Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

März 2002

Programm April 2002

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mo. 01.04. 21 Uhr Big Band Night

Earforce

Earforce, Münchens Funk - Bigband um Gregor Bürger und Mario Schönhofer, steht für: Funk und Fusion, sämtlich aus eigener Feder, gespielt mit fettem Synthie-Bass und 13-köpfiger Bläserfraktion. Weitere Informationen

Di. 02.04. 21 Uhr

Victor Alcántara Trio - Stabat Mater Inspirations

Victor Alcántara (p), Thomas Stabenow (b), Bastian Jütte (dr)

Das Victor Alcántara Trio läßt sich von G.B. Pergoloesis (*1710-1736) Meisterwerk 'Stabat Mater' inspirieren, das für die Zeit der Karwoche geschrieben wurde und dessen Originalbesetzung Frauenchor, Alt, Sopran, Streicher und basso continuo ist. Die Zeitlosigkeit von Pergolesis Musik und die spontane, kreative Kraft des Jazz verschmelzen zu einem organischen Ganzen, das den Konzertabend zu einem spannenden Hörerlebnis werden läßt, und diese Musik einmal anders beleuchtet. Weitere Informationen

Mi. 03.04. 21 Uhr

Antonio Hart Quartet

Antonio Hart (sax), Helen Sung (p), Richie Goods (b), Nasheet Waits (dr)

Antonio Hart tourte viel mit Roy Hargrove, war Sideman von Nat Adderley, Monty Alexander, Dee Dee Bridgewater Dizzy Gillespie und vielen anderen. In den letzten Jahren hat er mehrere Alben als Bandleader herausgebracht, zuletzt 'Ama Tu Sonrisa' beim Münchner Label ENJA RECORDS. Er versucht Jazz Tradition mit Latin, Stilen des mittleren Ostens, der Musik Cubas zu vereinen. Hochkarätiger, zeitloser Jazz, Musik voll wohltuender Wärme die pures Leben reflektiert. Das Highlight zum Monatsanfang. Weitere Informationen

Do. 04.04. 21 Uhr

Larry Porter Trio

Larry Porter (p), Johannes Fink (b), Oliver Steidle (drums)

Ein Abend des modernen Jazz-Pianos in der klassischen Trio-Besetzung. Eigenes und Bearbeitungen bekannter Standards des New Yorker Pianisten, der viele Jahre einer der wichtigsten Pianisten der Münchner Szene war. Larry Porter präsentiert uns sein aktuelles Trio. Weitere Informationen

Fr. 05.04. 21 Uhr

Three Generations Of Swiss Tenors - Andy Scherrer - Roman Schwaller - Domenic Landolf

Andy Scherrer, Roman Schwaller, Domenic Landolf, (tenor saxes), Claus Raible (p), Thomas Stabenow (b), Mario Gonzi (dr)

Unvergessen geblieben sind wohl die Abende, als der Schweizer Tenorsaxophonist Roman Schwaller seine zwei grossen Kollegen Johnny Griffin und Sal Nistico 1985 zu den 'Three Generations of Tenorsaxophone' ins Münchner Allotria einlud. Die 'Tenor Battles' haben Tradition, auch wenn sie heutzutage mehr in einem konzeptionelleren Rahmen stattfinden, als die berühmten 'Blowing Sessions' der fünfziger Jahre. Aus einem Portrait-Gig Schwallers im Zürcher Jazzclub moods ist nun eine Band entstanden, die sowohl das 'blowing' mit Konzept verbindet und darüber hinaus noch mehr Querverbindungen zwischen den drei Tenorsaxophonisten aufzeigt. So war Andy Scherrer, mittlerweile einer der Grandseigneur der Schweizer Jazzszene, Lehrer von Schwaller wie auch von Landolf und alle drei haben sie in den verschiedensten Besetzungen miteinander gearbeitet. Scherrer hat seinen internationalen Ruf vor allem durch seine Tätigkeit mit dem weltberühmten Vienna Art Orchestra gefestigt, eine Band, in der auch Roman Schwaller zehn Jahre lang tätig war und Mario Gonzi noch heute ist. Domenic Landolf gilt allgemein als das grösste Schweizer Talent auf seinem Instrument und beweist dies ausdrücklich mit seiner breiten Präsenz in der Schweizer Jazzszene, übrigens auch als phänomenaler Bassklarinettist, zum Beispiel in Schwallers neuem Nonett. Die Rhythmusgruppe mit Claus Raible, Thomas Stabenow und Mario Gonzi gehört wohl mit zum Besten, was der europäische Straight-Ahead Jazz zu bieten hat. Gespielt wird ein moderner, aufgeklärter Straight-Ahead Jazz unserer Tage. Eigenkompositionen, Stücke von Monk, Elmo Hope, Billy Strayhorn und Standards aus dem 'Great American Songbook'. Alle speziell arrangiert für diese höchst interessante Besetzung mit drei Schweizer Tenorsaxophonisten, nicht nur aus drei Generationen, sondern auch der Spitzenklasse! Weitere Informationen

Sa. 06.04. 21 Uhr

Three Generations Of Swiss Tenors - Andy Scherrer - Roman Schwaller - Domenic Landolf

siehe 5.4. Weitere Informationen

So. 07.04. 21 Uhr BR-Mitschnitt - ACT - NIGHT - BR-Mitschnitt

Terri Lyne Carrington Group

Gary Thomas (sax), Nguyên Lê (git), Rachel Z (p), Matt Garrison (b), Terri Lyne Carrington (dr)

Zur Präsentation Ihrer eben auf dem Label ACT erschienenen CD bringt die vitale Drummerin Terri Lyne Carrington eine wahre Allstar-Besetzung mit. "Jazz Is a Spirit, can you hear it" frägt Terri Lyne im Titelsong der u.a. mit Herbie Hancock, Gary Thomas eingespielten CD. Sie kommt aus einer hochmusikalischen Familie, hatte bereits als 11-jährige ein Stipendium für das Berklee College of Music bekommen und war kurze Zeit später in den Kreis der Großen des Jazz aufgenommen. Große Namen auch in der Tourband. Nguyên Le an der Gitarre konnte das Publikum der Unterfahrt im Februar überzeugen. Die Forderung eines Journalisten, er solle in größerem Rahmen wiederkommen wird hiermit erfüllt. Für dieses Konzert wird es Karten im Vorverkauf geben (An der Unterfahrt-Kasse, auf unserer Website http://www.unterfahrt.de oder per email unter info@unterfahrt.de ). Weitere Informationen

Mo. 08.04. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards meet Marko Djordjevic

In dem bunt gemischten Programm der "Big Band mit der Eidechse" wird dieses Mal der Trompeter Marko Djordjevic vor allem Arrangements seines Lehrers Dusko Goykovich interpretieren. Als "featured soloist" (u. a. im European Youth Jazz Orchestra) hat der seit 2 Jahren in München lebende Jugoslawe bereits nachhaltig für Aufsehen gesorgt. Des weiteren werden Ausschnitte aus der aktuellen CD "Sheddin' Skin" zu hören sein. Vom fingerschnippenden Swing bis zum hüftwackelnden Funk ist alles dabei, was des Jazzers Herz begehrt. Weitere Informationen

Di. 09.04. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert:

In der Fortsetzung der erfolgreichen Reihe mit zwei unterschiedlichen Ensembles. An einem Abend werden dieses mal 2 Klavierformationen vorgestellt: 1.Christian Ludwig Mayer Quartett. 2.Konstantin Kostov Trio. Eigene kompositionen mit ganz unterschiedlichen Konzeptionen. Weitere Informationen

Mi. 10.04. 21 Uhr

Biréli Lagrène Gypsy Project

Biréli Lagrène (g), Florin Niculescu (violin), Holzamano Lagrène (g), Hono Winterstein (g), Diego Imbert (b).

Früh hat man sein Spiel mit der Musik Django Reinhardt's verbunden. Als 4jähriger gab er sein erstes Konzert, mit 11 Jahren spielte er jeden von Djangos Chorussen bereits mit einem sehr persönlichen Stil. Er war zusammen mit Musikern wie Larry Coryell, Al Di Meolo, Gil Evanss, Stanley Clarke oder Jaco Patorius unterwegs. In den späten 80ern beschäftigte er sich mit Fusion, es folgten reine Jazzaufnahmen, und nun kommt er mit einer echten Gypsy Besetzung in der die Wurzeln und die Musik von Django Reinhardt wiederkehren. Weitere Informationen

Do. 11.04. 21 Uhr

Martin Auer Quintet

Martin Auer (tp,flh), Florian Trübsbach (as,ss), Jan Eschke (p), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr).

Der Wahlberliner Martin Auer hat in seinem Quintett junge Top-Musiker zusammengebracht, die - energiegeladen und eigenwillig - ihre musikalisch breitgefächerten Kompositionen zur Aufführung bringen. Kennengelernt haben sich die heute 22- bis 28jährigen in ihrer gemeinsamen Studienzeit und durch das Bundesjazzorchester. Das in fünfjähriger Zusammenarbeit gewachsene Vertrauen ermöglicht es Ihnen, auch in ausgefeilten Kompositionen den emotionalen Fluß zu wahren und sich jederzeit über die Grenzen eines Stückes hinwegsetzen zu können. Neben Auftritten im Rundfunk, in Jazzclubs und auf Jazzfestivals war das Martin Auer Quintett kürzlich auf Einladung des Goethe-Instituts in Jordanien, Syrien und dem Libanon zu Gast. Weitere Informationen

Fr. 12.04. 21 Uhr Scandinavian Highlight

Silje Nergaard

Silje Nergaard (voc), Tord Gustavsen (p), Harald Johnsen (b), Jarle Vespestad (dr)

Im Laufe der letzten Monate überschlugen sich die Ereignisse für die norwegische Sängerin Silje Nergaard. Seit ihr letztes Album "Port Of Call" erschienen ist, schwimmt sie auf einer wahren Erfolgswelle. Sie gab mit ihrer Band und dem 60-köpfigen staatlichen norwegischen Radio-Orchester ein Konzert, bei dem sie neben ausgewählten Jazz- und Popstandards auch viele ihrer eigenen Kompositionen vorstellte. Sie nahm als einzige europäische Künstlerin an der prestigeträchtigen "Verve Now"-Tournee teil. Diese Konzertreise führte sie nach Spanien, England, Begien, Schweden, Dänemark, Österreich, Norwegen sowie in die Niederlande und die Schweiz. Auch in Deutschland eroberte sich die blonde Norwegerin bei zahlreichen Auftritten ein neues Publikum. Weitere Höhepunkte waren die Teilnahme am North Sea Jazz Festival in Den Haag, dem Stockholm Jazz Festival und etlichen Sommer-Festivals in Deutschland. Nun ist ihr mittlerweile 7. Album "At First Light" erschienen, auf dem die Norwegerin sich nicht nur als eine der eigenständigsten Vokalistinnen der heutigen Jazzszene, sondern erfreuerlicherweise auch als Songwriterin von Format präsentiert. Ihre Songs leben von subtilen harmonischen Strukturen und Rhythmen sowie verführerischen Melodien. Silje Nergaard hat sich eine eigene Identität innerhalb des Jazzzirkels erworben. Weitere Informationen

Sa. 13.04. 21 Uhr Sony Classic & JOOP präsentieren:

Nils Wülker Group - feat. Gene Calderazzo

Nils Wülker (tp), Gene Calderazzo (dr), Dietmar Fuhr (b), Jan von Klewitz (as), Lars Duppler (p)

Der 24 jährige Trompeter ist eine der Nachwuchshoffnungen des Jazz in Deutschland. Nach ursprünglich klassischer Ausbildung an Trompete und Klavier fand Nils Wülker bald zum Jazz. Er wurde unterrichtet von Bobby Shew, Ack van Royen und Till Brönner. In seiner bisher kurzen Karriere gründete er verschiedene Ensembles und wurde bereits mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Auf Sony Classical erschien jetzt zur Tour die CD 'High Spirits'. Die 'Welt' schrieb über Nils Wülker: "Als Komponist ist Wülker eine wirkliche Entdeckung...sein Material hat das Zeug, selbst ins Reich der Standards zu gelangen..." und der Kritiker L. Jaenichen: "... eine neue starke Trompetenstimme in der Nachfolge von Manfred Schoof und Till Brönner, ein Trompeter, von dem wir in Zukunft noch viel hören werden..." Weitere Informationen

So. 14.04. 21 Uhr

Jam Session - Leitung Tom Reinbrecht (as)

Tom Reinbrecht trifft man in der Unterfahrt beinahe jeden Montag, wenn er als Leadaltist beim Harald-Rüschenbaum-Orchester, Earforce, und auch als fester Bestandteil der Rüschenbaum Special Edition agiert. Im April leitet er die Jam Session. Weitere Informationen

Mo. 15.04. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra 'Special Edition'

Harald Rüschenbaum ist heute wieder mit seiner 'Champion's League vertreten, wie Joe Kienemann vom Bayerischen Rundfunk die 'Special Edition' bezeichnete. Jeder Musiker wird als Solist brillieren, aber auch im Satz seine Spielkraft und Spielfreude voll miteinbringen. Den Zuhörer erwartet ein spannender Big Band Abend mit zahlreichen Höhepunkten. Weitere Informationen

Di. 16.04. 21 Uhr Buena Vista Kuba

Klazz Brothers & Kuba Percussion

Kilian Forster (b), Tobias Forster (p), Tim Hahn (drums), Alexis Herrera Estevez (bongos/timbals), Elio Rodriguez Luis (congas)

Klassik goes Jazz goes Kuba. Die Klazz Brothers haben sich, wie der programmatische Titel nahelegt, der Verschmelzung von Klassik und Jazz verschrieben. Jazzfassungen klassischer Kompositionen. Nachdem die Klazz Brothers zusammen mit dem "Philharmonischen Jazzorchester Dresden" in Havanna auf das "Ensemble Havanna", eines der kreativsten und innovativsten Jazzensembles Kubas trafen, war der Grundstein für eine weitere Symbiose gelegt....goes Jazz goes Kuba. Die Klazz Brothers baten die beiden kubanischen Perussionisten Alexis Herrera Estevez und Elio Rodriguez Luis, sie auf eine Tour durch Deutschland zu begleiten. Die Tour führt das Ensemble nicht nur in die Clubs sondern auch an Orte wie die Dresdner Semper Oper. Buena Vista Kuba in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Mi. 17.04. 21 Uhr

Robert Wolf Quintet

Robert Wolf (git), Knud Mensing (git), Reinhard Greiner (tp), Didi Lowka (b), Wolfgang Lohmeier (perc)

Robert Wolf begann mit 6 Jahren Klavier zu spielen, als Teenager entdeckte er dann jedoch die akustische Gitarre, die seither Dreh- und Angelpunkt seines Lebens wurde. Er hat zu einem eigenen Stil gefunden, auch wenn er inspiriert ist von Musikern wie Paco De Lucia, mit dem Wolf eine Freundschaft verbindet, und den er auch auf einer Tour begleitete. Vielen Unterfahrtbesuchern wird Robert Wolf durch sein Mitwirken in der Formation 'Quadro Nuevo' bekannt sein. Heute kommt er im Quintett um uns überwiegend eigene Kompositionen vorzustellen. Die Fachpresse schreibt: "Al Di Meola, John McLaughlin, Paco De Lucia, Robert Wolf... diese Reihung is keineswegs abwegig..." (Audio) - "...ein Album musikalischer Weltklasse... ein souveräner Gitarrist mit Flamenco-, World- und Jazzeinflüssen ... virtuoser und gefühlvoller Vertreter seiner Zunft ..." (Akustik Gitarre) Weitere Informationen

Do. 18.04. 21 Uhr

Melanie Bong's Gypsy Dream - Special Guest: Fritz Pauer (p)

Melanie Bong (voc), Johannes Enders (sax), Fritz Pauer (p), tba (b), Rick Hollander (dr).

'Gipsy Dream' ist Melanie's Acoustic Jazz Project. Mit diesem Projekt bekennt sich Melanie zu ihren musikalischen sowie auch ihren persönlichen Wurzeln. Jazzstandards, wie Hi Fly und Body & Soul, und natürlich auch eigene Kompositionen bilden das Reportoire der Band. Diesmal bereichert um den Weltklassepianisten Fritz Pauer, mit dem auch schon eine CD Aufnahme geplant ist, die uns möglicherweise schon kommenden Herbst vorgestellt werden kann. Und die Kollegen meinen: "Melanie Bong's songs are as original as her tuneful name, and I'm sure you will get as much pleasure out of her music as I do....musical beauty flows in and out this lovely persona..." - Mark Murphy. "I was impressed from the first time I heard her sing. A beautiful natural sound full of warmth and emotion. What a joy it is to hear this wonderful voice all grown up..." - Sheila Jordan. Weitere Informationen

Fr. 19.04. 21 Uhr Vocal Highlight

Jay Clayton

Jay Clayton (voc), Ed Neumeister (tb), Fritz Pauer (p)

Sie machte sich in Europa durch die J.E. Behrendt Produktion 'Vocal Summit' (u.a. mit Urszula Dudziak und Bobby McFerrin) nachhaltig bekannt. In ihrem eigenen - höchst originären - Stil bewegt sie sich seit über dreißig Jahren zwischen den beiden Spannungsfeldern Jazz und Avantgarde. Sie spielte u.a. mit Julian Priester, Jerry Granelli und Glenn Moore. Heute Abend wird sie nach vielen Jahren erstmals wieder in der Unterfahrt zu hören sein. Mit dabei sind an der Posaune Ed Neumeister und Fritz Pauer am Piano. Weitere Informationen

Sa. 20.04. 21 Uhr Rising Stars

Tierney Sutton

Tierney Sutton (voc), Tamir Hendelman (p), Kevin Axt (b), Ray Brinker (dr)

Zunächst einmal erfüllt ihre Stimme alle Kriterien für ein Jazzinstrument: identifizierbarer Sound, perfekte Intonation, saubere Phrasierung. So könnte sich auch eine (gestopfte) Trompete im mittleren und tiefen Register anhören. Die Texte kommen gestochen klar, die geschmackvollen Scateinlagen bleiben stets im stilistischen Rahmen der Komposition: So muss sich Jazzgesang heute anhören. Wer das "schwarze", ekstatische Element des Jazz bei Tierney Sutton sucht, wird nicht fündig werden. Bei ihr regiert eine innere, aber um so intensivere Glut; sie beherrscht die hohe Kunst des emotionalen Understatement, deshalb auch die Reverenz an Bill Evans: "Ich habe von Evans gelernt, dass Jazz zurückhaltend sein kann. Er muss nicht laut sein; er kann swingen, sinnlich und schön sein, und das ohne exaltierte Dramatik. Durch Evans habe ich begriffen, dass es auch für jemanden wie mich einen Platz im Jazz gibt, dass ich meine Stimme in dieser Musik verwenden kann." Wir freuen uns wieder auf ein ganz besonderes Highlight in der Rising Stars Serie. Weitere Informationen

So. 21.04. 21 Uhr

Jam Session - Leitung: Tom Reinbrecht (as)

siehe 14.4. Weitere Informationen

Mo. 22.04. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Der bewährte, hochkaratige Musikerstamm um den agilen Schlagzeuger Harald Rüschenbaum wird die Stücke präsentieren, die sich während der langen gemeinsamen Proben und Auftritte als Favoriten der Musiker und des Publikums herausgestellt haben. Dies sind Kompositionen und Arrangements aus der bekannten Bigband Literatur, aber auch neue Werke, die von den Musikern eigens für das HRJO geschrieben wurden. Weitere Informationen

Di. 23.04. 21 Uhr CD-Präsentation

'Time Remembered' - Martlreiter/Medan/Elgart play the music of Bill Evans

Hermann Martlreiter (sax), Sava Medan (bass), Bill Elgart (drums).

Die komplexe und selbst von Pianisten selten gespielte Musik des Pianisten Bill Evans wird im neuen Trio des Münchner Saxophonisten Hermann Martlreiter auf vielfältige und auf Grund der pianolosen Besetzung sehr persönliche Weise interpretiert: frei, folkloristisch, kontrapunktisch, mit starkem Akzent auf dem melodischen und rhythmischen Gehalt der Kompositionen von Bill Evans. Piano music without piano. Enjoy! Weitere Informationen

Mi. 24.04. 21 Uhr Blues-Highlight

Michael Hill's Blues Mob

Bereits Mitte der 70er Jahre spielte der Gitarrist, Vokalist und Songwriter Michael Hill neben Little Richard, Archie Bell und Harry Belafonte. Es folgten Plattenaufnahmen unter anderem mit B.B. King. 1993 avancierte Hill dann plötzlich vom 'sideman' zum 'frontman' und legte sein erstes Album 'Bloodlines' vor. Das Magazin 'Living Blues' votierte das Album zum 'Best debut of the year' und schrieb: "If this is the future of the blues, then we will have a lot of powerful music to look forward to ... essential listening". Michael Hill setzt nicht nur musikalisch, sondern auch textlich als Songwriter neue Maßstäbe für den Blues. Ein "Guitar Hero" mit einem Gesang voller Soul, der präzise Dynamik und Dramaturgie mit "body-rocking grooves" vereinigt. Ein sicherlich perfekter Einstieg in eine Serie von Blueskonzerten, die wir in Zukunft wieder vermehrt im Unterfahrtprogramm finden werden. Weitere Informationen

Do. 25.04. 21 Uhr BR-Mitschnitt - BR-Mitschnitt

Achim Kaufmann Quartet

Michael Moore (cl, as, b-cl), Achim Kaufmann (piano), Henning Sieverts (bass, cello), John Hollenbeck (drums,percussion).

Achim Kaufmanns Quartett verbindet den Gestus kollektiv improvisierter Kammermusik mit komponierten Weichenstellungen, die mal offensichtlich (als Themen-Statements oder suitenartig), mal als "bits and bites" auftauchen und sich nach und nach zu einem musikalischen Bild zusammenfügen. Songformen, die ihren Ursprung im Jazz und in der Popmusik haben, mischen sich mit der Technik der entwickelnden Variation, aber auch mit statischen Elementen. Die Vielseitigkeit und Offenheit der vier Musiker erlaubt es, Einflüsse verschiedener Musikformen zusammenzubringen, ohne diese wörtlich zu zitieren. Es entstehen Zwischenwelten: In Turnstiles folgt auf einen fast klassischen Themenkomplex (Erinnerungsfetzen Alban Berg'scher Streichquartettmusik) ein impulsives Piano/Schlagzeug-Duett, dieses mutiert unmerklich zu einer Groove, die man in Ermangelung einer bestehenden Schublade vielleicht als "Underground-Salsa" bezeichnen könnte. Das Quartett wurde im September 2001 von einer internationalen Jury (u.a. Django Bates, Nils Petter Molvaer) für die Konzertreihe "Jazz Art - Aktuelle Musik im 21. Jahrhundert" ausgewählt. Weitere Informationen

Fr. 26.04. 21 Uhr

Sebastian Weiss Quartet

Miguel Zenon (sax), Sebastian Weiss (p), Bob Bowen III (b), Dan Weiss (dr).

New York also. Das ist immer noch der Sehnsuchtsort des modernen Jazz. Man sagt und singt: Wer es hier packt, packt es überall. Der deutsche Pianist Sebastian Weiss ging 1997 nach New York und spielte mit Musikern wie Rodney Jones oder Jane Monheit. Er studierte bei Mark Soskin und Jaki Byard. Schon vor längerem stiess er dort auf den Bassisten Bob Bowen III und den Schlagzeuger Dan Weiss. Er nahm für das Label Fresh Sound, das auch die ersten Aufnahmen Brad Mehldaus veröffentlichte, zunächst eine Trio-CD und im letzten Jahr um den Saxophonisten Miguel Zenon verstärkt die aktuelle CD 'Momentum' auf. Seine Komposition sind teils komplex, manche hymnisch, die Seele rührend. Mit Titeln wie "Boa Constrictor on 75th Street" lässt die Working Band um Sebastian Weiss die Skurilität der Stadt New York in unserem Club erklingen. Weitere Informationen

Sa. 27.04. 21 Uhr

Oliver Kent & 'SELIM'

Oliver Kent (p), Johannes Enders (ts), Marc Abrams (b), Joris Dudli (dr).

Neben der erfüllenden Tätigkeit als 'Sideman' reifte auch der Wunsch nach einer Möglichkeit, eigene musikalische Ideen und Vorstellungen direkter umsetzten zu können. Der Wiener Pianist Oliver Kent, der seit über 10 Jahren in ganz Europa mit Musikern wie Benny Bailey, Clark Terry, Johnny Griffin, Art Farmer u.v.a. tourte, gründete mit 'Selim' eine Formation aus hochkarätigen, spielfreudigen Musikern, entstanden durch den Drang, spannenden und energetischen Jazz zu spielen. Die Kompositionen und Arrangements sind reich an Stimmungen und wie die Improvisationen darauf bedacht, Ideenreichtum und Persönlichkeit zu präsentieren. 'Selim' ist eine Formation mit hohem musikalischem Anspruch, eine Idealbesetzung für Oliver Kent. Weitere Informationen

So. 28.04. 21 Uhr

Jam Session - Leitung: Tom Reinbrecht (as)

siehe 14.4. Weitere Informationen

Mo. 29.04. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra - Thad Jones meets Pat Metheney

Der heutige Abend ist dem Meister an Trompete und Flügelhorn, dem Komponisten und Arrangeur Thad Jones gewidmet. Diesmal stellt Harald Rüschenabum ihm die Musik des Gitarristen Pat Metheney gegenüber, dessen Band Anfang der 80er Jahre mit Ihrem melodiösen, poetischen Stil und ihren warmen, sinnlichen, prallen aber auch elektronischen Klangfarben einem Millionenpublikum bekannt war. Weitere Informationen

Di. 30.04. 21 Uhr

Sebastian Gampert's CONTRAST 6-TET

Martin Auer (tp), Hugo Siegmeth (ts), Ulrich wangenheim (as), Sebastian Gampert (p), Ludwig Leiniger (b), Matthias Gmelin (dr)

Der besondere Reiz der Musik von 'Contrast' liegt in der kompositorischen Stärke der einzelnen Bandmitglieder. Die Kompositionen spannen einen weiten Bogen von bizarrem Hardbop, über gefühlvolle Balladen hin zu frei improvisierter Musik, stets im Rahmen von feingeschliffenen Arrangements. Weitere Informationen

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