Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Feb 2013 | April 2013

Programm März 2013

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 01.03. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Wolfgang Haffner Quartet

Sebastian Studnitzky (keys, tp), Kosho (git, voc), Christian Diener (b), Wolfgang Haffner (dr)

Der Titel von Wolfgang Haffners neuem Album, "Heart of the Matter", ist definitiv mehr als ein Wortspiel. Eine Herzensangelegenheit – also "a matter of the heart" – war sein Beruf für Deutschlands höchstdekorierten, unter anderem mit dem Echo Jazz 2010 ausgezeichneten Schlagzeuger, seit er mit 18 Jahren seine Karriere in der Band von Albert Mangelsdorff begann. Die folgende Arbeit für unzählige nationale wie internationale Stars, u.a. Peter Herbolzheimer, Klaus Doldinger, Chaka Khan, die NDR Big Band, die Fantastischen Vier, Al Jarreau und Nils Landgren, und die Beteiligung an über 400 Alben zeugen davon. Doch erst seitdem er als ACT-Künstler eigene Alben macht, fühlt er sich dem "Herz der Sache" nahe: "Ich empfinde mich nicht mehr nur als Schlagzeuger, sondern als universalen Musiker. Ich komponiere, arrangiere, suche und betrete Klangwelten, das ist letztlich mein Ding." Wolfgang Haffner ist mit einer absoluten "All Star"-Besetzung auf Tournee: Trompeter und Keyboarder Sebastian Studnitzky (Mezzoforte, Nils Landgren), Gitarrist und Sänger Kosho (Söhne Mannheims) sowie Bassist Christian Diener (Max Herre, Christian Prommer’s Drumlesson). Weitere Informationen

Sa. 02.03. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Wolfgang Haffner Quartet

Sebastian Studnitzky (keys, tp), Kosho (git, voc), Christian Diener (b), Wolfgang Haffner (dr)

Der Titel von Wolfgang Haffners neuem Album, "Heart of the Matter", ist definitiv mehr als ein Wortspiel. Eine Herzensangelegenheit – also "a matter of the heart" – war sein Beruf für Deutschlands höchstdekorierten, unter anderem mit dem Echo Jazz 2010 ausgezeichneten Schlagzeuger, seit er mit 18 Jahren seine Karriere in der Band von Albert Mangelsdorff begann. Die folgende Arbeit für unzählige nationale wie internationale Stars, u.a. Peter Herbolzheimer, Klaus Doldinger, Chaka Khan, die NDR Big Band, die Fantastischen Vier, Al Jarreau und Nils Landgren, und die Beteiligung an über 400 Alben zeugen davon. Doch erst seitdem er als ACT-Künstler eigene Alben macht, fühlt er sich dem "Herz der Sache" nahe: "Ich empfinde mich nicht mehr nur als Schlagzeuger, sondern als universalen Musiker. Ich komponiere, arrangiere, suche und betrete Klangwelten, das ist letztlich mein Ding." Wolfgang Haffner ist mit einer absoluten "All Star"-Besetzung auf Tournee: Trompeter und Keyboarder Sebastian Studnitzky (Mezzoforte, Nils Landgren), Gitarrist und Sänger Kosho (Söhne Mannheims) sowie Bassist Christian Diener (Max Herre, Christian Prommer’s Drumlesson). Weitere Informationen

So. 03.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Florian Brandl (tp)

Der am Jazz Institut der Hochschule für Musik in München ausgebildete Trompeter Florian Brandl verbindet am Hardbop orientierte Sounds, groovige, funkige Beats und moderne Klangwelten aufs Beste. Im März freut er sich auf die Sessions in der Unterfahrt mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 04.03. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Bildhafter kann man die Jazzlegende Al Porcino und seine Big Band nicht vorstellen, als mit dem folgenden Text des BR: "Wenn über den ostinat pulsierenden Riff-Schleifen des seidigen Saxophonsatzes die acht Blechbläser fortissimo flirrende Klangfetzen in den Raum blasen, dass es den Kennern heiss den Rücken hinunterläuft und die Luft sich auflädt vom prallen Sound der Band, dann erfüllt ein hohes Glücksgefühl Musiker und Auditorium. Und man fragt sich, wo denn anders in Deutschland Vergleichbares in diesem Genre zu hören ist". Seit 35 Jahren wirkt Al Porcino bereits in München, doch schon seit 1943 ist er Teil der Jazz-Welt. Seine Zusammenarbeit mit Stars wie Count Basie, Dizzy Gillespie, Al Cohn, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton und vielen, vielen mehr beweist eindrücklich seinen Einfluss auf die Geschichte vieler legendärer Big Bands. Seine eigene Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene spielt die besten Stücke der großen Big Band-Ära. Weitere Informationen

Di. 05.03. 21 Uhr The Norway of Jazz Extended N° 49

Trondheim Jazz Orchestra feat. Joshua Redman

Joshua Redman (ts, ss), Eirik Hegdal (ts), Trine Knutsen (fl), Stig Førde Aarskog (cl), Eivind Lønning (tp), Erik Johannessen (tb), Stein Villanger (french horn), Ola Kvernberg (violin), Marianne Baudouin Lie (cello), Øyvind Engen (cello), Nils Olav Johansen (git), Ole Morten Vagan (b), Tor Haugerud (dr), Tor Breivik (sound engineer)

Das Trondheim Jazz Orchestra, aus dem Jazz Department des Konservatoriums in Trondheim hervorgegangen, ist eines der wichtigsten und kreativsten Ensembles der norwegischen Jazzszene. In den vergangenen 10 Jahren gab es immer wieder Kooperationen des TJO mit Stars wie Pat Metheny oder Chick Corea – und nun zum wiederholten Mal mit dem weltbekannten Tenorsaxophonisten Joshua Redman. Mit ihm wurde auch das Album "Triads and More" eingespielt. Die Musik dieses Albums stammt ausschließlich aus der Feder des jungen Komponisten Eirik Hegdal, der dafür außergewöhnliches, teils sehr humorvolles, teils einfach wunderschönes Material komponierte. "The Norway of Jazz Extended" findet mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin, dem Königlich Norwegischen Konsulat München und Bayerngas statt. Weitere Informationen

Mi. 06.03. 21 Uhr Universal release - Crazy Blues

China Moses & Raphael Lemonnier Trio

China Moses (voc), Raphael Lemonnier (p), Fabien Marcoz (b), Jean Pierre Derouard (dr)

China, die Sängerin, Autorin, Songwriterin, Produzentin und MTV-Moderatorin in einem ist, verkörpert den Archetyp einer amerikanischen Entertainerin und hat schon mit einer Reihe von renommierten Künstlern wie Raul Midon, Guru und Camille zusammengearbeitet. Sowohl die Stimme wie auch die Ausstrahlung als Jazz-Performerin hat sie von ihrer Mutter Dee Dee Bridgewater geerbt. Die Arrangements der Stücke rücken ihre Stimme, die sie enorm kraftvoll und dennoch mit präziser Sensitivität einsetzt, in den Mittelpunkt der Songs. China Moses und das Raphael Lemonnier-Trio präsentieren heute das neue, bei Universal erschienene Album "Crazy Blues". Weitere Informationen

Do. 07.03. 21 Uhr

Geschlossene Gesellschaft

Fr. 08.03. 21 Uhr Tribute to the Great American Songstresses

Jenny Evans & Band

Jenny Evans (voc), Antje Uhle (p), Peter Cudek (b), Matthias Gmelin (dr)

Der 8. März ist Weltfrauentag: Aus diesem Anlass präsentiert Jenny gemeinsam mit der Jazzpianistin Antje Uhle eine Hommage an die großen amerikanischen Sängerinnen. Ella Fitzgerald, Sarah Vaughn, Julie London, June Christy, Anita O'Day und Peggy Lee haben alle mit ihrer Stimme das "Great American Song Book" geprägt. Nach vielen Konzerten mit ausschliesslich europäischen Songs, mit Mondliedern oder auch Interpretationen klassischer Musik (“Vier Jahreszeiten“) wird Jenny Songs von Gershwin, Ellington, Rogers & Hart, Cole Porter, Jerome Kern und vielen anderen großartigen Komponisten darbieten, von denen viele auch auf ihren mittlerweile 10 CD’s zu hören sind. Weitere Informationen

Sa. 09.03. 21 Uhr ECM artists in concert

Giovanni Guidi Trio

Giovanni Guidi (p), Thomas Morgan (b), Joao Lobo (dr)

Der 1985 in Umbrien geborene Pianist Giovanni Guidi zählt zur leisen Sorte der musikalischen Bilderstürmer. Von Enrico Rava entdeckt und auf eine größere Plattform gehievt, zählt Guidi seit einigen Jahren zu den vielversprechendsten Talenten Europas. 2007 gab er im Jazzclub Unterfahrt seine Deutschlandpremiere. Heute abend präsentiert er im eigenen Trio sein Debüt-Album bei ECM. Technik und Persönlichkeit formen bei ihm höchst komprimierte, oft moll-lastige Texturen. Neben gehaltvollen eigenen Motiven bietet der Tastenvirtuose auch gerne luzide Neuinterpretationen von Ornette Coleman über Radiohead bis hin zu Björk. Weitere Informationen

Sa. 09.03. 23:30 Uhr

Club Diskographique

Von James Brown, Chic, Miles Davis, Jan Delay & Ella Fitzgerald über Guru, Lenny Kravitz, LaBrassBanda, Lift & Eric Prydz bis zu Gil Scott-Heron, St. Germain, Sting, Amy Winehouse und vielen anderen. Aufgelegt von Marc Trefz und visuell begleitet von Conni Lechner. Der Club Diskographique knüpft in seinem Namen an die ersten Diskotheken in Europa an. Musikalisch geht die Reise des Club Diskographique mal ins Zeitgenössische, mal bis in die 70er Jahre zurück und bringt dabei tanzbare Perlen aus Dancefloor Jazz, Funk‘n Soul, Disco, Jazzrock, Jazzhop, Weltmusik und Ambient zum Klingen. Wir freuen uns, Dich bei gemütlicher Jazzclub-Atmosphäre und feiner Gastronomie zu begrüßen. Platzreservierung ist nicht notwendig. Weitere Informationen

So. 10.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Florian Brandl (tp)

Der am Jazz Institut der Hochschule für Musik in München ausgebildete Trompeter Florian Brandl verbindet am Hardbop orientierte Sounds, groovige, funkige Beats und moderne Klangwelten aufs Beste. Im März freut er sich auf die Sessions in der Unterfahrt mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 11.03. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 50

Bugge Wesseltoft & Jazzland Community

Jazzland Community feat. Bugge Wesseltoft (p), Mari Kvien (voc, electronics), Håkon Kornstad (sax) and the Ola Kvernberg Trio Ola Kvernberg Trio: Ola Kvernberg (violine), Steinar Raknes (b), Erik Nylander (dr)

Back at the club! Wir heißen Bugge und seine Jazzland Community herzlich willkommen. Die von Bugge Wesseltoft gegründeten "Jazzland Recordings" gehören zu einem der bedeutendsten unabhängigen Jazzlabels Europas mit den mittlerweile wohl aufregendsten Künstlern der norwegischen Jazz- und Electronicaszene. Einige davon sind bei diesem Konzert mit dabei: das Ola Kvernberg Trio, die Backing Band des Abends, Mari Kvien mit ihrem Vocal/Loop Konzept, Håkon Kornstad am Saxophon und Bugge Wesseltoft selbst, der durch den Abend führt und vor dem gemeinsamen Finale seine neuesten Arbeiten solo präsentiert. "The Norway of Jazz" findet mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin, dem Königlich Norwegischen Konsulat München und Bayerngas statt. Weitere Informationen

Di. 12.03. 21 Uhr highlight

Phronesis

Jasper Høiby (b), Ivo Neame (p), Anton Eger (dr)

Die Virtuosität der einzelnen Mitglieder von Phronesis, angefangen bei ihrem charismatischen Bandleader, dem dänischen Bassisten Jasper Høiby, wissen die drei auf einen gemeinsamen Punkt zu bringen, ohne Effekthascherei zu betreiben. Die Musik des Trios groovt, treibt sich herum im unbekannten Terrain der Momentaufnahme einer Detonation, zieht sich wie Nebel aus einem Tal zurück, quillt im nächsten Moment schon wieder wie dicker Rauch durch alle Ritzen und bewahrt sich doch bei allem eine demütige Selbstreflektion. Phronesis setzt in seinen spannungsgeladenen Kompositionen gänzlich auf das gegenseitige Vertrauen in den Umstand, dass man es hier mit der friedlichsten Explosion seit der Erfindung des Schwarzpulvers zu tun hat. "Look out for Phronesis – they might change your life!" Weitere Informationen

Mi. 13.03. 21 Uhr Stargastspiel

Bass Drum Bone

Mark Helias (bass), Gerry Hemingway (drums), Ray Anderson (trombone)

Ray Anderson aus Chicago gilt seit den späten siebziger Jahren als einer der technisch versiertesten, innovativsten Jazz-Posaunisten der Welt. Mit seinen Partnern Gerry Hemingway am Schlagzeug und Mark Helias am Kontrabass, beide nicht weniger berühmt, spielt er nun schon seit 35 Jahren zusammen. Diese Erfahrung ist vom ersten Ton an spür- und hörbar! Das hochkarätige Trio treibt auch die vertracktesten Rhythmen mit druckvollem Groove voran. Anderson setzt auf Effekte, lockt die unglaublichsten Klänge aus seinem Instrument hervor, imitiert alle möglichen Urlaute auf der Posaune. Wenn Hemingway mit dem Geigenbogen über die Becken streicht, dann ergibt dies gemeinsam mit Mark Helias’ gestrichenem Bass völlig neue, fließende Töne. Bass Drum Bone, das sind drei Ausnahmemusiker, die das Spektrum ihrer Instrumente bis an deren Grenzen ausloten, mit unglaublich spielerischer Leichtigkeit und atemberaubender technischer Brillanz. Weitere Informationen

Do. 14.03. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Rudresh Mahanthappa Gamak

Rudresh Mahanthappa (as), David Fiuczynski (git), François Moutin (b), Dan Weiss (dr)

"Ich strebe danach, dass jedes meiner Alben eine neue, andere Erforschung der Bedeutung und Bewegungsbahn der globalisierten Gesellschaft darstellt", sagt Rudresh Mahanthappa. Ein enormer Anspruch, den der Altsaxophonist aber einlöst wie Wenige. Im vergangenen Jahrzehnt war er – zusammen mit seinem ACT-Kollegen, Duopartner und gleichfalls indisch-stämmigen Pianisten Vijay Iyer – vielleicht die Entdeckung der amerikanischen Jazzszene. Spätestens mit seinem 2011 erschienenen ACT-Debüt "Samdhi" hat sich Mahanthappa als wegweisende Größe etabliert: Nachdem er zuvor noch in den wichtigsten Kritikerumfragen als "Rising Star" ausgezeichnet wurde, wählte ihn nicht nur die amerikanische Jazz Journalists Association 2011 zum "Altsaxophonisten des Jahres", sondern vor allem auch das renommierte DownBeat-Magazin in den Jahren 2011 und 2012. Der Titel für das neue Album kommt – wie schon “Samdhi“ – aus dem Süd-Indischen: "Gamaka" ist dort ein Ausdruck für melodische Ornamentik - also eines der zentralen Themen Mahanthappas: "Für mich stellt er einen universellen Begriff dar, wie man an Melodien zugleich als Komponist wie als Improvisator herangehen kann." In der Tat sind die Möglichkeiten grenzenlos, die diese Strukturen ihm in spieltechnischer wie in klanglicher Hinsicht eröffnen. Weitere Informationen

Fr. 15.03. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Eric Schaefer - Who is afraid of Richard W.?

Eric Schaefer (dr, electronics), John-Dennis Renken (tp, flh), Volker Meitz (keys), Bernhard Meyer (b)

Man wird Michael Wollny und Eva Kruse sicher nicht zu nahe treten, wenn man feststellt, dass Eric Schaefer in Michael Wollny’s Trio [em], "Deutschlands kreativstem Jazztrio" (Kulturspiegel), am deutlichsten für das Pop-Element und die humorvollen Untertöne steht. Seine "kompromisslose Vitalität in völlig verschiedenen Richtungen wie freie Improvisationen und klassische Komposition, Punk und vielfältige Folklore, neue Musik oder Minimal Music, Pop und Elektronik" (Neue Zürcher Zeitung) hat der Berliner Schlagzeuger außer mit [em] bereits in den verschiedensten Bandprojekten unter Beweis gestellt, von "Soulmate" und "Henosis" bis zu "Johnny La Marama" und dem Arne Jansen Trio. Stets nutzt Schaefer die ganze Palette der jüngeren Musikgeschichte und sein mit teilweise selbstgebauten Perkussionsinstrumenten und Elektronik ergänztes Drumset, um ein ganz persönliches Klang-Amalgam zu erschaffen, was ihn laut der “Zeit“ zu einem "der heimlichen Zentralgestirne in der […] deutschen Jazzszene" macht. Trotzdem ist es eine Überraschung, was sich Schaefer für sein erstes eigenes ACT-Album ausgesucht hat: Mit "Who is afraid of Richard W.?" nimmt er sich den umstrittensten und monumentalsten aller Opernkomponisten vor. Richard Wagners 200. Geburtstag ist da nur der Anlass, die Gründe liegen tiefer: "Ich habe mich im Lauf der vergangenen Jahrzehnte rückwärts gehört", erklärt Schaefer. "Zuerst spielte ich Ravel und Debussy im Orchester, dann entdeckte ich Mahler und über ihn habe ich schließlich bei Wagner viele Dinge gefunden, die ich eigentlich schon kannte, aber erstmals bei ihm mit dieser Durchschlagskraft gehört habe. Vor allem in die Vorspiele habe ich mich zuerst verliebt: Lohengrin, Tannhäuser, Tristan und Isolde." Selten klang Klassisches so frisch, nie hat einer zugleich den Monumentalismus und die zartesten Regungen in Wagners Werk so spannend wie lässig bewältigt – dank des überzeugenden Konzepts, das den alten Meister mit Infusionen vom Progrock und New Wave bis zu Ambient und Dub neu belebt: Willkommen im Club, Herr Wagner! Weitere Informationen

Sa. 16.03. 21 Uhr Stargastspiel

Nicholas Payton Trio

Nicholas Payton (tp, p, keys), Vicente Archer (b), Corey Fonville (dr)

Das Bewusstsein für die Bedeutung des Jazz steht in New Orleans – auch in schwierigen Zeiten wie nach dem Hurricane "Katrina" – an vorderster Stelle. Es finden sich viele Jazz-Familien in dieser Stadt, nicht nur jene der berühmten Marsalis, die das Feuer von Generation zu Generation tragen. So wurde auch Trompeter und Grammy-Gewinner Nicholas Payton in solch ein Umfeld geboren; sein Vater Walter Payton war Gründungsmitglied des New Orleans Ragtime Orchestra. Die Tradition der Musik dieser Stadt mit modernen Elementen zu verbinden ist die zentrale Intention von Paytons Musik. Sein Sound ist bestimmt von coolem, romantischem Soul-Feeling, den viel ge- und berühmten "blauen Tönen" des Jazz, über die er mit der Trompete zarte Tupfer malt. Auf seiner aktuellen CD tritt Payton als "Brother in Soul" und ganz besonders auch als Sänger in Erscheinung und erweitert damit sein künstlerisches Spektrum um eine neue Facette. Weitere Informationen

So. 17.03. 21 Uhr

Geschlossene Gesellschaft

Mo. 18.03. 21 Uhr Big Band Night

Dusko Goykovich Big Band

Kaum zu glauben: Einer der ganz großen Trendsetter des Modern Jazz, der letzte Gralshüter des originären Bebop und Hardbop stammt nicht aus Amerika, sondern aus dem ehemaligen Jugoslawien und lebt heute im Münchner Stadtteil Oberföhring. Dass Dusko Goykovich, mittlerweile 81 Jahre jung, heute mit seiner Munich Big Band in die Unterfahrt kommt, erhebt dieses Datum für alle eingefleischten Fans zum Feiertag. Der smarte Trompeter und Flügelhorn-Virtuose ist in der Tat ein Phänomen. Ein stiller Star, der viele schillernde Figuren des Jazz persönlich kennt und mit unzähligen von ihnen spielte: Dizzy Gillespie, Chet Baker, Gerry Mulligan, Dexter Gordon, Stan Getz und viele andere. Er ließ sich inspirieren und inspirierte selbst! Den stärksten, inspiriertesten Goykovich erlebte das Publikum stets in Big Bands, z.B. bei Kurt Edelhagen, aber vor allem bei Maynard Ferguson, Woody Herman´s Herd und in der Clarke/Boland Big Band. Der Mann mit dem goldenen Horn schreibt die Arrangements selbst und führt seinen jeweiligen Klangkörper mit natürlicher Autorität und einem strahlenden Ton, der sich wie ein Lichtschweif durch das gesamte Programm zieht. Weitere Informationen

Di. 19.03. 21 Uhr

Steve Lehman Trio

Steve Lehman (as), Matt Brewer (b), Damion Reid (dr)

In der New Yorker Musikerszene ist der 32 Jahre alte Lehman einer der Musiker der Stunde; ein Vertreter einer neuen Generation, die dem Jazz ein neues Leben beschert, in dem die erbitterten Debatten um die Wahrung der Tradition und die Reinheitsgebote des Jazz, die in den vergangenen Jahrzehnten die Außenwahrnehmung dieser Musik prägten, nicht mehr sind als eine verblassende Erinnerung. Junge Musiker wie die Gitarristin Mary Halvorson und der Schlagzeuger Tyshawn Sorey, Me’shell Ndegeocello oder Vijay Iyer und Rudresh Mahanthappa , deren Eltern noch in Indien aufgewachsen sind, entwickeln ihre musikalischen Sprachen vor einem viel breiteren Erfahrungshorizont, als dass sie sich in den überlieferten Formen des Jazz kasernieren ließen. Ganz selbstverständlich beherrschen sie ihr Bebop-Handwerkszeug wie die Generationen zuvor, aber sie sind mit Punk und Pop aufgewachsen, mit klassischer und Neuer komponierter Musik, sie hatten Zugang zur Welt der Computer und zu den verschiedenen ethnischen Musiken. Ihnen geht es um die persönliche Kombination von Klängen, die gegenwärtig sind und ihrem musikalischen Hintergrund angemessen. Und im Netzwerk dieser Musiker ist Lehman ein Knoten, in dem viele Schnüre zusammentreffen: geboren in Brooklyn, aufgewachsen in Hartford, gut 120 Meilen nördlich von New York, wo Lehman in Jackie McLean, einem der herausragenden Altsaxofonisten, seinen ersten Mentor fand. Nach der Schule besuchte Lehman die renommierte Wesleyan University, wo er sowohl in Komposition als auch in Französischer Literatur seinen Master machte. Entscheidend war jedoch die Begegnung mit Anthony Braxton , einem der bedeutendsten Komponisten und Konzeptualisten der Jazz-Avantgarde, mit dessen Verbindung von freier Improvisation und sehr ausgefeilten formalen Vorschriften. Mittlerweile hat Lehman eine vergleichbare Balance gefunden: Neben seinem Spiel in allen erdenklichen Formaten vom Solo mit Saxofon und Computer über das Duo und diverse Trios bis hin zu seinem festen Quintett, das gelegentlich zu einem Oktett anwächst, und neben seiner Kompositionstätigkeit hat er sich mit wissenschaftlichen Arbeiten zu Fragen der Improvisation und der Geschichte des Jazz ein zweites Standbein geschaffen, das ihn unabhängig macht vom kommerziellen Erfolg seiner Musik. An der Columbia University in New York, an der Lehman inzwischen an seiner Promotion arbeitet und Lehrveranstaltungen gibt, traf er schließlich auf den Komponisten Tristan Murail, in dessen auf der computergestützten Analyse der akustischen Eigen-schaften von Klängen beruhenden Spektralmusik er viele Überschneidungen zu der Arbeit beispielsweise von Jackie McLean sieht, der ebenfalls seinen Fokus auf Sound und Timbre legte. Forschung und Lehre, Akustik und Elektronik, Improvisation und Komposition – Lehman verschränkt all diese Ebenen und macht sie füreinander nutzbar. So wie die komplexen formalen Raster seiner Kompositionen seine Improvisation in neue Richtungen lenken, so legitimiert seine Forschungsarbeit über rassistische Stereotype in der französischen Rezeption des Avantgarde-Jazz die neue Freiheit, die er und die Musikerkollegen in seinem Umfeld sich herausnehmen, eingebunden in den Fortschrittsoptimismus, der die Jazzgeschichte vorantrieb. Ein Musiker, der nicht nur von Musik etwas versteht. (Stefan Hentz, Die Zeit) Weitere Informationen

Mi. 20.03. 21 Uhr new & upcoming - Pirouet release

Anna Webber - Percussive Mechanics

Anna Webber (fl, ts), James Wylie (as, cl), Julius Heise (vibraphone), Elias Stemeseder (p), Igor Spallati (b), Martin Krümmling (dr), Max Andrzejewski (dr)

Es ist ein Abenteuer: Jede Komposition beschreibt eine einzigartige Klangwelt. Und doch sind diese Welten kompatibel. Die 1984 in British Columbia, Kanada geborene und seit 2008 in New York City lebende Saxophonistin, Flötistin und Komponistin Anna Webber gilt als einer der außergewöhnlichsten internationalen Jazz-Entdeckungen der letzten Jahre. Anna Webber studierte u.a. bei Jason Moran und arbeitet schon mit so namenhaften Kollegen wie John Hollenbeck, Ben Street and Dave Douglas. Jason Moran sagt über sie: "Anna Webber ist eine außergewöhnliche Musikerin, die mühelos intellektuelle Neugier mit purer Emotion kombinieren kann. Jedes Mal, wenn ich mit ihr gespielt habe, offenbarte sich ein neuer Sound. Sie geht zuversichtlich ihren eigenen Weg. Sie ist eine brillante Musikerin.“ Ihre Brillanz, ihre Neugier, ihre Fähigkeit, Emotionen darzustellen und ihre Fantasie als Bandleaderin und Komponistin, all dies zeigt sich nun auf ihrem Debüt-Album "Percussive Mechanics" bei Pirouet. Heute abend präsentiert sie eine erstklassig besetzte Band in ungewöhnlicher Instrumentierung. Weitere Informationen

Do. 21.03. 21 Uhr JAZZTHING Next Generation - Côte De Co­logne

Offshore Quintett

Christoph Möckel (ts, ss), Dierk Peters (vibes), Constantin Krahmer (p), Oliver Lutz (b), Rafael Calman (dr)

Aufbruch in neue Gewässer und Erkundung ferner Ozeane, das zeichnet die Musik des Offshore Quintetts aus. Ausschließlich eigene, persönliche Kompositionen sind der Heimathafen für eine Band, die voller Spielfreude geradewegs drauflos segelt, ohne sich von Wind und Wetter einschüchtern zu lassen. Die ungewöhnliche Besetzung mit Saxophon, Vibraphon und Klavier lässt jede Menge Platz für neue Texturen und komplizierte Spontan-Manöver, um die musikalischen Weltmeere unsicher zu machen. Hohen rhythmischen Seegang, wie auch lyrische Momente bei spiegelglatter Wasseroberfläche meistert die Crew gleichermaßen bravourös. Ein eingespieltes Team, das jeder stilistischen Witterung trotzt. Die Band besteht seit 2009, die Musiker sind Absolventen der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Das Offshore Quintett spielte unter anderem beim Bayerischen Jazzweekend 2010, der Kölner Musiknacht 2010 und ist Preisträger des internationalen Nachwuchspreises “Startbahn Jazz 2010", des ”CONVENTO Jazzpreis 2011“ sowie Finalist und Solistenpreisträger (Dierk Peters) beim Europäischen Jazzpreis der Jazzwoche Burghausen 2011. Im Februar 2013 hat die Band ihr Debüt-Album "Côte De Cologne" in der "JAZZTHING Next Generation"-Reihe bei Double Moon Records veröffentlicht. Weitere Informationen

Fr. 22.03. 21 Uhr

Big Yellow Taxi

Lisa Wahlandt (voc), Thorsten Soos (bs), Kurt Härtl (git, mand, dobro, voc), Helmut Sinz (acc, ep, p), Stephan Staudt (dr)

"Sie haben unser Paradies einfach abgerissen und stattdessen ein pinkes Hotel, eine Boutique und einen Parkplatz hingebaut": singt Joni Mitchell, singt Lisa Wahlandt. "Ist es nicht seltsam, dass wir immer erst dann merken, was wir hatten, wenn‘s nicht mehr da ist?": fragt Joni Mitchell, fragt Lisa Wahlandt. Dann: "Nothings gonna change my world – Om Jai guru deva." - Wie bitte? "Oh, ich wünschte mir einen Fluß, den ich dann mit dem gelben Unterseeboot hinunterfahren könnte – steigt ihr ein und fahrt mit?": fragt Joni Mitchell, fragt Ringo Starr, fragt Lisa Wahlandt – und Kurt Härtl, Helmut Sinz, Thorsten Soos und Stephan Staudt folgen brav und so beginnt die Rutschpartie: Lässige Grooves mit Popjazz-Approach (Jawoll: Jazz und Pop sind Both Sides Now!), die Mandolinen und Akkordeons sind vielleicht aus norwegischem Holz (isn’t it good?) und Eleanor Rigby liest den letzten Reis dieser Hochzeit auf, wo die Braut noch rief: "Help me , help me", bevor die Baggage im gelben Taxi dorthin brauste, woher sie gekommen war: Aus München nämlich. Mit einem Taxi, so gelb und frisch und herzig wie auf dem Cover ihrer neuen CD, die sie mit im Gepäck haben. Check it out. (Roland H.H. Biswurm, BR) Weitere Informationen

Sa. 23.03. 21 Uhr

Robin Verheyen New York Quartet

Robin Verheyen (sax), Russ Johnson (tp), Drew Gress (b), Jeff Davis (dr)

Der in New York lebende Belgier Robin Verheyen hat schon mit Mitte zwanzig eine beachtliche Liste von Preisen und eine erstaunliche Vielfalt musikalischer Aktivitäten vorzuweisen. Mit 18 spielte er in einer Big Band unter der Leitung der amerikanischen Komponistin Maria Schneider, mit 22 zog er nach Paris, mit 23 nach New York. In Brüssel und im baskischen Getxo gewann er Preise als bester Solist, im französischen La Défense denjenigen für Komposition. In diesem Quartett vereint Verheyen herausragende Protagonisten der New Yorker Jazz-Szene. Der poetische, intensive und klare Ton des Trompeters Russ Johnson, der ausdrucksstarke und volle Sound des Bassisten Drew Gress und das versierte, pulsierende Spiel des Schlagzeugers Jeff Davis tragen zu einem harmonischen und facettenreichen Gruppensound bei. "Verheyen selber drückt seinen schlüssigen Modern-Jazz-Kompositionen mit seinem einprägsamen, sowohl einschmeichelnden als auch durchdringenden Sound am Sopransaxophon seinen Stempel auf. Seine Sololinien scheinen über der Band zu schweben, und vor allem in Rubato-Passagen, in denen die Band ihrem eigenen Puls folgt, möchte man die Luft anhalten." (Jazzthetik) Weitere Informationen

Sa. 23.03. 23:30 Uhr

Club Diskographique

Von James Brown, Chic, Miles Davis, Jan Delay & Ella Fitzgerald über Guru, Lenny Kravitz, LaBrassBanda, Lift & Eric Prydz bis zu Gil Scott-Heron, St. Germain, Sting, Amy Winehouse und vielen anderen. Aufgelegt von Marc Trefz und visuell begleitet von Conni Lechner. Der Club Diskographique knüpft in seinem Namen an die ersten Diskotheken in Europa an. Musikalisch geht die Reise des Club Diskographique mal ins Zeitgenössische, mal bis in die 70er Jahre zurück und bringt dabei tanzbare Perlen aus Dancefloor Jazz, Funk‘n Soul, Disco, Jazzrock, Jazzhop, Weltmusik und Ambient zum Klingen. Wir freuen uns, Dich bei gemütlicher Jazzclub-Atmosphäre und feiner Gastronomie zu begrüßen. Platzreservierung ist nicht notwendig. Weitere Informationen

So. 24.03. 19:30 Uhr

ArtSession

Ausstellungseröffnung SOUL von Susanne Rehm mit anschließender Jam Session unter Leitung von Florian Brandl (tp)

Neu in der Unterfahrt: die ArtSession. Art meets Jazz: Ausstellungseröffnungen werden musikalisch von Jazzmusikern begleitet, wodurch ein reizvoller Dialog entsteht. Der Eintritt ist frei. Die ArtSession findet alle zwei Monate ab 19:30 Uhr statt und bietet die Möglichkeit zu einem Schnupperabend in der Unterfahrt. Ab 21 Uhr sind wie gewohnt alle Einsteiger auf der offenen Bühne willkommen. Die Bilder der Künstlerin Susanne Rehm sind abstrakt. Es fällt eine immense Vitalität auf, eine Einordnung ist jedoch nicht so leicht vorzunehmen. Die Bildunterschriften allerdings, etwa für das Titelbild „das ist das Rot vom ersten Bild, das nicht gestimmt hat, aber ich konnte es ausleben“, legen die Spur zu den Spiegelbildern ihrer Seele. Susanne Rehm entwickelte ihren ganz eigenen Stil jenseits von ästhetischen Diktaten aus dem therapeutischen Malen heraus, dem sie sich nach ihrer MS-Erkrankung verschrieb. Sie blieb dieser Ausdrucksweise bis zu ihrem Tod im Jahre 2009 treu, in der letzten Lebensphase malten die Betreuerinnen nach ihren Anweisungen. Auch der Jazz sucht immer wieder über alle Konventionen hinaus nach Grenzerfahrungen: SOUL – Seele, das weite Feld! Weitere Informationen

Mo. 25.03. 21 Uhr Big Band Night

Earforce

Ulrich Wangenheim, Max Tiller, Ferdinand Settele, Christian Haller, Gregor Bürger (sax), Florian Jechlinger, Reinhard Greiner, James Polivka, Mathias Engl (tp), Roman Sladek, Hans-Heiner Bettinger, Dirk Janoske (tb), Jan Eschke (keys) Jan Zehrfeld (git) Heiko Jung (e-b) Sebastian Lanser (dr)

Earforce, die 17-köpfige Funk/Fusion-Big Band um Arrangeur Gregor Bürger, kommt nach der erfolgreichen CD-Präsentation im letzten Herbst heute Abend wieder in die Unterfahrt: Vorgestellt wird Musik, die Groove-orientierte Styles der letzten drei Dekaden vermischt, mit starken Einflüssen aus Latin- und Brasil-Music wie Songo, Baiao oder Partido Alto. Das Programm, ohne Ausnahme selbstkomponiert und -arrangiert, lässt zwischen markanten Bläsertutti-Teilen und Rhythmus-Vamps ebenso viel Platz für Solofeatures, bei denen sich die einzelnen Bandmitglieder, samt und sämtlich Top-Instrumentalisten der Münchner Szene, gehörig austoben können. Weitere Informationen

Di. 26.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt - Afternoon in Rio

Morello/Jost/Silva

Paulo Morello (git), Tizian Jost (organ), Erivelton Silva (dr), Dudu Penz (b)

Die sinnenfreudige Musik Brasiliens, mit ihren Rhythmen wie Samba, Baiao, Chorinho, gepaart mit funkigem Jazz auf höchstem Niveau. Das Ganze dargeboten im Format des klassischen Orgel-Trios von drei Meistern ihres Faches. Die Band ist auf Tour und stellt ihre neueste CD "Afternoon In Rio" (In&Out Records) vor, die Eigenkompositionen und ausgewählte musikalische Perlen brasilianischer Komponisten wie Tom Jobim, Hermeto Pascoal und Jacob do Bandolim präsentiert. Mit Paulo Morello und Tizian Jost spielen zwei hochgeschätzte Interpreten der europäischen Jazz-Szene an Gitarre und Orgel. Ergänzt werden sie von dem absoluten Top-Drummer Erivelton Silva, der selbst in der an hervorragenden Schlagzeugern nicht armen Musikszene Rio de Janeiros eine Klasse für sich darstellt und Fans bis weit in das Oberhaus der nordamerikanischen Jazz-Szene begeistert. Als Gast dabei der wunderbare Bassist Dudu Penz, eine Klasse für sich in der europäischen Latin-Szene. Kurz: Eine Freude für jeden Fan der südamerikanischen Musik, don‘t miss it. Weitere Informationen

Mi. 27.03. 21 Uhr CD Release - Jaywalkin

No Reduce

Christoph Irniger (ts), Dave Gisler (g), Raffaele Bossard (b), Nasheet Waits (dr)

No risk! No fun! NoReduce! Mit einem Stipendium im Gepäck sind die jungen Schweizer Musiker Christoph Irniger, Raffaele Bossard und Dave Gisler zufällig zum gleichen Zeitpunkt in New York. Frei nach dem Motto no risk! No fun! stürzen sie sich in das Abenteuer des Jazzmekka New York und beschließen, die Zeit dort für ein gemeinsames Projekt zu nutzen. Mit dem afro-amerikanischen Schlagzeuger Nasheet Waits gründen sie NoReduce und nehmen ein gemeinsames Album auf. Die Songs ihres Erstling "Jaywalkin" erzählen kleine Geschichten aus dem Alltag der Musiker, wie in einem Tagebuch oder Fotoalbum. Das herausragende Merkmal der Band ist die geglückte Verbindung von Team-Geist und Individualismus, wobei Nasheet Waits die Vorlagen seiner helvetischen Kompagnons durch sein furioses, multi-dimensionales Spiel in die Interplay-Stratosphäre katapultiert. Herausgekommen ist eine Mischung aus Skyscraper-Euphorie und Strassenschlucht-Existenzialismus. Der Titel des Albums spielt übrigens auf die Angewohnheit der New Yorker an, am liebsten bei Rot über die Ampel zu gehen. No risk. No fun! Und Spaß macht es in jedem Fall, den vier jungen Musikern zuzuhören, wenn sie ihre Geschichten aus New York erzählen, denn sie tun dies mit viel Spielfreude und Kreativität. Ein vielversprechendes, junges Quartett! Weitere Informationen

Do. 28.03. 21 Uhr Rhythm’n Blues Highlight

Al Jones Band

Al Jones (git, voc), (Thilo Kreitmeier (ts), Yvonne Isegrei (git), Peter Schmid (b), Oskar Pöhnl (dr)

Seit drei Jahrzehnten ist Al Jones in Deutschland und in Europa das Maß aller Dinge, wenn es um R&B geht. Mit allen Großen hat er zusammengearbeitet: B.B. King, Johnny Winter, Champion Jack Dupree, Willie Mabon, Tommy Tucker, Louisiana Red. Konzerte, Tourneen und Festivals. Die amerikanische Fachzeitung “Livin` Blues“ hat Al Jones und seiner Band schon vor Jahren bestätigt, dass es außerhalb der Vereinigten Staaten nichts Vergleichbares gibt. Al Jones ist unbestritten ein Top Act in Sachen R&B. Wobei sich der Bandleader zunehmend scheut, seine Musik über Begriffe zu definieren. Er nennt es R&B, er nennt es auch Blues, weil seine Wurzeln, die ersten wesentlichen Impulse in dieser Musik liegen. Weil das seiner Musik zugrunde liegende Gefühl Blues ist. Das hindert ihn aber nicht daran, sich immer wieder und immer mehr von seinen Vorbildern und den Erwartungen in seine Musik zu lösen. Das hindert ihn nicht daran, neues, überraschend anderes Material zu schreiben und neue Einflüsse mit alten Erfahrungen zu mischen. Nervös, druckvoll, wuchtig. (Albert Hefele) Weitere Informationen

Fr. 29.03. 21 Uhr

Karfreitag - geschlossen

Sa. 30.03. 21 Uhr Jazz thing Next Generation - William’s Garden

Sonja Huber Quartett

Sonja Huber (vibes), Matthias Siegrist (g), Patrick Sommer (b), Valeria Zangger (dr)

Vibraphon und Elektrogitarre: Diese alles andere als alltägliche Sound-Mélange verspricht einen ganz speziellen Hörgenuss. In den Annalen des Jazz haben sich bisher die Vibraphonisten Red Norvo (mit Tal Farlow), Gary Burton (mit Larry Coryell, Mick Goodrick, Pat Metheny et al.) und Dave Pike (mit Volker Kriegel) mit sublimen "Vibes-meets-Guitar" - Aufnahmen hervorgetan. Zu dieser ziemlich exlusiven Schar gesellt sich nun die Schweizerin Sonja Huber mit ihrem neuen Quartett. Mit Matthias Siegrist hat Huber einen Gitarristen gefunden, der optimal mit ihrem Vibraphon-Spiel harmoniert: Beide verfügen über eine beeindruckende melodische Erfindungsgabe und überzeugen durch eine äusserst flüssige, nuancenreiche Artikulation. Vervollständigt wird die Gruppe durch den Bassisten Luca Sisera und die Schlagzeugerin Valeria Zangger, die ein zugleich druckvoll und geschmeidig agierendes Groove-Tandem bilden. Das Sonja Huber Quartett spielt vielschichtige und doch eingängige Eigenkompositionen, die auf beglückende Weise zwischen Jazz-Chuzpe und Pop-Leichtigkeit oszillieren und die die Zuhörerschaft in einen Zustand relaxter Euphorie versetzen. Wir haben es also mit einer Formation zu tun, der es gelingt, die Crossover-Innovationen von Burton und Pike auf eigenständige und ungekünstelte Weise weiterzuentwickeln. (Tom Gsteiger) Weitere Informationen

So. 31.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Florian Brandl (tp)

Der am Jazz Institut der Hochschule für Musik in München ausgebildete Trompeter Florian Brandl verbindet am Hardbop orientierte Sounds, groovige, funkige Beats und moderne Klangwelten aufs Beste. Im März freut er sich auf die Sessions in der Unterfahrt mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Seitenanfang