Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Feb 2014 | April 2014

Programm März 2014

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Sa. 01.03. 21 Uhr

Hi-Fly Orchestra

Florian Riedl (sax, fl), Johannes Herrlich (tb), Chris Gall (piano), Jerker Kluge (b), Hajo von Hadeln (dr)

Das Hi-Fly Orchestra sprüht geradezu vor Begeisterung, wenn es um seinen neuen Longplayer „Get Ready“ (Agogo Records) geht, denn die 12 Tracks bilden das gesamte Spektrum seiner musikalischen Leidenschaften ab: Funk, Brazil, Soul und Jazz, immer mit dem Groove in Sichtweite: „Das Wichtigste für uns ist, dass das Publikum Spaß an unserer Musik hat.“ Florian Riedl, der die Band zusammen mit Jerker Kluge leitet, erläutert: “Wir waren schon immer eine richtige Band, seit wir 2004 angefangen haben. Wir lieben es, mit Original-Equipment aufzunehmen und unsere ganze Backline in ein kleines Studio zu quetschen, um direkt auf Tonband einspielen zu können.“ Schon die ersten Akkorde von “Uncle Green“ weisen den Weg. “Get Ready” hat Stil! Man denkt an Lonnie Smiths unmittelbare, physisch-direkte Rhythmik zur Zeit von “Move Your Hands“, dazu an die spirituelle Leichtigkeit eines Horace Silver, an Lee Dorseys Fähigkeit, Rhythm & Blues mit Soul zu verschmelzen oder an Grant Greens virtuoses und eingängiges Spiel. Nach der Veröffentlichung der ersten beiden Alben (“Samboogaloo“ 2007 und “Mambo Atomico“ 2009 auf Ajabu! Records) sowie einer Reihe von 7 Inch Singles auf Labels wie Tramp oder Record Kicks reiste die Gruppe ausgiebig durch Europa und spielte dabei in Italien, Ungarn, Belgien, Schweden, Frankreich, Spanien, Österreich, Schweiz, der Slowakei und sogar in Estland. Weitere Informationen

So. 02.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

Der Saxofonist Stefan Zenker freut sich auf die Sessions im März. Sein Spiel ist inspiriert von der legendären Blue Note-Epoche, mit den Aufnahmen von Wayne Shorter, John Coltrane, Miles Davis und vielen anderen zeitlosen Großmeistern des Jazz. Im Vordergrund stehen Dialog und Interaktion mit der Rhytmusgruppe. Spaß für Musiker und Publikum ist garantiert! Weitere Informationen

Mo. 03.03. - Di. 04.03. 21 Uhr Rosenmontag / Faschingsdienstag

Groove Hospital

Dr. Yu-Mi Ryang, Dr. Andreas Bechtold (as), Dr. Hannes Muxfeld, Dr. Michael Steidl (ts), Dr. Julia Kellner (bs), Dr. Stephanie Ott, Christian Eberhard, Dr. Christina Haller, Dr. Tina Kilian, Dr. Martin Lehmann (tb), Dr. Norbert Salih, Christian Landsiedel, Moritz Hauf, Dr. Christof Schadt (tb), Max Greger (git), Dr. Burkard Jochim (p), Dr. med. des. Simone Tillo (b), Dr. Florian Imhoff (dr), Dr. Mark Malota (bs, conductor)

Wenn ein Jazz-Musiker mal zum Arzt muss, ist das nichts Besonderes. Wenn dieser Arztbesuch dann aber vertont wird, dann bedarf es exakter Kenntnisse, um die tiefgreifenden Zusammenhänge aufzuzeigen: Wer kennt schon genau den Einfluss eines Tumors im Frontalhirn auf die Kompositionen von Stan Kenton, den Grund, warum Bill Evans lieber mal weniger Kaffe zu sich nehmen hätte sollen, oder weiß, an welcher Form von schizoaffektiver Psychose man leidet, wenn man an “Tenor Madness“ erkrankt ist. Diese und noch ganz andere Details aus den musikalischen Krankenakten erklären an diesem Abend die 19 Musiker der Münchner Ärzte-Big Band "Groove Hospital". Mit skalpellscharfem Sound sezieren Internisten, Chirurgen, Zahnärzte und Gynäkologen Big Band-Klassiker von Swing bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und zeigen dem Zuhörer, dass es nicht immer gleich ein Stethoskop braucht, um Herzschlag und Off-Beat zu unterscheiden. Überweisungsschein nicht vergessen! Ein großer Teil der Einnahmen wird an "Ärzte ohne Grenzen" gespendet. Weitere Informationen

Mi. 05.03. 21 Uhr

Aschermittwoch geschlossen

Do. 06.03. 21 Uhr The Norway of Jazz N°63

Hanna Paulsberg Concept

Hanna Paulsberg (sax), Oscar Grönberg (p), Trygve Fiske (b), Hans Hulbækmo (dr)

Mit kompositorischer Klarheit und Ausdruckskraft verbindet die norwegische Saxophonistin Hanna Paulsberg Swing mit lyrischen Melodien. Leicht, verspielt und zugleich poetisch klingt diese Musik ihres Quartetts: wie ein Tanz zwischen Melancholie und sich überschlagender Freude. "Waltz For Lilly" ist der treffende Titel des Debut-Albums. Gemeinsam mit Trygve Fiske, Hans Hulbækmo, und dem Pianisten Oscar Grönberg ist der Saxophonistin damit ein erstaunlich ausgereiftes Debüt gelungen, das sich durch konzeptionelle Klarheit und erstaunliche Phrasierungskunst auszeichnet. Weitere Informationen

Fr. 07.03. 21 Uhr

Claus Koch & The Boperators

Claus Koch (ts), Ralf Hesse (tp), Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b) Rick Hollander (dr)

Claus Koch & The Boperators: Der Name ist natürlich Programm. Bebop und Hardbop mit Ausflügen in den Soul-Jazz bestimmen das musikalische Geschehen. Koch hat Einflüsse von Lester Young über Charlie Parker bis Dexter Gordon zu einem eigenen, unverkennbaren Stil verwoben. Die Presse schreibt über ihn : "Claus Koch ist, um es fast sportlich zu sagen, vielleicht der kompletteste Saxophonist in München. Für ihn gilt an diesem Abend: from Pres to Dex, von Lester Young zu Dexter Gordon. Im Stil und Ton ähnlich wie Dexter Gordon in seinen besten Jahren, etwa als 40-Jähriger, sind bei Claus Koch alle Licks, Arpeggios, Skalen, ist alles Rüstzeug hochmelodisch legiert. Swing, Bop und Ballade, alles ist eingegossen in einen großen bronzenen Ton." (Michael Wüst, Kulturvollzug) Mit dem Pianisten Claus Raible pflegt Claus Koch eine lange musikalische Freundschaft. Raible hat den Bop verinnerlicht, bis er geradezu Teil seiner selbst wurde. Sein Stil ist von Bud Powell, Thelonius Monk und Bobby Timmons beeinflusst und strotzt vor Einfallsreichtum, Energie und Swing. Trompeter Ralf Hesse, Bassist Giorgos Antoniou und Drummer Rick Hollander komplettieren das Quintett, das in seiner Konsequenz und Stilsicherheit in Europa seinesgleichen sucht. Weitere Informationen

Sa. 08.03. 21 Uhr ECM artists in concert

Colin Vallon Trio - Le Vent

Colin Vallon (p), Patrice Moret (b), Julian Sartorius (dr)

Der Westschweizer Pianist Colin Vallon ist seit einigen Jahren einer der erfolgreichsten Schweizer Jazzer. Zurecht, denn er macht höchst aufregende Musik. Mit enormer Ausdruckskraft, mit tiefem Sinn für Melodien, Texturen und Dynamik frischen Vallon und seine beiden Mitmusiker die Form des Piano-Trios auf. Sie gehen vom modernen Jazz aus und entwickeln daraus eine spannende und breit gefächerte Multi-Stilistik. "Das Trio ist so zusammengewachsen, dass es gemeinsam Spannung aufbauen und Spannung lösen kann, mit hoher Intensität in den sich auftürmenden Verdichtungen wie in den Auslassungen. Man könnte sagen : sie atmen zusammen... Die Anklänge steigen wie Erinnerungen, Ahnungen, Traumgebilde auf und versinken wieder. Viel Raum, viel Offenheit. Viel Poesie und viel Power." (Peter Ruedi, Die Zeit) Heute Abend präsentiert das Colin Vallon Trio ihr neues, kürzlich bei ECM erschienenes Album "Le Vent". Weitere Informationen

Sa. 08.03. 19 Uhr

Let's talk about...Jazz

Die beiden Musikjournalisten und Jazzkenner Oliver Hochkeppel und Ssirus Pakzad laden den Pianisten Colin Vallon zum Talk ein. Eintritt frei, Lounge. Um Reservierung wird gebeten. Weitere Informationen

So. 09.03. 20 Uhr

ArtSession

"ein/bild/ung" Ausstellungseröffnung von Raini Haupt mit "CHORnetto" und der anschließenden Jam Session unter der Leitung von Stefan Zenker (ts)

Eine Idee entsteht, wird Wirklichkeit, "bildet sich ein". Die feinsinnigen und feinnervigen Kompositionen von Raini Haupt sind solche ein/bild/ungen. Eigentlich abstrakt, enthalten sie kleine, mitunter versteckte Botschaften, die zum Entschlüsseln anregen und immer wieder zu anderen Ergebnissen führen. Die Titel sind Teil des Bildgeschehens und legen Spuren, etwa "vergessen die Tage", "Eloquenz ist heilbar" oder "Nachtvogel" (Abb.). Pure Poesie! - Die ArtSession beginnt dieses Mal erst um 20 Uhr und wird musikalisch gestaltet von CHORnetto, dem Jazz- und Gospelchor der Immanuel-Nazareth-Gemeinde München; ab 21 Uhr sind zur Jam Session wie immer alle Neueinsteiger auf der offenen Bühne willkommen. Eintritt frei! Weitere Informationen

Mo. 10.03. 21 Uhr Big Band Night

The Uptown Jazz Orchestra

Franz Weyerer, Nemanja Jovanovic, Florian Jechlinger, Albrecht Huber (tp), Christoph Hörmann, Evan Tate (as), Alexander von Hagke, Claus Koch (ts) Wolfgang Roth (bs), Uli Käthner, Lukas Jochner, Auwi Geyer (tb), Tizian Jost (p), Ernst Techel (b), Matthias Gmelin (dr), Philipp Weiss (voc)

Eine Big Band zum Klingen zu bringen, das ist für nahezu jeden Jazzmusiker, als ginge ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung. Es verlangt aber neben Visionen und Teamgeist auch eine gehörige Portion Mut. Dass sich das Uptown Jazz Orchestra um Leader und Trompetensolist Franz Weyerer in den vergangenen Jahren zu einer außergewöhnlichen Großformation nicht nur in der Landeshauptstadt, sondern im gesamten süddeutschen Raum gemausert hat, spricht ohne Zweifel für die Ausnahmestellung und Qualität der beteiligten Musiker. Ohne in schwülstige Nostalgie zu versinken, verleiht die Band jedem Song mit präzisen Bläsertutti, virtuosen Soli und farbenreichen Arrangements ein groovendes, unverwechselbares Gesicht. Gaststar am heutigen Abend ist der Sänger Philipp Weiss. (Reinhard Köchl) Weitere Informationen

Di. 11.03. 21 Uhr

Don Menza Two Tenors Quintet feat. Kirk Lightsey

Don Menza (ts), Gábor Bolla (ts), Kirk Lightsey (p), Luka Gaiser (b), Bernd Reiter (dr)

Don Menza, geboren 1936 in Buffalo, ist eine wahre Jazzlegende. Er spielte mit dem Maynard Ferguson Orchestra (1960-1962) und der Band von Stan Kenton, danach lebte er von 1964 bis 1968 in Deutschland und spielte u. a. in der Bigband von Max Greger. Don Menza machte Aufnahmen mit Musikern wie Keely Smith, Cold Blood, Natalie Cole, Pat Boonen und Leonard Cohen. In der Jazzge-schichte gab es immer wieder große “Tenor Battles“, besonders bekannt ist natürlich das Stück "Tenor Madness" mit dem Zusammentreffen von Sonny Rollins und John Coltrane. In der Unterfahrt trifft "Altmeister" Menza auf den 25-jährigen Tenorsaxophonisten Gábor Bolla aus Budapest, der als großes Talent gilt und bereits mit 15 Jahren Gastsolist im weltberühmten Vienna Art Orchestra war. Beide, Menza und Bolla, sind hochvirtuose und temperamentvolle Improvisatoren voller Ideen und Energie und werden sich gegenseitig zu wunderbaren Soli inspirieren. Wer eignet sich in diesem Fall besser für den Pianostuhl als Kirk Lightsey, der legendärer US-Star, der in seiner einzigartigen Karriere z.B. Dexter Gordon, Johnny Griffin oder Freddie Hubbard begleitete? Diese Liste ließe sich beinahe endlos fortsetzen, da Lightsey stets äußerst aktiv war: mit eigenen Projekten wie als Sideman. Er gehört zu der Generation von Pianisten des Neo-Bop und des neuen Traditionalismus, die in der Tradition von McCoy Tyner spielen. Das Quintett wird durch zwei ausgezeichnete Musiker der jungen europäischen Szene vervollständigt: Der slowenische Bassist Luka Gaiser, demnächst in München wohnhaft, ist ein gefragter Sideman, wie etwa seine Zusammen¬arbeit mit Rob Bargad und Vid Jamnik zeigt. Und Schlagzeuger Bernd Reiter, Preisträger beim Hans Koller Preis (dem österreichischen Jazzpreis) im Jahr 2006 und mittlerweile in Paris lebend, spielte trotz seiner Jugend bereits mit vielen Größen des Jazz wie Charles Davis, Eric Alexander, Mundell Lowe, Steve Grossman, John Marshall, Andy KcKee, Claudio Roditi und Joe Haider. Das Quintett bietet mitreißend energetische und swingende Musik auf allerhöchstem Niveau, gleichermaßen mit Professionalität und viel Enthusiasmus vorgetragen, einfach "Jazz at its Best!" Weitere Informationen

Mi. 12.03. 21 Uhr highlight

Gesing Meyer Rohrer

Klaus Gesing (bcl, ss), Björn Meyer (b), Samuel Roher (dr)

Drei Musiker – jeder seit vielen Jahren unterwegs mit weltweit renommierten Formationen im Land zwischen Jazz, Weltmusik, Kammermusik, Improvisation und völlig neuer Musik, jeder mehrmals an ECM-Produktionen beteiligt – schließen sich zusammen, um die Grenzen zwischen Geschriebenem und Ungeschriebenem aufzuweichen. Mit großer Selbstverständlichkeit betreten sie elegisch-experimentelle Klangflachen mit ansteckend konkreten Grooves; Kompositionen und Improvisationen losen einander dabei unmerklich ab. Ein kollektiver, selbstverständlicher Sinn für das musikalische Motiv leitet den mühelosen Ideenstrom dieses neuen Trios. Weitere Informationen

Do. 13.03. 21 Uhr highlight

Django Bates - Belovèd

Django Bates (p), Petter Eldh (b), Peter Bruun (dr)

"Bird Lives" lautete ein prophetisches Graffito, das nach Charlie Parkers Tod an einer New Yorker Hauswand zu lesen war – und noch immer von dieser bemerkenswerten Zeitkapsel aus der Zukunft, dem Bebop, zeugt. Django hat mit den Alben "Belovèd Bird" und "Confirmation" klargestellt, dass sein Ansatz darin besteht, Parkers Stücke zu dekonstruieren und zu rekonstruieren. Die Melodien und Harmonien werden reflektiert, aufgespalten und gründlich "djangoisiert", und zwar genauso freudesprühend, unbekümmert und wahnwitzig clever, wie Django Bates es in allen seinen Arbeiten tut. Es ist kaum möglich, zu beurteilen, welche Entscheidungen vorab getroffen und dann geprobt wurden und welche sich eher im Verlauf des Zusammenspielens herauskristallisiert haben. Es mag gut sein, dass seine beiden erfahrenen, bestens eingespielten Partner Peter Bruun und Petter Eldh ein intuitives Verständnis von Djangos "Methodologie" besitzen, das diese Fragmentierung und Neugestaltung hervorbringt, und dass das, was wir hören, eine Kombination von beiden Arbeitsmethoden ist. Djangos Arbeiten stehen einerseits klar für sich, andererseits sie sind aber auch Re-Kontextualisierungen von Parkers Themen- und Melodieführung (Evan Parker) Weitere Informationen

Fr. 14.03. 21 Uhr

KUU!

Jelena K (voc), Kalle Kalima (git), Frank Möbus (git) und Christian Lillinger (dr)

20 Jahre nach dem Mauerfall treffen sich eine etablierte Sängerin und drei renommierte Musiker aus der Jazzszene Berlins und vereinen ihr Können und ihre Erfahrung in einem neuen Bandprojekt. Sie kommen aus dem Norden, Westen und Osten Europas und haben festgestellt, dass sie vieles gemeinsam haben. Sie teilen eine offene Haltung gegenüber dem Jazz. So wird nicht nur auf Serbisch, Englisch und Deutsch gesungen, es fließen auch Elemente aus Rock, Punk, Neuer Musik und Elektronischer Musik in ihre Musik ein. Die Debut LP wird im März 2014 pünktlich zur Tour erscheinen. Weitere Informationen

Sa. 15.03. 21 Uhr The Norway of Jazz N°64

Trondheim Jazz Orchestra and Eirik Hegdal "Sidewalk Comedy"

Kirsti Huke (voc), Eirik Hegdal (sax), Martin Küchen (as), Eivind Lønning (tp), Øyvind Brække (tb), Mattias Ståhl (vibraphone), Daniel Buner Formo (p), Ole Morten Vågan (b), Tor Andreas Haugerud (dr), Bengt Carling (performance), Kerstin Lindgren (performance),Sune Schjelderup (light design)

Das Trondheim Jazz Orchestra, aus dem Jazz Department des Konservatoriums in Trondheim hervorgegangen, ist eines der wichtigsten und kreativsten Ensembles der norwegischen Jazzszene. In den vergangenen 10 Jahren gab es immer wieder Kooperationen des TJO mit Stars wie Pat Metheny oder Chick Corea – zwei Mal gastierte das TJO mit dem Tenorsaxophonisten Joshua Redman bei uns im Club. Heute präsentiert das Trondheim Jazz Orchestra, angeführt von ihrem musikalischen Leiter Eirik Hegdal, ihre umjubelte "Sidewalk Comedy", eine Art musikalische Revue , die uns die 1920-30er Jahre in den USA näher bringt. Glücksspiel und Gangster, Ellington und Vaudeville, The Jazz Age gefolgt von der Großen Depression, das sind die Themen. Auf der Flucht vor der Weltwirtschaftskrise läßt die Musik der Trondheimer die alltäglichen Sorgen vergessen. "Als ein absolutes Highlight hierbei erwies sich das Trondheim Jazz Orchestra. Die elfköpfige Band verbindet niveauvolle Musik-Comedy mit höchst anspruchsvollen Arrangements. Liebevoll schräge Charaktere, wie einem Fellini-Film entsprungen, zelebrieren ein umwerfend komisches, aber auch brillantes Jazz-Kabarett, wirklich ein Knüller." Weser Kurier. Weitere Informationen

So. 16.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

Der Saxofonist Stefan Zenker freut sich auf die Sessions im Dezember. Inspiriert wird sein Spiel durch die legendäre Blue Note-Epoche, mit Aufnahmen von Wayne Shorter, John Coltrane, Miles Davis und vielen anderen zeitlosen Großmeistern des Jazz. Im Vordergrund steht Dialog und Interaktion mit der Rhytmusgruppe. Spaß für Musiker und Publikum ist garantiert! Weitere Informationen

Mo. 17.03. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards plus special guest Bob Martin (as)

Warnhinweis des Jazz-Ministeriums: Ein Konzert der Munich Lounge Lizards enthält doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen wird. Die volle Packung MLL lässt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, wo die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der "hardest working Big Band in town" zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte - und ihre Balladen sind so schön gespielt, dass es fast illegal ist. Komplizin dieser kriminell beschwingten Vereinigung (Leitung: Michael Lutzeier) ist Sängerin Miriam Arens, die beim Publikum ganz alleine für schwere Entzugserscheinungen am nächsten Tag sorgen wird. MLL: Come to where Jazz happens! Weitere Informationen

Di. 18.03. 21 Uhr 70 Jahre - Happy Birthday!

Joachim Kühn - Solo Piano

Joachim Kühn (p)

Joachim Kühn ist einer der wenigen deutschen Weltstars des Jazz. Mit seinem Spiel, das sich über alle Kategorien hinwegsetzt, profilierte er sich zu einem Musiker von Weltklasse. Im zeitgenössischen Jazz hat der Pianist Joachim Kühn markante Spuren hinterlassen, und er hat neue Wege gewiesen. Der musikalische Weltbürger Kühn sieht sich in der Tradition des Jazz, aber auch verbunden mit der europäischen Konzertmusik, dabei unmittelbar einer Klangsprache der Gegenwart verpflichtet. Er offenbart Vehemenz und Sensibilität, virtuose Technik und Phantasie, eine unver¬wechselbare Anschlagskultur und einen untrüglichen Sinn für Dynamik. Im Interplay mit langjährigen musikalischen Partnern, in immer neuen und oft auch ungewöhnlich herausfordernden Spielkonstellationen oder, ganz auf sich allein gestellt, in seinen Solokonzerten gelingt es Joachim Kühn, Musik zum Ereignis zu gestalten. Neugier, Offenheit und Experimentierlust hat Kühn sein Leben lang demonstriert wie wenige andere. Dank dieser geistigen Beweglichkeit stieß er als junger klassischer Pianist in der DDR zum Jazz; so wurde er nach seiner Flucht in den Westen 1966 in kürzester Zeit einer der wichtigsten Vertreter der Jazz-Avantgarde in den so unterschiedlichen Szenen von Paris, Los Angeles, New York und Hamburg; so suchte er unentwegt die Begegnung mit den unterschiedlichsten Musikern von Michel Portal, Ornette Coleman, Archie Shepp, Jean-François Jenny-Clark über Daniel Humair, Joe Henderson, Michael Brecker bis zu Rabih-Abou Khalil oder den deutschen Kollegen Heinz Sauer und Michael Wollny. Im Juni 2011 wurde Kühn mit dem Echo Jazz für sein außergewöhnliches Lebenswerk geehrt. Am 15. März wurde Joachim Kühn 70 Jahre alt. Wir gratulieren von Herzen und fühlen uns sehr geehrt, ihn aus diesem Anlass im Club begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen

Mi. 19.03. 21 Uhr Jazz from Island

Sunna Gunnlaugs Trio

Sunna Gunnlaugs (p), Þorgrímur Jónsson (b), Scott McLemore (dr)

Die Washington Post hat über Sunna Gunnlaugs Musik geschrieben, sie besitze "so zeitlose Tugenden wie Gefühl und Anmut. Elegant verknüpft sie introvertiertere Passagen mit anständigem Swing." Auf ihrer neuesten CD "Destilled" macht die Isländerin – gemeinsam mit Þorgrímur Jónsson und Scott McLemore – diesem Urteil alle Ehre. Es ist ihr siebtes Album unter eigenem Namen: Und hier präsentiert eine gereiftere, erfahrenere Gunnlaugs ihre Musik in einer ruhigen, kontemplativen Stimmung. Dabei sind es gerade die Leerstellen, die der Aufnahme eine bestimmte Dringlichkeit verleihen. "Gunnlaugs beweist, dass Jazz ein breitere Publikum ansprechen kann, ohne Glaubwürdigkeit einzubüßen." (All About Jazz) Weitere Informationen

Do. 20.03. 21 Uhr Lope And Antilope

Get The Blessing (UK)

Jim Barr (b), Dylan Howe (dr), Pete Judge (tp), Jake McMurchie (sax)

Selten hat eine Band die Jazz-Szene so gepackt wie Get the Blessing. Die Gewinner des BBC Jazz Award 2008 (für ihr umjubeltes Debüt "All Is Yes" beim Label Cake/Candid), gelten außerdem als eine der faszinierendsten Livebands Großbritanniens. Die Band um die ehemaligen Portishead-Rhythmusgeber Jim Barr am Bass und Clive Deamer am Schlagzeug, ergänzt um die elektronisch versierten Bläser Jake McMurchie am Saxophon und Pete Judge an der Trompete, hat sich ihren eigenen und originellen Sound erarbeitet, der zwar jenseits stilistischer Schubladen liegt, aber deshalb noch lange nicht auf kopfnickende Songs, monströs-ansteckende Beats oder freudestrahlende Spontaneität verzichtet. Man darf sich darauf einstellen, von GTB, wie sich die Band gerne abkürzt, gereizt und gefordert, entspannt und entgeistert, aufgeschreckt und aufgeweckt und schließlich vor allem begeistert zu werden. "Fiercely intelligent music in which muted trumpet and saxophone, enhanced by thoughtful washes of electronica, perform pirouettes over refreshingly melodic vamps." (Sunday Times 19.01.2014) Weitere Informationen

Fr. 21.03. 21 Uhr

The Grandmothers of Invention

Bunk Gardner (sax, fl, ewi, voc), Don Preston (keys, voc), David Parlato (b, voc), Christopher Garcia (dr, voc), Max Kutner (git, voc)

"Original Mothers Bunk Gardner And David Parlato Join Don Preston To Premiere The New 2014 "Freak Out -- The Early Zappa Years" Tour!" Dieses Konzert ist ein absolutes Must-have für Frank Zappa-Fans! Mit The Grandmothers of Invention ist an diesem Abend die einzige Frank Zappa- bzw. Mothers-of-Inventions-Nachfolgeband zu hören, die schon seit 2003 regelmäßig die Werke des legendären Gitarristen, Sängers und Songschreibers vor Publikum präsentiert. Die neue Show bietet Songs der ersten 10 Zappa Alben und zum ersten Mal die Einführung "At home with Bunk & Don "- ein 15-minütiges Gespräch zwischen Publikum und Bunk & Don über ihre persönlichen Zappa Erfahrungen. Weitere Informationen

Sa. 22.03. 21 Uhr Movimento

Aline Frazão

Aline Frazao (git, voc), Marco Pombinho (p, rhodes, git), Francesco Valente (b, el-b), Marcos Alves (dr, perc)

Die angolanische Künstlerin Aline Frazão ist ein aufregendes Beispiel einer portugiesisch-sprachigen Sängerin, die – auf ihrem ersten Album "Clave Bantu" – auf höchst spannende Weise afrikanischen Traditionen und deren Weiterentwicklungen von Brasilien bis Kuba nachspürt. Aus ihrer Perspektive bilden die Traditionen lusophoner Musik und die Rhythmen der afrikanischen Diaspora Teile einer großen, gemeinsamen musikalischen Welt. Ihre Musik spiegelt den eigenen Lebensweg und ihre Reisen zwischen Luanda, Lissabon, Barcelona, Madrid und Santiago wider. Aline Frazão wuchs in Angolas Hauptstadt Luanda auf und besuchte eine portugiesische Schule. Im Radio, so erinnert sie sich, hörte sie eine Mischung von Klängen und Rhythmen aus anderen Teilen Afrikas, Europas, Nordamerikas und Brasiliens. Während des Studiums in Europa begegnete sie Musikern verschiedener Genres und Kulturen und setzte so ihre musikalische Reise fort. Heute wohnt sie in der spanischen Stadt Santiago de Compostela. Im Frühjahr 2014 wird ihr neues Album "Movimento" im deutschsprachigen Raum veröffentlicht. Neben eigenen Kompositionen enthält es auch zwei Werke der angolanischen Dichter Carlos Ferreira "Cassé" und Alda Lara. Weitere Informationen

So. 23.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

Der Saxofonist Stefan Zenker freut sich auf die Sessions im Dezember. Inspiriert wird sein Spiel durch die legendäre Blue Note-Epoche, mit Aufnahmen von Wayne Shorter, John Coltrane, Miles Davis und vielen anderen zeitlosen Großmeistern des Jazz. Im Vordergrund steht Dialog und Interaktion mit der Rhytmusgruppe. Spaß für Musiker und Publikum ist garantiert! Weitere Informationen

Mo. 24.03. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München Leitung Prof. Joe Viera

In diesem Jahr feiert die Band ihr 20-jähriges Bestehen. 1994 von Joe Viera gegründet, haben seither mindestens 100 Musiker/innen in diesem Ensemble gespielt. Sie haben dabei nicht nur die Basics des Jazz kennengelernt, sondern auch viele Feinheiten des Big Band-Spiels und der Improvisation, dazu natürlich ein vielfältiges Repertoire. "Wir spielen zumeist keine Standards, sondern Stücke, die andere Big Bands nicht spielen. Die meisten Mitglieder arbeiten auch solistisch, was unsere Musik abwechslungsreicher macht", so Viera. Als Gast bringt die Uni Big Band München den Trompeter Reinhard Greiner mit. Weitere Informationen

Di. 25.03. 21 Uhr Stargastspiel - Happy Birthday, Steve!

Steve Kuhn Trio

Steve Kuhn (p), Buster Williams (b), Billy Drummond (dr)

Steve Kuhn zählt zu den ganz Großen seines Fachs, auch wenn er bei der Nennung der berühmtesten Jazzpianisten niemals an erster Stelle auftaucht. Der Mann, der schon als Fünfjähriger über die harte "Russische Schule" zum Klavier kam, hat schon sehr früh mit Berühmtheiten des Genres gespielt wie Ornette Coleman, Bill Evans oder Kenny Dorham. Aber spätestens seit Steve Kuhn (für kurze Zeit) Teil des Quartetts des epochalen Saxophonisten John Coltrane wurde, entwickelte er sich selbst zum Star. Zwei weitere Stars begleiten den Mann am Klavier, der gestern 75 Jahre alt wurde: Buster Williams am Bass und Billy Drummond am Schlagzeug. "Kuhn ist wahrlich ein Ästhet der Tongebung. Kaum jemand bringt im Jazz die Musik derart zum Leuchten, das Klavier derart zum Singen. So erweist sich Kuhn wieder einmal als echter Geschichtenerzähler." (Tilman Urbach, Stereo) Weitere Informationen

Mi. 26.03. 21 Uhr Traumton Release

Masaa

Rabih Lahoud (voc), Marcus Rust (tp, flh), Clemens Pötzsch (p), Demian Kappenstein (perc, dr)

Masaa ist eine junge deutsch-libanesische Band, die 2012 die Jazzszene in Deutschland überraschte. Die vierköpfige Formation gründete sich 2011 – nur ein Jahr später gewann sie den Bremer Jazzpreis 2012, erhielt den Förderpreis der Initiative Musik und spielte im Rahmen des Jazzfestes Berlin zwei Konzerte im ausverkauften A-Trane. Die Musik der Band bewegt sich zwischen zeitgenössischem Jazz, World-Music und Pop und verbindet diese Elemente mit orientalischen Klängen und arabischer Poesie. Der außergewöhnliche Sänger der Band, Rabih Lahoud, erzählt mit seinem emotionalen Gesang Geschichten aus einer fernen Welt und versteht es dabei, die verschiedenen Klangwelten miteinander verschmelzen zu lassen. Durch seine ganz persönliche Stilistik gelingt es Masaa, sich den üblichen Klischees des “Orientalismus“ zu entziehen. Vielmehr kann man hier die vier Musiker dabei beobachten, wie sie aus der Fülle ihrer persönlichen Lebenswelten ein poetisch-musikalisches Mosaik entwerfen. Die Debüt-CD der jungen Band, "Freedom Dance", die von Persönlichkeiten wie Till Brönner, Markus Stockhausen und Bert Noglik gefördert wurde, erhielt durchweg positive Rezensionen und Kritiken in den großen Jazzmagazinen des Landes. Mit ihrer Musik will Masaa auch einen Beitrag zum interkulturellen Austausch zwischen der europäischen und der arabischen (Musik-)Welt leisten. Eine erste Tour im Herbst 2012 durch den Libanon, mit fünf Konzerten an Universitäten des Landes, zwei Fernsehauftritten und einer Masterclass, war erst der Anfang eines “Brückenbaus“ zwischen Europa und dem Nahen Osten. In diesem Monat erscheint die zweite CD von Masaa beim Berliner Label Traumton. Weitere Informationen

Do. 27.03. 21 Uhr new & up coming

Oliver Lutz Quartet

Christoph Möckel (sax), Pablo Held (wurlitzer), Oliver Lutz (b), Moritz Baumgärtner (dr)

"Jazz und Alltag stehen dieser Tage in einem Verhältnis zueinander, das nicht immer als harmonisch zu bezeichnen ist. Wen wundert’s? Der Anspruch vieler Jazz-Musiker ist oft viel zu abgehoben, um mit den Niederungen des alltäglichen Lebens auf Tuchfühlung gehen zu können. Ganz anders Oliver Lutz, ein junger Bassist aus Köln, dessen Jazz-Kompositionen von geballter Fabulierlust, inniger Lebenskraft und intensiver Alltagsdurchdringung zeugen. Mit seinen unaufdringlichen und doch ungemein infektiösen Melodien holt Lutz den Hörer auf Anhieb dort ab, wo er ist: im Hier und Jetzt!" (Wolf Kampmann) Im Januar dieses Jahres erschien die Debüt-CD "Signal" beim Schweizer Label Unit Records. Weitere Informationen

Fr. 28.03. 21 Uhr highlight -pirouet records

Drew Gress '7 Black Butterflies'

Drew Gress (b), Tim Berne (as), Ralph Alessi (tp), Russ Lossing (p), Tom Rainey (dr)

Sonst legt er für andere das Fundament, hier für die eigenen Stücke: Der große, 1959 in New Jersey geborene Drew Gress, einer der begehrtesten Jazzbassisten New Yorks, präsentiert in hochkarätiger Quintettbesetzung mit Ralph Alessi, Tim Berne, Craig Taborn und Tom Rainey eine Pirouet-CD als Leader. Eine Traumbesetzung, die die Kunst des gleichen Atems beherrscht: Fünf Musiker, die zur US-amerikanischen Jazz-Elite der mittleren Generation gehören, und die eine immense Referenzenliste vorweisen können. Aber nicht müssen, um zu überzeugen – und mitzureißen! The Sky Inside: Der Titel ist Programm. Ein weiter musikalischer Himmel eines feinen Introvertierten tut sich da auf. Man wird sofort gepackt von der Schönheit und Ausdrucksspanne, die mit einer ganz klassischen Besetzung des modernen Jazz möglich sind. Zu hören sind durchweg Eigenkompositionen von Drew Gress, und sie stecken einen weiten Horizont der Klangeindrücke und Stimmungen ab. Drew Gress, ein großartiger Musiker, der bei dem Label Pirouet schon in diversen erfolgreichen Produktionen mitgespielt hat – etwa als Fels in der Brandung in Ensembles von Marc Copland, Tim Hagans und Bill Carrothers – kann hier ein markantes eigenes Profil als Leader und Komponist zeigen. Weitere Informationen

Sa. 29.03. 21 Uhr Keep On Rockin` In The Free World - A Tribute to Neil Young

Die Glorreichen Sieben

Alfred Vogel (dr), Christian Lillinger (dr), Kalle Kalima (git), Chris Dahlgren (b)

Es ist aufgesattelt. Ein "Crazy Horse" dieses Mal. Jetzt reiten sie wieder, die vier Glorreichen Sieben, die auf dem Album "Vogelperspektive, Vol. 2" bereits wild galoppierend davonpreschten – von Vorarlberg durch die urbanen Landschaften Berlins bis in die einsamen Weiten des Wilden Westens. In den Satteltaschen hatten sie damals die Titelmelodien von "Bonanza", "Winnetou", "Once Upon a Time In The West" oder "Für Eine Handvoll Dollars" verstaut – Material, das sie ohne Lagerfeuerromantik aufbereiteten. Mit seinem Western-Programm wurde das Quartett Die Glorreichen Sieben gar zum renommierten "BMW Welt Jazz Award 2013" eingeladen. Doch nun brechen die Musiker zu neuen Ufern auf, mit dem Werk" Keep On Rockin' In The Free World". Band-Initiator und Schlagzeuger Alfred Vogel fragte sich, wo die Reise für die vier Reiter nun wohl hinführen könnte. Kalle Kalima, der in Berlin lebende finnische Gitarrist des improvisierenden Kollektivs, schlug vor, sich auf das Terrain des Neil Young vorzuwagen. Eine Idee, die Alfred Vogel und den anderen Mitstreitern der Band sofort einleuchtete. "Europäischer kann ein Jazzquartett nicht sein, von der Virtuosität nicht zu sprechen. Als wollten sie Lou Reed selig paraphrasieren: You can’t beat two drums, bass and guitar. Mit Lust an der Destruktion und Rekonstruktion nehmen sie sich des Youngschen Œuvres an. Allein drei genussvolle Minuten braucht es, bis das erste Stück, Zimtmädchen, sich als jenes Cinnamon Girl zu erkennen gibt, dem der Meister ums Haar verfallen wäre: ’I wanna live with a cinnamon girl / I could be happy / The rest of my life / With a cinnamon girl.’ Gesungen allerdings wird nicht, nur im Kopf des Hörers. Mit Heart Of Gold geht es weiter, dem einzigen Nummer-Eins-Hit, den Neil Young je hatte, hier mit einer Kantigkeit gespielt, als müsse von Herzen gehobelt und nicht veredelt werden. Neun Kunststücke insgesamt, weder Math noch Art, noch Hard: Dies ist Free Rock. Oder, machte es nicht so viel Spaß, sogar Free Jazz." (Ulrick Stock, Die Zeit) Weitere Informationen

So. 30.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

Der Saxofonist Stefan Zenker freut sich auf die Sessions im Dezember. Inspiriert wird sein Spiel durch die legendäre Blue Note-Epoche, mit Aufnahmen von Wayne Shorter, John Coltrane, Miles Davis und vielen anderen zeitlosen Großmeistern des Jazz. Im Vordergrund steht Dialog und Interaktion mit der Rhytmusgruppe. Spaß für Musiker und Publikum ist garantiert! Weitere Informationen

Mo. 31.03. 21 Uhr Big Band Night

The Jazz Big Band Association

Axel Kühn (ts/fl,cond), Klaus Graf, Florian Riedl (as/fl/cl), Christof Hörmann (ts/fl), Michael Lutzeier (bs/bcl), Nemanja Jovanovic, Franz Weyerer, Florian Jechlinger, Ralf Hesse (tpts), Jürgen Neudert, Erwin Gregg, Hans-Heiner Bettinger, Eberhard Budziat (pos), Chris Gall (p), Andi Kurz (b), Christoph Holzhauser (dr).

Die Jazz-Big Band Association ist mittlerweile ein echtes Big Band-Highlight in München und vereint unter der Leitung von Axel Kühn viele bekannte Jazzmusiker der deutschen Jazzszene, die sowohl als Bandleader wie auch als gefragte Big Band Sidemen bereits wohlbekannt sind. Das Motto des heutigen Programms lautet "Modern Jazz Big Band" und ist eine Retrospektive auf die langjährige Mitarbeit der Bandmitglieder in den Big Bands von SWR, HR und WDR, Sunday Night Orchestra und Jazzfactory Orchestra. Swingend, mit viel Leidenschaft, technisch brilliant und mit ihren hervorragenden Solisten spielt die Band Arrangements aus dem Repertoire der berühmten Arrangeure Bert Joris, Jim McNeely, Bob Florence und Sammy Nestico. Daneben stehen auch Kompositionen und Arrangements des Trompeters Ralf Hesse und des Pianisten Christian Elsässer auf dem Programm. Eine tolle Big Band mit schönem Blending der Stimmen. Hier knistert die Bühne schier vor Energie und Konzentration! Weitere Informationen

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