höhepunkte. Das zweite Album "Loud...Louder... Stop!" wurde vom Mojo Magazine als "moderner Klassiker" bezeichnet und hat das Publikum weiter ϋber die Grenzen des Jazz hinaus begeistert. Es führte zu Konzerten beim Glastonbury Festival, groβen TV Shows und ausverkauften Konzerten europaweit. Die Musik wurde ausserdem fϋr den neuen Guiness Werbespot auserwählt und war Teil der Mojo Top 50 Alben im vergangenen Jahr. "Grandioses vom Hoffnungsträger des englischen Jazz" Stereoplay. Weitere Informationen

So. 22.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sunk Pöschl (dr)

siehe 01.03.09. Weitere Informationen

Mo. 23.03. 21 Uhr Big Band Night

Scat Max and the Uptown Orchestra

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCAT MAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 24.03. 21 Uhr Universal @ Unterfahrt

Vienna Teng 'Inland Territory'

Vienna Teng (voc, p), James Edward William III (cello, git), Alex Wong (dr, perc).

Die Menschen mögen Vienna Teng, denn ihre Lieder brauchen keine Klischees, um zu wirken. Im Gegenteil: Die seit eineinhalb Jahren in New York lebende Sängerin liebt die Vielfalt der Einflüsse, die sie von überall annimmt und zu Eigenem verarbeitet. "Es geht um eine grundlegende Dankbarkeit. Mit Musik habe ich verstanden, wie begünstigt ich eigentlich bin und was für Verantwortung daraus erwächst, dass ich so glücklich bin". Stichwort Verantwortung. Es ist ein wichtiger Punkt in Vienna Tengs Alltag und Künstlerleben. Im November 2008 etwa war sie mehrere Wochen in Argentinien unterwegs, um freiwillig die Non-Profit-Organisation "Habitat for Humanity" zu unterstützen, die sich weltweit für eine menschenwürdige Unterbringung auch der Ärmsten einsetzt. Vienna Teng sieht sich in der Verantwortung, im Leben wie in ihrer Kunst. Das prägt auch einige ihrer neuen Lieder. Vienna Teng denkt sich in andere Menschen und Schicksale hinein, reflektiert Familie, Beziehungen, letztlich ihre Existenz. Sie ist eine pragmatische Philosophin, erhebt ihre Stimme, erzählt Geschichten, nicht klagend oder anklagend, aber deutlich Position beziehend. Das macht die neue CD "Inland Territory" zu einem persönlichen, bewegenden Album, das sich klar und mit Anspruch vom popmusikalischen Alltag abhebt. Und vor allem singt sie mit bewegend natürlicher Stimme und macht faszinierend vielfarbige Musik. Weitere Informationen

Mi. 25.03. 21 Uhr Sony Music - One up down left right

RUSCONI

Stefan Rusconi (p), Fabian Gisler (b) und Claudio Strüby (dr)

Das RUSCONI Trio ist eine der vielversprechendsten Formationen des zeitgenössischen Jazz. Seit der Gründung im Jahr 2001 hat das Trio zahllose Konzerte im In- und Ausland gegeben und zwei CDs aufgenommen. Und seitdem ist nicht nur das Publikum, sondern auch die Fachpresse davon begeistert, wie die drei gebürtigen Schweizer dieses klassische Jazz-Trio-Format mit Groove und Poesie rundum erneuern. So schrieb die "Neue Züricher Zeitung" einmal: "Das ist subtilster Pianojazz mit oft an romantische westeuropäische Kunstmusik erinnernden Harmonieprogressionen, wobei der Puls und der Swing nie fehlten, die lyrischen Melodien nie ins Säuseln verfielen." Nun legen RUSCONI mit "One up down left right" ihr Debüt-Album bei Sony Music vor. "Die Besetzung des klassischen Jazztrios ist für uns ein Glücksfall", sagt Stefan Rusconi. "Ein wichtiger Punkt ist für uns die Verdichtung der gemeinsamen Aktion. Das kann zum Beispiel die Schönheit einer Melodie sein und die Absicht diese genau so im richtigen Moment gemeinsam auf den Punkt zu bringen. Melodie, Rhythmus, Harmonie, Struktur und Sound – an diesen musikalischen Grundpfeilern orientiert sich unsere Musik und daraus bauen wir unseren musikalischen Kosmos." Weitere Informationen

Do. 26.03. 21 Uhr

Konnexion Balkon

Igor Stravansky (violin, voc), Konstantin Kostov (p), Gabriel Amadeus Hahn (perc, dr), Makhoshvili Giorgi (b), Cojocaru Vladislav (acc), Slava Cernavca (cl).

Bei der Musik von Konnexion Balkon handelt es sich um eine ausgetüftelte Rezeptur. Ein furios zubereiteter Mix, der traditionelles Liedgut mit selbst Komponiertem vermengt. Ob traumhaft leicht oder sehnsuchtsvoll und voller Hingabe. Musik für Schwärmer, Träumer, Tänzer, Vagabunden. Wer die Konnexion Balkon in eine Schublade stecken möchte, wird sich schwer tun. Denn bei den akademisch ausgebildeten Musikern ist alles möglich – spontane, kreative Improvisationen inklusive! Die Wurzeln der Band, deren Musiker aus Serbokroatien, Bulgarien, Georgien, Moldawien, Rumänien und Deutschland stammen, liegen übrigens bereits im letzten Jahrtausend: Im Jahr 1998 gründeten Igor Stravansky und Slava Cernavca die erste Formation der Konnexion Balkon. "Frech, frei und spontan: … technisch brillant gespielt. Die Konnexion Balkon präsentiert rasante Spielfreude und einfühlsame Melancholie." SZ Weitere Informationen

Fr. 27.03. 21 Uhr Sony Music - Just Like You

Jessica Gall Band

Jessica Gall (voc), Bene Aperdannier (p, rhodes), Jo Feige (git), Edward Maclean (b), Martell Beigang (dr).

Jessica Gall gilt als eine der der interessantesten deutschen Stimmen. Aus einer Musikerfamilie stammend, studierte die junge Sängerin, wie ihr Vater und ihre Großmutter zuvor, an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin. Seit fast 10 Jahren arbeitet und schreibt sie mit dem Pianisten Bene Aperdannier zusammen. Ihre jüngste CD bei Sony Music "Just like you" empfing euphorischen Applaus beim Publikum und der Presse. "Mit zarter einschmeichelnder Stimme und dynamischer Variation der Stimmhöhe singt sie höchst beeindruckend u.a. eine Reihe gelungener poppig-gefälliger Original-Balladen oder auch eine wunderbar jazzige und gar nicht kitschige Version von ‚Imagine’. Es ist ein rundum überzeugendes Debüt, das zart und eindringlich mit glaubwürdiger Emotionalität immer wohlige Schauer erzeugt…" (Jazzpodium 2008) Weitere Informationen

Sa. 28.03. 21 Uhr

Neil Byrom Quartet - Heartlands - Birthday pleasures

Neil Byrom (voc), Christian Doepke (p), Rocky Knauer (b), Robert Kainar (dr)

Einen Geburtstag sollte man so feiern, dass man sich danach um ein Jahr jünger fühlt. Um dies zu schaffen, braucht Neil Jazz, Witz und einen vollen Club. Sie sollten diese Geburtstagsfeier auf keinen Fall verpassen, denn Neil und seine Musiker versprechen Ihnen einen Jazzabend, der Sie nicht enttäuschen wird. "Neil Byroms ganze Aufmerksamkeit gilt der künstlerischen Qualität. Er spricht den Connaisseur an, das gebildete Jazzpublikum, dem es nach mehr verlangt als farbloser Gesangsübermalung abgenutzter Gershwin-Hits. Seine Stimme formt Geheimnisse – aber sie verheimlicht nicht. Sie entführt die Gedanken der Zuhörer und lässt sie die Unvermeidbarkeit der fortschreitenden Zeit vergessen. Zurück bleibt die Erinnerung an eine Stimme die fesselt, aber nicht gefangen nimmt. Das Repertoire bilden Balladen und balladesk phrasierte Standards sowie populäre Songs, die ob gekonnt jazziger Adaption die Kunst nicht banalisieren. Neil Byroms Gesang verbindet sich mit der Musik erfahrener Instrumentalisten, die sich keine Oberflächlichkeit zugestehen und gerade deshalb ihrem Spiel die Leichtigkeit des Swing injizieren können. Rocky Knauer, der mit beneidenswerter Gelassenheit die Szenerie skizziert, Robert Kainar, raffiniert im Umgang mit der percussionistischen Farbpalette die Detailarbeit leistend und Christian Doepke, mit virtuosen Handstrichen die Melodien akzentuierend, enthüllen ein jazziges Gemälde, das den Abend hindurch seine Vervollständigung durch Neil Byroms Stimme erfährt.“ (Raffael Stocker) Weitere Informationen

So. 29.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sunk Pöschl (dr)

siehe 01.03.09 Weitere Informationen

Mo. 30.03. 21 Uhr Big Band Night

Dusko Goykovich Big Band

Kaum zu glauben: Einer der ganz großen Trendsetter des Modern Jazz, der letzte Gralshüter des originären Bebop und Hardbop stammt nicht aus Amerika, sondern aus dem ehemaligen Jugoslawien und lebt heut in Oberföhring/München. Dass Dusko Goykovich, mittlerweile erstaunliche 75 Jahre jung, heute mit seiner Munich Big Band in die Unterfahrt kommt, erhebt dieses Datum für alle eingefleischten Fans zum Feiertag. Der smarte Trompeter und Flügelhorn-Virtuose ist in der Tat ein Phänomen. Ein stiller Star, der viele schillernden Figuren des Jazz persönlich kennt und mit unzähligen von ihnen spielte: Dizzy Gillespie, Chet Baker, Gerry Mulligan, Dexter Gordon, Stan Getz und viele andere. Er ließ sich inspirieren und inspirierte selbst! Den stärksten, inspiriertesten Goykovich erlebte das Publikum stets in Big Bands, z.B. bei Kurt Edelhagen, aber vor allem bei Maynard Ferguson, Woody Herman´s Herd und in der Clarke/Boland Big Band. Der Mann mit dem goldenen Horn schreibt die Arrangements selbst und führt seinen jeweiligen Klangkörper mit natürlicher Autorität und einem strahlenden Ton, der sich wie ein Lichtschweif durch das gesamte Programm zieht. Weitere Informationen

Di. 31.03. 21 Uhr CD-Präsentation 'On a misty night'

Alex Jung Trio

Alex Jung (git), Johannes Ochsenbauer (b), Michael Keul (dr)

Das Trio Gitarre/Bass/Schlagzeug ist für den jungen Münchner Gitarristen Alex Jung die Besetzung seiner Wahl. Die Herausforderung, mehrere Rollen gleichzeitig zu übernehmen, sowie die gestalterische Freiheit in dieser Gruppierung ohne Klavier machen für den Bandleader einen Großteil seiner Faszination aus. Das Klangideal für das Alex Jung Trio bilden die großen Gitarrentrios um Jim Hall, Jimmy Raney, Kenny Burell und Joe Pass aus den 1960er Jahren, aber auch zeitgenössische Vertreter aus der New Yorker Szene wie Peter Leitch, Adam Rogers und Jonathan Kreisberg. Mit seinen Mitmusikern Johannes Ochsenbauer (Bass) und Michael Keul (Schlagzeug) hat sich Alex Jung die Vorstellung von einer erstklassig swingenden Rhythmusgruppe verwirklicht und so bilden Standards, Balladen und ausgewählte Jazz-Kompositionen die Basis eines kochenden Mainstream-Jazz-Programms. Weitere Informationen

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