Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Feb 2015 | April 2015

Programm März 2015

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 01.03. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Leszek Zadlo (ts, ss), mit: Konstantin Kostov (p), Olivier Hein (b), Jay Lateef (dr)

Unter der Leitung von Leszek Zadlo finden sich hier Musiker zusammen, die eine große stilistische Bandbreite abdecken und durch ihre virtuose Spielweise und ihre Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten bestechen. Sie freuen sich auf eine offene und spaßige Jam Session mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 02.03. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München

Leitung: Prof. Joe Viera

Joe Viera ist einer der ersten deutschen Jazzpädagogen. Seit 1957 unterrichtet er in Workshops und Seminaren. Seit 1960 ist er als Musiker, Arrangeur, Komponist und Autor tätig. Seit 20 Jahren existiert die Big Band, in der junge und erfahrene Musiker eine überzeugende Einheit bilden. Angetrieben von Schlagzeuger Günther Hauser werden verschiedene Stile gespielt - mit Arrangements von Bill Liston, Dave Wolpe, Michael Philip Mossman, David Berger, Les Sabina, Alan Baylock und Mike Tomaro. Als Gast steht der Trompeter Reinhard Greiner (Bayerisches Staatsschauspiel, Pop- und Musicaltourneen) mit auf der Bühne. Weitere Informationen

Di. 03.03. 21 Uhr ECM Artists in Concert

Tim Berne's Snakeoil

Tim Berne (as), Oscar Noriega (cl), Matt Mitchell (p), Ches Smith (vib, dr)

Tim Berne's Snakeoil ist eine Mischung aus neuen Stimmen und neuen Ideen, aus frischen Sounds und pulsierender Energie. Berne gelingt in seinen neuen Stücken ein Ausgleich zwischen kompositorischer Strenge und fließender Improvisation. Hypnotische Rhythmen und lange, verführerische Melodien stoßen auf raue Dissonanzen und überraschende strukturelle Veränderungen. Ein organischer Mix aus Saxofon und Klarinette liegt auf elektronischen und akustischen Keyboards und einem sich ständig verändernden Rhythmus-Teppich. Freiheit und Disziplin, Konsonanz und Dissonanz, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – kurz: Snakeoil. Weitere Informationen

Mi. 04.03. 21 Uhr

Julia Biel

Julia Biel (voc, p, g), Idris Rahman (b), Saleem Raman (dr)

Die zeitlosen Songs Julia Biels zeigen hohe handwerkliche Musikalität, ihre Texte beruhen auf persönlichen Überzeugungen fernab von kitschigen Klischees – Zeichen einer herausragenden Singer-Songwriterin. Texte über große Gefühle? Ja, aber mit der gehörigen Portion Skepsis einer Person, die Auf und Abs kennengelernt hat. Die weiß, dass Freude immer zusammen mit Schmerz kommt und auf der Suche nach einer tieferen Wahrheit ist. Ihre Songs sind authentisch und ihre Stimme von einzigartigem Wiedererkennungswert. In der Unterfahrt präsentiert sie ihr neues Album „Love Letters and Other Missiles" (Rokit Records/Proper). Weitere Informationen

Do. 05.03. 21 Uhr

Troyka

Kit Downes (Hammond B3, synth), Chris Montague (g, loops), Josh Blackmore (dr)

Troyka ist ein experimentelles britisches Trio, das – beeinflusst von Musikern wie Tim Berne, Aphex Twin, Deerhoof und Flying Lotus – für spannende Instrumentalmusik steht. Das im Januar erschienene dritte Studioalbum "Ornithophobia" (Naim) ist das Ergebnis fünfjähriger musikalischer Experimentierfreudigkeit. Ihr Markenzeichen sind unberechenbare, und doch eingängige Melodien. Der Titel des Albums deutet auf die Angst des Gitarristen vor Vögeln hin. Es entstand eine Platte, die im Setting eines fiktiven Londons spielt – ein post-apokalyptischer, dystopischer Alptraum, in dem sich die Menschen mit einer Art Vogelgrippe infizieren und sich nach und nach in menschengroße Vögel verwandeln und allmählich ihren Verstand verlieren. Weitere Informationen

Fr. 06.03. 21 Uhr

The Brad Leali / Claus Raible Quartet

Brad Leali (as), Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b), Darrell Green (dr)

Die beiden Bandleader begannen Mitte der neunziger Jahre zusammen zu spielen, als sie beide in New York lebten. Was folgte, war eine starke musikalische Partnerschaft, aus der verschiedenste Projekte hervorgingen. In der aktuellen Besetzung performen sie seit 2005 auf nationalen und internationalen Bühnen. Seit Beginn ihrer gemeinsamen Arbeit ist ihr musikalisches Schaffen stark in der afroamerikanischen Jazz-Tradition verwurzelt: Starke Rhythmen unterstützen reichhaltige Harmonien und erlauben es den Solisten, ein außerordentliches Maß an Intensität und Ideenreichtum zu entfalten. Ihr Repertoire bietet eine Mischung aus Eigenkompositionen der beiden Bandleader und originellen Arrangements von Jazzstandards. Weitere Informationen

Sa. 07.03. 21 Uhr

Dr. Lonnie Smith Trio

Dr. Lonnie Smith (Hammond B3), Jonathan Kreisberg (g), Joe Dyson (dr)

Dr. Lonnie Smith ist ein Meister und Guru der Hammond B3 Orgel. In mehr als fünf Jahrzehnten hat er auf über siebzig Alben und mit dem "Who is Who" der Jazz-, Blues- und R&B-Giganten gespielt. Folgerichtig wurde er von der Jazzpresse immer wieder als "Legende", eine "lebende Musikikone" und als einer der kreativsten Jazzorganisten gefeiert. Das Jazz Times Magazin beschreibt ihn als "ein Rätsel gehüllt in ein Mysterium gewickelt in einen Turban!". Weitere Informationen

So. 08.03. 16:00 Uhr Jazz For Kids

Leszek Zadlo European Art Ensemble

Leszek Zadlo (ts, ss), Wojtek Groborz (p), Tolek Lisiecki (b), Wieslaw Jamiol (dr)

Liebe Kinder, Was ist Jazz? Was ist Improvisation? Und wie erlebt man das? Diese Fragen werden der international bekannte Saxofon-Meister und –Lehrer Prof. Leszek Zadlo und die Mitspieler seiner Band European Art Ensemble mit Beispielen und auf coole Art zu erklären versuchen. Prof. Leszek Zadlo lebt seit 1975 in München, unterrichtet an den Hochschulen für Musik in München und in Würzburg und ist Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der deutsch-polnischen Verständigung. Wie er selbst stammen die Musiker seines Ensembles aus Krakau, der Wiege des polnischen Jazz. Einlass: 15:00 Uhr. Kinder 5 € Familienangebot: 2 Erwachsene à 10 €, jedes Kind 5 €. Weitere Informationen

So. 08.03. 21:00 Uhr

Jam Session

Leitung: Leszek Zadlo (ts, ss), mit: Wojtek Groborz (p), Tolek Lisiecki (b), Wieslaw Jamiol (dr)

Leszek Zadlo hat für diese Jam Session polnische Mitglieder seines European Art Ensembles eingeladen, dessen Klanglandschaften immer wieder den Bezug zur polnischen Heimat herstellen. Leszek freut sich auf das abwechslungsreiche Spiel von Standards mit den Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 09.03. 21 Uhr Big Band Night

The Uptown Jazz Orchestra

Franz Weyerer, Nemanja Jovanovic, Florian Jechlinger, Albrecht Huber (tp), Christoph Hörmann, Evan Tate (as), Alexander von Hagke, Matthieu Bordenave (ts), Wolfgang Roth (bs), Roman Sladek, Lukas Jochner, Auwi Geyer (tb), Claus Raible (p), Ernst Techel (b), Matthias Gmelin (dr)

Eine Big Band zum Klingen zu bringen, das ist für nahezu jeden Jazzmusiker, als ginge ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung. Es verlangt aber neben Visionen und Teamgeist auch eine gehörige Portion Mut. Dass sich das Uptown Jazz Orchestra um Leader und Trompetensolisten Franz Weyerer in den vergangenen Jahren zu einer außergewöhnlichen Großformation nicht nur in der Landeshauptstadt, sondern im gesamten süddeutschen Raum gemausert hat, spricht ohne Zweifel für die Qualität der beteiligten Musiker. Die Band verleiht jedem Song mit präzisen Bläsertutti, virtuosen Soli und farbenreichen Arrangements ein groovendes, unverwechselbares Gesicht. Weitere Informationen

Di. 10.03. 21 Uhr BR-Klassik Mitschnitt

Malte Dürrschnabel Quartet Strayhorn

Rainer Böhm (p), Malte Dürrschnabel (sax, cl), Henning Gailing (b), Silvio Morger (dr)

Er war einer der kreativsten Komponisten und raffiniertesten Arrangeure des 20. Jahrhunderts: Billy Strayhorn. Der Pianist aus Dayton/Ohio – Kreativpool für den legendären Duke Ellington – hätte 2015 seinen 100. Geburtstag gefeiert. Anlass für den Kölner Saxofonisten Malte Dürrschnabel, das musikalische Schaffen Strayhorns mit einem Album zu würdigen. Die Musiker um Dürrschnabel mussten sich entscheiden: Möglichst dicht an den Originalen bleiben oder sich deutlich von ihnen entfernen? Letztendlich entschloss sich das Quartett dazu, die Stücke möglichst pur zu spielen, sie aber hier und da durch eigene Ideen zu ergänzen. Weitere Informationen

Mi. 11.03. 21 Uhr BR-Klassik Mitschnitt

Jeff Ballard Fairgrounds

Jeff Ballard (dr), Kevin Hays (p), Lionel Loueke (g), Reid Anderson (electronics)

Die Musik von Jeff Ballard Fairgrounds fühlt sich nach 21. Jahrhundert an und ist es auch: Offen, fließend, immer in Entwicklung. Ein Sound, der stark vom Jazz beeinflusst ist, aber erst dann zum Leben erweckt wird, wenn Musikwelten aufeinander prallen: akustische und elektrische, analoge und digitale, zugängliche und eher experimentelle. Unter der Leitung des Drummers Jeff Ballard hat sich hier eine Formation zusammengefunden, die Genregrenzen verwischt und Jazz, Rock, Elektronica und westafrikanische Musik zu einem wandelbaren, interkulturellen Sound verwebt. Weitere Informationen

Do. 12.03. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Wolfgang Haffner Quartet

Christopher Dell (vib), Hubert Nuss (p), Christian Diener (b), Wolfgang Haffner (dr)

Auf seinem neuen Album "Kind of Cool" (ACT) bewegt sich Wolfgang Haffner zwischen Tradition und Moderne. Er wirft einen Blick auf das Great American Songbook. In der Tradition des legendären Modern Jazz Quartetts und mit dem Spirit des Cool Jazz erklingen Klassiker wie "Django" und "My funny Valentine" zeitlos schön, ungemein relaxed und sophisticated. Als Schlagzeuger wie als Bandleader lässt Haffner die Musik organisch und natürlich klingen. Er ist ein Meister der Atmosphäre, des Grooves und Flows. Während der "Kind of Cool"-Tour wird Haffner mit seiner Band die Musik seines neuen Albums in den Mittelpunkt stellen, aber auch Fans seiner Alben "Round Silence", "Shapes" und "Heart of the Matter" werden mit einer Best-of-Auswahl voll auf ihre Kosten kommen. Weitere Informationen

Fr. 13.03. 21 Uhr The Norway of Jazz No° 77

Sidsel Endresen & Stian Westerhus

Sidsel Endresen (voc), Stian Westerhus (g)

Jeder, der dieses Duo einmal auf der Bühne erlebt hat, kann ihre einzigartigen und fast schon telepathischen musikalischen Dialoge bezeugen. Ob auf der Bühne oder im Studio, die Klangwelt von Sidsel und Stian ist magisch, mysteriös, schön und erschreckend. Sidsel Endresen ist eine der führenden Gesangsimprovisateurinnen weltweit und arbeitet seit den 80er Jahren erfolgreich (zweifache Grammy-Gewinnerin) als Singer/Songwriterin. Stian Westerhus bricht mit den Spielkonventionen der E-Gitarre und stellt rohe Ausdruckskraft gegen Virtuosität und melodisches Fingerspitzengefühl. Weitere Informationen

Sa. 14.03. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Nguyên Lê Fire & Water Trio

Nguyên Lê (g), Chris Jennings (b), Stephane Edouard (dr, perc)

Fire and Water sind die beiden Zweige der alten chinesischen Philosophie des Taoismus. Musik ist einer der besten Orte, an denen diese beiden Elemente eine Einheit schaffen können. Mit diesem neuen Trio möchte Nguyên Lê Gegensätze wie Körper und Geist, West und Ost symbiotisch vereinen. Jazz und Folklore, groovige Soundlandschaften, akustische und elektronische Elemente begegnen sich hier spielerisch dank der experimentierfreudigen Musiker. Weitere Informationen

So. 15.03. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Leszek Zadlo (ts, ss), mit: Konstantin Kostov (p), Olivier Hein (b), Jay Lateef (dr)

Unter der Leitung von Leszek Zadlo finden sich hier Musiker zusammen, die eine große stilistische Bandbreite abdecken und durch ihre virtuose Spielweise und ihre Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten bestechen. Sie freuen sich auf eine offene und spaßige Jam Session mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 16.03. 21 Uhr

Geschlossen

Mit einem 'Ruhetag' am Montag, 16. März 2015, zollen wir unseren großen Respekt für Dusko Goykovich, der nach dem zeitnahen Tod seiner Ehefrau Inga, den Termin mit seiner Munich Big Band nicht wahrnehmen kann. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis. Ihr Unterfahrt Team Weitere Informationen

Di. 17.03. 21 Uhr

Lyambiko

Lyambiko (voc), Marque Lowenthal (p), Robin Draganic (b), Heinrich Koebberling (dr)

Die deutsche Jazz-Sängerin Lyambiko gründete 2001 ihr gleichnamiges Quartett, mit dem sie seitdem erfolgreich national und international auf Tour ist. Die Stücke auf ihrer neuen CD "Muse" (Sony Music) stammen ausschließlich von Frauen, Singer-/Songwriterinnen wie Abbey Lincoln, Erykah Badu und Joni Mitchell. Dabei geht es ihr weder um einen Quotennachweis noch um die Frage, ob Frauen anders komponieren als ihre männlichen Kollegen. Ihr Album ist vielmehr aus einem Bedürfnis nach Empathie entstanden. Die Künstlerinnen, deren Originale sie hier zum Besten gibt, haben ihre Songs unter ganz unterschiedlichen Bedingungen, teilweise gegen verschiedenste Widerstände geschrieben. Lyambiko eignet sich die Songs an, formt sie zu ihrer eigenen Geschichte und trägt sie so in die Gegenwart. Weitere Informationen

Mi. 18.03. 21 Uhr

Trio Niescier/ Zanchini / Senni

Angelika Niescier (sax), Simone Zanchini (acc), Stefano Senni (b)

Die Saxofonistin Angelika Niescier ist seit langem eine der aufregendsten Stimmen im deutschen Jazz. 2010 mit dem ECHO ausgezeichnet, ist sie eine der Wenigen, die auch im Mutterland des Jazz auf Interesse stoßen. Eine Virtuosin mit einem ungeheuer wandlungsfähigen, beweglichen Ton, quicklebendig, überschäumend und einfallsreich. Mit zwei Musikern aus der lebendigen Szene Italiens, dem Bassisten Stefano Senni und dem Akkordeonisten Simone Zanchini präsentiert sie nun ihr Album "Now". Ein ungeträumter Traum von einem Trio. Mal fröhlich durch ein Meer ungerader Metren segelnd, dann auf den Schwingen einer Melodie der Sonne entgegen steigend. Weitere Informationen

Do. 19.03. 21 Uhr

Mojo Bluesband

Erik Trauner (voc, g), Siggi Fassl (voc,g), Charlie Furthner (p), Herfried Knapp (b), Didi Mattersberger (dr)

Die 1977 gegründete Band um Erik Trauner verkörpert eine höchst regsame Interessensgemeinschaft, die eine exotische Sprache wie die des Blues allmählich zu der ihren gemacht hat. Traditioneller Chicago Blues findet dabei ebenso Eingang wie swingender R&B und rollende Boogies. Aber auch die Musik aus Louisiana hat es den Mojos seit jeher angetan. Mit der von der Zydeco Musik geprägten Nummer "Rosa Lee" gelang es ihnen sogar 1988 die Hitparaden zu erobern. Die nahezu beispiellose Referenzliste an Kooperationen mit zahllosen internationalen Größen liest sich wie ein Who's Who der traditionellen Bluesszene. Weitere Informationen

Fr. 20.03. 21 Uhr

David Patrick - The Rite of Spring

Sam Coombs (fl, ss, as), Rob Hall (cl, ss, as, ts), Calum Robertson (cl, bcl), Tom McNiven (tp, flh), Phil O'Malley (tb), Andrew Robb (b), Ole Seimetz (dr), David Patrick (p, arr, comp)

Igor Strawinskys "The Rite of Spring" ("Le Sacre du printemps") eignet sich sehr gut zur Jazz-Interpretation: Jene wilden Off-Beats und Dissonanzen müssen der Traum eines jeden Jazz-Künstlers sein. Die Arrangements des Pianisten und Komponisten David Patrick verweisen nicht nur auf die berühmten Themen des Orchesterwerks, sondern fangen auch viel von der Struktur des Originals ein. Strawinsky-Liebhaber wie Jazz-Fans werden von dieser intelligenten Hommage begeistert sein. "Great writing - your charts really work." (Dave Liebman) Weitere Informationen

Sa. 21.03. 21 Uhr

Rosario Giuliani / Enrico Pieranunzi - Duke’s Dreams

Rosario Giuliani (sax), Enrico Pieranunzi (p)

Duke Ellington war einer der kreativsten und produktivsten afroamerikanischen Komponisten des zwanzigsten Jahrhunderts. Zwei der bekanntesten Jazzer Italiens, Giuliani und Pieranunzi, huldigen den Großmeister mit ausgesuchten Stücken aus Duke´s riesigem Repertoire. Ihr Programm ist eine Hommage an einen monumentalen Musiker, dessen unglaubliches künstlerisches Erbe es verdient, immer und immer wieder, erinnert, erlebt und wiederentdeckt zu werden. Weitere Informationen

So. 22.03. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Tuija Komi (voc), mit: Andrea Hermenau (p), Benny Schäfer (b), Shinya Fukumori (dr)

Bei Finnland denken die meisten an Dunkelheit und melancholisch wortkarge Bewohner. All diese Assoziationen sind vergessen, trifft man auf Tuija Komi. Denn sie ist ein singendes Energiebündel mit einer erfrischenden Bühnenpräsenz und einer wunderschönen Stimme. Eine quirlige Frohnatur, die gleich in mehreren Sprachen und musikalischen Stilrichtungen Menschen in Europa und den USA mit ihrem Gesang begeistert. Es erwartet Sie ein „finn-tastischer“ Abend mit Tuija, ein paar Tunes aus dem aktuellen „something“–Album und anschliessender Jam-Session. Weitere Informationen

So. 22.03. 20:00 Uhr Weltmusik im Einstein: Färöischer Folk - Einstein Kultur, Halle 4

Eivør

Eivør Pálsdóttir (voc, g), Mikael Blak (b, keys)

Die "Wikingergöttin" von den Färöer Inseln ist erstmals zu Gast im Einstein Kultur und besticht mit stimmlicher Schönheit, einzigartiger Intimität und mühelos-vielfarbiger Virtuosität. Bei ihren Konzerten präsentiert sie eine erfrischende Mischung aus eigenen Kompositionen und traditionellen Songs. Viele davon sind färöisch, andere isländisch, in letzter Zeit kommen immer mehr englische Texte hinzu. Sie handeln von Liebe, Verlust oder Freiheit und der wilden, unberührten Natur. Weitere Informationen

Mo. 23.03. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Das Jazz-Ministerium warnt: Ein Konzert der Munich Lounge Lizards enthält doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL lässt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, bei denen die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der "hardest working Big Band in town" zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte. Weitere Informationen

Di. 24.03. 21 Uhr

PILGRIM - Christoph Irniger Quintet

Christoph Irniger (ts), Dave Gisler (g), Stefan Aeby (p), Raffaele Bossard (b), Michi Stulz (dr)

Das Quintett Pilgrim um den Zürcher Tenor-Saxofonisten Christoph Irniger stellt mit "Italian Circus Story" sein zweites Album vor (Intakt Records). Ausgerüstet mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein und jeder Menge Abenteuergeist, begibt sich die Fünferbande auf eine musikalische Reise: unterwegs ohne Reiseführer, Risikoversicherung und Rückflugticket. Der dazugehörige Soundtrack oszilliert zwischen rätselhafter Selbstreflexion und wilden Eruptionen, wobei die Musiker einen vollen, dichten Rundum-Sound schaffen, der sich nur schwer kategorisieren lässt. Weitere Informationen

Mi. 25.03. - Sa. 28.03. 21 Uhr

European Jazz Made in: Finland

München liegt im Zentrum Europas. In nur wenigen Flugstunden erreichen wir Kulturen und Musiktraditionen unterschiedlichster Art. Gerade im Schaffen europäischer Jazzmusiker von heute spiegelt sich diese bunte Vielfalt wider. Seit vielen Jahren zeigt der Jazzclub Unterfahrt diese Fülle nicht nur im Jahresprogramm, sondern auch in der Reihe „European Jazz Made in: …“. Unser Blick richtet sich diesmal auf die facettenreiche Jazznation Finnland. Gerade bei den eingeladenen finnischen Bands ist es höchst spannend zu sehen und zu hören (und zu genießen), wie verschiedenartig die Musiker ihre autochthone Tradition einerseits und das afro-amerikanische Jazz-Erbe andererseits verinnerlicht haben und kreativ umsetzen. „European Jazz Made in: Finland“ präsentiert sowohl frischen zeitgenössischen, von lokaler Folklore beeinflussten als auch stilistisch traditionellen und groovigen Jazz mit modernem Drive. Weitere Informationen

Mi. 25.03. 21 Uhr European Jazz Made in Finland

Sun Trio

Jorma Kalevi Louhivuori (tp, voc, live electr.), Antti Lötjönen (b), Olavi Louhivuori (dr)

Die Karriere des Sun Trio erhielt internationalen Aufschwung, als sie 2006 den Young Nordic Jazz Comets Wettbewerb in Island gewannen. Die Musik des Trios speist sich aus verschiedensten Einflüssen. Unterschiedliche Musikgenres werden kombiniert mit impressionistischen Melodien und Atmosphären. Die Klänge reichen von tiefgehenden, meditativen Passagen zu energetischen Soundexplosionen. "Man könnte sagen, dass sich das Sun Trio dem Stil des britischen Künstlers David Hockney annähert." (All About Jazz) Weitere Informationen

Do. 26.03. 21 Uhr European Jazz Made in Finland

Aki Rissanen & Jussi Lehtonen Quartet with Dave Liebman

Aki Rissanen (p), Dave Liebman (sax), Jori Huhtala (b), Jussi Lehtonen (dr)

Das neue Album von Aki Rissanen und Jussi Lehtonen Quartet mit Dave Liebman ist inspiriert von Vergangenheit, glücklichen Zufällen und sich ergänzenden Kontrasten. Schließlich hat sich Rissanen schon immer als Modernist und Traditionalist gesehen, ist ebenso eng mit dem Erbe der Klassik verbunden wie mit der lebendig-progressiven finnischen Improvisationsszene. Zusammen mit der Saxofon-Legende Dave Liebman begibt sich das Ensemble nun auf die Suche nach den verborgenen und offenkundigen Verbindungen zwischen diesen beiden Welten, folgt den Spuren slawischer Kultur und Folkmusik und formt diese Einflüsse zu kostbaren Jazzperlen. Weitere Informationen

Fr. 27.03. 21 Uhr European Jazz Made in Finland

Kari Ikonen Trio

Kari Ikonen (p), Ara Yaralyan (b), Markku Ounaskari (dr)

Kari Ikonen wurde mehrfach mit internationalen Auszeichnungen versehen. 2013 erhielt er den Yrjö Award. Dieser Award - für den jeweils besten finnischen Jazzmusiker eines Jahres - wurde 2014 auch an Drummer Markku Ounaskari verliehen. Damit rangiert das Kari Ikonen Trio an der Spitze der finnischen Jazzszene. Das subtile Gleichgewicht zwischen den Kompositionen und der individuellen Freiheit, die Leichtigkeit der Interaktionen zwischen den Musikern, der intensive rhythmische Fluss und die enorme Energie sind die Hauptzutaten dieses skandinavisch-armenischen Trios. Ralf Dombrowski (u.a. Jazz thing) findet in dieser Band "...viel Intensität im Zusammenspiel, klare Kompositionen, auch hier enorme Energie in der Bandkommunikation, das war beeindruckend!" Heute Abend präsentiert die Band ein Pre-CD-Release-Concert des Albums "Beauteous Tales and Offbeat Stories" (VÖ Mai 2015). Weitere Informationen

Sa. 28.03. 21 Uhr European Jazz Made in Finland

Elifantree

Anni Elif Egecioglu (voc, synths), Pauli Lyytinen (sax, effects, synths), Tatu Rönkkö (dr)

Elifantree, die zwischen Helsinki und Berlin leben und arbeiten, bewegen sich auf einer experimentellen musikalischen Reise an der Grenze zwischen Pop und improvisierter Musik. Die dreiköpfige Band vereint einzigartige Sounds, eingängigen Pop und unwiderstehliche Grooves zu einer breitaufgestellten, soliden Klangwelt. Elifantree sind europaweit unterwegs und haben dabei einen Ruf als energetischer, hemmungsloser und immer wieder überraschender Live-Act gewonnen. Von der Presse wurden sie bereits mit der künstlerischen Arbeit von David Lynch, Charlie Chaplin und Pablo Picasso verglichen. Im März 2015 veröffentlicht die Band ihr drittes Album „Movers and Shakers“ und entdeckt damit neue elektroakustische Strukturen und polyrhythmische Muster. Weitere Informationen

So. 29.03. 19:00 Uhr

ArtConcert

"vierhändig" Ausstellungseröffnung von Malerei der Pianisten Peter Grochol und Stefan Schmid mit Konzert

Zwei Pianisten, die Bilder malen. Zwei Maler, die Klavier spielen. Weltreisende mit Inspiration von überall. Stefan Schmid und Peter Grochol präsentieren ihre Malerei und Musik, es erwartet die Unterfahrt ein Abend voller Pigmente und Temperamente. Peter Grochol verbindet die unterschiedlichsten Stilrichtungen von Klassik bis Jazz zu einer Melange aus Okzident und Orient. Bevor er mit der Gruppe DJANNA in seinen musikalischen 'Garten' einlädt, wagt Stefan Schmid ein Experiment: eine Performance mit Improvisationen nicht nur auf diversen Instrumenten, sondern auch mittels LivePainting. Mit Stefan Schmid (p, voc, bansuri, harmonium et al) und Peter Grochol (comp, p) mit seiner Ethno-Jazz-Gruppe DJANNA - Enrico Sartori (sax), Roman Grochol (dr). Eintritt frei! Die sonntägliche Jam Session entfällt. Weitere Informationen

Mo. 30.03. 21 Uhr Big Band Night

Klaus von Heydenaber Big Band

Peter Tuscher, Franz Weyerer, Florian Jechlinger, Rich Laughlin (tp), N.N., Thorben Schütt, Leopold Gmelch, Marion Dimbath, Peter Palmer (tb), Ulrich Wangenheim (as,cl), Bettina Meier (as), Claus Koch (ts), Achim Schröter (ts,fl), Silvan Kaiser (bs,bcl), Klaus von Heydenaber (p), Andreas Kurz (b), Matthias Gmelin (dr), Annette Neuffer (voc).

Der Münchner Komponist und Pianist Klaus von Heydenaber ist spezialisiert auf die Komposition von Bühnenmusik und arbeitet u.a. am Schauspielhaus Hamburg und am Theater Basel. 2013 hat er viele der dabei entstandenen Kompositionen für Big Bands arrangiert und sein eigenes Jazz-Orchester gegründet. Mit jedem Konzert kommen neue Kompositionen hinzu, die sich klar zu einer intensiv-pulsierenden Swingstilistik mit deutlichen Affinitäten zur Cabaret- und Varietémusik der 30er Jahre bekennen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Moment auf der Vertonung einiger Shakespeare-Sonette. Die Münchner Jazzsängerin Annnette Neuffer erweist sich hierbei als äußerst souveräne und einfühlsame Interpretin. Weitere Informationen

Di. 31.03. 21 Uhr

Charly Antolini Special Delivery 2015

Florian Trübsbach (as), Jan Eschke (p), Davide Petrocca (b), Charly Antolini (dr)

Seit fast 60 Jahren wirbelt der gebürtige Schweizer Charly Antolini als Schlagzeuger über die Jazz-Bühnen dieser Welt. Bereits 1956 startete er in Paris seine Profikarriere und spielte dort alsbald mit so berühmten amerikanischen Jazz-Musikern wie Sidney Bichet, Albert Nickolas und Bill Coleman. Die heutige Besetzung ist mit Musikern zusammengestellt, die allesamt in ganz Europa gefragte Solisten sind – eine Band mit enormer Power und Spielfreude. Weitere Informationen

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